{"id":71281,"date":"2021-04-01T12:30:50","date_gmt":"2021-04-01T10:30:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71281"},"modified":"2021-04-01T14:08:49","modified_gmt":"2021-04-01T12:08:49","slug":"generation-beleidigt-ein-neues-buch-ueber-eine-generation-mit-totalitaerem-machtanspruch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71281","title":{"rendered":"Generation beleidigt &#8211; Ein neues Buch \u00fcber eine Generation mit totalit\u00e4rem Machtanspruch"},"content":{"rendered":"<p>&bdquo;Generation beleidigt&ldquo; &ndash; treffender kann man die j&uuml;ngeren Generationen, die eine &bdquo;linke&ldquo; Identit&auml;tspolitik auf ihre Fahnen geschrieben haben, nicht charakterisieren. Die Franz&ouml;sin Caroline Fourest betitelt <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/buecher-mehr\/generation-beleidigt.html\">ihr Buch<\/a> zur Identit&auml;tspolitik so. Der Untertitel lautet: &bdquo;Von der Sprachpolizei zur Gedankenpolizei. &Uuml;ber den wachsenden Einfluss linker Identit&auml;rer. Eine Kritik&ldquo;. <strong>Udo Brandes<\/strong> hat das Buch f&uuml;r die NachDenkSeiten gelesen und stellt es vor.<br>\n<!--more--><br>\nCaroline Fourest ist eine franz&ouml;sische Intellektuelle. Sie arbeitet als Journalistin, Autorin und Filmemacherin unter anderem f&uuml;r Charlie Hebdo, als Kolumnistin f&uuml;r Zeitungen und lehrt am Sciences Po (das ist das &bdquo;Institut f&uuml;r politische Studien in Paris&ldquo;; das Institut genie&szlig;t in Frankreich ein sehr hohes Ansehen und gilt als Eliteeinrichtung). Im Zusammenhang mit diesen T&auml;tigkeiten hat sie sich viel mit dem Thema Identit&auml;tspolitik besch&auml;ftigt. Sie geh&ouml;rt selbst einer Minderheit an (sie ist lesbisch) und hat sich politisch gegen die Diskriminierung von Homosexuellen engagiert bzw. f&uuml;r deren Gleichberechtigung gek&auml;mpft. Sie beschreibt das so: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Ich habe das Recht zu lieben gegen homophobe Beschimpfungen behaupten m&uuml;ssen, die ich meine Kindheit und Jugend lang zu h&ouml;ren bekam. Meine ersten Schlachten schlug ich gegen Sexismus, Homophobie und Rassismus. Als Vorsitzende des Centre gay et lesbien habe ich f&uuml;r den Stammvater der &sbquo;Ehe f&uuml;r alle&lsquo; gek&auml;mpft. Um ihn zu verteidigen lie&szlig; ich mich von irgendwelchen Schergen unter dem Ruf &sbquo;dreckige Lesbe&lsquo; verpr&uuml;geln. Der Kampf f&uuml;r die Gleichheit hat mich gepr&auml;gt, doch dem f&uuml;r die Freiheit bleibe ich innigst verbunden. Wegen meiner Arbeit als Regisseurin und Journalistin, fr&uuml;here Mitarbeiterin von Charlie Hebdo, f&uuml;rchte ich um die Freiheit, sch&ouml;pferisch t&auml;tig zu sein, zu denken, zu zeichnen und zu spotten. S&auml;mtliche Facetten meiner Identit&auml;t haben meiner Analyse des Gleichgewichts gen&auml;hrt, das es in Sachen Redefreiheit und Gleichheit zu finden gilt&ldquo; (S. 10).\n<\/p><\/blockquote><p>Man kann also wahrlich nicht behaupten, dass die Autorin gegen&uuml;ber Minderheiten und ihrem Engagement voreingenommen w&auml;re. Das Gegenteil ist der Fall, wie in ihrem Buch auch immer wieder deutlich wird. Sie sagt es auch selbst noch einmal ausdr&uuml;cklich:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Es geht nicht darum, die guten alten Zeiten zu bedauern, in denen man sich an Homosexuellen, Schwarzen oder Juden auslassen durfte; noch darum, denjenigen R&uuml;ckendeckung zu geben, die das Verlangen nach Gleichheit mit einer phantasierten &sbquo;Tyrannei der Minderheiten&lsquo; verwechseln&ldquo; (S.10).\n<\/p><\/blockquote><p><strong>&bdquo;Ohne einen Aufschrei wird ihr kultureller Sieg vollst&auml;ndig sein&ldquo;<\/strong><\/p><p>Fourests Buch besch&auml;ftigt sich vor allem mit der Praxis der Identit&auml;tspolitik in Frankreich, den USA und Kanada. Trotzdem ist es auch f&uuml;r deutsche Leser interessant. Zum einen, weil in Deutschland die Verh&auml;ltnisse &auml;hnlich sind und auch hier immer wieder Cancel Culture und Zensurversuche bzw. totalit&auml;re Machtanspr&uuml;che von Minderheiten an der Tagesordnung sind. Zum anderen werden die im Buch beschriebenen hysterischen identit&auml;tspolitischen Exzesse, sofern sie hier noch nicht derartig schlimm ausgepr&auml;gt sein sollten, &uuml;ber kurz oder lang garantiert auch in Deutschland zu beobachten sein. F&uuml;r Frankreich diagnostiziert Fourest Folgendes:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Frankreich h&auml;lt sich noch ziemlich gut. Doch gehen auch in diesem Land bereits Gruppen von Studenten gegen Ausstellungen und Theaterst&uuml;cke vor, um deren Auff&uuml;hrung zu unterbinden oder einen Redner, der ihnen missf&auml;llt, am Reden zu hindern. Manchmal zerrei&szlig;en sie auch seine B&uuml;cher. Autodaf&eacute;s, die an das Schlimmste erinnern. Diese Kulturpolizei geht von keinem autorit&auml;ren Staat aus, sondern von der Gesellschaft und insbesondere einer Jugend, die &sbquo;aufgeweckt&lsquo; sein will, weil ultraempfindlich gegen jedwede Ungerechtigkeit. Was gro&szlig;artig w&auml;re, wenn sie dabei nicht auf Unterstellungen und inquisitorische Methoden verfiele. Die Millenials geh&ouml;ren weitgehend einer identit&auml;ren Linken an, die den wesentlichen Teil der antirassistischen Bewegungen und der LGBTI-Szene beherrscht und sogar den Feminismus spaltet. Ohne einen Aufschrei wird ihr kultureller Sieg vollst&auml;ndig sein&ldquo; (S. 8-9).\n<\/p><\/blockquote><p>Diese Diagnose k&ouml;nnte man im Wesentlichen auch auf Deutschland &uuml;bertragen. Lediglich in einem Punkt liegt Fourest meiner Meinung nach falsch: Diese identit&auml;re Bewegung besteht nicht aus &bdquo;den&ldquo; Millenials, sondern aus Millenials, die entweder den Minderheiten entstammen oder aus gut situierten b&uuml;rgerlichen Schichten kommen &ndash; und meistens in St&auml;dten leben. Millenials aus der Arbeiterschicht und dem Kleinb&uuml;rgertum, die vielleicht auch noch auf dem Land aufgewachsen sind, sind meiner Erfahrung nach nicht oder nur selten Anh&auml;nger der Identit&auml;tspolitik. <\/p><p><strong>D&uuml;rfen zuk&uuml;nftig nur noch Alkoholiker einen Alkoholiker spielen? <\/strong><\/p><p>Im Kapitel &bdquo;Castings auf der Grundlage von DNA-Tests&ldquo; (Castings = Besetzungen von Rollen) beschreibt Fourest wunderbar und mit bitterem Spot die Absurdit&auml;ten, die inzwischen in der amerikanischen Filmindustrie Einzug gehalten haben:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;H&auml;ufig werden Verleumdungskampagnen von Organisatoren initiiert, die den betreffenden Film nie gesehen haben. Begr&uuml;ndet wird die Ablehnung dann ausschlie&szlig;lich mit der DNA derjenigen, die im Film mitspielen oder ihn gedreht haben. Selbst dem so begabten Spike Lee, dem wohl ber&uuml;hmtesten afroamerikanischen Regisseur, warf man vor, dass er einen Film &uuml;ber Gewalt in Chicago drehte, wo er doch aus Brooklyn kommt. Das Politib&uuml;ro begn&uuml;gt sich nun nicht mehr damit, anhand der &sbquo;Rasse&lsquo; zu urteilen, es geht jetzt auch um die Meldeadresse und die Nachbarschaft. Man kann die Schauspielerinnen und Schauspieler, die auf eine Rolle verzichten mussten, weil sie f&uuml;r nicht schwarz genug befunden wurden, schon gar nicht mehr z&auml;hlen&ldquo; (S. 87-88).\n<\/p><\/blockquote><p>Auch die ber&uuml;hmte Hollywoodschauspielerin Scarlet Johansson traf es. Sie verzichtete aufgrund des &ouml;ffentlichen Drucks von Transgender-Aktivisten darauf, Dante Gill, einen transsexuellen Zuh&auml;lter in den siebziger Jahren, zu spielen. Fourest fragt zu recht, warum eine gro&szlig;e Hollywood-Schauspielerin davon abgehalten wird, eine Rolle zu spielen, die dazu beitr&auml;gt, Vorurteile abzubauen. Der Film w&uuml;rde ohne Scarlet Johansson schwieriger in die Kinos zu bringen sein und geringere Mittel haben &ndash; und ein geringeres Publikumsecho bekommen. Einige Zeilen vorher benennt sie eine Motivation, die ihre Frage zumindest teilweise beantwortet:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Solche Anschuldigungen werden bisweilen von Schauspielerinnen erhoben, die selbst die Rolle nicht bekommen haben. In diesem Falle (gemeint ist der Film &uuml;ber den transsexuellen Zuh&auml;lter; UB) kamen die Aufschreie von Tracy Lysette (die in &sbquo;Transparent&lsquo; mitspielt) und von Jamie Clayton, also von zwei Schauspielerinnen, die es hassen, auf die Rolle von Transsexuellen reduziert zu werden, und dennoch diesen Anspruch erheben, wenn es darum geht, eine Konkurrentin zu kritisieren&ldquo; (S. 88).\n<\/p><\/blockquote><p>Wenn man die Forderungen identit&auml;tspolitischer Aktivisten konsequent umsetzen w&uuml;rde, dann w&uuml;rde dies letztlich bedeuten, dass der Beruf des Schauspielers ad absurdum gef&uuml;hrt w&uuml;rde, weil nur noch ein echter Alkoholiker einen Alkoholiker spielen d&uuml;rfte, echte M&ouml;rder einen M&ouml;rder im Film. Ober eben nur noch Heterosexuelle einen Heterosexuellen: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Man muss auch die Kehrseite der Medaille sehen: Wenn diese Regeln im Film durchgesetzt werden, dann d&uuml;rfen Schauspieler, die einer Minderheit angeh&ouml;ren, auch nur noch Angeh&ouml;rige von Minderheiten darstellen und keine anderen Rollen mehr spielen&ldquo; (S. 89).\n<\/p><\/blockquote><p>Genau dagegen wehrt sich Fourest:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Als Filmemacherin m&ouml;chte ich Filme f&uuml;r die kommenden Generationen machen. Ich k&auml;me jedoch nie auf die Idee, einer heterosexuellen Frau zu verbieten, eine Lesbe zu spielen, wenn sie es glaubw&uuml;rdig und gut macht. Ganz im Gegenteil, es beweist, dass unsere K&auml;mpfe Erfolge zeitigen und die Barrieren allm&auml;hlich verschwinden&ldquo; (S. 84).\n<\/p><\/blockquote><p>Diese Beispiele allerdings sind noch vergleichsweise harmlos gegen das, was im Kapitel &bdquo;Der Alptraum von Evergreen&ldquo; von Fourest geschildert wird. Evergreen ist eine sehr linke Universit&auml;t im Bundesstaat Washington. Was dort geschah, erinnert mich an sozialpsychologische Experimente, die gezeigt haben, wie Menschen pl&ouml;tzlich zu gef&auml;hrlichen Sadisten werden, wenn sie pl&ouml;tzlich Macht aus&uuml;ben k&ouml;nnen. <\/p><p>Als der Universit&auml;tspr&auml;sident w&auml;hrend einer Auseinandersetzung mit Studenten, bei der die Studenten hochaggressiv waren, auf einen Studenten zeigte, rastete, so Fourest, die Menge aus: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;&rsquo;Das macht man nicht, du Hurensohn! Nimm deine Hand runter, George!&lsquo; Eine schwarze Studentin n&auml;herte sich ihm auf eine bedrohliche Art. Der Universit&auml;tspr&auml;sident senkte seine Hand und versteckte sie hinter seinem R&uuml;cken. Sklavisch entschuldigte er sich bei ihnen f&uuml;r noch die geringste Bewegung: &sbquo;Ich gebe mir M&uuml;he&lsquo;. Die Studenten lachten ihn daf&uuml;r aus. Erfreut dar&uuml;ber, die neuen Herren zu sein, f&uuml;hrten sie sich auf wie Sklavenhalter. Studenten war es gelungen, sich antirassistische Professoren zu unterwerfen. Eine Umkehrung, die sie sichtlich genossen&ldquo; (S. 124).\n<\/p><\/blockquote><p>Diese Vorf&auml;lle, so Fourest, seien nicht einfach so vom Himmel gefallen. Der Universit&auml;tspr&auml;sident habe nur geerntet, was er selbst ges&auml;t habe. George Summer Bridges, so sein Name, habe die Studenten n&auml;mlich darin best&auml;rkt, sich so auff&uuml;hren zu d&uuml;rfen:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Beseelt von guten antirassistischen Ansichten, zwang er Anfang des Jahres sein Lehrpersonal, sich &ouml;ffentlich auf einer B&uuml;hne mit ihrer &sbquo;Rasse&rsquo; vorzustellen, ihre Privilegien einzugestehen und sich f&uuml;r diese zu entschuldigen. (&hellip;) Ihre Stimmen zitterten. Und nicht nur derjenigen, die gezwungen worden waren, sich als &sbquo;wei&szlig;, heterosexuell und cis-gender&rsquo; vorzustellen. Lesbische Lehrerinnen, Frauen, die oftmals die ersten ihrer Klasse waren, die eine Universit&auml;t besuchten, mussten ihren Blick senken und sich f&uuml;r privilegiert erkl&auml;ren!&ldquo; (S. 124).\n<\/p><\/blockquote><p>Quelle f&uuml;r diese Beschreibungen sind offenbar Filmaufnahmen. Hier h&auml;tte ich mir gew&uuml;nscht, dass Fourest die Quelle exakter angegeben h&auml;tte, wie sie es ansonsten in ihrem Buch auch getan hat. <\/p><p><strong>Res&uuml;mee<\/strong><\/p><p>Selbst wenn man sich mit dem Thema &bdquo;Politische Korrektheit&ldquo; bzw. &bdquo;Identit&auml;tspolitik&ldquo; schon l&auml;nger kritisch besch&auml;ftigt und auch einiges dazu gelesen hat: Das Buch von Caroline Fourest kann einen mit der F&uuml;lle seiner Beispiele an unglaublichen Absurdit&auml;ten auch dann noch vom Hocker hauen (z. B. wenn selbst das Praktizieren von Yoga von kanadischen Aktivisten als &bdquo;kulturelle Aneignung&ldquo; gebrandmarkt wird). Wenn man ihr Buch gelesen hat, dann ist einem klar, dass die identit&auml;tspolitischen Aktivisten eine echte Gefahr f&uuml;r die Demokratie und unserer aller Freiheit sind. Diese Aktivisten, die sich selbst links verorten, stellen totalit&auml;re Machtanspr&uuml;che und sind genauso gef&auml;hrlich f&uuml;r die Demokratie wie Rechtsextremisten. Wir sollten solchen scheinheiligen Tugendw&auml;chtern nicht das Feld &uuml;berlassen, sondern uns gegen deren ebenso infantil-narzisstischen wie totalit&auml;ren Machtanspr&uuml;che zur Wehr setzen. Deshalb m&ouml;chte ich allen Lesern das Buch von Caroline Fourest ganz besonders ans Herz legen. Die Lekt&uuml;re lohnt sich. <\/p><p><strong>Caroline Fourest: Generation beleidigt, Von der Sprachpolizei zur Gedankenpolizei, &Uuml;ber den wachsenden Einfluss linker Identit&auml;rer, Eine Kritik, Edition TIAMAT, Berlin 2020, 143 Seiten, 18 Euro.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;Generation beleidigt&ldquo; &ndash; treffender kann man die j&uuml;ngeren Generationen, die eine &bdquo;linke&ldquo; Identit&auml;tspolitik auf ihre Fahnen geschrieben haben, nicht charakterisieren. Die Franz&ouml;sin Caroline Fourest betitelt <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/buecher-mehr\/generation-beleidigt.html\">ihr Buch<\/a> zur Identit&auml;tspolitik so. Der Untertitel lautet: &bdquo;Von der Sprachpolizei zur Gedankenpolizei. &Uuml;ber den wachsenden Einfluss linker Identit&auml;rer. Eine Kritik&ldquo;. <strong>Udo Brandes<\/strong> hat das Buch f&uuml;r die NachDenkSeiten<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71281\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":71282,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,201,208,11],"tags":[3041,2367,2686,922],"class_list":["post-71281","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-ideologiekritik","category-rezensionen","category-strategien-der-meinungsmache","tag-cancel-culture","tag-filmindustrie","tag-identitaetspolitik","tag-totalitarismus"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/210401_beleidigt.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71281","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=71281"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71281\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":71303,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71281\/revisions\/71303"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/71282"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=71281"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=71281"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=71281"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}