{"id":72026,"date":"2021-04-30T10:24:20","date_gmt":"2021-04-30T08:24:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72026"},"modified":"2026-01-27T11:38:17","modified_gmt":"2026-01-27T10:38:17","slug":"hannes-hofbauer-es-ist-dystopisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72026","title":{"rendered":"Hannes Hofbauer: \u201eEs ist dystopisch\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Ein Riss geht durch die Linke in der Corona-Pandemie. Viele Linke scheinen nicht zu verstehen, dass die Begriffe &bdquo;Freiheit&ldquo; und &bdquo;Gerechtigkeit&ldquo; zusammengeh&ouml;ren.  Das sagt der &ouml;sterreichische Verleger <strong>Hannes Hofbauer<\/strong>. Im NachDenkSeiten-Interview kritisiert Hofbauer, dass ein gemeinsamer Aufschrei der Linken im Hinblick auf die <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67788\">Corona-Ma&szlig;nahmen<\/a> ausbleibt. Teile der Linken glaubten, dass &bdquo;alle Ma&szlig;nahmen der Volksgesundheit&ldquo; dienten. &bdquo;Das Gesundheitsargument&ldquo;, so Hofbauer, &bdquo;wirkt schlagend, erschlagend.&ldquo; Hofbauer fordert, dass die Linke die Ma&szlig;nahmen kritisch hinterfragt, wobei man nicht die Gefahr des Virus &bdquo;kleinreden&ldquo; d&uuml;rfe. Es gilt, so Hofbauer, &bdquo;eine Politik einzufordern, die nicht diktatorisch von oben nach unten verordnet wird.&ldquo; Von <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7414\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-72026-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210505_Hannes_Hofbauer_Es_ist_dystopisch_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210505_Hannes_Hofbauer_Es_ist_dystopisch_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210505_Hannes_Hofbauer_Es_ist_dystopisch_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210505_Hannes_Hofbauer_Es_ist_dystopisch_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=72026-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210505_Hannes_Hofbauer_Es_ist_dystopisch_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"210505_Hannes_Hofbauer_Es_ist_dystopisch_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Vor kurzem hat der Deutsche Bundestag eine Erg&auml;nzung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Was hat es damit auf sich?<\/strong><\/p><p>Zentralisieren und kontrollieren, so lautet offensichtlich die Devise. Dazu gibt es ein Sammelsurium an unterschiedlichen Inzidenzzahlen, bei denen Landkreise entweder Schulen und\/oder Gesch&auml;fte &ouml;ffnen d&uuml;rfen oder schlie&szlig;en m&uuml;ssen. Es ist dystopisch, anders kann man es nicht nennen. Und es zeigt nach 14 Monaten Pandemiebek&auml;mpfung, wie die deutsche Bundesregierung ihre Unf&auml;higkeit &uuml;berspielt und Schritt f&uuml;r Schritt einen &Uuml;berwachungsstaat aufbaut. Denn um Kontrolle und &Uuml;berwachung geht es offensichtlich, das Argument mit der Gesundheit ist ein vorgeschobenes. Denn dass Lockdowns &uuml;berhaupt etwas f&uuml;r die Gesundheit bringen, ist ja von hochrangigen Wissenschaftlern wie dem Stanford-Professor John Ioannidis mit seiner Megastudie in Zweifel gezogen worden; und auch die WHO hat bez&uuml;glich der N&uuml;tzlichkeit von Lockdowns bereits im Herbst 2020 warnend eine Kehrtwendung vollzogen und vor den damit verbundenen Kollateralsch&auml;den und der um sich greifenden Armut gewarnt. Zusammen mit den in unseren Breiten durchgef&uuml;hrten Testorgien geben Lockdowns allerdings den Staaten, die wie Deutschland und &Ouml;sterreich darauf setzen, ein enormes Kontrollinstrument in die Hand, das sie nicht verlieren wollen.<\/p><p><strong>Welche Gefahren sehen Sie? <\/strong><\/p><p>Ich sehe die Gefahr, dass uns Ma&szlig;nahmen wie Testen, Impfen und Gesundheitsp&auml;sse erhalten bleiben, auch wenn die Gef&auml;hrlichkeit des Virus &uuml;berwunden sein wird. Diese Gefahr sehe ich deshalb, weil sich nun seit mehr als einem Jahr in den meisten politischen Parteien und vor allem auch in den Leitmedien autorit&auml;re Charaktere breitgemacht haben und diese ihre Macht, der die gro&szlig;e Mehrheit widerspruchslos ergeben scheint, nicht so leicht abgeben werden. &Auml;hnlich argumentiert auch Heribert Prantl auf der liberalen Seite. Und Wolf Wetzel bringt diese Sicht als Linker in seinen beiden Beitr&auml;gen zum Buch &bdquo;Herrschaft der Angst&ldquo; zum Ausdruck, das eben im Promedia Verlag erschienen ist.<\/p><p><strong>In Teilen der Bev&ouml;lkerung gibt es bereits die Angst davor, dass westliche Demokratien sich in autorit&auml;re Staaten verwandeln. <\/strong><\/p><p>Das halte ich auch f&uuml;r angebracht. Der autorit&auml;re Staat im Verbund mit der Kapitalmacht der neuen biotechnisch-pharmazeutischen und Kontroll-Sektoren ist die gro&szlig;e Gefahr, die unseren Gesellschaften droht. In der Person des sogenannten Philanthropen Bill Gates mit seinem an Staatshaushalte erinnernden Verm&ouml;gen wird dies manifest. Und es zeigt sich auch, wie stark die Mainstream-Medien Kritik daran nicht zulassen bzw. ins verschw&ouml;rungstheoretische oder rechte Eck stellen. Allein die Nennung des Namens Bill Gates ist bereits zum Beweis daf&uuml;r geworden, dass derjenige, der ihn ausspricht, auf der &ndash; vom herrschaftlichen Blick aus betrachtet &ndash; falschen Seite steht. Die Obsz&ouml;nit&auml;t seines Reichtums wird tabuisiert. Ich will daran erinnern, dass es dieser Bill Gates war, der am Ostersonntag vor einem Jahr, dem Tag der christlichen Auferstehung, verk&uuml;ndet hat, wie es in der Pandemie weitergeht &ndash; alle sieben Milliarden Menschen m&uuml;ssen geimpft werden, forderte er. Welche Expertise er f&uuml;r diese Forderung aufwies? Es war die pure Herrschaft des Geldes, das Investment in seine Vorstellung einer guten Zukunft. Eine andere Expertise kann er nicht vorweisen. Ist das noch normal?<\/p><p><strong>Wo ist denn der Aufschrei der Linken? <\/strong><\/p><p>Es gibt ihn, wenngleich nicht in der Sozialdemokratie, wenn man diese &uuml;berhaupt zur Linken z&auml;hlen kann, und nur vereinzelt bei den Parlamentslinken. Aber linke Stimmen melden sich vermehrt gegen die autorit&auml;r verordneten Ma&szlig;nahmen zu Wort. Allein wir im Promedia Verlag haben in zwei B&auml;nden (&bdquo;Lockdown 2020&ldquo; und &bdquo;Herrschaft der Angst&ldquo;) solche Autoren und Autorinnen versammelt. Das reicht von den &ouml;sterreichischen Universit&auml;tsprofessorinnen Birgit Sauer und Andrea Komlosy &uuml;ber Juristen wie Rolf G&ouml;ssner und Norman Paech, linken Urgesteinen wie Joachim Hirsch bis hin zu den Abgeordneten der Linken Diether Dehm und Andrej Hunko. <\/p><p><strong>Dass es noch linke Stimmen gibt, kann man nicht bestreiten. Aber wo ist die gemeinsame Stimme? <\/strong><\/p><p>Die gibt es nicht. Ein gemeinsamer linker Aufschrei gegen das Corona-Regime findet nicht statt. Das liegt auch daran, dass viele aus der Linken stammende Menschen dem herrschaftlichen Narrativ, wonach alle Ma&szlig;nahmen der Volksgesundheit dienen, Glauben schenken. Das Gesundheitsargument wirkt schlagend, erschlagend. Und dann herrscht bei manchen Linken noch das Missverst&auml;ndnis vor, dass Staatsausgaben, wie sie derzeit helikopterm&auml;&szlig;ig verteilt werden, grunds&auml;tzlich fortschrittlich seien, noch dazu, wenn diese vorgeblich der Gesundheit dienen. Wegen des angeblichen Sieges &uuml;ber den Neoliberalismus feiern manche Linke einen Corona-Keynesianismus, der mich aber mehr an den Milit&auml;rkeynesianismus des Ronald Reagan erinnert als an ein sozialistisches Programm.<\/p><p><strong>H&auml;tten Sie es f&uuml;r m&ouml;glich gehalten, dass in einer Situation, in der so massiv die <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68202\">Grundrechte<\/a> unter Beschuss sind, die Linke auch noch mitmacht? <\/strong><\/p><p>Wie gesagt, ich sehe nicht, dass die gesamte Linke mitmacht, wenngleich Teile von ihr z.B. mit der irrsinnigen Aktion ZeroCovid Erwartungen in eine staatliche Autorit&auml;t wecken, die diese hoffentlich nie erhalten wird. Es geht auch ein Riss durch ein Begriffspaar, das f&uuml;r Linke eigentlich zusammengeh&ouml;ren m&uuml;sste: Freiheit und Gerechtigkeit. Ohne das eine ist das andere nichts wert. Wenn gro&szlig;e Anti-Ma&szlig;nahmen-Demonstrationen einzig auf das Freiheitspostulat setzen und dann auch noch die Rechte mitmacht, hei&szlig;t das im Umkehrschluss nicht, dass Gerechtigkeit ohne Freiheit, also ohne Grundrechte, zu haben sein wird. <\/p><p><strong>Was w&uuml;rden Sie denn von der Linken erwarten? Wie m&uuml;sste diese normalerweise agieren? <\/strong><\/p><p>Sie m&uuml;sste kritisch an die herrschende Politik herangehen, damit w&auml;re schon ein gro&szlig;er Schritt getan. Nach 14 Monaten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69261\">Ausnahmezustand<\/a> hat jeder und jede von uns bemerkt, wie sinnlos viele Ma&szlig;nahmen sind und wie extrem unangepasst an die jeweilige Situation. Das zu hinterfragen, bedeutet nicht, die Gefahr des Virus kleinzureden, sondern eine Politik einzufordern, die nicht diktatorisch von oben nach unten verordnet wird, sondern solidarisch und (eigen)verantwortlich angelegt werden muss. Wenn z.B. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68268\">Schulkinder<\/a> t&auml;glich mehrmals Desinfektionsmittel f&uuml;r ihre H&auml;nde verwenden m&uuml;ssen, dann sch&auml;digt das nicht nur die Haut und generell das Immunsystem, sondern macht aus heranwachsenden jungen Menschen Befehlsempf&auml;nger, die sich um ihre eigene Gesundheit auch in Zukunft nicht k&uuml;mmern brauchen; denn die n&auml;chste Direktive kommt bestimmt. Aber wer will als Mensch, wer will als Linker so leben?<\/p><p><strong>Ein Hauptcredo w&auml;hrend der gesamten &bdquo;Pandemie-Zeit&ldquo; scheint zu sein: There is no alternative, es gibt keine Alternative. Hat sich die Linke etwa irgendwie noch nachtr&auml;glich in Margaret Thatcher verliebt? <\/strong><\/p><p>Das glaub&rsquo; ich nicht. Es ist der Hang zum Autorit&auml;ren, der manchen Linken eingeschrieben ist. In meiner Jugendzeit, die nun schon eine Weile zur&uuml;ckliegt &ndash; ich bin Jahrgang 1955 &ndash; konnte man sich an den Universit&auml;ten als Linker entweder der Kommunistischen Partei, den Trotzkisten, den Maoisten oder diversen Fachschaftslisten anschlie&szlig;en. Die drei ersteren waren allesamt &uuml;berzeugt von einem autorit&auml;ren staatlichen F&uuml;hrungsstil nach leninistischem Prinzip. Das wirkt kulturell nach. Und wenn man jetzt daran glaubt, dass Angela Merkel oder Sebastian Kurz zum Wohle des Volkes agieren, was man ihnen vor 2020 nie unterstellt h&auml;tte, dann f&auml;llt es dem einen oder der anderen Linken offensichtlich leicht, deren Devise, dass es keine Alternative g&auml;be, zu folgen. <\/p><p><strong>Gegenstimmen zu der Politik der vergangenen Monate gibt es allerdings auch. Einige haben Sie gerade in einem aktuellen Buch versammelt. Der M&uuml;nchner Kommunikationswissenschaftler Michael Meyen spricht darin von einer &bdquo;Medien-Epidemie&ldquo;. Was hat es damit auf sich? <\/strong><\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68236\">Michael Meyen<\/a> analysiert in seinem Beitrag die Funktion der Leitmedien und wie diese eine Diskursvorherrschaft in der Gesellschaft herstellen. Das gilt freilich nicht nur f&uuml;r die Einsch&auml;tzung der Corona-Politik. Wer Zugang zu den Leitmedien hat, kann bestimmen, wovor wir Angst haben, meint Meyen. Das kann in einem Fall der islamische Terrorismus sein, das waren fr&uuml;her die Kommunisten und das ist heute ein Virus. In der Allianz von staatlicher Autorit&auml;t und Leitmedien ist dann z.B. von Anfang an die Risikoeinsch&auml;tzung von Covid-19 enorm &uuml;bertrieben worden, um damit bewusst Angst zu erzeugen, die Menschen gef&uuml;gig f&uuml;r harte Ma&szlig;nahmen zu machen. Wichtig dabei war auch, dass warnende Stimmen vor diesem Corona-Regime &ndash; wie Wolfgang Wodarg oder Sucharit Bhakdi &ndash; von den Leitmedien systematisch ignoriert und sp&auml;ter diffamiert wurden und digitale Leitmedien wie Youtube ihre Beitr&auml;ge sogar gel&ouml;scht haben. Auf diese Weise stellt sich Diskurshegemonie her.<\/p><p><strong>Sie sind &Ouml;sterreicher, leben in &Ouml;sterreich, kennen sich aber auch mit den Medien in Deutschland aus. Sehen Sie Unterschiede in der Berichterstattung? <\/strong><\/p><p>Der Gro&szlig;teil der &ouml;sterreichischen Printmedien, insbesondere die Tagespresse, ist in deutscher Hand. Die Funke-Mediengruppe, vormals WAZ, teilt sich den Kuchen mit Raiffeisen und dem Katholischen Medienverein, nebstbei beherrscht das staatliche Fernsehen ORF die Bildschirme in den Haushalten. Mit anderen Worten: die Berichterstattung in &Ouml;sterreich gleicht jener in Deutschland, Unterschiede kann ich nicht erkennen.<\/p><p><strong>Sie haben sich viel Gedanken &uuml;ber den Ausnahmezustand als solchen gemacht. Was kann bei einem l&auml;nger anhaltenden Ausnahmezustand passieren? Und: Wie m&uuml;ssten B&uuml;rger nun reagieren? <\/strong><\/p><p>Es ist schon passiert. Wir haben in L&auml;ndern wie Deutschland und &Ouml;sterreich seit Monaten Ausnahmezustand, zum Zeitpunkt dieses Interviews, am 28. April 2021, sind in beiden L&auml;ndern Ausgangsverbote in Kraft. Es gilt zu verhindern, dass sich die Menschen daran gew&ouml;hnen, dar&uuml;ber nachdenken zu m&uuml;ssen, ob sie jemanden besuchen d&uuml;rfen, ob allein oder in Begleitung und wann das erlaubt ist. Gegen eine solche Bevormundung gilt es aufzustehen, was ja nicht gleichbedeutend damit ist, Vorsicht im Umgang mit anderen zu vernachl&auml;ssigen. Um nicht angekr&auml;nkelt meine alte Mutter zu besuchen, brauche ich keine staatlich verf&uuml;gten Ausgangssperren, sondern meinen Verstand. Und jetzt, wo wir wissen oder stark annehmen, dass die Verbreitung eines Virus auch im sogenannten asymptomatischen Zustand m&ouml;glich ist, gilt es, seine Vorsicht zu erh&ouml;hen, aber nicht, die Gesellschaft nach dem Prinzip &bdquo;es soll kein Leben vor dem Tod&ldquo; geben, zu ruinieren. <\/p><p>Widerstand und Einspruch gegen sinnlose Verordnungen und Gesetze, je nach pers&ouml;nlicher M&ouml;glichkeit, sind n&ouml;tig, damit eine autorit&auml;re Politik, wie sie sich derzeit schleichend festsetzt, nicht zur Normalit&auml;t wird.<\/p><p><em>Hannes Hofbauer hat eben (gemeinsam mit Stefan Kraft) das Buch &bdquo;Herrschaft der Angst. Von der Bedrohung zum Ausnahmezustand&ldquo; im Wiener Promedia Verlag herausgegeben.<\/em><\/p><p>Titelbild: kentoh \/ Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Riss geht durch die Linke in der Corona-Pandemie. Viele Linke scheinen nicht zu verstehen, dass die Begriffe &bdquo;Freiheit&ldquo; und &bdquo;Gerechtigkeit&ldquo; zusammengeh&ouml;ren. Das sagt der &ouml;sterreichische Verleger <strong>Hannes Hofbauer<\/strong>. Im NachDenkSeiten-Interview kritisiert Hofbauer, dass ein gemeinsamer Aufschrei der Linken im Hinblick auf die <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67788\">Corona-Ma&szlig;nahmen<\/a> ausbleibt. 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