{"id":71781,"date":"2021-04-22T08:54:56","date_gmt":"2021-04-22T06:54:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71781"},"modified":"2021-04-22T08:54:56","modified_gmt":"2021-04-22T06:54:56","slug":"hinweise-des-tages-3845","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71781","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71781#h01\">Der Fall Wirecard (IV)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71781#h02\">US-Feldzug gegen Assange: Akt der Verzweiflung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71781#h03\">&laquo;Auch das widerspricht dem Grundgesetz&raquo;: Der Jurist Niko H&auml;rting erwartet Verfassungsbeschwerden gegen das neue Infektionsschutzgesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71781#h04\">Gesundheitsverb&auml;nde: Keine besondere Corona-Gefahr f&uuml;r Kinder und Jugendliche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71781#h05\">&ldquo;Unsere Gesellschaft ist keine einheitliche Herde&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71781#h06\">Verwaltungsgericht Weimar kassiert Teile des &bdquo;Masken-Urteils&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71781#h07\">Steigende Heizkosten: Union blockiert Entlastung von 23 Millionen Mietern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71781#h08\">Kr&auml;ftemessen am Schwarzen Meer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71781#h09\">&bdquo;Krim-Plattform&ldquo; und Atomwaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71781#h10\">Milit&auml;rische EU-Weltraumprogramm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71781#h11\">EU-Einigung auf schwaches 55-Prozent-Klimaziel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71781#h12\">Experte sagt n&auml;chste Nuklearkatastrophe wie in Fukushima voraus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71781#h13\">Der Fall George Floyd: Amerikas Justizwesen ist kaputt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71781#h14\">Das Letzte: &ldquo;Die Corona-Proteste sind eine rechtsradikale Sammlungsbewegung&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der Fall Wirecard (IV)<\/strong><br>\nWeiterhin unaufgekl&auml;rt sind vor den Auftritten der Bundeskanzlerin und ihres Finanzministers vor dem Wirecard-Untersuchungsausschuss zentrale Fragen zur Rolle von Geheimdiensten bei dem FinTech-Konzern und zum Beh&ouml;rdenversagen bei seiner Kontrolle. Es habe nie &ldquo;eine besondere Privilegierung&rdquo; von Wirecard gegeben, behauptete gestern der Staatssekret&auml;r im Bundesfinanzministerium J&ouml;rg Kukies, dessen Haus letztinstanzlich f&uuml;r die Finanzaufsicht &uuml;ber das Unternehmen zust&auml;ndig war; dessen Aktivit&auml;ten werden von der zust&auml;ndigen Staatsanwaltschaft mittlerweile als &ldquo;gewerbsm&auml;&szlig;iger Bandenbetrug&rdquo; eingestuft. Bekannt ist inzwischen, dass das Bundeskriminalamt (BKA) Wirecard f&uuml;r seine Ermittlungen nutzte. Der ehemalige Geheimdienstkoordinator der Bundesregierung Bernd Schmidbauer urteilt, alle Spionagebeh&ouml;rden h&auml;tten Interesse gehabt, Einsicht in die von Wirecard abgewickelten Finanzstr&ouml;me zu nehmen &ndash; auch die deutschen. Ein Wirecard-Vorstandsmitglied berichtet, einmal Daten zur Weitergabe an den BND zusammengestellt zu haben. Die Aufkl&auml;rung wird von der Bundesregierung blockiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8576\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu: Olaf Scholz und seine Rolle im Wirecard-Skandal &ndash; Eine Leseprobe aus &ldquo;Geniale Betr&uuml;ger&rdquo;<\/strong><br>\nAm Donnerstag muss Finanzminister Olaf Scholz vor dem Wirecard-Untersuchungsausschuss aussagen. Im aktuellen Buch meines Handelsblatt-Kollegen Felix Holtermann, der Wirecard fr&uuml;h kritisch durchleuchtet hat, ist einiges &uuml;ber die Rolle von Scholz und seines von Wirecard-Helfern durchsetzten Ministeriums zu lesen. Ein Auszug.<br>\nFelix Holtermann. Kanzlerkandidat Scholz wird sich im Untersuchungsausschuss erkl&auml;ren m&uuml;ssen. Der SPD-Politiker f&uuml;hrt das Bundesfinanzministerium, dem unter anderem die Bafin untersteht. Er und sein Haus h&auml;tten also qua Amtes einen besonders kritischen Blick auf Wirecard werfen m&uuml;ssen. H&auml;tten.<br>\nTats&auml;chlich stellt sich f&uuml;r viele Beobachter immer dr&auml;ngender die Frage, wann Scholz von den Problemen bei Wirecard wusste &ndash; und warum der Vizekanzler nicht fr&uuml;her eingeschritten ist. Das Bundesfinanzministerium hat mitgeteilt, dass sich Scholz im Februar 2019 erstmals &uuml;ber die Vorw&uuml;rfe gegen Wire&shy;card informieren lie&szlig;: Im Raum standen die Themen Bilanzf&auml;lschung, Geldw&auml;sche, Marktmanipulation. &raquo;Der Bundesminister der Finanzen wurde am 19. Februar 2019 &uuml;ber das Wirecard-Leerverkaufsverbot und dar&uuml;ber unterrichtet, dass die Bafin in alle Richtungen wegen Marktmanipulation ermittelt&laquo;, erkl&auml;rte sein Ministerium. Die Finanzaufsicht teilte demnach mit, sie ermittle auch gegen Wirecard-Mitarbeiter.<br>\nDie Bafin handelte in der Folge tats&auml;chlich, so stellte sie die Wirecard Bank unter Geldw&auml;sche-Intensivbetreuung und beauftragte die Deutsche Pr&uuml;fstelle f&uuml;r Rechnungslegung (DPR) mit einer Sonderuntersuchung der Wirecard-Bilanzen. &Ouml;ffentlich bekannt wurde das freilich nicht. Daf&uuml;r machten andere Bafin-Entscheidungen Schlagzeilen, etwa das fatale Vorgehen gegen die Journalisten der Financial Times in Form der personalisierten Strafanzeige und das bis dato einzigartige Leerverkaufsverbot.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/buchtipps\/geniale-betrueger\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>US-Feldzug gegen Assange: Akt der Verzweiflung<\/strong><br>\nInternationales Komplott gegen Wikileaks-Gr&uuml;nder: UN-Sonderberichterstatter Nils Melzer legt Buch &raquo;Der Fall Julian Assange&laquo; vor.<br>\nVor zwei Jahren hat der UN-Sonderberichterstatter &uuml;ber Folter, Nils Melzer, Julian Assange im Hochsicherheitsgef&auml;ngnis Belmarsh in London mit zwei unabh&auml;ngigen, langj&auml;hrig erfahrenen &Auml;rzten besucht. Seither arbeitet er unerm&uuml;dlich daran, Medien und beteiligte Regierungen davon zu unterrichten, dass der Gr&uuml;nder der Enth&uuml;llungsplattform Wikileaks psychischer Folter ausgesetzt war und ist. Und er fordert laut seinem Mandat, die an Assange begangenen Menschenrechtsverletzungen zu beenden und aufzuarbeiten. Melzer suchte das Gespr&auml;ch mit der britischen, der schwedischen, der ecuadorianischen und der US-Regierung, kontaktierte sich als Menschenrechtsverteidiger gerierende Staaten wie Deutschland, das er zwischen &raquo;Appeasement und Komplizenschaft&laquo; sieht. H&ouml;ren wollte von jenen niemand etwas davon. Daher hat sich der Schweizer Jurist zu dem f&uuml;r einen im Amt befindlichen UN-Sonderberichterstatter ungew&ouml;hnlichen Schritt entschieden: Am Montag hat er die Ergebnisse seiner Arbeit unter dem Titel &raquo;Der Fall Julian Assange&laquo; in Buchform ver&ouml;ffentlicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/401047.us-feldzug-gegen-assange-akt-der-verzweiflung.html\">Junge Welt <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&laquo;Auch das widerspricht dem Grundgesetz&raquo;: Der Jurist Niko H&auml;rting erwartet Verfassungsbeschwerden gegen das neue Infektionsschutzgesetz<\/strong><br>\nHalten Sie Teile des Gesetzes f&uuml;r verfassungswidrig?<br>\nAus vielen, vielen Gr&uuml;nden halte ich den Entwurf zum neuen Infektionsschutzgesetz f&uuml;r verfassungswidrig. Die meisten Fragen, die Karlsruhe hoffentlich bald beantworten wird, stellen sich bei der bundesweiten Ausgangssperre. Bei der Expertenanh&ouml;rung letzte Woche im Bundestag haben von f&uuml;nf Jura-Professoren drei dargelegt, dass es mit dem Grundgesetz unvereinbar ist, per Gesetz eine solche Ausgangssperre anzuordnen. Freiheitsbeschr&auml;nkungen d&uuml;rfen nicht ohne einen Akt des Vollzugs etwa durch einen Landrat verh&auml;ngt werden. Der Gesetzgeber kann die Exekutive zu solchen Entscheidungen erm&auml;chtigen, er darf sie aber nicht selbst anordnen. Die beiden anderen befragten Juristen haben sich zu dem fraglichen Punkt gar nicht ge&auml;ussert, was ich als beredtes Schweigen deute.<br>\nWie ist es generell um die Verh&auml;ltnism&auml;ssigkeit der Massnahmen bestellt?<br>\nSchlecht. Es ist nicht einzusehen, dass die Massnahmen auch f&uuml;r Personen gelten sollen, von denen keine Gefahr ausgeht, f&uuml;r Geimpfte oder f&uuml;r nach einer Krankheit Genesene, die immun sind. Eine generelle Schliessung von Gastronomie und Handel oder von Theatern ist abermals entsch&auml;digungsfrei vorgesehen. Auch das widerspricht dem Grundgesetz. Tiefe Eingriffe in das Eigentumsrecht mit enteignendem Charakter m&uuml;ssen vom Staat kompensiert werden. Ausserdem ist die pauschale Ankn&uuml;pfung aller Massnahmen an den Inzidenzwert fraglich. Warum wird die Grenze bei 100 gesetzt? Oder im Falle von Schulen pl&ouml;tzlich bei 165? Auch da mangelt es an der Verh&auml;ltnism&auml;ssigkeit.<br>\nDie Inzidenzzahl ist von der Zahl der Tests abh&auml;ngig. Wenn mehr getestet wird, steigt der Inzidenzwert, aber nicht unbedingt die Gefahr. Und was ist davon zu halten, wenn im kleinsten deutschen Landkreis, in L&uuml;chow-Dannenberg mit 50 000 Einwohnern, schon beim 50. positiven PCR-Test die Bundesnotbremse greifen muss? Ich kann mir nicht vorstellen, dass 50 positive Tests das Gesundheitswesen in L&uuml;chow-Dannenberg an den Rand des Kollapses bringen. Die Orientierung am Inzidenzwert ist als unverh&auml;ltnism&auml;ssig abzulehnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/das-neue-infektionsschutzgesetz-koennte-verfassungswidrig-sein-ld.1612920\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gesundheitsverb&auml;nde: Keine besondere Corona-Gefahr f&uuml;r Kinder und Jugendliche<\/strong><br>\nDie Gesundheitsverb&auml;nde bem&auml;ngeln, dass die Nachrichten &uuml;ber Forderungen von Experten, Schulen und Kitas zu schlie&szlig;en, sowie bereits getroffene Entscheidungen der Bundes- und Landesregierung in dieser Richtung den Eindruck erwecken, als seien Kinder und Jugendliche durch die COVID-19-Pandemie besonders gef&auml;hrdet.<br>\nDies gehe einher mit gro&szlig;en Sorgen und &Auml;ngsten der Eltern. Aber auch die von m&ouml;glichen Schlie&szlig;ungen der Bildungseinrichtungen betroffenen Kinder und Jugendliche selbst h&auml;tten solche Sorgen. Angesichts dieses Zustands hielten es die Gesundheitsverb&auml;nde &ldquo;f&uuml;r geboten, die verf&uuml;gbaren Fakten zu Hospitalisierung und Sterblichkeit von COVID-19 bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland &ndash; Stand April 2021 &ndash; der &Ouml;ffentlichkeit bekannt zu machen&rdquo;.<br>\nBis zum 11. April dieses Jahres bel&auml;uft sich die Zahl von station&auml;r behandelten Kindern und Jugendlichen mit einer SARS-CoV-2-Infektion laut einem Register, das die DGPI seit M&auml;rz vergangenen Jahres betreibt, auf 1.259 Personen in 169 Kliniken. Davon sei etwa ein Drittel j&uuml;nger als ein Jahr, ein Drittel zwischen zwei und sechs Jahre sowie ein weiteres Drittel zwischen sieben und 20 Jahre alt gewesen. 62 Personen mussten auf einer Intensivstation behandelt werden. Im selben Zeitraum vermeldeten die Klinken acht Todesf&auml;lle bei Kindern im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Davon seien drei Kinder &ldquo;in einer palliativen Situation verstorben&rdquo;. Bei einem weiteren Fall sei die Einordnung nicht m&ouml;glich gewesen.<br>\n&ldquo;Bei insgesamt vier Kindern wurde COVID-19 als Todesursache festgestellt.&rdquo;<br>\nZudem erkl&auml;ren die Gesundheitsverb&auml;nde, dass bis zum 13. April 2021 dem Robert Koch-Institut (RKI) von den bisher vermeldeten insgesamt 78.537 Todesf&auml;llen zw&ouml;lf in der Altersgruppe von null bis neun Jahren gewesen seien und f&uuml;nf in der Altersgruppe von zehn bis 19 Jahren.<br>\n&ldquo;Die nun seit Beginn der Pandemie gemachte Beobachtung, dass von den sch&auml;tzungsweise 14 Millionen Kindern und Jugendlichen in Deutschland nur etwa 1.200 mit einer SARS-CoV-2-Infektion im Krankenhaus (&lt; 0,01 Prozent) behandelt werden mussten und vier an ihrer Infektion verstarben (&lt; 0.00002 Prozent), sollte Anlass sein, Eltern &uuml;bergro&szlig;e Sorgen vor einem schweren Krankheitsverlauf bei ihren Kindern zu nehmen.\"\nDie Verb&auml;nde verwiesen darauf, dass in der Grippesaison 2018\/2019 bei insgesamt 116 Kindern Influenza als Todesursache gemeldet wurde. 55 Kindern starben im Jahr 2019 bei Verkehrsunf&auml;llen.\nEs verbleibe daher nur das Argument, dass es einen Zusammenhang gebe zwischen Corona-Infektionen bei Kindern und Jugendlichen sowie der &Uuml;berbelastung von Intensivstationen und schweren Krankheitsverl&auml;ufen bei &Auml;lteren. Es fehlten allerdings Daten, die diese These best&auml;tigen k&ouml;nnten.\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/116313-gesundheitsverbaende-zweifeln-an-begruendung-fuer-schul-und-kitaschliessungen\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71744#h09\">Jugendsch&uuml;tzer f&uuml;rchtet 400.000 Schulabbr&uuml;che<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&ldquo;Unsere Gesellschaft ist keine einheitliche Herde&rdquo;<\/strong><br>\nDeutschland hat im Gegensatz etwa zu den USA kaum gelernt, &uuml;ber soziale Unterschiede nachzudenken, sagt der Soziologe Jens Beckert. Das zeige sich nun in der Pandemie.<br>\nBeckert: Die politische Pandemiebek&auml;mpfung ist auch deshalb so mutlos, weil sie &uuml;ber diese sozial unterschiedlichen Faktoren fast nichts wei&szlig;. Das Wort wird von der Virologie gef&uuml;hrt. Dieser virologisch bestimmte Diskurs aber enthebt uns der pr&auml;zisen Frage danach, wo wie genau gehandelt werden k&ouml;nnte. Auf dem bayrischen oder th&uuml;ringischen Land mag die Geselligkeit und Vertrauensseligkeit bei den Infektionen eine Rolle spielen, das lie&szlig;e sich ja erforschen, aber die Dramatik liegt darin, dass wir es eben nicht wissen. Wir stehen ratlos vor ziemlich wei&szlig;en Landkarten. Die vorliegenden Daten aus der Kontaktverfolgung werden wohl nicht ausgewertet, und die Datenerhebung ist zu einseitig oder zu sporadisch. So entstehen vor allem Impressionen, Meinungen, Vorurteile. Und ungenaue, zumal versp&auml;tete Inzidenzzahlen sind als Daten f&uuml;r politisches Handeln eben nicht hinreichend. In den USA wusste man hingegen schnell, welche Lebenswelten es besonders trifft, und &uuml;ber zielgenaue Ma&szlig;nahmen wurde entsprechend debattiert.<br>\nZEIT ONLINE: Warum hat Deutschland mit seinen vielf&auml;ltigen Spitzeninstitutionen und hervorragend finanzierten Forschungseinrichtungen keine tragf&auml;hige Datengrundlage zum Infektionsgeschehen, die dem ohnm&auml;chtigen Stochern im Nebel endlich ein Ende setzen k&ouml;nnte?<br>\nBeckert: Von Anfang an galten in dieser Pandemie fast nur die Virologen als Experten, auf die es ankam. Die empirischen Sozialwissenschaften sind kaum systematisch in die politische Entscheidungsfindung einbezogen worden. Doch es gibt auch eine Schw&auml;che der Sozialwissenschaften selbst, die einfach nicht schnell genug und politikorientiert genug reagiert haben. Das liegt auch an den Unterschieden in den Traditionen: In den Vereinigten Staaten, auch in Gro&szlig;britannien, haben die Sozialwissenschaften viel st&auml;rker ein Selbstverst&auml;ndnis, empirisch gest&uuml;tzte Analysen zur L&ouml;sung sozialer Probleme zu liefern. In London wurde die angesehene London School of Economics einst eigens gegr&uuml;ndet, um politische Reformprozesse sozialwissenschaftlich informiert zu unterst&uuml;tzen. An solchen Institutionen fehlt es in Deutschland weitgehend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2021-04\/soziale-ungleichheit-corona-krise-jens-beckert-soziologie\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein weiteres Indiz f&uuml;r das Versagen der Bundesregierung, die ihr Handeln in der Pandemie durch eine Handvoll dogmatischer Wissenschaftler bestimmen l&auml;sst.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Verwaltungsgericht Weimar kassiert Teile des &bdquo;Masken-Urteils&ldquo;<\/strong><br>\nZitate aus der Urteilsbegr&uuml;ndung: &bdquo;In erster Linie folgt das Gericht &ndash; ebenso wie die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung insgesamt und auch das Th&uuml;ringer Oberverwaltungsgericht (a.a.O., Juris-Rdnr. 112) &ndash; den Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI). Dies entspricht der zentralen Stellung dieses Instituts, die ihm der Gesetzgeber nach &sect; 4 IfSG bei der Einsch&auml;tzung des Infektionsgeschehens hinsichtlich &uuml;bertragbarer Krankheiten zuerkannt hat. (&hellip;) Das Robert Koch- Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen und sch&auml;tzt das Risiko f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung in Deutschland ein. Dabei werden in einem transparenten Verfahren die verf&uuml;gbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse umfassend ber&uuml;cksichtigt und entsprechende Daten umf&auml;nglich ausgewertet und zu Grunde gelegt (<a href=\"https:\/\/www.rki.de\/DE\/Content\/InfAZ\/N\/Neuartiges_Coronavirus\/Risikobewertung_Grundlage.html\">vgl. zu Einzelheiten<\/a>). (&hellip;) Das Gericht geht davon aus, dass die Auffassungen, die von einer Mehrzahl von Sachkundigen geteilt werden, das notwendige Ma&szlig; an Plausibilit&auml;t und sachlicher Richtigkeit f&uuml;r sich haben. Das Gericht &uuml;bersieht dabei nicht, dass es au&szlig;erdem eine Vielzahl von sehr unterschiedlichen Einzelmeinungen gibt. Diese Vielfalt ist Ausdruck einer laufenden wissenschaftlichen Diskussion, die angesichts der Ungewissheiten und dynamischen Entwicklungen in der wissenschaftlichen Forschung zum neuartigen Coronavirus notwendig ist und dem Umstand Rechnung tr&auml;gt, dass die Bewertungen st&auml;ndig kritisch zu hinterfragen sind und fortdauernder &Uuml;berpr&uuml;fung bed&uuml;rfen. Eine solche Meinungsvielfalt stellt aber die Bedeutung insbesondere der Einsch&auml;tzungen des Robert Koch-Instituts nicht in Frage. (&hellip;) Angemerkt sei, dass sich auch das Amtsgericht Weimar in dem erw&auml;hnten Beschluss vom 8. April 2021 auf solche Einzelmeinungen st&uuml;tzt, die das Amtsgericht durch die Bestellung bestimmter Personen als Gutachter bewusst ausgew&auml;hlt hat. Dabei handelt es sich um Personen, die in der wis- senschaftlichen Diskussion gerade keinen R&uuml;ckhalt haben (vgl. z. B. <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/corona-pandemie-wissenschaftler-die-corona-leugnen.680.de.html?dram:article_id=493048\">zu dem auch von den Antragstellern zitierten Gutachtern Kuhbandner<\/a>). (&hellip;) Durchgreifende gesundheitliche Bedenken, die gerade auch bei j&uuml;ngeren Kindern im Grundschulalter generell gegen eine Tragepflicht sprechen k&ouml;nnten, kann das Gericht nicht erkennen (so auch OVG M&uuml;nster, Beschluss vom 09.03.2021, 13 B 266\/21.NE, Ju- ris-Rdnr. 53 ff).&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vgwe.thueringen.de\/webthfj\/webthfj.nsf\/C9FA973BC8E87282C12586BD003B4BA0\/$File\/21-8E-00416-B-A.pdf?OpenElement%20\">Verwaltungsgericht Weimar <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Das VG Weimar bescheinigt dem RKI, &bdquo;in einem transparenten Verfahren&ldquo; w&uuml;rden &bdquo;die verf&uuml;gbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse umfassend ber&uuml;cksichtigt&ldquo;. Nun ja. Zur Diffamierung des Sachverst&auml;ndigen und Psychologie-Professors Christof Kuhbander wird auf einen tendenzi&ouml;sen Beitrag im Deutschlandfunk verwiesen: Die Grundlage dieses Beitrags sind Vorw&uuml;rfe einer anonymen Studentin an der Uni Regensburg. Nun ja. Man sollte zur abschlie&szlig;enden Bewertung des &bdquo;Masken-Urteils&ldquo; des Familiengerichts Weimar abwarten, ob im beantragten m&uuml;ndlichen Verfahren in der Sache solche inhaltlichen Begr&uuml;ndungen Bestand haben werden. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Steigende Heizkosten: Union blockiert Entlastung von 23 Millionen Mietern<\/strong><br>\nSeit Jahresbeginn wird eine Abgabe von 25 Euro pro emittierter Tonne Kohlenstoffdioxid f&auml;llig. Ein Liter Heiz&ouml;l verteuert sich dadurch um rund acht Cent, eine Kilowattstunde Erdgas um 0,6 Cent. Nach derzeitiger Rechtslage sind die CO&#8322;-Kosten Preisbestandteil der Heizkosten und k&ouml;nnen von Vermietern uneingeschr&auml;nkt auf die rund 23 Millionen Haushalte abgew&auml;lzt werden, die in Deutschland zur Miete wohnen.<br>\nDie Gro&szlig;e Koalition wollte das eigentlich &auml;ndern. Nach SPIEGEL-Informationen machten sich vier von f&uuml;nf zust&auml;ndigen Bundesministerien daf&uuml;r stark, die zus&auml;tzlichen Kosten gleichm&auml;&szlig;ig zwischen Mietern und Vermietern aufzuteilen: das Bauministerium (CSU), das Umweltministerium (SPD), das Finanzministerium (SPD) und das Verbraucherschutzministerium (SPD).<br>\nEinzige Bedingung war, die Kosten f&uuml;r Vermieter auf 500 Euro pro Jahr zu begrenzen. Was offenbar kein Problem gewesen w&auml;re, da die durchschnittlichen j&auml;hrlichen Kosten laut ersten internen Berechnungen oft eher bei rund 130 Euro liegen.<br>\nDas Wirtschaftsministerium von Peter Altmaier (CDU) indes sperrte sich gegen diesen Ansatz. Es sorgt sich nach SPIEGEL-Informationen unter anderem um private Vermieter, die &uuml;ber wenig R&uuml;cklagen verf&uuml;gen. Deren Investitionsbereitschaft droht aus Altmaiers Sicht durch eine 50-50-Aufteilung gehemmt zu werden, sodass unterm Strich weniger saniert werden k&ouml;nnte &ndash; insbesondere auf dem Land, wo es &uuml;berdurchschnittlich viele private Vermieter gibt.<br>\nEbenso k&ouml;nnten mit einer pauschalen 50-50-L&ouml;sung ohne konkrete Sanierungsvorgaben Fehlanreize gesetzt werden. So k&ouml;nne man aktuell beobachten, dass manche Vermieter g&uuml;nstige Luftw&auml;rmepumpen in unged&auml;mmte H&auml;user einbauten, statt die Geb&auml;ude zu sanieren. Damit aber sei letztlich weder dem Klima geholfen noch den Mietern, deren Betriebskosten dennoch steigen w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/co-preis-fuers-heizen-union-blockiert-entlastung-von-mietern-a-5f4f9b27-6e3a-4450-97d9-1535ffddfd6e\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kr&auml;ftemessen am Schwarzen Meer<\/strong><br>\nP&uuml;nktlich zum Beginn des Gro&szlig;man&ouml;vers Defender Europe 21 legt ein hochrangiger US-General a.D. einen Zw&ouml;lf-Punkte-Plan zur Schw&auml;chung Russlands am Schwarzen Meer vor. Die Schwarzmeerregion ist Schwerpunkt der diesj&auml;hrigen Defender Europe-&Uuml;bung, an der auch die Bundeswehr teilnimmt. Wie Generalleutnant Ben Hodges, Ex-Kommandeur der U.S. Army Europe, in einem aktuellen Strategiepapier schreibt, sei Russland im Schwarzen Meer zu stark, als dass die NATO die &ldquo;Kontrolle&rdquo; gewinnen k&ouml;nne; sie solle es daher anstreben, die russische Schwarzmeerflotte &ldquo;verwundbar&rdquo; zu machen. Zur Zeit proben rund 28.000 Soldaten aus 21 NATO-Staaten und aus f&uuml;nf dem B&uuml;ndnis nahestehenden L&auml;ndern im Rahmen von Defender Europe 21 die Verlegung gro&szlig;er Truppen in Richtung Schwarzes Meer. Im vergangenen Jahr hatte der Schwerpunkt der Kriegs&uuml;bung auf der Ostseeregion gelegen, der wegen der immer weiter steigenden Spannungen zwischen dem Westen und Russland erh&ouml;hte geostrategische Bedeutung zukommt. Das Man&ouml;ver hatte die Spannungen zus&auml;tzlich verst&auml;rkt. &Auml;hnliches steht nun der Schwarzmeerregion bevor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8575\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Krim-Plattform&ldquo; und Atomwaffen<\/strong><br>\nWie die Ukraine diplomatischen Selbstmord begeht<br>\nDie diplomatische Strategie der Ukraine besteht schon seit Jahren darin, sich um jeden Preis in der internationalen Agenda pr&auml;sent zu halten &ndash; damit man das Land in der schnelllebigen Welt &bdquo;nicht vergisst&ldquo;. So verh&auml;lt es sich auch mit dem eigentlichen v&ouml;llig aussichtslosen Plan, die Krim in die Ukraine zur&uuml;ckzuholen. So arbeitet die Ukraine schon seit einem Jahr Schritt f&uuml;r Schritt an der Strategie zur &bdquo;R&uuml;ckf&uuml;hrung der Krim&ldquo;. Mit diesem Hirngespinst ist ein komplettes Ministerium betraut (Die ukrainische Traumstrategie zur Beendigung der Besatzung der Krim).<br>\nKernpunkt der Strategie sollte die &bdquo;Krim-Plattform&ldquo; sein &ndash; ein Gipfeltreffen unter Teilnahme der westlichen Staaten und der T&uuml;rkei. Bereits am 26. Februar hatte Pr&auml;sident Wladimir Selenski ein Dekret &bdquo;&uuml;ber die Deokkupation und Reintegration&ldquo; der Krim unterzeichnet, mit dem die Arbeit der &bdquo;Krim-Plattform&ldquo; offiziell begonnen hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/blog\/auslandsbericht\/krim-plattform-und-atomwaffen\/\">Buchkomplizen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Milit&auml;rische EU-Weltraumprogramm<\/strong><br>\nIn einer Pressemitteilung erkl&auml;rt die EU, der Rat habe seinen Standpunkt zum EU-Weltraumprogramm, f&uuml;r das 14,8 Mrd. Euro zwischen 2021 und 2027 bereitstehen soll, in erster Lesung akzeptiert. Das Programm k&ouml;nne nun z&uuml;gig r&uuml;ckwirkend zum 1. Januar in Kraft treten. Immer wieder wurde dabei kritisiert, insbesondere die beiden Weltraumprogramme Galileo und Copernicus w&uuml;rden nicht zuletzt milit&auml;rischen Zwecken dienen. Auch der Rat r&auml;umt die milit&auml;rische Relevanz der Weltraumprogramme in seinem Standpunkt unumwunden ein: &bdquo;Die Entwicklung der Weltraumwirtschaft ist seit jeher mit dem Bereich der Sicherheit verkn&uuml;pft. In vielen F&auml;llen haben die Ausr&uuml;stung, Komponenten und Instrumente, die in der Weltraumwirtschaft zum Einsatz kommen, sowie Weltraumdaten und -dienste einen doppelten Verwendungszweck. Die Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Union ist jedoch im Rahmen der Gemeinsamen Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik im Einklang mit Titel V des Vertrags &uuml;ber die Europ&auml;ische Union (EUV) festgelegt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2021\/04\/21\/militaerische-eu-weltraumprogramm\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>EU-Einigung auf schwaches 55-Prozent-Klimaziel<\/strong><br>\nEU-Parlament und EU-Staaten haben sich nach mehrst&uuml;ndigen Verhandlungen am Morgen auf ein neues Klimaziel f&uuml;r 2030 geeinigt. Die Treibhausgasemissionen sollen gegen&uuml;ber 1990 um 55 Prozent sinken. Sein 60-Prozent-Ziel konnte das Parlament nicht durchsetzen.<br>\nNach 15 Stunden Verhandlungen haben sich am heutigen Mittwochmorgen das Europ&auml;ische Parlament und die EU-Staaten auf ein neues Klimaziel geeinigt. Danach sollen die CO2-Emissionen bis 2030 nicht wie bisher um 40, sondern um 55 Prozent sinken, verglichen mit 1990.<br>\nEU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen begr&uuml;&szlig;te die Einigung. &ldquo;Unser politisches Versprechen, bis 2050 der erste klimaneutrale Kontinent zu werden, ist nun auch eine rechtliche Verpflichtung&rdquo;, sagte von der Leyen. Das Klimagesetz bringe die EU auf einen gr&uuml;nen Weg und sei ein verbindliches Versprechen f&uuml;r kommende Generationen. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Die europ&auml;ischen Entscheidungstr&auml;ger haben eine historische Chance verpasst, angemessen auf die Klimakrise zu reagieren&rdquo;, sagte Wendel Trio von CAN Europe. Das Klimagesetz trage nicht dazu bei, dass die EU die angestrebte F&uuml;hrungsrolle bei den globalen Bem&uuml;hungen zur Bek&auml;mpfung der Klimakrise ausf&uuml;llen k&ouml;nne.<br>\nNach Angaben der EU konnte sie ihre Emissionen bis 2019 um 24 Prozent im Vergleich zu 1990 senken. Um das neue Klimaziel bis 2030 zu erreichen, m&uuml;ssten die EU-Staaten ihre Ambitionen also deutlich steigern &ndash; und das in gerade mal einer Dekade.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/europaische-union\/eu-einigung-auf-schwaches-55-prozent-klimaziel\">Klimareporter<\/a>\n<p><strong>dazu: Weniger Zertifikate sind mehr f&uuml;rs Klima<\/strong><br>\nNoch immer ist die Zahl &uuml;bersch&uuml;ssiger Zertifikate im Emissionshandel der EU viel zu hoch, sodass das Instrument die meiste Zeit kaum Wirksamkeit entfaltet. Die Umweltorganisation WWF will deshalb die Zahl der CO2-Zertifikate deutlich senken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/europaische-union\/weniger-zertifikate-sind-mehr-fuers-klima\">Klimareporter<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Experte sagt n&auml;chste Nuklearkatastrophe wie in Fukushima voraus<\/strong><br>\nJapan liegt im &bdquo;Ring of Fire&ldquo;, einer Region um einen Gro&szlig;teil des Randes des Pazifischen Ozeans, in der Vulkanausbr&uuml;che und Erdbeben h&auml;ufig sind. Der Bau von Atomreaktoren in Japan ist daher schon an und f&uuml;r sich ein hochriskantes Unterfangen. Wenn Atomkraft-Betreiber dann noch unzuverl&auml;ssig sind und Sicherheitsstandards unterlaufen, potenziert dies das Risiko weiter.<br>\nEin Jahr nach Fukushima kam dann auch eine Untersuchung durch ein japanisches Parlamentsgremium zu dem Schluss, dass die Katastrophe &bdquo;obwohl durch diese katastrophalen Ereignisse ausgel&ouml;st, zutiefst von Menschen gemacht&ldquo; sei. Begr&uuml;ndet wurde dies mit &bdquo;einer Vielzahl von Fehlern und vors&auml;tzlicher Fahrl&auml;ssigkeit&ldquo; in der Anlage von Fukushima.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/panorama\/experte-prophezeit-weitere-nuklearkatastrophe-wie-in-fukushima-90467966.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der Fall George Floyd: Amerikas Justizwesen ist kaputt<\/strong><br>\nDie amerikanische Politik bleibt in ihrer &Uuml;bertreibungsspirale gefangen. Deshalb wird es auch nach dem Mordurteil in Minneapolis nicht zu den Reformen kommen, die das Land so dringend braucht.<br>\nAm Dienstag war es die Demokratin Nancy Pelosi, die unfreiwillig zeigte, wie heillos die amerikanische Politik in ihrer &Uuml;bertreibungsspirale gefangen ist. In ihrer Erleichterung &uuml;ber das Geschworenenurteil gegen den fr&uuml;heren Polizisten Derek Chauvin wegen der Ermordung des Afroamerikaners George Floyd sagte die &bdquo;Sprecherin&ldquo; des Repr&auml;sentantenhauses: &bdquo;Danke, George Floyd, dass du dein Leben f&uuml;r die Gerechtigkeit geopfert hast.&ldquo;<br>\nDer Versuch einer erfahrenen Spitzenpolitikerin, den vor knapp einem Jahr bei einem brutalen Polizeieinsatz get&ouml;teten Floyd zum M&auml;rtyrer zu erkl&auml;ren, ist zynisch. Nicht minder zynisch jedenfalls als alle Versuche von konservativer Seite, das Urteil nun zum Beleg daf&uuml;r zu erkl&auml;ren, dass es keinen Handlungsbedarf im Kampf gegen Rassismus und Polizeigewalt gebe, weil die Justiz ja offenkundig funktioniere. [&hellip;]<br>\nDie Direktwahl von Polizisten, Staatsanw&auml;lten und Richtern; die Finanzierung des Justizwesens durch Geb&uuml;hren, die entlassene Straft&auml;ter auf legalem Weg kaum aufbringen k&ouml;nnen; das krude Kautionswesen, das zu viel h&auml;rteren Strafen f&uuml;r Arme f&uuml;hrt; die Wirtschaftsinteressen privater Gef&auml;ngnisbetreiber und viele weitere Faktoren sind die Ursachen einer kolossalen gesellschaftlichen Unwucht. Hinzu kommt die Gewaltaffinit&auml;t in einem Land, das aus der Frage, ob Kriegswaffen auf die Stra&szlig;en geh&ouml;ren, einen ideologischen Lackmustest gemacht hat. Nein, leicht haben es Polizisten in dieser Gesellschaft nicht. Ihre Ausbildung l&auml;sst vielerorts dennoch zu w&uuml;nschen &uuml;brig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/von-trump-zu-biden\/mord-an-george-floyd-das-justizwesen-der-usa-ist-kaputt-17304612.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das Letzte: &ldquo;Die Corona-Proteste sind eine rechtsradikale Sammlungsbewegung&rdquo;<\/strong><br>\nJ&ouml;rg Reichel ist ver.di Gewerkschaftler und Landesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in Berlin-Brandenburg.<br>\nJ&ouml;rg Reichel: Die Corona-Proteste sind eine rechtsradikale Sammlungsbewegung mit unterschiedlichen Akteur:innen der Neuen Rechten. Die Proteste haben sich in den letzten 12 Monaten von Berlin &uuml;ber Baden-W&uuml;rttemberg in vier Phasen zu einem bundesweiten Protest entwickelt. Seit dem Beginn der Versammlungen in Berlin am 28.3.2020 haben zentrale Akteur:innen des Rechtsradikalismus, Reichsb&uuml;rger:innen, Shoa-Leugner:innen und rechtsoffene bis rechtsradikale Influencer:innen die Versammlungen in ihrer Au&szlig;enwirkung und politischen Botschaft gepr&auml;gt.<br>\nFaktisch wird seit 12 Monaten bundesweit auf fast jeder Versammlung der Corona-Proteste die Shoa relativiert oder instrumentalisiert, um sich selbst zum Opfer zu erkl&auml;ren. Massive Verbreitung finden auch Verschw&ouml;rungsmythen, die auf antisemitische Weltbilder aufbauen und Feindbilder markieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-Corona-Proteste-sind-eine-rechtsradikale-Sammlungsbewegung-6022346.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Ein in dieser Pauschalisierung unseri&ouml;ses und sehr befremdliches Urteil &uuml;ber eine sehr heterogene Protestbewegung. Lesen Sie zu der merkw&uuml;rdigen Rolle, die teils f&uuml;hrende Gewerkschafter seit Corona einnehmen, auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71735\">&ldquo;Die &sbquo;Erm&auml;chtigung&rsquo;&ldquo; und das dr&ouml;hnende Schweigen der &sbquo;Zivilgesellschaft&rsquo;<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71460\">&ldquo;Unteilbar und die &lsquo;antisemitisch konnotierten Verschw&ouml;rungserz&auml;hlungen&rsquo; der &lsquo;Pandemieleugner*innen&lsquo;&ldquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-71781","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71781","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=71781"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71781\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":71783,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71781\/revisions\/71783"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=71781"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=71781"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=71781"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}