{"id":71930,"date":"2021-04-27T11:00:14","date_gmt":"2021-04-27T09:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71930"},"modified":"2021-05-07T12:07:40","modified_gmt":"2021-05-07T10:07:40","slug":"jean-monnet-der-gruendervater-europas-die-erneuerte-legende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71930","title":{"rendered":"Jean Monnet: Der \u201eGr\u00fcndervater Europas\u201c &#8211; die erneuerte Legende"},"content":{"rendered":"<p>&bdquo;<a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/geschichte-im-ersten\/der-mann-im-schatten-die-lebensgeschichte-von-jean-monnet\/das-erste\/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2dlc2NoaWNodGUtaW0tZXJzdGVuLzk2NDczYzY4LTRjN2YtNGM5Zi1iMDI2LWM4M2E3MzEwZWYwMg\/\">Der Mann im Schatten. Die unglaubliche Geschichte des Jean Monnet<\/a>&ldquo; &ndash; so der Titel der ARD-Sendung in der Nacht vom 26. auf den 27. April 2021. Der ehemalige luxemburgische Premierminister und sp&auml;tere Pr&auml;sident der Europ&auml;ischen Kommission, Jean-Claude Juncker, lobte Monnet als &bdquo;europ&auml;ischen Vision&auml;r&ldquo;, der als Macher hinter den Kulissen alle alten Nationalismen &uuml;berwunden habe, allein durch seine Gabe, auch bei den wichtigsten Politikern wie Eisenhower, Churchill und Adenauer, &bdquo;Vertrauen zu schaffen&ldquo;. Doch diese mit sch&ouml;nen alten Filmaufnahmen wieder aufgew&auml;rmte Legende &uuml;ber den &bdquo;Gr&uuml;ndervater Europas&ldquo; zeigt ein gesch&ouml;ntes &bdquo;Europa&ldquo;, das in Freund und Feind geteilt wurde und wieder wird und die populistischen Versprechen auf Frieden, Wohlstand und Demokratie von vornherein nicht erf&uuml;llen konnte. Die wichtigsten US-Akteure wie US-Au&szlig;enminister John F. Dulles und CIA-Chef Allen Dulles werden in der ARD-Sendung nie genannt. Dazu ein Auszug aus dem Buch von Werner R&uuml;gemer: Imperium EU &ndash; ArbeitsUnrecht, Krise, neue Gegenwehr (K&ouml;ln 2020). Die Quellenangaben wurden weggelassen. Von <strong>Werner R&uuml;gemer<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nMonnet, geboren 1888 in Cognac\/Frankreich, verkaufte zun&auml;chst als Unternehmer Cognac mit den Marken Martell und Henessy in alle Welt. In der Reparationskommission des 1919 gegr&uuml;ndeten V&ouml;lkerbundes und von 1920 bis 1923 als dessen stellvertretender Generalsekret&auml;r befreundete er sich mit dem dort ebenfalls t&auml;tigen, regierungsnahen Wall Street-Anwalt John F. Dulles, der nach dem 2. Weltkrieg US-Au&szlig;enminister wurde und Bruder des Wall Street-Anwalts Allen Dulles war, der nach dem 2. Weltkrieg CIA-Chef werden sollte: Mit beiden wird Monnet dann die Geschicke Europas pr&auml;gen. <\/p><p><strong>Banker in den USA<\/strong><\/p><p>So fand er den Einstieg als Unternehmer und Banker in den USA. Gro&szlig;e Gewinne machte er hier als Alkoholh&auml;ndler w&auml;hrend der Prohibition, die zwischen 1920 und 1933 illegalen Handel bef&ouml;rderte. Seine Firma Hudson Bay Company verkaufte Alkohol auch an Indianer. Mit den Gewinnen gr&uuml;ndete Monnet 1929 in San Francisco die Bank Bancamerica. Er vertrat gleichzeitig die US-Zentralbank Federal Reserve bei der franz&ouml;sischen Zentralbank Banque de France.<\/p><p>In den 1930er Jahren finanzierte er zusammen mit der London-New Yorker Investment-Bank Lazard Eisenbahnlinien f&uuml;r die feudal-kapitalistische Regierung von General Tschang Kaischek in China, der auch von der US-Regierung, Mussolini und Hitler unterst&uuml;tzt wurde: Gener&auml;le der US-Army wie auch der Hitler-Wehrmacht &ndash; von Seeckt und von Falkenhausen &ndash; dienten als Milit&auml;r- und Industrieberater; IG Farben, Heinkel, Rheinmetall, Messerschmidt und Krupp r&uuml;steten Tschiangs Armee auf genauso wie dies US-R&uuml;stungskonzerne taten. 1935 gr&uuml;ndete Monnet mit Dulles in New York die Bank Monnet Murname: Die ganze Welt wurde Gesch&auml;ftsgebiet.<\/p><p><strong>&bdquo;De Gaulle muss zerst&ouml;rt werden!&ldquo;<\/strong><\/p><p>1938 organisierte Monnet US-Kredite, damit Frankreich US-Kampfflugzeuge kaufen und die eigene Flugzeugindustrie modernisieren konnte. 1939 initiierte er eine franz&ouml;sisch-britische Kommission, um f&uuml;r den absehbaren Krieg gegen Deutschland R&uuml;stungsg&uuml;ter zu beschaffen, vor allem in den USA. Im Auftrag der britischen Regierung unter Winston Churchill koordinierte er von 1940 bis 1943 in der Roosevelt-Regierung die britischen Kreditaufnahmen und R&uuml;stungsk&auml;ufe in den USA. <\/p><p>1943 organisierte Monnet als Hochkommissar Roosevelts f&uuml;r die franz&ouml;sischen Kolonien Nordafrikas &ndash; Algerien, Tunesien, Marokko &ndash; die Integration des dort stationierten franz&ouml;sischen Milit&auml;rs unter dem faschistischen und antisemitischen General Henri Giraud in das einmarschierende britische und US-Milit&auml;r.<\/p><p>Monnet unterst&uuml;tzte nach au&szlig;en hin die einflussreiche Widerstandsbewegung &bdquo;Freies Fankreich&ldquo; von General de Gaulle. Monnet brauchte das in der &Ouml;ffentlichkeit als einen Nachweis seiner Anti-Hitler-Einstellung, hasste aber de Gaulle wegen dessen Konzept der nationalen Souver&auml;nit&auml;t Frankreichs. Zudem vermied Monnet durch seine formale Unterst&uuml;tzung de Gaulles die Aufwertung der noch st&auml;rkeren und popul&auml;reren R&eacute;sistance der Linken. Seine wirkliche Einstellung zeigte der zuk&uuml;nftige &bdquo;Gr&uuml;ndungsvater Europas&ldquo; nur heimlich. Er forderte am 6. Mai 1943 aus Algier die US-Regierung auf: Mit de Gaulle ist keine Verst&auml;ndigung m&ouml;glich, er ist ein Feind der &bdquo;europ&auml;ischen Konstruktion&ldquo; und des &bdquo;europ&auml;ischen Wiederaufbaus&ldquo;: Er muss deshalb &bdquo;zerst&ouml;rt werden&ldquo;.<\/p><p><strong>1943: Konzept f&uuml;r die Europ&auml;ische Wirtschaftsgemeinschaft<\/strong><\/p><p>1943, als der Sieg der Alliierten &uuml;ber Nazi-Deutschland absehbar war, konzipierte Monnet im Auftrag Roosevelts f&uuml;r die Nachkriegszeit &ndash; im Kontext des &bdquo;Victory Program&ldquo; &ndash; die &bdquo;Europ&auml;ische Wirtschafts-Gemeinschaft&ldquo;: Die im Krieg entwickelten Produktions-, Handels- und Kreditbeziehungen der USA mit Europa sollten auf Friedensbedingungen umgestellt und erweitert und der US-F&uuml;hrung unterstellt werden. Dabei sollte das &bdquo;Vereinte Europa&ldquo; nur eine Wirtschafts-Gemeinschaft sein, also keine selbst&auml;ndige politische Gemeinschaft. <\/p><p>Die USA mussten wegen dessen &ouml;ffentlichen Renomm&eacute;s General de Gaulle nach der Befreiung Frankreichs 1944 eine provisorische Regierung bilden lassen, unter Einschluss von Ministern aus der R&eacute;sistance, darunter Kommunisten. Aber die USA anerkannten diese Regierung nie und brachten schon 1946 de Gaulle zum R&uuml;cktritt. Sie platzierten Monnet in die neue, &bdquo;christlich&ldquo; gef&uuml;hrte Regierung als Leiter der neu geschaffenen Planungsbeh&ouml;rde: Er organisierte die &bdquo;Modernisierung&ldquo; der franz&ouml;sischen Wirtschaft, vielfach mithilfe von US-Krediten. Monnet behielt diese Funktion bis 1950, unter wechselnden Regierungen.<\/p><p>So wurde Monnet der m&auml;chtigste Mann in Frankreich, ohne ein Ministeramt zu haben. Er war der Verbindungsmann zwischen US-Regierung, Wall Street, der Marshall-Plan-Beh&ouml;rde in Paris und der Regierung. Er arbeitete mit dem 1948 vom CIA-Chef Allen Dulles gegr&uuml;ndeten American Committee on United States of Europe (ACUE) zusammen. In dieser vielfach mit US-Akteuren vernetzten Funktion hatte Monnet schon vor dem Marshall-Plan f&uuml;r die Modernisierung der franz&ouml;sischen Stahlindustrie einen 550 Millionen Dollar-Kredit mit den USA ausgehandelt. <\/p><p><strong>1950: Konzept f&uuml;r die Montanunion<\/strong><\/p><p>1950 pr&auml;sentierte der franz&ouml;sische Au&szlig;enminister Robert Schuman den &bdquo;Schuman-Plan&ldquo; &ndash; Schuman hatte kein Wort daran selbst geschrieben. Der Plan stammte von Monnet: Die Europ&auml;ische Gemeinschaft f&uuml;r Kohle und Stahl, EGKS, kurz Montanunion genannt, sollte der erste Schritt sein hin zu &bdquo;einer viel breiteren und tieferen Gemeinschaft von V&ouml;lkern, die lange Zeit unter blutigen Trennungen gelitten haben&ldquo;.<\/p><p>Den Kern der EGKS bildeten allerdings diejenigen, die nicht unter den beschworenen &bdquo;blutigen Trennungen&ldquo; gelitten, sondern im Weltkrieg unter NS-Regie zusammengearbeitet hatten: (west)deutsche Konzerne, so die Thyssen-H&uuml;tte, Krupp, Mannesmann, Preussag, Salzgitter (= die Ex-Hermann G&ouml;ring-Werke), Kl&ouml;ckner, Hoesch, Saarstahl, Dillinger H&uuml;ttenwerke, Otto Wolff, Gutehoffnungsh&uuml;tte und diverse Unternehmen des Flick-Konzerns. Aus Frankreich waren beteiligt z.B. die Unternehmen der de Wendel- und Schneider-Gruppe, etwa Usinor und Sidelor, aus Luxemburg ARBED, aus den Niederlanden Hoogovens, aus Belgien Cockerill und Usines Gustave Boel. In Italien sollte diese Industrie erst aufgebaut werden. <\/p><p><strong>Super-B&uuml;rokratie mit US-V&auml;tern<\/strong><\/p><p>Monnet wurde 1952 als &bdquo;Hochkommissar&ldquo; der erste Chef der Montanunion. Er war mit den f&uuml;r die Neugestaltung Europas verantwortlichen US-Akteuren pers&ouml;nlich befreundet. Mit dem Wall Street-Banker John McCloy, damals Hoher Kommissar f&uuml;r die Bundesrepublik und Schatzmeister der ACUE, mit dem Banker und US-Au&szlig;enminister Dean Acheson. Mit seinem fr&uuml;heren Banker-Kollegen und nunmehrigen US-Au&szlig;enminister John Foster Dulles stimmte er sich ab, mit dem neoliberalen Chefideologen und weltweit bestbezahlten Vielfach-Journalisten Walter Lippmann war er im Austausch. Durch seine Beziehungen zur Wall Street konnte er Sonderkredite f&uuml;r die EGKS aushandeln, die von der US-Regierung garantiert wurden.<\/p><p>Das b&uuml;rokratische Leitungsgebilde unter Monnet hie&szlig; &bdquo;Hohe Beh&ouml;rde&ldquo;. Diese Bezeichnung wurde aus den USA &uuml;bernommen (High Authority). Die Funktionsbezeichnung &bdquo;Hochkommissar&ldquo; wurde aus seiner Funktion als Hochkommissar der US-Regierung w&auml;hrend des Krieges in Nordafrika weitergef&uuml;hrt. Die Begriffe dr&uuml;cken das autorit&auml;re, antidemokratische Selbstverst&auml;ndnis aus. Die Leitungsbeamten waren f&uuml;r 6 Jahre ernannt, wurden h&ouml;her bezahlt als die Regierungschefs der Vertragsstaaten, waren steuerlich beg&uuml;nstigt, hatten exterritorialen Status und waren von strafrechtlichen Ermittlungen ausgenommen.<\/p><p>Der Gr&uuml;ndungsvertrag wurde von Monnet entworfen, die Ausformulierung lag bei der US-Kanzlei Cleary, Gottlieb, Friendly &amp; Ball. Die war eine regierungs- wie bank- und konzernnahe Wirtschaftskanzlei. Miteigent&uuml;mer Ball war George W. Ball, Jurist und Banker, Berater im Marshall-Plan, schlie&szlig;lich stellvertretender US-Au&szlig;enminister. <\/p><p>Die autorit&auml;re Super-B&uuml;rokratie hatte ihren Sitz im Gro&szlig;herzogtum Luxemburg. Dessen Herrscherfamilie hatte w&auml;hrend des Krieges in Nordamerika gelebt und enge Beziehungen zur Roosevelt-Regierung gekn&uuml;pft. Der Ministaat, politisch als parlamentarische Monarchie organisiert, von der US-Army befreit, die auch den Grundstein f&uuml;r den europaweit ausstrahlenden Privatsender Radio Luxembourg legte, entwickelte seine nach dem 1. Weltkrieg begonnene Funktion als Finanzoase nun weiter. Hierher wurde auch der Sitz der Montanunion verlegt.<\/p><p><strong>Europaweites Management billiger Wanderarbeiter<\/strong><\/p><p>Die Hohe Beh&ouml;rde koordinierte in Absprache mit den Regierungen der beteiligten Staaten die grenz&uuml;berschreitende Beschaffung von Arbeitskr&auml;ften. Das war in den Artikeln 68 und 69 des EGKS-Gesetzes geregelt. Die Facharbeiter sollten sich grenz&uuml;bergreifend frei bewegen k&ouml;nnen, ihre Facharbeiterabschl&uuml;sse sollten harmonisiert werden. F&uuml;r die schnelle Migration der Niedrigqualifizierten sollten die nationalen Regierungen die Einwanderungsgesetze umgestalten. <\/p><p>So holte die Montanunion aus den armen Regionen von Nicht-Mitgliedsstaaten billige Wanderarbeiter, zun&auml;chst mit kurzfristigen Arbeitserlaubnissen, insbesondere nach Frankreich, Belgien, Luxemburg und ins Ruhrgebiet. <\/p><p>Dabei spielten auch au&szlig;en- und milit&auml;rpolitische Gesichtspunkte eine Rolle. In die Bundesrepublik Deutschland wurden auch dann Arbeitskr&auml;fte geholt, wenn Arbeitslosigkeit herrschte und Millionen Ostfl&uuml;chtlinge integriert werden mussten. So kam das Einwanderungsgesetz mit Spanien auch deshalb zustande, weil Diktator Franco wegen der Mitgliedschaft in der NATO umworben wurde und aufruhrverd&auml;chtige Arbeiter loswerden wollte. <\/p><p>Das weit entfernte S&uuml;dkorea war wegen des Krieges und des dortigen Ausbaus der US-Pr&auml;senz wichtig, auch von dort wurden Arbeitskr&auml;fte geholt. Ebenso wurde das NATO-Gr&uuml;ndungsmitglied Portugal belohnt &ndash; Diktator Salazar wollte seine armen und f&uuml;r den &bdquo;Kommunismus&ldquo; anf&auml;lligen jungen M&auml;nner zumindest zeitweise loswerden. <\/p><p><strong>Bilanz: Die Montanunion als Keimzelle der EU<\/strong><\/p><p>Die EGKS wurde in vielfacher Hinsicht zur Keimzelle der Europ&auml;ischen Union:<\/p><ul>\n<li>Aus der &bdquo;Hohen Beh&ouml;rde&ldquo; mit den privilegierten Beamten, die keiner parlamentarischen Kontrolle unterstellt war, wurde die Europ&auml;ische Kommission.<\/li>\n<li>Aus der &bdquo;Beratenden Versammlung&ldquo; der Montanunion wurde das Europ&auml;ische Parlament, das ebenso bis heute nur eine beratende Funktion hat, die nur wenig aufgeh&uuml;bscht wurde.<\/li>\n<li>Die Montanunion institutionalisierte das geteilte Europa: die kommunistische Sowjetunion genauso wie das kapitalistische Russland als Feind. <\/li>\n<li>Die untergeordnete Rolle der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten und ihrer Organisationen.<\/li>\n<li>Das Management und die Nutzung billiger und rechtlich zweitklassiger WanderarbeiterInnen.<\/li>\n<\/ul><p><strong>Bruch der Versprechen auf Frieden, Wohlstand und Demokratie<\/strong><\/p><p>Die Montanunion war ein antidemokratisches Projekt. Die Rechte und Interessen der privaten Kapitaleigent&uuml;mer waren die Leitlinie. Die universellen Menschenrechte, die Arbeitsrechtse der ILO und das V&ouml;lkerrecht wie von der UNO nach dem 2. Weltkrieg beschlossen, blieben unbeachtet. Diktaturen wie Spanien, Portugal und die T&uuml;rkei waren selbstverst&auml;ndliche Kooperationspartner. <\/p><p>Das in der EGKS begonnene Management des ArbeitsUnrechts und der Arbeitsmigration wird weiter ausgebaut mit der Folge wachsender Verarmung gro&szlig;er Teile der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten, in den reichen westlichen Gr&uuml;ndungsstaaten selbst wie in den Peripherie-Staaten, die neu in die EU aufgenommen werden oder Anw&auml;rter-Status haben. &bdquo;Arbeitnehmerfreiz&uuml;gigkeit&ldquo; ist die Parole: Der Arbeitskr&auml;ftebedarf und die Arbeitsbedingungen werden durch die Konzerne definiert und durch die EU verrechtlicht und koordiniert.<\/p><p>Gleichzeitig entwickelte sich mit der EGKS und um ihrem bis 1954 agierenden Chef Monnet im abgeschirmten kleinen Gro&szlig;herzogtum Luxemburg &bdquo;eine Elite hoher europ&auml;ischer Funktion&auml;re, deren Rolle sich mit den R&ouml;mischen Vertr&auml;gen 1957 weiter entfalten sollte&ldquo;, so der Monnet-Biograf Eric Roussel.<\/p><p>Titelbild: Screenshot ARD<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;<a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/geschichte-im-ersten\/der-mann-im-schatten-die-lebensgeschichte-von-jean-monnet\/das-erste\/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2dlc2NoaWNodGUtaW0tZXJzdGVuLzk2NDczYzY4LTRjN2YtNGM5Zi1iMDI2LWM4M2E3MzEwZWYwMg\/\">Der Mann im Schatten. 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