{"id":71337,"date":"2021-04-06T08:42:49","date_gmt":"2021-04-06T06:42:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71337"},"modified":"2021-04-06T08:42:49","modified_gmt":"2021-04-06T06:42:49","slug":"hinweise-des-tages-3833","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71337","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71337#h01\">Ausgangssperren: Nicht von der Verfassung gedeckt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71337#h02\">Das unerreichbare Ziel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71337#h03\">Die geschlossene Gesellschaft und ihre neuen Freunde: warum es falsch ist, die Gesundheit h&ouml;her zu gewichten als die Menschenw&uuml;rde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71337#h04\">ASS und Heparin bei Corona<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71337#h05\">Trotz R&uuml;ckgang der Sterbef&auml;lle wird weiter an PCR-Inzidenzpanik gearbeitet (Stand: 4.4)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71337#h06\">Korruption, Ausbeutung und Arbeitsunrecht &ndash; die Profiteure der Corona-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71337#h07\">Spahn: &ldquo;Wer geimpft ist, kann ohne weiteren Test ins Gesch&auml;ft oder zum Friseur&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71337#h08\">Russland: Kiew will westliche Ukraine-Politik als Blankovollmacht nutzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71337#h09\">NATO: vom Verteidigungsb&uuml;ndnis zum Angriffspakt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71337#h10\">1941: Die Killer kommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71337#h11\">&laquo;Die Mordserie an Asiatinnen hat mich nicht &uuml;berrascht&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71337#h12\">Frontex: Bundesregierung will Push-backs nicht selbst aufkl&auml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71337#h13\">Patagonien: Indigener Widerstand gegen Politik der verbrannten Erde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71337#h14\">Wie die Nebengesch&auml;fte der Union gerade die Energiewende bremsen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71337#h15\">Budgetk&uuml;rzung an Hochschulen: Zwischen Abrissbirne und Exzellenzwettbewerb<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71337#h16\">EU-Kommission droht: wir k&uuml;mmern uns um eure Renten!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71337#h17\">So funktioniert Chinas Schuldenregime<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71337#h18\">Widerstandslos b&uuml;rgerlich<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ausgangssperren: Nicht von der Verfassung gedeckt<\/strong><br>\nDemokratien k&ouml;nnen Ausgangssperren nicht mit allen Mitteln durchsetzen. Gleichzeitig sagt die aktuelle Studienlage: Nur ganz konsequent umgesetzte Ausgangssperren k&ouml;nnen die Verbreitung des Virus einschr&auml;nken. Die verfassungsrechtliche Folgerung: Ausgangssperren sind kein geeignetes Mittel &ndash; und damit verfassungswidrig. Ob sie erforderlich sind, ist genauso zweifelhaft. Gibt es denn keine anderen Ma&szlig;nahmen, die ebenso wirksam sind &ndash; und weniger tief in Grundrechte eingreifen? Doch, die gibt es. Die Politik ignoriert sie allerdings.<br>\nPrivate Kontakte sind ein Urbed&uuml;rfnis der Menschen. Gleichzeitig sind sie &ndash; und das ist tragisch &ndash; ein aktueller Treiber der Pandemie. So schwer es f&auml;llt, wir m&uuml;ssen Kontakte reduzieren. Wie geht das in einer Demokratie? Die Politik muss die B&uuml;rgerinnen daf&uuml;r gewinnen, die Kontakte eigenverantwortlich, aus eigenem Antrieb zu beschr&auml;nken. Die Regierung kann nicht die Bev&ouml;lkerung disziplinieren. Die Bek&auml;mpfung der Pandemie funktioniert nur, wenn sich die B&uuml;rger selbst disziplinieren. &Uuml;berzeugen, mitnehmen und motivieren &ndash; das ist der demokratische Weg, auch in einer bedrohlichen Pandemie. Das ist schwierig, gerade in der gegenw&auml;rtig weit verbreiteten und ungeheuer verst&auml;ndlichen Corona-M&uuml;digkeit. Trotzdem gibt es keine Alternative, die mit der Demokratie kompatibel w&auml;re. [&hellip;]<br>\nIn der Demokratie muss das Parlament der Ort der Kommunikation sein. Hier m&uuml;ssen die unterschiedlichen Interessen aufeinanderprallen, L&ouml;sungsans&auml;tze diskutiert werden und die wichtigen Weichenstellungen vorgenommen werden. Das schafft Transparenz und Vertrauen. Diese Kommunikationsfunktion erf&uuml;llt der Bundestag in der Pandemie nicht. Er tr&auml;gt fast nichts zum &ouml;ffentlichen Diskurs bei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2021-04\/ausgangssperren-deutschland-verfassung-corona-neuinkfektionen-demokratie\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Medien bauen ein Narrativ auf: &ldquo;Mehrheit der Deutschen&rdquo; f&uuml;r weitere Einschr&auml;nkungen<\/strong><br>\nSeit Anfang April wird von der deutschen Medienlandschaft die Nachricht verbreitet, die &ldquo;Mehrheit der Deutschen&rdquo; sei f&uuml;r einen h&auml;rteren Lockdown, f&uuml;r Ausgangssperren und f&uuml;r Reiseverbote. Die Grundlage der zigfachen Meldungen der vergangenen Tage ist eine Online-Umfrage mit 2.073 Teilnehmern.<br>\nSeit Anfang April h&auml;ufen sich die Meldungen in den deutschen Medien, dass sich die deutsche Bev&ouml;lkerung mehrheitlich f&uuml;r einen h&auml;rteren Lockdown aussprechen w&uuml;rde. Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) ver&ouml;ffentlichte zwischen dem 2. und 4. April f&uuml;nf Umfrageergebnisse, die jeweils von zahlreichen Medienanbietern aufgegriffen wurden. Demnach spr&auml;chen sich jeweils Mehrheiten f&uuml;r einen h&auml;rteren Lockdown, f&uuml;r n&auml;chtliche Ausgangssperren, f&uuml;r eine &Uuml;bergabe von mehr Kompetenzen an die Bundesregierung, f&uuml;r ein Verbot von Auslandsreisen und f&uuml;r das Zuhausebleiben an Ostern aus.<br>\nEs entsteht dabei ein Bild, ein gro&szlig;er Teil der Bev&ouml;lkerung &ndash; eine &ldquo;Mehrheit der Deutschen&rdquo; &ndash; w&uuml;rde in zahlreichen Umfragen seine Zustimmung zu versch&auml;rften Corona-Ma&szlig;nahmen geben. Tats&auml;chlich beruhen die f&uuml;nf Ergebnisse allesamt auf einer Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov, an der zwischen dem 30. M&auml;rz und 1. April 2.073 Personen teilnahmen. Die dpa schreibt: &ldquo;Die Ergebnisse wurden gewichtet&rdquo; und sollen &ldquo;repr&auml;sentativ f&uuml;r die deutsche Bev&ouml;lkerung ab 18 Jahren&rdquo; sein. Wird hier auf einer d&uuml;nnen Faktenbasis Meinungsmache betrieben?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/115403-medien-bauen-narrativ-auf-mehrheit\/\">Mark Hadyniak in RT DE<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: De Maizi&egrave;re will Verfassung &auml;ndern, um Ausnahmezustand zu erm&ouml;glichen<\/strong><br>\nUm besser auf Krisen reagieren zu k&ouml;nnen, schwebt dem fr&uuml;heren Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re eine Grundgesetz&auml;nderung vor. Ein ressort&uuml;bergreifender Krisenstab solle das Weisungsrecht bekommen. Auch &uuml;ber Inlandseins&auml;tze der Bundeswehr m&uuml;sse diskutiert werden. [&hellip;]<br>\nIn der Krise brauche man Tempo, Verbindlichkeit und klare Verantwortlichkeiten. Daf&uuml;r sei &bdquo;die Regelung eines Ausnahmezustandes f&uuml;r Deutschland&ldquo; unerl&auml;sslich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article229655497\/Thomas-de-Maiziere-will-Verfassung-aendern-um-Ausnahmezustand-zu-ermoeglichen.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Campact f&uuml;r harten Lockdown<\/strong><br>\nDie Forderungen sind bemerkenswert f&uuml;r eine Organisation, die einmal aus der sozialen Bewegung entstanden ist. Kommentar<br>\n&ldquo;Die Corona-Pandemie ger&auml;t au&szlig;er Kontrolle. Fordern Sie einen harten Lockdown, um die dritte Welle zu brechen.&rdquo; In diesem alarmistischen Ton ist ein Eil-Appell des Kampagnennetzwerks Campact verfasst.<br>\n&ldquo;Die halbherzige Politik der letzten Monate hat versagt und die dritte Welle erst erm&ouml;glicht. Jetzt braucht es einen klaren Einschnitt, damit wir das Virus unter Kontrolle bekommen.&rdquo;<br>\nNeben verbindlichen Homeoffice-Regelungen und Testpflicht in den Betrieben werden eher unverbindlich &ldquo;schnelle Hilfen&rdquo; f&uuml;r die vom Lockdown-Betroffenen gefordert.<br>\nKonkret wird man hingegen, wenn es um die Verbote geht. So fordert der Aufruf eine abendliche Ausgangsbeschr&auml;nkung. Die Behauptung, dass nur auf diesen Weg in anderen L&auml;ndern die dritte Corona-Welle gebrochen werden konnte, wird in dem Appell nicht weiter begr&uuml;ndet. Im Kleingedruckten (bei den sogenannten &ldquo;5-Minuten-Infos&rdquo;) wird dann als Argument f&uuml;r strenge Ausgangsbeschr&auml;nkungen nachgeschoben, dass die sich besser von der Polizei kontrollieren lie&szlig;en, die ansonsten in die Wohnungen m&uuml;sse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Campact-fuer-harten-Lockdown-6004981.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Das unerreichbare Ziel<\/strong><br>\nDie Unf&auml;higkeit der Regierung bestand also nicht darin, dass sie keine &bdquo;Osterruhe&ldquo; durchsetzen konnte, sondern darin, dass sie es &uuml;berhaupt versucht hat. Merkel und ihre Virusj&auml;ger haben im vergangenen Jahr unheimlich viel Zeit und Glaubw&uuml;rdigkeit damit vergeudet, etwas zu versuchen, was sie nicht k&ouml;nnen und auch nicht k&ouml;nnen sollen: ein &uuml;ber die Atemwege &uuml;bertragbares Virus in einer freien Gesellschaft auszurotten. Und viel zu wenig Zeit damit, das zu tun, was sie eigentlich k&ouml;nnen m&uuml;ssten: Impfstoff und Coronatests besorgen, das Gesundheitssystem besser ausstatten, die Schulen schneller digitalisieren, die Alten und Schwachen besser sch&uuml;tzen.<br>\nAngela Merkel h&auml;lt sich zugute &ndash; und wird von ihren Huldigern daf&uuml;r gelobt &ndash;, dass sie die ganze Zeit auf die Wissenschaft geh&ouml;rt habe. Aber das allein bedeutet gar nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/jaugstein\/das-unerreichbare-ziel\">Jakob Augstein in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die geschlossene Gesellschaft und ihre neuen Freunde: warum es falsch ist, die Gesundheit h&ouml;her zu gewichten als die Menschenw&uuml;rde<\/strong><br>\nDie freie Welt steht vor einer folgenreichen Weichenstellung: Sind die Freiheitsrechte verhandelbar oder nicht? H&ouml;chste Zeit, Karl Popper neu zu lesen &ndash; und seine Erkenntnisse auf unsere nachl&auml;ssige Gegenwart anzuwenden. [&hellip;]<br>\nMan setzt bestimmte Werte absolut, wie Gesundheitsschutz oder Klimaschutz. Eine Allianz aus Experten und Politikern nimmt f&uuml;r sich in Anspruch, das Wissen zu haben, wie man das gesellschaftliche bis hin zum famili&auml;ren und individuellen Leben steuern muss, um diese Werte zu sichern. Wiederum geht es um ein h&ouml;heres gesellschaftliches Gut &ndash; Gesundheitsschutz, Lebensbedingungen zuk&uuml;nftiger Generationen &ndash;, hinter dem individuelle Menschenw&uuml;rde und Grundrechte ihre G&uuml;ltigkeit verlieren.<br>\nDer Mechanismus besteht darin, aktuelle Herausforderungen zum Anlass zu nehmen, existenzielle Krisen herbeizureden &ndash; ein Killervirus, das umgeht, eine Klimakrise, welche die Existenzgrundlagen der Menschheit bedroht. Die Angst, die man auf diese Weise sch&uuml;rt, erm&ouml;glicht es dann, Akzeptanz daf&uuml;r zu erhalten, die Grundwerte unseres Zusammenlebens beiseitezuschaffen &ndash; genau wie in den Totalitarismen, die Popper kritisiert. Es sind ja nicht B&ouml;se, die B&ouml;ses tun, sondern stets Gute &ndash; aus &Uuml;berzeugung um einen bedrohten, aber existenziell wichtigen Wert &ndash;, die Dinge tun, welche letztlich verheerende Folgen haben k&ouml;nnen.<br>\nDieser Mechanismus trifft die offene Gesellschaft ins Mark, weil man ein bekanntes Problem ausspielt, das der Externalit&auml;ten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/amp\/feuilleton\/die-geschlossene-gesellschaft-und-ihre-neuen-freunde-warum-es-falsch-ist-die-gesundheit-hoeher-zu-gewichten-als-die-menschenwuerde-ld.1609287\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>ASS und Heparin bei Corona<\/strong><br>\nW&auml;hrend alle Bem&uuml;hungen sich der Impfung zuwenden, geht es oft unter, dass wir einfache Mittel kennen, mit denen die COVID Erkrankung abgeschw&auml;cht werden kann. Hierzu gibt es bereits ausreichende Studien-Daten. ASS (Aspirin) und Heparin k&ouml;nnen in fr&uuml;hen Stadien ein Fortschreiten verringern oder vermeiden. Das wir in dem Video von Dr. Erika Mendoza, Venen&auml;rztin und Generalsekret&auml;rin der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Phlebologie, sehr plausibel erkl&auml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=2seOuXi9UmI\">YouTube<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Trotz R&uuml;ckgang der Sterbef&auml;lle wird weiter an PCR-Inzidenzpanik gearbeitet (Stand: 4.4)<\/strong><br>\nW&auml;hrend Berlin, M&uuml;nchen und der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk weiter PCR-Inzidenzpanik zu sch&uuml;ren versuchen und f&uuml;r versch&auml;rften Lockdown trommeln, zeigt der 7-Tageschnitt der an und mit Covid Gestorbenen keinen Anstieg, sondern verharrt weit unterhalb der hohen Wert von Anfang Januar.<br>\nAm Samstag 3.4. verharrte er unver&auml;ndert zum Vortrag auf bei 157, am Sonntag 4.4. sank der Siebentagesdurchschnitt der Sterbef&auml;lle auf 155, den bisher tiefsten Wert des Jahres. Der Hochpunkt im Januar lag mit 883 mehr als f&uuml;nfmal so hoch. Und das, obwohl die so gef&uuml;rchtete britische Variante inzwischen in Deutschland die dominante ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/sterbefaelle-2\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Korruption, Ausbeutung und Arbeitsunrecht &ndash; die Profiteure der Corona-Krise<\/strong><br>\nDer Publizist und Sozialphilosoph Dr. Werner R&uuml;gemer berichtet im RT DE-Interview &uuml;ber die Hintergr&uuml;nde der Profitmaximierung in Corona-Zeiten. Was sind die Vorausetzungen daf&uuml;r und wie werden Profiteure aktuell beg&uuml;nstigt? [&hellip;]<br>\nDie Gesundheits- und Solidarit&auml;tsprediger des Corona-Managements waren noch nie Vertreter der &ouml;ffentlichen Gesundheit. Die &ldquo;Maskendeals&rdquo; sind nur das medieng&auml;ngige Gekr&auml;usel an der Oberfl&auml;che. Aber nach den geltenden Gesetzen sind solche Gesch&auml;fte und solche Formen der Selbstbereicherung zul&auml;ssig: Deutsche Abgeordnete d&uuml;rfen ganz legal gleichzeitig Unternehmer, Unternehmenslobbyisten, hochverdienende Wirtschaftsanw&auml;lte und auch gleichzeitig Mitglieder mehrerer Unternehmens-Aufsichtsr&auml;te sein, d&uuml;rfen Briefkastenfirmen in Finanzoasen gr&uuml;nden, d&uuml;rfen &ldquo;Nebeneink&uuml;nfte&rdquo; haben, die ein Mehrfaches der hohen Abgeordneten-Di&auml;ten betragen. Daf&uuml;r haben im Bundestag vor allem die Parteien CDU, CSU und FDP gesorgt: Sie werden seit Gr&uuml;ndung der Bundesrepublik Deutschland ganz legal von gro&szlig;en privaten Unternehmen wie BMW und Siemens und der Deutschen Bank dauerfinanziert. Insbesondere CDU, CSU und FDP sind legalisierte Unternehmer-Parteien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/gesellschaft\/115434-korruption-ausbeutung-und-arbeitsunrecht-profiteure\/%20\">RT DE<\/a>\n<p><strong>dazu: Bayerns Justiz greift sich 470.000 Euro aus Sauters Maskendeals<\/strong><br>\nDie 469.178,92 Euro stammen aus Maskengesch&auml;ften eines hessischen Unternehmens mit gleich drei Ministerien in Bayern und im Bund. An den Deals hatte der umtriebige Sauter, offiziell in seiner anderen Funktion als Wirtschaftsanwalt, tatkr&auml;ftig mitgewirkt. Und kr&auml;ftig profitiert, indirekt jedenfalls. Anfang 2020 waren bei einer Firma seiner T&ouml;chter 1,2 Millionen Euro Provision aus den Maskendeals eingegangen. Die rund 470000 Euro sollen der Betrag sein, der nach Abzug der Steuern &uuml;brig geblieben war. Das Geld ging dann als Spende an die B&uuml;rgerstiftung.<br>\nDas geschah just zu dem Zeitpunkt, als andere Unionspolitiker wegen hohen Provisionen bei Maskendeals &ouml;ffentlich ins Zwielicht geraten waren. Der Zeitpunkt der Spende erweckte den Eindruck, Sauter habe die Flucht nach vorne ergreifen wollen, um sich schnell noch aus der Aff&auml;re zu ziehen. Doch die milde Gabe an die Stiftung bewahrte den CSU-Politiker nicht vor Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft M&uuml;nchen. Die Strafverfolger glauben, Sauter habe sich als Abgeordneter bestechen lassen. Um der hessischen Firma die lukrativen Maskendeals mit den Ministerien zu erm&ouml;glichen.<br>\nDer CSU-Politiker weist das zur&uuml;ck. Inzwischen gibt es ausgehend von SZ-Recherchen noch einen weiteren Verdacht, wonach Sauter bei der Zulassung eines Corona-Schnelltests Mandat und Gesch&auml;ft miteinander verquickt haben k&ouml;nnte. Da geht es um 300.000 Honorar f&uuml;r die Anwaltskanzlei Gauweiler &amp; Sauter. Zu dem neuen Verdacht &auml;u&szlig;erte sich Sauter auf Anfrage nicht. In diesem Fall wird bislang nicht ermittelt, bei den Maskendeals hingegen schon.<br>\nNachdem die Maskendeals aufgeflogen waren, lie&szlig; die Generalstaatsanwaltschaft M&uuml;nchen vom dortigen Oberlandesgericht (OLG) gro&szlig;e Teile des Profits in H&ouml;he von insgesamt f&uuml;nf bis sechs Millionen Euro sicherstellen, der f&uuml;r Sauter und vier weitere Beteiligte bei den Maskendeals angefallen war. Das OLG verf&uuml;gte am 24. M&auml;rz den Verm&ouml;gensarrest.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/maskenaffaere-bayerns-justiz-greift-sich-470-000-euro-aus-sauters-maskendeals-1.5254855\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch Schwester Heuschrecke<\/strong><br>\nMegadeals mit Rehakliniken, Fusionen von Heimbetreibern: Private Fonds mischen den Pflegemarkt auf &ndash; zum Schaden von Patienten und Besch&auml;ftigten<br>\nHeimlich, still und unbeeindruckt von der Corona-Krise machen sich milliardenschwere Fonds im Pflegebereich breit. Private-Equity-Firmen wie Nordic Capital, Waterland, Chequers Capital, Oaktree oder Carlyle: Das sind Beteiligungsgesellschaften, die mit dem Geld ihrer Anleger Unternehmen aufkaufen, die nicht an der B&ouml;rse gehandelt werden. Ihr Gesch&auml;ftsgebaren hat ihnen den Beinamen &bdquo;Heuschrecken&ldquo; eingebracht. Ihnen ist egal, ob sie in IT, Immobilien oder eben &bdquo;Gesundheit&ldquo; investieren, entscheidend ist die Rendite, die eine Anlage erzielt. Wie kann es sein, dass ebendiesen Fonds immer mehr station&auml;re Altenpflege- und Reha-Einrichtungen in Deutschland geh&ouml;ren?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/schwester-heuschrecke\">der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Spahn: &ldquo;Wer geimpft ist, kann ohne weiteren Test ins Gesch&auml;ft oder zum Friseur&rdquo;<\/strong><br>\nWer vollst&auml;ndig gegen das Coronavirus geimpft ist, kann nach den Worten von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in den n&auml;chsten Wochen bestimmte Freiheiten zur&uuml;ckbekommen. Gegen&uuml;ber der Bild-Zeitung &auml;u&szlig;erte der CDU-Politiker:<br>\n&ldquo;Wer geimpft ist, kann ohne weiteren Test ins Gesch&auml;ft oder zum Friseur.&rdquo;<br>\nAu&szlig;erdem betont Spahn, dass nach einer Einsch&auml;tzung des Robert Koch-Instituts (RKI) &ldquo;vollst&auml;ndig Geimpfte auch nicht mehr in Quarant&auml;ne&rdquo; m&uuml;ssten. Damit hat der Gesundheitsminister vor allem die M&ouml;glichkeiten von Urlaubern im Blick &ndash; etwa hinsichtlich des Pfingst- oder Sommerurlaubs.<br>\nSpahn plant, die ver&auml;nderte Regelung &ldquo;zeitnah in Gespr&auml;chen mit den L&auml;ndern in die Praxis&rdquo; zu bringen. Eine Umsetzung k&ouml;nnte in den n&auml;chsten Wochen erfolgen. Dem Bundesgesundheitsministerium liegt ein RKI-Bericht vor, der von der Ministerpr&auml;sidentenkonferenz in Auftrag gegeben wurde. Dieser Bericht soll laut der Deutschen Presse-Agentur folgenden Passus enthalten:<br>\n&ldquo;Nach gegenw&auml;rtigem Kenntnisstand ist das Risiko einer Virus&uuml;bertragung durch Personen, die vollst&auml;ndig geimpft wurden, sp&auml;testens zum Zeitpunkt ab dem 15. Tag nach Gabe der zweiten Impfdosis geringer als bei Vorliegen eines negativen Antigen-Schnelltests bei symptomlosen infizierten Personen.&rdquo;<br>\nGesundheitsminister Spahn fasst in seinen Worten zusammen:<br>\n&ldquo;Wer vollst&auml;ndig geimpft wurde, kann also in Zukunft wie jemand behandelt werden, der negativ getestet wurde.&rdquo; (&hellip;)<br>\nAb der kommenden Woche sollen auch die Haus&auml;rzte mit den Corona-Impfungen beginnen &ndash; die derzeitige Priorisierung und Impfreihenfolge soll aber zun&auml;chst noch beibehalten werden.<br>\nEbenfalls im Dezember sprach sich der SPD-Politiker Karl Lauterbach gegen Privilegien f&uuml;r Geimpfte aus: Solche Privilegien w&auml;ren &ldquo;weder kontrollierbar noch gut zu rechtfertigen&rdquo;. Deutlich &auml;u&szlig;erte sich auch Bundesinnenminister Horst Seehofer zu dem Zeitpunkt:<br>\n&ldquo;Eine Unterscheidung zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften kommt einer Impfpflicht gleich. Ich bin aber gegen einen Impfzwang.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/115391-spahn-privilegien-geimpfte\/\">RT DE<\/a>\n<p><strong>dazu: Die Fake-Freiheiten des Jens Spahn<\/strong><br>\nGesundheitsminister k&uuml;ndigt Privilegien f&uuml;r Geimpfte an. Oder geht es um R&uuml;ckgabe von Grundrechten? Und wie ist das alles eigentlich umsetzbar? Einige Fragen<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-Fake-Freiheiten-des-Jens-Spahn-6005500.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Russland: Kiew will westliche Ukraine-Politik als Blankovollmacht nutzen<\/strong><br>\nDie Ukraine will die westliche Politik des Schweigens im Bezug auf die Lage im Osten des Landes als Blankovollmacht f&uuml;r eine Milit&auml;roperation nutzen, sagte der Leiter des Komitees f&uuml;r internationale Angelegenheiten im Russischen F&ouml;derationsrat, Konstantin Kossatschow, am Sonntag. Zuvor hatten Frankreich und Deutschland ihre Besorgnis &uuml;ber die Eskalation in der Ostukraine zum Ausdruck gebracht. (&hellip;)<br>\nDer Leiter des Komitees f&uuml;r internationale Angelegenheiten im Russischen F&ouml;derationsrat, Konstantin Kossatschow, kritisierte daraufhin die westliche Politik des Schweigens. Die territoriale Integrit&auml;t der Ukraine sei, &ldquo;wenn man nicht die Krim in Betracht zieht&rdquo;, das Ziel aller Teilnehmer der Verhandlungen im Normandie-Format, schrieb Kossatschow am Sonntag auf Facebook. Jedoch sei dies schwer zu erreichen.<br>\n&ldquo;Solange sich der Westen ausschweigt, wird Kiew eine solche Politik des Verschweigens als Blankovollmacht f&uuml;r eine Milit&auml;roperation nutzen &ndash; mit dem Ziel, die territoriale Integrit&auml;t mit Gewalt wiederherzustellen.&rdquo;<br>\nDie Position Russlands sei hingegen der Verzicht auf Gewaltanwendung, betonte Kossatschow. Moskau spreche sich f&uuml;r einen direkten Dialog zwischen den Konfliktparteien aus.<br>\n&ldquo;Dies fehlt in der Erkl&auml;rung (Deutschlands und Frankreichs\/Anm. der Redaktion), und in dieser Hinsicht hat sie keinen Mehrwert, sondern gie&szlig;t in diesem Konflikt nur &Ouml;l ins Feuer.&rdquo;<br>\nKossatschow betonte, dass die gemeinsame Erkl&auml;rung trotz ihrer &ldquo;&auml;u&szlig;eren Neutralit&auml;t&rdquo; zwei Vorw&uuml;rfe gegen Russland und keine gegen die Ukraine enthalte. Ihm zufolge verschwiegen Paris und Berlin den Beschuss einer Ortschaft in der selbstproklamierten Donezker Volksrepublik, bei dem ein f&uuml;nfj&auml;hriges Kind get&ouml;tet worden war. &ldquo;Dar&uuml;ber kein Wort&rdquo;, schrieb Kossatschow.<br>\nDie ukrainische Armee wies inzwischen die Verantwortung f&uuml;r den Tod des Kindes zur&uuml;ck, das am Samstag nach einem mutma&szlig;lichen Drohnenangriff im Dorf Alexandrowskoje n&ouml;rdlich von Donezk ums Leben kam. Die ukrainischen Streitkr&auml;fte setzten ihre Waffen niemals gegen Zivilisten oder zivile Objekte ein, sagte ein Pressesprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/russland\/115401-russland-kiew-will-westliche-ukraine-politik-als-blankovollmacht-nutzen\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>NATO: vom Verteidigungsb&uuml;ndnis zum Angriffspakt<\/strong><br>\nDie NATO wurde 1949 als Verteidigungsb&uuml;ndnis gegen die Sowjetunion gegr&uuml;ndet. Jetzt will sie auch pr&auml;ventiv angreifen d&uuml;rfen. [&hellip;]<br>\nAm 25. M&auml;rz 2021 f&uuml;hrten die US-amerikanische &laquo;University South Florida&raquo; in Tampa Florida und NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg eine gut einst&uuml;ndige Online-Konferenz durch. Die Dozenten und Studierenden hatten Gelegenheit, Stoltenberg Fragen zu stellen, Stoltenberg war bereit zu antworten. Dabei erkl&auml;rte Stoltenberg Folgendes (ab Minute 24): Fr&uuml;her war es einfach, es herrschte entweder Friede oder Krieg. Deshalb steht in Artikel 5 des Gr&uuml;ndungsvertrages, dass die NATO bei bewaffneten Angriffen reagieren muss. Heute ist das ganz anders: Es gibt die Desinformation, die Cyber-Attacken, den hybriden Krieg. Deshalb muss die NATO den Artikel 5 umformulieren: Die NATO soll auch reagieren d&uuml;rfen auf solche, also nicht bewaffnete Angriffe im urspr&uuml;nglichen Sinn des Wortes. Und Jens Stoltenberg legte auch Gewicht darauf, dass die NATO nicht nur ein milit&auml;risches B&uuml;ndnis sei, sondern vor allem auch ein politisches.<br>\nMit diesem neuen, von NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg propagierten Verst&auml;ndnis des &laquo;bewaffneten Angriffs&raquo; gibt sich die NATO den Freipass, ein anderes Land &ndash; konkret also vor allem Russland oder China &ndash; auch schon pr&auml;ventiv anzugreifen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/nato-vom-verteidigungsbuendnis-zum-angriffspakt\/\">Infosperber<\/a>\n<p><strong>dazu: Neuer Fokus, selbes Ziel<\/strong><br>\nIm M&auml;rz hat es begonnen, und in diesem Monat wird es auch &ouml;ffentlich wohl wieder in st&auml;rkerem Umfang wahrzunehmen sein: das Gro&szlig;man&ouml;ver &raquo;Defender Europe&laquo;, das die US-Streitkr&auml;fte seit 2020 j&auml;hrlich gemeinsam mit ihren europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten abhalten. Wie im vergangenen Jahr geht es darum, das westliche B&uuml;ndnis auf einen etwaigen milit&auml;rischen Konflikt mit Russland vorzubereiten. Wie im vergangenen Jahr wird dazu eine f&uuml;nfstellige Zahl an US-Milit&auml;rs &uuml;ber den Atlantik nach Europa verlegt, um hier auf Stra&szlig;en, Schienen und Wasserwegen den Marsch in Richtung Osten zu proben. Die &raquo;Defender Europe&laquo;-Man&ouml;ver gelten als gr&ouml;&szlig;te in Europa seit dem Ende des Kalten Kriegs. Das erste von ihnen stie&szlig; Anfang vergangenen Jahres auf breiten Protest; das zweite, das jetzt angelaufen ist, weist Parallelen zu ihm, aber auch Unterschiede auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/399621.gro%C3%9Fman%C3%B6ver-neuer-fokus-selbes-ziel.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>1941: Die Killer kommen<\/strong><br>\nZeitgeschichte Der NS-Staat r&uuml;stet zum &Uuml;berfall auf die UdSSR. Nicht nur die Aggression an sich, auch die wirtschaftliche Ausbeutung zu erobernder Gebiete ist minuti&ouml;s durchgeplant<br>\nSeit Deutschland ab September 1939 in Europa Krieg f&uuml;hrt, ist Alfred Rosenberg als Chefideologe des Regimes vor&uuml;bergehender Versenkung entrissen. Erst f&uuml;hrt er einen Stab, der in Polen, Frankreich und Belgien Kulturg&uuml;ter raubt, dann folgt am 20. April 1941 eine wegweisende Bef&ouml;rderung: Rosenberg wird &bdquo;Beauftragter des F&uuml;hrers f&uuml;r Fragen des osteurop&auml;ischen Raumes&ldquo;. Nach dem &Uuml;berfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 darf er sich &bdquo;Reichsminister f&uuml;r die besetzten Ostgebiete&ldquo; nennen. Die im Berliner Tiergarten residierende Zentralinstanz verantwortet den Massenmord an der j&uuml;dischen Bev&ouml;lkerung im Baltikum, in Belarus und der Ukraine ebenso wie die Ausbeutung eroberter Gebiete. Da der &bdquo;bolschewistische Gegner&ldquo; in einem &bdquo;erbarmungslos zu f&uuml;hrenden Weltanschauungskrieg&ldquo; in kurzer Zeit &uuml;berrannt sein werde, so Hitler, m&uuml;sse daf&uuml;r gesorgt sein, dass er sich nie mehr erholt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/1941-die-killer-kommen\">Lutz Herden in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&laquo;Die Mordserie an Asiatinnen hat mich nicht &uuml;berrascht&raquo;<\/strong><br>\nDer amerikanische Anwalt und Aktivist Andy Kang blickt auf eine lange Geschichte von Rassismus gegen die &laquo;Schlitzaugen&raquo; in den USA zur&uuml;ck. Covid-19 und Trumps fremdenfeindliche &Auml;usserungen haben die Situation versch&auml;rft.<br>\nAm 16. M&auml;rz sind in der Umgebung von Atlanta acht Personen in drei Massagesalons erschossen worden. Sechs von ihnen waren asiatischst&auml;mmige Amerikanerinnen, die dort arbeiteten. Offenbar handelte es sich beim T&auml;ter um einen Mann, der in den Salons regelm&auml;ssig sexuelle Dienstleistungen in Anspruch genommen hatte und von einem schlechten Gewissen geplagt wurde. Die Frauen stellten f&uuml;r ihn eine Versuchung dar, die es zu eliminieren galt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/usa-gewalt-und-rassismus-gegen-asiaten-hat-eine-lange-tradition-ld.1608507\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Frontex: Bundesregierung will Push-backs nicht selbst aufkl&auml;ren<\/strong><br>\nDr&auml;ngen auch deutsche Polizisten an der griechischen Grenze Migranten zur&uuml;ck? Die Bundesregierung ist zwar ihr Dienstherr, will die Aufkl&auml;rung aber Frontex &uuml;berlassen.<br>\nSeit Monaten gibt es Berichte, dass die griechische K&uuml;stenwache an der Grenze Migrantinnen und Migranten zur&uuml;ck in t&uuml;rkische Gew&auml;sser dr&auml;ngt, obwohl die Genfer Fl&uuml;chtlingskonvention und das Europarecht das verbieten. Zuletzt erkl&auml;rte eine Vertreterin des Fl&uuml;chtlingshilfswerks der Vereinten Nationen UNHCR, seit Beginn des Jahres 2020 habe man &ldquo;mehrere Hundert F&auml;lle&rdquo; solcher sogenannter Push-backs registriert. Die Europ&auml;ische Grenzschutzagentur Frontex, die an den Inseln ebenfalls im Einsatz ist, soll von solchen Vorf&auml;llen teilweise gewusst oder daran beteiligt gewesen sein.<br>\nAus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der gr&uuml;nen Bundestagsabgeordneten Luise Amtsberg, die ZEIT ONLINE exklusiv vorliegt, geht nun hervor, wie viele deutsche Polizistinnen an der Frontex-Operation Poseidon auf den griechischen Inseln beteiligt waren und sind: 359 im Jahre 2019, 382 im Jahr 2020, und im Jahr 2021 bisher 37 deutsche Polizisten. Ob einzelne oder mehrere dieser Beamten an m&ouml;glichen Push-backs beteiligt waren oder solche Vorkommnisse beobachtet haben, ist nicht bekannt. Ihr Dienstherr, die deutsche Bundesregierung, &uuml;bernimmt auch keine eigenen Anstrengungen, das herauszufinden. Auch das geht aus der Antwort auf die Gr&uuml;nen-Anfrage hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2021-04\/frontex-pushbacks-migranten-deutsche-polizisten-griechenland-bundesregierung-aufklaerung\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Patagonien: Indigener Widerstand gegen Politik der verbrannten Erde<\/strong><br>\nVors&auml;tzlich gelegte Br&auml;nde verw&uuml;sten ein Gebiet in Patagonien, in dem sich indigene Gemeinden gegen Landspekulation und den r&auml;uberischen Vormarsch der Rohstoffindustrie wehren. Saskia Fischer und Manuela Zechner berichten &uuml;ber die Geschehnisse.<br>\nPatagonien brennt. Am 10. M&auml;rz brachen innerhalb von nur zwei Stunden sechs Br&auml;nde im Abstand von wenigen Kilometern in der Comarca Andina aus &ndash; einer argentinischen Region in den Anden unweit von Chile. Aufgrund starker Winde, anhaltender Trockenheit, staatlicher Inkompetenz und hochentz&uuml;ndlicher Kieferplantagen, die die Region &uuml;berziehen, breiten sich die Feuer rasant aus. Tausende Menschen, vor allem Kleinb&auml;uer*innen und Landarbeiter*innen, haben ihre H&auml;user, Arbeitspl&auml;tze, Tiere und Felder verloren. Viele werden vermisst, zwei Menschen sind bereits gestorben. Das komplexe &Ouml;kosystem der Region aus W&auml;ldern und Steppe wurde massiv gesch&auml;digt. Es wird lange dauern, bis es sich erholen kann.<br>\nSixto Garc&eacute;s Liempe, ein Landarbeiter aus dem indigenen Volk der Mapuche, war das erste Opfer der Feuer. Auf einer Sommerwiese, in der N&auml;he des Dorfes El Mait&eacute;n, wollte er sein Pferd und seine Hunde in Sicherheit bringen. Dort verbrannte er, gemeinsam mit seinen Tieren. Die &ouml;rtlichen Beh&ouml;rden hatten sich nicht auf die Suche nach ihm begeben, als er verschwand. Es waren Mitglieder der benachbarten Ca&ntilde;io Mapuche-Gemeinde oder des Lofs, die ihn schlie&szlig;lich fanden. Sie sind jetzt selbst von den Br&auml;nden bedroht, die sich immer n&auml;her auf Cerro Leon, wo sie leben, zubewegen. Trotz Hilferufs an die Gemeinde, blieb jede Unterst&uuml;tzung bisher aus, wie sie anprangern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mosaik-blog.at\/patagonien-braende-indigener-widerstand\/\">mosaik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wie die Nebengesch&auml;fte der Union gerade die Energiewende bremsen<\/strong><br>\nSchon im vergangenen Dezember w&auml;re eine Einigung auf neue Ausbauziele &uuml;berf&auml;llig gewesen. Doch statt zu Potte zu kommen, verst&auml;ndigten sich SPD und CDU nur darauf, sich sp&auml;testens drei Monate sp&auml;ter einigen zu wollen.<br>\nJetzt ruhen die Verhandlungen wieder. Und zwar &ndash; das muss man wohl leider so sagen &ndash; aus einem guten Grund: Die Nebengesch&auml;fte des CDU-Bundestagsabgeordneten Joachim Pfeiffer. Er betreibt neben seinem Bundestagsmandat zwei Beratungsfirmen. F&uuml;r wen die t&auml;tig sind? Dar&uuml;ber gibt Pfeiffer keine Auskunft.<br>\nPfeiffer ist seit 2014 wirtschafts- und energiepolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Parlament und hat sich als solcher immer wieder kritisch zum Ausbau der Erneuerbaren ge&auml;u&szlig;ert. (Wie &uuml;brigens auch andere Unionspolitiker, die gute Beziehungen zur fossilen Lobby pflegen. Christian St&ouml;cker gibt hier beim Spiegel einen lesenswerten &Uuml;berblick.)<br>\nSeit &uuml;ber Pfeiffers Nebent&auml;tigkeiten berichtet wird, zweifelt die SPD an seiner energiepolitischen Unabh&auml;ngigkeit. Mitte M&auml;rz legten die Sozialdemokraten die Gespr&auml;che zu den Erneuerbaren deshalb auf Eis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.piqd.de\/klimawandel\/wie-die-nebengeschafte-der-union-gerade-die-energiewende-bremsen\">piqd<\/a>\n<p><strong>dazu: Kraftwerke vor Quecksilber-Grenzwerten gesch&uuml;tzt<\/strong><br>\nKurz vor ihrer endg&uuml;ltigen Verabschiedung scheitern sch&auml;rfere Grenzwerte f&uuml;r Kraftwerksemissionen im Bundesrat &ndash; trotz eines fast vierj&auml;hrigen Anlaufs. Wie es nun mit der Verordnung f&uuml;r Gro&szlig;feuerungsanlagen weitergeht, ist unklar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/strom\/kraftwerke-vor-quecksilber-grenzwerten-geschuetzt\">Klimareporter<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: 100 Dinge, die bei der CO2-Wende schieflaufen<\/strong><br>\nErst wollte die GroKo bis Ende 2020 die &Ouml;kostromziele erh&ouml;hen, dann bis Ende M&auml;rz. Beide Male scheiterte sie. Auch sonst l&auml;uft reichlich viel schief auf dem Weg in die Klimaneutralit&auml;t. 100 Beispiele.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/co2-wende-100-dinge-die-schieflaufen-eine-maengelliste-a-cccd07e2-1daa-4825-b2e0-b5cd2795065a\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Budgetk&uuml;rzung an Hochschulen: Zwischen Abrissbirne und Exzellenzwettbewerb<\/strong><br>\nW&auml;hrend andere L&auml;nder in der Pandemie die Wissenschaft st&auml;rken, k&uuml;rzt Niedersachsen die Hochschulausgaben. In G&ouml;ttingen herrscht Unruhe.<br>\nIn Niedersachsen hat die Corona-Pandemie politische Priorit&auml;ten offengelegt, die f&uuml;r die Wissenschaft nichts Gutes erwarten lassen. Vor Corona wollte das Land die Hochschulausgaben trotz eines Milliarden&uuml;berschusses im Haushalt vor&uuml;bergehend senken. Doch nun sind die Universit&auml;ten von den globalen Minderausgaben betroffen, die allein f&uuml;r das vergangene Jahr bei 24,26 Millionen Euro lagen. Da die Einsparverpflichtungen weitergehen, sind die Haushaltsans&auml;tze auch f&uuml;r das Jahr 2021 um 20,104 Millionen Euro gek&uuml;rzt worden. Au&szlig;erdem wird eine globale Minderausgabe in H&ouml;he von 11,819 Millionen dauerhaft zu erbringen sein. Jede einzelne Fakult&auml;t an den Universit&auml;ten bekommt den Spardruck zu sp&uuml;ren; mehrere hunderttausend Euro sind viel Geld, das sich nicht einfach einsparen l&auml;sst. [&hellip;]<br>\nDer alerte nieders&auml;chsische Ministerpr&auml;sident Stephan Weil (SPD) sagt dazu: &bdquo;Wenn ich mir den Umfang der jeweiligen Haushalte anschaue und dagegen den Umfang der Minderausgaben anschaue, kann ich mir schwer vorstellen, dass gro&szlig;e Institutionen nicht in der Lage sein sollten, das vern&uuml;nftig hinzukriegen.&ldquo; Die K&uuml;rzungen sieht er in einem &bdquo;sehr &uuml;berschaubaren Rahmen&ldquo; und f&uuml;gt hinzu: &bdquo;Wir k&uuml;rzen nicht gerne, aber wir k&ouml;nnen uns die Finanzlage nicht aussuchen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/karriere-hochschule\/hoersaal\/wie-niedersachsen-die-hochschulausgaben-kuerzt-17272890.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wenigstens die FAZ greift diesen Irrsinn auf. Wie im Artikel erw&auml;hnt, reichen die Mittel in &ldquo;normalen&rdquo; Jahren ja nicht einmal f&uuml;r den Erhalt der Bausubstanz, der f&uuml;r die Forschung und Lehre eben auch notwendig ist. (Hallo auch an die FAZ, die permanent nach Schuldenbremsen in Kombination mit noch mehr Steuersenkungen f&uuml;r Unternehmen und Gutverdiener ruft.) Dass die Politiker auf dieser Basis mit der Begr&uuml;ndung &ldquo;Corona&rdquo; die Sparschraube noch weiter anziehen wollen, bis es quietscht, ist einfach nur dumm und ein Verbrechen an den Hochschulen, den jungen Menschen und der Volkswirtschaft &ndash; es sind &ldquo;politische Priorit&auml;ten&rdquo;, wie die FAZ richtig schreibt. Der pampige Kommentar des Ministerpr&auml;sidenten Weil, &ldquo;K&uuml;rzungen in einem sehr &uuml;berschaubaren Rahmen&rdquo;, zeigen nur die Ignoranz dieses typischen SPD-Politikers, der sich <a href=\"https:\/\/www.neuepresse.de\/Nachrichten\/Niedersachsen\/Stephan-Weil-Schwarze-Null-steht-schon-2018\">f&uuml;r das vorzeitige Erreichen der Schwarzen Null im Jahr 2018 feierte<\/a> und erst unter dem Druck von Corona eine <a href=\"https:\/\/www.hna.de\/welt\/corona-niedersachsen-weil-schulden-schuldenbremse-reform-hna-kassel-zr-90158959.html\">&ldquo;Reform der Schuldenbremse&rdquo;<\/a> und wieder nicht ihre Abschaffung fordert. Schulden abgebaut und die Universit&auml;ten gleich mit, das ist &ldquo;mission accomplished&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>EU-Kommission droht: wir k&uuml;mmern uns um eure Renten!<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Union hat die Rentenpolitik zu ihrem Bet&auml;tigungsfeld erkl&auml;rt. Auf ihrer Agenda steht die Verl&auml;ngerung der Lebensarbeitszeit &uuml;ber 70 Jahre hinaus und die forcierte Privatisierung der Altersversorgung. Es ist h&ouml;chste Zeit, den Widerstand gegen die Pl&auml;ne der EU-Kommission zu organisieren &ndash; europaweit. (hier eine Initiative dazu)<br>\nIn ihrer Antrittsrede als EU-Kommissionspr&auml;sidentin erkl&auml;rte Ursula von der Leyen: &bdquo;Dreh- und Angelpunkt der Arbeiten (der Kommission) ist die Notwendigkeit, auf den Klimawandel sowie auf die technologischen und demografischen Entwicklungen zu reagieren&hellip;&ldquo; (10.9.2019).<br>\nSeit Juni 2019 gibt es die EU-Verordnung zu einem &bdquo;Paneurop&auml;ischen Privaten Pensionsprodukt&ldquo; (PEPP) und seit Januar dieses Jahres gibt es das &bdquo;Green Paper on Ageing&ldquo;. Beide Projekte m&uuml;ssen als Bedrohung f&uuml;r die Altersversorgung in Europa angesehen werden.<br>\nIn dem Gr&uuml;nbuch wird eine weit voraus prognostizierte demografische Entwicklung (bis 2070) als Begr&uuml;ndung f&uuml;r die beiden zentralen Ziele gesetzt. Angeblich geht es um den fairen Interessenausgleich der j&uuml;ngeren und &auml;lteren Generationen. Die Umsetzung der Pl&auml;ne w&auml;ren allerdings ein Betrug an allen Generationen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.seniorenaufstand.de\/eu-kommission-droht-wir-kuemmern-uns-um-eure-renten\/\">Seniorenaufstand<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>So funktioniert Chinas Schuldenregime<\/strong><br>\nMit Hunderten Milliarden finanziert China H&auml;fen, Br&uuml;cken und Staud&auml;mme in aller Welt. Die Bedingungen der Kredite waren bislang kaum bekannt. Nun enth&uuml;llt eine Studie, wie Peking seine Schuldner kontrolliert.<br>\nSie finanzieren Staud&auml;mme in Patagonien und Br&uuml;cken in Laos. Ihre Kredite werden in Dollar oder in Erd&ouml;l beglichen, und wenn ihre Schuldner mal nicht zahlen k&ouml;nnen, sichern sie sich mitunter den Zugriff auf den wichtigsten Hafen des Landes. Chinas staatliche Entwicklungsbanken sind inzwischen die gr&ouml;&szlig;ten Gl&auml;ubiger auf dem Globus. Allein den Entwicklungsl&auml;ndern haben sie mehr als 400 Milliarden Dollar geliehen. Die Darlehen gelten den einen als unverzichtbare Hilfe beim Aufbau der Infrastruktur. Den anderen als moderne Form der Zinsknechtschaft, die gro&szlig;e Teile Asiens, Lateinamerikas und Afrikas unter die Kontrolle Pekings bringt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/china-so-funktionieren-die-kredite-fuer-entwicklungslaender-a-b115b1c7-3fdd-4677-b2e4-50b9e6da295e\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Feinste Propaganda vom SPIEGEL, die von einer Studie klar als &bdquo;Mythos&ldquo; entlarvt wird.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: The Chinese &lsquo;Debt Trap&rsquo; Is a Myth<\/strong><br>\nThe narrative wrongfully portrays both Beijing and the developing countries it deals with.<br>\nChina, we are told, inveigles poorer countries into taking out loan after loan to build expensive infrastructure that they can&rsquo;t afford and that will yield few benefits, all with the end goal of Beijing eventually taking control of these assets from its struggling borrowers. As states around the world pile on debt to combat the coronavirus pandemic and bolster flagging economies, fears of such possible seizures have only amplified.<br>\nSeen this way, China&rsquo;s internationalization&mdash;as laid out in programs such as the Belt and Road Initiative&mdash;is not simply a pursuit of geopolitical influence but also, in some tellings, a weapon. Once a country is weighed down by Chinese loans, like a hapless gambler who borrows from the Mafia, it is Beijing&rsquo;s puppet and in danger of losing a limb. [&hellip;]<br>\nThe other side of the debt-trap myth involves debtor countries. Places such as Sri Lanka&mdash;or, for that matter, Kenya, Zambia, or Malaysia&mdash;are no stranger to geopolitical games. And they&rsquo;re irked by American views that they&rsquo;ve been so easily swindled. As one Malaysian politician remarked to us, speaking on condition of anonymity to discuss how Chinese finance featured in that country&rsquo;s political drama, &ldquo;Can&rsquo;t the U.S. State Department tell the difference between campaign rhetoric that our opponents are slaves to China and actually being slaves to China?&rdquo;<br>\nThe events that led to a Chinese company&rsquo;s acquisition of a majority stake in a Sri Lankan port reveal a great deal about how our world is changing. China and other countries are becoming more sophisticated in bargaining with one another. And it would be a shame if the U.S. fails to learn alongside them.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theatlantic.com\/international\/archive\/2021\/02\/china-debt-trap-diplomacy\/617953\/?fbclid=IwAR0AXnIkUCxZR6laMIp6RL56BmF-k4beNDw6w7w48i57Y-RqayPM4kUKeZI\">The Atlantic<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Widerstandslos b&uuml;rgerlich<\/strong><br>\nAn diesem Sonntag ist Sir Keir Starmer seit einem Jahr Parteichef der britischen Sozialdemokraten. In dieser Zeit ist es ihm gelungen, fast jeden noch so bescheidenen Nutzen der Labour-Partei f&uuml;r die sozialen Bewegungen auf der Insel zu schleifen. Ein Beispiel: Diese Woche gab Alexander Sobel, Labour-Abgeordneter f&uuml;r den Wahlkreis Leeds North-West, ein Podcastinterview. Darin &auml;u&szlig;erte er seine instinktive Abneigung gegen&uuml;ber Vertretern des Gro&szlig;kapitals: &raquo;Als ich Abgeordneter wurde, dachte ich, ich werde mich niemals mit diesen Leuten treffen. Diese Leute sind der Feind.&laquo;<br>\nDiesen Satz wollte Starmer nicht unwidersprochen lassen. &Uuml;ber die Medien teilte der Parteichef mit: &raquo;Unter meiner F&uuml;hrung habe ich immer klar gemacht, dass die Labour-Partei wirtschaftsfreundlich ist. Wir sind mehr als wirtschaftsfreundlich. Wir wollen eine Partnerschaft mit der Wirtschaft. Alex Sobel wei&szlig;, dass seine Aussagen falsch waren. Er hat sich bei mir entschuldigt.&laquo;<br>\nMan kennt solche Entschuldigungen. Sie sind selten freiwillig. Starmer hat w&auml;hrend seiner bisherigen Amtszeit daf&uuml;r gesorgt, dass jeder, der nicht auf Linie ist, rausfliegt. Sein Amtsvorg&auml;nger Jeremy Corbyn ist bereits seit Monaten aus der Unterhausfraktion ausgeschlossen. Auch andere prominente Vertreterinnen und Vertreter des linken Fl&uuml;gels, wie die fr&uuml;here umweltpolitische Sprecherin Rebecca Long-Bailey, sind l&auml;ngst abserviert worden. &Uuml;berall, wo die Aussicht besteht, dass ein Ortsverband linke Pers&ouml;nlichkeiten f&uuml;r Kommunal- oder Parlamentswahlen aufstellen k&ouml;nnte, greift Starmers Parteizentrale ein und hebelt den demokratischen Prozess aus. Starmer sorgt daf&uuml;r, dass nur Politiker mit b&uuml;rgerlichen Positionen an Posten gelangen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/399650.widerstandslos-b%C3%BCrgerlich.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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