{"id":71210,"date":"2021-03-31T08:37:09","date_gmt":"2021-03-31T06:37:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71210"},"modified":"2021-03-31T09:04:18","modified_gmt":"2021-03-31T07:04:18","slug":"hinweise-des-tages-3831","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71210","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71210#h01\">Astra-Zeneca in der Regel nur noch f&uuml;r Menschen &uuml;ber 60<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71210#h02\">Die Corona-Krise und die Privatisierung des Gesundheitssystems<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71210#h03\">Ab in die Pr&auml;sidialrepublik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71210#h04\">Profit vor Leben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71210#h05\">Auch die Dividenden m&uuml;ssen in den Lockdown<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71210#h06\">Krankenkasse DAK: Ohne Bundeszuschuss droht &bdquo;Beitragstsunami&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71210#h07\">Fleischwirtschaft: Arbeitgeber blockieren gute Arbeitsbedingungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71210#h08\">Ausbeutung am Feld: &bdquo;Made in Austria&ldquo; ist kein Garant f&uuml;r faire Arbeitsbedingungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71210#h09\">Zur konkreten Lebenssituation armer Menschen in der Gro&szlig;stadt &ndash; Leben auf der Stra&szlig;e<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71210#h10\">&ldquo;Sch&uuml;ren irrationaler und extremer Angst&rdquo; &ndash; Offener &Auml;rztebrief an Lauterbach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71210#h11\">Welche Medikamente gegen Corona?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71210#h12\">Rechnungshof r&uuml;gt Energiewende <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71210#h13\">Armin Laschet: Dreist l&uuml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71210#h14\">Anders wirtschaften: Systemwandel in der Landwirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71210#h15\">Das Vereinigte K&ouml;nigreich will seine Aktivit&auml;ten gegen Russland verst&auml;rken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71210#h16\">Ist in Schweden die Demokratie in Gefahr?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71210#h17\">Die indo-pazifische &bdquo;Quad&ldquo; auf Anti-China-Kurs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71210#h18\">Myanmars nationale Schande ist die Tatmadaw<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Astra-Zeneca in der Regel nur noch f&uuml;r Menschen &uuml;ber 60<\/strong><br>\nDer Impfstoff soll von Mittwoch an grunds&auml;tzlich bei Menschen verwendet werden, die das 60. Lebensjahr vollendet haben. F&uuml;r J&uuml;ngere soll das unter Bedingungen weiter m&ouml;glich sein. Gesundheitsminister Spahn: &bdquo;Ohne Frage ein R&uuml;ckschlag.&ldquo;<br>\nei den Corona-Impfungen in Deutschland kommt eine neue vorsorgliche Altersbeschr&auml;nkung f&uuml;r das Mittel von Astra-Zeneca. Das Pr&auml;parat soll von diesem Mittwoch an in der Regel nur noch f&uuml;r Menschen ab 60 Jahren eingesetzt werden, wie die Gesundheitsminister von Bund und L&auml;ndern am Dienstagabend beschlossen. Unter 60-J&auml;hrige sollen sich &bdquo;nach &auml;rztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse nach sorgf&auml;ltiger Aufkl&auml;rung&ldquo; weiterhin damit impfen lassen k&ouml;nnen. Hintergrund sind F&auml;lle von Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen. Erst Mitte M&auml;rz waren Astra-Zeneca-Impfungen nach einer mehrt&auml;gigen Impfpause und neuen &Uuml;berpr&uuml;fungen wieder angelaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/gesundheit\/coronavirus\/gesundheitsminister-astra-zeneca-in-der-regel-nur-noch-fuer-menschen-ab-60-17271667.html\">FAZ<\/a>\n<p><strong>dazu: Lauterbach nun doch f&uuml;r Astrazeneca-Impfstopp &ndash; auch andere Experten bef&uuml;rworten den Schritt<\/strong><br>\n[&hellip;] SPD-Politiker Karl Lauterbach stimmte dem Mediziner nun nachtr&auml;glich zu und bef&uuml;rwortet einen generellen Impfstopp bei J&uuml;ngeren. Vorher war er noch anderer Meinung gewesen.<\/p>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Nach Sichtung aller Daten und Argumente schliesse ich mich <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Sander_Lab?ref_src=twsrc%5Etfw\">@Sander_Lab<\/a> an, war zuerst anderer Meinung. Das zugrundeliegende Ph&auml;nomen, die HIT, ist auch bei J&uuml;ngeren h&auml;ufiger. Ob Frauen viel st&auml;rker betroffen ist unklar. Daher macht der Ausschluss &lt;55 Lj wahrscheinlich Sinn. <a href=\"https:\/\/t.co\/6a5yEYO57y\">https:\/\/t.co\/6a5yEYO57y<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Karl Lauterbach (@Karl_Lauterbach) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Karl_Lauterbach\/status\/1376847494706040833?ref_src=twsrc%5Etfw\">March 30, 2021<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> <br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/gesundheit\/astrazeneca-auch-lauterbach-nun-fur-stopp-der-impfungen-bei-jungeren-frauen-LGN3GHVLFVGJXFJEFIOJGIV6O4.html\">RND<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Das Vorgehen von PEI und EMA ist nur noch als skandal&ouml;s zu bezeichnen und Karl Lauterbach sollte nun als &bdquo;Experte&ldquo; endg&uuml;ltig verbrannt sein, hat er doch AstraZeneca vor wenigen Tagen noch <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Lauterbach-kritisiert-Astrazeneca-Impfstopp-article22426970.html\">vorbehaltlos f&uuml;r J&uuml;ngere empfohlen<\/a>. Nun tut man so, als seien die aktuellen Daten &uuml;berraschend. Das sind sie nicht. <a href=\"https:\/\/www.fhi.no\/en\/news\/2021\/fortsatt-pause-i-astrazeneca-vaksineringen\/\">Die ersten Daten aus D&auml;nemark und Norwegen<\/a>, die als erstes die Impfung mit AstraZeneca aussetzten, wiesen vielmehr auf einen schweren Fall von HIT bei rund 20.000 Impfung in der gef&auml;hrdeten Gruppe hin. PEI und EMA haben jedoch &ndash; aus welchen Gr&uuml;nden auch immer &ndash; nur die HIT-F&auml;lle aus einem relativ kurzen Zeitraum erfasst und dann mit allen verabreichten Impfungen ins Verh&auml;ltnis gesetzt. Wer so rechnet, kommt nat&uuml;rlich auf eine wesentlich geringere Gefahr. Es bleibt festzuhalten, dass ohne die Gesundheits- und Zulassungsbeh&ouml;rden aus D&auml;nemark und Norwegen die schweren Nebenwirkungen und Todesf&auml;lle wahrscheinlich immer noch nicht &ouml;ffentlich bekannt w&auml;ren. In den USA wurde AstraZeneca &uuml;brigens bislang <a href=\"https:\/\/qz.com\/1988078\/will-the-fda-authorize-astrazenecas-covid-19-vaccine\/\">immer noch nicht zugelassen<\/a>, da die Zulassungsbeh&ouml;rde FDA nachhaltige Zweifel an den Zahlen des Pharmakonzerns hat. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Corona-Krise und die Privatisierung des Gesundheitssystems<\/strong><br>\nInterview mit Werner R&uuml;gemer &uuml;ber die Logik des Systems: &ldquo;Um die Gesundheit der Bev&ouml;lkerung geht es dabei am Wenigsten&rdquo;<br>\n(&hellip;) Werner R&uuml;gemer: Ich sehe das Agieren der Bundesregierung nicht als &ldquo;ungl&uuml;cklich&rdquo;, sondern als systemisch bedingtes Management. Es beruht auf Vorentscheidungen, n&auml;mlich verschiedener Privatisierungen, die zudem im gr&ouml;&szlig;eren Kontext stehen: Die Interessen gro&szlig;er Kapitalorganisatoren gehen vor, private Berater entscheiden immer mehr mit.<br>\nAus dieser Logik kommen die Bundes- und Landesregierungen und das parlamentarische System selbst nicht mehr heraus. Um die Gesundheit der Bev&ouml;lkerung &ndash; Gesundheit nach der WHO verstanden als &ldquo;umfassendes k&ouml;rperliches, seelisches und geistiges Wohlbefinden&rdquo; &ndash; geht es dabei zum Wenigsten&hellip;<br>\nPrivate Investoren kaufen &ouml;ffentliche Krankenh&auml;user und fassen sie zu Konzernen mit Dutzenden von Einrichtungen zusammen&rdquo;<br>\nSeit wann wird diese Privatisierungs-Politik betrieben? Welche Interessen werden dabei von wem verfolgt?<br>\nWerner R&uuml;gemer: Nach dem Zusammenbruch der DDR beschloss die Kohl-Regierung, von McKinsey beraten, 1993 das Gesundheitsstruktur-Gesetz. Damit wurde das bisherige Kostendeckungsprinzip abgel&ouml;st durch die &ldquo;leistungsgerechte Verg&uuml;tung&rdquo;. Die Kosten im Krankenhaus werden seitdem nicht mehr nach Behandlungstagen und tagesgleichen Pfleges&auml;tzen berechnet, sondern nach dem technischen, finanziellen und personellen Aufwand f&uuml;r jeden einzelnen Fall&hellip;<br>\nPrivate Investoren kaufen seitdem &ouml;ffentliche Krankenh&auml;user und fassen sie zu Konzernen mit Dutzenden von Einrichtungen zusammen&hellip;<br>\n&ldquo;F&uuml;r das Management der Pandemie hat die Bundesregierung so viele private Berater engagiert wie noch nie&rdquo;<br>\n&hellip;Zudem sa&szlig;en die Privatisierer schon im Parlament: Abgeordnete der Regierungsparteien CDU und CSU &ndash; im Bundestag, in Landtagen, im EU-Parlament &ndash; sind gleichzeitig Unternehmer und private Berater, vertreten also nicht nur ihre W&auml;hler, sondern sowohl sich selbst als Unternehmer wie auch andere Unternehmen, sind als hochbezahlte private Vermittler aktiv.<br>\nGesundheitsminister Jens Spahn ist selbst ein Privatisierungs- und Digitalisierungs-Fundamentalist. Wegen seiner Verbindung zum privaten und digitalen Medikamenten-Versand DocMorris (Niederlande\/Schweiz) bezeichnete ihn das &Auml;rzteblatt als &ldquo;DocMorris-Aktivist&rdquo;. Er richtete im Ministerium eine Abteilung f&uuml;r Digitalisierung ein, und zwar mit Personal der privatisierten Bundeswehr-Informationstechnik GmbH (BWI)&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-Corona-Krise-und-die-Privatisierung-des-Gesundheitssystems-6000417.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ab in die Pr&auml;sidialrepublik<\/strong><br>\nDer geplante Erweiterungsbau des Kanzleramts in Berlin steht f&uuml;r ein neues deutsches Regierungssystem.<br>\n(&hellip;) Jenseits der Spree, im Regierungsviertel, soll ein bogenf&ouml;rmiger Neubau entstehen. Prompt monierten Bundesrechnungshof und Hauptstadtpresse die drohenden Kosten von 600 Millionen Euro. V&ouml;llig unbeachtet blieb dar&uuml;ber jedoch die politische Dimension des Plans: Mit seinem st&auml;ndigen Mitarbeiterwachstum verschiebt das Bundeskanzleramt die fein austarierten Gewichte des parlamentarischen Regierungssystems &ndash; und erobert sich eine Stellung, die man sonst nur von Pr&auml;sidialregierungen kennt&hellip;<br>\nStatt Regierung und Parlament enger aneinanderzubinden, f&uuml;hrt sein rapides Beamtenwachstum dazu, die Position des Kanzlers unabh&auml;ngiger zu machen. Er soll auf immer mehr Politikfeldern handeln k&ouml;nnen, ohne auf seine Minister angewiesen zu sein. Ein markantes Beispiel f&uuml;r diese Entwicklung ist die Europapolitik. Aufgrund der vielen Dauerkrisen und der st&auml;ndigen supranationalen R&uuml;cksprache hat sie Angela Merkel wie schon ihre Amtsvorg&auml;nger immer st&auml;rker zur Chefsache erkl&auml;rt und dem Ausw&auml;rtigen Amt entzogen&hellip;<br>\nIst das noch parlamentarisches Regieren? Wenn die inhaltlichen Abl&auml;ufe im aufgebl&auml;hten Kanzleramt selbst den eigenen Parlamentariern wie eine Blackbox vorkommen, muss man diese Frage entschieden verneinen. Das deutsche System beginnt anderen Modellen zu &auml;hneln, dem Pr&auml;sidialsystem der Vereinigten Staaten etwa oder einer parlamentarisch-pr&auml;sidentiellen Mischform wie in Frankreich. Dort sind Exekutive und Legislative voneinander entkoppelt und auf wechselseitige Kontrolle eingestellt. Das Kanzleramt h&auml;tte in einem solchen System &ndash; &auml;hnlich dem Wei&szlig;en Haus &ndash; die Rolle einer schlagkr&auml;ftigen und eigenst&auml;ndigen B&uuml;rokratie zu spielen. Dass es daf&uuml;r nun auch die baulichen Bedingungen schafft, ist da nur konsequent&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2021\/13\/kanzleramt-erweiterung-ausbau-berlin-bundesregierung-macht-parlament\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71194\">Merkel, Medien und die Angriffe auf den F&ouml;deralismus<\/a>, NdS 30. M&auml;rz.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Profit vor Leben<\/strong><br>\nDeutsche Wirtschaft setzt st&auml;rker denn je auf Exportprofite und verhindert deshalb kurzzeitige Lockdowns in der Industrie.<br>\nBerlin (Eigener Bericht) &ndash; Die deutsche Wirtschaft setzt zur Profitmaximierung wegen des pandemiebedingten Einbruchs beim Inlandskonsum mit aller Kraft auf den Export und bejubelt die Absage zweier (!) Lockdown-Tage f&uuml;r die Industrie. Die f&uuml;r kommendes Wochenende urspr&uuml;nglich geplante Osterruhe h&auml;tte deutschen Unternehmen &ldquo;irreparable[&hellip;] Sch&auml;den&rdquo; zugef&uuml;gt, behauptet der Pr&auml;sident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI); ihre Absage durch Bundeskanzlerin Angela Merkel &ldquo;zeugt von Gr&ouml;&szlig;e&rdquo;, hei&szlig;t es beim Verband der Automobilindustrie. Die zwei Arbeitstage tragen dazu bei, den deutschen Export zu steigern, der dank vieler Auftr&auml;ge vor allem aus China und den USA kontinuierlich w&auml;chst und satte Gewinne verspricht, w&auml;hrend der Inlandskonsum im vergangenen Jahr um sechs Prozent abst&uuml;rzte und als Profitbringer ausf&auml;llt. &Ouml;konomen diagnostizieren bereits eine Spaltung der deutschen Wirtschaft in exportorientierte Gewinner in der Industrie und auf den Binnenkonsum angewiesene Verlierer. Dass es auch wegen des Widerstands der Exportindustrie nicht gelingt, Ma&szlig;nahmen zur Brechung der dritten Pandemiewelle durchzusetzen, kostet mutma&szlig;lich Tausende Menschenleben.<br>\n(&hellip;) Bislang schafften es Wirtschaftsvertreter und deren Lobbyverb&auml;nde, pandemiebedingte Einschr&auml;nkungen in der Industrieproduktion trotz steigender Infektionszahlen zu verhindern. W&auml;hrend private Besuche und Freizeitaktivit&auml;ten stark reglementiert wurden, sind Produktionspausen in Industriebetrieben kaum ernsthaft diskutiert worden&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8568\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Auch die Dividenden m&uuml;ssen in den Lockdown<\/strong><br>\nTrotz globaler Wirtschaftskrise herrscht an den B&ouml;rsen Goldgr&auml;berstimmung und zahlreiche Konzerne planen, in der anlaufenden Dividendensaison hohe Summen an ihre Aktion&auml;re auszusch&uuml;tten &ndash; obwohl viele von ihnen direkt oder indirekt von Staatshilfen profitieren.<br>\nIm Fr&uuml;hjahr 2020 mussten rund um den Globus wegen der Corona-Pandemie unz&auml;hlige Betriebe die Produktion einstellen, die Arbeitslosigkeit stieg binnen k&uuml;rzester Zeit dramatisch an. Auch die B&ouml;rsenkurse kollabierten zun&auml;chst. Doch im Verlauf des letzten Jahres haben sich Real- und Finanzwirtschaft entkoppelt. Obwohl weiterhin hunderttausende Menschen allein in Deutschland in Kurzarbeit sind und ganze Branchen sich kaum &uuml;ber Wasser halten k&ouml;nnen, stellen die B&ouml;rsen immer neue Rekorde auf und machen Finanzakteure enorme Profite&hellip;<br>\nDie weltweite Wirtschaftskrise scheint also an den Kapitalm&auml;rkten unbeschadet vor&uuml;berzuziehen, es herrscht sogar eine neue Goldgr&auml;berstimmung an den B&ouml;rsen&hellip;<br>\nWie Aktion&auml;re von den Staatshilfen profitieren.<br>\nNeben diesen Stabilit&auml;tsfragen ber&uuml;hren die momentanen Entwicklungen auf den Finanzm&auml;rkten auch elementare Gerechtigkeitsaspekte. Auch in der Realwirtschaft gibt es einige Unternehmen, die gemessen an ihren Gewinnen offenbar sehr gut durch die Krise kommen &ndash; nicht zuletzt deshalb, weil ihnen der Staat kr&auml;ftig unter Arme die gegriffen hat. Im April und Mai geht die sogenannte Dividendensaison in die hei&szlig;e Phase. Insgesamt planen die 100 gr&ouml;&szlig;ten deutschen Aktiengesellschaften f&uuml;r das Gesch&auml;ftsjahr 2020 knapp 40 Milliarden Euro an Gewinnen auszusch&uuml;tten. Dabei profitierten viele dieser Unternehmen 2020 direkt oder indirekt von Staatshilfen, und tun dies zum Teil immer noch&hellip;<br>\nW&auml;hrend die Hilfen &uuml;ber den WSF und die KfW schnell an die Konditionen gekn&uuml;pft wurden, dass f&uuml;r die Laufzeit der Hilfen keine Gewinne ausgesch&uuml;ttet, keine Boni gezahlt und keine Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe get&auml;tigt werden d&uuml;rfen, bleibt das Kurzarbeitergeld bis heute ohne Auflagen. Wenn Unternehmen jetzt planen, Milliardengewinne an ihre Eigent&uuml;mer auszusch&uuml;tten, ist dies teils nur m&ouml;glich, weil ihnen zuvor mit Steuergeldern geholfen wurde. Es w&auml;re nur fair, zun&auml;chst die Hilfen zur&uuml;ckzuzahlen und dann Gewinne auszusch&uuml;tten. Zudem ist dies in vielen F&auml;llen auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht geboten, denn die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden wirtschaftlichen Probleme sind noch nicht vorbei, und die Unternehmen sollten das Geld zusammenhalten, um weitere Hilfszahlungen zu vermeiden.<br>\nDoch w&auml;hrend Millionen Besch&auml;ftigte erhebliche Einbu&szlig;en beim Gehalt hinnehmen mussten und m&uuml;ssen, sehen die jeweiligen Unternehmen offenbar kein Problem darin, Milliarden an Gro&szlig;investoren und Aktion&auml;re auszuzahlen. Es wird so getan, als w&auml;re Kurzarbeit eine gew&ouml;hnliche Versicherungsleistung. Dabei kostet sie den Steuerzahler Milliarden&hellip;<br>\nDer Staat bezahlt, die Aktion&auml;re kassieren<br>\nDer urspr&uuml;ngliche Gedanke hinter der Kurzarbeit, zum Vorteil f&uuml;r Unternehmen wie Besch&auml;ftigten in der Krise einen Stellenausbau zu verhindern, wird dadurch ausgeh&ouml;hlt. Denn es ist grotesk, dass der Staat die Belegschaft bezahlt und Aktion&auml;re und Eigent&uuml;mer sich Millionenbetr&auml;ge auszahlen lassen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makronom.de\/auch-die-dividenden-muessen-in-den-lockdown-38833\">Makronom<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Krankenkasse DAK: Ohne Bundeszuschuss droht &bdquo;Beitragstsunami&ldquo;<\/strong><br>\n(&hellip;) Die Krankenkasse DAK hat vor einem drastischen Anstieg der Beitragss&auml;tze in der gesetzlichen Krankenversicherung Anfang des kommenden Jahres gewarnt, sollten weiterhin keine Steuerzusch&uuml;sse eingeplant werden. &bdquo;Ohne zus&auml;tzliche Mittel aus dem Bundeshaushalt stehen wir vor einem regelrechten Beitragstsunami&ldquo;, sagte DAK-Chef Andreas Storm dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).<br>\nSo werde in der Krankenversicherung aufgrund kostentr&auml;chtiger Reformen aus der laufenden und der vorherigen Wahlperiode ein Defizit von mindestens 18 Milliarden Euro erwartet. &bdquo;Ohne Steuerzusch&uuml;sse aus dem Bundeshaushalt muss der Beitragssatz in der Krankenversicherung zum 1. Januar 2022 durchschnittlich um mehr als einen Prozentpunkt steigen&ldquo;, warnte Storm.<br>\n&bdquo;Fahrl&auml;ssig, auf Prinzip Hoffnung zu setzen&ldquo;<br>\n&bdquo;Wenn die gro&szlig;e Koalition ihr Versprechen ernst nimmt, die Sozialbeitr&auml;ge bei unter 40 Prozent zu halten, muss Finanzminister Olaf Scholz (SPD) jetzt im Haushaltsentwurf f&uuml;r 2022 einen Zuschuss in Milliardenh&ouml;he f&uuml;r die Krankenversicherung vorsehen&ldquo;, betonte Storm.<br>\n&bdquo;Es ist fahrl&auml;ssig, dass der Finanzminister auf das Prinzip Hoffnung setzt und bisher zur Stabilisierung der Beitr&auml;ge keinen einzigen Cent vorgesehen hat&ldquo;, sagte er. Die Krankenkassen br&auml;uchten schon vor der Bundestagswahl im September Planungssicherheit, mahnte der Kassenchef.<br>\nAuch in der Pflegeversicherung bef&uuml;rchtet Storm ein Loch, und zwar in der Gr&ouml;&szlig;enordnung von 2 Milliarden Euro. Auch hierf&uuml;r forderte er einen Zuschuss aus dem Bundeshaushalt. &bdquo;Der Finanzbedarf von zusammen 20 Milliarden Euro f&uuml;r die Kranken- und die Pflegeversicherung ist eher als Untergrenze dessen zu sehen, was f&uuml;r stabile Betr&auml;ge n&ouml;tig ist&ldquo;, argumentierte Storm.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/krankenkassen-dak-chef-warnt-vorbeitrags-tsunami-und-kritisiert-finanzminister-scholz-Z4RDTQ3NVJDBNBS4TUW24HJPFU.html\">RND<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Fleischwirtschaft: Arbeitgeber blockieren gute Arbeitsbedingungen<\/strong><br>\nDie Tarifverhandlungen in der Fleischwirtschaft sind aktuell gescheitert. Die Arbeitgeber weisen die Forderungen der Gewerkschaft NGG zur&uuml;ck, die endlich Schluss machen k&ouml;nnten mit Ausbeutung und Hungerl&ouml;hnen in der Fleischindustrie, kritisiert Anja Piel, DGB-Vorstandsmitglied.<br>\nEin deutschlandweiter Tarifvertrag ist in der Fleischwirtschaft mit der Gewerkschaft NGG nicht zustande gekommen, die Verhandlungen sind gescheitert. Gem&auml;&szlig; dem Arbeitsschutzkontrollgesetz d&uuml;rfen die Unternehmen der Fleischbranche deshalb ab dem 1. April keine Leiharbeit mehr einsetzen.<br>\nAnja Piel, DGB-Vorstandsmitglied kritisiert die gescheiterten Tarifverhandlungen: &ldquo;Und wieder blockieren die Arbeitgeber der Fleischindustrie gute Arbeitsbedingungen f&uuml;r die Branche. Wieder weisen sie die Forderungen der NGG zur&uuml;ck, die endlich Schluss machen k&ouml;nnten mit Ausbeutung und Hungerl&ouml;hnen in der Fleischwirtschaft.<br>\nSozialpartnerschaft in Sonntagsreden begr&uuml;&szlig;en und im Ernstfall genau das Gegenteil vertreten &ndash; das ist gelebte Realit&auml;t bei vielen Arbeitgebern dieser Branche. F&uuml;r Leiharbeit wollen sie die maximal m&ouml;gliche Quote ausnutzen, existenzsichernde L&ouml;hne in der Fleischwirtschaft aber nicht zahlen. Lieber nehmen sie stattdessen das komplette Verbot der Leiharbeit ab dem 1. April in Kauf. Angesichts dieser Verweigerungshaltung war es kluge Voraussicht der Gesetzgeber, das Verbot f&uuml;r den Fall vorzusehen, dass es keine Einigung auf einen Tarifvertrag gibt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++ef7503cc-9133-11eb-8418-001a4a160123\">DGB<\/a>\n<p><strong>Dazu: &ldquo;Die Quittung gibt&rsquo;s in den n&auml;chsten Wochen&rdquo;<\/strong><br>\nDie heutige dritte Tarifverhandlung &uuml;ber mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen f&uuml;r die rund 160.000 Besch&auml;ftigten in der deutschen Fleischwirtschaft ist ohne Ergebnis und ohne dass ein neuer Verhandlungstermin vereinbart wurde, unterbrochen worden.<br>\nFreddy Adjan, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastst&auml;tten (NGG) sagte im Anschluss an die mehrst&uuml;ndigen Verhandlungen: &bdquo;Die Arbeitgeberseite hat zum dritten Mal kein ernstzunehmendes Angebot vorgelegt. Die Quittung gibt&rsquo;s in den n&auml;chsten Wochen. Wir werden nun die Besch&auml;ftigten in den Betrieben &uuml;ber die Dauer-Blockade der Arbeitgeber informieren und zu Streiks aufrufen. Die Leute waren schon vor der heutigen Tarifverhandlung extrem sauer &ndash; die Stimmung in den Betrieben wird sich jetzt noch weiter aufheizen.&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ngg.net\/presse\/pressemitteilungen\/2021\/die-quittung-gibts-in-den-naechsten-wochen\/\">NGG<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ausbeutung am Feld: &bdquo;Made in Austria&ldquo; ist kein Garant f&uuml;r faire Arbeitsbedingungen<\/strong><br>\nDie Arbeitsbedingungen f&uuml;r Erntehelferinnen und Erntehelfer sind miserabel. Eine EU- Initiative will die Milliarden an Agrarf&ouml;rderungen an Arbeitsrechte koppeln, um die Situation f&uuml;r LandarbeiterInnen zu verbessern. &Ouml;sterreichs Landwirtschaftsministerin Elisabeth K&ouml;stinger will das verhindern. Maria Burgstaller, die Agrarwirtschafts-Expertin der Arbeiterkammer Wien erkl&auml;rt im Kontrast-Gespr&auml;ch, warum das fatal ist und dass die Herkunft aus &Ouml;sterreich nicht vor Ausbeutung am Feld sch&uuml;tzt&hellip;<br>\nDie Arbeitsbedingungen auf Europas Feldern sind nicht nur hart, sie grenzen teilweise an sklaven&auml;hnliche Verh&auml;ltnisse. Hungerl&ouml;hne, keine Anmeldung oder Versicherung, miserable Unterk&uuml;nfte. Br&uuml;ssel wollte den Gesetzesbr&uuml;chen in europ&auml;ischen Agrarbetrieben den Riegel vorschieben: Portugal hat im Zuge seiner EU-Ratspr&auml;sidentschaft vorgeschlagen, EU-F&ouml;rdergelder an faire Arbeitsbedingungen f&uuml;r Erntehelferinnen und Erntehelfer zu kn&uuml;pfen. Zw&ouml;lf L&auml;nder stellen sich quer, &Ouml;sterreich an der Spitze. Dabei sind auch die Zust&auml;nde in &Ouml;sterreich alles andere als &bdquo;fair trade&ldquo;.<br>\n(&hellip;) Was w&uuml;rde die vorgeschlagene EU-Regel zur Bek&auml;mpfung der Ausbeutung bedeuten?<br>\nBurgstaller: Viel, und das f&uuml;r fast alle Beteiligten! EU-weit m&uuml;ssten die Kontrollen ausgebaut werden und &ndash; besonders wichtig: Die EU-Kontrollbeh&ouml;rden h&auml;tten einen Einblick und Einfluss auf die miserablen Zust&auml;nde, indem sie ebenfalls Kontrollen durchf&uuml;hren k&ouml;nnten. Davor f&uuml;rchten sich bestimmte Gruppen&hellip;.<br>\nEinzig und allein schlecht w&auml;re es f&uuml;r jene Betriebe, die sich nicht an Sozialstandards und Arbeitsrechte halten, denn die w&uuml;rden nicht mehr vom Betrug profitieren&hellip;<br>\nWarum ist &Ouml;sterreichs Landwirtschaftsministerin K&ouml;stinger dagegen?<br>\nBurgstaller: Ehrlich gesagt, das ist schwer nachvollziehbar. Denn die Mehrheit der Menschen in &Ouml;sterreich ist sicherlich f&uuml;r diese Ma&szlig;nahme. K&ouml;stinger beklagt zwar hohe &ouml;sterreichische und schlechte ausl&auml;ndische Standards &ndash; in welchen L&auml;ndern die Standards besser oder schlechter sind, erz&auml;hlt sie uns jedoch nicht. Wenn zu wenig kontrolliert wird, sind Standards ohnehin zahnlos. Wesentlich ist: Mit ihrer Ablehnung verhindert sie EU-weit bessere und effektivere Kontrollen und Konsequenzen bei Verst&ouml;&szlig;en. Tatsache ist: Wer sich gegen verbesserte EU-weite Kontrollen ausspricht, f&ouml;rdert indirekt Betrug und Ausbeutung&hellip;<br>\nStatt wirksame Ma&szlig;nahmen fordert K&ouml;stinger mehr Beratung &ndash; das ist ein Affront gegen die unerm&uuml;dlichen Aktivit&auml;ten der Beratungs-NGO Sezonieri und Gewerkschaften, die sich seit Jahren mit enormem Einsatz engagieren und die ErntearbeiterInnen beraten. Das ist einerseits eine Geringsch&auml;tzung dieser wertvollen Arbeit, andererseits will sie uns wei&szlig; machen, dass es ein Problem der fehlenden Beratung w&auml;re &ndash; und nicht einer bewussten Unterbezahlung.<br>\n&Ouml;sterreichs Klein- und Bergbauern sind im Unterschied zum Bauernbund f&uuml;r die Koppelung der Gelder an Arbeitsrechte. Was w&uuml;rde das den Betrieben bringen? Warum sind da die Interessenslagen verschieden?<br>\nBurgstaller: Kleinbauern und Bergb&auml;uerinnen haben in der Regel keine Besch&auml;ftigten. Sie stehen auch in Konkurrenz zu den in &Ouml;sterreich mit billigen Arbeitskr&auml;ften produzierten Produkten. Lohndumping und schlechte Arbeitsbedingungen f&uuml;hren zu Wettbewerbsverzerrungen zwischen den Betrieben sowohl innerhalb &Ouml;sterreichs als auch dar&uuml;ber hinaus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/erntehelfer-jobs-erfahrungsberichte\/\">kontrast.at<\/a>\n<p><strong>Dazu: Bittere Ernte &ndash; Bauernverband will prek&auml;re Besch&auml;ftigung f&uuml;r Saisonarbeiter ausweiten<\/strong><br>\nDie deutschen Landwirtschaftsbetriebe heuern j&auml;hrlich rund 300.000 Saisonkr&auml;fte an. Nur im vergangenen Jahr waren es aufgrund der Corona-Pandemie deutlich weniger. Der Deutsche Bauernverband geht davon aus, dass in diesem Jahr wieder &bdquo;Normalit&auml;t&ldquo; einkehrt. Das bedeutet f&uuml;r die Saisonarbeiter: Schwere k&ouml;rperliche Arbeit unter miserablen Bedingungen f&uuml;r Billiglohn&hellip;.<br>\nBei der kurzfristigen Besch&auml;ftigung gibt es keine monatlichen Einkommensgrenzen, wie im Falle der ebenfalls sozialversicherungsfreien 450-Euro-Jobs. Damit eine Besch&auml;ftigung als kurzfristig eingestuft wird, gelten allerdings zwei andere Voraussetzungen: Sie darf erstens nicht &bdquo;berufsm&auml;&szlig;ig&ldquo; ausge&uuml;bt werden. Das hei&szlig;t, der Job muss f&uuml;r den Besch&auml;ftigten von untergeordneter wirtschaftlicher Bedeutung sein und nicht zur Sicherung des Lebensunterhaltes dienen. Zweitens darf sie nur f&uuml;r maximal 70 Tage im Kalenderjahr ausge&uuml;bt werden. Bis 2014 betrug diese Obergrenze noch 50 Tage. Dann wurde sie auf Druck der Landwirtschaftslobby im Rahmen des &bdquo;Tarifautonomiest&auml;rkungsgesetzes&ldquo; auf 70 Kalendertage angehoben.<br>\nAls die Bundesregierung die Landwirtschaft zu Beginn der Corona-Pandemie als &bdquo;systemrelevant&ldquo; einstufte, wurde nicht nur eine Ausweitung der Arbeitszeit erm&ouml;glicht, sondern auch die kurzfristige Besch&auml;ftigung von M&auml;rz bis Oktober 2020 auf 115 Tage erh&ouml;ht. Geht es nach der Landwirtschaftslobby, wird diese Anhebung in der Erntesaison 2021 reaktiviert.<br>\nAus Sicht der Kapitalseite macht das Sinn. Die meist aus Osteuropa stammenden Saisonarbeiter sind besonders billige Arbeitskr&auml;fte. Sie m&uuml;ssen ihre Arbeitskraft oft unter miserablen Bedingungen auf den Spargel- und Erdbeerfeldern verkaufen. Trotz schwerer k&ouml;rperlicher Arbeit ist eine Krankenversicherung die Ausnahme, Rentenanspr&uuml;che werden nicht erworben. Die Unterbringung erfolgt h&auml;ufig in menschenunw&uuml;rdigen Massenunterk&uuml;nften, die sich durch &Uuml;berbelegung, schlechten baulichen Zustand und zu wenig Sanit&auml;reinrichtungen auszeichnen&hellip;<br>\nMit der Corona-Pandemie haben sich die Rahmenbedingungen der Erntehelfer noch einmal verschlechtert. Durch die Infektionsschutz- und Quarant&auml;nebestimmungen sowie die besonderen Ein- und Ausreiseregelungen hat deren Abh&auml;ngigkeit von ihren &bdquo;Arbeitgebern&ldquo; erheblich zugenommen. Die L&ouml;hne werden h&auml;ufig in bar am Ende der Saison und ohne transparente Abrechnung ausgezahlt. Sie sind vielfach geringer als der gesetzliche Mindestlohn. Durch Akkordlohnvereinbarungen &uuml;ber Mengen, die pro Tag geerntet werden m&uuml;ssen, werden die L&ouml;hne weiter gesenkt. Arbeitszeitaufzeichnungen werden h&auml;ndisch durch Vorarbeiter get&auml;tigt und von den Besch&auml;ftigten unterzeichnet, auch wenn sie die tats&auml;chlich geleistete Arbeitszeit unterschreiten. Andernfalls droht die K&uuml;ndigung.<br>\nEin erster Schritt, diese katastrophalen Bedingungen zu verbessern, w&auml;re eine Erleichterung der Zutrittsregelungen f&uuml;r Gewerkschafter und Berater der Initiative &bdquo;Faire Landarbeit&ldquo; zu den Erntehelfern. Nur so k&ouml;nnen sie &uuml;ber ihre Rechte aufgekl&auml;rt werden, um im n&auml;chsten Schritt gewerkschaftliche Solidarit&auml;t zu organisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/bittere-ernte-143866\/\">Unsere Zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zur konkreten Lebenssituation armer Menschen in der Gro&szlig;stadt &ndash; Leben auf der Stra&szlig;e<\/strong><br>\nZu den unver&auml;u&szlig;erlichen Menschenrechten geh&ouml;ren ohne Zweifel eine sichere Unterkunft und das Wohnen in W&uuml;rde, auch in Deutschland. In den vergangenen 10 Jahren ist die Zahl der Menschen ohne Wohnung stetig angestiegen. Mittlerweile sind rund 700.000 Menschen wohnungslos, knapp 50.000 davon sind obdachlos. Das ist eine ganze Stadt voller Menschen, denen das Recht auf Wohnen verweigert wird. Hinzu kommt eine Dunkelziffer, die niemand genau absch&auml;tzen kann.<br>\nHinter den Zahlen stehen Menschen, deren Leben irgendwann einmal ins Schlingern kam, aus welchen Gr&uuml;nden auch immer. Sie werden auch gar nicht danach gefragt, falls sie dar&uuml;ber reden und ihre pers&ouml;nliche Geschichte erz&auml;hlen wollen, h&ouml;rt ihnen niemand zu. F&uuml;r ihre Mitmenschen sind sie nur l&auml;stig mit ihrer Bettelei, dazu st&ouml;ren sie das Stadtbild und vergraulen die Kunden in den Kaufmeilen.<br>\nF&uuml;r die Politik gibt es sie meistens gar nicht, kommen sie doch angeblich t&auml;glich aus anderen Orten in die Stadt und wenn man etwas zu viel f&uuml;r sie tut, werden immer mehr von ihnen angezogen.<br>\nDa sie sich nicht wehren oder gar Forderungen stellen, braucht man sich sozialpolitisch erst gar nicht aus dem Fenster zu lehnen. Wird das Problem zu sichtbar, ist es eins f&uuml;r den Einsatz von Polizei und Ordnungskr&auml;ften.<br>\nIm Folgenden wird versucht, sich den obdach- und wohnungslosen Menschen in der Gro&szlig;stadt einmal zu n&auml;hern&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/zur-konkreten-lebenssituation-armer-menschen-in-der-grossstadt-leben-auf-der-strasse\/#more-10475\">Gewerkschaftsforum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&ldquo;Sch&uuml;ren irrationaler und extremer Angst&rdquo; &ndash; Offener &Auml;rztebrief an Lauterbach<\/strong><br>\n37 &Auml;rzte haben einen Offenen Brief an den SPD-Bundestagsabgeordneten verfasst. Sie kritisieren seine &ldquo;extremen Meinungsbekundungen im Zusammenhang mit SARS-CoV2-Infektionen&rdquo; und die fehlende Trennung zwischen politischer Bet&auml;tigung und Lauterbachs Berufszulassung als Arzt.<br>\n35 weitere Mediziner unterzeichneten &ndash; gemeinsam mit dem Allgemeinmediziner Paul Brandenburg und dem Facharzt f&uuml;r &Ouml;ffentliches Gesundheitswesen Friedrich P&uuml;rner &ndash; einen sogenannten Offenen &Auml;rztebrief an Karl Lauterbach. Der SPD-Abgeordnete im Deutschen Bundestag Lauterbach ist in den letzten Monaten durch mediale Omnipr&auml;senz und extrem pessimistische und paniksch&uuml;rende &Auml;u&szlig;erungen zum weiteren Verlauf der COVID-19-Pandemie durch das Coronavirus aufgefallen &ndash; oft ohne hinreichende Belege.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/115185-mediziner-schreiben-offenen-brief-an\/\">RT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Welche Medikamente gegen Corona?<\/strong><br>\nDeutschland hat einseitig auf Impfungen gegen Corona gesetzt und die Entwicklung von Medikamenten gegen Corona nicht unterst&uuml;tzt. Das k&ouml;nnte sich als fatale Fehlentscheidung herausstellen<br>\nSchneller als die Impfungen in Deutschland durchgef&uuml;hrt werden, mutiert das Corona-Virus global und wird hierzulande in immer neuen Variationen eingeschleppt. Bei Medikamenten gegen Corona sieht die Entwicklung deutlich schlechter als bei der Impfstoffentwicklung aus.<br>\nDie EU beabsichtigt nun, die Zulassung von Medikamenten gegen Corona zu beschleunigen. Parallel zum Impfstoff-Management will man nun mit den Herstellern die Entwicklung von geeigneten Arzneimitteln voranbringen. Ein konkreter Fahrplan scheint aber noch nicht vorzuliegen. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend die Entwicklung von Corona-Impfstoffen unglaublich schnell erfolgte, kommt man bei der der Suche nach geeigneten Medikamenten gegen Covid-19 kaum voran. Festzustellen ist, dass die Finanzierung der Medikamentenentwicklung deutlich schlechter ausf&auml;llt als bei der Impfstoffentwicklung. Daher fordern die einschl&auml;gigen Entwicklerteams jetzt ebenfalls eine Unterst&uuml;tzung seitens der Bundesregierung.<br>\nDas Problem besteht offenbar nicht in den Entwicklungskapazit&auml;ten, sondern in der Hauptsache in den teuren zulassungsrelevanten Studien, die kleine Unternehmen deutlich &uuml;berfordern. Die Bundesregierung z&ouml;gert bislang noch, eine Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die besonders aufwendige Studienphase III bereitzustellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Welche-Medikamente-gegen-Corona-6001535.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Rechnungshof r&uuml;gt Energiewende <\/strong><br>\nAltmaier kassiert verheerendes Zeugnis<br>\nHohe Verbraucherkosten, nicht nachvollziehbare Kalkulationen, Gef&auml;hrdung des Bev&ouml;lkerungszuspruchs und eine unsichere Stromversorgung: Schlimmer k&ouml;nnte das Zeugnis f&uuml;r die Energiewende kaum ausfallen. Der Bundesrechnungshof geht mit dem Bundeswirtschaftsministerium hart ins Gericht.<br>\nDer Bundesrechnungshof hat kurz vor Ende der Wahlperiode Wirtschafts- und Energieminister Peter Altmaier ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Die Strompreise f&uuml;r Privathaushalte seien die h&ouml;chsten in Europa, die Energiewende teuer und die &ldquo;Blackout&rdquo;-Gefahr untersch&auml;tzt, kritisieren die Pr&uuml;fer im Berichtsentwurf zur &ldquo;Umsetzung der Energiewende&rdquo;&hellip;<br>\nVersorgungssicherheit: &ldquo;unplausibel&rdquo;<br>\nDie Preise f&uuml;r Gro&szlig;verbraucher der Industrie seien moderat, die f&uuml;r Privathaushalte und kleinere Betriebe l&auml;gen aber teils um &uuml;ber 40 Prozent h&ouml;her als im EU-Durchschnitt. Das Ministerium definiere nicht genau, was es mit &ldquo;preisg&uuml;nstiger Versorgung&rdquo; meine.<br>\nDas Wirtschaftsministerium rechtfertigt sich laut Rechnungshof beim Thema Bezahlbarkeit mit dem Hinweis, man k&ouml;nne diese nicht an einem Indikator festmachen. Es geh&ouml;rten etwa auch Inflationsrate oder Einkommensentwicklung dazu. Die Pr&uuml;fer akzeptieren dies nur teilweise und verlangen eine sch&auml;rfere Definition von Bezahlbarkeit.<br>\nFerner sieht der Bundesrechnungshof auch die Gefahr von Stromausf&auml;llen nicht gebannt. Es entstehe im Zuge der Abschaltung von Kohle- und Atomkraftwerken eine Versorgungsl&uuml;cke von &uuml;ber f&uuml;nf Gigawatt Leistung. Dies entspricht etwa zehn gro&szlig;en Kohlekraftwerken. &ldquo;Im &Uuml;brigen sind die Annahmen des BMWI zur Versorgungssicherheit bei Elektrizit&auml;t teils zu optimistisch und teils unplausibel&rdquo;, hei&szlig;t es. Es fehle die Untersuchung eines &ldquo;Worst Case Szenarios&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Altmaier-kassiert-verheerendes-Zeugnis-article22460335.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Armin Laschet: Dreist l&uuml;gen<\/strong><br>\n(&hellip;) &ldquo;Nordrhein-Westfalen ist Vorreiterland bei der CO2-Einsparung&rdquo;, sagt Ministerpr&auml;sident Armin Laschet. &ldquo;NRW rettet den Hambacher Forst und ist Spitzenreiter in der deutschen Klimapolitik&rdquo;, behauptet der CDU-Chef. Das macht sprachlos.<br>\nNur leider ist das, was Armin Laschet hier twittert (Ausriss), glatt gelogen.<br>\nGerade hat seine Landesregierung n&auml;mlich die &ldquo;Leitentscheidung zur Braunkohle&rdquo; beschlossen. Mit dieser d&uuml;rfen die Tagebaue im Land bis mindestens Ende dieses Jahrzehnts weiterbetrieben werden.<br>\nBetreiber RWE begr&uuml;&szlig;t deshalb auch diese Leitentscheidung.<br>\nUmweltsch&uuml;tzer kritisieren sie jedoch: Die Abbruchkante des Tagebaus r&uuml;cke durch die Leitentscheidung so nah an den Hambacher Forst heran, dass das Biotop dadurch zerst&ouml;rt werde.<br>\nWas die Windkraft anbelangt: In Niedersachsen drehen sich Windr&auml;der mit einer Spitzenleistung von 11.430 Megawatt, in Brandenburg sind es knapp 7.500 Megawatt. Es folgt Schleswig-Holstein und erst danach das Land von Armin Laschet.<br>\n2019 hat &uuml;brigens das gr&uuml;n regierte Baden-W&uuml;rttemberg mehr Treibhausgase binnen eines Jahres eingespart. Verglichen mit dem Jahr 1990 liegen Th&uuml;ringen, Sachsen oder Rheinland-Pfalz sehr weit vor NRW.<br>\nTrotzdem behauptet Armin Laschet via Instagram: &ldquo;NRW ist Vorreiterland bei der CO2-Einsparung&rdquo; (Ausriss).<br>\nDer Hoffnungstr&auml;ger der Union l&uuml;gt also wie gedruckt.<br>\nWobei er in einem Punkt recht hat: Im Jahr 2020 wurden deutschlandweit in Nordrhein-Westfalen die meisten Windr&auml;der aufgestellt: 93 Neuanlagen.<br>\nIm Jahr davor waren es nur 38.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/deutschland\/armin-laschet-dreist-luegen\">Klimareporter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Anders wirtschaften: Systemwandel in der Landwirtschaft<\/strong><br>\n(&hellip;) In der Realit&auml;t wird aber auch die Landwirtschaft &ndash; nicht umsonst spricht man von Agrarindustrie &ndash; dem Wachstumsdiktat untergeordnet. Artenvielfalt sowie Natur- und Klimaschutz bleiben dabei oft auf der Strecke. Wie l&auml;sst sich das l&ouml;sen?<br>\nWenn nicht mehr nach &ouml;konomischen Effizienz-Ma&szlig;st&auml;ben produziert wird, wie wollen Sie dann eine wachsende Weltbev&ouml;lkerung ern&auml;hren?<br>\nDa gibt es nat&uuml;rlich f&uuml;r jede Meinung eine Studie. Ich denke, man sollte die Studien anschauen, die perspektivisch arbeiten: mit dem jetzigen Zustand der B&ouml;den ist das schwierig, aber wenn wir ihnen sechs, siebe Jahre geben, in denen wir sie aufbauen und integrierte Landwirtschaft betreiben, dann wird auch eine andere Produktivit&auml;t auf dem Quadratmeter m&ouml;glich werden. Au&szlig;erdem: was ist denn der Umkehrschluss? Wenn wir die Menschen nicht nachhaltig versorgen k&ouml;nnen, haben wir irgendwann ein megam&auml;&szlig;iges Problem. Wir k&ouml;nnen dann Nahrung im Labor z&uuml;chten. Aber wir k&ouml;nnen auch schlicht die Ern&auml;hrungsgewohnheiten so ver&auml;ndern, dass mit der gleichen Fl&auml;che mehr Menschen gesund satt werden. Den Fleischkonsum an die Empfehlungen zu gesunder Ern&auml;hrung anzupassen w&auml;re hier schon ein riesiger Schritt nach vorne. Auch das Ausma&szlig;, in dem produziertes Essen weggeschmissen wird, gilt es zu reduzieren. Ern&auml;hrungssicherheit ist bereits heute mehr eine Verteilungsfrage als eine Massenfrage.<br>\nWie stehen Sie zu dem Argument, dass eine &ouml;kologische Landwirtschaft mehr Boden f&uuml;r den gleichen Ertrag braucht und damit tendenziell klimasch&auml;dlicher ist als konventionelle Landwirtschaft?<br>\nAuch hier ist es doch wieder die Frage, was wir als Ertrag bezeichnen. Sobald ich zum Beispiel einrechne, dass Biodiversit&auml;t gesch&uuml;tzt wird, dass Wasser im Boden gespeichert wird und dass Humus aufgebaut wird, werde ich wahrscheinlich zu einer anderen Definition von Ertrag kommen. Und dann werde ich wahrscheinlich in jeder Region zu einem anderen Ergebnis kommen, weil ich ganz andere Voraussetzungen habe. Die Vision, mit der wir arbeiten sollten, ist die Nutzung der B&ouml;den so zu gestalten, dass sie langfristig m&ouml;glichst viele Dienstleistungen gleichzeitig bereitstellen k&ouml;nnen: Nahrung, Biodiversit&auml;t, Fruchtbarkeit, Klimasenke, Wasserspeicher, &Auml;sthetik, rurale Lebensr&auml;ume. Alle diese Potenziale sollten in die Diskussion einbezogen werden, die Forschungs- und Innovationsprogramme auch so multifunktional aufgesetzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.piqd.de\/klimawandel\/anders-wirtschaften-systemwandel-in-der-landwirtschaft\">piqd<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Vereinigte K&ouml;nigreich will seine Aktivit&auml;ten gegen Russland verst&auml;rken<\/strong><br>\nGro&szlig;britanniens neue Verteidigungsdoktrin ist etwas, das es nicht erreichen kann<br>\n(&hellip;) Die neue Strategie, wie sie in dem ver&ouml;ffentlichten Dokument angek&uuml;ndigt wird, zeigt, dass die Briten versuchen, ein unabh&auml;ngiger Akteur auf der Weltb&uuml;hne zu sein, ohne zu erkennen, dass die Tage ihrer imperialen Vorherrschaft vorbei sind und dass sie vollst&auml;ndig in der Einflusssph&auml;re der USA aufgegangen sind. Das Vereinigte K&ouml;nigreich war den gr&ouml;&szlig;ten Teil des 20. Jahrhunderts &uuml;ber ein Zwischenglied zwischen den USA und der Europ&auml;ischen Union, um Moskau in Schach zu halten. Nach dem Brexit ist das Vereinigte K&ouml;nigreich jedoch vollst&auml;ndig in Washingtons Schirm aufgegangen, da der Inselstaat seinen Einfluss und seine Macht nicht unabh&auml;ngig aus&uuml;ben kann.<br>\nDa sie nicht &uuml;ber das Milit&auml;rbudget oder die wirtschaftlichen Mittel verf&uuml;gen, um mit China, Russland, den USA oder sogar Deutschland auf Augenh&ouml;he zu sein, glauben sie, dass sie durch die Verkleinerung ihres Milit&auml;rpersonals einen pr&auml;gnanteren und nischenorientierten Apparat aufbauen k&ouml;nnen. Die Briten glauben, dass sie ihren Einfluss in weit entfernte Gebiete wie den Balkan und das Schwarze Meer projizieren k&ouml;nnen, indem sie Cyber-Kriegsf&uuml;hrung entwickeln. Dies war ein erwartetes Ergebnis, da die Briten versuchen, unabh&auml;ngig zu agieren, aber letztendlich werden sie nichts erreichen k&ouml;nnen, wenn es nicht an der Seite der USA geschieht.<br>\nObwohl die britische Strategie die Ver&auml;nderungen im internationalen System in Richtung Multipolarit&auml;t bezeugt und anerkennt, ist London immer noch ein Teil des westlichen Blocks und kann keine unabh&auml;ngigen Aktionen durchf&uuml;hren. In diesem Sinne sind die geopolitischen Ambitionen Gro&szlig;britanniens umstritten, da es sie nicht ohne erheblichen externen Input erreichen kann&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.antikrieg.com\/aktuell\/2021_03_29_dasvereinigte.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ist in Schweden die Demokratie in Gefahr?<\/strong><br>\nSeit Jahren ringt Schweden mit der Frage, welche Rolle die rechtsnationalen Schwedendemokraten im politischen Gef&uuml;ge spielen d&uuml;rfen. Dass sie nach einem Machtverlust der Linken ihren Einfluss ausdehnen k&ouml;nnten, gilt bei einigen als antidemokratischer S&uuml;ndenfall&hellip;<br>\nDie Sozialdemokraten f&uuml;rchten um ihre Macht<br>\n&hellip;L&ouml;fven wurde vorgeworfen, aus dem niedrigen Motiv des Machterhalts um jeden Preis eine Spaltung der Gesellschaft in Kauf zu nehmen, ja voranzutreiben.<br>\nWerden die &Auml;u&szlig;erungen von h&uuml;ben und dr&uuml;ben zum Nennwert genommen, kann daraus eigentlich nur ein Schluss gezogen werden: Schwedens Demokratie ist nicht mehr zu retten. Denn sollte es gelingen, die drohende Unterwanderung von rechts abzuwenden, dann nur zum Preis einer Unterh&ouml;hlung von links.<br>\nDas ist selbstverst&auml;ndlich nicht der Stand der Dinge, auch wenn die Tonlage sch&auml;rfer scheinen mag als auch schon. Bei L&ouml;fven und seinen Sozialdemokraten geht es darum, dass sie nach einer h&ouml;chstens mittelm&auml;&szlig;igen Vorstellung im Corona-Jahr ihre Felle langsam davonschwimmen sehen. Dass sie die n&auml;chsten Wahlen verlieren, ist eine reale M&ouml;glichkeit. Wenn sie die Karte der &laquo;Gefahr von rechts&raquo; schon jetzt spielen, ist das ein Zeichen f&uuml;r um sich greifende Nervosit&auml;t und ein mindestens indirektes Eingest&auml;ndnis daf&uuml;r, keine besseren Argumente aus der eigenen Arbeit mehr zu haben.<br>\nDennoch steckt hinter der Auseinandersetzung auch ein Problem, das Schweden schon seit Jahren umtreibt: Wie soll die politische &Ouml;ffentlichkeit mit dem Ph&auml;nomen der rechtsnationalen Schwedendemokraten umgehen?<br>\nDeren Entstehung aus einem rechtsextremistischen Umfeld vor rund drei&szlig;ig Jahren wird von den Linksparteien nach wie vor als Grund daf&uuml;r angef&uuml;hrt, weshalb sie von jeglichem politischen Einfluss fernzuhalten und als Bedrohung f&uuml;r die Demokratie anzusehen seien.<br>\nAllerdings sind die Schwedendemokraten in den vergangenen Jahren zur drittgr&ouml;&szlig;ten Parlamentspartei geworden, ironischerweise nicht zuletzt durch Zulauf aus traditionellen Arbeiter- und Gewerkschaftskreisen. Die unzweifelhaft unappetitlichen Wurzeln der Partei auf ihre gesamte heutige Erscheinung auszudehnen, greift jedoch zu kurz&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/ist-in-schweden-die-demokratie-in-gefahr-ld.1609122\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Die indo-pazifische &bdquo;Quad&ldquo; auf Anti-China-Kurs<\/strong><br>\n(&hellip;) Der Sicherheitsberater von US-Pr&auml;sident Biden, Jake Sullivan, kriegte sich gegen&uuml;ber den Journalisten kaum ein: &bdquo;Seien Sie gewiss, heute ist ein gro&szlig;er Tag f&uuml;r die amerikanische Diplomatie. Der Gipfel ist eine gro&szlig;artige Sache f&uuml;r den Pr&auml;sidenten und unser Land&ldquo;. Gemeint war die virtuelle Gipfelkonferenz der Quad-Gruppierung am 12.M&auml;rz, an der neben Pr&auml;sident Biden der australische Premierminister Morrison, der indische Premier Modi und der japanische Premier Sugo teilnahmen.<br>\nDer Quadrilaterale Sicherheitsdialog, kurz Quad genannt, erfuhr in der Tat in den wenigen Wochen der Amtszeit von Pr&auml;sident Biden eine enorme Aufwertung. Nahezu 13 Jahre d&uuml;mpelte er vor sich hin, erst im letzten Jahr wurde das Dialogforum auf die Ebene der Au&szlig;enminister angehoben, jetzt versuchten die Regierungschefs der vier gro&szlig;en Staaten, ihm eine dauerhafte Lebenskraft zu verleihen&hellip;<br>\n(&hellip;) Die Aktivierung der Quad ist zweifellos ein neues Merkmal in den internationalen Beziehungen der indo-pazifischen Region. Alle vier Staatenlenker bezeichneten das erste Gipfeltreffen euphorisch als &bdquo;historisch&ldquo;. Doch seine Aussagen und Festlegungen sowie die sie begleitenden Wertungen von US-Politikern sind eindeutig gegen das gr&ouml;&szlig;te Land Asiens gerichtet, die Spaltung des Kontinents wird vorangetrieben. Die USA als treibende Kraft versuchen, die Verteufelung Chinas auf eine breitere Basis zu stellen. Doch was sie China vorwerfen, betreiben sie selbst in einem viel gr&ouml;&szlig;erem Umfang. Wie anders als Druck und Erpressung sind ihre v&ouml;lkerrechtswidrigen Sanktionen gegen China und andere Staaten zu charakterisieren? Und eine Lektion &uuml;ber demokratische Werte in den USA mussten sich die US-Spitzendiplomaten Sullivan und Blinken ausgerechnet von einem KP-Politb&uuml;romitglied bei dem Treffen in Anchorage am 18. M&auml;rz anh&ouml;ren&hellip;.<br>\nDie Quad soll nach dem Willen ihrer Teilnehmer ein bleibender Faktor in der indo-pazifischen Region werden. Das n&auml;chste Gipfeltreffen wurde schon vereinbart, zwischenzeitlich soll es regul&auml;re Treffen auf Ministerebene geben. Die Arbeitsgruppen sollen bereits bis Jahresende erste Resultate f&uuml;r das weitere Vorgehen auf den ausgew&auml;hlten Sachgebieten liefern. Bleibt abzuwarten, welchen Widerhall die Quad international sowie regional findet. Nicht zu &uuml;bersehen ist, dass China in einer Reihe asiatischer Staaten &uuml;ber betr&auml;chtlichen Einfluss verf&uuml;gt. Auch d&uuml;rften gestandene regionale Gruppierungen mit eigenen Vorstellungen und Aktionen, wie die ASEAN, der Quad wohl erst einmal abwartend gegen&uuml;ber stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/das-blaettchen.de\/2021\/03\/die-indo-pazifische-quad-auf-anti-china-kurs-56482.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a>\n<p><strong>Dazu: China und Iran: Die &ldquo;Grundlage einer neuen Weltordnung&rdquo;<\/strong><br>\n(&hellip;) Was genau in dem Dokument steht, zu dessen Unterzeichnung am Wochenende der chinesische Au&szlig;enminister Wang Yi zu Mohammad Javad Zarif nach Teheran reiste, ist Gegenstand von Spekulationen, einig sind sich die Reaktionen darauf in der politischen Bedeutung. Die kann man kurz so auf den Punkt bringen: Die US-Politik der Isolation Irans funktioniert nicht wie von Washington gew&uuml;nscht, dem Anspruch der US-Regierung, sich neu als weltweite F&uuml;hrungsnation zu etablieren, erwachsen neue Formationen und Beziehungen als Gegen&uuml;ber.<br>\nDazu kommt die Perspektive, die ein Beobachter aus den Nahost-Think-Tank-Kreisen derart aufbl&auml;ttert: Auch westliche Nationen hatten die Chance gehabt, mit Iran auf Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit zum Vorteil beider Seiten zu setzen, stattdessen gab man dem Wirtschaftskrieg und der Politik des Regime Change den Vorzug -aufgrund einer Ideologie, die kompromisslos darauf baut, globale Hegemonie zu festigen.<br>\nWas wurde unterschrieben? Geht es nach Informationen der New York Times handelt es sich um ein bedeutendes Investment Chinas in mehrere Sektoren Irans. In den n&auml;chsten 25 Jahren sollen aus Bejing umgerechnet etwa 400 Milliarden Dollar in Iran investiert werden, als Gegenleistung sichert sich China die Lieferung iranischen &Ouml;ls und strategischen Einfluss&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/China-und-Iran-Die-Grundlage-einer-neuen-Weltordnung-6000954.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Myanmars nationale Schande ist die Tatmadaw<\/strong><br>\n(&hellip;) Die Tatmadaw ist und war &uuml;ber 60 Jahre lang die nationale Schande Myanmars&hellip;<br>\nMehr als jeder andere Akteur tr&auml;gt die Tatmadaw die Verantwortung f&uuml;r die ethnische Spaltung des Landes, f&uuml;r B&uuml;rgerkrieg, politische Unterdr&uuml;ckung und Verarmung&hellip;<br>\nDie Tatmadaw kr&ouml;nt jetzt ihre verkommene Geschichte der Spaltung und Gewalt&hellip; und versucht auf grausame Weise, ein Land zu unterdr&uuml;cken, das fast &uuml;berall in Aufruhr gegen sie ist&hellip;<br>\nDer sich entfaltende Widerstand gegen die Junta von Min Aung Hlaing ist eine Gelegenheit, die Fehler der Unabh&auml;ngigkeit und der Jahrzehnte danach zu korrigieren. Die Unabh&auml;ngigkeit erfolgte in ungl&uuml;cklicher Eile und unvollst&auml;ndig durch die Ermordung des Gr&uuml;ndungsvaters Aung San und das Vers&auml;umnis, Kompromisse zu schlie&szlig;en, die Gleichheit und Gleichberechtigung durch F&ouml;deralismus sicherstellen. Seit 1948 hat Myanmar eine zersplitterte politische Regelung. Der Fluch seiner Existenz ist ein Milit&auml;r, das sich lange Zeit als H&uuml;ter des Landes bezeichnet hat und die Politik und die Vielfalt des Landes zu seinem eigenen Vorteil manipuliert.<br>\nDie gegenw&auml;rtigen Umst&auml;nde machen es notwendig, dass sich das Volk Myanmars vereinigt und f&uuml;r eine Zukunft k&auml;mpft, die von der Tatmadaw in ihrer jetzigen Form befreit ist&hellip;. Es ist eine historische Gelegenheit, die Dinge zum Besseren zu wenden. Das Volk Myanmars hat &uuml;ber f&uuml;nf Jahrzehnte unter der Milit&auml;rregierung gelitten. Das letzte Jahrzehnt war ein stark konditionierter Versuch der Machtteilung zwischen dem Milit&auml;r und einer gew&auml;hlten Zivilregierung. Am Ende wollte sich das Milit&auml;r nicht an die Spielregeln halten, die sie selbst mit der Verfassung des Landes von 2008 aufgestellt hatten. Das Volk Myanmars verdient es, ein f&uuml;r alle Mal von der Milit&auml;rregierung befreit zu werden.<br>\nDie Frage, vor der Myanmars Volk jetzt steht, ist, wie die Junta besiegt werden kann. Dazu muss ein notwendiger, aber schmerzhafter Punkt gemacht werden: Bitten um internationale Hilfe werden nicht sinnvoll beantwortet werden&hellip; Die Unterst&uuml;tzung Russlands und Chinas f&uuml;r die Junta ist offensichtlich. Die harte Wahrheit ist, dass, sollte die Junta gewinnen und die Demonstranten unterdr&uuml;cken, die Welt einfach wieder mit der Regierung zusammenarbeiten wird, die die Junta bildet.<br>\nWie dem auch sei, die Realit&auml;t ist, dass das Volk Myanmars keine internationalen Retter braucht, damit die Junta scheitert. Myanmars Volk hat das Herz und die Tapferkeit, das zu tun, was f&uuml;r sich selbst notwendig ist&hellip; Es baut sich jetzt ein historischer Moment auf&hellip;Sich in der gemeinsamen Sache zu vereinen, um den Fluch, der Myanmars nationale Schande des Milit&auml;rs ist, ein f&uuml;r alle Mal zu beseitigen, ist notwendig, damit das Land endlich die S&uuml;nden und Fehler seiner fr&uuml;hesten Jahre berichtigen kann&hellip;<br>\nNur Myanmars Volk kann entscheiden, welche Mittel notwendig sind, um dies zu erreichen&hellip;Die Einheit muss aus der Solidarit&auml;t kommen, gegen einen gemeinsamen nationalen Feind, die Tatmadaw, auszuharren und sich im Grunde auf niemanden sonst zu verlassen in diesem Kampf f&uuml;r eine lebenswerte Zukunft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bangkokpost.com\/opinion\/opinion\/2090471\/myanmars-national-disgrace-is-the-tatmadaw\">Bangkok Post<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Originaltitel: Bangkok Post 27. M&auml;rz 2021: Myanmars national disgrace ist he Tatmadaw, eigene &Uuml;bersetzung. Dazu auch: B&uuml;rger krieg in Myanmar, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71084\">Teil I<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71152\">Teil II<\/a> auf den Nachdenkseiten.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-71210","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71210","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=71210"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71210\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":71215,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71210\/revisions\/71215"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=71210"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=71210"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=71210"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}