{"id":71424,"date":"2021-04-09T08:53:00","date_gmt":"2021-04-09T06:53:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71424"},"modified":"2021-04-09T08:53:00","modified_gmt":"2021-04-09T06:53:00","slug":"hinweise-des-tages-3836","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71424","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71424#h01\">Arbeiten bis 69 als Antwort auf &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71424#h02\">Kanzlerkandidatur: Der Ungeschickte und der Trickser<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71424#h03\">Spahn spricht sich f&uuml;r h&auml;rteren Lockdown aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71424#h04\">Kreis Viersen: Bis zu 28 Tage Quarant&auml;ne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71424#h05\">RKI will Bericht zum &Uuml;bertragungsrisiko von Geimpften nicht &ouml;ffentlich machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71424#h06\">Esken verlangt Ende des Pr&auml;senzunterrichts ohne ausreichende Tests<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71424#h07\">Mangelhafte Schutzmasken: Immer mehr Produkte m&uuml;ssen zur&uuml;ckgerufen werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71424#h08\">Olaf Scholz senkt Renten bei Riester, R&uuml;rup und Co.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71424#h09\">Mehrfachbesch&auml;ftigung: Wenn ein Job nicht zum Leben reicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71424#h10\">Wenn die Genderdebatte Punkte kostet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71424#h11\">Massenm&ouml;rder und Gestapo-Chef fast 20 Jahre im Dienste der CIA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71424#h12\">Klimaschutz am Meeresboden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Arbeiten bis 69 als Antwort auf &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo;<\/strong><br>\nInstitut der deutschen Wirtschaft wirbt in neuer Studie f&uuml;r h&ouml;heres Renteneintrittsalter, Gewerkschaften fordern attraktivere Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen<br>\nDroht bis 2040 ein so gravierender Fachkr&auml;ftemangel, wie ihn das Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in einer neuen Studie an die Wand malt, um neben qualifizierter Zuwanderung auch ein h&ouml;heres Renteneintrittsalter zu fordern?<br>\nIm negativsten Szenario des Instituts liegt der Fachkr&auml;fteschwund bis 2040 in Deutschland bei 4,2 Millionen, was etwa zw&ouml;lf Prozent entspricht. &Uuml;brig w&auml;ren dann rund 31,2 Millionen. Bei &ldquo;sehr positiven Verl&auml;ufen&rdquo; in den Bereichen Zuwanderung und Erwerbsbeteiligung &auml;lterer Menschen k&ouml;nne die &ldquo;die Zahl der am Arbeitsmarkt aktiven Fachkr&auml;fte zwischen 20 und 69 Jahren&rdquo; aber nahezu konstant bleiben, hei&szlig;t es in der am Mittwoch ver&ouml;ffentlichten Studie. Dies sei aber &ldquo;nur mit gezielten Weiterentwicklungen des ordnungspolitischen Rahmens zur Zuwanderung und sp&auml;terem Renteneintritt&rdquo; m&ouml;glich.<br>\nDas absehbare Ausscheiden der &ldquo;Babyboomer&rdquo;-Generation aus dem Arbeitsleben dient hier erneut als Anlass f&uuml;r neoliberale Wunschkonzert-Forderungen zum Thema Rente. Bleibt nur die Frage, ob das Problem so gro&szlig; ist wie vom IW beschrieben. Schlie&szlig;lich wird von Unternehmerseite schon lange &uuml;ber einen bestehenden Fachkr&auml;ftemangel geklagt, der sich in Zukunft nur massiv versch&auml;rfen werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Arbeiten-bis-69-als-Antwort-auf-Fachkraeftemangel-6007957.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kanzlerkandidatur: Der Ungeschickte und der Trickser<\/strong><br>\nArmin Laschet ger&auml;t in die Defensive; Markus S&ouml;der kopiert derweil dessen Ideen und spielt sich auf: Wie die Konkurrenz der beiden Anw&auml;rter um die Kanzlerkandidatur der Union eine sinnvolle Corona-Politik behindert.<br>\nWenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe. Frei nach diesem Motto hat Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der soeben die Pandemie-Regeln in Bayern gelockert &ndash; und zu diesem Zweck ausgerechnet jene Corona-Notbremse aus Nordrhein-Westfalen kopiert, die dem dortigen Regierungschef Armin Laschet gestrenge Schelte von der Kanzlerin bescherte. Frechheit siegt?<br>\nS&ouml;der und Laschet, das wei&szlig; jedes Kind, sind Konkurrenten. Beide m&ouml;chten gern demn&auml;chst die Republik regieren, weshalb beide derzeit um die Kanzlerkandidatur der Union buhlen. Das politische Schlachtfeld, auf dem dieser Zweikampf entschieden wird, ist der Kampf gegen das Virus: Der Streit um die Spitzenkandidatur von CDU und CSU ist Deutschlands spektakul&auml;rster Corona-Test. Rein objektiv &ndash; also etwa gemessen an der Wocheninzidenz ihrer Bundesl&auml;nder &ndash; steht der Rheinl&auml;nder Laschet (mit 106,9 f&uuml;r NRW) gerade ein wenig besser da als der Franke (mit 119,0 f&uuml;r Bayern). Nur, darum geht es nicht. Jede Umfrage zeigt, der Schein bestimmt das Sein: S&ouml;der, dem vermeintlich h&auml;rtesten Lockdowner, ist es in den vergangenen 13 Monaten weitaus besser gelungen, sich als Seuchen-Manager zu profilieren als Laschet, dem angeblich unbedachten Lockerer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/meinung\/kanzlerkandidatur-union-laschet-soeder-1.5258624\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Der &ldquo;Br&uuml;cken-Lockdown&rdquo; und der Spiegel: Wenn Merkel ihn will, ist er gut, wenn Laschet ihn will, ist er schlecht<\/strong><br>\nDie Transatlantiker und ihre deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; wollen einen Kanzler(kandidaten) Laschet um jeden Preis verhindern. Wie offensichtlich und plump das getan wird, zeigt der Spiegel, wenn ein Vorschlag gut ist, wenn er von Merkel kommt, aber schlecht ist, wenn er von Laschet kommt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2021\/wenn-merkel-ihn-will-ist-er-gut-wenn-laschet-ihn-will-ist-er-schlecht\/\">Anti-Spiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die unterschiedliche Bewertung derselben Vorschl&auml;ge durch die Medien stimmt, allerdings ist die Argumentation nicht &uuml;berzeugend, dass das nur geschehe, weil nun ausgerechnet Transatlantiker einen Kanzlerkandidaten Laschet verhindern wollen. M&uuml;ssten sie dann nicht auch S&ouml;der abschie&szlig;en, der sich gerade Sputnik V sichert und den Russen sogar anbietet, den Impfstoff in Bayern produzieren zu lassen? Der bayerische Ministerpr&auml;sident gilt nun auch nicht gerade als Hardliner in Sachen Nord Stream 2 oder bei den Russland-Sanktionen. Im Gegenteil. S&ouml;der reist gern nach Moskau, sucht den Dialog und schlie&szlig;t Vereinbarungen zum gemeinsamen Austausch, wie seine Vorg&auml;nger auch. Beide L&auml;nder m&uuml;ssen enger zusammenr&uuml;cken, hatte er vor einem Jahr gesagt. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Spahn spricht sich f&uuml;r h&auml;rteren Lockdown aus<\/strong><br>\nBundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat einen h&auml;rteren Lockdown gefordert, um die dritte Corona-Welle zu brechen. Erst wenn die Inzidenzzahlen wieder deutlich niedriger seien, k&ouml;nne man mit Testen und Impfen aus der Pandemie herauskommen, sagte Spahn im WDR. Vor allem sei es wichtig, private Kontakte weiter zu reduzieren. In Regionen mit Wocheninzidenz von &uuml;ber 100 solle es deshalb Ausgangsbeschr&auml;nkungen geben, so der Gesundheitsminister. &ldquo;Ausgangsbeschr&auml;nkungen haben ja vor allem ein Ziel: Dass abends nicht alle privat sich treffen, so schwer das f&auml;llt&rdquo;, sagte Spahn. &ldquo;Gerade die privaten Kontakte &ndash; nicht nur, aber auch am Abend &ndash; f&uuml;hren eben zu Infektionen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/corona-aktuell-spahn-lockdown-1.5255184\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das einfach niemand die unversch&auml;mten Unterstellungen in Spahns Aussagen bemerken will. Nur die angebliche private Disziplinlosigkeit der B&uuml;rger, die sich offensichtlich alle in den Abendstunden zu ausgelassenen Gelagen treffen, treibt das Infektionsgeschehen an. In den &uuml;berf&uuml;llten Transportmitteln des &ouml;ffentlichen Nahverkehrs und in den B&uuml;ros und Fabrikhallen in denen nach wie vor Millionen Menschen arbeiten geht das Infektionsrisiko nat&uuml;rlich gegen Null.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Der Bundesgesundheitsminister ist mal wieder nicht auf der H&ouml;he der Gewaltenteilung. Statt erneut die Ausgangsbeschr&auml;nkungen ins Spiel zu bringen, w&auml;re es hilfreich, auch einmal die Entscheidungen der Gerichte zur Kenntnis zu <a href=\"https:\/\/oberverwaltungsgericht.niedersachsen.de\/aktuelles\/presseinformationen\/ausgangsbeschrankung-der-region-hannover-voraussichtlich-rechtswidrig-199221.html\">nehmen<\/a>. Da wird mittlerweile erkl&auml;rt, dass der Verdacht allein nach &uuml;ber einem Jahr Pandemie nicht mehr ausreicht, um solch einschneidende Ma&szlig;nahmen zu rechtfertigen. W&uuml;sste der Minister nun aber genau, wo sich die Menschen am Abend treffen und anstecken, k&ouml;nnte er wiederum zum milderen Mittel der Betretungsverbote greifen. Der nieders&auml;chsische Ministerpr&auml;sident scheint den Wink aus L&uuml;neburg verstanden zu haben, auch wenn er dieses Mal nicht direkt Bezug darauf <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/corona-niedersachsen-lockdown-lockerungen-weil-moma-100.html\">nimmt<\/a>. Er lehnt jedenfalls die Forderung nach einem h&auml;rteren Lockdown ab. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Der Traum vom internierten B&uuml;rger: Warum man autorit&auml;ren Politikern wie Markus S&ouml;der widersprechen muss<\/strong><br>\nDer bayrische Ministerpr&auml;sident w&uuml;rde am liebsten in ganz Deutschland eine n&auml;chtliche Ausgangssperre verh&auml;ngen. Dabei gibt es keinen Beleg daf&uuml;r, dass diese Form der Freiheitsberaubung etwas bringt. Wenn &uuml;berhaupt, dann dient sie seinem Inszenierungsfuror.<br>\nEs gibt ein einziges Argument f&uuml;r Ausgangssperren, und es ist kein gutes: Wer sich als Politiker als besonders entschlossener K&auml;mpfer gegen die Pandemie inszenieren will, der wirkt als Bef&uuml;rworter dieser Massnahme noch ein bisschen entschlossener. Der bayrische Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der etwa drohte den Bewohnern seines Freistaats schon im M&auml;rz: Wenn sie sich nicht freiwillig beschr&auml;nkten, dann bleibe nur die landesweite Ausgangssperre. Und obwohl Deutschland ein f&ouml;deraler Staat ist und S&ouml;ders Exekutivmacht kurz hinter Aschaffenburg und Memmingen endet, l&auml;sst er seither keine Gelegenheit aus, auch f&uuml;r den Rest der Republik eine Ausgangssperre zu fordern. Die Kanzlerin und ein grosser Teil der ver&ouml;ffentlichten Meinung sind dabei auf seiner Seite. [&hellip;]<br>\nDie staatliche Ahnungslosigkeit ist nicht auf ein einzelnes Bundesland beschr&auml;nkt. Nicht nur wissen sie bei der obersten deutschen Seuchenschutzbeh&ouml;rde bis heute ziemlich wenig dar&uuml;ber, wo sich die Menschen anstecken. Sie wissen sogar noch weniger als fr&uuml;her. Das zeigt ein Diagramm im neuen &laquo;Lagebericht&raquo; des Robert-Koch-Instituts, welches die Sars-CoV-2-F&auml;lle konkreten Ansteckungsorten zuordnet, etwa Privathaushalten, Kinderg&auml;rten oder Krankenh&auml;usern. Der Anteil mit der Aufschrift &laquo;Nicht in Ausbruch erfasst&raquo; ist so gross wie nie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/corona-ausgangssperren-in-deutschland-autoritaer-und-unbegruendet-ld.1610386\">NZZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Kreis Viersen: Bis zu 28 Tage Quarant&auml;ne<\/strong><br>\nWer im Kreis Viersen mit einem an Corona erkrankten Menschen zusammenwohnt, muss f&uuml;r bis zu 28 Tage in Quarant&auml;ne bleiben.<br>\nDiese besonders lange Quarant&auml;nezeit wird verh&auml;ngt, wenn sich die Haushaltsmitglieder von dem Infizierten nicht isolieren k&ouml;nnen. Der Kreis begr&uuml;ndet die strenge Vorgehensweise auch mit den Virusmutationen. Knapp die H&auml;lfte aller aktuell Infizierten im Kreis Viersen tr&auml;gt eine Mutante in sich. Insbesondere die ansteckendere s&uuml;dafrikanische Mutation kommt hier h&auml;ufiger vor als in umliegenden St&auml;dten und Kreisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/nachrichten\/rheinland\/quarantaene-viersen-verlaengert100.html\">WDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Besonders der Satz: &ldquo;Diese besonders lange Quarant&auml;nezeit wird verh&auml;ngt, wenn sich die Haushaltsmitglieder von dem Infizierten nicht isolieren k&ouml;nnen&rdquo; ist wirklich krass, denn hiermit sind ja wohl Menschen gemeint, die nicht in weitl&auml;ufigen Wohnungen wohnen, also eher &auml;rmere Leute. So etwas wir dann wohl auch noch &ldquo;solidarisch&rdquo; genannt&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>RKI will Bericht zum &Uuml;bertragungsrisiko von Geimpften nicht &ouml;ffentlich machen<\/strong><br>\nIn einem Bericht des Robert Koch-Instituts an das Bundesgesundheitsministerium hei&szlig;t es, dass das Risiko einer &Uuml;bertragung des SARS-CoV-2-Erregers bei vollst&auml;ndig geimpften Personen gering ist. Das RKI weigert sich jedoch, den Bericht &ouml;ffentlich zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/115580-rki-will-bericht-zum-ubertragungsrisiko\/\">RT DE<\/a>\n<p><strong>dazu: 31003BewertungdesRKIa<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fragdenstaat.de\/dokumente\/9391-31003bewertungdesrkia\/\">FragDenStaat<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Gesundheitsministerium dr&auml;ngt L&auml;nder auf Privilegien f&uuml;r Geimpfte<\/strong><br>\nAppell an L&auml;nder beruft sich auf Einsch&auml;tzung des RKI. Doch die Datenbasis ist d&uuml;nn, gegenteilige Erkenntnisse werden ignoriert. Was treibt Ministerium und Institut an?<br>\nNachdem der Pr&auml;sident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, in einer Kurzinformation an das Bundesgesundheitsministerium von einer grunds&auml;tzlich geringeren Virus&uuml;bertragung durch Personen ausgegangen ist, die vollst&auml;ndig gegen den neuartigen Corona-Virus Sars-CoV-2 geimpft wurden, dr&auml;ngt das Ministerium nun auf Privilegien f&uuml;r diese Personengruppe.<br>\nDas geht aus einer Empfehlung des Hauses an die Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister der L&auml;nder hervor, die Telepolis vorliegt. Zuerst hatte die Nachrichtenagentur dpa &uuml;ber das Schreiben berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Gesundheitsministerium-draengt-Laender-auf-Privilegien-fuer-Geimpfte-6009553.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Esken verlangt Ende des Pr&auml;senzunterrichts ohne ausreichende Tests<\/strong><br>\nSPD-Chefin Saskia Esken hat Bund und L&auml;nder dazu aufgefordert, den Pr&auml;senzunterricht an Schulen zu stoppen, solange es keine ausreichenden Testkapazit&auml;ten gibt. &bdquo;Die Situation an den Schulen ist besorgniserregend&ldquo;, sagte sie der &bdquo;Rheinischen Post&ldquo; (Freitagausgabe).<br>\n&bdquo;Die Virusvariante ist gerade bei Kindern so aggressiv, dass neben Abstand, Masken und frischer Luft regelm&auml;&szlig;ige Tests f&uuml;r den Infektionsschutz unerl&auml;sslich sind&ldquo;, so die SPD-Vorsitzende. Die Kultusministerkonferenz und die Spitzen von Bund und L&auml;ndern d&uuml;rften &bdquo;Pr&auml;senzunterricht in den Schulen auch im Wechsel erst dann wieder zu erlauben, wenn mindestens zweimal in der Woche vor Ort getestet werden kann&ldquo;. Ohne Test d&uuml;rfe eine Teilnahme am Pr&auml;senzunterricht nicht erlaubt werden, forderte Esken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hasepost.de\/esken-verlangt-ende-des-praesenzunterrichts-ohne-ausreichende-tests-245196\/\">Hasepost<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Anfang August 2020 bezeichnete Frau Esken Demonstrationsteilnehmende als <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63529\">&ldquo;Covidioten&rdquo;<\/a>. Und nun erhebt sie so eine Forderung. Wann denkt Frau Esken eigentlich mal nach &ndash; insbesondere &uuml;ber das t&ouml;richte Ausrichten der Corona-Politik an <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71008\">Inzidenzwerten<\/a>, Zwangstests an Schulen und deren <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71387\">Folgen f&uuml;r Kinder und Jugendliche<\/a> sowie die Tests an sich? Das RKI selber schreibt n&auml;mlich auf Seite 4 des Epidemiologischen Bulletins vom 25.2.2021, dass bei realistischen Annahmen &uuml;ber die Sensitivit&auml;t und Spezifit&auml;t dieser Tests (also &uuml;ber die Testgenauigkeit) zu bef&uuml;rchten steht, dass ca. 90% dieser Test falsch positiv ausfallen werden. Genauer: In einem Fallbeispiel ist der positive Vorhersagewert 4,17% = 95,83% falsch positive Ergebnisse. Im anderen Fallbeispiel ist der positive Vorhersagewert 11,50% = 88,50% falsch positive Ergebnisse.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Mangelhafte Schutzmasken: Immer mehr Produkte m&uuml;ssen zur&uuml;ckgerufen werden<\/strong><br>\nTausende Atemschutzmasken d&uuml;rfen an Schulen, in Pflegeheimen und anderen Einrichtungen nicht mehr verwendet werden, da sie nach &Uuml;berpr&uuml;fung als nicht verkehrsf&auml;hig beurteilt wurden. Unter den betroffenen Herstellern fallen Unternehmen auf, die vorher keine Erfahrung mit Schutzmaskenproduktion hatten, sondern branchenfremd eingestiegen sind. Experten sehen die Schuld auch beim Bund, der die Anforderungen an die Maskenproduktion in der Ausschreibung unzureichend definiert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.daserste.de\/information\/wirtschaft-boerse\/plusminus\/sendung\/swr\/masken-mangelhaft-100.html\">plusminus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.D.:<\/strong> Was Plusminus da aufzeigt, ist, wenn man sich gedanklich versucht n&auml;her mit dem Ablauf zu besch&auml;ftigen, ein ungeheuerlicher Skandal. Da reicht es aus meiner Sicht nicht mehr aus, zu sagen, man habe sich nach der Pandemie vermutlich viel zu verzeihen, wie Herr Spahn damals meinte. Ein solches Versagen auf ganzer Linie ist nicht mehr zu verzeihen. Herr Spahn will wohl Herrn Scheuer &uuml;berbieten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Olaf Scholz senkt Renten bei Riester, R&uuml;rup und Co.<\/strong><br>\nErneut sinkt der Zins f&uuml;r Lebensversicherungen. Wer lange in eine Riester- oder R&uuml;rup-Rente eingezahlt hat, ist schlecht dran. Denn angespartes Kapital muss er verrenten lassen, und diese Zwangsrente wird deutlich sinken.<br>\nSparen Sie f&uuml;r eine Riester- oder R&uuml;rup-Rente? Zahlen Sie brav regelm&auml;&szlig;ig in eine Direktversicherung beim Arbeitgeber oder einfach in einen privaten Rentenversicherungsvertrag ein? Dann gilt Ihnen an dieser Stelle mein ausdr&uuml;ckliches Bedauern. Bei sehr vielen Vertr&auml;gen werden demn&auml;chst die garantierten Renten gesenkt. Die Verordnung, die daran schuld ist, kommt aus dem Bundesfinanzministerium von Olaf Scholz und wird in brachialer Geschwindigkeit, ohne Einbezug von Parlament oder Bundesl&auml;ndern, durchgepeitscht. Ein vermutlich erw&uuml;nschter Nebeneffekt: F&uuml;r neue Rentenversicherungsvertr&auml;ge gehen die Provisionen f&uuml;r die Vertreter in ungeahnte H&ouml;hen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/finanzen\/versicherungen\/riester-und-ruerup-rente-durch-zwangsversicherung-zur-rentenkuerzung-a-d897dac4-f273-41d9-81a3-f2a6286489f2\">manager magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Mehrfachbesch&auml;ftigung: Wenn ein Job nicht zum Leben reicht<\/strong><br>\nNicht erst seit der Pandemie haben viele Besch&auml;ftigte mit geringen Einkommen zu k&auml;mpfen. Diese zwingen sie h&auml;ufig in einen Nebenjob. Die Mehrfachbesch&auml;ftigung hat um &uuml;ber 160 Prozent zugenommen. Ein unhaltbarer Zustand! Die L&ouml;sungen sind klar: Mehr Tarifbindung, ein armutsfester Mindestlohn und weniger prek&auml;re Besch&auml;ftigung, fordert das #schlaglicht 13\/2021 aus Niedersachsen. [&hellip;]<br>\nDie Zunahme der Nebenjobs ist direkte Folge von Niedrigl&ouml;hnen. Deren Ursachen lassen sich klar benennen: Zu viele Betriebe begehen weiterhin Tarifflucht. Nur noch knapp die H&auml;lfte der nieders&auml;chsischen Besch&auml;ftigten ist tariflich abgesichert. Dazu kommt die politische Forcierung unsicherer Besch&auml;ftigungsformen &ndash; Minijobs, Leiharbeit und sachgrundlose Befristungen. Als Folge ist eine Grauzone entstanden, in der ein Job oft nicht zum Leben reicht.<br>\nJetzt Aufbruch f&uuml;r gute Arbeit<br>\nAn dieser Entwicklung zeigt sich, wie sehr einige Dinge aus dem Ruder gelaufen sind. Daraus m&uuml;ssen jetzt die richtigen Lehren gezogen werden. Die Landesregierung hat endlich f&uuml;r mehr bezahlbare Wohnungen zu sorgen. F&uuml;r h&ouml;here L&ouml;hne m&uuml;ssen die Tarifbindung gest&auml;rkt, der Mindestlohn armutsfest gemacht und prek&auml;re Arbeit zur&uuml;ckgedr&auml;ngt werden. Pro Besch&auml;ftigter ein Arbeitsplatz ist das Ma&szlig; der Dinge!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++af6c0bc8-983a-11eb-8cb6-001a4a160123%20\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wenn die Genderdebatte Punkte kostet<\/strong><br>\nDie Uni Kassel spricht sich auf ihrer Website f&uuml;r die Verwendung gendergerechter Sprache aus und bezeichnet das generische Maskulinum als ungeeignet, Geschlechtergerechtigkeit auszudr&uuml;cken. Dozenten k&ouml;nnten, so hei&szlig;t es, selbst entscheiden, ob sie das Gendern zum Bewertungskriterium bei Pr&uuml;fungsleistungen machen, dies m&uuml;sse jedoch transparent angek&uuml;ndigt werden. Von solch einem Fall hat jetzt die Hessische\/Nieders&auml;chsische Allgemeine berichtet: Bereits im Wintersemester 2018\/19 waren einem Studenten Punkte abgezogen worden, weil er in einer Pr&uuml;fungsleistung keine gendergerechte Sprache verwendet hatte. Die Hochschule hat in einer Stellungnahme reagiert und darauf hingewiesen, dass solche Punktabz&uuml;ge nur unter spezifischen Voraussetzungen gestattet sind. Bisher habe es &uuml;ber diese Praxis keine Beschwerden gegeben; der Universit&auml;tsleitung sei der Fall nur aus den Medien bekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/karriere-hochschule\/hoersaal\/gendern-an-der-uni-student-an-der-uni-kassel-ueber-punktabzug-17282305.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Dieser Vorfall belegt einmal mehr den totalit&auml;ren Charakter der Identit&auml;tsideologie. Es z&auml;hlt nicht mehr die inhaltliche Qualit&auml;t einer Arbeit, sondern die korrekte Anwendung der, durch einen kleinen elit&auml;ren Zirkel, verf&uuml;gten Sprachvorschriften.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Massenm&ouml;rder und Gestapo-Chef fast 20 Jahre im Dienste der CIA<\/strong><br>\nDer SS-General und Komplize von Adolf Eichmann hat Zehntausende Juden in den Tod geschickt. Doch die CIA setzte ihn als Spion ein.<br>\nErst jetzt zug&auml;ngliche Archive der Geheimdienste der USA und Deutschlands brachten es ans Licht: Einer der schlimmsten Nazi-Massenm&ouml;rder wurde am Ende des Zweiten Weltkriegs vor Verfolgung verschont und gesch&uuml;tzt, weil er der CIA und auch dem deutschen Bundesnachrichtendienst BND n&uuml;tzlich war als Spion gegen den kommunistischen Osten.<br>\nDer &laquo;Report M&uuml;nchen&raquo; der ARD und die New York Times haben Ausz&uuml;ge aus den Geheimdienst-Dokumenten am Dienstag publiziert. Nur wenige grosse Medien berichteten bisher dar&uuml;ber.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/freiheit-recht\/menschenrechte\/massenmoerder-und-gestapo-chef-fast-20-jahre-im-dienste-der-cia\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Klimaschutz am Meeresboden<\/strong><br>\n&Uuml;berfischung und andere menschliche Einfl&uuml;sse bedrohen die Weltmeere &ndash; und damit auch das Klima. Allein die Grundschleppnetzfischerei verursacht so viel CO2 wie die weltweite Luftfahrt. Abhilfe sollen gr&ouml;&szlig;ere Schutzgebiete schaffen.<br>\nGute Nachrichten sind derzeit rar. Auch nach mehr als einem Jahr hat die Menschheit die Coronakrise nicht ann&auml;hernd im Griff. Daneben gibt es mit der Erderw&auml;rmung und dem Verlust der biologischen Vielfalt weitere Krisen, die mindestens genauso gef&auml;hrlich sind. Umso beeindruckender und brisanter sind die Ergebnisse einer Studie, die jetzt im Fachmagazin Nature ver&ouml;ffentlicht wurde.<br>\nHunderte Millionen Tonnen CO2 lie&szlig;en sich demnach Jahr f&uuml;r Jahr einsparen, zugleich k&ouml;nnten mehr Menschen mit gesunden Lebensmitteln versorgt und das Artensterben bek&auml;mpft werden. F&uuml;r diesen dreifachen Nutzen w&auml;re nicht einmal viel Aufwand erforderlich. Man m&uuml;sste einfach nur die Ozeane besser sch&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/erdsystem\/klimaschutz-am-meeresboden\">Klimareporter<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-71424","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71424","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=71424"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71424\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":71427,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71424\/revisions\/71427"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=71424"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=71424"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=71424"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}