{"id":71949,"date":"2021-04-28T08:15:03","date_gmt":"2021-04-28T06:15:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71949"},"modified":"2021-04-28T08:15:03","modified_gmt":"2021-04-28T06:15:03","slug":"hinweise-des-tages-3849","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71949","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71949#h01\">Schmei&szlig;t den Liefers endlich raus!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71949#h02\">Neokolonial, aggressiv und konfrontativ<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71949#h03\">Sondergipfel zu Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71949#h04\">Baerbock will &ldquo;einladende Zuwanderungspolitik&rdquo; &ndash; und hat Wirtschaft auf ihrer Seite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71949#h05\">&ldquo;Banktivist:innen&rdquo; fordern Finanzindustrie heraus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71949#h06\">Bayer-Konzern &ndash; Zwischen Impfstoff und Gen-Food<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71949#h07\">Biden erh&ouml;ht Mindestlohn f&uuml;r Hunderttausende US-Amerikaner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71949#h08\">Microsoft und die Pentagon-Milliarden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71949#h09\">Tesla-Werk in Brandenburg: Hunderte polnische Bauarbeiter in Hostel eingepfercht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71949#h10\">Die &Auml;u&szlig;erungen von Detlef Scheele &ndash; Vorstandsvorsitzender der Skandalagentur &ndash; sind nicht nur arrogant und zynisch, sie sind widerlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71949#h11\">Ein Auslaufmodell?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71949#h12\">Entlassungswelle rollt an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71949#h13\">Masken-Urteil hat Konsequenzen f&uuml;r Richter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71949#h14\">Depressionen, Lebens&auml;ngste, Suizidgedanken: Um Himmels willen, sprecht mit der Jugend und h&ouml;rt ihnen zu!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71949#h15\">Israels Pal&auml;stinenser-Politik &ndash; Human Rights Watch wagt das A-Wort<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71949#h16\">Taliban statt Frauenrechte: Geht Pazifismus auf der Couch?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71949#h17\">Wissen um China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71949#h18\">Lasst uns wieder spielen! &ndash; Demo f&uuml;r die Kunst<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Schmei&szlig;t den Liefers endlich raus!<\/strong><br>\nIm Streit um die Social-Media-Satire #allesdichtmachen ger&auml;t ein Rundfunkrat des WDR v&ouml;llig aus der demokratischen Bahn. Doch nicht nur seine Reaktion gibt zu denken.<br>\nSchaut man sich an, wie die Debatte &uuml;ber die Social-Media-Aktion &bdquo;allesdichtmachen&ldquo; verl&auml;uft, k&ouml;nnte man denken, dass die rund f&uuml;nfzig Schauspielerinnen und Schauspieler mit ihrer Satire &uuml;ber die vermeintlich ahnungslose, wenn nicht absichtsvoll b&ouml;se Corona-Politik der Bundesregierung und die angeblich unkritischen Medien zwar inhaltlich danebenliegen. In einem Punkt aber bem&uuml;hen sich einige Kritiker der Aktion deren Mitinitiator, den &bdquo;Tatort&ldquo;-Regisseur Dietrich Br&uuml;ggemann, zu best&auml;tigen: Sie br&uuml;llen so laut &bdquo;AfD&ldquo; oder &bdquo;Querdenker&ldquo;, dass nicht eine Sekunde lang Zeit bleiben darf, &uuml;ber Sinn und Zweck der Initiative zu debattieren.<br>\n&bdquo;Kolossaler Shitstorm&ldquo;<br>\n&bdquo;Faschistoid&ldquo; nennt der Drehbuchautor und Regisseur Br&uuml;ggemann die Beschimpfungen, mit denen er und andere Beteiligte eingedeckt worden sind, denen es um nichts anderes gehe, als &bdquo;den verengten Diskursraum in diesem Land aufzur&uuml;tteln&ldquo;. Dass dies notwendig sei, sagte Br&uuml;ggemann im Deutschlandfunk, belege der &bdquo;kolossale Shitstorm&ldquo;. In diesem setzte ein Rundfunkrat des Westdeutschen Rundfunks schlie&szlig;lich zum Blattschuss an mit der Forderung: Jan Josef Liefers raus!<br>\n(&hellip;) Aber soll Liefers deshalb nicht mehr f&uuml;r den WDR den wunderbar &uuml;berdrehten Rechtsmediziner Professor Karl-Friedrich Boerne im &bdquo;Tatort&ldquo; aus M&uuml;nster spielen? Und soll der Hessische Rundfunk Ulrich Tukur als LKA-Ermittler Felix Murot entlassen? Gehen die Sender nun die Liste von &bdquo;allesdichtmachen&ldquo; durch und schauen, wer bereut und wer nicht? Soll das etwa das Ergebnis der Debatte sein? Im Ernst? Ein R&uuml;cktritt erscheint uns in diesem Zusammenhang freilich unumg&auml;nglich &ndash; der des Rundfunkrats Garrelt Duin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/streit-um-allesdichtmachen-wdr-geraet-aus-demokratischer-bahn-17311571.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Neokolonial, aggressiv und konfrontativ<\/strong><br>\nDas Gr&uuml;nen-Wahlprogramm zur Au&szlig;enpolitik<br>\nDie Gr&uuml;nen haben sich positioniert. Nicht nur mit Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin, sondern auch mit dem Programmentwurf zur Bundestagswahl. Es gilt, insbesondere die au&szlig;enpolitischen Positionen wahrzunehmen. Denn diese gehen einen weiteren Schritt nach rechts.<br>\nvon Gert Ewen Ungar<br>\nEnde M&auml;rz legte der Bundesvorstand der Gr&uuml;nen seinen Programmentwurf zur Bundestagswahl vor. Von besonderem Interesse sind die Teile, in denen sich die Gr&uuml;nen au&szlig;enpolitisch positionieren. Hier l&auml;sst sich die inzwischen durchweg neokonservative Grundhaltung gr&uuml;ner Au&szlig;enpolitik ablesen. Der weichgesp&uuml;lte Ton kann im Bereich der internationalen Programmatik kaum dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen: Gr&uuml;ne Politik ist neoimperial, neokolonial, aggressiv und konfrontativ. Die Gr&uuml;nen behaupten in allen politischen Bereichen eine &Uuml;berlegenheit, an der sich die Welt auszurichten hat. Es ist eine erschreckende Entwicklung, welche die Gr&uuml;nen genommen haben.<br>\nZentral fehlt gr&uuml;ner Politik ein grundlegendes, reflexives Element, das sie zur tats&auml;chlichen Diplomatie und zu einer tats&auml;chlichen Gestaltungsmacht auf internationalem Parkett bef&auml;higen w&uuml;rde. Es fehlt der Blick und das Verst&auml;ndnis f&uuml;r historische Prozesse, Entwicklungen in anderen L&auml;ndern und Kulturen. Es fehlt, das mag &uuml;berraschen, der Blick f&uuml;r die Diversit&auml;t und Vielfalt in der Welt.<br>\nDiversit&auml;t ist den Gr&uuml;nen nur auf der individuellen Ebene ein Wert. Zwischen Staaten und Kulturen gilt dieses Prinzip des Respekts vor Unterschiedlichkeit nicht. Da gilt der westliche F&uuml;hrungsanspruch und das westliche Wertesystem &ndash; und zwar ausschlie&szlig;lich. Bem&uuml;hen um Verstehen und Verst&auml;ndnis gilt den Gr&uuml;nen als Schw&auml;che.<br>\nDie allen Themenkreisen zu internationaler Politik unterliegende These ist ebenso schlicht, wie sie voraufgekl&auml;rt und damit letztlich reaktion&auml;r ist: Wir sind die Guten. Wir sind das Beispiel f&uuml;r die Welt. Aus dieser schlichten These leitet sich der missionarische Ton und der Wille ab, die Welt nach deutschem und westlichem Vorbild zu formen. Ja, mehr noch. Hier zeigt sich der Wille, die Welt in westliche Gestalt zu zwingen. So wie es bei uns ist, so muss es &uuml;berall sein.<br>\nDer Programmentwurf atmet in seinen au&szlig;enpolitischen Teilen den Geist einer dunklen Vergangenheit&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/116278-nach-rechts-gerutscht-grunes-wahlprogramm\/\">RT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Sondergipfel zu Russland<\/strong><br>\nWochenlang waren die Beziehungen mit Russland extrem angespannt. Doch nun stehen die Zeichen auf Entspannung. US-Pr&auml;sident Joe Biden hat seinen russischen Amtskollegen Wladimir Putin zu einem Gipfel eingeladen. Er k&ouml;nnte im Juni in Europa stattfinden. Auch der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj plant ein Treffen mit Putin. &ldquo;Mir scheint, dass dieses Treffen stattfinden wird&rdquo;, sagte Selenskyj am Montag.<br>\nDoch aus Br&uuml;ssel kommen keine Entspannungs-Signale. Im Gegenteil: EU-Ratspr&auml;sident Charles Michel hat f&uuml;r den 25. Mai einen Sondergipfel einberufen.<br>\nDie Themen: Corona, Klimapolitik &ndash; und Russland. Das Format: &ldquo;physisch&rdquo; &ndash; das hei&szlig;t, dass Beschl&uuml;sse gefasst werden sollen.<br>\nUrspr&uuml;nglich war das schon im M&auml;rz geplant, eine neue Russland-Strategie stand auf dem Programm. Doch wegen der dritten Corona-Welle gab es nur einen Videogipfel.<br>\nNun ist es also soweit. Noch ist unklar, was Michel zu Russland vorschlagen wird. Klar ist nur, dass Michel es eilig hat, Pfl&ouml;cke einzuschlagen &ndash; deshalb der Sondergipfel.<br>\nDer liberale Belgier steht unter Druck &ndash; aus den USA, die gerade erst Sanktionen gegen Russland erlassen haben, die auch Europa treffen k&ouml;nnten. Und aus Tschechien und Osteuropa, wo neue EU-Ma&szlig;nahmen gefordert werden.<br>\nMaas gegen Baerbock<br>\nOffenbar will Michel aber auch versuchen, das Thema aus dem deutschen Wahlkampf herauszuhalten. Am Wochenende gab es schon ein erstes Scharm&uuml;tzel.<br>\nDie gr&uuml;ne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock forderte einen h&auml;rteren Kurs gegen Moskau, Au&szlig;enminister Heiko Maas warnte vor &ldquo;Konfrontationsgeschrei&rdquo;.<br>\nWie k&ouml;nnte vor diesem Hintergrund eine europ&auml;ische Linie aussehen? W&uuml;nschenswert w&auml;re es, die M&ouml;glichkeiten f&uuml;r eine Entspannung auszuloten.<br>\nMichels Agenda<br>\nMit dem Ende des Milit&auml;rman&ouml;vers an der Grenze zur Ukraine und den Gespr&auml;chsangeboten an Biden und Selenskyj hat Putin diese Option geschaffen.<br>\nDoch Michels au&szlig;enpolitische Agenda spricht eine andere Sprache. Er betonte die Treue zur Ukraine, reiste nach Georgien und unterst&uuml;tzte die Reformen in Moldawien.<br>\nWenn er Entspannung wollte, w&auml;re er wohl eher nach Moskau geflogen. Aber vielleicht kommt das ja noch? Schlechter als Josep Borrell kann er es ja nicht machen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/neu-hier\/\">Lost in europe<\/a>\n<p><strong>Dazu: Selenskij: Treffen mit Putin findet statt &ndash; Details noch unklar<\/strong><br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident Wladimir Selenskij hat sich zu einem Treffen mit seinem russischen Amtskollegen bereit gezeigt. Er f&uuml;gte hinzu, dass ihm das Treffen mit Wladimir Putin an sich wichtig sei. Wo genau es stattfinde, sei nebens&auml;chlich&hellip;<br>\nVor dem Hintergrund der angespannten Situation in der Ostukraine hatte Selenskij dem russischen Pr&auml;sidenten zuvor ein Treffen im Konfliktgebiet Donbass vorgeschlagen. Wladimir Putin erkl&auml;rte sich zu einem Gespr&auml;ch bereit &ndash; allerdings nicht in der Ostukraine, sondern in der russischen Hauptstadt. &ldquo;Wir empfangen den Pr&auml;sidenten der Ukraine zu jeder f&uuml;r ihn angenehmen Zeit in Moskau&rdquo;, sagte Putin vergangene Woche. Sollte Selenskij die Probleme im Donbass besprechen wollen, m&uuml;sse er sich allerdings mit den F&uuml;hrern der ostukrainischen Separatistengebiete Luhansk und Donezk treffen, betonte Putin damals.<br>\nKremlsprecher Dmitri Peskow sagte am Montagnachmittag der Nachrichtenagentur TASS, dass noch keine Details des bevorstehenden Treffens vorl&auml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/116610-selenskij-treffen-mit-putin-findet\/\">RT<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Dazu auch Ulrich Heyden: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71919\">Der Bundestag und die Kriegsgefahr in der Ost-Ukraine<\/a>, Nachdenkseiten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Baerbock will &ldquo;einladende Zuwanderungspolitik&rdquo; &ndash; und hat Wirtschaft auf ihrer Seite<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen um Kanzlerkandidatin Baerbock fordern ein neues Einwanderungsgesetz, um mehr ausl&auml;ndische Arbeitskr&auml;fte nach Deutschland zu holen. Die Kritik in den Medien folgte prompt. Doch Wirtschaft und Wissenschaft geben den Gr&uuml;nen recht: Arbeitsmarkt und Sozialsystem ben&ouml;tigen dringend Zuwanderung. Eine Bestandsaufnahme.<br>\nDie Gr&uuml;nen haben mit ihrer Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock viel vor. Den Klimawandel wollen sie stoppen, eine kapitalgedeckte Rente einf&uuml;hren, Cannabis legalisieren und Europa zu einem Bundesstaat machen. Doch die Gr&uuml;nen wollen auch Deutschlands Grenzen f&uuml;r Migranten weiter &ouml;ffnen, eine &bdquo;einladende Zuwanderungspolitik&ldquo; f&uuml;r &bdquo;gering- und unqualifizierte Arbeitskr&auml;fte&ldquo; durchsetzen und diesen nach f&uuml;nf Jahren die Einb&uuml;rgerung anbieten. Der Aufschrei in manchen Medien war gro&szlig;. FOCUS Online hat die gr&uuml;nen Vorschl&auml;ge zur Arbeitsmigration unter die Lupe genommen.<br>\nDie Forderung der Gr&uuml;nen nach einem Einwanderungsgesetz mit vergleichsweise niedrigschwelligem Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt ist nicht neu. Bereits im April 2017 legte die gr&uuml;ne Bundestagsfraktion einen Gesetzentwurf vor: [&hellip;]<br>\nDie Gr&uuml;nen nennen dies eine angebotsorientierte Zuwanderung. &bdquo;Damit kommen wir den Bed&uuml;rfnissen mittelst&auml;ndischer und kleiner Unternehmen entgegen, die keine eigenen Rekrutierungsb&uuml;ros im Ausland betreiben k&ouml;nnen&ldquo;, erl&auml;uterten damals die gr&uuml;nen Autoren Katrin G&ouml;ring-Eckardt und Volker Beck. [&hellip;]<br>\nKritik kam nicht nur von den Gr&uuml;nen. Auch Arbeitsmarktpolitiker wie der FDP-Abgeordnete Johannes Vogel halten das Gesetz nicht gerade f&uuml;r einen &bdquo;gro&szlig;en Wurf&ldquo;. Die Union habe &bdquo;viel zu lange gebraucht, um sich von ihrer Lebensl&uuml;ge zu verabschieden, dass Deutschland kein Einwanderungsland sei&ldquo;, so Vogel: &bdquo;Trotz aller Bitten aus der Wirtschaft und trotz aller Warnungen von Experten, dass wir einfach viel mehr Fachkr&auml;fteeinwanderung brauchen, ist nur ein Ref&ouml;rmchen rausgesprungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/bundestagswahl\/analyse-gruene-einwanderungspolitik-baerbock-will-einladende-zuwanderungspolitik-und-hat-wirtschaft-auf-ihrer-seite_id_13235006.html\">FOCUS<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Nat&uuml;rlich haben die Gr&uuml;nen &ldquo;die Wirtschaft auf ihrer Seite&rdquo;, wenn sie eine m&ouml;glichst unbegrenzte Zuwanderung fordern &ndash; &ldquo;angebotsorientiert&rdquo; wie auch gro&szlig;e Teile ihrer sonstigen Politikvorschl&auml;ge. Mehr Arbeitskr&auml;fte bedeuten noch mehr Lohndruck und noch mehr Arbeitslosigkeit &ndash; bezeichnend, dass die Gr&uuml;nen an die schon in Deutschland <a href=\"https:\/\/www.die-linke.de\/themen\/arbeit\/tatsaechliche-arbeitslosigkeit\/2021\/\">vorhandenen 3,6 Millionen Arbeitslosen<\/a> keine &ldquo;Einladung&rdquo; aussprechen. Ebenfalls nicht vorgesehen sind h&ouml;here L&ouml;hne, bessere Arbeitsbedingungen oder ein verbindlicher Schl&uuml;ssel in der Pflege; stattdessen sollen offensichtlich weiterhin Menschen in Pflegejobs verheizt werden, demn&auml;chst eben noch mehr Ausl&auml;nder. Alles das spart der &ldquo;Wirtschaft&rdquo; Kosten, n&auml;mlich Sozialversicherungsbeitr&auml;ge, genauso wie der vorgesehene Ausbau der kapitalgedeckten Rente (blo&szlig; kein Zur&uuml;ck zur arbeitgeberfinanzierten Umlagerente!). Logisch, dass im Artikel parallel die analogen Forderungen der FDP erw&auml;hnt werden; beide Parteien sind sich in ihrer kompromisslosen Orientierung an Unternehmerinteressen &auml;hnlich. Sch&ouml;n, dass noch mal die Bertelsmann Stiftung erw&auml;hnt wird: wenn nicht&hellip;, dann wird Deutschland im Jahr 2060 praktisch keine Arbeitskr&auml;fte mehr haben. Was die Glaskugel, die die seit Jahrzehnten anhaltende Massenarbeitslosigkeit und das Lohndumping leider nicht sieht, halt so hergibt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&ldquo;Banktivist:innen&rdquo; fordern Finanzindustrie heraus<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Union will herausfinden, wie klimafreundlich und sozial Unternehmen sind. Der jetzt vorliegende Richtlinienvorschlag der EU-Kommission zur Firmenberichterstattung sieht auch eine W&auml;chterrolle f&uuml;r zivilgesellschaftliche Organisationen vor. In Br&uuml;ssel beginnt nun der Kampf der Lobbyisten.<br>\nSeit dem Weltspartag schlie&szlig;en sich immer mehr Menschen den &ldquo;Banktivist:innen&rdquo; an, einem bundesweiten Protestb&uuml;ndnis um die Nichtregierungsorganisation Urgewald. Sie fordern von den Banken, endlich aus der Finanzierung von Kriegen und Klimakrise auszusteigen.<br>\nMit ihrer Kampagne &ldquo;Banks against Future&rdquo;, Banken gegen Zukunft, wollen Banktivist:innen die Finanzbranche unter Druck setzen. Finanzinstitute sind zwar in der Wirtschaft nicht die eigentlichen Klimakiller &ndash; doch sie sind deren Finanziers.<br>\nNach Sch&auml;tzungen des ehemaligen britischen Notenbankchefs Mark Carney finanziert die Finanzbranche derzeit Projekte, die einen Temperaturanstieg von vier Grad verursachen k&ouml;nnten.<br>\nDoch ohne Kredite werden klimasch&auml;dliche Projekte nicht realisiert, hoffen Banktivist:innen. Statt direkt gegen die Betreiber in aller Welt vorzugehen, soll ihnen der Geldhahn zugedreht werden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/finanzen-wirtschaft\/banktivist-innen-fordern-finanzindustrie-heraus\">Klimareporter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bayer-Konzern &ndash; Zwischen Impfstoff und Gen-Food<\/strong><br>\nWas haben mRNA-Impfstoffe und gentechnisch ver&auml;nderte Lebensmittel gemeinsam? Beide fu&szlig;en auf &auml;hnlicher Technologie. Aber w&auml;hrend viele Menschen die Impfung kaum erwarten k&ouml;nnen, schrecken sie vor &ldquo;Gen-Food&rdquo; zur&uuml;ck.<br>\nDer scheinbare Widerspruch zwischen akzeptierter Gentechnik im medizinischen Bereich und der umstrittenen sogenannten gr&uuml;nen Gentechnik in der Landwirtschaft war heute Thema im Vorfeld der Hauptversammlung des Bayer-Konzerns. Es diskutierten Klaus M&uuml;ller, Vorstand der Verbraucherzentrale, und Matthias Berninger, Chef-Lobbyist von Bayer. Beide sa&szlig;en gemeinsam als junge Abgeordnete in den 1990er-Jahren f&uuml;r die Gr&uuml;nen im Bundestag, bevor sich ihre Wege trennten. Jetzt waren sie gemeinsam aufs virtuelle Bayer-Podium geladen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/bayer-curevac-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Biden erh&ouml;ht Mindestlohn f&uuml;r Hunderttausende US-Amerikaner<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Joe Biden treibt sein ambitioniertes Reformprogramm weiter voran. Nun will er den Mindestlohn f&uuml;r Auftragnehmer der Regierung deutlich erh&ouml;hen. Steuervermeidern sagt er den Kampf an.<br>\nUS-Pr&auml;sident Joe Biden wird f&uuml;r Hunderttausende Mitarbeiter von Auftragnehmern der US-Regierung den Mindestlohn erh&ouml;hen   von derzeit knapp 11 US-Dollar auf 15 US-Dollar pro Stunde. Das entspricht rund 12,50 Euro. Der neue Mindestlohn gelte ab Anfang kommenden Jahres in Neuvertr&auml;gen und bei der Verl&auml;ngerung bestehender Vertr&auml;ge, erkl&auml;rte eine ranghohe Vertreterin der Regierung. Ab 2023 soll der Mindestlohn dann entsprechend der Inflationsrate angepasst werden.<br>\nHunderttausende Arbeiterinnen und Arbeiter sollten &raquo;nicht l&auml;nger Vollzeit arbeiten und trotzdem in Armut leben m&uuml;ssen&laquo;, erkl&auml;rte die Beamtin. Das Wei&szlig;e Haus gehe davon aus, dass die Ma&szlig;nahme f&uuml;r Steuerzahler kostenneutral sein werde, weil dadurch die Produktivit&auml;t steigen werde. Zudem soll die Arbeit der Beh&ouml;rden besser und schneller werden, verspricht Bidens Team.<br>\nDie Regelung betrifft vor allem Mitarbeiter von Firmen, die im Auftrag der Regierung Dienstleistungen erbringen. Dazu geh&ouml;ren zum Beispiel Reinigungskr&auml;fte, Handwerker oder Kantinenangestellte. Die Regierung nannte keine genaue Zahl der Betroffenen. Der landesweite Mindestlohn liegt derzeit bei 7,25 Dollar. Daneben gibt es in manchen Bundesstaaten auch h&ouml;here Grenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/usa-joe-biden-erhoeht-mindestlohn-fuer-hunderttausende-us-amerikaner-a-f2263e3f-d926-48db-9a78-2335130c3def\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Vielleicht k&ouml;nnten deutsche Journalisten sich mal aufraffen, die &ldquo;Sozialdemokratin&rdquo; im Kanzleramt zu fragen, warum solche sozialdemokratischen Ma&szlig;nahmen &ndash; ein deutlich h&ouml;herer Mindestlohn, h&ouml;here Unternehmensteuern, Kampf gegen Steuervermeidung &ndash; im Mutterland der Marktwirtschaft, den USA, m&ouml;glich sind, aber nicht in Deutschland?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Microsoft und die Pentagon-Milliarden<\/strong><br>\nMicrosoft wird am Dienstagabend voraussichtlich wieder gewinntr&auml;chtige Quartalsergebnisse vorlegen. Der Software-Gigant profitiert dabei auch zunehmend von Erl&ouml;sen aus einer Partnerschaft mit dem US-Milit&auml;r.Microsoft wird heute Abend nach US-B&ouml;rsenschluss einen deutlichen Gewinnanstieg und weiter steigende Ums&auml;tze melden, dessen sind sich Analysten und Investoren sicher. Das Unternehmen ist einer der wichtigsten Profiteure der globalen Digitalisierung. Die Aktie von Microsoft ist angesichts weiter erwarteter Milliarden-Gewinnen bereits im Vorfeld der Zahlenvorlage auf neue Rekordhochs gestiegen.<br>\nDer Ausblick, den das Unternehmen am Abend geben wird, d&uuml;rfte aber auch zeigen, dass sein gesch&auml;ftlicher Erfolg zunehmend mit dem US-Milit&auml;r verkn&uuml;pft ist. Anfang April hatte Microsoft gemeldet, dass das US-Verteidigungsministerium f&uuml;r bis zu 21,9 Milliarden Dollar Headsets und Cloud-Dienste bestellt hat. Zum Liefervertrag, der &uuml;ber zehn Jahre l&auml;uft, geh&ouml;ren 120.000 Virtual-Reality-Datenbrillen, die Microsoft unter dem Namen Hololens entwickelt und verkauft. Soldaten sollen &uuml;ber die Headsets nicht nur Zugriff auf g&auml;ngige Services wie Nachtsicht- und W&auml;rmebildfunktionen erhalten, sondern mit Hilfe von Augmented Reality auch wichtige Daten zur Erleichterung taktischer und strategischer Entscheidungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/microsoft-us-militaer-auftrag-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Tesla-Werk in Brandenburg: Hunderte polnische Bauarbeiter in Hostel eingepfercht<\/strong><br>\nDer Skandal um das Tesla-Werk in Brandenburg geht offenbar in die n&auml;chste Runde. Der US-Autobauer soll polnische Bauarbeiter auf engstem Raum untergebracht haben &ndash; mitten in der Pandemie. Zudem seien sie stark unterbezahlt. Erst am Montag waren illegale Bauarbeiten in Gr&uuml;nheide bekannt geworden.<br>\nDer US-Autobauer Tesla besch&auml;ftigt auf der Baustelle in Gr&uuml;nheide hunderte polnische Bauarbeiter, die f&uuml;r die Zeit ihrer Besch&auml;ftigung in einem kleinen Hostel im Brandenburger Mittenwalde einquartiert wurden. Das geht aus einer gemeinsamen Recherche von &bdquo;Business Insider&ldquo; und des ZDF-Magazins &bdquo;Frontal 21&ldquo; hervor.<br>\nCorona-Ausbruch auf Tesla-Baustelle<br>\nLaut Mitarbeiterangaben sollen in dem Hostel rund 350 Bauarbeiter wohnen. Sie schlafen mit bis zu drei Mann in einem Zimmer &ndash; inmitten der Corona-Pandemie. Die Bauarbeiter tragen in dem Hostel keine Maske und halten keinen Abstand. Vor einigen Wochen gab es auf der Tesla-Baustelle noch einen gr&ouml;&szlig;eren Corona-Ausbruch, dutzende Bauarbeiter haben sich mit dem Virus infiziert.<br>\nTesla: Routinekontrolle wurde zum Verh&auml;ngnis<br>\nZuvor hatten &bdquo;Business Insider&ldquo; und das ZDF-Magazin &bdquo;Frontal 21&ldquo; dar&uuml;ber berichtet, dass der US-Autobauer seit Monaten Abwasserrohre auf der Baustelle im brandenburgischen Gr&uuml;nheide verlegt hatte, mehrere Wochen davon ohne Baugenehmigung. Im M&auml;rz flogen die illegalen Bauarbeiten des US-Autobauers auf.<br>\nBei einer Routinekontrolle am 25. M&auml;rz 2021 stie&szlig;en die Genehmigungsbeh&ouml;rden auf die Baugr&auml;ben in Gr&uuml;nheide, teilt das Brandenburger Umweltministerium auf Anfrage von &bdquo;Business Insider&ldquo; und &bdquo;Frontal 21&ldquo; mit. Das Ministerium verf&uuml;gte daraufhin einen Baustopp gegen Tesla.<br>\n&bdquo;Der Baustopp dauerte vom 26. M&auml;rz bis zum 12. April 2021. Am 12. April 2021 wurde die Zulassung des vorzeitigen Beginns f&uuml;r die Arbeiten erteilt&ldquo;, hei&szlig;t es in der Antwort des Ministeriums. Man pr&uuml;fe au&szlig;erdem aktuell die Einleitung eines Bu&szlig;geldverfahrens gegen Tesla. Durch die Abwasserrohre flie&szlig;en Industrieabw&auml;sser &ndash; mitten durch ein Trinkwasserschutzgebiet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/boerse\/ohne-maske-ohne-abstand-tesla-verlegte-abwasserrohre-ohne-genehmigung-umweltministerium-verfuegte-baustopp-in-gruenheide_id_13233824.html\">FOCUS<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Illegale Arbeiter, illegale und ungenehmigte Abwasserrohre durch ein Trinkwasserschutzgebiet &ndash; der Konzern Tesla, der wegen seiner angeblich Umweltfreundlichkeit und des angeblichen Klimaschutzes (die Emissionen entstehen nicht im Auto, aber woanders) <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/auto\/elektroauto\/elektroauto-werk-bei-berlin-tesla-kritisiert-genehmigungsverfahren-fuer-deutsches-werk_id_13169709.html\">ein Vorzugsbehandlung fordert<\/a>, ist genauso dreist wie alle anderen und nur auf maximalen Profit aus. Das sollte eigentlich niemanden &uuml;berraschen, denn das Gesch&auml;ftsgebaren von Musk ist seit Jahren bekannt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die &Auml;u&szlig;erungen von Detlef Scheele &ndash; Vorstandsvorsitzender der Skandalagentur &ndash; sind nicht nur arrogant und zynisch, sie sind widerlich<\/strong><br>\nSeit dem 1. April 2017 ist SPD-Mitglied Detlef Scheele Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA). Er hat in seinen &ouml;ffentlichen Verlautbarungen von vorne herein seine Hardliner Positionen klargestellt und ganz neue Wortsch&ouml;pfungen kreiert. So spricht er davon, dass er eine &bdquo;f&uuml;rsorgliche Belagerung&ldquo; bef&uuml;rwortet und meint, dass der Fallmanager den &bdquo;Arbeitslosen und seine Familie &ouml;fter sehen solle&ldquo; und mehr &bdquo;Aufmerksamkeit widmen&ldquo; m&ouml;chte, denn die &bdquo;Vermittlungszahlen sind deutlich angestiegen, wenn die Kontaktdichte sich erh&ouml;ht&ldquo;.<br>\nAuch spricht sich Scheele gegen eine &bdquo;R&uuml;ckabwicklung&ldquo; der sogenannten Arbeitsmarktreformen aus. Er macht damit deutlich, wie die Leistungsgew&auml;hrung aussehen wird, n&auml;mlich so, dass er den Druck auf die Menschen ohne bezahlte Arbeit erh&ouml;hen wird und sie, wo eben m&ouml;glich, aus dem Leistungsbezug herausdr&auml;ngt.<br>\n(&hellip;) Vor dem Hintergrund dieser Skandale erscheint das Auftreten von Detlef Scheele nicht nur arrogant und zynisch, sondern einfach nur widerlich.<br>\nSchon im Herbst 2020 wies er eine Erh&ouml;hung der Leistung f&uuml;r besonders von der Krise betroffenen Menschen schroff zur&uuml;ck und nannte das hiesige Hartz-IV-System &bdquo;Im europ&auml;ischen Vergleich ist das &ndash; wenn man von Skandinavien absieht &ndash; eine gro&szlig;z&uuml;gige Regelung&ldquo;, auch m&uuml;sse man dabei den Steuerzahler im Blick behalten, der die Grundsicherung finanziere und er meint sich keine Grundsicherung vorstellen zu k&ouml;nnen, die &bdquo;ein ausk&ouml;mmliches Leben erm&ouml;glicht, wie es jemand hat, der arbeiten geht&ldquo;. Die L&ouml;sung k&ouml;nne nicht in der Erh&ouml;hung des Hartz-IV-Satzes liegen, sondern darin, mehr Menschen wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren.<br>\nObwohl er genau wei&szlig;, dass es ein ausk&ouml;mmliches Leben f&uuml;r die Menschen in den unteren Lohngruppen und den Teilzeitbesch&auml;ftigten, die regelm&auml;&szlig;ig arbeiten gehen, nicht gibt. Sie m&uuml;ssen bei den Jobcentern als &bdquo;Aufstocker&ldquo; SGB II-Mittel beantragen, weil sie von ihrer Arbeit nicht leben k&ouml;nnen, aber voll im Arbeitsmarkt integriert sind und zwar als Billigl&ouml;hner.<br>\nAktuell h&auml;lt Detlef Scheele eine Erh&ouml;hung des Hartz-IV-Regelsatzes auf monatlich 600 Euro wie von Sozialverb&auml;nden und Gewerkschaften gefordert, f&uuml;r nicht zielf&uuml;hrend, weil er bezweifelt, dass &bdquo;jemand mit 600 Euro deutlich zufriedener w&auml;re. Wer sorgenlos leben m&ouml;chte, der muss sich berappeln und m&ouml;glichst gut entlohnte Arbeit finden&ldquo;.<br>\nViele Kritiker von Detlef Scheele fragten sich in den letzten Tagen, ob der Mann denn der Richtige f&uuml;r das Amt des Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit ist.<br>\nDie Frage ist einfach zu beantworten: F&uuml;r das menschenverachtende Hartz-IV-System mit seinen Funktionen wie die Sanktionen zur Disziplinierung, dem Wegfall der grundgesetzlich garantierten Berufsfreiheit, Abschreckung als Mittel zur Lohnsenkung und Voraussetzung f&uuml;r den Ausbau des Niedriglohnsektors ist Detlef Scheele der richtige Mann am richtigen Platz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/die-aeusserungen-von-detlef-scheele-vorstandsvorsitzender-der-skandalagentur-sind-nicht-nur-arrogant-und-zynisch-sie-sind-widerlich\/#more-10599\">Gewerkschaftsforum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ein Auslaufmodell?<\/strong><br>\nDie Mitbestimmung, die vor 70 Jahren zun&auml;chst in den Unternehmen der Montanindustrie gesetzlich verankert wurde, war ein Erfolg der streikbereiten Arbeiter:innen und Angestellten in der Kohle- sowie in der Eisen- und Stahlindustrie.<br>\nDie parit&auml;tische Beteiligung der Besch&auml;ftigten an unternehmenspolitischen Entscheidungen spielte in den gewerkschaftlichen Neuordnungsvorstellungen der Nachkriegsjahre eine zentrale Rolle, allerdings nicht als singul&auml;re Forderung, sondern als Teil einer umfassenderen Neuordnung der Produktions-, Besitz- und Verm&ouml;gensverh&auml;ltnisse. In seinen &raquo;Wirtschaftspolitischen Grunds&auml;tzen&laquo; (M&uuml;nchener Programm) forderte der neugegr&uuml;ndete Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) 1949 einen Dreiklang aus Mitbestimmung, Vergesellschaftung und gesamtwirtschaftlicher Planung in den Schl&uuml;sselindustrien&hellip;.<br>\nIm Fr&uuml;hjahr 1947 kam ein Kompromiss zustande: In 25 Unternehmen der Stahlindustrie, die ausgegliedert und in selbst&auml;ndige Aktiengesellschaften umgewandelt wurden, setzte sich der Aufsichtsrat wie folgt zusammen: f&uuml;nf Anteilseigner, davon ein von der Kapitalseite benannter Vertreter der &ouml;ffentlichen Hand, und f&uuml;nf Arbeitnehmervertreter, davon zwei Betriebsr&auml;te, zwei Gewerkschaftsbeauftragte und ein von den Arbeitnehmern benannter Vertreter der &ouml;ffentlichen Hand und als elftes Mitglied ein &raquo;Neutraler&laquo; als Vertreter der Treuhandverwaltung.<br>\nDie fortschreitende Restauration der alten Besitz- und Machtverh&auml;ltnisse in der Bundesrepublik im Windschatten des aufziehenden &raquo;Kalten Krieges&laquo; verhinderte jedoch tiefgreifende gesellschafts- und wirtschaftspolitische Ver&auml;nderungen. Auf den Vorsto&szlig; der Adenauer-Regierung, die zwischenzeitlich praktizierten Mitbestimmungsregelungen wieder abzuschaffen, reagierten die Gewerkschaften IG Metall und IG Bergbau in der Montanindustrie mit Urabstimmungen. 96% der Metaller und 92% der Bergarbeiter zeigten sich bereit zum Streik. Die Bundesregierung lenkte ein.<br>\nAm 10. April 1951 verabschiedete der Deutsche Bundestag das &raquo;Gesetz &uuml;ber die Montanmitbestimmung&laquo;. Darin wurde die parit&auml;tische Beteiligung der Belegschaften und ihrer Gewerkschaften in den Entscheidungsorganen der Unternehmen des Bergbaus und der Eisen und Stahl erzeugenden Industrie festgeschrieben. Das war das Einzige, was die Gewerkschaften von ihren Vorstellungen einer grundlegenden Wirtschaftsdemokratie durchsetzen konnten&hellip;<br>\n(&hellip;) Wie die letzten gesellschaftlichen Demokratie- und Systemkorrekturimpulse der parit&auml;tischen Mitbestimmung in der Montanindustrie vor die Hunde gehen, l&auml;sst sich in den zur&uuml;ckliegenden Monaten exemplarisch an den Vorg&auml;ngen bei der traditionsreichen Ruhrgebiets-Ikone Thyssenkrupp beobachten. Obwohl Missmanagement, Fehlinvestitionen in Milliardenh&ouml;he und korrupte Gesch&auml;ftspraktiken den gr&ouml;&szlig;ten deutschen Stahlkonzern in die schwerste Krise st&uuml;rzten, haben die Arbeitnehmervertreter:innen im Aufsichtsrat alle strategischen Schwenks der wechselnden Konzernvorst&auml;nde bis hin zur &raquo;Selbstzerlegung&laquo; des Konzerns mitgetragen &ndash; nach dem Prinzip &raquo;der Umbau ist schmerzhaft, aber unvermeidbar&laquo;.<br>\nEine Politik der Interessenvertretung, die nur auf sozialvertr&auml;gliche Personalabwicklung setzt und darauf verzichtet, mit massiven Druck der Stahlkocher:innen Alternativen f&uuml;r wegfallende Besch&auml;ftigung durchzusetzen, tr&auml;gt jedoch zum Niedergang der Stahlregionen bei und beschleunigt das Ende der Montanmitbestimmung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/ein-auslaufmodell\/\">Sozialismus.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Entlassungswelle rollt an<\/strong><br>\nBei Tochtergesellschaft des Klinikkonzerns Sana werden &uuml;ber 1.000 Besch&auml;ftigte auf die Stra&szlig;e gesetzt &ndash; mehr als ein Drittel des Personals<br>\nAlle Gesch&auml;ftsbereiche der DGS Pro-Service GmbH, mit Ausnahme des Reinigungssektors, sollen bis zum Jahresende geschlossen werden. Von derzeit rund 3.000 Besch&auml;ftigten des Tochterunternehmens des Krankenhauskonzerns Sana verlieren mehr als 1.000 ihren Job. Die Massenentlassungen betreffen Menschen, die in der Stationsassistenz, im Hol- und Bringdienst, an den Eingangspforten sowie im Sicherheitsdienst arbeiten. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi reagierte auf diese Ank&uuml;ndigung mit heftiger Kritik.<br>\n&raquo;Besch&auml;ftigten im Gesundheitswesen zu k&uuml;ndigen ist f&uuml;r sich genommen schon ein Unding.<br>\nDas auch noch mitten in der dritten Welle der Coronapandemie zu tun,<br>\nschl&auml;gt dem Fass den Boden aus&laquo;, sagte Sylvia B&uuml;hler, Mitglied im Verdi-Bundesvorstand. Ein profitabler Klinikkonzern w&uuml;rde Menschen vor die T&uuml;r setzen, die &raquo;in den letzten Monaten tatkr&auml;ftig mitgeholfen haben, den Krankenhausbetrieb am Laufen zu halten&laquo;. Dabei geh&ouml;re Teamarbeit zum Klinikalltag, denn dort arbeiteten mehr Besch&auml;ftigtengruppen als &Auml;rzte und Pflegefachkr&auml;fte&hellip;.<br>\nUnterdessen will die Ratsfraktion der Partei Die Linke in D&uuml;sseldorf am Donnerstag beantragen, dass die Stadt eine Anteilsmehrheit an der Sana-Kliniken D&uuml;sseldorf GmbH zur&uuml;ckkauft. Nach diversen Verk&auml;ufen sind derzeit noch 25,1 Prozent der Kliniken in st&auml;dtischem Besitz. &raquo;Corona hat gezeigt: Krankenh&auml;user m&uuml;ssen Leben retten statt Gewinne machen&laquo;, erkl&auml;rte Julia Marmulla, die Sprecherin der Linke-Ratsfraktion. Nur st&auml;dtische Krankenh&auml;user k&ouml;nnten dauerhaft die Gesundheitsversorgung in allen D&uuml;sseldorfer Stadtteilen sichern&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/401378.gesundheitswesen-entlassungswelle-rollt-an.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Masken-Urteil hat Konsequenzen f&uuml;r Richter<\/strong><br>\nEin Familienrichter in Weimar hatte eine Anordnung gegen die Maskenpflicht an zwei Schulen erlassen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen eines &ldquo;Anfangsverdachts auf Rechtsbeugung&rdquo;. Wie steht es um die richterliche Unabh&auml;ngigkeit?<br>\nEine Hausdurchsuchung bei einem Richter ist schon ungew&ouml;hnlich, vor allem wenn der Grund nicht etwa Korruption oder ein anderes Fehlverhalten, sondern ein umstrittenes Gerichtsurteil ist. Damit ist ein Weimarer Familienrichter konfrontiert. Gegen ihn ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft, sein Handy und sein Laptop wurden beschlagnahmt. Auch sein Auto wurde durchsucht.<br>\nNun hat der Richter nicht etwa f&uuml;r sch&auml;rfere Sanktionen bei Hartz-IV-Empf&auml;ngern entschieden oder die K&uuml;ndigung einer Rentnerin best&auml;tigt, weil die Eigent&uuml;mer Eigenbedarf anmeldeten. Solche Urteile gibt es fast t&auml;glich und sie sorgen auch selten f&uuml;r Aufregung und haben keine Konsequenzen f&uuml;r die Richter.<br>\n(&hellip;) Umgesetzt wurde die Entscheidung des Familienrichters nicht, weil seine Entscheidung von einer anderen Instanz wieder aufgehoben worden war. Das ist im juristischen Prozedere keineswegs ungew&ouml;hnlich.<br>\nDie Ermittlungen und die Razzia bei dem Richter werfen aber Fragen auf. Es gibt fast t&auml;glich umstrittene richterliche Entscheidungen. Oft geht es um soziale Fragen, bei denen Gerichte Urteile im Interesse der Besitzenden und Verm&ouml;genden gef&auml;llt haben. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das den Mietendeckel in Berlin kippte, w&auml;re ein aktuelles Beispiel daf&uuml;r. In der Regel halten sich die unterlegenden Parteien mit Richterschelte zur&uuml;ck.<br>\nWenn sich jemand nicht daran h&auml;lt, kommt schon mal die Unterstellung, dass die Unabh&auml;ngigkeit der 3. Gewalt, der Judikative, in Frage gestellt wird. In der juristischen Alltagspraxis ist es aber durchaus &uuml;blich, dass Urteile von unteren Instanzen heftig kritisiert werden. Nicht selten wird den unteren Instanzen auch vorgeworfen, sie h&auml;tten ihre Kompetenzen mit einer Entscheidung &uuml;berschritten. Das Urteil wird dann wieder aufgehoben und hat in der Regel f&uuml;r die kritisierte Richterin oder den Richter keine weiteren Konsequenzen.<br>\nEin Exempel statuieren?<br>\nEs sei denn, er hat sich bei dem Urteil beispielsweise bestechen lassen. Doch das wird dem Weimarer Familienrichter nicht vorgeworfen. Daher sollte sehr genau darauf geachtet werden, ob nun bei ihm ein Exempel statuiert werden soll? Sollen andere Richter abgeschreckt werden, etwa auch manche Corona-Ma&szlig;nahmen rechtlich so genau zu pr&uuml;fen, wie es der Weimarer Familienrichter getan hat?<br>\nDenn eine Ermittlung und mehr noch eine Razzia d&uuml;rfte f&uuml;r viele Richter ein Schrecken sein, dem sie sich nicht aussetzen wollen. Unabh&auml;ngig von der Beurteilung des inkriminierten Weimarer Urteils sollten Menschen, die sich f&uuml;r den Erhalt von Grundrechten einsetzen, sehr genau hinschauen, was in dem Fall weiter passiert, da es um die richterliche Unabh&auml;ngigkeit geht, die auch ein Schutzschild gegen Anma&szlig;ungen der Exekutive ist&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Masken-Urteil-hat-Konsequenzen-fuer-Richter-6029962.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Depressionen, Lebens&auml;ngste, Suizidgedanken: Um Himmels willen, sprecht mit der Jugend und h&ouml;rt ihnen zu!<\/strong><br>\n(&hellip;) Doch was auch immer geschehen ist, das eine wei&szlig; ich seit langem und wiederhole es als Vater, Gro&szlig;vater, ehemaliger Lehrer, Schulberater und Schulpsychologe, als Erziehungswissenschaftler und Diplom-Psychologe das xte Mal: Ihr V&auml;ter und M&uuml;tter, Ihr Lehrpersonen, Erzieherinnen und Erzieher, Ihr Betriebsmeister, Freunde, Verwandte und Bekannte, sprecht mit Euren Kindern, mit den Euch anvertrauten oder mit Euch lebenden Jugendlichen, seid ihnen erstrebenswerte Vorbilder, h&ouml;rt ihnen zu und versucht zu erfahren, wie es ihnen wirklich geht, wie sie sich f&uuml;hlen, was ihnen am Herzen liegt!<br>\nSeit Monaten nehmen Depressionen, Lebens&auml;ngste, Suizidgedanken und vollendete Suizide unter der jungen Generation sprunghaft zu. Kinder sagen ihren M&uuml;ttern, dass sie nicht mehr leben wollen. Psychologen und Jugendpsychiater in psychiatrischen Anstalten schlagen Alarm. Doch viele Erwachsene schlagen alle Warnungen in den Wind, wissen es besser, haben zuhause oder in der Schule, im Verein, im Betrieb oder in der Wohngemeinschaft gar keine Probleme; die haben nur die anderen.<br>\nWie soll sich die Jugend in einer Welt zurechtfinden, in der wir Erwachsene uns schon lange nicht mehr zurechtfinden, weil sie aus den Fugen geraten ist?&hellip;<br>\nErwachsene Mitb&uuml;rger, sprecht am gemeinsamen Mittagstisch oder am Abend beim Tee mit euren Kindern und mit der Jugend &uuml;ber das, was in unserer Gesellschaft Merkw&uuml;rdiges und noch nie Dagewesenes abgeht &ndash; und fragt sie, wie es ihnen dabei geht! Wenn Ihr unsicher seid, dann holt Euch Rat bei aufgekl&auml;rten Mitmenschen oder bei den neuen Medien&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globalresearch.ca\/depressionen-lebensangste-suizidgedanken-um-himmels-willen-sprechen-sie-mit-der-jugend-und-horen-sie-ihnen-zuum-himmels-willen-sprecht-mit-der-jugend-und-hort-ihnen-zu\/5743598\">Global Research<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Israels Pal&auml;stinenser-Politik &ndash; Human Rights Watch wagt das A-Wort<\/strong><br>\nDie Menschenrechtsorganisation hat die Lage in den pal&auml;stinensischen Gebieten &bdquo;Apartheid&ldquo; genannt. Israel spricht von &bdquo;Fiktion&ldquo;.<br>\nMit der Ver&ouml;ffentlichung eines 213 Seiten starken Berichts hat die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) am Dienstag f&uuml;r Aufruhr gesorgt. Als erste gro&szlig;e NGO bezeichnet sie darin die israelische Politik gegen&uuml;ber den Pa&shy;l&auml;s&shy;ti&shy;nen&shy;se&shy;r*in&shy;nen als Apartheid. Nach jahrzehntelangen Warnungen, dass die Kontrolle &uuml;ber das Leben der Pa&shy;l&auml;s&shy;ti&shy;nen&shy;se&shy;r*in&shy;nen zu Apartheid f&uuml;hren k&ouml;nnte, sei die &bdquo;Schwelle&ldquo; nun &uuml;berschritten.<br>\nHRW legt in dem Bericht die Definition des Begriffs &bdquo;Apartheid&ldquo; zugrunde, wie sie 1973 von der UN-Vollversammlung in der &bdquo;Internationalen Konvention &uuml;ber die Unterdr&uuml;ckung und Bestrafung des Verbrechens der Apartheid&ldquo; beschlossen wurde. Mit dem R&ouml;mischen Statut 1998, dem Gr&uuml;ndungsdokument des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag, wurde das Apartheidsverbrechen der Zust&auml;ndigkeit dieses Gerichts unterworfen. Urspr&uuml;nglich war der Begriff f&uuml;r die Rassentrennung in S&uuml;dafrika verwendet worden.<br>\nIm R&ouml;mischem Statut werden alle jene inhumanen Akte als Apartheid definiert, die mit dem Ziel ausgef&uuml;hrt werden, die Herrschaft einer rassischen Personengruppe &uuml;ber irgendeine andere rassische Personengruppe herzustellen und aufrechtzuerhalten und diese systematisch zu unterdr&uuml;cken. Entsprechend dieser Definition schl&uuml;sselt der Bericht die israelische Politik gegen&uuml;ber den Pa&shy;l&auml;s&shy;ti&shy;nen&shy;se&shy;r*in&shy;nen auf &ndash; sowohl innerhalb Israels als auch im Westjordanland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Israels-Palaestinenser-Politik\/!5762873\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Taliban statt Frauenrechte: Geht Pazifismus auf der Couch?<\/strong><br>\nIst mit dem Ende des Afghanistan-Einsatzes die Idee des Westens erledigt, Terrorregime zu st&uuml;rzen und den Menschen demokratische Strukturen zu erm&ouml;glichen? Und was wird jetzt aus den afghanischen Frauen und M&auml;dchen?<br>\n(&hellip;) Nach den Terroranschl&auml;gen auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001 entschlossen sich die USA und die Nato, in Afghanistan einzumarschieren, die Herrschaft der Taliban zu brechen und ein demokratisches Afghanistan auf den Weg zu bringen. Zwanzig Jahre sp&auml;ter wird US-Pr&auml;sident Biden mit dem 4. Juli 2021, dem Unabh&auml;ngigkeitstag Amerikas, den Einsatz der US-Truppen in Afghanistan beenden. Alle Nato-Truppen sollen, Stand jetzt, bis zu diesem Tag das Land verlassen haben. Die wieder erstarkten Taliban haben alle Friedensgespr&auml;che mit der Regierung in Kabul abgebrochen, sie kontrollieren bereits jetzt schon wieder bis zu 60 Prozent des Landes. Sie verst&auml;rken landesweit ihre Terrorangriffe. Die Taliban werden Kabul zur&uuml;ckerobern. Sie werden ihre archaisch-islamische M&auml;nnerherrschaft wieder aufrichten. Vermutlich werden die derzeit in Kabul Regierenden dabei sogar mit ihnen kooperieren.<br>\nVor allem die Frauen und M&auml;dchen in Afghanistan werden mit dem Verlust all ihrer in der Zeit der Besetzung gewonnenen Menschenrechte und Freiheiten den Preis f&uuml;r den Abzug des Westens bezahlen&hellip;<br>\nIst die Idee, weltweit und wenn n&ouml;tig auch mit milit&auml;rischen Mitteln Terrorregime zu st&uuml;rzen und der Demokratie bei ihrer Aufrichtung zur Seite zu stehen grunds&auml;tzlich und f&uuml;r immer gescheitert?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Taliban-statt-Frauenrechte\/!5768778\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin D.B.:<\/strong>  Ich war noch Sch&uuml;lerin, als der US-Putsch gegen Salvador Allende in Chile ins Werk gesetzt wurde. Das war mein Wach-auf-Moment zu verstehen, dass &ldquo;der Westen&rdquo; eher die Idee verfolgt, Terrorregime zu installieren, statt sie zu st&uuml;rzen.<\/em><\/p>\n<p><em>Vielleicht schreiben bei der TAZ so junge Journalistinnen und Journalisten, dass sie die lange Blutspur von Regimechanges in Lateinamerika mit US-amerikanischer Handschrift noch nicht haben verfolgen k&ouml;nnen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Die taz l&auml;sst zudem vollkommen au&szlig;er Acht, dass der &Uuml;berfall auf Afghanistan und dessen Besetzung ein v&ouml;lkerrechtswidriger Akt waren und noch immer ist. Die taz glaubt scheinbar immer noch, die USA w&auml;ren dort eingefallen um Schulen f&uuml;r junge M&auml;dchen zu bauen und um Brunnen f&uuml;r arme Bauern zu bohren. Die USA haben Afghanistan nicht nur v&ouml;lkerrechtswidrig besetzt, sie haben sich in der Zeit ihrer Besatzung auch unz&auml;hligen Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig gemacht. Sie haben tonnenweise Bomben &uuml;ber dem Land abgeworfen, haben mit Drohnen unz&auml;hlige Zivilisten get&ouml;tet und mit allen m&ouml;glichen kriminellen Banden dort zusammengearbeitet.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu auch von Emran Feroz: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71692\">Der &bdquo;l&auml;ngste Krieg&ldquo; und sein Ende (Teil 1)<\/a> sowie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70769\">Vom Dilemma der US-Besatzung<\/a><\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Nato-Krieg in Afghanistan forderte &uuml;ber eine halbe Million Tote<\/strong><br>\nWeiterhin Anschl&auml;ge, Korruption, Drogen und Frauendiskriminierung &ndash; nach 20 Jahren und Kosten von &uuml;ber einer Billion Dollar.<br>\nNach 17 Jahren Krieg hatte der US-Oberkommandierende General John W. Nicholson Jr. vor drei Jahren erkl&auml;rt, die Regierung in Kabul bleibe &laquo;in absehbarer Zukunft&raquo; von ausl&auml;ndischer Hilfe &laquo;v&ouml;llig abh&auml;ngig&raquo;. Ein autonomes Handeln der afghanischen Regierung in Kabul sei nicht absehbar und ein Ende der Kriegshandlungen sei &laquo;nicht in Sicht&raquo;.<br>\nDrei Jahre sp&auml;ter ist die Lage unver&auml;ndert desastr&ouml;s. Unter dem Titel &laquo;Die USA lassen Afghanistan im Stich&raquo; berichtete die NZZ am 15. April 2021: &laquo;Die Zahl der zivilen Opfer steigt jeden Monat.&raquo; &Uuml;ber die H&auml;lfte der Landfl&auml;che werde von den Taliban kontrolliert. Zeitungen des Tamedia-Konzerns titelten &laquo;Biden beschenkt die Taliban und al-Kaida&raquo;. Doch ein Blick auf die Geschichte macht den Abzug aus Afghanistan nachvollziehbar&hellip;.<br>\nWegen des Kriegs musste eine halbe Million der rund 35 Millionen Einwohner ihre angestammten Orte innerhalb des Landes verlassen. Viele weitere verlie&szlig;en das Land Richtung Europa. Auch letztes Jahr kamen Asylsuchende in EU-Staaten am zweitmeisten aus Afghanistan&hellip; Die USA sind von den Fl&uuml;chtlingen kaum betroffen.<br>\n&Uuml;ber die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung lebt heute von weniger als 5,5 Dollar pro Tag. Laut Welthunger-Index sind 30 Prozent der Bev&ouml;lkerung unterern&auml;hrt. Wegen Armut, Gewalt und Umsiedlungen besuchen h&ouml;chstens zwei Drittel aller Kinder eine Schule. Nach dem neusten Bericht der US-Kontrollbeh&ouml;rde vom Januar 2021 &uuml;ber die Verwendung der US-Gelder ist Afghanistan immer noch der gr&ouml;&szlig;te Opium-Produzent der Welt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/nato-krieg-in-afghanistan-forderte-ueber-eine-halbe-million-tote\/\">infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Wissen um China<\/strong><br>\n(&hellip;) Zu den Vorz&uuml;gen des soeben erschienenen Buches von Hans Modrow geh&ouml;rt, dass er zwar ebenfalls die gro&szlig;e Politik in der Entwicklung Chinas und im Verh&auml;ltnis zwischen der DDR und der Volksrepublik &ndash; bekanntlich wurden beide im Oktober 1949 gegr&uuml;ndet &ndash; in den Blick nimmt, dies jedoch mit seiner subjektiven Perspektive verbindet&hellip;.<br>\nAls Quintessenz seines Buches zieht der Autor drei Schlussfolgerungen.<br>\nDie erste folgt der Frage: &bdquo;Warum ticken die Chinesen anders als wir in Europa?&ldquo; Der Schl&uuml;ssel liege im philosophischen Grundverst&auml;ndnis. Nach Konfuzius sei Freiheit nur durch Ordnung und deren Einhaltung m&ouml;glich. &bdquo;Eine wohlgeordnete Gesellschaft schafft Strukturen f&uuml;r ein freies Leben des Menschen.&ldquo; Deshalb spiele die Gemeinschaft eine wesentlich andere Rolle als in den europ&auml;ischen L&auml;ndern. Und die &Uuml;bertragung europ&auml;ischer Vorstellungen auf chinesische Verh&auml;ltnisse k&ouml;nne daher nur zu Konfusion oder Konfrontation f&uuml;hren.<br>\nDie zweite Folgerung bezieht sich auf die Au&szlig;enpolitik. Modrows Zwischentitel hier ist &uuml;berschrieben: &bdquo;Letztes Wort eines zornigen Alten&ldquo;. Zornig betont er: &bdquo;Aber geradezu w&uuml;tend macht mich die Tatsache, dass Erscheinungen von V&ouml;lkerhass, Chauvinismus und Nationalismus in die internationalen Beziehungen zur&uuml;ckgekehrt sind. Die Diplomatie, die in der zweiten H&auml;lfte des 20. Jahrhunderts bereits ein beachtliches Niveau erreicht hatte, befindet sich auf einem Tiefstand.&ldquo; Dazu geh&ouml;re, dass die Bundesregierung auf die NATO-Position eingeschwenkt ist, China als &bdquo;Gegner&ldquo; zu betrachten. Berlin verfolge eine &bdquo;Doppelstrategie&ldquo;: man brauche und wolle China wirtschaftlich als Partner, setze jedoch politisch auf Konfrontation. Dies werde &ndash; so Modrow &ndash; auf Dauer nicht funktionieren. Entweder verhalte sich die Politik kooperativ, wie die Wirtschaft, oder die Konfrontation werde auf die Wirtschaft &uuml;bergreifen. Dabei gelte: &bdquo;China braucht Deutschland nicht unbedingt, aber die Bundesrepublik braucht China auf jeden Fall.&ldquo;<br>\nDrittens kann Hans Modrow, fr&uuml;her Ehrenvorsitzender der PDS, nat&uuml;rlich nicht umhin, sich zum Zustand der Linken zu &auml;u&szlig;ern. Das tut er in einer bisher so nicht gelesenen Offenheit. Das degoutante Naser&uuml;mpfen gegen&uuml;ber dem Sozialismus in China ist ihm zuwider. Was also &bdquo;tut die Nachhut der kommunistischen und Arbeiterbewegung Europas, die sich aus dem 20. ins 21. Jahrhundert gerettet hat? Denn Vorhut kann man sie gewiss nicht nennen, sie will es nach eigenem Bekunden auch nicht sein. Von einer Avantgarde, die mit k&uuml;hnen Ideen die &ouml;ffentliche Diskussion bestimmt und die prinzipielle Auseinandersetzung mit dem imperialistischen Herrschaftssystem befeuert, will sie nichts wissen. Ihr fehlt vermutlich daf&uuml;r auch das theoretische R&uuml;stzeug, um die kulturelle Hegemonie in der b&uuml;rgerlich-demokratischen Gesellschaft zu gewinnen.&ldquo; Ohne die Systemfrage zu stellen, lie&szlig;en sich politische Mehrheiten jedoch nicht erreichen. Die Linken in der Welt m&uuml;ssten nicht alles gut finden, was in China passiert. Aber &bdquo;Europa ist nicht der Nabel der Welt&ldquo;. Wir sollten die Chinesen machen lassen. &bdquo;Und wo sie es m&ouml;chten, sollten wir sie solidarisch unterst&uuml;tzen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/das-blaettchen.de\/2021\/04\/wissen-um-china-56788.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Lasst uns wieder spielen! &ndash; Demo f&uuml;r die Kunst<\/strong><br>\nPressemitteilung<br>\n1. Mai, 15:00 Uhr<br>\nvom Brandenburger Tor zum Lustgarten<br>\nSeit nunmehr &uuml;ber einem Jahr stehen die K&uuml;nstler dieses Landes nicht mehr auf der B&uuml;hne, und die T&uuml;ren der Veranstaltungsst&auml;tten sollen auch weiterhin geschlossen bleiben. Damit wollen wir uns nicht mehr abfinden. Wir m&uuml;ssen zur&uuml;ck an die Arbeit! Durch Kunst und Kultur k&ouml;nnen gerade in Krisenzeiten Menschen wieder Mut finden. Deshalb m&uuml;ssen sich K&uuml;nstler und Publikum wieder im wirklichen Leben begegnen.<br>\nF&uuml;r viele Spielst&auml;tten und Open-Air-Veranstaltungen sind gute Hygienekonzepte entwickelt und erprobt worden und haben sich als wirksam erwiesen. Das wei&szlig; auch die Politik.<br>\nDaher fordern wir, die &Ouml;ffnung schnellstens zu erm&ouml;glichen!<br>\nViele selbstst&auml;ndige K&uuml;nstler und Angeh&ouml;rige der k&uuml;nstlerisch-technischen Berufe haben keine oder nur unzureichende staatlichen Hilfen erhalten und leben jetzt von Hartz IV oder von ihren R&uuml;cklagen f&uuml;rs Alter. Andere mussten ihren Beruf wechseln &ndash; ohne Aussicht, ihn in absehbarer Zeit wieder aus&uuml;ben zu k&ouml;nnen. Sie brauchen nicht nur sofortige unb&uuml;rokratische Hilfe, sondern Arbeit!<br>\nIhr Beitrag zum gesellschaftlichen Leben ist und bleibt systemrelevant! Sie sind die Basis des kulturellen Lebens. Sie m&uuml;ssen das Recht haben, ihren Beruf auszu&uuml;ben. Dieses Recht fordern wir ein.<br>\nAm 1. Mai wollen wir daf&uuml;r demonstrieren, mit den Mitteln, die uns zur Verf&uuml;gung stehen: mit Musik, Tanz und Theater. Unsere K&uuml;nstlerischen Darbietungen verstehen sich als Wortmeldung und als Gespr&auml;chsangebot.<br>\nDie Demonstration beginnt um 15 Uhr am Brandenburger Tor und f&uuml;hrt zum Lustgarten, wo wir reden, h&ouml;ren, schauen und spielen wollen. Die besonderen Hygienekonzepte f&uuml;r Versammlungen werden beachtet.<br>\nWir freuen uns auf viele K&uuml;nstler und viel Publikum.<br>\nWieder-Spielen-Kollektiv<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/maidemo.de\/pressemitteilung\/\">Wieder spielen kollektiv<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-71949","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71949","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=71949"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71949\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":71952,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71949\/revisions\/71952"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=71949"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=71949"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=71949"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}