{"id":7143,"date":"2010-10-20T16:39:41","date_gmt":"2010-10-20T14:39:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7143"},"modified":"2015-12-16T14:41:25","modified_gmt":"2015-12-16T13:41:25","slug":"auslagerung-von-faulen-forderungen-auslagerung-von-festen-verbindlichkeiten-finanzkrise-xlvii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7143","title":{"rendered":"Auslagerung von \u201efaulen Forderungen\u201c? Auslagerung von festen Verbindlichkeiten! (Finanzkrise XLVII)"},"content":{"rendered":"<p>&bdquo;Gift-Papiere&ldquo; &bdquo;erfolgreich&ldquo; ausgelagert. Ein &bdquo;Meilenstein&ldquo; &ndash; Das war und ist der Tenor zu einem Vorgang, der Ende September\/Anfang Oktober ablief und f&uuml;r eine Milliardenbelastung von uns Steuerzahlern steht: die Gr&uuml;ndung einer Bad Bank der Hypo Real Estate (HRE). Im R&uuml;ckblick kann man festhalten, dass wir hier &ndash; wie sooft &ndash; &bdquo;erfolgreich&ldquo; manipuliert worden sind. Der Vorgang und seine publizistische Begleitung ist ein w&uuml;rdiger Kandidat f&uuml;r die NachDenkSeiten-Rubrik Manipulation des Monats. Knapp drei Wochen darnach l&auml;sst sich feststellen, dass unsere Medien sich und wir B&uuml;rger uns &bdquo;erfolgreich&ldquo; haben einlullen lassen. Albrecht M&uuml;ller.<br>\n<!--more--><\/p><p><strong>Zun&auml;chst eine &Uuml;bersicht &uuml;ber die ma&szlig;geblichen Dokumente, deren Einf&uuml;hrungstexte als Anlagen unten angeh&auml;ngt sind:<\/strong><\/p><p>Am 3. Oktober erschien ein Artikel in SpiegelOnline mit der &Uuml;berschrift <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-720994,00.html\">&bdquo;HRE lagert Gift-Papiere aus&ldquo;<\/a> und einer euphorischen Tonlage zu diesem Vorgang. Das ist typisch f&uuml;r die Tonlage der Medien im Zusammenhang mit diesen Ereignissen.<br>\nDie Tonlage entsprach den Akzenten in den Pressemitteilungen, die vom Soffin, der Bundesanstalt f&uuml;r Finanzenmarktstabilisierung, zu diesem Vorgang heraus gegeben worden waren, vor allem in der Pressemitteilung vom <a href=\"http:\/\/www.soffin.de\/de\/presse\/pressemitteilungen\/2010\/20101003_pressenotiz_soffin.html?print\">3. Oktober<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.soffin.de\/de\/presse\/pressemitteilungen\/2010\/20100922_pressenotiz_soffin.html?print\">22. September<\/a> . Ebenfalls interessant ist die vorbereitende Pressemitteilung vom <a href=\"http:\/\/www.soffin.de\/de\/presse\/pressemitteilungen\/2010\/20100910_pressenotiz_soffin.html?print\">10. September<\/a> 2010, mit der angek&uuml;ndigt worden war, der Garantierahmen der HRE sei tempor&auml;r um bis zu 40 Milliarden &euro; und damit auf 142 Milliarden aufgestockt worden.<\/p><p><strong>Nun zu den irref&uuml;hrenden Elementen des Vorgangs und der begleitenden Verlautbarungen:<\/strong><\/p><ol>\n<li><strong>Schon die Sprache ist manipulativ: Ein gravierender, ernster und belastender Vorgang wird von einer nahezu euphorischen Sprache begleitet. <\/strong>\n<ul>\n<li>Die Abspaltung sei &bdquo;erfolgreich verlaufen&ldquo;, verlautbart der Soffin gleich mehrmals. <\/li>\n<li>Sie sei ein &bdquo;bedeutender Meilenstein der Restrukturierung der HRE&ldquo;. <\/li>\n<li>Diese Intonierung des Soffin f&uuml;hrt dazu, dass bei SpiegelOnline im ersten Absatz das Wort erfolgreich gleich zweimal vorkommt und dabei auch schon die Rede davon ist, die &bdquo;Bad Bank der HRE&ldquo; sei &bdquo;erfolgreich gestartet&ldquo;.\n<\/li>\n<li>Die HRE k&ouml;nne sich nun &bdquo;auf ihr Kerngesch&auml;ft konzentrieren&ldquo;, meint der Soffin.\n<\/li>\n<li>Und: &bdquo;Nur bei einem Teil der ausgelagerten nicht strategienotwendigen Verm&ouml;genswerte handelt es sich um wertgest&ouml;rte Positionen.&ldquo; Das ist die freundliche Umschreibung von faulen Forderungen.\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Mit der Konzentration der Verlautbarungen auf die &Uuml;bertragung von faulen Forderungen wird die Tatsache, dass harte Verbindlichkeiten gleichzeitig &uuml;bertragen werden, &uuml;berlagert.<\/strong>\n<p>Unser Augenmerk wird auf die Auslagerung von faulen Forderungen gerichtet. Diese kommen auf die Aktivseite der Bilanz des neuen Instituts FMS Wertmanagement, der Bad Bank der HRE, der miesen Bank. Entscheidend f&uuml;r die HRE ist aber nicht die Auslagerung dieser Forderungen sondern die Auslagerung der Verbindlichkeiten, die auf der Passivseite der Bilanz der HRE standen und jetzt gar nicht faule Verbindlichkeiten des neuen Instituts sind. Es sind also faule Forderungen und harte Verbindlichkeiten ausgelagert worden. In den Artikeln und Verlautbarungen wird uns das leider nur in den Texten und meist zwischen den Zeilen mitgeteilt. Die faulen Forderungen allein h&auml;tte die HRE auch behalten k&ouml;nnen. Stellen Sie sich vor, sie betreiben ein gesundes Unternehmen mit Verm&ouml;gen, Eigenkapital und ein paar Schulden. Und Sie erhalten und zus&auml;tzlich ein Paket mit unsicheren Forderungen. Das juckt sie nicht sonderlich, wenn dem keine Schulden gegen&uuml;berstehen. Das juckt sie nicht sonderlich. Das juckt Sie aber dann sehr wohl, wenn Sie gleichzeitig auch feste Verbindlichkeiten &uuml;bernehmen m&uuml;ssen.<br>\nIch habe in den letzten zwei Wochen Freunde und Bekannte gefragt, was denn aus ihrer Sicht auf der Passivseite steht, wenn das neue Institut FMS auf der Aktivseite mit 173 Milliarden Forderungen beginnt. Alle von mir befragten Personen mussten zun&auml;chst einmal nachdenken. Damit war der Eindruck best&auml;tigt, dass die Berichterstattung &uuml;ber den Vorgang der Gr&uuml;ndung einer Bad Bank die Aufmerksamkeit in falsche Richtung gelenkt hat. Auch solche Gespr&auml;chspartner, die sich in &ouml;konomischen Dingen auskennen, waren ob dieser Fragen verbl&uuml;fft. Auch bei ihnen war die Aufmerksamkeit auf die faulen Forderungen gerichtet worden.<br>\nIn der Pressemitteilung des Soffin vom 3. Oktober werden wir davon unterrichtet, dass die HRE zur Liquidit&auml;tsbeschaffung Wertpapiere im aktuellen Volumen von rund 124 Milliarden emittiert hat; diese sind vom Soffin, also von uns Steuerzahlern garantiert. Sie werden auf das neue Institut &uuml;bertragen und erscheinen dort auf der Passivseite.<br>\nIch vermute, dass es nicht nur um die 124 Milliarden geht, sondern noch mehr Verbindlichkeiten da sind.<\/p><\/li>\n<li><strong>&Uuml;ber die Art der Verbindlichkeiten und &uuml;ber jene, die Forderungen gegen&uuml;ber dem neuen Institut halten, erfahren wir wenig beziehungsweise nichts. Die Medien unterlassen es auch hier, kritisch nachzufragen.<\/strong>\n<p>Dabei w&auml;re es ja nicht uninteressant, zu erfahren, wer die vom Soffin garantierten und von der HRE emittierten Wertpapiere gekauft hat, wer also an der staatsgarantierten Rettung der HRE verdient. Vor allem w&auml;re es interessant zu erfahren, zu welchen Bedingungen die Finanzierung der HRE stattgefunden hat, die jetzt auf die FMS &uuml;bergeht. Sind darunter gut verzinste Verbindlichkeiten gegen&uuml;ber Banken, die diese wiederum billiger bei den Zentralbanken refinanziert haben? Journalisten fragen offensichtlich nicht nach. Sie fragen auch nicht: Warum finanziert sich ein in Besitz des Staates befindliches Bankinstitut nicht direkt, sondern &uuml;ber den Umweg des Bankensystems und der dabei anfallenden Kosten und Margen?<br>\nDass wir dar&uuml;ber nahezu nichts erfahren, ist wieder ein typischer Fall f&uuml;r Manipulation durch Verschweigen.\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Das nach wie vor bestehende und jetzt auf das neue Institut &uuml;bertragene Risiko wird nicht offen gelegt. Vor allem wird auch nicht gesagt, dass wir Steuerzahler letztendlich auch daf&uuml;r gerade stehen m&uuml;ssen.<\/strong>\n<p>Der Soffin erweckt den Eindruck, dass das neue Institut nicht mit gro&szlig;en Verlusten bei der Realisierung der Forderungen rechnen muss. W&ouml;rtlich hei&szlig;t es: &bdquo;Die aus dem Gesamtvolumen aus heutiger Sicht zu erwartenden Verluste werden durch Eigenkapital in H&ouml;he von bis zu 3,87 Milliarden &euro; abgedeckt.&ldquo; Die wichtigsten Begriffe in diesem Satz sind: &bdquo;aus heutiger Sicht&ldquo;.\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Die ungeheuerliche Dimension des gesamten Vorgangs wird nicht von SpiegelOnline und auch nicht von anderen Medien in der geb&uuml;hrenden Weise hervorgehoben.<\/strong><br>\n142 Milliarden Verbindlichkeiten &ndash;  das ist gut die H&auml;lfte des Bundeshaushaltes. Siehe dazu insgesamt den <a href=\"?p=6722\">Beitrag in den NachDenkSeiten vom 13. September 2010<\/a> Die normalen Medien k&ouml;nnen sich &uuml;ber diese Dimensionen schon nicht mehr aufregen, nicht einmal wundern und ihre Beurteilung der handelnden Politikerinnen und Politiker l&auml;uft nach dem Muster: Ist der Ruf erst ruiniert, dann lebt sich&rsquo;s v&ouml;llig ungeniert. Wer Milliarden verspielt, kann ohne weiteren Ansehensverlust auch Hunderte von Milliarden aufs Spiel setzen.\n<\/li>\n<li><strong>In den Verlautbarungen des Soffin wie auch bei SpiegelOnline wird dem neuen Gesch&auml;ftsmodell der HRE treuherzig geglaubt beziehungsweise es wird der Eindruck erweckt, als sei mit der Abspaltung die HRE auf sicheren F&uuml;&szlig;en.<\/strong><br>\nBegr&uuml;ndet wird diese Behauptung nicht. Es hei&szlig;t einfach, wie schon zitiert: &bdquo;Die Abspaltung ist ein bedeutender Meilenstein der Restrukturierung der HRE. Die f&uuml;r das operative Gesch&auml;ft zust&auml;ndige Deutsche Pfandbriefbank kann sich nun auf ihr Kerngesch&auml;ft der Immobilien- und Staatsfinanzierung in Deutschland und anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern konzentrieren.&ldquo; Auch dazu keine h&ouml;rbaren R&uuml;ckfragen von Seiten unserer Medien.\n<\/li>\n<li><strong>Es wird behauptet, die Rettung der HRE sei notwendig und billiger als die Insolvenz.<br>\n<\/strong><br>\nDie Pressemitteilung des Soffin vom 3. Oktober endet mit einer &Auml;u&szlig;erung des Sprechers des Leitungsausschuss der Bundesanstalt f&uuml;r Finanzmarktstabilisierung Dr. Hannes Rehm. W&ouml;rtlich: &bdquo;Wir haben mit der erfolgreichen &Uuml;bertragung der Verm&ouml;genswerte eine in ihrer Art und Komplexit&auml;t einmalige Transaktionen erfolgreich hinter uns gebracht. (Wieder gleich zweimal &bdquo;erfolgreich&ldquo;, der Verf. AM) Mit diesem Schritt bekommt die Restrukturierung der HRE eine klare Kontur. Es war ein steiniger Weg, aber festzuhalten bleibt, dass ein Zusammenbruch der HRE im Jahr 2008 unermesslich gr&ouml;&szlig;eren Schaden angerichtet h&auml;tte. Auch eine Abwicklung des gesamten Instituts w&auml;re f&uuml;r den Steuerzahler um ein Vielfaches teurer geworden.&ldquo;<br>\nDas ist die &uuml;bliche Reinwaschung der damaligen Bundesregierung und insbesondere der damals handelnden Personen, Angela Merkel und Peer Steinbr&uuml;ck. Ich denke: wenn der Sprecher des Leitungsausschusses des Soffin so dezidiert feststellt, der Zusammenbruch und auch eine Abwicklung w&auml;ren den Steuerzahler um ein Vielfaches teurer gekommen, dann muss er im Besitz von Unterlagen sein, die eine solche dezidierte Aussage belegen. Ich habe deshalb beim Soffin nachgefragt. Eine Unterlage zum Beleg hatte die Presseabteilung nicht zur Hand. Es ist mir aber versprochen worden, dass ich demn&auml;chst informiert werden w&uuml;rde. &ndash;<br>\nSobald ich im Besitz eines solchen Beleges bin, wird dieses Dokument den Nutzern der NachDenkSeiten zug&auml;nglich gemacht. Es sei denn, es ist wieder geheim wie vieles im Bereich der nicht enden wollenden Skandale um die Finanzwirtschaft. \n<p><strong>Anlagen:<\/strong><\/p>\n<ol type=\"A\">\n<li><strong>SpiegelOnline<\/strong> vom 03. Oktober 2010, 18:08&nbsp;Uhr<br>\n<strong>Start der &ldquo;Bad Bank&rdquo;<br>\nHRE lagert Gift-Papiere aus<\/strong><br>\nDie Krisenbank Hypo Real Estate ist die gr&ouml;&szlig;te Last los: In der gr&ouml;&szlig;ten Finanztransaktion der deutschen Geschichte wurden faule Papiere im Wert von 173 Milliarden Euro in eine &ldquo;Bad Bank&rdquo; ausgelagert. Der Bankenrettungsfonds Soffin spricht von einem Meilenstein.<br>\nM&uuml;nchen\/Berlin &ndash; Die milliardenschwere Auslagerung giftiger Risikopapiere der Krisenbank Hypo Real Estate ist abgeschlossen &ndash; damit ist die &ldquo;Bad Bank&rdquo; der HRE erfolgreich gestartet. Wie die Bank und der Bankenrettungsfonds Soffin am Sonntag mitteilten, wurden Kredite, Wertpapiere und Gesch&auml;ftsbereiche mit einem Wert von nominal 173 Milliarden Euro erfolgreich in die eigens gegr&uuml;ndete FMS Wertmanagement &uuml;bertragen. Die Aktion hatte in der Nacht zu Freitag begonnen.<br>\nDie Abwicklungsanstalt FMS Wertmanagement soll der HRE einen Neustart erm&ouml;glichen: &ldquo;Die Abspaltung ist ein bedeutender Meilenstein der Restrukturierung der HRE&rdquo;, erkl&auml;rte der Soffin. Die aus der HRE hervorgegangene Deutsche Pfandbriefbank k&ouml;nne sich nun &ldquo;auf ihr Kerngesch&auml;ft der Immobilien- und Staatsfinanzierung in Deutschland und anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern konzentrieren&rdquo;. Die HRE werde nach der Abspaltung &ldquo;planm&auml;&szlig;ig keine neuen Garantien ben&ouml;tigen, sondern ihr k&uuml;nftiges Neugesch&auml;ft selbstst&auml;ndig finanzieren k&ouml;nnen&rdquo;.<br>\nDie Finanztransaktion der vergangenen Tage gilt als die wohl gr&ouml;&szlig;te in der deutschen Geschichte. Auch die HRE selbst sprach am Sonntag von der &ldquo;bislang gr&ouml;&szlig;ten Transaktion dieser Art in Deutschland&rdquo;. Die FMS Wertmanagement soll gem&auml;&szlig; einem Abwicklungsplan mit einer Laufzeit von zehn Jahren riskante Kredite und faule Wertpapiere der HRE &ldquo;m&ouml;glichst wertschonend abwickeln&rdquo;.<br>\n&ldquo;Einmalige Transaktion&rdquo;<br>\nEine Bad Bank (&ldquo;schlechte Bank&rdquo;) &uuml;bernimmt von Krisen-Instituten risikobehaftete Verm&ouml;genswerte und Wertpapiere, die stark an Wert verloren haben. Die erste &ldquo;Bad Bank&rdquo; Deutschlands hatte im Fr&uuml;hjahr die WestLB gegr&uuml;ndet; deren Volumen lag mit rund 85 Milliarden Euro deutlich unter dem der Bad Bank der HRE. Diese ist f&uuml;r Papiere im Volumen bis zu 210 Milliarden Euro ausgelegt.<br>\n&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-720994,00.html\">spiegel.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Pressemitteilung Soffin vom 3. Oktober 2010<br>\nHRE &ndash; Abspaltung auf die FMS Wertmanagement erfolgreich verlaufen<\/strong><br>\nDie umfangreiche Abspaltung von nicht strategienotwendigen Gesch&auml;ftsbereichen und Risikopositionen der Hypo Real Estate-Gruppe (HRE) auf die Abwicklungsanstalt der HRE, die FMS Wertmanagement, ist erfolgreich verlaufen. Insgesamt wurden Verm&ouml;genswerte im Nominalwert von rund 173 Mrd. Euro &uuml;bertragen (die endg&uuml;ltige Bewertung zum Stichtag 30.&nbsp;September&nbsp;2010 wird zu Abweichungen f&uuml;hren). Zus&auml;tzlich wurden Derivate &uuml;bertragen, die ganz &uuml;berwiegend der Absicherung der Verm&ouml;genswerte gegen Zinsrisiken dienen. Die Abspaltung ist ein bedeutender Meilenstein der Restrukturierung der HRE. Die f&uuml;r das operative Gesch&auml;ft zust&auml;ndige Deutsche Pfandbriefbank kann sich nun auf ihr Kerngesch&auml;ft der Immobilien- und Staatsfinanzierung in Deutschland und anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern konzentrieren.<br>\n&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.soffin.de\/de\/presse\/pressemitteilungen\/2010\/20101003_pressenotiz_soffin.html?print\">soffin.de<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Pressemitteilung Soffin vom 22. September 2010<br>\nBef&uuml;llung der FMS Wertmanagement zum 30. September 2010 beschlossen<\/strong><br>\nDer Lenkungsausschuss des Finanzmarktstabilisierungsfonds (SoFFin) hat in seiner Sitzung am 22. September 2010 die Abspaltung umfangreicher Risikopositionen und nicht strategienotwendiger Gesch&auml;ftsbereiche von der Hypo Real Estate Gruppe (HRE) auf die FMS Wertmanagement zum Stichtag 30. September 2010 beschlossen. Das zu &uuml;bertragende Portfolio von Krediten, Wertpapieren und Derivaten wird einen Gesamtbuchwert von voraussichtlich 191,1 Mrd. Euro haben.<br>\n&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.soffin.de\/de\/presse\/pressemitteilungen\/2010\/20100922_pressenotiz_soffin.html?print\">soffin.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Pressemitteilung 10. September 2010<br>\nGarantierahmen der HRE tempor&auml;r um bis zu 40 Mrd. Euro aufgestockt<\/strong><br>\nVor dem Hintergrund der geplanten Abspaltung umfangreicher Risikopositionen und nicht strategischer Gesch&auml;ftsbereiche von der Hypo Real Estate Gruppe (HRE) auf die FMS Wertmanagement, die nach der erforderlichen beihilferechtlichen Genehmigung der EU-Kommission und Entscheidung des Lenkungsausschusses im 2. Halbjahr 2010 erfolgen soll, wird der Finanzmarktstabilisierungsfonds SoFFin das der HRE gew&auml;hrte Garantievolumen bis zum Jahresende 2010 um bis zu 40 Mrd. Euro erh&ouml;hen. Das Gesamtgarantievolumen gegen&uuml;ber der HRE bel&auml;uft sich damit tempor&auml;r auf bis zu 142 Mrd. Euro.<br>\n&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.soffin.de\/de\/presse\/pressemitteilungen\/2010\/20100910_pressenotiz_soffin.html?print\">soffin.de<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;Gift-Papiere&ldquo; &bdquo;erfolgreich&ldquo; ausgelagert. Ein &bdquo;Meilenstein&ldquo; &ndash; Das war und ist der Tenor zu einem Vorgang, der Ende September\/Anfang Oktober ablief und f&uuml;r eine Milliardenbelastung von uns Steuerzahlern steht: die Gr&uuml;ndung einer Bad Bank der Hypo Real Estate (HRE). Im R&uuml;ckblick kann man festhalten, dass wir hier &ndash; wie sooft &ndash; &bdquo;erfolgreich&ldquo; manipuliert worden sind. 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