{"id":71744,"date":"2021-04-21T08:23:38","date_gmt":"2021-04-21T06:23:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71744"},"modified":"2021-04-21T08:23:38","modified_gmt":"2021-04-21T06:23:38","slug":"hinweise-des-tages-3844","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71744","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71744#h01\">Infektionsschutzgesetz: Polizei erwartet bis zu 10.000 Demonstrierende in Berlin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71744#h02\">Geplante Ausgangssperre verfassungswidrig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71744#h03\">Annalena Baerbock<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71744#h04\">Bohren f&uuml;r den Standort Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71744#h05\">Reporter ohne Grenzen: Deutschland in Pressefreiheits-Ranking herabgestuft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71744#h06\">&hellip;Schuld ist immer der Deckel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71744#h07\">Eine Solidarit&auml;tssteuer ist notwendig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71744#h08\">Mobilit&auml;tswende ins Rollen bringen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71744#h09\">Jugendsch&uuml;tzer f&uuml;rchtet 400.000 Schulabbr&uuml;che<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71744#h10\">150 Jahre &sect; 218 im Strafgesetzbuch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71744#h11\">Italia Cashless: Regierung und Notenbank wollen das Bargeld abschaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71744#h12\">Eines der gr&ouml;&szlig;ten Unternehmen Spaniens geh&ouml;rt seinen Arbeitern, die Genossenschaft Mondrag&oacute;n<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71744#h13\">Die Produktion von biologischen Waffen ist nur den USA erlaubt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71744#h14\">Future Combat Air System<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71744#h15\">Kurs auf Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71744#h16\">Kr&auml;ftemessen am Schwarzen Meer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71744#h17\">Unasur begeht Jubil&auml;um, Pl&auml;ne f&uuml;r eine wiederbelebte Union<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71744#h18\">Demo f&uuml;r die Kunst am 1. MAI 2021<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Infektionsschutzgesetz: Polizei erwartet bis zu 10.000 Demonstrierende in Berlin<\/strong><br>\nBerlin &ndash;  Die Polizei erwartet am Mittwoch in Berlin gro&szlig;e Proteste gegen die &Auml;nderung des Infektionsschutzgesetzes durch den Bundestag. &bdquo;Wir rechnen mit mehr als zehn Versammlungen und einer hohen vierstelligen Teilnehmerzahl&ldquo;, sagte Benjamin Jendro von der Polizeigewerkschaft GDP am Dienstag der Berliner Zeitung. Gegen die bis zu 10.000 Demonstrierenden setze die Polizei weit &uuml;ber 2000 Einsatzkr&auml;fte ein. Die Polizei Berlin erh&auml;lt dabei Verst&auml;rkung aus Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und von der Bundespolizei.<br>\nAn mehreren Standorten in Berlin-Mitte, vor allem am Brandenburger Tor, ist demnach mit Absperrungen und Einschr&auml;nkungen im Verkehr zu rechnen. Im Reichstagsgeb&auml;ude wird der Bundestag in zweiter und wohl auch dritter Lesung weitere Beschr&auml;nkungen im Corona-Lockdown beschlie&szlig;en, denen der Bundesrat noch zustimme m&uuml;sste. Unter anderem ist bei entsprechenden Inzidenzwerten eine Ausgangssperre ab 22 Uhr m&ouml;glich. Im Internet wird bereits auf mehreren Telegram-Kan&auml;len gegen die Ma&szlig;nahmen mobil gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/infektionsschutzgesetz-polizei-erwartet-bis-zu-10000-demonstrierende-in-berlin-li.154029\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: &ldquo;Dieses Infektionsschutzgesetz liegt mir wie ein Stein im Magen&ldquo;<\/strong><br>\nDer Journalist und Jurist Heribert Prantl &uuml;ber das geplante Infektionsschutzgesetz, die Grundrechte in Zeiten des Notstands und den Pr&auml;ventionsstaat<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Dieses-Infektionsschutzgesetz-liegt-mir-wie-ein-Stein-im-Magen-6018837.html?seite=all\">Telepolis, 18. April 2021 Florian R&ouml;tzer<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Geplante Ausgangssperre verfassungswidrig<\/strong><br>\nDer Bundestag wird am 21.04.2021 &uuml;ber eine Erweiterung des geltenden Infektionsschutzgesetzes abstimmen. Damit sollen aus Sicht der Gro&szlig;en Koalition zwei &bdquo;wesentliche L&uuml;cken&ldquo; im geltenden Gesetz geschlossen werden:<br>\nBundesweit soll automatisch (!) eine &bdquo;Notbremse&ldquo; ausl&ouml;sen ab einer Inzidenz von 100 Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus je 100.000 Einwohnern innerhalb von 7 Tagen. Im derart notgebremsten Zustand gelten dann automatisch und bundesweit einheitliche Schutzma&szlig;nahmen, mit denen die Verbreitung von Corona-Erkrankungen verhindert werden soll&hellip;<br>\nDie Bundesregierung soll durch diese Gesetzes&auml;nderung erm&auml;chtigt werden im Falle der &Uuml;berschreitung einer Inzidenz von 100 Rechtsverordnungen mit Zustimmung des Bundesrates zu erlassen. Das sind Gesetze, die nicht im f&ouml;rmlichen Gesetzgebungsverfahren vom Bundestag verabschiedet, sondern von der Bundesregierung, einem Bundesminister oder einer Landesregierung erlassen werden. Dem Bund sollen damit &bdquo;zus&auml;tzliche weitere Handlungsm&ouml;glichkeiten gegeben&ldquo; werden, &bdquo;um eine bundesweit einheitliche Steuerung des Infektionsschutzes zu gew&auml;hrleisten.&ldquo;<br>\nAlternativen zur vorgeschlagenen Gesetzes&auml;nderung sieht der Gesetzentwurf nicht vor.<br>\nGeplante Ausgangssperre ist unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig<br>\nDie vorgesehene Ausgangssperre ist hinsichtlich der geplanten Ausgangssperre unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig und verfassungsrechtlich unzul&auml;ssig. Zu diesem Ergebnis kommt ein Rechtsgutachten von Prof. Dr. Anna Katharina Mangold im Auftrag der Gesellschaft f&uuml;r Freiheitsrechte (GFF), das heute in einem Online-Pressegespr&auml;ch vorgestellt wurde.<br>\nAusgangssperre ist nicht per se verfassungswidrig &ndash; doch es fehlt ein schl&uuml;ssiges Gesamtkonzept<br>\nInteressanterweise f&uuml;hrt nicht die Ausgangssperre an sich schon zur Feststellung der Verfassungswidrigkeit. Diese lie&szlig;e sich, f&uuml;hrte Prof. Mangold aus, durchaus verfassungsgem&auml;&szlig; ausgestalten. Insbesondere wenn sie eingebettet w&uuml;rde in ein schl&uuml;ssiges Gesamtkonzept, das den Willen des Gesetzgebers effektiv umsetzen k&ouml;nnte: Der bestimmt ist von drei wesentlichen Zielen:<br>\nDer Gew&auml;hrleistung der staatlichen Schutzpflicht f&uuml;r das Grundrecht auf Leben und k&ouml;rperliche Unversehrtheit, der Verlangsamung der weiteren Verbreitung des Virus, um eine &Uuml;berlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden, sowie die Vermeidung des Auftretens von &bdquo;escape-Virusvarianten&ldquo; dadurch, dass die Infektionszahlen m&ouml;glichst niedrig gehalten werden.<br>\nEin solches schl&uuml;ssiges Gesamtkonzept liegt jedoch nicht vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/cives.de\/infektionsschutzgesetz-ausgangssperre-verfassungwidrig-10719\">Cives<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Annalena Baerbock<\/strong><br>\nMit Heinrich B&ouml;ll, Petra Kelly und Gert Bastian demonstrierte ich in Mutlangen gegen die Pershing II. Die rot-gr&uuml;ne Koalition mit Schr&ouml;der und Fischer kam wesentlich auf mein Betreiben zustande &ndash; Schr&ouml;der wollte eine gro&szlig;e Koalition. Diese Entscheidung habe ich bereut. Nicht nur wegen der Agenda 2010, sondern auch wegen der Beteiligung Deutschlands am v&ouml;lkerrechtswidrigen Jugoslawien-Krieg, die wesentlich von Joschka Fischer und den Gr&uuml;nen durchgesetzt wurde. Seitdem haben sich die Gr&uuml;nen von einer Friedenspartei in eine Kriegspartei verwandelt. Die Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung sollte in General-von-Clausewitz-Stiftung umbenannt werden.<br>\nEine f&uuml;hrende Vertreterin dieser kriegsfreudigen gr&uuml;nen Partei ist die neue &bdquo;Kanzlerkandidatin&ldquo; Annalena Baerbock. Sie bejaht v&ouml;lkerrechtswidrige Kriege, weitere Aufr&uuml;stung, Waffenlieferungen, die Einkreisung Russlands durch die USA und ist selbstverst&auml;ndlich gegen Nord Stream 2. Jens Berger hat heute auf den Nachdenkseiten entsprechende <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71720\">Zitate zusammengetragen<\/a>.<br>\nDie Vorstellung, die US-gesteuerten Gr&uuml;nen stellten bei einer sich versch&auml;rfenden Krise an der russisch-ukrainischen Grenze mit Annalena Baerbock die Kanzlerin, ist f&uuml;r mich ein Horror.<br>\nUnd da ist noch etwas: Es w&auml;re in der Wirtschaft undenkbar, dass jemand Chef von sagen wir VW, Daimler oder BASF wird, der noch nie in einem kleinen Betrieb Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer war, oder in einem mittleren Unternehmen Abteilungsleiter oder Vorstandsmitglied. Die Gr&uuml;nen und viele ihre Anh&auml;nger im Journalismus sind mit Annalena Baerbock offensichtlich der Meinung, wenn man Mitarbeiterin einer gr&uuml;nen Fraktion war und zwei Kinder gro&szlig;zieht, sei man hinreichend qualifiziert, Bundeskanzlerin der gr&ouml;&szlig;ten Wirtschaftsnation Europas zu sein&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/4019804668080970\/\">Oskar Lafontaine<\/a>\n<p><strong>Dazu: Keine &Uuml;berraschung: Baerbock wird Kanzlerkandidatin der Gr&uuml;nen<\/strong><br>\nDass Annalena Baerbock von den Gr&uuml;nen zur Kanzlerkandidatin gek&uuml;rt wurde, kann niemanden &uuml;berraschen. Sie ist so eng mit den transatlantischen Falken vernetzt, wie kaum ein anderer Politiker in Deutschland.<br>\nWof&uuml;r Annalena Baerbock steht<br>\n(&hellip;) Daf&uuml;r ist sie aber eine der typischen Gr&uuml;nen Abgeordneten, die umso aktiver in die Netzwerke von NGOs und Lobbyisten eingebunden sind, womit sie sich ein gutes Auskommen f&uuml;r die Zeit nach der Abgeordnetent&auml;tigkeit sichern&hellip;<br>\nAu&szlig;erdem ist Baerbock auch im &bdquo;Europa\/Transatlantik Beirat&ldquo; der Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung aktiv. Das Gremium setzt sich ebenfalls f&uuml;r die von den USA vorgegebenen Ziele der Transatlantiker ein und produziert viel Material f&uuml;r den propagandistischen Kampf gegen jene, die den USA auf der internationalen B&uuml;hne im Weg stehen, also vor allem Russland und China&hellip;<br>\nInteressant ist auch ihre Mitgliedschaft im &bdquo;Parlamentarischen Freundeskreis Berlin-Taipeh&ldquo;, der sich f&uuml;r Taiwan einsetzt. Das passt zu der Mitgliedschaft im &bdquo;Europa\/Transatlantik Beirat&ldquo; der Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung, in dem auch Reinhard B&uuml;tikofer aktiv ist, der sich wiederum dadurch auszeichnet, einer der f&uuml;hrenden K&auml;mpfer in der EU gegen China zu sein. Als die EU 2021 &bdquo;endlich&ldquo; Sanktionen gegen China verh&auml;ngt hat, war B&uuml;tikofer am Ziel, denn daf&uuml;r hat er mehr als f&uuml;r jedes andere Projekt gek&auml;mpft.<br>\n(&hellip;) China legt gro&szlig;en Wert darauf, dass andere L&auml;nder anerkennen, dass China Taiwan f&uuml;r eine abtr&uuml;nnige Provinz h&auml;lt. Das ist der Grund, warum kaum ein Land der Erde offizielle diplomatische Beziehungen zu Taiwan unterh&auml;lt.<br>\nWenn aber nun eine Vork&auml;mpferin f&uuml;r die Taiwanische Unabh&auml;ngigkeit deutsche Kanzlerin w&uuml;rde, w&uuml;rde das die Beziehungen zu China sehr belasten&hellip;<br>\nEine weitere, weltweit ausgesprochen einflussreiche NGO ist das Weltwirtschaftsforum&hellip;<br>\nBei solchen Treffen &ndash; und nichts anderes organisiert das Weltwirtschaftsforum jedes Jahr &ndash; geht es normalerweise eher um die Sicherung und den Ausbau der Macht der Reichen und M&auml;chtigen, die sich da hinter meist verschlossenen T&uuml;ren treffen.<br>\nUnd aus unerfindlichen Gr&uuml;nden ist Baerbock Mitglied im Forum der Young Global Leaders des Weltwirtschaftsforums&hellip;<br>\nAus irgendeinem Grund ist Baerbock auch noch im Stiftungsrat der Leo Baeck Foundation, die nach eigenen Angaben &bdquo;das Judentum in Europa festigen und ausbauen sowie eine Perspektive des interreligi&ouml;sen Dialogs schaffen&ldquo; m&ouml;chte. Zu diesem Zweck unterst&uuml;tzt die Foundation diverse Ausbildungseinrichtungen. Laut den auf deren Seite genannten Projekten wird dabei schwerpunktm&auml;&szlig;ig die Ausbildung &bdquo;konservativer Rabbiner&ldquo; gef&ouml;rdert&hellip;<br>\nIm &Uuml;brigen hat sich Baerbock immer wieder f&uuml;r eine St&auml;rkung der Bundeswehr ausgesprochen, was so gar nicht zu den mit den Gr&uuml;nen immer in Verbindung gebrachten pazifistischen Zielen passt. Baerbock pl&auml;diert auch daf&uuml;r, die Bundeswehr solle an mehr &bdquo;robusten europ&auml;ischen Milit&auml;reins&auml;tzen&ldquo;, also im Klartext, an mehr Kriegen teilnehmen.<br>\nMan kann also zusammenfassen, dass sich an der Politik in Deutschland unter einer Regierung mit Beteiligung von Baerbock kaum etwas &auml;ndern w&uuml;rde, im Gegenteil. Sie steht, wie alle anderen deutschen Politiker, die Schl&uuml;sselpositionen bekleiden, f&uuml;r die Ziele der Reichen und M&auml;chtigen und ist tief und fest in deren Netzwerke eingebunden, deren F&ouml;rderung sie offensichtlich ihre Karriere verdankt.<br>\nSie wird, so wie die anderen, sicher nicht die Hand bei&szlig;en, die sie f&uuml;ttert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2021\/keine-ueberraschung-baerbock-wird-kanzlerkandidatin-der-gruenen\/\">Antispiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Dazu auch Jens Berger: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71720\">Habemus Mamam &hellip; das ist jedoch kein Grund zur Freude<\/a>, sowie Marco Wenzel: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68661\">Gr&uuml;ne Maoisten<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bohren f&uuml;r den Standort Deutschland<\/strong><br>\nNun ist es klar, Armin Laschet und Annalena Baerbock kandidieren f&uuml;r das Bundeskanzleramt. Baerbock, die schon am Montag nominiert wurde, gratulierte Laschet mit vielen Phrasen vom fairen Wahlkampf. Jetzt komme es darauf an, den Standort Deutschland stark zu machen, benannte sie das erkl&auml;rte Ziel aller Kandidaten. Baerbock sprach vom Umweltschutz und der Digitalisierung, also den neuen Elementen der kapitalistischen Akkumulationsstufe.<br>\nAuch die B&ouml;rse bewegte die Kanzlerfindung.<br>\n(&hellip;) Wehgetan werden soll nat&uuml;rlich nicht dem Kapital, denn das w&uuml;rde sofort in ein anderes Land gehen. Bei den Lohnabh&auml;ngigen und Prek&auml;ren soll nach Ansicht der Halvers dieser Welt weiter gebohrt werden. Daf&uuml;r werden s&auml;mtliche Kanzlerkandidatinnen und Kanzlerkandidaten bereitstehen. Bei dem gesamten Kandidatenfindungszirkus geht es vor allem um die Frage, welche Kandidaten in der Lage sind, der Bev&ouml;lkerung wehzutun und die trotzdem gew&auml;hlt werden.<br>\nDa gibt es verschiedene Ideologiefragmente wie beispielsweise den Standortnationalismus, den s&auml;mtliche Kandidatinnen und Kandidaten beherrschen. Man schw&ouml;rt die W&auml;hlerschaft auf den Erfolg der eigenen Nation in der globalen kapitalistischen Standortkonkurrenz ein&hellip;<br>\nDer Blackrock-Mann Friedrich Merz, der sich davon unbeachtet ein sicheres Mandat f&uuml;r den n&auml;chsten Bundestag gesichert hat, h&auml;tte mit beiden Kandidaten gut leben k&ouml;nnen. Dass er sich auf die Seite seines innerparteilichen Konkurrenten um den Parteivorsitz Laschet geschlagen hat, zeigt taktisches Gesp&uuml;r. Sollte die Union unter Kanzlerkandidat Laschet Stimmen verlieren, sind wohl auch dessen Tage als Parteivorsitzender gez&auml;hlt und Merz k&ouml;nnte es noch mal versuchen.<br>\nAber jenseits dieser parteitaktischen Fragen: Das Kapital gewinnt immer, egal ob nun Scholz, Baerbock oder Laschet die Zahn&auml;rzte werden, die bohren, damit es wehtut. Schlie&szlig;lich sind sie Teil einer prokapitalistischen Einheitspartei SPD\/CDU-CSU\/FDP\/Gr&uuml;ne. Der Politologe Johannes Agnoli hat in seiner Schrift &ldquo;Die Transformation der Demokratie&rdquo; beschrieben, wie die Auswahl der &ldquo;Zahn&auml;rzte&rdquo; &ndash; also des Personals, das, um den Standort Deutschland zu st&auml;rken, gro&szlig;en Teilen der Bev&ouml;lkerung wehtun soll und es trotzdem schafft, von ihm gew&auml;hlt zu werden &ndash; immer mehr den Vorwahlen in den USA gleicht.<br>\nPolitische Inhalte spielen dabei keine Rolle. Das wurde auch bei dem Theater um die Kanzlerk&uuml;r bei Gr&uuml;nen und Union deutlich. Hat man da mal geh&ouml;rt, wie die Kandidaten zu einem bundesweiten Mietendeckel stehen, eine Forderung, die von vielen Mietern nach dem gerichtlichen Scheitern des Berliner Mietendeckels laut wurde?&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Bohren-fuer-den-Standort-Deutschland-6022335.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Reporter ohne Grenzen: Deutschland in Pressefreiheits-Ranking herabgestuft<\/strong><br>\nStatt &ldquo;gut&rdquo; nur noch &ldquo;zufriedenstellend&rdquo;: Deutschland rutscht auf der Rangliste von &ldquo;Reporter ohne Grenzen&rdquo; ab &ndash; wegen &Uuml;bergriffe auf Journalistinnen und Journalisten bei Demonstrationen. &hellip;. In der am Dienstag ver&ouml;ffentlichten Liste von &ldquo;Reporter ohne Grenzen&rdquo; sch&auml;tzt die Organisation die Lage der Pressefreiheit weltweit in nur noch zw&ouml;lf L&auml;ndern mit &ldquo;gut&rdquo; ein. Das seien so wenig L&auml;nder wie noch nie seit Einf&uuml;hrung des Rankings 2013, teilte die Organisation in Berlin mit.<br>\nDie Herabstufung Deutschlands nennt Vorstandssprecher Michael Rediske ein &ldquo;deutliches Alarmsignal&rdquo;. Gewalt gegen Medienschaffende habe hierzulande auf Demonstrationen gegen die Corona-Ma&szlig;nahmen oder auf Demos zum 1. Mai eine nie gekannte Dimension erreicht. 2020 z&auml;hlte &ldquo;Reporter ohne Grenzen&rdquo; mindestens 65 gewaltt&auml;tige Angriffe gegen Journalistinnen und Journalisten, eine Verf&uuml;nffachung gegen&uuml;ber 2019.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/pressefreiheit-deutschland-ranking-1.5269957\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Ala Goldbrunner:<\/strong> Irritierend finde ich die Begr&uuml;ndung: Demonstranten w&uuml;rden die Reporter bedrohen. Ist das alles? Was ist mit Framing, Weglassen, L&uuml;gen seitens der Presse? Gekaufte Journalisten?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&hellip;Schuld ist immer der Deckel<\/strong><br>\nDas Bundesverfassungsgericht hat am 15. April den Berliner Mietendeckel verworfen. Die Begr&uuml;ndung daf&uuml;r war juristischer Natur. Aus sozialer und wohnungspolitischer Sicht aber gibt es gute Gr&uuml;nde f&uuml;r eine solche Mietenbegrenzung &ndash; die wirtschaftlichen Gegenargumente hingegen k&ouml;nnen nicht &uuml;berzeugen&hellip;<br>\nWir m&ouml;chten im Folgenden die g&auml;ngigsten Gegenargumente diskutieren:<br>\n1.Das Angebot an Mietwohnungen nehme ab.<br>\nDas DIW und j&uuml;ngst das ifo-Institut meldeten, dass das Angebot an Mietwohnungen im vom Mietendeckel erfassten Segment zur&uuml;ckgegangen sei. Allerdings zeigen die Zahlen des ifo auch, dass dieser Trend schon vor dem Mietendeckel eingesetzt hat. Auch kann ein r&uuml;ckl&auml;ufiges Angebot &ndash; unter anderem &ndash; darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sein, dass schlicht weniger Umz&uuml;ge stattfinden. Dies ist f&uuml;r St&auml;dte mit strikterer Mietpreisregulierung nicht untypisch. In Corona-Zeiten ist es auch nicht &uuml;berraschend &ndash; wer kann, bleibt erst mal wohnen&hellip;<br>\n2.Man m&uuml;sse das Angebot an Mietwohnungen erh&ouml;hen, statt die Preise zu deckeln.<br>\nAn den Wohnungsm&auml;rkten &uuml;bersteigt vielerorts die Nachfrage das Angebot, was zu steigenden Preisen f&uuml;hrt. Diese werden gerne als ein Anreiz interpretiert, das Angebot an Mietwohnungen durch Neubau zu erweitern, was wiederum die Mietpreise senke&hellip;<br>\nDas Problem dabei: Mit dem Wohnungsmarkt hat das wenig zu tun. Denn der weist Besonderheiten auf, allen voran einen Mangel an Boden. Auch braucht Bauen einen hohen Einsatz an Kapitel und viel Zeit&hellip;<br>\n3.Auftr&auml;ge gingen zur&uuml;ck bzw. es gebe weniger Neubau&hellip;<br>\nWer meint, daraus ableiten zu k&ouml;nnen, dass ein Mietendeckel zu weniger Neubauwohnungen f&uuml;hre, macht es sich dennoch zu einfach. Denn da das Berliner Gesetz nur f&uuml;r Wohnungen galt, die vor dem Jahr 2014 errichtet wurden, hatte es auf die Rentabilit&auml;t von Neubauwohnungen keine unmittelbaren Auswirkungen&hellip;<br>\n4.Es profitierten vor allem die gut situierten Haushalte vom Mietendeckel.<br>\nMit diesem Argument verweisen Kritiker*innen des Berliner Deckels gerne auf die absoluten Absenkungsanspr&uuml;che. Dies greift aber zu kurz. Denn gerade bei Geringverdiener*innen sinkt die Mietbelastungsquote durch eine Mietabsenkung vergleichsweise stark&hellip;<br>\n(&hellip;) Das Bundesverfassungsgericht hat den Berliner Mietendeckel nun gekippt. Das ist bedauerlich &ndash; sollte aber Anreiz sein, auf Bundesebene Miet-Obergrenzen f&uuml;r angespannte Wohnungsm&auml;rkte einzuf&uuml;hren. Die anstehende Bundestagswahl ist eine gute Gelegenheit, dieses Thema voranzubringen und die Parteien auf den Pr&uuml;fstand zu stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/schuld-ist-immer-der-deckel--2386.html\">WISO<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Eine Solidarit&auml;tssteuer ist notwendig<\/strong><br>\nDie Pandemie-Schulden der &ouml;ffentlichen Hand betragen bis Ende Jahr 60 bis 70 Milliarden Franken. Nun braucht es mehr Solidarit&auml;t.<br>\n(&hellip;) Um zahlreiche Unternehmen, viele Menschen, notleidende Branchen und Institutionen zu unterst&uuml;tzen, wird das f&uuml;r die Jahre 2020 und 2021 Bund und Kantone gesamthaft zwischen 60 und 70 Milliarden Franken kosten, sagte Bundesrat Ueli Maurer an einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Z&uuml;rcher Regierung in Z&uuml;rich.<br>\nIn diese Summe sind zus&auml;tzliche, von der Pandemie verursachte Kosten, etwa die Arbeitslosengelder, inbegriffen. Die Schulden namentlich der Eidgenossenschaft schnellen deshalb in die H&ouml;he&hellip;<br>\nDer Finanzminister will keine Steuererh&ouml;hung<br>\nMich schockiert, dass praktisch niemand von einer Steuererh&ouml;hung spricht, auch Finanzminister Ueli Maurer nicht, der sich gleichwohl &uuml;ber die starke Belastung des Bundeshaushalts Sorgen macht. Wo versteckt sich &ndash; so frage ich &ndash; die Solidarit&auml;t, die in unserer gesch&auml;tzten Bundesverfassung wiederholt genannt wird? In der Pr&auml;ambel hei&szlig;t es: &bdquo;Gewiss (&hellip;) dass die St&auml;rke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen&ldquo;. Die Schwachen in unserer Gesellschaft, aber auch die Jugend sowie viele Kinder getrennter Familien ebenso wie die Besch&auml;ftigten in schw&auml;cheren Branchen leiden &uuml;berdurchschnittlich unter der Pandemie.<br>\nDas ist ein &uuml;berzeugender Grund, dass Menschen mit einem gewissen Verm&ouml;gen, ohne in Schwierigkeiten zu geraten, dazu beitragen k&ouml;nnten und m&uuml;ssten, die immensen Kosten der Pandemie zu decken. So k&ouml;nnte man gegen&uuml;ber den am st&auml;rksten betroffenen Menschen etwas gro&szlig;z&uuml;giger sein, und die kommende Generation w&uuml;rde nicht durch die immensen Schulden infolge der Epidemie zus&auml;tzlich belastet&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/eine-solidaritaetssteuer-ist-notwendig\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Mobilit&auml;tswende ins Rollen bringen<\/strong><br>\nDie Mobilit&auml;tswende geht alle an und sie kann nur gelingen, wenn die Politik handelt&ldquo;, sagte Christine Behle, stellvertretende ver.di-Vorsitzende mit Verweis auf die Handlungsempfehlungen f&uuml;r eine sozial gerechte und &ouml;kologische Mobilit&auml;tswende, die ver.di heute im Zusammenschluss mit einem breiten B&uuml;ndnis aus Gewerkschaften, Umwelt- und Sozialverb&auml;nden und der Evangelischen Kirche vorgestellt hat. Bei einem Blick in die Betriebe werde deutlich, so Behle, wie gro&szlig; der politische Handlungsdruck im &Ouml;PNV, dem &Ouml;ffentlichen Personennahverkehr, sei&hellip;<br>\nKlima sch&uuml;tzen und Lebensqualit&auml;t verbessern<br>\nZusammen vertreten die B&uuml;ndnispartner &ndash; neben ver.di sind das der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die IG Metall, der Sozialverband Deutschland (SoVD), der Sozialverband VdK Deutschland, die Arbeiterwohlfahrt (AWO), der Bund f&uuml;r Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Verkehrsclub (VCD), der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) &shy;&ndash; viele Millionen Menschen und signalisieren damit, dass weite Teile der Bev&ouml;lkerung dringenden Handlungsbedarf im Bereich der Mobilit&auml;tspolitik sehen. Entsprechend fordert das B&uuml;ndnis Sozialvertr&auml;gliche Mobilit&auml;tswende die Bundesregierung zu entschlossenerem Handeln auf: Aus der Sicht des B&uuml;ndnisses ist es m&ouml;glich, gleichzeitig das Klima zu sch&uuml;tzen und die Lebensqualit&auml;t von Millionen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern sp&uuml;rbar zu verbessern&hellip;<br>\nDurch seine Arbeit strebt das B&uuml;ndnis Sozialvertr&auml;gliche Mobilit&auml;tswende an, die fortw&auml;hrenden Auseinandersetzungen &uuml;ber die Zukunft der Mobilit&auml;t zu entsch&auml;rfen. Die Vorschl&auml;ge des B&uuml;ndnisses sollen dazu dienen, eine gemeinsame Vorstellung der k&uuml;nftigen Mobilit&auml;tswelt zu entwickeln und daraus Handlungsschritte abzuleiten. Die vorgelegte 55-seitige Brosch&uuml;re mit dem Titel &bdquo;Wie wir das Klima sch&uuml;tzen und eine sozial gerechte Mobilit&auml;tswende umsetzen k&ouml;nnen&ldquo; erhebt dabei keinen Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit, sondern dient als Debattenansto&szlig;&hellip;<br>\n&bdquo;Die Transformation unseres Mobilit&auml;tssystems muss untrennbar mit sozialer Sicherheit und guter Arbeit verkn&uuml;pft werden: Mitbestimmt, tariflich bezahlt und sozial abgesichert&ldquo;, sagte Stefan K&ouml;rzell, DGB-Bundesvorstandsmitglied, anl&auml;sslich der Vorstellung der Handlungsempfehlungen. Dort, wo Arbeitspl&auml;tze verloren gingen, m&uuml;sse es neue Perspektiven f&uuml;r die Besch&auml;ftigten geben: im Fahrzeugbau, bei der Bahn, im &Ouml;PNV, in den Planungsverwaltungen oder in der Softwareentwicklung. Dabei gehe es auch um gleichwertige Lebensverh&auml;ltnisse: Viele l&auml;ndliche R&auml;ume seien inzwischen vom &ouml;ffentlichen Verkehr abgekoppelt. Das m&uuml;sse sich &auml;ndern, denn: &bdquo;Der &Ouml;PNV ist das R&uuml;ckgrat einer Mobilit&auml;tswende f&uuml;r alle.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.verdi.de\/themen\/politik-wirtschaft\/++co++924118e6-9d39-11eb-84f5-001a4a16012a\">Verdi<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Hier der Link zur Brosch&uuml;re: <a href=\"https:\/\/www.verdi.de\/++file++6077138b9e4b373787a93cff\/download\/Bu%CC%88ndnis%20sozialvertra%CC%88gliche%20Mobilita%CC%88tswende_Broschu%CC%88re_digital_Einzelseiten%5B1%5D.pdf\">Wie wir das Klima sch&uuml;tzen und eine gerechte Mobilit&auml;tswende umsetzen k&ouml;nnen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Jugendsch&uuml;tzer f&uuml;rchtet 400.000 Schulabbr&uuml;che<\/strong><br>\nDeutschlands Jugend&auml;mter sind besorgt &uuml;ber die steigende Zahl von Schulabbrechern. Sie erwarten rund 210.000 Abbr&uuml;che f&uuml;r das Pandemie-Jahr 2020 &ndash; und noch einmal so viele in diesem Jahr. Viele Jugendliche k&ouml;nnten den Anschluss verlieren. Nicht nur schulisch, sondern auch sozial. (&amp; )<br>\nDie negativen Folgen der Pandemie auf Kinder und Jugendliche macht sich nach Einsch&auml;tzung der Jugendamts-Mitarbeiter bereits bemerkbar. Laut einer Umfrage der Bundesarbeitsgemeinschaft und des Instituts f&uuml;r Sozialp&auml;dagogische Forschung Mainz (ISM) konnten 84 Prozent der Mita<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Jugendschuetzer-fuerchtet-400-000-Schulabbrueche-article22496418.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben mehrfach auf die negativen Folgen der politischen Corona-Ma&szlig;nahmen f&uuml;r Kinder hingewiesen. Bitte lesen Sie dazu u.a.:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71509%20\">Gericht in Weimar verbietet Schulen Maskenzwang und Testpflicht<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71387\">Zwangstests f&uuml;r den Schulbesuch sind abzulehnen<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68271\">c) Corona-Ma&szlig;nahmen, Kinder und die Linke: &bdquo;Denkfaulheit, Opportunismus und ein Totalausfall&ldquo; (2\/2)<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Ein &bdquo;Kinder- und Jugendhilfefonds f&uuml;r die Zeit nach der Corona-Krise von 2022 bis 2027&ldquo; wird gefordert. Aber sind nicht konkrete Schritte f&uuml;r die aktuelle Gegenwart notwendig? Interessant in diesem Zusammenhang k&ouml;nnten z.B. diese Erl&auml;uterungen zu m&ouml;glichen <a href=\"https:\/\/abc-kindesvertretung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Zum-Umgang-mit-den-Anregungen.pdf\">Interventionen gegen Anordnungen aufgrund des Infektionsschutzgesetzes<\/a> sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>150 Jahre &sect; 218 im Strafgesetzbuch<\/strong><br>\nGisela Notz<br>\nDer Paragraf 218 steht seit 1871 im Strafgesetzbuch f&uuml;r das Deutsche Reich. Wirft man einen Blick in die Geschichte, so wird deutlich, wie wenig es bei dem &bdquo;Abtreibungsparagrafen&ldquo; um &bdquo;Lebensschutz&ldquo; und Menschenw&uuml;rde geht. Es geht um die Kontrolle weiblicher Reproduktionsf&auml;higkeit und um die Durchsetzung von Macht- und Herrschaftsanspr&uuml;chen. F&uuml;r einen Schwangerschaftsabbruch sah das Gesetz eine Zuchthausstrafe von bis zu f&uuml;nf Jahren vor. Eine dem heutigen Paragrafen 219a StGB vergleichbares Werbe- oder Informationsverbot existierte damals nicht. Mit dem Slogan &bdquo;Dein Bauch geh&ouml;rt Dir&ldquo; stritten Frauen bereits seit der Jahrhundertwende gegen den &bdquo;Unrechtsparagrafen&ldquo; und f&uuml;r die Freigabe des Abbruchs. Sie wussten, dass restriktive Gesetze Schwangerschaftsabbr&uuml;che nicht verhindern, sondern nur erschweren und zum Klassenproblem machen. Verm&ouml;gende ungewollt Schwangere fanden immer einen Arzt, der den Abbruch medizinisch sicher vornahm, w&auml;hrend arme Frauen gezwungen sind, illegal und unter prek&auml;ren Umst&auml;nden abzutreiben.<br>\n(&hellip;) Nach der Wiedervereinigung 1990 bestanden in Ost und West verschiedene Rechtslagen. Wieder demonstrierten Zehntausende von Menschen erfolglos: Eine &Uuml;bernahme der DDR-Fristenl&ouml;sung fand keine politische Mehrheit. Am 1. Oktober 1995 trat das heute noch geltende Schwangeren- und Familienhilfe&auml;nderungsgesetz in Kraft. Schwangerschaftsabbr&uuml;che regelt weiterhin das Strafgesetzbuch. Ein Schwangerschaftsabbruch ist nach Paragraf 218\/219 &bdquo;rechtswidrig aber straffrei&ldquo;. Straffrei bleibt er, wenn die ungewollt Schwangere sich einer Pflichtberatung unterzieht und danach eine Bedenkzeit von drei Tagen einh&auml;lt. Dass die Beratung &bdquo;ergebnisoffen&ldquo; aber zum &bdquo;Schutz des ungeborenen Lebens&ldquo; gef&uuml;hrt werden soll, zeigt die Handschrift von selbsternannten &bdquo;Lebenssch&uuml;tzerInnen&ldquo;. Nachdem das Thema beinahe erledigt schien, wird infolge der Prozesse gegen &Auml;rztinnen, die nach Paragraf 219a angezeigt wurden, weibliche Selbstbestimmung und die Streichung von Paragraf 218 wieder lautstark gefordert&hellip;.<br>\nZu seinem 150. Geburtstag sollte das Gesetz auch in der Bundesrepublik in seinen &bdquo;wohlverdienten Ruhestand&ldquo; geschickt werden. Es hat schon viel zu viel Schaden angerichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lunapark21.net\/150-jahre-218-im-strafgesetzbuch\/#more-7851\">lunapark21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Italia Cashless: Regierung und Notenbank wollen das Bargeld abschaffen<\/strong><br>\nNach der griechischen Regierung geht seit Dezember auch die italienische Regierung einen radikalen Weg zur Abschaffung des Bargelds. Wer auf Bargeldnutzung verzichtet und stattdessen &uuml;berwachungsfreundlich-transparent mit Karte oder App bezahlt, bekommt seit Dezember Geld von der Regierung.<br>\nEntwickelt hat die letzte Regierung das Projekt &bdquo;Italia Cashless&ldquo; (Italien bargeldlos) im Oktober 2019 zusammen mit der italienischen Notenbank. Es startete zur Weihnachtssaison. Wer digital bezahlt bekommt 10% seiner Auslagen vom Staat erstattet, bis maximal 150 Euro pro Quartal, bei mindestens 50 digitalen Bezahlvorg&auml;ngen. Wer die 50 nicht voll bekommen hat, f&auml;hrt zum Quartalsende an die Selbstbedienungs-Tankstelle und splittet die Tankf&uuml;llung in so viele Vorg&auml;nge wie n&ouml;tig. Zus&auml;tzlich gibt es f&uuml;r diejenigen, die die meisten Zahlungsvorg&auml;nge hatten nochmal 1500 Euro und alle nehmen an einer Lotterie teil, bei der man f&uuml;r jeden elektronischen Zahlungsvorgang ein Los erh&auml;lt und noch mehr Geld gewinnen kann. Das Ziel steht im Namen. Italien soll bargeldlos werden. Man wolle ein moderneres und transparenteres Bezahlen, schreibt die Regierung.<br>\nH&auml;ndler, die digitale Zahlungen bevorzugen, bekommen eine Steuergutschrift, w&auml;hrend H&auml;ndler, die nur Bargeld annehmen finanziell bestraft werden.<br>\nDer f&uuml;hrende Zahlungsabwickler Nexi hat au&szlig;erdem gemeinsam mit seinen Partnerbanken eine Initiative gestartet, die kleinen H&auml;ndlern bis Dezember 2021 Anspruch auf eine R&uuml;ckerstattung der H&auml;ndlergeb&uuml;hren f&uuml;r Transaktionen von bis zu 10 Euro gew&auml;hrt.<br>\nJetzt ist die Frage: Wie lange wollen und k&ouml;nnen Abgeordnete der Regierungsparteien in Deutschland, die gefragt werden, warum unsere Regierung Sponsor der Bargeldbeseitigungslobby Better Than Cash Alliance ist, sich noch dumm stellen und so tun, als k&ouml;nnten nur krankhaft misstrauische Menschen auf die Idee kommen, eine Regierung wolle dem Bargeld an den Kragen?<br>\nWas kann man tun?<br>\nAuf der Webseite Bargeldverbot.info hat Hansj&ouml;rg St&uuml;tzle einen ganzen Strau&szlig; von M&ouml;glichkeiten zusammengestellt, wie jeder f&uuml;r sich t&auml;tig werden kann, und bietet daf&uuml;r auch Hilfestellungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/bargeld-widerstand\/italia-cashless\/%20\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><strong>Dazu: Der digitale Euro als papierloses Bargeld<\/strong><br>\nGut, dass die EZB an einer Digitalw&auml;hrung arbeitet. Doch das Tempo reicht derzeit noch nicht. Ein Gastbeitrag. (&hellip;)<br>\nEinen weiteren gro&szlig;en Antrieb zur Einf&uuml;hrung eines digitalen Euros generiert hierbei sicherlich auch China. Das Land der Mitte ist gerade dabei, das Rennen um die erste digitale Staatsw&auml;hrung gegen&uuml;ber der EU und den Vereinigten Staaten zu gewinnen. Dort befindet sich der E-Yuan n&auml;mlich schon in einer ausgepr&auml;gten Testphase. Die chinesische Zentralbank setzt die EU und die Vereinigten Staaten durch Realisierung einer &bdquo;digitalen chinesischen W&auml;hrung&ldquo; unter Zugzwang. In Shenzhen, Suzhou, Xiong&rsquo;an und Chengdu werden bereits Apps getestet, mit denen in &bdquo;E-Yuan&ldquo; bezahlt werden kann. Auch eine Ausdehnung dieser neuen Zahlungsinfrastruktur auf andere asiatische und afrikanische L&auml;nder wurde bereits diskutiert.<br>\nDarauf muss die EZB reagieren und will bereits Mitte 2021 eine Entscheidung f&auml;llen, ob sie sich mit dem digitalen Euro n&auml;her besch&auml;ftigen wird. Um zu erfahren, ob ein digitaler Euro grunds&auml;tzlich gew&uuml;nscht ist und welche Anforderungen er erf&uuml;llen m&uuml;sste, wurde eine &ouml;ffentliche Konsultation durchgef&uuml;hrt. W&auml;hrend in China somit schon digitale W&auml;hrungssysteme im erheblichen Umfange entwickelt und getestet werden, ist die EU also noch weitestgehend im Prozess der Meinungsbildung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/der-digitale-euro-als-papierloses-bargeld-17297652.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2%20\">Philipp Sandner und Johannes Blassl in Frankfurter Allgemeine<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Sparkasse POS (S-POS): Das Smartphone wird zum Kartenleseger&auml;t f&uuml;r Zahlungen<\/strong><br>\nSeit vielen Jahren gibt es zahlreiche L&ouml;sungen, mit der auch kleinere H&auml;ndler ihren Kunden Zahlungen per Karte &ndash; auch kontaktlos &ndash; anbieten k&ouml;nnen. Ein neues Produkt kommt nun von der Sparkassen-Finanzgruppe. Ab sofort bietet diese ihren Firmenkunden bundesweit die neue App Sparkasse POS (S-POS) an. S-POS ist eine Software-L&ouml;sung, mit der Gesch&auml;ftsleute Kartenzahlungen ihrer Kunden an einem handels&uuml;blichen Android-Smartphone akzeptieren k&ouml;nnen &ndash; ganz ohne weitere Hardware. (&hellip;)<br>\nDie S-POS-App wird von der S-Payment gemeinsam mit dem Full-Service-Zahlungsdienst&shy;leister PAYONE, einem Joint Venture von Worldline und der DSV-Gruppe, sowie den Part&shy;nern Deutscher Sparkassenverlag (DSV) und bluesource &ndash; mobile solutions entwickelt und bereitgestellt, so das Unternehmen in seiner Mitteilung. Das in der App integrierte &bdquo;digitale Terminal&ldquo; basiert auf einer von den Unternehmen CCV und Rubean gemeinsam entwickelten L&ouml;sung, welche gleichzeitig auf dem H&auml;ndler-Smartphone installiert wird. Das digitale Terminal erm&ouml;glicht die kontaktlosen Kartenzahlungen an der S-POS-App.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/stadt-bremerhaven.de\/sparkasse-pos-s-pos-das-smartphone-wird-zum-kartenlesegeraet-fuer-zahlungen\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+stadt-bremerhaven%2FdqXM+%28Caschys+Blog%29%20\">Caschys Blog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Eines der gr&ouml;&szlig;ten Unternehmen Spaniens geh&ouml;rt seinen Arbeitern, die Genossenschaft Mondrag&oacute;n<\/strong><br>\nMondrag&oacute;n im spanischen Baskenland ist die gr&ouml;&szlig;te Genossenschaft der Welt und eines der erfolgreichsten Unternehmen in ganz Spanien. Die Arbeiterinnen und Arbeiter des Genossenschafts-Verbundes Mondrag&oacute;n besitzen ihr Unternehmen und treffen selbst die Entscheidungen. Heute ist Mondrag&oacute;n nicht nur ein Global Player in einer Vielzahl von Industrien, sondern ein Vorbild f&uuml;r jene, die unser Wirtschaftsleben demokratisch und solidarisch gestalten wollen.<br>\nWenn wir in &Ouml;sterreich an Genossenschaften denken, kommen uns Wohnbau-Genossenschaften oder am Land vielleicht Weide-Genossenschaften in den Sinn. Kleine Strukturen, die eine untergeordnete Rolle im Wirtschaftsleben spielen. Ganz anders ist das im spanischen Baskenland. Dort ist die Genossenschaft Mondrag&oacute;n das erfolgreichste Unternehmen und der gr&ouml;&szlig;te Arbeitgeber der Region. Und nicht nur das: Mondrag&oacute;n ist nicht nur eine der gr&ouml;&szlig;ten Firmen in ganz Spanien, sondern hat Niederlassungen im 31 verschiedenen L&auml;ndern und &uuml;ber 80.000 Mitarbeitern. Es ist die gr&ouml;&szlig;te Genossenschaft der Welt. (&hellip;)<br>\nBegonnen hat die Geschichte von Mondrag&oacute;n nach dem spanischen B&uuml;rgerkrieg. Damals herrschte in der Kleinstadt Massenarbeitslosigkeit und Armut. Der Priester von Mondrag&oacute;n, Jos&eacute; Mar&iacute;a Arizmendiarrieta, wollte seiner Gemeinde aus der wirtschaftlichen Notlage helfen. Gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Stadt gr&uuml;ndete er eine Berufsschule. Die Absolventen dieser Schule gr&uuml;ndeten die ersten Genossenschaften der Stadt. Kurz darauf gr&uuml;ndeten diese Genossenschaftler eine Kreditanstalt, um die Arbeit der Genossenschaften zu unterst&uuml;tzen &ndash; und bei der Finanzierung neuer Genossenschaften zu helfen.<br>\nIn den darauf folgenden Jahren wuchs die Genossenschaft Mondrag&oacute;n st&auml;ndig. Bereits sieben Jahre nach der Gr&uuml;ndung gab es mehr als zwanzig Genossenschaften, die Teil von Mondrag&oacute;n waren. Zus&auml;tzlich &uuml;bernahmen die Genossenschaften immer mehr Industrien. Die erste Genossenschaft stellte vor allem Haushalts-Elektronik her. Bald war Mondrag&oacute;n auch im Maschinenbau, Finanzsektor, Einzelhandel und der Bauwirtschaft t&auml;tig. Eines der Prestige-Projekte der Genossenschaft ist die Dachkonstruktion des ber&uuml;hmten Guggenheim-Museum in Bilbao.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/mondragon-genossenschaft-baskenland\/%20\">Kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Produktion von biologischen Waffen ist nur den USA erlaubt<\/strong><br>\nDie Vereinigten Staaten von Amerika (USA), wohl wissend, dass sie in der Welt die St&auml;rksten, die Kl&uuml;gsten, die Gewissenlosesten und Skrupellosesten sind, produzieren t&ouml;dlich wirkende Viren, Bakterien und Toxine f&uuml;r biologische Waffen. Sie k&ouml;nnen das, sie d&uuml;rfen das und tun das, weil derartig gef&auml;hrliche T&auml;tigkeiten auf dem Territorium der USA nicht erlaubt sind, weil sie das Genfer Protokoll vom 17. Juni 1925 (&bdquo;Protokoll &uuml;ber das Verbot der Verwendung von erstickenden, giftigen oder &auml;hnlichen Gasen sowie bakteriologischen Mitteln im Krieg&#8223;) nicht unterschrieben haben und &hellip;, weil keiner sich dagegen wehrt.<br>\nIn den Dokumenten des Pentagon werden schockierende Fakten &uuml;ber Kriegsprogramme der USA mit biologischen Waffen genannt.<br>\nAmerikanische Milit&auml;rwissenschaftler testen k&uuml;nstlich geschaffene Viren in mehr als 200 Laboren des Pentagons in 25 L&auml;ndern der Welt.<br>\nDie Vereinigten Staaten von Amerika (USA) sind das einzige Land der Welt, das derartige biologische Labore in anderen L&auml;ndern besitzt und betreibt.<br>\nBesondere Schwerpunkte ihrer T&auml;tigkeit liegen in den L&auml;ndern der ehemaligen Sowjetunion (Kasachstan, Usbekistan, Aserbaidschan, Georgien und Ukraine), im Nahen Osten, in S&uuml;d-Ost-Asien und Afrika. Allein in der Ukraine gibt es 15 derartige Labore. Eine beispiellose Gefahr f&uuml;r Europa und f&uuml;r die Ukraine selbst. Finanziert wird dieser Irrsinn von der Milit&auml;ragentur &bdquo;Defense Threat Reduction Agency&ldquo; (DTRA) &ndash; Beh&ouml;rde des Verteidigungsministeriums der USA &ndash; mit einem Budget von ca. 3 Milliarden US-Dollar\/Jahr.<br>\n(&hellip;) Seit der Er&ouml;ffnung des Lugar-Centers wird die Republik Georgien regelm&auml;&szlig;ig von Epidemien und Pandemien geplagt. Im Land sind Schw&auml;rme von exotischen Insekten aufgetaucht, mit denen die USA im Rahmen des Geheimprojektes &bdquo;Insect Allies&#8223; intensiv arbeiten. Au&szlig;erdem best&auml;tigen Geheimdokumente den Verdacht, dass das Pentagon mit genetisch ver&auml;nderten Pest-Viren experimentiert, um bestimmte &bdquo;Menschenrassen&#8223; gezielt auszurotten. Eine neue Bedrohung der Menschheit steht bereits vor der T&uuml;r.<br>\nDas Lugar-Center in Georgien ist nur 17 km von der Vaziani Military Base der USA entfernt.<br>\nDas Labor mit einer biologischen Schutzstufe 3. Grades (Hochsicher-heitslabor) darf nur von B&uuml;rgern der USA betreten werden, die eine Berechtigung auf Einsicht in geheime Staatsunterlagen haben. Im Rahmen einer Regierungsvereinbarung mit Georgien (Vertrag von 2002) besitzen ihre Mitarbeiter sogar diplomatische Immunit&auml;t, d.h. sie sind als Geheimagenten de facto von jeder Verantwortung f&uuml;r verbrecherische Handlungen befreit. Als Schwerpunkte ihrer Forschungst&auml;tigkeit werden Untersuchungen der Sibirischen Pest, der Hasen- oder Nagetierpest, verschiedener Viren (z.B. Krim-Kongo-Fieber) und die &bdquo;Entwicklung von biologischem Material f&uuml;r k&uuml;nftige Experimente&#8223; genannt. Die Leiter der milit&auml;rischen Programme der DTRA sind grunds&auml;tzlich Vertreter privater Unternehmen und deshalb dem Kongress der USA nicht rechenschaftspflichtig. Ohne Kontrolle umgehen sie jedes Gesetz. Der diplomatische Status ihrer Geheimagenten ist ein internationaler Skandal!&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=9930\">Freidenker<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Future Combat Air System<\/strong><br>\nDas gr&ouml;&szlig;te R&uuml;stungsprojekt Europas<br>\nAnfang Februar 2021 wurde gemeldet, das Verteidigungsministerium habe dem Bundestag eine Liste mit 51 sogenannten 25-Millionen-Vorlagen &uuml;bermittelt, die noch vor der Bundestagswahl im September verabschiedet werden sollen. Dabei handelt es sich um R&uuml;stungsprojekte, die den besagten Betrag &uuml;berschreiten und aus diesem Grund auch noch einmal gesondert vom Haushaltsausschuss bewilligt werden m&uuml;ssen. Auf dieser Liste findet sich auch die n&auml;chste Projektphase des &bdquo;Future Combat Air Systems&ldquo; (FCAS), ein Luftkampfsystem, dessen wichtigste Komponente ein neues Kampfflugzeug darstellt, das auch von unbemannten teilweise bewaffneten Drohnen begleitet werden soll&hellip;<br>\nDas FCAS gilt als Kernprojekt bei den deutsch-franz&ouml;sischen Bestrebungen, einen von ihnen dominierten europ&auml;ischen R&uuml;stungskomplex aufzubauen. Allein schon deshalb wird aufs Tempo gedr&uuml;ckt, zumal das Gro&szlig;projekt keineswegs bereits in trockenen T&uuml;chern ist. Mit einer Auslieferung wird nicht vor 2040 gerechnet und bis dahin kann noch viel schiefgehen: So knirscht es zwischen den beiden F&uuml;hrungsnationen Deutschland und Frankreich ganz erheblich, auch wenn es Mitte August 2020 zu einer vorl&auml;ufigen Einigung gekommen ist. Au&szlig;erdem sitzt dem Vorhaben mit dem &bdquo;Tempest&ldquo; auch ein durchaus aussichtsreiches europ&auml;isches Konkurrenzprojekt im Nacken, das eine ernste Bedrohung f&uuml;r das Vorhaben darstellt.<br>\nDoch allein schon aufgrund der massiv mit dem Projekt verwobenen industriellen und milit&auml;rischen Interessen gilt das FCAS als &bdquo;too big to fail&ldquo;, wie es die Regierungsberater der &bdquo;Stiftung Wissenschaft und Politik&ldquo; formuliert haben. Von franz&ouml;sischer Seite wird dabei erwartet, dass Deutschland in mindestens vier Bereichen seine Hausaufgaben macht, um dem FCAS den Weg zu ebnen: In der Frage der R&uuml;stungsexporte, bei der Integration bewaffneter Drohnen, insbesondere der Eurodrohne, bei der Ausblendung s&auml;mtlicher ethischer Bedenken gegen&uuml;ber dem FCAS als wichtigem Schritt zur KI-Automatisierung des Krieges und schlie&szlig;lich bei der langfristigen Sicherung der Projektfinanzierung.<br>\nIn allen vier Bereichen scheint Deutschland bereit zu sein, zu &bdquo;liefern&ldquo;. Besonders &bdquo;interessant&ldquo; sind dabei aktuell kursierende Vorschl&auml;ge f&uuml;r die Finanzierung des Projektes. Denn dem Vernehmen nach soll es nun richtig teuer werden, nachdem bislang &bdquo;nur&ldquo; etwas &uuml;ber 200 Mio. Euro in das Projekt gepumpt wurden. Insgesamt ist von Entwicklungskosten im dreistelligen Milliardenbereich die Rede. Vor diesem Hintergrund wird gefordert, die Kosten f&uuml;r die FCAS-Entwicklung nicht aus dem Verteidigungsbudget, sondern aus dem Allgemeinen Haushalt zu entnehmen, um so die Finanzierung zu gew&auml;hrleisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2021\/04\/16\/future-combat-air-system\/\">IMI<\/a>\n<p><strong>Dazu: SPD winkt EU-Kampfdrohne durch<\/strong><br>\nAb 2030 will die Luftwaffe &uuml;ber eine &ldquo;europ&auml;ische Drohne&rdquo; verf&uuml;gen, die aufkl&auml;ren, abh&ouml;ren oder angreifen kann. Das Waffensystem k&ouml;nnte weltweit exportiert werden<br>\nDer Deutsche Bundestag hat heute die Entwicklung und Beschaffung der Eurodrohne auf den Weg gebracht. Zur Abstimmung stand eine sogenannte 25 Millionen-Vorlage der Regierungskoalition von CDU\/ CSU und SPD im Haushaltsausschuss, auch der Verteidigungsausschuss hat dazu heute Vormittag seine Zustimmung gegeben. Erwartungsgem&auml;&szlig; stimmten die Koalition und die AfD f&uuml;r den Antrag, die FDP enthielt sich, w&auml;hrend Die Linke und Gr&uuml;ne dagegen waren. Damit ist der Weg frei f&uuml;r die Serienproduktion eines neuen unbemannten Systems, das ab 2029 an die derzeit beteiligten Staaten Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien ausgeliefert werden soll.<br>\nDie nun beschlossene Vorlage zur &ldquo;Industrieunterst&uuml;tzung f&uuml;r den Anfangsflugbetrieb&rdquo; erlaubt dem Verteidigungsministerium die Unterzeichnung eines Vertrags mit der deutschen R&uuml;stungssparte von Airbus. Der europ&auml;ische Konzern &uuml;bernimmt als Hauptauftragnehmer die Endmontage und arbeitet daf&uuml;r mit den Firmen Dassault Aviation (Frankreich) und Leonardo (Italien) zusammen. Das Gesamtprojekt kostet mindestens 7,6 Milliarden Euro, auf Deutschland entf&auml;llt die H&auml;lfte dieser Summe.<br>\n(&hellip;) Finanzminister lie&szlig; Beschlussvorlage verschwinden<br>\nDie Art und Weise, wie sich die Sozialdemokraten der Abstimmung &uuml;ber die Bewaffnung der Heron-Drohnen entzogen, hatte damals f&uuml;r Verwunderung gesorgt. Die vom Verteidigungsministerium erstellte Beschlussvorlage lag bereits beim SPD-Finanzminister Olaf Scholz, der diese an den zust&auml;ndigen Haushaltsausschuss weiterleiten sollte. Nachdem jedoch nach einigen friedensbewegten SPD-Abgeordneten und Parteimitgliedern auch der Bundesvorsitzende Norbert Walter-Borjans Bedenken anmeldete, lie&szlig; Scholz das Papier kurzerhand in der Schublade verschwinden.<br>\nZuletzt war deshalb unklar, ob die SPD-Bundestagsfraktion einer bewaffnungsf&auml;higen Eurodrohne zustimmen w&uuml;rde. Zwar spricht sich die amtierende Bundesregierung &ndash; und damit auch die SPD &ndash; ausdr&uuml;cklich f&uuml;r deren sp&auml;tere Munitionierung aus. Dies soll aber zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt entschieden werden. So steht es auch im heute abgestimmten Beschluss, wonach zun&auml;chst keine Munition f&uuml;r die Eurodrohne beschafft werden soll und auch noch keine Waffenausbildung des Bedienpersonals erfolgen soll.<br>\nDabei handelt es sich jedoch um eine Nebelkerze. Denn es gen&uuml;gt, wenn eine Zustimmung des Bundestages erst in der kommenden oder sogar der darauffolgenden Legislatur erfolgt. Wie jede neue Waffe der Bundeswehr m&uuml;ssen die f&uuml;r die Eurodrohne vorgesehenen Raketen und Lenkbomben eine Zertifizierung durchlaufen, die etwa zwei Jahre dauert. Ist die Eurodrohne wie geplant 2030 einsatzbereit, h&auml;tte ein solcher Beschluss Zeit bis zum Jahr 2028.<br>\n(&hellip;) Auch wenn der Bundestag die Eurodrohne in einigen Jahren nur f&uuml;r die milit&auml;rische Aufkl&auml;rung erlauben w&uuml;rde, hat die SPD heute de facto ihre Zustimmung zur Entwicklung einer EU-Kampfdrohne erteilt&hellip;<br>\nDass Frankreich die Eurodrohne bewaffnen will, hat die Regierung bereits klargestellt, das Gleiche ist f&uuml;r Italien und Spanien zu erwarten. Weitere EU-Staaten werden folgen: Neben den vier Entwicklerstaaten hat die Tschechische Republik angek&uuml;ndigt, die Eurodrohne in gr&ouml;&szlig;erer St&uuml;ckzahl von Airbus kaufen zu wollen. Nachdem alle willigen EU-Mitgliedstaaten dann mit der Eurodrohne ausger&uuml;stet sind, k&ouml;nnten die drei Hersteller mit dem Export in andere L&auml;nder beginnen. Ohne die SPD w&auml;re eine solche weltweite Proliferation nicht m&ouml;glich gewesen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/SPD-winkt-EU-Kampfdrohne-durch-6016022.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Kurs auf Krieg<\/strong><br>\nWashington bindet Tokio als Hauptverb&uuml;ndeten in Asien eng an sich. Auch Biden-Administration setzt gegen China auf Japan<br>\n(&hellip;) Entgegen der Verfassung<br>\nJapans herrschende &raquo;Eliten&laquo; sind au&szlig;erdem seit Jahren bem&uuml;ht, die Fesseln abzusch&uuml;tteln, die ihnen die Verfassung mit ihrem offiziellen Kriegsverzicht bis heute auferlegt &ndash; theoretisch: Denn in der Praxis hat Tokio l&auml;ngst Wege gefunden, sich in der einen oder anderen Form an Auslandseins&auml;tzen seiner Verb&uuml;ndeten zu beteiligen, und sei es auch nur mit der Entsendung von Tankschiffen. 2015 stimmte das japanische Parlament einer &raquo;Neuinterpretation&laquo; der Verfassung zu. Seitdem d&uuml;rfen die &raquo;Selbstverteidigungsstreitkr&auml;fte&laquo; auch &raquo;kollektive Selbstverteidigung&laquo; im Ausland praktizieren &ndash; und was darunter zu verstehen ist, l&auml;sst sich ebenfalls dehnbar interpretieren. 2018 stellte Tokio mit seiner neuen Amphibious Rapid Deployment Brigade erstmals seit 1945 eine Einheit in Dienst, die speziell daf&uuml;r ausgebildet ist, an fremden K&uuml;sten an Land zu gehen. Und ganz davon abgesehen: Japan ist das Land, in dem die gr&ouml;&szlig;ten US-Truppenkontingente au&szlig;erhalb der Vereinigten Staaten stationiert sind &ndash; rund 55.000 US-Milit&auml;rs.<br>\nKein Wunder, dass die Administration von Joseph Biden Japan auch zum Eckpfeiler ihrer Operationen gegen China zu machen sucht. Das Land war das Ziel der ersten Auslandsreise, die US-Au&szlig;enminister Antony Blinken und US-Verteidigungsminister Lloyd Austin Mitte M&auml;rz gemeinsam unternahmen. Japans Premierminister Yoshi&shy;hide Suga war vergangenen Freitag der erste ausl&auml;ndische Regierungschef, den US-Pr&auml;sident Biden nach seinem Amtsantritt pers&ouml;nlich empfing&hellip;<br>\nKonfliktpunkt Taiwan<br>\nWas geschehen soll, wenn es tats&auml;chlich zu einem Krieg um Taiwan kommen sollte, dar&uuml;ber haben sich US-Verteidigungsminister Austin und sein japanischer Amtskollege Nobuo Kishi Mitte M&auml;rz ausgetauscht: Sie h&auml;tten bekr&auml;ftigt, man werde dann eng kooperieren, hie&szlig; es anschlie&szlig;end in japanischen Medienberichten; es gelte schon jetzt, Optionen daf&uuml;r zu entwickeln. Tokio k&ouml;nne sich vor allem um den Schutz von US-Kriegsschiffen und Kampfjets bem&uuml;hen, hie&szlig; es. Auch Beistand logistischer Art sei gefragt&hellip;<br>\nMilit&auml;risch bereitet sich Japan schon seit Jahren auf entsprechende Szenarien vor. Seit 1997 f&uuml;hren japanische Truppen gemeinsam mit den in im Land stationierten US-Einheiten gemeinsame Man&ouml;ver unter dem Namen &raquo;Keen Sword&laquo; durch, bei denen die F&auml;higkeit zu schnellem gemeinsamem Handeln im Mittelpunkt steht&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/400851.us-japanisches-b%C3%BCndnis-kurs-auf-krieg.html\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>Dazu: China warnt die USA und Japan: H&auml;nde weg von Taiwan!<\/strong><br>\nEnde letzter Woche hatten sich Washington und Tokio das erste Mal in 50 Jahren gemeinsam zur Taiwan-Frage ge&auml;u&szlig;ert. Dies l&ouml;ste umgehend eine heftige Reaktion von Peking aus.<br>\nPeking hat in unmissverst&auml;ndlichen T&ouml;nen erkl&auml;rt, dass es weder eine Einmischung ausl&auml;ndischer Kr&auml;fte in Taiwan noch eine Unabh&auml;ngigkeit der Insel dulden wird. Der chinesische Vizeau&szlig;enminister Le Yucheng reagierte sehr deutlich auf eine gemeinsame Stellungnahme der USA und Japans zu Taiwan &ndash; die erste Stellungnahme beider Staaten seit etwa 50 Jahren, in der die Taiwan-Frage erw&auml;hnt wurde. Er erkl&auml;rte am Freitag der Nachrichtenagentur Associated Press: &ldquo;Die nationale Wiedervereinigung der Inseln Taiwan und China ist ein historischer Prozess. Sie wird durch keinen oder durch keine Kraft gestoppt werden. Wir werden niemals erlauben, dass Taiwan unabh&auml;ngig wird.&rdquo;<br>\nChina ist Le zufolge fest entschlossen, seine nationale Souver&auml;nit&auml;t und Sicherheit zu verteidigen sowie die nationale Wiedervereinigung zu bef&ouml;rdern.<br>\n &ldquo;Wir sind bereit, alles zu tun, was wir k&ouml;nnen, um eine friedliche Wiedervereinigung zu erreichen. Dennoch verpflichten wir uns nicht, andere Optionen aufzugeben. Keine Option ist ausgeschlossen.&rdquo;<br>\nAuch andere chinesische Vertreter &auml;u&szlig;erten sich emp&ouml;rt &uuml;ber die gemeinsame Erkl&auml;rung Japans und der USA. Am Samstag ver&ouml;ffentlichte das Presseb&uuml;ro des chinesischen Au&szlig;enministeriums eine Pressemitteilung, in der es die USA und Japan dazu auffordert, &ldquo;Chinas Bedenken ernst zu nehmen, sich an das Ein-China-Prinzip zu halten und umgehend aufzuh&ouml;ren, sich in Chinas innere Angelegenheiten einzumischen und Chinas Interessen zu besch&auml;digen&rdquo;. Die Volksrepublik werde alle n&ouml;tigen Ma&szlig;nahmen ergreifen, um ihre Souver&auml;nit&auml;t, Sicherheit und Entwicklungsinteressen zu verteidigen&hellip;<br>\nJapan und USA hatten am Freitag in einer gemeinsamen Erkl&auml;rung ihre Sorge &uuml;ber Entwicklungen in den chinesischen Territorien Hongkong, Taiwan, Xinjiang sowie das zwischen verschiedenen Staaten umstrittene S&uuml;dchinesischen Meer mitgeteilt. Beide Staaten sprachen sich f&uuml;r einen &ldquo;freien und offenen Indopazifik&rdquo; aus und suggerierten, China bedrohe dieses Ziel&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/116233-china-warnt-die-usa-und-japan-haende-weg-von-taiwan\/\">RT<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Sollte Anabela Baerbock Bundeskanzlerin werden, so werden sich solche Konflikte nur noch weiter zuspitzen. Anabela Baerbock ist Mitglied im &bdquo;Parlamentarischen Freundeskreis Berlin-Taipeh&ldquo;, (siehe Hinweis Baerbock wird Kanzlerkandidatin der Gr&uuml;nen) der, wenn auch noch nicht offen, die Unabh&auml;ngigkeit Taiwans von China anstrebt. Im Konflikt mit Taiwan spielt auch Hongkong eine Rolle, denn die westlichen Verb&uuml;ndeten, darunter auch Heiko Maas, verfolgen auch hier verdeckt die Abtrennung Hongkongs von China. Ein Mosaikstein nach dem Anderen soll aus der VR China herausgebrochen werden, um China den Zugang zum s&uuml;dchinesischen Meer zu erschweren. Das nennt man die Politik der Eind&auml;mmung. Schiffe von Schanghai im ostchinesischen Meer m&uuml;ssen auf ihrem Weg ins S&uuml;dchinesische Meer und von dort weiter nach Afrika und Europa, unweigerlich an Taiwan und Hongkong vorbei. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Kr&auml;ftemessen am Schwarzen Meer<\/strong><br>\nDefender Europe 21: Ex-Kommandeur der U.S. Army Europe publiziert Zw&ouml;lf-Punkte-Plan zur Schw&auml;chung Russlands am Schwarzen Meer.<br>\nBerlin\/Washington (Eigener Bericht) &ndash; P&uuml;nktlich zum Beginn des Gro&szlig;man&ouml;vers Defender Europe 21 legt ein hochrangiger US-General a.D. einen Zw&ouml;lf-Punkte-Plan zur Schw&auml;chung Russlands am Schwarzen Meer vor. Die Schwarzmeerregion ist Schwerpunkt der diesj&auml;hrigen Defender Europe-&Uuml;bung, an der auch die Bundeswehr teilnimmt. Wie Generalleutnant Ben Hodges, Ex-Kommandeur der U.S. Army Europe, in einem aktuellen Strategiepapier schreibt, sei Russland im Schwarzen Meer zu stark, als dass die NATO die &ldquo;Kontrolle&rdquo; gewinnen k&ouml;nne; sie solle es daher anstreben, die russische Schwarzmeerflotte &ldquo;verwundbar&rdquo; zu machen. Zurzeit proben rund 28.000 Soldaten aus 21 NATO-Staaten und aus f&uuml;nf dem B&uuml;ndnis nahestehenden L&auml;ndern im Rahmen von Defender Europe 21 die Verlegung gro&szlig;er Truppen in Richtung Schwarzes Meer. Im vergangenen Jahr hatte der Schwerpunkt der Kriegs&uuml;bung auf der Ostseeregion gelegen, der wegen der immer weiter steigenden Spannungen zwischen dem Westen und Russland erh&ouml;hte geostrategische Bedeutung zukommt. Das Man&ouml;ver hatte die Spannungen zus&auml;tzlich verst&auml;rkt. &Auml;hnliches steht nun der Schwarzmeerregion bevor.<br>\n(&hellip;) Doppelter Gro&szlig;machtkonflikt<br>\nDen Hintergrund hat im Januar US-Generalleutnant Ben Hodges beschrieben, ein ehemaliger Kommandeur der U.S. Army Europe (2014 bis 2017). Hodges sieht am Schwarzen Meer die Interessen der Gro&szlig;m&auml;chte aufeinanderprallen: Der &ldquo;wachsende Einfluss Russlands (und Chinas) in der Schwarzmeerregion&rdquo; habe &ldquo;Auswirkungen auf breitere Interessen des Westens im Mittleren Osten, im Mittelmeerraum und in S&uuml;dostasien&rdquo;, urteilt der US-General in einem k&uuml;rzlich publizierten Strategiepapier. Das Gebiet bilde die &ldquo;Grenze zwischen liberaler Demokratie und Autokratie&rdquo;; in es hinein erstreckten sich &ndash; nicht n&auml;her benannte &ndash; &ldquo;russische milit&auml;rische&rdquo; und &ldquo;chinesische finanzielle Aggressionen&rdquo;. Hodges sieht den Westen &ndash; auch in der Schwarzmeerregion &ndash; vor einer &ldquo;doppelten Gro&szlig;machtherausforderung durch China und Russland&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8575\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Unasur begeht Jubil&auml;um, Pl&auml;ne f&uuml;r eine wiederbelebte Union<\/strong><br>\nIm Jahr 2008 ist der 17. April zum &ldquo;Tag der Union s&uuml;damerikanischer Nationen (Unasur)&rdquo; erkl&auml;rt worden. Zum diesj&auml;hrigen Jubil&auml;um verwies der ehemalige Pr&auml;sident von Bolivien, Evo Morales, auf das Vorhaben, das Integrationsprojekt, das in den letzten Jahren herbe R&uuml;ckschl&auml;ge erlitt, in Form einer &ldquo;Union der V&ouml;lker S&uuml;damerikanischer Nationen&rdquo; (Runasur) wiederzubeleben.<br>\nDieser Tag nimmt Bezug auf den ersten s&uuml;damerikanischen Energiegipfel, der am 17. April 2007 auf der Insel Margarita in Venezuela stattfand. Die Unasur entstand ein Jahr sp&auml;ter als progressives Projekt zur Integration der s&uuml;damerikanischen L&auml;nder, das vom verstorbenen venezolanischen Pr&auml;sidenten Hugo Ch&aacute;vez initiiert und von anderen Pr&auml;sidenten der Region wie Lula da Silva (Brasilien), dem 2010 verstorbenen N&eacute;stor Kirchner (Argentinien), Rafael Correa (Ecuador) und Evo Morales unterst&uuml;tzt wurde.<br>\nMit der Organisation sollte die regionale Integration in den Bereichen Energie, Bildung, Gesundheit, Umwelt, Infrastruktur, Sicherheit und Demokratie bef&ouml;rdert und die Beziehungen zwischen den zw&ouml;lf Mitgliedsstaaten gest&auml;rkt werden.<br>\nAllerdings erlitt die Unasur in den letzten Jahren einige herbe R&uuml;ckschl&auml;ge. Die Krise begann 2017, als sich die inzwischen mehrheitlich rechts regierten und neoliberal ausgerichteten Mitgliedsstaaten nicht auf einen neuen Generalsekret&auml;r einigen konnten. Die Situation wurde durch widerspr&uuml;chliche Positionen zur Krise in Venezuela noch versch&auml;rft. Im April 2018 setzten Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Paraguay und Peru ihre Teilnahme und Finanzierung aus.<br>\nDoch die Union soll erneut gest&auml;rkt werden&hellip;<br>\nBei besagtem Treffen in Bolivien wurde zudem der Startpunkt f&uuml;r die Gr&uuml;ndung von Runasur, einem Zusammenschluss der sozialen Bewegungen und indigenen V&ouml;lker der Region, auf den 24. bis 26. April 2021 gelegt. Dieser versteht sich als Pendant zum Staatenb&uuml;ndnis Unasur.<br>\nEine Kommission von Vertreter:innen Boliviens, Argentiniens, Ecuadors und Venezuelas unter Beteiligung von Indigenen, Fachexpert:innen und Intellektuellen aus zw&ouml;lf L&auml;ndern wurde gebildet, um das Gr&uuml;ndungstreffen vorzubereiten.<br>\n&ldquo;Die rechtsgerichteten L&auml;nder haben Unasur zerschlagen. Die sozialen Bewegungen schaffen jedoch Runasur, um ganz S&uuml;damerika zu integrieren. Wir bleiben nicht hier stehen, denn unser Kampf ist nicht nur national, er ist international&rdquo;, sagte Morales dazu bei einer Versammlung der regierenden Bewegung zum Sozialismus am Samstag in La Paz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2021\/04\/249818\/unasur-jubilaeum-plaene-fuer-wiederbelebung\">Amerika 21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Demo f&uuml;r die Kunst am 1. MAI 2021<\/strong><br>\nKommt als Publikum und kommt als mitwirkende K&uuml;nstlerinnen und K&uuml;nstler!<br>\nKommt zahlreich und bringt die Kinder mit!<br>\nTreffpunkt 15:00 Uhr am Brandenburger Tor<br>\nLasst uns wieder spielen!<br>\nLiebe Freundinnen und Freunde, das ist ein Aufruf in zwei Richtungen:\n<ul>\n<li>Liebes Publikum, wir sind alle noch da.<\/li>\n<li>Liebe K&uuml;nstler, kommt aus Euren R&uuml;ckzugsorten, sch&uuml;ttelt die Erstarrung ab, traut Euch heraus. Wir sind Viele.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wir wollen uns wieder begegnen. Wir geh&ouml;ren zusammen. Wir k&ouml;nnen etwas tun. Wir fordern die sofortige &Ouml;ffnung der Spielst&auml;tten f&uuml;r Theater, Konzerte und andere Kulturveranstaltungen sowie der Museen und Galerien. Deren Hygienekonzepte sind besser als die von Lufthansa und Nahverkehr. Wir m&uuml;ssen zur&uuml;ck an die Arbeit!<br>\nGerade haben wir das zweite Osterfest im sogenannten Lockdown erlebt. Seit mehr als einem Jahr d&uuml;rfen wir Kunstschaffenden nicht oder nur sehr eingeschr&auml;nkt zu unserem Publikum und das Publikum nicht zu uns. Selbst mit Hygienekonzept ist es nicht gestattet. F&uuml;r viele K&uuml;nstlerinnen und K&uuml;nstler besteht zurzeit ein faktisches Arbeitsverbot. Dabei k&ouml;nnen gerade Kunst und Kultur in schwierigen Zeiten Menschen Mut geben.<br>\nWir wollen nicht, dass sich die Gesellschaft an unsere Abwesenheit gew&ouml;hnt!<br>\nGegen die weitverbreitete Unsicherheit und Ver&auml;ngstigung wollen wir ein lebendiges Zeichen setzen.<br>\nDeshalb gehen wir dieses Jahr am 1. Mai f&uuml;r die Kunst auf die Stra&szlig;e!&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/maidemo.de\/einladung\">wieder spielen<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71530\">&bdquo;Wir wollen weiter tanzen&ldquo; &ndash; in Frankreich w&auml;chst der kreative Protest gegen die Corona-Ma&szlig;nahmen von Jens Berger, Nachdenkseiten<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-71744","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71744","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=71744"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71744\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":71747,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71744\/revisions\/71747"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=71744"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=71744"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=71744"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}