{"id":71450,"date":"2021-04-10T11:45:59","date_gmt":"2021-04-10T09:45:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71450"},"modified":"2021-04-10T15:08:27","modified_gmt":"2021-04-10T13:08:27","slug":"100-jahre-leonhard-mahlein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71450","title":{"rendered":"100 Jahre Leonhard Mahlein"},"content":{"rendered":"<p><strong>&bdquo;Wir m&uuml;ssen als Gewerkschafter dazu beitragen, dass wieder eine &ouml;ffentliche Grundsatzdebatte &uuml;ber Gesellschaftsfragen und &uuml;ber Machtstrukturen gef&uuml;hrt wird&ldquo;.<\/strong> Es geht nicht nur um ein historisches Datum. Es lohnt sich, an die Arbeit eines Menschen, eines Gewerkschafters zu erinnern. Leonhard Mahlein hat zusammen mit Tausenden von Kolleginnen und Kollegen Geschichte geschrieben, Zeichen gesetzt, die nicht in einer Chronologie verstauben sollten. W&auml;hrend seiner Amtszeit als Vorsitzender der Industriegewerkschaft Druck und Papier hat eine &bdquo;technische Revolution&ldquo; stattgefunden: die Einf&uuml;hrung des Computers in B&uuml;ros und Redaktionsstuben. Im Verh&auml;ltnis zu dem technischen Sprung, den wir heute erleben, mag der erstmalige Einsatz des &bdquo;Rechnergesteuerten Satzsystems RTS&ldquo; in der Druckindustrie als Schrittchen erscheinen. In Wirklichkeit ging es um Grundsatzfragen, waren die Folgen bedeutsam: zehntausende Arbeitspl&auml;tze gingen verloren, journalistisches Handwerk drohte zur Texterfassung degradiert zu werden. In dieser Gefahrensituation war die Gewerkschaft besonders gefordert: Es ging um die Erhaltung von Arbeitspl&auml;tzen, um die Sicherung beruflicher Qualifikation und die Verhinderung des Abbaus journalistischer Freiheit. Von <strong>Hermann Zoller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<em>Um f&uuml;r die Gestaltung der Tariflandschaft rechtzeitig in ihrem Sinne die Weichen zu stellen, hatten die Unternehmer schon zwei Jahre zuvor, 1976, versucht, durch ein Lohndiktat die Tarifautonomie zu beschneiden. Dem Engagement der Mitglieder der IG Druck und Papier ist es jedoch zu verdanken, dass dieser Angriff abgewehrt werden konnte.<\/em><\/p><p><em>Die technischen Ver&auml;nderungen, mit denen wir es heute zunehmend zu tun haben und die noch tiefergreifende Folgen haben k&ouml;nnen, fordern von den Gewerkschaften viel Einsatz, um schlimme Folgen zu verhindern. Auch die Politik ist freilich gefordert, aber den Gewerkschaften kommt in diesem Prozess, der auch nicht ohne Auseinandersetzungen ablaufen wird, eine gro&szlig;e, wenn nicht sogar die entscheidende Rolle zu. Deshalb lohnt es sich, an den Kampf der IG Druck und Papier und ihren damaligen Vorsitzenden Leonhard Mahlein zu erinnern.<\/em><\/p><p><em><strong>Hermann Zoller<\/strong>, Pressesprecher und Chefredakteur der IG Druck und Papier hat aus Anlass des 100. Geburtstags von Leonhard Mahlein eine W&uuml;rdigung geschrieben, die wir nachstehend ver&ouml;ffentlichen.<\/em><\/p><p>Den Arbeitskampf um die Einf&uuml;hrung der &bdquo;Neuen Technik in der Druckindustrie&ldquo; hat Leonhard Mahlein in einem Beitrag f&uuml;r die damals noch erschienenen &bdquo;Gewerkschaftlichen Monatshefte&ldquo; (05\/1978) <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/210410-MAHLEIN-2.pdf\">analysiert<\/a>. Ihn zu lesen, ist auch heute noch ein Gewinn.<\/p><p>Leonhard Mahlein wurde in N&uuml;rnberg am 4. April 1921 geboren. Sein Vater arbeitete bei der Bahn als Hilfsarbeiter in der G&uuml;terabfertigung. Er war Mitglied in der KPD, wurde 1935 verhaftet und zu zwei Jahren Gef&auml;ngnis verurteilt. Schon diese Erlebnisse pr&auml;gten &bdquo;Loni&ldquo; Mahlein f&uuml;r sein weiteres Leben. Nach dem Abschluss der Volksschule begann er die Lehre eines Buchdruckers. Diese musste er allerdings unterbrechen &ndash; wegen &bdquo;politischer Unzuverl&auml;ssigkeit&ldquo;. Er wurde zum Kriegsdienst eingezogen und 1941 mehrfach verwundet. Schwer verletzt kam er nach Kriegsende heim. Wie selbstverst&auml;ndlich trat auch er der KPD bei, die er dann im N&uuml;rnberger Jugendparlament vertrat. In seinem Beruf schaffte er es, die Meisterpr&uuml;fung zu bestehen: im Praktischen mit der Note eins, im Theoretischen mit 1,5. Am 18. Dezember 1985 verstarb Leonhard Mahlein &uuml;berraschend an einem Herzinfarkt.<\/p><p>Seine gewerkschaftliche Laufbahn begann Leonhard Mahlein mit einem Engagement als Jugendleiter in der IG Druck und Papier N&uuml;rnberg; eine Funktion, die er von 1946 bis 1949 bekleidete. Im Betrieb wurde er zum Vorsitzenden des Betriebsrats gew&auml;hlt. Von 1951 bis 1956 arbeitete er als Fachlehrer an der Grafischen Fachschule N&uuml;rnberg. <\/p><p>1952 trat Leonhard Mahlein aus der KPD aus. In seiner Partei gab es eine Diskussion &uuml;ber die &bdquo;Gewerkschaftsfrage&ldquo;: Sollte er als Parteifunktion&auml;r die Politik der KPD in der Gewerkschaft vertreten oder sollte er als gew&auml;hlter Gewerkschaftsfunktion&auml;r in die Partei hineinwirken? Angesichts dieses Zwiespalts entschied sich Mahlein f&uuml;r die Einheitsgewerkschaft. <\/p><p>Im Jahr 1956 entschloss sich Leonhard Mahlein, Mitglied der SPD zu werden. Im selben Jahr wurde er zum 2. Vorsitzenden der IG Druck und Papier in Bayern gew&auml;hlt. 1965 wurde er dann 1. Vorsitzender. Bereits drei Jahre danach, 1968, wurde Leonhard Mahlein von den Delegierten des 8. Ordentlichen Gewerkschaftstages in Koblenz zum Vorsitzenden der IG Druck und Papier gew&auml;hlt. Diesem Erfolg waren st&uuml;rmische Debatten und sechs Wahlg&auml;nge vorausgegangen. Diese Funktion hatte er bis 1983 inne.<\/p><p>Die Unabh&auml;ngigkeit der Gewerkschaften war f&uuml;r Leonhard Mahlein ein ganz zentraler Punkt und zog sich wie ein roter Faden durch seine Politik. Dazu geh&ouml;rte, dass er sich besonders f&uuml;r eine breite Mitbestimmung und die Abschaffung des Tendenzschutzparagraphen einsetzte.<\/p><p>In seiner Zeit als Vorsitzender f&uuml;hrte die IG Druck und Papier drei wichtige Arbeitsk&auml;mpfe. 1973 wurde eine Lohnerh&ouml;hung um 10,8 Prozent erreicht &ndash; und eine zus&auml;tzliche Anhebung der unteren Lohngruppen und der Ausbildungsverg&uuml;tungen. Erk&auml;mpft wurde dieses Ergebnis durch den ersten Fl&auml;chenstreik in der Druckindustrie nach mehr als 20 Jahren.<\/p><p>Zum h&auml;rtesten Arbeitskampf in der Geschichte der IG Druck und Papier kam es 1976. Die Unternehmer reagierten mit massenhaften Aussperrungen. Dennoch konnte nach drei kampfreichen Wochen unter Vermittlung des nordrhein-westf&auml;lischen Arbeits- und Sozialministers Friedhelm Farthmann eine Erh&ouml;hung der Tarifl&ouml;hne um sechs Prozent sowie Einmalzahlungen durchgesetzt werden. F&uuml;r Leonhard Mahlein ging es dabei nicht nur um die &bdquo;Sechs vorm Komma&ldquo;. Wichtig war ihm das politische Signal, dass sich die Gewerkschaften von der Politik nicht vorschreiben lassen d&uuml;rfen, in welchem Ma&szlig;e Lohnerh&ouml;hungen abzuschlie&szlig;en sind. Die damals politisch gesetzte &bdquo;Lohnleitlinie&ldquo; von 5,4 Prozent wurde von der IG Druck und Papier bzw. ihren kampfbereiten Mitgliedern erfolgreich durchbrochen. <\/p><p>Zwei Jahre sp&auml;ter, 1978, kommt es in der Druckindustrie zum n&auml;chsten schweren Arbeitskampf, bei dem die Unternehmen erneut auch vor Aussperrungen nicht zur&uuml;ckschreckten. Im Fr&uuml;hjahr dieses Jahres konnte die IG Druck und Papier schlie&szlig;lich den geforderten &bdquo;Tarifvertrag zur Einf&uuml;hrung und Anwendung rechnergesteuerter Textsysteme (RTS)&ldquo; in der Druckindustrie und in den Verlagen erreichen.<\/p><p>Bei dieser Tarifauseinandersetzung wurde erstmals eine &bdquo;bewegliche Form der Streikf&uuml;hrung&ldquo; praktiziert. So konnte man Arbeitsk&auml;mpfe l&auml;nger durchstehen, vor allem aber wurde es den Unternehmern so erschwert, ihrerseits Aussperrungen auszuf&uuml;hren. Nach dem Arbeitskampf bewertete Mahlein die Auseinandersetzung so: &bdquo;Bei alledem ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass die Tarifforderungen der IG Druck und Papier unmittelbar nur einen kleinen Teil der Mitgliedschaft betrafen, n&auml;mlich die Schriftsetzer, sowie, was die Arbeitsbedingungen anging, die Journalisten. Dass es gelang, die Arbeiter und Angestellten auch der &uuml;brigen Abteilungen, zum Beispiel in der Druckerei und in der Weiterverarbeitung, zu geschlossenem und solidarischem Einsatz f&uuml;r die bedrohten Schriftsetzer zu bewegen, geh&ouml;rte zu den innerorganisatorischen Erfolgen des Streiks.&ldquo;<\/p><p>Trotz aller H&auml;rte beim Kampf um Lohnprozente: Loni Mahlein verstand die Gewerkschaften nicht als &bdquo;Lohnmaschinen&ldquo;, sondern auch als &bdquo;politische Bewegung&ldquo; der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich f&uuml;r eine Umgestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft einsetzt. Deshalb war er auch in der Friedensbewegung aktiv und setzte sich als Pr&auml;sident der Internationalen Grafischen F&ouml;deration (IGF), der er von 1976 bis 1985 war, f&uuml;r die &Uuml;berwindung des Ost-West-Gegensatzes ein. <\/p><p>Seine politischen Grundpositionen beschrieb Leonhard Mahlein 1985 auf dem Kongress der Internationalen Grafischen F&ouml;deration in Helsinki:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Es muss Aufgabe der Gewerkschaften sein, deutlich zu machen, welche gesellschaftliche Zukunft sie sich vorstellen und welchen Platz die abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten dort einnehmen wollen. Wir m&uuml;ssen als Gewerkschafter dazu beitragen, dass wieder eine &ouml;ffentliche Grundsatzdebatte &uuml;ber Gesellschaftsfragen und &uuml;ber Machtstrukturen gef&uuml;hrt wird. Wir m&uuml;ssen dazu beitragen, dass der Zustand der aktiven Hilflosigkeit, der immer &ouml;fter f&uuml;r politisches Handeln kennzeichnend ist, &uuml;berwunden wird.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Um fortzufahren: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Es muss zu einer Repolitisierung der gewerkschaftlichen Arbeit kommen und damit zur Aufhebung der Diskrepanz zwischen den Forderungen und Zielen und der tats&auml;chlichen pragmatischen Politik. Die Gewerkschaften werden sich den Problemen nur wirkungsvoll stellen und den negativen Folgen der Krise f&uuml;r ihre Arbeit entgegenwirken k&ouml;nnen, wenn sie sich theoretisch und praktisch nicht nur als Interessen-Organisation, sondern als politischer Verband mit eigenen verbindlichen Zielsetzungen darstellen.<\/p>\n<p>Politisierung der Gewerkschaften hei&szlig;t nicht Parteinahme f&uuml;r oder gegen eine bestimmte Partei oder gar Installierung der Gewerkschaften als Ersatzpartei. Politisierung hei&szlig;t eindeutig Parteinahme f&uuml;r eine interessenbezogene Politik zugunsten der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten und gegen die einseitig konservativ-reaktion&auml;re Politik zugunsten des Kapitals.<\/p>\n<p>Politisierung der Gewerkschaften hei&szlig;t nicht zuletzt die Umsetzung einer solchen Politik im Interesse der Besch&auml;ftigten wie der Arbeitslosen mit allen zur Verf&uuml;gung stehenden gewerkschaftlichen Mitteln. Schlie&szlig;lich erzwingt die konservative Politik des Sozialabbaus, die Einengung der gewerkschaftlichen Rechte als auch die Versch&auml;rfung der Interessengegens&auml;tze von den Gewerkschaften selbst eine offensive, gesamtpolitische Antwort. Tarifpolitik allein kann die Wirtschaftskrise nicht l&ouml;sen; aber sie kann &ndash; eingebettet in ein gesellschafts- und wirtschaftspolitisches Gesamtkonzept der Gewerkschaften &ndash; einen aktiven Beitrag zu einer sozialen, arbeitnehmerorientierten Krisenbew&auml;ltigung leisten.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Ein wichtiges Anliegen war Leonhard Mahlein die Zusammenf&uuml;hrung aller Besch&auml;ftigten in der &bdquo;Medienwirtschaft&ldquo; zu einer Mediengewerkschaft. Ein erster Schritt auf diesem Weg war f&uuml;r ihn der Beitritt der Mitglieder des Verbands deutscher Schriftsteller (VS), der 1973 erfolgte. Ein wesentlicher Schritt, neue Strukturen f&uuml;r eine Mediengewerkschaft zu entwickeln, folgte dann am Vorabend des 12. Ordentlichen Gewerkschaftstages der IG Druck und Papier 1980 in Augsburg: Alfred Horn&eacute; f&uuml;r die Rundfunk-Fernseh-Film-Union in der Gewerkschaft Kunst und Leonhard Mahlein f&uuml;r die IG Druck und Papier unterzeichnen einen Kooperationsvertrag, der auf die Bildung einer einheitlichen Mediengewerkschaft im DGB angelegt ist. Am 3. Dezember 1985, wenige Tage vor seinem Tod, erlebte Mahlein noch den Gr&uuml;ndungsakt der IG Medien.<\/p><p>Franz Kersjes, langj&auml;hriger Begleiter von Mahlein und Landesvorsitzender in Nordrhein-Westfalen, fasst das Wirken von &bdquo;Loni&ldquo;, wie er von den Mitgliedern genannt wurde, so zusammen: &bdquo;Er galt vielen Freunden, aber auch seinen politischen Gegnern als typischer Repr&auml;sentant der Arbeiterbewegung, der gepr&auml;gt worden war durch Erfahrungen aus Zeiten von Wirtschaftskrisen und sozialem Elend, von faschistischem Terror und Krieg. Mahleins Klassenbewusstsein und die F&auml;higkeit zu pr&auml;ziser Analyse der wechselnden Kr&auml;ftekonstellationen zwischen Kapital und Arbeit bestimmten sein gewerkschaftliches und politisches Bewusstsein. In der &sbquo;Roten Brosch&uuml;re&rsquo;, wie er den Bericht des Hauptvorstandes der IG Druck und Papier zur &sbquo;Rolle und Aufgaben der Gewerkschaften im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts&rsquo; aus dem Jahr 1974 nannte, findet sich einer seiner Grunds&auml;tze: &sbquo;Gewerkschaftliche Kampfpraxis und die Konfliktstrategie von Vertrauensleuten, Betriebsr&auml;ten und Engagierten sind wichtige Mittel der Bewusstseinsbildung. Unverzichtbar ist jedoch die Erkenntnis, dass ohne progressive Theorie keine progressive Praxis m&ouml;glich ist. Die Praxis braucht eine fortschrittliche Theorie, sonst w&auml;re sie gewerkschaftliche Handwerkelei.&rsquo;&ldquo;<\/p><p>Man muss kein Hellseher sein, um zu sehen, dass in der Nach-Corona-Zeit auf die Arbeitnehmer gro&szlig;e Belastungen zukommen werden. Die Unternehmer und ihre politischen Helfer werden versuchen, die Folgekosten auf die Arbeitnehmer abzuw&auml;lzen: Wir sitzen alle in einem Boot; wir m&uuml;ssen gemeinsam die Folgen tragen &ndash; das werden die Etiketten sein, unter denen Vernichtung von Arbeitspl&auml;tzen, Lohnabbau, berufliche Dequalifizierung und Zur&uuml;ckschnitt des Sozialstaates versucht werden wird. Damit stehen die Gewerkschaften vor wichtigen Abwehrk&auml;mpfen. Erfahrungen k&ouml;nnen helfen, sich rechtzeitig darauf einzustellen.<\/p><p>Titelbild: &copy; Verdi<\/p><p><em>Lesen Sie bitte auch den Artikel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/210410-MAHLEIN-2.pdf\">&bdquo;Streik in der Druckindustrie: Erfolgreicher Widerstand&ldquo;<\/a>, den Leonhard Mahlein 1978 in den Gewerkschaftlichen Monatsheften ver&ouml;ffentlicht hat.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>&bdquo;Wir m&uuml;ssen als Gewerkschafter dazu beitragen, dass wieder eine &ouml;ffentliche Grundsatzdebatte &uuml;ber Gesellschaftsfragen und &uuml;ber Machtstrukturen gef&uuml;hrt wird&ldquo;.<\/strong> Es geht nicht nur um ein historisches Datum. Es lohnt sich, an die Arbeit eines Menschen, eines Gewerkschafters zu erinnern. Leonhard Mahlein hat zusammen mit Tausenden von Kolleginnen und Kollegen Geschichte geschrieben, Zeichen gesetzt, die nicht in<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71450\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":71451,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[198,212,109],"tags":[595,2156,1176],"class_list":["post-71450","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-einzelne-politiker-personen-der-zeitgeschichte","category-gedenktagejahrestage","category-gewerkschaften","tag-betriebliche-mitbestimmung","tag-biographie","tag-streik"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/210410_titel.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71450","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=71450"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71450\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":71486,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71450\/revisions\/71486"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/71451"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=71450"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=71450"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=71450"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}