{"id":71179,"date":"2021-03-30T09:00:55","date_gmt":"2021-03-30T07:00:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71179"},"modified":"2021-03-31T12:54:29","modified_gmt":"2021-03-31T10:54:29","slug":"wie-ideologinnen-und-ideologen-bestimmen-was-gut-und-boese-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71179","title":{"rendered":"Wie Ideologinnen und Ideologen bestimmen, was gut und b\u00f6se ist"},"content":{"rendered":"<p>Judith Sevin&ccedil; Basad emp&ouml;rt sich &ndash; und stemmt sich vehement gegen die sich aufgekl&auml;rt w&auml;hnende Meinungsmache, gegen Denkverbote und Unsch&auml;rfen in den Argumenten einer selbsternannten kulturellen Elite. Ist es denn, genau betrachtet, wirklich so, dass die &bdquo;Privilegierten&ldquo; den sozialen Aufstieg von Migrantenkindern verhindern? Kann es sein, dass eine selbsternannte Elite bestimmt, wie sich unsere Sprache entwickelt und welche Filme wir sehen d&uuml;rfen? Ist es im Kampf gegen Rassismus mit der Entmachtung des &bdquo;alten wei&szlig;en Mannes&ldquo; getan? <strong>Judith Sevin&ccedil; Basad<\/strong> stellt in ihrem Buch &bdquo;Sch&auml;m dich &ndash; Wie Ideologinnen und Ideologen bestimmen, was gut und b&ouml;se ist&ldquo; unangenehme Fragen und warnt vor den vermeintlich couragierten Kriegern f&uuml;r eine bessere Welt. Ein Auszug.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_8648\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-71179-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210330-Wie-Ideologinnen-und-Ideologen-bestimmen-was-gut-und-boese-ist-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210330-Wie-Ideologinnen-und-Ideologen-bestimmen-was-gut-und-boese-ist-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210330-Wie-Ideologinnen-und-Ideologen-bestimmen-was-gut-und-boese-ist-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210330-Wie-Ideologinnen-und-Ideologen-bestimmen-was-gut-und-boese-ist-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=71179-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210330-Wie-Ideologinnen-und-Ideologen-bestimmen-was-gut-und-boese-ist-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"210330-Wie-Ideologinnen-und-Ideologen-bestimmen-was-gut-und-boese-ist-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Im Januar 2020 warf mir die Antirassismus-Aktivistin Jasmina Kuhnke auf Twitter vor, dass ich mich nicht &uuml;ber Rassismus &auml;u&szlig;ern d&uuml;rfe, weil ich &raquo;privilegiert&laquo; sei. Der Grund: Meine Haut sei &raquo;zu wei&szlig;&laquo; und mein Name zu deutsch. Ein anderer User forderte mich dazu auf, Reparationsleistungen an die Autorin Sibel Schick zu zahlen, weil sie t&uuml;rkische Wurzeln hat&nbsp;&ndash; also Rassismus erf&auml;hrt&nbsp;&ndash; und ich aufgrund meiner Hautfarbe zum ausbeuterischen Westen geh&ouml;ren w&uuml;rde.<\/p><p>Das ist schon h&auml;ufiger vorgekommen. Und es ist witzig. Denn hier zerst&ouml;rt sich die Theorie der kolonialen Matrix selbst. Fakt ist: Ich habe t&uuml;rkischen Migrationshintergrund. Mein Vater ist in den 60ern nach Deutschland gekommen und hat meine deutsche Mutter geheiratet. Meine Eltern zogen in eine oberfr&auml;nkische Kleinstadt und arbeiteten erst auf dem Markt, dann in eigenen Gesch&auml;ften als Blumenh&auml;ndler. Das bedeutete: mitunter prek&auml;re Verh&auml;ltnisse, k&ouml;rperlich harte Arbeit und wenig Freizeit. Migrationshintergrund, niedriger Schulabschluss der Mutter und Arbeiterklasse: Nach allen Statistiken &uuml;ber den Bildungserfolg von Migrantenkindern geh&ouml;re ich, zumindest formal gesehen, nicht zu der sozialen Gruppe, der man besonders hohe Erfolgschancen im intellektuellen Bereich nachsagt.<\/p><p>Hier wird deutlich, wie rassistisch es ist, Menschen wegen ihrer Hautfarbe irgendwelche Privilegien zu unterstellen. Denn ich wei&szlig;, wie es sich anf&uuml;hlt, wenn man die Empfehlung f&uuml;rs Gymnasium nicht bekommt, weil der Vater T&uuml;rke ist und im Gegensatz zum bayrischen &Auml;rztesohn &raquo;nur&laquo; Blumen verkauft. Oder wie bitter es ist, wenn die eigenen Eltern nicht gen&uuml;gend Geld haben, um dir den F&uuml;hrerschein zu bezahlen, w&auml;hrend deine Freunde ihr knallgelbes Cabriolet vor der Schule parken. <\/p><p>Ich habe keine Lust aufzuz&auml;hlen, wie oft, wann und wie meine Familie ausgegrenzt wurde, weil meine Eltern sich nie als Opfer der Gesellschaft gesehen haben. Wenn es Menschen gab, die meiner Familie bl&ouml;d gekommen sind, haben wir den Fehler nicht bei uns gesucht, sondern bei denen, die sich uns gegen&uuml;ber rassistisch verhalten haben.<\/p><p>Oder anders gesprochen: Meine Eltern wollten das Beste f&uuml;r ihre Kinder. Und das Beste f&uuml;r die eigenen Kinder zu wollen, hei&szlig;t nicht, bei Ungerechtigkeiten demonstrativ einzuknicken oder den Kindern einzureden, dass sie Opfer des Systems sind und sowieso nichts erreichen werden. Eltern, die ihre Kinder lieben, stehen hinter ihnen. Sie best&auml;rken sie darin, trotz aller H&uuml;rden und Widerst&auml;nde die Dinge im Leben zu erreichen, die sich die Kinder w&uuml;nschen.<\/p><p>Dass ich ein Opfer sein soll, fand ich erst heraus, als ich an der Uni von den ausbeuterischen Strukturen erfuhr, und seitdem ich die Artikel lese, die fast t&auml;glich in Zeitungen publiziert werden und auf Social Media Tausende Klicks abr&auml;umen. &raquo;Arbeiterkindern fehlen in der Regel die Beziehungen, der Habitus und das Selbstbewusstsein, die so wichtig sind f&uuml;r den akademischen und beruflichen Erfolg&laquo;, stand neulich auf einem Sharepic des Deutschlandfunks.[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] Das ist nat&uuml;rlich wahr, statistisch gesehen. Aber seit einiger Zeit reiten viele Medien so offensiv auf diesem Stereotyp herum, dass ich keinen Unterschied mehr zu meinem oberfr&auml;nkischen Grundschullehrer sehe, der mir den Weg in die h&ouml;here Schulbildung versperrte. Denn noch mal: Ich habe mich nie als Opfer gesehen. Wie k&ouml;nnen sich Medien und Aktivisten also anma&szlig;en, mich anhand irgendwelcher Statistiken immer wieder in die Rolle des unterprivilegierten Migranten zu pressen?<\/p><p>Auf was ich eigentlich hinaus will, ist Folgendes: Dass das ganze Gerede von einer &raquo;sozialen Konstruktion&laquo; Bullshit ist. Denn es geht im Social-Justice-Aktivismus um nichts anderes als um Hautfarben. Und darum, dass man Wei&szlig;en aufgrund ihres &raquo;zu wei&szlig;en&laquo; Erscheinungsbildes unterstellt, reiche Eltern zu haben, in sicheren Verh&auml;ltnissen aufgewachsen zu sein und keine Ausgrenzung erfahren zu haben. Kurz: Dass sie &raquo;privilegiert&laquo; sind und deswegen die Welt nur aus einer ausbeuterischen &raquo;wei&szlig;en&laquo; Perspektive betrachten k&ouml;nnen.<\/p><p>Da stellt sich mir aber noch eine andere Frage: Wie muss eine T&uuml;rkin genau aussehen, damit sie von den Aktivisten als volle, als &raquo;genuine T&uuml;rkin&laquo; anerkannt wird? Haben die Aktivisten immer eine Palette mit Hautfarben parat, der sie entnehmen, ab wann jemand dunkel genug aussieht, um zu den &raquo;wahren&laquo; Ausgegrenzten zu geh&ouml;ren?<\/p><p>Tats&auml;chlich traten neulich sieben schwarze Autorinnen, darunter Alice Hasters, von der Nominierung des &raquo;25&nbsp;Frauen Awards&laquo; des feministischen Magazins &raquo;Edition F&laquo; zur&uuml;ck.[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>] Der Grund: Sie seien zwar schwarz, aber s&auml;hen dennoch &raquo;zu wei&szlig;&laquo; aus und w&uuml;rden somit den Platz f&uuml;r die Frauen versperren, die eine noch dunklere Hautfarbe haben und daher noch st&auml;rker ausgegrenzt werden. Die ganze Aktion endete damit, dass die Veranstalter den Preis nicht vergaben. Wahrscheinlich, weil sie aufgrund der nun einheitlich wei&szlig;en Nominierten Angst hatten, in der &Ouml;ffentlichkeit als Rassisten dazustehen.<\/p><p>Es ist grotesk, wie diese Suche nach &raquo;dem echten Schwarzen&laquo; in aller &Ouml;ffentlichkeit gehypt wird, ohne dass diese im Kern rassistische Denkart auf gro&szlig;e Kritik sto&szlig;en w&uuml;rde. So schreibt Alice Hasters in ihrem Buch, dass die Figur &raquo;Carlton&laquo; in der Serie &raquo;Der Prinz von Bel-Air&laquo; eigentlich kein &raquo;richtiger&laquo; Afroamerikaner sei, weil er sich &raquo;zu wei&szlig;&laquo; verhalten w&uuml;rde&nbsp;&ndash; also uncool ist, einen Pulli &uuml;ber den Schultern tr&auml;gt und zu oft mit Wei&szlig;en in der High Society abh&auml;ngt.[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>] Und Beyonc&eacute; wurde von Aktivisten daf&uuml;r kritisiert, dass sie auf den Promo-Fotos f&uuml;r ihr neues Album &raquo;zu wei&szlig;&laquo; aussehen und damit Schwarze und Asiaten &raquo;verraten&laquo; w&uuml;rde.[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]<\/p><p>Es scheint also nicht nur eine Sehnsucht danach zu geben, Wei&szlig;sein per se zu verteufeln und abzuwerten. Bizarr ist auch, wie man sich auf die Suche nach einer Person macht, die ein noch gr&ouml;&szlig;eres Opfer ist als man selbst. Die Grundlage f&uuml;r diese Diskriminierungsolympiaden ist wieder ein Ansatz, der aus der Social-Justice-Disziplin kommt: die Intersektionalit&auml;t.<\/p><p>Das Konzept fu&szlig;t auf der Annahme, dass es unterschiedliche Arten von Diskriminierung gibt, die sich summieren k&ouml;nnen: Eine wei&szlig;e Frau erf&auml;hrt etwa mehr Schmerz wegen Sexismus als ein wei&szlig;er Mann. Eine schwarze Frau erf&auml;hrt aber mehr Schmerz als eine wei&szlig;e Frau, w&auml;hrend eine lesbische Schwarze mehr Leid erf&auml;hrt als eine homosexuelle Frau mit wei&szlig;er Hautfarbe. Das endet dann mit folgender Logik: Nur die Person, die das gr&ouml;&szlig;te Leid erf&auml;hrt, darf Vorteile genie&szlig;en, wie etwa Preise gewinnen, Artikel in Zeitungen schreiben oder bef&ouml;rdert werden. Alle anderen sind &raquo;privilegiert&laquo; und sollen Auszeichnungen ablehnen, keine Artikel schreiben und auf ihre Karriere verzichten.<\/p><p>Und genau das wird auch gefordert. So pl&auml;dierte ein Artikel in der taz mit dem Titel &raquo;Man muss auch mal verzichten&laquo;[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>] daf&uuml;r, dass Menschen mit &raquo;Privilegien&laquo; den Platz f&uuml;r Unterprivilegierte frei machen sollten. Erfolg und Status sind hier so etwas wie eine kulturelle Ressource, &raquo;St&uuml;cke von einem Kuchen&laquo;, die man gerecht verteilen m&uuml;sse.<\/p><p>&raquo;Privilegierte m&uuml;ssen aktiv verzichten&laquo;, liest man in der taz. Das bedeutet: M&auml;nner und Wei&szlig;e sollten zum Beispiel ihre Bef&ouml;rderung ablehnen und sie lieber einer Frau oder einem &raquo;People of Color&laquo; &uuml;berlassen. Ich frage mich, wie das in der Realit&auml;t aussehen soll. Vielleicht so: &raquo;Hey G&uuml;lg&uuml;n, ich habe mir &uuml;berlegt, meine Kolumne an dich abzugeben, weil du t&uuml;rkischer aussiehst, dein Name t&uuml;rkischer klingt und du dazu noch auf Frauen stehst&nbsp;&hellip; du Opfer.&laquo; Oder so: &raquo;Hey Lisa, ich habe erfahren, dass du als Frau ein viel gr&ouml;&szlig;eres Opfer bist als ich und nicht richtig zum Zug kommst. Willst du meine Bef&ouml;rderung haben?&laquo; Fakt ist: G&uuml;lg&uuml;n oder Lisa w&auml;ren sicher nicht begeistert, wenn ein Arbeitskollege sie derart g&ouml;nnerhaft auf ihr Geschlecht oder ihre Hautfarbe reduzieren w&uuml;rde. <\/p><p>Aber das ist dem taz-Journalisten egal. F&uuml;r ihn z&auml;hlt nur die T&auml;ter-Opfer-Relation. Deswegen fordert er auch, dass man &raquo;den Privilegierten&laquo; ihre Jobs &raquo;ohne R&uuml;cksicht&laquo; wegnehmen solle. Das ist vor allem eines: totalit&auml;r. Dennoch werden in den Medien die Ans&auml;tze der &raquo;Intersektionalit&auml;t&laquo; wie eine neue Heilslehre gefeiert. <\/p><p>Nat&uuml;rlich gibt es Diskriminierungserfahrungen von Minderheiten. Nat&uuml;rlich gibt es Statistiken, die belegen, dass Frauen, Migranten oder Kinder, die in bildungsfernen und finanziell schwachen Milieus aufwuchsen, karrieretechnisch h&auml;ufig auf der Strecke bleiben. Es ist auch evident, dass kopftuchtragende Frauen und Menschen mit dunklerer Hautfarbe oder einem ausl&auml;ndisch klingenden Namen bei der Wohnungs- und Jobsuche benachteiligt werden. Gewalt und Hasskriminalit&auml;t gegen Muslime, Frauen, Juden und Homosexuelle sind in Deutschland Realit&auml;t. Ganz klar: Das ist ein Missstand, den man beseitigen sollte.<\/p><p>Aber diese Erfahrung als einzige Ursache daf&uuml;r zu sehen, dass Frauen und Migranten ihre Ziele im Leben nicht erreichen k&ouml;nnen, ist falsch.<\/p><p><em>Lesetipp: Judith Sevin&ccedil; Basad: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/buecher-mehr\/schaem-dich.html?listtype=search&amp;searchparam=Judith%20Sevin%C3%A7%20basad\">Sch&auml;m dich! Wie Ideologinnen und Ideologen bestimmen, was gut und b&ouml;se ist<\/a>&ldquo;, 224 Seiten, Westend Verlag, 29.3.2021<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <a href=\"https:\/\/twitter.com\/dlfkultur\/status\/1288026950146170880%20\">twitter.com\/dlfkultur\/status\/1288026950146170880<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] &raquo;25 Frauen Award: Wir machen Platz&laquo;, Edition F, 10. Juli 2020, online unter: <a href=\"https:\/\/editionf.com\/wir-machen-platz\/\">editionf.com\/wir-machen-platz\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] Hasters, S. 114<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] Eriksen, Alanah: &raquo;White out of order! Beyonc&eacute; is looking several shades lighter in promo shoot for her new album&laquo;, Daily Mail, 17. Januar 2012, online unter: <a href=\"https:\/\/www.dailymail.co.uk\/tvshowbiz\/article-2087388\/Beyoncwhite-skin-row-Controversial-photo-shows-singer-looking-shades-lighterusual-tone.html\">dailymail.co.uk\/tvshowbiz\/article-2087388\/Beyoncwhite-skin-row-Controversial-photo-shows-singer-looking-shades-lighterusual-tone.html<\/a> <\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] Sales Prado, Simon: &raquo;Das Konzept der Privilegien &ndash; Man muss auch mal verzichten&laquo;, taz, 05. September 2020, online unter: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Das-Konzept-der-Privilegien\/!5706891\/\">taz.de\/Das-Konzept-der-Privilegien\/!5706891\/<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Judith Sevin&ccedil; Basad emp&ouml;rt sich &ndash; und stemmt sich vehement gegen die sich aufgekl&auml;rt w&auml;hnende Meinungsmache, gegen Denkverbote und Unsch&auml;rfen in den Argumenten einer selbsternannten kulturellen Elite. Ist es denn, genau betrachtet, wirklich so, dass die &bdquo;Privilegierten&ldquo; den sozialen Aufstieg von Migrantenkindern verhindern? Kann es sein, dass eine selbsternannte Elite bestimmt, wie sich unsere Sprache<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71179\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":71180,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,159,201,11],"tags":[2686,408],"class_list":["post-71179","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-fremdenfeindlichkeit-rassismus","category-ideologiekritik","category-strategien-der-meinungsmache","tag-identitaetspolitik","tag-soziale-herkunft"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/210330_Buch.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71179","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=71179"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71179\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":71235,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71179\/revisions\/71235"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/71180"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=71179"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=71179"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=71179"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}