{"id":71520,"date":"2021-04-12T14:44:44","date_gmt":"2021-04-12T12:44:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71520"},"modified":"2021-04-13T09:16:15","modified_gmt":"2021-04-13T07:16:15","slug":"praesidentschaftswahlen-in-suedamerika-ecuador-waehlt-einen-der-korruption-verdaechtigen-bankier-in-peru-fuehrt-ein-kommunist-die-erste-wahlrunde-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71520","title":{"rendered":"Pr\u00e4sidentschaftswahlen in S\u00fcdamerika \u2013 Ecuador w\u00e4hlt einen der Korruption verd\u00e4chtigen Bankier, in Peru f\u00fchrt ein Kommunist die erste Wahlrunde an"},"content":{"rendered":"<p>Inmitten der Coronavirus-Pandemie mit ausufernden Fallzahlen und Todesf&auml;llen, umrandet von einer dramatischen Wirtschafts- und Verarmungskrise, die das Land im letzten Jahr der Administration Len&iacute;n Moreno ersch&uuml;ttern, fand am vergangenen Sonntag, dem 11. April, in Ecuador die Stichwahl f&uuml;r das Pr&auml;sidentenamt statt. Ein Bericht von unserem S&uuml;damerika-Korrespondenten <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3134\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-71520-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210212-Praesidentschaftswahlen-in-Suedamerika-Ecuador-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210212-Praesidentschaftswahlen-in-Suedamerika-Ecuador-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210212-Praesidentschaftswahlen-in-Suedamerika-Ecuador-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210212-Praesidentschaftswahlen-in-Suedamerika-Ecuador-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=71520-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210212-Praesidentschaftswahlen-in-Suedamerika-Ecuador-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"210212-Praesidentschaftswahlen-in-Suedamerika-Ecuador-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Wie die NachDenkSeiten in ihrer Ausgabe vom <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69696\">10. Februar berichteten<\/a>, gewann der progressive Kandidat Andr&eacute;s Arauz zwar die erste Wahlrunde mit 32,72 Prozent, doch fehlten ihm weitere 7,3 Prozent, um mit 40 Prozent und einem zehnprozentigen Vorsprung gegen&uuml;ber dem Zweitplatzierten als Pr&auml;sident in der ersten Wahlrunde best&auml;tigt zu werden. Folglich musste er sich einer Stichwahl stellen. Die NachDenkSeiten berichteten damals, als zweiter und dritter Rivale rangierten hinter Arauz der Indigenen-F&uuml;hrer Yaku P&eacute;rez und der Bankier Guillermo Lasso mit jeweils 20,04 Prozent und 19,97 Prozent. Ende Februar stand das komplette offizielle Endergebnis fest: Nach einer Stimmen-Neuausz&auml;hlung positionierte Lasso sich bei 19,74 Prozent, aber P&eacute;rez sackte auf 19,39 Prozent ab und war von der Stichwahl ausgeschlossen.<\/p><p><strong>Arauz als Zielscheibe der Fake-News-Dreckschleuder und der US-Intervention<\/strong><\/p><p>Dass es f&uuml;r Arauz kein Zuckerschlecken sein w&uuml;rde, stand fest. Dass er jedoch die Stichwahl gegen den erzkonservativen Bankier Guillermo Lasso mit 46,6:53,3 Prozent der Stimmen <a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/mundo\/noticias-america-latina-56713406\">verlieren w&uuml;rde<\/a>, &uuml;berraschte allerdings. Skeptische Beobachter in Politik und Medien hatten l&auml;ngst vor jedem Triumphalismus, insbesondere vor der Naivit&auml;t gegen&uuml;ber einem potenziellen b&ouml;sen Spiel der ecuadorianischen Rechten gewarnt. Und so kam es.<\/p><p>Arauz traf eine doppelte, medial befeuerte Diffamierungs-Kampagne. Zum einen mit der <a href=\"https:\/\/www.swissinfo.ch\/spa\/colombia-conflicto_el-eln-niega-apoyo-a-pol%C3%ADticos-de-ecuador-y-rechaza--guerra-de-informaci%C3%B3n-\/46336334\">durch keinen Beweis belegten Anschuldigung<\/a>, sein Wahlkampf sei von der kolumbianischen Narco-Guerilla ELN mitfinanziert worden. Zum anderen intervenierte die US-Regierung John Biden zwischen 1. Wahlrunde und Stichwahl mit einer <a href=\"https:\/\/www.pagina12.com.ar\/325907-estados-unidos-premio-a-la-fiscal-de-ecuador-que-investiga-a\">zynisch anmutenden &bdquo;Pr&auml;mie&ldquo;<\/a> &ndash; dem &bdquo;State Department&acute;s International Anticorruption Champions Award&ldquo; &ndash; f&uuml;r die ecuadorianische Staatsanw&auml;ltin Diana Salazar, die &uuml;ber die angeblichen Verbindungen zwischen dem ehemaligen Pr&auml;sidenten und G&ouml;nner Arauz&lsquo;, Rafael Correa, und der ELN ermittelt. Die Auszeichnung ist eine Initiative des neuen US-Au&szlig;enministers und George-Soros-Verb&uuml;ndeten Antony Blinken, der sich auf Twitter stolz zur Fortsetzung des weltweit <a href=\"https:\/\/twitter.com\/SecBlinken\/status\/1364209544189136898\">von den USA angefeuerten Lawfare<\/a> bekannte.<\/p><p>Als drittes Man&ouml;ver traf Arauz die von Lasso et al. politisch umstellte und unterwanderte Wahlbeh&ouml;rde CNE, die von einem bisher anonym gebliebenen Funktion&auml;r der Vorbereitung einer mit ausgefeiltesten Tricks programmierten Wahlf&auml;lschung verd&auml;chtigt wird. Im Vorfeld der Stichwahl, so der Informant <a href=\"https:\/\/www.pagina12.com.ar\/334300-la-trama-de-un-fraude-electoral-en-ecuador\">gegen&uuml;ber der argentinischen Tageszeitung <em>Pagina12<\/em><\/a>, sollen beispielsweise 600.000 gef&auml;lschte Wahlzettel landesweit in die Wahlb&uuml;ros eingeschleust worden sein, die im Fall eines Stimmenvorsprungs von Arauz in die Stimmz&auml;hlungs-Computer zugunsten Lassos eingespeist w&uuml;rden. Lasso wird jedenfalls als offizieller Wahlsieger gefeiert, ob die Stimmz&auml;hlung redlich war, steht allerdings auf einem anderen Blatt.<\/p><p><strong>Szenenwechsel zum Handlungsort Peru<\/strong><\/p><p>Im ebenfalls krisengesch&uuml;ttelten Nachbarland Peru fanden ebenfalls am 11. April Pr&auml;sidentschafts- und Parlamentswahlen statt, deren technischer Ausgang l&auml;ngst ein offenes Geheimnis war. N&auml;mlich auch eine Stichwahl, die f&uuml;r den kommenden 6. Juni 2021 angesetzt ist. Nicht weniger verbl&uuml;ffend rangierte dort nach der ersten Hochrechnung von 20,36 Prozent der Wahlzettel der sich zum &bdquo;Kommunismus&ldquo; bekennende linke <a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/mundo\/noticias-america-latina-56713351\">Lehrer und Gewerkschaftsf&uuml;hrer Pedro Castillo<\/a> von der Wahlliste Peru Libre\/Freies Peru mit 16,1 Prozent der Stimmen auf Platz 1.<\/p><p>Als Herausforderer entpuppte sich Hernando de Soto (Wahlliste Avanza Pa&iacute;s\/Land Vorw&auml;rts: 11,9 Prozent), ein ultraliberaler &Ouml;konom, der in der Vergangenheit dem blutigen Regime Alberto Fujimoris, aber auch als Berater Ronald Reagans und Bill Clintons diente. Mit minimalen Prozents&auml;tzen von beiden abgeh&auml;ngt wurde mindestens ein weiteres Dutzend Kandidatinnen und Kandidaten von Splitterparteien, darunter vor allem Keiko Fujimori (11,9 Prozent), Yonhy Lescano (11,0 Prozent), Rafael L&oacute;pez Aliaga (10,5 Prozent) und die linke Sozialdemokratin und popul&auml;re Abgeordnete Ver&oacute;nika Mendoza von der Wahlliste Juntos Por el Per&uacute;\/Zusammen f&uuml;r Peru, die eigentlich anstelle Castillos als Favoritin galt, jedoch auf 8,8 Prozent der Stimmen absackte. Mendoza erfuhr scharfe Angriffe unter der G&uuml;rtellinie von Castillo, der nicht nur frauenfeindliche Parolen verbreitete, sondern mit dem Ziel, ihr Rang und Stimmen abzuwerben, Mendoza <a href=\"https:\/\/lahora.pe\/pedro-castillo-llama-farsante-y-oportunista-a-veronika-mendoza-rv\/\">des &bdquo;Falschspiels und des Opportunismus&ldquo; beschuldigte<\/a>.<\/p><p>Fragen sich die Leserinnen und Leser, wie ist es m&ouml;glich, dass zwei progressive Wahllisten oder Parteien, die zusammen mindestens 25 Prozent der W&auml;hler hinter sich haben, nicht nur kein gemeinsames B&uuml;ndnis eingehen, sondern sich obendrein auf niedrigstem Niveau und zum Gaudi der b&uuml;rgerlichen Medien beschimpfen? Die spalterische Haltung des &bdquo;Macho&ldquo; Castillo, der in seinem Wahlkampf keinen einzigen Programmpunkt den Rechten der Frauen (mehr als 50 Prozent der 32,5 Millionen Einwohner\/Volksz&auml;hlung 2019), geschweige denn der sexuellen Minderheiten widmete, ist jedoch kein Einzelfall. Als Folge des Fujimori-Regimes, das Peru von 1990 bis 2000 zehn Jahre lang beherrschte und drei&szlig;ig Jahre vor Jair Bolsonaro die faschistoide Doktrin der &bdquo;Anti-Politik&ldquo; verbreitete, lief Peru dem Nachbarland Chile nicht nur den Rang des radikalen wirtschaftlichen und (a)sozialen Neoliberalismus ab, sondern verdammte die Politik zur haneb&uuml;chenen Fragmentierung; dergestalt, dass die nationale Wahlbeh&ouml;rde (ONPE) bis zum M&auml;rz 2021 mindestens <a href=\"https:\/\/es.wikipedia.org\/wiki\/Elecciones_generales_de_Per%C3%BA_de_2021\">24 politische Parteien f&uuml;r die Pr&auml;sidentschaftswahl zulie&szlig;<\/a>.<\/p><p>Peru, darin sind sich verschiedene Politikwissenschaftler und seri&ouml;se Beobachter einig, erlebt seit Jahrzehnten nicht etwa eine &bdquo;Parteienkrise&ldquo;, sondern nach der Zerschlagung von Politik und des Entwicklungs-Nationalismus der 1970er Jahre eine einwandfreie politische Repr&auml;sentationskrise, die die Bev&ouml;lkerung in den Verdruss trieb. Die neugegr&uuml;ndeten Parteien dienen den meisten Politikern als schiere Mietadressen ohne ernstzunehmendes Programm, die &ouml;fter gewechselt werden als Hemd oder Hose; ein Zustand, der das institutionelle System in enorme Unvorhersehbarkeit st&uuml;rzt, befindet Milagros Campos, Politikwissenschaftlerin und Juristin an der Pontificia Universidad Cat&oacute;lica del Per&uacute; (PUCP).<\/p><p><strong>Ecuador und der Clash zwischen zwei Gesellschaftsmodellen<\/strong><\/p><p>&bdquo;Was f&uuml;r Arauz in der ersten Runde als klarer Sieg und f&uuml;r Lasso als Niederlage erschien, hat sich in diesen Wochen in einem politischen Kontext der Frustration und der Ablehnung des Status Quo durch die W&auml;hler ge&auml;ndert&ldquo;, <a href=\"https:\/\/brasil.elpais.com\/brasil\/2021-04-11\/equador-vota-entre-dois-modelos-de-pais.html\">erkl&auml;rte Sebasti&aacute;n Hurtado<\/a>, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Beratungsfirma Profitas auf Anfragen von Journalisten. Die Frustration spitzte sich zu in der Forderung nach etwas Neuem. Dies war der Trend, der die Kandidatur Yako P&eacute;rez&lsquo; und des Linken Xavier Hervas befeuerte, der in der ersten Runde des 7. Februar als Vierter abschnitt. &bdquo;Wir haben geglaubt, dass diese Stimmen Arauz zugutekommen w&uuml;rden, weil sie eine Ver&auml;nderung darstellen. Aber in der zweiten Runde hat Lasso die Opposition seines Rivalen gekonnt dekonstruiert und dessen politische Redlichkeit zertr&uuml;mmert&ldquo;, erz&auml;hlt Hurtado.<\/p><p>Lassos Mantra sind die Klassiker der Politik des sogenannten &bdquo;freien Marktes&ldquo; und der minimalen Eingriffe in die Wirtschaft durch den Staat. Der wegen den Panama-Papers mehrfach angeklagte Ex-CEO von Coca Cola und Bankier zeigte wenig Programm, umso mehr den Hang zu Privatisierungen f&uuml;r die Erh&ouml;hung der Erd&ouml;lf&ouml;rderung, die Hauptdevisenquelle des Landes. Arauz wiederum pl&auml;dierte f&uuml;r eine st&auml;rkere staatliche Intervention und versprach einer Million armen Frauen als Familienoberh&auml;uptern eine Beihilfe in H&ouml;he von 1.000 Dollar. Lasso, so liest es sich, setzte auf eine zweite Auflage seiner Konfrontation von 2017, als er die Wahl gegen Rafael Correa verlor, dessen Sch&uuml;tzling Andr&eacute;s Arauz er jedoch als Reinkarnation von &bdquo;Autoritarismus und Korruption&ldquo; brandmarkte und als &bdquo;Matrix des Correismus&ldquo; beschimpfte. Dass er von einem Teil der indigenen Bev&ouml;lkerung gew&auml;hlt wurde, die rund 10 Prozent der zugelassenen W&auml;hler ausmacht, scheint trotz der mehrheitlichen Stimmabgabe f&uuml;r Arauz ohne Zweifel und ist nicht nur in Ecuador zu bedauern.<\/p><p>Ab dem 24. Mai &uuml;bernimmt Guillermo Lasso das Kommando &uuml;ber die 17,4-Millionen-Seelen- Republik, in der im Jahr 2020 das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der dollarisierten Wirtschaft um 7,8 Prozent sank und die In- und Auslandsverschuldung auf bedrohliche 63 Prozent des BIP anstieg. Lasso wird auch keine Parlaments-Mehrheit besitzen und sich auf harte Verhandlungen bei seiner sozialen und wirtschaftlichen Agenda einstellen m&uuml;ssen. Es bleibt abzuwarten, mit welchen Tricks der Bankier die Opposition auszuschalten versucht. Tut er derer zu viel, hat er wie Vorg&auml;nger Lenin Moreno bald neue Massenproteste am Hals.<\/p><p>Titelbild: NicoElNino\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inmitten der Coronavirus-Pandemie mit ausufernden Fallzahlen und Todesf&auml;llen, umrandet von einer dramatischen Wirtschafts- und Verarmungskrise, die das Land im letzten Jahr der Administration Len&iacute;n Moreno ersch&uuml;ttern, fand am vergangenen Sonntag, dem 11. April, in Ecuador die Stichwahl f&uuml;r das Pr&auml;sidentenamt statt. Ein Bericht von unserem S&uuml;damerika-Korrespondenten <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong>.<\/p>\n<p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":71521,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,20,190],"tags":[3026,3005,2057,3052,2047,633,2220,255],"class_list":["post-71520","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-landerberichte","category-wahlen","tag-arauz-andres","tag-blinken-antony","tag-ecuador","tag-lasso-guillermo","tag-peru","tag-politikerverdrossenheit","tag-stichwahl","tag-wahlanalyse"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/shutterstock_1607909536.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71520","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=71520"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71520\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":71529,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71520\/revisions\/71529"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/71521"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=71520"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=71520"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=71520"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}