{"id":71243,"date":"2021-04-01T08:52:24","date_gmt":"2021-04-01T06:52:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71243"},"modified":"2021-04-01T08:52:24","modified_gmt":"2021-04-01T06:52:24","slug":"hinweise-des-tages-3832","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71243","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71243#h01\">Gerichtsentscheidungen zu Verordnungen und Allgemeinverf&uuml;gungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71243#h02\">Rechtfertigungsorgien aus dem Kanzleramt und konzertierte Hilfestellung von der ARD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71243#h03\">Stellungnahme der DGKH: FFP2-Maskenpflicht in Berlin gef&auml;hrdet mehr als dass sie n&uuml;tzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71243#h04\">Es ist ein stilles Leiden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71243#h05\">Floridas Gouverneur im Gespr&auml;ch mit Epidemiologen: Lockdowns sind der gr&ouml;&szlig;te Fehler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71243#h06\">Tausende Operationen fallen aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71243#h07\">Sozialhilfe f&uuml;r Daimler-Aktion&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71243#h08\">Der &ouml;sterreichische Sozialstaat: Schutz in der COVID-19-Krise, aber Verbesserungen notwendig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71243#h09\">Werkstatt wehrt sich gegen gek&uuml;rzte L&ouml;hne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71243#h10\">Unternehmen mit starker Mitbestimmung investieren mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71243#h11\">&bdquo;Ressourcen sind endlich, Geld ist es nicht&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71243#h12\">Der n&auml;chste Hedge-Fund-Unfall kommt bestimmt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71243#h13\">&ldquo;Zahnloser Scho&szlig;hund&rdquo;: Briten verspotten deutsche Finanzaufsicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71243#h14\">Beh&ouml;rdenwillk&uuml;r in Berlin: Intrigen, L&uuml;gen, Rechtsbeugung: Bauskandal um Fl&uuml;chtlingsheime wird immer wilder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71243#h15\">Weniger Steak, mehr Gr&uuml;n<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71243#h16\">Der Preis des Schulterschlusses<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71243#h17\">Krieg ist Frieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71243#h18\">Alle Infos zu den Osterm&auml;rschen 2021 der Friedensbewegung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gerichtsentscheidungen zu Corona-Einschr&auml;nkungen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Allgemeinverf&uuml;gung rechtswidrig: Shopping-Testpflicht in Brandenburg gekippt<\/strong><br>\nDas Potsdamer Verwaltungsgericht erkl&auml;rt die Shopping-Testpflicht f&uuml;r unzul&auml;ssig. Die Folgen daraus sind noch unklar. In Berlin ist die Pflicht am  Mittwoch in Kraft getreten.<br>\nDas Potsdamer Verwaltungsgericht hat die von Oberb&uuml;rgermeister Mike Schubert (SPD) mit einer Allgemeinverf&uuml;gung erlassene Shopping-Testpflicht gekippt. Das best&auml;tigte Gerichtssprecher Ruben Langer am Dienstag.<br>\nDie Allgemeinverf&uuml;gung erweise sich &ldquo;nach summarischer Pr&uuml;fung als rechtswidrig&rdquo;, teilte das Gericht mit. Sie sei unter anderem &ldquo;inhaltlich nicht hinreichend bestimmt&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/allgemeinverfuegung-rechtswidrig-shopping-testpflicht-in-brandenburg-gekippt\/27053898.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Sch&uuml;ler erreichen im Eilverfahren vorl&auml;ufige Beschulung in ihren jeweiligen Jahrgangsstufen an der Humboldt-Schule in Wiesbaden im Wege des Wechselunterrichts<\/strong><br>\nDie beiden antragstellenden Sch&uuml;ler besuchen die 8. bzw. 10. Klasse der Humboldt-Schule in Wiesbaden. Sch&uuml;ler der Mittelstufe werden momentan ausschlie&szlig;lich im Distanzunterricht beschult. Eine urspr&uuml;nglich zum 22.03.2021 geplante Aufnahme des Wechselunterrichts f&uuml;r die Jahrg&auml;nge 7-10 fand nicht statt. Mit ihrem Eilantrag begehrten die Sch&uuml;ler, sie zur Teilnahme am Wechselunterricht in ihren Jahrgangsstufen so lange zuzulassen, bis das Kultusministerium eine Konzeption erarbeitet habe, die die Mittelstufe beim Wechselunterricht ber&uuml;cksichtigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verwaltungsgerichtsbarkeit.hessen.de\/pressemitteilungen\/sch%C3%BCler-erreichen-im-eilverfahren-vorl%C3%A4ufige-beschulung-in-ihren-jeweiligen\">VG Wiesbaden<\/a><\/li>\n<li><strong>Gerichtsentscheidung: Bayerns Schuhl&auml;den d&uuml;rfen &ouml;ffnen<\/strong><br>\nIst der Schuhkauf ein Grundbed&uuml;rfnis? In Bayern wohl schon &ndash; von Donnerstag an d&uuml;rfen alle Schuhgesch&auml;fte wieder &ouml;ffnen. Sie sind unverzichtbar, entschied der Verwaltungsgerichtshof des Landes.<br>\nDas Chaos und die Verwirrung um die Anti-Corona-Ma&szlig;nahmen erreichen nun auch Bayern: Von Donnerstag an d&uuml;rfen die Schuhgesch&auml;fte in dem Freistaat nach einem Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs wieder f&uuml;r Kunden &ouml;ffnen. Ein H&auml;ndler aus Schweinfurt hatte schon im Februar im Eilverfahren gegen die bayerische Infektionsschutzma&szlig;nahmenverordnung zur Eind&auml;mmung der Coronapandemie geklagt und beantragt, sie f&uuml;r die Schuhbranche au&szlig;er Vollzug zu setzen. In ihr ist unter anderem die Schlie&szlig;ung aller Einzelh&auml;ndler geregelt, die nicht zur Grundversorgung geh&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/corona-krise-bayerns-schuhlaeden-duerfen-nach-urteil-wieder-oeffnen-a-8198a67b-e6f2-4b83-a125-ab2af2ea9429\">DER SPIEGEL<\/a><\/li>\n<li><strong>Gerichtsurteil: Belgien soll alle Corona-Einschr&auml;nkungen in 30 Tagen aufheben<\/strong><br>\nNach einem Gerichtsurteil muss Belgien wegen unzureichender Rechtsgrundlage innerhalb von 30 Tagen alle Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung des Coronavirus zur&uuml;cknehmen. Dies habe ein Gericht der Hauptstadt Br&uuml;ssel in erster Instanz nach einer Klage der Liga f&uuml;r Menschenrechte entschieden, berichteten am Mittwoch mehrere Medien. Eine Sprecherin des Innenministeriums best&auml;tigte das Urteil.<br>\nDie Liga f&uuml;r Menschenrechte hatte den belgischen Staat vor einigen Wochen verklagt, weil die Entscheidungen w&auml;hrend der Corona-Pandemie keine Rechtsgrundlage h&auml;tten. Das Urteil sieht nun eine Strafe von 5000 Euro t&auml;glich &ndash; aber maximal 200.000 Euro &ndash; vor, falls es nicht umgesetzt wird. Der fl&auml;mischen Zeitung &bdquo;De Standaard&ldquo; zufolge kann der belgische Staat Berufung einlegen. Diese h&auml;tte jedoch keine aufschiebende Wirkung.<br>\nDerzeit gelten im Land strenge Corona-Regeln. Belgierinnen und Belgier d&uuml;rfen nur mit einer Person au&szlig;erhalb des eigenen Haushalts engen Kontakt haben. Im Freien d&uuml;rfen sich vier Personen mit Maske treffen. Shoppen geht nur mit Termin. Restaurants, Kneipen und Caf&eacute;s sind ohnehin seit Monaten geschlossen. Im ganzen Land gilt schon lange eine n&auml;chtliche Ausgangssperre. Zudem darf man ohne triftigen Grund weder nach Belgien ein- noch aus dem Land ausreisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article229506361\/Gerichtsurteil-Belgien-soll-alle-Corona-Einschraenkungen-in-30-Tagen-aufheben.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Leider kommt in Deutschland das Bundesverfassungsgericht seiner Aufgabe nicht nach und duldet den Ausnahmezustand.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Rechtfertigungsorgien aus dem Kanzleramt und konzertierte Hilfestellung von der ARD<\/strong><br>\nEs sind Offenbarungseide im halben Dutzend, die man in diesen Tagen in Deutschland erlebt. Politische Offenbarungseide, kommunikative Offenbarungseide.<br>\nDas &ldquo;Oster-Ruhe&rdquo;-Desaster der vergangenen Woche war ein politisches und ein kommunikatives Desaster f&uuml;r die Regierenden und ihre Corona-Politik. F&uuml;r eines aber k&ouml;nnten sie gut sein: Die Fehler liegen offen zutage &ndash; Gelegenheit f&uuml;r politische Beobachter, endlich mit der Regierung abzurechnen. Stattdessen erlebt man aber allerorten Schongang.<br>\nDie gr&ouml;&szlig;te Bl&ouml;&szlig;e geben sich in diesen Tagen die Medien, besonders die &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender. Wer den vergangenen Sonntagabend erlebte, der konnte nicht anders, als an eine konzertierte Aktion der ARD zur Unterst&uuml;tzung der Corona-Politik der Bundesregierung zu glauben.<br>\nZuerst ein Staatsakt: Angela Merkel bei Anne Will. Merkel sagte nicht viel, au&szlig;er dass sie &ldquo;nicht gl&uuml;cklich&rdquo; sei mit den Ministerpr&auml;sidenten, den b&ouml;sen, den unartigen und mit ihren Beschl&uuml;ssen, den falschen. Sie sagt: &ldquo;Das erf&uuml;llt mich nicht mit Freude&rdquo; &ndash; und meinte Armin Laschet, als ob der daf&uuml;r da w&auml;re, ihr Freude zu bereiten. Vor einem Jahr hatte die Kanzlerin von &ldquo;&Ouml;ffnungs- und Lockerungsorgien&rdquo; gesprochen. Was man heute von ihr h&ouml;rt, sind Rechtfertigungsorgien.<br>\nSie sagte nicht viel, aber die Moderatorin fragte noch weniger. Wie eine Deb&uuml;tantin auf dem Abi-Ball mit der Lehrerin, so sprach die Frau, die seit 14 Jahren mit vier Jahren Unterbrechung die Sonntagabend-Talkshow der ARD moderiert, mit der Politikerin. Es gab keine Nachfragen. Schon gar nicht nach Gr&uuml;nden f&uuml;r Merkels Politik oder nach Fakten der Pandemie: Ist der Inzidenzwert &uuml;berhaupt geeignet, um das Risikopotenzial einer Epidemie einzusch&auml;tzen? Warum ber&uuml;cksichtigt die Kanzlerin nicht, dass ihre eigenen Experten ein Infektionsrisiko im Freien als praktisch nicht vorhanden charakterisieren?<br>\nStattdessen R&uuml;cksichtnahme mit der &ldquo;rhetorischen Wanderd&uuml;ne&rdquo; Merkel (Die Welt).<br>\nAm Tag danach nannte Die Welt das Gespr&auml;ch eine &ldquo;journalistische Kapitulationserkl&auml;rung&rdquo;, eine &ldquo;Osteransprache mit &Uuml;berl&auml;nge und in Interviewform. Diese sollte den Zuschauern nicht die Meinungsbildung erm&ouml;glichen, sondern den Autorit&auml;tsverlust der Kanzlerin bei den B&uuml;rgern stoppen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Rechtfertigungsorgien-aus-dem-Kanzleramt-und-konzertierte-Hilfestellung-von-der-ARD-6002685.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Stellungnahme der DGKH: FFP2-Maskenpflicht in Berlin gef&auml;hrdet mehr als dass sie n&uuml;tzt<\/strong><br>\nDer Beschluss des Berliner Senats, ab heute, Mittwoch, den 31. M&auml;rz 2021, eine FFP2-Maskenpflicht im &ouml;ffentlichen Leben einzuf&uuml;hren, wird aus Sicht der DGKH sehr kritisch gesehen und bedarf dringend der &Uuml;berpr&uuml;fung. Er gef&auml;hrdet mehr als dass er n&uuml;tzt.<br>\nDie DGKH hat bereits im Januar anl&auml;sslich eines &auml;hnlichen Beschlusses in Bayern kritisch zu einer FFP2-Maskenpflicht in der &Ouml;ffentlichkeit Stellung genommen und wiederholt diese nochmals.<br>\nFFP2-Masken sind Hochleistungs-Atemschutzmasken, die f&uuml;r den Arbeitsplatz bestimmt sind. Nur bei korrekter Anwendung &uuml;bertrifft ihre Wirksamkeit im Allgemeinen jene von chirurgischem Mund-Nasen-Schutz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.krankenhaushygiene.de\/informationen\/824\">Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Krankenhaushygiene e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Es ist ein stilles Leiden<\/strong><br>\nMelanie S. betreut die Bewohnerinnen und Bewohner in einem hessischen Pflegeheim. Sie liebt ihren Job &ndash; aber in der Pandemie muss sie mitansehen, wie die alten Menschen in der Isolation immer mehr vereinsamen. Das belastet auch sie stark.<br>\nManchmal k&auml;men ihr bei der Arbeit selbst die Tr&auml;nen, erz&auml;hlt Melanie S. (Name ge&auml;ndert). So wie heute wieder. Da stand sie dabei, als eine alte Dame ihren Ehemann im Pflegeheim besucht hat. Hat erlebt, wie die Tochter &uuml;ber das Handy &bdquo;zugeschaltet&ldquo; wurde, unendlich weit weg f&uuml;r den Vater das kleine Bild auf dem Display.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/es-ist-ein-stilles-leiden-90295166.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Floridas Gouverneur im Gespr&auml;ch mit Epidemiologen: Lockdowns sind der gr&ouml;&szlig;te Fehler<\/strong><br>\nIn den USA haben mittlerweile 17 Staaten die Einschr&auml;nkungen zur Eind&auml;mmung von COVID-19 weitestgehend aufgehoben. Einer der Vorreiter war der US-Bundesstaat Florida, in dem es nie eine Maskenpflicht und kaum Einschr&auml;nkungen gab. Auch die Schulen sind in Florida bereits seit September wieder ge&ouml;ffnet. Die Mainstream-Medien prophezeiten dem Bundesstaat bekannterma&szlig;en eine Katastrophe und zahlreiche Todesf&auml;lle im Zusammenhang mit COVID-19. Auch US-Pr&auml;sident Joe Biden sprach von einer &ldquo;Neandertaler&rdquo;-Entscheidung. Doch nun zeigte sich, dass die Zahl der Personen, die mit oder an COVID-19 starben, niedriger ist als in US-Durchschnitt &ndash; auch f&uuml;r Staaten, die einen harten Lockdown verh&auml;ngten. Einer der Gr&uuml;nde daf&uuml;r mag auch das schw&uuml;l-warme Klima in Florida sein. Floridas republikanischer Gouverneur, Ron DeSantis, sieht sich in seiner Strategie jedenfalls best&auml;tigt:<br>\n&ldquo;Was sind die linken Medien &uuml;ber uns hergezogen und haben gel&auml;stert, was wollten uns die Demokraten unter Druck setzen. Aber jetzt stellt sich heraus: Ich hatte recht.&rdquo;<br>\nDeSantis lie&szlig; sich bei seiner Corona-Strategie im September von verschiedenen Wissenschaftlern wie Michael Levitt und Jay Bhattacharya von der Stanford University sowie Martin Kulldorf von der Harvard Medical Schoool beraten. Bekannt wurden Kulldorf und Bhattacharya vor allem als Initiatoren der Great Barrington Declaration, in denen sich zahlreiche Mediziner sowie Epidemiologen gegen Lockdowns und stattdessen f&uuml;r einen gezielten Schutz der Risikogruppen einsetzten.<br>\nZusammen mit den Wissenschaftlern sowie der Epidemiologin Sunetra Gupta von der University of Oxford und Scott Atlas vom Medical Center der Stanford University zog Floridas Gouverneur in einer vom American Institute of Economic Research initiierten Gespr&auml;chsrunde nun Bilanz &uuml;ber Floridas Abschneiden in der Corona-Krise. In der Sitzung best&auml;tigte Kulldorf, dass mittlerweile offensichtlich sei, dass Lockdowns in der Corona-Krise weitgehend wirkungslos seien. Neben dem Lockdown seien auch die Kontaktnachverfolgung und die Maskenpflicht nicht geeignet, um die vulnerablen Gruppen zu sch&uuml;tzen. Auch Bhattacharya best&auml;tigte:<br>\n&ldquo;Ich denke, Lockdowns sind der gr&ouml;&szlig;te Fehler der &ouml;ffentlichen Gesundheit in der Geschichte. Ich denke, Lockdowns haben, wie Martin sagte, versagt, die Schwachen zu sch&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/nordamerika\/115197-floridas-gouverneur-im-gesprach-mit\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die ge&auml;u&szlig;erte Kritik am Lockdown und seinen Bef&uuml;rwortern k&ouml;nnte auch auf die Situation hierzulande &uuml;bertragen werden. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60021\">Die Exekutive in Bund, L&auml;ndern und Kommunen setzt engstirnig<\/a> &ndash; unterst&uuml;tzt durch einen kleinen Beraterkreis und &ldquo;Mainstream-Medien&rdquo; &ndash; auf restriktive Ma&szlig;nahmen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Tausende Operationen fallen aus<\/strong><br>\nIn der zweiten Welle der Pandemie sollten nicht mehr so viele Eingriffe verschoben werden wie in der ersten. Das hat nicht geklappt.<br>\nAls die deutschen Krankenh&auml;user vor etwa einem Jahr wegen der Corona-Pandemie erstmals in den Krisenmodus versetzt wurden, fielen binnen weniger Wochen Tausende Eingriffe aus. Jede Operation, die nicht dringend erforderlich war, wurde auf bessere Zeiten verschoben &ndash; um jedes Bett, jeden Arzt und jede Pflegekraft f&uuml;r die Versorgung schwerkranker Covid-19- Patienten zur Verf&uuml;gung zu haben. Doch die Hoffnung, dass sich die Situation in den Kliniken mit der Zeit bessert, hat sich nicht erf&uuml;llt. Neue Daten der Krankenkassen zeigen, dass die Situation w&auml;hrend der zweiten Welle der Pandemie im Winter zwar nicht ganz so gravierend war wie im ersten Lockdown im Fr&uuml;hjahr des vergangenen Jahres. Doch viel besser sieht es auch nicht gerade aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitung.faz.net\/faz\/deutschland-und-die-welt\/2021-03-31\/9aff1980b6ad7fb6b24360e84cdbebee\/?GEPC=s3&amp;s=09\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sozialhilfe f&uuml;r Daimler-Aktion&auml;re<\/strong><br>\nDaimler kassiert durch Kurzarbeit viel Geld vom Staat, um durch die Krise zu kommen &ndash; und zahlt seinen Aktion&auml;ren noch mehr Geld als Gewinnbeteiligung aus. In den Niederlanden ist das nach Protesten der Bev&ouml;lkerung verboten worden. [&hellip;]<br>\nDerweil verk&uuml;ndet Daimler-Chef Ola K&auml;llenius vor der Aktion&auml;rsversammlung an diesem Mittwoch frohe Botschaften. So sei es trotz Krise gelungen, die Erwartungen f&uuml;r das Gesch&auml;ftsjahr 2020 &ldquo;deutlich zu &uuml;bertreffen&rdquo;. Und, wie das &ldquo;Handelsblatt&rdquo; berichtet, sekundiert der Aufsichtsratsvorsitzende: Den Stresstest Corona-Krise, sagt Manfred Bischoff, habe der Konzern &ldquo;mit Bravour bestanden&rdquo;, das Unternehmen sei &ldquo;f&uuml;r die Zukunft hervorragend aufgestellt&rdquo;. In Zahlen bedeutet das: Die AnteilseignerInnen sollen mit 1,44 Milliarden Euro am Gewinn im Krisenjahr beteiligt werden, fast 50 Prozent mehr als beim letzten Mal. Auch die Aktien stehen hoch im Kurs. W&auml;hrend sie im Dezember 2019 &ndash; bevor Corona kam &ndash; noch mit knapp 50 Euro pro St&uuml;ck bewertet wurden, sind sie aktuell auf fast 75 Euro geklettert.<br>\nWie gelingen solche Kunstst&uuml;cke in Krisenzeiten? Etwas Unterst&uuml;tzung scheint jedenfalls nicht abtr&auml;glich. So hatte K&auml;llenius zwar im M&auml;rz 2020 betont, dass Daimler keine Staatshilfe ben&ouml;tige. Doch wenig sp&auml;ter schickte der Konzern zehntausende Mitarbeiter in Kurzarbeit, wobei die Agentur f&uuml;r Arbeit 700 Millionen Euro zur Finanzierung beisteuerte. Statt das Krisengeld an die Steuergemeinschaft zur&uuml;ckzuzahlen, wird es nun &uuml;ber Umwege an Investoren durchgereicht, von denen die gr&ouml;&szlig;ten derzeit aus China und Kuwait kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/wirtschaft\/522\/sozialhilfe-fuer-daimler-aktionaere-7402.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Dividenden trotz Staatshilfen: Daimler k&ouml;nnte Hilfe &ldquo;locker zur&uuml;ckzahlen&rdquo;<\/strong><br>\nIn der Krise erst Hilfe vom Staat in Millionenh&ouml;he annehmen und dann f&uuml;r denselben Zeitraum hohe Dividenden an die Aktion&auml;re aussch&uuml;tten: Das ist nach Ansicht der Organisation Finanzwende nicht nur moralisch verwerflich. Kampagnen-Chefin Lena Blanken erkl&auml;rt, warum sie das auch f&uuml;r betriebswirtschaftlich falsch h&auml;lt.<br>\nntv.de: Sie wollen heute anl&auml;sslich der Hauptversammlung bei Daimler dagegen demonstrieren, dass der Konzern, der in der Corona-Krise unter anderem in der Form von Kurzarbeitergeld von staatlicher Hilfe profitierte, eine Dividende aussch&uuml;ttet. Ist das ein generelles Ph&auml;nomen, dass Staatshilfe indirekt an die Aktion&auml;re flie&szlig;t, oder ist Daimler ein Einzelfall?<br>\nLena Blanken: Daimler ist ein eindr&uuml;cklicher Fall, unter anderem weil Konzernchef Ola K&auml;llenius selbst vorgerechnet hat, dass das Kurzarbeitergeld dem Unternehmen Einsparungen von 700 Millionen Euro gebracht hat. Au&szlig;erdem war Daimler sehr aktiv dabei, nach immer mehr Hilfe etwa in Form von Kaufpr&auml;mien zu rufen. Am Ende haben sie dann eine Lkw-Kaufpr&auml;mie und eine erh&ouml;hte Pr&auml;mie f&uuml;r E-Autos bekommen. Und jetzt sollen 1,4 Milliarden Euro an die Aktion&auml;re ausgesch&uuml;ttet werden, deutlich mehr als im letzten Jahr. Das passt f&uuml;r uns nicht zusammen. Aber es gibt viele weitere F&auml;lle: Auch BMW, VW oder Adidas und viele mehr planen, Dividenden zu zahlen, obwohl sie im vergangenen Jahr Steuerzahlergeld angenommen haben. Weil das so weit verbreitet ist, appellieren wir ja auch nicht nur an die Unternehmen, sondern fordern mit einer Unterschriftenaktion von den zust&auml;ndigen Ministern Olaf Scholz und Peter Altmaier, das generell zu unterbinden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Daimler-koennte-Hilfe-locker-zurueckzahlen-article22461957.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der &ouml;sterreichische Sozialstaat: Schutz in der COVID-19-Krise, aber Verbesserungen notwendig<\/strong><br>\nDie COVID-19-Krise verdeutlicht, wie unverzichtbar ein gut ausgebauter Sozialstaat f&uuml;r breite Bev&ouml;lkerungsschichten ist. Bestehende M&auml;ngel in der sozialen Absicherung &ndash; etwa f&uuml;r Armutsgef&auml;hrdete, Alleinerziehende, Jugendliche oder Solo-Selbstst&auml;ndige bzw. die geringe H&ouml;he des Arbeitslosengeldes &ndash; wurden bislang aber nur unzureichend behoben. Nun gilt es, den Sozialstaat auszubauen und seine Finanzierungsbasis zu verbreitern. Damit kann nicht nur die Arbeitslosigkeit abgebaut werden, sondern die Lebensbedingungen der meisten Menschen k&ouml;nnen verbessert werden. (&hellip;)<br>\nIm Fokus muss dabei eine offensive Arbeitsmarktpolitik stehen. Zentrale Ziele der Arbeitsmarktpolitik m&uuml;ssen jetzt folgende sein:\n<ul>\n<li>Erhalt der Arbeitspl&auml;tze der KurzarbeiterInnen auch &uuml;ber die Behaltefrist hinaus<\/li>\n<li>arbeitslos gewordene Menschen m&ouml;glichst gut zu unterst&uuml;tzen bzw. weiter zu qualifizieren<\/li>\n<li>Einf&uuml;hrung einer &ouml;ffentlichen Jobgarantie f&uuml;r Menschen, die sonst keine Besch&auml;ftigung mehr finden<\/li>\n<li>die Zahl der Arbeitslosen so rasch wie m&ouml;glich auf das Vorkrisenniveau zur&uuml;ckzubringen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zudem muss die Arbeitsmarktpolitik auf die besondere Betroffenheit bestimmter Gruppen, wie etwa Jugendlicher und junger Erwachsener, reagieren. Hier sind auch &bdquo;kreative&ldquo; kurzfristige L&ouml;sungen gefragt, wie etwa eine Ausweitung von Ausbildungspl&auml;tzen in &uuml;berbetrieblichen Lehrwerkst&auml;tten, weiterf&uuml;hrenden Schulen, Fachhochschulen und Universit&auml;ten. Auch hat die COVID-19-Krise gezeigt, dass &uuml;ber eine bessere Absicherung von (kleinen) Selbstst&auml;ndigen im Sozialsystem nachgedacht werden sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/der-oesterreichische-sozialstaat-in-der-covid-19-krise\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Werkstatt wehrt sich gegen gek&uuml;rzte L&ouml;hne<\/strong><br>\nCorona trifft auch Werkst&auml;tten f&uuml;r Menschen mit Behinderung. In einer Einrichtung in Siegen mussten die L&ouml;hne gek&uuml;rzt werden &ndash; zum Teil auf 150 Euro pro Monat. Die Betroffenen wehren sich.<br>\n&ldquo;Manche waren w&uuml;tend, manche haben geweint. Das war eine der schwersten Aufgaben in meiner Zeit seit ich im Werkstattrat bin&rdquo;, erinnert sich Uli Eimermann. Und meint damit den Tag, als die Belegschaft der Werkst&auml;tten f&uuml;r Menschen mit Behinderung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Siegen erfuhr, dass die L&ouml;hne gek&uuml;rzt werden. Das war im Januar.<br>\nDer 54-J&auml;hrige sitzt in seinem B&uuml;ro in der Werkstatt. Durch die T&uuml;r sieht er die Kolleginnen und Kollegen arbeiten. Hier schneiden sie zum Beispiel Gewinde, gravieren per Laser Firmenlogos oder verpacken Schrauben f&uuml;r die Industrie. Die Arbeit ist an die Handicaps der Besch&auml;ftigten angepasst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/tt-mittendrin-siegen-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Unternehmen mit starker Mitbestimmung investieren mehr<\/strong><br>\nUnternehmen mit starker Mitbestimmung der Besch&auml;ftigten investieren mehr in die Zukunft als Firmen mit schwacher oder ganz ohne Arbeitnehmermitsprache im Aufsichtsrat. Wenn institutionelle Investoren wie Hedgefonds oder Verm&ouml;gensverwalter gr&ouml;&szlig;eren Einfluss haben, scheint sich das hingegen negativ auf l&auml;ngerfristige Investitionen auszuwirken. Das ergibt eine neue Untersuchung von Forschern des Wissenschaftszentrums Berlin f&uuml;r Sozialforschung (WZB).<br>\nEs gibt zwei konkurrierende Theorien zu den betriebswirtschaftlichen Auswirkungen von Mitbestimmung. Die einen sagen: Ein starker Einfluss der Besch&auml;ftigten f&uuml;hrt in der Tendenz dazu, dass ein gr&ouml;&szlig;erer Teil des Kuchens an Arbeitnehmer geht &ndash; was den finanziellen Spielraum f&uuml;r Investitionen schm&auml;lert. Die anderen sagen: Gerade die Arbeitnehmer, die ein gro&szlig;es Interesse am langfristigen Erhalt ihrer Arbeitspl&auml;tze haben, setzen sich f&uuml;r Zukunftsinvestitionen ein &ndash; und verhindern, dass die daf&uuml;r n&ouml;tigen Finanzmittel als Dividenden oder &uuml;ber Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe an Anteilseigner ausgesch&uuml;ttet werden. Wer recht hat, l&auml;sst sich nur durch empirische Forschung beantworten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-unternehmen-mit-starker-mitbestimmung-investieren-mehr-31912.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;Ressourcen sind endlich, Geld ist es nicht&ldquo;<\/strong><br>\nDerzeit etabliert sich in der Wirtschaftswissenschaft eine neue Denkschule: die Modern Monetary Theory (MMT). Neu an ihr ist die empirische Betrachtung von Finanzsystem und Makro&ouml;konomie. Eine zentrale Erkenntnis: Der moderne Staat &ndash; bestehend aus Regierung und Zentralbank &ndash; kann unbegrenzt Ausgaben t&auml;tigen. Was folgt daraus?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.oekologiepolitik.de\/2021\/04\/01\/ressourcen-sind-endlich-geld-ist-es-nicht\/\">&Ouml;kologiepolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der n&auml;chste Hedge-Fund-Unfall kommt bestimmt<\/strong><br>\nGrossbanken sind die wichtigsten Geldgeber der Hedge-Fund-Branche und entsprechend exponiert. Die seit der Finanzkrise aufgebauten Eigenkapitalpolster helfen bis jetzt, Verluste zu absorbieren. Dennoch w&auml;re mehr Vorsicht angebracht.<br>\nDen j&uuml;ngsten Finanzskandalen ist eines gemeinsam: An ihrem Ursprung stehen Finanzintermedi&auml;re, die nicht als Banken aufgestellt sind und auch nicht als solche reguliert und beaufsichtigt werden. Sie heissen Greensill oder Archegos und z&auml;hlen zum Universum der Schattenbanken, das sich in den vergangenen Jahren weiter ausgedehnt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/archegos-und-hedge-funds-die-naechste-pleite-kommt-bestimmt-ld.1609331\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&ldquo;Zahnloser Scho&szlig;hund&rdquo;: Briten verspotten deutsche Finanzaufsicht<\/strong><br>\nWie unterschiedlich Wahrnehmungen sein k&ouml;nnen: F&uuml;r den scheidenden Bafin-Chef geh&ouml;rt seine Beh&ouml;rde auch nach dem Wirecard-Desaster zu den besten der Welt. Die renommierte &ldquo;Financial Times&rdquo; wirft ihr dagegen grenzenlose Inkompetenz vor und vergleicht sie mit einem Zwergspitz.<br>\nIm Skandal um die Wirecard-Pleite hat sich die Bundesanstalt f&uuml;r Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert &ndash; und muss deshalb viel Kritik einstecken. Die &ldquo;Financial Times&rdquo; (FT) legt heute nach: &ldquo;Deutschlands Finanzaufsichtsbeh&ouml;rde gleicht eher einem gealterten Zwergspitz als einem dynamischen Rottweiler&rdquo;, hei&szlig;t es in einem Kommentar. &ldquo;Der riesige Wirecard-Betrug hat die Bafin als zahnlosen Scho&szlig;hund entlarvt. Ihre Inkompetenz hallt &uuml;ber Deutschlands Grenzen hinaus nach.&rdquo; Nicht viel besser sei es ihr im Skandal um Greensill Capital und deren Bremer Bank gegangen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Briten-verspotten-deutsche-Finanzaufsicht-article22463090.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Beh&ouml;rdenwillk&uuml;r in Berlin: Intrigen, L&uuml;gen, Rechtsbeugung: Bauskandal um Fl&uuml;chtlingsheime wird immer wilder<\/strong><br>\nEin Berliner Bauprogramm f&uuml;r Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte strotzt vor Unregelm&auml;&szlig;igkeiten. Vor allem ein Bau versammelt erstaunlich viele Intrigen, Falschaussagen und Rechtsbeugungen auf sich. Der Einzelfall von Beh&ouml;rdenwillk&uuml;r ist reif f&uuml;r eine TV-Krimiserie und r&uuml;ckt das ganze Programm in ein zweifelhaftes Licht &ndash; und damit auch den Berliner Senat.<br>\nDie Liste an Vorw&uuml;rfen an den Berliner Senat ist lang in diesem Teil der Hauptstadt. Sie haben sich &uuml;ber drei Jahre rund um eine Fl&uuml;chtlingsunterkunft gesammelt und verwandeln die beschauliche Gegend im S&uuml;den der Stadt &ndash; mit Einfamilienh&auml;usern, Kleing&auml;rten und Kirche &ndash; in die Kulisse eines Verwaltungsthrillers. In Steglitz-Zehlendorf, genauer am Osteweg 63, baute die Stadt im Jahr 2020 eine von rund 50 &bdquo;Modularen Unterk&uuml;nfte f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge&ldquo; auf einem denkmalgesch&uuml;tzten Gel&auml;nde. Was Bewohner und der zust&auml;ndige Bezirk Steglitz-Zehlendorf ankreiden: Der Senat umging den Denkmalschutz mit krummen Listen, machte langj&auml;hrige Planungen f&uuml;r eine Schule zu Nichte, ignorierte konsequent den Protest der Bewohner und des Bezirks, nutzte ein Sonderbaurecht auf unzul&auml;ssige Weise und hat bis heute keine genauen Baukosten genannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/berliner-senat-intrigen-und-falschaussagen-krimireif-baut-sich-berlin-fluechtlingsheime-zu-luegengebaeuden_id_13134392.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Weniger Steak, mehr Gr&uuml;n<\/strong><br>\nDer Fleischkonsum der Deutschen soll sich halbieren, das w&uuml;rde den Zustand von B&ouml;den, Wasser und Biodiversit&auml;t verbessern helfen. Das Umweltbundesamt stellt seinen diesj&auml;hrigen Umweltmonitor vor. Beim Klima stehen die Indikatoren &ldquo;hei&szlig;e Tage&rdquo; und &ldquo;globale Lufttemperatur&rdquo; auf Rot.<br>\nDer Pr&auml;sident des Umweltbundesamtes (UBA), Dirk Messner, dringt auf eine Halbierung des Fleischkonsums in Deutschland. &ldquo;Wir m&uuml;ssen die Massentierhaltung reduzieren, damit die zu hohen Stickstoffeintr&auml;ge sinken und B&ouml;den, Wasser, Biodiversit&auml;t und menschliche Gesundheit weniger belastet werden&rdquo;, sagte er unl&auml;ngst in einem Interview.<br>\nSchon jetzt werde in Deutschland zwar etwas weniger Fleisch gegessen. Tats&auml;chlich war der Konsum 2020 mit 57,3 Kilogramm pro Person so niedrig wie noch nie seit der ersten Berechnung 1989.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/landwirtschaft\/weniger-steak-mehr-gruen\">Klimareporter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Der Preis des Schulterschlusses<\/strong><br>\nDie chinesische Gegenwehr gegen die j&uuml;ngsten EU-Sanktionen treibt die Debatte um weitere Strafma&szlig;nahmen und einen etwaigen engen Schulterschluss mit den Vereinigten Staaten voran. So wird etwa eine Abkehr von dem k&uuml;rzlich vereinbarten Investitionsabkommen mit der Volksrepublik diskutiert. Das Abkommen war nach erheblichen Anstrengungen vor allem Berlins zustandegekommen; es tr&auml;gt der Tatsache Rechnung, dass zentrale deutsche Konzerne existenziell auf das Chinagesch&auml;ft angewiesen sind: Volkswagen und Infineon etwa erzielen rund zwei F&uuml;nftel ihres Umsatzes in der Volksrepublik. Jetzt fordern transatlantisch orientierte Politikberater, Deutschland m&uuml;sse &ldquo;aufwachen&rdquo; und sich gegen &ldquo;Chinas &ouml;konomische Macht&rdquo; positionieren; ein einflussreicher Kommentator fordert den &ldquo;Schulterschluss&rdquo; mit Washington und spekuliert &uuml;ber die Positionierung Berlins im Falle eines US-amerikanisch-chinesischen Kriegs. Einen solchen Krieg ziehen US-Experten schon seit Jahren in Betracht &ndash; sind aktuell aber nicht mehr sicher, ob die Vereinigten Staaten ihn gewinnen w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8569\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Krieg ist Frieden<\/strong><br>\nEU-Friedensfazilit&auml;t als Anreizsystem f&uuml;r Milit&auml;reins&auml;tze und Waffenlieferungen<br>\nAm 22. M&auml;rz 2021 beschloss die EU die Regelungen f&uuml;r eine Europ&auml;ische Friedensfazilit&auml;t &ndash; klingt ja eigentlich nicht schlecht, k&ouml;nnte man meinen. Bei n&auml;herer Betrachtung entpuppt sich die Bezeichnung allerdings als grob irref&uuml;hrend, geht es dabei doch darum, EU-Milit&auml;reins&auml;tze und Waffenlieferungen an Drittstaaten k&uuml;nftig &bdquo;besser&ldquo; als mit den bisherigen Instrumenten finanzieren zu k&ouml;nnen. Zu allem &Uuml;berfluss wurde die mit &uuml;ber 5 Mrd. Euro ausgestattete Fazilit&auml;t auch noch als Schattenhaushalt (&bdquo;haushaltsexternes Instrument&ldquo;) in einer rechtlichen Grauzone au&szlig;erhalb des EU-Haushaltes angesiedelt. Dies hat unter anderem den &bdquo;Vorteil&ldquo;, dass das Treiben des Finanzinstrumentes der Kontrolle durch das Europ&auml;ische Parlament entzogen ist. Damit hat sich die EU eine gut best&uuml;ckte und unkontrollierbare Kriegskasse zugelegt, um ihre Interessen im Globalen S&uuml;den entweder selbst oder &uuml;ber Stellvertreter &bdquo;effektiver&ldquo; durchzusetzen. (&hellip;)<br>\nVon den 5,7 Mrd. Euro, die &uuml;ber die Friedensfazilit&auml;t zwischen 2021 und 2027 ausgesch&uuml;ttet werden sollen, werden auf dieses Jahr 420 Millionen entfallen &ndash; der deutsche Anteil davon wird 100 Mio. Euro betragen. Davon sollen 28 Mio. Euro f&uuml;r die Finanzierung von Milit&auml;reins&auml;tzen verwendet werden, die dem Einzelplan 14 (&bdquo;Verteidigungshaushalt&ldquo;) entnommen werden. Der Rest &ndash; also 72 Prozent der Gelder &ndash; flie&szlig;t in die Unterst&uuml;tzungsma&szlig;nahmen f&uuml;r Drittstaaten und damit wohl nicht zuletzt in die Subventionierung von R&uuml;stungsexporten.[20]<br>\nEin letzter Skandal rund um die EFF ist dabei die Verortung der Gelder zur &bdquo;Unterst&uuml;tzung&ldquo; der Aufr&uuml;stungsbem&uuml;hungen im Globalen S&uuml;den: Sie werden dem Allgemeinen Haushalt (Einzelplan 60) entnommen und fallen damit nicht dem Milit&auml;rhaushalt &bdquo;zur Last&ldquo;, wo sie aber &ndash; wenn schon &uuml;berhaupt &ndash; hingeh&ouml;ren w&uuml;rden. Viel sinnvoller w&auml;re es aber noch, die Friedensfazilit&auml;t in ihrer aktuellen Form sofort aufzul&ouml;sen und durch ein Instrument zu ersetzen, das diesen Namen auch tats&auml;chlich verdient.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2021\/03\/31\/krieg-ist-frieden\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Alle Infos zu den Osterm&auml;rschen 2021 der Friedensbewegung<\/strong><br>\nDie Osterm&auml;rsche finden in diesem Jahr vom 1. bis zum 5. April statt. Auf der folgenden Seite findest du alle wichtigen Informationen und Termine. Es werden dieses Jahr wieder viele Osterm&auml;rsche stattfinden. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation bieten Veranstalter*innen auch alternative Aktionsformen an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.friedenskooperative.de\/ostermarsch-2021\">Netzwerk Friedenkooperative<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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