{"id":71496,"date":"2021-04-12T08:53:08","date_gmt":"2021-04-12T06:53:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71496"},"modified":"2021-04-12T08:53:08","modified_gmt":"2021-04-12T06:53:08","slug":"hinweise-des-tages-3837","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71496","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71496#h01\">Richter zu Infektionsschutzgesetz: Nichtachtung der Justiz und Dauer-Lockdown<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71496#h02\">Amtsgericht Weimar, Beschluss vom 08.04.2021, Az.: 9 F 148\/21<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71496#h03\">Une Ausgangssperre? Mais non &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71496#h04\">Die Stimme erheben f&uuml;r Julian Assange<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71496#h05\">&bdquo;Identit&auml;tspolitik stellt sich in ihrer Zuspitzung selbst ein Bein&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71496#h06\">Wagenknecht wittert Man&ouml;ver<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71496#h07\">Steuern und Schulden: Ein Momentum made in USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71496#h08\">Konjunkturelles Kurzarbeitergeld &ndash; nahezu 30 Milliarden Euro in 12 Monaten (April 2020 &ndash; M&auml;rz 2021)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71496#h09\">Corona: Auch bei Fachkr&auml;ften ist die Arbeitslosigkeit sp&uuml;rbar gestiegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71496#h10\">Zu Tode gesch&uuml;tzt &ndash; auch die schweigende Mehrheit bekundet zunehmend M&uuml;he mit den verordneten Corona-Massnahmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71496#h11\">Wie die Gr&uuml;nen CETA aus ihrem Wahlprogramm gemogelt haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71496#h12\">Was die westlichen Medien konsequent verschweigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71496#h13\">Die gro&szlig;e Trennung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71496#h14\">Weber bringt neue Sanktionen gegen Moskau ins Spiel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71496#h15\">Indopazifk: Kein Gerede<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71496#h16\">Biden&rsquo;s Presidency Will Be Destroyed By His Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71496#h17\">Das neue Sanktionsregime der EU &ndash; R&uuml;ckkehr zum Recht des St&auml;rkeren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71496#h18\">Ausgewogenheit kost&lsquo; extra<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Richter zu Infektionsschutzgesetz: Nichtachtung der Justiz und Dauer-Lockdown<\/strong><br>\nJens Gnisa, Richter und Ex-Vorsitzender des Deutschen Richterbundes, ist &bdquo;entsetzt&ldquo; &uuml;ber die Pl&auml;ne der Bundes. Er ruft dazu auf, dem Gesetz nicht zuzustimmen.<br>\nWillk&uuml;r, Nichtachtung der Justiz und Dauerlockdown: Jens Gnisa, Direktor des Amtsgerichtes Bielefeld in Nordrhein-Westfalen, attackiert den Bund. Grund ist die geplante &Auml;nderung des Infektionsschutzgesetzes. &bdquo;Man sieht mich selten fassungslos. Aber nun ist es so weit&ldquo;, schreibt der  auf seiner Facebook-Seite. Er sei &bdquo;entsetzt&ldquo;, die Pl&auml;ne des Bundes h&auml;tten &bdquo;mit meinem Demokratieverst&auml;ndnis nichts mehr zu tun&ldquo;. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) plant mit dem neuen Gesetz unter anderem, ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen in ganz Deutschland die sogenannte Notbremse durchzusetzen.<br>\nGnisa schreibt dazu: &bdquo;Ab einer Inzidenz von 100 n&auml;chtliche Ausgangssperren zu verh&auml;ngen, obwohl von Gerichten deren Wirksamkeit angezweifelt wurde, ist eine Nichtachtung der Justiz.&ldquo; Der Jurist weiter: &bdquo;Eltern ab einer Inzidenz von 100 zu verbieten, ihre Kinder zu treffen, entspricht f&uuml;r mich auch nicht dem Bild des Grundgesetzes.&ldquo; Die angestrebten Ma&szlig;nahmen seien in dieser Umsetzung &bdquo;nicht der Br&uuml;cken-Lockdown von zwei oder drei Wochen, der diskutiert wird&ldquo;, sagt Gnisa. Sondern &bdquo;ein nicht mehr einzufangender Dauer-Lockdown&ldquo;.<br>\nKein B&uuml;rgermeister, keine Landesregierung, kein Verwaltungsgericht kann eingreifen<br>\nEinen Br&uuml;cken-Lockdown w&uuml;rde er &bdquo;mitmachen&ldquo;. Es werde aber &bdquo;ein automatisch greifendes System installiert. Niemand kann da mehr vor Ort im Einzelfall korrigierend eingreifen, kein B&uuml;rgermeister, kein Landrat, keine Landesregierung, nicht mal die Verwaltungsgerichte.&ldquo; Einzig das Bundesverfassungsgericht k&ouml;nnte Entscheidungen &bdquo;kassieren&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/richter-zu-infektionsschutzgesetz-nichtachtung-der-justiz-und-dauerlockdown-li.151817\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch Jens Bergers Beitrag &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71008\">Es ist t&ouml;richt, die Corona-Politik an Inzidenzwerten auszurichten<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Amtsgericht Weimar, Beschluss vom 08.04.2021, Az.: 9 F 148\/21<\/strong><br>\nI.Den Leitungen und Lehrern der Schulen der Kinder A, geb. am &hellip;, und B, geboren am &hellip;, n&auml;mlich der Staatlichen Regelschule X, Weimar, und der Staatlichen Grundschule Y, Weimar, sowie den Vorgesetzten der Schulleitungen wird untersagt, f&uuml;r diese und alle weiteren an diesen Schulen unterrichteten Kinder und Sch&uuml;ler folgendes anzuordnen oder vorzuschreiben:<br>\n1.im Unterricht und auf dem Schulgel&auml;nde Gesichtsmasken aller Art, insbesondere Mund-Nasen-Bedeckungen, sog. qualifizierte Masken (OP-Maske oder FFP2-Maske) oder andere, zu tragen,<br>\n2.Mindestabst&auml;nde untereinander oder zu anderen Personen einzuhalten, die &uuml;ber das vor dem Jahr 2020 Gekannte hinausgehen,<br>\n3.an Schnelltests zur Feststellung des Virus SARS-CoV-2 teilzunehmen.<br>\nII.Den Leitungen und Lehrern der Schulen der Kinder A, geb. am &hellip;, und B, geboren am &hellip;, n&auml;mlich der Staatlichen Regelschule X, Weimar, und der Staatlichen Grundschule Y, Weimar, sowie den Vorgesetzten der Schulleitungen wird geboten, f&uuml;r diese und alle weiteren an diesen Schulen unterrichteten Kinder und Sch&uuml;ler den Pr&auml;senzunterricht an der Schule aufrechtzuerhalten.<br>\nIII.Von der Erhebung von Gerichtskosten wird abgesehen. Die beteiligten Kinder tragen keine Kosten. Ihre au&szlig;ergerichtlichen Kosten tragen die Beteiligten selbst.<br>\nIV.Die sofortige Wirksamkeit der Entscheidung wird angeordnet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/210412-21-04-08_AG_Weimar_9_F_148_21_EAO_Beschluss_anonym_2021_04_081.pdf\">PDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bisher war in Th&uuml;ringen der Pr&auml;senzunterricht nach einem Selbsttest in den Schulen und unter Beibehaltung der AHA+L-Regeln ab dem heutigen Montag <a href=\"https:\/\/bildung.thueringen.de\/fileadmin\/2021\/2021-04-06_Elternbrief_Selbsttests.pdf\">vorgesehen<\/a>. Hier wird sich auch zeigen, ob die Gewaltenteilung hierzulande funktioniert und ob sich die Gewalten &ndash; insbesondere Exekutive und Judikutive &ndash; gegenseitig respektieren.<\/em><\/p>\n<p><em>In K&uuml;rze wird auf den NachDenkSeiten ein Beitrag zu dieser Gerichtsentscheidung erscheinen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Fragw&uuml;rdiges Urteil: Amtsgericht Weimar untersagt Maskenpflicht und Tests an Schulen<\/strong><br>\nDieses Urteil hat politische Sprengkraft, ist zugleich aber mehr als fragw&uuml;rdig: Das Amtsgericht Weimar hat in einer einstweiligen Anordnung zwei Schulen untersagt, Maskenpflicht und Corona-Tests anzuordnen. In der Urteilsbegr&uuml;ndung zitiert das Gericht gleich mehrere Experten, die als Corona-Skeptiker gelten. (&hellip;)<br>\nIn dem 178 Seiten langen, aus juristischer Sicht durchaus ungew&ouml;hnlichen Dokument des Amtsgerichts Weimar werden neben mehreren Gutachten und zahlreichen Literaturquellen auch einige Experten aufgef&uuml;hrt. Deren Expertise darf aber zumindest angezweifelt werden.<br>\nZum einen wird die W&uuml;rzburger Biologin Ulrike K&auml;mmerer erw&auml;hnt. K&auml;mmerer hatte in der Vergangenheit die Nachweisbarkeit des Coronavirus durch PCR-Tests bezweifelt und ist immer wieder auf Anti-Corona-Demos zugegen gewesen. Ihre Kritik ist ein in der Querdenker-Szene beliebtes Papier. Au&szlig;erdem wird Ines Kappstein als Gutachterin angegeben &ndash; eine bekennende Maskengegnerin. Das Urteil k&ouml;nnte also politisch aufgeladen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/dubiose-expertengutachten-als-grundlage-brisantes-urteil-des-amtsgerichts-weimar-stellt-maskenpflicht-an-schulen-in-frage_id_13178799.html%20\">Focus Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Ralf Wurzbacher:<\/strong> Bemerkenswert ist, wie hier aus einem Gerichtsurteil sogleich ein &ldquo;fragw&uuml;rdiges Urteil&rdquo; wird. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die &bdquo;Vierte Gewalt&ldquo; betreibt hier Schelte an Gericht und zu Rate gezogenen Sachverst&auml;ndigen. Diese wird jedoch nicht sachlich vorgetragen, sondern orientiert sich an Personen. Das k&ouml;nnte ein Indiz daf&uuml;r sein, auf welcher Seite die gesundheitliche Sachkompetenz vorhanden ist.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Redaktion:<\/strong> Zu diesem Urteil wird im Laufe des Tages noch ein Artikel auf NachDenkSeiten erscheinen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Une Ausgangssperre? Mais non &hellip;<\/strong><br>\nNun also der n&auml;chste Streich: Eine Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr, wenn Bundesl&auml;nder die Inzidenzgrenze von 100 rei&szlig;en. In Frankreich gibt es auch eine Ausgangssperre, allerdings eine viel strengere. Und funktioniert sie? Ein Abend in Bordeaux gibt Aufschluss. [&hellip;]<br>\nErst denke ich, es ist ein Einzelfall, aber nach zwanzig Minuten Fu&szlig;weg wird mir langsam klar: Diese Stadt ist nicht ausgestorben, sie wirkt nur so. Denn erst h&ouml;re ich es nur von einem Balkon, dann von noch einem, dann gehe ich um eine Stra&szlig;enecke und wieder: Musik. Laute Musik. Viele Stimmen, fr&ouml;hlich, schwatzend, rufend, jubelnd. So, wie es sonst beim Ap&eacute;ro auf der Place du Parlement klingt.<br>\nBald sehe ich sie auch, die Feiernden: Sie stehen an den Fenstern und rauchen, es sind junge Menschen und nicht mehr ganz so junge. Sie halten Gl&auml;ser in den H&auml;nden, Zigaretten, Joints, es riecht nach Essen, nach Cannabis, es ist ein Duftteppich in den Stra&szlig;en. Das Wochenende wird gefeiert, egal, ob nun Confinement ist oder nicht. Es ist Geselligkeit, es ist Frankreich. Nur irgendwie m&uuml;ssen sie ja auch nach Hause kommen, nachher, in der Ausgangssperre. Ich kann einer Frau auf dem Balkon zurufen, wie sie das anstellt.<br>\n&ldquo;Ach, wir machen einfach durch bis Morgen fr&uuml;h&rdquo;, ruft sie und lacht. Andere werden es einfach so versuchen, nach Hause zu kommen. Man kann ja auf seinem Zettel irgendwas ankreuzen. Au&szlig;erdem kann die Polizei ja nicht &uuml;berall gleichzeitig sein. [&hellip;]<br>\nWas soll also eine Ausgangssperre bringen, noch dazu in hom&ouml;opathischen Dosen, zwischen 21 und 5 Uhr? Ehrlich? Sie bringt gar nichts, vielleicht sogar noch das Gegenteil von dem, was sie erreichen soll. Im tiefsten Winter, da w&auml;re sie vielleicht eine Ma&szlig;nahme gewesen, die Menschen zwischen dem fr&uuml;hen Abend und dem Morgen daheim zu halten. Aber nun? Nun h&auml;tte man die M&ouml;glichkeit, die Au&szlig;engastronomie zu &ouml;ffnen, um bei den h&ouml;heren Temperaturen sich endlich wieder unter freiem Himmel treffen zu k&ouml;nnen, auf ein oder zwei Gl&auml;ser und mit dem au&szlig;erordentlich guten Schutz der frischen Luft &ndash; denn in Bierg&auml;rten, auf Caf&eacute;terrassen, &uuml;berhaupt drau&szlig;en sind Ansteckungen sehr selten. [&hellip;]<br>\nAber einen Tag sp&auml;ter bin ich noch weitergereist. Nach Spanien. [&hellip;] Bis 20 Uhr darf jede Bar, jedes Caf&eacute;, jedes Restaurant ge&ouml;ffnet haben, innen und au&szlig;en. Darf Geld verdienen, in diesen schweren Zeiten. Es gibt Regeln: Nur wer sitzt, wird bedient, es gibt gen&uuml;gend Abst&auml;nde, wenn man nicht isst oder trinkt, setzt man die Maske auf. Es ist gesittet und lustig. Und es ist w&uuml;rdevoll. [&hellip;]<br>\nUnd nun kommts: Es gibt keine Explosion der Zahlen. Trotz dieser Zust&auml;nde. Die Inzidenz im Baskenland liegt bei 150, im ganzen Land bei gerade mal 90, in Galizien bei 33 &ndash; obwohl auch hier alle L&auml;den, Bars, Restaurants ge&ouml;ffnet sind. In sieben Tagen gab es knapp 50.000 neue F&auml;lle, so viel wie an zwei Tagen in Deutschland. Und es gibt keinerlei Anzeichen, dass sich das &auml;ndert.<br>\nVielleicht es ja doch mal eine gute Idee, den Tellerrand zu &uuml;berblicken &ndash; und von denen zu lernen, die die Zahlen gesenkt haben<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Une-Ausgangssperre-Mais-non--article22481984.html\">n-tv<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Aerosolforscher warnen vor Symbolpolitik &ndash; &raquo;DRINNEN lauert die Gefahr&laquo;<\/strong><br>\nAusgangssperren, Maskenpflicht f&uuml;r Jogger? Helfen in der Pandemie nicht wirklich, sagen Aerosolforscher. Das gr&ouml;&szlig;te Risiko besteht in Innenr&auml;umen &ndash; und da m&uuml;sse beim Schutz dringend nachgebessert werden. [&hellip;]<br>\nMa&szlig;nahmen wie die Maskenpflicht beim Joggen an Alster und Elbe in Hamburg etwa seien eher symbolischer Natur und lie&szlig;en &raquo;keinen nennenswerten Einfluss auf das Infektionsgeschehen erwarten&laquo;, schreiben die Experten. Sars-CoV-2-Erreger w&uuml;rden fast ausnahmslos in Innenr&auml;umen &uuml;bertragen. Im Freien sei das &auml;u&szlig;erst selten, im Promillebereich. Hierauf sollten die begrenzten Ressourcen nicht verschwendet werden, hei&szlig;t es in dem Brief. Auch w&uuml;rden im Freien nie gr&ouml;&szlig;ere Gruppen &ndash; sogenannte Cluster &ndash; infiziert, wie das in Innenr&auml;umen etwa in Heimen, Schulen, Veranstaltungen, Chorproben oder Busfahrten zu beobachten sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/corona-virus-aerosolforscher-warnen-politik-vor-symbolischen-massnahmen-a-afdd3ff8-08e6-4bc0-b59d-66fe0abe3ebe\">SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Stimme erheben f&uuml;r Julian Assange<\/strong><br>\nInitiative f&uuml;r die Freilassung des Wikileaks-Gr&uuml;nders<br>\nTareq Haddad ist freier Journalist in London und hat das dortige Gerichtsverfahren zur Auslieferung Julian Assanges an die USA beobachtet. Auf seiner Website <a href=\"http:\/\/www.tareqhaddad.com\">tareqhaddad.com<\/a> dokumentiert er Papiere aus dem Prozess. Serena Tinari ist freie Journalistin in Bern. Sie arbeitet nicht nur f&uuml;r Schweizer Medien, sondern auch als Journalismustrainerin. Sie ist unter anderem Mitglied des International Consortium of Investigative Journalists und Vorsitzende des Schweizer Recherche-Netzwerks f&uuml;r Journalist*innen. Haddad und Tinari sind zwei von vier Mitgliedern der Initiative &bdquo;Journalists Speak Up For Assange&ldquo; (Journalist*innen erheben die Stimme f&uuml;r Assange), die im Dezember 2019 eine Stellungnahme ver&ouml;ffentlichte, die nach eigenen Angaben von &uuml;ber 1700 Medienschaffenden aus 107 L&auml;ndern unterst&uuml;tzt wurde. M sprach mit beiden &uuml;ber die skandal&ouml;se Verfolgung und Behandlung des eingesperrten Wikileaks-Aktivisten Julian Assange. (&hellip;)<br>\nIn Ihrem Rundbrief von August beschwerten Sie sich, dass &bdquo;prominente Medien&ldquo; immer noch &uuml;ber Assanges Behandlung durch die britischen Beh&ouml;rden schweigen. Wie bewerten Sie die Presseberichterstattung &uuml;ber die Gerichtsanh&ouml;rungen von Assange generell, und wie in Deutschland?<br>\nTinari | Leider haben sehr wenige Mainstream-Medien regelm&auml;&szlig;ig und tiefsch&uuml;rfend &uuml;ber die Anh&ouml;rungen berichtet. In den meisten F&auml;llen wurde kurz &uuml;ber die Auslieferungsablehnung informiert, oft nur in Form von Agenturtexten. Es gab ein paar Ausnahmen in diesem oder jenem Land, wir wissen aber nicht genau, wie es in Deutschland war. Im Allgemeinen wurde der Fall st&auml;rker in unabh&auml;ngigen und aktivistischen Medien behandelt. Tareq, zum Beispiel, verfolgte alle Anh&ouml;rungen und hat in seinem Internetauftritt eine Sammlung genauer und umfassender Berichte ver&ouml;ffentlicht. Er hat auch alle Zeug*innenaussagen online gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mmm.verdi.de\/internationales\/die-stimme-erheben-fuer-julian-assange-2-72249%20\">Menschen machen Medien<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Identit&auml;tspolitik stellt sich in ihrer Zuspitzung selbst ein Bein&ldquo;<\/strong><br>\nFabio De Masi (Die Linke) ist seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages. Ein zweites Mal wird er nicht antreten, gab er vor Kurzem bekannt, nicht zuletzt, weil er von Debatten in seiner eigenen Partei frustriert ist. Er bekomme zwar sehr viel Schulterklopfen f&uuml;r seine Arbeit als Finanzpolitiker, aber seine Partei wollten die Leute dann nicht w&auml;hlen.<br>\n&bdquo;Es f&auml;rbt gar nicht auf die Partei ab, weil viele Leute sagen: &sbquo;Wir nehmen dich und deine Arbeit ganz anders wahr als die Schwerpunkte deiner Partei&rsquo;.&ldquo;<br>\nIdentit&auml;tspolitik k&ouml;nne wichtige Beitr&auml;ge leisten und auf Diskriminierungen aufmerksam machen, r&auml;umt De Masi ein. &bdquo;Wogegen ich mich nur wende, ist: Wenn wir unsere Anstrengungen, unsere Ressourcen, unsere Kraft nur noch darauf verwenden, bestimmte einzelne Interessen zu betonen und nicht mehr &uuml;ber gemeinsame L&ouml;sungen nachdenken. Das ist es, was mir negativ aufst&ouml;&szlig;t.&ldquo; (&hellip;)<br>\nDe Masi warnt auch davor, dass Identit&auml;tspolitik rechten Politikern in die H&auml;nde spielen k&ouml;nne. Schlie&szlig;lich seien es immer Rechte gewesen, die Menschen auf ihre &auml;u&szlig;eren Merkmale reduziert h&auml;tten. &bdquo;Deswegen glaube ich, dass Identit&auml;tspolitik sich teilweise in ihrer Zuspitzung selbst ein Bein stellt.&ldquo; (&hellip;)<br>\nSorgen macht De Masi der hohe Anteil an Nichtw&auml;hlern in Deutschland. Er empfiehlt seiner Partei, auch in die sogenannten abh&auml;ngten Stadtteile zu gehen, Pr&auml;senz zu zeigen, sich zu k&uuml;mmern. &bdquo;Aber es bringt alles nichts, wenn eine Partei zum Beispiel in ihrer ganzen Au&szlig;endarstellung dann so auftritt, dass viele Menschen mit ihr nichts anfangen k&ouml;nnen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/linken-politiker-fabio-de-masi-identitaetspolitik-stellt.990.de.html?dram:article_id=495455%20\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wagenknecht wittert Man&ouml;ver<\/strong><br>\nDie Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht hat die vorzeitige Ver&ouml;ffentlichung einzelner Passagen aus ihrem neuen Buch als gezieltes Man&ouml;ver gegen die von ihr angestrebte Bundestagskandidatur gewertet. &raquo;Mit aus dem Zusammenhang gerissenen, teils verf&auml;lschten Zitaten ein v&ouml;llig verzerrtes Bild vom Inhalt meines Buches zu vermitteln, um meine Wiederaufstellung zu verhindern, ist kein guter Umgang miteinander&laquo;, teilte Wageknecht der Deutschen Presse-Agentur mit. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte sie, diese Form der innerparteilichen Auseinandersetzung sei &raquo;zutiefst unanst&auml;ndig&laquo;.<br>\nWagenknechts Buch &raquo;Die Selbstgerechten&laquo; soll kommende Woche Mittwoch erscheinen. Schon eine Woche vor diesem Termin und wenige Tage vor der Entscheidung &uuml;ber Wagenknechts Bundestagskandidatur an diesem Samstag hatte der Linken-Bundestagsabgeordnete Niema Movassat am Mittwoch mehrere Passagen aus dem Buch auf Twitter ver&ouml;ffentlicht. Es folgte Kritik von mehreren Linken-Politikern, auch aus dem Bundesvorstand. Wie der Spiegel am Freitag mit Berufung auf Mitglieder des Parteivorstands berichtete, forderten mehrere Linken Politiker Wagenknecht zum Verzicht auf ihre Bundestagskandidatur auf. Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, kommentiert die Positionen, die Wagenknecht in ihrem neuen Buch vertritt, in der Wochenendausgabe von junge Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/400525.wagenknecht-wittert-man%C3%B6ver.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>Dazu: Erste Linkenvorst&auml;nde fordern Wagenknecht-R&uuml;ckzug<\/strong><br>\nAus Ver&auml;rgerung &uuml;ber Wagenknechts Buch stellen Spitzenpolitiker der Partei nach SPIEGEL-Informationen jetzt ihre Kandidatur f&uuml;r den Bundestag infrage. Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Schindler &uuml;bt ebenfalls deutliche Kritik. (&hellip;)<br>\n&raquo;W&auml;hrend wir daran arbeiten, Antirassismus und &Ouml;kologie auch als soziale Fragen in B&uuml;ndnissen und mit Gewerkschaften zur Geltung zu bringen, verunglimpft Sahra Bewegungen wie Unteilbar, Black Lives Matter oder Fridays for Future als &rsaquo;selbstgerecht&lsaquo;. Querdenken hingegen verteidigt sie&laquo;, sagte Vorstandmitglied Johannes K&ouml;nig aus Bayern dem SPIEGEL. Wenn man so kontr&auml;r zur eigenen Partei agiere, &raquo;sollte man keine Spitzenkandidatin eines gro&szlig;en Landesverbands sein&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/sahra-wagenknecht-und-streit-um-bundestagskandidatur-mehrere-linken-vorstaende-fordern-rueckzug-a-0f74128e-0002-0001-0000-000177062060?context=issue%20\">Spiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Bravo, die Linke konsequent auf dem Weg unter die F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde! <\/em><\/p>\n<p><em>Mit der Bewertung von #unteilbar als selbstgerecht lag Wagenknecht, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71460\">wie der uns&auml;gliche und hetzerische Aufruf&rdquo; Freiheit geht nur solidarisch&rdquo; gezeigt hat<\/a>, offensichtlich v&ouml;llig richtig. Und, dass Fridys for Future prim&auml;r eine elit&auml;re Veranstaltung b&uuml;rgerlicher Wohlstandskinder ist, auch das kann niemand ernsthaft leugnen. Wenn die Linke wirklich glaubt, mit den bizarren Ideen der Identit&auml;tspolitik mehr Menschen als eine selbsternannte akademische Elite zu erreichen kann man ihr nicht mehr helfen. <\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Fr&uuml;her war alles besser<\/strong><br>\nIn &bdquo;Die Selbstgerechten&ldquo; malt Sahra Wagenknecht die 70er-Jahre als Heimstatt des Gemeinsinns. Und jagt die linksliberalen Gespenster von heute.<br>\nDie US-Theoretikerin Nancy Fraser hat in dem B&uuml;ndnis von Neoliberalismus und Linksliberalen eine Voraussetzung f&uuml;r den Aufstieg des Rechtspopulismus identifiziert. Ein &bdquo;dr&ouml;hnender Dauerdiskurs &uuml;ber Vielfalt&ldquo;, so Fraser, habe die Forderungen nach sozialer Gleichheit verdr&auml;ngt. Die Linke m&uuml;sse sich wieder sozialer Gerechtigkeit zuwenden, aber ohne Minderheitenrechte zu vergessen.<br>\nAuch Sahra Wagenknecht treibt die Frage um, warum die gesellschaftliche Linke partout nicht mehrheitsf&auml;hig wird. Sie kn&uuml;pft in ihrer Streitschrift &bdquo;Die Selbstgerechten&ldquo; an Frasers Kritik an und radikalisiert sie bis zur Unkenntlichkeit. Denn bei ihr sind der giftige Neoliberalismus und der nur scheinbar menschenfreundliche Linksliberalismus fast das Gleiche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Neues-Buch-von-Sahra-Wagenknecht\/!5764480\/%20\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.H.:<\/strong> Die Parolen gegen die angeblich b&ouml;sen 70er kennt man ja schon, als Nachdenkseiten-Leser der 1 Stunde, der von Ihnen dar&uuml;ber aufgekl&auml;rt wurde wie solche uns&auml;gliche Kampagnen, diesmal gegen Wagenknechts neues Buch,laufen. Frau Wagenknecht hat wohl da in ein Wespennest gestochen, die Kommentare und Artikel gegen Ihr Buch sprechen B&auml;nde, gegen die Kritiker von Frau Wagenknechts Buch. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Steuern und Schulden: Ein Momentum made in USA<\/strong><br>\nDie gute Nachricht kam aus den USA. Finanzministerin Janet Yellen forderte einen weltweiten Mindestsatz bei der Besteuerung von Unternehmen. Das war am 6. April 2021.<br>\nNur zwei Tage sp&auml;ter schlossen sich die G20-Finanzminister dem Vorsto&szlig; an. &ldquo;Ich bin so zuversichtlich wie lange nicht mehr, dass wir dieses wichtige Vorhaben diesen Sommer zu einem Ergebnis f&uuml;hren&rdquo;, erkl&auml;rte Bundesfinanzminister Scholz.<br>\nBetroffen w&auml;ren nicht nur Amazon, Google &amp; Co., sondern auch EU-L&auml;nder wie Irland, Luxemburg oder die Niederlande &ndash; die europ&auml;ischen Steuerparadiese. Bisher haben sie sich Mindeststeuers&auml;tzen widersetzt.<br>\nWird es nun anders sein &ndash; oder steht die EU wieder auf der Bremse? Diese Frage stellt sich nicht nur bei den Steuern, die wegen der Rekordschulden infolge der Coronakrise erh&ouml;ht werden m&uuml;ssen.<br>\nSie stellt sich auch bei den Schulden und den Defizitregeln, die die Eurozone regieren &ndash; und die ebenfalls wg. Corona vor einem Jahr ausgesetzt worden waren. &ldquo;Isch over&rdquo;, schrieben wir damals.<br>\nFrankreich und Italien dr&auml;ngen auf eine nachhaltige Reform. Eine R&uuml;ckkehr zum alten, von Deutschland diktierten Stabilit&auml;tspakt sei nicht denkbar, hei&szlig;t es in Paris und Rom.<br>\nScholz hat auch daf&uuml;r Verst&auml;ndnis. Doch Kanzlerin Merkel str&auml;ubt sich gegen den f&auml;lligen Bruch mit den Maastricht-Regeln. Deshalb droht (auch) hier ein Patt.<br>\nUm es zu verhindern, w&auml;re jetzt eine breite Reform-Debatte n&ouml;tig. Die EU m&uuml;sste sich endlich eingestehen, dass die Coronakrise einen historischen Bruch bedeutet &ndash; und nicht nur eine vor&uuml;bergehende Delle. (&hellip;)<br>\nDoch dazu ist man in Br&uuml;ssel bisher nicht bereit. Man wartet lieber ab, wie sich die Debatte in Washington entwickelt &ndash; und wie die Bundestagswahl in Berlin ausgeht.<br>\nW&auml;hrend die USA unter Joe Biden handeln, gleicht EUropa einem riesigen Wartesaal. Noch nicht einmal das Konjunkturprogramm, genannt &ldquo;Next Generation EU&rdquo;, kommt voran.<br>\nEs steckt in der Br&uuml;sseler B&uuml;rokratie fest &ndash; und beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/steuern-und-schulden-ein-momentum-made-in-usa\/%20\">Lost in Europe<\/a>\n<p><strong>Dazu: Apple soll zahlen<\/strong><br>\nUS-Finanzministerin Janet Yellen will Steuerdiebstahl beenden. Es soll sich nicht mehr lohnen, Gewinne nach Irland oder Luxemburg zu verschieben.<br>\nEs ist eine kleine Sensation: Die neue US-Finanzministerin, Janet Yellen, hat am Montag angek&uuml;ndigt, dass die USA eine globale Mindeststeuer f&uuml;r internationale Konzerne durchsetzen wollen. Das Steuerdumping soll also endlich beendet werden. Weltweit gehen den Staaten Hunderte von Milliarden Dollar j&auml;hrlich verloren, weil Gro&szlig;unternehmen ihre Gewinne in Steueroasen verschieben. Der Schaden f&uuml;r Deutschland etwa d&uuml;rfte rund 20 Milliarden Euro pro Jahr betragen.<br>\nDie USA ergreifen jetzt die Initiative, weil Pr&auml;sident Joe Biden ein nationales Infrastrukturprogramm plant, das zwei Billionen Dollar kosten soll. Zur Finanzierung ist auch vorgesehen, die Unternehmenssteuern in den USA von derzeit 21 auf 28 Prozent anzuheben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Steuer-Vorstoss-von-US-Finanzministerin\/!5759062\/%20\">Ulrike Herrmann in taz<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Ein &bdquo;steuerpolitischer Traum&ldquo; k&ouml;nnte in Erf&uuml;llung gehen<\/strong><br>\nDie USA schlagen eine globale Mindeststeuer f&uuml;r internationale Konzerne vor und rennen damit offene T&uuml;ren ein. Auch bei Rudolf Hickel: Endlich werde steuerpolitisch in die richtige Richtung diskutiert, sagt der Bremer &Ouml;konom. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Jetzt f&uuml;hren wir die Diskussion in die richtige Richtung&ldquo;, betont er. Gegen den &bdquo;katastrophalen Steuersenkungswettbewerb&ldquo; m&uuml;sse es eine Mindeststeuer geben. Au&szlig;erdem m&uuml;sse zugleich daf&uuml;r gesorgt werden, dass Steuerschlupfl&ouml;cher gestopft w&uuml;rden und nach einer Reform keine neuen entst&auml;nden.<br>\nDen internationalen Steuerwettbewerb kritisiert Hickel scharf. Dass die Niederlande Digitalkonzerne mit Niedrigsteuers&auml;tzen anlockten, sei innerhalb der EU ein Skandal, betont er. &bdquo;Ich habe &uuml;berhaupt kein Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, dass wir &uuml;ber die Harmonisierung von Steuerpolitik reden &ndash; und dass dann solche Steueroasen und Niedrigsteuerl&auml;nder m&ouml;glich sind.&ldquo; Auch Irland bekomme viele Strukturmittel aus EU-T&ouml;pfen und locke gleichzeitig deutsche Unternehmen mit Niedrigsteuern an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/globale-mindeststeuer-fuer-konzerne-ein-steuerpolitischer.1008.de.html?dram:article_id=495299%20\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Konjunkturelles Kurzarbeitergeld &ndash; nahezu 30 Milliarden Euro in 12 Monaten (April 2020 &ndash; M&auml;rz 2021)<\/strong><br>\nIn den 12 Monaten von April 2020 bis M&auml;rz 2021 wurden von der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) insgesamt 29,6 Milliarden Euro f&uuml;r &bdquo;Leistungen bei konjunktureller Kurzarbeit&ldquo; ausgegeben &ndash; davon 17,0 Milliarden Euro f&uuml;r das &bdquo;konjunkturelle Kurzarbeitergeld&ldquo; (Kug) und 12,6 Milliarden Euro f&uuml;r die am 25. M&auml;rz 2020 r&uuml;ckwirkend zum 01. M&auml;rz 2020 eingef&uuml;hrte Erstattung von Beitr&auml;gen zur Sozialversicherung (Kug und Saison-Kug), die vom Arbeitgeber allein zu tragen sind. Ein Jahr zuvor, von April 2019 bis M&auml;rz 2020 wurden von der BA 211,5 Millionen Euro f&uuml;r das konjunkturelle Kurzarbeitergeld ausgegeben. (siehe dazu die BIAJ-Abbildung)<br>\nIn den ersten drei Monaten des laufenden Haushaltsjahres 2021 wurden f&uuml;r &ldquo;Leistungen bei konjunktureller Kurzarbeit&rdquo; (einschlie&szlig;lich der SV-Erstattungen Kug und Saison-Kug) insgesamt 7,643 Milliarden Euro ausgegeben, darunter 4,520 Milliarden Euro f&uuml;r &ldquo;konjunkturelles Kurzarbeitergeld&rdquo; (Kug). Das hei&szlig;t: Im ersten Quartal 2021 (etwa 24,7 Prozent der 365 Kalendertage) wurde bereits 1,6 Milliarden Euro mehr f&uuml;r &bdquo;Leistungen bei konjunktureller Kurzarbeit&ldquo; ausgegeben als die im Haushalt der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit f&uuml;r das gesamte Haushaltsjahr veranschlagten 6,050 Milliarden Euro. Ende Februar 2021 berichtete u.a. das Handelsblatt: &ldquo;Insgesamt plant die BA f&uuml;r Kurzarbeit und die Erstattung der Sozialbeitr&auml;ge an die Arbeitgeber nun rund zw&ouml;lf Milliarden Euro ein.&rdquo; (Online, 26.02.2021)<br>\nDer negative Finanzierungssaldo im BA-Haushalt 2021 &ndash; veranschlagt etwa 6,45 Milliarden Euro &ndash; betrug Ende M&auml;rz 10,03 Milliarden Euro. F&uuml;r den Ausgleich des im BA-Haushalt 2021 erwarteten Finanzierungssaldos sind neben Entnahmen aus den R&uuml;cklagen auch ein Bundeszuschuss nach &sect; 12 Absatz 1 Haushaltsgesetz 2021 in H&ouml;he von 3,346 Milliarde Euro veranschlagt. (Bundeshaushalt 2021: Haushaltsstelle 1101\/636 22 Soll 3,450 Milliarden Euro) &sect; 12 Absatz 1 Haushaltsgesetz 2021 l&auml;sst auch den erwarteten wesentlich h&ouml;heren Bundeszuschuss (&bdquo;Erlass des Darlehens &hellip; und die Umwandlung in einen Zuschuss&ldquo;) zu. (BIAJ, 08. April 2021)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/1514-konjunkturelles-kurzarbeitergeld-nahezu-30-milliarden-euro-in-12-monaten-april-2020-maerz-2021.html%20\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Corona: Auch bei Fachkr&auml;ften ist die Arbeitslosigkeit sp&uuml;rbar gestiegen<\/strong><br>\nSo ist die durchschnittliche Zahl der Arbeitslosen im Helferbereich im letzten Jahr auf 461.428 Personen gestiegen, ein Plus von 126.467 Menschen oder 37,8 Prozent. Und es sind l&auml;ngst nicht nur die Geringqualifizierten, die Corona vor Probleme stellt. Auch bei den Fachkr&auml;ften &ndash; also Menschen mit Berufsausbildung &ndash; ist die Zahl der Arbeitslosen um durchschnittlich 105.458 (22,5 Prozent) auf 575.098 Personen gestiegen. Das geht aus einer Anfrage der Linken an die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit hervor, die der Berliner Zeitung vorliegt.<br>\n&bdquo;Die verfehlte Krisenpolitik der Bundesregierung hat Hunderttausende Besch&auml;ftigte in Arbeitslosigkeit gest&uuml;rzt. Das Instrument der Kurzarbeit ist ein l&ouml;chriger Schutzschirm&ldquo;, sagt Linke-Arbeitsmarktexpertin Sabine Zimmermann. (&hellip;)<br>\nWas Arbeitsmarktexperten zunehmend Sorge bereitet, ist die Spaltung des Jobmarktes. &bdquo;Wer in der Krise seinen Job behalten hat, ist ziemlich gut abgesichert&ldquo;, sagt Holger Bonin, Forschungsdirektor des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA). Die Unternehmen vermeiden zwar Personalabbau. F&uuml;r Arbeitslose und Berufseinsteiger wird es aber zunehmend schwieriger, einen Job zu bekommen &ndash; ein klassisches Insider-Outsider-Problem. &bdquo;Die Firmen halten sich bei Neueinstellungen sp&uuml;rbar zur&uuml;ck&ldquo;, so IZA-Forscher Bonin im Gespr&auml;ch mit der Berliner Zeitung. Mit Blick auf die Neueinsteiger am Arbeitsmarkt spricht IAB-Experte Weber bereits von einer &bdquo;Generation Corona&ldquo; &ndash; mit dem Risiko dauerhaft schlechterer Jobperspektiven und niedrigerer Geh&auml;lter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/corona-auch-bei-fachkraeften-ist-die-arbeitslosigkeit-spuerbar-gestiegen-li.151258%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Zu Tode gesch&uuml;tzt &ndash; auch die schweigende Mehrheit bekundet zunehmend M&uuml;he mit den verordneten Corona-Massnahmen<\/strong><br>\nNach einem Jahr Pandemie f&uuml;hlen sich viele Menschen aufgrund der Corona-Massnahmen ersch&ouml;pft. Das erlebt unser Kolumnist in seiner Praxis bei Patienten und Angestellten. [&hellip;]<br>\nGanz &auml;hnlich t&ouml;nte es kurz darauf beim Pausenkaffee von anderer Seite. Sie habe ein Corona-Burnout, &auml;usserte eine unserer Praxisassistentinnen, und ihre Kollegin stimmte ihr mit Nachdruck zu. Dies sei keineswegs ironisch gemeint, betonten beide auf meine Nachfrage. Die Situation betreffe ihr Berufs- und Privatleben gleichermassen. Noch drastischer formulierte es ein Patient, der altersbedingt zur Risikogruppe z&auml;hlt: &laquo;Wir werden zu Tode gesch&uuml;tzt&raquo;, emp&ouml;rte er sich. Im vergangenen Jahr habe er mehrere enge Freunde verloren, ohne sich von ihnen verabschieden zu k&ouml;nnen, weil die Sterbenden in hermetisch abgeriegelten Spit&auml;lern oder Pflegeheimen gewesen seien. &laquo;Es ist schlicht unmenschlich, wie &uuml;ber uns verf&uuml;gt wird.&raquo; Er w&uuml;rde das nicht mit sich machen lassen und gegebenenfalls seine Konsequenzen ziehen. &laquo;Sie k&ouml;nnen mich gern in die Kategorie der Verschw&ouml;rungstheoretiker einreihen&raquo;, f&uuml;gte er grimmig an.<br>\nIn der haus&auml;rztlichen Praxis sind solche T&ouml;ne f&uuml;r mich neu &ndash; zumindest in dieser Dichte. Kritische Stimmen, meist bezogen auf einzelne Massnahmen oder in letzter Zeit auf die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit der Impfstrategie, gab es zwar immer wieder. Doch sie waren selten. Nun aber mehren sich die Anzeichen, dass der Durchhaltewille vieler erlahmt, die die verordneten Massnahmen bisher ohne Murren mitgetragen haben. Das sind nicht die Leute, die in den Kommentarspalten der Online-Medien veritable Corona-Meinungs-Schlachten austragen. Doch sie d&uuml;rften die schweigende Mehrheit bilden, deren Adh&auml;renz &uuml;ber Erfolg oder Misserfolg der Corona-Massnahmen entscheidet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wissenschaft\/zu-tode-geschuetzt-auch-die-schweigende-mehrheit-ist-corona-muede-ld.1609485\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wie die Gr&uuml;nen CETA aus ihrem Wahlprogramm gemogelt haben<\/strong><br>\nVielen sind sie noch gut in Erinnerung: Die Proteste gegen TTIP und CETA im Jahr 2015. Hunderttausende Menschen gingen gegen Handelsabkommen auf die Stra&szlig;e, die eine Gefahr f&uuml;r die Demokratie darstellen und Umwelt- und Verbraucherstandards bedrohen. Auf diesen Demonstrationen wehten auch viele gr&uuml;ne Flaggen. Die heutige Parteichefin Annalena Baerbock stellte sich damals klar gegen CETA: Das europ&auml;isch-kanadische Handelsabkommen diene &bdquo;vor allem den Interessen von Gro&szlig;konzernen&ldquo; und drohe &bdquo;Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu untergraben&ldquo;. (&hellip;)<br>\nDieses klare &bdquo;Nein&ldquo; zu Freihandelsabkommen wie CETA und TTIP scheint sechs Jahre sp&auml;ter nicht mehr so eine gro&szlig;e Bedeutung f&uuml;r die Partei zu haben. In dem Entwurf des Gr&uuml;nen Wahlprogramms hei&szlig;t es, man wolle das Abkommen in der &bdquo;derzeitigen Fassung nicht ratifizieren, sondern es bei der Anwendung der derzeit geltenden Teile belassen.&ldquo; Mit dieser Formulierung tolerieren die Gr&uuml;nen, dass weite Teile von CETA auch in Zukunft in Kraft bleiben &ndash; ohne, dass Bundestag und Bundesrat den Vertrag ratifiziert haben. Auch die schon heute vorl&auml;ufig geltenden Teile des CETA-Vertrages sind undemokratisch und k&ouml;nnen negative Folgen f&uuml;r die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in Europa haben. Die durch CETA eingerichteten &bdquo;Vertragskomitees&ldquo; k&ouml;nnen bereits jetzt ohne jegliche parlamentarische Kontrolle weitreichende Entscheidungen treffen, etwa zu Gesundheits-, Verbraucher- und Umweltstandards.<br>\nDas CETA-Abkommen zwischen der EU und Kanada wird zwar schon seit 2017 vorl&auml;ufig angewendet. Es wurde aber noch nicht von allen EU-Mitgliedstaaten ratifiziert, auch von Deutschland nicht. Sagt ein einziges Land &bdquo;Nein&ldquo;, ist CETA vom Tisch. In Deutschland m&uuml;ssen sowohl Bundestag als auch Bundesrat zustimmen. Wann &ndash; und ob &ndash; es dazu kommt, ist jedoch unklar. (&hellip;)<br>\nAuch die bereits in Kraft getretenen Teile von CETA weisen laut einem k&uuml;rzlich von foodwatch ver&ouml;ffentlichten Rechtsgutachten schwere demokratische Defizite auf und k&ouml;nnten negative Folgen f&uuml;r den Gesundheits- und Verbraucherschutz in Europa haben. In geheim tagenden CETA-Vertragsaussch&uuml;ssen k&ouml;nnen Vertreter*innen der Regierung von Kanada und der EU-Kommission weitreichende Entscheidungen treffen, etwa &uuml;ber Hygienekontrollen beim Import von Fleisch oder &uuml;ber die Anerkennung der Gleichwertigkeit von Sicherheitsstandards bez&uuml;glich Pestizide &ndash; eine demokratische Kontrolle durch das EU-Parlament oder die nationalen Parlamente der Mitgliedstaaten fehlt.<br>\nEinmal gefasste Beschl&uuml;sse der CETA-Komitees kann die EU nicht mehr einseitig aufheben. Selbst wenn die EU-Staaten sich also zum Beispiel einig w&auml;ren, durch die Aussch&uuml;sse gegenseitig anerkannte Sicherheitsstandards f&uuml;r Pestizide zu versch&auml;rfen, k&ouml;nnte dies ohne die Zustimmung Kanadas nicht f&uuml;r kanadische Erzeugnisse gelten. Denn Regeln, die den CETA-Verpflichtungen widersprechen, stellten automatisch einen Versto&szlig; gegen das V&ouml;lkerrecht dar. (&hellip;)<br>\nfoodwatch fordert die Parteimitglieder der Gr&uuml;nen auf, die 180-Grad-Wende in der Handelspolitik zu verhindern und einen entsprechenden &Auml;nderungsantrag einzubringen und zu unterst&uuml;tzen.  Zugleich haben wir gemeinsam mit dem Verein &bdquo;Mehr Demokratie&ldquo; eine Online-Unterschriftenaktion an den Gr&uuml;nen-Bundesvorstand gestartet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/de\/aktuelle-nachrichten\/2021\/wie-die-gruenen-ceta-aus-ihrem-wahlprogramm-gemogelt-haben\/%20\">foodwatch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Was die westlichen Medien konsequent verschweigen<\/strong><br>\nSeit einigen Wochen steigen die Spannungen zwischen der Ukraine und Russland im Donbass massiv. Seit der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj nach der Wahl Joe Bidens in den USA einen deutlich h&auml;rteren Kurs gegen Russland f&auml;hrt, drei sogenannt Russland-freundliche Fernseh-Sender widerrechtlich geschlossen hat und offen eine Mitgliedschaft der Ukraine in der NATO verlangt, sind auch die Waffenstillstandsverletzungen in Luhansk und Donezk wieder gestiegen. Und seit kurzem melden die dortigen Beobachtungsequipen der OSZE, dass auch die &Uuml;berwachungsdrohnen durch &ndash; vermutlich bewusst inszenierte &ndash; St&ouml;rungen des GPS-Navigationssystems kaum mehr einsatzf&auml;hig sind. Zur Motivation der regierungstreuen ukrainischen Soldaten reiste Selenskyj sogar pers&ouml;nlich wieder an die Frontlinie. Von seinem Wahlkampf-Versprechen, in erster Priorit&auml;t f&uuml;r Frieden im Donbass zu sorgen, ist nichts &uuml;briggeblieben. Im Gegenteil, er giesst jetzt sogar &Ouml;l ins Feuer.<br>\nAuch die Medien beginnen &uuml;ber diese sichtbare Eskalation und die neue, erh&ouml;hte Kriegsgefahr zu berichten. Vor allem berichten sie &uuml;ber gr&ouml;ssere russische Truppenverschiebungen in der Grenzn&auml;he zum Donbass &ndash; und sie interpretieren und kommentieren diese erwartungsgem&auml;ss als russische Provokation und Vorbereitung auf einen neuen Waffengang.<br>\nWor&uuml;ber die Medien nicht berichten, ja es nicht einmal in einem Nebensatz erw&auml;hnen: Die NATO f&uuml;hrt jetzt die grossen Man&ouml;ver Defender-Europe 21 durch, und zwar wie schon 2020 erneut an der russischen Grenze. Die NATO-Man&ouml;ver Defender-Europe 20 wurden damals als gr&ouml;sste Man&ouml;ver seit Ende des Kalten Krieges angek&uuml;ndigt. Beteiligt waren neben den USA mehrere NATO-L&auml;nder, nat&uuml;rlich auch Deutschland. Aus den USA wurden 20&rsquo;000 Soldaten eingeflogen, weitere 17&rsquo;000 stammten aus anderen NATO-L&auml;ndern. Die Man&ouml;ver sollten strategiegerecht in Polen und in den baltischen Staaten stattfinden, also gezielt und demonstrativ an der russischen Grenze. Wegen der Covid-19-Pandemie mussten sie dann allerdings vorzeitig abgebrochen werden. (&hellip;)<br>\nMan kommt nicht darum herum, daraus den einen Schluss zu ziehen: Die westlichen Medien informieren nicht nur, sie betreiben vor allem auch Anti-Russland-Meinungsmache.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/medien\/medienkritik\/was-die-westlichen-medien-konsequent-verschweigen\/%20\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die gro&szlig;e Trennung<\/strong><br>\nDie Geburt der technokratischen Weltsicht und die planetarische Krise (&hellip;)<br>\nDer Kern dieses neuartigen Systems ist die endlose Vermehrung von Kapital in einem ununterbrochenen Zyklus von Profit und Reinvestition. Darin unterscheidet es sich grundlegend von anderen historischen Herrschaftsordnungen wie etwa dem R&ouml;mischen Reich oder chinesischen Gro&szlig;reichen. Das Prinzip endloser Akkumulation ist in m&auml;chtigen Institutionen verankert, darunter Aktiengesellschaften und Bankh&auml;usern, deren einziger Zweck darin besteht, eingelegtes Kapital zu vermehren, egal mit welchen Mitteln. Heute kontrollieren die 500 gr&ouml;&szlig;ten multinationalen Konzerne, die nach diesem Prinzip organisiert sind, etwa 40 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung und zwei Drittel des Welthandels.[2] (&hellip;)<br>\nDie Mystifizierung von elektronischen Schaltkreisen hat zum einen handfeste &ouml;konomische Gr&uuml;nde. Um milliardenschwere Forschungsgelder und Subventionen sowie &ouml;ffentliche Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, werden die M&ouml;glichkeiten von Rechenmaschinen ma&szlig;los &uuml;bertrieben. Doch die Computermythologie reicht noch wesentlich tiefer, bis in die metaphysischen Fundamente der modernen Megamaschine. Einige federf&uuml;hrende Akteure des Silicon Valley, darunter Googles Chefentwickler Ray Kurzweil, tr&auml;umen seit Jahrzehnten davon, den biologischen Menschen abzuschaffen und sein Bewusstsein in ein Netz von Daten &bdquo;upzuloaden&ldquo;. Dieser &bdquo;Transhumanismus&ldquo; ist weit verbreitet unter den Entwicklern k&uuml;nstlicher Intelligenz. Viele von ihnen erwarten sehns&uuml;chtig in den n&auml;chsten Jahrzehnten die sogenannte Singularit&auml;t: den Moment, wenn die Rechenleistungen von Computern die Denkleistungen von Menschen &uuml;berschreiten sollen und die Automaten den k&ouml;rperlichen Menschen &uuml;berfl&uuml;ssig machen. In dieser Vision verbinden sich die Gesch&auml;ftsinteressen des Silicon Valley mit einer radikalen mechanistischen Ideologie: der Vorstellung, dass Lebewesen letztlich nur algorithmische Maschinen seien.<br>\nDas Warten auf den Moment, da der Mensch endlich als k&ouml;rperliches und f&uuml;hlendes Wesen ausgel&ouml;scht werden kann, ist symptomatisch f&uuml;r eine technokratische M&auml;nnerwelt, die von ihrer eigenen Innenwelt so weit abgespalten ist, dass sie Denken, F&uuml;hlen und Wahrnehmen von Rechnen &ndash; das Einzige, was Rechner k&ouml;nnen &ndash; nicht mehr unterscheiden kann. Es ist der Endpunkt einer Unterwerfung des Menschen unter die Maschinenlogik. Der Versuch, Menschen in einen Datensatz zu verwandeln, ist Teil einer Kultur des Todes, die alles, was Leben ausmacht &ndash; Spontaneit&auml;t, f&uuml;hlendes Erleben, Selbstorganisation und Kreativit&auml;t &ndash;, durch Abstraktion und Berechnung ersetzt. Ihr Fluchtpunkt ist ein w&uuml;stenartiger Planet, auf dem einsam im dunklen Weltall ein blinkender Riesenrechner steht, der anzeigt, wie viel Geld er gerade verdient.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/ausgabe\/2021\/april\/die-grosse-trennung%20\">Bl&auml;tter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Weber bringt neue Sanktionen gegen Moskau ins Spiel<\/strong><br>\nAngesichts der Spannungen im Ostukraine-Konflikt hat der Vorsitzende der Europ&auml;ischen Volkspartei (EVP) im EU-Parlament, Manfred Weber, im &bdquo;Eskalationsfall&ldquo; neue Sanktionen gegen Russland gefordert. Der russische Truppenaufmarsch im Umfeld der Ostukraine sei ein Test f&uuml;r den Westen. &bdquo;Die Antwort darauf muss unmissverst&auml;ndlich und stark sein&ldquo;, sagte der deutsche CSU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe.<br>\n&bdquo;Die EU und die USA m&uuml;ssen politisch zeigen, auf was sich die russische F&uuml;hrung einl&auml;sst, wenn sie die Lage in der Ostukraine eskalieren l&auml;sst oder dort einmarschiert.&ldquo; In dem Fall m&uuml;sse ein weitgehendes Einfrieren von Oligarchenkonten oder ein Abtrennen Russlands vom SWIFT-Zahlungssystem real sein, sagte Weber. Auch die fast fertige Gaspipeline &bdquo;Nord Stream 2&ldquo; zwischen Russland und Deutschland &bdquo;w&auml;re dann auf keinen Fall mehr haltbar&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3208721\/%20\">ORF.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Anstatt sich auf eine neutrale, zu Verhandlungen aufrufende Position zu beschr&auml;nken, dreht Herr Weber an der Eskalationsschraube und best&auml;rkt den Konfrontationskurs gegen Russland. Bitte lesen Sie dazu auch Oskar Lafontaine: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71375\">Jetzt auch die Ukraine in die Nato?<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Indopazifk: Kein Gerede<\/strong><br>\nSchon seit einiger Zeit macht sich Vereidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer daf&uuml;r stark, eine profiliertere milit&auml;rische Rolle im Indopazifik zu spielen, um dem erkl&auml;rten Systemkonkurrenten China entgegenzutreten. Dazu geh&ouml;rt auch die Entsendung einer Fregatte, die im Sommer auslaufen soll, was von ihr nun mit den Worten kommentiert wurde: &bdquo;Wir reden nicht nur &uuml;ber die Freiheit von Seewegen, die von China gef&auml;hrdet wird, sondern wir sind auch bereit, etwas daf&uuml;r zu tun. [&hellip;] Die Tatsache, dass wir eine Fregatte in den Indopazifik entsenden, wird auch in den USA als Zeichen verstanden: Wir reden nicht nur &uuml;ber die Freiheit von Seewegen, die von China gef&auml;hrdet wird, sondern wir sind auch bereit, etwas daf&uuml;r zu tun. F&uuml;r Japan ist &uuml;berdies ganz wichtig, dass wir uns an der Kontrolle des Waffenembargos gegen&uuml;ber Nordkorea beteiligen, Australien und andere Partner wollen mit uns gemeinsam &uuml;ben. Ich m&ouml;chte, dass wir nicht nur sch&ouml;ne Worte machen, sondern wirklich etwas tun. Die Fregatte ist dabei ein wichtiger Schritt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2021\/04\/09\/indopazifk-kein-gerede\/%20\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auf diese Absichten der Bundesregierung in der asiatischen Region haben die NachDenkSeiten mehrfach hingewiesen. Bitte lesen Sie dazu z.B. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70707#h08\">Partner gesucht &ndash; USA &auml;ndern China-Strategie und dazu: St&auml;rke Chinas: Kramp-Karrenbauer wirbt f&uuml;r deutsches Engagement im Indo-Pazifik<\/a> jeweils mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Biden&rsquo;s Presidency Will Be Destroyed By His Foreign Policy<\/strong><br>\nDementia Joe and his coterie of enablers have embarked on a foreign policy that is likely to result in a new war that will endanger America and further a growing perception that the United States is weak and divided. There are three troublesome flashpoints (Ukraine, China and Iran) that could explode at any time and catapult our nation into a costly, deadly military confrontation. Topping the list is the Ukraine.<br>\nThe corrupt dealings in Ukraine over the last four years by Joe and Hunter Biden leaves them completely compromised and subject to coercion, even blackmail. With this as a backdrop the decade long effort by the United States to weaken Russia&rsquo;s influence in eastern Ukraine has been revived with Biden&rsquo;s arrival in the White House.<br>\nLet me first introduce you to some essential facts:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/turcopolier.com\/bidens-presidency-will-be-destroyed-by-his-foreign-policy\/%20\">Turcopolier<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.G.:<\/strong> W. Patrick Lang analysiert in diesem Beitrag die Folgen der aktuellen Kriegstreiberei seitens der USA\/NATO in der Ukraine. Er geht dabei auch auf die Hintergr&uuml;nde ein, d.h. Maidan-Putsch, die Spaltung der Ukraine als auch die historische Kontinuit&auml;t der pro-faschisitischen Kr&auml;fte aus der Westukraine. Auch die Kommentare sind lesenswert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das neue Sanktionsregime der EU &ndash; R&uuml;ckkehr zum Recht des St&auml;rkeren<\/strong><br>\nDie EU hat ein neues Sanktionsinstrument. Es ist eine Kopie des Magnitsky-Act der USA und erm&ouml;glicht Sanktionen aufgrund von Menschenrechtsverletzungen. Die EU zerst&ouml;rt so aktiv die internationale Ordnung. Deutsche Medien unterst&uuml;tzen den Prozess.<br>\nDie EU hat sich ein neues Sanktionsinstrument gegeben. Es ist an den Magnitsky-Act der USA angelehnt und ist damit ebenso problematisch wie die unter Obama erlassene Regelung. Wie die USA versteht sich die EU nun ganz offiziell als moralische Instanz, die sich selbst das Recht gegeben hat, andere L&auml;nder aufgrund von mutma&szlig;lichen Menschenrechtsverletzungen zu sanktionieren. Wie die USA umgeht die EU mit ihrem Sanktionsregime Organisationen und Institutionen des V&ouml;lkerrechts und verl&auml;sst sich auf die Erkenntnisse und Berichte von westlichen Think-Tanks, NGOs und anderen staatlichen Vorfeldorganisationen bei der Bewertung der menschenrechtlichen Compliance anderer Staaten. Damit leistet die EU einen aktiven Beitrag zur Zerst&ouml;rung der internationalen Ordnung und treibt die geopolitische Konfrontation voran.<br>\nEs wundert kaum, dass die ersten Sanktionen, die unter dem neuen Regime erlassen wurden, sich gegen Russland und China richten. Mit der EU assoziierte und den Beitritt anstrebende L&auml;nder m&uuml;ssen sich keine Sorgen machen, vom neuen EU-Sanktionsregime getroffen zu werden. Es richtet sich nur gegen L&auml;nder au&szlig;erhalb der westlichen Einflusssph&auml;re. Daher haben sich die potentiellen Beitrittskandidaten der Erkl&auml;rung des hohen Rates der EU zum neuen Instrument angeschlossen; darunter auch die Ukraine, in der es um die Achtung der Grund- und Menschenrechte nachweislich extrem schlecht bestellt ist. Aber es droht der Ukraine keine Gefahr von der EU deshalb sanktioniert zu werden. (&hellip;)<br>\nSchlie&szlig;lich dienen nach westlicher Auffassung chinesische und russische Medien ausschlie&szlig;lich der Verbreitung der regierungsoffiziellen Propaganda. (&hellip;)<br>\nGr&ouml;&szlig;ter Erfolg der Kampagne ist zweifellos ein Sanktionsregime, das den Namen Magnitsky tr&auml;gt und sich direkt gegen Russland richtet. Es wurde ein Sanktionsregime im Namen der Menschenrechte erdacht, das voraufgekl&auml;rten, faktisch reaktion&auml;ren Mechanismen folgt und die nach dem zweiten Weltkrieg gegr&uuml;ndeten v&ouml;lkerrechtlichen Institutionen umgeht. Der Westen ersetzt unabh&auml;ngige institutionelle Aufkl&auml;rung durch rhetorische Strategien. Das ist fatal. (&hellip;)<br>\nEs wird eine mediale Echokammer errichtet, in der die immer gleichen Anschuldigungen wiederholt werden, sich jeder jedem als Referenz und Quelle andient, ohne tats&auml;chlich &uuml;ber Fakten zu verf&uuml;gen, in der dar&uuml;ber hinaus jede andere Sichtweise und jeder Zweifel an den vorgebrachten Anschuldigungen unterdr&uuml;ckt, die Zweifler zudem offen diskriminiert werden. Es ist die R&uuml;ckkehr voraufgekl&auml;rter, mittelalterlicher Verfahren der Wahrheitsfindung. Wer nach einer zeitgem&auml;&szlig;en Definition f&uuml;r Propaganda sucht &ndash; dies ist sie. Zweifelhafte Informationen werden aus unterschiedlichen Richtungen so lange wiederholt, bis sie als wahr gelten. Propaganda ist das Herstellen dieser Echokammer, in der die immer gleichen Anschuldigungen von vermeintlich unabh&auml;ngigen Akteuren wiederholt und f&uuml;r den Medien-Konsumenten so nach und nach in den Stand angeblich belegter Fakten gehoben werden, um damit Feindbilder aufzubauen und Gesellschaft zu steuern.<br>\nDas ist genau das, was die etablierten deutschen Medien tun. Dieses Verfahren ist inzwischen das Kennzeichen des westlichen Mainstream-Journalismus. Westliche Medien wurden in ihrer Breite gekapert. Sie sind nun Teil einer der wohl gr&ouml;&szlig;ten Desinformationskampagnen der Menschheitsgeschichte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/115452-neue-sanktionsregime-eu-rueckkehr-zum-recht-des-staerkeren\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Ausgewogenheit kost&lsquo; extra<\/strong><br>\nDie Medien fachen im Internet Panik an, jagen Angst ein und sch&uuml;ren Hysterie. Jedenfalls da, wo sie kostenlos sind. Ausgewogeneres und Objektiveres kostet was. Die Bezahlschranke erweist sich als Panikmacher.<br>\n&raquo;Wir neigen zur Hysterie&laquo;, titelte Spiegel Online vor rund zwei Wochen. Es handelte sich dabei um ein Interview mit Wolfgang Sch&auml;uble. In Pandemiezeiten h&auml;lt sich der Mann mit Panikmache ordentlich zur&uuml;ck. In diesem Punkt ist er ein alter Konservativer, der Ma&szlig; h&auml;lt und nicht v&ouml;llig durchdreht. Die Nachfolgergenerationen haben das verlernt. F&uuml;r den Rezipienten gab es leider nur einen Absatz zu lesen &ndash; er wurde also gar nicht erst zum Rezipienten. Grund: Die Bezahlschranke. Immer dann, wenn es spannend wird, zieht Spiegel Online den monet&auml;ren Vorhang zu.<br>\nDas kann man dem Magazin nur schwerlich vorwerfen, Journalismus kostet nun mal; einen grunds&auml;tzlichen Anspruch auf Kostenlosigkeit gibt es zudem nicht. Interessant ist aber schon, dass die hysterischeren Artikel, die angsteinfl&ouml;ssenden Meinungsbeitr&auml;ge und die paranoiden Texte eigentlich immer frei zug&auml;nglich sind. Man wird den Eindruck nicht los, dass die pandemische Hysterie im Lande ein Produkt der Bezahlschranken sind. Ausgewogenheit kostet offenbar extra. Man muss sie sich leisten k&ouml;nnen &ndash; und wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2021\/04\/medien-ausgewogenheit-kost-extra\/\">Roberto J. De Lapuente auf den Neulandrebellen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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