{"id":72391,"date":"2021-05-14T08:40:43","date_gmt":"2021-05-14T06:40:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72391"},"modified":"2021-05-14T08:40:43","modified_gmt":"2021-05-14T06:40:43","slug":"hinweise-des-tages-3860","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72391","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72391#h01\">Armutsbericht 2020<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72391#h02\">Jetzt auch alle Kinder impfen? Verantwortungslos, solange Langzeitfolgen nicht bekannt sind!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72391#h03\">Der Patentschutz wackelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72391#h04\">Indien stirbt aus: Ganz Deutschland macht mit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72391#h05\">Datensch&uuml;tzer entsetzt: Der digitale Impfnachweis kommt per Post<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72391#h06\">Die Bundesregierung will nach Blaupause des Weltwirtschaftsforums ein digitales Identit&auml;ts&ouml;kosystem errichten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72391#h07\">Maskenaff&auml;re: Staatsanwaltschaft M&uuml;nchen spricht im bayerischen Gesundheitsministerium vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72391#h08\">Verfassungsbeschwerde: Zeitarbeitsfirmen klagen gegen versch&auml;rfte Regeln f&uuml;r die Fleischbranche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72391#h09\">EU-Gericht sei Dank: Krisenprofiteur Amazon von Steuerr&uuml;ckzahlung befreit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72391#h10\">Steuererh&ouml;hungen kommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72391#h11\">Streit um Mieterschutz: &ldquo;Frau Schreyer steht auf der Seite der Spekulanten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72391#h12\">Israel: Die Gewalteskalation liegt im Interesse Netanjahus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72391#h13\">Entwicklungshilfe beim Landraub<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72391#h14\">Sanit&auml;tsdienst, R&uuml;stung, Inlands-Einsatz: Business Insider kennt neue Details der umstrittenen Bundeswehr-Reform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72391#h15\">Milit&auml;rische Mobilit&auml;t: Kriterien<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Armutsbericht 2020<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Multimilliard&auml;r vs. Hartz-IV-Empf&auml;nger: Regierung verschleiert ein deutsches Mega-Problem<\/strong><br>\nDer 6. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung dokumentiert die soziale Ungleichheit &ndash; und doch verschweigt er einiges. Sehr wenige besitzen fast alles. Und viele besitzen wenig oder nur Schulden: Tendenz zunehmend. Kurz vor der Wahl kommt der Armutsbericht f&uuml;r die GroKo zur Unzeit.<br>\nDieser Armuts- und Reichtumsbericht ist der erste, den die Bundesregierung nach seiner Beinahe-Fertigstellung nicht wegen Meinungsverschiedenheiten zwischen den Koalitionspartnern, sondern deshalb ein Jahr lang auf Eis legte, weil klar war, dass die Covid-19-Pandemie erhebliche Auswirkungen auf die Einkommens- und Verm&ouml;gensverh&auml;ltnisse in Deutschland haben w&uuml;rde. Inzwischen gibt es zwar mehr als genug Untersuchungen, die den sozialen Polarisierungseffekt der Pandemie belegen, die Bundesregierung tut aber immer noch so, als seien die &bdquo;langfristigen Folgen&ldquo; auf die Verteilung noch &bdquo;nicht vorhersagbar&ldquo;, wie es im Bericht hei&szlig;t.<br>\nIhren &bdquo;umfangreichen Ma&szlig;nahmen zur St&uuml;tzung der Einkommen&ldquo; schreibt sie gar &bdquo;eine ungleichheitsmindernde Wirkung&ldquo; zu. Man ist mehr als vorsichtig, wenn es um die Beurteilung der momentanen Situation geht, wie das folgende Zitat zeigt: &bdquo;Das m&ouml;glicherweise h&ouml;here Risiko f&uuml;r eine COVID-19-Erkrankung und einen schweren klinischen Verlauf bei Menschen mit niedrigerem sozio&ouml;konomischen Status k&ouml;nnte sich aus sozialen Ungleichheiten im Infektionsrisiko ergeben, die durch die unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen bedingt werden.&ldquo;<br>\nIn den f&uuml;nf bisherigen Regierungsberichten hat der Reichtum ein Nischendasein gefristet, weshalb das Bem&uuml;hen positiv hervorzuheben ist, ihn diesmal st&auml;rker zu ber&uuml;cksichtigen. Fragw&uuml;rdig ist allerdings, dass man den Einkommensreichtum bei einem monatlichen Nettoeinkommen von 3894 Euro und den Verm&ouml;gensreichtum bei einem Nettoverm&ouml;gen von 500.000 Euro beginnen l&auml;sst.<br>\nDenn auch wer kein Multimillion&auml;r ist, d&uuml;rfte es kurios finden, dass ein Oberstudienrat wegen seines Gehalts f&uuml;r einkommensreich und der Besitzer einer kleinen Eigentumswohnung in einer bevorzugten Gro&szlig;stadtlage f&uuml;r verm&ouml;gensreich erkl&auml;rt wird. Wenn man einen Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung als reich begreift, ger&auml;t der wirkliche Reichtum aus dem Blickfeld. Verloren geht etwa die Erkenntnis, dass Hochverm&ouml;gende nicht blo&szlig; mehr Geld als &bdquo;Normalb&uuml;rger&ldquo; haben, sondern auch einen gr&ouml;&szlig;eren politischen Einfluss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/kultur\/gesellschaft\/analyse-des-armuts-und-reichtumsbericht-wahre-ungleichheit-der-vermoegensverteilung-wird-verschleiert_id_13285221.html\">Christoph Butterwegge auf Focus Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Politologe zu Armut in Deutschland: &bdquo;Der Bericht wird missbraucht&ldquo;<\/strong><br>\nF&uuml;r den Politologen Butterwegge ist der Armuts- und Reichtumsbericht zu unspezifisch: Reichtum w&uuml;rde darin nur sehr ungenau erfasst &ndash; weil es nicht gewollt sei. [&hellip;]<br>\nEin zentrales Problem des weit &uuml;ber 500 Seiten starken Armuts- und Reichtumsberichts besteht darin, ein riesiges Datengrab zu sein. So viel statistisches Material in einem Dokument zu finden ist sch&ouml;n, man droht aber den Blick f&uuml;r die wesentlichen Punkte und die eigentlichen Problemlagen zu verlieren. M&ouml;glicherweise ist die dadurch erzeugte Unsch&auml;rfe gewollt. Vor allem aber fehlt eine Analyse des strukturellen Zusammenhangs zwischen Armut und Reichtum. [&hellip;]<br>\nWer wenig Geld hat, wie eine Kurzarbeiterin, geht zum Discounter, um Geld zu sparen, oder muss in den Dispo bei der Bank. Damit macht sie die Familien, denen Ketten wie Aldi oder Lidl geh&ouml;ren, noch reicher. Diese sehr kleine Gruppe von extrem Verm&ouml;genden taucht im Bericht ebenso wenig auf wie die Gro&szlig;aktion&auml;re der Industriekonzerne und Finanzkonglomerate wie Blackrock. Die Bundesregierung hinkt weit hinter der Einsicht her, dass ein kapitalistisches Wirtschaftssystem auf sozialer Ungleichheit basiert, die sich durch eine neoliberale Politik weiter versch&auml;rft. Dazu haben die Demontage des Sozialstaates und eine Steuerpolitik, die Gutverdienende und Verm&ouml;gende enorm entlastet, beigetragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Politologe-zu-Armut-in-Deutschland\/!5765942\/%20\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Persilschein der Bundesregierung&rdquo; &ndash; Breite Kritik an Armuts- und Reichtumsbericht<\/strong><br>\nDer am Mittwoch beschlossene Armuts- und Reichtumsbericht ist nach Ansicht des Deutschen Instituts f&uuml;r Menschenrechte alarmierend. Die Ergebnisse zeigen laut Sozialverband, dass die Politik den sozialen Zusammenhalt gef&auml;hrdet, wenn sie weiter keine wirksamen Ma&szlig;nahmen ergreift.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/117423-persilschein-bundesregierung-breite-kritik-an-reichtumsbericht\/\">RT DE<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Parit&auml;tische Armutsbericht 2020<\/strong><br>\nMit 15,9 Prozent hat die Armutsquote in Deutschland einen historischen Wert erreicht. Es ist die gr&ouml;&szlig;te gemessene Armut seit der Wiedervereinigung. &Uuml;ber 13 Millionen Menschen sind betroffen. Machte der letzte Parit&auml;tische Armutsbericht noch Hoffnung auf fallende Zahlen, so zeigt die aktuelle Auswertung wieder einen klaren Aufw&auml;rtstrend, beginnend am Tiefstpunkt in 2006 mit 14,0 Prozent bis hin zum aktuellen traurigen Spitzenwert. Es ist ein Anstieg um fast zwei Prozentpunkte bzw. fast 14 Prozent.<br>\nAuch der in den letzten Jahren erfreuliche R&uuml;ckgang der Einkommensarmut in Ostdeutschland scheint erst einmal gestoppt. Sie stieg im vergangenen Jahr von 17,5 auf 17,9 Prozent.<br>\nDer Wiederanstieg der Armut in 2019 erfolgte in Deutschland praktisch fl&auml;chendeckend. 11 der 16 Bundesl&auml;nder waren betroffen, dabei so bev&ouml;lkerungsstarke wie Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-W&uuml;rttemberg, Hessen und Niedersachsen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-paritaetische.de\/schwerpunkt\/armutsbericht\/\">Der Parit&auml;tische<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Jetzt auch alle Kinder impfen? Verantwortungslos, solange Langzeitfolgen nicht bekannt sind!<\/strong><br>\nDie Pharma-Industrie preist jetzt Impfstoffe f&uuml;r Kinder an. Wie &uuml;blich folgen viele Politiker und Teile der ver&ouml;ffentlichten Meinung dieser interessengeleiteten Empfehlung der Pharma-Industrie. Solange man die Langzeitfolgen der Impfstoffe nicht kennt, ist das verantwortungslos.<br>\nAls man gegen Aids einen Impfstoff einsetzte, stellte man erst nach anderthalb Jahren fest, dass ein gegenteiliger Effekt eintrat: die Geimpften wurden anf&auml;lliger f&uuml;r Infektionen. Darauf habe im saarl&auml;ndischen Landtag hingewiesen.<br>\n<a href=\"https:\/\/youtu.be\/9tw7ew4BCqE\">Mitschnitt<\/a>.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/posts\/4087181054676664\">Oskar Lafontaine via FB, 13.05.2021<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Protest-Sturm gegen Corona-Impfpflicht f&uuml;r Kinder<\/strong><br>\nInnerhalb weniger Stunden haben 300.000 Unterst&uuml;tzer eine Petition unterzeichnet, die sich gegen eine m&ouml;gliche Impfpflicht f&uuml;r Kinder wendet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/hunderttausende-unterschreiben-petition-gegen-corona-impfpflicht-fuer-kinder-li.158681\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Patentschutz wackelt<\/strong><br>\nSchon vor Monaten hatten S&uuml;dafrika und Indien gefordert, Patente von Arzneimitteln freizugeben, die gegen Covid-19 helfen. Die Zusage der USA, dies zu unterst&uuml;tzen, hat Wellen geschlagen. Nun muss die Blockade anderer Staaten wie Deutschland fallen &ndash; denn die Pandemie ist erst vorbei, wenn sie f&uuml;r alle vorbei ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/528\/der-patentschutz-wackelt-7492.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Indien stirbt aus: Ganz Deutschland macht mit<\/strong><br>\nJe weiter der Corona-Tod weg ist, desto schrecklicher erscheint er in der Propaganda. Zahlen und Fakten lassen sich schlechter pr&uuml;fen, wenn man nichts Genaues wei&szlig;. Zu Beginn der Propaganda-Krankheit waren es die Sarg-Bilder aus Bergamo. Jeder kannte sie und wusste nach ihrer Ver&ouml;ffentlichung: Bald holt er mich, der Tod, heute in Bergamo, morgen in Wanne-Eickel, wann ist die Uckermark dran? Sp&auml;ter, wenig beachtet, wurde dann bekannt: Das Sarg-Foto zeigt die Opfer eines Bootsungl&uuml;cks vor Lampedusa im Jahr 2013. Doch bis heute wei&szlig; der Nachbar noch: Es begann in Bergamo.<br>\nJetzt ist Indien dran: Allein die Menge der Toten macht was her. Dass in Indien auch eine Menge Leute leben? Wer will das wissen, wer das erw&auml;hnen? Die Corona-Propaganda jedenfalls nicht. Die Bev&ouml;lkerung Indiens ist etwa 17 mal so gro&szlig; wie die deutsche: 1360 Mio vs. 80 Mio. Also alle indischen Werte m&uuml;ssen durch 17 dividiert werden, um Vergleiche anzustellen. Google sagte j&uuml;ngst, auf dem H&ouml;hepunkt der Welle w&auml;ren es in Indien 4000 Tote pro Tag gewesen. Teilen wir die Zahl durch 17, dann landen wir bei 235. Da hatten wir in Deutschland mehr (wenn man das RKI ernst nimmt). Bei den t&auml;glichen Neuinfektionen in Indien gilt das Gleiche: 400.000 durch 17 = 23.500. Auch da hatten wir mehr.<br>\nDoch Zahlen allein bringen es noch nicht. Um die Angst zu sch&uuml;ren, muss immer wieder mal ein Mutant her.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/indien-stirbt-aus\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Datensch&uuml;tzer entsetzt: Der digitale Impfnachweis kommt per Post<\/strong><br>\nIn Deutschland soll der digitale Impfnachweis, der &ldquo;CovPass&rdquo;, in wenigen Wochen verf&uuml;gbar sein. Es folgt eine mehrstufige Testphase. Den Impfcode gibt&rsquo;s per Postboten. Bundesdatensch&uuml;tzer wissen von nichts. (&hellip;)<br>\nDer geplante Briefversand klingt simpel, ist aber nicht ohne. Liegen beispielsweise nicht in allen Impfzentren Adressdaten der bereits Geimpften vor, wird es schwierig. Dort, wo sie existieren, wurden die Daten nicht zu diesem Zweck erhoben. Man habe sich f&uuml;r den einmaligen Postversand, der zudem nur ein freiwilliges Angebot enthalte, gemeinsam mit dem Bundesjustizministerium und dem Bundesbeauftragten f&uuml;r den Datenschutz (BfDI) entschieden, hei&szlig;t es dazu aus dem Gesundheitsministerium.<br>\nBeim BfDI h&auml;lt man den engen Zeitplan des Bundesgesundheitsministeriums, das den Auftrag zur Entwicklung des Systems an ein Konsortium aus IBM, Ubirch, govdigital und Bechtle vergeben hat, indes auf Anfrage f&uuml;r optimistisch und die Informationspolitik gegen&uuml;ber der eigenen Beh&ouml;rde f&uuml;r mangelhaft. Der Spiegel schreibt hingegen:<br>\n&ldquo;Dem Bundesbeauftragten liegt bis heute noch kein finales technisches Konzept f&uuml;r die Umsetzung des digitalen Impfnachweises vor.&rdquo;<br>\nDas BfDI habe im M&auml;rz erste Unterlagen erhalten, die jedoch nicht erkl&auml;ren, wie die technische Umsetzung konkret aussehen wird.<br>\nDer Zeitplan des Ministeriums sei aufgrund der Komplexit&auml;t und der Vielzahl an Beteiligten knapp bemessen. Es werde der Beh&ouml;rde daher nicht m&ouml;glich sein, vor dem Start eine umfassende Pr&uuml;fung vorzunehmen. Das k&ouml;nnte dazu f&uuml;hren, dass datenschutzrechtliche M&auml;ngel erst nach Inbetriebnahme des Projekts auffallen und dann aufsichtsrechtliche Ma&szlig;nahmen notwendig werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/117432-datenschutzer-entsetzt-digitale-impfnachweis-kommt\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70789\">Niemand hat die Absicht, eine Impf-Mauer zu errichten!<\/a> sowie &ndash; aus den Hinweisen des Tages vom 04. Mai 2020 &ndash; <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60689#h03\">Bundesregierung will Immunit&auml;tsausweis einf&uuml;hren (mit Anmerkungen) und dazu: &Uuml;ber Impfstoffe zur digitalen Identit&auml;t?<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Bundesregierung will nach Blaupause des Weltwirtschaftsforums ein digitales Identit&auml;ts&ouml;kosystem errichten<\/strong><br>\nDas Weltwirtschaftsforum hat 2018 ein Arbeitsprogramm f&uuml;r Regierungen und private Organisationen ver&ouml;ffentlicht, wie diese gemeinsam eine globale Infrastruktur f&uuml;r den digitalen Identit&auml;tsnachweis bauen k&ouml;nnen. Die Bundesregierung will nun in Abstimmung mit dem Weltwirtschaftsforum seinen Teil des Programms abarbeiten.<br>\nIn seinem Programm, mit dem es sich f&uuml;r Corona-Hilfen der EU qualifizieren will, beschreibt das Bundesfinanzministerium drei verschiedene Digitalisierungspl&auml;ne f&uuml;r die es das Geld einsetzen m&ouml;chte:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/die-regenten-der-welt\/identitaetsoekosystem\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Maskenaff&auml;re: Staatsanwaltschaft M&uuml;nchen spricht im bayerischen Gesundheitsministerium vor<\/strong><br>\nHat die Regierung von Markus S&ouml;der FFP2-Masken &uuml;berteuert gekauft? Diesem Verdacht gehen die Ermittler nach. Im Mittelpunkt steht einer der Deals, bei denen Andrea Tandler Provisionen in zweistelliger Millionenh&ouml;he kassiert hat.<br>\nDie Ermittler kamen diskret und unauff&auml;llig. Am Mittwochvormittag haben nach Informationen von S&uuml;ddeutscher Zeitung, NDR und WDR zwei Vertreter der Staatsanwaltschaft M&uuml;nchen I im bayerischen Gesundheitsministerium vorgesprochen. Johann Kornprobst, Leiter der Staatsanwaltschaft M&uuml;nchen I, war pers&ouml;nlich vor Ort; zusammen mit einer Staatsanw&auml;ltin aus der politischen Abteilung. Sie wandten sich an den Amtschef des Ministeriums und hatten eine Reihe von Fragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/maskenaffaere-csu-andrea-tandler-ffp2-masken-1.5292322\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>CSU-Maskenaff&auml;re: Ist auch Jens Spahn betroffen?<\/strong><br>\nDer Maskenskandal in der Union hat eine noch gr&ouml;&szlig;ere Dimension als zun&auml;chst angenommen. Es geht wohl um &uuml;ber 30 Millionen Euro.<br>\nDer Maskenskandal der CSU geht in die n&auml;chste Runde. Nur wenige Wochen nach dem Verzicht auf die Kanzlerkandidatur muss sich Parteichef Markus S&ouml;der die Frage gefallen lassen, ob er seinen Laden noch im Griff hat. Im neuen Kapitel der Korruptionsaff&auml;re rund um die Beschaffung von medizinischen Schutzmasken geht es um Andrea Tandler, die Tochter von Gerold Tandler, von 1971 bis 1978 Generalsekret&auml;r unter CSU-Parteiikone Franz Josef Strau&szlig;.<br>\nDie n&auml;mlich und ihre PR-Firma Little Penguin GmbH erhielten f&uuml;r die Maskenlieferungen der in der Schweiz ans&auml;ssigen Firma Emix zwischen 5 und 7,5 Prozent Provision, so zumindest berichten es die &bdquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&ldquo; sowie die ARD-Sender WDR und NDR &uuml;bereinstimmend. Ausgehend von diesem Prozentsatz und der Gesamtsumme der gelieferten Masken gegen&uuml;bergestellt ergibt sich so eine Gesamtsumme von knapp 35 bis gut 50 Millionen Euro. Bereits jetzt, so hei&szlig;t es, sei ein gro&szlig;er Teil dieser Summe schon an die Firma von Andrea Tandler geflossen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/cdu-csu-masken-skandal-maskenaffaere-tandler-hohlmeier-spahn-soeder-90527965.html\">FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Verfassungsbeschwerde: Zeitarbeitsfirmen klagen gegen versch&auml;rfte Regeln f&uuml;r die Fleischbranche<\/strong><br>\nDurch ein neues Gesetz sind in der Fleischindustrie unter anderem Werkvertr&auml;ge verboten, Leiharbeit wurde erschwert. Zeitarbeitsfirmen f&uuml;hlen sich in der Existenz bedroht &ndash; und klagen nun vor dem Bundesverfassungsgericht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/fleischindustrie-zeitarbeitsfirmen-reichen-verfassungsbeschwere-ein-a-029254cc-0561-4e6f-bf10-6bb1af5826fe\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>EU-Gericht sei Dank: Krisenprofiteur Amazon von Steuerr&uuml;ckzahlung befreit<\/strong><br>\nSeit Langem ist bekannt, dass gro&szlig;e Digitalkonzerne wie Amazon, die besonders in der Corona-Krise enorme Profite machen, kaum Steuern zahlen. Der Versuch der EU, 250 Millionen Euro Steuern plus Zinsen von Amazon nachzufordern, scheiterte vorerst vor Gericht. Die EU-Kommission beh&auml;lt sich einen Einspruch vor.<br>\nAufatmen bei Amazon &ndash; schwere Schlappe f&uuml;r Wettbewerbsh&uuml;ter der EU: Der weltgr&ouml;&szlig;te Online-Konzern Amazon habe nicht von unerlaubten Steuervorteilen in Luxemburg profitiert, hie&szlig; es in dem Urteil des zweith&ouml;chsten EU-Gerichts am Mittwoch.<br>\nDie zust&auml;ndigen Richter kippten damit eine Anordnung der EU-Kommission, nach der Luxemburg von dem US-Konzern rund 250 Millionen Euro Steuern plus Zinsen nachfordern soll. Die EU-Kommission hatte argumentiert, Luxemburg habe dem US-Konzern die Zahlung von Steuern auf einen Gro&szlig;teil seiner Gewinne aus dem EU-Gesch&auml;ft erspart, indem es ihm erm&ouml;glicht habe, Gewinne steuerfrei an eine Holding weiterzuleiten. Nach Auffassung des Gerichts hat die Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde rechtlich nicht hinreichend nachgewiesen, dass die Steuerlast einer europ&auml;ischen Tochtergesellschaft des Amazon-Konzerns zu Unrecht verringert wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/117439-eu-gericht-sei-dank-krisenprofiteur\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Steuererh&ouml;hungen kommen<\/strong><br>\n&bdquo;Schon vor der Steuersch&auml;tzung war klar, dass Steuererh&ouml;hungen nach der Bundestagswahl kommen werden. Die Frage ist nur, wer mehr zahlen muss&ldquo;, erkl&auml;rt Gesine L&ouml;tzsch, haushaltspolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die aktuelle Steuersch&auml;tzung. L&ouml;tzsch weiter:<br>\n&bdquo;Bis einschlie&szlig;lich 2025 werden gegen&uuml;ber der Prognose im Herbst 2020 die Einnahmen des Bundes um 2,5 Milliarden Euro steigen. Das ist eine sehr zweckoptimistische Sch&auml;tzung. Auch wenn die Prognose stimmen sollte, bewegen sich die Zuw&auml;chse im hom&ouml;opathischen Bereich.<br>\nDie Frage bleibt, wer die Pandemierechnung zahlt. Es gibt nur drei Stellschrauben, an denen die Politik drehen kann: neue Schulden, K&uuml;rzungen im Haushalt und h&ouml;here Einnahmen.<br>\nCDU\/CSU wollen uns weismachen, dass wir schnell aus der Krise herauswachsen k&ouml;nnen und so die Schulden begleichen. Zur Erinnerung: Allein in diesem Jahr plant die gro&szlig;e Koalition 240,176 Milliarden Euro neue Schulden, 2022 sollen es 81,5 Milliarden Euro sein. Diese Schulden lassen sich auch bei bester Konjunktur nicht einfach so abbauen. Schuldenabbau durch Wachstum ist also nur ein Teil der L&ouml;sung. Das ist also eine Nebelkerze.<br>\nErschwerend kommt noch hinzu, dass die Bundesregierung ab 2023 nicht mehr von der Ausnahmeregelung der Schuldenregel Gebrauch machen will. Das passt nat&uuml;rlich auch nicht zu den dringend notwendigen Investitionen. In der Zeit der Stagnation (Schwarzen Null) wurde aus ideologischen Gr&uuml;nden ein Investitionsstau verursacht, der in den n&auml;chsten Jahren abgebaut werden muss. Jede neue Regierung muss also die Steuern erh&ouml;hen. Die Frage ist nur, welche Steuern angehoben werden. Die Erfahrungen zeigen, dass sich CDU\/CSU gern auf h&ouml;here Mehrwertsteuern einigen. 2007 wurde die Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent erh&ouml;ht. Das war ein klarer Wahlbetrug. Die Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer ist besonders unsozial. Zu erwarten ist auch, dass die Forderungen von SPD und Gr&uuml;nen nach einer st&auml;rkeren Besteuerung von Verm&ouml;gen in der Regel schon in den Vorverhandlungen zu Koalitionsgespr&auml;chen mit CDU\/CSU widerstandslos zu den Akten gelegt werden. DIE LINKE fordert alle Parteien auf, im Wahlkampf ehrlich zu erkl&auml;ren, welche Steuern sie erh&ouml;hen wollen. Wir wollen gro&szlig;e Verm&ouml;gen gerecht besteuern und die Schuldenbremse aus dem Grundgesetz streichen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/steuererhoehungen-kommen\/%20\">DIE LINKE. im Bundestag <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Streit um Mieterschutz: &ldquo;Frau Schreyer steht auf der Seite der Spekulanten&rdquo;<\/strong><br>\nBayerns Bauministerin will &uuml;ber den Bundesrat ein Gesetz aufhalten, das Mieter in gro&szlig;en St&auml;dten vor Verdr&auml;ngung sch&uuml;tzen soll. Im Stadtrat findet M&uuml;nchens Oberb&uuml;rgermeister deutliche Worte &ndash; und soll nun bei S&ouml;der intervenieren.<br>\nDieter Reiters Emp&ouml;rung ist durchaus glaubhaft, aber er wei&szlig; auch, dass die CSU ihm als Oberb&uuml;rgermeister M&uuml;nchens und als SPD-Politiker da eine Vorlage gegeben hat, die er politisch nutzen muss: Kerstin Schreyer, die CSU-Bauministerin aus Bayern versucht, &uuml;ber den Bundesrat ein Gesetz f&uuml;r einen besseren Schutz von Mieterinnen und Mieter aus dem Hause des CSU-Bundesbauministers Horst Seehofer aufzuhalten. &ldquo;Ein relativ unglaublicher Vorgang&rdquo; sei das, sagt Reiter also mit bebender Stimme an diesem Mittwoch im Planungsausschuss des M&uuml;nchner Stadtrats, &ldquo;und nur denkbar, wenn man wei&szlig;, auf welcher Seite man steht: Frau Schreyer steht auf der Seite der Spekulanten, und da steht auch die CSU&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/muenchen-mieterschutz-gesetz-dieter-reiter-1.5292328\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Selbst ein schwaches Bundesgesetz zum Schutz der Verdr&auml;ngung von Mietern ist Teilen der CSU offenbar zu viel.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Wohnungsmarkt: Privatisierungen befeuern Mietenwahnsinn<\/strong><br>\nTrotz Corona steigen die Mieten weiter. Schuld daran tr&auml;gt auch die Privatisierung von &ouml;ffentlichem Wohnraum. Und Niedersachsen ist hier keine Ausnahme. Die Privatwirtschaft freut es, die Gewinne sprie&szlig;en. Als Gegenma&szlig;nahmen fordert das #schlaglicht 18\/2021 einen bundesweiten Mietenstopp und eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++a12753a8-b24b-11eb-b373-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Israel: Die Gewalteskalation liegt im Interesse Netanjahus<\/strong><br>\nMoshe Zuckermann aus Tel Aviv &uuml;ber die Entstehung des Konflikts, die Interessen von Israel und Hamas und die neue Dimension der Unruhen der israelischen Araber.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/blog\/aktuelles\/israel-netanjahu-hat-den-konflikt-provoziert\/%20\">Buchkomplizen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Entwicklungshilfe beim Landraub<\/strong><br>\nDie deutsche Entwicklungshilfe f&ouml;rdert in zunehmendem Ma&szlig; den Landraub (&ldquo;Land Grabbing&rdquo;) in Entwicklungsl&auml;ndern. Dies geht aus Berichten mehrerer Nichtregierungsorganisationen hervor. So unterst&uuml;tzt Berlin, und zwar nicht zuletzt &uuml;ber die staatliche Entwicklungsbank DEG, Agrarkonzerne und teils in Deutschland ans&auml;ssige Investoren, die in Sambia riesige Fl&auml;chen aufgekauft haben und Kleinbauern von ihrem Land vertreiben. Das gef&auml;hrdet nicht nur die Nahrungsversorgung, sondern f&uuml;hrt auch zur Herausbildung von Machtverh&auml;ltnissen, die dem Aktionsnetzwerk FIAN zufolge &ldquo;an unsere feudalen Strukturen im Mittelalter&rdquo; erinnern. Die Welthungerhilfe konstatiert, indem die DEG Anteile an Investmentfirmen erworben habe, die in gro&szlig;em Stil Land Grabbing in Entwicklungsl&auml;ndern betrieben, sei sie &ldquo;selbst Landinvestor geworden&rdquo;. L&auml;ngst mache sich in der &ldquo;Entwicklungshilfe&rdquo; &ldquo;Investorenjargon&rdquo; breit. Der Konzentrationsprozess agrarischer Nutzfl&auml;chen schreitet, nicht zuletzt mit deutscher Hilfe, weltweit in dramatischem Ausma&szlig; voran &ndash; auf Kosten zahlloser Kleinbauern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8596\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Der gepl&uuml;nderte S&uuml;den: &bdquo;Arme L&auml;nder entwickeln die reichen L&auml;nder, nicht umgekehrt&ldquo;<\/strong><br>\nUngleicher Handel zugunsten der reichen L&auml;nder f&uuml;hrt zu einem gewaltigen Abfluss an Verm&ouml;gen in Form von Rohmaterialien und billiger Arbeit aus den L&auml;ndern des globalen S&uuml;dens, wodurch die Ungleichheit immer gr&ouml;&szlig;er wird<br>\nDer Wirtschaftsanthropologe Jason Hickel, der politische &Ouml;konom Dylan Sullivan und der Datenwissenschaftler Huzaifa Zoomkawala haben in der Zeitschrift New Political Economy eine interessante Studie &uuml;ber die globale Ungleichheit ver&ouml;ffentlicht. Die Industriel&auml;nder, so ihr Ergebnis, h&auml;tten von 1960 bis 2018 insgesamt 152 Billionen US-Dollar durch ungleichen Handel abgezogen, preisbereinigt w&auml;ren es 62 Billionen. Der Reichtum der Industriel&auml;nder w&uuml;rde damit zu einem guten Teil vom Globalen S&uuml;den finanziert und kann als Entwicklungshilfe gelten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/blog\/politik\/der-gepluenderte-sueden-arme-laender-entwickeln-die-reichen-laender-nicht-umgekehrt\/\">Buchkomplizen <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Sanit&auml;tsdienst, R&uuml;stung, Inlands-Einsatz: Business Insider kennt neue Details der umstrittenen Bundeswehr-Reform<\/strong><br>\nNach Recherchen von Business Insider ist eine Aufwertung des sogenannten Kommandos Territoriale Aufgaben von Generalmajor Carsten Breuer im Gespr&auml;ch. Die in Berlin beheimatete Einheit ist f&uuml;r die Hilfe der Bundeswehr im Inland etwa bei einer Flut oder zur Unterst&uuml;tzung ziviler Beh&ouml;rden w&auml;hrend der Pandemie verantwortlich. Breuer soll dem Vernehmen nach zu einem Nationalen Territorialen Befehlshaber werden, der die gesamte Inlandst&auml;tigkeit der Bundeswehr steuert.<br>\nBeim Sanit&auml;tsdienst soll es k&uuml;nftig keinen Inspekteur mit einem eigenen Kommando geben, sondern einen 3-Sterne-Generalarzt, der mit einem kleinen Stab beim Generalinspekteur beheimatet ist. Die Krankenh&auml;user, Apotheken und sonstigen Einrichtungen bleiben bis auf wenige Ausnahmen: So sollen vor allem die Kommandos zur Einsatzunterst&uuml;tzung in die bestehenden Einsatzf&uuml;hrungs-Strukturen &uuml;berf&uuml;hrt werden oder g&auml;nzlich entfallen. Die Sanit&auml;ts-Einsatzkr&auml;fte wechseln ins Heer, bilden dort eigene Bataillone.<br>\nAuch im zivilen Bereich soll es Ver&auml;nderungen geben. Insidern zufolge soll aus dem Bundesamt f&uuml;r Ausr&uuml;stung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr in Koblenz der Bereich Nutzung ausgegliedert und in die Teilstreitkr&auml;fte Heer, Marine und Luftwaffe &uuml;berf&uuml;hrt werden. Dazu ist es wohl noch fraglich, ob nicht auch im Personalbereich bestehende Strukturen und Einheiten zusammengelegt werden k&ouml;nnen.<br>\nWie viel davon am Ende wirklich umgesetzt, ist allerdings noch offen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/politik\/deutschland\/sanitaetsdienst-ruestung-inland-business-insider-kennt-neue-details-der-umstrittenen-bundeswehr-reform-a\/\">Business Insider<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Milit&auml;rische Mobilit&auml;t: Kriterien<\/strong><br>\nDie Milit&auml;rische Mobilit&auml;t ist eins der wichtigsten Projekte im Rahmen der St&auml;ndigen Strukturierten Zusammenarbeit&ldquo; (PESCO). Ziel ist es, die Infrastruktur so zu &bdquo;ert&uuml;chtigen&ldquo;, dass Ger&auml;t und SoldatInnen schneller an die Grenze Russlands verlegt werden k&ouml;nnen (siehe IMI-Analyse 2020\/07). Die EU hat das Programm im neuen Haushalt 2021 bis 2027 mit 1,69 Mrd. Euro ausgestattet und j&uuml;ngst mit den USA, Kanada und Norwegen drei nicht-EU-L&auml;nder mit an Bord genommen, weil hier wichtige Schnittstellen mit der NATO existieren. In den Aussch&uuml;ssen Industrie (ITRA) und Verkehr (TRAN) wurde sich auf Kriterien verst&auml;ndigt, nach denen die Mobilit&auml;tsgelder vergeben werde3n sollen, berichtet Bruxelles2. Das Insiderportal beschreibt auch den weiteren Fahrplan f&uuml;r die ebenfalls notwendige Zustimmung des Rates (&uuml;bersetzt mit deepl.com): &bdquo;Der Text legt die Bedingungen f&uuml;r Programme fest, die aus dem europ&auml;ischen Haushalt gef&ouml;rdert werden. Die Projekte m&uuml;ssen zun&auml;chst von den Mitgliedstaaten in ihrem Aktionsplan f&uuml;r milit&auml;rische Mobilit&auml;t als vorrangig eingestuft werden. Zweitens m&uuml;ssen sie den zivilen Priorit&auml;ten entsprechen, die auf der Liste der Transeurop&auml;ischen Netze-Verkehr (TEN-V) der Europ&auml;ischen Kommission aufgef&uuml;hrt sind. Und schlie&szlig;lich m&uuml;ssen sie von der Europ&auml;ischen Kommission als &bdquo;geeignet f&uuml;r den doppelten Verwendungszweck&ldquo;, sowohl zivil als auch milit&auml;risch, identifiziert worden sein. Dabei ist zu beachten, dass diese F&ouml;rderung nicht nur neue Netze betreffen kann, sondern vor allem auch die Aufr&uuml;stung bestehender Infrastruktur. [&hellip;] Es bleiben noch einige Schritte, damit das Programm f&uuml;r milit&auml;rische Mobilit&auml;t vollst&auml;ndig zur Verf&uuml;gung steht. In der n&auml;chsten Zeit muss der Rat der EU den von den Aussch&uuml;ssen ITRE und TRAN gebilligten Text best&auml;tigen, der bis Mitte Juni erfolgen soll. Der Text des Rates muss dann im Ausschuss des Europ&auml;ischen Parlaments angenommen werden, bevor er im Juli oder im September im Plenum des Europ&auml;ischen Parlaments zur Abstimmung gestellt wird.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2021\/05\/12\/militaerische-mobilitaet-kriterien\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p>dazu: <strong>Das Military Mobility Project<\/strong><br>\nHochrangige NATO-Milit&auml;rs legen mit Blick auf die &ldquo;Defender Europe&rdquo;-Man&ouml;verserie neue Forderungen zur Erh&ouml;hung des Truppenverlegetempos in Europa vor &ndash; mit Unterst&uuml;tzung der Deutschen Bahn. Die Forderungen sind das Ergebnis eines Projektes zur &ldquo;milit&auml;rischen Mobilit&auml;t&rdquo;, das das Washingtoner Center for European Policy Analysis (CEPA) im vergangenen Jahr durchgef&uuml;hrt hat. In dem jetzt vorgelegten Abschlussbericht hei&szlig;t es, die NATO m&uuml;sse f&auml;hig sein, Streitkr&auml;fte bei Bedarf mit h&ouml;chster Geschwindigkeit in Richtung Russland zu verlegen. Zentrale Szenarien entsprechen den &Uuml;bungsrouten der bisherigen &ldquo;Defender Europe&rdquo;-Man&ouml;ver. Die CEPA-Projektleitung, darunter ein fr&uuml;herer deutscher NATO-Spitzenfunktion&auml;r, dringt nicht nur darauf, Stra&szlig;en und Br&uuml;cken in Europa &ldquo;f&uuml;r schwerere milit&auml;rische Ausr&uuml;stung zu bauen&rdquo;; sie verlangt auch, die &ldquo;Resilienz&rdquo; der Bev&ouml;lkerung zu st&auml;rken und sie auf Cyberangriffe und &ldquo;Desinformation&rdquo; vorzubereiten. Zu den Teilnehmern des Projektes, die das CEPA in ein &ldquo;Netzwerk&rdquo; integrieren will, z&auml;hlten die Deutsche Bahn und die S&uuml;ddeutsche Zeitung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8598\/\">German Foreign Policy <\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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