{"id":71653,"date":"2021-04-18T11:45:19","date_gmt":"2021-04-18T09:45:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71653"},"modified":"2021-04-18T12:26:44","modified_gmt":"2021-04-18T10:26:44","slug":"leserbriefe-zu-zur-diskussion-geopolitischer-paukenschlag-das-moegliche-militaerbuendnis-zwischen-russland-und-china","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71653","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eZur Diskussion: Geopolitischer Paukenschlag? Das m\u00f6gliche Milit\u00e4rb\u00fcndnis zwischen Russland und China\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71414\">In diesem Redaktionsbeitrag<\/a> wird ein &uuml;bersetzter Artikel des russischen Thinktanks <a href=\"https:\/\/russtrat.ru\/comments\/8-fevralya-2021-0010-2929\">&bdquo;RusStrat&ldquo;<\/a> vorgestellt, der die M&ouml;glichkeit eines Milit&auml;rb&uuml;ndnisses zwischen China und Russland thematisiert. Die Leserschaft der NachDenkSeiten ist um ihre Meinung gebeten worden. Davon haben zahlreiche Leserinnen und Leser Gebrauch gemacht. Danke daf&uuml;r. Hier eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<em>Vorbemerkung der Redaktion: Anders <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71414\">als im Artikel<\/a> beschrieben, hat unser Leser Cay Gabbe die &Uuml;bersetzung des russischen Artikels angeregt, aber nicht selber umgesetzt. Nochmals vielen Dank daf&uuml;r!<\/em><\/p><p><em>Hier sind noch einmal die Fragen, die wir auch an unsere Leser gerichtet haben:<\/em><\/p><ul>\n<li><em>Treibt das vor allem im Interesse der USA wirkende feindliche Auftreten Deutschlands und der EU gegen&uuml;ber Russland dieses teils europ&auml;ische Land &bdquo;in die Arme&ldquo; Chinas? <\/em><\/li>\n<li><em>Was w&uuml;rde das russisch-chinesische B&uuml;ndnis f&uuml;r Deutschland bedeuten? <\/em><\/li>\n<li><em>Welche Position in der aktuellen internationalen Blockbildung w&auml;re am ehesten im Interesse der B&uuml;rger der EU-L&auml;nder? <\/em><\/li>\n<li><em>Was bedeutet die Entwicklung f&uuml;r das Verh&auml;ltnis Deutschland\/USA und was f&uuml;r den Umgang mit den starken transatlantischen Einfl&uuml;ssen hierzulande?<\/em><\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion,<br>\n&nbsp;<br>\nzu den 4 gestellten Fragen meine ich folgendes:<\/p><ol>\n<li>Nat&uuml;rlich wird China den Part einnehmen, den Russland in grauer Vorzeit Europa , der EU, Deutschland zugedacht hatte. Russland liefert Rohstoffe, China liefert Technologie f&uuml;r die russische Industrie und exportiert das, was Deutschland nicht mehr nach Russland exportieren will,denn China kann das.<\/li>\n<li>Im Prinzip w&uuml;rde das gar nichts bedeuten, da ein chinesisch-russisches B&uuml;ndnis vor den USA sch&uuml;tzen soll.<\/li>\n<li>Im Interesse der EU\/Deutschlands w&auml;re es, das zu tun, was am besten f&uuml;r Deutschland w&auml;re: Sanktionen aufheben, Handel treiben, Beziehungen verbessern, exportieren, Partner werden.<\/li>\n<li>F&uuml;r die Transatlantiker w&uuml;rde ein russisch-chinesisches B&uuml;ndnis bedeuten, den USA nicht nur die Stiefel zu k&uuml;ssen sondern sie zu lecken und ihnen hinten reinzukriechen. Und da frage ich mich, wessen Interessen die Transatlantiker (Politiker) eigentlich vertreten. Maas (angeblich Au&szlig;enminister der Bundesrepublik Deutschland kommt mir vor wie der Vizeau&szlig;enminister der USA.<\/li>\n<\/ol><p>&nbsp;<br>\nFazit:<br>\nWie sich ein Exportlaqnd wie Deutschland deratig selbst ins Knie schie&szlig;t ist mir rational ein R&auml;tsel.<br>\nAnsonsten f&uuml;hlen sich die Transatlantik als Kolonie der USA ja sauwohl.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nReinhard Hennig<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>da ich durch Thomas R&ouml;per bereits &uuml;ber die Analyse von RusStrat informiert war, waren die Informationen als solches kaum Neuigkeiten. Trotzdem vielen Dank f&uuml;r die &Uuml;bersetzung der Analyse, da ich Sie nur auszugsweise kannte.&nbsp;<\/p><p>Ich m&ouml;chte aber nicht damit prahlen, dass es keine &ldquo;neuen&rdquo; Informationen f&uuml;r mich waren, sondern mich zu den von Ihnen gestellten Fragen &auml;u&szlig;ern.&nbsp;<\/p><ol>\n<li>Treibt das vor allem im Interesse der USA wirkende feindliche Auftreten Deutschlands und der EU gegen&uuml;ber Russland dieses teils europ&auml;ische Land &bdquo;in die Arme&ldquo; Chinas?\n<p>Ja definitiv! Ich besch&auml;ftige mich nun schon seit ein paar Jahren mit Geopolitik und diese Entwicklung sehe ich schon seit mindestens einem Jahr. Die Aggressionen der Amerikaner werden immer mehr (unter Trump tats&auml;chlich ein bisschen in abgeschw&auml;chter Form) und was mich so erschreckt sie schreiben es auch ganz offen in ihren eigenen Analysen. Die RAND-Corporation sagt Ihnen bestimmt etwas. Die Finanzierung kann jeder der es wissen m&ouml;chte selbst nachvollziehen. Allgemein l&auml;sst sich sagen: Es ist ein demokratischer Think Tank der sich mit Aggressionen der Russischen F&ouml;deration besch&auml;ftigt. Genauer gesagt, er analysiert wie die USA aggressive Handlungen der Russen provozieren kann. Komischerweise wurden in den 2019(!!) ver&ouml;ffentlichten Berichten genau die Dinge geschrieben die wir heute erleben. Nur um ein paar Stichworte zu nennen: Nawalny, Wei&szlig;russland, Wiederausbruch des Kriegs in der Ukraine. Seltsamerweise treten genau diese Dinge wie in der Analyse beschrieben auch so ein. Ein Schelm wer b&ouml;ses denkt. Aber ich muss mich da immer an die Worte meines Opas erinnern, der mir den Satz mit auf den Weg gegeben hat: &ldquo;Junge, merk dir eins. Wenn du dich mit Geopolitik besch&auml;ftigen m&ouml;chtest, h&ouml;re auf zu glauben, dass Dinge aus Zufall geschehen.&rdquo; Ich durfte lernen, er hatte recht.&nbsp;<br>\nDas Russland nach etlichen Versuchen sich Europa\/EU zu n&auml;hern, sich jetzt nach einem anderen Partner umsieht, ist denke ich nur verst&auml;ndlich. Zumal der Westen in der Vergangenheit zu gen&uuml;ge bewiesen hat, dass seine Versprechen nichts bedeuten. Wer das V&ouml;lkerrecht mit F&uuml;&szlig;en tritt wird sich auch nicht an andere internationale Vertr&auml;ge halten. Das sehen und wissen die Russen und wenden sich daher ab, wie gesagt aus meiner Sicht nur verst&auml;ndlich.&nbsp;<\/p><\/li>\n<li>Was w&uuml;rde das russisch-chinesische B&uuml;ndnis f&uuml;r Deutschland bedeuten?\n<p>Meiner Ansicht nach nicht viel. Die anti-russischen und anti-chinesischen Narrative werden nur versch&auml;rft werden. Deutschland ist geopolitisch zu wichtig f&uuml;r die Amerikaner, weshalb in Deutschland das &ldquo;Schwarz-Wei&szlig;&rdquo;-Denken gef&ouml;rdert wird. Also meine Vermutung ist, dass die Propaganda weiter versch&auml;rft wird in den Medien. Und im schlimmsten Fall werden mehr Stellvertreterkriege entbrennen. Dieses werden meiner Einsch&auml;tzung nach aber nur am Rande der Europ&auml;ischen Union (geographisch) ausbrechen. Das Ziel der Amerikaner hat uns ja (zum Gl&uuml;ck?)&nbsp;Zbigniew Brzezi&#324;ski im &ldquo;Grand Chestboard&rdquo; erkl&auml;rt. Daher wird eine Nato-Osterweiterung weiter vorangetrieben und wir werden weiter versuchen China zu isolieren. Das gerade genau das Gegenteil bezweckt wird, werden sich die narzisstisch veranlagten Menschen nicht erkenne und werden sich somit in den eigenen Abgrund st&uuml;rzen.&nbsp;<\/p><\/li>\n<li>Welche Position in der aktuellen internationalen Blockbildung w&auml;re am ehesten im Interesse der B&uuml;rger der EU-L&auml;nder?&nbsp;\n<p>Ich denke da die Menschen nichts anderes mehr ersehnen als Frieden w&auml;re der Chinesisch\/Russische Block der bessere. Zwar ringe ich noch mit mir selber, wie ich China einordne aber ich verfolge gespannt die Projekte der Seidenstra&szlig;e 2. Und meiner Ansicht nach versucht China damit nix anderes, als das was der Westen unter den IWF Vertr&auml;gen schon seit Jahrzehnten macht. Ich unterstelle China keinen guten Willen, weil daf&uuml;r missf&auml;llt mir das chinesische System in seiner Gesamtform zu sehr. Aber ich sehe, dass die Chinesen trotz Ihrer starken Position keinen Zwang aus&uuml;ben bzw. mit Ihren Vertr&auml;gen nicht in dem Ma&szlig;e ausbeuten wie es der Westen tut. Wir m&uuml;ssen hier ja keine &ldquo;Augenwischerei&rdquo; betreiben. Den Chinesen geht es um Ressourcen und Einflussnahme. Aber man muss die Frage stellen d&uuml;rfen, ob die chinesische Ausbeutung als solche betitelt werden kann. Weil im Gegensatz zum Westen f&ouml;rdert China die Entwicklung der L&auml;nder und beutet Sie nicht &ldquo;nur&rdquo; aus. Wenn man das mit den Praktiken des Westens der letzten Jahrzehnte vergleicht ist dies immer noch besser als in einem Land milit&auml;risch zu intervenieren oder eine Farbrevolution zu f&ouml;rdern und sobald das Ziel des Regimechange erreicht ist, &uuml;berl&auml;sst man das Land sich selbst. Und im Endeffekt passiert immer das gleiche: Es entsteht Chaos. (Beispiele: Lybien, Ukraine, Irak, Afghanistan etc.)&nbsp;<\/p><\/li>\n<li>Was bedeutet die Entwicklung f&uuml;r das Verh&auml;ltnis Deutschland\/USA und was f&uuml;r den Umgang mit den starken transatlantischen Einfl&uuml;ssen hierzulande?<br>\n&nbsp;<br>\nWie weiter oben schon ausgef&uuml;hrt wird in Deutschland die Propaganda verst&auml;rkt werden. Wir werden uns darauf einstellen m&uuml;ssen, dass die Atlantik-Br&uuml;cke und die Transatlantiker brachial vorpreschen werden und Sie werden manipulieren was das Zeug h&auml;lt. Die Frage dabei ist nur wie lange wird man diesen Schein des friedlichen Westens aufrechterhalten k&ouml;nnen. Da ich bei einem Milit&auml;rb&uuml;ndnis zwischen China und Russland stark davon ausgehe, dass der Westen milit&auml;rische Aggressionen vorantreiben wird, hoffe ich das viele Menschen erkennen was diese Menschen wirklich sind: KRIEGSTREIBER! Ich hoffe wirklich darauf, dass sich Europa los sagen kann von den Amerikanern. So zynisch das eventuell klingt aber ich hoffe tats&auml;chlich auf einen B&uuml;rgerkrieg in den USA. Nicht weil ich mir tote Zivilisten oder dergleichen w&uuml;nsche (Gott bewahre!) aber ich habe die Hoffnung das ein B&uuml;rgerkrieg das amerikanische Establishment in seinen Grundfesten ersch&uuml;ttern k&ouml;nnte. Aber mit den Amerikanern (in der jetzigen Form) wird es keinen Frieden geben. Es wird definitiv spannend die n&auml;chsten Jahre, so viel steht fest.&nbsp;<\/li>\n<\/ol><p>Ich bleibe trotzdem positiv (auch wenn das mit 22 Jahren manchmal nicht so leicht ist) und danke Ihnen vielmals f&uuml;r Ihre Arbeit! Machen Sie weiter so getreu dem Motto: Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst! Ich w&uuml;nsche noch einen sch&ouml;nen Tag und verbleibe<\/p><p>mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en.<br>\nJan-Philipp Rychlak<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo zusammen, hierzu meine Meinung:<br>\n&nbsp;<br>\nUm zu beurteilen, welche Auswirkungen das Russisch-Chinesische B&uuml;ndnis haben wird, muss man zun&auml;chst die Interessen USA\/EU an China bzw. Russland kennen. In Bezug auf Russland sind diese Interessen, soweit es die &bdquo;kleinen&ldquo; Leute betrifft, ziemlich einfach: kein Krieg. Soweit es die &bdquo;Eliten&ldquo; der USA\/EU betrifft sind diese Interessen auch ziemlich einfach: man m&ouml;chte sich Russland bzw. dessen Reicht&uuml;mer &bdquo;unter den Nagel&ldquo; rei&szlig;en, am besten friedlich z.B. durch eine Farbrevolution wie in Kiew, aber falls das nicht geht eben &uuml;ber Sanktionen, Boykotte, Abschneiden von den Zahlungssystemen, kriegerische Auseinandersetzungen an der Peripherie (Weissrussland, Ukraine, Georgien, Syrien). Ein erster Schritt hierzu sollte die Wegnahme des Seehafens von Sewastopol sein, was der eigentliche Grund f&uuml;r den Putsch in der Ukraine war und nun leider erstmal danebengegangen ist. Kommen wir zu den Interessen der USA\/EU-Eliten an China: in einem ersten Schritt sollte China erstmal so klein gehalten werden, wie es in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts war. Leider hat die Dialektik des Kapitalismus durch die Ausbeutung der billigen chinesischen Arbeitssklaven China zur wirtschaftlich st&auml;rksten Macht der Welt gemacht, unter anderem auch deshalb, weil die chinesischen Eliten eben nicht einfach alles f&uuml;r sich behalten haben, sondern ihre kleinen Leute an dem neuen Reichtum beteiligt haben. Nun ist guter Rat teuer und um China wieder botm&auml;&szlig;ig zu bekommen, w&auml;re nur ein f&uuml;r China derzeit nicht zu gewinnender Krieg gegen China eine L&ouml;sung, um die wirtschaftliche Macht Chinas gr&uuml;ndlich zu sch&auml;digen. Das B&uuml;ndnis Russland\/China macht die milit&auml;rischen Optionen von USA\/EU gegenstandslos und die oben angedeuteten wirtschaftlichen Ma&szlig;nahmen wirkungslos, da das Gebilde Russland\/China autark ist und &bdquo;innere Linie&ldquo; hat. Kommen wir zum Fazit: f&uuml;r die Ziele der USA\/EU-Eliten ist das B&uuml;ndnis eine Katastrophe, da Russland nicht mehr ausgeblutet werden kann und China unangreifbar wird. F&uuml;r die &bdquo;kleinen&ldquo; Leute in der EU ist das B&uuml;ndnis ein wahrer Segen, da die Kriegsgefahr gebannt wird. Falls nun die Frage aufkommt, warum die EU\/USA seinerzeit nicht auf das Angebot Putins eines Wirtschaftsraumes Wladiwostok bis Lissabon eingegangen ist und so Russland China in die Arme getrieben hat, so ist nur zu bemerken, dass das Angebot Putins in sofern unzureichend war, als es die Auslieferung der russischen Reicht&uuml;mer an die USA\/EU-Eliten eben NICHT mit beinhaltete.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nMichael Verner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Wieder nur Schlafwandler?<\/p><p>Im Jahr 2013 erschien das sehr lesenswerte Buch des britischen Historikers Christopher Clark &bdquo;Die Schlafwandler. Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog.&ldquo; Beim Lesen wird es sehr augenf&auml;llig, mit welcher Blau&auml;ugigkeit bis Blindheit die europ&auml;ischen Staaten damals B&uuml;ndnis- und Milit&auml;rpolitik betrieben. Ein Beispiel, passend zur Schilderung der chinesisch-russischen Ann&auml;herung. Was im Deutschen Reich lange niemand sich vorstellen konnte, nach der K&uuml;ndigung der deutsch-russischen R&uuml;ckversicherungsvertrags 1890 schloss vier Jahre sp&auml;ter Russland einen Milit&auml;rpakt mit Frankreich. Deutschland wurde eingekreist, eine Situation, die der vormalige Reichskanzler Bismarck tunlichst zu vermeiden suchte. Die neue Reichsregierung meinte hingegen, die russischen Interessen negieren zu k&ouml;nnen. Am Ende schuf sie sich einen weiteren Gegner, der dann ebenfalls milit&auml;risch aufr&uuml;stete und in den Krieg gegen Deutschland zog. <\/p><p>&Uuml;bertragen auf die heutige Zeit erscheint es mir auch, dass gerade westliche Politiker und ihre Think-Thanks wieder als Schlafwandler agieren und nicht in der Lage sind, zu begreifen, welche Gefahren sie damit heraufbeschw&ouml;ren.<\/p><p>Andreas Klotz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Moin, <\/p><p>Treibt das vor allem im Interesse der USA wirkende feindliche Auftreten Deutschlands und der EU gegen&uuml;ber Russland dieses teils europ&auml;ische Land &bdquo;in die Arme&ldquo; Chinas? <\/p><p>Wegen dem Auftreten Deutschlands? Komischer Witz. <\/p><p>Ich kenne nur ein Land, welches in k&uuml;rze in der Lage w&auml;re Ru&szlig;land erfolgreich milit&auml;risch zu zerschlagen. <\/p><p>Sie d&uuml;rfen raten welches Land das sein k&ouml;nnte. <\/p><p>Mehr Text erspare ich mir. <\/p><p>G&uuml;nter Weller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion, <\/p><p>seit langem verfolge ich mit wachsender Sorge die aggressive anti-russische Propaganda in Deutschland, die &ldquo;Defender&rdquo;-Man&ouml;ver im Baltikum und nun an der S&uuml;dwestflanke Russlands, die D&auml;monisierung Putins und seines &ldquo;Regimes&rdquo;. Da wird ein Feindbild gezimmert, unerm&uuml;dlich wiederholt und den Menschen bei uns &ndash; zum Gl&uuml;ck bislang &ldquo;entt&auml;uschend&rdquo; erfolglos &ndash; Angst vor einer Bedrohung durch Russland gemacht. F&uuml;r wie dumm h&auml;lt man die Menschen, dass sie glauben, eine Maus (wirtschaftlich und milit&auml;risch) werde selbstm&ouml;rderisch den NATO-Elefanten angreifen? Aber wenn man eine faustdicke L&uuml;ge oft genug wiederholt &hellip; wer wei&szlig;? <\/p><p>Betrachtet man die Entwicklung seit den 90er Jahren, hat Russland dagegen viel zu viele reale Gr&uuml;nde, sich von der NATO bedroht zu f&uuml;hlen. Das gilt erst recht, seitdem die deutsche Regierung von einer Vermittlerposition voll auf die Linie der US-Regierung eingeschwenkt ist, die jede Zusammenarbeit Westeuropas mit Russlands unterbinden m&ouml;chte (Heartland-Konzept). F&uuml;hrende GR&Uuml;NE und die missbrauchte Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung tun sich besonders unr&uuml;hmlich als Kriegstreiber hervor. <\/p><p>Seit Jahren wird Russland wegen der Aufnahme der Krim (&ldquo;Annexion&rdquo;) sanktioniert &ndash; der illegale US-Krieg gegen den Irak und Regime-Changes mit NATO-Beteiligung &ndash; kein Thema. Wegen der angeblichen Vergiftung Navalnys mit Novitschok nennt Biden Putin einen &ldquo;Killer&rdquo; &ndash; Schweigen westlicher Staatsoberh&auml;upter zur Gef&auml;ngnis-Folter von Assange und der Bedrohung der Pressefreiheit durch die US-Verfolgung. &ndash; Berichte &uuml;ber die Haftbedingungen Navalnys &ndash; nichts &uuml;ber die weltweiten US-Folterkomplizen und jahrelange Haft ohne Anklage und Verfahren in Guant&aacute;namo. Unsere &ouml;ffentliche Meinung soll &ndash; wie im alten Kalten Krieg &ndash; konditioniert werden: Der gute Westen m&uuml;sse sich gegen den b&ouml;sen Osten, zu dem nun auch China gerechnet wird, wappnen &hellip; und vielleicht einem angeblich drohenden Angriff mit einem &ldquo;Pr&auml;ventiv&rdquo;schlag zuvorkommen? <\/p><p>Wen kann es da wundern, dass die zu Parias Erkl&auml;rten und real Bedrohten, also China und Russland, ein Milit&auml;rb&uuml;ndnis erw&auml;gen? Bislang war China klug genug, zumindest milit&auml;risch keine imperialistische Politik zu betreiben, stattdessen enorme Summen in ein Infrastrukturprojekt wie die Neue Seidenstra&szlig;e zu investieren. Warum f&uuml;hlen sich f&uuml;hrende Politiker des Westens davon bedroht? Europa hat Putins Angebote zur Zusammenarbeit seit dessen Rede vor dem Bundestag 2001 ausgeschlagen. Welche Alternative bleibt Russland zu einer immer feindlicheren EU? Wenn diese die Kooperation bei der Entwicklung Russlands verweigert &ndash; warum dann nicht chinesisches Know-how und Finanzkraft einladen? <\/p><p>Sorgen macht mir bei einem Russland-China-B&uuml;ndnis allerdings das Schicksal Taiwans. K&ouml;nnte solch ein B&uuml;ndnis China zur (R&uuml;ck)Eroberung ermutigen, verf&uuml;hren? Den Menschen dort w&uuml;nsche ich keine Unterwerfung durch das autorit&auml;re China, wie sie sich in Hongkong abzeichnet. Aber &uuml;ber diese Weltregion wei&szlig; ich zu wenig. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nVolker Jansen <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NachDenkSeiten-Redaktion, <\/p><p>zu dem Thema las ich gestern: &ldquo;Lawrow: Russland und China werden kein Milit&auml;rb&uuml;ndnis als Konkurrenz zur NATO in Asien schaffen&rdquo;. <\/p><p><a href=\"https:\/\/de.rt.com\/asien\/115573-lawrow-russland-und-china-werden\/%20\">de.rt.com\/asien\/115573-lawrow-russland-und-china-werden\/ <\/a><\/p><p>Das bedeutet offenbar nicht &ldquo;kein Milit&auml;rb&uuml;ndnis&rdquo;, sondern &ldquo;kein Milit&auml;rb&uuml;ndnis als Konkurrenz zur NATO&rdquo;. Nach meiner Interpretation bedeutet es Schutz vor der NATO, aber kein neues Imperialb&uuml;ndnis wie die NATO. F&uuml;r Deutschland und Europa w&auml;re das nur vorteilhaft. Es ist keine Bedrohung, aber eine Abschreckung der USA und damit eine Friedenssicherung f&uuml;r Europa. Zu Ihren Fragen: <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Treibt das vor allem im Interesse der USA wirkende feindliche Auftreten Deutschlands und der EU gegen&uuml;ber Russland dieses teils europ&auml;ische Land &bdquo;in die Arme&ldquo; Chinas?&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Diese Frage scheint mir zu sehr im westlichen Blockdenken befangen. Russland und China betonen immer wieder das Ziel einer multipolaren Weltordnung. Da hat eine Kooperation zwischen Russland und China Platz neben einer Ann&auml;herung der EU-Staaten zu diesen beiden. Das feindliche Auftreten Deutschlands schadet zun&auml;chst nur Deutschland selbst. So lange Deutschland keine eigene Au&szlig;enpolitik entwickelt und als Wurmfortsatz der USA agiert, werden sowohl Russland als auch China die deutsche Politik kaum ernst nehmen. Ob da ein Stoltenberg f&uuml;r die USA kl&auml;fft oder ein Maas d&uuml;rfte keinen Unterschied machen. <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Was w&uuml;rde das russisch-chinesische B&uuml;ndnis f&uuml;r Deutschland bedeuten?&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Deutschland entfernt sich von den wichtigsten politischen und wirtschaftlichen M&auml;chten in Eurasien. Zu seinem gro&szlig;en Nachteil. Aber das hat nur Deutschland selbst zu verantworten. Nicht Russland und auch nicht China. <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Welche Position in der aktuellen internationalen Blockbildung w&auml;re am ehesten im Interesse der B&uuml;rger der EU-L&auml;nder?&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>EU-L&auml;nder? Wollen wir die Schweiz, Serbien, Nord-Mazedonien und andere au&szlig;en vor lassen? Zun&auml;chst w&auml;re f&uuml;r Europa eine wirkliche Europ&auml;ische Verst&auml;ndigung und Einigung von N&ouml;ten. Eine Kooperation, die &uuml;ber die wirtschaftliche hinaus geht&nbsp; (die selbst auch wieder nur die Interessen der gro&szlig;en Konzerne bedient) auf die soziale und kulturelle Ebene. Dann w&auml;re eine eigene Europ&auml;ische Politik m&ouml;glich, die sich der von den USA aufgezwungenen Blockbildung verweigert und Europ&auml;ische Interessen vertritt. In Kooperation mit Russland, USA, China und anderen. <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Was bedeutet die Entwicklung f&uuml;r das Verh&auml;ltnis Deutschland\/USA und was f&uuml;r den Umgang mit den starken transatlantischen Einfl&uuml;ssen hierzulande&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Das kommt leider zun&auml;chst auf die Reaktion der USA an. Provozieren sie einen Krieg, weil sie ihre Felle davon schwimmen sehen, dann wird Europa f&uuml;r die kommenden Jahrtausende unbewohnbar sein. Die Transatlantiker hierzulande werden von einem engeren B&uuml;ndnis Russland\/China vermutlich in versch&auml;rfte Hysterie getrieben. Gewohnt, aus der Perspektive der USA zu denken, werden sie den aggressiven Impetus der NATO auf den vermeintlichen Gegner projizieren. Zu hoffen w&auml;re, dass sie damit weiter an Glaubw&uuml;rdigkeit verlieren und schlie&szlig;lich als unbedeutend ad acta gelegt werden k&ouml;nnen. <\/p><p>Ein Milit&auml;rb&uuml;ndnis zwischen Russland und China ist eine Abgrenzung gegen einen aggressiven Feind. Europa und Deutschland haben die Wahl, ob sie zu diesem Feind geh&ouml;ren wollen oder nicht. Also, entweder weiterhin wirtschaftlicher und politischer Niedergang (was ja schon eingesetzt hat) oder eine Zukunftsperspektive als wichtiger weltpolitischer Akteur. <\/p><p>Ich w&uuml;rde mir nat&uuml;rlich das letztere w&uuml;nschen. Und da ich weder Politiker noch Wirtschaftsmann bin, kommt es mir dabei in erster Linie auf das &Uuml;berleben&nbsp; der geliebten vielf&auml;ltigen Europ&auml;ischen Kultur an. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nRolf Henze <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag verehrtes Nachdenkseiten &ndash; Team,<br>\n&nbsp;<br>\ndas ist doch nur die logische Konzequenz als Reaktion auf das S&auml;belrasseln der NATO !! Die Amis h&auml;tten doch schon l&auml;ngst einen Krieg vom Zaun gebrochen, wenn sie w&uuml;&szlig;ten dabei als klarer Sieger hervor zu gehen. Ihr Problem &ndash; sie wissen das nicht. Das bewahrt uns noch vor einem Krieg aber wer weis wie lange?<\/p><p>Und wie lange wird Russland dem NATO &ndash; Treiben vor seiner Haust&uuml;re noch zu schauen? In diesem Moment wird es dann auch f&uuml;r Deutschland brenzlich. Aber das scheint die Herren Volksvertreter R&ouml;ttgen, Maas und anderen Zeitgenossen, die vehement amerikanische Interessen vertreten nicht zu st&ouml;ren.<\/p><p>Zu Recht hat Albrecht M&uuml;ller in seinem Betrag zum 01. M&auml;rz 1945 darauf hingewiesen, dass das was wir dann erleben werden weit aus schlimmer sein wird als das was Bruchsal damals erlebte.<br>\n&nbsp;<br>\nMit besorgten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nHelmut Lang<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Nachdenseitenredaktion,<br>\n&nbsp;<br>\nohne mich in Einzelheiten zu verlieren, m&ouml;chte ich dazu folgendes bemerken:<\/p><p>Ein milit&auml;risches B&uuml;ndnis zwischen Russland und China begr&uuml;&szlig;e ich ohne wenn und aber.<\/p><p>Jedes B&uuml;ndnis gegen den schlimmsten Imperator der Menschheitsgeschichte ist aus meiner Sicht zu begr&uuml;&szlig;enswert.<br>\nDie Kriegsgefahr auf deutschem Boden w&uuml;rde sich sehr wahrscheinlich verringern, angesichts eines &uuml;berm&auml;chtigen Gegners der transatlantischen Eroberer.<\/p><p>Und auch die deutsche Politik m&uuml;sste sich notgedrungen einer neuen Situation anpassen.<\/p><p>Ein Hoffnungsschimmer.<br>\n&nbsp;<br>\nmit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nM.H&auml;usler<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Team der Nachdenkseiten!<\/p><p>Eigentlich gibt es f&uuml;r beide L&auml;nder mit einem solchen B&uuml;ndnis&nbsp; mehr Vor- als Nachteile. Das k&ouml;nnte den Westen dazu verleiten, seine Aggressionen gegen beide Staaten etwas herunterzufahren. Gerade das Verhalten der neuen amerikanischen F&uuml;hrung l&auml;sst ein n&auml;heres Zusammengehen zwischen den beiden BRICS-Staaten erwarten. Donald Trump schuf zwar Konflikte mit China, die aber mehr auf einem wirtschaftlichen Konkurrenzdenken beruhten und nicht so sehr auf ein milit&auml;risches Vorgehen zielten. Biden jedoch ist ein Globalist, der noch weitaus gef&auml;hrlicher ist, als es Obama je war. Obama machte sich zwar &uuml;ber einen unbedeutenden Staat Russland lustig, aber er beschimpte den russischen Pr&auml;sidenten nicht als M&ouml;rder. Von Trump h&auml;tte man sich solche &Auml;u&szlig;erungen ohnehin nicht vorstellen k&ouml;nnen und ich glaube immer noch, dass er gehen musste, weil er sich zu sehr mit Putin verstand. Ich muss auch&nbsp; gestehen, dass&nbsp; ich immer noch viele Fragezeichen hinter Trumps Abwahl setze. Da wir ja jetzt wieder eine Marionette der neuen US-Regierung sind, sollen wir den Bezug des russischen Gases einstellen. China ist daf&uuml;r ein willkommener Abnehmer dieses wichtigen Energietr&auml;gers. Da ja mit dem Putschversuch in der T&uuml;rkei im Juli 2016 Turkishstream ( Juli 2016 war n&auml;mlich der Zeitpunkt des Unterschreibens und Startens dieses Projekts)&nbsp; verhindert werden sollte &ndash; was jetzt sogar mit amerikanischen Sanktionen belegt ist &ndash; wird man wohl auch bei gezielten weiteren westlichen St&ouml;rungen des Str&ouml;mens russischen Gases durch die T&uuml;rkei mit China einen K&auml;ufer finden.&nbsp; Ich glaube nicht, dass China an der Zerst&ouml;rung der russischen Wirtschaft interressiert ist oder gar versucht wie der Westen durch &auml;u&szlig;ere Einfl&uuml;sse die russische Regierung zu st&uuml;rzen. Herr Nawalny w&uuml;rde wohl von dort auch keine Unterst&uuml;tzung erhalten. Auch soll ja der Impfstoffaustausch zwischen beiden Gro&szlig;m&auml;chten funktionieren. Milit&auml;risch mehr bedroht f&uuml;hlte sich ja durch den Westen bis jetzt immer Russland. Aber eine &Uuml;berlegung sollte auch noch gestellt werden: Das ist die geplante Einmischung des Westens in Myanmar. M&ouml;glicherweise wurden die Demonstrationen in diesem Land auch von dem Westen mehr angezettelt als wir bisher glaubten. Mit einer vom Westen aufgebauten Regierung im fr&uuml;heren Burma f&uuml;hlt sich China sicher bedroht. Vielleicht vermutet man als n&ouml;rdlicher Nachbar von Myanmar eine geplante und gezielte Einkreisung von S&uuml;den. &Uuml;ber solche m&ouml;glichen Zusammenh&auml;nge berichtet unser Mainstream nat&uuml;rlich nicht. Er zeigt da viel lieber durch Tagesschau und Heute-Senung gen&uuml;sslich die t&auml;glichen Demonstrationen, deren Gewalt sicher auch manchmal von den Demonstranten und nicht immer von der dortigen Milit&auml;rdiktatur ausgeht. Somit k&ouml;nnte auch China ein jetzt noch gr&ouml;&szlig;eres Interesse an einem Milit&auml;rb&uuml;ndnis mit Russand haben. Zu einer engen wirtschaftlichen Verkn&uuml;pung beider L&auml;nder w&uuml;rde es ja passen. Vor allen Dingen k&ouml;nnte man dem immer aggressiver werdenden Westen etwas entgegensetzen. Nat&uuml;rlich besteht die Gefahr, dass jetzt wieder ein erneuter kalter Krieg mit etwas anderen Konstellationen aufgebaut wird.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichem Gru&szlig;<br>\nHarald Pfleger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ich selbst habe vor Jahren den Kreml angeschrieben und darauf gedrungen sich mehr China zuzuwenden und nicht darauf zu warten, dass Deutschland (als Scharfmacher in der EU und kukturell wichtiges Land f&uuml;r Russland in Europa) sich &auml;ndert. Wer einen permanent nur mit Hass &uuml;berzieht, obwohl man selber nur beste, n&auml;mlich partnerschaftliche, freundschaftliche, zumindest pragmatische Absichten verfolgt (wie antirussische Rassisten die Lage einsch&auml;tzen, soll hier nicht der Ma&szlig;stab sein)&hellip;dem kann man nur irgendwann lebewohl sagen, indem man ihm die kalte Schulter zeigt und sich abwendet oder sagen wir besser: sich neue, weitere und vll auch erweiterte Optionen erarbeitet. Das muss nicht bedeuten, dass die T&uuml;re endg&uuml;ltig zugeschlagen ist, sonderm hei&szlig;t lediglich, dass man andere Priorit&auml;ten setzt. Die Optionen sind immer noch auf dem Tisch, was Lavrow auch immer klar gemacht hat. Nat&uuml;rlich verschwimmen und verschwinden die Optionen mit der Zeit, weil man irgendwann bereits zuviele Schritte in eine Richtung gemacht hat. Sagen wir so: die Optionen bleiben denke ich, das Interesse sinkt jedoch. Ich denke f&uuml;r Russland ist das ein zun&auml;chst schmerzhafter aber notwendiger Prozess.<\/p><p>Das Modell der Unterdr&uuml;ckung funktioniert n&auml;mlich auch nur solange, solange man den Schuh der Abh&auml;ngigkeit zu einem &ndash; in dem Fall &ndash; falschen Freund (Deutschland) aufrecht erh&auml;lt. Es ist eine Form von Selbstgei&szlig;elung zu hoffen, dass die andere Seite, die sich permanent nur voller Hass zeigt, um einen zu dem&uuml;tigen und zu unterdr&uuml;cken, sich doch eines Tages &auml;ndern und zur Vernunft kommen m&ouml;ge. Im Privaten kann man sagen: so jemanden sollte man im eigenen Saft schmoren lassen. Entweder er kommt eines Tages doch noch zur Vernunft oder eben auch nicht. W&auml;hrenddessen kann man schauen, dass man sich selber wenigstens weiter entwickelt, nicht stehen bleibt. So oder so ist es Deutschland, die von Russland etwas wollen und sei es nur, dass sie einen auserkorenen Feind haben, den sie brauchen um sich im Hass an ihm zu reiben, um vom Hass gegen sich selbst abzulenken.<\/p><p>Deutschlands Politik beweist eine Projektion von Selkbsthass auf Andere, eben auf Russland. Meine Erfahrung ist im Letzten: bei solchen Leuten gibt es nur zwei Dinge, die man tun kann: man kann daf&uuml;r sorgen, dass sie nicht zum &Auml;u&szlig;ersten greifen, auch indem man sie auf ihre psychischen Defizite hinweist (irgenwann ist aber auch das erm&uuml;dend), auch wortgewaltig und deutlich. Das Zweite: wirklich therapieren kann man so jemanden nicht, denn der Ausdruck dieser Form von (Selbst)Hass ist ja genau das: ein Ausdruck, dass man sich zu &auml;ndern verweigert und daf&uuml;r &ndash; f&uuml;r die eigene geistige Misere &ndash; eben andere verantwortlich macht, permanent.<\/p><p>Mich interessiert ehrlich gesagt nicht, welche Auswirkung ein Zusammengehen zwischen Russland und China auf Deutschland hat. Es handelt sich &ndash; um in Bildern zu sprechen &ndash; um erwachsene Menschen und es steht in ihrer Verantwortung zu entscheiden, welchen Weg sie einschlagen wollen, um sich selber weiter zu entwickeln. Sagen wir so: ich w&uuml;rde mir niemals anma&szlig;en dazwischen funken zu wollen, es wehm&uuml;tig oder sozusagen als &ldquo;Verlust&rdquo; zu betrachten&hellip;. sorry&hellip;da hab ich kein Verst&auml;ndnis f&uuml;r. Daf&uuml;r hat Deutschland einfach zuviel Mist gebaut und ist offensichtlich auch nicht erwachsen genug, um die eigenen Fehler zu sehen, das eigene Verhalten zu reflektieren, geschweige denn dass &uuml;berhauot irgendeine Form von Wille dazu zu sehen ist. F&uuml;r Russland und China hingegen hab ich vollstes Verst&auml;ndnis.<\/p><p>Vll ist das die beste Therapie: Adieu zu sagen und sich dann auch noch eigene Optionen, einen eigenen (Lebens- und Entwicklungs-)Weg zu erarbeiten.<\/p><p>F&uuml;r Deutschlands Bev&ouml;lkerung ist es hingegen eine Trag&ouml;die. Allein wirtschaftlich gehen uns &ndash; durch den von den transatlantischen Faschisten aufoktroierten Hass gegen Russland und China &ndash; enorme Entwicklungschancen abhanden. Damit meine ich gar nicht mal &ldquo;noch mehr, immer mehr&rdquo;, ich meine Handel als Lebensader unseres Systems. Die alte Seidenstra&szlig;e hat &uuml;ber Jahrtsusende (?) funktioniert, sie hat f&uuml;r enormen, auch kulturellen Austausch gesorgt. Ich finde Handel nichts Schlechtes, schkecht ist die gewaltt&auml;tige, die ua koloniale Form des Westens etc. Handel ansich geh&ouml;rt aber zum menschlichen Dasein dazu, finde ich. Die US-Regierung sagt europ&auml;ischen Politikern &ldquo;schneidet Euch die eigene Lebensader kaputt&rdquo; und die machen es auch Gewehr bei Fu&szlig;. Das Volk ist Geisel (aber auch nicht unschukdig, weil sie sich einspannen lassen und diese Politik auch immer wieder best&auml;tigen). Was wenn China mal den Automarkt aufmischt und das ist der Kern der europ&auml;ischen Industrie: Stellantis (PSA + Fiat\/Chrysler), VW, Renault\/Nissan. Wenn diese Industrie wegbricht (die Transformation wird schon zu Verwerfungen f&uuml;hren), dann gute Nacht Europa. Die USA w&uuml;rde ein wirtschaftlicher Niedergang Europas freuen. F&uuml;r Europa selbst w&uuml;rde ich ein Aufkeimen nationalistischer T&ouml;ne f&uuml;rchten, erste faschistische Z&uuml;ge k&ouml;nnen wir bereits beobachten, die uns eine inkompetente Regierung in Arbeitsverweigerung bereits bereitet. Kompetenz durch Gewalt und L&uuml;gen ersetzen ist das Motto bzw die Kompetenz ist eigtl nie dagewesen, solange keine Krise hersscht etc f&auml;llt das auchngar nicht auf. Man r&uuml;stet sich bereits&hellip;<\/p><p>Das soll jetzt nicht den Anschein einer L&ouml;sung erwecken, das ist es nicht. Aus mir spricht da der pure Frust: wenn sie es &uuml;ber die Jahrhunderte von Gewalt und Lebensl&uuml;gen etc schon nicht gerafft haben, wenn sie zwei so schlimme Weltkriege verbrochen, kolonial alles verw&uuml;stet haben&hellip;wer es nach dieser Geschichte immer noch nicht verstanden hat, wer sich heute weigert den Klimawandel und andere Probleme glaubw&uuml;rdig anzugehen&hellip;.ich hab genug. Das ist nicht mehr mein Europa. Den Untergang oder was auch immer h&auml;tten sie sich komplett selber zuzuschreiben. Da sind die USA und der transatlantische &ldquo;Einfluss&rdquo; auch nur ein Symptom. Sie wollen es so.<\/p><p>Ich finde Russland und China erg&auml;nzen sich wunderbar. Russland ist auch bereit milit&auml;risch einzugreifen (zB in Syrien) und das sehr klug und zur&uuml;ckhaltend und China wird den Planeten wirtschsftlich entwickeln. Beides zusammen ist die beste Kombination, um den Westen und seine gewaltt&auml;tige Geschichte zu &ldquo;besiegen&rdquo;, ihn defacto teils still und heimlich, teils deutlich auszuschalten und f&uuml;r Frieden in der Welt zu sorgen.<\/p><p>Von unserem Leser R.A.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag zusammen,<br>\n&nbsp;<br>\nes kam, wie es kommen mu&szlig;te: die dauernde politisch-mediale Hetze und Marginalisierung der beiden &ouml;stlichen M&auml;chte zwingt diese zur Zusammenarbeit-aus verst&auml;ndlichen Gr&uuml;nden. Eigentlich w&auml;re es Zeit f&uuml;r Europa (und insbesondere f&uuml;r Deutschland) das Verh&auml;ltnis zu den beiden L&auml;ndern grundlegend zu &uuml;berdenken-von simplen Handlangern der USA zu selbst&auml;ndig agierenden Partnern.<\/p><p>Also: keine mediale Hetze der Dummschw&auml;tzer-Horde, keine weiteren martialischen Deklarationen einzelner Politiker, und hin zu wirtschaftlicher und friedlicher Zusammenarbeit, z.B. in Sachen Nord Stream 2. Und nat&uuml;rlich keine weiteren NATO-Drohman&ouml;ver an der gemeinsamen Grenze mehr, sowie Abzug der bestehenden US-Truppen aus einigen Grenzl&auml;ndern, z.B. Rum&auml;nien und den baltischen Staaten. Die NATO-Erweiterung nach Osten (Ukraine) muss auf jeden Fall gestoppt werden.<\/p><p>Das hat nichts mit politischer Naivit&auml;t zu tun, und auch nichts mit der stillschweigenden Hinnahme von Menschenrechtsverletzungen innerhalb Russlands und Chinas. Es ist f&uuml;r Deutschland und Westeuropa schlicht eine Frage des &Uuml;berlebens. Die weitere Aufr&uuml;stungs-Spirale innerhalb der NATO wird beide &ldquo;Kontrahenten&rdquo; zu einer noch engeren milit&auml;rischen Zusammenarbeit zwingen, soviel steht fest. Das bedeutet aber auch: wird Russland von NATO-Truppen angegriffen, springt China ein-mit katastrophalen Folgen, insbesondere f&uuml;r Europa.<\/p><p>Ein halbes Jahrhundert Kalter Krieg-Propaganda, gekoppelt mit dem Trauma der deutschen Niederlage an der Ostfront im Zweiten Weltkrieg scheinen im hiesigen Gro&szlig;b&uuml;rgertum tiefe Spuren hinterlasen zu haben, die auch noch &uuml;ber Generationen weitergegeben werden. Anders ist die Reaktion mancher &ldquo;Eliten&rdquo; nicht zu verstehen.<br>\n&nbsp;<br>\nGibt es noch Hoffnung f&uuml;r ein friedliches Szenario? Oder sind diejenigen die eigentlichen Dummen, die noch daran glauben?<br>\n&nbsp;<br>\nWie immer: Weiter so!<br>\nA.G.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte NachDenkSeiten,<\/p><p>vorab meine Hochachtung f&uuml;r die hier geleistete Arbeit!<br>\n&nbsp;<br>\nZu Ihrer Frage: &bdquo;Treibt das vor allem im Interesse der USA wirkende feindliche Auftreten Deutschlands und der EU gegen&uuml;ber Russland dieses teils europ&auml;ische Land &bdquo;in die Arme&ldquo; Chinas?&ldquo;<\/p><p>Nach meiner Meinung hat es das schon bereits getan.<\/p><p>Das vom Westen ausgeschlagene Angebot von Putin, &nbsp;bei seinem Besuch 2001 im deutschen Bundestag, eine gleichberechtigte Partnerschaft mit dem Westen und &nbsp;auch der Nato aufzubauen, war der Geburtshelfer f&uuml;r das immer intensiver werdende russisch-chinesische B&uuml;ndnis.<\/p><p>Um das zu diesem Zeitpunkt bereits zu erkennen, musste man kein hochbegabter Politologe sein.<\/p><p>Diese offensichtliche und logische Entwicklung der dann folgenden Ann&auml;herung der beiden L&auml;nder konnte nur ein in seiner Selbstherrlichkeit sich &uuml;bersch&auml;tzender, blinder atlantikh&ouml;riger Politiker ausblenden.<br>\n&nbsp;<br>\nWas w&uuml;rde das russisch-chinesische B&uuml;ndnis f&uuml;r Deutschland bedeuten? <\/p><p>Es wird weder in den m&ouml;glichen Beziehungen noch bez&uuml;glich unsers m&ouml;glichen Einflusses auf Russland ein zur&uuml;ck zum Ausgangspunkt von 2001 geben.<\/p><p>Das hei&szlig;t, wenn wir jetzt nicht die &bdquo;Kurve&ldquo; hinbekommen mit Russland eine Partnerschaft im gegenseitigen, ehrlichen und friedlichen Interessen aufzubauen werden wir zwischen den Fronten zerrieben und bei sp&auml;teren Versuchen w&uuml;rden die Bedingungen eines guten Miteinander uns immer st&auml;rker diktiert.<br>\n&nbsp;<br>\nWelche Position in der aktuellen internationalen Blockbildung w&auml;re am ehesten im Interesse der B&uuml;rger der EU-L&auml;nder? <\/p><p>Wir sollten uns von eine Blockbildung im herk&ouml;mmlichen Sinne verabschieden weil die &bdquo;ach so Here&nbsp; Ziele&ldquo; verlogen sind und nur zur Erreichung der Herrschaft &uuml;ber den Anderen dienen.<br>\n&nbsp;<br>\nWas bedeutet die Entwicklung f&uuml;r das Verh&auml;ltnis Deutschland\/USA und was f&uuml;r den Umgang mit den starken transatlantischen Einfl&uuml;ssen hierzulande?<\/p><p>Ziel sollte es sein eine Partnerschaft mit Russland aber nicht gegen sondern mit den USA aufzubauen.<\/p><p>Dazu m&uuml;ssten sich die Kr&auml;fte zusammentun die davon &uuml;berzeugt sind das die bisherige Strategie, ich denke da an Zbigniew Brzezinski`s &bdquo;Amerikas Strategie der Vorherrschaft&ldquo;, sich &uuml;berlebt hat und kein Zukunftsmodell mehr ist.<\/p><p>Wie das bei der immensen Macht der Gro&szlig;industrie, die ja Aufgrund der Auseinandersetzung mit und der &bdquo;&Uuml;bernahme&ldquo; anderer L&auml;nder ihren perversen Reichtum begr&uuml;nden und jede Politik, jeden Politiker oder Willigen kaufen k&ouml;nnen, friedlich m&ouml;glich ist, sollte in einer &ouml;ffentlichen wissenschaftlich intellektuell ger&uuml;hrten Debatte diskutiert werden. (Aber wie das in unserer Medienlandschaft m&ouml;glich sein soll, wei&szlig; ich auch nicht.)<\/p><p>Ansonsten f&auml;llt da nur das Wort &bdquo;Revolution&ldquo; ein.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nund in der Hoffnung, dass es m&ouml;glich ist eine gesellschaftliche Ver&auml;nderung ohne Krieg zu vollziehen.<br>\nFriedhelm Wendel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Wenn der Westen\/Nato so weitermacht ist ein Milit&auml;rb&uuml;ndnis Russland\/China nicht ferne Zukunftsmusik. Ein Skandal gerade ist das Verhalten der Medien, hier die &ouml;rtliche Augsburger Allgemeine. Da wurde lang und breit &uuml;ber einen milit&auml;rischen Aufmarsch Russlands am Donbass berichtet und Russsland S&auml;belrasseln vorgeworfen. Aber kein Wort &uuml;ber Defender Europe 2021. &Auml;hnlich Biden-Sohn Hunter. Dessen Buch wurde zwar besprochen, aber seine Pfr&uuml;nden ohne Gegenleistung zugunsten seines Vaters in der Ukraine und China nur angedeutet.<br>\n&nbsp;<br>\nFritz Schmidt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Milit&auml;rb&uuml;ndnis&nbsp; Peking-Russland<\/p><p>Sollte &nbsp;es zu diesen B&uuml;ndnis kommen,&nbsp; dann &nbsp;haben &nbsp;auch die USA &nbsp;und&nbsp; die NATO -Staaten, wegen ihrer&nbsp; wirtschaftlichen&nbsp; Sanktionen und milit&auml;rischen &nbsp;Bedrohungen gegen&uuml;ber Peking und&nbsp; Russland, &nbsp;zumindest&nbsp; dazu beigetragen. &nbsp;Und so ist es folglich kein Wunder, wenn&nbsp; sich diese beiden Staaten&nbsp; nun zu einem wirtschaftlich-milit&auml;rischen B&uuml;ndnis vereinen. China und Russland &nbsp;verfolgen &nbsp;nat&uuml;rlich &nbsp;ihre eigenen&nbsp; wirtschaftlichen&nbsp; und &nbsp;geopolitischen &nbsp;Interessen, haben &nbsp;aber bisher&nbsp; die westlichen &nbsp;Staaten weder &nbsp;bedroht noch &nbsp;gar angegriffen. &nbsp;Doch wenn V&ouml;lker, &nbsp;dauernd &nbsp;von derartigen &nbsp;Feindseligkeiten, wie sie &nbsp;vor &nbsp;allem die USA, seit &nbsp;l&auml;ngerer &nbsp;Zeit gegen&uuml;ber &nbsp;Russland und &nbsp;China &nbsp;betreibt, &nbsp;bedroht werden, dann braucht man &nbsp;sich &nbsp;&uuml;ber &nbsp;die Konsequenzen&nbsp; nicht &nbsp;mehr &nbsp;zu wundern. Was &nbsp;bedeutet eigentlich &nbsp;Eure Aussage, &bdquo;Damit &nbsp;wollen wir uns nicht mit diesen Positionen gemein machen&ldquo;? &nbsp;Denn egal, f&uuml;r welche Position wir uns auch entscheiden, die Folgen bleiben unvorhersehbar, &nbsp;in dieser &nbsp;von Interessengegen- s&auml;tzen &nbsp;und &nbsp;L&uuml;gen &nbsp;zerrissenen Welt. &nbsp;Vielleicht &nbsp;w&auml;re ein&nbsp; &bdquo;Eurasischer&nbsp; Block&ldquo;, auch f&uuml;r uns EU-B&uuml;rger g&uuml;nstig, denn der Pakt Amerika-EU, ist &nbsp;sicher zerst&ouml;rerisch. Was &nbsp;die letzte Frage &nbsp;betrifft, so wage ich es nicht, dar&uuml;ber zu spekulieren.<\/p><p>H.R.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Zum eigentlichen Thema hat Herr Lawrow das Richtige (und Weise!) gesagt. Wichtiger scheint mir das immer enger werdende Rapprochement der Wirtschaften Russlands und Chinas zu sein. Hierzu moechte ich Sie (und eventuell die NDS Leser) auf einen Artikel aufmerksam machen, welcher in dem Blog &ldquo;Strategic Culture&rdquo; erschienen ist: &ldquo;China and Russia Launch a &lsquo;Global Resistance Economy&rdquo; (<a href=\"https:\/\/www.strategic-culture.org\/news\/221\/04\/05\/china-russia-launch-global-resistance-economy\/\">strategic-culture.org\/news\/221\/04\/05\/china-russia-launch-global-resistance-economy\/<\/a>). Der Autor, Alastair Crooke, ist ehemaliger britischer Diplomat, Gruender und Direktor des Beiruter &ldquo;Conflict Forum&rdquo;.<br>\nIch nutze die Gelegenheit, Sie auf einen weiteren, schon etwas aelteren, Blogbeitrag hinzuweisen, der ein meines Erachtens helles Licht auf das in letzter Zeit immer deutlicher werdemde Selbstbewusstsein der chinesischen Politik (siehe zB &ldquo;Europas Wind und Chinas Sturm&rdquo;, <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Europas-Wind-und-Chinas-Sturm-6006267.html\">heise.de\/tp\/features\/Europas-Wind-und-Chinas-Sturm-6006267.html<\/a>) wirft. Er stammt von einem gewissen He Zhao und traegt den Titel &ldquo;The Long Game and Its Contradictions&rdquo; (<a href=\"https:\/\/leohezhao.medium.com\/the-long-game-and-its-contradictions-8ff92823cf68\">leohezhao.medium.com\/the-long-game-and-its-contradictions-8ff92823cf68<\/a>). (Wer es etwas vornehmer moechte, greife zu dem Buch von Zhao Tingyang &ldquo;Alles unter dem Himmel &ndash; Vergangenheit und Zukunft der Weltordnung&rdquo;, das in deutschen &ldquo;Qualitaetsmedien&rdquo; ziemlich arrogante Verrisse erfuhr.)<\/p><p>Was die EU beziehungsweise Europa (ohne und mit Russland) betrifft, so hat Herr Macron bereits vor mehr als eineinhalb Jahren gesagt, was allgemein dazu gesagt werden kann: &ldquo;Et donc dans cette capacit&eacute; &agrave; repenser les grandes relations il y a notre relation avec la Russie.&rdquo;, &ldquo;Nous sommes en Europe, et la Russie aussi. Et si nous ne savons pas &agrave; un moment donn&eacute; faire quelque chose d&rsquo;utile avec la Russie, nous resterons avec une tension profond&eacute;ment st&eacute;rile. Nous continuerons d&rsquo;avoir des conflits gel&eacute;s partout en Europe. Nous continuerons &agrave; avoir une Europe qui est le th&eacute;&acirc;tre d&rsquo;une lutte strat&eacute;gique entre les Etats-Unis d&rsquo;Am&eacute;rique et la Russie.&rdquo; (Discours du Pr&eacute;sident de la R&eacute;publique &agrave; la conf&eacute;rence des ambassadeurs, <a href=\"https:\/\/www.elysee.fr\/emmanuel-macron\/2019\/08\/27\/discours-du-president-de-la-republique-a-la-conference-des-ambassadeurs-1\">elysee.fr\/emmanuel-macron\/2019\/08\/27\/discours-du-president-de-la-republique-a-la-conference-des-ambassadeurs-1<\/a>, siehe auch <a href=\"http:\/\/www.cikon.de\/Text_DE\/EuropaWuenscheFragen.html\">cikon.de\/Text_DE\/EuropaWuenscheFragen.html<\/a>). (Uebersetzung: Zu einer Neuorientierung unserer Politik gehoert es, unser Verhaeltnis zu Russland zu ueberdenken. Wir sind in Europa, und Russland ist auch in Europa. Und wenn wir nichts Nuetzliches mit Russland zustande bringen, werden wir in voellig unfruchtbarer Sterilitaet verharren. Ueberall in Europa wird es weiterhin eingefrorene Konflikte geben. Europa wird weiterhin Schauplatz des Gerangels zwischen den USA ubd Russland sein.) <\/p><p>Was Macron hier zu den Beziehungen Russlands zu Resteuropa sagt, kann mutatis mutandis auf die Beziehungen unseres Europa-Fragments zu Eurasien erweitert werden. Allerdings: zu einer Neuorientierung, wie von Macron gefordert, gehoert der Wille der (Fragment-)Europaeer, sich endlich aus der potentiell toedlichen Umklammerung durch die USA zu befreien.<\/p><p>Mit freundlichen Gruessen<br>\nvon unserem Leser H.-G.S.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion der Nachdenkseiten,<br>\n&nbsp;<br>\nnat&uuml;rlich treibt die antagonistische Haltung Deutschlands und der EU Russland in die Arme Chinas, denn freiwillig w&uuml;rde sich Moskau bestimmt nicht dem chinesischen Drachen um den Hals werfen und den Schulterschlu&szlig; mit ihm suchen. Jeder der die russisch-chinesische Geschichte kennt wei&szlig;, da&szlig; das Verh&auml;ltnis der beiden Staaten stets &auml;u&szlig;erst konfliktreich und von gro&szlig;em Mi&szlig;trauen, wenn nicht gar von Feindseligkeit gepr&auml;gt war. Den Russen steckt bis heute der Schrecken des fast 300j&auml;hrigen Tatarenjochs in den Knochen, w&auml;hrend die Chinesen nicht vergessen haben, wie sich das russische Zarenreich auf Kosten des Reichs der Mitte nach Osten ausgedehnt und dessen Schw&auml;che gnadenlos zum eigenen Vorteil ausgenutzt hat. Selbst als beide Staaten kommunistisch waren besserte sich das Verh&auml;ltnis nicht. Der offene Bruch erfolgte kaum zehn Jahre nach Maos Macht&uuml;bernahme und gipfelte 1969 in den milit&auml;rischen Auseinandersetzungen am Ussuri.<br>\n&nbsp;<br>\nRussland und China sind also keine nat&uuml;rlichen Verb&uuml;ndeten. Die gegenw&auml;rtigen Ann&auml;herungen sind allein der gemeinsamen Feindschaft mit den USA geschuldet, bereiten aber besonders den Russen sicherlich erhebliche Bauchschmerzen. Als Putin 2001 der deutschen Regierung das Angebot unterbreitete, einen gemeinsamen Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok zu errichten, tat er dies gewi&szlig; auch mit dem Hintergedanken seine Westflanke zu sichern und ein Gegengewicht zu China zu schaffen, das mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit seine &ouml;konomische und milit&auml;rische Macht ausbaut und zweifellos begierig auf den Ressourcenreichtum in den endlosen und bev&ouml;lkerungsarmen Weiten Sibiriens schielt. Die ablehnende, um nicht zu sagen geringsch&auml;tzige Reaktion der Bundesregierung auf dieses Angebot und der &Uuml;bergang zur unverhohlenen Aggression gegen Russland wird sich f&uuml;r unser Land noch als geopolitischer Jahrhundertfehler erweisen, der in seiner Tragweite nicht minder katastrophal ist, wie die Nicht-Verl&auml;ngerung des deutsch-russischen R&uuml;ckversicherungsvertrages im Jahr 1890.<br>\n&nbsp;<br>\nUm die wachsenden Bed&uuml;rfnisse seiner Bev&ouml;lkerung zu befriedigen braucht China unbedingt mehr Land und Ressourcen und beides davon liegt verlockend nah gleich hinter der Grenze auf russischer Seite. Zudem wird man es in Moskau nicht gerade mit Begeisterung zur Kenntnis nehmen, wie die Chinesen anfangen zunehmend im traditionellen Einflu&szlig;bereich Russlands zu wildern, ihre F&uuml;hler nach Zentralasien und dem Iran ausstrecken, selbst vor seinen treuesten Verb&uuml;ndeten, wie Serbien, nicht haltmachen und sich auch noch an den Erzfeind T&uuml;rkei heranwanzen. Es wird den Russen sicherlich nicht entgangen sein, da&szlig; sie von China langsam aber sicher wirtschaftlich umzingelt werden, nicht anders, als die Amerikaner sie w&auml;hrend und nach dem Zweiten Weltkrieg milit&auml;risch eingekreist haben. Das Konfliktpotential zwischen den beiden Staaten ist also enorm.<br>\n&nbsp;<br>\nIm Kreml wird man weiterhin &Uuml;berlegungen f&uuml;r die m&ouml;gliche Zeit danach anstellen. Was, wenn China und Russland den Systemkampf gegen die USA tats&auml;chlich gewinnen und Amerika auf den Stand einer Regionalmacht dr&uuml;cken oder gar zur Implosion bringen? Dann sieht sich Russland alleine den Chinesen gegen&uuml;ber, eine Macht, die f&uuml;r sie zigfach furchterregender sein mu&szlig;, als die USA, da Chinas wirtschaftliches und milit&auml;risches Potential ungleich gr&ouml;&szlig;er ist und direkt an das eigene Staatsgebiet grenzt. Die Horrorvision der mongolischen Horden, die von Osten aus den asiatischen Steppen hervorbrechen und in das russische Herrschaftsgebiet fluten, w&auml;re pl&ouml;tzlich wieder bedrohlich realistisch, nicht zuletzt da der grassierende Klimawandel, der gro&szlig;e Teile der chinesischen Landwirtschaft langfristig gef&auml;hrdet, Peking fr&uuml;her oder sp&auml;ter zum Handeln zwingen wird.<br>\n&nbsp;<br>\nDie Welt wird in den n&auml;chsten Jahrzehnten noch komplizierter, unsicherer und instabiler werden und Deutschland befindet sich in einer &auml;u&szlig;erst prek&auml;ren geopolitischen Zwickm&uuml;hle. Als Vasallenstaat der USA ist es ihm kaum m&ouml;glich eine wirklich eigenst&auml;ndige Au&szlig;enpolitik zu betreiben, selbst wenn es denn wollte &ndash; was es nicht tut, da nahezu die komplette politische, wie mediale B&uuml;hne fest in der Hand der Transatlantiker ist. Das Erpressungspotential durch Washington ist einfach zu gro&szlig; und es wird deutlich, da&szlig; man in &Uuml;bersee immer aggressiver auch gegen die eigenen Verb&uuml;ndeten vorzugehen gewillt ist, um sie auf Linie zu halten. Es w&auml;re f&uuml;r die USA ein leichtes Deutschland wirtschaftlich zu ruinieren oder durch die verdeckte Unterst&uuml;tzung extremistischer (rechter, linker und islamistischer) Gruppierungen den Staat zu unterh&ouml;hlen und durch einen B&uuml;rgerkrieg zum Einsturz zu bringen. Auf der anderen Seite ist offensichtlich, da&szlig; man in den USA keinerlei Skrupel hat, Europa in einen gro&szlig;en Krieg zu st&uuml;rzen und nuklear zu verheizen, um die eigenen geopolitischen Ziele umzusetzen.<br>\n&nbsp;<br>\nWashington l&auml;uft die Zeit davon. China mu&szlig; in die Knie gezwungen werden, bevor der Fracking-Boom in den USA sein Ende findet und der Gegner zu stark wird. Beides wird voraussichtlich innerhalb der n&auml;chsten 15 Jahre eintreten. Man mu&szlig; das von der Biden-Regierung verabschiedete billionenschwere Investitionsprogramm sicherlich auch vor diesem Hintergrund betrachten. Es sollte niemanden verwundern, wenn es sich am Ende als beispielloses, unter dem Deckmantel der Coronahilfe durchgef&uuml;hrtes Projekt zum Aufbau und zur Modernisierung der R&uuml;stungsindustrie entpuppt, die man f&uuml;r einen gro&szlig;en Krieg unweigerlich ben&ouml;tigt und um die man sich nicht erst nach Kriegsausbruch k&uuml;mmern sollte.<br>\n&nbsp;<br>\nDeutschland indes steht vor der bedr&uuml;ckenden Gefahr, sich nach 1914 (Gro&szlig;britannien) und 1939 (USA) zum dritten Mal wissentlich oder unwissentlich zum Handlanger einer fremden Gro&szlig;macht zu machen, um deren Hegemonialbestrebungen zu forcieren und dabei sich selbst zu zerst&ouml;ren. Als das Schicksal uns die Hand reichte und wir noch au&szlig;enpolitischen Handlungsspielraum hatten, haben wir sie br&uuml;sk zur&uuml;ckgewiesen, heute stehen wir mit dem R&uuml;cken zur Wand. Der Versuch der Deutschen sich zwischen alle St&uuml;hle zu setzen, um sich f&uuml;r keine Seite entscheiden zu m&uuml;ssen, ist de facto gescheitert. Die geopolitische Lage ist v&ouml;llig verfranst und bewegt sich zunehmend in eine Sackgasse, an deren Ende als einziger Ausweg ein Weltkrieg bleibt, in den wir als Hauptdrehscheibe des US-Milit&auml;rs in Europa unabwendbar mit hineingezogen werden. Zus&auml;tzlich holt Mutter Natur langsam aber sicher zum gro&szlig;en Schlag gegen die Menschheit aus. Sp&auml;testens dann ist alles Makulatur.<br>\n&nbsp;<br>\nIn dieser Lage ist guter Rat teuer. Wie soll der deutsche Staat dieses Jahrhundert &uuml;berleben? Eine Frage, die sich heute noch niemand stellt, die aber eigentlich nach einer Beantwortung dr&auml;ngt. Den wenigsten Deutschen ist bewu&szlig;t, in welcher Gefahr sich ihr Land eigentlich befindet. Viele tr&auml;umen immer noch davon alle Welt zu retten, dabei ist es h&ouml;chste Zeit zu &uuml;berlegen, wie wir Deutschland und damit uns selber, unsere Kinder und Kindeskinder vor dem Untergang bewahren k&ouml;nnen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nRF<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Verehrte Redaktion der Nachdenkseiten,<\/p><p>es ist &uuml;berf&auml;llig, in Deutschland eine ernsthafte Diskussion &uuml;ber die Sicherheits- und Verteidigungspolitik aus deutscher und europ&auml;ischer Sicht zu f&uuml;hren. In den vergangenen Jahren ist eine solche Diskussion &uuml;ber eine tats&auml;chliche Bedrohungsanalyse, die grundgesetzlichen Aufgaben der Bundeswehr sowie die Funktion der NATO im Hinblick auf Russland und China stets vermieden worden. Stattdessen verbreiteten Regierung und Medien das Narrativ von &ldquo;Friedensmissionen&rdquo;, &ldquo;Auslandseins&auml;tzen&rdquo; zum Schutz der Menschenrechte oder bestenfalls so genannten &ldquo;robusten Eins&auml;tzen&rdquo;. <\/p><p>Ich bin allerdings sehr pessimistisch im Hinblick auf eine breite &ouml;ffentliche Debatte &uuml;ber das Verh&auml;ltnis zu Russland und China aus sicherheitspolitischer Sicht, denn zum einen haben sich mit der Union, der SPD und den Gr&uuml;nen ca. zwei Drittel der k&uuml;nftigen Abgeordneten f&uuml;r den Aufbau des Feindbildes Russland, China, Iran und die Vasallentreue zu den USA entschieden. Und zweitens sind nahezu die gesamten Mainstreammedien dabei, antirussische, antichinesische und antiiranische Propaganda in die K&ouml;pfe der Bev&ouml;lkerung zu pflanzen. Daf&uuml;r lie&szlig;en sich tausende Beispiele anf&uuml;hren, die den Nachdenkseiten-Lesern hinreichend bekannt sein d&uuml;rften. Daher beschr&auml;nke ich mich nur auf zwei aktuelle Beispiele. Bei den gerade anlaufenden Verhandlungen zur Revitalisierung des Atomabkommens mit dem Iran kann man allenthalben die Sprachregelung lesen und h&ouml;ren, dass die USA aus dem Vertrag &ldquo;ausgestiegen sind&rdquo; oder ganz aktuell im DLF &ldquo;den Vertrag auf Eis gelegt haben&rdquo;, w&auml;hrend der Iran ihn in j&uuml;ngster Zeit mehrfach &ldquo;gebrochen &rdquo; habe. In einem Kommentar von Herrn Watzke heute Abend im DLF &uuml;ber die Pl&auml;ne von S&ouml;der und Spahn, den russischen Impfstoff Sputnik V zu beschaffen, kritisierte er S&ouml;der, da dieser hierdurch Putin aufwerte und &ldquo;Putins aggressiver Impfpolitik&rdquo; Vorschub leiste. Das Angebot eines Impfstoffes ist also bereits ein aggressiver Akt gegen die Bundesrepublik Deutschland. Da fehlen einem die Worte!<\/p><p>Wenn der Westen, wenn die Bundesrepublik und die EU in Vasallentreue zu den USA die aggressive Politik gegen Russland und China weiter betreiben, und momentan spricht alles daf&uuml;r, dann zwingen sie Russland und China praktisch in ein B&uuml;ndnis hinein, dem dann nat&uuml;rlich in verst&auml;rktem Ma&szlig;e von Seiten des Westens aggressive und b&ouml;se Absichten unterstellt w&uuml;rden.<\/p><p>Gru&szlig; und Gl&uuml;ck auf!<br>\nEngelbert Volks<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion, <\/p><p>in jedem Fall w&auml;re es f&uuml;r alle Seiten wesentlich konstruktiver und f&uuml;r die Welt friedvoller, wenn der Zwang zur B&uuml;ndnisbildung von China und Russland genommen und der Weg f&uuml;r eine multipolare Entwicklung der Welt freiger&auml;umt w&uuml;rde. <\/p><p>Dank der Politik des US-Establishments wird die Welt erneut in zwei Bl&ouml;cke geteilt. Da bei&szlig;t keine Maus den Faden ab, f&uuml;r diesezu erwartende politische Entwicklung tragen einzig und allein die USA die Verantwortung! Um es klar zu sagen, niemals sind die Bildung von Allianzen oder B&uuml;ndnissen zur Durchsetzung von Interessen einzelner Staaten als ein friedenf&ouml;rderndes Projekt anzusehen, noch dazu, wenn man die Unterordnung des Widersachers damit erzwingen will und partnerschaftliches Handel zu beiderseitigem Vorteil ablehnt. <\/p><p>Der politische Zwang f&uuml;r China und Russland zu diesem B&uuml;ndnisprojekt ergibt sich allein aus der Anma&szlig;ung der USA als gr&ouml;&szlig;te Macht der Erde wahrgenommen zu werden und aus dieser Wahrnehmung verbindliche Grunds&auml;tze und Verhaltensregeln nicht nur herzuleiten, sondern diese auch weltweit durchsetzen zu m&uuml;ssen. Ein beredtes Zeichen sind die Zug um Zug Oberhand gewinnenden Methoden einer &ldquo;Cowboypolitik&rdquo;, die ausschlie&szlig;lich auf das Recht der St&auml;rke aufbaut. Die USA beweisen mit ihrer Politik, ganz gleich auf welchem Politikfeld, immer wieder, dass sie ausschlie&szlig;lich gewillt sind nur Macht und St&auml;rke zu respektieren. <\/p><p>Da auch die USA den Spielregeln einer kapitalistischen Gesellschaft folgen m&uuml;ssen, sind sie gezwungen, eine st&auml;ndige Entwicklung ihrer Wirtschaft sicherzustellen. Dies m&uuml;ndet geradewegs in einen unbarmherzigen weltweiten Kampf um Ressourcen und Absatzm&auml;rkten bzw. Einflusssph&auml;ren. Insofern stellt die gegenw&auml;rtige Sanktionspolitik der USA aber auch der EU nur ein m&uuml;des Vorgepl&auml;nkel statt. <\/p><p>Wobei auch China und Russland zus&auml;tzlich den Nachweis erbringen wollen, dass bei ihnen das Prinzip, teile und herrsche, wirkungslos abprallt. <\/p><p>Zur Erinnnerung. Urspr&uuml;nglich versprachen sich die USA einen Vorteil in der Auseinandersetzung mit der Sowjetunion, indem sie dem Kapitalfluss in die Volksrepublik China T&uuml;r und Tor &ouml;ffneten und damit ungewollt zur neuen St&auml;rke Chinas beitrugen! Nun verlangen die gleichen USA von ihren Partnern sich umfassend von China wirtschaftlich abzukoppeln. Ein Treppenwitz der j&uuml;ngeren Geschicht. <\/p><p>Manfred Heyn <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Nachdenkseiten-Redaktion,<\/p><p>ob es zu einem formellen Milit&auml;rb&uuml;ndnis kommt oder nicht oder &bdquo;nur&ldquo; zu informellen Absprachen, &ouml;ffentlich oder nicht , allein die &bdquo;Spekulation&ldquo; zeigt auf, wie dramatisch die Situation geworden ist.<\/p><p>Zweimal hat Deutschland im letzten Jahrhundert Kriege ausgel&ouml;st mit der Einstellung, jetzt oder sonst ist es zu sp&auml;t f&uuml;r einen erfolgreichen Waffengang.<\/p><p>Es wird inzwischen dar&uuml;ber &ouml;ffentlich spekuliert, wie lange die USA noch erfolgreich einen Krieg gegen China f&uuml;hren k&ouml;nnen &ndash; und die Entwicklung von Corona hat diese Diskussion zum Nachteil der USA und Europas verst&auml;rkt. Ich bef&uuml;rchte, dass es &nbsp;gezielte Bestrebungen gibt , nicht auf einen Regimewechsel &nbsp;in Russlandzu warten, sondern lieber schon jetzt in Wei&szlig;russland oder Ukraine&nbsp; mit den&ldquo; Argumenten&ldquo; V&ouml;lkerrecht und Menschenrechte &nbsp;die derzeit noch starke &Uuml;berlegenheit milit&auml;risch zu nutzen, bevor eine weitere Pandemie oder 4. Welle in Verbindung mit den schon jetzt offenkundigen sozialen Problemen &bdquo;dazwischen kommt&ldquo;.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nUlrich Hemke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>21. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenk Seiten Team,<\/p><p>Danke f&uuml;hr Ihre Beitr&auml;ge, die ich sehr gerne lese. Bitte machen Sie weiter so.<\/p><p>Eine gute Beziehung zu Russland sollte eines der wichtigsten Anliegen Deutschlands sein. Russland geh&ouml;rt historisch und kulturell, zu Europa. Das russische Volk verdient unser Vertrauen unsere Freundschaft und unsere Liebe.<\/p><p>Geostrategisch w&uuml;rde eine enge Verbindung mit Russland die ordnenden Kr&auml;fte der Welt besser verteilen und die ungesunden Machtbestrebungen milit&auml;risch ehrgeiziger L&auml;nder bremsen. Au&szlig;erdem k&ouml;nnte diese Verbindung die bestehenden Spannungen in Europa eliminieren und eine positive Sogwirkung auf andere L&auml;nder haben, sich eines friedlichen miteinander, basierend auf Augenh&ouml;he und gegenseitigem Respekt, anzuschlie&szlig;en. <\/p><p>Voraussetzung f&uuml;r meine utopische Sichtweise sind, die guten Beweggr&uuml;nde der Protagonisten. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nArpad Grieshaber <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>22. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br>\n&nbsp;<br>\ndie europ&auml;ische Braut hat sich von Russland abgewendet, also muss sich Russland eine neue suchen, denn dumm ist Russland nicht. Und das ist auch gut so.<\/p><p>Gerne rufe ich zwei Versuche der Brautwerbung der letzten drei Jahrzehnte ins Ged&auml;chtnis zur&uuml;ck:<\/p><p>Da w&auml;ren zum einen die Gespr&auml;che &uuml;ber die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten 1990. Russland hat die Wiedervereinigung zugelassen. Damals hatte der US-Au&szlig;enminister J. Baker seinem russischen Amtskollegen E. Schewardnadse eine NATO-Ostgrenze an der Oder\/Nei&szlig;e versprochen. Was daraus wurde wissen wir. Eine aggressive NATO unter verschiedenen, auch von Demokraten gef&uuml;hrten Regierungen in den USA, hat eine kontinuierliche Expansionspolitik gef&uuml;hrt. Erst als die Ukraine auch noch der NATO beitreten sollte, ist Putins erstaunlich dicker Geduldsfaden gerissen. <\/p><p>Zum anderen gab es den Auftritt Putins im Deutschen Bundestag in der Zeit der Regentschaft Schr&ouml;ders. Putin hat seine Hand ausgestreckt. Deutschland hat sie weggesto&szlig;en. Ich habe heute noch die versteinerten Gesichtsz&uuml;ge Schr&ouml;ders und Fischers in Erinnerung. Ich habe mich f&uuml;r meine Regierung gesch&auml;mt, damals. (Was ich heute f&uuml;r meine Regierung empfinde, schreibe ich nicht &ouml;ffentlich.)<\/p><p>Mehr noch: Deutschland und Europa gef&auml;hrden ihre eigene Sicherheit, wenn sie auf eine Partnerschaft (von Freundschaft haben nur deutsche, nie amerikanische Regierungsvertreter gesprochen) mit einem egoistischen Amerika vertrauen. Amerika ist geografisch weit weg, entfernt sich aber auch kulturell immer mehr von Europa. Ganz im Gegensatz dazu Russland. Wieviel verbindet Russland und Europa, besonders Deutschland! Putin hat es in seiner damaligen, auf Deutsch gehaltenen Rede angesprochen.<\/p><p>Sollte jetzt ein (milit&auml;risches) B&uuml;ndnis zwischen Russland und China zustande kommen, und das f&uuml;r eine lange Zeit, so darf einem in Europa angst und bange werden. Amerika wird f&uuml;r seine eigenen Interessen nicht z&ouml;gern, Europa als Schlachtfeld zu nutzen, als Schlachtfeld, wo Blut flie&szlig;t. Und Europa wird Schlachtfeld, weil es klein, bedeutungslos und zerstritten ist. Jede Hochkultur geht einmal zu Ende. Europa wird zerrieben zwischen den beiden Bl&ouml;cken. F&uuml;r Russland hingegen ist es eine richtige, eine gute, wenn nicht sogar eine &uuml;berlebenswichtige Entscheidung. <\/p><p>Deutschland wird das in seiner Arroganz, in seinem mittlerweile nachweislich grundlos bestehenden Glauben an seine &Uuml;berlegenheit im Technischen (Stichwort Automobilindustrie) oder Organisatorischem (Stichwort Corona-Management) nicht erkennen. Deutschland wird weiter das transatlantische B&uuml;ndnis anbeten. Vergeblich. Genauso vergeblich, wie es die USA nach Covid-19-Impfstoff angebettelt hatte (schon wieder vergessen). Und ohne die USA ist Europa milit&auml;risch nichts, genauso zerstritten, wie die Mitgliedsstaaten der EU. Der General sitzt in Washington, die Soldaten in Berlin, Warschau und Den Haag. Und die Soldaten sterben, nicht der General.<\/p><p>Ich w&uuml;nsche mir ein &Uuml;berdenken der deutschen Russland-Politik, glaube aber nicht daran. Dazu sind die Falken in Deutschland zu stark. Dabei k&ouml;nnte die wirtschaftliche Zusammenarbeit (Rohstoffe aus Russland, Wirtschaftsg&uuml;ter dorthin), ein kultureller Austausch, wie er im Kleinen z.B. zwischen der Semper-Oper in Dresden und St. Petersburg stattfindet oder die touristische Erschlie&szlig;ung (Russland ist so sch&ouml;n und so abwechslungsreich) so viel Potential f&uuml;r ein friedliches Gedeihen ganz Europas (ich z&auml;hle Russland ausdr&uuml;cklich dazu) bieten. <\/p><p>Aber es kann sein, dass diese Entscheidung der Abkehr Deutschlands\/Europas von Russland eine falsche, wenn nicht sogar t&ouml;dliche Entscheidung ist. Wobei ich die Kriegsgefahr nicht von Seiten Chinas sehe. China ist wie ein Virus. Der will von seinem Wirt leben, ihn nicht t&ouml;ten. <\/p><p>Leider sorgt der Staat f&uuml;r dumme B&uuml;rger (Bildungssystem, Leitmedien), die, statt zur Friedens-Demo zu gehen, lieber auf ihr Amazon-Paket warten. <\/p><p>Deshalb fehlt mir der Glaube!<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nUwe B&ouml;hm<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>23. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Geopolitischer Paukenschlag<br>\n&nbsp;<br>\nDie Annexion der Krim ist das Ergebnis der NATO-Politik. F&uuml;r die russische Generalit&auml;t ist die Vorstellung, dass in Sewastopol irgendwann eine US-Flotte ankert, der Supergau. Erinnert sei an die Kubakrise. Als die Sowjetunion versucht hat, dort Raketen aufzustellen, haben die Amerikaner &ldquo;verr&uuml;ckt gespielt&rdquo; und das v&ouml;llig zu Recht. Analog&nbsp;muss man das aber auch den Russen zugestehen, besonders, wenn die Ukraine in die NATO will.<\/p><p>Unser H&auml;ndeindentaschen-Au&szlig;enminister, der NATO-Generalsekret&auml;r Stoltenberg, Ministerin Kramp-Karrenbauer und viele andere Kriegstreiber, haben nicht begriffen, dass im&nbsp;Falle eines atomaren Krieges mit Russland von Westeuropa und den USA nicht viel &uuml;brig bleiben wird. Auch die Kinder und Enkelkinder der sogenannten Eliten werden sterben. Irgendwann muss man nun mal aus dem Bunker kommen.<\/p><p>Russland wird dabei auch zerst&ouml;rt und der Rest der Welt ist durch&nbsp;die sich weltweit ausbreitenden Radioaktivit&auml;t zu elendem&nbsp;Siechtum verdammt.<\/p><p>Dieses Spiel mit dem Atomfeuer zeugt von der hochgradigen Verantwortungslosigkeit der in den NATO-Staaten regierenden Politiker, incl. unserer Physikerin an der Spitze der Bundesregierung. Die Kanzlerin f&uuml;rchtet (sichere) deutsche Atomkraftwerke, nur vor Atombomben scheint sie keine Angst zu haben. Bei den Gr&uuml;nen sieht es nicht besser aus ( daher f&uuml;r mich unw&auml;hlbar) .&nbsp;<\/p><p>Die gegenw&auml;rtige russische Politik mag man ja kritisch sehen wie man will, jedoch muss man Russland zubilligen, ebenfalls eigene, nationale Sicherheitsinteressen zu haben. So wie die NATO-Staaten auch. Die NATO gibt etwa das 9 bis 10 fache f&uuml;r die R&uuml;stung aus. Da ist es allerdings maximal verlogen,&nbsp;wenn die NATO sich von Russland milit&auml;risch bedroht f&uuml;hlt.<\/p><p>Nicht zu vergessen :&nbsp; F&uuml;r Ru&szlig;land kam in den letzten 200 Jahren aus dem Westen nichts Gutes !<br>\n&nbsp;<br>\nVolkmar Vitzdamm<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>24. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion der Nachdenkseiten,<\/p><p>zu Ihrer Aufforderung an die Leser <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71414\">nachdenkseiten.de\/?p=71414<\/a> sende ich Ihnen meine Antwort:<\/p><p>Die Fragen an die Leser sind suggestiv, sie enthalten irref&uuml;hrende Pr&auml;missen: &bdquo;In die Arme Chinas&ldquo; wirkt wie ein Warnhinweis, ein B&uuml;ndnis Russland-China k&ouml;nnte demnach als Gefahr f&uuml;r Deutschland gesehen werden.<\/p><p>Ich bin grunds&auml;tzlich gegen jedes Blockdenken, dazu geh&ouml;rt auch, dass ich nicht nur das Interesse der EU-B&uuml;rger sehe, sondern die &bdquo;eine Welt f&uuml;r alle&ldquo;, eine Welt, die im 21. Jahrhundert aus menschengemachten Gr&uuml;nden Gefahr l&auml;uft, sich selbst auszul&ouml;schen. In diesem Sinn halte ich es auch f&uuml;r engstirnig, nur die Entwicklung hinsichtlich des Verh&auml;ltnisses Deutschland\/ USA in den Blick zu nehmen. <\/p><p>Seit der Monroe-Doktrin von 1823 machen die Regierungen der USA vor nichts Halt, sie sehen nur ihre eigenen imperialen Interessen, als geh&ouml;re ihnen die Welt. Weder Menschenrechte noch V&ouml;lkerrecht im Sinne von Kants &bdquo;Ewigem Frieden&ldquo;, wonach alle Staaten in einem Staatenbund, egal wie gro&szlig; oder klein sie sind, dieselbe W&uuml;rde haben und kein Staat sich &uuml;ber andere Staaten stellen darf. <\/p><p>Eine von den USA dominierte Welt wie wir sie nach dem Ende des Korrektivs eines sozialistischen Osteuropa erleben m&uuml;ssen, bedeutet Krieg, Pl&uuml;nderung, Flucht, Ausbeutung, &Uuml;berwachung, Versklavung, Tod und stellt die Bewohnbarkeit des Planeten f&uuml;r k&uuml;nftige Generationen in Frage. Ich bin froh, dass Russland und China dem eine multipolare Welt entgegensetzen wollen und wohl auch k&ouml;nnen, was geeignet ist, einen atomaren Weltkrieg auszuschlie&szlig;en, zumal aus meiner Sicht Chinas Seidenstra&szlig;enprojekt (BRI) als v&ouml;lkerverbindendes Projekt zu sehen ist. Russland ist seinerseits an einem friedlichen Eurasien von Lissabon bis Wladiwostok interessiert, was den USA-gesteuerten, selbstm&ouml;rderischen EU- und NATO-Staaten zur dringend erforderlichen Souver&auml;nit&auml;t gegen&uuml;ber den USA verhelfen w&uuml;rde. Angst machen mir die selbstherrlichen USA, nicht China oder Russland.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nBrigitta K&uuml;ster-Sartori<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>25. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>zu &ldquo;Geopolitischer Paukenschlag? Das m&ouml;gliche Milit&auml;rb&uuml;ndnis zwischen Russland und China&rdquo; in aller K&uuml;rze Folgendes:<\/p><ol>\n<li>Was &#1056;&#1059;&#1057;&#1057;&#1058;&#1056;&#1040;&#1058; sagt, ist nicht zwingend offizielle Politik der RF.<br>\nIm &uuml;brigen war das ein &bdquo;Kommentar&ldquo; und in der Sache ein &bdquo;alter Hut&ldquo;.<\/li>\n<li>Der Pr&auml;sident der RF hat dazu im Oktober 2020 auf der Waldai-Konferenz alles gesagt &ndash;\n<p>Hier das Original:<\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;&#1047;&#1072;&#1089;&#1077;&#1076;&#1072;&#1085;&#1080;&#1077; &#1076;&#1080;&#1089;&#1082;&#1091;&#1089;&#1089;&#1080;&#1086;&#1085;&#1085;&#1086;&#1075;&#1086; &#1082;&#1083;&#1091;&#1073;&#1072; &laquo;&#1042;&#1072;&#1083;&#1076;&#1072;&#1081;&raquo;&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/kremlin.ru\/events\/president\/news\/64261\">kremlin.ru\/events\/president\/news\/64261<\/a><\/p>\n<p>und hier die Kurzfassung:<\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;&#1055;&#1091;&#1090;&#1080;&#1085; &#1085;&#1077; &#1080;&#1089;&#1082;&#1083;&#1102;&#1095;&#1080;&#1083; &#1074;&#1086;&#1079;&#1084;&#1086;&#1078;&#1085;&#1086;&#1089;&#1090;&#1080; &#1074;&#1086;&#1077;&#1085;&#1085;&#1086;&#1075;&#1086; &#1089;&#1086;&#1102;&#1079;&#1072; &#1056;&#1086;&#1089;&#1089;&#1080;&#1080; &#1080; &#1050;&#1080;&#1090;&#1072;&#1103;&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/tass.ru\/politika\/9793177\">tass.ru\/politika\/9793177<\/a><\/p>\n<p>In Deepl-Deutsch:<\/p>\n<p>Putin schloss die M&ouml;glichkeit eines Milit&auml;rb&uuml;ndnisses zwischen Russland und China nicht aus<br>\nZur gleichen Zeit, erkl&auml;rte der russische Pr&auml;sident, dass Moskau und Peking &ldquo;im Allgemeinen&rdquo;  es nicht brauchen<\/p>\n<p>NOVO-OGAREVO, 22. Oktober. \/TASS\/. Der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin erlaubt die M&ouml;glichkeit einer milit&auml;rischen Allianz zwischen Moskau und Peking, obwohl &ldquo;im Allgemeinen&rdquo; sie es nicht brauchen.<\/p>\n<p>&ldquo;Es ist m&ouml;glich, sich alles vorzustellen. Wir sind immer davon ausgegangen, dass unsere Beziehungen einen solchen Grad der Interaktion und des Vertrauens erreicht haben, dass wir es im Allgemeinen nicht brauchen, aber es ist theoretisch durchaus m&ouml;glich, es sich vorzustellen&rdquo;, sagte Putin am Donnerstag bei einem Treffen des Valdai Discussion Club.<\/p>\n<p>Er sagte, dass Russland und China regelm&auml;&szlig;ig milit&auml;rische &Uuml;bungen auf See und an Land abhalten, sowohl in China als auch in Russland. &ldquo;Wir tauschen bew&auml;hrte Praktiken im Bereich der milit&auml;rischen Konstruktion aus. Wir haben eine gro&szlig;e Ebene der Interaktion im Bereich der<br>\nmilit&auml;risch-technischen Zusammenarbeit erreicht, und, und das ist wahrscheinlich das Wichtigste, es ist nicht nur ein Austausch von Produkten oder der Kauf und Verkauf von milit&auml;rischen Produkten, sondern auch ein Austausch von Technologien. Und es gibt sehr sensible Dinge&rdquo;, sagte der Pr&auml;sident.<\/p>\n<p>Ihm zufolge verbessert eine solche Zusammenarbeit die Verteidigungsf&auml;higkeit der chinesischen Armee.<\/p>\n<p>&ldquo;Sowohl Russland als auch China sind hieran interessiert. Das Leben wird zeigen, wie es sich weiter entwickeln wird, aber wir setzen uns ein solches Ziel (eines Milit&auml;rb&uuml;ndnisses &ndash; Anm. TASS) nicht, aber prinzipiell werden wir es nicht ausschlie&szlig;en. Wir werden sehen&rdquo;, f&uuml;gte er hinzu.<\/p>\n<p>&Uuml;bersetzt mit www.DeepL.com\/Translator (kostenlose Version)<\/p><\/li>\n<li>Wir haben inzwischen ein klare Ansage von Lawrow, da mu&szlig; man nicht RT bem&uuml;hen, sondern halt mal das Portal des russischen Au&szlig;enministeriums konsultieren. (Das &bdquo;spricht&ldquo; sogar englisch &ndash; extra f&uuml;r Euch.):\n<p><a href=\"https:\/\/www.mid.ru\/en\/foreign_policy\/news\/-\/asset_publisher\/cKNonkJE02Bw\/content\/id\/4665966\">mid.ru\/en\/foreign_policy\/news\/-\/asset_publisher\/cKNonkJE02Bw\/content\/id\/4665966<\/a><\/p>\n<p>Foreign Minister Sergey Lavrov&rsquo;s statement and answers to media questions at a joint news conference following talks with Minister of External Affairs of India Subrahmanyam Jaishankar, New Delhi, April 6, 2021<br>\n&bdquo;&hellip;<br>\nQuestion (retranslated from English): Political trust and military cooperation between Russia and China have been growing of late. It gives rise to rumours about the possibility of a military alliance. Does the Russian Foreign Ministry think that there is movement in that direction?<\/p>\n<p>Sergey Lavrov: No. Our bilateral documents approved at the highest level during Russian-Chinese summits have it that our relations have reached the best level ever throughout the whole of history but they are not aimed at establishing a military alliance.<br>\nIt is not only in connection with Russian-Chinese relations that we hear speculation about military alliances. There are also rumours about the continuing promotion of such projects as setting up a &ldquo;Middle East NATO&rdquo; and recently there has even been talk of an &ldquo;Asian NATO&rdquo;.<br>\nToday we exchanged opinions on this matter. We and our Indian friends have a common position that this would be counterproductive. We are interested in making our cooperation inclusive and keen for it to work towards something and not against anyone.<br>\n&hellip;&ldquo;<br>\n(&Uuml;bersetzten mu&szlig; ich das wohl nicht.)<\/p><\/li>\n<li>Fazit:\n<p>Es wird ein Milit&auml;rallianz zwischen der RF und der VRC &auml;hnlich der Nato nicht geben, es sei denn, die &bdquo;freiheitlichen Demokraten&ldquo; schmieden dort so etwas gegen VRC und die RF &ndash; und Indien l&auml;&szlig;t sich in diesen Irrsinn einbinden. Gerade wenn letzteres geschieht, werden Ihr eine sehr deutliche Antwort erhalten, und sie wird Euch nicht gefallen.<\/p><\/li>\n<li>Nebenbei:\n<p>&#1056;&#1059;&#1057;&#1057;&#1058;&#1056;&#1040;&#1058; hat wesentlich Interessanteres, ja Spannendes zu bieten,<\/p>\n<p>z.B.:<\/p>\n<p> &bdquo;&#1044;&#1077;&#1083;&#1086; &#1080;&#1076;&#1077;&#1090; &#1082; &#1058;&#1088;&#1077;&#1090;&#1100;&#1077;&#1081; &#1084;&#1080;&#1088;&#1086;&#1074;&#1086;&#1081; &#1074;&#1086;&#1081;&#1085;&#1077;&ldquo;<br>\n(Das geht in Richtung dritte Weltkrieg.)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/russtrat.ru\/analytics\/25-marta-2021-0010-3583\">russtrat.ru\/analytics\/25-marta-2021-0010-3583<\/a><\/p>\n<p>&bdquo;&#1041;&#1091;&#1076;&#1091;&#1097;&#1077;&#1077; &#1050;&#1080;&#1090;&#1072;&#1103; &#1074; &#1087;&#1077;&#1088;&#1089;&#1087;&#1077;&#1082;&#1090;&#1080;&#1074;&#1077; &#1073;&#1083;&#1080;&#1078;&#1072;&#1081;&#1096;&#1077;&#1075;&#1086; &#1076;&#1077;&#1089;&#1103;&#1090;&#1080;&#1083;&#1077;&#1090;&#1080;&#1103;&ldquo;<br>\n(Chinas Zukunft im kommenden Jahrzehnt)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/russtrat.ru\/reports\/14-marta-2021-0010-3438\">russtrat.ru\/reports\/14-marta-2021-0010-3438<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJens Humml<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>26. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Nach meiner allerdings unma&szlig;geblichen Meinung ist ein Atomkrieg unvermeidlich, es sei denn, Russland und China g&auml;ben &bdquo;klein bei&ldquo;, d.h. w&uuml;rden die Weltherrschaft der USA anerkennen oder zumindest tolerieren. Da ich damit jedenfalls bei China nicht rechne und auch im Fall Russlands nicht darauf hoffe, k&ouml;nnte ein Atomkrieg leicht zum Ende der Menschheit auf dem Planeten Erde f&uuml;hren<br>\n&nbsp;<br>\nDeshalb spricht nicht nur f&uuml;r mich, sondern auch f&uuml;r den angesehenen US-Ex-Politiker Paul Craig Roberts ziemlich viel f&uuml;r einen Freundschafts- und Beistandspakt zwischen Russland und China, dem auch andere, von den USA, der NATO oder Israel bedrohte L&auml;nder wie derzeit beispielsweise CUBA, Venezuela und IRAN beitreten k&ouml;nnten.<br>\n&nbsp;<br>\nW&auml;re die Bundesrepublik Deutschland &nbsp;ein in seinen aussenpolitischen Entscheidungen freies Land, dann k&ouml;nnte sie aus dem NATO-Kriegsb&uuml;ndnis austreten und dadurch sowohl einen (Atom-)Krieg in Europa als auch seinen daraus unvermeidlich resultierenden Unterhang verhindern.<br>\n&nbsp;<br>\nSollte Russland vollkommen frei und unabh&auml;ngig bleiben wollen, dann steht ihm der Konflikt mit den USA bzw. der NATO jetzt unmittelbar bevor, weil die Ukraine nicht bloss die Krim, sondern auch die beiden abtr&uuml;nnigen ukrainischen Provinzen mit ebenfalls &uuml;berwiegend russisch-st&auml;mmiger Bev&ouml;lkerung &bdquo;zur&uuml;ck-haben will, was Russland aber kaum zulassen kann und es deshalb verhindern muss, was es bereits vor Jahren zusammen mit der Krim h&auml;tte &bdquo;billiger &bdquo; haben k&ouml;nnen!<br>\n&nbsp;<br>\nNur Russland zusammen mit China sind auch &uuml;berzeugend sowie machtpolitisch beeindruckend genug, um auch die kriegsl&uuml;sterndsten US-NATO-Genossen von einseitigen Macht- und Einflu&szlig;gewinnen in pseudo religi&ouml;sen oder strategischen Einflu&szlig;zonen auch in der Umgebung des ATOM-Staates Israels abzuhalten.<br>\n&nbsp;<br>\nBekanntlich sind zu viele Hunde des Hasen Tod! Das gilt aber in der Realit&auml;t auch f&uuml;r die derzeit besten Waffensysteme im Besitz Russlands, das momentan noch jeden einzelnen Punkt&nbsp; auf der Erde, z.B. auch das Pentagon oder einzelne Flugzeugtr&auml;ger, erreichen und vernichten bzw. kampf-unf&auml;hig machen k&ouml;nnte.Trotzdem ist und bleibt mein vorstehendes Beispiel von dem Hasen und den zu vielen Hunden entlang der russischen Westgrenze bereits jetzt g&uuml;ltig!<br>\n&nbsp;<br>\nRolf Schmid(87)<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>27. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,<\/p><p>der Titel beinhaltet wohl eher eine rhetorische Frage. Zum einen, ja, es ist ein Paukenschlag, ein un&uuml;berh&ouml;rbares Signal, auf das alle hellh&ouml;rig reagieren sollten, zum anderen wiederum hat sich dieser schon lange angek&uuml;ndigt, er ist die logische Konsequenz der westlichen Aggressionspolitik. Die NATO bedroht Russland immer unverhohlener. Gleichzeitig wird der indo-pazifische Ozean Schauplatz westlicher Milit&auml;rpr&auml;senz, u.a. deutscher Marineschiffe. Der Westen unter der Leitung der Imperialmacht USA versucht, sowohl Russland als auch China unter Druck zu setzen. Der Sturz Putins ist erkl&auml;rtes Ziel, Nawalny z.B. eine Schachfigur.<\/p><p>Hellh&ouml;rig werden vor allem die Mitglieder des milit&auml;risch-industriellen Komplexes reagieren. Die Sektkorken werden knallen und mit Freuden wird die Propagandamaschine einen Gang h&ouml;her geschaltet.<\/p><p>Ob auch die Menschen in der EU hellh&ouml;rig genug sind, durch diesen Paukenschlag aufzuwachen? Ich bef&uuml;rchte, die Megaphone der Propaganda werden zu laut, zu penentrant aus allen Mainstreamkan&auml;len dr&ouml;hnen. Die Bundestagswahlen, sofern sie &uuml;berhaupt noch stattfinden &ndash; hier bin ich mit meinen Bef&uuml;rchtungen inzwischen angelangt -, werden zeigen, ob das Volk noch rechtzeitig bemerkt, welch perfides Spiel getrieben wird. <\/p><p>Putinbashing und Nordstreamabbruch sto&szlig;en, zumindest zur Zeit noch, eher auf ein geteiltes Echo als die zunehmend absurden Coronama&szlig;nahmen, aber wird dies an der Wahlurne zu einer hinreichenden Reaktion f&uuml;hren, die eine Wende erm&ouml;glicht, weg von dem zunehmend menschenfeindlichen Vorgehen der Regierung, hin zu einer Politik, die gepr&auml;gt ist von Frieden und Freiheit, mit der Entwicklung geeigneter Instrumente zur Begrenzung der Macht derer, die Partikularinteressen auf Kosten der Bev&ouml;lkerung vorantreiben?<\/p><p>Die altgedienten Parteien, einschlie&szlig;lich der Gr&uuml;nen, der ehemaligen Friedenspartei, versagen auf ganzer Linie. Sie sind selbst Teil des Problems. Neue, basisdemokratische Ans&auml;tze sind gefragt, einen Wandel anzusto&szlig;en f&uuml;r eine Politik, die sich vornehmlich in den Dienst des W&auml;hlers stellt.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nDr. Christian Toloczyki<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>28. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Das irrationale Verh&auml;ltnis zwischen den USA und Deutschland ist ein unausl&ouml;schlicher Teil unserer Vergangenheit (wodurch die geistige Blindheit gegen rechts &uuml;berhaupt erst m&ouml;glich wurde). Solange es deutsche Regierungen als ihre vornehmste Pflicht betrachten in den Hintern von US-Pr&auml;sidenten zu schl&uuml;pfen (ohne Trump der <gott sei bei uns> des heutigen Deutschlands) wird sich daran auch nichts &auml;ndern! Da der neue kalte Krieg der durch die politische Falle (wenn nicht soger eine Art von Zwang) mit der Putin dazu gebracht wurde einen Fehler der von Chrutschow gemacht und von Jeltzn irgendwie legalisiert wurde zu korrigieren (durch eine ukrainische Drohung gegen Sewastopol) wird dieser Worst Case der&nbsp; die Welt erneut f&uuml;r Jahrzehnte spaltet unabwendbar sein!!!! <\/gott><\/p><p>Uwe Schwinn <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>29. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lawrow hat erkl&auml;rt, man plane kein formelles Milit&auml;rb&uuml;ndnis als Konterpat zur NATO.<br>\nDas w&uuml;rde nur unsinniiges Wettr&uuml;sten weiter anstacheln.<br>\nAber beide haben nat&uuml;rlich sehr weitgehen deckungsgleichen Interessen uns Engagements, und die alten Konflikte sind mittlerweile praktisch alle beigelegt. <\/p><p>Nur gehen beide ohne formelle Absprachen vor, sondern in &ldquo;kurzen Konsultationen&rdquo;. <\/p><p>Wenn im Sommer sich die beiden Staatschefs treffen, d&uuml;rfte es ein deutliches Signal Richtung USA und NATO geben. <\/p><p>Die russischen Wirtschftsinteressen sind in den letzten Jahren, nicht zuletzt aufgrund der US-und EU-Sanktionen, in Richtung Asien geschwenkt, wo man mehr verdienen kann, auch mit Erdgas. <\/p><p>Wir haben Russland bereits verloren, man hat erkannt dass man mit dem Westen keine g&uuml;ltigen Vereinbarungen treffen kann. Lawrow hat das bereits in ungew&ouml;hnlich klaren Worten ausgedr&uuml;ckt. Klarer geht in diplomatischer Sprache nicht. <\/p><p>Also zweierlei sollte klar sein:<br>\n1) Russland interessiert sich nur noch sekund&auml;r f&uuml;r Europa, nurdie bestehenden Positionen werden gesch&uuml;tzt.<br>\n2) Russland hat &ldquo;Null Bock&rdquo; auf einen milit&auml;rischen Konflikt in Europa. Alles Angstmache vor dem b&ouml;sen Wolf f&uuml;r die EU-Kinder, was wir in den MSM pr&auml;sentiert bekommen. Damit wir auch brav US-Waffen kaufen und ja keine eigene EU-Armee aufstellen. <\/p><p>Der transatlantische EInfluss der USA auf Dautschland und EU hat bereits gefruchtet: Alle sind gehorsam bis zum Erbrechen, es wird nur noch etwas der Form halber an Unabh&auml;gigkeit gebrabbelt, bis nach den Wahlen. Dann die die Atlantiker (Gr&uuml;ne und CDU) an der Regierung. <\/p><p>Gru&szlig;<br>\nPi <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>30. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Macher der Nachdenkseiten,&nbsp; <\/p><p>Sie fragen Ihre Leser &bdquo;Was w&uuml;rde das russisch-chinesische B&uuml;ndnis f&uuml;r Deutschland bedeuten?&ldquo;.<\/p><p>F&uuml;r mich kommt diese Entwicklung nicht &uuml;berraschend und ist nur ein weiterer Baustein in der aktuellen Geopolitik.<\/p><p>Ich arbeite f&uuml;r eine gro&szlig;e deutsche Firma. Dort macht man sich erhebliche Sorgen &uuml;ber diese Entwicklung. Ein Zukunfts-Szenario sieht unter anderem folgende Entwicklung vor.<\/p><p>Wir haben zwei getrennte Welten. Eine Welt besteht aus Russland, China, Pakistan, Iran und aufstrebenden L&auml;nder. Auf der anderen Seite sind die USA, EU, Vietnam, Indonesien, Indien und US-Verb&uuml;ndete. Die Auswirkungen w&auml;ren folgende. Die Lieferketten w&auml;ren lokal, anstatt global. Internationale Organisationen und Beziehungen verlieren an Bedeutung (WHO, WTO, Klimaabkommen). Zukunftstechnologien entwickeln sich vor Ort und nicht mehr &bdquo;das Beste weltweit&ldquo;. Es entstehen getrennte technische Welten. So haben wir IoS und Android gegen HarmonyOS. GPS gegen BDS (Beidou). Das World Wide Web gegen Hulian Wang. SWIFT gegen den Digial Yuan. US 6G gegen China 6G.<\/p><p>Das hat zur Folge, dass bei den Technologien der Zukunft chinesische Hersteller f&uuml;r uns ein Tabu sind. Der Streit um Huawei, war da sicherlich nur der Anfang. Die Konfrontation wird in vielen Bereichen zunehmen.<\/p><p>Was sind unsere Erfahrungen aus der Geschichte? Da f&auml;llt mir &bdquo;Nie wieder Krieg!&ldquo; und das unendliche Leid, wovon es in jeder Familie sicherlich Beispiele gibt, ein. Wir wollten mal &bdquo;Ein Volk von guten Nachbarn&ldquo; sein. Gesellschaften sind immer nur in langen Friedenszeiten aufgebl&uuml;ht. Konfrontationen haben nur unn&uuml;tz Ressourcen verbraucht und viel menschliches Leid erzeugt.<\/p><p>Da Russland unser mittelbarer Nachbar ist und zus&auml;tzlich zum gleichen Kulturkreis geh&ouml;rt, sollte sich Deutschland um gute Beziehungen bem&uuml;hen.<\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e<br>\nDaniela Fischer <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>31. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Nachdenkseiten,<\/p><p>ohne all zu detaillierte &Uuml;berlegungen ausbreiten zu wollen komme ich Ihrer Einladung zur Diskussion gerne nach.<\/p><p>Falls sich Russland und China wirklich in der geschilderten Weise ann&auml;hern sollten, k&ouml;nnte man das mit der &Uuml;berschrift &ldquo;Zur&uuml;ck in die Zukunft&rdquo; versehen. Was keinesfalls negativ gemeint ist. Denn die historische Zeit bis 1990, in der sich gro&szlig;e Machtbl&ouml;cke gegen&uuml;berstanden, war zwar von Spannungen gepr&auml;gt, aber im Vergleich zur heutigen Zeit deutlich stabiler &ndash; was dann letztendlich allen Beteiligten, ob das ihr eigentliches Ziel war oder nicht, objektiv zugute kam. Das betraf vor allem auch den &ldquo;Westen&rdquo;, der unter dem &auml;u&szlig;eren Druck zum Beispiel zu einer vergleichsweise b&uuml;rgerfreundlichen Innen- und Wirtschaftspolitik gezwungen wurde, die leider umgehend aufgegeben wurde, sobald dieser Druck nach 1990 nachlie&szlig;. Das Ergebnis sehen wir jetzt. Aber auch au&szlig;enpolitisch und vor allem milit&auml;risch herrschte insgesamt deutlich gr&ouml;&szlig;ere Zur&uuml;ckhaltung.<\/p><p>Heute haben wir eine Situation, in der der verbliebene Machtblock, die NATO, ohne R&uuml;cksicht auf au&szlig;en- oder innenpolitische Verluste expandiert und die Vormachtstellung anstrebt. Man hofft wohl in eine Position zu kommen, aus der heraus man politische und wirtschaftliche Gegner wie beim Moorhuhnschie&szlig;en nach Belieben einen nach dem anderen erledigen kann, um die Welt danach mit eiserner Faust zu beherrschen, ohne noch von irgendwem daran gehindert zu werden. Mit kleineren Kandidaten &ndash; von Jugoslawien &uuml;ber Irak bis Libyen und vielen weiteren &ndash; wurde und wird das bereits auf grausame und skrupellose Weise praktiziert und auch innenpolitisch bekommen wir einen zunehmenden Eindruck davon, wohin die Reise gehen soll. Die eingeleiteten Erweiterungen, Hochr&uuml;stungen und gezielten Destabilisierungskampagnen der NATO in der N&auml;he gro&szlig;er Ziele deuten darauf hin, dass man nun auch gr&ouml;&szlig;ere Gegner ins Visier nehmen m&ouml;chte. Das mutet zwar einerseits l&auml;cherlich an angesichts der desastr&ouml;sen Niederlagen und Fehlschl&auml;ge der NATO-Akteure in aller Welt (deren Hinterleute nat&uuml;rlich dennoch exzessiv dabei kassieren), andererseits ist die Wahnhaftigkeit des ganzen Treibens aber ein klarer Hinweis, dass es zumindest gewisse Kreise gibt, die ernsthaft hoffen, die Oberhand gegegn&uuml;ber L&auml;ndern wie Russland und China gewinnen zu k&ouml;nnen, und das auch noch unter Zeitdruck, weil selbst den fanatischsten Hardlinern klar sein muss, dass die eigenen (wirtschaftlichen) Kr&auml;fte rasch schwinden, w&auml;hrend die &ldquo;Gegner&rdquo; erstarken. Damit aber steigt f&uuml;r alle Beteiligten (und leider auch Unbeteiligte) die reale Gefahr eines Nuklearkrieges.<\/p><p>Eine neue Blockbildung w&uuml;rde die Situation vermutlich stabilisieren und den Wahnsinnigen in Br&uuml;ssel und im Pentagon, vor allem aber ihren Hinterleuten, klar vor Augen f&uuml;hren, dass sie chancenlos sind. Dennoch w&auml;re das nat&uuml;rlich ein geopolitischer R&uuml;ckschritt, der aber leider notwendig scheint. Mit Diplomatie allein sind die Kriegstreiber nicht aufzuhalten, das haben die letzten 30 Jahre bewiesen. Wo immer es eine Chance gab, sind sie vorger&uuml;ckt und geblieben. Sie lassen sich nur durch eine deutliche Machtdemonstration, wie sie ein solches Milit&auml;rb&uuml;ndnis darstellen w&uuml;rde, aufhalten.<\/p><p>Die daraus resultierende Stabilisierung der Welt &ndash; man w&auml;re ja heutzutage bereits f&uuml;r Verh&auml;ltnisse wie vor 1990 au&szlig;erordentlich dankbar &ndash; k&auml;me sicherlich allen zugute, auch uns: zum Beispiel, weil ausbalancierte Machtbl&ouml;cke unter &auml;u&szlig;erem Druck auch mit der eigenen Bev&ouml;lkerung pfleglicher umgehen (m&uuml;ssen) um ihre Macht zu erhalten. Dabei geht es gewiss nur um eine begrenzte &Uuml;bergangszeit, in welcher der Niedergang des &ldquo;Westens&rdquo; in seiner heutigen Form fortschreiten wird. Das wird uns eines Tages erneut n&uuml;tzen, wenn n&auml;mlich die Verh&auml;ltnisse neu geordnet und auf stabilere Grundlagen gestellt werden (m&uuml;ssen). Dass die westlichen &ldquo;Demokratien&rdquo; am Ende sind, stellen sie gerade eindrucksvoll unter Beweis. Ob es f&uuml;r uns ein Vorteil ist, nach der sich jetzt vollziehenden Abschaffung demokratischer Reststrukturen auch weiterhin unter US-amerikanischem Diktat, mit der EU und der NATO als wesentlichen US-Machtinstrumenten, zu existieren, darf bezweifelt werden. Nationale Marionetten wie Merkel sind dabei v&ouml;llig bedeutungslos, weil sie nur ausf&uuml;hren statt zu gestalten und au&szlig;erdem nach Belieben ausgetauscht werden, sobald die Hinterleute andere Pl&auml;ne haben. Eine Konstellation, die dazu geeignet ist, den derzeitigen Amoklauf des US-Systems als Speerspitze des Neoliberalismus zu stoppen, ist deshalb langfristig auch in unserem unmittelbaren nationalen Interesse. Wieder einmal m&uuml;ssen sich die Deutschen wohl von au&szlig;en retten lassen, es ist so traurig! Das US-Imperium ist im beschleunigten Niedergang und wird weiter zerfallen. Die unkontrollierte Explosion zu verhindern ist deshalb oberste Priorit&auml;t.<\/p><p>Nat&uuml;rlich h&auml;tte es wohl jeder denkende und verantwortungsvolle Mensch ganz sicher vorgezogen, eine internationale Entspannungspolitik zum gegenseitigen Vorteil und ohne Konfrontation zu etablieren. Das ist mit den in Br&uuml;ssel, Washington und Berlin installierten Agenten des Finanzkapitals leider nicht erreichbar, Moskau hat ja recht, sich nicht weiter mit ihnen zu befassen. Man muss sie anders stoppen. Danach wird es neue M&ouml;glichkeiten geben.<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nDr. H. Demanowski <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>32. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Zu Ihren Fragen:<\/p><ol>\n<li>Es gibt kein B&uuml;ndnis Russland-China. Beide L&auml;nder streben insbesondere kein Milit&auml;rb&uuml;ndnis an. Sie st&auml;rken die Zusammenarbeit in wirtschaftlichen und weltpolitischen Fragen.Beide sind f&uuml;r Multilateralismus und internationale Zusammenarbeit, f&uuml;r den Abbau von Spannungen und gegen Blockbildung.<\/li>\n<li>Es sind beide L&auml;nder , insbesondere China, Opfer der Bem&uuml;hungen der USA und ihrer Mitl&auml;ufer, ihre Entwicklung zu blockieren. Es gibt eine aggressive Politik seitens der US-Eliten, reicht bis zur offenen Er&ouml;rterung der &ldquo;Notwendigkeit&rdquo; eines Pr&auml;ventivkriegs<\/li>\n<li>Die EU muss sich entscheiden: Mitl&auml;ufer, auch gegen ihre wirtschaftlichen und geostrategischen Interessen (Bewahrung des Friedens auf Eurasien),  Bef&ouml;rderung eines Konfrontationskurses- oder Bestehen auf Zusammenarbeit f&uuml;r den Nutzen der gesamten Menschheit.<\/li>\n<li>Europa muss den USA klar machen, dass &ldquo;America First&rdquo; auch nicht unterst&uuml;tzt wird, wenn es von sympathischeren Gesichtern betrieben wird.<\/li>\n<li>Es geht darum, die Kriegstreiber zu blockieren. Es ist ernst, der Frieden ist in Bedr&auml;ngnis!<\/li>\n<\/ol><p>Dr. Wilhelm Reichmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>33. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenkseiten Team,&nbsp;<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung des &uuml;bersetzten RusStrat &ndash; Artikels.<\/p><p>Dass sich diese Entwicklung vollziehen w&uuml;rde war schon seit Jahren f&uuml;r selbst nur oberfl&auml;chlich informierte wie mich abzusehen.<\/p><p>Schon vor der Losl&ouml;sung der Krim von der Ukraine haben Deutschland und &bdquo;Europa&rdquo; Russland regelm&auml;ssig vor den Kopf geschlagen, d&uuml;piert, diplomatisch desavouiert und trotz eindeutiger geographischer Gegebenheiten erfolgreich versucht, Russland als &bdquo;Gegner Europas&ldquo; darzustellen anstatt als ganz nat&uuml;rlichen Teil Europas.&nbsp;<\/p><p>Einer der Tricks der kriminell bellizistischen Atlantiker im Westen ist die politische Nutzung des geographischen terminus &bdquo;Europa&ldquo;.<\/p><p>Europa ist nicht die EU,&ldquo;Europa&rdquo; ist auch nicht der in der NATO organisierte Haufen von US-Vasallenstaaten auf dem Kontinent, sondern es ist eben das, ein Kontinent, der nach alter Z&auml;hlweise am Bosporus&nbsp;<br>\nund am Ural an Asien grenzt &ndash; womit Russland eindeutig zu Europa zu z&auml;hlen ist.&nbsp;<\/p><p>Noch genauer wird die Betrachtung nach neuer Z&auml;hlweise, wenn wir den Kontinent &bdquo;Eurasien&ldquo; nennen &ndash; mit Russland in dessen Herzen und NATO-Europa an der westlichen Peripherie.<\/p><p>Durch die anhaltende, vors&auml;tzliche Verschlechterung der Beziehungen der westeurop&auml;ischen NATO-Vasallen zu Russland &uuml;ber die vergangenen Jahre war abzuwarten, wann sich Russland bessere, weniger abschreckende Partner suchen wird, um die Fehlstellen und L&ouml;cher im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereich auszugleichen, die Reisebeschr&auml;nkungen, Visabarrieren, immer willk&uuml;rlicheres Sanktionsregime und zuletzt auch noch anma&szlig;ende politische Einmischung ohne Ma&szlig; und Ziel sowie haltlose Propaganda-Anklagen des Westens gegen Russland aufgerissen haben.<\/p><p>Sei es die ebenso unhaltbare wie persistente Behauptung im westlichen Narrativ, die Sezession der Krim w&auml;re eine &bdquo;Annexion&ldquo; gewesen (anstatt vern&uuml;nftig dar&uuml;ber erleichtert zu sein dass nebenbei auf diese Weise wenigstens das Atomwaffenarsenal der Schwarzmeerflotte von den H&auml;nden der wildgewordenen oligarchischen Warlords der Ukraine ferngehalten werden konnte), seien es die durch nichts untermauerten Behauptungen rund um die uns&auml;glich Nawalny-Story, sei es durch wiederholte diplomatische Br&uuml;skierung rund um die wiedekehrenden Feierlichkeiten zur Befreiung Europas vom deutschen Faschismus, sei es der tats&auml;chlich im Widerspruch zu abgeschlossenen, g&uuml;ltigen Vertr&auml;gen erwogene Abbruch der Fertigstellung von NorthStream II (pacta sunt servanda oder was?) nur wegen der in Summe geradezu l&auml;cherlichen Einlassungen von einer handvoll als stramme Atlantiker bekannter Propagandisten &hellip; Russland hatte lang genug und auf die verschiedensten Arten vorgef&uuml;hrt bekommen, wie zunehmend wacklig der Westen als Partner wurde und wie wichtig somit strategische und wirtschaftliche Konsolidierung ohne oder gar gegen diesen Westen wurden.<\/p><p>Als Deutscher kann ich &uuml;ber diese Sorte Politik &bdquo;meiner&ldquo; Seite nur den Kopf sch&uuml;tteln.<\/p><p>Russland hat sich &uuml;ber Jahrzehnte als verl&auml;sslicher Partner f&uuml;r die Westeurop&auml;ischen L&auml;nder und Deutschland erwiesen.&nbsp;<\/p><p>Ohne die Russische Besonnenheit h&auml;tte es 1989 anstatt zur Deutschen Wiedervereinigung zu einer Katastrophe kommen k&ouml;nnen, die in den zwei+vier Gespr&auml;chen diskutierte und laut Michail Gorbatschow auch getroffene Vereinbarung zur Nicht-Ausdehnung der NATO nach Osten wurde nach Kr&auml;ften konterkariert, Deutschland als Teil beider Milit&auml;rb&uuml;ndnisse bis 1989 wurde nach dem Ende des Warschauer Paktes NICHT neutral (obschon das die logische, vern&uuml;nftige Entwicklung gewesen w&auml;re), im Gegenteil ist Deutschland bis heute mehr und mehr Teil desselben NATO-Weltterrorismus geworden, der Russland ebenso wie China bedroht, beide &ldquo;eind&auml;mmen&ldquo; m&ouml;chte und ihnen die Integrit&auml;t grunds&auml;tzlich abzuerkennen versucht.<\/p><p>Da waren wir schon einmal wesentlich weiter.<\/p><p>Die sich nun offensichtlich in dem anstehenden Vertrag manifestierende, Russische Hinwendung zu China bedroht Westeuropa in zweifacher Hinsicht: Zum einen war ind ist Russland ein verl&auml;sslicher Partner der Westeuropa sicher und zuverl&auml;ssig mit dem f&uuml;r uns so wichtigen Gas und &Ouml;l beliefert, ohne je irgendwelche dummen politischen Forderungen damit zu verquicken.&nbsp;<br>\nSich stattdessen in die Abh&auml;ngigkeit von weniger besonnenen Lieferanten begeben zu m&uuml;ssen weil Russland seine Energieexporte auch nach China t&auml;tigen kann ist politisch dumm, wirtschaftlich katastrophal und strategisch verheerend.<br>\nDer Schulterschlu&szlig; Russlands mit China hat daneben im hegemonialen Kampf der Weltm&auml;chte den unangenehmen strategischen Nebeneffekt, dass sich die Grossmacht Russland-China gegen die USA ernsthaft zur Wehr setzen k&ouml;nnte, was auf dem Hintergrund der amerikanischen Amokpolitik sowohl in der Ukraine, als auch in Mittelost wie Iran oder Syrien, als auch im s&uuml;dchinesischen Meer m&ouml;glicherweise zu folgenreichen amerikanischen Kurzschlusshandlungen der gr&ouml;&szlig;enwahnsinnigen Falken im Pentagon f&uuml;hren k&ouml;nnte, die zurecht ihre Felle als die erfolgreichsten Weltterroristen mit unanfechtbarem hegemonialem Anspruch wegschwimmen sehen k&ouml;nnten.<\/p><p>All das ist ausserordentlich besorgniserregend, und zwar schon bei neutraler Betrachtung, lang bevor man die allf&auml;lligen Protagonisten der Deutschen und westeurop&auml;ischen gleichgeschalteten Medienlandschaft im Hinblick auf ihre Zugeh&ouml;rigkeit zur strammen, h&ouml;rigen Atlantiker-Riege untersucht, von den derzeit g&uuml;ltigen Polit-K&auml;uflingen und ihrer ebenso hirnrissigen wie kadavergehorsamen &bdquo;B&uuml;ndnistreue&ldquo; zu einem abscheulichen, terroristisch agierenden Angriffs- und Hegemonie-B&uuml;ndnis wie der heutigen NATO ganz zu Schweigen<\/p><p>Nimmt man letztere in aller Konsequenz mit in die &Uuml;berlegungen auf, m&uuml;sste eine demokratische Wende weg von den derzeitigen NATO-B&uuml;tteln und Washington-Marionetten hin zu besonnen agierenden echt Europ&auml;ischen Friedenspolitikern eigentlich v&ouml;llig fraglos der n&auml;chste Schritt sein.<\/p><p>Warum das nicht mal diskutiert wird allerdings ist wohl der gutge&ouml;lten Propagandamschinerie einer durch und durch auf Atlantik-Kurs getrimmten Mainstreampresse geschuldet, die ihrer Aufgabe als &bdquo;vierte Gewalt&ldquo; schon seit Jahrzehnten immer weniger und zuletzt seit Jahren &uuml;berhaupt nicht mal mehr ansatzweise gerecht wird.<\/p><p>Ich bin nicht sicher ob es sich bei der hier offenbar werdenden Krise des Journalismus um ein tiefergreifendes kognitives Problem bei der Auswahl und Ausbildung von &bdquo;Journalisten&rdquo; handelt, oder ob sich die Kombination von Geheimb&uuml;ndelei unter Atlantiktreuen einerseits und andererseits gutbezahlter Jobs im saturierten Mainstreampropagandabetrieb tats&auml;chlich derart bet&auml;ubend auf Geist, &Uuml;bersicht, Verst&auml;ndnis und Weitblick auswirken kann, wie wir das derzeit beobachten m&uuml;ssen.<\/p><p>Zudem scheint ja auf dem Feld der Politik jedwede ernstzunehmende Vernunft inzwischen vollkommen dem anpassungsf&auml;higen Opportunismus z&auml;pfchenf&ouml;rmiger Politkarrieristen zum Opfer gefallen zu sein, ganz gleich welche Farbe der Club hat f&uuml;r den man die K&auml;uflinge in die P&ouml;stchenmaschine einspeist &ndash; der neoliberale NATO-treue Grundterror&nbsp;&hellip;. &auml;h, -tenor nat&uuml;rlich ;-) herrscht derart penetrant vor, dass die einzige Entscheidung f&uuml;r den ehemals friedensbewegten, &ouml;kologisch bewussten demokratischen Sozialisten heute die Nichtw&auml;hlerecke ist, weil weder die Denkzettelpartei, noch die ideologische Identitistenseite, noch ein stalinesker Verein von Olivgr&uuml;nen, noch die Hardcore-Steinmeier-Riester-R&uuml;rup-Esken-Sch&ouml;lze oder der fr&auml;nggische Maggus ernsthaft in Frage kommen auch nur eine Stimme zugeteilt zu bekommen, geschweige denn &bdquo;das Vertrauen des W&auml;hlers&rdquo;. (Die Zahnw&auml;lte-Partei des Herrn L. bleib bewusst ungenannt, aber nat&uuml;rlich nicht vergessen)<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;ssen aus S&uuml;dbayern und wie immer dem unbedingten Dank f&uuml;r jeden Tag Nachdenkseiten<br>\nEuer Michael Scheuer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>34. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion,<\/p><p>zun&auml;chst danke ich Ihnen f&uuml;r Ihren unerm&uuml;dlichen Einsatz. Sie sind ein Juwel in der Medienlandschaft!<\/p><p>Zu dem beschriebenen B&uuml;ndnis vermute ich, es wird kommen und ich sehe folgende Vorteile darin:<\/p><ul>\n<li>Es ist vielleicht eine der wenig verbliebenen M&ouml;glichkeiten zu verhindern, dass der derzeitige Kalte Krieg in einen hei&szlig;en &uuml;bergeht.<\/li>\n<li>Es kann dazu beitragen, dass Deutschland und die EU gezwungen werden, ihre arrogante und hochm&uuml;tige Haltung gegen&uuml;ber Russland und China aufzugeben.<\/li>\n<li>Es bereitet dadurch den Weg f&uuml;r neue Kooperationen, die durch Respekt, Wertsch&auml;tzung und die Absicht gepr&auml;gt sind, dass alle Seiten gewinnen.<\/li>\n<\/ul><p>Nat&uuml;rlich sind dies sehr optimistische Ideen, aber wer wei&szlig;&hellip;.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nSabine P.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>35. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion,<\/p><p>es besteht Handlungszwang f&uuml;r China &amp; Russland. Biden greift immer wieder beide L&auml;nder an, politisch und wirtschaftlich.<\/p><p>Er ist gew&auml;hlter Vorstand einer ehemals europ&auml;ischen Minderheit, die den urspr&uuml;ngliche Bewohnern  mit Waffengewalt als Cowboys ihr riesiges Land wegnahm. Diese Cowboy-Gilde  ist nach wie vor   gl&auml;nzend bewaffnet und hat sich mit Schl&auml;ue und Waffen ihre Macht mit Ranches &uuml;ber seine Grenzen hinaus und au&szlig;erhalb seiner eigenen Grenze ausgeweitet . Einer der &uuml;berall herumballert,um seine Dominanz zu bewahren. Klar, das kostet viel Geld und geht auch auf Kosten der eigenen Menschen. Weil er in den letzten Jahrzehnten immer wieder einige Einflussbereiche milit&auml;risch verloren hat und zwei L&auml;nder die nicht unter seinem Einflu&szlig; standen und durch eigene Kr&auml;fte inzwischen st&auml;rker geworden sind, hat seine Ausstrahlung Spr&uuml;nge bekommen. Um weiters Schwinden zu verhindern, setzt er seine Cowboy-Freunde &uuml;berall ein, wo er kann, zun&auml;chst einmal um sie wirtschaftlich zu behindern und nunmehr um dicht an an deren Grenzen herumzuschie&szlig;en. Diese Drohgeb&auml;rde wird nun ernst ernstgenommen. <\/p><p>Biden darf sich nicht wundern, wenn sich die &bdquo;Anderen&rdquo; gegen ihn milit&auml;risch verb&uuml;nden, zu ihrem eigenen Schutz. Mal sehen was er damit erreicht hat., vor allem aber, was er ernten wird: falls es zu einer milit&auml;rischen Auseinandersetzung kommt, wird die halbe Welt zerst&ouml;rt und klimatisch zur H&ouml;lle f&uuml;r alle &Uuml;berlebenden werden.Wie in machen US-Zukunftsfilmen beschrieben.<\/p><p>Klaus Griesser<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>36. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Nachdenkseiten-Team,<br>\n&nbsp;<br>\nich m&ouml;chte einen Beitrag zum m&ouml;glichen Milit&auml;rb&uuml;ndnis zwischen Russland und China beisteuern.<br>\n&nbsp;<br>\nIch denke selber schon seit l&auml;ngerer Zeit genau daran. Russland und China sollten ein Milit&auml;rb&uuml;ndnis schmieden. Es f&uuml;hrt meiner Ansicht nach kein Weg daran vorbei.<br>\n&nbsp;<br>\nDa wir leider die bittere und traurige Tatsache haben, dass es auf unserem Planeten eine Nation gibt, die imperialistisch, verbrecherisch, menschenverachtend, sich selbst als F&uuml;hrungsnation ausgibt, existiert, t&auml;ten eben Russland und China gut daran, dem ein starkes Signal entgegen zu stellen. Auch deshalb, weil aus meiner Sicht leider Europa aktuell sich als v&ouml;llig l&auml;cherlich, erb&auml;rmlich darstellt und den USA lakaienhaft, geradezu unterw&uuml;rfig hinterherl&auml;uft. Europa l&auml;uft einer Nation hinterher, die von einer verbrecherischen Meute dominiert wird und die eigene Bev&ouml;lkerung verarmen l&auml;sst, es f&uuml;r viele US-B&uuml;rger nicht einmal eine Krankenversicherung gibt, aber daf&uuml;r mehr als 740 Milliarden Dollar aktuell f&uuml;r Zerst&ouml;rungswerkzeuge ausgibt und das Jahr f&uuml;r Jahr.<br>\n&nbsp;<br>\nDiese USA tun dies seit vielen Jahren und wer so etwas Jahr f&uuml;r Jahr tut, hat damit etwas vor. In j&uuml;ngerer Vergangenheit beschleicht mich immer mehr ein beklemmendes Gef&uuml;hl, dass die USA immer deutlicher den 3. Weltkrieg vorbereiten. Dieser verbrecherischen Meute da dr&uuml;ben in den USA ist nichts heilig. Wer Julian Assange wegen Aufdeckens der US-Verbrechen so in die Enge treibt, hat grunds&auml;tzlich nichts Gutes im Sinn.<br>\n&nbsp;<br>\nDeshalb ist es geradezu eine zwingende Notwendigkeit, dass Russland und China ein Milit&auml;rb&uuml;ndnis schmieden. Den USA muss durch solch ein B&uuml;ndnis unmissverst&auml;ndlich klar gemacht werden, dass, so sagte es glaube ich auch mal Pr&auml;sident Putin, der Angreifer, in dem Fall USA, mit der totalen Vernichtung rechnen. Im Grunde ist das alles der blanke Horror, aber solange es auf diesem Planeten diese USA gibt mit deren verbrecherischen Meute, steht der Sensenmann da, jederzeit bereit, die Sense zur Anwendung zu bringen.<br>\n&nbsp;<br>\nEs ist ersch&uuml;tternd, dass das Tatsache ist. Dass nach zwei schlimmen Weltkriegen und den schlimmen Taten der USA nach dem 2. Weltkrieg, die Doomsday-Clock wieder dicht vor 12 Uhr steht. Verantwortlich daf&uuml;r sind einzig und allein, wie schon mehrfach angesprochene verbrecherische US-Meute.<br>\n&nbsp;<br>\nDas Verh&auml;ltnis Deutschland \/ USA ist leider gekennzeichnet von Unterw&uuml;rfigkeit. Wenn es nach mir ginge, w&uuml;rde ich sofort die Truppenstationierungsvertr&auml;ge, vor allem mit den USA, aufk&uuml;ndigen. Ich will nicht, dass wir das n&auml;chste Schlachtfeld darstellen sollen. Austritt aus der NATO w&auml;re ebenso ein sofortiger Schritt. Beendigung der Bundeswehr-Auslandseins&auml;tze usw. Die USA sind kein Partner. Wer Einfluss nimmt auf unsere Energie-Versorgung und einen deutschen Hafen (Sassnitz) mit wirtschaftlicher Vernichtung droht, ist kein Partner. Die deutsche Haltung ist indiskutabel.<br>\n&nbsp;<br>\nIch versuche mir selbst Hoffnung zu machen, dass diese USA hoffentlich schon bald von innen heraus zusammenf&auml;llt und damit vielleicht diese Bedrohung verschwindet. Eine kleine Hoffnung darf man sich ja machen, sonst w&auml;re es zu deprimierend, auch weil wir hier ein Deutschland eine Total-Versagens-Regierung in jeglicher Hinsicht haben.<br>\n&nbsp;<br>\nMachen Sie weiter mit Ihrer hervorragenden Aufkl&auml;rungsarbeit. Ein Bundesverdienstkreuz h&auml;tte Ihr Team schon l&auml;ngst verdient.<br>\n&nbsp;<br>\nFreundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nGerd Lange<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>37. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr gesch&auml;tztes NDS Team,<\/p><p>Zur Diskussion: Geopolitischer Paukenschlag? Das m&ouml;gliche Milit&auml;rb&uuml;ndnis zwischen Russland und China<\/p><p>Ich ziehe folgende Lehren aus der Geschichte.<\/p><p>Die USA bedeuten nicht Freiheit und Demokratie.<\/p><p>Die USA stehen f&uuml;r Krieg, V&ouml;lkerrechtsverletzungen, Putsche, Folter und Millionen Tote, Verst&uuml;mmelte, Traumatisierte und verarmte Menschen weltweit. Sie haben Diktaturen installiert und gest&uuml;tzt und Terroristen ausgebildet und finanziert, denn die USA bedeuten vor allem Kapitalismus.<\/p><p>Die USA unterhalten eine Milit&auml;rindustrie, die vom gr&ouml;&szlig;ten Milit&auml;rhaushalt der Erde gen&auml;hrt wird, die Bedrohungen und Kriege braucht um die gewaltigen Summen die sie verschlingt zu rechtfertigen und zu mehren. Die Profiteure der R&uuml;stungsindustrie sind auch die Besitzer der Medien, die den amerikanischen Patriotismus und Militarismus f&ouml;rdern, f&uuml;r st&auml;ndige Bedrohungsszenarien sorgen und die Angst der amerikanischen B&uuml;rger vor Terrorismus, Kommunismus und allem &ldquo;B&ouml;sen&rdquo; sch&uuml;ren. Dass eine Minderheit von Reichen, die Medien zur Manipulation der Mehrheit der Armen benutzt, ist ein Grund, warum in vielen Staaten keine wirkliche Demokratie realisiert werden kann. Auch in der BRD bestimmt ein Medienmonopol der Milliard&auml;re die Meinung der Bev&ouml;lkerung.<\/p><p>Aus den zuvor genannten Gr&uuml;nden werden laut Umfragen, die USA von den meisten Menschen au&szlig;erhalb der USA als gr&ouml;&szlig;te Gefahr f&uuml;r den Weltfrieden wahrgenommen. Auch die Anzahl der Milit&auml;roperationen und Interventionen zeichnen sie als aggressivste Macht der Erde aus.<\/p><p>Ein Sicherheitsb&uuml;ndnis zweier Staaten, die sich einer gewaltigen &Uuml;bermacht gegen&uuml;bersehen, ist deshalb nachvollziehbar. Da dies aber einer Logik des Krieges folgt, muss ich es als Pazifist ablehnen. Eine Verminderung der Bedrohung, also ein Abr&uuml;sten der USA w&auml;re die bessere L&ouml;sung, erscheint aber utopisch, solange die USA von Plutokraten regiert werden, die von Aufr&uuml;stung und Krieg profitieren.<\/p><p>Da China und Russland mittlerweile ebenfalls kapitalistisch orientiert sind, profitieren auch dort die Kapitalisten an der Aufr&uuml;stung im &ldquo;Neuen Kalten Krieg&rdquo;, wenn auch nicht in dem Ausma&szlig; wie in den USA. Eine allgemeine, globale Abr&uuml;stung, die allen Menschen Frieden erm&ouml;glichen w&uuml;rde, scheint in weite Ferne ger&uuml;ckt, solange der Kapitalismus die K&ouml;pfe der Menschen beherrscht.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJ&uuml;rgen Dennerlein<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>38. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Leserbriefteam und auch liebe Redaktion. <\/p><p>Grunds&auml;tzlich finde ich es sehr gut, wenn China und Russland ein sog. Milit&auml;rb&uuml;ndnis eingehen. Beide L&auml;nder werden auf das Unanst&auml;ndigste von den USA und jetzt auch massiv von der EU bedroht und eingekreist. Die USA spielen nicht nur, sie wollen auch die absolute Weltherrschaft und dazu ist ihnen jedes MIttel recht. Nicht nur nach alter Wild-West Manier sind sie leicht mit dem &ldquo;Z&uuml;cken des Colts&rdquo; bei der Hand, sondern auch mit aberwitzigen Bestrafungen aus dem Spielzeugkasten der &ldquo;schwarzen P&auml;dagogik&rdquo; wird flei&szlig;ig experimentiert. Dieses Land, die USA haben keine Hemmschwellen, was Lug und Betrug angeht. Und da die deutsche Politik, wie es aussieht, auch eine besondere Affinit&auml;t zu so einem Verhalten hat, kann sie auch ohne ein schlechtes Gewissen sich 100 %ig auf die USA einlassen, bzw. sich deren W&uuml;nschen voll und ganz unterwerfen. <\/p><p>Die anderen EU-L&auml;nder, insbesondere auch die ehemaligen Ostblockl&auml;nder, werden von der EU mit viel Geld versorgt. Da es nichts umsonst gibt, m&uuml;ssen diese sich dem Druck der EU- unter deutscher F&uuml;hrung ebenfalls unterwerfen. Rum&auml;nien kommt in seinem sozialen, arbeitsm&auml;&szlig;igen Fortschritt nicht auf die Beine. Armut, Arbeitsmigration f&uuml;r die deutsche Fleischindustrie und damit auch Ausbeutung sind an der Tagesordnung. Es wird nicht &uuml;berpr&uuml;ft, wo die vielen Gelder der EU bleiben. Das scheint auch nicht wichtig, denn Rum&auml;nien und alle anderen L&auml;nder sind wichtig f&uuml;r die Stationierung us-amerikanisches Milit&auml;r, so z.B. ein 800 Millionen Dollar Raketenabwehrsystem das Washington in Rum&auml;nien stationiert hat angeblich gegen iranische Raketen. Dabei ist dieses Raketenabwehrsystem eine Erst-Schlagwaffe.(Noam Comsky auf den NDS) Die NATO ist eine Krake, die die ganze Welt umschlingen soll. Und die USA sieht sich als NATO und die L&auml;nder, die dazu geh&ouml;ren, sehen sich auch so. Blind und gedankenlos stolpern sie der deutschen EU-F&uuml;hrung hinterher. Das Geld, das diese L&auml;nder bekommen, verpflichtet sie geradezu mitzumachen. <\/p><p>Die Fragen ob das feindliche Auftreten Deutschlands und der EU Russland in die Arme China treibt? Selbstverst&auml;ndlich muss Russland sehen, dass es auch verl&auml;ssliche Freunde hat. So von Feinden umgeben zu sein, ist kein sch&ouml;nes Gef&uuml;hl. Das Gleiche gilt ja auch f&uuml;r China. <\/p><p>Was w&uuml;rde das russisch-chinesiche B&uuml;ndnis f&uuml;r Deutschland bedeuten? Nichts. Die deutsche Politik ist so engstirnig auf die USA fokussiert, dass sie jeden Nachteil schlucken w&uuml;rde, wenn es diesen g&auml;be. Hauptsache die USA liebt uns noch. Siehe die &Ouml;l-Pipeline von Russland nach Deutschland. Die USA sagt Nein und will sie uns verbieten damit wir dann das dreckige, schreckliche Frackinggas aus den USA kaufen. <\/p><p>Welche Position i.d. aktuellen Blockbildung w&auml;re am ehesten im Interesse der B&uuml;rger der EU-L&auml;nder? Die EU hielte sich neutral. Die EU macht ihr eigenes Ding und alle EU L&auml;nder sind frei, mit China und Russland Gesch&auml;fte zu machen. Amerika ist weit weg. Denkt nur an sich. Das m&uuml;ssen die EU L&auml;nder noch lernen. Selbstliebe zum eigenen Land und raus aus der NATO, denn diese bindet alle L&auml;nder an die USA. Und mit dieser NATO will die USA andere L&auml;nder,&nbsp; kleine und die gro&szlig;en wie China undRussland in die Knie zwingen. <\/p><p>Ein sehr, sehr unanst&auml;ndiges, ja in meinen Auge geradezu krankes Angebot der Gr&uuml;nen an die NATO: &ldquo;Diese NATO ist unsere NATO. Und Deutschland hat es mehr als jede andere Nation in der Hand, durch mehr Initiative und verst&auml;rkte Beitr&auml;ge die Allianz so zu formen, dass sie als Glutkern des Westens weiter lodert.&rdquo; Von der Heinrich B&ouml;ll Stiftung herausgegeben &ndash; Transatlantisch? Traut euch. Dieser Text erinert mich fatal an den Titel eines Buches von Werner R&uuml;gemer: &ldquo;Bis diese Freiheit die Welt erleuchtet.&rdquo; Damit sind Atomkriege gemeint. Wer braucht diese Freiheit als Glutkern heute? Sch&ouml;ne kleine, punktuell stattfindenden Atomb&ouml;mbchen Abw&uuml;rfe auf ein Land, um sich den Weg zu Ressourcen frei zu bomben, oder auf ein Land, das nicht so will wie die USA-NATO will? Das wird doch angestrebt von den USA und&nbsp; der NATO mit dem Ziel als Endsieg der Weltherrschaft. <\/p><p>Also wenn man Frieden denkt und will hei&szlig;t es: Raus aus der Nato und ohne diese &ldquo;Glutkerne&rdquo; der Gr&uuml;nen und anderer, die von Zerst&ouml;rung und Unterdr&uuml;ckung die Nase nicht voll genug bekommen und uns erz&auml;hlen, es w&auml;re die ultimative Freiheit f&uuml;r die ganze Welt. <\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nKarola Schramm <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>39. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo,<\/p><p>vermutlich hat es sehr lange gedauert, bis sich RUS auf diese Partnerschaft eingelassen hat, weil China f&uuml;r RUS sicherlich kein angenehmer Partner ist, der jedenfalls eine Weltherrschaft anstrebt und damit auch f&uuml;r RUS eine Gefahr bedeutet. Den verantwortlichen Milit&auml;rs bleibt nichts anders &uuml;brig, wenn die Bedrohung durch NATO und EU von Tag zu Tag st&auml;rker wird und eine nicht ganz harmlose Ukraine mit US Unterst&uuml;tzung alles unternimmt, um RUS in Zugzwang zu bringen. Da die psychologische Kriegf&uuml;hrung der NATO mit Unterst&uuml;tzung unserer Leitmedien auf allen Ebenen stattfindet, wird jede Regung, die dem entgegensteht als feindliche Handlung ausgelegt und inzwischen mehrheitlich von unseren B&uuml;rgern als solche verstanden. Somit wird ein m&ouml;glicher Waffengang des Westens als gerechtfertigt &ldquo;verkauft&rdquo;. Es erinnert mich frappierend an die Rhetorik in den Monaten vor dem 1. Weltkrieg, vor dem Krieg (mit deutscher Beteiligung!) in Jugoslawien oder Irak der letzten 30 jahre. Pazifisten raufen sich die Haare.<\/p><p>MfG<br>\nWolfram Siegel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>40. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Team der Nachdenkseiten, <\/p><p>am 8. April stellten Sie mit Ihrem Artikel: &ldquo;Zur Diskussion: Geopolitischer Paukenschlag? Das m&ouml;gliche Milit&auml;rb&uuml;ndnis zwischen Russland und China&rdquo; einen interessanten Sachverhalt vor. <\/p><p>Dazu meine ich: Es ist das gro&szlig;e politische Versagen Europas, Russland in die Arme von China zu treiben. Es passt aber zur Agenda der USA, die schon seit einem Jahrhundert eine m&ouml;gliche und fruchtbare Kooperation zwischen Russland und Europa erfolgreich verhindern.&nbsp; Allerdings ist das ein Phyrrussieg f&uuml;r Washington. Wir sollten diese Entwicklung nicht untersch&auml;tzen. <\/p><p>Der 2. Weltkrieg war &ndash; ausgel&ouml;st durch den Hitler&rsquo;schen Ost-Lebensraum-Wahn &ndash; der m&ouml;rderische Tiefpunkt zwischen Russland und Deutschland, der vor allen Dingen in der UdSSR viele Tote und tiefsitzende Traumata hinterlies. Um so gro&szlig;artiger der Moment, als die ehemalige Sowjetunion nach Jahrzehnten des Kalten Kriegs sich nicht der Wiedervereinigung Deutschlands in den Weg stellte, bzw. sie sogar aktiv herbeif&uuml;hrte. Viele behaupten, Geld bzw. Kredite oder wirtschaftliche Schw&auml;che w&auml;ren die Motivatoren f&uuml;r Gorbatschow gewesen, dieDDR aufzugeben, aber war es nicht viel eher eine unglaubliche Geste der Vers&ouml;hnung, den Verursacher uns&auml;glichen (vor allen Dingen sowjetischen) Leids wieder vereint zu haben? Vergessen wir nicht, dass es 1990 unsere &lsquo;Verb&uuml;ndeten&rsquo; Frankreich und Gro&szlig;britannien waren, die sich seinerzeit vehement gegen eine Vereinigung der beiden deutschen Staaten aussprachen. Ab 1990 bis ca. zum Beginn des aktuellen Jahrhunderts, gab es die gro&szlig;e Chance, eine friedliche Kooperation zwischen Ost und West zu etablieren. Allerdings wurden alle Angebote Russlands s&auml;mtlich vom Westen ausgeschlagen &ndash; w&auml;hnte der sich doch als Sieger der Geschichte, der nun auch die russischen Belange lenken wollte. Was nach Jelzin passierte, ist bekannt und darin liegt auch der Grund f&uuml;r die anti-russische Poltik seit Putins Regierungs&uuml;bernahme. <\/p><p>Nun, mehr als 30 Jahre sp&auml;ter, stehen wir erneut vor dem Scherbenhaufen europ&auml;ischer und westlicher Politik, in der die USA &ndash; wie immer- die Leitlinie bestimmen. Durch Vorf&auml;lle wie z.B. die Vergiftung der Skripals, Nawalny, den Abschuss der phillippinischen Verkehrsmaschine, etc. werden &ndash; bisher aufgrund von Mutma&szlig;ungen und fragw&uuml;rdigen Beweisen &ndash; Sachverhalte hergestellt, die den Stoff f&uuml;r das westliche Narrativ ergeben, mit dem man hierzulande, in Europa und dem Rest des Westens Russland zum Paria erkl&auml;rt. &Uuml;ber die Krim-&ldquo;Annektion&rdquo; ist schon viel geschrieben worden, und meinetwegen mag&nbsp; Moskau gegen V&ouml;lkerrecht versto&szlig;en haben. Politisch \/ strategisch kann ich das durchaus nachvollziehen, vor allen Dingen wenn man einmal Moskaus Perspektive einnimmt und die Maidan-Vorg&auml;nge in der Ukraine 2014 als westlich arrangierten Umsturz interpretiert. So abwegig ist das ja nun nicht. <\/p><p>Nun soll man ja nicht Unrecht mit Unrecht rechtfertigen, aber h&auml;tten wir im Au&szlig;enministerium konsequente Denker und nicht bigotte Politikerdarsteller, h&auml;tten wir die USA schon l&auml;ngst mit Sanktionen &uuml;berzogen, angesichts der vielf&auml;ltigen Verbrechen,die im Namen der Freiheit und des &ldquo;War against Terror&rdquo; seitens der USA ver&uuml;bt wurden. Assange hat das z.T. aufgedeckt. Mit dieser Diametrie des Moralempfindens kann der &ldquo;Werte&rdquo;-Westen wohl sehr gut leben. <\/p><p>Im Moment sieht es tats&auml;chlich so aus, dass Russland in Europa keinen verl&auml;sslichen Partner mehr sieht und sich China &ouml;ffnet. W&uuml;rden die USA tats&auml;chlich China als die gro&szlig;e Herausforderung des 21. Jahrhunderts sehen (wie so oft behauptet), w&auml;re Russland mit Europa ein mehr als willkommener Partnerverbund, der China im Westen in Schach halten k&ouml;nnte, w&auml;hrend sich die USA dann auf den s&uuml;dpazifischen Raum konzentrieren k&ouml;nnten, um etwaigen territorialen Anspr&uuml;che Chinas zu begegnen (mal abgesehen von der Frage, was die USA dort &uuml;berhaupt zu suchen haben. Aber wir m&uuml;ssen ja realistisch bleiben). <\/p><p>Da aber immer mehr Populismus und Ideologie im Westen regiert statt n&uuml;chterner Sachverstand, und gerade Deutschland als einflussreichstes Land in Europa mittlerweile haupts&auml;chlich mit antrainierten Reflexen agiert als mit eigenst&auml;ndiger Politik, die die europ&auml;ischen Interessen im Auge beh&auml;lt, entwickeln sich die Dinge nun mal gegen uns. Aber was erwarten wir von einem politischen Fliegengewicht wie Heiko Maas, einer gestaltungsarmen Kanzlerin oder Karrierepolitikerinnen wie Ursula von der Leyen? <\/p><p>Nach den kruden Trump-Jahren, ist Europa dem neuen Pr&auml;sidenten Biden geradezu um den Hals gefallen und tut derzeit nun alles, was die Beziehungen zur USA verbessert (in den Augen Washingtons nat&uuml;rlich), als w&auml;re es Europa gewesen, das den &ldquo;Liebesentzug&rdquo; verursacht h&auml;tte.Auch das wirft ja ein bezeichnendes Licht auf das europ&auml;ische Polit-Personal. <\/p><p>Die Berichterstattung &uuml;ber Russland in den &lsquo;Leitmedien&rsquo; gleicht&nbsp;immer mehr der Hetze, die einem m&ouml;glichen Krieg vorausgeht, um m&ouml;glichst die Zustimmung in der eigenen Bev&ouml;lkerung zu gestalten und zu erhalten. Wer jahrelang entsprechend indoktriniert wird, nimmt &lsquo;Strafmassnahmen&rsquo; gegen&uuml;ber Russland schon als selbstverst&auml;ndlich in Kauf. In vielen Online-Foren sind die Teilnehmer in der &Uuml;berzahl, die ein scharfes Vorgehen gegen Russland geradezu herbeisehnen. Das gibt mir zu denken. <\/p><p>Als langj&auml;hriger Spiegel-Leser f&auml;llt mir z.B. auf, dass zunehmend eine US-Amerikanisierung in dem Magazin stattfindet. So wird man fast pausenlos, gerade in der Online-Ausgabe,&nbsp; mit Nichtigkeiten aus dem US-Sport oder der US-Celebritywelt bombardiert, w&auml;hrend die Korrespondenten in Moskau offensichtlich nur die Aufgabe haben, Kritisches &uuml;ber den Kreml und Putin auszugraben. Ich bin sehr f&uuml;r einen kritischen Journalismus auch gegen&uuml;ber Moskau, aber die Einseitigkeit des Spiegels zum Thema Russland ist mitttlerweile schon mit den H&auml;nden zu greifen. Beispiel: Nawalny ist Dauerthema und dient der Stimmungsmache gegen Moskau &ndash; zu Assange kaum ein Wort, geschweige denn eine Titelstory (Nawalny schafft es 2020 immerhin zwei Mal auf die Titelseite). <\/p><p>Am Ende bleibe ich deprimiert, was die Zukunft angeht. Im Herbst wird es eine schwarz-gr&uuml;ne Bundesregierung geben, die sich nicht sehr von der jetzigen Regierung unterscheiden wird. Man wird vielleicht ein paar &ldquo;gr&uuml;ne&rdquo; Projekte anschieben, aber die in den n&auml;chsten Jahren sehr wichtige Au&szlig;enpolitik wird nach wie vor von den Transatlantikern (dieja skurilerweise auch bei den Gr&uuml;nen in hohen Positionen vertreten sind) bestimmt werden. Hoffen wir, dass es keinen hei&szlig;en Krieg geben wird, wenn die USA eines (nicht mehr so fernen) Tages feststellen werden, dass sie als Imperium abdanken werden m&uuml;ssen, um China den Platz in der Welt zu gew&auml;hren, den es einfordern wird. <\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nJ.S. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>41. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo, liebe NDS-Redaktion, <\/p><p>anbei mein Leserbrief zum Artikel &ldquo;Geopolilitischer Paukenschlag? &hellip;&rdquo; <\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nLeser Karl Arthur <\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/210418-Geopol_Pauke.pdf\">PDF &ndash; Geopol_Pauke<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>42. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion, <\/p><p>als Anlage m&ouml;chte ich Ihnen meine Sicht der Dinge auf die von Ihnen<br>\ngestellte Frage zu einem Milit&auml;rb&uuml;ndnis zwischen RU und China &uuml;bermitteln. <\/p><p>Ich danke f&uuml;r die Aufmerksamkeit.<br>\nJ. Wierzbowski <\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/210418-Diskussionsbeitrag-RusStrat.pdf\">PDF &ndash; Diskussionsbeitrag RusStrat<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>43. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte NDS-Redaktion,<br>\n&nbsp;<br>\nim Anhang meine Gedanken zu diesem Ansinnen von weltpolitischer Bedeutung.<br>\n&nbsp;<br>\nMit der Bitte um Beachtung und besten Gr&uuml;ssen<br>\nRalph H&ouml;pfner<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/210418-milibuendnis-russ-china.pdf\">PDF &ndash; milibuendnis-russ-china<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>44. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion,<\/p><p>ich sende im Anhang eine Stellungnahme zu Ihrem Artikel zum Thema Milit&auml;rb&uuml;ndnis Russland-China.<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en aus China<br>\nRobert Fitzthum<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/210418-Hat-China-Russland-einen-Militaerpakt-vorgeschlagen.pdf\">PDF &ndash; Hat-China-Russland-einen-Militaerpakt-vorgeschlagen<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71414\">In diesem Redaktionsbeitrag<\/a> wird ein &uuml;bersetzter Artikel des russischen Thinktanks <a href=\"https:\/\/russtrat.ru\/comments\/8-fevralya-2021-0010-2929\">&bdquo;RusStrat&ldquo;<\/a> vorgestellt, der die M&ouml;glichkeit eines Milit&auml;rb&uuml;ndnisses zwischen China und Russland thematisiert. Die Leserschaft der NachDenkSeiten ist um ihre Meinung gebeten worden. Davon haben zahlreiche Leserinnen und Leser Gebrauch gemacht. Danke daf&uuml;r. Hier eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-71653","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71653","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=71653"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71653\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":71688,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71653\/revisions\/71688"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=71653"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=71653"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=71653"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}