{"id":71852,"date":"2021-04-23T17:07:05","date_gmt":"2021-04-23T15:07:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71852"},"modified":"2021-04-23T17:38:29","modified_gmt":"2021-04-23T15:38:29","slug":"hinweise-des-tages-ii-486","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71852","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71852#h01\">In der Angstst&ouml;rung gefangen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71852#h02\">Von der Pflicht des &ouml;ffentlichen Intellektuellen &ndash; Offener Brief an Richard David Precht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71852#h03\">Corona-Ma&szlig;nahmen: Steinmeier bremst mit Blitz-Unterschrift Karlsruhe aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71852#h04\">Der dunkle Fleck im Infektionsschutzgesetz <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71852#h05\">FFP2-Masken bei Amazon unerw&uuml;nscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71852#h06\">&bdquo;Man muss es Menschen einfacher machen, gute Entscheidungen zu treffen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71852#h07\">Wirecard-Skandal: &bdquo;Schallende Ohrfeige f&uuml;r EY&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71852#h08\">Finanzmarkt-Regulierung: EU reagiert auf Blackrock-Skandal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71852#h09\">Steuerlich Umverteilen st&auml;rkt Besch&auml;ftigte, Familien und den Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71852#h10\">Negative Zinsen: Bund verdient durchs Schuldenmachen Milliarden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71852#h11\">Ausbildungsplatzgarantie &ndash; Niemand darf zur&uuml;ckbleiben!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71852#h12\">Propaganda in Aserbaidschan: Ausgestellter Hass<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71852#h13\">Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Argentinien und Bolivien gegen Klagen von Konzernen bei Schiedsgericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71852#h14\">Die Kommissare sind machtlos gegen die nationalen Lobbyisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71852#h15\">Wechsel zum Autokonzern: Ex-Staatssekret&auml;rin Katrin Suder als VW-Vorst&auml;ndin im Gespr&auml;ch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71852#h16\">Masken-Aff&auml;re: Immer mehr Profiteure<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>In der Angstst&ouml;rung gefangen<\/strong><br>\n#allesdichtmachen Was ist hier zynisch? &Uuml;ber die Videos von Jan Josef Liefers und anderen Schauspielern zur Corona-Politik sowie die Reaktionen [&hellip;]<br>\nViele finden das nicht witzig. Mehr noch: Sie finden die Aktion #allesdichtmachen, in der sich Bruchs Video findet, zynisch. &bdquo;Bekannte, gesch&auml;tzte Schauspielerinnen und Schauspieler k&auml;mpfen mit ekliger Ironie gegen Corona-Ma&szlig;nahmen. Ich kann das gar nicht glauben. Das ist grauenhaft. Nicht nur von der Zielrichtung her, sondern vor allem in der Form&ldquo;, twitterte Stefan Niggemeier.<br>\nErnsthaft jetzt?<br>\nNiggemeier ist ein kluger, besonnener Mensch. Aber auch er kann sich eine k&uuml;nstlerische Aktion, ob gelungen oder nicht, offenbar nur noch als Veranstaltung von Aktivisten vorstellen, die gegen oder f&uuml;r &bdquo;etwas k&auml;mpfen&ldquo;. Kunst, ob gelungen oder nicht, setzt sich aber erst einmal mit etwas auseinander. Der Schauspieler Volker Bruch zum Beispiel mit dem Megathema Angst. Und mit der Politik der Angst. Ich vermute, dass Bruch die Ma&szlig;nahmen des Lockdowns nicht f&uuml;r besonders sinnvoll h&auml;lt. Aber er sagt es nicht. Weil er eben nicht in Aktivismus macht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/michael-angele\/in-der-angststoerung-gefangen\">der Freitag<\/a>\n<p><strong>dazu: #allesdichtmachen: Den deutschen Schauspielern platzt in der Pandemie die Hutschnur<\/strong><br>\nMehr als 50 Film- und Fernsehschauspieler verabreden sich zu einer gemeinsamen Protestaktion gegen die staatliche Corona-Politik. Es gibt laute Zustimmung, entsetzte Ablehnung &ndash; und eine fatale Unlust, sich mit Zwischent&ouml;nen auseinanderzusetzen. [&hellip;]<br>\nDie w&uuml;tende Ablehnung der professionell gemachten Kampagne liess nicht lange auf sich warten. Sie best&auml;tigt, dass die grundlegende Einsch&auml;tzung der Schauspieler zutrifft: Das freie Wort und die Freiheit der Kunst stehen in pandemischen Zeiten unter erh&ouml;htem Rechtfertigungsdruck.<br>\nDie Beitr&auml;ge karikieren die politische Rhetorik dieser Tage und m&uuml;nden oft in die Botschaft: &laquo;Bleiben Sie gesund und unterst&uuml;tzen Sie die Corona-Massnahmen.&raquo; Die Appelle der Regierung an das Gemeinwohl, die Solidarit&auml;t und den Gehorsam werden als subtiles Mittel gedeutet, eine Gesellschaft auf Linie zu bringen und den Menschen ihren Eigensinn auszutreiben. Vor grotesken und absurden Zuspitzungen scheuen sie nicht zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/allesdichtmachen-den-deutschen-schauspielern-platzt-in-der-pandemie-die-hutschnur-ld.1613530\">NZZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Von der Pflicht des &ouml;ffentlichen Intellektuellen &ndash; Offener Brief an Richard David Precht<\/strong><br>\nIch frage mich, in welchem medialen Paralleluniversum Sie das letzte Jahr verbracht haben. Sie bauen da einen Popanz auf von querdenkenden, coronaleugnenden Staatsfeinden, die sich &bdquo;entpflichten&ldquo;. Sie legen sich einen Gegner zurecht, der mit ein paar Ohrfeigenargumenten l&auml;ssig zu erledigen ist. Sie &uuml;bergehen all die satisfaktionsf&auml;higen Protagonisten unter den Corona-Realisten. Oder sollte Ihnen wirklich vollst&auml;ndig entgangen sein, dass es etliche kritische Philosophen, Denker, Intellektuelle gibt, die keineswegs Leugner, Querulanten, &bdquo;Rechte&ldquo; sind, die aber mit guten, durchdachten Argumenten bestreiten, dass jene Killerseuchen-Realit&auml;t existiert, aus welcher Sie irgendwelche staatsb&uuml;rgerlichen Verpflichtungen herleiten? (&hellip;)<br>\nWas soll das? Warum richten Sie alle Aufmerksamkeit auf ein paar esoterische Neohippies, Reichsb&uuml;rger und schillernde Seelen, als w&auml;ren die allen Ernstes die Opposition, die es zu widerlegen gilt. Sie verschwenden kein einziges Wort an die Argumente der rationalen Demonstranten, der kritischen Wissenschaftler und Aufkl&auml;rer, der &bdquo;b&uuml;rgerlichen&ldquo; Staatsb&uuml;rger, welche keineswegs gegen den Staat sind, sondern &ndash; im Gegenteil &ndash; den Staat verteidigen gegen die, die ihn missbrauchen. (&hellip;)<br>\nOffen gestanden: Ich bin versucht, Ihr Buch Satz f&uuml;r Satz zu kommentieren, und all Ihren Argumenten meine Sicht der Dinge gegen&uuml;berzustellen, &uuml;ber das Tocqueville-Dilemma zu meditieren und das B&ouml;ckenf&ouml;rde-Diktum zu diskutieren, aber f&uuml;r solche Exzesse der Philosophierlust ist hier kein Platz, und letztlich geht es eh nur um die eine entscheidende Frage, auf die alle Corona-Diskussionen immer zulaufen, die eine Frage, die &uuml;ber Sinn und Unsinn des Infektionsschutzgesetzes und der Ma&szlig;nahmen entscheidet, die eine Frage, mit deren Beantwortung auch die Plausibilit&auml;t Ihres ganzen Buches (abgesehen vom letzten Kapitel) steht und f&auml;llt &ndash; und diese Frage lautet: Wie bedrohlich, wie gef&auml;hrlich, wie &bdquo;schlimm&ldquo; ist dieses Virus und das von ihm verursachte Krankheitsgeschehen denn tats&auml;chlich?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fluegel-und-pranke.de\/von-der-pflicht-des-oeffentlichen-intellektuellen\/\">Fl&uuml;gel und Pranke<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Lesen Sie zu der von vielen Intellektuellen in der Corona-Krise gespielten fragw&uuml;rdigen Rolle auch &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71735\">Die &sbquo;Erm&auml;chtigung&rsquo;&ldquo; und das dr&ouml;hnende Schweigen der &sbquo;Zivilgesellschaft&lsquo;<\/a>&rdquo; sowie &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68101\">Der Staatsphilosoph vor der roten Ampel<\/a>&rdquo; und  &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69497\">K&uuml;nstler und Corona-Kritik: Wo seid ihr alle hin?<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Corona-Ma&szlig;nahmen: Steinmeier bremst mit Blitz-Unterschrift Karlsruhe aus<\/strong><br>\nEin Student wollte einen Eilantrag gegen das neue Infektionsschutzgesetz einbringen &ndash; doch Bundespr&auml;sident Steinmeier kam ihm zuvor.<br>\nEin 20-j&auml;hriger Jura-Student wollte das umstrittene Infektionsschutzgesetz mit einem Eilantrag vor dem Bundesverfassungsgericht stoppen: Benjamin Stibi reichte den Antrag um 13.20 Uhr ein. Er sagte dieser Zeitung, er &bdquo;habe beantragt, die Unterzeichnung des Gesetzes durch den Bundespr&auml;sidenten zu verhindern&ldquo;. Doch die Verhinderung auf dem Rechtsweg &uuml;ber Karlsruhe misslang. Stibi: &bdquo;Ungef&auml;hr eine Stunde sp&auml;ter hat der Bundespr&auml;sident unterzeichnet. Um 15.55 Uhr habe ich beantragt, die Verk&uuml;ndung im Bundesgesetzblatt (BGBL) zu untersagen. Kurze Zeit danach wurde das Gesetz verk&uuml;ndet.&ldquo; Stibi m&ouml;chte allerdings nicht aufgeben. Er wolle nun beantragen, &bdquo;das Inkrafttreten zu verhindern&ldquo;. Bis zum sp&auml;ten Donnerstagnachmittag habe er noch keine Antwort des BVerfG bekommen, wisse aber, dass seine Faxe dort eingegangen seien.<br>\nStibi: &bdquo;Der Bundespr&auml;sident hat trotz Vorliegens meines Antrags das 4. BevSchG bereits ausgefertigt &ndash; scheinbar wurde nicht zwischen dem Bundesverfassungsgericht und ihm kommuniziert. Der kurze zeitliche Abstand zwischen dem Ende der Bundesratssitzung und der Ausfertigung zeigt meiner Ansicht nach, dass der Bundespr&auml;sident seiner Pr&uuml;fungskompetenz nicht verantwortungsvoll nachgekommen ist. Ich habe nun meinen Antrag dahingehend umgestellt, dass die Verk&uuml;ndung im Bundesgesetzblatt unterbunden werden soll.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/steinmeier-bremst-mit-blitz-unterschrift-karlsruhe-aus-li.154625\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der dunkle Fleck im Infektionsschutzgesetz<\/strong><br>\nProduktion in den Betrieben kaum eingeschr&auml;nkt, Schutzma&szlig;nahmen kaum umgesetzt<br>\nDas in dieser Woche von Bundestag und Bundesrat zum wiederholten Male binnen eines Jahres novellierte Infektionsschutzgesetz (IfSG) beinhaltet keine Vorgaben an Unternehmen und verzichtet auf Schutzbestimmung f&uuml;r die Belegschaften. Ignoriert werden die Erkenntnisse von Aerosolforschern. &ldquo;Drinnen lauert die Gefahr&rdquo;, hatten schlie&szlig;lich f&uuml;hrende K&ouml;pfe der Gesellschaft f&uuml;r Aerosolforschung (GAeF) in einem offenen Brief an die Bundesregierung konstatiert. &ldquo;Die &Uuml;bertragung der Sars-CoV-2-Viren findet fast ausnahmslos in Innenr&auml;umen statt&rdquo;, hie&szlig; es darin, betroffen seien Schulen und B&uuml;ros. Sie fordern daher ein Umdenken in der Pandemie.<br>\n&ldquo;Verpflichtende Ma&szlig;nahmen f&uuml;r Arbeitgeber, um die Menschen bei der Aus&uuml;bung ihrer Berufe besser zu sch&uuml;tzen&rdquo;, fordert auch Achim Kessler, gesundheitspolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag. &ldquo;Wer so vorgeht, opfert Freiheitsrechte, das Vertrauen in die Politik und wichtige Sparten der kleinen und mittleren Unternehmen f&uuml;r die Profitinteressen von Gro&szlig;konzernen&rdquo;, bem&auml;ngelt S&ouml;ren Pellmann, Leipziger Bundestagsabgeordneter der gleichen Fraktion.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Der-dunkle-Fleck-im-Infektionsschutzgesetz-6026313.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>FFP2-Masken bei Amazon unerw&uuml;nscht<\/strong><br>\nDer Onlineh&auml;ndler Amazon hat nach Recherchen von NDR, WDR und &ldquo;SZ&rdquo; Mitarbeitern in einem Werk in Norddeutschland verboten, w&auml;hrend der Arbeitszeit FFP2-Masken zu tragen. Der Grund sind offenbar h&auml;ufigere Pausen.<br>\nDer Aushang im Amazon-Lager in Winsen an der Luhe war eindeutig: Bei der OP-Maske war ein gr&uuml;ner Haken angebracht, die FFP2-Maske dagegen war rot durchgestrichen. Im Februar teilte Amazon den Besch&auml;ftigten mit diesem Aushang mit, dass ausschlie&szlig;lich medizinische Einwegmasken, auch &ldquo;OP-Masken&rdquo; genannt, getragen werden d&uuml;rften. Recherchen von NDR, WDR und &ldquo;S&uuml;ddeutscher Zeitung&rdquo; weisen darauf hin, dass sich an dieser Praxis nichts ge&auml;ndert hat. Dem ARD-Magazin Panorama liegt ein weiterer &auml;hnlich lautender Aushang aus dem April vor, au&szlig;erdem Aussagen betroffener Mitarbeitender. Tats&auml;chlich verst&ouml;&szlig;t diese Praxis bisher nicht gegen geltende Vorschriften oder Gesetze, da auch OP-Masken erlaubt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/masken-arbeitsplatz-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Man muss es Menschen einfacher machen, gute Entscheidungen zu treffen&ldquo;<\/strong><br>\nGute Gesundheitsentscheidungen zu treffen ist nicht einfach: Es setzt voraus, dass man relevante Gesundheitsinformationen finden, verstehen und bewerten, daraus konkrete Entscheidungen ableiten und diese schlie&szlig;lich auch umsetzen kann. Fachleute bescheinigen Menschen, die diese Aufgabe gut meistern, eine hohe pers&ouml;nliche Gesundheitskompetenz. Die zu erreichen, ist f&uuml;r viele aber ziemlich schwierig. Seit einigen Jahren r&uuml;ckt deshalb eine ganz andere Perspektive in den Blick: Warum k&ouml;nnen sich nicht das Gesundheitssystem und seine Organisationen so ver&auml;ndern, dass gute Gesundheitsentscheidungen viel leichter werden?<br>\n&Uuml;ber dieses Konzept der &bdquo;organisationalen Gesundheitskompetenz&ldquo; haben wir mit Eva Maria Bitzer gesprochen. Sie ist Professorin f&uuml;r Medizin in der Gesundheitsp&auml;dagogik an der P&auml;dagogischen Hochschule Freiburg und forscht seit vielen Jahren zum Thema. Sie ist au&szlig;erdem erste stellvertretende Vorsitzende im Deutschen Netzwerk Gesundheitskompetenz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.riffreporter.de\/de\/wissen\/interview-bitzer-gesundheitskompetenz-entscheidungen\">Riffreporter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wirecard-Skandal: &bdquo;Schallende Ohrfeige f&uuml;r EY&ldquo;<\/strong><br>\nDer Bericht des Sonderermittlers zu Wirecard wirft laut SPD kein gutes Licht auf die Wirtschaftspr&uuml;fer EY. Mehr als zehn Jahre habe die Gesellschaft die Bilanzen testiert.<br>\nF&uuml;r die SPD ist der Fall Wirecard ein Wirtschaftspr&uuml;fer-Skandal. Der Bericht von Sonderermittler Martin Wambach sei eine schallende Ohrfeige f&uuml;r die Wirtschaftspr&uuml;fer EY, sagte ihr Obmann im Untersuchungsausschuss, Jens Zimmermann, am Dienstag in Berlin. Mehr als zehn Jahre habe die Gesellschaft die Bilanzen testiert. Wenn am Ende 1,9 Milliarden Euro in den B&uuml;chern fehlten, k&ouml;nne bei der Pr&uuml;fung nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein. Jedes der elf Fazite des Berichtes betone erhebliche M&auml;ngel. Es werde eine grunds&auml;tzlich fehlende kritische Grundhaltung best&auml;tigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirecard-skandal-schallende-ohrfeige-fuer-ey-17303193.html\">FAZ<\/a>\n<p><strong>dazu: Finanzstaatssekret&auml;r Kukies: Zu sp&auml;t zur Wirecard-Party<\/strong><br>\n&raquo;Haben wir das aufgekl&auml;rt?&laquo;, wollte Finanzstaatssekret&auml;r J&ouml;rg Kukies wissen &ndash; kurz darauf war Wirecard pleite. Im Untersuchungsausschuss sollte er jetzt erkl&auml;ren, warum das Ministerium nicht fr&uuml;her handelte.<br>\nDem Chef von Wirecard ist J&ouml;rg Kukies so nahegekommen wie wenige andere Politiker. Am 5. November 2019 traf der Staatssekret&auml;r im Bundesfinanzministerium auf Markus Braun, den mittlerweile inhaftierten Vorstandsvorsitzenden des Skandalkonzerns. Es war Brauns 50. Geburtstag.<br>\nVon einer Feier konnte jedoch keine Rede sein, erz&auml;hlte Kukies am Mittwochabend den Mitgliedern des Wirecard-Untersuchungsausschusses. Er habe von Brauns Jubil&auml;um nichts gewusst und dieser habe es auch nicht erw&auml;hnt. Das Treffen in der Wirecard-Zentrale im M&uuml;nchner Vorort Aschheim sei auch sonst &raquo;unspektakul&auml;r&laquo; verlaufen, man habe &uuml;ber Fachthemen wie Kryptow&auml;hrungen oder Fremdkapitalfinanzierung gesprochen. Zu Betrugsvorw&uuml;rfen gegen Wirecard, die zu diesem Zeitpunkt bereits im Raum standen, habe er hingegen nichts Neues erfahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/wirecard-joerg-kukies-vor-untersuchungsausschuss-zu-spaet-zur-wirecard-party-a-1ebdf9c0-7f8a-4f9f-89da-77e4b8f7142f\">DER SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Merkel Warned of Wirecard-Fugitive Link in Cell-Phone Software<\/strong><br>\nThe German government must ensure its communications systems are secure following the emergence of a link between a provider of encryption services and the fugitive former Wirecard AG executive Jan Marsalek, according to lawmakers.<br>\nAt a parliamentary hearing Friday into the 2020 collapse of the payments company, Fabio de Masi, a lawmaker from left-wing party Die Linke, said that the main shareholder in software company Virtual Solution AG is &ldquo;in contact with Marsalek,&rdquo; citing an unnamed aide to the former Wirecard executive.<br>\nDe Masi asked Chancellor Angela Merkel if she was aware of the use of software by Virtual Solution in government communication devices &mdash; including her own &mdash; and of a link between the company and Marsalek. &ldquo;I&rsquo;m not familiar with Virtual Solution; I do have such a phone,&rdquo; she said.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2021-04-23\/merkel-warned-of-wirecard-fugitive-link-in-cell-phone-software\">Bloomberg<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Finanzmarkt-Regulierung: EU reagiert auf Blackrock-Skandal<\/strong><br>\nDie Kommission l&auml;sst sich vom gr&ouml;&szlig;ten Verm&ouml;gensverwalter der Welt beraten. Das kritisieren viele Abgeordnete. Nun erw&auml;gt die Beh&ouml;rde, die Ausschreibungsregeln zu versch&auml;rfen.<br>\nDie EU-Kommission reagiert auf die Emp&ouml;rung nach einer umstrittenen Auftragsvergabe: Die Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde erw&auml;gt, die Vorschriften &uuml;ber Interessenskonflikte bei Auftragnehmern klarer zu fassen. Dies teilte die Kommission nun der EU-B&uuml;rgerbeauftragten mit sowie einigen Europaabgeordneten, die eine entsprechende Anfrage gestellt hatten. Streitpunkt ist eine Studie dazu, wie die EU gr&uuml;ne und soziale Ziele in die Bankenregulierung einflie&szlig;en lassen kann. Die Beh&ouml;rde erteilte den Auftrag daf&uuml;r im M&auml;rz vorigen Jahres an Blackrock, den gr&ouml;&szlig;ten Verm&ouml;gensverwalter der Welt. Die Amerikaner stachen acht Konkurrenten aus, auch weil ihr Angebot mit 280 000 Euro sehr g&uuml;nstig war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/blackrock-eu-studie-o-reilly-1.5270878\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Steuerlich Umverteilen st&auml;rkt Besch&auml;ftigte, Familien und den Staat<\/strong><br>\nDer DGB hat diese Woche sein steuerpolitisches Gesamtkonzept vorgestellt. Die zahlreichen konkreten Vorschl&auml;ge zeigen, wie 95 Prozent der Steuerpflichtigen um rund 30 Milliarden Euro im Jahr entlastet werden k&ouml;nnen, w&auml;hrend die &ouml;ffentliche Hand gleichzeitig rund 60 Milliarden Euro zus&auml;tzlich einnimmt.<br>\nDreh und Angelpunkt ist ein gerechterer Einkommensteuertarif: Ein deutlich h&ouml;herer Grundfreibetrag sorgt daf&uuml;r, dass gerade untere und mittlere Einkommen entlastet werden. Ein h&ouml;herer Spitzensteuersatz, den aber auch tats&auml;chlich nur Spitzenverdiener zahlen m&uuml;ssen, nimmt diejenigen in die Pflicht, die es sich ohne Probleme leisten k&ouml;nnen.<br>\nDaneben finden sich im Konzept auch steuerpolitische Ma&szlig;nahmen, die f&uuml;r die Mehrzahl der Familien mit Kindern (siehe Tabelle), f&uuml;r &Auml;ltere, Pendlerinnen und Pendler und Menschen im Bezug von Lohnersatzleistungen eine deutliche finanzielle Erleichterung w&auml;ren. Ebenso enth&auml;lt das Papier detaillierte Vorschl&auml;ge, um die steuerrechtlichen H&uuml;rden zu beseitigen, die vor allem Frauen bei der Ausweitung ihrer Erwerbst&auml;tigkeit im Wege stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++80e12544-a353-11eb-bb7c-001a4a160123\">DGB klartext<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Negative Zinsen: Bund verdient durchs Schuldenmachen Milliarden<\/strong><br>\nBei der Aufnahme von Schulden Geld verdienen: Diese Vorstellung mutet skurril an. Tats&auml;chlich hat der Bund so zwei Milliarden Euro gemacht. Doch wie geht das?<br>\nDer Bund hat im ersten Quartal dank Negativzinsen eine Milliardensumme beim Schuldenmachen eingestrichen. Bei der Emission von Anleihen und anderen Kapitalmarktinstrumenten zur Finanzierung des Haushalts einschlie&szlig;lich Sonderverm&ouml;gen fielen Einnahmen in H&ouml;he von rund zwei Milliarden Euro an. Das geht aus einem Schreiben von Finanzstaatssekret&auml;rin Sarah Ryglewski auf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Fabio De Masi von der Linkspartei hervor, das der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag vorliegt.<br>\n&ldquo;Der Bund verdient auch in diesem Jahr kr&auml;ftig Geld mit dem Schuldenmachen&rdquo;, sagte De Masi und erg&auml;nzte mit Blick auf den Bundesfinanzminister: &ldquo;Die EZB macht ihren Job und h&auml;lt die Zinsen niedrig, damit Olaf Scholz keine Finanzierungsprobleme hat.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/news\/unternehmen-verbraucher\/id_89894844\/bund-verdient-durchs-schuldenmachen-milliarden-wie-funktioniert-das-.html?ml-d\">T-Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ausbildungsplatzgarantie &ndash; Niemand darf zur&uuml;ckbleiben!<\/strong><br>\nEs mangelt an Ausbildungspl&auml;tzen. Corona versch&auml;rft das Problem. F&uuml;r die jungen Menschen ist das eine Trag&ouml;die. Doch auch Betriebe werden darunter leiden, wenn ihnen in Zukunft Fachkr&auml;fte fehlen. Mit einem Sofortprogramm des Landes und einer Ausbildungsplatzgarantie muss Abhilfe geschaffen werden, fordert das #schlaglicht 15\/2021 aus Niedersachsen. [&hellip;]<br>\nNun mag dieses Beispiel nicht repr&auml;sentativ sein. Aber es ist in Corona-Zeiten eine wichtige Erfolgsmeldung. Denn die Pandemie hat den Ausbildungsmarkt mit voller Wucht getroffen. Es ist mehr als nur ein blaues Auge. In Anbetracht der unsicheren Wirtschaftslage haben viele Betriebe ihre Ausbildungsbereitschaft deutlich reduziert. 2020 wurden in Niedersachsen nur 48.200 neue Ausbildungsvertr&auml;ge abgeschlossenen &ndash; ein Allzeittief! Gegen&uuml;ber dem Vorjahr ist ihre Zahl um mehr als 10 Prozent regelrecht eingebrochen. Im Vergleich der Fl&auml;chenl&auml;nder gab es nur in Hessen und Nordrhein-Westfalen noch gr&ouml;&szlig;ere R&uuml;ckg&auml;nge (siehe Grafik). Das ist ein extrem bitterer Platz auf dem Treppchen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++8b928bb6-a33c-11eb-bb7c-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Propaganda in Aserbaidschan: Ausgestellter Hass<\/strong><br>\n&bdquo;Park der Troph&auml;en&ldquo; hei&szlig;t ein neues Freilichtmuseum in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku. Damit soll der Sieg &uuml;ber Armenien zelebriert werden.<br>\n&bdquo;Park der Troph&auml;en&ldquo; (Spoils of War Museum) hei&szlig;t ein neues Freilichtmuseum in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku. Das Projekt geht auf Pr&auml;sident Ilham Alijew zur&uuml;ck, der meint, mit diesem bizarren Ausstellungspark den Sieg Aserbaidschans &uuml;ber Armenien im j&uuml;ngsten Krieg um die Region Bergkarabach geb&uuml;hrend w&uuml;rdigen zu m&uuml;ssen.<br>\nBereits im Dezember 2020 hatten Alijew und sein t&uuml;rkischer Verb&uuml;ndeter, Staatschef Recep Tayip Erdogan, ihren milit&auml;rischen Erfolg &uuml;ber Armenien in Baku mit einer gr&ouml;&szlig;eren Milit&auml;rparade zelebriert. Doch das reichte ihnen offenbar nicht.<br>\nIn der S&uuml;dkaukasusrepublik Aserbaidschan wird n&auml;mlich weiter gefeiert. Auf einem etwa f&uuml;nf Hektar gro&szlig;en Gel&auml;nde am Kaspischen Meer werden Waffen, Panzer, Artillerie, Raketen, Flugabwehrkanonen sowie Fahrzeuge ausgestellt, die die aserbaidschanische Armee w&auml;hrend des Krieges 2020 von armenischen Streitkr&auml;ften erbeutet hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Propaganda-in-Aserbaidschan\/!5768210\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Argentinien und Bolivien gegen Klagen von Konzernen bei Schiedsgericht<\/strong><br>\nWirtschaftsnobelpreistr&auml;ger Joseph Stiglitz und 100 weitere Experten wie Jeffrey Sachs haben in einem offenen Brief laufende Klagen von Konzernen gegen Argentinien und Bolivien wegen der Verstaatlichung der Rentensysteme scharf verurteilt. Sie warnen davor, dass &ldquo;verarmte B&uuml;rger und &auml;ltere Rentner reiche Finanzkonzerne entsch&auml;digen m&uuml;ssen&rdquo;. In der Rentenpolitik d&uuml;rfe es nicht darum gehen, &ldquo;Gewinne f&uuml;r private Versicherungsunternehmen zu sichern&rdquo;.<br>\nVor dem Internationale Zentrum zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten (ICSID), einem Schiedsgericht der Weltbank, m&uuml;ssen sich die beiden L&auml;nder wegen der R&uuml;ckverstaatlichung ihrer Rentensysteme verantworten.<br>\nArgentinien hatte im Jahr 2008 und Bolivien im Jahr 2009 die entsprechende Privatisierung r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht. Infolgedessen strebten Versicherungsunternehmen Klagen wegen ausgefallener potentieller Gewinne an. Das Verfahren von MetLife gegen Argentinien l&auml;uft seit 2018, das der niederl&auml;ndischen NN Insurance International seit Anfang 2020. Bolivien wird vor dem ICSID seit 2019 von der BBVA Bank verklagt.<br>\nDie Regierungen von Argentinien und Bolivien h&auml;tten mit der Verstaatlichung &ldquo;legitime Entscheidungen im Interesse ihrer B&uuml;rger getroffen, die als Teil der Souver&auml;nit&auml;t eines Landes respektiert werden m&uuml;ssen,&rdquo; so die Unterzeichner des Briefes. Es sei &ldquo;verwerflich&rdquo;, dass die Investitionsvertrags-Schiedsgerichtsbarkeit Konzernen erlaube, &ldquo;Streitschlichtungen gegen Regierungen &#8210; und letztlich gegen Menschen &#8210; zu initiieren, um weiter zu profitieren&rdquo;, betonten sie. Die Unterzeichner kritisieren auch die mangelnde Transparenz des Verfahrens.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2021\/04\/249853\/rente-argentinien-bolivien%20\">amerika 21<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Der Artikel zeigt sehr anschaulich, wer bei der Privatisierung von Rentensystemen und bei Investitionsschutzabkommen auf der Verliererseite steht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Kommissare sind machtlos gegen die nationalen Lobbyisten<\/strong><br>\nDie Einsch&auml;tzung von Erdgas als &ldquo;nachhaltig&rdquo; ist gute PR-Arbeit, aber Unsinn. Wie es nun mit dem Green Deal weitergehen muss.<br>\nAls Ursula von der Leyen, Pr&auml;sidentin der EU-Kommission, im Dezember 2019 den &bdquo;Green Deal&rdquo; f&uuml;r Europa ank&uuml;ndigte, wagte sie k&uuml;hne Vergleiche. Mit einer ganzen Serie von neuen Gesetzen gelte es, &bdquo;unsere Wirtschaft mit dem Planeten zu vers&ouml;hnen&rdquo;, versprach sie. Darum sei das Programm der &bdquo;Beginn einer Reise&rdquo; und zugleich Europas &bdquo;man-on-the-moon moment&rdquo;, vergleichbar also dem gewaltigen Unternehmen, mit dem die Amerikaner einst ihre Astronauten auf den Mond brachten.<br>\nDas klang gut und verhie&szlig; Hoffnung im Kampf gegen die drohende Hei&szlig;zeit. Doch gut ein Jahr sp&auml;ter zeichnet sich ab, dass Europas Klimaschutzrakete es nicht mal bis zur Startrampe schafft und nun zum Klima-Gipfel mit US-Pr&auml;sident Biden mit leeren H&auml;nden dasteht. Denn die Regierenden in den EU-Hauptst&auml;dten verweigern sich dem Geist der gro&szlig;en gemeinsamen Anstrengung, den von der Leyen heraufbeschw&ouml;ren wollte. Stattdessen ergehen sie sich in der Verteidigung der fossilen Industrien im vermeintlich nationalen Interesse und stellen so die Schw&auml;che dieser EU-Kommission blo&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/europas-green-deal-droht-zu-scheitern-die-kommissare-sind-machtlos-gegen-die-nationalen-lobbyisten\/27114192.html\">Harald Schumann im Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wechsel zum Autokonzern: Ex-Staatssekret&auml;rin Katrin Suder als VW-Vorst&auml;ndin im Gespr&auml;ch<\/strong><br>\nVom Verteidigungsministerium zu Volkswagen: Die Ex-Staatssekret&auml;rin gilt als Favoritin f&uuml;r das neue IT-Ressort des Konzerns. Ihre Berufung w&auml;re f&uuml;r den Autobauer auch ein wichtiges Signal.<br>\nKatrin Suder, ehemals Staatssekret&auml;rin im Verteidigungsministerium, steht nach Informationen des manager magazins vor dem Wechsel in die h&ouml;chste F&uuml;hrungsetage des Volkswagen-Konzerns: Nach einem erfolgreichen Vorstellungsgespr&auml;ch bei den Vertretern der Eigent&uuml;merfamilien k&ouml;nnte die Berufung f&uuml;r das neu geschaffene IT-Ressort im Vorstand schon in K&uuml;rze erfolgen, berichtet das Magazin.<br>\nNoch sei zwar auch eine Managerin aus einem internationalen Techkonzern im Rennen. Aber Suder werde den Job wohl bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/volkswagen-staatssekretaerin-katrin-suder-als-it-vorstaendin-im-gespraech-a-69bc2897-4314-4fce-9138-8dfba0b7e8bd\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Masken-Aff&auml;re: Immer mehr Profiteure<\/strong><br>\nBei den umstrittenen Maskengesch&auml;ften, von denen auch CSU-Politiker profitieren sollten, sind nach Recherchen von NDR, WDR und SZ offenbar noch weitere acht Millionen Euro an Provisionen geflossen.<br>\nIn der Maskenaff&auml;re um mehrere CSU-Politiker und Unternehmer sind nach Recherchen von WDR, NDR und &ldquo;S&uuml;ddeutscher Zeitung&rdquo; offenbar noch mehr Provisionen geflossen als bisher bekannt. Zus&auml;tzlich zu den zuletzt bekannt gewordenen geplanten Provisionen in H&ouml;he von 11,5 Millionen Euro f&uuml;r die deutsche Vermittlergruppe um die beiden CSU-Abgeordneten Georg N&uuml;&szlig;lein und Alfred Sauter und drei Unternehmer sind demnach weitere rund acht Millionen Euro an eine s&uuml;dafrikanische Firma geflossen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/maskenaffaere-107.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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