{"id":71304,"date":"2021-04-02T15:00:59","date_gmt":"2021-04-02T13:00:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71304"},"modified":"2021-04-09T09:32:43","modified_gmt":"2021-04-09T07:32:43","slug":"zum-ostermarsch-sicherheit-neu-denken-heisst-in-frieden-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71304","title":{"rendered":"Zum Ostermarsch: Sicherheit neu denken hei\u00dft in Frieden leben"},"content":{"rendered":"<p>Neben dem Kohleausstieg bedarf es eines Milit&auml;rausstiegs, um die Bedrohung f&uuml;r die Zivilisation abzuwenden. Da zu abrupte L&ouml;sungen die F&auml;higkeiten der Menschen, den Wandel zu gestalten, &uuml;berfordern k&ouml;nnen, sind pr&auml;zise und realisierbare Zwischenschritte wichtig. Das Konzept &lsquo;<a href=\"https:\/\/www.sicherheitneudenken.de\/media\/download\/variant\/186329\/\">Sicherheit neu denken<\/a>&lsquo; der evangelischen Landeskirche in Baden kann dabei konstruktiv und hilfreich sein. Von <strong>Bernhard Trautvetter<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nImmer offensichtlicher bietet der Milit&auml;rsektor keine Sicherheit, auch wenn er mit dem Begriff &lsquo;Sicherheitspolitik&rsquo; reingewaschen wird. Die M&auml;chtigen lenken vom Milit&auml;r als Klimasch&auml;diger ab, obwohl seine CO2-Emissionen und sein Ressourcenverbrauch wesentlich zur Gefahr f&uuml;r die Zivilisation beitragen. Das Milit&auml;r verschlingt nach offiziellen Angaben weltweit im Stundentakt &uuml;ber 230 Millionen US-Dollar. Die circa 2000 Milliarden Jahreskosten des Milit&auml;rsektors weltweit entziehen der Gesellschaft Unsummen, die da fehlen, wo Menschen Unterst&uuml;tzung brauchen, wo gute und breite Bildung sowie Versorgung, Gesundheit und Naturschutz finanziert werden m&uuml;ssen. Sie schw&auml;chen die Menschheit beim Ringen um Zukunft [<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]. Das Konzept &bdquo;Sicherheit neu denken&ldquo; r&auml;umt mit der Idee einiger Linker und der Gr&uuml;nen auf, dass so genannte humanit&auml;re Interventionen die Chancen auf humanit&auml;re Entwicklungen steigern. [<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>]<\/p><p>Abr&uuml;stung setzt dringend f&uuml;r Klimaschutz ben&ouml;tigte Mittel frei. R&uuml;stung und Milit&auml;reinsatz d&uuml;rfen die Biosph&auml;re nicht weiter sch&auml;digen [<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]. Kriege und Konfrontation k&ouml;nnen sonst den immer enger werdenden Notausgang der Menschheit in eine zukunftsf&auml;hige Gesellschaft  verschlie&szlig;en. Der Generalsekret&auml;r der Welthungerhilfe, Mathias Mogge, erkl&auml;rte: <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Es ist ein Skandal, dass die Ums&auml;tze der 25 gr&ouml;&szlig;ten R&uuml;stungsfirmen weltweit steigen, w&auml;hrend das Geld f&uuml;r eine nachhaltige Bek&auml;mpfung des Hungers fehlt. &hellip; Aktuelle Studien zeigen, dass j&auml;hrlich 40 bis 50 Milliarden Euro f&uuml;r die kommenden zehn Jahre ausreichen w&uuml;rden, um den Hunger in der Welt bis 2030 zu besiegen. Das hei&szlig;t, dass der Jahresumsatz der 25 gr&ouml;&szlig;ten Firmen im R&uuml;stungsgesch&auml;ft fast ausreichen w&uuml;rde, um keinen Menschen mehr hungern zu lassen.&rdquo; [<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>]\n<\/p><\/blockquote><p>Neben dem m&ouml;glichst baldigen Kohleausstieg bedarf es in der gleichen Zeit genauso dringend eines Milit&auml;rausstiegs, um die Bedrohung f&uuml;r die Zivilisation abzuwenden.  Da jede abrupte Null-L&ouml;sung die M&ouml;glichkeiten und F&auml;higkeiten der Menschen, den Wandel zu gestalten, &uuml;berfordern kann, sind pr&auml;zise und realisierbare Zwischenschritte, wie sie die evangelische Landeskirche in Baden in ihrem Konzept &lsquo;<a href=\"https:\/\/www.sicherheitneudenken.de\/media\/download\/variant\/186329\/\">Sicherheit neu denken<\/a>&lsquo; entwickelt hat, konstruktiv und hilfreich. Das Zukunftskonzept verbindet ambitionierte Schritte mit umsetzbaren Zeitvorgaben.  <\/p><p>Die greifbaren Alternativen, die &lsquo;Sicherheit neu denken&rsquo; aufzeigt, k&ouml;nnen die Motivation von Menschen befl&uuml;geln, sich f&uuml;r das &Uuml;berleben &ndash; und damit auch ihr eigenes &ndash; einzusetzen.  Der besondere Vorteil von &lsquo;Sicherheit neu denken&rsquo; besteht darin, dass das Konzept Instrumente, die in Friedensprozessen bereits erfolgreich zum Einsatz kamen, mit klaren Zeitvorgaben f&uuml;r die knappe noch nutzbare Zeit verbindet.<\/p><p>Die Initiative wird entsprechend bereits von  einigen Kr&auml;ften der Friedensbewegung unterst&uuml;tzt, darunter &ldquo;Pax Christi&rdquo;, die Internationalen &Auml;rzte zur Verh&uuml;tung des Atomkrieges &ldquo;IPPNW&rdquo;, &ldquo;Ohne R&uuml;stung leben&rdquo;, die  Deutsche Frieden-Gesellschaft &ldquo;DFG-VK&rdquo;, der Bund soziale Verteidigung &ldquo;BSV&rdquo;, das &ldquo;Forum Friedensethik&rdquo;  und die &ldquo;Martin Niem&ouml;ller Stiftung&rdquo;. &Ouml;kologische Gruppierungen zur Rettung der Zukunft f&uuml;r die Menschheit sind ebenfalls mit den Aktiven von &lsquo;Sicherheit neu denken&rsquo; im Austausch.<\/p><p>Die Autoren verweisen auf das Ergebnis des Friedensgutachtens 2020, dem zufolge die Mehrheit der sogenannten &lsquo;Humanit&auml;ren Interventionen&rsquo; selbst nach Jahren nicht zu einer &Uuml;berwindung der gewaltsamen Notlagen oder gar ihrer Ursachen hatten beitragen k&ouml;nnen, im Gegenteil: Die Probleme verst&auml;rken sich und sie t&uuml;rmen sich immer weiter auf, solange die Ma&szlig;nahmen an den Ursachen vorbeigehen [<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>].<\/p><p>Die Akteure ver&ouml;ffentlichten ihr Szenario zur L&ouml;sung dieses Problems erstmals 2018. Es umfasst f&uuml;nf Handlungsfelder: <\/p><p><strong>1.<\/strong> Um die Eskalation von Konflikten zwischen den Staaten von vorneherein abzuwenden, sind international gerechte Au&szlig;enbeziehungen zu etablieren. <\/p><p><strong>2.<\/strong> Um die &ouml;kologischen Zukunftsgef&auml;hrdungen abzuwenden, ist die Entwicklung der Staaten auf Nachhaltigkeit auszurichten. Die EU soll ihre Anrainerstaaten dabei unterst&uuml;tzen. <\/p><p><strong>3.<\/strong> Um niemanden zu benachteiligen, bedarf es einer internationalen Sicherheitsarchitektur aller Staaten; Sicherheit meint hier die Sicherheit der Lebensgrundlagen. <\/p><p><strong>4.<\/strong> Diese Architektur kann in der Form resilienter Demokratien gewaltfrei sein, sodass die Staaten ihre Angelegenheiten partnerschaftlich regeln. <\/p><p><strong>5.<\/strong> In der Logik dieser Schritte und auch um sie finanzierbar zu machen, sind die Bundeswehr und die R&uuml;stungsindustrie in einem Konversionsprozess auf zivile und produktive Prozesse umzustellen.<\/p><p>Die Erfahrungen nicht nur der letzten Jahre zeigen: Milit&auml;reins&auml;tze sind f&uuml;r die L&ouml;sung von Problemen und Konflikten ungeeignet. Den Schl&uuml;ssel zur Herbeif&uuml;hrung von Sicherheit im Sinn einer Stabilisierung der Lebensverh&auml;ltnisse bieten zivile Mittel an, die die Friedensforschung bereits herausgearbeitet hat. F&uuml;r &lsquo;Sicherheit neu denken&rsquo; ist eine Umwidmung von R&uuml;stungsmilliarden im Bundeshaushalt zugunsten der St&auml;rkung von Friedensinstitutionen wie der UNO der weit aussichtsreichere Weg; auch die Nutzung der freiwerdenden Mittel zum Beispiel f&uuml;r eine nachhaltige Entwicklung Afrikas sowie generell zur Gesundung des Klimas zwischen den Menschen und damit zu einer zukunftsf&auml;higen Gesellschaft k&ouml;nnte neue Sicherheit schaffen. Milliarden f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie und f&uuml;r milit&auml;rische Aktivit&auml;ten wie Man&ouml;ver, sogenannte Eins&auml;tze oder auch offiziell erkl&auml;rte Kriege untergraben die Sicherheit. Das &ouml;sterreichische Bundesheer erf&auml;hrt aktuell einen radikalen Umbau, auf den die Friedensfreunde und -freundinnen verweisen: <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Das &ouml;sterreichische Bundesheer steht vor einer tief greifenden Umstrukturierung. Die Ressortf&uuml;hrung reduziert die milit&auml;rische Landesverteidigung auf ein Minimum. Das Milit&auml;r wird auf Cyberdefence und Katastrophenschutz ausgerichtet. Die&hellip; Bedrohungsszenarien und Forderungen von zig Mrd. Euro werden vom Tisch gewischt.&rdquo; [<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>]\n<\/p><\/blockquote><p>Genauso vision&auml;re und entschiedene Schritte lassen sich allen f&uuml;nf Handlungsfeldern von &lsquo;Sicherheit neu denken&rsquo; zuordnen:<\/p><p>Zu <strong>1.<\/strong> und <strong>2.<\/strong>: So wie Deutschland im 20. Jahrhundert seine sogenannte &lsquo;Erbfeindschaft&rsquo; mit Frankreich beendet hat [<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>], geht es aktuell darum, Br&uuml;cken in Richtung Russland zu bauen, dessen  Territorium Deutschland im 20. Jahrhundert zweimal &uuml;berfallen hat. Eine Wirtschafts- und Sicherheitspartnerschaft mit Russland im Rahmen einer Eurasischen Wirtschaftsunion kann auch als Ausgangspunkt f&uuml;r weitere Entwicklungspartnerschaften, etwa mit der Arabischen Liga und der Afrikanischen Union, dienen.<\/p><p>Zu <strong>3.<\/strong>: Die Pr&auml;ambel des 2+4-Vertrages zur Deutschen Einheit, auf dessen Grundlage Deutschland in seiner heutigen Form existiert, fordert von den Staaten ein, dass sie sich f&uuml;r eine Europ&auml;ische Friedensordnung einsetzen, die die Sicherheitsinteressen aller Staaten ber&uuml;cksichtigt, auch Russlands. Entsprechend k&ouml;nnte die Bedeutung der Nato f&uuml;r westliche Staaten zugunsten einer St&auml;rkung der Organisation f&uuml;r Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa zun&auml;chst reduziert werden, ehe sie in einer weltweiten Friedensordnung aufgeht.<\/p><p>Zu <strong>4.<\/strong>: Als Gesellschaft, die auf die Partizipation der Menschen aufgebaut ist, f&ouml;rdern resiliente Demokratien die F&auml;higkeit zur l&ouml;sungsorientierten Bew&auml;ltigung gro&szlig;er Herausforderungen, unter anderem durch einen Ausbau der Sozialarbeit und durch Qualifizierungsprogramme zur Konfliktl&ouml;sung. Der nach innen wirkenden, konstruktiven Bearbeitung von Spannungen entspricht eine Au&szlig;enpolitik der zivilen Krisenpr&auml;vention anstelle von milit&auml;rischer Gewalt.<\/p><p>Zu <strong>5.<\/strong>: Hier geht es darum, dass die Konversion von der R&uuml;stungs- zur zivilen Produktion sozialvertr&auml;glich gestaltet wird.<\/p><p>Die Zeithorizonte sind so ehrgeizig, wie sie notwendig sind, um das rettende Ufer noch zu erreichen: Unmittelbar jetzt sollen die B&uuml;rgschaften der Bundesregierung f&uuml;r Ausfallrisiken bei Waffengesch&auml;ften gestoppt werden. Die Schulen entwickeln Konzepte der Friedenserziehung und des gewaltfreien Umgangs mit Interessengegens&auml;tzen und Konflikten. Circa 2025 soll der Bundestag den Umstieg zu einer zivilen Sicherheitspolitik beschlie&szlig;en.<\/p><p>Im Anschluss sollen konkrete Verhandlungen mit Russland &uuml;ber eine Wirtschaftszone von Lissabon bis Wladiwostok beginnen. Ab circa 2027 erh&auml;lt ein &lsquo;Internationales Technisches Hilfswerk&rsquo; &ldquo;zivil nutzbare Ausr&uuml;stungen f&uuml;r seine weltweite technische und medizinische Katastrophenhilfe, f&uuml;r die die ehemaligen Anlagen der R&uuml;stungsproduktion umgestaltet werden&rdquo;.<\/p><p>Die Organisation f&uuml;r Sicherheit und Zusammenarbeit und die UNO gr&uuml;nden in den fr&uuml;hen 2030er Jahren Zentren zur Krisenpr&auml;vention und zum sozialen Widerstand. Die Nato-Mitgliedschaft Deutschlands wird im Laufe der 2030er Jahre auf rein zivile Ma&szlig;nahmen der Friedenssicherung umgestellt. <\/p><p>2040 ist die R&uuml;stungsproduktion Deutschlands diesem Konzept zufolge vollst&auml;ndig auf zivile Produktion umgestellt. Die Bundeswehr geht in einer komplett auf Nachhaltigkeit ausgerichteten  Institution zur zivilen Sicherheitspolitik auf und sie kooperiert vollumf&auml;nglich mit dem &lsquo;Internationalen Technischen Hilfswerk&rsquo;. Sicherheitspolitik ist komplett auf nachhaltige Prozesse der Erhaltung des Lebensraumes  der Menschen umgestellt. Um diese Ziele zu erreichen, geht es auch um die vollst&auml;ndige nukleare Abr&uuml;stung. <\/p><p>Mit Konversion und Abr&uuml;stung werden Mittel frei, um in Afrika, im Nahen Osten sowie in Osteuropa einen &ldquo;stabilen Friedensg&uuml;rtel&rdquo; aufbauen zu k&ouml;nnen. Mit diesem Konzept vertr&auml;gt sich auch kein Waffenexport. Die UNO-Blauhelme werden auf rein polizeiliche Kr&auml;fte umgestellt, wie es sie auch in den demokratischen Staaten gibt. Wahrheitskommissionen nach s&uuml;dafrikanischem Vorbild verarbeiten Verletzungen der Menschenrechte durch alle Staaten, die die UNO-Charta verletzt haben. [<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>]<\/p><p>Dieses Konzept ruft nicht zu einer kompletten Umw&auml;lzung der Lebensverh&auml;ltnisse auf, sondern es ist mit sehr konkreten Schritten darauf gerichtet, eine unkontrollierbare &ouml;kologische Katastrophe in der nahen Zukunft abzuwenden, um die Sicherheit des Lebens nachhaltig zu erreichen. Dies k&auml;me bereits einer Revolution im Sinn einer Umw&auml;lzung aller Lebensverh&auml;ltnisse gleich. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Beispielsweise verschlingt er im Stundentakt circa 230 Mio. US-Dollar; diese Zahl ist ein Rechenresultat: Laut dem schwedischen Friedensforschungsinstitut SIPRI summiert sich die Weltr&uuml;stung auf eine Jahressumme von fast 2000 Mrd. US-Dollar. Daraus ergibt sich der Minutenverbrauch. Quelle: <a href=\"https:\/\/www.sipri.org\/sites\/default\/files\/Data%20for%20world%20regions%20from%201988%E2%80%932019.pdf\">sipri.org\/sites\/default\/files\/Data%20for%20world%20regions%20from%201988%E2%80%932019.pdf<\/a> <\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] <a href=\"https:\/\/taz.de\/Linken-Politiker-ueber-Sicherheitspolitik\/!5750029\/\">taz.de\/Linken-Politiker-ueber-Sicherheitspolitik\/!5750029\/<\/a> <strong>UND:<\/strong> <a href=\"https:\/\/cms.gruene.de\/uploads\/documents\/2021_Wahlprogrammentwurf.pdf\">gruene.de\/uploads\/documents\/2021_Wahlprogrammentwurf.pdf<\/a> S.133<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] <a href=\"https:\/\/watson.brown.edu\/costsofwar\/files\/cow\/imce\/papers\/2019\/Pentagon%20Fuel%20Use%2C%20Climate%20Change%20and%20the%20Costs%20of%20War%20Final.pdf\">watson.brown.edu\/costsofwar\/files\/cow\/imce\/papers\/2019\/Pentagon%20Fuel%20Use%2C%20Climate%20Change%20and%20the%20Costs%20of%20War%20Final.pdf<\/a>  &ndash; <strong>Zitat:<\/strong><br>\nDie &ldquo;Kapazit&auml;ten f&uuml;r milit&auml;rische Gewalt &hellip; erfordern gro&szlig;e Mengen &hellip; fossiler Brennstoffe. Wie General D. Petraeus 2011 sagte: &ldquo;Energie ist das Lebenselixier unserer Kriegsf&uuml;hrungsf&auml;higkeiten.&rdquo; &hellip;Das Verteidigungsministerium ist der weltweit gr&ouml;&szlig;te institutionelle Nutzer von Erd&ouml;l und dementsprechend der gr&ouml;&szlig;te Produzent von Treibhausgasen (THG) in der Welt. &hellip; Die beste Sch&auml;tzung der Treibhausgasemissionen des US-Milit&auml;rs von 2001, als die Kriege mit der US-Invasion in Afghanistan begannen, bis 2017 ist, dass das US-Milit&auml;r 1 212 Mio. To. Treibhausgase &hellip; emittiert hat. 2017 &uuml;bertrafen die Treibhausgasemissionen des Pentagons&hellip; die&hellip; ganzer Industrienationen wie Schweden oder D&auml;nemark.&rdquo;  (&Uuml;bersetz.: B.T.)<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/welt\/politik\/sipri-ruestungsausgaben-waffen-ruestungsgueter-102.html\">mdr.de\/nachrichten\/welt\/politik\/sipri-ruestungsausgaben-waffen-ruestungsgueter-102.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.sicherheitneudenken.de\/newsletter-webansicht-oeffentlich\/?list=328&amp;mailId=5363&amp;width=700&amp;height=700&amp;TB_iframe=true#n2\">sicherheitneudenken.de\/newsletter-webansicht-oeffentlich\/?list=328&amp;mailId=5363&amp;width=700&amp;height=700&amp;TB_iframe=true#n2<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.wienerzeitung.at\/nachrichten\/politik\/oesterreich\/2065365-Radikal-Umbau-des-Bundesheers.html\">wienerzeitung.at\/nachrichten\/politik\/oesterreich\/2065365-Radikal-Umbau-des-Bundesheers.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/geschichte\/deutsch-franzoesische-nachbarschaft-der-beginn-des-zweiten-weltkriegs\/-\/id=100754\/did=18214766\/nid=100754\/1etuxya\/index.html\">swr.de\/geschichte\/deutsch-franzoesische-nachbarschaft-der-beginn-des-zweiten-weltkriegs\/-\/id=100754\/did=18214766\/nid=100754\/1etuxya\/index.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.sicherheitneudenken.de\/media\/download\/variant\/186329\/%20\">sicherheitneudenken.de\/media\/download\/variant\/186329\/ <\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neben dem Kohleausstieg bedarf es eines Milit&auml;rausstiegs, um die Bedrohung f&uuml;r die Zivilisation abzuwenden. 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