{"id":71040,"date":"2021-03-25T09:41:12","date_gmt":"2021-03-25T08:41:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71040"},"modified":"2021-03-25T14:56:16","modified_gmt":"2021-03-25T13:56:16","slug":"leserbriefe-zu-ein-jahr-lockdown-was-sind-ihre-erfahrungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71040","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eEin Jahr Lockdown. Was sind Ihre Erfahrungen?\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Jens Berger hat <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70951\">in diesem Beitrag<\/a> an den Jahrestag der Lockdown-Politik und an den <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69649\">Appell f&uuml;r eine &Ouml;ffnung<\/a> erinnert. Zugleich ist die Leserschaft der NachDenkSeiten gebeten worden, &uuml;ber ihre Erfahrungen zu berichten. Danke f&uuml;r die vielen E-Mails mit sehr verschiedenen Erlebnissen. Es folgt eine Auswahl der Leserbriefe in weitgehend chronologischer Reihenfolge. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<em><strong>Vorwort Jens Berger:<\/strong> Ich m&ouml;chte mich ganz herzlich im Namen des gesamten Teams der NachDenkSeiten bei unseren Lesern bedanken. Was Sie uns geschrieben haben, ist &auml;u&szlig;erst lesenswert und bietet einen Einblick hinter die Kulissen der Lockdown-Ma&szlig;nahmen, wie zumindest ich ihn in dieser Form noch nirgends gesehen habe. Danke. Da immer noch Zuschriften zum Thema eingehen, haben wir uns entschieden, diese Leserbriefsammlung in zwei Teilen zu ver&ouml;ffentlichen. Der erste Teil mit den ersten 50 Leserbriefen erscheint heute und in der n&auml;chsten Woche werden wir vor Ostern noch einen zweiten Teil der Leserbriefsammlung ver&ouml;ffentlichen. Wenn Sie uns noch nicht geschrieben haben und sich gerne an unserer Sammlung beteiligen w&uuml;rden, k&ouml;nnen Sie dies noch gerne &uuml;ber die Mailadresse <a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe@nachdenkseiten.de<\/a> nachholen.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Betreiber der Nachdenkseiten&nbsp;<\/p><p>Nach einem Jahr Corona und den mal mehr mal weniger ausufernden Einschr&auml;nkungen bin ich auch ziemlich genervt. Obwohl ich mich in einer recht privilegierten Situation befinde (Haus mit Garten, Rentnerin) sehe ich den Verlauf der Pandemie mit gr&ouml;&szlig;ter Sorge. Ich finde es erstaunlich, wie relativ ruhig es noch immer zugeht angesichts der vielen Menschen, denen buchst&auml;blich der Boden unter den F&uuml;&szlig;en weggezogen wurde. Die vielen ruinierten Lebensl&auml;ufe, von den Kindern, denen die Bildung abhanden kommt, ganz zu schweigen. Au&szlig;erdem bewahrheitet sich mehr und mehr meine Bef&uuml;rchtung, die Pandemie w&uuml;rde als willkommenes Ereignis zur Durchsetzung der Neoliberalen Agenda genutzt.<\/p><p>Ersch&uuml;ttert bin ich &uuml;ber den Dilettantismus, mit der das Geschehen gemanagt wird. Ich habe selbst jahrelang im &ouml;ffentlichen Dienst gearbeitet und wei&szlig;, dass es dort schon immer b&uuml;rokratisch zuging. Das scheint sich aber noch stark verschlimmert zu haben.<\/p><p>Die Medien haben kaum noch ein anderes Thema und verbreiten munter Angst und Schrecken. Obwohl die Impfstoffe viel zu knapp sind, wird mit viel Engagement ein Impfstoff von Anfang an in Verruf gebracht. Wer will den Imageschaden wieder gut machen? So l&auml;sst ein Ende dieses Alptraums wohl noch einige Zeit auf sich warten.<\/p><p>Ich sehne mich nicht unbedingt nach Reisen in ferne L&auml;nder aber danach, wieder Konzerte, Theater und Kino zu besuchen, mal wieder im Restaurant zu essen, mich mit Freunden zu treffen.&nbsp;<\/p><p>Ich hoffe weiter, aber&hellip;&hellip;<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en&nbsp;<br>\nM. Rieke-Jegerlehner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion der Nachdenkseiten,<\/p><p>gerade eben las ich Ihren Aufruf. Ich danke Ihnen sehr, da&szlig; Sie anderen die M&ouml;glichkeit geben wollen, sich mitzuteilen. Viele Stimmen, die kritischen Stimmen, werden derzeit oft nicht geh&ouml;rt. Ich bin Krankenschwester in der Psychiatrie. Seit 5 Jahren arbeite ich auf einer&nbsp;Station f&uuml;r Abh&auml;ngigkeitserkrankungen. Letztes Jahr sind wir zur &ldquo;Pandemiestation&rdquo; umgewandelt worden. Das hei&szlig;t wir nehmen psychiatrisch Erkrankte mit positivem PCR-Test oder unklarem Covid-Status auf, Letztere werden bei uns getestet und bei negativem Ergebnis auf andere Stationen verlegt. Ich schrieb Ihnen schon im Dezember von bedr&uuml;ckenden Erfahrungen dadurch. Fr&uuml;her konnten wir 20-24 Sucht-Patienten gleichzeitig einen qualifizierten Entzug anbieten. Jetzt gibt es 6-8 Pl&auml;tze auf einer anderen Station daf&uuml;r, die nicht darauf ausgerichtet ist. Unser Know-how, unsere Erfahrungen, unser Engagement f&uuml;r diese Patientengruppe sind nun wertlos und liegen brach. Das schmerzt. Wir haben nie mehr als vier oder f&uuml;nf Corona-Patienten gleichzeitig gehabt, alle weitestgehend symptomfrei;&nbsp;zuletzt zwei demente Patientinnen, die wochenlang bei uns in ihrem Zimmer verharren mussten, weil sie immer wieder positive Testergebnisse hatten. Coronapositive Patienten erhalten bei uns keine Ergotherapie oder Physiotherapie, einen Psychologen haben wir nur auf Zuruf von einer anderen Station, falls er Zeit hat. Sie sehen stets nur Menschen in voller Schutzkleidung (FFP2-Maske, Haube, Schutzbrille, Kittel, Handschuhe). F&uuml;r uns ist der Kontakt mit den Patienten in dieser Form auch anstrengend, weshalb wir ihn m&ouml;glichst kurz halten. Viele Kollegen klagen &uuml;ber Atemnot, Kopfschmerzen oder Schwindel unter den FFP2-Masken, die wir den ganzen Tag ohne Unterbrechung tragen sollen und nur zum Essen herunterklappen d&uuml;rfen. Wir sollen die Pausen maximal zu dritt verbringen, aber die Gespr&auml;che im Team sind so &uuml;beraus wichtig, sowohl f&uuml;r die bestm&ouml;gliche Betreuung der Patienten als auch f&uuml;r das Arbeitsklima als auch f&uuml;r das individuelle Wohlbefinden der Mitarbeiter. Mehrere Kollegen und auch ich denken &uuml;ber K&uuml;ndigung nach, weil wir auf Arbeit nur noch unzufrieden sind.<\/p><p>Ich hatte vor zwei Jahren Brustkrebs und wollte 2020 neu&nbsp;durchstarten, wir wollten unsere Hochzeitsreise nachholen, Ich wollte mein nebenher weiterlaufendes Studium abschlie&szlig;en. Seit einem halben Jahr leide ich massiv unter wiederkehrenden depressiven Verstimmungen und dem Gef&uuml;hl der Aussichtslosigkeit. Ich hasse es, die Masken zu verwenden&nbsp;und da&szlig; mir jemand vorschreibt, was ich am Leib zu tragen habe. Ich lehne die Covid-Impfung ab, die meiner Meinung nach noch nicht ausreichend erprobt ist, weil ich nach der Krebserkrankung froh bin, da&szlig; mein K&ouml;rper so wunderbar funktioniert (never touch a running system&hellip;) und habe gro&szlig;e Angst, da&szlig; ich deswegen in Zukunft nicht mehr reisen, in Konzerte, Kneipen oder zu Festivals gehen kann. Es macht mich w&uuml;tend, da&szlig; so viele Menschen das alles so hinnehmen. Ich halte mich f&uuml;r eine Linke und werde mit den Querdenkern nicht so recht warm, aber ich war schon mehrfach auf Anti-Coronama&szlig;nahmen-Demos, um wenigstens etwas zu tun, gegen dieses Gef&uuml;hl des Ausgeliefertseins.&nbsp;<\/p><p>Ich w&uuml;nschte, ich w&auml;re fr&uuml;her politischer gewesen und h&auml;tte mich nicht zu sehr auf die sogenannte Demokratie verlassen. Zu Wende-Zeiten ging ich gegen die Wiedervereinigung, die mir falsch durchgef&uuml;hrt&nbsp;schien, auf die Stra&szlig;e, aber danach habe ich mich in den Kapitalismus gef&uuml;gt, der viele Freiheiten zu bringen schien und uns nun in diese Oligokratie durch Machtstreben und Geldgier korrumpierter Politiker gef&uuml;hrt hat.<\/p><p>hochachtunsvolle Gr&uuml;&szlig;e<br>\nIhre I.S.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Team der Nachdenkseiten,<br>\n&nbsp;<br>\nhiermit m&ouml;chte ich Ihrem Aufruf folgen und Ihnen meine Erfahrungen des letzten Jahres schildern. Ich lese die Nachdenkseiten seit ca. 2010 mit gro&szlig;em Gewinn, konnte mich bisher aber nie zu einem Leserbrief entschlie&szlig;en. Vielen Dank f&uuml;r Ihre Arbeit, die mir schon oft Mut angesichts der widrigen gesellschaftlichen Umst&auml;nde geschenkt hat!<br>\n&nbsp;<br>\nNun zu meiner Lage: Ich studiere im Master Geisteswissenschaften und wollte mein Studium in diesem Jahr eigentlich abschlie&szlig;en. Im letzten M&auml;rz wurden die Bibliotheken geschlossen, &ouml;ffneten dann im Fr&uuml;hsommer wieder zum Arbeiten mit einem Buchungssystem, bei dem man vorab online einen Platz buchen mu&szlig;te. Da die Bibliothek bereits im Normalbetrieb sehr ausgelastet ist und es sich oft als schwierig herausstellt, irgendeinen Arbeitsplatz zu finden, k&ouml;nnen Sie sich den Andrang auf die durch das Hygienekonzept stark reduzierten Pl&auml;tze sicherlich ausmalen. Ab Herbst durfte man nur noch mit Maske am Arbeitsplatz sitzen, davor waren lediglich die Wege innerhalb des Geb&auml;udes mit Maske zur&uuml;ckzulegen. Seit dem Sp&auml;therbst ist das Arbeiten in der Bibliothek verboten, man kann nur noch B&uuml;cher ausleihen und wieder abgeben. Ich br&auml;uchte f&uuml;r die Verfertigung meiner Seminararbeiten Pr&auml;senzbest&auml;nde, die ich nun seit Monaten weder ausleihen noch im Lesesaal benutzen darf.<br>\n&nbsp;<br>\nSeit dem letzten Sommersemester ist die Lehre auf digital umgestellt. Im Wintersemester h&ouml;rte ich eine Vorlesung per Konferenzsoftware, im Sommer waren lediglich Skripte als Ersatz f&uuml;r die Vorlesung eingestellt worden. Durch das Onlineformat entfallen Nachfragen, R&uuml;ckmeldungen, Diskussionen. Die Seminare und &Uuml;bungen sind allerdings noch viel mehr betroffen. Im Sommer belegte ich ein Seminar, das aussschlie&szlig;lich &uuml;ber Email mit dem Dozenten ablief, der Woche f&uuml;r Woche neue Texte schickte und sich schriftliche Ausarbeitungen dazu erbat. In diesem Seminar hatte ich keinerlei Austausch mit Kommilitonen. In anderen Seminaren benutzen wir eine Konferenzsoftware, die aber oftmals technische Schwierigkeiten bereitete, weil nicht jeder &uuml;ber gen&uuml;gend moderne Ausstattung und schnelles Internet verf&uuml;gt. In einem solchen Onlineformat kommt es kaum zu Diskussionen, da man die Reaktionen der anderen nicht verfolgen kann und nicht wei&szlig;, ob nicht gerade jemand zu sprechen anhebt. Das hemmt den Gespr&auml;chsflu&szlig; zutiefst und macht diese Veranstaltungen autorit&auml;rer. Die Dozenten monologisieren und der Austausch mit anderen Studenten kommt kaum mehr zustande. Eine Wissensaneignung &uuml;ber den Diskurs, die hermeneutische Methode zur Erschlie&szlig;ung von Texten weicht einer faktographischen Herangehensweise.<br>\n&nbsp;<br>\nDa ich f&uuml;r den Master die Universit&auml;t gewechselt hatte, hatte ich vor dem Lockdown nur einige Gru&szlig;bekanntschaften und bin nun vor Ort v&ouml;llig vereinsamt. S&auml;mtliche Freizeitbesch&auml;ftigungen wie Hochschulsport, Besuch von Konzerten und das Spiel in einem Ensemble haben sich in Luft aufgel&ouml;st. Ich habe das Gl&uuml;ck, finanziell durch die Repressionen nicht betroffen zu sein, da mich meine Familie unterst&uuml;tzt und ich auch meiner Nebent&auml;tigkeit weiterhin nachgehen kann. An ein Studium im eigentlichen Sinne ist allerdings nicht zu denken. Ich erw&auml;ge den Abbruch.<br>\n&nbsp;<br>\nAm schlimmsten beschwert mich jedoch meine akute soziale Isolation. Ich lebe allein und rede im Alltag fast nur noch &uuml;ber Telefon mit anderen Leuten. Meine Familie sieht die politische Lage &auml;hnlich wie ich, wir waren zusammen auf Demonstrationen. Meine Freunde jedoch sind, wenn auch in unterschiedlichem Ausma&szlig;, mit der Grundlinie der Politik einverstanden, was mich ihnen sehr entfremdet hat. Wortw&ouml;rtlich kriege ich von ihnen irgendwelche Medienphrasen zu h&ouml;ren; und es erschrickt mich, in welchem Ausma&szlig; die &ouml;ffentliche Meinung in meine privatesten Beziehungen eingedrungen ist. Die immense soziale Gewalt, selbst wenn ich ihnen am Beispiel meiner Person davon berichte, wird v&ouml;llig ausgeblendet. Ich wei&szlig; nicht, inwiefern es mir m&ouml;glich sein wird, wieder ein vertrauensvolles Verh&auml;ltnis aufzubauen und das bedr&uuml;ckt mich sehr.<br>\n&nbsp;<br>\nEs g&auml;be noch vieles zu schreiben, aber ich will es hierbei belassen. Bitte fahren Sie fort, sich f&uuml;r ein sozialeres Miteinander einzusetzen! Welche Gesellschaft kann es denn geben, wenn jeder den anderen nur noch als Bedrohung wahrnimmt und das nackte Leben &uuml;ber allem Miteinander steht, wenn wir uns unsere Gesundheit erst beh&ouml;rdlich best&auml;tigen lassen m&uuml;ssen?&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nIch verbleibe mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nC.R.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenkseiten-Team,<br>\n&nbsp;<br>\nich bin nun bestimmt 10 Jahre aktive Leserin und dankbar f&uuml;r Ihr Angebot, dieses hat w&auml;hrend der Pandemie f&uuml;r mich nochmal mehr an Bedeutung gewonnen. Daher m&ouml;chte ich nun auch die Gelegenheit nutzen, meine Erfahrungen und Beobachtungen des vergangenen Jahres zu teilen. Ich m&ouml;chte dabei anonym bleiben.<br>\n&nbsp;<br>\nIch lebe in einer Gro&szlig;stadt, arbeite seit meinem Studium als Sozialarbeiterin bei einem gro&szlig;en Wohlfahrtsverband, bin dort als Schuldnerberaterin t&auml;tig und m&ouml;chte hierauf n&auml;her eingehen. <\/p><p>Die kostenlosen kommunalen Schuldnerberatungen sind nahezu in allen Gro&szlig;st&auml;dten &uuml;berlaufen &ndash; es fehlte bereits vor der Pandemie an einer ad&auml;quaten Ausstattung mit ausreichend qualifiziertem Personal und optimalen technischen Arbeitsmitteln. Um die hohe Nachfrage zu regulieren, musste unsere Stelle vor einigen Jahren eine Warteliste einf&uuml;hren. Die Wartezeit auf ein Erstgespr&auml;ch betr&auml;gt seit l&auml;ngerem sechs (!) Monate. Man muss sich also vor Augen f&uuml;hren, dass Ratsuchende, die nach einem langen Leidensweg endlich den Mut aufbringen, in der Beratungsstelle anzurufen, sofort wieder eine Zur&uuml;ckweisung erfahren, weil ihnen in absehbarer Zeit kein Termin angeboten werden kann. Wir versuchen trotzdem, ihre Sorgen und &Auml;ngste so gut es geht aufzufangen und bieten auch bei schwerwiegenden existenziellen N&ouml;ten (u.a. drohender Wohnungsverlust) kurzfristige Termine an &ndash; regelm&auml;&szlig;ig zu Ungunsten der eigenen Belastungsgrenze. <\/p><p>Seit Beginn der Pandemie und dem ersten Lockdown hatte unsere Beratungsstelle nur ca. einen Monat nicht f&uuml;r den Besuchsverkehr ge&ouml;ffnet. Homeoffice war und ist so gut wie unm&ouml;glich, da wir t&auml;glich mit Unmengen an Akten arbeiten und fernab von jeglicher Digitalisierung dieser agieren. Ebenso fehlt es an der notwendigen technischen Ausstattung, um bspw. telefonische Beratung von zuhause aus durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. Wo sich nun Beh&ouml;rden nahezu seit einem Jahr im Homeoffice verstecken und als direkte Ansprechpartner\/-innen f&uuml;r verschiedenste Problemlagen weggefallen sind, ertrinken wir und die Kolleg\/-innen der anderen Dienste (Sozial-, Sucht-, Migrations-, Familienberatung etc.) in Hilfeersuchen der Bev&ouml;lkerung. Sei es, weil ALG II-Antr&auml;ge seit Monaten nicht bearbeitet werden, weil die Wohnung durch Kurzarbeit und ausbleibende Zahlungen fristlos gek&uuml;ndigt wurde, weil Sch&uuml;ler\/-innen notwendige Laptops fehlen und Familien unter der Mehrbelastung zerbrechen oder eben, weil Kredite durch Verdienstausfall nicht mehr bezahlt werden k&ouml;nnen. Es macht alle Betroffenen des Systems unfassbar w&uuml;tend, dass Termine auf &Auml;mtern seit einem Jahr nur noch in gro&szlig;en Ausnahmef&auml;llen m&ouml;glich sind. Gerade alle Belange von ALG II-Empf&auml;nger\/-innen lassen sich kaum &uuml;ber die allgemeine Hotline kl&auml;ren, noch dazu gehen eingereichte Belege mit erschreckender Regelm&auml;&szlig;igkeit verloren und werden immer wieder neu angefordert. Dar&uuml;ber hinaus beobachten wir, dass Ratsuchende per Telefon nun viel bequemer abgewimmelt werden k&ouml;nnen, als etwa bei einem Vorort-Termin. Die Gesamtsituation kann man wohl nur noch als kafkaesk beschreiben.<br>\n&nbsp;<br>\nHinsichtlich der Anfragen innerhalb der Schuldnerberatung stellen wir vor allem eine H&auml;ufung bei den Selbstst&auml;ndigen fest. Es melden sich nahezu t&auml;glich Ratsuchende, die durch die andauernden Einschr&auml;nkungen vor der Entscheidung stehen, ihr Unternehmen aufzul&ouml;sen und Insolvenz anzumelden. Aber die fehlende M&ouml;glichkeit kurzfristiger Termine ist hierbei nicht das gr&ouml;&szlig;te Problem, sondern: kommunale Schuldnerberatungen d&uuml;rfen Selbstst&auml;ndige oder ehemals Selbstst&auml;ndige nicht beraten. Es gibt schlichtweg keine kostenlose Beratungsm&ouml;glichkeit f&uuml;r diese Personengruppe. Hier bleibt nur der Weg zum Anwalt, der wiederum mit erheblichen Kosten verbunden ist. Selbstst&auml;ndige werden also durch den politisch herbeigef&uuml;hrten Wegfall ihrer Einnahmem&ouml;glichkeiten in die Insolvenz gedr&auml;ngt und wenn sie hierbei Unterst&uuml;tzung (sowohl fachlich als auch psychosozial) ben&ouml;tigen, werden sie weiter allein gelassen. Trotzdem versuchen wir auch hier, so gut es geht zu helfen &ndash; und wenn es nur ein paar aufmunternde Worte in einem Telefongespr&auml;ch sind. <\/p><p>Wir sind uns auch sicher, aktuell nur die Spitze des Eisbergs zu sp&uuml;ren. Viele k&ouml;nnen noch von Erspartem leben, bitten die Familie um Hilfe oder warten noch die weiteren Entwicklungen ab, bevor sie den oft schambesetzten Weg in die Schuldnerberatung gehen. Man mag sich kaum ausmalen, wie die Situation in einem Jahr aussieht. Rosig wird sie jedenfalls nicht sein.<br>\n&nbsp;<br>\nZus&auml;tzlich m&ouml;chte ich noch auf einen pers&ouml;nlichen Umstand eingehen, der mich regelm&auml;&szlig;ig beim Lesen der Nachdenkseiten aufreibt &ndash; er betrifft die Anti-Corona Demos und meine pers&ouml;nliche Haltung zu ihnen. Ich ordne mich politisch links ein, vertrete meine Meinung schon immer offen nach au&szlig;en und gehe gern mit Menschen in einen Diskurs. W&auml;hrend der Corona-Pandemie und den uns&auml;glichen Verordnungen zur Eind&auml;mmung sehe ich mich aber in einer skurrilen, bisher ausweglosen Situation und habe das Gef&uuml;hl, dass es vielen in meiner Generation (25-35j&auml;hrige) so ergeht &ndash; ich f&uuml;hle mich wie eine Kritikerin ohne Stimme, ohne eigene &bdquo;Lobby&ldquo;. Wir haben noch keine gro&szlig;e gesellschaftliche\/politische Krise am eigenen Leib miterlebt. Wir sind davon ausgegangen, dass immer alles so weitergeht. Dass es immer eine Opposition gibt, auf die wir setzen k&ouml;nnen. Dass wir im Kleinen Aktionen planen und uns unter Gleichgesinnten sicher f&uuml;hlen. Wir haben am Anfang der Pandemie geglaubt, dass eine vern&uuml;nftige Politik alles richten wird. Dass wir nur brav allen Regeln folgen m&uuml;ssen, dann ist schon alles bald wie fr&uuml;her. Wir haben uns emp&ouml;rt &uuml;ber p&ouml;belnde Maskenverweigerer und Verschw&ouml;rungstheoretiker. Nun wachsen best&auml;tig immer gr&ouml;&szlig;ere Zweifel an den politischen Entscheidungen aber wir wissen nicht, wohin damit. Ich kann mit meiner Einstellung auf keine Demo gehen, auf der stadt- und bundesweit bekannte Schl&auml;ger-Nazis mit oder ohne Reichskriegsflagge ihre Ideologie zu Schau stellen. Egal wie sehr ich Kritik &uuml;ben will, ich wei&szlig; nicht wo! Ich verfolge die Demos, lese Handzettel, nehme einzelne Plakate wahr und mir wird einfach nur schlecht bei so viel gef&auml;hrlichem Gedankengut und geistigem M&uuml;ll, der hier verbreitet wird. Und auch wenn einzelne Menschen in diesen Bewegungen gute Ans&auml;tze haben &ndash; ich kann mich nicht als Corona-Kritikerin bezeichnen, weil die Pandemie es zu einem neuen linken Verst&auml;ndnis gemacht hat, alles zu befolgen und einfach nur durchzuhalten. Daher ist es sehr leicht &uuml;ber die Nachdenkseiten oder anderswo zu schreiben, dass sich die Menschen mehr emp&ouml;ren m&uuml;ssen aber was es im Konkreten f&uuml;r jeden einzelnen bedeutet, ist h&auml;ufig nicht klar. Es ist kein blindes Befolgen der Ma&szlig;nahmen, es ist ein st&auml;ndiger innerer Kampf, der am Ende doch immer noch zu der alten &Uuml;berzeugung f&uuml;hrt: wenn wir nur durchhalten und eine klare, besonnene Haltung zeigen, wird schon bald alles wieder normal sein. Mein Bauchgef&uuml;hl sagt mir jedoch etwas anderes&hellip;<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r die M&ouml;glichkeit, meine Gedanken zu teilen!<br>\nAlles Gute f&uuml;r Sie!<\/p><p>Von unserer Leserin J.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Meine pers&ouml;nlichen Erfahrungen nach einem Jahr Lockdown sind vermutlich ziemlich untypisch, jedoch vielleicht gerade deshalb interessant. <\/p><p>Ich bin seit etwa 21 Jahren als Selbstst&auml;ndiger EDV-Dienstleister im eigenen B&uuml;ro zu Hause (man nennt das heute &ldquo;Home Office&rdquo;) t&auml;tig und lebe etwa 3 km au&szlig;erhalb eines kleinen &ouml;sterreichischen Ortes in einer noch kleineren Siedlung im eigenen Haus. Diese Situation kann ich in der heutigen Zeit als &ldquo;optimal&rdquo; bezeichnen &ndash; besser geht&rsquo;s nicht. <\/p><p>Meine Lebensgef&auml;hrtin und die allermeisten meiner pers&ouml;nlichen Freunde teilen meine Sichtweise, was die derzeitige Weltlage betrifft, sehr weitgehend. Ich bin 61 Jahre alt, gesund, mache mir keinerlei Sorgen und lerne, lerne, lerne jeden Tag auf&rsquo;s Neue, wie erstaunlich vielf&auml;ltig die Wirkung des Geschehens rund um mich herum ist. Und wie sich auch meine eigene Haltung ver&auml;ndert. <\/p><p>Anfangs war ich h&auml;ufig von Wutausbr&uuml;chen wegen des &ldquo;d&auml;mlichen Verhaltens der anderen&rdquo; gepr&auml;gt. Gef&uuml;hle von Ohnemacht und Zorn beherrschten mein Denken. Je &ouml;fter ich mich mit anderen &uuml;ber die Situation austauschte, desto mehr konnte ich erkennen, dass es wohl bisher noch kein einziges Ereignis in meinem Leben gegeben hatte, das die Menschen so polarisierte wie &ldquo;Corona&rdquo;. Es gab fast ausschlie&szlig;lich Menschen, die &ldquo;f&uuml;r&rdquo;, und solche, die &ldquo;gegen&rdquo; die von der Regierung verh&auml;ngten Ma&szlig;nahmen waren. Kein Dazwischen, kaum eine Graustufe. Ich geh&ouml;rte von Anfang an zur Gruppe derer, die &ldquo;dagegen&rdquo; waren. <\/p><p>Aber langsam fiel mir auf, dass ich durch meine grunds&auml;tzliche &ldquo;Gegen&rdquo;-Haltung nie in Gespr&auml;che kam, die in irgendeiner Weise &ldquo;konstruktiv&rdquo; waren. Meine Freunde dachten ohnehin wie ich &ndash; wir best&auml;tigten uns bei jeder Gelegenheit, wie wahnsinnig, verr&uuml;ckt usw. die Welt doch sei &hellip; und lie&szlig;en dadurch ein wenig aufgestauten Dampf ab. Mehr aber auch nicht. Und wenn ich auf Menschen von der &ldquo;Angst-Fraktion&rdquo; traf &ndash; nun, dort kam es nat&uuml;rlich gar nicht gut an, wenn ich &uuml;ber meine Sichtweise sprach. Es half nie(!) etwas, wenn ich &uuml;ber die Regierung und deren Ma&szlig;nahmen schimpfte. Ich war, kaum hatte ich den Mund aufgemacht, ein Narr. Punkt. <\/p><p>Letztlich begann DAS mich mehr zu frustrieren als die eigentliche Lage. Das Gef&uuml;hl, &uuml;berhaupt nichts ver&auml;ndern zu k&ouml;nnen, &uuml;berlagerte alles andere. Mir wurde langsam bewusst, dass mir, wollte ich meine eigene Situation verbessern, nicht viel anderes &uuml;brigblieb, als mein eigenes Verhalten zu &auml;ndern. Ich wurde zunehmend mehr zum Beobachter, ohne noch aktiv etwas zu tun. Meine eigene Mutter hat mittlerweile die erste Impfung erhalten, obwohl sie ein Jahr lang standhaft behauptet hatte, sie w&uuml;rde das nicht brauchen. Ein einziges Gespr&auml;ch mit einer meiner Cousinen (von Beruf Krankenschwester in einem Altenpflegeheim) &auml;nderte ihre Haltung. Mache einem Menschen Angst, dann tut er, was du willst. Ich &ldquo;nahm es zur Kenntnis&rdquo; und schwieg dazu &ndash; &auml;ndern h&auml;tte ich es ohnehin nicht k&ouml;nnen. <\/p><p>Mein Schimpfen habe ich eingestellt. Die mich n&auml;her kennen, wissen ohnehin um meine Haltung. Und andere &ndash; nun, zu denen bin ich freundlich, gelassen, optimistisch. So gut es mir eben gelingt &ndash; und es gelingt immer &ouml;fter, immer besser. Wer bin ich, &uuml;ber die &Auml;ngste anderer zu urteilen, die in den meisten F&auml;llen in einer weitaus unkomfortableren Situation leben als ich? Ich gehe seit Jahrzehnten zu keinen &Auml;rzten (wenn man von einem Zahnarzt absieht), weil ich mit der Schulmedizin nichts anfangen kann. Aber der Gro&szlig;teil der Menschen glaubt eben daran, dass man &ldquo;Medizin&rdquo; ben&ouml;tige, um gesund zu sein. Ich nehme keine Medikamente und bin deshalb auch &uuml;berdurchschnittlich gesund &ndash; ein Nettozahler, was die &ldquo;Gesundheitskasse&rdquo; (die fr&uuml;her Krankenkasse hie&szlig;) betrifft. Ich gehe seit l&auml;ngerer Zeit nicht mehr &ldquo;w&auml;hlen&rdquo;, weil ich das Gef&uuml;hl habe, einmal alle paar Jahr ein Kreuz zu machen (egal wo), sei keine Wahl. Ich k&ouml;nnte noch viel, viel mehr aufz&auml;hlen &ndash; alles l&auml;uft darauf hinaus, dass ich ohne schon lange &ldquo;au&szlig;erhalb der Gesellschaft&rdquo; stehe. Weit, sehr weit au&szlig;erhalb. <\/p><p>Und von dort aus sehe ich, dass die Welt nicht verr&uuml;ckt geworden ist. Sie war immer schon verr&uuml;ckt &ndash; aber jetzt sehen wir es besser. Viel besser &ndash; dank Corona! Einige von uns werden wohl nie mehr aus ihrer Angst herauskommen und damit sterben. Ich kann es nicht &auml;ndern. Aber viele sind dabei, aus ihrem blinden Zustand aufzuwachen und die Welt besser zu erkennen, wie sie wirklich ist. Und das ist wichtig. Das z&auml;hlt, denn das sind die Menschen der Zukunft. Ich k&uuml;mmere mich nicht mehr um die unglaubliche Dummheit der Regierenden. Es w&auml;re verschwendete Zeit. Es geht nur noch darum, eine neue Welt zu erschaffen. Die alte ist tot. Und das ist gut so. Corona war das optimale Ereignis, um das vielen, vielen Menschen sichtbar zu machen. <\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nW.S..<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenkseitenteam,<\/p><p>wir leben in einer 5-k&ouml;pfigen Familie, Mutter Lehrerin, teilweise Homeoffice; Vater selbstst&auml;ndig im Homeoffice. 3 Kinder unter dem sogenannten und gern falsch verstandenen &bdquo;Homeschooling&ldquo;, jeder ein eigenes Zimmer und eigene Laptops.<\/p><p>Nach den ersten digitalen Gehversuchen der Schulen im ersten Lockdown Anfang\/Mitte 2020 haben wir von W-Lan\/Repeater auf Lan mit Steckdosen in jedem Zimmer sowie einer 500 Mbit Leitung umgestellt, Farblaserdrucker. Technisch also auf einem absolut aktuellen Stand.<\/p><p>Pers&ouml;nlich ist es trotz der Technik eine Katastrophe: Homeschooling bedeutet ja, dass die Kinder zuhause beschult werden. Diese Beschulung, die technische Unterst&uuml;tzung sowie die Einarbeitung in neues Softwaren und die &bdquo;Logik&ldquo; im digitalen Umgang mit den genutzten Medien, wird selbstverst&auml;ndlich von den Eltern &uuml;bernommen. Homeschooling ist also Elternsache. Zwischen 20 und 40 Stunden in der Woche bei 3 Kindern. Was also lustig klingt, ist f&uuml;r die meisten Familien schlicht nicht machbar. Wir leisten das so gut es geht, sind uns aber der privilegierten Situation absolut bewusst.<br>\n&nbsp;<br>\nDie Schulen, mit denen wir es zu tun haben, machen den vom Grundsatz her schlechtesten Job, den man sich vorstellen kann. Denn: Die Frage nach dem Unterrichtsvorgehen in dieser so genannten pandemischen Notlage fing mit Ignoranz an. Die Frage, die man sich zuerst stellen muss: Wie erreiche ich die Sch&uuml;ler, auf welche logistischen M&ouml;glichkeiten des Distanzunterrichts kann ich zur&uuml;ckgreifen, wo also ist hier der gr&ouml;&szlig;te gemeinsame Nenner? <\/p><p>Diese Frage wurde nie gestellt. Es wurde gemacht; v&ouml;llig unsinnig Konferenzsysteme eingesetzt und 3 mal gewechselt, nat&uuml;rlich immer, ohne alle Sch&uuml;ler dann tats&auml;chlich erreichen zu k&ouml;nnen, wenn seitens der Schule\/der Lehrer die Technik mal funktionierte. Denn viele Kinder leben zuhause mit 3 Geschwistern in einer 3 Zimmer-Wohnung, k&ouml;nnen sich &uuml;ber die Schule f&uuml;r den 2. Lockdown kostenlos Endger&auml;te beschaffen, haben aber keinen Internetzugang zuhause. Die Frage muss doch zu&nbsp; Beginn der Beschulungsumstellung sein: Wie erreiche ich alle Kinder gleicherma&szlig;en? Also: Post und Telefon. Nichts sonst.<\/p><p>Was leisten die Lehrer? Sie geben sich alle M&uuml;he, sind aber nat&uuml;rlich durch die Entscheidungen der Landesregierungen extrem eingeschr&auml;nkt und zu einer reinen abbrennbaren Bewegungsmasse verkommen. Heute h&uuml;h, morgen hot. Zuhause, in der Schule, geteilt und mit Maske und Wegweisern. Man k&ouml;nnte nun meinen, der Aktionismus der Lehrer h&auml;tte einen positiven Effekt &ndash; doch weit gefehlt. Der einzig positive Effekt kann nur von den Eltern kommen, ein Telefonat pro Halbjahr durch Lehrer mit den Sch&uuml;lern ersetzt nun keinen Unterricht vor Ort und schon gar nicht die extrem und meines Erachtens &uuml;ber allem stehenden sozialen Kontakte. Hier kommen wir neben der Schule zu den weiteren betroffenen Bereichen wie Sport, Spiel und Zusammensein.<\/p><p>Wir haben es gut, sind wir doch zu f&uuml;nft zuhause und k&ouml;nnen uns gegenseitig sozialisieren &ndash; mit allen positiven und negativen Effekten. Der Wegfall der sportlichen Aktivit&auml;ten ist in einer aktiv Sport treibenden Familie ein gro&szlig;er Eingriff in den sozialen Bereich. Insbesondere trifft er die Kinder, die nun ein gro&szlig;es Feld des menschlichen Miteinanders zu Gunsten von Spielekonsole, Laptop und Handy aufgeben m&uuml;ssen. Die Haribos und Dickmanns dieser Welt wird es freuen, die Weinlieferanten und Pizzaboten ebenso.<\/p><p>Als w&auml;re das nicht genug, kommen nat&uuml;rlich bei zurecht (quer-) denkenden Menschen (&lt;- das war &uuml;brigens vor der Diffamierungskampagne mal ein Einstellungskriterium) Fragen auf, die man nicht beantwortet bekommt. So finde ich immer noch keinen Beleg f&uuml;r die Tauglichkeit der Inzidenzwerte f&uuml;r die Lockdowns, ich finde keinen Hinweis, warum man die Empfehlungen der WHO, dass Lockdowns keinen Nutzen bringen, ignoriert und keinen Hinweis, warum es in L&auml;ndern wie Schweden, Wei&szlig;russland, Russland etc. auch ohne Lockdown funktioniert. Ich finde auch keinen Hinweis darauf, wo die Grippe abgeblieben ist oder warum Menschen nicht mehr an Pneumonien sterben. Auch finde ich keinen Hinweis, wenn ich mir die Zahlen anschaue, auf eine &Uuml;bersterblichkeit in Deutschland (und in anderen L&auml;ndern). Ich finde auch keinen Hinweis darauf, warum im 2020 genau 20 Kliniken geschlossen wurden, wenn es doch eine schwerwiegende Pandemie gibt. Auch finde ich keinen Hinweis darauf, warum das Impfen von Kindern und Erwachsenen einen Vorteil bringen soll, wenn diese nachweislich kaum einen Schaden davon tragen. \n\nUnd was ich vor allem nicht finde, ist eine offene Diskussion in den &ouml;ffentlich rechtlichen Medien zu dem Thema. (Leise) Kritiker wie Streek werden durch eigene Sendungen eingehegt und zum Medienarzt aufgebaut, um dann ein Loblied auf das eigene Wissen zu singen. Es hat doch mit der Heinsbergstudie so gut angefangen &ndash; auch hier keine Diskussionen und auch kein Aufnehmen der Empfehlung, bev&ouml;lkerungsrepr&auml;sentative Stichproben zu testen und die Ergebnisse auszuwerten.\n\nJetzt ist die Frage, welches Fazit man aus diesen offenen Fragen und der Unt&auml;tigkeit der Verantwortlichen ziehen soll. Denn ich komme zu dem Schluss, dass das deutsche Vorgehen gewollt ist, dass somit die Lockdowns gewollt sind, dass es einen Zusammenbruch der Wirtschaft geben wird, dass kleine und mittelst&auml;ndische Unternehmen (nicht alle) zunehmend von Insolvenz bedroht sind und am Ende nur gro&szlig;e Unternehmen, die Corona f&uuml;r sich nutzen k&ouml;nnen (Telekommunikationsanbieter, BigTech, BigPharma, Amazon, eBay sowie die gro&szlig;en Finanzkonzerne &uuml;brig bleiben und die funktionierenden Reste unter sich aufteilen werden. Es ergibt sich ja das Bild vom nie endenden Lockdown und das Bild von einer Klimadiktatur.\n\nNun, wenn das die entscheidenden Kriterien sind, warum sagt man uns das nicht, diskutiert das nicht und handelt entsprechend, sondern verkauft uns so eine Pandemie als Grund, das notwendige zu tun? Liegt das an dem freidrehenden und nicht einzuhegenden Dollar, dem bevorstehenden, wohl finalen Zusammenbruch des existierenden Wirtschaftssystems? Der globalen &Uuml;berschuldung? \n\n\n<\/p><blockquote>\n&bdquo;Geschmack und Geruch werden der Vergangenheit angeh&ouml;ren.&ldquo; Klaus Schwab, Vorsitzender des WEF\n<\/blockquote><blockquote><p>\n&bdquo;Es schmeckt zwar nicht so gut, man gew&ouml;hnt sich aber daran.&ldquo; Bill Gates, Gr&uuml;nder von Microsoft und gr&ouml;&szlig;ter privater Grundbesitzer in den USA.\n<\/p><\/blockquote><p>Ich bin mir sicher, dass wir auf eine Zukunft zusteuern, die uns nicht schmecken wird, denn logisch ist das oben geschriebene nur dann, wenn man nicht logisch denken kann. <\/p><p>Auf geht`s zum Homeschooling, wohlgemerkt NICHT Distanzlernen, wird gern verwechselt.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nC.D.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team,<\/p><p>ich begr&uuml;&szlig;e es, dass ich hier die Gelegenheit habe, mein&rdquo; Coronajahr&rdquo; kurz zu schildern!<\/p><p>Beruflich k&ouml;nnen wir, mein Mann und ich, nicht klagen. Wir besitzen eine kleine Fahrradwerkstatt mit Laden und wurden 2020 pl&ouml;tzlich von vielen Neukunden &uuml;berrannt. Wir &ldquo;durften&rdquo; unsere Werkstatt weiter &ouml;ffnen!<\/p><p>Unsere Kunden waren und sind korrekt, keine Probleme mit Masken oder Abstand, nie irgendwelche Diskussionen.<\/p><p>14 Stunden Tage waren und sind&nbsp;keine Seltenheit und nachts noch Anfragen beantwortet, dass macht die Gesundheit irgendwann nicht mehr mit, wir sind beide gerade 60 geworden, sportlich und gesund, bisher jedenfalls!<\/p><p>An Ostern 2020 wurde uns klar, wo wir hinsteuern in diesem Land.<\/p><p>15 Km Beschr&auml;nkung und unsere Sozialministerin drohte in den Medien mit Psychiatrieeinweisung, sollten die Sachsen nicht spuren!<\/p><p>Unsere Kinder und Enkel leben in Bayern und Tschechien.<\/p><p>Paar Wochen sp&auml;ter konnten wir unseren Sohn mit Familie am Deutsch &ndash; Tschechischen Grenz&uuml;bergang sehen und zuwinken.<\/p><p>Die tschechischen Polizisten waren nett und haben einen Austausch von Geschenken erm&ouml;glicht.<\/p><p>Es war so traurig, den Kleinen da so zu sehen.<\/p><p>Irgendwie hat mich das an die DDR erinnert!<\/p><p>Wochenlang keine Familienbesuche.<\/p><p>Reihenweise fielen unsere Geburtstagsfeiern aus und der Schulanfang unserer Enkelin mit Maske in Franken war eher eine traurige Angelegenheit.<\/p><p>Der Rest ist bekannt, kaum Schule, selten Kindergarten, Eltern am Limit und Gro&szlig;eltern, die leiden, da sie nicht helfen k&ouml;nnen.<\/p><p>Man darf jetzt nach Mallorca fliegen aber ein Wochenende in Prag bei unseren Kindern, die dort leben und arbeiten, ist nicht m&ouml;glich!<\/p><p>Wir haben uns im September das letzte Mal gesehen und keine Hoffnung in Sicht.<\/p><p>Urlaub haben wir ewig nicht gemacht, wo auch.<\/p><p>Wir arbeiten und wir sind zu Hause oder gehen joggen, mehr nicht!<\/p><p>Entspannung in der Saune, im Theater, Kino, Restaurant- sind leider Fehlanzeige!<\/p><p>Eine Woche an der von mir so geliebten Ostsee im Ferienhaus, einfach nur da sein, leider nicht m&ouml;glich!<\/p><p>Wir werden unsere kleine Stadt irgendwann nicht wiedererkennen.<\/p><p>Alles pleite!<\/p><p>N&auml;chste Woche habe ich einen Termin beim Neurologen!<\/p><p>Ich zittere ,ich bekomme Weinkr&auml;mpfe und ich bin nervlich am Ende nach einem Jahr Corona .<\/p><p>Aus einem Mensch, der 5 Dinge gleichzeitig tun kann, ist ein Wrack geworden, h&auml;tte ich nicht f&uuml;r m&ouml;glich gehalten, dass mir so etwas passiert.<\/p><p>Wer gibt uns die verlorene Zeit mit unseren Lieben zur&uuml;ck ?<\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e<br>\nIhre treue Leserin<br>\nB.K.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion der Nachdenkseiten,<br>\n&nbsp;<br>\nich bitte bei Ver&ouml;ffentlichung des Briefs meinen Namen nicht zu erw&auml;hnen.<br>\n&nbsp;<br>\nja, wie hat sich der Lockdown auf mich ausgewirkt?<br>\n&nbsp;<br>\nIch fange mal am Anfang an.<br>\nAnfang letzten Jahres dachte ich noch, dass ich eine halbwegs intakte Familie hatte, wo Auseinandersetzungen nach kurzer Zeit mit einem L&auml;cheln aus der Welt geschaffen waren. Etwa ein Jahr danach habe ich keinen Kontakt mehr zu meinen Gro&szlig;eltern und meinem Onkel m&uuml;tterlicherseits, bin mit einer Tante v&auml;terlicherseits aneinandergeraten und das alles nur durch eine andere Sichtweise auf die Dinge als der Mainstream es vorgibt.<br>\n&nbsp;<br>\nMeine Gro&szlig;eltern haben mich als Corona Verhamloser bezeichnet, wie auch mein Onkel. Entsprechend sagten Sie dann auch die Teilnahme an meiner Hochzeit im Oktober 2020 ab. Meine Tante beschimpfte mich als AFD Anh&auml;nger und als Reichsb&uuml;rger, weil ich ein Bild in meinem WhatsApp Status gepostet habe, dass satirisch aufzeigte, dass in den Medien nur noch Corona kursiert.<br>\n&nbsp;<br>\nIm Coronajahr 2020 zu heiraten war auch alles andere als einfach. Es war 2019 so gut wie alles geplant, wir wollten gro&szlig; mit etwas &uuml;ber 100 Leute in einer wundersch&ouml;nen kleinen Gastwirtschaft feiern. Alles mussten wir absagen, 3\/4 der G&auml;ste wieder ausladen, nur die engsten Verwandten durften teilnehmen. Die Verwandtschaft meiner Frau durfte in gro&szlig;en Teilen gar nicht herkommen, da sie aus einem anderen Bundesland kommen und es zu dem Zeitpunkt ein Beherbergungsverbot gab. Auf unsere engsten Freunde mussten wir au&szlig;erdem auch verzichten.<br>\n&nbsp;<br>\nDennoch hatten wir trotz alledem eine sehr sch&ouml;ne, wenn auch andere Hochzeitsfeier. Zwei Wochen sp&auml;ter waren nur noch 5 Leute erlaubt, wir waren froh, dass wir nicht dann geheiratet haben, dann h&auml;tten wir alles abgesagt.<br>\n&nbsp;<br>\nIm Jahr 2020 war ich zudem lange im Homeoffice, was mir sehr zugesetzt hat, da ich den Kontakt au&szlig;erhalb des Telefons mit den Menschen sehr vermisst habe. Zudem &auml;rgerte mich die andauernde Berichterstattung der Medien &uuml;ber ein und das gleiche Thema und die damit einhergehende Panikmache. In dieser Zeit wurde bei mir dann auch stressbedingt eine Migr&auml;ne diagnostiziert, die sich jetzt noch passend zur Epilepsie gesellt.<br>\n&nbsp;<br>\nAm meisten erschreckt mich aber, dass man bestimmte, gesellschaftlich verlangte Verhaltensmuster bereits unbewusst in die Verhaltensweise &uuml;bernommen hat. Ich f&uuml;hle mich unwohl, wenn ich T&uuml;rgriffe oder andere h&auml;ufig ber&uuml;hrte Gegenst&auml;nde angefasst habe und m&ouml;chte mir direkt die H&auml;nde waschen oder desinfizieren, obwohl ich &uuml;berhaupt keine Angst vor irgendwelchen Infektionen oder Keimen habe. Ich merke zudem, wie ich im Supermarkt zwei Schritte zur&uuml;ckgehe, wenn an mir jemand vorbeil&auml;uft, auch wenn ich keine Angst vor N&auml;he habe. Ich f&uuml;hle mich unwohl, wenn ich unerlaubterweise im B&uuml;ro 4 Meter ohne Maske zum Drucker gehe.<br>\n&nbsp;<br>\nOftmals rede ich mit meiner Frau &uuml;ber die Dinge, die wir fr&uuml;her f&uuml;r selbstverst&auml;ndlich hielten, wie der Besuch im Restaurant, Kino oder Schwimmbad. Wir gehen mittlerweile nur noch spazieren, aber auch dann hat man irgendwann alles im Dorf gesehen.<br>\n&nbsp;<br>\nWir hoffen beide auf bessere Zeiten, damit man besten Gewissens ein Kind in die Welt setzen kann.<br>\n&nbsp;<br>\nFreundliche Gr&uuml;&szlig;e und vielen Dank f&uuml;r Ihre Arbeit!<\/p><p>von unserem Leser M.K.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Team der Nachdenkseiten,<\/p><p>Als Antwort zu Ihrem Aufruf m&ouml;chte ich Ihnen meine Jahresbilanz schreiben.<\/p><p>Der Lockdown hat mich beruflich weniger stark getroffen als viele Mitmenschen.<br>\nIm Fr&uuml;hjahr 2020 habe ich noch in einem Job gearbeitet, der weder Spa&szlig; gemacht, noch in irgendeiner Weise erf&uuml;llen war. Mit Beginn des Lockdown fiel das Bi&szlig;chen an Entspannung weg, was ich neben der zeitraubende T&auml;tigkeit noch machen konnte.<\/p><p>Auch ist meine Gro&szlig;mutter im stolzen Alter von 94 Jahren (nicht an Corona) verstorben aber aufgrund der Appelle nicht die Gro&szlig;eltern zu besuchen, habe ich sie nicht mehr lebendig k&ouml;nnen. Freundschaften wurden d&uuml;nn und man vereinsamt wenn man in der Fremde (400km) leben muss.&nbsp;<\/p><p>Ich k&ouml;nnte zwar trotz Corona einen neuen Job in der Heimat finden aber wenn man sich mit mehr als einer weiteren Person treffen wollte, kam ich mir fast wie ein Verbrecher vor.<br>\nMit neuen Nachbarn wei&szlig; man auch nicht ob ein selbsternannter Platzward einen denunzieren k&ouml;nnte.<\/p><p>Es ist aber auch zu sagen, dass ich meine Freundin kennen lernen konnte und sie, als Krankenschwester von den Philippinen ohne Corona und eine verst&auml;rkte Anwerbung nie, oder nicht sofort, nach Deutschland gekommen w&auml;re.<\/p><p>Ich w&uuml;nsche mir dennoch eine schnelle &Ouml;ffnung der Gesellschaft und im Zuge von Maskenaff&auml;re auch eine Aufarbeitung dar&uuml;ber, welcher Politiker, oder welcher Angeh&ouml;rige eines Politikers, an der ganzen Pandemie verdient hat.<\/p><p>Liebes Team der Nachdenkseiten, ich danke Ihnen f&uuml;r Ihre Arbeit und verbleibe mit den Initialen<\/p><p>D. Z.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Team der Nachdenkseiten,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r eure Arbeit und die M&ouml;glichkeit einen Leserbrief zu senden.&nbsp;<\/p><p>Vor einem Jahr war der erste Lockdown noch beinahe sowas wie eine willkommene Abwechslung im Schulalltag inform von verl&auml;ngerten Ferien. Im Gastronomiealltag, den ich damals noch beruflich um mich hatte, ging es drunter und dr&uuml;ber und man versuchte herauszufinden, mit welchen Ma&szlig;nahmen das Ordnungsamt zufrieden sein k&ouml;nnte. Der Fr&uuml;hling kam und in Leipzig waren die W&auml;lder der Stadt voller Menschen, die nicht die geringste Panik zeigten. Die Polizei blieb entspannt &ndash; Gott sei Dank!&nbsp;<\/p><p>Dass es mit ein paar Wochen Lockdown nicht genug sein w&uuml;rde, zeichnete sich schnell ab. Die Medien dr&uuml;ckten pausenlos den Panikknopf, die Politik verlor sich im Dickicht wildester Ausnahmeregulungen &ndash; und wehe dem, der die neueste Verordnung nicht gelesen hatte! Eine Impfung wurde als einziger Ausweg angepriesen und vor allem angedroht. Sp&auml;testens zu diesem Zeitpunkt schrillten bei mir alle Alarmglocken.&nbsp;<\/p><p>Und heute? Heute wei&szlig; ich, wir haben eine PCR-Test-Pandemie und was wir nicht wissen, ist, welche Viren im Einzelfall dem Corona-Krankheitsbild zugrunde liegen, da es noch einige weitere Viren als Ursache zu diesem Krankheitsbild gibt. Dass die Grippe 2020 so gut wie ausgestorben ist, darf man beispielsweise sicher als Verschw&ouml;rungstheorie links liegen lassen.&nbsp;<\/p><p>Ein Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung ertr&auml;gt im Bann der Angst die Zerst&ouml;rung ihrer Lebenswerke, sieht dabei zu, wie ihre Kinder zuhause darunter leiden, keinen normalen Schulalltag mehr erleben zu k&ouml;nnen &ndash; und zwar ohne Maske, Abstand und die Vortr&auml;ge mancher beflissener Lehrer zur sogenannten neuen Normalit&auml;t. Kleine picklige Azubis stehen am Eingang der Discounter und rennen einem wie wahnsinnig durch den ganzen Laden hinterher, wenn man sich wagt, nicht unter der Maske ersticken zu wollen. Jugendliche klagen &uuml;ber erste Bournout-Sympthome, weil sie aus Angst keine sozialen Kontakte mehr pflegen. Andere sehen ihre Tr&auml;ume dahin schwinden, weil sie ein Flugzeug wohl nur noch betreten k&ouml;nnen, wenn sie sich einem Impfexperiment zur Verf&uuml;gung stellen.&nbsp;<\/p><p>Mein pers&ouml;nliches Fazit: Es ist mehr als entt&auml;uschend, wie schnell und einfach sich eine Gesellschaft steuern l&auml;sst, wenn der Knopf der Urangst &ndash; n&auml;mlich (tod)krank zu werden &ndash; gedr&uuml;ckt wird. Das Ma&szlig; an Diffamierung, Denunziation und Aggression verursacht durch Tosangst ist so gro&szlig;, wie ich es mir nicht h&auml;tte vorstellen k&ouml;nnen. Dazu kommt die Umkehrung von fast allem, was wir kannten. Solidarit&auml;t ist ein Kampfbegriff &ndash; eine Waffe &ndash; geworden, mit der auf jeden eingepr&uuml;gelt wird, der sich wagt, Fragen nach dem Sinn und Unsinn der Ma&szlig;nahmen zu stellen.&nbsp;<\/p><p>Ein Satz, dessen Quelle mir leider nicht bekannt ist, dr&uuml;ckt das Dilemma hervorragend aus: Das Thema Gesundheit aktiviert nicht nur unweigerlich archaische &Auml;ngste fast aller Menschen, es tarnt die Anpassung an die Diktatur als Altruismus und delegitimiert selbst&auml;ndiges Denken.<\/p><p>Ich habe bisher eine Bekannte, die ich schon seit mehr als 13 Jahren kenne aus meinem Freundeskreis verloren. Sie sah durch ein Foto, was ich am 7.11.2020 auf der Demonstration in Leipzig machte, dass ich zu den furchtbaren Menschen geh&ouml;re, die einfach nicht einsehen, dass ein bisschen Maske und Abstand ja wohl nicht zu viel verlangt sei. Solche Kontakte k&ouml;nne sie nicht brauchen und sie w&uuml;rde mich nun blockieren. Im letzten Satz warf sie mir noch die Spaltung der Gesellschaft vor.<\/p><p>Auf der anderen Seite sind zahlreiche entfernte Kontakte wieder entflammt, da es eine neue Schnittmenge und ein neues Thema gibt, &uuml;ber das wir reden wollen, weil es uns bewegt.&nbsp;<\/p><p>Heutzutage freut man sich mehr denn je &uuml;ber jeden Menschen, mit dem man offen sprechen kann!&nbsp;<\/p><p>Von unserer Leserin K.R.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>ich bin seit nunmehr 3 Jahren regelm&auml;&szlig;ige Leserin der Nachdenkseiten.<\/p><p>Was hat Corona mit mir gemacht??? Wir sind vor fast 3 Jahren wegen unserer Enkelkinder aus dem Norden hierher gezogen. Und dann kam Corona. Wir konnten oft unsere Tochter und Enkelkinder nicht sehen. Auch unseren Sohn konnten wir nicht besuchen. Sogar zur standesamtlichen Trauung unseres Sohnes konnten wir nicht fahren. Dies war f&uuml;r uns schrecklich. Vor allem das wir unsere Enkelkinder nicht sehen konnten, war gerade f&uuml;r mich bedr&uuml;ckend. Ich leide unter Depressionen und fand deswegen den Nichtkontakt zu meinen Enkelinnen als sehr bedr&uuml;ckend. Auch eine bevor stehende Operation an der Wirbels&auml;ule musste auf Grund von Corona verschoben werden. Der Wirbelbruch den ich hatte, war sehr schmerzhaft und die Verz&ouml;gerung der Operation bedeutete f&uuml;r mich weiterhin starke Schmerz Tabletten ein zunehmen.<\/p><p>Aber f&uuml;r mich bedeutete Corona nicht nur den Verzicht auf Familie, sondern auch Diskussionen &uuml;ber die Verbote und Regeln in der Coronakrise. Hierbei ging ein Riss durch unsere Familie und Bekanntenkreis. Viele meiner Bekannten und auch Familienmitglieder nahmen alles was die Regierung und auch die Medien von sich gaben f&uuml;r bare M&uuml;nze. Ich war sehr aktiv auf Facebook in einer Gruppe Kenfm, die letztes Jahr von Facebook wegen angeblicher Fakenews geschlossen wurde. Hier habe ich oft genug &uuml;ber die Coronama&szlig;nahmen und Medienberichten Stellung bezogen. Daf&uuml;r habe ich mich oftmals beleidigen lassen, in einem Ma&szlig;e wie ich es noch nie erlebt habe. Die Menschen waren au&szlig;er Rand und Band. Sie glaubten im Internet k&ouml;nnte man beleidigen ohne Konsequenzen. Und je l&auml;nger Corona dauerte, umso b&ouml;sartiger und beleidigender wurden die Kommentare von beiden Seiten, ob Bef&uuml;rworter von dem was die Regierung und Medien von sich gaben, absoluten Coronerleugnern oder besonnenen Coronerkritikern. <\/p><p>Heute geht ein Riss durch ganz Deutschland und somit wohl auch durch Familien. Egal was man f&uuml;r Kritik &uuml;ber Corona anbrachte wurde man als Nazi, Reichsb&uuml;rger oder schlimmeres beschimpft, aber nicht nur von irgendwelchen Leuten, der Familie. Nein auch von bedeutenden Journalisten, die es eigentlich besser wissen mussten. Aber der Regierung nur in den Ar&hellip;. kriechen wollten. Ich bin in einem Alter, da habe ich in meiner Jugend noch die Strau&szlig; Aff&auml;re mit bekommen. Wenn man sieht wie heute der Spiegel oder auch andere gute Zeitungen, abgesehen von Bild und Co, berichten, da fragt man sich wohin steuert unser Land. Ich sehe diese Krise als Lackmustest der Medien an, egal ob Fernsehen oder die schreibende Zunft. Und es ist traurig was hier die Medien veranstalten. Ich sage immer eine Demokratie braucht unabh&auml;ngige, freie Journalisten und wenn das nicht mehr vorhanden ist, was wird dann aus unserem Staat. Wohin steuern wir dann???<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nBarbara El-Banna Altenstadt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<br>\nliebes NachDenkSeiten-Team,<\/p><p>ihren Aufruf folgend m&ouml;chte ich Ihnen mit diesem Brief meine Erfahrungen, Eindr&uuml;cke und Gedanken &uuml;ber ein Jahr Lockdown in diesem Land bzw. der Welt berichten. Um gewisse Aussagen besser verstehen zu k&ouml;nnen, werde ich chronologisch beginnen und entsprechende Punkte hervorheben.<\/p><p>Kurz zu meiner Person: Ich bin Anfang 30, verheiratet, lebe in einer Stadt in Norddeutschland und bin Grundschullehrer. <\/p><p>Als die Meldungen &uuml;ber das neuartige Virus die Runde machten und am Anfang niemand glaubte, dass es uns in Europa bzw. Deutschland ernsthaft tangieren w&uuml;rde, feierten wir im Februar in der Turnhalle mit &uuml;ber 200 Kindern und Personal ausgelassen Fasching. H&auml;tte mir jemand gesagt, dass es das letzte Schulfest f&uuml;r lange Zeit werden w&uuml;rde, dann h&auml;tte ich die Kinder dazu animiert noch mehr zu tanzen, zu lachen und zu singen. Als am Freitag den 22.03.2020 an uns Lehrkr&auml;fte kommuniziert wurde, dass alle Schule schlie&szlig;en werden, brach das Chaos aus. Dabei muss ich gerade an ein Zitat (Verfasser ist mir entfallen) denken, dass unser Schulsystem so beschreibt: Wir arbeiten in Schulen aus dem 19. Jahrhundert, mit Methoden aus dem 20. Jahrhundert und mit Kindern aus dem 21. Jahrhundert. (stimmt mal mehr und mal weniger) Hastig wurde irgendwelches Material zusammengestellt und durch die Kopierer gejagt. Ich werde die unsicheren Gesichter der Kinder und auch die Tr&auml;nen von vielen nicht vergessen, die dann fragten: &bdquo;Warum m&uuml;ssen wir nach Hause? Werden wir sterben? Was wird passieren?&ldquo; Sicher lief es an anderen (Grund)Schulen so &auml;hnlich ab. Ich lese schon l&auml;nger die Nachdenkseiten und andere kritische Medien und mir war auch zu diesem Zeitpunkt nicht ganz klar, worauf das alles hinauslaufen w&uuml;rde. Pl&ouml;tzlich waren (fast) alle zu Hause &ndash; eingesperrt. Keine Kontakte, keine M&ouml;glichkeiten der Zerstreuung, viel Zeit zu Hause mit der Familie, ob man sie mag oder nicht, ob man dort als Kind gut aufgehoben ist oder nicht. Ich gestehe, dass ich am Anfang tats&auml;chlich etwas aus der Bahn geworfen wurde. In mir wuchs Unmut &uuml;ber die Politik (noch mehr als zuvor) und es stellte sich eine Perspektivlosigkeit ein. H&auml;tte mir damals jemand gesagt, dass wir bis heute nicht aus dem Lockdown (meine Definition: so lange Ma&szlig;nahmen zur &bdquo;Eind&auml;mmung&ldquo; gelten, ist es ein Lockdown) kommen w&uuml;rden, dann h&auml;tte ich das niemals geglaubt. <\/p><p>Eine der schlimmsten Erfahrungen, die ich w&auml;hrend des ersten Lockdowns machen musste, ist die der Hilflosigkeit und Ohnmacht. Mein Vater ging es bereits vorher schon schlecht und sein Leiden gipfelte in einer Krebsdiagnose, die dann zu einem l&auml;ngeren Krankenhausaufenthalt f&uuml;hrte. Niemand durfte ihn besuchen. Eine weinende Mutter am Telefon zu haben, die einem erz&auml;hlt, dass der Vater ebenfalls aufgel&ouml;st im Krankenhaus liegt und nicht wei&szlig; was passiert &ndash; das machte mich w&uuml;tend und hilflos. Nach den ersten Lockerungen und nachdem die ersten Kinder wieder in die Schule durften, hoffte ich auf etwas mehr alte Normalit&auml;t. Doch bereits nach dieser &bdquo;kurzen&ldquo; Zeit waren bei vielen Kindern massive Verhaltensver&auml;nderungen sicht- und sp&uuml;rbar. Hier ein kurzer Einblick: mehrfach h&auml;usliche Gewalt gg&uuml;. den M&uuml;ttern, den Kindern und anderen Familienangeh&ouml;rigen, Kinder die vorher stabile Leistungen erbrachten, k&auml;mpfen mit Konzentrationsschwierigkeiten und Defiziten in den Hauptf&auml;chern, Kinder mit eindeutigen Tendenzen zu selbstgef&auml;hrdenden Verhalten usw&hellip; die Liste ist lang. Nat&uuml;rlich gibt es Kinder, die weniger traumatisiert sind und die in der Zeit der Schulschlie&szlig;ungen, durch entsprechende sozio-&ouml;konomische Verh&auml;ltnisse, gut lernen konnten. Doch f&uuml;r den Gro&szlig;teil ist es der Beginn eines kollektiven Traumas. Nach dem ersten Lockdown habe ich einen Brandbrief an die GEW geschrieben, dass sie sich doch bitte f&uuml;r die Kinder und Jugendlichen einsetzen sollen, damit diese ohne g&auml;ngelnde und weiter traumatisierende Ma&szlig;nahmen in das Schulleben zur&uuml;ckkehren k&ouml;nnten. Die recht versp&auml;tete Antwort beinhalte nur, dass die GEW auf den Umstand benachteiligter Kinder hingewiesen h&auml;tte. Haupts&auml;chlich wird dort eben politische Arbeit f&uuml;r die LehrerInnen geleistet. Das war mein Grund f&uuml;r den Ausstieg. <\/p><p>Eine gl&uuml;ckliche Episode des letzten Jahres war meine Hochzeit. Lange &uuml;berlegten meine Frau und ich, ob wir das Ganze um einige Monate oder gar auf das n&auml;chste Jahr verschieben sollten. Welch ein Gl&uuml;ck, dass wir es nicht taten. Am Ende hatten wir eine wunderbare Trauung im engsten Familienkreis und die anschlie&szlig;ende Feier mit Freunden war eines der sch&ouml;nsten Erlebnisse des letzten Jahres. Und ich gebe gerne zu: eine Gesellschaft von ca. 35 Leuten, ohne Abstand und Maske! Wir feierten irgendwo auf dem Land. Seltsamerweise stiegen danach die Zahlen im Landkreis nicht&hellip; H&auml;tte mir jemand gesagt, dass man drei Monate sp&auml;ter wieder s&auml;mtliche Ma&szlig;nahmen versch&auml;rfen w&uuml;rde und es keine Zusammentreffen mehr g&auml;be, dann h&auml;tte ich mit den G&auml;sten zwei Tage am St&uuml;ck gefeiert.<\/p><p>Da die uns&auml;gliche Maskenpflicht mittlerweile immer groteskere Z&uuml;ge annahm und die sogenannten AHA-Regeln immer mehr Menschen ihr neues Mantra zu eigen wurde, nahm ich auch die Verhaltens&auml;nderungen der Mitmenschen immer deutlicher wahr. Es f&auml;llt folgendes zusehends auf: Vermeidungsverhalten das in Neurosen &uuml;bergeht, wie st&auml;ndiger Waschzwang o. Desinfektion (v. a. auch bei Kindern), &uuml;berm&auml;&szlig;iges Abstandhalten, panisches Wechseln der Stra&szlig;enseite (obwohl genug Platz ist auf dem B&uuml;rgersteig), denunziatorisches Verhalten (&bdquo;Maske auf!&ldquo;) etc.<\/p><p>Meine Frau und ich waren letztes Jahr zweimal in Schweden. Einmal in S&uuml;dschweden in den Flitterwochen und erst im Dezember zum Jahreswechsel in Lappland. Wir haben die Zeit dort fast schon nostalgisch wahrgenommen, wie die Reise in eine andere Zeit. Menschen, die sich zur Begr&uuml;&szlig;ung die Hand geben oder auch mal umarmen. Bei uns in Deutschland undenkbar, da dies ja angeblich den potenziellen Tod eines Jeden birgt. Nat&uuml;rlich gibt es in Schweden auch Regeln, aber vor allem Gebote. Und das ist der gro&szlig;e Unterschied in der Mentalit&auml;t den wir wahrnehmen konnten. Klare Gebote die mit einer Transparenz einhergehen. Keine unsinnigen und teils herabw&uuml;rdigenden Verordnungen, die jeder Logik entbehren (Maske am Strand, einkaufen nur eine Person pro Haushalt&hellip;). Mittlerweile ist nun ein Jahr Lockdown rum und ich habe den Brief mit &bdquo;Die verlorene Generation&ldquo; betitelt und m&ouml;chte abschlie&szlig;end meine Beobachtungen zusammenfassen, sowie einige Thesen der kommenden Zukunft betreffend aufstellen:<\/p><p>Freundschaften und Bekanntschaften sind zerbrochen, auch aufgrund unterschiedlicher Ansichten bez&uuml;glich des C. Themas.<\/p><p>Viele Kinder sind traumatisiert, manche so schwer, dass der Kontakt kaum noch aufrechterhalten werden kann und sie bedenkliche Verhaltensweisen entwickelt haben.<\/p><p>Die Innenst&auml;dte vieler St&auml;dte ver&ouml;den derart, dass es kaum bis gar nichts lebenswertes mehr geben wird, sollte dieser Zustand jemals enden.<\/p><p>Existenzen wurden vernichtet, wodurch wiederum Kindern massiv leiden. Armut f&uuml;hrt bekanntlich zu einer kaum entrinnbaren Abw&auml;rtsspirale.<\/p><p>Das &ouml;ffentliche Leben ist grau und einsam geworden, da Treffen, kulturelle Veranstaltungen, Begegnungsst&auml;tten etc. verboten oder geschlossen sind. Ergo verliert die Gesellschaft noch schneller den Sinn f&uuml;r das was kulturell sch&uuml;tzenswert und wichtig ist. <\/p><p>Da der Mittelstand immer weiter wegbricht, verringert sich der gesellschaftliche Puffer zwischen arm und reich. Die Spanne wird k&uuml;nftig so gro&szlig; sein, dass der Anteil sozial benachteiligter Familien ungeahnte Gr&ouml;&szlig;en annehmen wird.<\/p><p>Das daraus resultierende geringere &ouml;konomische Kapital f&uuml;hrt zu massiver Abnahme des sozialen Kapitals und der sozialen Mobilit&auml;t. Das kulturelle Kapital der Gesellschaft ist quasi bereits ausgetrocknet (abgesehen von einigen wenigen letzten Widerstandsk&auml;mpfern).<\/p><p>Folgende Dinge werden uns in Bezug auf die Kinder und Jugendlichen erwarten:<\/p><p>Die Kinder, die dieses Schuljahr eingeschult wurden, hatten bisher keinen richtigen Unterricht. Der Unterricht, der durch den Stufenplan der jeweiligen Bundesl&auml;nder geregelt wird, beinhaltet meist bei einer Inzidenz von unter 35 den Pr&auml;senzunterricht f&uuml;r alle Jahrg&auml;nge im &bdquo;Corona-Betrieb&ldquo;. Das bedeutet: Ma&szlig;nahmen sind eine Unterrichtsst&ouml;rung, da sie das gemeinsame Lernen, das individuelle Lernen, den sozialen Kontakt zwischen Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern massiv behindern und somit ein massiver Verlust von Unterrichtszeit auftritt. <\/p><p>Kinder werden die angeeigneten Verhaltensregeln derart verinnerlicht haben, dass sie selbst bei Aufl&ouml;sung derselben, auch in Zukunft anders auf fremde Menschen zugehen werden. Sie konsumieren, handeln, planen und agieren in ihrer Peer-Group anders. <\/p><p>Kinder ohne entsprechende Unterst&uuml;tzung und F&ouml;rderung, werden zusehends den Anschluss verlieren. Wir Lehrkr&auml;fte schaffen es unter aktuellen Bedingungen und der zerfaserten Bildungspolitik nicht, diesen Umstand auszugleichen.<\/p><p>Somit entlassen wir viele Kinder in eine ungewisse Zukunft, der sie mit mangelnder Bildung und Chancen entgegensehen m&uuml;ssen.<\/p><p>Daher der von mir gew&auml;hlte Titel: Wir verlieren eine Generation!<\/p><p>Wir verlieren eine Generation, weil wir eine andere sch&uuml;tzen wollen\/wollten.<\/p><p>Die Frage ist: Ist es oder war es das am Ende wert? Diese Frage sollten sich all diejenigen stellen, die die alle Ma&szlig;nahmen als sinnvoll, Kritiker als Leugner und das durch Ma&szlig;nahmen verursachte Leid Anderer ausblendeten, stellen.<\/p><p>Grunds&auml;tzlich stehe ich f&uuml;r meine Meinung ein und vertrete diese auch nach au&szlig;en. Da jedoch die soziale &Auml;chtung durch Kritik am Regierungskurs stark zugenommen hat, bitte ich um Anonymit&auml;t, insofern mein Brief erscheinen sollte.<\/p><p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en aus dem Norden und in der Hoffnung neuer wie besserer Zeiten,<br>\nM.R.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion,<\/p><p>Zun&auml;chst auch von meiner Seite noch einmal ein grosses Kompliment was Ihre Arbeit der letzten Jahre betrifft. Ich selbst lese und h&ouml;re Ihre Beitr&auml;ge mit grossem Interesse, und es gibt mir doch etwas Hoffnung, dass kritische Medien noch nicht ganz ausgestorben sind im Lande der Dichter und Denker.<\/p><p>Vielleicht kurz einige Anmerkungen zu meiner Person: Ich hei&szlig;e J&ouml;rg Tretow, bin 43 Jahre alt und lebe seit 2014 im Raum Berlin. Aufgrund meiner Behinderung (blind) war es mir trotz 3 abgeschlossener Studieng&auml;nge, zwei davon im Ausland (England) nicht m&ouml;glich vern&uuml;nftig Fu&szlig; zu fassen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. So begann ich im Jahr 2014 als eine nahezu Vollzeitkraft in einem Berliner Dunkelrestaurant mein aufgezwungenes kleinb&uuml;rgerliches Dasein zu fristen. Mehr als f&uuml;nf Jahre war ich unterbesch&auml;ftigt und unterbezahlt; f&uuml;nf Tage in der Woche arbeiten bis in den sp&auml;ten Abend und nat&uuml;rlich ging so jedes Wochenende drauf. Aber jetzt werden Sie sich fragen, warum ich Ihnen das alles erz&auml;hle, und was all dies mit dem Lockdown zu tun hat? Nun, es ist die Ironie, dass ich politisch dem Regierungshandeln ausserordentlich kritisch gegen&uuml;berstehe, aber auch die Erkenntnis, dass der Lockdown f&uuml;r mich pers&ouml;nlich ein Segen war, denn er brachte die &ouml;de Routine meiner stumpfsinnigen und intellektuell wenig anregenden T&auml;tigkeit des unterbezahlten Kellners zun&auml;chst einmal zum Erliegen. wie ich auf meinem Blog joergtretow.com bereits beschrieben habe, verf&uuml;gte ich pl&ouml;tzlich &uuml;ber ein geh&ouml;riges Mass an Zeit &ndash; Zeit zum Lesen und zum Schreiben, und wie lange hatte ich mich danach gesehnt. Auch die finanziellen Opfer st&ouml;rten mich anfangs wenig; so tiefgreifend waren die Ver&auml;nderungen, dass, selbst wenn unser Restaurant irgendwann noch einmal &ouml;ffnen sollte, ich doch nur noch eine gering besch&auml;ftigte Aushilfskraft sein werde. Zumindest hat die verfehlte Politik der Regierenden dazu gef&uuml;hrt, dass sich in meinem Leben wieder etwas bewegt hat, obgleich auch dieses Schwert zwei Seiten hat. So war der sogenannte zweite Lockdown, der uns jetzt schon seit fast 6 Monaten Existenz und Seele kaputtmacht, eine eher deprimierende Erfahrung. Grade in den kalten tr&uuml;ben Tagen war von meiner noch im Fr&uuml;hjahr des vergangenen Jahres empfundenen Aufbruchsstimmung nichts mehr geblieben. Auch ich fiel mehr und mehr in ein tiefes Loch, und was ich einst als sozio&ouml;konomische Befreiung wahrgenommen hatte, wurde auch f&uuml;r mich nun mehr und mehr zu einer latenten Bedrohung. Die ersten zaghaften Sonnenstrahlen, welche uns normalerweise Fr&uuml;hling und w&auml;rmere Zeiten ank&uuml;ndigen, haben das Schrekcgespenst einer gesellschaftlichen Katastrophe nicht verjagen k&ouml;nnen. So kann ich Ihnen nur sagen, dass meine Erfahrungen in der Pandemie einer emotionalen Achterbahnfahrt &auml;hneln, und ich f&uuml;rchte, dass die n&auml;chste Runde grade erst begonnen hat. Es ist fast so, als wollen Politik und mediale &Ouml;ffentlichkeit ein Phantom jagen &ndash; undefinierbar und unerreichbar zugleich.. Das k&uuml;nstlich geschaffene Supergrundrecht auf Gesundheit, welches es in keiner demokratischen Verfassung gibt oder geben darf, hat zu einer Situation gef&uuml;hrt, in der die Berichterstattung&nbsp;&nbsp;&uuml;ber Korona zu einer Besessenheit geworden ist.. Es sind groteske Verrenkungen einer medialen Elite, welche in die Jahre gekommen ist und ihre Vormacht nach und nach schwinden sieht. Internet-Zensur, Gleichmacherei und viel Pathos sind die Rezepte, mit denen eine sichtlich &uuml;berforderte Oberschicht die Herausforderungen unseres Jahrhunderts zu bew&auml;ltigen gedenkt. Als Mitreisender weiss ich nur zu gut, dass die Fahrt in der Achterbahn kein sanftes Ende nehmen wird &ndash; der Betriebsunfall ist also eine ausgemachte Sache.<\/p><p>Ich schreibe mehr zu diesen und anderen Themen auf meinem Blog joergtretow.com <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nJ&ouml;rg Tretow<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Das ist alles sehr traurig aber auch aufschlussreich. Nach dem Studium habe ich fast 40 Jahr im Bereich Biochemie und Physikalischer Chemie gearbeitet. Sowohl dem Narrativ des menschgemachten Klimawandels als auch der Pandemie durch ein Corona-Virus stand ich immer sehr kritisch gegen&uuml;ber. Von meinen 3 Geschwistern habe ich deshalb nur noch mit einem Bruder Kontakt. Mit meiner Ansicht, dass Prognosen, die am Computer erarbeitet werden, die Qualit&auml;t von Horoskopen haben und erschreckend unwissenschaftlich sind, konnte ich nicht &uuml;berzeugen.<\/p><p>Die Macht der Medien und die Bequemlichkeit der Menschen sich in eine Thematik einzuarbeiten, steht der Wahrnehmung der Realit&auml;t massiv entgegen.<\/p><p>Mangelnde Aufkl&auml;rung &ndash; auch in den Schule &ndash; f&uuml;hren zur Spaltung und zu nicht gekannten Feindseligkeiten auch innerhalb der Familien. Das macht mich sehr traurig. Man f&uuml;hlt sich wie ein Ketzer im Mittelalter und muss zusehen,<\/p><p>wie sich die liebsten Angeh&ouml;rigen an einen Wahn klammern. Mit &uuml;ber 70 Jahren gebe ich dennoch die Hoffnung nicht auf, dass diese Spuk noch ein friedliches Ende findet.<br>\n&nbsp;<br>\nVielen Dank daf&uuml;r, dass ich mir das mal von der Seele schreiben darf.<\/p><p>Nikola Friedl<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes NachDenkSeiten Team,<\/p><p>&bdquo;positiv&ldquo; in diesem Coronajahr war die Erkenntnis eines Totalversagens (99% +x) von Politik, Staat, Judikative, Medien und Wissenschaft. Diese ganze Melange kann diese Gesellschaft nicht mehr tragen.<\/p><p>Wir haben eine gewisse Resilienz und kommen mit dieser Situation zurecht. Finanziell und wohntechnisch sind wir privilegiert und unsere beiden S&ouml;hne sind erwachsen. Stellen sie sich unsere erlebte folgende Situation aber in einer Familie mit schulpflichtigen Kindern, Eltern in Kurzarbeit und in einer Wohnung auf der 4.Etage vor &ndash; ein Horrorszenario in dieser Gesellschaft:<\/p><p>Bei meiner Schwiegermutter, die in unserem Haus lebte, wurde Ende Januar 2020 Lungenkrebs festgestellt. Bis Mitte M&auml;rz 2020 begann das &uuml;bliche Scenario (ohne Maske und ohne Abstand in den entsprechenden Wartezimmern): Krankenhaus, Lungenkrankenhaus, Nuklearmedizin, Onkologie, Termin f&uuml;r Chemotherapie, Terminabsage, 2.Meinung und Einschaltung Palliativmedizin. Wir haben Sie bis zu Ihrem Tod 2020 zuhause gepflegt. <\/p><p>Die oben beschriebene fiktive Familie (wenn liebevoll) h&auml;tte es zerrissen (traumatisiert). Sie h&auml;tten Sie ins Pflegeheim abgeben m&uuml;ssen und w&auml;ren nicht mehr an Sie herangekommen und die Frau w&auml;re allein gestorben. <\/p><p>Wir kennen n&auml;mlich einen &auml;hnlich gelagerten Fall 2020 aus unserem Bekanntenkreis. Die Mutter eines Kollegen meiner Frau war dement und lebte im Pflegeheim. Die Familie durfte Sie 3 Monate nicht besuchen. Sie bekamen dann am Abend einen Anruf, dass die Frau gerade verstorben w&auml;re. Nach 30 Minuten waren sie im Pflegeheim. Der K&ouml;rper der Frau war kalt (am R&uuml;cken). Sie kann nicht gerade verstorben sein! Die demenzkranke Frau war eine sogenannte &bdquo;L&auml;uferin&ldquo;. Das sind Menschen die sich permanent bewegen. Was ist in den 3 Monaten mit der Frau passiert? Wurde Sie sediert, eingeschlossen oder fixiert?<\/p><p>Was tun?<\/p><p>Dieses System m&uuml;sste von unten (regional) nach oben neu aufgebaut werden. Direkte Demokratie ( Schweizer Modell w&auml;re ein Anfang). Bei einem friedlichen Neuaufbau kommt man an Parteiaufbau leider nicht vorbei. Imperatives Mandat, nur eine Amtszeit, Unterst&uuml;tzung von Direktkandidaten ohne Parteimitgliedschaft etc. etc.<\/p><p>Diese Gesellschaft tr&auml;gt nicht mehr!<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nBert Breuer<\/p><p>P.S. bei dem Urnenbegr&auml;bnis meiner Schwiegermutter mussten meine Frau, unsere S&ouml;hne und ich uns in eine Liste zur Kontaktverfolgung eintragen. Dies auf einem Dorffriedhof. Piet&auml;tloses Pack!<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenkseiten-Team,<\/p><p>Gerne m&ouml;chte ich Ihrem Aufruf folgen und meine Erfahrungen nach einem Jahr Lockdown schildern. Ich geh&ouml;re gl&uuml;cklicherweise nicht zu Denen, die dramatisch von den Folgen des Lockdowns betroffen sind, gleichwohl f&uuml;hle ich mich solidarisch verbunden und w&uuml;nsche mir, dass das Ganze endlich beendet wird, damit von der Lebensfreude, Psyche und Gesundheit unserer Kinder noch etwas &uuml;brig bleibt, das bei entsprechender Pflege wieder gedeihen kann.<\/p><p>Ich erinnere mich daran, dass die ganze Sache mit verst&ouml;renden Bildern aus China begann. Mir kam das von Anfang an alles sehr merkw&uuml;rdig vor, habe das aber zun&auml;chst ernst genommen und versucht, diese Sache n&uuml;chtern zu betrachten. Es ging dann schnell los mit den Ungereimtheiten: Man hat die Grenzen offen gelassen (&bdquo;Das Virus l&auml;sst ich sowieso nicht aufhalten..&ldquo;) und als dann der erste Fall im Land aufgetaucht war, hie&szlig; es &bdquo;Huch, nun ist es hier &ndash; aber alles halb so schlimm!&ldquo;. Um diese Einordnung gleich wieder zu revidieren, als es um die &bdquo;Hotspots&ldquo; in den Skigebieten ging. Dann war auf einmal alles &bdquo;ganz schlimm&ldquo;.<\/p><p>Ich habe gleich angefangen, an alle m&ouml;glichen Informationen heran zu kommen um die Sache einordnen zu k&ouml;nnen, da ich meinen Sohn zu einer der Risikogruppen (allerg. Asthma) z&auml;hlen musste. Nach intensiver Recherche bin ich zu dem Schluss gekommen, dass dieses Virus nicht viel gef&auml;hrlicher ist als die j&auml;hrliche Influenza. Es gab ja schon recht fr&uuml;h, die Untersuchung zu dem Kreuzfahrtschiff &bdquo;Princess Diamond&ldquo;, die &bdquo;Heinsberg-Studie&ldquo;, dann die Videos von Prof. Bhakdi und Dr. Bodo Schiffmann. Die Zahlen des RKI, usw. Nat&uuml;rlich hatte ich mir auch den &bdquo;Star-Virologen&ldquo; Dr. Drosten angeh&ouml;rt, mich aber veralbert gef&uuml;hlt, als er auf die Frage: Was macht das Virus gef&auml;hrlicher als die Influenza? anwortete: &bdquo;Naja, das kommt jetzt halt als Pandemie zu uns&ldquo;&nbsp; Wenn man wei&szlig;, dass 2009 im Rahmen der Schweinegrippe die Definition einer Pandemie zu Lasten einer gro&szlig;en Anzahl von Toten ge&auml;ndert wurde und f&uuml;r eine Pandemie praktisch nur noch notwendig war, dass sich das Virus &uuml;ber mehrere L&auml;nder verteilt &ndash; war mir klar, was von so einer Aussage zu halten war. Ich fand Prof. Bhakdi, Dr. Schiffmann und Dr. Wodarg vertrauensw&uuml;rdiger und die Aussagen waren im Gegensatz zu Drosten wissenschaftlich fundiert und kein &bdquo;geschwurbel&ldquo; von hunderttausenden Toten und &uuml;berhaupt alles ganz schlimm ohne jede Grundlage.<\/p><p>Als dann der &bdquo;Lockdown&ldquo; kam, f&uuml;hlte ich mich wie im falschen Film. Mein Sohn war v&ouml;llig &uuml;berrumpelt, weil ich ihn nicht unn&ouml;tig verunsichern wollte und mir &uuml;ber die Gef&auml;hrlichkeit erst relativ sicher sein wollte, bevor ich in damit konfrontierte. Jedenfalls dachte ich damals schon, o.k. DAS k&ouml;nnen die nicht bringen&hellip; und war mir ziemlich sicher, dass die Schulen nach den Osterferien wieder &ouml;ffnen. Naja, wie die Sache endete wissen wir ja jetzt. Homeschooling hat an dieser Schule &uuml;berhaupt nicht funktioniert. Mein Sohn (14) sa&szlig; wochenlang alleine zu Hause ohne digitalen Unterricht und mit Aufgaben, die er in k&uuml;rzester Zeit erledigen konnte. Ich konnte weiterhin ins B&uuml;ro gehen. Damals noch ohne Masken, ohne Abstandsregeln im B&uuml;ro &ndash; KEINER ist krank geworden. Ich bin durchgehend mit der S-Bahn gefahren &ndash; ohne Maske, nichts. Nat&uuml;rlich waren es durch den Wegfall der Sch&uuml;ler deutlich weniger Fahrg&auml;ste. Dann im Sommer wurde die Maskenpflicht eingef&uuml;hrt. Nun musste man bei Sonnenschein und Hitze in der S-Bahn die Maske tragen. F&uuml;r mich, zusammen mit dem &bdquo;Einkassieren&ldquo; der Grundrechte, eine &Uuml;bergriffigkeit des Staates, die ich keinesfalls tolerieren wollte!<\/p><p>Gottseidank sind wir uns in der Familie alle einig, was das Thema angeht: Ich habe eine Schwester und zwei Br&uuml;der und wir sind alle unabh&auml;ngig voneinander zum selben Ergebnis gekommen. Mit meiner Schwester war ich dann gleich auf den ersten Demos in Stuttgart dabei und entsetzt &uuml;ber die Berichterstattung dar&uuml;ber in den Medien: Das hatte mit der Realit&auml;t wirklich nichts zu tun und war reine Hetze und Diffamierung. Was seither passiert ist Massenpsychologie in Reinkultur! Ich bin entsetzt &uuml;ber meine Kollegen und Kolleginnen, die v&ouml;llig arglos die Wegnahme der Grundrechte hinnehmen, die nichts hinterfragen und alles mitmachen. Ich bin entsetzt &uuml;ber meine Mitmenschen, die jede Widerspr&uuml;chlichkeit &uuml;berh&ouml;ren, ignorieren und nur daran glauben, dass es um unsere Gesundheit ginge! Die keine anderen Sorgen haben, als ihre Nachbarn anzuschw&auml;rzen oder im Supermarkt dar&uuml;ber zu wachen, dass auch Alle brav ihre (nutzlosen) Masken tragen.<\/p><p>Ich bin entsetzt &uuml;ber unsere Kommunalpolitiker, Lehrer, Polizisten &ndash; die so leicht zu manipulieren sind. Das h&auml;tte ich mir im Traum nicht vorstellen k&ouml;nnen, dass es so &bdquo;einfach&ldquo; ist zu spalten und gegeneinander zu hetzen.<\/p><p>Es macht mich fassungslos, dass die Menschen nicht mehr f&uuml;r Fakten zug&auml;nglich sind, &uuml;ber die Widerspr&uuml;che wird geschmunzelt und als Inkompetenz der Politiker abgetan. Und dann immer der Spruch: &bdquo;Also, ich m&ouml;chte diese Entscheidungen nicht treffen m&uuml;ssen&ldquo; Doch! Liebend gerne, es gibt gen&uuml;gend kompetente Berater und mit Diesen w&auml;ren die richtigen Entscheidungen getroffen worden.<\/p><p>Mittlerweile ist offensichtlich, dass eine Agenda befolgt wird und wenn nicht bald etwas passiert, dann wird unsere Zukunft alles andere als rosig aussehen!<br>\n&nbsp;<br>\nMein Vorname darf bei einer Ver&ouml;ffentlichung gerne genannt werden.<br>\n&nbsp;<br>\nViele Gr&uuml;&szlig;e und vielen Dank f&uuml;r Ihre Arbeit!<br>\nPetra N.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>zun&auml;chst ein paar Informationen zu meiner Person (aufgrund von eventuellen Repressalien, bitte ich darum den Namen zu anonymisieren): Mein Name ist J. R., ich bin 22 Jahre alt und habe letztes Jahr meine Berufsausbildung zum Immobilienkaufmann abgeschlossen.&nbsp;<\/p><p>Aus wirtschaftlichen Gr&uuml;nden kann ich mich nach einem Jahr Corona nicht beklagen. Ich bin in der Immobilienbranche t&auml;tig und wir haben so gut wie keine Einschr&auml;nkungen aufgrund von Corona. Ich bekomme mein Gehalt in voller H&ouml;he, ich habe weiterhin pers&ouml;nlichen Kontakt mit Mieter (unter Beachtung AHA-Regeln) und sehe meine Kollegen jeden Tag im B&uuml;ro.<\/p><p>Und doch f&uuml;hlt sich alles anders an als vor einem Jahr. Mir als junger, &ldquo;aufgewachter&rdquo; Mensch f&auml;llt es sehr schwer, die Geschehnisse wirklich zu begreifen. Ich habe mich schon seit 4 Jahren intensiv mit alternativen Journalismus besch&auml;ftigt und dort mein politisches Spektrum verortet, in dem ich mich einordne.&nbsp;<\/p><p>Als im M&auml;rz letzten Jahres das &ldquo;Spektakel&rdquo; losging, war ich von vorneherein sehr kritisch. Aber ich wollte mich mit meinen Mutma&szlig;ungen und Spekulationen zur&uuml;ckhalten. Eine Eigenschaft die ich mir bei Herrn R&ouml;per vom &ldquo;Anti-Spiegel&rdquo; abgeschaut habe. Aber als die Datenlage jedoch eine immer eindeutigere Sprache gesprochen haben, platzte es aus mir heraus. Dem Gro&szlig;teil meines Umfelds habe ich meine Meinung mitgeteilt. Mit einem Schrecken musste ich feststellen, dass die Spaltung schon um sich gegriffen hat. Und Sie machte auch vor meinem Umfeld keinen Halt. Menschen mit denen ich bis vor einem Jahr konstruktive und sachliche Diskussionen f&uuml;hren konnte, interessierte meine Meinung nicht mehr. &ldquo;Ich w&uuml;rde mich einfach nicht richtig informieren&rdquo; kam mir dort oft entgegen. Und so zog ich mich mit meiner Meinung zur&uuml;ck. Gewillt Sie mitzuteilen aber nicht in der Lage die richtigen Worte zu finden, ohne mit Repressalien rechnen zu m&uuml;ssen.&nbsp;<\/p><p>Und seitdem lebe ich zwischen Arbeit und Couch. Zwischen Unbehagen im eigenen Freundeskreis und abwertenden Worten von Kollegen &uuml;ber meine Meinung (nat&uuml;rlich nicht alle). Zwischen Angst und Hoffnung vor dem was uns in j&uuml;ngerer Zukunft erwartet.<\/p><p>Die gr&ouml;&szlig;ten Probleme aber habe ich tats&auml;chlich mit der eigenen Psyche. Das mir meine Anfangsjahre der Zwanziger geklaut werden, ist nur ein Aspekt. Mir macht das gesellschaftliche Zusammenleben wirklich sorgen. Ich bin ein altruistisch veranlagter Mensch und ich beobachte wie dieses System immer asozialer wird. Corona bringt es in meinen Augen nur deutlicher zum Vorschein. Ich k&ouml;nnte jetzt noch endlose Abs&auml;tze &uuml;ber die Medikalisierung des Lebens, &uuml;ber die Chancenungleichheit in unserem Land, &uuml;ber die Verfehlungen der Politik schwadronieren. Aber all das l&auml;sst sich auf eine existentielle Frage zur&uuml;ckf&uuml;hren: Warum soll ich mein Leben einem System unterordnen, welches sich in keiner Form f&uuml;r mich als junge Generation stark macht? Wieso soll ich Steuern f&uuml;r ein System zahlen, dass ich nicht unterst&uuml;tze und sogar in gewissen Teilen verachte, weil es so asozial ist? Welchen Sinn hat es eine Familie zu gr&uuml;nden, wenn ich doch wei&szlig; wie es um meine Kinder stehen wird in ein paar Jahren\/Jahrzehnten? Und all die Fragen, die sich meine Altersgenossen ebenso stellen sollten, h&ouml;rt man nichts. Es ist Unbegreiflich wie eine ganze Generation durch &Uuml;bersensibilisierung verstummt wurde und es macht mich auch ein wenig sprachlos.&nbsp;<\/p><p>Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass wir die Gesellschaft in eine positive Richtung entwickeln k&ouml;nnen. Aber diese Hoffnung wird stets begleitet von Angst und Verzweiflung vor dem was kommen mag. Ihre Redaktion, das Team von Nuo Viso, Herr R&ouml;per, Herr Reitschuster und viele weitere n&auml;hren meine Hoffnung. Doch werden Angst und Verzweiflung ebenfalls von den Vertretern des Mainstreams gen&auml;hrt. Es wird spannend, wer am Ende das Rennen macht&hellip;&nbsp;<\/p><p>Ich danke und sch&auml;tze Ihre Arbeit und die Ihrer Kollegen der alternativen Medien sehr. Bitte k&auml;mpfen Sie f&uuml;r Menschen wie mich, die (noch) nicht den Mut haben die Standpunkte in der &Ouml;ffentlichkeit zu verteidigen. Letztendlich haben wir doch die Wahrheit und die Liebe auf unserer Seite und das wird im Ernstfall vielleicht doch ein besserer Berater sein, als Spaltung und Hass.&nbsp;<\/p><p>Hochachtungsvoll<br>\nJ. R.<\/p><p>P.S.: Ich h&auml;tte so gerne noch viel mehr geschrieben aber ich wollte den Text nicht zu lang werden lassen.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren: <\/p><p>Meine Bilanz von einem Jahr Corona-Lockdown\/nicht Lockdown ist schlimm. Eigentlich bin ich eher ein Einzelg&auml;nger, der aber in den letzten Jahren Mut gefasst hat, mit anderen Menschen sich zu treffen. Mit dem Lockdown ist es nun mal so, da&szlig; all dies vorbei ist. Denn man soll Abstand halten und Begegnungsm&ouml;glichkeiten wie Kneipen und &auml;hnliches sind ja jetzt geschlossen. Auch verh&auml;ltnism&auml;ssig einfache Dinge wie personalausweis erneuern oder Kleidung kaufen sind deutlsich erschwert. UNd dann das Thema Maskenpflicht. Zuerst waren masken ja kaum vorhanden aber sp&auml;ter hat sich dies ja gelegt. Aber Anfang dieses Jahres kam ja &ldquo;mein&rdquo; Ministerpr&auml;sident S&ouml;der auf die Idee, da&szlig; FFP2-Masken Pflicht sind. F&uuml;r meine ersten Eink&auml;ufe musste ich mir teure Masken aus der Apotheke besorgen. Ich war dar&uuml;ber reichlich ver&auml;rgert. Zwar bin ich im Prinzip finanziell abgesichert, aber es &auml;rgert mich trotzdem, was sich unsere Politiker einfallen lassen. Mit meinen 65 Jahren geh&ouml;re ich zwar schon zu en Risikogruppen, aber trotzdem ist dies alles &auml;rgerlich. Ich hoffe, da&szlig; dies bald zu Ende ist, und ich wieder bei meinem Griechen etwas Sch&ouml;nes essen kann, wenn er noch existiert. <\/p><p>Gru&szlig;<br>\nR.K. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Nachdenkseiten &ndash; Team<br>\n&nbsp;<br>\nhier meine pers&ouml;nliche Erfahrung:<br>\n&nbsp;<br>\nIch war bisher mit meinen 69 Jahren ein aktiver Mensch, der sein biologisches Alter mit einer entsprechenden Lebensweise etliche Jahre unter dem kalendarischen h&auml;lt. Und ich traue mir trotz meines Alter zu, mit einer Virusinfektion fertig zu werden.<br>\nWenn nicht, dann ist das eben so, ich k&ouml;nnte jederzeit an einer normalen Lungenentz&uuml;ndung sterben, bei einem Verkehrsunfall und, und, und &hellip; davor habe ich mich noch nie gef&uuml;rchtet.<br>\n&nbsp;<br>\nAber jetzt f&uuml;rchte ich mich vor der Zukunft.<br>\n&nbsp;<br>\nIch fahre normalerweise etwa 20 Kilometer nach Kufstein in Tirol um dort einzukaufen. Ich gehe normalerweise in ein Fitnesstudio, in eine Kletterhalle, gehe in die nahen Tiroler Berge, oder treffe mich mit Freunden zum Musizieren &hellip;<\/p><p>All das und noch mehr,&nbsp; wom&ouml;glich f&uuml;r immer dahin &hellip; durch die Willk&uuml;r anderer Menschen.<br>\n&nbsp;<br>\nWenn ich jetzt noch die zunehmende soziale Ungerechtigkeit sehe, die Kriegstreiberei des Westens, die Zerst&ouml;rung unserer Umwelt, das Unrecht, das &uuml;berall auf der Welt passiert im Namen unserer &ldquo;Werte&rdquo;, die durchg&auml;ngige L&uuml;ge der Medien und die mir unverst&auml;ndliche&nbsp; Beeinflussbarkeit des Gro&szlig;teils der Menschen &ndash; ja, wenn ich das alles klar erkenne, (die Nachdenkseiten tragen dazu bei), dann sind die Coronama&szlig;nahmen das T&uuml;pfelchen auf dem i, kurz vor der handfesten Depression, und das bei einem gesunden positiven Menschen.<br>\n&nbsp;<br>\nDabei sind die Ma&szlig;nahmen als solche noch nicht einmal das Schlimmste, -das Allerschlimmste ist das Damoklesschwert der bleibenden gesellschaftlichen Ver&auml;nderung, die unter dem Deckmantel der Vertragsfreiheit den Totalitarismus einf&uuml;hrt.<\/p><p>Das zu erwartende Szenario l&auml;sst mir die Zukunft so d&uuml;ster erscheinen, dass ich mich manchmal dabei ertappe, zu sagen: &ldquo;das wars dann, Leben &hellip;&rdquo;<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nM. H&auml;usler<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte NDS-Redaktion, <\/p><p>Ich bin seit mehr als 20 Jahren &uuml;berwiegend im Heimb&uuml;ro t&auml;tig, meine Kinder sind l&auml;ngst aus dem Haus und wir wohnen l&auml;ndlich. <\/p><p>Demzufolge erleide ich einen Teil der Konsequenzen aus den &lsquo;Corona-Ma&szlig;nahmen&rsquo; nicht selbst. <\/p><p>Allerdings sehe ich in meinem Netzwerk eine Vielzahl von sch&auml;dlichen Auswirkungen wie beispielswiese in der Heimschulung und dem Mangel an Spiel- sowie Kontaktoptionen leidender Kinder und Eltern, kurzfristig ins Heimb&uuml;ro Gezwungener und deren Anpassungsproblemen an die neue Lebens- und Arbeitssituation.&nbsp; All das bedeutet psyschiche Belastungen, da es oktroyiert erfolgt. Zwei Corona-Ma&szlig;nahmen-Opfer sind mir bekannt: eines verstarb durch Intubation bei SARS bevor man diese als kontraindiziert erkannte, ein anderes verzweifelte an der Corona-Situation und beging Selbstmord. In beiden Todesf&auml;llen verblieben Familien mit minderjahrigen Kindern, welche nun thraumatisiert sind.&nbsp; Unter meinen Kontakten existiert eine kleine Minderheit von Erkrankten; in dieser kam es zu keinerlei schweren Verl&auml;ufen. <\/p><p>Pers&ouml;nlich f&auml;llt mir im Verlauf der &lsquo;Corona-Krise&rsquo; ein drastische Mangel wissenschaftlich fundierter Evidenz bei gleichzeitigem &Uuml;berschu&szlig; an Propaganda und fragw&uuml;rdigen Ma&szlig;nahmen auf (Letalit&auml;t, Lockdowns, Sch&uuml;ren von &Auml;ngsten, unausgewogene stattliche Unterst&uuml;tzung, unzureichend validierte Impfstoffe, &hellip;). <\/p><p>Angesichts der aus Letzteren gegebenen und noch zu erwartenden Kollateralsch&auml;den ist fraglich, per aus in Kritik stehenden Tests und Testungen reultierender Infektionsinzidenz zu steuern, statt sauber Morbidit&auml;tsinzidenz diverenziert nach Schwere der Verl&auml;ufe und Anteil chronischer Folgen sowie Mortalit&auml;tsinzidenz zu erfassen.&nbsp; Wir brauchen statt der Infektionsinzidenz Letztere, um seri&ouml;s steuern zu k&ouml;nnen!&nbsp; Im Extremfall bedeutet Erstere zumindest irrelevante Effekte, da theoretisch die gesamte Bev&ouml;lkerung positiv testen k&ouml;nnte aber niemand (ernsthaft) erkrankt;&nbsp; es besteht immer ein nichtlinearer Zusammenhang zwischen Infektion, dadurch bedingter Krankheit oder Letalit&auml;t. Ergo erlauben Morbidit&auml;ts- und Mortalit&auml;tsinzidenzen zu steuern aber auch nur unter der Voraussetzung, da&szlig; sauber getestet _und_ diagnostiziert, dokumentiert sowie ausgewertet wird.&nbsp; Zudem schlie&szlig;t der Wegfall von Infektionsinzidenzen als Steuerungsinstrument problematische Tests und Testungen aus. <\/p><p>Meine Ausf&uuml;hrungen zu Morbidit&auml;t und Mortalit&auml;t spielen leider formal keine Rolle mehr, da sie doch seit 2009 keine Pandemiekriterien der WHO mehr darstellen.&nbsp; Seitdem geht es um Infektionsinzidenzien als Kiriterium, um Pandemien ausrufen zu k&ouml;nnen.&nbsp; Dies ist zudem nicht auf Corona-St&auml;mme limitiert, s&auml;mtliche anderen Keime k&ouml;nnen zuk&uuml;nftig &lsquo;kritische&rsquo; Infektionsindienzien bedingen und somit zu neuen Pandemieerkl&auml;rungen mit den zuvor erw&auml;hnten, sch&auml;dlichen Konsequenzen f&uuml;hren, da z.Zt. ja &lsquo;an oder mit verstorben&rsquo; die Maxime ist. <\/p><p>Haben wir denn im &Uuml;brigen &uuml;berhaupt harte Zahlen zu schweren oder gar mortalen Infektionskrankheitsverl&auml;ufen? <\/p><p>Es werden Verstorbene auf Virenpr&auml;senz getestet und undifferenziert in die Klasse der &lsquo;an oder mit Corona Verstorbenen&rsquo; gebucht.&nbsp; Die WHO trifft nun z.B. f&uuml;r Deutschland die Annahme, 6% dieser so Klassifizierten sei tats&auml;chlich an einer COVID urs&auml;chlich verstorben.&nbsp; Woher kommt und wie begr&uuml;ndet sich dieser Prozentsatz, da doch durch die ungenaue Erfassung harte Evidenz fehlt?&nbsp; Ist dieser auch nur n&auml;herungsweise richtig angesichtlich der unscharfen Basisdatenlage? <\/p><p>Nun stellt sich zudem die ma&szlig;gebliche Frage, welche &Uuml;bersterblichkeit denn Basis f&uuml;r die getriffenen Ma&szlig;nahmen ist? <\/p><p>F&uuml;r das Jahr 2020 wei&szlig;t das Statistische Bundesamt gegen&uuml;ber 2019 ca. 42600 mehr Verstorbene aus, ca. 70000 sollen in 2020 &lsquo;an oder mit Corona verstorbenen&rsquo; sein.&nbsp; Die 42000 ergeben sich in 2020 als Summe aus 53! Wochen statt 52 in 2019; dies &uuml;berh&ouml;ht die Summe statistisch und erschwert somit die Vergleichbarkeit.&nbsp; Zieht man diese 53te Woche 2020 ab, verbleiben ca. 18000 mehr Tote in 2020 gegen&uuml;ber 2019.&nbsp; Auf Basis der 6% (WHO) an COVID Verstorbenen ergeben sich zu den 3 genannten &Uuml;bersterblichkeitszahlen ca. 2520\/4200\/1260 an COVID mehr Verstorbene in 2020 vs. 2019. <\/p><p>Angesichts in den letzten Jahren typischerweise &uuml;ber 900000 j&auml;hrlich Verstorbener sind o.g. Zahlen im Maximum weniger als 0,5% zus&auml;tzlich an COVID Verstorbene.&nbsp; Dies ist schwerlich eine signfikannte Gr&ouml;&szlig;enordnung, welche die getroffenen Ma&szlig;nahmen mit hohem Potential an sozialen, gensundheitlichen, &ouml;konomischen und anderweitigen Kollateralsch&auml;den rechtfertigen kann.&nbsp; Denkt man zudem an weitere, j&auml;hrliche Mortalit&auml;tsinzidenzen, wie z.B. die ca. 30000 Opfer von Fehlern des Krankheitsystemes, die &uuml;ber 70000 Alkoholkrankheitsopfer oder die ca.. 150000 Opfer des Rauchens ist schwerlich begr&uuml;ndbar, da&szlig; die Corona-Ma&szlig;nahmen den behaupteten Schutz der Gesundheit und des Lebens der Bev&ouml;lkerung im Fokus haben. <\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nHeinz Mauelshagen <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>21. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Mein Beitrag zum Thema <\/p><p>F&uuml;r mich wurde mit den ersten Lageberichten des RKI sichtbar, dass eine Strategie der Ver&auml;ngstigung in Gang gesetzt wurde. Kein vern&uuml;nftiger Mensch kommt auf die Idee auf der Grundlage kumulierter Zahlen Wahrscheinlichkeiten und\/oder gar zuk&uuml;nftige Entwicklungen abzusch&auml;tzen. Da ich ein Mensch bin, der sich leicht ver&auml;ngstigen l&auml;sst, habe ich mich deshalb umgehend bem&uuml;ht, gegen das Ver&auml;ngstigen meinen Verstand zu mobilisieren. Das ist nach meiner pers&ouml;nlichen Erfahrung oft hilfreich. Leider hat meine Art der Gegenwehr viel Zeit verschlungen. Informationen und Argumente zusammenzutragen, zu sichten und zu bewerten braucht Zeit. Zeit, die ich als Rentnerin verwenden kann wie ich will. <\/p><p>Gl&uuml;cklicherweise war der Aufwand erfolgreich und ich kann angstfrei&nbsp; die Kontakte zu den Menschen pflegen, die mir nahestehen, so sie denn nicht zu denjenigen geh&ouml;ren, bei denen das Ver&auml;ngstigen Wirkung zeigte. Am meisten zu schaffen macht mir die Spaltung zwischen Panikern und Gelassenen, weil sie die Aktionsf&auml;higkeit aller Bewegungen&nbsp; hemmt, teilweise &ouml;rtlich, vor allem au&szlig;erhalb der Ballungsr&auml;ume sogar unm&ouml;glich macht. Dabei br&auml;uchten wir so viele Menschen auf den Stra&szlig;en f&uuml;r Frieden und gegen R&uuml;stung, gegen die Abw&auml;lzung von Krisenkosten auf Arme und finanziell Schwache und f&uuml;r den bestm&ouml;glichen Erhalt der nat&uuml;rlichen Lebensbedingungen. Deshalb bleibe ich bem&uuml;ht, Andersdenkende in Sachen Pandemie ernstzunehmen, nicht herabw&uuml;rdigend zu behandeln o.&auml;.&nbsp; . Auch wenn es manchmal sehr schwer f&auml;llt und ich mich immer wieder dabei ertappe, dass ich ihnen wo irgend m&ouml;glich aus dem Weg gehe, statt im Gespr&auml;ch zu bleiben. Das hat allerdings auch mit meiner Verweigerungungshaltung gegen&uuml;ber neuen digitalen Kommunikationsformen zu tun, die einem als Ausweg angeboten werden. Das sind Formen, die ich nicht mag, und die ich mir deshalb auch nicht aneignen will. <\/p><p>Name darf genannt werden. s. u.<br>\nChrista P. Meist <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>22. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Der Zauberlehrling<\/p><p>Lehrling Merkel versucht sich im Zaubern. Entschlossen wiederholt sie die Spr&uuml;che, die sie vom RKI geh&ouml;rt hat. Der Zauber gelingt: Ein Besen wird in einen Knecht verwandelt. Dieser Knecht (Gesundheitsminister) erh&auml;lt die Aufgabe, Corona zu beenden. Der Knecht schafft es nicht. Lehrling Merkel versucht, ihn zu stoppen, indem sie den Besen-Knecht in 2 Teile spaltet. Dadurch verschlimmert sie die Pandemie-Situation.&nbsp; &nbsp;Denn fortan versuchen 2 Knechte, die Pandemie mit immer sch&auml;rferen Lockdowns in den Griff zu bekommen, was nicht gelingt. Und so spaltet Lehrling Merkel die Knechte solange, bis 16 Knechte (Ministerpr&auml;sidenten\/innen) so tun, als ob sie noch Kontrolle &uuml;ber ihr Handeln haben. In der Not ruft Lehrling Merkel nach dem Meister. Aber wo bleibt er?&nbsp;<br>\nWehe! Wehe!&nbsp;<\/p><p>MfG<br>\nHelmut Specht<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>23. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NachDenkSeiten-Team,<\/p><p>als die Kontaktbeschr&auml;nkungen vor einem Jahr ihren Anfang nahmen, bin ich davon ausgegangen, dass es mich nicht belastet, weil ich auch schon vor Corona sehr viel alleine war. Doch schon nach etwa zwei Wochen merkte ich, dass es f&uuml;r mich einen Unterschied macht, freiwillig oder gezwungen alleine zu sein. Mittlerweile &ndash; nach einem Jahr &ndash; belastet es mich seelisch sehr. Die t&auml;gliche Tasse im Caf&egrave; vermisse ich nicht so sehr. Ich trinke sie schon seit Monaten zu Hause, komme damit gut klar und spare als langj&auml;hriger Empf&auml;nger von sozialen Leistungen so manchen Euro. Das d&uuml;rfte das einzig Positive sein, dass ich aus den verwirrenden Kontaktbeschr&auml;nkungen wohl aus dieser Zeit mitnehmen werde.<\/p><p>Sehr gerne w&uuml;rde ich einfach auch mal wieder Stadtbummel nicht nur in meiner Stadt Solingen machen, weil ich zwischenzeitllich zu sch&auml;tzen wei&szlig;, wie wichtig es f&uuml;r mich ist, unter Menschen zu kommen &ndash; selbst sich wenn keine Gespr&auml;che ergeben und ich &ldquo;einfach nur Leute gucke&rdquo;. Als naturverbunder Mensch kommt mir sehr zugute, dass ich direkt an der Natur lebe. Wenn es wieder w&auml;rmer wird, werde ich diese M&ouml;glichkeit so oft wie m&ouml;glich nutzen. <\/p><p>Kultur und Reisen fehlen mir schon seit vielen Jahren. Und das wird ziemlich sicher auch so bleiben. Doch kann ich sehr gut nachempfinden, wie es Menschen geht, die sich beides leisten k&ouml;nnen und es nicht d&uuml;rfen. Im letzten Jahr hat sich zwischenmenschlich leider auch die Spreu vom Weizen getrennt, oder in anderen Worten: Wer kein Interesse an mir hat, meldet sich auch nicht. <\/p><p>Und wenn der ganze Mist vorbei ist . . . &ndash; dar&uuml;ber mache ich mir erst dann Gedanken, wenn er wirklich vorbei ist. Meine pers&ouml;nlichen W&uuml;nsche muss ich unterdr&uuml;cken, um mich selbst auch ein St&uuml;ck zu sch&uuml;tzen. Wir werden lernen m&uuml;ssen, mit dem Virus zu leben. Das Virus geh&ouml;rt zur Natur. Und die Natur macht uns Menschen, das gro&szlig;e Geschenk, mit und auf ihr leben zu d&uuml;rfen. Vers&ouml;hnen wir uns mit ihr und &ldquo;bek&auml;mpfen&rdquo; sie nicht.<\/p><p><a href=\"https:\/\/gerhardsgedankenbuch.blogspot.com\/\">Gerhards Gedankenbuch<\/a><\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nGerhard Hallstein<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>24. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion der Nachdenkseiten,<br>\ndie Auswirkungen des ersten Jahres im Virenkrieg sind f&uuml;r mich pers&ouml;nlich in k&ouml;rperlichen Symptomen schmerzhaft sp&uuml;rbar. Dies ist jedoch nichts im Vergleich zu der Regression im Denken, F&uuml;hlen und Handeln, die ich um mich herum wahrnehme. Die moralische Einbeziehung des fernen N&auml;chsten hat sich zugunsten eines egoistischen, angsterf&uuml;llten R&uuml;ckbezugs auf sich selbst und die unmittelbaren N&auml;chsten ver&auml;ndert. Selbst Menschen, die sich seit Jahrzehnten mit den Wechselwirkungen zwischen unserm Handeln und den Wirkungen auf die entfernten &Auml;rmsten der Welt besch&auml;ftigten sind nun nicht mehr ansprechbar, wenn es um die Auswirkungen der Lockdownpolitik geht. Daher ist es f&uuml;r mich ein Anliegen geworden, die Fakten des gegenw&auml;rtigen Genozids an den Unterprivilegierten dieser Welt immer und immer wieder ins Bewusstsein zu rufen. Es ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, was sich seit einem Jahr weltweit ereignet. Eine nie dagewesene humanit&auml;re Katastrophe. <\/p><p>Ich habe die Fakten zusammengefasst und m&ouml;chte darauf verweisen, als Teil dieses Leserbriefes: <a href=\"https:\/\/ignorance.eu\/articles\/9223\">ignorance.eu\/articles\/9223<\/a><\/p><p>Ralf Pochadt <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>25. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Gl&uuml;ck Auf<\/p><p>Unser Jahr mit Corona.<\/p><p>Zum Gl&uuml;ck arbeite ich bei der Stadt und meine Frau in einer Behinderteneinrichtung. So sind wir bis heute von st&auml;rkeren Beeinflussungen verschont gewesen.<\/p><p>Einzig unsere Tochter hat im Studium so ihre Probleme.<\/p><p>Studieren hat sie sich anders vorgestellt als es nun ist.<\/p><p>Verst&ouml;rend finde ich unsere den gr&ouml;&szlig;ten Teil der Medien und wie sich die Leute in Angst und Panik versetzen lassen. Es ist fast unm&ouml;glich eine andere Meinung<\/p><p>zu haben ohne schr&auml;g angeschaut zu werden. Normales nachdenken scheint vielen Leuten abhanden gekommen zu sein. Auch in der Verwandschaft ist es schon zum Zwist gekommen.<\/p><p>Da ich in der DDR aufgewachsen bin bekomme ich immer mehr Angst dass wir schon wieder in einer Diktatur leben, es ist zum verr&uuml;ckt werden um dies etwas dezent zu beschreiben.<\/p><p>Macht weiter so ihr seid ein Lichtblick in den Medien.<\/p><p>LG<br>\nM. T<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>26. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Nachdenkseiten-Redaktion,<br>\n&nbsp;<br>\nSie fragen nach den Auswirkungen des Lockdowns auf unsere Pers&ouml;nlichkeit. Was hat dieser mit uns gemacht?<br>\n&nbsp;<br>\nNun, ich bin insgesamt entspannter. Ich bin Single und arbeite seit 1 Jahr von zu Hause aus. Das B&uuml;gelbrett ist mein neuer h&ouml;henverstellbarer Arbeitsplatz. Oberhemden muss ich f&uuml;r das B&uuml;ro nicht mehr b&uuml;geln. Daher passt das. Ich trage tags&uuml;ber nur noch Freizeitkleidung. Ich f&uuml;hle mich entlastet, da ich weniger mobil bin. Jetzt bin ich auch immer da, wenn ein Paketbote kommt und muss den Sendungen nicht mehr hinterher laufen. Weiterhin steht der Chef nicht st&auml;ndig hinter mir und kontrolliert, was ich gerade im B&uuml;ro mache. Es findet jedoch eine Entgrenzung der Arbeit statt. So bin ich auch mal sp&auml;t am Abend aktiv, was ich fr&uuml;her nicht gemacht habe.<br>\n&nbsp;<br>\nIm Lockdown gibt es allerdings wenig Abwechslung. Ich verliere das Gef&uuml;hl f&uuml;r die Wochentage, frage mich, ob heute schon Wochenende ist oder gearbeitet werden muss. Mit dem Lockdown geht die gewohnte Tagesstruktur verloren. Das ist gef&auml;hrlich. Ich k&ouml;nnte eigentlich auch den ganzen Tag im Schlafanzug verbringen. Das w&uuml;rde keinem auffallen.<br>\n&nbsp;<br>\nDer Bewegungsmangel macht sich auch bemerkbar. Wenn ich mich nicht konsequent bewege, dann f&uuml;hle ich mich immer weniger fit und nehme sogar zu. Habe ich fr&uuml;her an den Wochenenden gerne gekocht, so f&auml;llt es mir heute schwer, t&auml;glich etwas Vern&uuml;nftiges zu kochen.<br>\n&nbsp;<br>\nObwohl ich mich intensiv mit dem Thema Corona besch&auml;ftigt habe und die Dauerpanik f&uuml;r &uuml;bertrieben halte, merke ich, dass ich mich sehr unwohl f&uuml;hle, wenn mir fremde Menschen zu nah kommen. Die emotionalen Bilder der Leitmedien haben einen tiefen Eindruck hinterlassen, den ich nicht so einfach loswerde.<br>\n&nbsp;<br>\nIch w&uuml;rde auch gerne mal in der U-Bahn einem anderen Mitfahrer freundlich zul&auml;cheln, aber das ist mit Maske so gut wie unm&ouml;glich. Selbst bei Blickkontakt pr&uuml;ft der Andere zuerst, ob seine Maske korrekt sitzt. So weit ist es jetzt schon.&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nBeruflich werde ich immer mehr aufgefordert, agil und eigenverantwortlich zu handeln. In allen anderen Bereichen erkl&auml;rt mich der Staat jedoch f&uuml;r unm&uuml;ndig und legt fest, wann ich wohin fahren und mit wem ich mich treffen darf. Es frustriert mich und macht mich w&uuml;tend, dass sich auf einmal alles nur noch um die Gesundheit dreht. Dabei hat Gesundheit doch nicht nur eine k&ouml;rperliche, sondern auch eine psychische und soziale Dimension. Da die Gesundheit in der Vergangenheit keine all zu gro&szlig;e Rolle gespielt hat (Krankenhauskeime, Nikotin, Alkohol, Zucker, Massentierhaltung, Luftverschmutzung, Tempolimit auf Autobahnen, usw.), empfinde ich das alles als ziemlich unglaubw&uuml;rdig.<br>\n&nbsp;<br>\nAnsonsten leide ich darunter, dass sich vertraute Menschen nicht mehr in den Arm nehmen lassen wollen. Ich leide auch darunter, dass sehr viele Menschen in der Angst gefangen sind. Die Gr&uuml;nde k&ouml;nnen vielf&auml;ltig sein (Gesundheit, Existenz, Grundrechte). Mit ver&auml;ngstigten Menschen kann man nach meiner Erfahrung keine Sachargumente mehr austauschen. Dabei w&uuml;rde es so gut tun, einen Diskurs zu f&uuml;hren, um zu sehen, ob man selbst richtig liegt oder ob es noch andere gute Argumente gibt. Erschreckt hat mich in diesem Zusammenhang, dass die Moralkompetenz der Menschen in meinem Umfeld nicht sonderlich ausgepr&auml;gt ist. Es macht mich ratlos, wenn studierte Menschen immer noch h&auml;rtere Ma&szlig;nahmen fordern und die Kollateralsch&auml;den nicht sehen wollen. Schnell werden Schuldige (Demonstranten, Maskenmuffel, Kritiker) f&uuml;r die aktuelle Situation benannt. Aus meiner Sicht, sind es die Medien, die eine Hauptverantwortung f&uuml;r die jetzige Situation tragen.<br>\n&nbsp;<br>\nPers&ouml;nliche Schicksale machen mich auch immer wieder betroffen. So die &uuml;ber 90 Jahre alte Dame aus dem Bekanntenkreis, die im Altersheim &uuml;ber Wochen isoliert leben musste und bei jedem telefonischem Kontakt erz&auml;hlte, dass sie unter diesen Umst&auml;nden gerne sterben m&ouml;chte. Oder Schulkinder, die nichts mehr lernen, weil die Lehrer einfach abgetaucht sind, Aufgaben in der Cloud verstecken und keinerlei Feedback zu erledigten Dingen geben.<br>\n&nbsp;<br>\nIch pers&ouml;nlich finde, dass es zu wenig Hoffnung gibt und es mir bisher nicht gelungen ist, gleich gesinnte Menschen zu finden. Aber das muss ja nicht so bleiben.<br>\n&nbsp;<br>\nHerzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nSebastian Fischer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>27. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Was macht der Lockdown mit mir?<br>\n&nbsp;<br>\nIch fasse mich kurz.<br>\n&nbsp;<br>\nRelevanter Vertrauensverlust in Staat und Leitmedien.<br>\n&nbsp;<br>\nLiebe Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nToni Wallner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>28. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Mein Bruder war im Fr&uuml;hjahr 2020 in Amerika. Erst nach Wochen war die R&uuml;ckreise m&ouml;glich und zu der Zeit wer die Angstmache in Deutschland schon auf einem hohen Niveau. Ich hatte mich hingegen schon einige Zeit alternativ kundig gemacht und war inzwischen weniger wegen des Virus besorgt, als wegen der unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;igen Ma&szlig;nahmen. Zu der Zeit verstand ich mich noch recht gut mit meinem Bruder, da er eigentlich auch der Ansicht war, dass die Ma&szlig;nahmen unlogisch und unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig sind.<\/p><p>Inzwischen ist nun mehr als ein halbes Jahr deutsche Propaganda auf ihn eingeprasselt und ich erkenne ihn kaum wieder. Er macht jede Ma&szlig;nahme mit nur und ausschlie&szlig;lich um endlich wieder &ldquo;Normalit&auml;t&rdquo; zu bekommen.<\/p><p>K&uuml;rzlich als ich ihn und seine Frau besuchen wollte, sagte er mir, dass ich dann einen Schnelltest bei seiner Frau (eine F&uuml;hrungsangestellte eines mittelst&auml;ndischen Unternehmens) machen m&uuml;sste. Ich war ein wenig entsetzt, dachte mir aber, dass die Wahrscheinlichkeit eines positiven<br>\nTest ja ohnehin sehr niedrig ist. Was mich dann aber absolut schockierte, war dass er mir mitteilte, er &ldquo;m&uuml;sse&rdquo; mich bei einem positiven Testergebnis beim Gesundheitsamt melden. Ich war schockiert! Mein eigener Bruder will mich der kafkaesken Beh&ouml;rde melden, anstatt mir die M&ouml;glichkeit zu geben, schlicht wieder abzureisen! Die Angst vor einem Virusschnippsel &ndash; besser gesagt einem nichts sagenden Testergebnis trennt inzwischen Familienbanden! <\/p><p>Es ist zum Verzweifeln!<br>\nVon unserer\/m Leser\/in E.S.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>29. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>erst mal danke dass Sie auf Ihrer Seite den Menschen die M&ouml;glichkeit geben ihre Erfahrungen mitzuteilen. Ich muss sagen nur auf meine Person gerichtet hat sich nicht wahnsinnig viel ver&auml;ndert. Klar ich habe meinen Job verloren aber da ich als Autist an eine soziale Einrichtung der katholischen Kirche, genauer das Don Bosco Zentrum angeschlossen bin und noch dazu einen gesetzlichen Betreuer habe konnte das aufgefangen werden. Die katholische Jugendf&uuml;rsorge hat hier in Regensburg den aufgenommenen hilfebed&uuml;rftigen Menschen die Miete in den ersten Monaten erlassen ohne sie aufzuschieben also man musste sie gar nicht zahlen sofern man seinen Job bspw. verloren hat. Es herrscht zwar nat&uuml;rlich FFP2-Maskenpflicht in den R&auml;umlichkeiten dieses Sozialzentrums die sehr engagierten Sozialarbeiter sind aber stets zu erreichen.<\/p><p>Aber bei Arbeitslosigkeit kam schon das erste Problem: Mir fiel auf das insbesondere das ALG1, auch bei einem Kollegen, vier Monate brauchte bis es da war. Immer gab es andere Sachbearbeiter bei der Agentur f&uuml;r Arbeit, man nahm und nimmt bis heute f&uuml;r verz&ouml;gerte Bearbeitung Corona als Ausflucht. Insbesondere mein gesetzlicher Betreuer ist hier in der Bredouille, arbeitet 6 Tage die Woche da ihm das Betreuungsgericht im Nacken sitzt da 2 seiner Betreuten die nicht soviel Gl&uuml;ck hatten wie ich die Miete nicht mehr bezahlen konnte und nun obdachlos sind.<\/p><p>Am h&auml;rtesten trifft es tats&auml;chlich das Menschliche zwischen Freunden. Ich bin auf Discord, Whatsapp und anderen Medien mit anderen jungen Leuten und wir tauschen uns rege &uuml;ber Politik aus. Einer ist rechts-konservativ, andere tendieren zur linksliberalen Meinung der Gr&uuml;nen. Abgesehen von mir eint sie aber dass sie die psychischen Folgen der Lockdowns bspw. immer noch nicht wahrnehmen wollen. Manche sprechen sich weiter f&uuml;r Lockdowns aus, sogar h&auml;rtere. Hier endet die Diskussion und man wechselt das Thema.<\/p><p>Bei &auml;lteren Menschen die ich kenne (mein Betreuer und die Sozialarbeiter der Kirche sind bereits &uuml;ber 60) hat aber ein Wandel stattgefunden. Viele sind (zu Recht) sauer auf den Selbstdarsteller S&ouml;der, beschweren sich &uuml;ber die FFP2-Maskenpflicht (zu Recht denn damit impliziert man ja meiner Meinung nach das die herk&ouml;mmlichen Masken nie was gebracht haben) und generell &uuml;ber die Ma&szlig;nahmen die sie 2020 noch verteidigt haben.&nbsp;<\/p><p>Mir f&auml;llt auf dass insbesondere wohlhabende Menschen oder die die das Leid armer Menschen nicht kennen weiter an der Lockdown-Strategie festhalten. In der Nachbarschaft bei mir gibt es aber bspw. eine Familie mit 4 Kindern. Immer h&auml;ufiger h&ouml;rt man hier lautstarke Diskussionen, man sp&uuml;rt den Frust und wie es in der Bev&ouml;lkerung brodelt immer mehr. Herrn M&uuml;ller&rsquo;s&nbsp;Buchtitel &ldquo;Die im Dunkeln sieht man nicht&rdquo; passt hier wie die Faust aufs Auge.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nBenedikt Windisch<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>30. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte NDS,<br>\n&nbsp;<br>\nvon au&szlig;en betrachtet d&uuml;rfte mir der Lockdown eigentlich nichts ausmachen: Ich habe einen B&uuml;rojob und kann problemlos auch im Home-Office arbeiten. Zus&auml;tzlich lebe ich auf dem Land und habe die Natur quasi vor der Haust&uuml;r.<br>\n&nbsp;<br>\nTrotzdem schl&auml;gt mir der Lockdown schwer aufs Gem&uuml;t. In meinem Inneren sp&uuml;re ich oft eine starke Antriebslosigkeit, die ich immer wieder erneut &uuml;berwinden muss. Hinzu kommt nat&uuml;rlich noch die Sorge um die allgemeine Zukunft. Die Corona-Ma&szlig;nahmen durchdringen unser komplettes Leben und die dadurch entstandenen Sch&auml;den sind bereits jetzt immens. Doch die Regierung scheint dies nicht zu interessieren.<br>\n&nbsp;<br>\nWas ich konkret feststellen konnte:<br>\nIch gehe gerne ins Fitnessstudio um Kraftsport zu machen. Als die Studios schlie&szlig;en mussten dachte ich mir, dass ich das mit ein paar Ger&auml;ten auch zu Hause machen k&ouml;nnte. Nach kurzer Zeit merkte ich bereits, dass ich mich f&uuml;r das Training zu Hause nur schwer motivieren kann, da das alleinige Training einfach keinen Spa&szlig; macht. Es braucht auch die anderen Menschen im Fitnessstudio, mit denen man sich austauscht oder zusammen trainiert.<br>\n&nbsp;<br>\nMittlerweile stelle ich jedoch in Gespr&auml;chen fest, dass immer mehr Menschen einfach keine Lust mehr haben und keinen Lockdown mehr wollen. Ein Freund von mir meinte, dass er sich wie eine Maschine f&uuml;hle, da er au&szlig;er seiner Arbeit und dem Einkaufen im Supermarkt sonst nichts tun kann. Ich denke, dass dieses Gef&uuml;hl immer mehr Menschen bekommen. Der Lockdown l&auml;sst einen nur noch funktionieren, aber nicht mehr leben.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nSebastian A.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>31. Leserbrief<\/strong><\/p><p>festgestellt zu haben, wie willig unsinnige Anordnungen, etwa im Altenheim, monatelang umgesetzt werden. Zweifellos ist auch eine Lust darin von manchen in der Hierarchie minderprivilegierten Mitarbeiterinnen zu versp&uuml;ren, sich die auferlegten autorit&auml;ren Strukturen zueigen zu machen und etwas Macht auszu&uuml;ben, in diesen letzten Monaten also, in denen strikte Besuchsordnungen dort nicht nur f&uuml;r jeden t&auml;glichen Besuch die Uhrzeit festlegen lie&szlig;en, sondern diesen auch in jedem Fall auf eine Stunde begrenzten. Besonders verbitterte mich dabei die Szene, wo mein 85 j&auml;hriges M&uuml;tterchen und ich erstmalig in diesem neuen Jahr 2021 in dieser wunderbaren Fr&uuml;hlingwoche des Februars drau&szlig;en am Seerosenteich unsere blassen Gesichter zur Sonne hinstreckten, als die Mitarbeiterin kam, zu verk&uuml;nden, die Besuchsstunde sei vorbei und sie uns vorantrieb, so da&szlig; ich meine Mutter nicht mal angemessen zur&uuml;ck in ihr Zimmer begleiten konnte. Ihre gesundheitliche Verfassung ist alters-und krankheitsbedingt sehr labil, so da&szlig; sich etwa nicht im Voraus bestimmen l&auml;sst, ob sie morgen z.B. transportf&auml;hig w&auml;re. Dennoch gab es zur Kontaktterminvereinbarung nur 2 Entscheidungsfenster, die dieses verlangen: 1 Stunde Besuch im Zimmer, oder die sogenannte Abholung. <\/p><p>Ja, die W&uuml;rde des Menschen ist unantastbar&hellip;<\/p><p>Zum Gl&uuml;ck wurden alle diese Druckmittel in der vergangenen Woche aufgehoben.<\/p><p>Jetzt bleiben lediglich noch regelm&auml;&szlig;ige negative Coronatests vorzuweisen, weiterhin, seit Dezember in NRW.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en Regina Bernat<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>32. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Morgen,<\/p><p>zu diesem Jahr kann ich nur sagen, Gef&uuml;hle wie auf der Achterbahn; von traurig, depressiv, w&uuml;tend, &auml;rgerlich, zornig, war alles dabei. Und nach den jetzigen &sbquo;neuen&lsquo; Beschl&uuml;ssen eine beginnende Hilflosigkeit, dass man etwas ertragen muss, ohne sich dagegen wehren zu k&ouml;nnen. Ich bin jetzt 76 Jahre alt, prima durchs Leben gekommen, ohne ernstere Erkrankungen, aber allm&auml;hlich weicht mein Lebensmut. Freunde u. Bekannte in meiner Altersgruppe haben mittlerweile Angst, sich zu treffen, die vorher bestehenden heiteren Gespr&auml;chsrunden, kulturelle Ereignisse, gemeinsames Reisen u.&auml;., alles out. Ich bin alleine f&uuml;r meine Gesundheit verantwortlich, und nicht die Regierung, wenn ich ernsthaft erkranke, helfen mir &Auml;rzte, weder Merkel, noch Spahn.&nbsp; In den massenhaften Testungen sehe ich keinen&nbsp; Vorteil, was soll damit gewonnen werden, man wird einen Tag negativ getestet, am n&auml;chsten infiziert man sich. Wer bezahlt diese Millionen Testverfahren, komischerweise lese ich sehr wenig von &uuml;berlasteten Labors, die scheinen m&uuml;helos die zuk&uuml;nftig anfallenden Schnelltestungen nebenbei durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. Wenn jemand positiv getestet wird, soll er sich in Quarant&auml;ne begeben. Was ist mit Therapieangeboten, muss man dann alleine ausharren, wie schlimm evtl. die Infektion f&uuml;r einen wird? Es wird kaum &uuml;ber hilfreiche Therapien in den Krankenh&auml;usern oder von Haus&auml;rzten berichtet, oder h&auml;lft man jetzt Testen f&uuml;r eine Therapie? Das aktuelle Impfdesaster sorgt daf&uuml;r, dass viele sich &uuml;berlegen werden, sich impfen zu lassen, trotz &sbquo;Drohung&lsquo; mit Impfpass und Aussperrung vom t&auml;glichen Leben. Und was man Eltern u. Kindern antut: Schule auf, Schule zu, jetzt 2x w&ouml;chentlich testen. Das h&auml;lt doch keiner aus auf Dauer, das ist mehr als aberwitzig. Warum wehren sich die Eltern nicht dagegen? <\/p><p>Nur so am Rande, bei meinen Spazierg&auml;ngen mit meinem Hund fallen mir immer mehr weggeworfene Masken auf. Dann dr&auml;ngt sich mir auch die Frage auf, wie entsorgen die Leute jetzt die Selbstteste, wie viel Abfall entsteht durch die Schnellteste.<\/p><p>Fazit: &nbsp;Meine Lebensmut ist in untere Bereiche gesunken und ich sehe momentan auch nicht, dass sich daran gro&szlig; etwas &auml;ndern wird. Dass etwas erheblich schief l&auml;uft, erkennt man auch daran, dass die Mutation des Virus (mittlerweile Mutanten) so &uuml;berraschend f&uuml;r die Virologen kam. Es ist ja nichts Neues, wenn Viren mutieren.<br>\n&nbsp;<br>\nLiebe Gr&ouml;&szlig;e, Hanne Rohde<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>33. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,<br>\n&nbsp;<br>\nwas hat dieses eine Jahr &bdquo;Lockdown&ldquo; mit uns gemacht? Denken, handeln, f&uuml;hlen wir heute anders? Welche Auswirkungen haben Sie bei sich festgestellt? <\/p><p>Hier eine kleine Auflistung, die keinen Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit hat:<\/p><ul>\n<li>Ein Jahr Psychoterror des Regimes gegen den Souver&auml;n haben nat&uuml;rlich Spuren hinterlassen. Mittlerweile herrscht auch in unserer kleinen Familie ein permanenter Frust-Zustand. Man hat morgens keine Lust mehr aufzustehen. Der alte Lebensrhythmus ist dahin. Das sind die Symptome, die Herr Lauterbach &bdquo;Long Covid&ldquo; zuschreibt. Es wird wohl eher am Long-Lockdown liegen, weil so selten physisch krank wie in der Zeit der t&ouml;dlichen Pandemie war ich noch nie. <\/li>\n<li>Mein Sohn ist vom planlosen Homeschooling so frustriert, dass er am liebsten die Schule schmei&szlig;en w&uuml;rde. Was nicht so einfach geht. 9. Schuljahr Gymnasium. Er war immer ein guter Sch&uuml;ler, der motiviert in die Schule ging. Davon ist nichts mehr &uuml;brig au&szlig;er Frust. Dazu kommt, dass es so gut wie unm&ouml;glich ist, dass sich die Jugendlichen direkt treffen k&ouml;nnen.<\/li>\n<li>Ich pers&ouml;nlich gehe z.B. nur noch so selten wie m&ouml;glich einkaufen, da mich der unsinnige Masken-Zwang auf Deutsch gesagt ankotzt. Frische Br&ouml;tchen gibt es daher seit Monaten nicht mehr. Nur Aufbackbr&ouml;tchen die beim Hamsterkauf mitgebracht werden.<\/li>\n<li>Mittlerweile tr&auml;ume ich schon von Masken. Habe erst heute Nacht einen Friseur-Besuch abgebrochen, weil ich keine Maske aufsetzen wollte.<\/li>\n<li>Meine Frau liest in einem News-Ticker st&auml;ndig nach, welche schwachsinnigen &bdquo;Teufeleien&ldquo; die sich gerade wieder ausgedacht haben und berichtet mir das dann gleich. Folge: wieder Wut auf die Bande, weiterer Frust und zur Beruhigung ein Bier.<\/li>\n<li>Es fehlen die fr&uuml;her &uuml;blichen Dorffeste, das Ausgehen.<\/li>\n<li>Familien und Bekanntenkreise zerbrechen in &bdquo;Systemlinge&ldquo; und &bdquo;Ma&szlig;nahmen-Kritiker&ldquo;. Man vermeidet bei manchen schon das Thema so gut es geht. Solange die Leute im Angst-Modus verfangen sind, sind sie keinen Sachargumenten zug&auml;nglich.<\/li>\n<li>Es ist keine Besserung in Sicht. Diese selbstherrliche, komplett inkompetente und beratungsresistente Person aus der Uckermark und ihre Hofschranzen drohen und versch&auml;rfen und warnen in Dauerschleife. Und all das entbehrt jeglicher wissenschaftlicher Evidenz. Wobei es augenscheinlich ist, dass sie sich konsequent mit den unf&auml;higsten Personen aus dem Politbetrieb umgibt, um selbst besser dastehen zu k&ouml;nnen. Den Typ mit den Glasbausteinen h&auml;lt sie sich nur noch als Pr&uuml;gelknaben, kommt es mir vor.<\/li>\n<li>Die mehr als schlimmen Folgen summieren sich auf. Hier haben wir das exponentielle Wachstum, das dem Virus so gerne vorgeworfen wird. Und niemand schreitet wirksam ein. Auch diese Hilflosigkeit verst&auml;rkt nat&uuml;rlich den Frust. <\/li>\n<li>Was machen eigentlich die Kirchen in dieser Situation? Die lassen es ohne Murren zu, dass die h&ouml;chsten christlichen Feste einfach so mittlerweile regelm&auml;&szlig;ig ausfallen. Sie lassen die alten Leute, die ihnen jahrzehntelang treu waren, alleine vergammeln und verweisen auf Online-Gottesdienste. Erb&auml;rmlich.<\/li>\n<li>Mittlerweile kann ich auch verstehen, warum sich Terroristen radikalisieren. Man macht sich schon seine Phantasien, z.B. von SPD-Gesundheitsexperten in einer Art B&auml;lleparadies mit voll gerotzten Papiertaschent&uuml;chern. Politiker am Pranger, oder geteert und gefedert.<\/li>\n<li>Man macht sich schon Gedanken, ob man auf Dauer in einer Welt noch weiter leben will, wie sie im Moment etabliert wird.<\/li>\n<li>Es kommt einem so vor, als w&auml;re man in einem riesigen Irrenhaus eingesperrt, wo die Wahnsinnigen das Regiment &uuml;bernommen haben.<\/li>\n<li>Und bei uns im l&auml;ndlichen Raum geht das noch. In Kurzarbeit und Homeoffice ist es noch halbwegs ertr&auml;glich. Ich m&ouml;chte mir nicht vorstellen, ich h&auml;tte einen kleinen Laden in einer Stadt, der seit Monaten zu ist, keine Einnahmen, keine Hilfe, richtige direkte Existenzsorgen halt. Und maskierte Gestalten, wo man nur hinschaut.<\/li>\n<\/ul><p>Aber es gibt auch durchaus ganz andere Folgen: Man freut sich mittlerweile umso mehr, wenn man mal normale Menschen trifft (illegalerweise muss man ja schon sagen) und genie&szlig;t das, was fr&uuml;her allt&auml;glich war, umso mehr. Z.B. lachende Kinder auf der Schlittenbahn, die sich ihres Lebens freuen. Die &bdquo;normalen&ldquo; Menschen finden irgendwie dann doch zusammen. Siehe dazu auch die aktuellen Bilder von den Demos, wo Menschen aus allen Teilen der Bev&ouml;lkerung friedlich zusammen finden und f&uuml;r unsere Rechte eintreten, egal, was ansonsten dar&uuml;ber berichtet wird. Da hat man durchaus sch&ouml;ne Bilder gesehen, aber nicht in den Mainstream-Medien. <\/p><p>Dann werden sich Menschen eben heimlich treffen m&uuml;ssen, wie zu Zeiten der Prohibition, die ja auch nicht funktioniert hat.<\/p><p>Und das ist eines der wenigen Dinge, die mir dann doch Hoffnung macht. Ich denke nicht, dass es auf Dauer m&ouml;glich ist, die Menschlichkeit und die Natur komplett zu unterdr&uuml;cken. Jedes Lebewesen braucht N&auml;he zu anderen und die Natur sucht sich ihren Weg. Sie handeln komplett gegen die Natur, gegen das, was Millionen Jahre Evolution hervor gebracht haben. Gesichtslose, distanzierte Hygiene-Wesen, die von Impfung zu Impfung vegetieren, werden sich auf Dauer nicht etablieren lassen.<\/p><p>Aus diesem Grund glaube und hoffe ich, dass die im Hintergrund handelnden Personen am Ende doch scheitern m&uuml;ssen. Sie richten bis dahin unendlich viel Schaden an und ich kann nur hoffen, dass daf&uuml;r auch eine gerechte Strafe erfolgen wird. Mit diesen Verbrechen d&uuml;rfen sie nicht davon kommen. Wenn doch, dann gute Nacht Menschheit.<br>\n&nbsp;<br>\nViele Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nAlex B.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>34. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Team der Nachdenkseiten, <\/p><p>zun&auml;chst m&ouml;chte ich mich bei Ihnen f&uuml;r Ihr unerm&uuml;dliches Engagement bedanken, uns Lesern ein breites Spektrum kritischer Nachrichten zu pr&auml;sentieren. Vor allem dankbar bin ich f&uuml;r die t&auml;glichen Hinweise und Videohinweise, insbesondere m&ouml;chte ich hier auch die humorvollen nennen, da sie mich oft zum Lachen bringen. Und gerade die Leichtigkeit und der Humor ist in der letzten Zeit auf der Strecke geblieben, somit bin ich auch schon bei Ihrer Frage: <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Wie geht es mir mit einem Jahr Lockdown?&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Beim ersten Lockdown vor einem Jahr, war ich irgendwie gefesselt und verfolgte die Nachrichten auf meinem Handy. Als passionierte Zeit-Online-Leserin, als die ich mich vor einem Jahr stolz bezeichnete, wurde ich durch den Corona-Ticker der Zeit-App min&uuml;tlich von den Vorg&auml;ngen rund um die Pandemie informiert. Mitte April schickte mir eine Bekannte einen Artikel von Arno Luik: &ldquo;Risiken und Nebenwirkungen von Corona&rdquo;. Von den Nachdenkseiten hatte ich bis dato noch nichts geh&ouml;rt, auch war mir die Vielfalt unter den alternativen Medien kein Begriff. Dieser Artikel sprach mir direkt aus der Seele und ich teilte ihn sofort unter meinen Freunden und Bekannten. Damals sp&uuml;rte ich das erste Mal die Spaltung, die das Aufzeigen von ma&szlig;nahmenkritischer Berichterstattung ausl&ouml;sen konnte. Genauso erging es mir mit dem ersten Videointerview von Dr. Wolfgang Wodarg, das von einigen meiner Bekannten sofort als &ldquo;fake-news&rdquo; diffamiert wurde. Da mich diese heftigen Reaktionen stutzig machten, fing ich an zu recherchieren und mir eine eigene Meinung zu bilden. Die Zeit-App l&ouml;schte ich ziemlich bald von meinem Handy und fing an mich durch alternative Medien zum aktuellen Geschehen zu informieren. Zu den Nachdenkseiten, gesellten sich Multipolar, Gunnar Kaiser, Raphael Bonelli und die Aufzeichnungen des Corona-Ausschusses. Pl&ouml;tzlich sah ich politische Entscheidungen in einem anderen Licht, mittlerweile hinterfrage ich mehr und lebe bewusster. <\/p><p>Durch meine T&auml;tigkeit im &ouml;ffentlichen Dienst , habe ich gl&uuml;cklicherweise bisher keine finanziellen Einbu&szlig;en zu beklagen. Es sind eher die menschlichen Einbu&szlig;en, die mir zu schaffen machen. Das Klima der Angst, das mir bei jedem Schritt durch die Innenstadt oder den Supermarkt begegnet. Die Absurdit&auml;t mit den Masken, die eigentlich nichts bringen und trotzdem getragen werden m&uuml;ssen. Auch die Angst was die Zukunft wohl bringen mag und das Gef&uuml;hl der Machtlosigkeit gegen diese, wie ich finde, ausgesprochen unrechtm&auml;ssigen Grundrechtseinschr&auml;nkungen, diese bringen mich immer wieder an einen Punkt tiefer Verzweiflung und Fassungslosigkeit. Einerseits lenkt mich der Alltag mit meiner Familie, mit zwei Kindern im Teenager-Alter und einem Hund, von so manchen Widrigkeiten ab, erinnert aber gleichzeitig an die Frage, wie die Zukunft f&uuml;r meine Kinder aussehen kann. Die Impfung lehne ich f&uuml;r uns kategorisch ab, auch wenn dies m&ouml;glicherweise in naher Zukunft zu massiven Einschr&auml;nkungen f&uuml;hren k&ouml;nnte. Neben all den bedr&uuml;ckenden Tatsachen gibt es aber durchaus auch gute Seiten an der Corona-Pandemie. Die Beziehung zu meinen Kindern ist enger geworden, da wir mehr Zeit miteinander verbringen. Mein Sohn genie&szlig;t die Schulschlie&szlig;ungen und ist im Home-Schooling wesentlich effektiver als im Pr&auml;senzunterricht. Einige Freundschaften haben sich vertieft, andere sind zerbrochen. Was die &auml;u&szlig;eren Rahmenbedingungen betrifft, bin ich mit meiner Familie sicherlich in einer privilegierten Situation, die die Gesamtsituation leichter ertr&auml;glicher macht. Aber auch dies &auml;ndert letztendlich nichts an der Tatsache, dass die Ma&szlig;nahmen unertr&auml;glich und unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig sind und die Dauer ungewiss. <\/p><p>Danke, f&uuml;r die M&ouml;glichkeit &uuml;ber meine Erfahrungen und Gef&uuml;hle, die mich hinsichtlich dieses Themas bewegen, zu schreiben.<br>\nDer Brief kann gerne in anonymisierter Form ver&ouml;ffentlicht werden. <\/p><p>Mit herzlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nF. F.  <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>35. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr gesch&auml;tztes Team der NS,<\/p><p>mein Mann ist 83 Jahre alt, war sowohl Kriegs- als auch Fl&uuml;chtlingskind. Ich selbst bin 1946 im Hungerwinter zur Welt gekommen. Dennoch behaupte ich, dass unsere Kindheit unbeschwerter war als das, was den Kindern seit einem Jahr (und kein Ende absehbar) mit den Coronaverordnungen zugemutet wird. Alles, was Kind-sein ausmacht ist verboten; singen, kuscheln, toben, sich miteinander auszuprobieren. Zum Gl&uuml;ck d&uuml;rfen unsere Enkel uns jederzeit besuchen, auch als &Uuml;bernachtungsg&auml;ste und sichern allen Beteiligten damit ein gro&szlig;es St&uuml;ck Lebensqualit&auml;t und Lebendigkeit. Wir m&ouml;chten dem Bild, jeder Mensch sei zuallererst ein Virentr&auml;ger, entschieden etwas entgegensetzen, und das ist gar nicht so einfach, weil der Alltag in Kita und Schule das Gegenteil vermittelt. <\/p><p>Wir selbst sind in der unkomfortablen Situation in einer Klitzekleinstadt mit engen Mauern um H&auml;user und K&ouml;pfe zu wohnen. Durch eine Erkrankung meines Mannes sind wir nun kaum noch in der Lage, an Demos teilzunehmen um dabei nicht nur unsere Meinung kundzutun, sondern auch in der Gemeinschaft Kraft und Energie zu tanken und neue Allianzen zu schmieden. Von einem sozialen Netzwerk k&ouml;nnen wir nun nicht mehr reden &ndash; bis auf ganz wenige Ausnahmen haben sich peu-a-peu unsere Freunde von uns verabschiedet. In den sozialen Plattformen (wie z.B. Facebook) sind wir nicht vernetzt, haben das auch nicht vor. Viele von uns bevorzugte Kan&auml;le auf Youtube sind zwischenzeitlich gesperrt, aber zum Gl&uuml;ck bleiben uns die Nachdenkseiten (deren F&ouml;rdermitglied wir seit ein paar Jahren sind) mit ihren tollen Beitr&auml;gen und Hinweisen.<\/p><p>Mein Mann war lange Zeit seines Berufslebens Betriebsrat und ist seit mehr als 50 Jahren Gewerkschaftsmitglied. Er &uuml;berlegt gerade ernsthaft, seine Mitgliedschaft zu beenden, weil er es &auml;rgerlich findet, wie die Gewerkschaft fast uneingeschr&auml;nkt auf Regierungskurs ist. Wie der Rest der Linken (Opposition) hat auch die Gewerkschaft die Steilvorlage der B&uuml;rgerproteste verstreichen lassen, und das zum wiederholten Mal. Ich war mit 21 Jahren wahlberechtigt und hatte das Gl&uuml;ck, auch gleich eine echte Wahl treffen zu k&ouml;nnen, n&auml;mlich damals Willy Brandt. In dieser relativ kurzen Zeit der 60er, 70er und 80er Jahre war die &Uuml;berzeugung bei vielen Menschen gew&auml;rtig, die Welt zu einem freundlicheren Ort gestalten zu k&ouml;nnen. Mein Mann und ich waren zeitlebens politisch im linken Spektrum aktiv und konnten uns nicht vorstellen, noch einmal dort zu landen, wo wir jetzt sind. Wir hatten das, was uns seit l&auml;ngerem schon, aber z,Zt. besonders, abhandengekommen ist HOFFNUNG UND ZUVERSICHT. Jetzt wird uns schmerzlich bewusst, wie sehr wir von unbefangenem Umgang miteinander und freundlicher, zugewandter Nachbarschaft abh&auml;ngen und wie sehr wir das unter der Plandemedia vermissen m&uuml;ssen. <\/p><p>Wenn ich fr&uuml;her das Bauen von Luftschl&ouml;ssern geplant hatte, im Laufe der Zeit schon auf Erkerchen und T&uuml;rmchen verzichten musste, stehe ich jetzt vor einem Kartenhaus und wenn es so weiter geht, werde ich bald als Tr&uuml;mmerfrau gefragt sein.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en und gro&szlig;em Dank f&uuml;r Ihre tolle Arbeit &ndash;<br>\nChrista und Eckhard M&uuml;ller <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>36. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Neben den psychischen,, sozialen ,wirtschaftlichen Leidenserfahrungen des Corona -Pandemiejahres ist es bei mir das Gef&uuml;hl ,nicht mehr in einer funktionierenden demokratischen Gesellschaft zu leben,in der zwischenzeitlich aus Volksvertretern nunmehr Volkstreter, also Herrscher wurden.die aus pers&ouml;nlichen Ambitionen mich in meinen Grund-rechten nicht nur zeitlich befristet beschr&auml;nken, sondern teilweise dauerhaft berauben.<\/p><p>In einer Gesellschaft, die durch propagandistische Meinungsmache und korrumpiertes Handeln Vormundschaft und uniformiertes und maskiertes&nbsp; Erscheinungsbild verordnet.<\/p><p>Dies alles in einem menschlichen Umfeld, in dem das Virus der Angst sich&nbsp; in den K&ouml;pfen gegen den Kritischen Verstand durchgesetzt hat.<\/p><p>Ich stelle mir vor, dass es sich f&uuml;r unsere Altvorderen in den Drei&szlig;igern so &auml;hnlich angef&uuml;hlt haben kann.<\/p><p>Hilflos am Grab der Demokratie.<br>\n&nbsp;<br>\nP.S. Mit freundlichem Gru&szlig;.<br>\nLothar Lippert<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>37. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Nachdenkseiten, <\/p><p>Meine eigenen Erfahrungen waren:<\/p><p>mein Bruder hatte sich mit dem Virus September letzten Jahres infiziert.<\/p><p>Als 27 j&auml;hriger, durchtrainierter und gesunder Mann bei guter Gesundheit (vor der Erkrankung nat&uuml;rlich) hatte er aber ziemlich mittelschwere Symptome entwickelt.<\/p><p>Von Kopf- und Gliederschmerzen, Sch&uuml;ttelfrost bis hohes Fieber und das drei Tage lang. Gl&uuml;cklicherweise wurde seine Lunge nicht angegriffen und er konnte zu Hause die Krankheit auskurieren, WEIL er jung ist und ein sehr gutes Immunsystem hat und nicht viele &bdquo;Blech reden&ldquo; &ndash; (Zitat Manfred Spitzer bei Corona-Gespr&auml;ch bei servus.tv) und die falsche Kausalit&auml;t propagieren, dass die Krankheit harmlos wie eine gew&ouml;hnliche Grippe ist.<\/p><p>Dann hatte es Mitte Januar meinen Vater (sehr schwer), meine Schwester (mittelschwer) und mich (mittelschwer bis schwer) auch erwischt, selbst der arme Chihuahua meiner Schwester wurde in Mitleidenschaft gezogen. Der Grund war, in der Stadt (Raum Egerland\/ S&uuml;db&ouml;hmen) wo wir leben hat es einen Ausbruch gegeben und weil die Menschen mit der Zeit durch die ganzen Verwirrungen sowie die dumm-durchdachten Ma&szlig;nahmen einfach m&uuml;de und &uuml;berdr&uuml;ssig wurden, waren sie nicht mehr achtsam.<\/p><p>Die Situation hatte sich hier derma&szlig;en zugespitzt, dass ein beinahe Kollaps der Krankenh&auml;user verursacht wurde, nur durch gl&uuml;ckliche F&uuml;gung war meinem Vater das Zeitliche verschont geblieben, weil er anfangs in seinem kritischen Zustand (Lunge wurde schon besch&auml;digt und er hatte kaum atmen k&ouml;nnen) kein Krankenbett bekam, es wurde wahrscheinlich eine Triage angewendet. Er hatte Sauerstoff bekommen zur Unterst&uuml;tzung seiner Atmung, hatte innerhalb von einer Woche 10 kg verloren. Nun, befindet er sich nach &uuml;ber einem Monat immer noch in der Regenerationsphase seiner Lungen.<\/p><p>Meine Schwester konnte in ihrer eigenen Wohnung in W&uuml;rzburg die Krankheit auskurieren, hatte aber l&auml;nger die Viren im K&ouml;rper, gem&auml;&szlig; den PCR-Tests.<\/p><p>Bei mir war der Fall v&ouml;llig anders verlaufen. Ich hatte erst 3-4 Tagen sp&auml;ter (nach den schweren Verl&auml;ufen von Schwester und Vater) leichte grippe&auml;hnliche Symptome entwickelt, aber dann ging es ganz schnell. Hatte kein Fieber oder andere o.g. Symptome gehabt nur meine Lunge wurde sofort angegriffen und leicht besch&auml;digt (gem&auml;&szlig; CT-Scan), aber hatte f&uuml;r einen sportlichen gesunden Mann auch mit der Atmung zu k&auml;mpfen gehabt, dass ich letztendlich die &auml;rztliche Kunst des Hospitals in Tirschenreuth ersuchen musste, was ich noch NIE in meinem bisherigen Leben bei einer Erk&auml;ltung oder sogar einmal bei einer Lungenentz&uuml;ndung machen musste. Dort hatte das medizinische Personal gleich am Tag der Notaufnahme meinen Zustand stabilisieren k&ouml;nnen und der Rest hatte dann mein eigenes Immunsystem &uuml;bernommen. Die Behandlung war kaum spektakul&auml;r, viel Salzl&ouml;sung Infusionen (2-3 Liter pro Tag), Schmerztabletten sowie Tabletten gegen Viren, Hustensirup.<\/p><p>In der ersten Nacht hatte ich alles Sch&auml;dliche ausgeschwitzt (das Bett war total nass als h&auml;tte ich meine Harnausscheidung nicht unter Kontrolle) und am n&auml;chsten Morgen hatte ich mich viel besser gef&uuml;hlt, nur der l&auml;stige Husten blieb zwei Wochen lang. Hier ist nebenbei zu erw&auml;hnen, dass eine besch&auml;digte Lunge ein sehr guter &bdquo;Indikator&ldquo; f&uuml;r Feinstaub ist, daheim in der Wohnung hatte ich st&auml;ndig diesen l&auml;stigen Husten, aber drau&szlig;en beim Wandern in den Bergen (eine Woche nach der Entlassung aus dem Krankenhaus), kaum.<\/p><p>Ich hatte genau 3 N&auml;chte im Krankenhaus verbracht und bat am vierten Tag um eine fr&uuml;hzeitige Entlassung und hatte zwei Wochen ben&ouml;tigt um meine Lunge zu regenerieren.<\/p><p>Nach einer Woche Isolation seit der Entlassung aus dem Krankenhaus ergab ein weiterer PCR-Test ein negatives Resultat.<\/p><p>Hier ist nochmal deutlich zu betonen, WEIL ich ein gutes Immunsystem habe, konnte eine schnelle Regeneration stattfinden.<\/p><p>Warum es mich und meinen Vater so schwer erwischte, ist wahrscheinlich Pech und die Ausbreitung der B.1.1.7 &ndash; eine aggressivere Mutation- die Vermutung; wurde hier in unserer Region zu Hauf nachgewiesen.<\/p><p>Es ist irgendwie wie eine gl&uuml;ckliche F&uuml;gung, dass mein Bruder, vor uns die Krankheit durchgemacht hatte, da er in der Zeit, wo alle anderen Familienmitglieder schwerkrank waren, sich f&uuml;rsorglich um uns beiden gek&uuml;mmert (vor der Einweisung in die Notaufnahme), ohne sich dabei zu infizieren. Ohne ihn h&auml;tte die unsere Situation katastrophal enden k&ouml;nnen.<\/p><p>Nun mache ich mal eine Ferndiagnose &uuml;ber die die so gern Ferndiagnosen durchf&uuml;hren.<\/p><p>Da liegt man schwerkrank in seinem Bett und erinnert sich an die vielen Fachspezialisten die &uuml;berwiegend zu Worte kamen, die die Dominanz der Narrative gepr&auml;gt haben. und wundert sich ob man diese Erkrankung nur halluziniert.<\/p><p>&bdquo;Harmlose Krankheit wie eine gew&ouml;hnliche Grippe&ldquo; (der damit schwer betroffen im Krankenbett liegt, sieht es anders!)<\/p><p>&bdquo;Keine Gefahr f&uuml;r die Breite der Bev&ouml;lkerung&ldquo; (betroffene regionale Bev&ouml;lkerung auf jeden Fall)<\/p><p>&bdquo;Keine Auslastung oder Belastung der Krankenh&auml;user&ldquo; (betroffene Region schon!)<\/p><p>&bdquo;Keine &Uuml;bersterblichkeit&ldquo; (betroffene Region allemal!)<\/p><p>&hellip;<\/p><p>Zwei Fronten bekriegen sich und es wurden von beiden Seiten aus der Ferndiagnose heraus NUR &Uuml;BER die eigentlich betroffenen Zeugen des Geschehens geredet\/kommentiert, also wie Manfred Spitzer in seinem Ausraster formulierte: &bdquo;Nur Blech geredet&ldquo;.<\/p><p>Ich hatte &uuml;ber diese Zeitspanne keinen einzigen wirklichen Zeugen wahrgenommen, der oft mal zu Worte kam.<\/p><p>Man f&uuml;hlt sich als Betroffener wie ins Gesicht geschlagen, von beiden Seiten.<\/p><p>Diesen von Ihnen sogenannten &bdquo;Lockdown&ldquo; l&auml;sst sich meiner Ansicht nach mit einem Stichwort zusammenfassen:<\/p><p>INSUFFIEZENZ<\/p><ul>\n<li>an Ressourcen (medizinische Versorgung vor allem)<\/li>\n<li>an Eigenverantwortung<\/li>\n<li>an Vertrauen gegen&uuml;ber einem Selbst sowie andere<\/li>\n<li>an Mitmenschlichkeit<\/li>\n<li>an moralischer, ethischer Integrit&auml;t (Die Alternativen Medien hatten ihre &uuml;ber Bord geworfen und lie&szlig;en sich gegen die Etablierten Systemmedien in den Medienkrieg mit hineinziehen)<\/li>\n<li>an (mindesten) einer DRITTEN Ansicht, einen DRITTEN Weg<\/li>\n<\/ul><p>Ja, ich stimme Ihnen zu, dass wir so etwas wie eine Pandemie nicht haben, weil nur ca. 1% der Weltbev&ouml;lkerung infiziert sind, aber eine Epidemie ist diese Krankheit allemal, weil regional Cluster ausbrechen, die ganz schnell zu Insuffizienzen f&uuml;hren, haben wir hier am eigenen Leibe erfahren, wie in Bergamo, New York oder Madrid. Was aber das Potenzial besitzt, das es zu einer Pandemie werden kann, wenn man nicht-durchdachte, starre und zentralistische Ma&szlig;nahmen forciert.<br>\nNicht jedes Modell\/Vorgehensweise passt zu einem regionalen Ausbruch. <\/p><p>Z.B. das Neuseel&auml;ndische Modell kann nur an Regionen die die gleichen &Auml;hnlichkeiten besitzen, nachgeahmt werden. Ein schwedisches Modell h&auml;tte vielleicht bessere Wirkungen auf Deutschland erzeugt, aber im eigenen Land Schweden war es das falsche, da w&auml;re die Neuseel&auml;ndische oder Finnische besser geeignet.<\/p><p>Warum? Weil die nat&uuml;rlichen Grenzen eine sehr wichtige Rolle spielen bei der Eind&auml;mmung von Epidemien und weil eine Abh&auml;ngigkeit von billigen Wanderlohnabh&auml;ngigen aus dem Nachbarausland eine breite &Uuml;berwachung\/Kontrolle sehr schwer zu bewerkstelligen ist.<\/p><p>Die Modelle sind aber nur da um Zeit zu gewinnen, f&uuml;r eine langsame Anpassung der Menschen an den neuen unbekannten Erreger. V&ouml;llig &bdquo;ausradieren&ldquo; wie sich einige Experten es sich in ihren Wahn im Krieg gegen die Natur vorstellen, ist NICHT m&ouml;glich! Das Virus wird sein Dasein auf diesen Planeten behaupten.<\/p><p>Schlusswort:<\/p><p>Ich bin mal gespannt wie man mit der viel gef&auml;hrlicheren Bedrohung des Klimakollapses umgeht. <\/p><p>Meine Ahnung ist sehr pessimistisch anhand des empirischen Beweises wie man mit &bdquo;Corona&ldquo; handhabt.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nSon<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>38. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion der nachdenkseiten!<\/p><p>Als wir vor einem Jahr mit COVID konfrontiert wurden, galt es f&uuml;r mich, irgendwie zu versuchen, herauszufinden, wie &bdquo;gef&auml;hrlich&ldquo; meine f&uuml;nf mir anvertrauten Tageskinder nun f&uuml;r mich sind oder ich f&uuml;r sie. Die besonnenen Aussagen von Hendrick Streeck halfen mir, eine eigene Meinung zu bilden, zu finden und mein Arbeitsrisiko einzusch&auml;tzen. Schnell war uns klar, das Bild, Focus, Stern, Spiegel, zeit, welt, Tagesschau f&uuml;r uns nicht gen&uuml;gend verwertbare Informationen liefern.<\/p><p>Ein Jahr sp&auml;ter, viele Facebook-Kontakte, Freunde weniger, wissen wir, dass es nicht mal mehr in der Familie echte Diskussionen gibt. Meine Schwester ist Lehrerin und ich dachte bisher, dass sie mit der F&auml;higkeit &uuml;ber den Tellerrand zu schauen gesegnet w&auml;re, musste aber feststellen, dass sie ihrem Bildungsministerium ganz brav h&ouml;rig ist, zur Risikogruppe z&auml;hlt, Angst hat und sich freut, endlich mit Astraceneca sicher zu sein. Mein Mann und ich haben keinerlei finanzielle Einbu&szlig;en, wir klagen auf hohem Niveau, wenn wir uns beschweren, dass wir seit einem Jahr keine Theater-, Kabarettbesuche, keine kulturellen Veranstaltungen besuchen k&ouml;nnen und auch keine Auftritte unseres &nbsp;20-j&auml;hrigen Sohnes und Musikstudenten erleben d&uuml;rfen.<\/p><p>Ich bin 47 Jahre, bin fr&uuml;her viel verreist, ich bin zufrieden mit meiner sch&ouml;nen Arbeit mit meinen Tageskindern, um mich selbst mache ich mir keine Sorgen, au&szlig;er, dass es mir noch schwerer fallen wird als fr&uuml;her, unter Menschen zu gehen mit meiner Sozialphobie. Ich empfinde es als super bequem, keinen l&auml;stigen Smaltalk auf Fortbildungen aushalten zu m&uuml;ssen, weil man ja bei Zoom stummgestellt wird. Sorgen mache ich mir um die Jugend und um die Kinder, um die Babys, die die Mundschutzfratzen ertragen und ohne Mimik aufwachsen und Kontakte zu anderen. Ich sorge mich um die werdenden M&uuml;tter, die mit Mundschutz entbinden sollen. Ich sorge mich um die Studenten, deren Studium so dahinpl&auml;tschert. Mehrere Freunde unseres Sohnes haben mit 21 schwere Depressionen, nehmen Urlaubssemester, k&ouml;nnen keine Beziehungen eingehen, niemanden kennenlernen, deren Lebensenergie wird ihnen ausgesogen. Wie lange wird unser Sohn durchhalten, k&ouml;nnen wir ihm noch Halt und St&uuml;tze sein? Wann wird er wieder Auftrittserfahrungen machen d&uuml;rfen und was werde ich daf&uuml;r tun m&uuml;ssen, um dabei sein zu d&uuml;rfen? Werde ich bereit sein, meine Gesundheit mit einer Impfung aufs Spiel zu setzen, um ihn musizieren zu h&ouml;ren? Kann das richtig sein, dass man dazu gezwungen wird? warum stehen nicht mehr Menschen auf und lehnen sich dagegen auf? Seit einem Jahr schlafen wir keine Nacht mehr durch. Die Abst&auml;nde unserer pers&ouml;nlichen emotionalen lockdowns werden immer k&uuml;rzer. Ich habe an s&auml;mtliche Politiker geschrieben, appelliert und protestiert. Herr Laschet hat als einziger geantwortet. Und ich muss weiter singen, lachen, spielen in meinem Job. Zum Gl&uuml;ck f&uuml;r mich. Wenn ich mit meinen fr&ouml;hlichen Kindern durch den Ort gehe, sp&uuml;re ich, wie selig die Menschen auf uns normale Truppe reagieren, auf Normalit&auml;t, auf Lachen, Unbeschwertheit, weil sich alle danach sehnen. Manchmal komme ich mir aber auch vor, wie aus einer anderen Welt, wenn ich ohne mundschutz im Au&szlig;engel&auml;nde der G&auml;rtnerei ein paar Primeln ergattere, ob ich denn nicht w&uuml;sste, wie gef&auml;hrlich die Lage ist&hellip; ich ertrage die neuesten Meldungen nicht mehr, unlogisch, nicht nachvollziehbar, ich habe das Gef&uuml;hl, die Menschheit schafft sich selbst ab.<\/p><p>Der einzige Weg, diesen Stress abzubauen, ist f&uuml;r uns die gegenseitige Liebe, eine hei&szlig;e Wanne, f&uuml;reinander da sein. Das Spazierengehen in der Natur oder Sport wird uns zus&auml;tzlich durch Z&auml;une zum Schutz vor Schweingegrippe vermiest. Alles andere, was zu Entspannung, Wohlbefinden, Gesundheit beitragen w&uuml;rde, Sauna, Kultur, Restaurant, Kino ist verboten. Alkohol im Supermarkt kann man kaufen, damit man sich die Birne zudr&ouml;hnen kann und nix mitbekommt von dem Schwachsinn unserer Obrigkeit. Seit einem Jahr sind wir anderen Menschen Anker, Hoffnung, Hilfe, wie lange reicht aber unser Akku noch, wenn mir die Ideen ausgehen, ihn wieder aufzuladen?<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nMichaela Zach<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>39. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenkseitenteam!<br>\n&nbsp;<br>\nZuallererst vielen Dank f&uuml;r Ihre unerm&uuml;dliche Arbeit!<br>\n&nbsp;<br>\nNach einem Jahr Lockdown kann ich nur konstatieren, da&szlig; das Prinzip &bdquo;Divide Et Impera&ldquo; aufgeht!<br>\n&nbsp;<br>\nIch bin Naturwissenschaftler von Beruf und als Chemiker t&auml;tig und vom Alter her den 50 n&auml;her als den Vierzig. Zum Gl&uuml;ck &bdquo;darf&ldquo; ich noch zur Arbeit, Homeoffice ist nicht m&ouml;glich, somit l&auml;uft der Arbeitsalltag &bdquo;noch&ldquo; relativ normal ab.<br>\nUnter den Kollegen hat zum Gl&uuml;ck der Machiavelli noch nicht vollends zugeschlagen und es ist noch eine &bdquo;panikfreie&ldquo; Zone.<br>\n&nbsp;<br>\nAnders aber verh&auml;lt es sich im privaten Bereich, nahezu alle Bekannten und Freunde &ndash; bis auf 3 &ndash; sind komplett auf &bdquo;Linie&ldquo;.<br>\nAlle meine Hinweise, da&szlig; man doch mal &bdquo;die Zahlen&ldquo;&nbsp; hinterfragen solle, werden ignoriert und ich als Reichsb&uuml;rger\/Coronaleugner etc. bezeichnet. Dabei weise ich meine Bekannten ja nur darauf hin, was eine Inzidenz von 100 hei&szlig;t &ndash; n&auml;mlich eine Person auf 1.000, also 1 Promille &ndash; und &bdquo;diese eine Person&ldquo; kann ja keinen anstecken, denn dieser &bdquo;Infizierte&ldquo; befindet sich ja, da PCR-positiv, in Quarant&auml;ne. Statistisch gesehen also eher unwahrscheinlich sich einfach so im &bdquo;Vorbeigehen&ldquo; drau&szlig;en &ndash; in freier Wildbahn &ndash; anzustecken. Aber daf&uuml;r ernte ich riesigen Widerstand. Den weiteren geistigen Gegenwind im Bekannten- und Freundeskreis zu den Themen Impfen, Impfpass und Grundrechte (Entschuldigung: Privilegien im Neusprech) m&ouml;chte ich nur kurz stichpunktartig skizzieren:<\/p><ul>\n<li>Wie: Du siehst den modernen Impfstoff kritisch, Du bist nur Diplomchemiker, &uuml;berlasse das den anderen, die wissen was sie tun<\/li>\n<li>Du l&auml;sst Dich nicht impfen, tja es muss jeder selbst wissen, ob er soziale Verantwortung &uuml;bernehmen m&ouml;chte und sich gegen die Gesellschaft stellen m&ouml;chte<\/li>\n<li>Impfen ist verpflichtend den Mitmenschen gegen&uuml;ber<\/li>\n<li>Mit &bdquo;Ungeimpften&ldquo; m&ouml;chte ich nicht im Restaurant, Flugzeug oder Bus sitzen<\/li>\n<li>Um Freiheitsrechte zu genie&szlig;en mu&szlig; man sich der Gesellschaft gegen&uuml;ber solidarisch erweisen<\/li>\n<\/ul><p>Das sind nur einige Aussagen, welche mir t&auml;glich im Bekanntenkreis widerfahren. Aufgrund der obengenannten Punkte nehme ich mich auch zur&uuml;ck in Sachen Meinungs&auml;u&szlig;erung!<br>\n&nbsp;<br>\nAnsonsten mache ich noch die Beobachtung, da&szlig; ich beim Einkaufen fast nur noch in angsterf&uuml;llte, maskenbewehrte Gesichter blicke. Angsterf&uuml;llte panische Menschen, die hektisch zur Seite springen, sollte man &ndash; in deren Augen &ndash; den Abstand unterschritten haben.<br>\nDes Weiteren f&auml;llt mir eine exorbitant gestiegene Aggressivit&auml;t im Stra&szlig;enverkehr auf. Mein Weg zur Arbeit betr&auml;gt 25 km, da sehe ich viel!<br>\n&nbsp;<br>\nAbschlie&szlig;end kann ich als Fazit ziehen, da&szlig; ich nun wei&szlig; was meine Urgro&szlig;mutter (*1889) meinte, als sie sagte, da&szlig; ich wachsam sein solle, man f&auml;nde sich schneller in eine Diktatur wieder, als einem lieb sei!<br>\nFerner glaube ich, da&szlig; wir aus der Sache nicht mehr rauskommen sondern uns in einem perfekten &Uuml;berwachungsstaat wiederfinden werden. Daf&uuml;r wird die Kombination aus biometrischem Personalausweis (Bild und Fingerabdr&uuml;cke) mit B&uuml;rger ID-Nummer und digitalem Impfausweis sorgen!<br>\n&nbsp;<br>\nFalls Sie diese Zeilen ver&ouml;ffentlichen, bitte ich darum dies anonym zu tun.<br>\n&nbsp;<br>\nVielen Dank vorab!<br>\n&nbsp;<br>\nBeste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nT:V.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>40. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Nachdenkseiten-Team,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r die M&ouml;glichkeit, auf Ihrer Plattform zu lesen, sich zu informieren und letztlich zu publizieren. Ich brauche dieses Medium mittlerweile t&auml;glich. Ich m&ouml;chte die Gelegenheit nutzen, kurz auf ein Jahr Corona zur&uuml;ckzublicken. Ich tue dies ohne H&auml;me, nur mit einer tiefen Ersch&uuml;tterung vor dem kompletten politischen Versagen. Und weil ich den Humor nicht verlieren m&ouml;chte, den ich jeden Morgen aus mir herauslocke. Trotz allem&hellip;<\/p><p>+++<\/p><p>Unsere weitere Familie traf Corona bereits im ersten Lockdown. Anfang M&auml;rz 2020 mussten wir unsere 91-j&auml;hrige Oma und Uroma in ein Pflegeheim geben, die Parkinson-Krankheit hatte die alte Dame aus Schlesien wackelig gemacht. Was die Familie zu der Zeit nicht wusste &ndash; wir w&uuml;rden sie nicht mehr lebend wiedersehen. Manch einer von uns ging &bdquo;fenstern&ldquo; am Heim wie Romeo oder wir telefonierten &ndash; &nbsp;was mit einer 91-J&auml;hrigen einsamen Frau jedoch immer schwieriger wurde. Ich bin ihre Enkelin, in den Vierzigern, habe selber drei Kinder. Meine Oma sagte mir mehrmals, als wir telefonierten, es sei wie im Gef&auml;ngnis, da k&ouml;nne sie auch sterben. Im Mai 2020 erkrankte sie schlie&szlig;lich an Legionellen, da mit der Corona-bedingten Zugangsbeschr&auml;nkung zum Heim die Wartung der Heizungsanlage verschoben worden war. Eine schwere Lungenentz&uuml;ndung f&uuml;hrte zu ihrem Tod im Krankenhaus, nur ihre drei verbliebenen S&ouml;hne durften kurz vorm Ende noch zu ihr. Ich verabschiedete mich an ihrem Totenbett. Ihre Beerdigung war angemessen, die Feier danach f&uuml;r die Familie ein wichtiges Treffen, das ganz im Gedenken an dieses gelebte Leben stattfand und f&uuml;r uns als Familie noch zukunftsorientiert war. Dies hat sich komplett ge&auml;ndert. Wir sind unsicher, planen nichts mehr, leben von der Hand in den Mund.<\/p><p>Die weiteren Wochen waren an Irrsinn kaum zu &uuml;berbieten. Die Kindereinrichtungen und Schulen waren geschlossen, meine Chorproben abgesagt, wir arbeiteten rund um die Uhr, weil es nicht m&ouml;glich war, den Arbeitgebern verst&auml;ndlich zu machen, dass home-office mit Kindern, verbrauchter Urlaub, &Uuml;berstundenabbau und Minusstundenansammlungen auf Dauer keine L&ouml;sung sein w&uuml;rden. Mein Mann und ich gingen pl&ouml;tzlich in Schichten arbeiten. Einer von fr&uuml;h 6 Uhr bis 13 Uhr, der andere von 14 Uhr bis 22 Uhr, um f&uuml;r die Kinder dazusein. Nebenbei schleppten wir Unmengen an Lebensmitteln nach Hause, nicht, weil wir hamstern wollten, sondern weil eine f&uuml;nfk&ouml;pfige Familie einfach viel zu essen braucht. Wir lie&szlig;en uns von &auml;lteren Leuten anfeinden, wenn wir mit einem Kleinkind im Wagen im Lidl in der Schlange standen. Wir organisierten f&uuml;r die Kinder Fahrradausfl&uuml;ge und sportliche Aktivit&auml;ten, weil Bewegungsmangel unzufrieden macht. Wir versuchten, den Rahmen zu schaffen f&uuml;r Normalit&auml;t.<\/p><p>Mit der Familie meiner Schwester gr&uuml;ndeten wir, da wir in der gleichen Stadt wohnen, eine Infektionsgemeinschaft und wechselten uns mit der Kinderbetreuung ab. So hielten wir uns an die Bestimmungen und konnten trotzdem irgendwie arbeiten. Das Betreuungsgeld f&uuml;r Eltern, das die Politik aufgelegt hatte, gab es nur f&uuml;r einen von uns vier Erwerbst&auml;tigen und das auch nur nach z&auml;hen Verhandlungen mit dem Chef. Ich war letztlich so am Ende, dass ich mich mit Ersch&ouml;pfungszustand krankmelden musste. Meine Schwiegereltern waren hilfreich, weil sie sich nicht von der Angst anstecken lie&szlig;en, sondern weiter einfach helfen wollten. In schweren Zeiten h&auml;lt die Familie zusammen, das ist schon immer so, war die Devise.<\/p><p>Der Sommer war ruhig. Wir hatten einen sch&ouml;nen Urlaub. Mir war klar, dass die Infektionen im Herbst wieder in die H&ouml;he schnellen w&uuml;rden. Als Mutter von drei Kindern ist das gelebte Praxis &ndash; es ist Herbst und Winter, Schnupfen- und Erk&auml;ltungszeit. Warum sollte das bei Covid 19 anders sein?<\/p><p>Mich wunderte , dass niemand die Krankenh&auml;user ert&uuml;chtigte, Zelte aufbaute und Personal rekrutierte und dass man die Altenheime nicht mit Tests ausstattete. Wenn man Fu&szlig;baller testen konnte, warum nicht auch alte Leute? Diese Frage wurde mit unseren Kindern beim Essen diskutiert und uns Erwachsenen fiel es zunehmend schwer, Antworten zu finden, die verst&auml;ndlich waren. Ich musste immer mehr an das M&auml;rchen &bdquo;Des Kaisers neue Kleider&ldquo; denken und das habe ich meinen Kindern auch erkl&auml;rt.<\/p><p>Kurz vor Weihnachten traf es unsere weitere Familie noch einmal. Der Ehemann meiner Mutter war mit dem Coronavirus infiziert und musste auf der Intensivstation beatmet werden. Er hat es nicht &uuml;berlebt. Ich bin kein Mediziner und ich leugne keinesfalls diese neuartige Erkrankung, aber ich habe Philosophie studiert und bin Christ. Und ich habe gemeinsam mit meiner Mutter die Patienten an den Maschinen auf der Intensivstation gesehen. Es sind sedierte Menschen an Maschinen, es sind Organe an Schl&auml;uchen. Da ist wenig Zeit f&uuml;r Mitgef&uuml;hl und Seelsorge. Und die &Auml;rzte und Schwestern an diesen Menschen leisten enorm viel. Aber: Es ist nicht alles auch menschenw&uuml;rdig, was durch Menschen machbar ist. Dieser kranke Mann war noch keine 60 Jahre alt, er konnte sich von seinen Angeh&ouml;rigen nicht verabschieden. Er war sediert und &bdquo;man k&auml;mpfte&ldquo; um sein Leben. Der militaristische Wortschatz hatet sich durchgesetzt bis zum letzten Tag. Ein Luftr&ouml;hrenschnitt beendete sein Leben. Kein letztes Wort. Kein Abschied.<\/p><p>Das mit anzusehen, war f&uuml;rchterlich. Ich erinnere mich an Sch&auml;ubles Zwischenruf im Sommer in das mediale Grundrauschen, dass die Gesundheit nicht das h&ouml;chste Gut ist und nicht mit der Menschenw&uuml;rde als Recht zu verwechseln sei. Menschen werden geboren und sie sterben, dazwischen sind sie gesund, krank, schwanger, traurig, froh, bel&auml;mmert oder verirrt und tausend Dinge mehr. Das Thema Tod ist allt&auml;glich und wir m&uuml;ssen das wieder begreifen. Der Tod ist so nat&uuml;rlich wie ein Virus. Wir sind nat&uuml;rlich und diesem Werden und Vergehen ist alles Nat&uuml;rliche unterworfen. Und es macht mich nur noch w&uuml;tend, dass unsere politischen Botschafter an der Spitze so wenig Mut haben zu sagen, dass so ein neuartiges Virus auch Opfer bringen wird, sondern dass wir einfach so tun, als k&ouml;nnten wir alles eind&auml;mmen, aufhalten, bek&auml;mpfen und als Staat jeden Menschen retten. Eine v&ouml;llige Hybris. Ein Hygienekrieg. Wohin das f&uuml;hrt, sehen wir jetzt. Sie zanken und st&auml;nkern und verbieten und drohen und das ist unw&uuml;rdig. Das ist unertr&auml;glich und peinlich. Mir fehlt die Demut.<\/p><p>So sind wir nun als Familie weitergestrudelt in diesem Wahnsinn. Die Kinder sind demotiviert, h&auml;ngen an ihren Schulaufgaben vorm Bildschirm. Wir versuchen es mit Humor zu nehmen und warten jeden Morgen auf den Cartoon in der Tageszeitung, weil er oft der einzige Lichtblick eines Tages ist. Wir versuchen, weiter als Familie zusammenzuhalten. Weil auch hier gilt: in guten wie in schlechten Zeiten. Wir arbeiten &bdquo;mobil&ldquo; und ich danke meiner Patchwork-Familie f&uuml;r die gute Zusammenarbeit. Ich muss nicht in Kurzarbeit arbeiten. Ich kann meine Rechnungen bezahlen. Aber wir haben keine Ziele mehr. Keine Ideen. Keine Perspektive. Und wissen, dass das Jammern auf hohem Niveau ist und dass meine alte Oma, die Schlesierin, ganz andere Sorgen in ihrem Leben hatte.<\/p><p>Mein mittlerer Sohn fragte mich vor Kurzem, als wieder von Schulschlie&szlig;ungen die Rede war, ob ich an Selbstmord denken w&uuml;rde. Was soll man da sagen? Wie kommt ein mittlerweile Zw&ouml;lfj&auml;hriger auf solche Fragen? Ich habe kurz durchgeatmet und gesagt: &bdquo;Vergiss es. So schnell wirst du mich nicht los, die Hausaufgaben, die ich dir f&uuml;r morgen hingelegt habe, m&uuml;ssen gemacht werden.&ldquo;<\/p><p>Es ist Galgenhumor. Sonst nichts.<\/p><p>Kathleen Hofmann-Mitzschke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>41. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo zusammen<br>\nABER ABER ABER<\/p><p>F&uuml;r mich haben sich fast keine Ver&auml;nderungen ergeben: Wir leben auf einem Bauernhof und haben meist im Freien zu tun. ABER &ndash; wir haben deswegen auch mehr inneren Abstand zu diesem Affentheater: Als ich in einem Interview den CEO der SWISS-Fluggesellschaft bereits vor vielen Wochen &uuml;ber den seit langem geplanten internationalen Impfnachweis und Impfausweis f&uuml;r die Staralliance reden h&ouml;rte &ndash; mit impertinenter Sicherheit &ndash; wurde ich hellh&ouml;rig. Und bald darauf nahm die Diskussion dar&uuml;ber &ldquo;Fahrt auf&rdquo; &ndash; sprich sie wurde gepusht ums Verrecken. Und als dann Israel mit AU-Kurz und Griechenland den Vorreiter markiert hatten, gabs kein Halten mehr: Zuerst wars der &ldquo;Freiheitspass&rdquo; in Israel, dann der &ldquo;Gr&uuml;ne Freiheitspass&rdquo; und jetzt ists grad der &ldquo;Gr&uuml;ne Impfpass&rdquo;, der uns die &ldquo;freie Zukunft&rdquo; wiedergibt. DIES ist alles diese widerliche Positivverdreherei einer durchgehend autorit&auml;ren und geplanten Bev&ouml;lkerungskontrolle, es sind schlicht Passierscheine. Die Kontrolle spielt sich im Hirn ab, in der schrittweise Gew&ouml;hnung an diese Ungeheuerlichkeiten. Niemand fragt mehr, was ein positiver Testwert bedeutet, niemand hinterfragt den Zusammenhang zwischen Testh&auml;ufigkeit und Inzidenzwert. Es wird d&uuml;mmlich pauschalisiert im Sinn von: &ldquo;Wenn wir die 35 nicht erreichen&rdquo; (GIFFEY), m&uuml;ssen wir die Schrauben anziehen. Ist dies Dummheit oder Methode? Heute (22.3.) in der NZZ schwafelt der CEO der M&uuml;nchner R&uuml;ck &ndash; sicher im obersten Kreis der Weltfinanz gut vernetzt &ndash; etwas von einer Pandemie, die wir wohl mehrmals (!) im Leben erleben werden. Blicken wir also in die Zukunft: Nach der Gew&ouml;hnung an den perversen Freiheitspass werden wir nach einer Pause von ich sch&auml;tze mal 4 Jahren eine neue Pandemie erleben &ndash; und dann wird das Geschrei nach einem Chip laut gewerdet werden (gestolpert? Gut!). Das &ldquo;Recht auf individueller Identit&auml;t&rdquo; oder &auml;hnliche Sch..(&ouml;n)formulierungen wird positiv hervorgehoben werden. Bewusst b&ouml;swillig positiv und verdreht, New-Speak eben. Uschi vdL machts uns ja vor. Angesichts einer weltweiten Zuspitzung und potentiellen Kriegen, angesichts bereits stattfindender Stellvertreterkriegen, ist dies ein zentraler Baustein einer Kontrolle m&ouml;glicher Widerstandsbewegungen. Der Staat kann uns f&uuml;hren und soft autorit&auml;r werden ohne grosses Aufhebens, freiwillige Knechtschaft immer noch vorausgesetzt. Dazu noch die Echtzeitverfolgbarkeit s&auml;mtlicher elektronischer Signale incl. tracking und individuellem Chippen etc.&nbsp; l&auml;sst die schlimmsten Bef&uuml;rchtungen wahr werden. Und diese Zukunft macht mir real Angst. DIES sind bei mir die Auswirkungen der Covidiotie! Welche unglaublichen Ver&auml;nderungen wurden innert k&uuml;rzester Zeit eingef&uuml;hrt, &uuml;ber die gar nicht mehr diskutiert wird! Der Mensch kann kleine Ver&auml;nderungen solange nicht wahrnehmen, als diese nicht eine ausreichende Wahrnehmungsintensit&auml;t innert wahrnehmbarer Zeit produzieren (Frosch heisses Wasser). Und zus&auml;tzlich l&auml;sst Angst das Denken vernebeln. Goebbels sagte bereits &ldquo;Da verdampft alles Denken in den Flammen des Gef&uuml;hls.&rdquo; Wir verdampfen und merken es nicht einmal &hellip;<\/p><p>G.S.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>42. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team,<br>\nohne NDS, Multipolar, KenFM &hellip; w&auml;re ich in diesem unsozialen Lockdown-Jahr irre geworden. Leide an den immensen sozialen und kulturellen Verlusten.<br>\nMeine Wut auf die &ndash; gem&auml;&szlig; Mausfeld &ndash; Verengung des Meinungskorridors auf einen Mini- Schlitz w&auml;chst von Lockdown-Verl&auml;ngerung auf Lockdown-Verl&auml;ngerung. Widerlich finde ich die herrschaftsblinde Propaganda der Linken (junge Welt, VVN), die mit Hasstiraden jede Demo gegen die Ma&szlig;nahmen (Bert Brecht!) in uns&auml;glicher Hetze alle KritikerInnen im Chor mit den Staatsmedien in die rechte Ecke dr&auml;ngt, jetzt gerade wieder die Demo in Kassel!!<\/p><p>Die unweigerliche Corona-Runde bezeichne ich als Kaiserin-Kabinett, das sie feudalistisch beherrscht und von den Staatsmedien bis zum Erbrechen wiedergek&auml;ut wird. Die Kaiserin halte ich f&uuml;r heuchlerisch, gef&uuml;hlskalt, machtgierig, borniert. Zudem besch&auml;digt sie das Wissenschaftsverst&auml;ndnis nachhaltig: Wie der Vatikan zu Zeiten von Galileo Galilei bestimmt sie, was Wissenschaft ist (Drosten, Leopoldina &hellip;), jeder andere Wissenschaftsansatz ist Verschw&ouml;rungstheorie.<br>\nZum Gl&uuml;ck hab ich in den 70ern in Marburg u.a. Politik studiert (D. Boris, F. Deppe, G. F&uuml;lberth), diesen offenen Geist habe ich mir ohne Opportunismus bis heute bewahrt.<br>\nLiebes NDS-Team, danke f&uuml;r Ihre unerm&uuml;dliche konstruktive Arbeit,<br>\nherzlich, Elli Alt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>43. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ein Jahr Sperrmodus (*). Zu Anfang, im M&auml;rz 2020, dachte ich, &ldquo;wenn&rsquo;s w&auml;rmer wird, ist es vorbei&rdquo;. Habe beim Einkaufen Maske getragen (mache ich immer noch) und Maskenverweigerer f&uuml;r &ldquo;Idioten&rdquo; gehalten. Wer mal in China, Japan oder Korea war wei&szlig;, Hygienemasken sind nichts besonderes. Zuf&auml;llig war ich, mit meiner Frau, im Sommerhaus, in Bulgarien auf dem Lande. Da sind wir bis heute geblieben, zur Sicherheit und wegen der diversen Reisebeschr&auml;nkungen. Als Rentner kann ich mir das erlauben. Und weil die Grundversorgung stimmt, hier im Dorf gibt es an die 10 Lebensmittell&auml;den, l&auml;sst es sich aushalten. <\/p><p>Den Verlauf der Pandemie und den Umgang der Politik damit, habe ich &uuml;ber Internet und Fernsehen verfolgt. In Bulgarien und in Deutschland. Da gab und gibt es deutliche Unterschiede. Der Gesundheitsminister ist in Bulgarien ein Arzt, der normalerweise in einer der angesehensten Kliniken der Hauptstadt praktiziert. Die Regierung wird von einem Gremium aus &Auml;rzten, Virologen, Epidemiologen und &Ouml;konomen beraten, so etwa 10 Personen. Zu Beginn berichteten die t&auml;glich im Fernsehen. Die Ma&szlig;nahmen werden von der Regierung vorgeschlagen und vom Parlament beraten und beschlossen. Einen pauschalen Persilschein f&uuml;r den Ausnahmezustand gibt es nicht. So f&uuml;hlt man sich, bei aller Unsicherheit, zumindest kompetent informiert. &ndash; Schau ich nach Deutschland, habe ich diesen Eindruck nicht. Den ersten &ldquo;Lockdown&rdquo; habe ich noch verstanden. Wenn man nichts wei&szlig;, ist man erst einmal &uuml;bervorsichtig. Allerdings, auch zu Anfang wussten es einige schon besser: Wodarg, Bhakdi, Arvay und andere. <\/p><p>Hilfe f&uuml;r die Wirtschaft gab es in Bulgarien von Anfang an, und wirksam. Gezielt werden kleine und mittlere Betrieb unterst&uuml;tzt, z.B. Familienrestaurants. Dann gibt es die 60\/40-Regelung. Betriebe, die Personal entlassen m&uuml;ssten, bekommen 60% des Lohns vom Staat, wenn sie das nicht tun. In Deutschland wird die Lufthansa mit Milliarden gerettet, ohne Randbedingungen. Massenentlassung gibt es trotzdem. Und wieso schreien alle, der Flugverkehr m&uuml;sse sich so schnell wie m&ouml;glich wieder &ldquo;normalisieren&rdquo;? Wird nicht seit Jahrzehnten viel zu viel geflogen, wenn man an die Umweltverschmutzung denkt? Mein sparsames Dieselauto machen sie mir mies, aber wenn es um die Fliegerei geht, kann es nicht genug sein. Wo ist da die Logik? <\/p><p>So wurde mein Zweifel an den in Deutschland getroffenen Ma&szlig;nahmen zunehmend st&auml;rker. Inzwischen sehe ich nicht mehr nur Inkompetenz in der Regierung, sondern unterstelle Vorsatz. Nach &ldquo;Gutsherrenart&rdquo; (manche sagen dazu Totalitarismus) regiert sich&rsquo;s halt leichter. Und der Wirtschaftslobbyismus (aka Korruption) , eine alte Sache, wird immer schlimmer. &Uuml;ber Methoden und zu vermutende Ziele will ich hier nicht schreiben. Das ist bekannt. Die NachDenkSeiten und andere haben aufgedeckt und dar&uuml;ber berichtet. Besonders &uuml;bel in diesem Trauerspiel ist die Br&uuml;ssel-EU. Allerdings folgerichtig, wenn man sich anschaut wer da vor knapp zwei Jahren an die Spitze gehievt wurde. Gruselig. Kurze Zusammenfassung: Die deutsche Politik in Sachen Corona macht mir sehr viel mehr Angst als das Virus. Sehr b&ouml;se auch die Rufmordkampagnen gegen Kritiker. Und schier ans Verzweifeln komme ich, wenn ich sehe, dass das offenbar von einer Mehrheit der Menschen mitgetragen wird. <\/p><p>Meine pers&ouml;nlichen Gef&uuml;hle und Einsch&auml;tzungen. Zu Anfang Angst vor dem Virus, jetzt vor der Politik. Ich m&uuml;sste einiges tun, wozu Reisen notwendig wird. Zu Anfang unangenehm, dann l&auml;stig und allm&auml;hlich bedrohlich, dass das nicht geht. Das Angenehme: Meine Frau kocht gut und so lange waren wir an einem St&uuml;ck noch nie zusammen (falls jetzt einer &ldquo;Macho&rdquo; schreit: ich b&uuml;gele die W&auml;sche und lese ihre Manuskripte Korrektur). Wenn ich &uuml;ber den Tellerrand von Corona und Tagespolitik hinaus schaue, bin ich sehr pessimistisch. Hysterie, Ausgrenzung von Kritikern, vieles kommt mir im Ansatz so vor, wie es vor 80 Jahren schon einmal da war. Auch die mentale Verfassung eines gro&szlig;en Teils der Menschen, die das hinnehmen oder sogar aktiv unterst&uuml;tzen. Dann Kriegspolitik, Umweltzerst&ouml;rung und wachsende Ausbeutung. Rational betrachtet kann das nicht gut enden. <\/p><p>&ldquo;Emotional&rdquo; betrachtet darf ich die Hoffnung nicht verlieren. Wir m&uuml;ssen etwas tun, es muss anders, besser, werden. Und wie? Vorschl&auml;ge gibt es viele, erfreulich Konkretes gerade hier, von Frau Magda von Garrel: <\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/\">nachdenkseiten.de<\/a><\/p><p>Wie sagte einst Eckhard Sperling: &ldquo;Der Mensch &auml;ndert sich nicht. Nur wenn es gar nicht mehr anders geht. Und dann ungern!&rdquo; &ndash; Packen wir&rsquo;s an! <\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nRolf Henze <\/p><p>(*) &ldquo;Sperrmodus&rdquo; klingt unangenehm, &ldquo;Lockdown&rdquo; wesentlich besser, wenigstens kompetenter, nicht wahr? Muss man alles mit Amerikanischen Termini sch&ouml;n reden? <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>44. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Seit etlichen Jahren bin ich dabei, mein Bewusstsein zu entwickeln. Unter Bewusstsein verstehe ich Erkennen meiner Rolle als Mensch und meiner Einordnung in das Universum.<\/p><p>Was den Menschen gegen&uuml;ber anderen Lebewesen auszeichnet ist sein Denkverm&ouml;gen. Dieses kann er auf vielf&auml;ltige Art nutzen. Er ist darin frei.<\/p><p>Was ich nun seit Beginn der Corona Pandemie erlebe, ist eine f&uuml;r mich noch nie dagewesene Einschr&auml;nkung meiner Freiheit. Andererseits f&auml;llt mir auf, dass ich mich haupts&auml;chlich um mich selbst gek&uuml;mmert habe.<\/p><p>Meine Rolle als Mensch sehe ich inzwischen darin, meine Sinne zu nutzen und liebevoll mit dem, was ich hier auf der Erde vorfinde, umzugehen. Das Universum wartet darauf, was das Gesch&ouml;pf Mensch beitr&auml;gt zur Entwicklung (nicht Zerst&ouml;rung) des Universums. Zur Entwicklung geh&ouml;rt Freiheit. Wenn ich mich als Mensch so sehe, sp&uuml;re ich die Verantwortung.<\/p><p>Deshalb will ich mich k&uuml;nftig mehr in gesellschaftliche Prozesse einbringen.<br>\n&nbsp;<br>\nEs gr&uuml;&szlig;t Walter Stucke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>45. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Team der Nachdenkseiten,<\/p><p>Ein Jahr Lockdown. Das klingt ja fast so wie ein zu feierndes Jubil&auml;um. Leider ist es nicht so. Anfangs hatte ich mal so &lsquo;nen doofen Bilderwitz gemalt: &ldquo;Es kommt wohl die 347. Welle. Die Bundesregierung meint, wir sollen die Masken noch ein wenig l&auml;nger tragen.&rdquo; Damals waren wir noch nicht mal in der sogenannten zweiten Welle.<\/p><p>Was hat das Lockdown-Jahr nun mit mir gemacht? Was sind meine pers&ouml;nlichen Erfahrungen? Dar&uuml;ber musste ich erst mal nachdenken. Was ich auf jeden Fall sofort beantworten kann, ist, dass immer eine unbestimmte Angst bei mir da ist, ein st&auml;ndig unterschwelliges schlechtes Gewissen, und auch, dass ich nicht mehr wei&szlig;, was ich &uuml;berhaupt noch denken soll. Liege ich mit meinen Sorgen v&ouml;llig daneben, oder doch nicht?<\/p><p>Dann sch&auml;me ich mich f&uuml;r meine Wut, meine Angst, und f&uuml;r mein Unverst&auml;ndnis anderen gegen&uuml;ber, und f&uuml;r meine Unwissenheit in Bezug auf die Vorg&auml;nge im Zusammenhang mit Corona und den Ma&szlig;nahmen. Dabei ist es nicht so, dass ich ansonsten besonders hart betroffen bin. Mein Leben geht im Gro&szlig;en und Ganzen so weiter, wie immer. Was also macht mir solches Unbehagen? Vielleicht ist es die allgemeine Stimmung, gepr&auml;gt von gegenseitigem Misstrauen.<\/p><p>Vielleicht das Gef&uuml;hl irgendwie falsch zu ticken, oder das Gef&uuml;hl nicht mehr meine Meinung sagen zu d&uuml;rfen, ohne bl&ouml;d angeschaut zu werden. Vielleicht, dass andere mich als &ldquo;Gef&auml;hrder&rdquo; sehen k&ouml;nnten, wegen meiner Ansichten, oder mich f&uuml;r einen Jammerlappen halten, der ja auf hohem Niveau jammert und die Sachlage verkennt. Und dann lese ich Berichte &uuml;ber Menschen, die es wirklich schlecht getroffen hat, egal ob ein Angeh&ouml;riger verstorben ist, oder ob es Einsamkeit ist, &Auml;ngste vor Ansteckung oder aber vor Isolierung, den Verlust demokratischer Grundrechte, oder Versagen in der Schule, Leute, die ihre Arbeit verloren haben, h&auml;usliche Gewalt, finanzielle N&ouml;te, kaputte Existenzen, Verfolgung durch die Polizei bei &ldquo;Verst&ouml;&szlig;en gegen die Ma&szlig;nahmen&rdquo;, oder &uuml;ber einen digitalen Impfausweis, usw. Und diese Berichte machen mich betroffen und w&uuml;tend, und gleichzeitig bef&uuml;rchte ich, dass ich eventuell gar nicht wei&szlig;, was das wirklich hei&szlig;t.<\/p><p>Als Sie vor einiger Zeit unter dem Motto &ldquo;Die im Dunkeln sieht man nicht&rdquo; aufforderten eigene Erfahrungen zu schildern, hatte ich einen Leserbrief geschrieben, war dann aber zu feige ihn abzuschicken. Es ist also bei mir so weit gekommen, dass ich aus Angst f&uuml;r einen Idioten gehalten zu werden, lieber meinen Mund halte. Und es ist mir schon klar, dass meine Gedanken einen Schei&szlig;dreck wert sind, wenn ich sie nicht ausspreche, vielleicht sind sie auch einen Dreck wert, wenn ich sie ausspreche, was wei&szlig; ich. Weder leugne ich das Corona-Virus, noch die Gef&auml;hrlichkeit f&uuml;r bestimmte Menschen und sicherlich ist es nicht sch&ouml;n Angeh&ouml;rige durch die Krankheit zu verlieren (Ist es jemals sch&ouml;n einen Angeh&ouml;rigen zu verlieren, egal aus welchem Grund?). Und trotzdem mag ich nicht mehr sagen, was ich &uuml;ber die Ma&szlig;nahmen usw. denke. Es ist auch nicht sch&ouml;n z.B. Kindern, oder Menschen &uuml;berhaupt, soziale Kontakte &uuml;ber einen so langen Zeitraum zu verbieten, oder sie derart in Angst zu versetzen, nur um mal zwei Beispiele zu nennen. &Uuml;berhaupt das Thema Angst ist so eine Sache. Es scheint als ob Jeder irgendwie Angst hat, der Eine vor Ansteckung und Tod, der Andere vor finanzieller Not, der N&auml;chste vor Arbeitsplatzverlust, wieder ein Anderer vor Verlust seiner Grundrechte. Aber Jeder hat Angst. So zumindest mein Eindruck.<\/p><p>Da war noch Ihre Frage, was mich am meisten bewegt hat. Zwei Dinge. Erstens die Erkenntnis, dass auch ich Schwierigkeiten habe andere Ansichten zuzulassen. Zweitens das Gef&uuml;hl, dass es nur noch dieses Corona-Thema gibt. In den Hintergrund trat f&uuml;r mich gef&uuml;hlt, dass Kriege stattfinden, Menschen auf der Flucht sind, in Lagern hausen, Hunger leiden, auf der anderen Seite diese ekelhafte Massentierhaltung f&uuml;r billigste Lebensmittel, dass das Klima den Bach runtergeht und weiterhin Umwelt in gro&szlig;em Ma&szlig;e zerst&ouml;rt wird&hellip;&hellip;.etc.<\/p><p>Tja, was hat das vergangene Jahr mit mir gemacht? Ein sch&uuml;chterner, zur&uuml;ckgezogener Mensch war ich schon immer. Nur hat sich das um ein Vielfaches verschlimmert. Dazu kommen Schlafst&ouml;rungen, Magenprobleme, Panikattacken, Depressionen. Immer die Angst etwas Falsches zu tun, zu sagen. Immer das ungute Gef&uuml;hl sich nicht &ldquo;korrekt&rdquo; verhalten zu haben. Aber den Rest hat mir irgendwie gegeben, als mir wer sagte, ich w&uuml;rde mir mit solchen Gedanken selber die Laune verderben, man kann auch alles zu schwarz sehen, ich w&auml;re also selber Schuld. Seit dem sch&auml;me ich mich regelrecht f&uuml;r meine Meinung. Auch wenn ich auf hohem Niveau jammere, es f&uuml;hlt sich einfach alles nur falsch an.<\/p><p>Ich bitte Sie meinen Namen nicht zu nennen, weil ich von Leuten schon als Alu-Hut bezeichnet worden bin. Das mag feige von mir sein, doch ertrage ich keine Beleidigungen mehr.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nvon unserer Leserin P.R.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>46. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten-Redaktion,<\/p><p>ein Jahr Lockdown: an dieses denkw&uuml;rdige Jubil&auml;um habe ich auch gedacht. Zum Beginn dieser Zeit empfand ich zun&auml;chst Verwirrung &uuml;ber das Verhalten meiner Mitmenschen und schnell immer mehr Wut und geriet st&auml;ndig in Streit &uuml;ber dieses Thema. Mittlerweile habe ich gl&uuml;cklicherweise zu einer neuen Ruhe in mir selbst gefunden an deren Verbesserung ich immer noch arbeite. Mein Fazit nach diesem Jahr ist: Mit uns Menschen stimmt einfach ganz wesentlich etwas nicht! Und zwar nicht erst seit diesem einem Jahr.<\/p><p>Das Jubil&auml;um war mir ein Anlass daf&uuml;r einen l&auml;ngeren pers&ouml;nlichen Kommentar auf meiner Webseite zu ver&ouml;ffentlichen, in dem ich versuche einen zusammenh&auml;ngenden Blick auf diese Zeit zu werfen. Dabei habe ich auch viele Artikel von den Nachdenkseiten als Quellen verwendet. Vielleicht ist es auch f&uuml;r Sie interessant:<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.denktablette.de\/wiki\/doku.php?id=dt:corona_kommentar\">denktablette.de\/wiki\/doku.php?id=dt:corona_kommentar<\/a><\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nMatthias Gerstner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>47. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr gesch&auml;tztes NDS Team,<br>\n&nbsp;<br>\nich habe Euch schon zum Artikel &ldquo;Die im Dunkel sieht man nicht&rdquo; geschrieben, wie es mir erging. Ich will Euch zu Eurem Artikel&rdquo; Ein Jahr Lockdown. Was sind Ihre Erfahrungen?&rdquo; schildern , wie ich mich heute f&uuml;hle und welche Konsequenzen ich aus meinen Erfahrungen gezogen habe.<\/p><p>Es hat sich seit dem leider nichts gebessert, im Gegenteil, die Fronten sind verh&auml;rtet, die Ma&szlig;nahmen wurden versch&auml;rft und ein Ende ist nicht in Sicht.<\/p><p>Ich arbeite noch bis Mitte April in einem Wohnheim f&uuml;r Menschen mit einer geistigen Behinderung. So lange l&auml;uft meine K&uuml;ndigungsfrist, denn ich habe gek&uuml;ndigt. &nbsp;Ich bin es leid, mich von diesem korrupten Politikerpack verarschen und mich f&uuml;r diese Gesellschaft verheizen zu lassen.<br>\n&nbsp;<br>\nF&uuml;r viele Menschen ist das Tragen dieser nichtsnutzigen Masken zwar l&auml;stig, weil sie diese &nbsp;kurz zum Einkaufen oder in &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln tragen m&uuml;ssen. Wir Betreuer m&uuml;ssen sie den ganzen Dienst lang tragen. Nach BG Vorschrift h&auml;tte zuerst eine Untersuchung stattfinden m&uuml;ssen, ob die Tr&auml;ger &uuml;berhaupt daf&uuml;r geeignet sind, was komplett entfallen ist. Zudem darf die Maske nur 75 Minuten am St&uuml;ck getragen werden und kann dann nach einer Pause an der frischen Luft von 30 Minuten erneut 75 Minuten getragen werden usw.. Es steht auch in der Vorschrift, dass nach zwei Tagen Arbeit mit Maske ein freier Tag genommen werden sollte. Wer glaubt, dass all diese Vorschriften im Pflege- oder Gesundheitsbereich eingehalten werden k&ouml;nnen, ist &auml;u&szlig;erst naiv.<\/p><p>Als das Virus, trotz all der Masken, Kittel, Hauben, Brillen und Handschuhe, die wir trugen und all die Desinfektionsmittel die wir benutzten, durch unser Wohnheim zog hat sich gezeigt, wie wirksam all das Zeug war. Selbst die penibelsten Maskentr&auml;ger und Desinfektionsfanatiker hat es erwischt. Von den rund 50 Bewohnern und circa 40 Mitarbeitern wurden drei mit Verdacht auf Pneumonie ins Krankenhaus gebracht und nach drei Tagen wieder entlassen. Alle anderen Bewohner und Mitarbeiter wurden zwar positiv getestet, hatten aber nur mehr oder weniger ausgepr&auml;gte Erk&auml;ltungssymptome, wie sie fr&uuml;her schon bei Grippesaison auftraten. Viele blieben frei&nbsp; von Symptomen, so wie ich und gestorben ist keiner, trotz diverser Vorerkrankungen. H&auml;tte die Angstmache der Medien die Menschen nicht so kirre gemacht, w&auml;re es eine Grippewelle wie jede zuvor gewesen. Nicht die Krankheit, sondern die Verordnungen (z.B. die Quarant&auml;ne f&uuml;r Symptomlose) haben zu einer &Uuml;berlastung und zu zahllosen &Uuml;berstunden gef&uuml;hrt.<\/p><p>Viel schlimmer als die Krankheit war f&uuml;r die Bewohner das Eingesperrt sein und das Ausbleiben jeglichen Besuchs. Weder konnten die Haare noch die Fu&szlig;n&auml;gel geschnitten werden und auch Arztbesuche gestalteten sich schwierig, denn einige Bewohner konnten das Tragen der Maske nicht aushalten. Als sich ein Bewohner durch einen Sturz das Sprunggelenk brach, meinte der Sanit&auml;ter der ihn ins Krankenhaus bringen sollte trocken, &ldquo;wenn er kein Corona hat, bringen wir ihn wieder&rdquo;, da das Krankenhaus Betten freihalten musste f&uuml;r die &ldquo;zweite Welle&rdquo;. Ein anderer Bewohner, der durch das Besuchsverbot psychisch abgeglitten ist, und aufgrund der Verordnungen eine Odyssee durch mehrere Krankenh&auml;user, Quarant&auml;nestationen und Anstalten durchlitt, konnte erst wieder von seinen Angeh&ouml;rigen besucht werden, als er bis auf die Knochen abgemagert und zum Palliativfall erkl&auml;rt wurde. Als er seine Angeh&ouml;rigen, nach circa 10 Monaten wieder sehen konnte, bl&uuml;hte er wieder auf, hat aber inzwischen eine Demenz entwickelt und ist nicht mehr der, den seine Angeh&ouml;rigen kannten.<\/p><p>Die Politiker die noch vor einem Jahr vollmundig die W&ouml;rter Inklusion und Selbstbestimmung in den Mund nahmen um sich mit einem progressiven Image zu schm&uuml;cken, scheuen sich heute nicht, allen B&uuml;rgern die Selbstbestimmung zu untersagen. In der Krise zeigen sie ihr wahres Gesicht. Die Politiker, die sich noch vor einem Jahr einen Dreck darum geschert haben, wie es den Menschen in Alten- und Pflegeheimen geht, die durch ihre neoliberale Privatisierungspolitik die&nbsp; &Ouml;konomisierung des Gesundheitsystems vorantrieben und die Besch&auml;ftigten damit an den Rand des Machbaren trieben, mimen jetzt die Retter der Alten und Vorerkrankten, in der Hoffnung auf gute Wahlergebnisse.<\/p><p>Ich habe in der Krise meine lieben Mitb&uuml;rger von einer Seite kennengelernt, die ich nicht f&uuml;r m&ouml;glich gehalten habe. Ich kann mir heute gut vorstellen, wie es nach 1933 in Deutschland zuging. Es wimmelt nur so von Blockwarten, Denunzianten und kaltherzigen Verordnungsfetischisten. Ich habe jedenfalls meine Achtung vor vielen Mitmenschen, vor allem aber Politikern, Richtern, Staatsanw&auml;lten, Polizisten, Journalisten und all jenen, die sich f&uuml;r Intellektuelle halten verloren und f&uuml;hle mich nicht mehr wie in einem Rechtsstaat. F&uuml;r mich ist die BRD ist zu einer Bananenrepublik verkommen, in der Grundrechte nur noch gegen Wohlverhalten erteilt werden, Kritiker von der Staatspropaganda zerst&ouml;rt und zensiert, Demonstranten von der Polizei verpr&uuml;gelt werden und Wahlen zu einem Schmierentheater f&uuml;r korrupte Politiker verkommen sind. Ich bin von dieser Gesellschaft zutiefst entt&auml;uscht und kann f&uuml;r all das nur noch Ekel empfinden.<\/p><p>Ich habe viele gute Freunde verloren, die ich einst f&uuml;r &ldquo;links&rdquo; gehalten habe.<\/p><p>Wer auf der Seite derer steht, die durch ihre neoliberale Politik die Reichen reicher und die Armen &auml;rmer macht, ist nicht links sondern ein A&hellip; .<\/p><p>Wer glaubt, diese Regierung macht das alles aus humanit&auml;ren Gr&uuml;nden, sollte sich das Ergebnis dieser Politik genauer anschauen und sich fragen:<\/p><p>Wer hat an der Krise Milliarden verdient und wer bezahlt die Zeche?<\/p><p>Wie mitmenschlich ist es eigentlich, Mitmenschen zu Virenschleudern zu degradieren?<\/p><p>Wie human sind diejenigen, die unseren Kindern das miteinander spielen verbieten und ihnen erz&auml;hlen, sie w&auml;ren eine Gefahr f&uuml;r uns Gro&szlig;eltern?<\/p><p>Haben sie durch ihre Lockdowns die Alten und Vorerkrankten gesch&uuml;tzt, oder haben sie diese einsam sterben lassen?<\/p><p>Haben sie unser Gesundheitssystem vor dem Kollaps bewahrt, oder m&uuml;ssen noch mehr Krankenh&auml;user geschlossen und Betten abgebaut werden?<\/p><p>Was sollen sich die Angestellten im Gesundheits- und Sozialwesen eigentlich noch gefallen lassen?<\/p><p>Sind denn alle blind und sehen nicht, dass sie den Bock zum G&auml;rtner, einen ehemaligen Pharmalobbyisten zum Gesundheitsminister gemacht haben, der nur dann an unserer Gesundheit interessiert ist, wenn sein Klientel damit Geld verdienen kann?!<\/p><p>Wenn mir die Krise eines gezeigt hat, dann ist das das wahre Gesicht dieser Republik.<\/p><p>Ein Haufen intellektueller Armleuchter, sadomasochistischer Blockwarte und arroganter Klugschei&szlig;er regieren diesen Staat in Grund und Boden und eine in Schockstarre verharrende Bev&ouml;lkerung nimmt alles hin, auch wenn es noch so widersinnig ist.<\/p><p>Es w&auml;re an der Zeit einmal gr&uuml;ndlich auszumisten und diese verkommene Parteiendemokratie auf den M&uuml;llhaufen der Geschichte zu kehren.<\/p><p>Ich war einmal ein sozial eingestellter Mensch, der etwas Sinnvolles f&uuml;r diese Gesellschaft leisten wollte. Aber diese Gesellschaft hat sich durch ihre sinnlose Maskerade f&uuml;r mich demaskiert. Ich habe erkannt, dass ich in einer Herde Lemminge lebe, die bei gen&uuml;gend Angstmache freiwillig &uuml;ber die Klippe springen und auch in den n&auml;chsten Krieg ziehen werden.<br>\n&nbsp;<br>\nMfG JD<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>48. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Team der Nachdenkseiten,<br>\n&nbsp;<br>\nheute m&ouml;chte ich Ihrem Aufruf folgen und mich zum ersten Mal aktiv einbringen. Ich lese die Nachdenkseiten schon lange und bin stets dankbar f&uuml;r die alternative Berichterstattung, habe auch schon gespendet.<\/p><p>Was hat dieses Jahr der Ma&szlig;nahmen mit uns gemacht und macht noch immer mit uns? Ich glaube, ich bin nicht die einzige hier, die sich damit so f&uuml;hlt, als lebe sie in einem immerw&auml;hrenden, sich sogar versch&auml;rfenden Albtraum. W&auml;hrend man am Anfang noch den Eindruck hatte, dies sei irgendwie etwas Vor&uuml;bergehendes, dr&auml;ngt sich nun immer mehr das Bild auf, dass es sich hier um etwas Geplantes handelt, dass sich die pers&ouml;nlichen Spielr&auml;ume immer mehr verengen. Dies verursacht bei mir mittlerweile k&ouml;rperliche Beklemmungen.<\/p><p>Allerdings habe ich das Gef&uuml;hl, dass es sich nur um die Zuspitzung einer Entwicklung handelt, die es schon l&auml;nger gibt. Vor kurzen las ich erneut das sehr empfehlenswerte Buch von Jana Simon &ldquo;Unter Druck&rdquo;, das anhand pers&ouml;nlicher Gespr&auml;che mit mehreren Protagonisten nachzeichnet, wie Deutschland sich seit Anfang der Nuller Jahre ver&auml;ndert und spaltet. Vieles von dem, was wir in diesem Jahr gesehen haben, ist schon l&auml;nger angelegt &ndash; politische Spaltung und Unehrlichkeit, ein h&auml;rter werdender Existenzkampf, der es vielen Menschen schwer macht, jenseits der allt&auml;glichen Gegebenheiten auf langfristige politische Gegebenheiten zu schauen, und anderes mehr.<\/p><p>Wenn ich Filme oder Reportagen aus der Zeit vor Anfang 2020 anschaue, sehne ich mich unglaublich nach diesen Jahren zur&uuml;ck, in denen man einfach dicht an dicht am Tresen einer Kneipe stand oder bei einem Konzert schwitzend und lautstark die Songs mitsang. Zu gerne w&uuml;rde ich mal wieder eine solche Veranstaltung besuchen, weil diese Dinge f&uuml;r mich f&uuml;r menschliches Miteinander und Kultur stehen. Aber bitte nicht zu jedem Preis: Mit Hygienekonzept, Kontaktverfolgung und Test oder vielleicht sp&auml;ter Impfnachweis am Einlass &ndash; da verzichte ich lieber.<\/p><p>Ich nehme eine unglaubliche Spaltung in der Gesellschaft wahr, die ich so nie f&uuml;r m&ouml;glich gehalten h&auml;tte, obwohl es auch zu anderen Themen schon gro&szlig;e Meinungsverschiedenheiten gab, sei es zu der Gesellschaftsordnung, in der man leben will, zur Religion, zum Umweltschutz oder zur Fl&uuml;chtlingsfrage. Diese reicht bis weit in Familien-, Freundes- und Kollegenkreise hinein. Als Ma&szlig;nahmenkritiker ertappt man sich dabei, sein Gegen&uuml;ber st&auml;ndig zu scannen, auf welcher Seite es steht. Bei denjenigen, die die Ma&szlig;nahmen bef&uuml;rworten, frage ich mich stets, wie sie all diese Widerspr&uuml;che nicht sehen k&ouml;nnen und wie sie all die verheerenden Begleiterscheinungen hinnehmen k&ouml;nnen. Wie kann es sein, dass Menschen, die man eigentlich mag und sch&auml;tzt, einen so anderen Wertkompass haben als man selbst?<\/p><p>Bei all dem gibt es auch Dinge, die hoffen lassen: Ja, man verliert Freunde, aber man entdeckt auch neue oder findet alte wieder. Man lernt viel &uuml;ber die Zusammenh&auml;nge in der Politik und Wirtschaft, viel dar&uuml;ber, wie Menschen ticken. Man hinterfragt viel mehr, auch bei anderen Themen, wie dem Verh&auml;ltnis zu Russland oder dem Verhalten der USA. Dabei sind die alternativen Medien (neben den Nachdenkseiten unter anderem Multipolar und Rubikon) sehr hilfreich. Die Demonstrationen gegen die Ma&szlig;nahmen zeigen, dass wir viele sind. Dass es die Basispartei, den Corona-Ausschuss, die Freie Linke nun gibt, gibt mir pers&ouml;nlich Motivation, auch wenn ich wei&szlig;, dass ich nach wie vor eine Minderheitenmeinung vertrete.<\/p><p>Was wird die Zukunft bringen? Falls aller Widerstand nicht fruchtet und auch juristisch oder &uuml;ber die Wirtschaft nichts gehen wird, muss man sich wohl &ndash; falls sich das organisieren l&auml;sst &ndash; auf eine Nischenexistenz mit alternativen Formen des Zusammenlebens, des Arbeitens und des Handels einstellen.<br>\n&nbsp;<br>\nIch w&uuml;rde mich freuen, wenn Sie meine Zuschrift bitte nur unter K&uuml;rzel ver&ouml;ffentlichen w&uuml;rden. Sie d&uuml;rfen nat&uuml;rlich auch gerne k&uuml;rzen.<br>\n&nbsp;<br>\nHerzliche Gr&uuml;&szlig;e und bleiben Sie uns noch lange erhalten. Sie werden gebraucht!<br>\nB. D.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>49. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ein Jahr Lockdown &ndash; An die Redaktion<\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>ich bin 84 Jahre alt und mache mir mehr Sorgen um unsere Demokratie als &uuml;ber den Virus.<\/p><p>Die Entscheidungen, die die Kanzlerin mit den Ministerpr&auml;sidenten treffen, haben nichts mehr mit meiner Vorstellung einer Demokratie zu tun. Ich bin entsetzt, mit welchem Polizeieinsatz diese antidemokratischen Entscheidungen durchgesetzt werden.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nHartmut Eipper <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>50. Leserbrief<\/strong><\/p><p>&ldquo;Was hat dieses eine Jahr Lockdown mit uns gemacht? Denken, handeln, f&uuml;hlen wir heute anders?&rdquo; Welche Auswirkungen habe ich bei mir festgestellt? <\/p><p>Liebes NachDenkSeiten-Team, liebe Leser! <\/p><p>Heute m&ouml;chte ich der Aufforderung nachkommen, meine Gedanken zu den oben gestellten Fragen darzulegen. Zun&auml;chst m&ouml;chte ich mich kurz und unvollst&auml;ndig vorstellen:<br>\nIch wurde Mitte der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts in der DDR geboren und bin Arbeiter. Ich lebe und arbeite in Th&uuml;ringen. <\/p><p>Im vergangenen Jahr hatte ich das Gl&uuml;ck, beruflich nicht von den Einschr&auml;nkungen betroffen zu sein &ndash; keine besonderen Vorkommnisse. Zu den uns verordneten Auflagen m&ouml;chte ich mich gar nicht &auml;u&szlig;ern. Stattdessen will ich meine folgenden Beobachtungen mitteilen:<br>\nViele Jahre war &ldquo;die Freiheit&rdquo; nicht nur ein Schlagwort der Politik, sondern sozusagen Verkaufsstrategie. Mit der Vorstellung von pers&ouml;nlicher Freiheit, Unabh&auml;ngigkeit und Spontaneit&auml;t wurden W&uuml;nsche geweckt und Werbung transportiert: das eigene Haus; das Automobil, in welches nicht nur alle Familienmitglieder und deren Gep&auml;ck, sondern zus&auml;tzlich noch allerlei Freizeitsportutensilien hineinpassen und das sogar noch gel&auml;ndetauglich ist; Reisen an die sch&ouml;nsten Orte des Planeten &hellip; &ldquo;Freiheit &ndash; auch DU kannst sie dir leisten!&rdquo;, das war der universelle, unterschwellige Werbeslogan hinter der Schaffung von Kaufanreizen. Kaufkraft wurde abgesch&ouml;pft, geweckte W&uuml;nsche wurden befriedigt und neue wurden geschaffen, Gewinne erzielt, Steuern eingenommen. <\/p><p>Nicht erst seit einem Jahr ist das etwas anders. Die neuen Verkaufsstrategien setzen auf Verantwortungsbewusstsein und auf gutes Gewissen. Mit dem Klimawandel und der daraus resultierenden v&ouml;lligen Umweltzerst&ouml;rung als letztlicher Konsequenz wurde der Paradigmenwechsel medial vorbereitet und erreicht. Reduzierung des Kohlendioxidaussto&szlig;es, Energiesparen und Elektromobilit&auml;t wurden zu gro&szlig;en Themen. Kaufanreize werden propagiert, Kaufkraft wird abgesch&ouml;pft, Gewinne erzielt, Steuern eingenommen. <\/p><p>(Zwischenbemerkung: Es soll nicht der Eindruck entstehen, dass ich ein &ldquo;Weiter so!&rdquo; in Bezug auf ungehemmten Konsum bef&uuml;rworte oder die Gefahren ignoriere bzw. abstreite, die sich aus ihm ergeben.) <\/p><p>Die durch Klimakollaps-Szenarien verbreitete Angst war jedoch nicht gro&szlig; genug, um in kurzer Zeit signifikante Ver&auml;nderungen zu erreichen. Dann &ldquo;kam&rdquo; das Corona-Virus &hellip;<br>\nMit dem Sch&uuml;ren der Angst vor dem Sterben an einer leicht &uuml;bertragbaren Atemwegserkrankung kann nun eine umfassende Disziplinierung und &Uuml;berwachung der Gesellschaft viel z&uuml;giger und mit weniger Widerstand durchgesetzt werden. Staaten schmei&szlig;en mit Milliarden um sich wie Karnevalsvereine mit Bonbons. Dieses Geld ist nicht weg &ndash; es befindet sich nur woanders. Steuern werden eingenommen werden. <\/p><p>Fazit: Ich pers&ouml;nlich bin nicht erst jetzt endg&uuml;ltig und restlos desillusioniert was Parteiendemokratie und Rechtsstaat anbelangt &ndash; doch habe ich es noch nie in solcher Form ge&auml;u&szlig;ert.<br>\nDas Volk [(oder die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler)(bitte im Verlauf entsprechend konjugieren)] deligiert die Vertretung seiner Interessen an Vertreter von Parteien, die mehr oder weniger glaubhaft machen konnten (und dummerweise immer wieder k&ouml;nnen), dass sie diese Aufgabe erf&uuml;llen wollen und werden. Der Wille des Volkes spielt aber gar keine Rolle, wenn es um die Interessen der M&auml;chtigen geht. Parteifunktion&auml;re jeglicher Couleur werden fr&uuml;her oder sp&auml;ter korrumpiert oder ausgesondert, werden kaltgestellt oder geben auf. Abgeordnete wollen gew&auml;hlt und m&ouml;glichst wiedergew&auml;hlt werden &ndash; im Weiteren: siehe Parteifunktion&auml;re &hellip; Passende Verfassungsrichter werden von der Regierung eingesetzt. Massenmedien werden auf Linie gebracht und gleichgeschaltet und die B&uuml;rger bezahlen daf&uuml;r, dass sie verdummt werden. Wirkliche Kompetenz jeglicher Fachrichtung wird von der Mediokratie diskreditiert und mundtot gemacht, wenn sie Machtinteressen zuwiderl&auml;uft.<br>\nWenn es den M&auml;chtigen n&uuml;tzt, per &ldquo;Freiheit&rdquo; zu verkaufen, kann auch schon mal etwas Freiheit drin sein. Wenn diese Masche jedoch nicht zu den gew&uuml;nschten Ergebnissen f&uuml;hrt, werden &ldquo;Freiheit&rdquo;, &ldquo;Demokratie&rdquo; und &ldquo;Grundrechte&rdquo; abgeworfen wie Ballast bzw. entfernt wie unpassende Dekoration. Tradierte Normalit&auml;t wird abgeschafft, wenn eine &ldquo;neue Normalit&auml;t&rdquo; besser zielf&uuml;hrend erscheint.<br>\nMerkw&uuml;rdigerweise ist so gar keine Rede mehr von der Fragilit&auml;t unseres Planeten, wenn es um transatlantische Hegemonie geht &ndash; da wird von &ldquo;nuklearer Teilhabe&rdquo; geredet, als ginge es dabei um die friedliche und ungef&auml;hrliche Nutzung von Atomkraft. Auf Teufel komm raus werden die politischen Verh&auml;ltnisse einer riesigen Kontinetalplatte destabilisiert, weil man sich &ndash; across the pond &ndash; nicht auf die Neue Welt beschr&auml;nken m&ouml;chte. <\/p><p>Welche Auswirkungen habe ich bei mir festgestellt?<br>\nIch habe Angst vor der Zukunft. Ich f&uuml;hle mich wie ein Fossil: wei&szlig;, m&auml;nnlich, hetero, Arbeiter. Ich f&uuml;hle mich machtlos. Ich wei&szlig;, dass keine Partei meine Interessen vertreten wird &ndash; die m&uuml;ssen sich alle um Minderheiten k&uuml;mmern&hellip; Ich bin w&uuml;tend!<br>\nIch w&uuml;nschte, diejenigen meiner Vorfahren, welche in der deutschen Arbeiterbewegung aktiv waren, die vor den Nationalsozialisten in die Sowjetunion und von dort vor dem Kommunismus stalinscher Auspr&auml;gung zur&uuml;ck nach Deuschland geflohen sind oder die w&auml;hrend der Stalin-&Auml;ra nach Kasachstan deportiert wurden, diese, so w&uuml;nschte ich, w&uuml;rden zu Ostern auferstehen und linke und gr&uuml;ne K&ouml;pfe zurechtr&uuml;cken! <\/p><p>Arno N&uuml;hm<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jens Berger hat <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70951\">in diesem Beitrag<\/a> an den Jahrestag der Lockdown-Politik und an den <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69649\">Appell f&uuml;r eine &Ouml;ffnung<\/a> erinnert. Zugleich ist die Leserschaft der NachDenkSeiten gebeten worden, &uuml;ber ihre Erfahrungen zu berichten. Danke f&uuml;r die vielen E-Mails mit sehr verschiedenen Erlebnissen. Es folgt eine Auswahl der Leserbriefe in weitgehend chronologischer Reihenfolge. 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