{"id":71560,"date":"2021-04-14T08:43:35","date_gmt":"2021-04-14T06:43:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71560"},"modified":"2021-04-14T08:43:35","modified_gmt":"2021-04-14T06:43:35","slug":"hinweise-des-tages-3839","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71560","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71560#h01\">Was die westlichen Medien konsequent verschweigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71560#h02\">Sorge, Staat, sorge!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71560#h03\">St&ouml;hr h&auml;lt 100er-Notbremse f&uuml;r irref&uuml;hrend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71560#h04\">Amtsgericht entscheidet gegen Maskenpflicht an Schule<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71560#h05\">Besuchen Sie Europa, solange es noch steht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71560#h06\">Das 16-Millionen-Ding bei der Greensill-Bank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71560#h07\">Mai-Aufruf 2021: Solidarit&auml;t ist Zukunft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71560#h08\">Tarifabschluss Metall- und Elektroindustrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71560#h09\">Millionengewinne und knappes Personal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71560#h10\">&raquo;Dein Jahr f&uuml;r Deutschland&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71560#h11\">17 Lebensversicherer sind in &bdquo;enger Manndeckung&ldquo; der BaFin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71560#h12\">Wie man trotz Corona sicher Freunde trifft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71560#h13\">Erderw&auml;rmung bedroht ein Drittel der endemischen Landtierarten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71560#h14\">Wir brauchen eine atlantische China-Strategie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71560#h15\">BSH weist die Widerspr&uuml;che des NABU und der Deutschen Umwelthilfe gegen Bau und Betrieb der Pipeline Nord Stream 2 zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71560#h16\">Sicherheit durch Aufr&uuml;stung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71560#h17\">Aufruf aus der Friedensbewegung an die Partei Die Linke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71560#h18\">&ldquo;Tagesschau&rdquo; wehrt sich gegen Manipulationsvorw&uuml;rfe<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Was die westlichen Medien konsequent verschweigen<\/strong><br>\nChristian M&uuml;ller<br>\nIm Donbass sind die Spannungen hoch, ein neuer Krieg wird immer wahrscheinlicher. Doch die Medien informieren bewusst einseitig.<br>\nSeit einigen Wochen steigen die Spannungen zwischen der Ukraine und Russland im Donbass massiv. Seit der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj nach der Wahl Joe Bidens in den USA einen deutlich h&auml;rteren Kurs gegen Russland f&auml;hrt, drei sogenannt Russland-freundliche Fernseh-Sender widerrechtlich geschlossen hat und offen eine Mitgliedschaft der Ukraine in der NATO verlangt, sind auch die Waffenstillstandsverletzungen in Luhansk und Donezk wieder gestiegen. Und seit kurzem melden die dortigen Beobachtungsequipen der OSZE, dass auch die &Uuml;berwachungsdrohnen durch &ndash; vermutlich bewusst inszenierte &ndash; St&ouml;rungen des GPS-Navigationssystems kaum mehr einsatzf&auml;hig sind. Zur Motivation der regierungstreuen ukrainischen Soldaten reiste Selenskyj sogar pers&ouml;nlich wieder an die Frontlinie. Von seinem Wahlkampf-Versprechen, in erster Priorit&auml;t f&uuml;r Frieden im Donbass zu sorgen, ist nichts &uuml;briggeblieben. Im Gegenteil, er gie&szlig;t jetzt sogar &Ouml;l ins Feuer.<br>\nAuch die Medien beginnen &uuml;ber diese sichtbare Eskalation und die neue, erh&ouml;hte Kriegsgefahr zu berichten. Vor allem berichten sie &uuml;ber gr&ouml;&szlig;ere russische Truppenverschiebungen in der Grenzn&auml;he zum Donbass &ndash; und sie interpretieren und kommentieren diese erwartungsgem&auml;&szlig; als russische Provokation und Vorbereitung auf einen neuen Waffengang.<br>\nWor&uuml;ber die Medien nicht berichten, ja es nicht einmal in einem Nebensatz erw&auml;hnen: Die NATO f&uuml;hrt jetzt die gro&szlig;en Man&ouml;ver Defender-Europe 21 durch, und zwar wie schon 2020 erneut an der russischen Grenze. Die NATO-Man&ouml;ver Defender-Europe 20 wurden damals als gr&ouml;&szlig;te Man&ouml;ver seit Ende des Kalten Krieges angek&uuml;ndigt. Beteiligt waren neben den USA mehrere NATO-L&auml;nder, nat&uuml;rlich auch Deutschland. Aus den USA wurden 20&rsquo;000 Soldaten eingeflogen, weitere 17&rsquo;000 stammten aus anderen NATO-L&auml;ndern. Die Man&ouml;ver sollten strategiegerecht in Polen und in den baltischen Staaten stattfinden, also gezielt und demonstrativ an der russischen Grenze. Wegen der Covid-19-Pandemie mussten sie dann allerdings vorzeitig abgebrochen werden&hellip;.<br>\n(&hellip;) Man kommt nicht darum herum, daraus den einen Schluss zu ziehen: Die westlichen Medien informieren nicht nur, sie betreiben vor allem auch Anti-Russland-Meinungsmache.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/medien\/medienkritik\/was-die-westlichen-medien-konsequent-verschweigen\/\">Infosperber<\/a>\n<p><strong>Dazu: Moskau: US-Kriegsschiffe sollten sich von der Krim und der russischen Schwarzmeerk&uuml;ste fernhalten<\/strong><br>\nMit der Entsendung von Kriegsschiffen ins Schwarze Meer wollen die USA provozieren. Dies erkl&auml;rte der stellvertretende Au&szlig;enminister Russlands Sergei Rjabkow am Dienstag Journalisten. Er nannte die Aktionen einen Versuch, &ldquo;Russland auf die Nerven zu gehen&rdquo;. Washington werde hiervon aber keine Vorteile haben, so der Politiker. Er erkl&auml;rte:  &ldquo;US-amerikanische Kriegsschiffe haben in der N&auml;he unserer K&uuml;ste absolut nichts zu suchen. Dies sind herausfordernde Ma&szlig;nahmen, die sie im wahrsten Sinne des Wortes provokativ durchf&uuml;hren. Sie testen unsere St&auml;rke, spielen mit unseren Nerven. Sie werden keinen Erfolg haben.&rdquo;<br>\nRjabkow warnte die Vereinigten Staaten zudem, dass es f&uuml;r sie besser sei, sich von Russland und der Krim fernzuhalten:  &ldquo;Die USA m&uuml;ssen verstehen, dass die Risiken bestimmter Vorf&auml;lle sehr hoch sind. &Auml;hnliches haben wir dieses Jahr bereits in einem ganz anderen Seegebiet beobachtet. Wir warnen die Vereinigten Staaten, dass es f&uuml;r sie besser ist, sich von der Krim, von unserer Schwarzmeerk&uuml;ste fernzuhalten. Es wird zu ihrem eigenen Besten sein.&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/russland\/115839-moskau-fordert-washington-auf-sich-von-der-krim-fernzuhalten\/\">RT<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: G7 werten russischen Truppenaufbau als Bedrohung<\/strong><br>\nAn der Grenze zur Ukraine verst&auml;rkt Russland seine Truppen. Um f&uuml;r Sicherheit zu sorgen, hei&szlig;t es aus Russland. Die Au&szlig;enminister der G7 zeigen sich besorgt.<br>\nDie G7-Staaten haben sich besorgt &uuml;ber den Aufbau russischer Truppen an der Grenze zur Ukraine und auf der annektierten Halbinsel Krim ge&auml;u&szlig;ert. &ldquo;Diese gro&szlig; angelegten Truppenbewegungen ohne vorherige Ank&uuml;ndigung stellen bedrohliche und destabilisierende Aktivit&auml;ten dar&rdquo;, hie&szlig; es in einer gemeinsamen Mitteilung der Au&szlig;enminister der sieben f&uuml;hrenden Industriestaaten. &ldquo;Wir fordern Russland auf, seine Provokationen einzustellen und die Spannungen im Einklang mit seinen internationalen Verpflichtungen unverz&uuml;glich zu deeskalieren.&rdquo;&hellip;<br>\nVor diesem Hintergrund traf der ukrainische Au&szlig;enminister Dmytro Kuleba am Dienstagvormittag Nato-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg in Br&uuml;ssel. &ldquo;Die Nato steht an der Seite der Ukraine&rdquo;, sagte Stoltenberg nach dem Treffen. Die Regierung in Moskau rief er auf, Provokationen wie Truppenmobilisierungen an der ukrainischen Grenze &ldquo;sofort&rdquo; einzustellen&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2021-04\/ukraine-russland-truppenaufbau-krim-g7-staaten-bedrohung\">Zeit<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.K.:<\/strong> Der zugrundeliegende Artikel ist f&uuml;r sich genommen relativ uninteressant, sieht man einmal davon ab, dass das Narrativ nat&uuml;rlich ausschlie&szlig;lich aus westlicher Perspektive erz&auml;hlt wird. Was mir vielmehr aufst&ouml;&szlig;t, ist die Tatsache, dass ein offener Diskurs in den Meinungsspalten von Zeit Online, ja, ein kritisches Hinterfragen dieses Narrativ systematisch unterbunden und wegmoderiert wird. Ich spreche hier leider aus leidlicher Erfahrung. So wurde mein Kommentar zum Artikel (hier folgend) bis dato nicht freigegeben &ndash; und dies ist (zumindest bei mir) kein Einzelfall. Es ist geradezu erschreckend mit welcher H&auml;rte im sich selbst als liberal betrachtenden Medium Zeit Online Kommentare, die das westliche Narrativ hinterfragen, zensiert werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Mein Kommentar: &rdquo;H&ouml;rt doch endlich auf mit dieser Geschichtsklitterung durch die verk&uuml;rzte Darstellung der historischen Ereignisse! Der Konflikt im Donbass entbrannte vor allem deshalb, weil ein demokratisch legitimierter Pr&auml;sident durch massive Hilfe ausl&auml;ndischer (westlicher!) Geheimdienste aus geopolitischen Zwecken weggeputscht wurde.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sorge, Staat, sorge!<\/strong><br>\nDeutschland taumelt in die dritte Welle, manche sprechen von Staatsversagen. Aber die Misere reicht tiefer: 30 Jahre Neoliberalismus verhindern vorausschauende Politik<br>\nStellen wir uns kurz einmal vor, wie die Pandemie verlaufen w&auml;re, wenn der Staat vor einem Jahr vorsorglich gehandelt h&auml;tte. Man hat also aus der ersten Welle gelernt, weil man verstanden hat, worauf es ankommt: Die Kliniken wurden besser mit Material und vor allem mit Personal ausgestattet, die Produktion schnell auf eigene Masken und Filter umgestellt und alle verf&uuml;gbaren Mittel der Forschung in die breite Impfstoffproduktion gesteckt. Im Sommer wurden Schulen und Verwaltungen digital general&uuml;berholt, neue Erkenntnisse &uuml;ber das Infektionsgeschehen wurden aus virologischer wie auch psychologischer und sozialer Perspektive breit diskutiert. Betriebe mussten verpflichtend Hygienema&szlig;nahmen einhalten und wurden f&uuml;r den &Uuml;bergang ins Homeoffice oder bei gedrosselter Produktion unterst&uuml;tzt. Die Politik kommunizierte w&ouml;chentlich auf L&auml;nder- wie auf Bundesebene transparent sowohl die kurzfristigen n als auch einen mittelfristigen Plan zur Pandemiebek&auml;mpfung. Alle wussten, dass es Geduld erforderte, bis alle geimpft sein w&uuml;rden, doch man blieb optimistisch, weil man sich informiert f&uuml;hlte, und weil es ein Gef&uuml;hl der gemeinsamen Anstrengung gab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/sorge-staat-sorge\">Ines Schwerdtner im Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>St&ouml;hr h&auml;lt 100er-Notbremse f&uuml;r irref&uuml;hrend<\/strong><br>\nDie Bundesregierung stellt die bundesweite Notbremse als &uuml;berf&auml;llige Rettungsma&szlig;nahme in der dritten Welle dar. In einem offenen Brief warnen die Gesundheitsexperten Kr&uuml;ger und St&ouml;hr vor der 100er-Notbremse. Statt auf ihrer Meinung nach irref&uuml;hrende Inzidenzen sollte die Politik endlich auf Erkrankungen schauen.<br>\nDie wissenschaftlichen Bedenken gegen das Notbremsen-Gesetz der Bundesregierung sind betr&auml;chtlich. W&auml;hrend der aktuelle Chef-Virologe der Charit&eacute;, Christian Drosten, die Regelungen nicht f&uuml;r ausreichend h&auml;lt, um die Lage auf den Intensivstationen zu entsch&auml;rfen, hadert sein Vorg&auml;nger Detlev Kr&uuml;ger mit der Bemessungsgrundlage. In einem offenen Brief an den Deutschen Bundestag warnen er und der WHO-Experte Klaus St&ouml;hr eindringlich vor der vom Bundeskabinett angestrebten Ver&auml;nderung des Infektionsschutzgesetzes. &ldquo;Wir raten dringend davon ab, bei der geplanten gesetzlichen Normierung die &lsquo;7-Tages-Inzidenz&rsquo; als alleinige Bemessungsgrundlage f&uuml;r antipandemische Schutzma&szlig;nahmen zu definieren&rdquo;, schreiben Kr&uuml;ger und St&ouml;hr in ihrem Brief, den die &ldquo;Welt&rdquo; ver&ouml;ffentlicht.<br>\nKr&uuml;ger leitete das Virologische Institut der Berliner Charit&eacute; fast 30 Jahre, bis 2017 sein Nachfolger Christian Drosten die Stelle &uuml;bernahm. St&ouml;hr ist ehemaliger Leiter des Globalen Influenza-Programms der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In ihrem Schreiben erkl&auml;ren die beiden Wissenschaftler, dass die Inzidenz als Basis f&uuml;r Lockdown-Beschl&uuml;sse irref&uuml;hrend sei. Der Inzidenzwert gebe &ldquo;aufgrund der durchaus erw&uuml;nschten Ausweitung von Testaktivit&auml;ten zunehmend weniger die Krankheitslast in der Gesellschaft wieder&rdquo;, schreiben die Experten. &ldquo;Die im Gesetzesvorhaben vorgesehene 7-Tages-Inzidenz differenziert nicht, in welchen Altersgruppen, Lebensr&auml;umen und Bev&ouml;lkerungsgruppen Infektionen auftreten. Eine gleich hohe Inzidenz kann dramatisch unterschiedliche Bedeutung haben.&rdquo;<br>\nSo sei es m&ouml;glich, dass selbst dann, wenn es weniger Patienten in Krankenh&auml;usern als bei Grippewellen gebe, &ldquo;massive Einschr&auml;nkungen der Freiheitsrechte mit gravierenden Auswirkungen auf Wirtschaft, Kultur und die k&ouml;rperliche und seelische Gesundheit erfolgen m&uuml;ssten&rdquo;. Ein solches Szenario sei mit dem Fortschritt der Impfkampagne &ldquo;realistisch und zeitlich absehbar&rdquo;.<br>\nStatt auf die Inzidenz sollte die Politik sich auf die t&auml;glichen Neuaufnahmen auf den Intensivstationen konzentrieren, schreiben St&ouml;hr und Kr&uuml;ger. Nicht Infektionen, sondern Erkrankungen und ihre Schwere seien f&uuml;r Lockdown-Ma&szlig;nahmen wichtig. Nur so k&ouml;nne das tats&auml;chliche Infektionsgeschehen und die Auslastung der Krankenh&auml;user &uuml;berhaupt angemessen in den Blick kommen. Die geplante bundesweite Vereinheitlichung des Infektionsschutzgesetzes versch&auml;rfe &ldquo;den Mangel an Sachbezug und die Gefahr einer Verletzung der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Brief weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Stoehr-haelt-100er-Notbremse-fuer-irrefuehrend-article22488203.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Amtsgericht entscheidet gegen Maskenpflicht an Schule<\/strong><br>\nEin Familiengericht im oberbayerischen Weilheim hat ein Kind von der Maskenpflicht in seiner Schule befreit. In dem Beschluss ordnete das Familiengericht am Dienstag an, dass die Schulleitung dem Kind nicht mehr das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auf dem Schulgel&auml;nde vorschreiben darf. Wie eine Sprecherin des Gerichtes mitteilte, gelte die Entscheidung allerdings nur f&uuml;r diesen Einzelfall (Az. 2 F 192\/21). Zuvor hatte die Online-Plattform &ldquo;Tichys Einblick&rdquo; berichtet.<br>\nGeklagt hatten in Weilheim die Eltern des Kindes. Das Verfahren wurde vor einer Familienrichterin gef&uuml;hrt, die &uuml;ber eine m&ouml;gliche Kindeswohlgef&auml;hrdung durch die Masken zu entscheiden hatte. Dies sah das Gericht durch die an der Realschule geltenden Corona-Vorschriften als gegeben an. Die Richterin bezog sich auch auf Professor Christof Kuhbandner von der Universit&auml;t Regensburg. Der Psychologe hatte bereits in der Vergangenheit auf m&ouml;gliche negative Nebenwirkungen f&uuml;r Sch&uuml;ler hingewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/schulen-weilheim-in-oberbayern-amtsgericht-entscheidet-gegen-maskenpflicht-an-schule-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210413-99-189646\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Besuchen Sie Europa, solange es noch steht<\/strong><br>\nGro&szlig;man&ouml;ver gegen Russland, der Ukraine-Krieg und Afghanistan: US-Kriegsminister Lloyd Austin mit politischem Sprengstoff auf Visite in Berlin<br>\nDie Aufr&uuml;stung der NATO gegen Russland tr&auml;gt Fr&uuml;chte: Die Kriegsgefahr nimmt sprunghaft zu. In S&uuml;dosteuropa proben im Mai rund 28.000 Soldaten w&auml;hrend der US-gef&uuml;hrten &Uuml;bung &raquo;Defender Europe 2021&laquo; den Vormarsch Richtung Osten, Kiew spitzt den Konflikt in der Ostukraine zu, und offenkundig sollen die rund 10.000 Soldaten der NATO und ihrer Verb&uuml;ndeten in Afghanistan nicht wie angek&uuml;ndigt zum 30. April abziehen &ndash; mit unabsehbaren Folgen.<br>\nIn dieser Situation besuchte mit Verteidigungsminister Lloyd Austin am Dienstag das erste Mitglied des Kabinetts von US-Pr&auml;sident Joseph Biden die Bundesrepublik. Im Gep&auml;ck hatte er als Geschenk eine symbolische Aufstockung des US-Truppenkontingents in der Bundesrepublik um 500 Mann. Bidens Vorg&auml;nger Donald Trump hatte noch eine Reduzierung angek&uuml;ndigt. Die Hauptstadtpresse erstarb vor Austin in Dankbarkeit, dem Berliner Tagesspiegel schwoll der Kampfhahnkamm derart, dass er online titelte: &raquo;Die US Army bleibt in Deutschland, Herr Putin &ndash; sie wird sogar aufgestockt.&laquo;<br>\n(&hellip;) Am 8. April behauptete Selenskij schlie&szlig;lich: &raquo;Die NATO ist der einzige Weg, um den Krieg im Donbass zu beenden.&laquo; Seitdem f&uuml;hren westliche Medien den Krieg auf ihre Weise. Der US-Sender CNN zeigte z.&thinsp;B. am Montag Bilder von angeblich russischen Panzern. Es waren ukrainische. Russland reagierte auf die Eskalation mit Truppenbewegungen in der N&auml;he zur ukrainischen Grenze. Am Dienstag behaupteten die Au&szlig;enminister der G-7-Staaten in einer gemeinsamen Mitteilung, das seien &raquo;bedrohliche und destabilisierende Aktivit&auml;ten&laquo;. Der russische Au&szlig;enminister Sergej Lawrow antwortete am selben Tag auf die Frage, was Russland mache: &raquo;Wir wohnen dort.&laquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/400453.austin-besuch-besuchen-sie-europa-solange-es-noch-steht.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das 16-Millionen-Ding bei der Greensill-Bank<\/strong><br>\nBankpleite belastet Kommunen<br>\nDie Pleite der Greensill-Bank hat viele Anleger geschockt, die ihr Geld zu relativ hohen Zinsen angelegt haben. W&auml;hrend Privatanleger schon entsch&auml;digt wurden, gehen St&auml;dte und Gemeinden leer aus.<br>\n(&hellip;) Doch dann passierte eben das &bdquo;16-Millionen-Ding&ldquo;: 16 Millionen Euro hatte die Gemeinde bei der Greensill-Bank angelegt. Jetzt sind die 16 Millionen Euro einfach weg&hellip;<br>\nElf Kommunen allein im &bdquo;L&auml;ndle&ldquo; betroffen<br>\nNeben Weissach und Bad D&uuml;rrheim m&uuml;ssen neun weitere baden-w&uuml;rttembergische Kommunen um den Verlust ihrer Greensill-Einlagen f&uuml;rchten. Sie haben sich in einer Art kommunalem Selbsthilfenetzwerk zusammengeschlossen, &bdquo;um unsere Kr&auml;fte zu b&uuml;ndeln, da sich die Situationen vor Ort nahezu &uuml;berall gleich zeigen: Alle Kommunen haben Gelder dort im Rahmen von Festgeldanlagen get&auml;tigt&ldquo;, erkl&auml;rt der Weissacher B&uuml;rgermeister T&ouml;pfer.<br>\nViele Kommunen seien von Finanzdienstleistern beraten worden, h&auml;ufig mit den identischen Partnern und Anbietern. Die Rahmenbedingungen seien &uuml;berall in etwa die gleichen gewesen, sagt T&ouml;pfer, der auch Sprecher des Selbsthilfenetzwerkes ist: &bdquo;Daher war schnell klar: Wir schlie&szlig;en uns zusammen, b&uuml;ndeln die Kr&auml;fte, um damit gegen&uuml;ber allen anderen Gl&auml;ubigern eine starke Stellung einzunehmen und unsere Interessen zu vertreten.&ldquo;<br>\nAlle betroffenen Kommunen sehen sich mit demselben Vorwurf konfrontiert: N&auml;mlich die Gemeindemillionen viel zu blau&auml;ugig bei der Greensill-Bank angelegt zu haben, deren Zinsversprechen in einer Null-Zins-Phase eigentlich zu ordentlich Misstrauen bei den B&uuml;rgermeistern und Gemeindek&auml;mmerern h&auml;tte f&uuml;hren m&uuml;ssen&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/bankpleite-belastet-kommunen-das-16-millionen-ding-bei-der.1001.de.html?dram:article_id=495459\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> &hellip; und letztendlich die ehrliche Steuerzahlergemeinschaft, die als Geisel f&uuml;r die Defizite durch h&ouml;here Gemeindeabgaben belastet wird!<\/em><\/p>\n<p><em>Ein Versagen des Bundeministerium f&uuml;r Finanzen und seiner Aufsichtsstellen &ndash; wieder einmal!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Und wieder einmal stellt sich die Frage, warum Kommunen ihre Reserven bei einer dubiosen Privatbank und nicht bei ihren Sparkassen oder den Volksbanken anlegen. Die betreffenden K&auml;mmerer sollten dazu einige unbequeme Fragen beantworten. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Mai-Aufruf 2021: Solidarit&auml;t ist Zukunft<\/strong><br>\nAufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum 1. Mai 2021 &ndash; Tag der Arbeit<br>\nDu? Sie? Er? Ich? Nein: Wir!<br>\nWenn wir in den langen Monaten der Pandemie eines gelernt haben, dann das:  Niemand bew&auml;ltigt diese Krise allein. Nur als Wir, nur wenn wir gemeinsam handeln, finden wir den Weg in eine gute Zukunft. Mit guten Arbeitsbedingungen f&uuml;r alle in einer gesunden Umwelt. Nur gemeinsam mit allen Besch&auml;ftigten und mit Unternehmen, die ihrer gesellschaftliche Verantwortung gerecht werden und nicht auf schnelle Profite setzen, wird es uns gelingen rasch die Krise zu &uuml;berwinden.<br>\nNur gemeinsam werden wir die weitere Spaltung der Gesellschaft verhindern. Wenn nicht jeder nur an sich denkt, sondern wenn wir f&uuml;reinander einstehen, werden wir unsere Demokratie st&auml;rken. Solidarit&auml;t ist f&uuml;r uns kein Fremdwort, sondern gelebter Alltag. Nicht nur am 1. Mai, an jedem Tag im Jahr!<br>\nSolidarit&auml;t ist die Zukunft der Arbeitswelt: Die Besch&auml;ftigten sind dort viel besser durch die Krise gekommen, haben mehr verdient und sind besser gesch&uuml;tzt, wo sich viele in Gewerkschaften organisieren. Denn in solchen Betrieben konnten und k&ouml;nnen sie sich gegenseitig unterst&uuml;tzen, mitbestimmen und f&uuml;r gute Tarifvertr&auml;ge k&auml;mpfen. Und nur gemeinsam k&ouml;nnen wir die Transformation der Arbeitswelt im Sinne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gestalten.<br>\nSolidarit&auml;t ist die Zukunft des Sozialstaats: Nicht der Markt hat uns durch die Krise geholfen, sondern ein starker Sozialstaat.   Deswegen gilt es nach der Krise mehr denn je, den Sozialstaat zu st&auml;rken und auszubauen. Unsere Systeme der sozialen Sicherung m&uuml;ssen allen ausreichenden Schutz bieten. Facharbeitern und Angestellte genauso wie Soloselbst&auml;ndigen und Menschen in prek&auml;ren Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen.<br>\nSolidarit&auml;t ist die Zukunft der Bildung: Kinder aus reichem Elternhaus kommen oft besser durch die Krise als die aus armen Verh&auml;ltnissen. Sie haben die n&ouml;tigen Computer und oft auch mehr Unterst&uuml;tzung. Das darf nicht so bleiben. Bildung darf nicht vom Geldbeutel abh&auml;ngen. Wir brauchen ein gut finanziertes, technisch und personell gut ausgestattetes &ouml;ffentliches Bildungssystem f&uuml;r alle.<br>\nSolidarit&auml;t ist die Zukunft f&uuml;r Menschen: Viele Frauen haben gezwungenerma&szlig;en neben der Arbeit zus&auml;tzlich viel mehr Aufgaben in der Familie &uuml;bernommen, sie haben einen R&uuml;ckfall in alte Geschlechterrollen erlebt. Solidarisch ist, wenn Frauen und M&auml;nner dieselben Chancen in Arbeitswelt und Gesellschaft haben &ndash; und in Familien dieselbe Verantwortung f&uuml;r Sorge- und Erziehungsarbeit &uuml;bernehmen.<br>\nSolidarit&auml;t ist die Zukunft f&uuml;r Deutschland und Europa:  Die Br&uuml;cken br&ouml;ckeln, viele Schulen m&uuml;ssen renoviert, das Internet schneller werden. Wir und unsere Nachbarl&auml;nder m&uuml;ssen endlich mehr in die Zukunft investieren &ndash; in Infrastruktur, in Bildung, in Soziales, in Digitalisierung, bezahlbares Wohnen, nachhaltige Mobilit&auml;t. Und nat&uuml;rlich m&uuml;ssen Verm&ouml;gende und Superreiche st&auml;rker als bisher an der Finanzierung des Gemeinwesens beteiligt werden<br>\nSolidarit&auml;t ist kein Luxus, den wir uns in guten Momenten mal kurz leisten sollten. Sie ist das Mittel gegen Hetze und Spaltung, sie verhindert die Ausgrenzung von Menschen und sie nimmt Menschen die Angst, zur&uuml;ckgelassen zu werden. Sie hilft damit gegen die extreme Rechte und Verschw&ouml;rungsideologen. Solidarit&auml;t ist das Fundament der Demokratie. Am Tag der Arbeit reden wird dar&uuml;ber &ndash; vor Ort und digital. Solidarit&auml;t ist Zukunft!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++2602d6d6-9bb0-11eb-93fd-001a4a160123\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Tarifabschluss Metall- und Elektroindustrie<\/strong><br>\nReallohnabbau und weitere Flexibilisierung<br>\nUnmittelbar vor Ostern hat es in der Tarifrunde der Metall- und Elektro-Industrie einen ersten Pilot-Abschluss in NRW gegeben &ndash; nach zahlreichen Verhandlungen und fast einer Million Warnstreikenden. Weitere Bundesl&auml;nder haben ihn bereits &uuml;bernommen, so auch Baden-W&uuml;rttemberg, z.T. mit kleineren &Auml;nderungen, andere sind noch am Verhandeln. Viele Aktionen, Warnstreiks, Menschenketten, Autokorsos und andere Protestformen waren aufgrund der Pandemie-Bedingungen kreativ wie nie und konnten zumindest in einigen Betrieben und Bezirken trotz der schwierigen Bedingungen eine unter diesen Umst&auml;nden beachtliche Zahl an Teilnehmenden verbuchen. Das war das Positive in dieser Tarifrunde, dass Kolleginnen und Kollegen gezeigt haben, dass sie auch unter Pandemiebedingungen und wirtschaftlicher Krisensituation bereit und in der Lage sind, f&uuml;r ihre Interessen zu k&auml;mpfen. Allerdings ist der IG Metall-Vorstand eingeknickt vor den Forderungen und Angriffen der Kapitalseite und die Bezirke ebenso. Mit weiterer Druckentfaltung durch Ganztagesstreiks bis hin zu Urabstimmung und Streik h&auml;tte am Schluss ein anderes Ergebnis stehen k&ouml;nnen und es h&auml;tte zur Vorbereitung auf weitere K&auml;mpfe in der Krise dienen k&ouml;nnen&hellip;.<br>\n(&hellip;) Wertung des Abschlusses<br>\nSchlussfolgernd aus dem Verlauf der Tarifrunde und dem konkreten Abschluss haben wir folgende Einsch&auml;tzung:<br>\nErstens: Wieder einmal hat der IGM-Vorstand nicht wirklich die Kraft der Organisation in die Waagschale geworfen. Mit Ganztagesstreiks und wenn n&ouml;tig Einleitung zur Urabstimmung mit Streik h&auml;tte der Druck verst&auml;rkt und ein besseres Ergebnis erzielt werden k&ouml;nnen.<br>\nZweitens: Erneut folgt der IG Metall-Vorstand der Logik der Kapitalseite, dass man die Profite sichern m&uuml;sse und deswegen die Arbeitszeiten (und dar&uuml;ber auch die Bezahlung) flexibilisieren m&uuml;sse&hellip; Hier wird die Illusion gen&auml;hrt, mit Zugest&auml;ndnissen an die Profitinteressen Entlassungen zu verhindern, was aber genau nicht passieren wird. Dies war leider schon bei der Aufstellung der Forderungen der Fall: bereits bei der Forderung nach einer 4-Tage-Woche nur mit Teillohnausgleich steckt die Logik dahinter, dass die Besch&auml;ftigten letztlich f&uuml;r die Krise zahlen sollen.<br>\nDrittens wird mit dem neuen Bestandteil &bdquo;Transformationsgeld&ldquo; der Tarifvertrag um ein weiteres un&uuml;bersichtliches Element verkompliziert&hellip;<br>\nViertens gibt das Ergebnis konfliktscheuen Betriebsr&auml;ten mehr M&ouml;glichkeiten, Entgelt zu opfern f&uuml;r den &bdquo;Erhalt von Arbeitspl&auml;tzen&ldquo;. Nun wird mit der Automatisierung von Lohnabbau (T-ZUG B und Weihnachtsgeld bei Nettoumsatzrendite kleiner 2,3%) eine neue &bdquo;innovative&ldquo; Stufe gez&uuml;ndet. Die Erfahrungen lehren aber, dass mit Verzicht und Co-Management keine Arbeitspl&auml;tze erhalten werden. Da hilft nur konsequenter Kampf.<br>\nProtestiert!<br>\nDen Protest gegen diesen zunehmend un&uuml;bersichtlich werdenden Tarifdschungel und gegen den faktischen Reallohnabbau k&ouml;nnen die Kolleg*innen im Betrieb am besten schon mal dadurch aufbauen, dass sie massenhaft &ndash; und immer wieder &ndash; die Sprechstunde des Betriebsrats aufsuchen, um sich aufkl&auml;ren zu lassen&hellip;Vor allem aber ist es n&ouml;tig, eine grundlegende Alternative zur Verzichtslogik zu diskutieren. W&auml;hrend die IG Metall-F&uuml;hrung in der Sozialpartnerschaft verhaftet bleibt, haben die Bosse schon l&auml;ngst den Abbau von lange erk&auml;mpften Errungenschaften im Sinn. Die Gewerkschaftsf&uuml;hrung ist dabei, eine nach der anderen ohne wirklichen Kampf aufzugeben. Es ist dringend, innerhalb der Gewerkschaft eine Alternative zu dieser Politik der F&uuml;hrung aufzuzeigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/tarifabschluss-metall-und-elektroindustrie-reallohnabbau-und-weitere-flexibilisierung\/#more-10546\">Gewerkschaftsforum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Millionengewinne und knappes Personal<\/strong><br>\nDer Klinik-Konzern Helios hat auch im Krisenjahr 2020 Gewinne eingefahren und stellt Anlegern h&ouml;here Dividenden in Aussicht. Gleichzeitig ist nach mdr-Recherchen Personal teils zu knapp, um Notf&auml;lle zu behandeln.<br>\n(&hellip;) &ldquo;Es ist so, dass unsere Intensivstation einen Gro&szlig;teil der Zeit ihrem Versorgungsauftrag nicht nachkommen kann und sich von der Aufnahme akut erkrankter Patienten abmelden muss&rdquo;, erz&auml;hlt ein Arzt, der anonym bleiben will. &ldquo;Wir m&uuml;ssen Patienten, die einen Termin zu einer Routine-Aufnahme haben, absagen und auf irgendwann vertr&ouml;sten, ohne sie in Augenschein zu nehmen. Das ist eine Lotterie, wenn ich den Patienten nicht kenne.&rdquo; Es gebe immer wieder Patienten, die auf der Warteliste versterben, so der Mediziner.<br>\nF&uuml;r die Behandlung in ein anderes Bundesland<br>\nDas sei nicht nur auf den bisherigen H&ouml;hepunkten der Corona-Pandemie so &ndash; es komme auch bei ganz normalen Notf&auml;llen vor: bei Herzinfarkten, akuter Herzschw&auml;che oder Lungenembolien. Solche Notf&auml;lle ben&ouml;tigen eine sofortige Behandlung, sonst geht wertvolle Zeit verloren&hellip;<br>\nWeiterer Personalabbau geplant?<br>\nGegen&uuml;ber mdr Exakt best&auml;tigt das Herzzentrum Pl&auml;ne, Personal zu k&uuml;rzen. Auch in anderen Helios-Kliniken gebe es solche Pl&auml;ne, sagt die Vorsitzende der &Auml;rztegewerkschaft Marburger Bund, Susanne Johna: &ldquo;In der Tat h&ouml;ren wir von unseren Mitgliedern aus fast allen Landesverb&auml;nden, dass im Helios-Konzern Arztstellen eingespart werden sollen. Es scheint so zu sein, dass Helios plant, etwa zehn Prozent der Arztstellen im Konzern abzubauen. Und das hei&szlig;t ja, dass die &Auml;rztinnen und &Auml;rzte, die dann bleiben, noch mehr &Uuml;berstunden leisten m&uuml;ssen.&rdquo;<br>\nEs geht offenbar um Wirtschaftlichkeit. Interne Berichte, die mdr Exakt vorliegen, zeigen, dass der Gewinn des Herzklinikums im Corona-Jahr 2020 23 Millionen Euro vor Steuern und Zinsen betrug. Das ist eine Steigerung um 43 Prozent im Vergleich zu 2019. Den Anteilseignern werden h&ouml;here Dividenden in Aussicht gestellt. Trotzdem sind auch im Herzzentrum Leipzig K&uuml;rzungen geplant. Nach Informationen von mdr Exakt sollen m&ouml;glichst viele &Auml;rzte ihre Arbeitszeit auf 95 Prozent verringern. Befristete Vertr&auml;ge sollen Berichten zufolge schon ab April auslaufen. Das w&auml;re mitten in der dritten Corona-Welle &ndash; also genau dann, wenn der Personalbedarf besonders hoch ist. Die Klinik hingegen spricht von Juni.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/helios-kliniken-gewinn-corona-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&raquo;Dein Jahr f&uuml;r Deutschland&laquo;<\/strong><br>\nEndlich wieder dienen d&uuml;rfen: Bundeswehr stellt &raquo;Heimatschutz&laquo;-Truppe f&uuml;r den Inlandseinsatz auf<br>\n&raquo;Dein Jahr f&uuml;r Deutschland&laquo; &ndash; sag Nein!&ldquo; Das Verteidigungsministerium f&uuml;hrt ab dem 1. April 2021 einen &raquo;Freiwilligen Wehrdienst im Heimatschutz&laquo; ein. Parallel zum bestehenden Modell des Wehrdienstes, den bereits 17j&auml;hrige f&uuml;r eine Dauer von sieben bis 23 Monaten antreten k&ouml;nnen, soll eine zun&auml;chst 1.000 Angeh&ouml;rige umfassende Truppe aufgestellt werden, sagte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer am Donnerstag. Der mit dem Slogan &raquo;Dein Jahr f&uuml;r Deutschland&laquo; beworbene Dienst werde mit einer siebenmonatigen Ausbildung starten, sechs Jahre lang sind die Teilnehmer danach Reservisten an &raquo;heimatnahen Standorten&laquo;. In dieser Zeit sollen sie mindestens f&uuml;nf Monate aktiv sein und bei Bedarf &raquo;die Bev&ouml;lkerung vor Ort unterst&uuml;tzen&laquo;. Nicht die Heimatn&auml;he der Kasernen hat zur Namenswahl gef&uuml;hrt, sondern der beabsichtigte Einsatzzweck im Inneren &ndash; die Bev&ouml;lkerung soll daran gew&ouml;hnt und entsprechend abgestumpft werden.<br>\n(&hellip;) Zumindest die Armeef&uuml;hrung d&uuml;rfte sich keinerlei Illusionen hingeben, wer durch Wortwahl und Zuschnitt der Werbekampagne angesprochen wird &ndash; &raquo;Identit&auml;re&laquo; und neonazistische &raquo;freie Kameradschaften&laquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/interventionen\/kriege\/militarisierung-bw\/dein-jahr-fuer-deutschland-endlich-wieder-dienen-duerfen-bundeswehr-stellt-heimatschutz-truppe-fuer-den-inlandseinsatz-auf\/\">Labournet<\/a>\n<p><strong>Dazu: AKK will Heimatschutz positiv besetzen<\/strong><br>\nMit dem bezahlten Freiwilligendienst liefert die Verteidigungsministerin ein neues Rekrutierungsprojekt<br>\nEinberufung 1. April, Dienstantritt 6. April &ndash; f&uuml;r 325 junge Menschen hat am Dienstag nach Ostern eine neue Form von Wehrdienst begonnen. Wie schon zu Zeiten der Wehrpflicht wird zur allgemeinen Grundausbildung angetreten&hellip;<br>\nAusgerechnet und geradezu absichtlich hei&szlig;t der neue Dienst &raquo;Heimatschutz&laquo;, eine bislang &uuml;berwiegend rechts- und rechtsradikal gelesene Bezeichnung. &raquo;Es ist kein Fehler, diesen Dienst so zu nennen. Ein Fehler war, den Begriff Heimat den Rechten in diesem Land zu &uuml;berlassen&laquo;, verbreitet die Bundeswehr in den sozialen Medien ein Zitat der Ministerin. Der verteidigungspolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Tobias Pfl&uuml;ger, mahnt: &raquo;Mit dieser Wortwahl riskiert die Bundeswehr, speziell rechte Kreise anzuziehen. Der neue Dienst darf nicht dazu f&uuml;hren, dass nun noch mehr rechtslastige Akteure an scharfen Waffen ausgebildet werden.&laquo; Dieser Gefahr begegne die Bundeswehr vorgeblich mit einer Einstellungs&uuml;berpr&uuml;fung, die seit 2017 verpflichtend sei. Dahinter verbirgt sich jedoch kaum mehr als eine Abfrage bestehender Datenbanken bei Polizei, Justiz und Verfassungsschutz. Solange eine rechte Gesinnung, wie vielfach in sozialen Netzwerken gezeigt, bei den Beh&ouml;rden nicht aktenkundig ist, steht einem Dienst bei der Bundeswehr also zun&auml;chst einmal nichts entgegen&hellip;<br>\n&raquo;Die Personalprobleme der Bundeswehr werden durch den Wehrdienst Heimatschutz sicherlich nicht gel&ouml;st&laquo;, sagt Tobias Lindner, Obmann der Gr&uuml;nen im Verteidigungsausschuss des Bundestags. F&uuml;r ihn scheint dieses Projekt vor allem ideologisch getrieben zu sein von einer Ministerin, die immer wieder ein verpflichtendes Dienstjahr fordert.<br>\n(&hellip;) Von anderen Katastrophenschutz- und Hilfsdiensten grenzt sich die Ministerin ab. Man nehme ihnen nichts weg, meint Kramp-Karrenbauer. Doch gerade von dort kommt Kritik. Der schlecht bezahlte Bundesfreiwilligendienst kann mit den monet&auml;ren Konditionen des Dienstes in der Bundeswehr weiterhin nicht mithalten. &raquo;Ich finde es respektlos gegen&uuml;ber den Freiwilligen im Sozialen und halte es f&uuml;r eine politisch uns&auml;gliche Botschaft, wenn diese gerade mal 400 Euro Taschengeld erhalten, die freiwilligen Soldaten jedoch 1400 Euro&laquo;, twitterte Ulrich Schneider, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbandes. Auch Tobias Pfl&uuml;ger kritisiert die Bundeswehr: &raquo;Damit schw&auml;cht sie bestehende Strukturen, in denen sich Menschen zivil, sozial und &ouml;kologisch f&uuml;r die Gesellschaft engagieren k&ouml;nnen.&laquo; &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1150449.freiwilligendienst-akk-will-heimatschutz-positiv-besetzen.html\">nd<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>17 Lebensversicherer sind in &bdquo;enger Manndeckung&ldquo; der BaFin<\/strong><br>\nWie stabil stehen die Lebensversicherer da &ndash; und sind sie f&uuml;r m&ouml;gliche Krisen ger&uuml;stet? Dar&uuml;ber sollen die sogenannten Berichte zur Solvabilit&auml;t und Finanzlage (SFCR) Aufschluss geben. Zum f&uuml;nften Mal mussten die 82 deutschen Anbieter der Bundesanstalt f&uuml;r Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Bericht &uuml;ber ihre Solvenz erstatten.<br>\nDie aufsichtrelevante Solvenz der Lebensversicherer sank im Schnitt um 9,98 Prozent und liegt bei 390,11 Prozent. Darin sind auch etwaige &Uuml;bergangsma&szlig;nahmen und Volatilit&auml;tsanpassungen enthalten. Die durchschnittliche Netto-Solvenzquote bzw. SCR-Quote (ohne &Uuml;bergangsma&szlig;nahmen und Volatilit&auml;tsanpassung) st&uuml;rzte noch deutlicher ab. Sie liegt bei 211,49 Prozent und damit 18,77 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Das zeigt die Auswertung der Solvenzberichte durch den Zweitmarktanbieter Policen Direkt.<br>\nDie Versicherer d&uuml;rfen aktuell noch mit erleichterten &Uuml;bergangsregeln rechnen, damit der &Uuml;bergang ins neue Aufsichtsregime gelingt: unter Solvency II sind die Kapitalanforderungen deutlich versch&auml;rft worden. Hier l&auml;sst bereits aufhorchen, wie viele Gesellschaften nach wie von dieser St&uuml;tze Gebrauch machen. Aktuell nehmen noch 60 der 82 Versicherer f&uuml;r ihre Solvenzberichte Bilanzierungshilfen in Anspruch. Die erleichterten Bedingungen m&uuml;ssen bei der BaFin angemeldet werden. W&auml;hrend die Finanzaufsicht also auf die Bruttoquoten schaut, bildet die Nettoquote ab, wie die Versicherer ohne diese Erleichterungen dastehen w&uuml;rden. Im Schnitt verbessern die &Uuml;bergangsma&szlig;nahmen die Quoten um stolze 156 Prozentpunkte (2019:148).<br>\n&bdquo;COVID-19 fordert Lebensversicherer auch in ihrer Finanzstabilit&auml;t. Das erste Krisenjahr hat die Risikopuffer der Gesellschaften deutlich belastet&ldquo;, sagt Henning K&uuml;hl, Leitender Aktuar von Policen Direkt und Versicherungsmathematiker (DAV) mit Blick auf die aktuellen Solvenzquoten. &ldquo;Vor allem das weiter gesunkene Zinsniveau hat zu einer Erh&ouml;hung der Kapitalanforderungen oder zu einem R&uuml;ckgang bei den anrechnungsf&auml;higen Eigenmitteln gef&uuml;hrt. Das hat Auswirkungen auf die Solvenzquoten.&rdquo;. Als Reaktion auf die Entwicklung und die damit verbundenen gesunkenen Kennzahlen, wurden von den Gesellschaften weitere bilanzielle Hilfen wie Volatilit&auml;tsanpassungen oder &Uuml;bergangsma&szlig;nahmen bei der BaFin beantragt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.versicherungsbote.de\/id\/4901741\/17-Lebensversicherer-nur-mit-Ubergangshilfen-ausreichend-solvent\/%20\">Versicherungsbote<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Diese unsere Bundesregierung ermittelt das &ldquo;Gesamtversorgungsniveau von GRV-Versicherten &uuml;brigens bis heute mit der Annahme, dass die Leute riestern und zus&auml;tzlich die Steuervorteile aus der teilweisen Abziehbarkeit der GRV-Beitr&auml;ge in private Vorsorgeprodukte wie Lebens- oder Rentenversicherungen stecken. Spannend ist auch die Aussage, dass Covid-19 die Finanzstabilit&auml;t der Lebensversicherer betroffen h&auml;tte. Dass der Unternehmenssektor schon Jahre vorher zum Nettosparer und damit Treiber der Niedrigzinsen geworden ist, wird verschwiegen.<\/em><\/p>\n<p><em>Als vermeintliche L&ouml;sung pr&auml;sentieren uns diverse Politiker jetzt die Aktienrente. Dass der Aktienmarkt mitunter stark verzerrte Preise hat und Firmen wie Blackrock mit Verkaufsorders Kurszusammenbr&uuml;che ausl&ouml;sen k&ouml;nnen: Keine Diskussion. Und wer im Rahmen der demographischen Verschiebung all die Aktien kaufen soll, wenn die gro&szlig;e Kohorte der Babyboomer sie liquidiert: Ebenfalls Fehlanzeige.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wie man trotz Corona sicher Freunde trifft<\/strong><br>\nDie Kernbotschaft im derzeit umgehenden offenen Brief der Aerosolfachleute ist ja, dass Innenr&auml;ume bei der &Uuml;bertragung von Sars-CoV-2 die zentrale Rolle spielen. Im Vergleich dazu ist das Risiko, sich anzustecken, drau&szlig;en deutlich geringer&hellip;<br>\nDer Grund, warum Innenr&auml;ume so viel st&auml;rker zur Ausbreitung des Virus beitragen, sind Aerosole. Das sind feine Teilchen, die entstehen, wenn der Luftstrom an den Schleimh&auml;uten vorbeistr&ouml;mt und Fl&uuml;ssigkeitstr&ouml;pfchen mitrei&szlig;t. Der entscheidende Punkt ist, dass Aerosole nicht zu Boden fallen, sondern schweben.<br>\nFeine Aerosole k&ouml;nnen Stunden oder Tage in der Luft h&auml;ngen, ohne zu Boden zu sinken. Das hei&szlig;t, sie reichern sich in geschlossenen R&auml;umen an. In Innenr&auml;umen bilden sich unsichtbare, ansteckende Aerosolwolken, und wer in sie hineintritt, atmet die ansteckenden Teilchen ein. Im Extremfall sogar, wenn die Quelle schon den Raum verlassen hat.<br>\nAerosole gehen, Tr&ouml;pfchen bleiben<br>\nDrau&szlig;en dagegen k&ouml;nnen sich die Aerosole verteilen, denn es ist viel mehr Platz, und ein bisschen Luftbewegung ist fast immer. Dadurch werden die ansteckenden Partikel verd&uuml;nnt und die Chance, eine infekti&ouml;se Dosis einzuatmen, ist weitaus geringer.<br>\nAu&szlig;erdem ist die Lebensdauer der Viren durch die st&auml;rkere UV-Strahlung geringer. Das bedeutet vor allem auch, dass Superspreader-Ereignisse, bei denen viele Menschen in so einer Aerosolwolke angesteckt werden, im Freien nahezu ausgeschlossen sind&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/scilogs.spektrum.de\/fischblog\/trotz-corona-sicher-freunde-treffen\/\">spektrum.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.U.:<\/strong> Solche Beitr&auml;ge w&uuml;rde man sich f&uuml;r unsere &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; w&uuml;nschen anstatt der st&auml;ndigen Angstmache und Sensationshetze.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Erderw&auml;rmung bedroht ein Drittel der endemischen Landtierarten<\/strong><br>\nAktuell steuert die Welt auf mindestens drei Grad Erw&auml;rmung zu. Die Forscher sch&auml;tzen, dass das Risiko f&uuml;r das Aussterben endemischer Arten um mehr als das Zehnfache steigt, wenn die im Pariser Abkommen festgelegten Klimaziele von 1,5 Grad bis maximal zwei Grad verfehlt w&uuml;rden. Bei 1,5 Grad Erderw&auml;rmung seien nur zwei Prozent der endemischen Arten an Land und zwei Prozent im Meer vom Aussterben bedroht, bei zwei Grad erh&ouml;ht sich die Zahl auf jeweils vier Prozent. Wenn die L&auml;nder aber ihre Emissionen im Einklang mit dem Pariser Abkommen reduzieren, werden laut der Studie die meisten endemischen Arten &uuml;berleben.<br>\nWeitere Ergebnisse der Studie:<br>\nBei drei Grad drohen insgesamt 92 Prozent der an Land lebenden und 95 Prozent der im Meer lebenden endemischen Arten zumindest negative Folgen, wie zum Beispiel eine Verringerung ihrer Anzahl.<br>\nEndemische Arten sind bei einem ungebremsten Temperaturanstieg 2,7mal h&auml;ufiger vom Aussterben bedroht als weiter verbreitete Arten.<br>\nIn Europa sind unter anderem einheimische Bienenarten, Seev&ouml;gel wie Papageientaucher und Fische wie Lachs und Kabeljau sowie die gro&szlig;e Pflanzen- und Schmetterlingsvielfalt in den Alpen betroffen. Arten, die im Mittelmeer leben, werden besonders stark beeintr&auml;chtigt.<br>\nDie Studie erscheint in der Zeitschrift &bdquo;Biological Conservation&ldquo;. Sie basiert auf der Analyse hunderter Studien zu diesem Thema. Wolfgang Kiessling ist Meeresexperte an der Friedrich-Alexander Universit&auml;t Erlangen-N&uuml;rnberg und Co-Autor des Berichts. Im Deutschlandfunk hebt der Pal&auml;obiologe hervor: Bei endemischen Arten bedeute ein lokales Aussterben auch ein globales Aussterben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/studie-zum-artensterben-erderwaermung-bedroht-ein-drittel.697.de.html?dram:article_id=495469%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wir brauchen eine atlantische China-Strategie<\/strong><br>\nChinas F&uuml;hrung will das Land zu einer wirtschaftlichen, milit&auml;rischen und digitalen Supermacht aufbauen. Die Idee, dass Europa da geopolitisch neutral bleibt, ist naiv.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2021-04\/aussenpolitik-china-europa-deutschland-allianz-handel-wirtschaft\">Zeit online<\/a>\n<p><strong>dazu: Der Aufstieg Chinas &ndash; eine Bedrohung f&uuml;r den Westen?<\/strong><br>\nDie wohl bedeutendste Kehrtwende der EU nach dem US-Machtwechsel betrifft die Teilnahme an der Eind&auml;mmungspolitik gegen China, wovon die j&uuml;ngsten Sanktionen zeugen. Zugleich wird eine Bedrohung westlicher Werte und Lebensweisen beschworen. Dass solche &Auml;ngste unbegr&uuml;ndet sind, erschlie&szlig;t sich beim Befassen mit dem chinesischen Weltbild.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/115728-der-aufstieg-chinas-eine-bedrohung-fuer-den-westen\/\">rt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers O.K.:<\/strong> Beides sind Meinungsartikel zum selben Thema, heute erschienen, weswegen ein direkter Vergleich nahe liegt: W&auml;hrend Bernd Murawski auf rt ein differenziertes und m.E. schl&uuml;ssiges Bild chinesischer Politik bietet, bietet der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Beyer buchst&auml;blich fast in jedem einzelnen Satz nur (transatlantische, antichinesische) Propaganda.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>BSH weist die Widerspr&uuml;che des NABU und der Deutschen Umwelthilfe gegen Bau und Betrieb der Pipeline Nord Stream 2 zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDas Bundesamt f&uuml;r Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat heute die Widerspr&uuml;che des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) und der Deutschen Umwelthilfe nach sorgf&auml;ltiger Pr&uuml;fung zur&uuml;ckgewiesen.<br>\nDie Widerspr&uuml;che richteten sich insbesondere gegen die 2. &Auml;nderungsgenehmigung des BSH vom 14. Januar 2021. Mit dieser Genehmigung hatte das BSH die Verlegung der Pipeline mit einem ankerpositionierten Schiff im Zeitraum von Ende September bis Ende Mai f&uuml;r eine Strecke von 16,5 km in der deutschen ausschlie&szlig;lichen Wirtschaftszone der Ostsee genehmigt.<br>\nNach Auswertung der Bedenken, die in den Widerspr&uuml;chen vorgetragen wurden, und erneuter umfassender umweltfachlicher und naturschutzrechtlicher Pr&uuml;fung stellt sich die erteilte Genehmigung weiterhin als rechtm&auml;&szlig;ig dar.<br>\n&bdquo;Die Umweltvertr&auml;glichkeitspr&uuml;fung und die Pr&uuml;fungen, die das Bundesnaturschutzgesetz vorgibt, wurden sachgerecht und sorgf&auml;ltig durchgef&uuml;hrt. Die Ergebnisse zeigen, dass keine erheblichen Auswirkungen auf die Meeresumwelt oder die Schutzziele des Vogelschutzgebietes Pommersche Bucht bei einer Verlegung mittels eines ankerpositionierten Schiffs in diesem genehmigten Zeitraum zu erwarten sind&ldquo;, erl&auml;uterte die Pr&auml;sidentin des BSH, Dr. Karin Kammann-Klippstein.<br>\nDas BSH ber&uuml;cksichtigte dabei, dass die Verlegung mit einem ankerpositionierten Schiff l&auml;nger dauert als bei einem dynamisch positionierten Schiff, dessen Einsatz 2019 f&uuml;r das Winterhalbjahr genehmigt wurde, und dass auf Grund der erforderlichen h&ouml;heren Zahl der Baufahrzeuge von einem gr&ouml;&szlig;eren Wirkraum auszugehen ist.<br>\nDie Widerspr&uuml;che waren jedoch zur&uuml;ckzuweisen, da die verbleibende Strecke von 16,5 km zum einen am Randbereich des Vogelschutzgebietes verl&auml;uft. Dieser Bereich weist auf Grund der Wassertiefen von ca. 20 m eine eher geringe Bedeutung f&uuml;r bestimmte Rastvogelarten auf. Zum anderen verl&auml;uft die Pipeline auf ca. 10 km durch ein Verkehrstrennungsgebiet, in dem wegen des intensiven Schiffsverkehrs relativ wenige Rastv&ouml;gel anzutreffen sind. Au&szlig;erdem ist bei der &ouml;kologischen Einsch&auml;tzung die geringe Geschwindigkeit der Installationsschiffe zu ber&uuml;cksichtigen. Damit ist die St&ouml;rwirkung r&auml;umlich begrenzt. Au&szlig;erdem sind in der &Auml;nderungsgenehmigung zum Schutz der Seev&ouml;gel f&uuml;r den Zeitraum Januar bis Mai die Bauarbeiten zeitlich begrenzt auf max. 30 Tage pro Bauphase. Es wurde eine Pause von mindestens 14 Tagen vor der n&auml;chsten Bauphase angeordnet. Somit ergab die erneute Interessensabw&auml;gung, dass angesichts der geringen Intensit&auml;t der Eingriffe in die Meeresumwelt die Genehmigung mit Auflagen zu erteilen war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bsh.de\/SharedDocs\/Pressemitteilungen\/DE\/Text_html\/html_2021\/Pressemitteilung-2021-04-01.html\">BSH<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Sicherheit durch Aufr&uuml;stung?<\/strong><br>\n(&hellip;) Der Rheinmetall-Konzern leidet &ndash; wie viele andere Unternehmen hierzulande &ndash; massiv unter der Coronapandemie und musste im vergangenen Jahr erhebliche Umsatzr&uuml;ckg&auml;nge hinnehmen. Mit einer Ausnahme: Ausgerechnet die R&uuml;stungssparte des Konzerns erzielte einen Rekordumsatz. Um etwa sechs Prozent nahm der Umsatz im Waffengesch&auml;ft zu, der operative Gewinn stieg dadurch von 343 Mio. Euro im Jahr 2019 auf nun 414 Mio. an. Das Unternehmen will seinen Fokus daher k&uuml;nftig noch st&auml;rker auf die R&uuml;stungssparte legen: &bdquo;Verteidigungsbudgets beweisen Robustheit trotz Covid&ldquo;, freut sich das Unternehmen in einer Handreichung an seine Aktion&auml;re.<br>\nIn der Tat steigen seit der Ukraine-Krise im Jahr 2014 die Bundeswehrhaushalte jedes Jahr aufs Neue an. Dass es dabei weniger um Landesverteidigung als vielmehr um einen milit&auml;rischen Weltmachtanspruch geht, r&auml;umt Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer offen ein &ndash; etwa als sie j&uuml;ngst die Meere zwischen China und Australien zum Operationsgebiet der Bundesmarine erkl&auml;rte. Unter Verweis auf die Regierungsleitlinien zum Indo-Pazifik erkl&auml;rte die Ministerin im Bundestag: &bdquo;Wenn unser Gesch&auml;ftsmodell global ist, dann muss auch unsere Sicherheitspolitik global sein&hellip;<br>\nAngesichts der tats&auml;chlichen Bedrohungen, vor denen das Land derzeit infolge der Pandemie steht, w&auml;ren die f&uuml;r R&uuml;stung und Milit&auml;r aufgewendeten Mittel bei anderen Ressorts weitaus besser aufgehoben&hellip;Die Regierung kauft sich ausgerechnet zu einem Zeitpunkt &uuml;beraus teures Kriegsger&auml;t, als sich das Gesundheitssystem alles andere als krisenfest erweist&hellip;<br>\nEine Umschichtung dieser Mittel w&auml;re nicht nur zum gegenw&auml;rtigen Zeitpunkt sinnvoll und nachhaltig: Die mit Steuergeldern hoch subventionierten Arbeitspl&auml;tze in der Kriegsindustrie werden im Bildungs- und Gesundheitssektor weitaus dringender gebraucht. Denn dort fehlt es, wie die Coronakrise allzu deutlich zeigt, an allen Ecken und Enden an Personal und Ressourcen.<br>\nDennoch sieht der Bundeshaushalt f&uuml;r das Jahr 2021 weitere Steigerungen im R&uuml;stungshaushalt vor&hellip;<br>\nUm noch ungehinderter aufr&uuml;sten zu k&ouml;nnen, fordert die Verteidigungsministerin nun, dass sich die besonders teuren &bdquo;Gro&szlig;vorhaben, vor allem in der multinationalen R&uuml;stungskooperation [&hellip;] nicht allein im Verteidigungshaushalt niederschlagen&ldquo; d&uuml;rften. Im Klartext: Verteidigungsausgaben sollen in anderen Haushaltsposten als in jenen des Verteidigungsministeriums versteckt werden&hellip;<br>\nAuch mit Blick auf die &ouml;ffentlichen Haushalte w&auml;re eine friedenspolitische Kehrtwende geboten. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Ma&szlig;nahmen zur Pandemiebek&auml;mpfung in den n&auml;chsten Jahren neue Umverteilungen innerhalb der Gesellschaft, aber auch zwischen den Ressorts der Bundesregierung erfordern. Eine fiskalische Umverteilungspolitik, bei der die Krisengewinner etwa durch einen Lastenausgleich zur Kasse gebeten werden, sollte daher durch massive Einsparungen beim R&uuml;stungshaushalt flankiert werden.<br>\nAuf diese Weise w&uuml;rden dringend ben&ouml;tigte Gelder frei f&uuml;r &bdquo;Investitionen in die soziale und &ouml;kologische Gestaltung der Transformation &ndash; in Hochschulen, Schulen und Kitas, in den sozialen Wohnungsbau, in die &ouml;ffentliche Infrastruktur, in mehr soziale Sicherheit und in den Klimaschutz und eine &ouml;kologische Kreislaufwirtschaft&ldquo;. Aus ebendiesem Grund geh&ouml;rt der Protest gegen die kostspielige Aufr&uuml;stung mehr denn je weit oben auf die Agenda all jener, die sich f&uuml;r einen anderen Sicherheitsbegriff als die Bundesregierung einsetzen &ndash; n&auml;mlich f&uuml;r Frieden und soziale Gerechtigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/ausgabe\/2021\/april\/sicherheit-durch-aufruestung\">Bl&auml;tter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Aufruf aus der Friedensbewegung an die Partei Die Linke<\/strong><br>\nDas Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND)* zitiert aus einem Interview des Deutschlandfunks** den CO-Fraktionsvorsitzenden der Partei DIE LINKE im Deutschen Bundestag, Dietmar Bartsch. Seine &Auml;u&szlig;erungen zur Au&szlig;enpolitik bereiten uns &ndash; Menschen aus der deutschen Friedensbewegung &ndash; gro&szlig;e Sorgen um die letzte im Parlament vertretene Partei mit friedenspolitisch konsequenter Programmatik.<br>\nIn dem Interview geht es um die NATO-Orientierung der deutschen Au&szlig;enpolitik. Die NATO ist das Milit&auml;rb&uuml;ndnis, von dem aus die meisten und massivsten V&ouml;lkerrechtsverletzungen seit dem Ende des Kalten Krieges ausgegangen sind und ausgehen. In einer Desinformationskampagne unter Verweis auf die vermeintlich &uuml;berm&auml;chtige R&uuml;stung Russlands und Chinas fordert die NATO eine Steigerung der R&uuml;stungsausgaben ihrer Mitglieder in einem sozialpolitisch und &ouml;kologisch unverantwortlichen Umfang, obwohl die NATO-Staaten schon jetzt ca. 15-mal mehr f&uuml;r den Milit&auml;rsektor ausgeben, als Russland.<br>\nStatt gegen die brandgef&auml;hrliche NATO-Politik vorzugehen erkl&auml;rt Dietmar Bartsch in der Absicht, mit den Parteien, die die NATO-Politik mittragen, in eine Koalition gehen zu k&ouml;nnen, man sei &bdquo;am Ende des Tages (&hellip;) auch auf diesem Feld regierungsf&auml;hig&ldquo;. Er erg&auml;nzt, es sei absurd zu glauben, die Linken wollten eine Aufl&ouml;sung der NATO zur Voraussetzung f&uuml;r einen Regierungseintritt machen.<br>\nAuch in der Frage der Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr erkl&auml;rte Dietmar Bartsch eine sogenannte Diskussionsf&auml;higkeit seiner Partei. Bartsch verwies darauf, dass die Mitglieder seiner Fraktion in der Vergangenheit im Parlament schon unterschiedlich abgestimmt h&auml;tten. Es sei absurd, anzunehmen, Linke w&uuml;rden sich an dem Tag, an dem ihre Partei Regierungsverantwortung &uuml;bernehme &bdquo;in die Flugzeuge setzen und die Jungs zur&uuml;ckholen&ldquo;.<br>\nMit anderen Worten: Eins&auml;tze der Bundeswehr, die zur Destabilisierung ganzer Weltregionen und zu uns&auml;glichem Leid sowie letztlich zu einer Zuspitzung von Fluchtursachen und Fl&uuml;chtlingstrag&ouml;dien f&uuml;hren, sind f&uuml;r Mitglieder der F&uuml;hrungsspitze der Bundestagsfraktion der LINKEN (zuk&uuml;nftig) zustimmungsf&auml;hig.<br>\nDiese Politik, die im Gegensatz zum Programm der LINKEN steht, darf nicht in die Realit&auml;t umgesetzt werden. Sie dient nicht dem Frieden und widerspricht den Interessen der Menschen in den Kriegsgebieten und auch in unserem Land.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/frieden-links.de\/2020\/08\/aufruf-aus-der-friedensbewegung-an-die-partei-die-linke\/\">frieden-links<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>&ldquo;Tagesschau&rdquo; wehrt sich gegen Manipulationsvorw&uuml;rfe<\/strong><br>\nIm Netz gab es mehrfach Vorw&uuml;rfe gegen das Team der &ldquo;Tagesschau&rdquo;. Dabei ging es um den Manipulationsverdacht bei den Grafiken zu den Sieben-Tage-Inzidenzwerten in deutschen Landkreisen. Nun reagiert die Redaktion.<br>\n(&hellip;) Die Karte aus dem M&auml;rz ist gr&ouml;&szlig;tenteils in Oranget&ouml;nen gehalten, die vom April in dunklen Rotabstufungen. Die verwendeten Farbskalen sind unterschiedlich. Dadurch entstand der Vorwurf der Manipulation, &ldquo;um die Infektionslage dramatischer darzustellen&rdquo;.<br>\nBei genauem Betrachten der Gegen&uuml;berstellung wird deutlich: Die Zuordnungen der verschiedenen Farben zu den Inzidenzen sind unterschiedlich. So wird die Farbe Gelb bei der Aprilkarte nur noch bei einer Sieben-Tage-Inzidenz bis 20 Infektionen pro 100.000 Einwohner verwendet, bei der M&auml;rzkarte bis 25 Infektionen. Ein sehr dunkles Rot, das die schlimmste Stufe darstellt, wurde im M&auml;rz bis zu einer Inzidenz von 500 verwendet, derselbe Farbton wird nun bis zu einer Inzidenz von 200 genutzt. Ab einer Inzidenz von 200 wird ein noch dunklerer Farbton genutzt. Die Farbskalen wurden anders angeordnet&hellip;<br>\nMit steigenden Inzidenzwerten kamen neuen Einteilungen hinzu<br>\nIm Folgenden wird dann nur auf die Netzkarte eingegangen. Die erste Version dieser sei im Oktober des vergangenen Jahres ver&ouml;ffentlicht worden. Damals war die h&ouml;chste Kategorie noch ein Sieben-Tage-Inzidenzwert von &ldquo;ab 50&rdquo;, sp&auml;ter wurden weitere Unterteilungen durchgef&uuml;hrt. &ldquo;Ab 100&rdquo; wurde hinzugef&uuml;gt und somit auch ein dunklerer Farbton. Alle anderen Kategorien behielten ihre zugeordneten T&ouml;ne. Die Zahlen an Corona-Infektion sind zu jenem Zeitpunkt immer weiter gestiegen, sodass im Dezember wieder neue Unterteilungen erg&auml;nzt wurden &ndash; &ldquo;ab 200&rdquo; erhielt einen noch dunkleren Farbton. Diese Einteilung gelte weiterhin.<br>\nAuf den Vorwurf, dass die Farben ver&auml;ndert wurden, um die Infektionslage zu dramatisieren, wird deshalb wie folgt reagiert: So sei die Skala keineswegs ver&auml;ndert worden, vielmehr &ldquo;sind im Laufe der Pandemie aber neue Klassen erg&auml;nzt worden, da die Inzidenz stark zugenommen hat&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Text&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/unterhaltung\/stars\/id_89836968\/-tagesschau-wehrt-sich-gegen-manipulationsvorwuerfe-worum-geht-es-.html?ml-d\">t-online<\/a>\n<p><strong>dazu: BILD<\/strong><\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/210414-Framing-bei-ARD-durch-Farbwerteveraenderung-foto_20210413-204509.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/210414-Framing-bei-ARD-durch-Farbwerteveraenderung-foto_20210413-204509.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p>Quelle: Netzfund<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-71560","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71560","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=71560"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71560\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":71562,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71560\/revisions\/71562"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=71560"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=71560"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=71560"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}