{"id":71145,"date":"2021-03-29T09:00:32","date_gmt":"2021-03-29T07:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71145"},"modified":"2022-02-16T10:07:15","modified_gmt":"2022-02-16T09:07:15","slug":"bildungspolitik-tut-so-als-wuerde-es-corona-gar-nicht-geben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71145","title":{"rendered":"\u201eBildungspolitik tut so, als w\u00fcrde es Corona gar nicht geben\u201c"},"content":{"rendered":"<p>In dieser Woche haben Eltern und Sch&uuml;ler in ganz Deutschland ausnahmsweise mal Planungssicherheit: Aufgrund der Osterferien sind die Schulen zu. Seit einem Jahr gibt es kein Konzept, wie es an den Bildungs- und Betreuungseinrichtungen weitergehen kann und wie m&ouml;glichst viele Kinder durch ein zielf&uuml;hrendes Angebot erreicht werden. W&auml;hrend f&uuml;r Eltern vor allem der Zusatzeinsatz als Hilfslehrer und die g&auml;nzlich fehlende Perspektive ein Problem darstellen, sind wachsende Sch&uuml;lerzahlen mit ihrem unstrukturierten Alltag und der Bew&auml;ltigung des Lehrplans &uuml;berfordert. Doch der wird in den meisten Bundesl&auml;ndern durchgezogen, als w&auml;re die &bdquo;neue Normalit&auml;t&ldquo; f&uuml;r alle so effektiv wie die alte. &Uuml;ber das Risiko neuer und alter sozialer Spaltungen sprach <strong>Sandra Reuse<\/strong> mit dem Bildungssoziologen <strong>Prof. Dr. Marcel Helbig<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6992\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-71145-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210329-Bildungspolitik-tut-so-als-wuerde-es-Corona-gar-nicht-geben-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210329-Bildungspolitik-tut-so-als-wuerde-es-Corona-gar-nicht-geben-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210329-Bildungspolitik-tut-so-als-wuerde-es-Corona-gar-nicht-geben-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210329-Bildungspolitik-tut-so-als-wuerde-es-Corona-gar-nicht-geben-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=71145-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210329-Bildungspolitik-tut-so-als-wuerde-es-Corona-gar-nicht-geben-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"210329-Bildungspolitik-tut-so-als-wuerde-es-Corona-gar-nicht-geben-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Seit einem Jahr wissen Eltern nicht, wie es in der n&auml;chsten Woche weitergehen wird mit der Bildung und Betreuung ihrer Kinder &ndash; ist auf? Ist zu? Sind wir in Quarant&auml;ne? Seit einem Jahr gibt es kein Konzept, wie an den Schulen ein zielf&uuml;hrendes und stabiles Angebot erbracht werden kann, das Kinder und Jugendliche mitnimmt und Familien unterst&uuml;tzt. Herr Professor Helbig, Sie haben sich in einem <a href=\"https:\/\/bibliothek.wzb.eu\/pdf\/2021\/p21-002.pdf\">aktuellen Papier<\/a> mit m&ouml;glichen Strategien f&uuml;r die Weiterf&uuml;hrung des Schuljahres auseinandergesetzt. Wo sehen Sie die gr&ouml;&szlig;ten Herausforderungen?<\/strong><\/p><p>Ich glaube, die gr&ouml;&szlig;te Herausforderung besteht zun&auml;chst darin, eine Debatte ohne Scheuklappen zu f&uuml;hren, ja &uuml;berhaupt zu beginnen. Denn alle bisherigen L&ouml;sungsans&auml;tze setzen aus meiner Sicht die Pr&auml;misse, dass es die Corona-Pandemie gar nicht gibt.<\/p><p><strong>Die Kultusministerien als Corona-Leugner? Wie meinen Sie das?<\/strong><\/p><p>Ob nun Nachhilfe, Samstagsunterricht oder Lerncamps: diese L&ouml;sungen gehen implizit davon aus, dass der Lernstoff des letzten Kalenderjahres bew&auml;ltigt werden soll. Punkt. Und wer das nicht schafft, muss aufholen bzw. nacharbeiten. Ich wei&szlig; nicht, ob die Bildungspolitik sich dessen wirklich bewusst ist. Aber es ist schon verdammt selbstbewusst zu sagen, wir hatten im letzten Jahr alles im Griff und jeder Sch&uuml;ler h&auml;tte den geforderten Lernstoff schaffen k&ouml;nnen.<\/p><p><strong>Sie haben eine Verl&auml;ngerung des Schuljahres vorgeschlagen, das stie&szlig; auf einigen Widerspruch. Bleiben Sie bei dieser Forderung und warum?<\/strong><\/p><p>Die Verl&auml;ngerung des Schuljahres war f&uuml;r mich nur die logische Folge aus den Corona-Schuljahren: Die Sch&uuml;ler und Sch&uuml;lerinnen brauchen mehr Zeit, um unter widrigen Umst&auml;nden und ohne zus&auml;tzlichen Stress das zu lernen, was in der Pandemie und im digitalen Fernunterricht auf der Strecke blieb. Das kann man &uuml;ber die Verl&auml;ngerung des Schuljahres erreichen. Man k&ouml;nnte aber auch gr&ouml;&szlig;ere Teile des Lernstoffs aus dem jetzigen ins n&auml;chste und &uuml;bern&auml;chste Schuljahr schieben. Die dahinterliegende Pr&auml;misse ist die gleiche.<\/p><p><strong>Wieviel wissen wir &uuml;berhaupt &uuml;ber die Lage an den Schulen bzw. die Lernsituation bei den Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern? Wie viele hatten in den zur&uuml;ckliegenden Wochen Pr&auml;senzunterricht? Wie viele gehen derzeit zur Schule? Wer wird durch die Digitale Schule erreicht, wer nicht? <\/strong><\/p><p>Diese Aspekte sind allesamt schwer zu beantworten. Denn sie unterscheiden sich immens zwischen unterschiedlichsten Gruppen und auch von Jahrgang zu Jahrgang. So ist z.B. von gro&szlig;en Schulformunterschieden auszugehen. W&auml;hrend an Gymnasien offenbar regelm&auml;&szlig;iger Videounterricht stattfindet &ndash; manchmal vielleicht sogar zu viel &ndash; sieht es an den nicht-gymnasialen Schulformen und Grundschulen v&ouml;llig anders aus. Nicht dass Videounterricht immer das geeignete p&auml;dagogische Mittel ist, aber es ist davon auszugehen, dass ein Gro&szlig;teil der Grundschulkinder &uuml;ber lange Zeitr&auml;ume &uuml;berhaupt keinen regelm&auml;&szlig;igen Unterricht hatte. In manchen Landkreisen gab es wohl noch gar keinen Pr&auml;senzunterricht seit Mitte Dezember, nicht mal an den Grundschulen. Die Klassen 7 bis 9 durften in vielen Regionen seit Dezember noch gar nicht zur&uuml;ck in die Schulh&auml;user.<\/p><p>Was schlussendlich aus dem digitalen Unterricht h&auml;ngenbleibt, dar&uuml;ber geben mittlerweile einige Studien zum ersten Lockdown aus verschiedenen L&auml;ndern Aufschluss. Die Ergebnisse sind aber recht gemischt. W&auml;hrend einige Studien keine Lernr&uuml;ckst&auml;nde finden, verweisen andere auf Lernl&uuml;cken, die so gro&szlig; sind, als h&auml;tte es w&auml;hrend des ersten Lockdowns &uuml;berhaupt keinen Unterricht gegeben. Bei fast allen bisherigen Studien wissen wir etwas &uuml;ber Mathematik und Lesen. Zur Situation in anderen F&auml;chern wissen wir so gut wie nichts.<\/p><p><strong>Das hei&szlig;t, wir k&ouml;nnen bisher nur sagen, wie sich der erste Lockdown auf den Lernstand ausgewirkt hat, &uuml;ber die Wirkungen des zweiten und die Zeit dazwischen ist quasi noch nichts bekannt? Agiert die Bildungspolitik im luftleeren Raum?<\/strong><\/p><p>Das kann man schon so sagen. Und daran wird sich in diesem Schuljahr wohl auch nicht mehr viel &auml;ndern. Problematisch finde ich vor allem, dass einfach so getan wird, als w&auml;re das Homeschooling dem Pr&auml;senzunterricht ebenb&uuml;rtig. Es wird beklagt, dass Deutschland in puncto Digitalisierung weit zur&uuml;ckh&auml;ngt, Breitbandnetze l&ouml;chrig sind, die digitale Infrastruktur an vielen Schulen miserabel ist. Die meisten Lehrer haben vor Corona kaum auf digitale Vermittlungswege zur&uuml;ckgegriffen und nun soll das digitale Lernen wie von Zauberhand &uuml;berall funktionieren! Sorry, aber da fehlt mir die Fantasie. Fragen, wie es um die Motivation der Kinder bestellt ist, wie sie betreut und versorgt werden, werden erst gar nicht ernsthaft gestellt. <\/p><p><strong>Wie elternabh&auml;ngig ist der Schulerfolg im Homeschooling, l&auml;sst sich das absch&auml;tzen oder bemessen? Welche Kinder sind derzeit besonders benachteiligt?<\/strong><\/p><p>Prinzipiell ist es hier wie immer. Kinder aus h&ouml;heren Sozialschichten kommen besser durchs Homeschooling als Kinder aus sozial benachteiligten Schichten. Es ist zum Beispiel v&ouml;llig klar, dass das Homeschooling in Familien, in denen kein Elternteil deutsch spricht, nur schwer gelingen kann.  Aber auch Kinder &uuml;ber 12 Jahre, deren Eltern nicht zu Hause arbeiten k&ouml;nnen und die die ganze Zeit sich selbst &uuml;berlassen sind, haben es schwer. Die Pr&auml;senzschule hat bisher zumindest in einem gewissen Ausma&szlig; daf&uuml;r gesorgt, dass soziale Unterschiede nicht zu stark werden. Jetzt m&uuml;ssen wir davon ausgehen, dass sich nicht nur alte Ungleichheiten verst&auml;rken, sondern sich auch neue herausbilden, je nach Wohnsituation, Zeit und p&auml;dagogischem Geschick der Eltern, nach Breitbandabdeckung des Wohnortes oder zwischen Regionen, die l&auml;nger oder k&uuml;rzer mit Schulschlie&szlig;ungen zu tun hatten.<\/p><p><strong>Ein Aspekt aus Ihrem Papier ist, dass manche Sch&uuml;ler\/innen aus bestimmten Haushalten beim Homeschooling sogar bessere Ergebnisse erzielen als im Pr&auml;senzunterricht?<\/strong><\/p><p>Es ist naheliegend, dass der Privatunterricht bei einem gut ausgebildeten Elternteil erfolgreicher sein k&ouml;nnte als in einer 1-zu-25-Unterrichtssituation in der Schule. Die Frage ist nur, ob man sich bei der Bewertung der aktuellen Situation und der weiteren Vorgehensweise an diesen F&auml;llen orientieren will, oder an Sch&uuml;lern und Sch&uuml;lerinnen, die diese Voraussetzungen nicht haben. <\/p><p><strong>Wie viele Sch&uuml;ler\/innen schaffen es denn Ihrer Einsch&auml;tzung nach, dem Unterricht, so wie er ist, zu folgen, wie viele gehen verloren? Gibt es &uuml;berhaupt Zahlen, auf die sich die Politik hier beziehen kann?<\/strong><\/p><p>Das ist sehr schwer zu sagen. Geeignete und einigerma&szlig;en repr&auml;sentative Zahlen, um das zu bewerten, gibt es meiner Ansicht nach nicht. Wir machen es uns jedenfalls zu einfach, wenn wir glauben, dass wir hier nur von sozial benachteiligten Sch&uuml;lern und Sch&uuml;lerinnen reden, oder jenen mit Migrationshintergrund, oder jenen, die wir in PISA als Risikosch&uuml;ler bezeichnet haben. Es ist davon auszugehen, dass eine ganze Reihe von Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern au&szlig;erhalb dieser Gruppen im zweiten Lockdown neben technischen Problemen vor allem an Motivationsproblemen gelitten haben.<\/p><p><strong>In Berlin werden jetzt einzelne Familien angeschrieben und gefragt, ob ihre Kinder das Schuljahr wiederholen wollen. Die anderen sollen in Ferien-Lerncamps gef&ouml;rdert werden. Halten Sie das f&uuml;r eine gute Idee?<\/strong><\/p><p>Beiden L&ouml;sungsans&auml;tzen liegt, wie eingangs gesagt, die gleiche Pr&auml;misse zu Grunde: Es gibt einen Lehrplan f&uuml;r das zur&uuml;ckliegende und das aktuelle Schuljahr. Wer den nicht erf&uuml;llt, der soll nun entweder sitzenbleiben oder den Stoff nachholen, und zwar au&szlig;erhalb des normalen Unterrichts. <\/p><p>Aber kann das wirklich die Zielsetzung nach einem Jahr Pandemie sein? K&ouml;nnen wir das wirklich nach mehreren Monaten im Fernunterricht erwarten?<\/p><p><strong>Konzentrieren wir uns m&ouml;glicherweise insgesamt zu sehr auf Lehrpl&auml;ne und zu wenig auf sonstige Aspekte, die Schule ausmacht?<\/strong><\/p><p>Die Diskussion dreht sich vordergr&uuml;ndig um Lernl&uuml;cken und Lehrpl&auml;ne. Aber es ist doch wohl so, dass Kinder und Jugendliche, die sich k&ouml;rperlich oder psychisch nicht gut f&uuml;hlen, mit Sicherheit nicht gut lernen k&ouml;nnen. Dementsprechend sind die Ergebnisse der sogenannten COPSY-Studie des Universit&auml;tsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) oder auch die aktuellen Befunde der Berliner Kassen&auml;rztlichen Vereinigung &uuml;ber zunehmende psychische Belastungen bei Kindern und Jugendlichen stark besorgniserregend. Am Ende m&uuml;ssen wir uns doch folgende Frage stellen: Ist es schlimmer, die Sch&uuml;ler mit gro&szlig;en Lernr&uuml;ckst&auml;nden und m&ouml;glicherweise psychischen Problemen mit zus&auml;tzlichem Unterricht unter Druck zu setzen, oder ist es schlimmer, dass sich Sch&uuml;ler mit kleinen Lernl&uuml;cken ein bisschen bei der Stoffwiederholung langweilen?<\/p><p>Titelbild: Suchawalun Sukjit\/shutterstock und &copy; Privat<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><em><strong>Prof. Dr. Marcel Helbig<\/strong> lehrt an der Universit&auml;t Erfurt und forscht am Wissenschaftszentrum Berlin f&uuml;r Sozialforschung (WZB) zu Bildung und sozialer Ungleichheit. Seit Oktober 2020 leitet er zudem den Arbeitsbereich &ldquo;Strukturen und Systeme&rdquo; am Leibniz-Institut f&uuml;r Bildungsverl&auml;ufe (LIfBI).<\/em><\/p><p><em><a href=\"https:\/\/bibliothek.wzb.eu\/pdf\/2021\/p21-002.pdf\">Link zum Diskussionspapier<\/a>: &bdquo;Corona-Schuljahre &ndash; wie weiter? Eine Auseinandersetzung mit den aktuellen Debatten zur Schlie&szlig;ung der Lernl&uuml;cken infolge der Corona-Schuljahre 2019\/20 und 2020\/21&ldquo;<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In dieser Woche haben Eltern und Sch&uuml;ler in ganz Deutschland ausnahmsweise mal Planungssicherheit: Aufgrund der Osterferien sind die Schulen zu. Seit einem Jahr gibt es kein Konzept, wie es an den Bildungs- und Betreuungseinrichtungen weitergehen kann und wie m&ouml;glichst viele Kinder durch ein zielf&uuml;hrendes Angebot erreicht werden. W&auml;hrend f&uuml;r Eltern vor allem der Zusatzeinsatz als<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71145\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":71146,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,151,209],"tags":[2094,2625,2857,408,2834],"class_list":["post-71145","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-bildungspolitik","category-interviews","tag-digitalisierung","tag-home-office","tag-lockdown","tag-soziale-herkunft","tag-virenerkrankung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/shutterstock_1730818399-Kopie.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71145","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=71145"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71145\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":80891,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71145\/revisions\/80891"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/71146"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=71145"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=71145"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=71145"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}