{"id":7222,"date":"2010-10-29T09:26:06","date_gmt":"2010-10-29T07:26:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7222"},"modified":"2014-02-17T12:40:15","modified_gmt":"2014-02-17T11:40:15","slug":"verbarrikadierte-demokratie-politik-schafft-sich-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7222","title":{"rendered":"Verbarrikadierte Demokratie \u2013 Politik schafft sich ab"},"content":{"rendered":"<p>Stabilit&auml;tspakt, Dienst- und Niederlassungsfreiheit, Unabh&auml;ngigkeit der Bundes- und Europ&auml;ischen Zentralbank, Schuldenbremse, automatische Sanktionsmechanismus bei Verst&ouml;&szlig;en gegen versch&auml;rfte Stabilit&auml;tsregeln, auch auf vielen anderen Feldern erleben wir, wie sich die Politik hinter unumst&ouml;&szlig;lichen Prinzipien, unbeeinflussbare Verfahren oder zwingend umzusetzende Gesetze verbarrikadiert. Man erhofft sich damit die Begr&uuml;ndung f&uuml;r unliebsame Entscheidungen ersparen und sich vor einer politischen Auseinandersetzung sch&uuml;tzen zu k&ouml;nnen.<br>\nDas Vorgehen beim Aufbau solcher Barrikaden ist immer das gleiche. Man gibt ein paar allgemeine, oftmals als hehre Ziele verpackte und vor allem populistisch eing&auml;ngig Parolen vor, schafft damit ein unver&auml;nderbar erscheinendes Prinzip und wenn dann konkrete politische Entscheidungen anstehen, argumentiert man, dass man dabei sich den unumst&ouml;&szlig;lichen Zw&auml;ngen unterordnen m&uuml;sse.<br>\nDie Politik schafft sich damit selber ab. Die Demokratie wird hinter die von der Politik aufgebauten Barrikaden eingesperrt. Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><br>\n&ndash; <strong>Der Euro-Stabilit&auml;tspakt<\/strong> wurde mit dem Ziel begr&uuml;ndet, f&uuml;r einen &bdquo;stabilen Euro&ldquo; zu sorgen. Wer k&ouml;nnte sich schon gegen eine stabile W&auml;hrung aussprechen.<br>\nDass damit eine souver&auml;ne und vor allem aktive Finanzpolitik der Staaten zur &Uuml;berwindung gesamtwirtschaftlicher Ungleichgewichte, also etwa eine aktive Konjunkturpolitik eingeschr&auml;nkt, ja sogar unm&ouml;glich wird, wurde nicht gesagt. Man hat schlicht geleugnet, dass mit dem Maastricht-Vertrag ganz Europa ein Verzicht auf makro&ouml;konomische Politikinstrumente auferlegt und auf eine Sparpolitik festgelegt wurde, mit der dann nachfolgend Einschnitte in den Wohlfahrtsstaat als unumg&auml;nglich erkl&auml;rt werden konnten. In nahezu jeder Haushaltsdebatte seit 1992 wurde die Einhaltung des Maastricht-Vertrages als nicht mehr in Frage zu stellende Begr&uuml;ndung f&uuml;r die K&uuml;rzung von staatlichen Leistungen (vor allem im Sozialbereich) herangezogen.<br>\nW&auml;re der Stabilit&auml;tspakt in der Finanz- und Wirtschaftskrise eingehalten worden, w&auml;re keine defizitfinanzierten Konjunkturprogramme aufgestellt, keine Kurzarbeiterzusch&uuml;sse bezahlt oder keine Schulden f&uuml;r Rettungsschirme aufgebaut worden, wir w&auml;ren in einer Katastrophe gelandet.<\/p><p>&ndash; Die sog. <strong>&bdquo;Schuldenbremse&ldquo;<\/strong> folgt der gleichen Logik, wie der EU-Stabilit&auml;tspakt. Mit ihr wird die staatliche Neuverschuldung nicht nur wie im Maastricht-Vertrag auf die H&ouml;he von 3,0 Prozent sondern auf 0.35 Prozent des Bruttosozialprodukts beschr&auml;nkt. Die L&auml;nder sollen sogar zum Ausgleich von Defiziten sogar keinerlei Kredite mehr in ihre Haushalte mehr einstellen d&uuml;rfen. <\/p><p>Auch bei Einf&uuml;hrung der &bdquo;Schuldenbremse&ldquo; wurde mit den weitverbreiteten &Auml;ngsten vor einer weiteren Staatverschuldung Stimmung gemacht erg&auml;nzt um das dramatisierende Argument, dass wir nicht auf Kosten und damit auf die Zukunft &bdquo;unserer Kinder&ldquo; <a href=\"http:\/\/www.bundesregierung.de\/static\/flash\/schuldenbremse\/index.html\">leben d&uuml;rften<\/a>. Mit dem ziemlich schlichten Bild der &bdquo;schw&auml;bischen Hausfrau&ldquo;, die nicht mehr ausgeben k&ouml;nne, als sie einnehme, wurde ein eindimensional auf staatliche Einsparpolitik ausgerichtetes finanzpolitisches Konzept durchgesetzt, dass nirgendwo in der Welt praktiziert wird (und dort, wo es eingef&uuml;hrt wurde, wie in der Schweiz im Jahre 2003 bei der ersten gr&ouml;&szlig;eren Belastung de facto wieder au&szlig;er Kraft gesetzt wurde).  <\/p><p>Mit diesem Kreditfinanzierungsverbot  wird einer aktiven makro&ouml;konomischer Wirtschaftspolitik und einer aktiven Zukunftsvorsorge eine verfassungsrechtliche Barriere <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/imk_appell_schuldenbremse.pdf\">vorgeschoben [PDF &ndash; 32 KB]<\/a>. Gepaart mit einer in der Bev&ouml;lkerung gleichfalls stets popul&auml;ren Steuersenkungspolitik werden damit nicht nur die wirtschaftspolitischen Handlungsspielr&auml;ume auf die Arbeitsmarktpolitik, sprich auf die Senkung der L&ouml;hne und den Abbau von Arbeitsschutzvorschriften eingeengt, sondern gleichzeitig noch der Sozialstaat und staatliche Daseinsvorsorge (Privatisierung) zur&uuml;ckgedr&auml;ngt. Das gestern verabschiedete <a href=\"?p=6631\">unsoziale Sparpaket<\/a> wurde beispielsweise vor allem mit den verfassungsrechtlichen Zw&auml;ngen der &bdquo;Schuldenbremse&ldquo; begr&uuml;ndet.<br>\nAlbrecht M&uuml;ller hat auf den NachDenkSeiten immer wieder belegt, dass mit einer eindimensionalen Sparpolitik einzelwirtschaftliche Betrachtungen auf gesamtwirtschaftliche Zusammenh&auml;nge &uuml;bertragen werden, die Erfahrung aber zeigt, das Schuldenzuw&auml;chse nicht mit Sparabsichten, sondern mit der Verbesserung der Konjunktur <a href=\"?p=6012\">reduziert werden k&ouml;nnen<\/a>. <\/p><p>Die Bundesregierung geht nun sogar so weit, dass die Strangulierung wirtschafts- und finanzpolitischer Handlungsf&auml;higkeit auch noch in versch&auml;rfter Form auf die europ&auml;ische Ebene &uuml;bertragen wird. Am liebsten w&auml;ren Merkel und Westerwelle, wenn ein &bdquo;Automatismus&ldquo; von (Geld-)Strafen und der K&uuml;rzung von F&ouml;rderprogrammen oder &uuml;ber einen Stimmrechtsentzug einzelner Mitgliedstaaten und dar&uuml;ber hinaus der Einleitung von Insolvenzverfahren f&uuml;r verschuldete Staaten greifen w&uuml;rde, ohne dass es dazu noch einer politischen Entscheidung der Regierungschefs bedarf. Einmal abgesehen, dass sich die Merkel bei ihrem Vorgehen auch zusammen mit dem franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten wie Elefanten im europ&auml;ischen Porzellanladen angestellt haben, einigten sich jetzt der EU-Gipfel auf eine Vertagung und den Auftrag an den Pr&auml;sidenten des Europ&auml;ischen Rates Van Rompuy bis Dezember eine <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:vertagte-entscheidung-merkel-beim-eu-gipfel-ausgebremst\/50188531.html\">&Auml;nderung des EU-Vertrages f&uuml;r einen permanenten Krisenmechanismus auszuloten<\/a>. <\/p><p>&ndash; Auch die Begr&uuml;ndung f&uuml;r die &bdquo;politische Unabh&auml;ngigkeit&ldquo; der <strong>Europ&auml;ischen Zentralbank<\/strong> folgte diesem Muster. Gerade in Deutschland mit seinem kollektiven Trauma der ersten Weltwirtschaftskrise ist die Angst vor einer Inflation besonders verbreitet und Geldwertstabilit&auml;t geradezu ein Selbstzweck. Wer sollte sich also dagegen aussprechen k&ouml;nnen.<\/p><p>Anders als noch im deutschen Stabilit&auml;ts- und Wachstumsgesetz aus dem Jahr 1967 als &uuml;ber eine sog. &bdquo;konzertierte Aktion&ldquo; zwischen Regierung, Gewerkschaften, Arbeitgeberverb&auml;nde und der Bundesbank ein Konsens &uuml;ber die gesamtwirtschaftlichen Ziele angestrebt werden sollte &ndash; also ein Ausgleich zwischen Preisniveaustabilit&auml;t, hohem Besch&auml;ftigungsstand, au&szlig;enwirtschaftlichem Gleichgewicht und angemessenem Wirtschaftswachstum gesucht werden sollte &ndash; wurde die Europ&auml;ische Zentralbank institutionell auf das Primat des Ziels der Preisstabilit&auml;t festgelegt. Und damit blo&szlig; kein Staat politischen Druck aus&uuml;ben konnte (damit etwa &uuml;ber eine Niedrigzins- oder lockere Geldpolitik die Wirtschaft angekurbelt werden k&ouml;nnte) wurde die EZB f&uuml;r politisch sakrosankt erkl&auml;rt. Anders als die &bdquo;Fed&ldquo;, also das Zentralbankensystem in den USA war die EZB mit ihrer auf das Primat der Preisstabilit&auml;t beschr&auml;nkten Handlungsf&auml;higkeit nicht mehr in der Lage und auch nicht mehr Willens f&uuml;r eine Balance zwischen den Zielen der Bek&auml;mpfung von Inflation und makro&ouml;konomischer konjunktureller Stabilisierung zu sorgen. <\/p><p>De facto wurde auch mit der politischen Unabh&auml;ngigkeit der EZB und ihrer auf die Geld- und Zinspolitik ausgerichteten Handlungsbeschr&auml;nkung eine &ouml;konomische Doktrin institutionalisiert, n&auml;mlich der sog. Monetarismus. Dieser vor allem von Milton Friedmann und seinen Chicago Boys begr&uuml;ndete Ansatz, der die Geldpolitik ins Zentrum stellt, folgt dem Glauben an die Selbstregulierung des privaten Sektors und sieht staatliche Interventionen in das Wirtschaftsgeschehen immer als sch&auml;dlich an. Auch der Arbeitsmarkt ist f&uuml;r den Monetarismus nichts anderes als ein Kartoffelmarkt. Danach beseitigt sich die Arbeitslosigkeit von selbst, wenn nur der Preis f&uuml;r die Arbeit (= der Lohn) niedrig genug ist, damit er noch ein passendes Arbeitsangebot findet. <\/p><p>Mehrfach hat die EZB mit ihrer Hochzinspolitik wegen angeblicher Inflationsgefahren konjunkturelle Aufschwungphasen <a href=\"?p=1330\">abgew&uuml;rgt<\/a>, sie ist mitverantwortlich f&uuml;r die relativ schwachen Wachstumsraten der letzten zwei Jahrzehnte und damit auch Mitverursacher der <a href=\"?p=2899\">wachsenden Arbeitslosigkeit<\/a>. <\/p><p>&ndash; Auch die im europ&auml;ischen Vertragsrecht festgeschriebene <strong>Niederlassungsfreiheit und die Dienstleistungsfreiheit<\/strong> wurde der Freiheit von Unternehmen und gewerblich Selbst&auml;ndigen und mit der Freiz&uuml;gigkeit der Arbeitnehmer begr&uuml;ndet. Wer wollte diesem Pathos der Freiheit schon etwas entgegensetzen. Freiheit ist ja immer gut. <\/p><p>Es ging aber eigentlich nur um die Einf&uuml;hrung der Dominanz liberaler Wirtschafts(freiheits)rechte, mit denen nach ihrer vertraglichen Verankerung auch mit Hilfe des Europ&auml;ischen Gerichtshofs die nationale Politik aus &uuml;bergeordnetem Recht gezwungen war nationale Standards am Arbeitsort etwa bei Arbeits-, Qualifikations- und Sozialvorschriften, bei Sicherheitsstandards, Gesundheits- und Umweltschutzbestimmungen abzubauen. <\/p><p>Man k&ouml;nnte noch eine Vielzahl von politischen Festschreibungen und Gesetze bis hin zu Stuttgart 21 anf&uuml;hren mit denen sich die Politik dauerhaft gebunden hat und sich dann der argumentativen und damit der politischen Auseinandersetzung mit dem Hinweis auf nicht mehr ver&auml;nderbare Zw&auml;nge entzieht. <\/p><p>Was als unumst&ouml;&szlig;lich vorgegeben vorgeschoben wird, wenn es dann um konkrete Entscheidungen geht, sind jedoch Festschreibungen von &ouml;konomischen Glaubenss&auml;tzen und deren anschlie&szlig;ende Exekution im politischen Handeln. Nun k&ouml;nnte man der Politik nicht vorwerfen, dass sie in ihrem Programm verk&uuml;ndeten Glaubensbekenntnissen folgt. Ein Problem f&uuml;r die Demokratie entsteht dadurch, dass solche Festschreibungen (wie etwa Verfassungs&auml;nderungen oder vertragliche Bindungen auf EU-Ebene) nicht  nur schwer r&uuml;ckholbar sind, sondern vor allem, dass sie demokratische Gestaltungsoptionen und Handlungsm&ouml;glichkeiten &uuml;ber eine ganze Epoche einengen, ja sogar ausschlie&szlig;en.<br>\nDas hei&szlig;t zugleich, dass eine Demokratie ihren Gestaltungsspielraum und damit ihre Handlungsf&auml;higkeit einschr&auml;nkt und die politische Verf&uuml;gungsmasse immer mehr aus ausged&uuml;nnt wird. <\/p><p>Alle Vorschl&auml;ge die etwa gegen den EU-Stabilit&auml;tspakt oder gegen die nun im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse gemacht werden, k&ouml;nnen so von vorneherein als undurchf&uuml;hrbar und damit als unrealistisch, ja sogar als gesetzeswidrig diskriminiert werden. Sogar wenn diejenigen, die solche Festlegungen eigenh&auml;ndig festgeschrieben haben, selbst erkennen, dass es zu Fehlentwicklungen kommt &ndash; wie etwa bei der bildungspolitischen Kleinstaaterei durch die F&ouml;deralismusreform &ndash; k&ouml;nnen sie diese nicht wieder korrigieren. <\/p><p>Im Ergebnis bleibt nur eine Fortsetzung des einmal festgelegten Kurses und damit eine L&auml;hmung des politischen Systems der Demokratie. Denn auch durch eine Wahl ver&auml;nderte Parteienmehrheiten sind an die (Vor-)Festlegungen gebunden. Die sch&ouml;nen Parteiprogramme vor den Wahlen sind in der Regierung kaum das Papier wert, auf das sie gedruckt wurden. Das politische System hat sich hinter den selbst aufgebauten Barrikaden eingesperrt. Das sp&uuml;ren die Menschen, wenn laut Umfragen die H&auml;lfte der Deutschen mit der Art und Weise, wie die Demokratie in Deutschland funktioniert, unzufrieden sind. Dass es immer weniger zur entscheiden gibt, f&uuml;hrt dazu, dass immer weniger Menschen von ihrem demokratischen Stimmrecht Gebrauch machen. Dass sich die Politik selbst eingemauert hat, f&uuml;hrt zu allgemeiner Politik- und Politikerverdrossenheit und baut eine Stimmungslage in der Bev&ouml;lkerung auf, in der sich immer mehr nach einer starken F&uuml;hrerfigur sehen, die diese Mauern einfach umwirft. <\/p><p>Der britische Politikwissenschaftler Colin Crouch hat den Begriff &bdquo;Postdemokratie&ldquo; gepr&auml;gt. Er beschreibt damit zwar die formale Fortexistenz demokratischer Institutionen, hinter deren Fassade aber eine weitreichende <a href=\"http:\/\/www.linksnet.de\/de\/artikel\/25970\">Selbstaufgabe der Politik stattgefunden hat<\/a>. <\/p><p>In einer Gesellschaft gibt es aber kein Vakuum der Macht. In dem Ma&szlig;e, in dem die Politik ihre Macht selbst aufgegeben hat, hat es eine Verlagerung der Macht- und Entscheidungszentren auf die &ouml;konomischen Eliten gegeben. Die m&auml;chtigen Oligopole haben sich mit ihrer einzelbetrieblichen Unternehmenslogik gegen gesamtwirtschaftliche &ouml;konomische Ans&auml;tze durchgesetzt. Die Eindimensionalit&auml;t der &ouml;konomischen Denkwelt, wie sie sich etwa beim europ&auml;ischen Stabilit&auml;tspakt oder bei der &bdquo;Schuldenbremse&ldquo; durchgesetzt hat, entspricht dem &bdquo;Weltbild&ldquo; der &ouml;konomischen Eliten. Sie haben es mit Hilfe der Mehrheit der &Ouml;konomen, mit Unterst&uuml;tzung unkritischer Medien und mit politischer Korruption geschafft, das neoliberale Leitbild zur Staatsr&auml;son zu machen.<br>\nDie Klientelpolitik der derzeitigen Bundesregierung zugunsten von Energiekonzernen, der Pharmaindustrie, der Versicherungswirtschaft oder der Banken ist nur ein Abbild dieser Staatr&auml;son. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stabilit&auml;tspakt, Dienst- und Niederlassungsfreiheit, Unabh&auml;ngigkeit der Bundes- und Europ&auml;ischen Zentralbank, Schuldenbremse, automatische Sanktionsmechanismus bei Verst&ouml;&szlig;en gegen versch&auml;rfte Stabilit&auml;tsregeln, auch auf vielen anderen Feldern erleben wir, wie sich die Politik hinter unumst&ouml;&szlig;lichen Prinzipien, unbeeinflussbare Verfahren oder zwingend umzusetzende Gesetze verbarrikadiert. Man erhofft sich damit die Begr&uuml;ndung f&uuml;r unliebsame Entscheidungen ersparen und sich vor einer politischen Auseinandersetzung<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7222\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[1,126,135,30],"tags":[423,507,392,735,667,454],"class_list":["post-7222","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-das-kritische-tagebuch","category-erosion-der-demokratie","category-finanzpolitik","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-austeritaetspolitik","tag-ezb","tag-schuldenbremse","tag-schwaebische-hausfrau","tag-sparpaket","tag-stabilitaetspakt"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7222","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7222"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7222\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20751,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7222\/revisions\/20751"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7222"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7222"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7222"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}