{"id":72442,"date":"2021-05-14T16:15:59","date_gmt":"2021-05-14T14:15:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72442"},"modified":"2021-05-14T16:15:59","modified_gmt":"2021-05-14T14:15:59","slug":"hinweise-des-tages-ii-489","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72442","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72442#h01\">Gender, Queer, Fl&uuml;chtlinge: Mit billigem Trick macht Lifestyle-Linke die Mehrheit zu Rechten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72442#h02\">Jeder F&uuml;nfte stirbt vor dem 69. Lebensjahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72442#h03\">Gr&uuml;ne und CDU bauen ein zweites Stuttgart 21<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72442#h04\">NSU-Akten bleiben verschlossen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72442#h05\">Angeblich &bdquo;bundeseinheitlich&ldquo;: &bdquo;Bundesnotbremse&ldquo; und die &bdquo;eingefrorenen&ldquo; 7-Tage-Inzidenzen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72442#h06\">Corona-Management: Gro&szlig;e Ver&auml;rgerung, viel aufzuarbeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72442#h07\">Zukunft der Sozialdemokratie: Schwerstarbeit  <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72442#h08\">US funds make Israel&rsquo;s bombardment of Gaza possible. When will they be halted?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72442#h09\">Neue Grenzen auf dem Westbalkan: Gef&auml;hrliche Teilungsfantasien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72442#h10\">Fenster der Sehnsucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72442#h11\">Artenvielfalt: Nebelw&auml;lder auf dem R&uuml;ckzug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72442#h12\">Brunsb&uuml;ttel: Regierung will mit Atomgesetz-&Auml;nderung Klagerechte einschr&auml;nken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72442#h13\">Wahlprogramm der Gr&uuml;nen: Operation &bdquo;Samtpfote&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72442#h14\">Ein Hauch von Merz: FDP startet digitalen Bundesparteitag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72442#h15\">Zu guter Letzt: Stilkritik: S&ouml;ders Staatsst&uuml;mpfe<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gender, Queer, Fl&uuml;chtlinge: Mit billigem Trick macht Lifestyle-Linke die Mehrheit zu Rechten<\/strong><br>\nRassismus, Homophobie und andere reaktion&auml;re Einstellungen sind in unserer Gesellschaft wieder weit verbreitet und finden erneut eine zunehmende Resonanz. Dieser Eindruck entsteht zumindest in der &ouml;ffentlichen Debatte. Wer genauer hinschaut, stellt fest: Das ist ein M&auml;rchen. Ein Auszug aus Sahra Wagenknechts neuem Buch &ldquo;Die Selbstgerechten&rdquo;<br>\nDer Zeitgeist, soweit wir Umfragen zu konkreten Themen als Ma&szlig;stab nehmen, ist sozial-&ouml;konomisch links und kulturell solide liberal. Was er sehr entschieden nicht ist, ist linksliberal in dem heutigen Verst&auml;ndnis dieses Begriffs. Die gro&szlig;e Mehrheit der Menschen, einschlie&szlig;lich der meisten W&auml;hler rechter Parteien, sind keine verbohrten Ewiggestrigen, die am liebsten Sex vor der Ehe verbieten w&uuml;rden und nicht damit klarkommen, dass Homosexuelle oder Menschen anderer Hautfarbe gleiche Rechte haben. Es &auml;rgert sie allerdings, dass es immer nur die Lebensentw&uuml;rfe von Minderheiten, teils von sehr kleinen Minderheiten sind, die im Mittelpunkt der &ouml;ffentlichen Aufmerksamkeit stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/kultur\/gesellschaft\/sahra-wagenknecht-die-selbstgerechten-mit-billigem-trick-macht-lifestyle-linke-die-mehrheit-zu-rechten_id_13283120.html\">Sahra Wagenknecht auf Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Jeder F&uuml;nfte stirbt vor dem 69. Lebensjahr<\/strong><br>\nAb dem Jahr 2031 wird das Renteneintrittsalter in Deutschland bei 67 Jahren liegen. 17,0 Prozent der Personen, die im Jahr 2018 verstarben, hatten dieses Lebensalter nach Angaben des Statistischen Bundesamts nicht erreicht. Hingegen verstarben 14,4 Prozent aller Verstorbenen vor Erreichen des 65. Lebensjahrs. W&uuml;rde das Renteneintrittsalter auf 69 Jahre angehoben, wie es mehrere Wirtschaftsinstitute j&uuml;ngst vorgeschlagen haben, w&uuml;rden nach heutigem Stand noch mehr Menschen das Rentenalter nicht erreichen. So waren im Jahr 2019 19,8 Prozent der Verstorbenen j&uuml;nger als 69 Jahre, also knapp jeder F&uuml;nfte.<br>\nZwar nimmt die Lebenserwartung zu. Jedoch steigt durchschnittliche Erwartung an gesunden Lebensjahren nicht in gleichem Ma&szlig;e wie die Lebenserwartung, sondern sie stagniert. So konnten 2015 geborene Frauen zwar damit rechnen, 83,2 Jahre alt zu werden, 2018 schon 83,4 Jahre. Doch bei guter Gesundheit werden sie davon mit Stand 2019 nur 67,1 Jahre verbringen und damit weniger als 2015 geborenen Frauen, die auf 67,5 gesunde Lebensjahre hoffen konnten. Bei den M&auml;nnern stieg zwischen 2015 und 2018 die Lebenserwartung bei Geburt von 78,3 auf 78,6 Jahre an, w&auml;hrend sich die Erwartung gesunder Lebensjahre von 2015 (65,3 Jahre) bis 2019 (65,4 Jahre) nur minimal zum Besseren ver&auml;nderte. Im Zeitverlauf ist die Erwartung gesunder Lebensjahre Schwankungen unterworfen und zeigt keinen Trend nach oben oder unten. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage der Abgeordneten Sabine Zimmermann, Vorsitzende des Ausschusses f&uuml;r Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Bundestages.<br>\nSozialexpertin Zimmermann erkl&auml;rt zu den neuen Zahlen: &bdquo;Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Je h&ouml;her das Rentenalter, desto weniger Menschen k&ouml;nnen jemals in den Genuss ihrer Rente kommen. Bekanntlich leben aber gerade Menschen mit geringem Einkommen weniger lang. Das Rentenalter zu erh&ouml;hen bedeutet also, von unten nach oben umzuverteilen. Das ist schlicht und einfach unsozial. Deutschland braucht keine Diskussionen &uuml;ber eine noch weitere Anhebung des Rentenalters, sondern die R&uuml;ckkehr zur Rente mit 65.&ldquo;<br>\nZimmermann weiter: &bdquo;Wer ein h&ouml;heres Rentenalter mit der steigenden Lebenserwartung begr&uuml;ndet, verschweigt die H&auml;lfte der Wahrheit. Denn die Erwartung gesunder Lebensjahre stagniert. Viele Menschen erreichen das Rentenalter nicht bei guter Gesundheit. F&uuml;r sie ist jede Erh&ouml;hung des Rentenalters eine Rentenk&uuml;rzung, weil sie gezwungenerma&szlig;en mit Abschl&auml;gen fr&uuml;her in Rente gehen m&uuml;ssen. Wer die strengen Voraussetzungen der Erwerbsminderungsrente nicht erf&uuml;llt, muss stattdessen in Fr&uuml;hrente gehen und noch h&ouml;here Abschl&auml;ge in Kauf nehmen. Je h&ouml;her das Rentenalter, desto h&ouml;her werden die Abschl&auml;ge ausfallen DIE LINKE. fordert deshalb nicht nur die Rente mit 65. Wir wollen auch die Abschl&auml;ge bei der Erwerbsminderungsrente abschaffen und den Zugang zur Erwerbsminderungsrente erleichtern.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/jeder-fuenfte-stirbt-vor-dem-69-lebensjahr\/\">DIE LINKE. im Bundestag <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne und CDU bauen ein zweites Stuttgart 21<\/strong><br>\nBegrabt mein Herz an der Biegung der G&auml;ubahn: Der in Baden-W&uuml;rttemberg geschlossene &ldquo;gr&uuml;n-schwarze&rdquo; Koalitionsvertrag ist f&uuml;r die Seniorpartner Endpunkt einer 180-Grad-Wende<br>\nSeit zehn Jahren stellen die Gr&uuml;nen in Baden-W&uuml;rttemberg den Ministerpr&auml;sidenten, zum zweiten Mal haben sie dort am 8. Mai einen Koalitionsvertrag mit der CDU geschlossen &ndash; und wer beim ersten schon geglaubt hat, sie k&ouml;nnten nicht noch gr&uuml;ndlicher mit alten Prinzipien aufr&auml;umen, wird hier eines Besseren belehrt.<br>\nIm November 1995 erschien &ndash; als Antwort auf die erste Machbarkeitsstudie f&uuml;r &ldquo;Stuttgart 21&rdquo; mein erstes Buch zu diesem Bahnhofsneubauprojekt1 . Genauer gesagt: gegen einen &ldquo;S21-Bahnhof im Untergrund.&rdquo; Damals &ndash; also vor 26 Jahren &ndash; argumentierte ich, dass Stuttgart 21 eine Bauzeit von &ldquo;30 Jahren&rdquo; erfordern w&uuml;rde. Aktuell geht man davon aus, dass das Projekt fr&uuml;hestens 2030 fertig ist. Ich sagte eine Kostenexplosion auf &ldquo;rund zehn Milliarden&rdquo; voraus. Gemeint waren D-Mark. Aktuell sind deutlich mehr als zw&ouml;lf Milliarden Euro realistisch.<br>\nDamals widersprachen wir vor allem der zentralen Aussage der S21-Bef&uuml;rworter, dass der Kopfbahnhof als Konstruktion veraltet und mit seinen 16 Gleisen f&uuml;r eine Kapazit&auml;tssteigerung ungeeignet sei und der neu zu bauende unterirdische S21-Durchgangsbahnhof mit seinen acht Gleisen eine Leistungssteigerung bringen k&ouml;nnte.<br>\nLetzteres wurde mit einer Dokumentation der Zugbewegungen im 1922 erbauten Kopfbahnhof f&uuml;r den Zeitraum von 1938 bis 1988 belegt, um deutlich zu machen: Es gab Zeiten mit doppelt so hoher Auslastung des Kopfbahnhofs wie Anfang der 1990er Jahre. Es gehe, so unsere Bilanz, bei Stuttgart 21 allein um ein gigantisches Spekulationsprojekt &ndash; um die Bebauung der rund 70 bis 100 Hektar Gleisanlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Gruene-und-CDU-bauen-ein-zweites-Stuttgart-21-6043638.html\">Winfried Wolf auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>NSU-Akten bleiben verschlossen<\/strong><br>\nEine Petition fordert, die hessischen NSU-Unterlagen &ouml;ffentlich zu machen. Doch die schwarz-gr&uuml;ne Landesregierung bleibt stur.<br>\nNach taz-Informationen hat der Petitionsausschuss des hessischen Landtags am Mittwoch die Forderung nach Offenlegung der geheimen hessischen NSU-Akten mit der Mehrheit von CDU und Gr&uuml;nen zur&uuml;ckgewiesen. Offiziell gab es f&uuml;r diese Entscheidung weder eine Best&auml;tigung, noch wollten die Landtagsparteien dazu Stellung nehmen. Hinter der Forderung, die Akten freizugeben steht die Petition Change.org\/NSU-Akten. &hellip;.<br>\nSeit dem rechtsextremistisch motivierten Mord am Kasseler Regierungspr&auml;sidenten Walter L&uuml;bcke und den rassistischen Mordanschl&auml;gen von Hanau fordern Opferfamilien und antifaschistische Aktionsb&uuml;ndnisse mit Nachdruck die Offenlegung der Akten. Vor allem von den Gr&uuml;nen, die in Hessen zusammen mit der CDU regieren, erwarten sie Unterst&uuml;tzung.<br>\nDer Intendant des Kasseler Staatstheaters, Thomas Bockelmann, der den Fall unter dem Titel &bdquo;Der NSU-Prozess &ndash; Die Protokolle&ldquo; auf die B&uuml;hne brachte, hatte zuletzt an die Gr&uuml;nen appelliert. &bdquo;Die Partei steht f&uuml;r den Kampf gegen Rechts, f&uuml;r Zivilcourage und gegen Ausgrenzung. Ihr Umgang mit der Petition befremdet mich. Was w&auml;re, wenn die hessischen Gr&uuml;nen in der Opposition w&auml;ren? Sie w&uuml;rden keine Sekunde z&ouml;gern, f&uuml;r die &Ouml;ffnung zu stimmen. Ihr Verhalten ist besch&auml;mend&ldquo;, sagte Bockelmann der Hessisch Nieders&auml;chsischen Allgemeinen HNA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Schwarz-Gruen-gegen-Offenlegung\/!5772155\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Tja, da kann man sich schon auf den September freuen. Die Gr&uuml;nen immer im Sinn der herrschenden Oligarchie unterwegs.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Angeblich &bdquo;bundeseinheitlich&ldquo;: &bdquo;Bundesnotbremse&ldquo; und die &bdquo;eingefrorenen&ldquo; 7-Tage-Inzidenzen <\/strong><br>\nEine in vielen F&auml;llen &bdquo;eingefrorene Fehlinformation&ldquo; gilt als &bdquo;ma&szlig;geblich&ldquo; f&uuml;r die sogenannte &bdquo;bundeseinheitliche Bundesnotbremse&ldquo;. Vergleichen Sie dazu die f&uuml;r den Berichtstag &bdquo;eingefrorenen&ldquo; Werte der angeblichen &ldquo;7-Tage-Inzidenzen&rdquo; (Spalte a), die aktualisierten Werte (Spalte b) und die Differenz zwischen den &ldquo;eingefrorenen&rdquo; und aktualisierten Werten (Spalte b-a) in der BIAJ-Tabelle vom 14.05.2021: Download_BIAJ20210514 (PDF; 44 Seiten mit allen Kreisen). Und siehe dazu die folgende bemerkenswerte Erkl&auml;rung des RKI (Robert Koch Institut) f&uuml;r die Zugrundelegung der &bdquo;eingefrorenen&ldquo; Werte f&uuml;r &ldquo;das In- und Au&szlig;erkrafttreten der bundeseinheitlichen Ma&szlig;nahmen nach &sect; 28b des Infektionsschutzgesetzes (&bdquo;Bundesnotbremse&ldquo;)&rdquo;:<br>\n&bdquo;Gem&auml;&szlig; &sect; 28b IfSG ver&ouml;ffentlicht das RKI f&uuml;r alle Landkreise und kreisfreien St&auml;dte fortlaufend die 7-Tage-Inzidenz. Die Exceldatei wird t&auml;glich aktualisiert und enth&auml;lt folgende Daten:<br>\n&ndash; aktuelle 7-Tage-Fallzahlen und -Inzidenzen nach Bundesl&auml;ndern und Kreisen, &hellip;<br>\nBei den 7-Tage-Fallzahlen und -Inzidenzen f&uuml;r fr&uuml;here Tage muss ber&uuml;cksichtigt werden, dass es sich um die jeweils an dem angegebenen Tag berichteten Werte handelt, die nicht durch an Folgetagen nach&uuml;bermittelte F&auml;lle aktualisiert werden (f&uuml;r den Berichtstag &ldquo;eingefrorene&rdquo; Werte).<br>\nDiese Werte sind f&uuml;r das In- und Au&szlig;erkrafttreten der bundeseinheitlichen Ma&szlig;nahmen nach &sect; 28b des Infektionsschutzgesetzes (&bdquo;Bundesnotbremse&ldquo;) ma&szlig;geblich. Die Zugrundelegung der &bdquo;eingefrorenen&ldquo; Werte stellt sicher, dass die Werte keinen Schwankungen unterliegen und sich die von den Ma&szlig;nahmen Betroffenen auf das In- bzw. Au&szlig;erkrafttreten dieser mit einem zeitlichen Vorlauf einstellen k&ouml;nnen.&ldquo; (Robert Koch Institut, &bdquo;7-Tage-Inzidenzen nach Bundesl&auml;ndern und Kreisen (gem&auml;&szlig; &bdquo;Bundesnotbremse&ldquo;) sowie Gesamt&uuml;bersicht der pro Tag ans RKI &uuml;bermittelten F&auml;lle und Todesf&auml;lle, Stand: 14.5.2021&ldquo;)<br>\nBemerkenswert, denn es geht doch angeblich um die Inzidenzen 100, 150 bzw. 165 und nicht um die in vielen F&auml;llen nach unvollst&auml;ndigen Meldungen &ldquo;eingefrorene Fehlinformation&rdquo;, die i.d.R. schon am Tag nach und\/oder wenige Tage nach dem &bdquo;Einfrieren&ldquo; zu Tage tritt. Ein &ldquo;bundeseinheitliches&rdquo; zeitnahes Melden der COVID-19-Fallzahlen ist bisher nicht zu erkennen. Und dass die &bdquo;eingefrorenen&ldquo; Werte &bdquo;keinen Schwankungen unterliegen&ldquo;, erscheint bei einem Vergleich der Werte in Spalte a in vielen F&auml;llen als geradezu absurd.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-materialien\/1526-angeblich-bundeseinheitlich-bundesnotbremse-und-die-eingefrorenen-7-tage-inzidenzen.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Corona-Management: Gro&szlig;e Ver&auml;rgerung, viel aufzuarbeiten<\/strong><br>\nARD-DeutschlandTrend: Fast zwei Drittel der Bundesb&uuml;rger sind unzufrieden damit, wie Corona-Ma&szlig;nahmen begr&uuml;ndet und erkl&auml;rt werden. Verbreitete Schreckens-Szenarien werden kritisch betrachtet<br>\nDie Impfkampagne in Deutschland rollt. Heute wird der 30.000.000ste B&uuml;rger gegen Corona geimpft. Die Fallzahlen sinken, der Abw&auml;rtstrend ist intakt &ndash; auch bei Todesf&auml;llen -, so die aktuelle Berichterstattung vom Zahlengel&auml;nde, wie sie von Olaf Gersemann (Die Welt) &uuml;berbracht wird.<br>\nDer endlich hellere Ausblick zeigt sich auch im ARD-DeutschlandTrend, bei dem jedoch angestaute Ver&auml;rgerung die Stimmung pr&auml;gt. Zwar &auml;u&szlig;erten sich Anfang vergangener Woche nun 36 Prozent (von gut 1.200 Befragten) &ldquo;positiv zur Impfkampagne&rdquo;. Im April waren es nur 15 Prozent. Die gro&szlig;e Mehrheit &ndash; 62 Prozent &ndash; gab an, dass sie weniger oder gar nicht zufrieden mit der Impfkampagne ist.<br>\nDa wird noch einiges aufzuarbeiten sein, wie sich auch an der allgemeinen Ver&auml;rgerung &uuml;ber das Krisenmanagement der Corona-Pandemie allgemein zeigt, die die Befrager des ARD-DeutschlandTrends am vergangenen Montag und Dienstag am Telefon oder online zur Kenntnis nahmen. Eine Fragestellung hatte besonders die Kommunikation im Auge &ldquo;Erkl&auml;rung der Corona-Ma&szlig;nahmen durch die Politik&rdquo;:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Corona-Management-Grosse-Veraergerung-viel-aufzuarbeiten-6046138.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zukunft der Sozialdemokratie: Schwerstarbeit  <\/strong><br>\nLabours Wahldebakel zeigt, vor welchen Herausforderungen die europ&auml;ische Sozialdemokratie steht. Sie muss zwei sehr unterschiedliche Lager gewinnen.<br>\nIn der britischen Politik ist der sprichw&ouml;rtliche Groschen endlich gefallen. Die Labour-Partei erlitt bei den Nachwahlen in Hartlepool eine bittere Niederlage und verlor in Arbeitergegenden ihre Ratssitze nicht nur an die Konservativen, sondern auch an die Gr&uuml;nen und an progressive Nationalisten. Im schottischen Parlament konnten die Pro-Unabh&auml;ngigkeitsparteien ihre Mehrheit weiter ausbauen. Damit zeichnen sich die Konturen der politischen Landschaft nach dem Brexit deutlich ab.<br>\nInzwischen wird das britische Wahlverhalten nicht mehr von wirtschaftlichen Interessen oder gewachsenen Loyalit&auml;ten, sondern von Wertvorstellungen bestimmt. Die Gewinner des 6. Mai waren die Parteien, deren Programme sich mit den kulturellen Werten eines Teils der W&auml;hlerschaft deckten. Das waren die schottischen Nationalisten, die national und sprachlich in Wales verwurzelten Sozialdemokraten der Welsh Labour Party, die Gr&uuml;nen (die mehr als 50 Ratssitze errangen) und vor allem Boris Johnsons Konservative.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/zukunft-der-sozialdemokratie\/artikel\/schwerstarbeit-5181\/\">IPG Journal<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Wieder so ein tolles St&uuml;ck bei IPG. Wenn ich richtig gelesen habe, dann wird hier wieder analysiert und empfohlen, ohne die Bedeutung der Medienmacher und ihre Haltung zur linken Seite unserer Gesellschaft, einschlie&szlig;lich der Sozialdemokratie und Labour in Rechnung zu stellen. Es wird auch nicht beachtet, welche innere Ver&auml;nderung die sozialdemokratischen Parteien in Europa unter dem Einfluss &auml;u&szlig;erer Kr&auml;fte erfahren haben. Ich erinnere an das, was wir auf den NachDenkSeiten die Rolle der Einfluss-Agenten genannt haben. Als Beispiel kann man auf die SPD verweisen: wenn Michael Roth, Heiko Maas, Frank-Walter Steinmeier und &auml;hnliche Person das Bild der SPD bestimmen, dann muss man sich nicht wundern, dass die anderen leichtes Spiel haben und jede Erwartung, 25 % zu erreichen, reine Spekulation sind.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>US funds make Israel&rsquo;s bombardment of Gaza possible. When will they be halted?<\/strong><br>\nUS public opinion seems to be swinging in support of Palestinian rights, but it must go further to begin real change<br>\nThe headlines speak mainly of &ldquo;clashes&rdquo;, &ldquo;conflict&rdquo;, and &ldquo;casualties on both sides&rdquo;. The politicians recite bromides about Israel&rsquo;s &ldquo;right to defend itself&rdquo;&ndash; a right that Palestinians seemingly do not have. The US government calls for &ldquo;all parties to deescalate&rdquo;, with no acknowledgment that it is US funds &ndash; $3.8bn a year &ndash; that, in part, make Israel&rsquo;s bombardment of Gaza possible. This is the familiar American routine when Israel goes to war.<br>\nYet before Israeli airstrikes and Hamas rockets came to dominate the news, what happened over the last week in Jerusalem was perhaps the most substantial Palestinian mass uprising in the city since 2017 &ndash; when Palestinian demonstrations led Israeli police to abandon their attempt to install metal detectors at the entrance to the Al Aqsa Mosque in occupied East Jerusalem. Then, as now, it was an uprising centered in Jerusalem but about much more. And though US public attention has been diverted, the Jerusalem uprising is still ongoing. That is important not to forget.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2021\/may\/13\/us-funds-make-israels-bombardment-of-gaza-possible-when-will-they-be-halted\">Guardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Neue Grenzen auf dem Westbalkan: Gef&auml;hrliche Teilungsfantasien<\/strong><br>\nEin inoffizielles diplomatisches Papier schl&auml;gt eine Neuaufteilung des Westbalkans vor. Superstaaten sollen entstehen, Kosovo verschwinden. Das st&ouml;&szlig;t international auf Entsetzen, doch es gibt auch Bef&uuml;rworter.<br>\nKeiner will das Original gesehen, herumgereicht, geschweige denn verfasst haben. Trotzdem sorgt das Schriftst&uuml;ck seit Wochen f&uuml;r Aufregung in der internationalen Politik. Denn sein Inhalt liest sich wie eine Blaupause f&uuml;r den n&auml;chsten Krieg in S&uuml;dosteuropa.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/westbalkan-inoffizielles-papier-zu-neuen-grenzen-sorgt-fuer-unruhe-a-765e5738-020d-49b5-908c-55790cc9c613\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Fenster der Sehnsucht<\/strong><br>\nEin Hilfsprojekt verschickt Bilder an Gefangene, die Jahre in Isolationshaft verbringen m&uuml;ssen<br>\nToilette, Waschbecken, Tisch, Stuhl, Matratze, 24 Stunden am Tag mit minimalem menschlichen Kontakt, mit den Schreien und dem L&auml;rm von psychisch kranken Mith&auml;ftlingen, schlagenden T&uuml;ren, Befehlen, den Schritten der W&auml;rter auf dem Gang &ndash; all das bedeutet Isolationshaft in den Vereinigten Staaten. Zehntausende Gefangene leben in einer Welt aus Beton und Stahl, meist ohne Blick nach drau&szlig;en. Der Lebensraum ist in etwa so gro&szlig; wie der Stellplatz f&uuml;r einen Personenkraftwagen. Reformversuche in ein paar Bundesstaaten machen Hoffnung.<br>\nDie landl&auml;ufige Meinung: Gefangene in Isolationshaft m&uuml;ssen die besonders gef&auml;hrlichen sein. Viele Briefe von diesen Inhaftierten an das Menschenrechtsprojekt Photo Requests from Solitary (deutsch: &bdquo;Bitten um Fotos aus der Einzelhaft&ldquo;) zeichnen ein komplexeres Bild. Die Weggesperrten schreiben an die Initiative, was sie gern sehen m&ouml;chten in ihrer Trostlosigkeit. Sie w&uuml;nschen sich Bilder der Hoffnung, der Sehnsucht, etwas Sch&ouml;nes. Freiwillige bem&uuml;hen sich seit Jahren, diese W&uuml;nsche zu erf&uuml;llen. Ein Inhaftierter aus Pennsylvania schrieb, er w&uuml;nsche sich ein Foto &bdquo;von der nat&uuml;rlichen Welt ohne Menschen, von einer Welt ohne Verschmutzung, ohne Beton, Stahl, Hass, Bitterkeit, Apathie und Gleichg&uuml;ltigkeit&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/fenster-der-sehnsucht\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Artenvielfalt: Nebelw&auml;lder auf dem R&uuml;ckzug<\/strong><br>\nDie Welt verliert ihre tropischen Nebelw&auml;lder. In den vergangenen Jahren verzeichneten vor allem Afrika, Nord- und S&uuml;damerika gro&szlig;e Verluste. Das bedroht das &Uuml;berleben zahlreicher Arten.<br>\nTropische Nebelw&auml;lder &ndash; abgelegene Lebensr&auml;ume, die sich an nebelverhangene Berge klammern und die feuchte Luft f&uuml;r Wasser anzapfen &ndash; verschwinden nach und nach. Das besagt eine globale Analyse, die im Magazin &raquo;Nature Ecology and Evolution&laquo; erschienen ist. Bedenklich ist das, weil Nebelw&auml;lder nur 0,4 Prozent der Landfl&auml;che der Erde einnehmen, aber etwa 15 Prozent der weltweiten Artenvielfalt an V&ouml;geln, S&auml;ugetieren, Amphibien und Baumfarnen beherbergen. [&hellip;]<br>\nDas Team sch&auml;tzt, dass mehr als 15 000 Quadratkilometer tropischer Nebelwald &ndash; 2,4 Prozent der weltweiten Gesamtfl&auml;che &ndash; in dem 18-j&auml;hrigen Zeitraum verloren gingen. Afrika und Nord- sowie S&uuml;damerika hatten die gr&ouml;&szlig;ten Verluste. Die Einrichtung von Schutzgebieten konnte den Verlust des Lebensraums und seiner Artenvielfalt kaum aufhalten, was die dringende Notwendigkeit anderer Schutzma&szlig;nahmen unterstreicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/news\/artenvielfalt-nebelwaelder-auf-dem-rueckzug\/1873072\">Spektrum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Brunsb&uuml;ttel: Regierung will mit Atomgesetz-&Auml;nderung Klagerechte einschr&auml;nken<\/strong><br>\nAtomm&uuml;ll-Zwischenlager: Bundesregierung will Rechtsschutz aushebeln, um ein zweites Brunsb&uuml;ttel zu verhindern. BUND und ausgestrahlt fordern Streichung geplanter Atomgesetz-&Auml;nderung.<br>\nGeht es nach der Bundesregierung, soll es k&uuml;nftig nicht mehr m&ouml;glich sein, dass Anwohner*innen und Umweltverb&auml;nde wegen begr&uuml;ndeter Sicherheitsbedenken und Terrorgefahren gegen den Betrieb von Atomanlagen oder gegen Atomm&uuml;ll-Transporte klagen und von Gerichten best&auml;tigt werden. Eine entsprechende &Auml;nderung des Atomgesetzes soll in K&uuml;rze vom Bundestag beschlossen werden. [&hellip;]<br>\nWie wichtig die Rechtsprechung sein kann, zeigt der Fall des Zwischenlagers f&uuml;r hochradioaktive Abf&auml;lle in Brunsb&uuml;ttel. 2013 hatte das Oberverwaltungsgericht Schleswig einer Anwohnerin Recht gegeben und die Betriebsgenehmigung f&uuml;r die Lagerhalle kassiert. Der Betreiber Vattenfall und die zust&auml;ndigen Genehmigungsbeh&ouml;rden haben bis heute nicht nachweisen k&ouml;nnen, dass die Halle gegen Flugzeugabst&uuml;rze und den Beschuss mit panzerbrechenden Waffen gesch&uuml;tzt ist. Seit Jahren betreibt Vattenfall das Zwischenlager ohne Genehmigung und somit illegal. Im Vergleich zu den anderen 15 deutschen Zwischenlagern weist die unsichere Halle in Brunsb&uuml;ttel sogar die stabilste Bauweise auf &ndash; das Brunsb&uuml;ttel-Urteil taugt somit als Pr&auml;zedenzfall.<br>\nMit dem aktuellen Entwurf f&uuml;r die geplante 17. Atomgesetz(AtG)-Novelle verhindert das f&uuml;r die nukleare Sicherheit zust&auml;ndige Bundesumweltministerium eine Wiederholung der f&uuml;r staatliche Beh&ouml;rden und Betreiber gleicherma&szlig;en unliebsamen Causa Brunsb&uuml;ttel. Der Gesetzesentwurf stellt Entscheidungen von Genehmigungsbeh&ouml;rden unter einen sogenannten Funktionsvorbehalt. Das bedeutet, dass eine Atomanlage oder auch ein Atomm&uuml;ll-Transport qua Gesetz als sicher gilt, wenn die zust&auml;ndige Beh&ouml;rde dies so beurteilt. Gerichten bleibt der Zugang zu Sicherheitsdokumenten &uuml;ber den Schutz der Anlage oder des Transports vor &bdquo;St&ouml;rma&szlig;nahmen oder sonstiger Einwirkungen Dritter&ldquo; verwehrt; sie sollen ausschlie&szlig;lich auf Basis des Funktionsvorbehalts der Beh&ouml;rden urteilen.<br>\nDamit entf&auml;llt eine wichtige Kontrollfunktion der Gerichte gegen&uuml;ber der Exekutive. Anwohner*innen und Umweltverb&auml;nde m&uuml;ssen in Zukunft darauf vertrauen, dass Beh&ouml;rden in relevanten Sicherheitsfragen immer richtig liegen, denn ihr Klagerecht wird mit Inkrafttreten der 17. AtG-Novelle und der Entmachtung der Gerichte wirkungslos. Der Atomrechtsexperte Dr. Ulrich Wollenteit, der auch die Brunsb&uuml;ttel-Klage gef&uuml;hrt hat, h&auml;lt die Gesetzes&auml;nderung f&uuml;r verfassungswidrig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ausgestrahlt.de\/presse\/uebersicht\/brunsbuttel-regierung-will-mit-atomgesetz-anderung\/\">ausgestrahlt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wahlprogramm der Gr&uuml;nen: Operation &bdquo;Samtpfote&ldquo;<\/strong><br>\nUm anschlussf&auml;hig an die Mitte zu bleiben, l&auml;sst die Gr&uuml;nen-Spitze im Entwurf f&uuml;rs Wahlprogramm Punkte weg, f&uuml;r die die Partei bisher geworben hat.<br>\nDer Entwurf der Gr&uuml;nen-Spitze f&uuml;r das Wahlprogramm tr&auml;gt die viel versprechende &Uuml;berschrift: &bdquo;Deutschland. Alles ist drin.&ldquo; Aber so ganz stimmt der gr&uuml;ne Werbespruch nicht. Es ist nicht alles drin im Entwurf, zumindest dann nicht, wenn man den bisherigen Kurs der Gr&uuml;nen als Ma&szlig;stab nimmt. Und das, was fehlt, ist durchaus interessant.<br>\nDie Parteispitze hat die eigenen Inhalte mit der Drahtb&uuml;rste durchgek&auml;mmt &ndash; und einige Ideen, f&uuml;r die die Gr&uuml;nen fr&uuml;her engagiert warben, aussortiert. Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Michael Kellner sagt es so: &bdquo;Mit unserem Entwurf f&uuml;r das Wahlprogramm machen wir klar, wo wir in den n&auml;chsten vier Jahren den Hebel ansetzen wollen.&ldquo;<br>\nDie Idee hinter der Priorisierung ist, dass das Wahlprogramm nicht mit Spiegelstrichen &uuml;berfrachtet werden soll. Aber auch die Anschlussf&auml;higkeit an die b&uuml;rgerliche Mitte spielt eine Rolle, meist sind linke Anliegen rausgefallen. Annalena Baerbock und Robert Habeck wollen sich auf Samtpfoten ins Herz konservativer W&auml;hlerInnen schleichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Wahlprogramm-der-Gruenen\/!5765374\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ein Hauch von Merz: FDP startet digitalen Bundesparteitag<\/strong><br>\nDie FDP ist gegen Verbote und f&uuml;r Freiheit &ndash; das wird im Entwurf ihres Wahlprogramms vor allem betont, wenn es um den motorisierten Individualverkehr geht. Die gesetzliche Rente soll teilprivatisiert werden<br>\nAuf einem dreit&auml;gigen digitalen Bundesparteitag, der an diesem Freitag um 11 Uhr beginnt, sollen 662 Delegierte der FDP unter anderem ein Bundestags-Wahlprogramm mit dem Titel &ldquo;Nie gab es mehr zu tun&rdquo; beschlie&szlig;en. Den n&auml;chsten Satz k&ouml;nnten wohl auch die sonst so gegens&auml;tzliche Partei Die Linke, die Umweltbewegung und die Pflegekr&auml;fte unterschreiben: &ldquo;Wie es ist, darf es nicht bleiben&rdquo;. Das habe die Pandemie gezeigt. &ldquo;Gesp&uuml;rt haben wir es schon vorher&rdquo;, versichern die Liberalen.<br>\nGesundheitspolitisch fordern sie aber genau das Gegenteil dessen, was Pflegekr&auml;fte, Gewerkschaften und Die Linke wollen: Statt einer bedarfsgerechten gesetzlichen Personalbemessung will die FDP &ldquo;die Abkehr von den Pflegepersonal-Untergrenzen&rdquo;, wenn auch mit der wohlklingenden Begr&uuml;ndung, Pflege m&uuml;sse sich &ldquo;am Bedarf der Menschen orientieren, nicht an starren Regeln&rdquo;. Eine Unverbindlichkeit, mit der gro&szlig;e Teile der Berufsgruppe schlechte Erfahrungen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ein-Hauch-von-Merz-FDP-startet-digitalen-Bundesparteitag-6045663.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Stilkritik: S&ouml;ders Staatsst&uuml;mpfe<\/strong><br>\nBeim Besuch des &ouml;sterreichischen Kanzlers zeigt Bayerns Ministerpr&auml;sident, wie rustikal-&ouml;kologisch repr&auml;sentiert werden kann. Dabei pflegen Politiker seit jeher eine symbolische Beziehung zu B&auml;umen. [&hellip;]<br>\nBayern ist mal wieder Avantgarde, diese Botschaft geht vom Totholz aus. Aber es gibt noch eine weitere Dimension. Wie viele K&ouml;pfe in der Politik kennt man denn, die hinter diesen stattlichen Staatsst&uuml;mpfen eine gute Figur machen w&uuml;rden? Armin Laschet? Annalena Baerbock? Wladimir Putin? Na? Eben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/markus-soeder-sebastian-kurz-baeume-1.5292329\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-72442","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/72442","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=72442"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/72442\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":72444,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/72442\/revisions\/72444"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=72442"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=72442"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=72442"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}