{"id":72114,"date":"2021-05-04T09:03:49","date_gmt":"2021-05-04T07:03:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72114"},"modified":"2021-05-04T09:03:49","modified_gmt":"2021-05-04T07:03:49","slug":"hinweise-des-tages-3853","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72114","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72114#h01\">&bdquo;Von Anfang an vers&auml;umt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72114#h02\">W&uuml;rzburger Studie: Kita-Kinder keine Treiber der Corona-Pandemie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72114#h03\">Befragung: Kinder und Jugendliche finden Corona-Ma&szlig;nahmen ungerecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72114#h04\">Pressefreiheit und Corona: &ldquo;Panik ist kein guter Ratgeber&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72114#h05\">&bdquo;Ob irgendein Politiker wei&szlig;, was er mit der Testpflicht angerichtet hat?&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72114#h06\">K&uuml;sse und Umarmungen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72114#h07\">Sticheln gegen den Pflege-Notstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72114#h08\">&ldquo;Frieden mit Russland keine moralische Pflicht&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72114#h09\">Abzug aus Afghanistan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72114#h10\">Das Gedenken an den &Uuml;berfall auf die Sowjetunion geh&ouml;rt in den Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72114#h11\">Der Professor und die Viererbande<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72114#h12\">Corona sorgt f&uuml;r Rekorde bei Amazon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72114#h13\">Legal? Egal!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72114#h14\">Jetzt &laquo;neu&raquo;: Betreuungsarbeit geh&ouml;rt zur Infrastruktur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72114#h15\">#allesdichtmachen: &Auml;rzte danken Schauspielern<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Von Anfang an vers&auml;umt&ldquo;<\/strong><br>\nMedizinhistoriker Prof. Gerd Antes kritisiert, es sei bisher vers&auml;umt worden Berufsangaben und andere wichtige Daten von Infizierten zu erfassen. Das Problem sei die Dunkelziffer: &bdquo;Wir wissen nicht, wo es passiert, wann es passiert.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute-journal\/bisher-konsequent-versaeumt-worden-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>W&uuml;rzburger Studie: Kita-Kinder keine Treiber der Corona-Pandemie<\/strong><br>\nKinder sind m&ouml;glicherweise keine Treiber der Corona-Pandemie. Das ist das Zwischenergebnis einer Studie der Uni W&uuml;rzburg, die im vergangenen Herbst gestartet worden war. Beteiligt hatten sich hunderte Kita-Kinder und deren Betreuer.<br>\nKita-Kinder spielen m&ouml;glicherweise keine wesentliche Rolle bei der Verbreitung des Coronavirus &ndash; im Gegensatz jedoch zum betreuenden Personal. Zu diesem ersten Ergebnis kommt die sogenannte &ldquo;W&uuml;-KiTa-CoV-Studie&rdquo; der W&uuml;rzburger Uniklinik und der Universit&auml;t, die w&auml;hrend der zweiten Corona-Welle, zwischen Oktober 2020 und M&auml;rz 2021, stattfand. Dabei wurden mehr als 5.000 Tests vorgenommen und ausgewertet.<br>\nRegelm&auml;&szlig;ige Corona-Tests bei Kindern und deren Erzieherinnen k&ouml;nnen der Studie zufolge au&szlig;erdem Infektionen schnell erkennen sowie dabei helfen, die Ausbreitung des Virus zu vermeiden.<br>\nBei den regelm&auml;&szlig;igen Tests sei nur bei einem Kind eine Corona-Infektion nachgewiesen worden, das Personal hingegen habe sich &ouml;fter infiziert. Das spreche daf&uuml;r, dass ein Impfangebot f&uuml;r Kita-Personal wichtig im Kampf gegen die Pandemie sei, hie&szlig; es.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/br24live-kita-kinder-keine-treiber-der-corona-pandemie,SWJtfZv\">BR 24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Befragung: Kinder und Jugendliche finden Corona-Ma&szlig;nahmen ungerecht<\/strong><br>\nIn Arbeitswelt und Profisport ist mehr erlaubt: Sechs- bis 16-j&auml;hrige f&uuml;hlen sich durch Pandemie-Ma&szlig;nahmen benachteiligt. Auch an Ausstattung f&uuml;r den Distanzunterricht fehlt es<br>\nKinder und Jugendliche tragen die Hauptlast bei der Bek&auml;mpfung der Corona-Pandemie &ndash; so lautet sinngem&auml;&szlig; das Zwischenergebnis der f&uuml;nften Kinderstudie der internationalen Hilfsorganisation World Vision, das am vergangenen Dienstag vorgestellt wurde. Zwei sehr unterschiedlich gepr&auml;gte L&auml;nder waren f&uuml;r die Studie untersucht worden: Deutschland und Ghana. Doch: &ldquo;F&uuml;r beide L&auml;nder m&uuml;ssen wir feststellen, dass die Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung der Pandemie Kinder diskriminieren, weil ihre Lebensbereiche wesentlich st&auml;rker eingeschr&auml;nkt werden als die der Erwachsenen&rdquo;, sagte Studienleiterin Caterina Rohde-Abuba laut Evangelischem Pressedienst (epd).<br>\nBefragt wurden in beiden L&auml;ndern jeweils 15 Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 16 Jahren. Vor allem beim Thema Distanzunterricht stimmten viele Aussagen &uuml;berein. Sie kritisierten mangelnde technische Ausstattung und Angebote, die sich nicht am Bedarf orientieren. Kritisiert wurde auch, dass die Schule von den Erwachsenen kaum als wichtiger Sozialraum f&uuml;r Treffen und Austausch wahrgenommen werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Befragung-Kinder-und-Jugendliche-finden-Corona-Massnahmen-ungerecht-6034622.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Pressefreiheit und Corona: &ldquo;Panik ist kein guter Ratgeber&rdquo;<\/strong><br>\nSabine Schiffer &uuml;ber das rauere Klima gegen Journalisten, Gefahren durch Projekte gegen Desinformation und verengte Diskurskorridore nach einem Jahr Pandemie<br>\nZum heutigen Internationalen Tag der Pressefreiheit hat Telepolis mit der Sprachwissenschaftlerin und Medienp&auml;dagogin Sabine Schiffer &uuml;ber die Situation der Branche nach einem Jahr Corona-Pandemie gesprochen. Dabei geht es nicht nur um die offensichtlichen Einschr&auml;nkungen der Pressefreiheit, wenn etwa Journalistinnen und Journalisten gewaltsam an der Aus&uuml;bung ihres Berufes gehindert werden.<br>\nIm Interview mit Telepolis &auml;u&szlig;ert sich Schiffer auch zu subtileren Trends: der Polarisierung der Branche, vorschnellen Einordnung von kritischen Akteuren in das Lager der &ldquo;Corona-Leugner&rdquo;, aber auch &uuml;ber (&uuml;ber-)staatliche Angriffe auf diskursive Freiheiten, wenn es etwa um das Thema Russland geht.<br>\nDeutlich wird in dem Gespr&auml;ch mit der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin des Instituts f&uuml;r Medienverantwortung, dass die Freiheit der Presse von vielen Seiten eingeschr&auml;nkt werden soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Pressefreiheit-und-Corona-Panik-ist-kein-guter-Ratgeber-6033876.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Ob irgendein Politiker wei&szlig;, was er mit der Testpflicht angerichtet hat?&ldquo;<\/strong><br>\nKunden bleiben weg, Ums&auml;tze brechen ein &ndash; Friseure klagen &uuml;ber die neue Testpflicht. Gerade auf dem Land und f&uuml;r &auml;ltere Menschen stellt der Test eine H&uuml;rde dar. Dabei halten Wissenschaftler den Friseurbesuch f&uuml;r weniger gef&auml;hrlich als den t&auml;glichen Einkauf.<br>\n&bdquo;Die W&uuml;rde des Menschen ist unantastbar&ldquo;, hei&szlig;t es im Grundgesetz, und sicher nicht von ungef&auml;hr w&auml;hlte Bayerns Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der Anfang M&auml;rz ausgerechnet das Wort &bdquo;W&uuml;rde&ldquo;, als er die vorzeitige &Ouml;ffnung der Friseure aus dem Lockdown verteidigte: Die Entscheidung, die Haarsalons besserzustellen als Caf&eacute;s oder Kinos, Kleiderl&auml;den und Zoos, habe &bdquo;nicht nur mit Hygiene&ldquo; zu tun, sondern eben auch mit W&uuml;rde. Die Menschen m&uuml;ssten sich in der Pandemie &bdquo;selbst wiederfinden&ldquo; k&ouml;nnen.<br>\nTats&auml;chlich schien das Bed&uuml;rfnis nach Selbstfindung per Str&auml;hnchen und Stufenschnitt gro&szlig; zu sein. Die Friseure wurden &uuml;berrannt, als sie nach fast elf Wochen Lockdown die T&uuml;ren wieder aufsperren durften, bei vielen waren die Termine im Handumdrehen auf Wochen ausgebucht. Doch seit die sogenannte Bundesnotbremse auch Waschen, Schneiden, F&ouml;hnen mit einer Corona-Testpflicht belegt, ist es vorbei mit der Euphorie und Erleichterung in der Branche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article230834005\/Friseur-Ob-irgendein-Politiker-weiss-was-er-damit-angerichtet-hat.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>K&uuml;sse und Umarmungen<\/strong><br>\nMadrid hat einen scharfen Lockdown hinter sich. Jetzt aber ist fast alles ge&ouml;ffnet, und man simuliert Urlaub von der Pandemie. Geht das gut? Es geht.<br>\nIm Madrid der Jetztzeit sind die Gesetze der Corona-Sozialgeschichte, wie wir sie aus Deutschland kennen, au&szlig;er Kraft gesetzt. Alles hat ge&ouml;ffnet, L&auml;den, Kinos, Kneipen, Museen und Theater. Zugegeben, es ist nicht angenehm, im Freien eine Gesichtsmaske tragen zu m&uuml;ssen, selbst beim Spaziergang im Park. Doch sobald man in einem der Madrider Caf&eacute;s das Glas zum Mund f&uuml;hrt, darf die Maske fallen, beim Essen nat&uuml;rlich auch, und Raucher nehmen den Dispens sowieso in Anspruch. Im Inneren der Restaurants d&uuml;rfen vier Personen an einem Tisch sitzen, drau&szlig;en sechs. Scheint dann noch die Sonne, wie sie es hier oft tut, ist der Urlaub von der Pandemie fast perfekt.<br>\nDie Sinnesorgane haben M&uuml;he, sich wieder an die Freiheit zu gew&ouml;hnen: Wo Augen monatelang vor allem Leere sahen, m&uuml;ssen sie erst einmal blinzeln, wenn das Panorama sich wieder randvoll mit Menschen f&uuml;llt. Ohren, die nur noch an Stille gew&ouml;hnt waren, nehmen das Rufen, Plappern und Schnattern in gro&szlig;en Menschenmengen &uuml;berscharf wahr. Der K&ouml;rper selbst ist ja entw&ouml;hnt. Kein H&auml;ndedruck seit mehr als einem Jahr, kaum ein Schulterklopfen, aber auch kein Schubsen auf dem Weg zum Tresen. Und hier? Umarmungen und Wangenk&uuml;sse auf Schritt und Tritt. Die lateinischen V&ouml;lker k&ouml;nnten nun einmal keinen Abstand halten, sagte der in Madrid lebende Nobelpreistr&auml;ger Mario Vargas Llosa lachend, als er letzten September beim Internationalen Literaturfestival Berlin bedenkenlos alle H&auml;nde in seiner n&auml;heren Umgebung sch&uuml;ttelte. Da mag die Vernunft Einspruch erheben, das lateinische Herz macht einfach nicht mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitung.faz.net\/faz\/feuilleton\/2021-05-04\/f9342e88f04fd4ad44f57951793bda73\/?GEPC=s3&amp;s=09\">FAZ<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Schweiz macht Mut: Die R&uuml;ckkehr des L&auml;chelns an den Z&uuml;richsee<\/strong><br>\nNach Monaten strenger Corona-Ma&szlig;nahmen ist die Au&szlig;engastronomie in der Schweiz nun wieder ge&ouml;ffnet &ndash; und sofort verwandelt sich das Land zum Besseren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/reise\/rueckkehr-des-laechelns-die-schweiz-macht-auf-17314116.html\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sticheln gegen den Pflege-Notstand<\/strong><br>\nArbeitsminister Heil und Gesundheitsminister Spahn sind sich einig: Pflegekr&auml;fte sollen k&uuml;nftig nach Tarif bezahlt werden. Doch ihre Vorstellungen, wie sich dieses Ziel erreichen l&auml;sst, gehen weit auseinander.<br>\nEs war ein sonniger Junitag 2019, als drei mit sich erkennbar zufriedene Bundesminister &uuml;ber den kopfsteingepflasterten Hof eines ehemaligen Abwasserpumpwerks marschierten, um Gro&szlig;es zu verk&uuml;nden. Franziska Giffey, Hubertus Heil (beide SPD) und Jens Spahn (CDU) hatten in die Eventlocation an der Spree geladen, weil sie, wie Giffey es nannte, einen &ldquo;R&uuml;tli-Schwur&rdquo; geschworen hatten: Ein Jahr zuvor hatten sie die &ldquo;Konzertierte Aktion Pflege&rdquo; ins Leben gerufen, nun sollten die getroffenen Vereinbarungen zum Abschluss feierlich unterzeichnet werden. Im Trio sollte es dann mit der Umsetzung losgehen, &uuml;ber Parteigrenzen hinweg gemeinsam gegen den Pflegenotstand &ndash; das war die Botschaft. Oder, um noch einmal Giffey zu zitieren: &ldquo;Wir treten uns nicht gegen&#8202;&rsquo;s Schienbein.&rdquo;<br>\nFast zwei Jahre sp&auml;ter allerdings sind Heil und Spahn nun offenbar doch bereit, dem jeweils anderen unterm Tisch einen blauen Fleck zu verpassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/pflege-hubertus-heil-jens-spahn-tarifvertrag-1.5283242\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;Frieden mit Russland keine moralische Pflicht&rdquo;<\/strong><br>\nDeutsche Au&szlig;enpolitiker und Regierungsberater dringen auf eine weitere Versch&auml;rfung der westlichen Aggressionen gegen Russland. Man m&uuml;sse Russland &ldquo;dort treffen, wo es wirklich wehtut&rdquo;, fordert der FDP-Au&szlig;enpolitiker Alexander Graf Lambsdorff. Expertinnen der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) sprechen sich daf&uuml;r aus, milit&auml;rische Ma&szlig;nahmen durchzuf&uuml;hren &ndash; etwa eine &ldquo;milit&auml;rische Mission im Schwarzen Meer&rdquo; -, um Moskau &ldquo;au&szlig;enpolitisch einzusch&uuml;chtern&rdquo;. Auch solle man in Betracht ziehen, Russland vom globalen Zahlungssystem SWIFT auszuschlie&szlig;en. Dem EU-Au&szlig;enbeauftragten Josep Borrell zufolge muss die EU &ldquo;auf eine lange harte Phase in unseren Beziehungen zu Russland vorbereitet&rdquo; sein. Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer behauptet, Moskau stecke bereits in der &ldquo;Kriegsf&uuml;hrung mitten in Europa&rdquo;. Die russische Regierung wiederum beginnt, sich gegen Sanktionen sowie weitere Strafma&szlig;nahmen der EU zur Wehr zu setzen, und hat Ende vergangener Woche Gegensanktionen gegen mehrere EU-Politiker verh&auml;ngt; der Konflikt spitzt sich weiter zu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8586\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Abzug aus Afghanistan<\/strong><br>\nBegleitet von neuen Schutzma&szlig;nahmen und von ernsten transatlantischen Differenzen hat der Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan begonnen. Der erste gro&szlig;e Milit&auml;reinsatz der Bundeswehr au&szlig;erhalb Europas ist komplett gescheitert: War die Entsendung der deutschen Soldaten Ende 2001 noch von hehren Ank&uuml;ndigungen begleitet worden (&ldquo;Frieden&rdquo;, &ldquo;Menschenrechte&rdquo;), so kehren sie nun aus einem desastr&ouml;s verelendeten, von Gewalt gepr&auml;gten und im B&uuml;rgerkrieg versinkenden Land heim. Zum Schutz ihres Abzuges musste eigens noch ein M&ouml;rserzug an den Hindukusch geflogen werden. Zuvor hatte die Biden-Administration ihre Verb&uuml;ndeten mit einem neuen Alleingang bei der Entscheidung &uuml;ber die Beendigung des Einsatzes d&uuml;piert. Seit dem vergangenen Wochenende gilt die Zusage der Taliban nicht mehr, dem Westen &ndash; erstmals in der Geschichte des Landes &ndash; freies Geleit einzur&auml;umen; auch ihre Zusage, die westlichen Milit&auml;rbasen vor Angriffen anderer afghanischer Milizen zu sch&uuml;tzen, ist abgelaufen. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer erkl&auml;rt: &ldquo;Wir verlassen Afghanistan mit Stolz.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8588\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Das Gedenken an den &Uuml;berfall auf die Sowjetunion geh&ouml;rt in den Bundestag<\/strong><br>\nMan kann es sich fast nicht vorstellen, dass der Deutsche Bundestag am 22. Juni eine Sitzung wie jede andere absolvieren will. Zum 80. Mal wird sich an jenem Dienstag der &Uuml;berfall von Nazi-Deutschland auf die Sowjetunion j&auml;hren &ndash; und damit der Beginn eines beispiellosen Vernichtungskrieges. Und da soll es im Bundestag nur um die Diskussion der letzten Gesetzesvorhaben dieser Legislaturperiode gehen? Und um den Wahlkampf, der nach dieser letzten Sitzungswoche in die hei&szlig;e Phase starten wird? [&hellip;]<br>\nBundestagpr&auml;sident Wolfgang Sch&auml;uble hat die Anregung der Linken, den Tag im Bundestag zu begehen, mit dem Argument verworfen, man wolle an der bisherigen parlamentarischen &Uuml;bung der &bdquo;ungeteilten Erinnerung an den gesamten Verlauf des Zweiten Weltkrieges&ldquo; festhalten. Man kann dahinter die Bef&uuml;rchtung vermuten, dass mit der Erinnerung an den deutschen &Uuml;berfall auf die Sowjetunion eine andere ins Hintertreffen geraten k&ouml;nnte. Er irrt sich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/das-gedenken-an-den-ueberfall-auf-die-sowjetunion-gehoert-in-den-bundestag-li.156780\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der Professor und die Viererbande<\/strong><br>\nWie Nazi-Juristen um Hans Carl Nipperdey das deutsche Arbeitsrecht bis heute pr&auml;gen<br>\nK&uuml;rzlich brachte der MDR einen Beitrag, der auf Recherchen von Martin Borowsky basierte, einem Richter am Erfurter Landgericht. Es ging in dem sicherlich gut gemeinten Beitrag um die Nazivergangenheit vieler einstiger Richter am Bundesarbeitsgericht (BAG), das seit 1999 seinen Hauptsitz ebenfalls in Th&uuml;ringens Hauptstadt hat. Das Erstaunliche und zugleich Be&auml;ngstigende an diesen Recherchen war, dass ausgerechnet Hans Carl Nipperdey fehlte. Dieser Mann war dem Autor wohl entgangen. Und das, obwohl er nicht blo&szlig; Mitglied der NSDAP gewesen war, sondern als Jurist das Arbeitsrecht der Nazis ganz ma&szlig;geblich gepr&auml;gt hatte &ndash; und nach 1945 unter anderem als Pr&auml;sident des BAG daf&uuml;r sorgte, dass das faschistische Arbeitsrecht in der Bundesrepublik erhebliche Fortwirkung entfalten konnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/der-professor-und-die-viererbande\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Corona sorgt f&uuml;r Rekorde bei Amazon<\/strong><br>\nMit einem Netto-Gewinn von 8,1 Milliarden Dollar im ersten Quartal 2021 hat der Online-H&auml;ndler Amazon einen neuen Rekord eingefahren. Der Umsatz konnte um 44 Prozent gesteigert werden. Amazon profitiert au&szlig;erordentlich vom ver&auml;nderten Kaufverhalten der Konsumenten in der Corona-Krise.<br>\nDer Internet-Shoppingboom im Zuge der Corona-Pandemie und florierende Cloud-Dienste haben dem Online-H&auml;ndler in den ersten drei Monaten viel Geld in die Kassen gesp&uuml;lt. Das geht aus der Bilanzmitteilung von Amazon f&uuml;r das erste Quartal 2021 hervor. Der Netto-Gewinn von 8,1 Milliarden Dollar konnte danach gegen&uuml;ber dem ersten Quartal des Vorjahrs mehr als verdreifacht werden. Dort hatte Amazon einen Gewinn von 2,5 Milliarden Dollar erzielt. Damit konnte Amazon das vierte Quartal in Folge seinen Gewinn steigern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boersenblatt.net\/news\/corona-sorgt-fuer-rekorde-bei-amazon-175381\">B&ouml;rsenblatt<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Milliard&auml;re und Gro&szlig;verdiener: Das sind die (Tech-)Gewinner der Corona-Krise<\/strong><br>\nLieferdienste, Gaming-Firmen, Onlineh&auml;ndler, Softwareriesen: Vor allem Tech-Unternehmen geh&ouml;ren zu den Gewinnern der Corona-Krise, wie die aktuellen Quartalszahlen zeigen. Unter den Tech-Milliard&auml;ren sind viele alte Bekannte &ndash; aber auch ein paar Aufsteiger, die kaum jemand kennt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/tech\/jeff-bezos-colin-huang-ma-huateng-das-sind-die-tech-gewinner-der-corona-krise-a-7b24049b-b6e9-43c1-b676-49cc56366f77\">manager magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Legal? Egal!<\/strong><br>\nIn &Ouml;sterreich gibt es den Begriff der Realverfassung. Den kennt jeder. Das hei&szlig;t, es gibt zwar eine Verfassung, aber die reale Macht liegt woanders: bei der Regierung, den Landeshauptleuten, den Sozialpartnern. Es hat aber noch nie einen Bundeskanzler gegeben, der so offen gezeigt hat, dass er sich herzlich wenig um Verfassung, Grundrechte und den Rechtsstaat schert. Die Haltung von Sebastian Kurz: Legal? Egal! Und nach dieser Woche k&ouml;nnte man noch eine Steigerungsform hinzuf&uuml;gen.<br>\nDer Verfassungsgerichtshof (VfGH) hatte Sebastian Kurz aufgefordert, bisher verweigerte Akten und Chatnachrichten endlich dem Parlament vorzulegen &ndash; genauer: dem parlamentarischen &ldquo;Untersuchungsausschuss betreffend mutma&szlig;liche K&auml;uflichkeit der t&uuml;rkis-blauen Bundesregierung&rdquo;, wie das Gremium offiziell hei&szlig;t. Aber Kurz befand &ldquo;rotzfrech&rdquo;, wie die Opposition treffenderweise feststellte, dass er bereits alle relevanten Unterlagen &uuml;bergeben habe. Dabei liegt es nicht an ihm, &uuml;ber die Relevanz zu entscheiden. Dann &uuml;bermittelte er dem VfGH doch etwas &ndash; exakt 692 Mails von Kanzleramtsmitarbeitern, in denen diese best&auml;tigten, dass sie nichts gefunden haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/meinung\/oesterreich-kurz-verfassungskrise-grundrechte-1.5280641\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Jetzt &laquo;neu&raquo;: Betreuungsarbeit geh&ouml;rt zur Infrastruktur<\/strong><br>\nWeibliche Betreuungsarbeit sei so wichtig wie Br&uuml;cken und Strassen, sagt die US-Regierung. Das hat eine Kontroverse ausgel&ouml;st.<br>\nUS-Pr&auml;sident Joe Biden schl&auml;gt vor, im Rahmen eines Budgets f&uuml;r die Infrastruktur 400 Milliarden Dollar in die h&auml;usliche Betreuung von Betagten und Menschen mit Behinderung zu investieren. Ein zweites Paket sieht Ausgaben f&uuml;r den Ausbau von Kindertagesst&auml;tten und Steuererleichterung f&uuml;r Eltern vor. &Ouml;konomin Cecilia Rouse, Vorsitzende des Beirates der US-Regierung f&uuml;r Wirtschaftsfragen, sagte, Betreuungsarbeit geh&ouml;re zur Infrastruktur wie Br&uuml;cken und Strassen: &laquo;Ich kann nicht zur Arbeit, wenn niemand zu meinen Eltern oder Kindern schaut.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/uebriges-wirtschaft\/jetzt-neu-betreuungsarbeit-gehoert-zur-infrastruktur\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>#allesdichtmachen: &Auml;rzte danken Schauspielern<\/strong><br>\nMehrere &Auml;rzte haben eine Video-Serie gestartet, in der sie den Schauspielern von #allesdichtmachen ihre Unterst&uuml;tzung ausdr&uuml;cken.<br>\nDie Diskussionen um die Aktion #allesdichtmachen mit Jan Josef Liefers und weiteren Schauspielern geht weiter. Jetzt haben sich &Auml;rzte aus ganz Deutschland f&uuml;r die Protestaktion gegen die Corona-Gesellschaft bedankt. Daf&uuml;r haben die Mediziner einen eigenen Youtube-Kanal mit dem Namen &bdquo;danke-allesdichtmachen&ldquo; ver&ouml;ffentlicht. Unter den &Auml;rzten sind unter anderem Kinder- und Jugend&auml;rzte und Allgemeinmedizinerinnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/allesdichtmachen-und-liefers-aerzte-bedanken-sich-mit-videos-li.156218\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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