{"id":71988,"date":"2021-04-29T09:27:47","date_gmt":"2021-04-29T07:27:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71988"},"modified":"2021-04-29T11:40:42","modified_gmt":"2021-04-29T09:40:42","slug":"leserbriefe-zu-heuchelei-hat-hochsaison","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71988","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eHeuchelei hat Hochsaison\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Jens Berger diskutiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71898\">in diesem Artikel<\/a> &uuml;ber die Kritik an der Protestaktion <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71825\">&bdquo;#allesdichtmachen&ldquo;<\/a>. Sie instrumentalisiere die Pflegekr&auml;fte. Kritisiert wird vor allem die &bdquo;Heuchelei&ldquo;, weil die &bdquo;moralinsauren selbsternannten Anw&auml;lte der Pflegekr&auml;fte&ldquo; sich ansonsten wenig oder gar nicht f&uuml;r die Situation in den deutschen Krankenh&auml;usern interessieren. Uns haben auch hierzu viele E-Mails erreicht. Danke daf&uuml;r. Hier nun eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, <\/p><p>vielen Dank f&uuml;r diesen Artikel, denn die Heuchelei von Politikern, wie Heiko Maas und Walter Steinmeier ist kaum zu ertragen. <\/p><p>Ich habe die H&auml;lfte meiner Berufsjahre als Arzt f&uuml;r An&auml;sthesiologie in einer gro&szlig;en westdeutschen Uniklinik verbracht. Den gr&ouml;&szlig;ten Teil dieser Zeit als Oberarzt. In dieser Funktion war ich im Wechsel mit anderen Ober&auml;rzten f&uuml;r das OP-Management und Notfallmanagement zust&auml;ndig. Schon Anfang der neunziger Jahre musste ich oft etliche Operationen absagen, weil es zuwenig &Auml;rzte gab oder nicht gen&uuml;gend Intensivbetten zur Verf&uuml;gung standen, um die anfallenden Operationen durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. Verlegungen in andere Krankenh&auml;user oder die &Uuml;bernahme von Patienten aus anderen Kliniken kamen h&auml;ufig vor. Und wenn drei Unfallverletzte gleichzeitig ins Haus kamen, musste der Op-Betrieb in 2 bis drei OPs vor&uuml;bergehend eingestelt werden, um Personal f&uuml;r die behandlungder Notf&auml;lle frei zu machen. An Betten oder Beatmungspl&auml;tzen mangelte es praktisch nie, aber an Personal zum Betrieb der Betten st&auml;ndig. Es passierte h&auml;ufiger, dass Operationen aus verschiedenen Fachdisziplinen gleichzeitig beendet wurden und dann 3 bis 4 Transportteams gleichzeitig auf der Intensivstation eintrafen. In solchen Situationen piepst und blinkt es anaufh&ouml;rlich und 10 bis 15 &Auml;rzte und Fachschwestern sind damit besch&auml;ftigt, die Patienten umzubetten. Weil mir diese Bilder vertraut sind, haben mich die Bilder aus Bergamo nicht sonderlich beeindruckt. F&uuml;r den unbedarften Zuschauer wirken diese Szenen aber verst&auml;ndlicherweise bedrohlich. In der Situation hatten die Medien nichts besseres zu tun, als dem Narrativ aus dem Hause Seehofer in vorauseilendem Gehorsam zu folgen und den Menschen systematisch Angst einzufl&ouml;ssen und einen hysterischen Alarmismus hochzuhalten. Insofern hat Jan Josef Liefers in ein Wespennest gestochen. Ist schon die Empfehlung und die Umsetzung des Strategiepapiers des BMI aus ethischer Sicht mehr als verwerflich, so erscheint die Emp&ouml;rung &uuml;ber die Entlarvung umso verlogener. <\/p><p>Aber es kommt noch schlimmer. Zu Beginn der Pandemie finanzierte Jens Spahn den Kauf von Intensivbetten und Beatmungsmaschinen. Das Pflegepersonal wurde mit einer kleinen Extrapr&auml;mie abgespeist, deren Auszahlung es sich noch erk&auml;mpfen musste. Etwa 9000 Pflegekr&auml;fte k&uuml;ndigten nach Aussagen der Gewerkschaft im Jahr 2020 ihren Arbeitsplatz. Der Personalschl&uuml;ssel wurde dahingehend ge&auml;ndert,dass nunmehr 2, statt 1,2 Pflegekr&auml;fte pro Covid-Patient zur Verf&uuml;gung gestellt werden mussten. Woher nehmen? Folglich meldeten die Krankenh&auml;user ihre Intensivbetten ab und wurden daf&uuml;r auch noch finanziell belohnt, wenn die Belegung mehr als 75% betrug. Eine Belegung von 70 bis 80% ist nach meiner Erfahrung auf Intensivstationen seit vielen Jahren v&ouml;llig normal. Die Krankenh&auml;user kochen mithin aus durchaus nachvollziehbaren Gr&uuml;nden ihr eigenes S&uuml;ppchen. Die verantwortlichen &Auml;rztefunktion&auml;re jammern wie immer auf hohem Niveau und fordern zum Teil Versch&auml;rfungen des Lockdowns, anstatt die wahre Ursache der Misere zu benennen, n&auml;mlich die Kommerzialisierung des Gesundheitswesens. <\/p><p>Die Heuchelei in Politik und Medien besteht darin, sich mit der Kritik nicht auseinandersetzten zu wollen und stattdessen die Kritiker zu diffamieren, indem man ihnen Empathielosigkeit und Zynismus unterstellt und Menschen, die um ihre Verstorbenen trauern ebenso dazu instrumentalisiert, wie diejenigen, die seit einem Jahr an Arbeitsverboten, Depressionen und anderen Folgen der Ma&szlig;nahmen leiden. Wenn man Statements liest, wie etwa das von Au&szlig;enminister Maas, dann stellt man sich die Frage, ob es an der intellektuellen Ausr&uuml;stung mangelt oder B&ouml;sartigkeit Regie f&uuml;hrt. <\/p><p>Mit freundliche Gr&uuml;&szlig;en<br>\nDr. Horst K&auml;smacher <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nvielen Dank f&uuml;r Ihren sehr emotionalen, aber mir als Arzt auch nahegehenden Beitrag.<br>\nJa, mir geht es &auml;hnlich, die Heuchelei&nbsp;ist kaum noch zu ertragen.<br>\n&nbsp;<br>\nDer &Uuml;bergang in eine rein streng virologisch orientierte Ein-Parteien-Diktatur ist ja f&ouml;rmlich mit den H&auml;nden zu fassen.<br>\nKritisches Nachfragen, das Abw&auml;gen von Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeiten der Ma&szlig;nahmen, der Fokus auf die gravierende Situation der Kinder all dies wird mit den bekannten Vokabeln &ldquo;Coronaleugner&rdquo;, &ldquo;Verschw&ouml;rungstheoretiker&rdquo;, &ldquo;Querdenker&rdquo; abgekanzelt, wenn nicht sogar die Antisemitismuskeule von der Antifa ausgepackt wird.<br>\n&nbsp;<br>\nAll dies ist so unsagbar traurig und unfassbar, dass es mir die Sprache verschl&auml;gt.<br>\nDie einschl&auml;gigen Parolen vom RKI &ldquo;Diese Regeln d&uuml;rfen niemals hinterfragt werden&rdquo;, die &ldquo;Alternativlosigkeit&rdquo; von Frau Merkel oder die Drohung, dass erst alles vorbei sei, wenn alle geimpft sind, empfinde ich als be&auml;ngstigend.<br>\n&nbsp;<br>\nUnd nun&nbsp; melden sich Kulturschaffende, insbesondere Schauspieler, zu Wort und machen die vielen Kollateralsch&auml;den mit den Mitteln der Verfremdung deutlich, um eine Debatte anzuregen und schon geht der Shitstorm weiter, bis hin zu Morddrohungen&hellip; Wo&nbsp;soll das alles hinf&uuml;hren.<br>\n&nbsp;<br>\nJa, als Krankenhausarzt nehme ich die Coronaerkrankung nat&uuml;rlich wahr, von schweren bis hin zu&nbsp;&nbsp;leichten Verl&auml;ufen. Aber wenn ich den t&auml;glichen Panikmeldungen der Medien folgen w&uuml;rde, k&ouml;nnte ich meine Arbeit im Krankenhaus gar nicht mehr tun, weil chronische Angst l&auml;hmt und schw&auml;cht.<br>\n&nbsp;<br>\nUnd ein bischen absurd mutet es mich an, wenn z.B. Nichtmediziner (z.B. Orchestermusiker ohne Arbeit, aber mit Gehalt) mir erz&auml;hlen, wie schlimm die Situation auf den Intensivstationen ist.<br>\nDas Problem des Bettenabbaus,bzw. der finanziellen Fehlanreize im Gesundheitssystem exisitiert schon&nbsp; so lange und es tut gut, lieber Herr Berger, dass Sie es noch einmal&nbsp;deutlich pointiert dargestellt haben.<br>\nVor einem Jahr gab es f&uuml;r jedes freigehaltene Intensivbett gro&szlig;z&uuml;gige F&ouml;rderungen und wir hatten pl&ouml;tzlich 32000 Intensivbetten. Inzwischen, in der gr&ouml;&szlig;ten Pandemie aller Zeiten, gibt es nur noch Zuschl&auml;ge bei einer Intensivbettenauslastung&nbsp; &uuml;ber 75% und schon haben sich die Bettenkapazit&auml;ten massiv reduziert (oder euphemistisch ausgedr&uuml;ckt wurden &ldquo;angepasst&rdquo;)<br>\nDie &Uuml;berlastung des Personals steht ja ausser Frage insbesondere bei dem emotional &nbsp;so aufgeheizten COVID-Krankheitsbild.<br>\nAber wo sind die dauerhaften finanziellen Anreize f&uuml;r die Pflegenden, sprich eine angemessene, stabile, deutlich h&ouml;here Verg&uuml;tung f&uuml;r die nervenaufreibende T&auml;tigkeit.&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nEs wird so viel sinnloses Geld f&uuml;r Schnelltests bei Kindern, f&uuml;r die St&uuml;tzung der systemrelevanten Konzerne und und und&hellip;mobilisiert aber warum nicht f&uuml;r d&aacute;s Epizentrum der ganzen Misere, die Pflege ?<br>\n&nbsp;<br>\nWie kann dass sein Herr Spahn, Frau Merkel, wo sind die neuen Tarifvertr&auml;ge, wo &uuml;bernimmt der Staat wieder die Verantwortung f&uuml;r die privatwirtschaftlich ausgeschlachteten Krankenh&auml;user, wie kann es sein, dass&nbsp;20 Kliniken in der Pandemie geschlossen werden&hellip;.????<br>\n&nbsp;<br>\nStattdessen werden mit dem neuen Infektionsschutzgesetz&nbsp;wieder die Bev&ouml;lkerung und insbesondere die Kinder in Sippenhaft genommen als sogenannte &ldquo;Superspreader&rdquo;. Was wird aus diesen traumatisierten Kindern werden in 20 Jahren?<br>\nWer definiert die v&ouml;llig willk&uuml;rlichen 7-Tagesinzidenzwerte, wer meldet noch Bezugsgr&ouml;&szlig;en (Zahl der Teste)?&nbsp;&nbsp;Der mathematische Dreisatz scheint allenthalben unter den Tisch zufallen&hellip;Wer unterscheidet zwischen positiv Getesteten und tats&auml;chlich Erkrankten&hellip;???<br>\nWer h&ouml;rt denn von den Verantwortlichen auf die herzenswarmen Worte von Gerald H&uuml;ther, Franz Ruppert, Eugen Drewermann oder Hans-Joachim Maaz&hellip;???. Es wird mir himmelangst, wenn ich an die Zukunft denke.<br>\n&nbsp;<br>\nHeute morgen, passend zu der Stimmung, kommt f&uuml;r mich als Th&uuml;ringer besonders hautnah, die Nachricht&nbsp;von der Hausdurchsuchung eines Weimarer Richters hinzu, der es gewagt hat, basierend auf 3 ausf&uuml;hrlich begr&uuml;ndeten Gutachten, das Kindeswohl in den Mittelpunkt zu stellen.<br>\nJetzt ist also&nbsp;auch die Unabh&auml;ngigkeit der Gerichte nicht mehr gegeben, der Rechtsstaat ist ausgeh&ouml;hlt.<br>\n&nbsp;<br>\nIch bin den 53 K&uuml;nstlern sehr dankbar f&uuml;r ihre aufr&uuml;ttelnden Videos und Botschaften und kann nur hoffen, dass immer mehr Menschen aufwachen, bzw. sich gespr&auml;chsbereit zeigen&hellip;..<br>\n&nbsp;<br>\nGestatten Sie mir, lieber Herr Berger, auch Ihrem Herausgeber Herrn Albrecht M&uuml;ller auf diesem Wege die besten Genesungsw&uuml;nsche zu &uuml;bermitteln.<br>\n&nbsp;<br>\nIn freundlicher Verbundenheit zu den NachDenkseiten gr&uuml;&szlig;e ich<br>\nDr. Sebatstian Hinz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<br>\nwo die Anw&auml;lte der Pflegenden sind, fragen Sie, die vor Corona f&uuml;r sie sprachen.<\/p><p>Hier sind sie, Herr Berger, ich war und bin eine von ihnen (NDS arbeitete mal mit mir) und ich danke Ihnen f&uuml;r den Beitrag.<\/p><p>In meinem Blog nannte ich es voyeuristischen Almosenjournalismus, der gerade betrieben wird. Pflegende sollen jetzt emotional sein. Tagein tagaus gehen bei mir Anfragen ein, ob ich nicht: eine Schwester (!SIC), einen Pfleger, einen Azubi oder sonstwen kenne, der richtig, richtig fertig ist? Ich klicke diese Anfragen weg. Sehr zur Emp&ouml;rung der Kollegen. Ich halte sie f&uuml;r eine eben so gro&szlig;e moralische Verletzung, die zu Pflexit f&uuml;hren wird, wie Corona selbst. <\/p><p>Ich habe auch Joko und Claas nicht gefeiert, die wohl den Grimme bekommen werden  &ndash; w&auml;hrend in der Pflege sich nichts verbessert.<\/p><p>Die von uns, die schon immer f&uuml;r Pflege sprachen und k&auml;mpften, sind gerade nicht in.<\/p><p>Das ZDF sagte mir eine Teilnahme ab, weil ich eben nicht emotional, sondern &ldquo;zu analytisch&rdquo; sei.<\/p><p>Wir sind alle da. Wir haben den Grad der Verarschung sehr wohl verstanden. So sehr, dass sich viele von uns nun in der Pflegetaskforce der Partei Die PARTEI zusammengeschlossen und f&uuml;r den Bundestag aufstellen lassen haben. Aber, das ist nat&uuml;rlich keine emotionale Story, es l&auml;sst sich auch kein Influencerzeug damit verkaufen und es st&ouml;rt empfindlich die angeblichen &ldquo;Stimmen&rdquo; der Pflege, wenn Pflege pl&ouml;tzlich f&uuml;r sich selbst redet, handelt und auch noch b&ouml;se Politik macht. <\/p><p>Alles soll sich &auml;ndern, aber bleiben, wie es ist.<\/p><p>Und &ndash; vulgo &ndash; es kotzt uns an, aber Ihr Artikel war ein Lichtblick.<\/p><p>Dankesch&ouml;n.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nMonja Sch&uuml;nemann<\/p><p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Markus Kl&ouml;ckner hatte Monja Sch&uuml;nemann im letzten Jahr f&uuml;r die NachDenkSeiten interviewt. Dieses <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59319\">Interview<\/a> ist eine hervorragende inhaltliche Erg&auml;nzung zu meinem Artikel. <\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Macher der NDS, sehr geehrter Herr Berger, <\/p><p>auch zu diesem Artikel m&ouml;chte ich ein herzliches Dankesch&ouml;n sagen. So wie mir schon viele andere von Ihnen gut gefallen haben. <\/p><p>Sie haben die Sache &ldquo;von wegen Heuchelei&rdquo; klar auf den richtigen Punkt gebracht. Das ist ja heute leider nicht mehr selbstverst&auml;ndlich. Wenn etwas nicht gef&auml;llt, wird es einfach zu rechtem oder h&auml;ufig auch antiseminitischem Gedankengut erkl&auml;rt! V&ouml;llig egal, ob der Inhalt &uuml;berhaupt dazu passt. <\/p><p>So w&uuml;nscht sich offensichtlich unsere Regierung die &ouml;ffentliche Debatte. Leider ist das auch auf dem Gebiet der Inhalte von Medienprodukten aller Art (einschl. socialmedia) inzwischen typisch. Ein t&auml;gliches Beispiel daf&uuml;r ist, wenn Nachrichtensprecher aller Sender unisono von inzwischen sogar &ldquo;nachgewiesenen&rdquo; Infizierten an Covid 19 sprechen. Wer, bitte sch&ouml;n, weist die Infektion bei den B&uuml;rgern nach? Die Gesundheits&auml;mter? Fachleute (&Auml;rzte) sind nicht einbezogen. <\/p><p>Die Aktion der ca. 50 Schauspieler jedenfalls ist ein Lichtblick in dieser Gesellschaft. F&uuml;r deren Mut, einiges mal mit ihren Mitteln (sie sind ja SCHAUSPIELER) zur Sprache zu bringen, k&ouml;nnen wir sie nicht hoch genug w&uuml;rdigen. <\/p><p>Und im &Uuml;brigen: wenn ein Herr B&ouml;hmermann (Ziegenbock, Erdogan) als einer der Ersten einen K&uuml;bel Schmutz &uuml;ber die Mutigen auskippt, dann ist das ja geradezu als Lob f&uuml;r Herrn Liefers und alle anderen zu werten. <\/p><p>Wie sagte einst Heinrich Heine?:<\/p><p>Denk ich an Deutschland in der Nacht <\/p><p>bin ich um den Schlaf gebracht! <\/p><p>Bitte bleiben Sie und das NDS-Team weiterhin am Ball und kl&auml;ren uns auf. Nur ungebildete B&uuml;rger wollen nichts mehr wissen &hellip; <\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nPD. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nvielen Dank f&uuml;r Ihren guten Artikel&nbsp; und auch vielen Dank an Ihre Frau f&uuml;r die Arbeit, die sie leistet.<\/p><p>Ich kann da nur von einer Freundin, Krankenschwester, inzwischen berentet erz&auml;hlen, wenn sie mal frei hatte, ging sie nicht an Telefon, hatte auch keinen AB aus Sorge, pausenlos vom Krankenhaus bel&auml;stigt werden, einige Zusatzschichten zu fahren. Ihre Handynummer wurde nur unter dem Siegel der Verschwiegenheit rausgegeben&hellip;.. meine Schw&auml;gerin, auch berentet inzwischen, &nbsp;hat hat sich st&auml;ndig mit der Pflegedienstleitung rumschlagen m&uuml;ssen an freien Tagen&hellip;<\/p><p>Eine ehemalige OP Schwester erz&auml;hlte vor langer Zeit, dass im OP oft nicht gen&uuml;gend Wechselw&auml;sche da war, um sich nach einem Toilettengang umziehen zu k&ouml;nnen&hellip;.<\/p><p>Wie gesagt, war schon vor Jahren so&hellip;..<\/p><p>Ich frage mich auch, gibt es da einen Zusammenhang zu Krankenhauskeimen?<\/p><p>Ich vermute, Sie bekommen jede Menge solcher Zuschriften&hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nHelga L&ouml;nze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, ganz herzlichen Dank f&uuml;r diese klaren Worte die schon, wie Sie richtig feststellen schon viel fr&uuml;her h&auml;tten kommen m&uuml;ssen.<\/p><p>Ich m&ouml;chte gar nicht nur ein eigenes Wort dazu schreiben, und doch.<\/p><p>Ich habe schon vor 5 Jahren das Elend und die &Uuml;berlastung als Herzpatient auf den Stationen gesehen. Nicht erst jetzt. Und das ist das Schlimme. F&uuml;r Milit&auml;r und andere Dinge ist Geld in H&uuml;lle und F&uuml;lle da. F&uuml;r eine der wichtigsten Fragen des Lebens aber nicht.<\/p><p>Dies kann nicht so bleiben, denn bis zur n&auml;chsten, anstehenden Pandemie mit dem Erreger X wird die Halbwertzeit vielleicht viel k&uuml;rzer ausfallen. Was dann?&nbsp;&nbsp;&nbsp; Deshalb die Situation in den Krankenh&auml;usern muss r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht werden, um es mit den Worten von Frau Merkel zu sagen.<\/p><p>Und letztes Aufmucken:&nbsp; Wer im Jahr 2020 Krankenh&auml;user im Umfang von 20 Kliniken schlie&szlig;t, und dabei 3000 Betten vernichtet, muss sich nicht wundern wenn man ihn als Heuchler in Sachen Corona und &Uuml;berlastung des Personals bezeichnet.<br>\n&nbsp;<br>\nVielen Dank und mit herzlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nW.Schuckmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger, <\/p><p>Sie haben recht, wenn Sie alle diese Politiker u.a. die sich auf Twitter oder im TV oder sonstwo &uuml;ber diese paar politischen Clips so aufregen, ins Fadenkreuz Ihrer Kritik nehmen und sie auch als Heuchler bezeichnen, weil sie im selben Augenblick, in denen sie Beifall klatschen, schon den n&auml;chsten Angriff auf die Pflege &ndash; im Grunde auf die Krankenschwester &ndash;&nbsp; planen. <\/p><p>Es h&ouml;rt sich nicht gut an, wenn ich als &ldquo;alte&rdquo; Krankenschwester Ihnen schreibe, dass man, als ich in die Krankenpflege mit gro&szlig;em Idealismus ging, einen Spruch in Dortmund h&ouml;rte,&rdquo;eine Krankenschwester ist rein, willig und billig.&rdquo; Ich war sehr erschrocken, war christlich-ethisch beruflich sozialisiert und musste mir diesen Spruch von &auml;lteren Kolleginnen erst mal erkl&auml;ren lassen. Er bezog sich auch auf das Privatleben. Viele junge Putzfrauen, die damals noch in den H&auml;usern angestellt waren, erz&auml;hlten in den Discos, dass sie Krankenschweister seien &ndash; und ruinierten das Berufsansehen massiv. Wir trugen damals noch &ldquo;Tracht&rdquo; das hat uns vor manchem, unangenehmem&nbsp; Verhalten von M&auml;nnern auch gesch&uuml;tzt. <\/p><p>Es scheint trotz des Wissens, wie segensreich und hilfreich Krankenschwestern sind, &ndash; denn der beste Chirurg\/Arzt hat verloren, wenn die Krankenschwester am Bett, denn die &uuml;bernimmt ja nun den pflegerischen Part &ndash; schluderig und unsteril arbeitetet &ndash; etwas wie ein Fluch auf diesem Beruf zu liegen. Es gab damals ein Buch mit dem treffenden Titel &ldquo;Hexen, Hebammen und Krankenschwestern&rdquo; von Barbara Ehrenreich, was man heute noch kaufen kann. Vielleicht ist Ihre Frau oder Sie einmal daran interessiert es zu lesen. Im 14. Jahrh. wurden heilkundige Frauen h&auml;ufig als Hexen denunziert, gefangen genommen, gefoltert und verbrannt. Nicht zu vergessen auch die unehrenwerte Rolle, die Krankenschwestern w&auml;hrend der Nazizeit gespielt haben. Dazu gibt es auch&nbsp; ein sehr gutes Buch von Hildegard Steppe, Lehrerin f&uuml;r Pflegeberufe: &ldquo;Mir hat es immer Spa&szlig; gemacht.&rdquo; <\/p><p>Im Grunde findet diese Verfolgung oder auch Bestrafung immer noch statt in dem&nbsp; sie ganz einfach zu schlecht bezahlt werden, nicht genug Personal eingestellt wird, und sie dauernd am Limit arbeiten m&uuml;ssen, damit sie ja nicht auf dumme Gedanaken kommen? Und &ndash; wie Sie auch richtig schreiben &ndash; mit Attrirbut &ldquo;alleinerziehend&rdquo; auch noch ein Zeichen aufgedr&uuml;ckt bekommen, welches die Richtung vorgibt. <\/p><p>Ich bin jetzt dabei, meine jahrzehntelange Arbeit im Beruf innerlich aufzuarbeiten und wei&szlig;, dass ich mich fast bis zu dieser Krise, f&uuml;r meinen Beruf gesch&auml;mt habe. Egel wo ich sagte, ich sei Krankenschwester &ndash; wurde mir was signalisiert, was sich nicht gut anf&uuml;hlte. Au&szlig;erin Holland, wohin ich dann ausgewandert bin, weil ich die Nase so voll hatte von Deutschland, da war es anders. Mein Beruf und damit auch ich, wurden gewertsch&auml;tzt und geachtet wie ich es nie in Deutschland erlebt habe. Insofern freute mich jetzt die Aufmerksamkeit die meinem Beruf zukam. Aber &ndash; wie wir sehen &ndash; auch nur ein fauler Trick. <\/p><p>Sehen Sie wie &uuml;bel man mit den Hebammen in Deutschland umgegangen ist und noch geht. Sie werden dezimiert durch die immense H&ouml;he der Versicherungssumme, die sie nicht aufbringen k&ouml;nnen. In keinem Land. so h&ouml;rte ich vor ein paar Monaten bei Scobel, g&auml;be es einen Pflegenotstand &ndash; nur in Deutschland. Also hat hier der Neoliberalismus und damit der Neofeudalismus voll zugeschlagen. Und Deutschland als Vorreiter in der EU wird alles daf&uuml;r tun, dass es in anderen L&auml;ndern &auml;hnlichschlimm wird &ndash; es sei denn, diese L&auml;nder lassen sich keinesfalls und nie mehr, von Deutschland beeinflussen! <\/p><p>Wenn Sie, lieber Herr Berger im letzten Satz schreiben man solle mal ihrer Frau, die ja auch nur eine &ldquo;arme&rdquo; Krankenschwester ist, erkl&auml;ren, was sich die Schriftgelehrten so ausdenken, dann hei&szlig;t das IMMER &ndash; DUMM! Die Krankenschwestern sollen ihren Mund halten, sind zu dumm &ndash; womit auch nat&uuml;rlich die Frauen gemeint sind. Nur, das traut man sich ncht laut zu sagen. <\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nKarola Schramm <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Mensch Berger! <\/p><p>Klasse! Das ist ein Treffer! &ndash; Bitte entschuldigen Sie die Wortwahl. Aber wenn einer einen Artikel schreibt, der rein haut wie das Siegestor von Klose oder Maradona bei der Fu&szlig;ballweltmeisterschaft, dann darf er sich &uuml;ber Begeisterung nicht beklagen. &ndash; Auch ich habe mir alle Videos von #allesdichtmachen angeschaut. Schon k&uuml;nstlerisch sind das Perlen. Und vom Inhalt her genau das, was schon lange gesagt werden musste. Und von Prominenten gesagt, damit es auch zur Kenntnis genommen wird. <\/p><p>Besonderen Dank f&uuml;r den Bericht &uuml;ber das prek&auml;re Gesundheitssystem, aus erster Hand. <\/p><p>Ihr Artikel ist die passende Antwort auf die Heuchelei der Kritiker von #allesdichtmachen.&nbsp; Der sollte auch als Video ins Netz. Am besten vorgetragen von Axel Prahl, dem Partner von Jan Josef Liefers im beliebten M&uuml;nster-Tatort. <\/p><p>Mit Begeisterung,<br>\nRolf Henze <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>ich bedanke mich f&uuml;r die passenden Worte. Als ehemaliger Intensivfachpfleger mit fast 25 Jahren Berufserfahrung auf Intensivstationen stimme ich ihrer Frau komplett zu. Auch ich bin dankbar f&uuml;r die Videos der Schauspieler. Ich bin aber auch der Sendung: Die Anstalt dankbar,  f&uuml;r unz&auml;hlige gute Beitr&auml;ge wie zum Beispiel vom 05.Mai 2020. ABER den gr&ouml;&szlig;ten DANK an ihre Frau,  die immer noch in diesem Beruf arbeitet.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJohn Kohle<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<\/p><p>&bdquo;Mit den Privatisierungen fing es vor rund 20 Jahren an. Dann wurde die Situation von Jahr zu Jahr schlimmer. Schon vor f&uuml;nf Jahren sagte mir meine Frau, dass man nun am absoluten Limit arbeite.&ldquo;<\/p><p>&bdquo;Vor 20 Jahren&ldquo; war, wenn ich richtig rechne, 2001. So ungef&auml;hr, Luftlinie.<\/p><p>Ich habe damals als Altenpfleger in der ambulante Pflege gearbeitet. Bei den Johannitern; bezahlt nach Tarif. Kurz drauf wurden wir &bdquo;an einen Privaten&ldquo; verh&ouml;kert; sehr wahrscheinlich f&uuml;r ein, zwei Glas Bier o.&auml;.<\/p><p>Bei &bdquo;diesem Privaten&ldquo; bin ich dann noch bis 2010 geblieben. Mit ca. 20 (in Worten: zwanzig) Prozent Lohnabschlag. <\/p><p>Insgesamt habe ich 15 Jahre in der ambulanten Pflege gearbeitet. Mitte Juni 2010 habe ich dann die fristlose K&uuml;ndigung erhalten. In einem ARD-Panorama Beitrag hatte ich etwas <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Vdm3nDVdOI4\">&uuml;ber die (damaligen) Arbeitsbedingungen &bdquo;geplaudert&ldquo;<\/a>.<\/p><p>Die fristlose K&uuml;ndigung hatte vor dem Arbeitsgericht keinen Bestand. Ich habe eine angemessene (!??) Abfindung erhalten &hellip;&hellip;. und seitdem nicht mehr in der Pflege gearbeitet.<\/p><p>Zur&uuml;ck zu Ihrem Beitrag: ich kann Ihnen (wie in sehr vielen Ihrer anderen Artikeln &uuml;brigens auch) zum gro&szlig;en Teil zustimmen, vermisse allerdings einen zentralen Aspekt: Die uns&auml;gliche Geduld der Besch&auml;ftigten in der Pflege. Oder sollte ich besser schreiben: die unertr&auml;gliche Bereitschaft, st&auml;ndig &uuml;ber die eigenen Grenzen zu gehen ohne wirkungsvoll aufzumucken und sich zu wehren.<\/p><p>Mir ist es w&auml;hrend meiner vielen Jahre in der Pflege immer wieder so ergangen, dass selbst die sagenhaftesten Versuche s(m)ich einzubringen, h&auml;ufig(s)t auf Desinteresse und Duckm&auml;userInnentum gesto&szlig;en sind &hellip;&hellip;<\/p><p>Auch &bdquo;mein&ldquo; Panorama-Beitrag h&auml;tte (bei &bdquo;geschlossenen Reihen&ldquo; unter den KollegInnen) nicht mit der fristlosen K&uuml;ndigung enden m&uuml;ssen &hellip;&hellip;.<\/p><p>Unterst&uuml;tzung bekam ich von ver.di; allerdings auch &bdquo;nur&ldquo; juristisch (Beratung, Prozess). Meine Absicht, den Arbeitsgerichtsprozess mit entsprechender &Ouml;ffentlichkeitsarbeit zu begleiten, lief ins Leere.<\/p><p>Es gibt eben immer die, die machen und die, die mit sich machen lassen.<\/p><p>Und die, die definitiv am &bdquo;l&auml;ngeren Hebel&ldquo; sitzen und die, die nicht mal so recht &bdquo;machen wollen&ldquo; k&ouml;nnen &hellip;&hellip;. ich wei&szlig; &hellip;&hellip;<\/p><p>Munter halten, weitermachen (wollen); gerne auch mit emotionalem Tonfall &hellip;.. oder singend: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=oZFKNrBuQ6E\">youtube.com\/watch?v=oZFKNrBuQ6E<\/a><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Nun k&uuml;mmern sie sich um die alten Leute,<br>\ndie Rente ist ja kr&auml;ftig schon gek&uuml;rzt<br>\nWir steh&acute;n zusammen, sagen sie uns heute<br>\nRhetorik, ganz besonders fad gew&uuml;rzt.<br>\nAuch sorgen sie sich fast um jeden Pfleger<br>\nhofieren sie und sie und dann auch ihn<br>\nKaputtgespart habt ihr&acute;s! Nur nicht vergessen!<br>\nSeit vielen Jahren war das euer Ziel. <\/p>\n<p>Corona, Corona, Corona, was haben wir dich doch ersehnt.<br>\nWunderbares Virus, du bist doch das, was her muss<br>\nals Nebelkerzen-Werfer, bist allererste Wahl.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Aus: Corona, Naomi Klein (und Rocco)<br>\nonline gestellt am 20. M&auml;rz 2020 &ndash; vor einem Jahr<br>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=oZFKNrBuQ6E%20\">youtube.com\/watch?v=oZFKNrBuQ6E<\/a><\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nNorbert Heitkamp <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Herr Berger, <\/p><p>wenn Sie sich auf diese Weise Luft machen, k&ouml;nnen viele Menschen anschie&szlig;end besser atmen. Jeder Mensch, der einen Verwandten oder Bekannten hat, der im Krankenhaus arbeitet, kann B&uuml;cher &uuml;ber Heuchelei schreiben und best&auml;tigt eins zu eins die Aussagen Ihrer Frau.. <\/p><p>DANKE! <\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e und bleiben Sie bei Verstand!<br>\nU.W.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Friedrich,<br>\nsehr geehrter Herr Berger,<br>\nsehr geehrtes NDS Team,<br>\n&nbsp;<br>\nzu dem sehr gutem Text &ldquo;Brutus Liefers&rdquo; m&ouml;chte ich eine Anmerkung zum Nachdenken abgeben, was bitte nicht als Angriff aufgefasst werden soll. Genauer geschrieben zu der unten zitierten Passage:<\/p><p>&ldquo;Sie h&auml;tten den Coronaleugnern und Querdenkern, den Rechtsextremen und der AfD Munition geliefert, war zu lesen. Der Applaus von den falschen Leuten solle ihnen zu denken geben, er w&uuml;rde doch zeigen, dass sie eine falsche These vertreten und dass die ganze Aktion ein Fehler war.<br>\n&nbsp;<br>\nGanz davon abgesehen, dass dieses Argument auf die Schrift &bdquo;Wem n&uuml;tzt es?&ldquo; des russischen Revolution&auml;rs Wladimir Iljitsch Lenin zur&uuml;ckgeht und dass es tats&auml;chlich ein beliebtes Totschlagargument gegen jede Kritik in den sogenannten sozialistischen Gesellschaften war, ist es nat&uuml;rlich geeignet, tats&auml;chlich jeden konstruktiven Streit um politische Ma&szlig;nahmen unm&ouml;glich zu machen.&rdquo;<br>\n&nbsp;<br>\nGenerell stimme ich mit dieser Ansicht von Herrn Friedrich &uuml;berein. Wie schon geschrieben m&ouml;chte ich nicht falsch verstanden werden, nur bin ich der Meinung, dass in dem Fall ein weitl&auml;ufiger allgemeiner Denkfehler vorherrscht. Ein politischer Spin wenn Sie so wollen, der indirekt im Text aufgenommen wurde. Nicht die Kritiker dieser Ma&szlig;nahmen und der aus meiner Sicht extrem schlechten Politik (nicht nur seit der Corona-Zeit wie bspw. der heutige Text von Herrn Berger zum Thema Gesundheitssystem aufzeigt) liefern den Rechten und Rattenf&auml;ngern Munition, sondern diejenigen die zum einen diese schlechte Politik betrieben haben und immer noch betreiben und nat&uuml;rlich, die die diese Politik kritiklos unterst&uuml;tzt, zumindest aber beteilligungslos dar&uuml;ber berichtet oder dar&uuml;ber diskutiert hatten. Ansonsten haut der Text m.E. genau in die Kerbe wie Frau Wagenknechts Buch &uuml;ber die &ldquo;neue&rdquo; Definition von Linken. Man k&ouml;nnte fast schreiben auch &ldquo;du Sahra&rdquo; obwohl die abgeschriebenen linken W&auml;hlersichten sicher schon seit l&auml;ngerem schreien w&uuml;rden, &ldquo;auch du die Linke&rdquo;. Die Verteidigung von Herrn Liefers und all den anderen in dem Text finde ich deswegen sehr gut.<br>\n&nbsp;<br>\nWir alle sitzen nun am Bankett der Konsequenzen der alternativlosen Politik. Nicht nur seit Frau Merkel.<br>\n&nbsp;<br>\nBei dem Text von Herrn Berger hat mir gefallen, dass er seine Frau die Krankenschwester ist, in die Kritik an unserem Gesundheitssystem und den Heuchlern die immer dann wenn es opportun ist die jeweiligen W&auml;hlerschichten vor die Kamera holen eingebaut hat. Nadin Dubios hat diese Heuchelei in ihrem kritischem Video recht gut eingefangen, wie ich finde.<br>\n&nbsp;<br>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=rPIvJ8eRz8g&amp;list=PL6Y2PoxKjbNjgb0IrRqjYZxliKM-F7kzM%20\">youtube.com\/watch?v=rPIvJ8eRz8g&amp;list=PL6Y2PoxKjbNjgb0IrRqjYZxliKM-F7kzM <\/a><br>\n&nbsp;<br>\nVielen Dank f&uuml;r die tollen Texte. Macht bitte weiter so. Und ich hoffe das Herr M&uuml;ller schon bald wieder auf die Beine kommt.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAleksandar Jevtovic<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, <\/p><p>diesem Kommentar k&ouml;nnen wir nur 500 prozentig zustimmen.<br>\nEr spricht meiner Frau und mir voll aus dem Herzen. <\/p><p>Zus&auml;tzlich noch: <\/p><p>Wen dieser Corona Zombies hat es je interessiert, dass in den letzten Jahren ca. 20.000 Menschen j&auml;hrlich in den Krankenh&auml;usern an multiresistenten Keimen gestorben sind.<br>\nDas z.B. von 1991 bis 2018 in Berlin die Krankenhausbetten um 50% von ca. 40.000 Betten auf ca. 20.000 Betten reduziert wurden und es 19 Krankenh&auml;user (&ldquo;nur&rdquo; in Berlin) weniger gibt.<br>\nNachzulesen in dem -&ouml;ffentlichen- statistischen Jahrbuch 2020 Berlin.<br>\nAlso die derzeitige Situation auf den Intensivstationen bewusst herbeigef&uuml;hrt und der Tod vieler Menschen damit bewusst in Kauf genommen wurde.<br>\nIch glaube, dass das bei Gericht &ldquo;Totschlag&rdquo; genannt wird.<\/p><p>Wer ist eigentlich f&uuml;r die vielen Corona Toten in den Pflegeheimen verantwortlich?<br>\nWer f&uuml;r die personellen Zust&auml;nde in den Gesundheits&auml;mtern?<br>\nUnd, und, und&hellip;<\/p><p>Das die daf&uuml;r Verantwortlichen gerade jetzt nicht massiv beschimpft und rechtlich belangt werden, verwundert mich in diesem Staat schon lange nicht mehr.<br>\nKritiker werden nach dem Prinzip &ldquo;haltet den Dieb&rdquo;<br>\nverfolgt und massiv niedergemacht.<br>\nDas das in Deutschland aber so erfolgreich ist, hat mich dann doch erstaunt.<br>\nGenauso wie die Blockwartmentalit&auml;t.<\/p><p>Das letzte mal habe ich so etwas &auml;hnliches (Biermann) in der DDR erlebt. <\/p><p>Ich hoffe nur, dass die Schauspieler durchhalten und nicht noch mehr abspringen.<br>\nDenn die jetzige Reaktion h&auml;tten sie eigentlich voraussehen m&uuml;ssen\/k&ouml;nnen.<br>\nSp&auml;testens nach Nena.<br>\nSie haben unsere volle Hochachtung unseren vollen Respekt. <\/p><p>Klaus Korcz <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nzu Ihrem Artikel habe ich nur drei Worte zu sagen: Bravo, Bravo, Bravo!<br>\n&nbsp;<br>\nIch habe aber noch eine Frage an Sie, Herr Berger: Wie f&uuml;hlt man sich denn als Journalist, wenn man so ziemlich das schreiben darf, was man denkt und empfindet und man seinen Charakter nicht exzessiv verbiegen muss? Ein Gru&szlig; an die armen Mainstream-Sklaven-Schreiber.<br>\n&nbsp;<br>\nFreundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nMartin Reis<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, <\/p><p>in Ihren beiden Beitr&auml;gen zum m.E. peinlichen, naiven, gesellschaftpolitisch nicht ungef&auml;hrlichen und vor allem zum jetzigen Zeitpunkt der Pandemie unangebrachten weil nicht hilfreichen Beitrag #allesdichtmachen merkt man in der Tat, dass sie momentan zu wenig Abstand zum ganzen Geschehen haben (k&ouml;nnen). Ich w&uuml;nsche Ihnen, dass Sie dies irgendwann einmal in der Zukunft &uuml;berdenken werden und Ihre Sichtweise neu einordnen. Man kann sich &uuml;ber die Heuchler zurecht aufregen, wie sie es tun, es legitimiert aber nicht den Unsinn, den die (instrumentalisierte) Gruppe an Schauspielern ins Netz gestellt hat. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nRonan BERNARD <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger<\/p><p>Danke f&uuml;r Ihren , wie ich finde , l&auml;ngst &uuml;berf&auml;lligen Artikel zum Thema Heuchelei in der CORONA-Debatte. Es ist unertr&auml;glich, wie der Stress und die Belastung des Pflegepersonals hier zur Moralkeule umfunktioniert wird.<\/p><p>Das gleiche Ph&auml;nomen kann man auch beim Umgang mit an CORONA Verstorbenen beobachten. Die inzwischen beeindruckende Zahl von &uuml;ber 80.000 CORONA-Toten In Deutschland seit Beginn der Pandemie , wirkt f&uuml;r sich genommen sehr hoch und wird , gerne als Totschlagargument mit hohem Betroffenheitsgehalt, angemessenem Entr&uuml;stungspotential und ganz dickem , moralischen Rufzeichen in Beitr&auml;gen aller Art und auf allen Kan&auml;len als Nachweis f&uuml;r den den Ernst der pandemischen Lage, reflexhaft auf den Tisch geknallt..<\/p><p>Mir ist bewusst ,dass jeder einzelne Todesfall f&uuml;r Angeh&ouml;rige und Freunde ein Schock und Ausl&ouml;ser gro&szlig;er Trauer und menschlichen Leids darstellt. Das will ich hier in keiner Weise schm&auml;hlern.<\/p><p>Wenn man sich aber trotz oder gerade wegen dieser Umst&auml;nde, die M&uuml;he macht und diese fraglos hoch anmutende Zahl mit den j&auml;hrlichen Sterbef&auml;llen in Deutschland generell in Beziehung setzt, wird sehr schnell klar , wie wenig aussagekr&auml;ftig bzw. irref&uuml;hrend solche absolute Zahlen sein k&ouml;nnen.<\/p><p>&Uuml;ber 80.000 CORONA-Tote waren das also im Zeitraum der gesamten, bisher andauernden Pandemie, von Februar 2020 bis M&auml;rz 2021, das sind 13 Monate. Im Jahr 2020 allein sind etwa 39.000 Menschen insgesamt an oder im Zusammenhang mit CORONA verstorben , von insgesamt im Jahr 2020 gez&auml;hlten, 982.489 Sterbef&auml;llen . Im Vergleich zum Jahr 2019 sind das etwa 5% mehr Tote\/Jahr, trotzdem wird f&uuml;r das Jahr 2020 von der Statistik f&uuml;r Deutschland lediglich eine leichte &Uuml;bersterblichkeit konstatiert.<\/p><p>Der Anteil der an und mit CORONA Verstorbenen an diesem Zuwachs und liegt bei ca 4%, macht also nicht etwa 100 sondern 80% des Zuwachses der Sterbef&auml;lle im Jahr 2020 aus. Die entsprechenden Zahlen f&uuml;r 2021 liegen nat&uuml;rlich derzeit noch nicht vor Nur zum Vergleich: W&auml;hrend der Grippewelle 2017\/2018 starben in den 4 Monaten , die den Berechnungen einer solchen Influenza-Saison zugrunde liegen ( November bis Februar) 25.100 Menschen. Das waren monatlich rein rechnerisch also im Schnitt 6275 Menschen , vor allem &uuml;ber 60-j&auml;hrige und besonders diejenigen mit Vorerkrankungen. Hochgerechnet auf eine 13 Monate andauernde Pandemie , w&auml;ren das bereits &uuml;ber 80.000 Tote. Ich kann mich nicht erinnern, dass angesichts dieser Zahlen im Winter 2017\/2018 irgend jemand nach Einschr&auml;nkungen der Grundrechte , Maskenzwang oder &Auml;hnlichem gerufen h&auml;tte, abgesehen davon, dass ein Maskenzwang zumindest im Kontakt mit und zu Risikogruppen, damals sicher sinnvoll gewesen w&auml;re und ganz bestimmt Menschenleben gerettet h&auml;tte. Die Situation war den Medien seinerzeit auch keine Schwerpunktberichterstattung wert, das Thema hat sich damals ganz von selbst sang &ndash; und klanglos, so muss man das leider sagen , erledigt. Da gab es keine entr&uuml;steten Appelle , keinen Ruf nach neuen Impfstoffen, keine WHO, die eine weltweite Pandemie ausgerufen h&auml;tte ,obwohl die Sterberaten in Afrika(s&uuml;dl.der Sahara) bei 2,8 &ndash; 16,5 Todesf&auml;lle pro 100.000 Einwohner und in S&uuml;dostasien bei 3,5- 9,2 Todesf&auml;lle pro 100.000 Einwohner lag. Pressekonferenzen des RKI waren damals noch keine staatstragenden Ereignisse, sondern eher Veranstaltungen f&uuml;r Insider oder Journalisten mit Fachbezug &ndash; und Wissen.<\/p><p>Was damals galt , gilt aber Heute um so mehr.<\/p><p>Aus dem Zusammenhang genommene und isoliert dargestellte, absolute Zahlen, taugen nicht als Begr&uuml;ndung, um derart massive staatliche Ma&szlig;nahmen, inklusive dem Entzug von verfassungsm&auml;&szlig;ig garantierten Freiheitsrechten, aus Gr&uuml;nden des Infektionsschutzes zu rechtfertigen, zumal uns die sch&ouml;ne deutsche Wortsch&ouml;pfung &bdquo;an oder mit Corona verstorben&bdquo; ja bis Heute dar&uuml;ber im Unklaren l&auml;sst, wodurch jeder einzelne , und zweifellos beklagenswerte, so in die Statistik eingeflossene, tote Mensch , tats&auml;chlich verstorben ist. Am Ende bleibt nur der durchaus moralische Appell an alle Verantwortlichen, Berichtenden , Mutma&szlig;enden, Influenzern und sonstigen Exemplare des Homo Informatikus, die sich angesprochen f&uuml;hlen .<\/p><p>Lassen Sie uns zur&uuml;ck kommen, auf den Boden einer seri&ouml;sen , von offenem und zugewandtem Diskurs getragenen Auseinandersetzung &uuml;ber durch Fakten gest&uuml;tzte Inhalte. Verzichten wir auf Totschlagargumente und die Verwendung absoluter und irref&uuml;hrender Zahlen. Und bitte! Beenden wir die im Gang befindliche Einengung des &ouml;ffentlichen Diskussionsraumes und die inzwischen reflexhafte Diffamierung anders Denkender. Danke f&uuml;r Ihre Zeit <\/p><p>Michael Fitz &ndash; Schauspieler und Musiker<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<\/p><p>nat&uuml;rlich haben Sie in Ihrem Kommentar mit jedem Wort Recht. Aber noch um einige Dimensionen scheinheiliger wird es vor allem doch dadurch, das die Betreiber dieser infantilen &ldquo;Sch&auml;mt-euch-Kampagne&rdquo; gegen die Schauspieler von #allesdichtmachen z.T. selbst mit ihren Gesetzen daf&uuml;r gesorgt haben, das die Lage immer schlimmer wird und jedes Jahr Dutzende Krankenh&auml;user schlie&szlig;en (auch im Corona-Jahr 2020).<\/p><p>D.h. sie haben nicht nur nichts f&uuml;r die Pflegekr&auml;fte getan, sie verschlimmern deren Lage obendrein st&auml;ndig, wenn sich immer mehr Kranke auf immer weniger Krankenh&auml;user verteilen m&uuml;ssen.<\/p><p>Bei dieser &ldquo;sch&auml;mt-euch-Propaganda&rdquo; gegen die Schauspieler der mutigen Aktion, sind alle Rekorde bez&uuml;glich Sch&auml;bigkeit und Verlogenheit gebrochen worden. Dieses Land ist wirklich nur noch sehr schwer zu ertragen.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nMatthias H.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion, <\/p><p>eine vielleicht naive, von mir aus auch sehr naive, Frage f&uuml;hrt in die Richtung, ob die M&ouml;glichkeit besteht einen sogenannten Internetsturm von einem Server aus automatisch auszul&ouml;sen? Wer kontrolliert denn eigentlich die reale Existenz der vermeintlichen Kritiker bzw. wie l&auml;sst sich solch eine Pr&uuml;fung von Otto-Normalb&uuml;rger real durchf&uuml;hren? <\/p><p>Ich komme auf diese Frage, nachdem ich mich vor nicht allzu langer Zeit mit dem Onlineh&auml;ndler amazon wegen einer stark verz&ouml;gerten Lieferung auseinandersetzte. Es dauerte schon einige Zeit, bis ich bemerkte, dass ich mich nicht mit einem Menschen sondern mit einem Computer auseinandersetzte. Das nervt&ouml;tende Instrument nennt sich wohl BOT. <\/p><p>Ich f&auml;nde es in der Tat verwerflich, wenn jemand f&uuml;r seinen Mut zum Protest zum Dank auch noch angeschmiert w&uuml;rde. Eine ehrliche Reaktion bzw. Meinung zeigt sich doch etwas anders. Der Volksmund dr&uuml;ckt sich in diesem Fall etwas derber aus. <\/p><p>Hoffentlich sind meine Bef&uuml;rchtungen gegenstandslos! <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nManfred Heyn <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r diesen Beitrag. Sie sprechen mir aus der Seele und ich h&auml;tte es nicht besser formulieren k&ouml;nnen.<\/p><p>Heuchler ist exakt der richtige Ausdruck zur Charakterisierung sehr vieler unserer Zeitgenossen, die sich im Anschluss an die Videos bem&uuml;&szlig;igt f&uuml;hlten, der doch &bdquo;arg bedr&auml;ngten&ldquo; Exekutive in verbaler Form beizustehen und die Macher von #allesdichtmachen mit Dreck zu bewerfen.<\/p><p>Ein besonders absto&szlig;endes Beispiel neben vielen anderen las ich gestern und verzeihen auch Sie mir meine emotionale Geladenheit, die sich noch nicht vollst&auml;ndig gelegt hat.<\/p><p>Herr B&ouml;hmermann, der vor noch nicht all zu langer Zeit das t&uuml;rkische Staatsoberhaupt als &bdquo;Ziegenficker&ldquo; titulierte, verkroch sich damals vor dem anschlie&szlig;enden Sturm der Entr&uuml;stung fix hinter den Satire-Schild. Derselbe B&ouml;hmermann erdreistet sich jetzt auf perfide Art der #allesdichtmachen-Ironie <a href=\"https:\/\/twitter.com\/janboehm\/status\/1385328145864314884?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1385328145864314884%7Ctwgr%5E%7Ctwcon%5Es1_&amp;ref_url=https%3A%2F%2Fwww.tz.de%2Fwelt%2Fjan-boehmermann-kontert-allesdichtmachen-kampagne-promis-ard-promis-deutschland-corona-regierung-zr-90472339.html\">die Eigenschaft der Satire abzusprechen<\/a>.<\/p><p>Nicht nur bei ihm sondern auch bei vielen weiteren Zeitgenossen sehe ich seit einiger Zeit wesentliche Charakterz&uuml;ge von Diederich He&szlig;ling in Erscheinung getreten. Heinrich Manns Roman erscheint mir heute wieder aktueller denn je.&nbsp;<\/p><p>Nochmal vielen Dank f&uuml;r Ihren Beitrag, Herr Berger.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nT. M&ouml;ller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Nachdenkseiten, Hallo Herr Berger.<br>\n&nbsp;<br>\nDieser Artikel hat mir sehr gut gefallen, da er vieles auf den Punkt bringt. Und er darf gerne etwas emotionaler ausfallen. Ich bin generell beeindruckt, wie neutral und n&uuml;chtern ihr in dieser verr&uuml;ckten Zeit sonst schreibt.<\/p><p>Aber die Reaktion auf &ldquo;allesdichtmachen&rdquo;, egal wie vorhersehbar sie auch ausgefallen ist, ist so daneben, dass man gerne deutlicher werden darf, erst recht, wenn man eine pers&ouml;nliche Beziehung zu diesem Thema hat.<\/p><p>Jetzt gibt es vom&nbsp;medizinischen Personal eine Gegenbewegung auf die Schauspieler &ndash; Videos: Die Schauspieler sollten mal eine Schicht in einem Krankenhaus mitmachen. K&ouml;nnen sich die Mediziner denn nicht die wirklich Verantwortlichen zur Brust nehmen? Warum werden die Politiker geschont? M&ouml;gliche und seit Jahren erforderliche Ma&szlig;nahmen werden in Ihrem Artikel beschrieben.<\/p><p>Folgendes ist mir schon h&auml;ufiger aufgefallen: Viele Leute und auch die Medien kritisieren einzelne Ma&szlig;nahmen der Politik und finden sie unverst&auml;ndlich, aber die neoliberale Politik und das Verwenden sehr zweifelhafter Daten als Grundlage wird nicht in Frage gestellt. Diese Epidemie sei ein globales Problem, wir alle seien&nbsp;gefordert und m&uuml;ssen Solidarit&auml;t zeigen. Die Angstkampanien der Medien ergeben ein &uuml;briges. Gegen diese Argumente und Denkweisen kommt man schlecht an. Wenn man Zweifel an den Ma&szlig;nahmen &auml;u&szlig;ert, wird man schnell als Rechter und Aluhuttr&auml;ger bezeichnet. Das ist den Schauspielern ja gerade passiert.<\/p><p>Auch h&ouml;re ich h&auml;ufig Rufe nach einem ganz harten Lockdown f&uuml;r ein paar Wochen. Mein Eindruck ist, dass die Leute zerm&uuml;rbt sind und deshalb solche Maximalforderungen stellen, in der Hoffnung, dass danach alles so ist wie vorher. Das h&auml;tte in anderen L&auml;ndern angeblich auch geklappt. Dass so ein Lockdown kaum durchf&uuml;hrbar und von vielen Wissenschaftlern als unsinnig eingestuft wird, wird &uuml;bersehen.<\/p><p>Die Mainstream &ndash; Medien geben in dieser Situation ein ganz schlechtes Bild ab. Heute ist mir noch ein dpa Artikel untergekommen, der nur kritische Stimmen auf die &bdquo;allesdichtmachen&ldquo; Videos wiedergibt. Von einer inhaltlichen Diskussion haben sich unsere &bdquo;Qualit&auml;ts &ndash; Medien&ldquo; schon lange verabschiedet.<\/p><p>Wenn man gute Argumente, eine sachliche Diskussion und auch andere Sichtweisen sehen m&ouml;chte, kommt man an alternativen Medien wie die &bdquo;Nachdenkseiten&ldquo; nicht vorbei.<br>\n&nbsp;<br>\nMarkus H&uuml;lsmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>21 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo! <\/p><p>Der Artikel von Jens Berger vom 26. April spricht mir aus der Seele (wie so viele Beitr&auml;ge, die auf Ihrer gro&szlig;artigen Website zu lesen sind). <\/p><p>Vielleicht k&ouml;nnen Sie ja auf die Initiative &ldquo;Gemeingut in B&uuml;rgerinnenhand&rdquo; aufmerksam machen, die zur Zeit Unterschriften zu zwei Petitionen zur Verbesserung der Situation in den Kliniken sammelt. Eine Petition geht an Jens Spahn, die andere an Armin Laschet, beide sind unbedingt unterst&uuml;tzenswert, finde ich. <\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e!<br>\nEva-Maria Lutz <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>22 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>sehr gerne&nbsp; und mit Gewinn lese ich Ihre Beitr&auml;ge. Aber noch niehat mir ein Beitrag so aus dem Herzen gesprochen wie Ihr heutiger, vielen Dank!&nbsp; <\/p><p>Und vielen Dank auch daf&uuml;r, dass Sie die &ouml;ffentliche Heuchelei&nbsp; in den allermeisten der &Auml;u&szlig;erungen&nbsp; zur Situation in den Kliniken benannt haben, und&nbsp; den uns&auml;glichen Mi&szlig;brauch der&nbsp; durch neoliberale Politik in die Verwahrlosung&nbsp; gebrachte Situation in der Pflege angeprangert&nbsp;<br>\nhaben.&nbsp;&nbsp; Wir brauchen eine Care-Revolution, und&nbsp; ich hoffe,dass Artikel wie der Ihre die Pflegekr&auml;fte st&auml;rkt und dazu beitr&auml;gt, dass die unertr&auml;gliche Situattion und ihr sittenwidriger&nbsp; Mi&szlig;brauch durch diejenigen, die bei uns das Sagen haben, irgendwann&nbsp; an ihren Widerspr&uuml;chen zuende geht. Oder an einer wirkm&auml;chtigen emanzipatorischern Bewegung &hellip; <\/p><p>Ich w&uuml;nsche Ihrem Artikel eine gro&szlig;e Verbreitung und gr&uuml;&szlig;e Sie herzlich<br>\nRosmearie Kirschmann <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>23 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nich m&ouml;chte Ihrem unterst&uuml;tzenswerten Artikel eine kleine Episode hinzuf&uuml;gen.<\/p><p>Es w&auml;re zu kurz gegriffen, die Verschlechterungen in den Krankenh&auml;usern ungef&auml;hr vor zwanzig Jahren beginnen zu lassen.<\/p><p>Ich habe Anfang der 90er-Jahre bis Mitte der 90er-Jahre im&nbsp;Universit&auml;tsklinikum Essen sowohl meinen Zivildienst geleistet, als auch als studentische Hilfskraft gearbeitet. Ich kann daher aus eigener Erfahrung berichten, dass in den Jahren zuerst und zunehmend bei den Hilfskr&auml;ften gespart wurde. Ich habe &uuml;berwiegend mit einer Schwester die Nachtschichten betreut und war zu Beginn einer einzigen Station zugeteilt. Dies war mitunter &auml;u&szlig;erst anstrengend, da wir viele bettl&auml;grige Patienten hatten, die m&ouml;glichst alle zur Fr&uuml;hschicht gewaschen sein mussten. Daher fingen wir teilweise schon um 3 Uhr nachts (zu unmenschlichen Zeiten) mit viel Respekt und Demut dem Patienten gegen&uuml;ber,<\/p><p>mit dem Waschen (inkl. Bettw&auml;sche, Windeln und Hautpflege) an.<\/p><p>Zunehmend musste ich auf anderen Stationen aushelfen, da diese keine studentischen Hilfskr&auml;fte mehr gestellt bekamen. Daher war in meinem letzten Jahr, zu Beginn der jeweiligen Schicht, nie klar, auf welcher (welchen) Station(en) meine T&auml;tigkeit am N&ouml;tigsten war.<\/p><p>Vermutlich fing dann mit den von Ihnen genannten Zeitraum die K&uuml;rzungsorgie bei den examinierten Pflegekr&auml;ften an. Aber wie gesagt, zuerst haben neben den Patienten und den Pflegekr&auml;ften die Studenten, durch den Abbau von Stellen, die schlechteren Zeiten erfahren.<br>\n&nbsp;<br>\nViele Gr&uuml;&szlig;e und weiter so!<br>\nVon unserem Leser S.K.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>24 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,<\/p><p>Vielen herzlichen Dank f&uuml;r Ihre Berichterstattung zu #allesdichtmachen am heutigen 26. April.<br>\nIch bin sehr froh endlich Berichte zu lesen, die meine Meinung vertreten.&nbsp;<br>\nEs war gut die Beitr&auml;ge von Ulrich Tukur, Volker Bruch und Dietrich Br&uuml;ggemann zu sehen, v.a. das sie hinter der Aktion stehen (bleiben). Es ist schade, dass sich andere Teilnehmer distanzieren. Man kann dies aber nachvollziehen, wenn sie sogar Morddrohungen erhalten. Anna Loos und Ben Becker sprachen beide &uuml;ber Angst, weil sie sehen, wie ihre N&auml;chsten behandelt werden. Die Reaktionen auf die Aktion machen einem wirklich Angst.&nbsp;<\/p><p>Meine Familie ist fassungslos &uuml;ber die Art und Weise wie die K&uuml;nstler behandelt werden. Die Schauspieler d&uuml;rfen ihre Meinung nicht &auml;u&szlig;ern, aber alle anderen d&uuml;rfen ihre Meinung dar&uuml;ber verk&uuml;nden.&nbsp;<\/p><p>Auf Empfehlung meiner Eltern habe ich am Freitag abend alle Videos geschaut. Ich habe mich k&ouml;stlich am&uuml;siert und war stolz auf die Beteiligten. Es gab sogar Momente, in denen mich selbst entdeckte und schmunzelte (Yoga!). Die Rolle der Kunst ist es sich mit dem Leben, der Gesellschaft und der Welt kritisch auseinanderzusetzen. Das haben die Macher getan. Kurt Tucholsky und Bertolt Brecht h&auml;tten sicher mitgemacht.&nbsp;<\/p><p>Die Videos beinhalten viel Wahrheit und spielen auf kritische Punkte an, v.a. die psychologischen Folgen, die sollten diskutiert werden. Die Distanzierung zu rechts k&ouml;nnte nicht klarer und deutlicher sein. Der angesprochene runde Raum ist ein tolles Bild, so braucht man sich nicht auf eine Seite stellen und kann auch nicht anecken. Die Mauer des Schweigens k&ouml;nnte so kreisf&ouml;rmig und ohne Anfang&amp; Ende erstellt werden.<\/p><p>Ich habe bisher keine Reaktion vom Deutschen &Auml;rzteverband, dem Bundesverband der Pflegekr&auml;fte oder der Gewerkschaft der Polizei geh&ouml;rt oder gesehen, in der Stellung zu der Aktion bezogen wurde. Ich gehe davon aus, dass die viel zu besch&auml;ftigt sind als sich angegriffen zu f&uuml;hlen, wie es den Machern unterstellt wird. W&auml;hrend alle anderen Zeit haben sich beleidigt, verletzt oder was auch immer zu f&uuml;hlen. Vielleicht habe ich nicht genug nachgeschaut bzw. recherchiert&nbsp; und irgendwo hat sich ein Krankenhaus ge&auml;u&szlig;ert aber &lsquo;nicht richtig&rsquo; und\/oder nicht laut genug&rsquo; um geh&ouml;rt zu werden.<\/p><p>Herzlichen Dank f&uuml;r die frische Luft.<br>\nMfG,<br>\nSandra<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>25 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nIhren Artikel finde ich au&szlig;ergew&ouml;hnlich treffend und nachvollziehbar. Ihre Emotionen teile ich. Diese Zeilen sollten viel mehr Menschen lesen, kann man das nicht als Offenen Brief weiterleiten? Wie und wohin wissen Sie sicher besser als ich.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nSilvia Lewinsohn<\/p><p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Unsere Texte d&uuml;rfen nat&uuml;rlich immer weitergeleitet werden. Wir freuen uns &uuml;ber jede Mundpropaganda. Wenn Sie die Texte in eigene Aktionen einbinden wollen, w&auml;re es jedoch nett, wenn Sie uns zuvor fragen. <\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>26 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nihr Artikel spricht mir aus dem Herzen. Auch ich fand die &ldquo;Klatschhasen&rdquo; auf den Balkons dieser Gro&szlig;st&auml;dte unertr&auml;glich. In keiner Bundespressekonferenz mit dem Gesundheitsminister hat auch nur ein Journalist den Schneid zu erfragen, warum in 2020 20 Krankenh&auml;user schlie&szlig;en mu&szlig;ten und warum sich die Bettenanzahl um wahrscheinlich 3.000 verringert hat. Pflegekr&auml;fte wurden entlassen, obwohl sie doch so bitter ben&ouml;tigt werden. Unfassbar diese Arroganz und Niedertr&auml;chtigkeit dieses Systems und seiner politischen Verantwortlichen. Ich kann mich noch an eine Fragerunde mit unserer so gesch&auml;tzten Bundeskanzlerin erinnern, wo ein Pfleger Sie auf diese prek&auml;re Situation bei den Pflegekr&auml;ften ansprach. Passiert ist bis heute NICHTS!!! Im Gegenteil, es hat sich verschlimmert. Eigentlich ist es ja egal wo man heute hinschaut, ob Bildungspolitik, Infrastrukrur im Allgemeinen oder eben Gesundheitssystem, &uuml;berall gilt es maximalen Profit aus allem zu schlagen, auf Kosten des Personals, der Infrastruktur und des Menschen bzw. der Menschheit. Albrecht M&uuml;ller hat zwar von Revolution gesprochen bzw. geschrieben, aber allein der Glaube fehlt! Wir werden hier alle gegeneinander ausgespielt, es wird maximale Spaltung betrieben, um vom eigentlichen Totalversagen dieser miesen Politik abzulenken. Ich hatte 89 Hoffnung, da&szlig; &ldquo;Wir&rdquo; einem besseren Deutschland &ldquo;beitreten&rdquo; (Okkupation?), aber schon damals waren es nur wirtschaftliche und geopolitische Intressen. Und so wie vor 30 Jahren geht es munter weiter und keiner st&ouml;rt sich daran. Es wird sich auch daran nichts &auml;ndern, keine neue Partei, keine noch so tolle Gespr&auml;chsrunde, einfach NICHTS! Es gibt keine Idealisten mehr und wenn es sie gibt, dann sind es zu wenige und sie werden nicht geh&ouml;rt, oder man verl&auml;chelt Sie, als weltfremde Spinner. Der letzte macht das Licht aus!<\/p><p>Hochachtungsvoll S. Wagner<\/p><p>P.S.: Den einzigsten Lichtblick den ich sehe, sind alternative Medien, wie Ihre Seiten. Macht trotzdem weiter, vielleicht irre ich mich ja und alles wird noch gut.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>27 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger, <\/p><p>was, um alles in der Welt, ist denn nun wirklich los?<br>\nUnd wie kommen intelligente Leute &uuml;berhaupt auf die Idee, angesichts der Argumente, die Sie aufgez&auml;hlt, und angesichts der Beobachtungen, die Sie und andere gemacht haben, jeden als Narren abzustempeln, der leise Zweifel an der ganzen Geschichte anmeldet? <\/p><p>Ihre Frau &ndash; wie sch&auml;tzt sie denn die Corona-F&auml;lle, die sie betreut, insgesamt ein? Schlimmer als die saisonale Grippe, die uns jahraus, jahrein befallen hat, seit es Krankenpflege gibt? Weniger schlimm? Hat sich durch Covid etwas an ihrem Arbeitsalltag ge&auml;ndert &ndash; also ist nun mehr los im Krankenhaus, oder eher weniger?<br>\nIch habe auch ein paar Verbindungen, famili&auml;r und freundschaftlich, in Pflegeheime und Krankenh&auml;user. Der letzte Krankenpfleger, mit dem ich gesprochen habe, antwortete auf die Frage, welches Winterhalbjahr stressiger war &ndash; 2018 auf 19, oder 19 auf 20 &ndash; mit einem eindeutigen: 18 auf 19. Im Jahr vor der &ldquo;Pandemie&rdquo; sei in seinem Krankenhaus mehr los gewesen.<br>\nIch kann gar nicht anders, als &ndash; neben den Argumenten und treffenden Zustandsbeschreibungen, die Sie auff&uuml;hren &ndash; die ganze Sache in eine &auml;hnliche Kategorie einzuordnen wie die sog. &ldquo;Wirtschaftskrise&rdquo; 2009. Damals dachten viele: Wirtschaftskrise sieht anders aus. Wenn die Kaufh&auml;user aus den N&auml;hten platzen, die Fabriken brummen und die Leute arbeiten gehen, kann man nicht von einer Wirtschaftskrise sprechen. Und heute m&uuml;&szlig;te man analog dazu denken: Epidemie, oder gar Pandemie? Die Krankenh&auml;user leer oder von Schlie&szlig;ung bedroht und das Personal in Kurzarbeit, und ungelernte Hilfskr&auml;fte an jeder Ecke &ndash; also in meinen Augen sieht eine Epidemie ganz anders aus. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJohannes Bichler <\/p><p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Hallo Herr Bichler,<\/em><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Ihre Frau &ndash; wie sch&auml;tzt sie denn die Corona-F&auml;lle, die sie betreut, insgesamt ein? Schlimmer als die saisonale Grippe, die uns jahraus, jahrein befallen hat, seit es Krankenpflege gibt?&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><em>Ja, deutlich &bdquo;schlimmer&ldquo;.<\/em><\/p><p><em>Beste Gr&uuml;&szlig;e<\/em><br>\n<em>Jens Berger<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>28 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nIhrem guten Artikel kann ich nur zustimmen. Man k&ouml;nnte so viele Beispiele nennen, bei denen keiner von jenen die sich jetzt &uuml;ber die Schauspieler aufregen, etwas gesagt oder ver&auml;ndert hat, wie Radioaktivit&auml;t, Quecksilber in B&ouml;den und Luft, Pestizide und andere Giftige Stoffe in der Nahrung, Mikroplastik, Kriege und Kriegsvorbereitungen. Der Monty Python Spruch &rdquo; Ich h&auml;tte nicht die spanische Inquisition erwartet&rdquo; passt hier.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nA.H.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>29 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr gesch&auml;tzter Jens Berger.<\/p><p>HEUCHELEI hat HOCHSAISON<\/p><p>&hellip;.&rdquo;Der niedertr&auml;chtigste aller Schurken ist der Heuchler, der daf&uuml;r sorgt, dass er in dem Augenblick, wo er sich am fiesesten benimmt, am tugendhaftesten auftritt.<br>\n&ndash; Marcus Tullius Cicero (106 &ndash; 43 v. Chr.)&hellip;.&rdquo;<\/p><p>Ihr Beitrag vom 26. April 2021 um 11:27 <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71898\">nachdenkseiten.de\/?p=71898<\/a> hat mir ausgesprochen gut gefallen!!<\/p><p>&ldquo;&hellip;.Bitte verzeihen Sie mir den sicherlich emotionalen Tonfall dieses Kommentars..&rdquo;&nbsp; schreiben Sie &ndash; Herr Berger, was bitte ist nicht in Ordnung an einem emotionalen Tonfall&hellip;.Ihre Emotionalit&auml;t &ndash; besonders in diesem Zusammenhang -, zeichnet Sie f&uuml;r mich als wahrhaftigen, authentischen Menschen aus!!! <\/p><p>Meine Achtung vor Ihnen ist durch diesen Kommentar nur noch gr&ouml;sser geworden.<\/p><p>Ein Leser, der ersten NDS-Stunde gr&uuml;sst Sie alle ganz herzlich<br>\nMatthias Ulbrich<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>30 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nals ich in etablierten Medien von doch erstaunlich vielen JournalistInnen die ersten Negativ-Reaktionen zu der Protest-Aktion &ldquo;#allesdichtmachen&rdquo;&nbsp; von einer Gruppe mutiger SchauspielerInnen &ndash; inzwischen muss man tats&auml;chlich irrwitziger Weise dies in Deutschland als &ldquo;mutig&rdquo; bezeichnen &ndash; lesen und h&ouml;ren durfte, war ich w&uuml;tend und entt&auml;uscht. Zwar bin ich mir inzwischen bewusst, dass die aktuelle gesellschaftliche Analyse von Rainer Mausfeld (Warum schweigen die L&auml;mmer?) im Kern die Wahrheit beschreibt, aber dass auch noch nicht wenige unserer &ldquo;W&auml;chter der Demokratie&rdquo; zu aggressiven &ldquo;H&uuml;tehunden der herrschenden Strukturen&rdquo; mutieren, konnte ich mir bisher nicht vorstellen. Corona hat mich eines Besseren belehrt und der Ausdruck &ldquo;Herden-Immunit&auml;t&rdquo; hat mit dieser &ldquo;H&uuml;tehund-Mentalit&auml;t&rdquo; von einigen Medienschaffenden&nbsp; tats&auml;chlich auch einen Klang von Real-Satire.<\/p><p>Umso mehr hat mir Ihr Artikel &ndash; insbesondere auch mit dem Hinweis auf die Erfahrungen Ihrer Frau im Pflegebereich &ndash; wieder Mut gemacht, dass es in unserer Gesellschaft auch weiterhin wichtige &ldquo;W&auml;chter&rdquo; gibt. Daf&uuml;r herzlichen Dank!<\/p><p>Dies war aber f&uuml;r mich auch Anlass, durch eine Zusatzspende auf das Spendenkonto der IQM die Arbeit der NDS noch besser zu unterst&uuml;tzen.<\/p><p>&Uuml;brigen &ndash; nur damit keine Fehleinsch&auml;tzung hinsichtlich meiner pers&ouml;nlichen &ldquo;Corona-Betroffenheit&rdquo; passiert &ndash; ich geh&ouml;re zur Hoch-Risikogruppe.<br>\n&nbsp;<br>\nHerzliche Gr&uuml;&szlig;e und bitte weitere so!<br>\nG&uuml;nter Grzega<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>31 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Jens Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nIhrem Artikel &bdquo;Heuchelei hat Hochsaison&ldquo; stimme ich voll zu. Ich habe zahlreiche, genauer gesagt 32, Videoclips der SchauspielerInnen in den letzten Tagen mehrmals angeh&ouml;rt und nach meinen M&ouml;glichkeiten analysiert. Am Ende habe ich f&uuml;r mich festgestellt, dass inhaltlich kein einziger Videoclip in die Richtung von Beleidigungen beispielsweise an MitarbeiterInnen der Pflegebranche, direkt an Angeh&ouml;rige der zu bedauernden Corona-Toten, an Corona-Toten selbst oder in den Klinken liegenden Corona-Patienten geht.<br>\n&nbsp;<br>\nVersuchen wir doch einmal uns zur&uuml;ckzuerinnern. Da gibt es eine Denkfabrik in Deutschland (die Bertelsmann-Stiftung) die ganz offensichtlich nicht nur im Kanzleramt hoch angesehen ist, sondern auch in vielen Bundesministerien und Landesregierungen. Diese Denkfabrik empfahl unter Zuhilfenahme der Leitmedien, die bestehenden Krankenh&auml;user von 1400 auf 600 zu reduzieren.&nbsp; Inzwischen sind unz&auml;hlige Krankenh&auml;user und Kliniken geschlossen worden. Kapazit&auml;ten im liberalisierten Gesundheitssystem also, die gerade jetzt mithelfen k&ouml;nnten, Betten f&uuml;r Corona-Kranke frei zu bekommen. Schon vor diesen Schlie&szlig;ungen war die ohnehin &auml;u&szlig;erst angespannte Situation in den Krankenh&auml;usern und Kliniken unertr&auml;glich f&uuml;r das Personal. Unz&auml;hlige Pflegekr&auml;fte wurden im Zusammenhang der Schlie&szlig;ungen entlassen!? Wo sind sie geblieben? Warum wurde diesen H&auml;usern keine finanzielle Krisenhilfen (Pandemie) zur Verf&uuml;gung gestellt wie beispielsweise der Lufthansa (9 Mrd.) oder der TUI (4,8Mrd.)?<br>\n&nbsp;<br>\nErinnern wir uns an die tausenden von Toten, die durch politisches Versagen qualvoll und einsam und ohne ihre N&auml;chsten in den Krankenh&auml;usern und Pflegeheime, aber auch allein in ihren Wohnungen gestorben sind. Hinzu kommen all die Toten, deren Operationstermine verschoben wurden, weil Bettenkapazit&auml;ten f&uuml;r Corona-Patienten von heute auf morgen organisiert werden mussten. Darunter sicherlich viele Menschen, die deshalb gestorben sind. Am Ende sind auch diese Menschen mit einzubeziehen in die erh&ouml;hte Sterbezahlen f&uuml;r das Jahr 2020 in Deutschland.<br>\n&nbsp;<br>\nErinnern wir uns weiter daran, dass die katholische Caritas den Weg zu einem allgemeinverbindlich erkl&auml;rten Tarifvertrag f&uuml;r die Altenpflege nicht zugestimmt hat. Dadurch wurden f&uuml;r die Pflegekr&auml;fte, die nicht einmal den Mindestlohn erhalten, ein h&ouml;herer Lohn verhindert. Also f&uuml;r Menschen, die noch in der ersten Welle der Pandemie stehenden Applaus f&uuml;r ihren unerm&uuml;dlichen Einsatz und Jubelschreie aus vielen Fenstern Deutschlands erhalten haben.<br>\n&nbsp;<br>\nWo sind die Emp&ouml;rer geblieben als viele Arbeitgeber aus der Pflegebranche ihren Besch&auml;ftigten die gesetzliche Corona-Pr&auml;mie (1.500 &euro;) vorenthalten haben, diese Pr&auml;mie also bei vielen gar nicht oder nur teilweise angekommen ist!? Gelder also, die vom Steuerzahler gekommen sind?<br>\n&nbsp;<br>\nWo ist die Emp&ouml;rung &uuml;ber die hier angesprochenen Bereiche der sogenannten Leitmedien und der scheinbar kenntnisreichen und klugen Menschen gewesen, die sich nun &uuml;ber die SchauspielerInnen grob und unsachlich entr&uuml;sten und sogar vor Morddrohungen nicht zur&uuml;ckschrecken, wie im Fall der Merit Becker geschehen?<br>\n&nbsp;<br>\nMein Fazit ist:<br>\nDie Videoclips problematisieren die aus Sicht &ndash; sicherlich nicht nur aus dieser Richtung &ndash; der SchauspielerInnen wahrgenommenen, beobachteten politischen Realit&auml;ten mit ihren Schwachstellen oder Versagen sowie den daraus resultierenden gegenw&auml;rtigen gesellschaftlichen Zustand. Gemeint ist sicherlich auch das korrupte Verhalten von Bundestagsabgeordneten im Bundestag, deren Parteien ein &bdquo;C&ldquo; (Christlich) im K&uuml;rzel tragen.<br>\n&nbsp;<br>\nBei den erw&auml;hnten politischen Schwachstellen sowohl auf nationaler wie auch auf europ&auml;ischer B&uuml;hne sind aufgrund der Vielfalt an dieser Stelle nur drei erw&auml;hnt: 1.) Die f&uuml;r 20 Millionen Euro angeschaffte Warn-App, die sich als Rohrkrepierer herausstellte. 2.) Die Nachverfolgbarkeit der Infizierten. &nbsp;3.) Das Tragen von Schutzmasken ist nicht notwendig.<br>\n&nbsp;<br>\nInhaltlich kann ich mich mit den Aussagen, die in den Videoclips gemacht wurden, solidarisieren. Bin ich jetzt etwa ein Querdenker oder AfD Anh&auml;nger? Mein von mir inzwischen erstelltes Notizbuch &uuml;ber korrekte Sprache in den &ouml;ffentlichen Diskussionen, also was erlaubt oder nicht erlaubt ist zu sagen, sagt mir ganz eindeutig: Nein! &nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nBeste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nManfred Steingrube<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>32 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Jens Berger, gesch&auml;tztes NDS Team,<\/p><p>zu ihrem Artikel&rdquo; Heuchelei hat Hochsaison&rdquo; kann ich nur sagen Bravo !!!<\/p><p>Ich hatte die Heuchelei gr&uuml;ndlich satt und habe gerade meinen Dienst am N&auml;chsten quittiert. F&uuml;r eine Gesellschaft von Heuchlern lasse ich mich nicht mehr verheizen und ich bin nicht der Einzige. Es g&auml;rt gewaltig in der Pflege. Es fehlen schon seit Jahrzehnten circa 100 000 Vollzeitstellen. Und wem haben wir diesen Zustand zu verdanken? Sind es nicht die Politiker und Parteien die sich jetzt als wohlt&auml;tige Lebensretter in Szene setzen? Die Heuchelei wurde in der Ma&szlig;nahmenkrise auf die Spitze getrieben. Ich schlie&szlig;e mich da ganz Nina B&ouml;hmer an mit dem Fazit: &ldquo;Euren Applaus k&ouml;nnt ihr euch sonst wohin stecken&rdquo;. Die Ma&szlig;nahmen haben die Menschen in Alten- und Pflegeheimen nicht gesch&uuml;tzt, sie wurden isoliert, alleingelassen und ihrer geringen Lebensqualit&auml;t beraubt. Auch ich wurde, wie die meisten meiner Kolleg\/inn\/en durch meinen engen Kontakt zu pflegebed&uuml;rftigen, an Covid 19 erkrankten Menschen angesteckt und positiv getestet, trotz FFP2 Masken und penibler Einhaltung aller Hygienevorschriften.<\/p><p>Die Krankheit halte ich aber f&uuml;r weit weniger gef&auml;hrlich als den Zustand unserer Gesellschaft, die Misshandlung unserer Grundrechte und den Abbau unseres &ldquo;demokratischen Rechtsstaats&rdquo;.<\/p><p>Dass sich endlich einmal namhafte K&uuml;nstler zu Wort meldeten um die gegenw&auml;rtige Politik zu kritisieren, fand ich sehr mutig aber mir war schon klar, dass wir uns nicht mehr in einer &ldquo;offenen Gesellschaft&rdquo; befinden und die &ldquo;Ma&szlig;nahmenfaschisten&rdquo; in den Medien daf&uuml;r sorgen werden, dass viele von Ihnen einknicken um ihre Existenz nicht zu gef&auml;hrden.<\/p><p>Dass das Infektionsschutzgesetz von allen Parteien durchgewunken wird, war zu erwarten, denn mittlerweile sind nicht nur die Medien homogenisiert, wie es Ulrike Gu&eacute;rot neulich ausdr&uuml;ckte, sondern auch die Parteienpolitik. Das Parteipersonal im Bundestag hat sich von der Bev&ouml;lkerung losgel&ouml;st und agiert elit&auml;r, arrogant, bevormundend und zuweilen antidemokratisch um das Wort faschistisch zu vermeiden. Sie haben wohl vergessen, wer eigentlich der Souver&auml;n ist.<\/p><p>Dass selbst Richter, Rechtsanw&auml;lte, &Auml;rzte und Wissenschaftler, die sich kritisch &auml;u&szlig;ern nun nicht nur mit Zensur, medialer Diffamierung und Diskreditierung rechnen m&uuml;ssen, sondern auch Polizeistaatlich traktiert werden, l&auml;sst B&ouml;ses erahnen.<\/p><p>Mir scheint, die Heuchler lassen langsam ihre Masken fallen und zeigen ihr wahres Gesicht. Demn&auml;chst werden wohl &ldquo;Impfverweigerer&rdquo; wieder einen gelben Stern tragen m&uuml;ssen, zum Schutze der Volksgesundheit.<\/p><p>Mit pessimistischen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJ&uuml;rgen Dennerlein<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>33 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ich bin seit gut 35 Jahren Krankenpfleger an einer bayerischen Uniklinik. Wir werden jetzt blo&szlig; wieder und wieder &nbsp;instrumentalisiert f&uuml;r die neoliberallinke Blase, die sich noch nie einen Kehrricht um uns geschert hat.&nbsp;<\/p><p>Arbeitskr&auml;ftemangel, &uuml;berbelegte Stationen, Burn outs&hellip;. Das war zeit meines Arbeitslebens ALLTAG! Da braucht niemand mit Corona zu kommen.&nbsp;<\/p><p>Ich hab durch einfaches googeln schon Studien von vor zehn Jahren gefunden:&nbsp;<br>\n<a href=\"https:\/\/www.imabe.org\/newsarchiv\/2012\/april\/studie-burnout-von-pflegekraeften-ist-ein-internationales-problem\">imabe.org\/newsarchiv\/2012\/april\/studie-burnout-von-pflegekraeften-ist-ein-internationales-problem<\/a><\/p><p>Kaum jemand von uns erreicht die Rentenaltersgrenze, ich kenne lediglich eine Handvoll Kolleginnen, die auch nur die 60 erreichen.&nbsp;<\/p><p>Lediglich im pers&ouml;nlichen Gespr&auml;ch wird deutlich, wie absurd viele Pflegekr&auml;fte diese ganze CoronaNichtDebatte finden. Blo&szlig; offen sagen, oder gar an Demos teilnehmen d&uuml;rfen wir nicht, weil unter Garantie dann arbeitsrechtliche Ma&szlig;nahmen ergriffen werden. Kennen wir ja schon den einen und anderen Fall.&nbsp;<\/p><p>Und als kleine Arbeiter sind wir auf unser Gehalt angewiesen. Wir haben gar keine M&ouml;glichkeit, unserer Kritik Ausdruck zu verleihen. Wir w&uuml;rden sozial wie wirtschaftlich vernichtet, ganz schnell. Deswegen ist ein Projekt wie #allesdichtmachen ein Leuchtturm, mit dem man sich zumindest moralisch wieder aus der gef&uuml;hlten Einsamkeit und Hilflosikkeit ein Licht sehen kann.&nbsp;<\/p><p>VG Frank<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>34 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>Sie haben ganz vergessen zu erw&auml;hnen,da&szlig; zus&auml;tzlich auch noch &uuml;ber 20 Krankenh&auml;user geschlossen worden sind,trotz Corona!<\/p><p>Einen lieben Gru&szlig; an Ihre Frau,sie hat offensichtlich noch die Nerven\/Kraft weiterzumachen.Mein Respekt ist ihr gewi&szlig;.<\/p><p>LG Ulrike Westhues<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>35 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens, <\/p><p>ich klatsche heute Abend f&uuml;r Deinen gelungenen und aufkl&auml;renden Artikel vom Balkon. <\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nHarald Martin<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>36 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,das ist der beste Kommentar der ersten 4 Monate.Weiter so! <\/p><p>Viele Gr&uuml;sse<br>\nHans Meder <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>37 . Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, <\/p><p>vielen Dank f&uuml;r den tollen Artikel, Sie haben mir mal wieder aus der Seele gesprochen, fantastisch formuliert! <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nBritta Boberg <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jens Berger diskutiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71898\">in diesem Artikel<\/a> &uuml;ber die Kritik an der Protestaktion <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71825\">&bdquo;#allesdichtmachen&ldquo;<\/a>. Sie instrumentalisiere die Pflegekr&auml;fte. Kritisiert wird vor allem die &bdquo;Heuchelei&ldquo;, weil die &bdquo;moralinsauren selbsternannten Anw&auml;lte der Pflegekr&auml;fte&ldquo; sich ansonsten wenig oder gar nicht f&uuml;r die Situation in den deutschen Krankenh&auml;usern interessieren. Uns haben auch hierzu viele E-Mails erreicht. Danke daf&uuml;r.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71988\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-71988","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71988","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=71988"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71988\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":71996,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/71988\/revisions\/71996"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=71988"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=71988"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=71988"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}