{"id":71692,"date":"2021-04-19T08:52:02","date_gmt":"2021-04-19T06:52:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71692"},"modified":"2021-04-20T07:56:03","modified_gmt":"2021-04-20T05:56:03","slug":"der-laengste-krieg-und-sein-ende-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71692","title":{"rendered":"Der \u201el\u00e4ngste Krieg\u201c und sein Ende (Teil 1)"},"content":{"rendered":"<p>Nun steht es wohl fest. Die Amerikaner und ihre NATO-Partner wollen Afghanistan bis zum  11. September 2021 verlassen. Viele Beobachter in den USA und Europa scheinen dar&uuml;ber traurig oder emp&ouml;rt zu sein. Doch ernsthafte Alternativen hat man von ihrer Seite kaum geh&ouml;rt. Au&szlig;erdem wird in den Hintergrund gedr&auml;ngt, wie dieser illegale Krieg &uuml;berhaupt angefangen hat. Von <strong>Emran Feroz<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2143\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-71692-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210419_Der_laengste_Krieg_und_sein_Ende_Teil_1_.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210419_Der_laengste_Krieg_und_sein_Ende_Teil_1_.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210419_Der_laengste_Krieg_und_sein_Ende_Teil_1_.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210419_Der_laengste_Krieg_und_sein_Ende_Teil_1_.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=71692-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210419_Der_laengste_Krieg_und_sein_Ende_Teil_1_.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"210419_Der_laengste_Krieg_und_sein_Ende_Teil_1_.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Vor wenigen Tagen hat US-Pr&auml;sident Joe Biden verdeutlicht, seine rund 3.500 verbliebenen Truppen aus Afghanistan abziehen zu wollen. Damit f&uuml;hrt Biden den Weg seines Vorg&auml;ngers Donald Trump fort. Der &bdquo;l&auml;ngste Krieg&ldquo; soll, zumindest aus amerikanischer Sicht, beendet werden. Nach zwei Jahrzehnten wollen auch weite Teile der US-Gesellschaft nichts mehr vom Afghanistan-Krieg wissen. Die Amerikaner stehen mit ihrem Abzug allerdings nicht alleine da. Auch die verb&uuml;ndeten NATO-Staaten, darunter auch Deutschland, sollen bis zur genannten Deadline Afghanistan verlassen. <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/afghanistan-bundeswehr-soll-schon-mitte-august-abziehen-a-88f447f3-dcb6-4175-b859-2affe5613b70\">Berichten zufolge<\/a> soll die Bundeswehr auf Befehl von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer bereits Mitte August abziehen.<\/p><p>F&uuml;r viele transatlantische Beobachter des Konflikts scheint dies ein Problem zu sein. Anstatt die Realit&auml;ten am Hindukusch n&uuml;chtern zu analysieren, wird abermals versucht, das M&auml;rchen von Brunnenbau, Frauenrechten und Demokratie zu verbreiten. Dabei ging es in Afghanistan nie um diese Dinge, sondern um beinharte Interessen und um eine massive Kriegsmaschinerie, die sich im Kontext des &bdquo;War on Terror&ldquo; global entwickelte. Hinzu kommt, dass die verbliebenen Soldaten auf dem Schlachtfeld seit langem keine Rolle mehr spielen und sich in den allermeisten F&auml;llen schon l&auml;ngst hinter den Mauern ihrer St&uuml;tzpunkte verbarrikadiert haben. Der Krieg ist schon l&auml;ngst &bdquo;afghanisiert&ldquo;, sprich, die meisten Gefechte finden zwischen der afghanischen Armee und den Taliban statt. Hinzu kommen andere Akteure, deren Verbleib und Zukunft weiterhin nicht gekl&auml;rt ist, etwa afghanische CIA-Milizen. <\/p><p>Der innerafghanische Krieg ist &uuml;brigens auch der echte &bdquo;l&auml;ngste Krieg&ldquo;, denn er findet nun schon seit &uuml;ber vierzig Jahren statt und wird auch in diesen Tagen fortgef&uuml;hrt werden. Doch warum musste es &uuml;berhaupt dazu kommen? Zwanzig weitere Jahre sind vergangen, doch ein Frieden am Hindukusch ist nicht sichtbar. Die Amerikaner ziehen im Kontext des US-Taliban-Deals, den sie vor rund einem Jahr mit den Extremisten abgesegnet haben, ab. Innerafghanische Friedensgespr&auml;che kommen kaum voran &ndash; und sie scheinen als Kondition f&uuml;r den Abzug weggefallen zu sein. Man will wohl einfach nur noch raus, anstatt jenen Schaden, den nach 2001 angerichtet hat, zu beheben. De facto h&auml;tte bereits damals ein innerafghanischer Frieden gestiftet werden k&ouml;nnen. Die Taliban waren nach ihrem Sturz schwach, doch anstatt sie am <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/afghanistan-konferenz-neuanfang-auf-dem-petersberg-141556.html\">Petersberg in Bonn an den Tisch zu holen<\/a>, wurden sie verbannt. Dass hier die USA und ihre Verb&uuml;ndeten eine massive Mitverantwortung haben, steht au&szlig;er Frage. <\/p><p>Umso wichtiger ist ein Blick in die Vergangenheit. Denn obwohl Afghanistan nun wieder die Schlagzeilen dominiert, h&ouml;rt oder liest man kaum etwas Kritisches &uuml;ber die damaligen Gr&uuml;nde f&uuml;r den Einmarsch. Die Tatsache, dass es sich von Anfang an um einen illegalen Angriffskrieg der NATO handelte, wird konsequent verdr&auml;ngt. <\/p><p>Bis heute wird die Intervention sowie die Ausrufung des NATO-B&uuml;ndnisfalles in Anbetracht der Anschl&auml;ge des 11. Septembers als angemessen oder gar selbstverst&auml;ndlich betrachtet. Doch aus Sicht von weiten Teilen der afghanischen Bev&ouml;lkerung ist dies mitnichten der Fall. Das milit&auml;rische Eingreifen in Afghanistan war genauso rechtswidrig wie jenes im Irak. Stattdessen st&uuml;tzt man sich bis heute auf verschiedene Scheinrechtfertigungen, die dank des einseitigen Handelns verschiedener Institutionen, etwa der UN, als juristisch akzeptabel betrachtet werden und sich mittlerweile im politischen Neusprech durchgesetzt haben. Am 11. September wurden die Vereinigten Staaten allerdings nicht von einem anderen Staat angegriffen, sondern von mehreren Einzelpersonen, die der Terrorgruppierung Al-Qaida zugeordnet wurden. Keines dieser Individuen war Afghane. Doch die afghanische Bev&ouml;lkerung wurde kollektiv bestraft. W&auml;hrenddessen blieb Saudi-Arabien, das Herkunftsland der meisten T&auml;ter und enger Verb&uuml;ndeter der USA, in jeglicher Art und Weise verschont.<\/p><p>Der Angriff auf Afghanistan war auch keineswegs ein Verteidigungsakt, wie ihn manche Politiker bis heute darstellen wollen. Es handelte es sich schlichtweg um einen weiteren Angriffskrieg der NATO. Selbst die Taliban, deren brutales Regime ist nicht zu verharmlosen gilt, hatten nichts mit den Anschl&auml;gen des 11. Septembers zu tun. Stattdessen war das Gegenteil der Fall. Nachdem Al-Qaida-F&uuml;hrer Osama bin Laden bereits zuvor von Afghanistan aus zum Krieg gegen die Vereinigten Staaten ausrief &ndash; ein Akt, der sich damals auch gegen die Interessen der Taliban richtete &ndash; hatte er quasi sein Gastrecht verwirkt.<\/p><p>Die Taliban suchten nach der n&auml;chstbesten M&ouml;glichkeit, bin Laden loszuwerden. Nach den Anschl&auml;gen in New York dachten sie, dass dieser Moment gekommen sei. Taliban-F&uuml;hrer Mullah Mohammad Omar verlangte von den USA lediglich Beweise f&uuml;r die T&auml;terschaft bin Ladens, um ihn auszuliefern. <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2001\/oct\/14\/afghanistan.terrorism5\">Diese wurden seitens der US-Administration allerdings nicht geliefert<\/a>. Stattdessen regneten die Bomben der US-Kampfjets, w&auml;hrend amerikanische Elitesoldaten sich bereits mit verschiedenen Lokalwarlords &ndash; allesamt gewiss keine Menschenrechtsfreunde &ndash; vor Ort verb&uuml;ndet hatten. <\/p><p>Afghanistan wurde vorgeworfen, Terroristen auszubilden und ihnen Schutz zu gew&auml;hren. Deshalb, so wurde es allen weisgemacht, war die milit&auml;rische Intervention notwendig. Laut dieser Logik h&auml;tten andere Staaten allerdings auch die USA angreifen d&uuml;rfen. Es w&auml;re demnach etwa das gute Recht der Iraner gewesen, die Vereinigten Staaten anzugreifen, nachdem sie 1979 dem diktatorischen K&ouml;nig Reza Pahlavi Schutz gew&auml;hrten. Selbiges betrifft auch zahlreiche s&uuml;damerikanische Staaten, in denen w&auml;hrend des Kalten Krieges rechte Milit&auml;rputschisten dank der CIA und Konsorten an die Macht kamen und zuvor ihre Foltermethoden in amerikanischen Milit&auml;rschulen perfektioniert hatten. <\/p><p>Auf derartige Gedanken kommt man allerdings nicht. Sie gelten bis heute per se als absurd. Die Doktrin lautet n&auml;mlich wie folgt: Die Vereinigten Staaten sind in jeglicher Hinsicht einzigartig &ndash; und genauso hat sie auch jeder zu behandeln. Deshalb bestimmen sie auch, wer als &bdquo;Terrorist&ldquo; zu betiteln ist und wer nicht.<\/p><p>Das Resultat dieser Einzigartigkeit, dieses &bdquo;American Exceptionalism&ldquo;, l&auml;sst sich in zerst&ouml;rten Staaten wie Afghanistan begutachten, und teils sogar in absurder Art und Weise in den Kinos oder auf Netflix und Co. Der Afghanistan-Krieg wurde mittlerweile n&auml;mlich vielfach von Hollywood behandelt. Ein Beispiel hierf&uuml;r ist etwa der Film <a href=\"https:\/\/www.kino-zeit.de\/film-kritiken-trailer\/operation-12-strong\">&ldquo;12 Strong&rdquo;<\/a>, in dem sich US-Soldaten mit dem ber&uuml;hmt-ber&uuml;chtigten Kriegsherrn Abdul Rashid Dostum verb&uuml;nden und mit dem wahrscheinlich letzten Kavallerieritt der modernen Kriegsgeschichte Taliban-K&auml;mpfer heroisch verjagen. Dass es sich bei Dostum um einen brutalen Kriegsverbrecher handelt, der eigentlich auf einer Anklagebank in Den Haag sitzen m&uuml;sste, bleibt unerw&auml;hnt. <\/p><p>Seit den ersten Tagen des Einsatzes z&auml;hlt der st&auml;mmige Dostum, dessen K&auml;mpfer bereits in den 90er-Jahren zahlreiche Kriegsverbrechen ver&uuml;bten, zu den engsten Verb&uuml;ndeten im &bdquo;Kampf gegen den Terror&ldquo;. Die Liste von Dostums Gr&auml;ueltaten ist lang. Belangt wurde er f&uuml;r seine Verbrechen allerdings nie. Stattdessen wurde er 2014 zum Vizepr&auml;sidenten ernannt und im vergangenen Jahr zum Marschall der afghanischen Armee bef&ouml;rdert. <\/p><p>Da Dostums Milizen vor allem in Nordafghanistan pr&auml;sent sind, arbeitete auch die Bundeswehr immer wieder mit ihnen zusammen. Hier kommen vor allem jene privaten Sicherheitsfirmen ins Spiel, die in den ersten Jahren des Einsatzes zuhauf von zahlreichen Warlords und Miliz-Chefs gegr&uuml;ndet wurden und mit denen die NATO in nahezu allen Regionen des Landes zusammengearbeitet hat. Es liegt auf der Hand, dass sie nach dem westlichen Abzug abermals in den Vordergrund r&uuml;cken werden. <\/p><p>Zu all diesen kriegerischen Auseinandersetzungen kommen die Operationen der NATO hinzu, die meist im Schatten der &Ouml;ffentlichkeit stattfanden. Denn obwohl in den letzten Jahren immer wieder bekundet wurde, lediglich eine &bdquo;beratende Rolle&ldquo; eingenommen zu haben und Gefechte vermeiden zu wollen, zeichnete die Realit&auml;t stets ein anderes Bild. Drohnen-Angriffe und n&auml;chtliche Razzien von afghanischen CIA-Milizen und amerikanischen Eliteeinheiten geh&ouml;rten lange zum Alltag der l&auml;ndlichen Bev&ouml;lkerung, die im Laufe der Jahre als inoffiziell und im Orwell&rsquo;schen Sinne als &ldquo;unpeople&rdquo; deklariert wurde. Menschen, die keiner Berichterstattung wert sind. Menschen, die per se als &ldquo;Terroristen&rdquo; oder &ldquo;Barbaren&rdquo; gelten. Bis heute assoziieren diese Menschen mit den westlichen Befreiern keine Demokraten, Feministen oder progressive Heilsbringer, sondern in erster Hinsicht fremde Besatzer, die sie angegriffen, gefoltert und ermordet haben. <\/p><p>Titelbild: PHOTOCREO Michal Bednarek\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun steht es wohl fest. Die Amerikaner und ihre NATO-Partner wollen Afghanistan bis zum 11. September 2021 verlassen. Viele Beobachter in den USA und Europa scheinen dar&uuml;ber traurig oder emp&ouml;rt zu sein. Doch ernsthafte Alternativen hat man von ihrer Seite kaum geh&ouml;rt. Au&szlig;erdem wird in den Hintergrund gedr&auml;ngt, wie dieser illegale Krieg &uuml;berhaupt angefangen hat.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71692\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":71693,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,171,11,166],"tags":[1194,351,1035,1106,2986,2175,1564,466,2664,1556,3013],"class_list":["post-71692","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-militaereinsaetzekriege","category-strategien-der-meinungsmache","category-terrorismus","tag-1194","tag-afghanistan","tag-al-kaida","tag-bin-laden-osama","tag-exzeptionalismus","tag-interventionspolitik","tag-krieg-gegen-den-terror","tag-nato","tag-truppenabzug","tag-usa","tag-warlords"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/shutterstock_268477382.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71692","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=71692"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71692\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":71715,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71692\/revisions\/71715"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/71693"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=71692"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=71692"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=71692"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}