{"id":72510,"date":"2021-05-18T08:48:15","date_gmt":"2021-05-18T06:48:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72510"},"modified":"2021-05-18T08:48:15","modified_gmt":"2021-05-18T06:48:15","slug":"hinweise-des-tages-3862","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72510","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72510#h01\">Tagesschau entfernt Beitrag, der den eigenen Faktenchecker blo&szlig;stellt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72510#h02\">Verb&auml;nde weisen Vorw&uuml;rfe von Matthias Schrappe aufs Sch&auml;rfste zur&uuml;ck &ndash; Intensivstationen haben gro&szlig;artige Arbeit geleistet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72510#h03\">Das sind die Guten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72510#h04\">Von den pr&auml;viralen Ungleichheiten nach einer kurzen Unterbrechung in eine postvirale Klassengesellschaft? Daten und Spekulationen &uuml;ber Armut und Ungleichheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72510#h05\">UN-Studie: Lange Arbeitszeiten kosten Hunderttausende j&auml;hrlich das Leben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72510#h06\">Cum-Ex-Steuerskandal: So dreist soll die Maple Bank den Staat abgezockt haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72510#h07\">Staatstrojaner f&uuml;r Geheimdienste: &ldquo;Sehenden Auges in die Verfassungswidrigkeit&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72510#h08\">Die Eskalation ist Resultat der israelischen Vertreibungspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72510#h09\">Jetzt verbandelt sich die NATO auch noch mit der Kirche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72510#h10\">Die neue deutsche Kanonenbootpolitik (III)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72510#h11\">Neue Tanker f&uuml;r die Bundesmarine sprengen den Kostenrahmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72510#h12\">Kroatien: Neue Linkspartei gewinnt Wahlen in Zagreb<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72510#h13\">Schweigegeld statt Entsch&auml;digung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72510#h14\">Die gr&uuml;ne Offensive ist da &ndash; fehlt die rote!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72510#h15\">Populistisches Wahlprogramm?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72510#h16\">Das Letzte: Pr&auml;mie oder Pr&uuml;gel?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Tagesschau entfernt Beitrag, der den eigenen Faktenchecker blo&szlig;stellt<\/strong><br>\nDa sage noch jemand, die &ouml;ffentlich-rechtlichen Anstalten seien verschlafen. Gestern hatte ich berichtet, wie ein Beitrag auf Tagesschau.de &uuml;ber den Nutzen von Vitamin D gegen Covid den Tagesschau-Faktenchecker blo&szlig;stellt, der das als Desinformation bezeichnet hat. Prompt wurde der Beitrag entfernt und Links darauf auf den &auml;lteren Faktencheck umgeleitet.<br>\nLinks zu dem Beitrag &bdquo;Kehrtwende des BfR: Vitamin D doch n&uuml;tzlich bei Covid-19&ldquo; auf den &auml;lteren Faktencheck von Wulf Rohwedder &bdquo;Desinformation: Vitamin D sch&uuml;tzt nicht vor Covid-19-Erkrankung&ldquo; umzuleiten, war zwar eine schnelle Reaktion, aber nicht unbedingt die journalistisch und gesundheitspolitisch angemessene, darf der Faktencheck doch inzwischen als widerlegt gelten. Denn das Bundesinstitut f&uuml;r Risikobewertung (BfR), auf das sich Rohwedder f&uuml;r sein Urteil st&uuml;tzte, hat ja sein Verdikt &uuml;ber Vitamin D ge&auml;ndert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/medienversagen\/tagesschau-faktenschecker-2\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><strong>dazu auch: tagesschau.de k&auml;mpft um die Deutungshoheit bei Covid-19 und Vitamin D<\/strong><br>\nEin Artikel auf Tagesschau.de wurde gel&ouml;scht, weil er nach einem Bericht des Bundesinstituts f&uuml;r Risikobewertung erkl&auml;rte, Vitamin D k&ouml;nnte bei Covid-19 n&uuml;tzlich sein. Das scheint nicht als M&ouml;glichkeit gesagt werden zu d&uuml;rfen.<br>\nDie tagesschau hatte am 15. Mai einen Bericht unter dem Titel &bdquo;Vitamin D k&ouml;nnte bei Covid-19 doch n&uuml;tzlich sein&ldquo; ver&ouml;ffentlicht. In der Einleitung hie&szlig; es: &bdquo;Hilft Vitamin D bei Corona? Das Bundesinstitut f&uuml;r Risikobewertung (BfR) hatte diese Frage stets verneint. Doch nun macht die Beh&ouml;rde eine vorsichtige, aber bemerkenswerte Kehrtwende.&ldquo; Kurz darauf wurde der Bericht gel&ouml;scht und am 17. Mai unter dem Link eine &bdquo;Richtigstellung&ldquo; ver&ouml;ffentlicht: &bdquo;Doch keine Kehrtwende des BfR&ldquo;. In der Richtigstellung wird dann ein Faktenfinder vom Februar mit deutlichem Zeigefinger verlinkt: &bdquo;Desinformation zu Corona: Vitamin D sch&uuml;tzt nicht vor Covid-19-Erkrankung&ldquo;.<br>\nMan darf vermuten, dass es im Hintergrund in der Redaktion erheblichen Streit gegeben haben d&uuml;rfte, der dann dazu f&uuml;hrte, dass ein Bericht, der eine m&ouml;gliche Wirkung von Vitamin D auf Covid-19 vorsichtig mit dem R&uuml;ckgriff auf die Mitteilung des BfR erw&auml;hnte, nicht mehr vertretbar erschien, hatte man das doch als Desinformation bezeichnet, womit man allerdings wissenschaftliche Fragestellungen und Hypothesen auch als Desinformation verbannen will. [&hellip;]<br>\nSicher, der Titel des Berichts &uuml;ber eine &bdquo;Kehrtwende&ldquo; des Instituts war &uuml;bertrieben &ndash; aber das h&auml;tte man auch als Nachtrag zum Bericht richtigstellen k&ouml;nnen, ohne zur Zensur zu greifen. Ist das auch Cancel Cultur? Man hat jedenfalls den Eindruck, dass die &uuml;berzogene Aktion daf&uuml;r spricht, dass in der Redaktion Panik herrscht, die korrekte Meinung zu verfehlen, anstatt selbstkritisch und transparent zu handeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/blog\/thema-der-woche\/tagesschau-de-kaempft-um-die-deutungshoheit-bei-covid-19-und-vitamin-d\/\">buchkomplizen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Verb&auml;nde weisen Vorw&uuml;rfe von Matthias Schrappe aufs Sch&auml;rfste zur&uuml;ck &ndash; Intensivstationen haben gro&szlig;artige Arbeit geleistet<\/strong><br>\nDie Aussagen des &Ouml;konomen Prof. Dr. Matthias Schrappe und Kollegen in der WELT sorgen f&uuml;r Emp&ouml;rung. Die Deutsche Interdisziplin&auml;re Vereinigung f&uuml;r Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) e.V., der Marburger Bund Bundesverband und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) e. V. weisen deshalb die irref&uuml;hrenden Vorw&uuml;rfe vom Spiel mit der Angst, der Manipulationen offizieller Statistiken und sogar die Unterstellung, rein aus finanziellem Interesse Patienten intensivmedizinisch zu behandeln, aufs Sch&auml;rfste zur&uuml;ck. Auch die Behauptung, die Krankenh&auml;user h&auml;tten zu Unrecht F&ouml;rdergeld f&uuml;r nie aufgebaute Intensivbetten kassiert, ist nicht haltbar. Viele der Anw&uuml;rfe Schrappes basieren auf Fehleinsch&auml;tzungen und mangelnder Kenntnis der tats&auml;chlichen Lage in Kliniken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.divi.de\/presse\/pressemeldungen\/pm-intensivstationen-haben-grossartige-arbeit-geleistet\">DIVI<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die aufgeregten Reaktionen auf Schrappe zeigen, dass vielleicht doch ein wunder Punkt getroffen wurde. Im &Uuml;brigen zeigt auch eine vom Bundesgesundheitsministerium selbst in Auftrag gegebene <a href=\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/presse\/pressemitteilungen\/2021\/2-quartal\/corona-gutachten-beirat-bmg.html\">Studie<\/a>, dass zumindest 2020 von einer drohenden &Uuml;berlastung des Gesundheitssystems nicht Rede sein kann.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Das sind die Guten<\/strong><br>\nBesorgniserregend ist ja nicht nur, dass man Meinungsunterschiede nicht mehr akzeptiert und den Diskurs vereitelt. Besonders schlimm ist, dass sich jene, die Rufmord betreiben, die drohen und Listen f&uuml;hren wollen, sich auch als die Guten f&uuml;hlen und sich nichts dabei denken, wie sie zu dem mutieren, was sie ablehnen: Zum Faschisten.<br>\nMan brauchte die witzigen und zynischen Filmchen, die Liefers, Tukur und Co. produziert haben, eigentlich gar nicht, um sich einer Tatsache klar zu werden: Das Gute in dieser Welt hat ganz klare Vorstellungen dessen, was gut ist und wie man gut zu sein hat &ndash; und vor allem, wor&uuml;ber man lachen darf und wor&uuml;ber nicht. Dieser Pfad der Tugend kennt keine Abzweigungen, keine Nebenwege. Wer sich da verirrt, der ist schlecht, gleitet ins B&ouml;se ab.<br>\nFrank Zander mag zum Beispiel ein guter Mensch sein. An Weihnachten l&auml;dt er Obdachlose zur Ente und Kl&ouml;&szlig;e ein, will ihnen einmal im Jahr einen sch&ouml;nen Abend bereiten. Daf&uuml;r wurde der Mann v&ouml;llig zurecht belobigt und geehrt. Wenn da nur dieser Gassenhauer aus den Achtzigern nicht w&auml;re, in dem es hei&szlig;t: &raquo;Ja, wenn wir alle Englein w&auml;ren \/ Dann w&auml;r die Welt nur halb so sch&ouml;n \/ Wenn wir nur auf die Tugend schw&ouml;ren \/ Dann k&ouml;nnten wir doch gleich schlafen gehn.&laquo; Das k&ouml;nnte er heute nicht mehr ohne Weiteres tr&auml;llern, denn klare Vorgabe ist doch: Wir wollen Englein sein. Tugendhaft. Politisch korrekt. Langweilig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2021\/05\/das-sind-die-guten\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Von den pr&auml;viralen Ungleichheiten nach einer kurzen Unterbrechung in eine postvirale Klassengesellschaft? Daten und Spekulationen &uuml;ber Armut und Ungleichheit<\/strong><br>\n&raquo;Wer in Deutschland einmal unter die Armutsgrenze rutscht, bleibt immer &ouml;fter l&auml;nger arm. So betr&auml;gt der Anteil dauerhaft von Armut bedrohter Menschen an allen Armen 44 % &ndash; und ist damit mehr als doppelt so hoch wie noch 1998. Zudem droht die Corona-Pandemie die finanzielle Situation benachteiligter Gruppen zu versch&auml;rfen: Auch wenn h&ouml;here Einkommensgruppen im ersten Lockdown h&auml;ufiger Einkommenseinbu&szlig;en hatten, k&auml;mpften neben Selbstst&auml;ndigen besonders Menschen mit niedrigen Einkommen, Geringqualifizierte und Alleinerziehende mit finanziellen Schwierigkeiten.&laquo; Das konnte man einer Mitteilung des Statistischen Bundesamtes entnehmen, die im M&auml;rz 2021 ver&ouml;ffentlicht wurde: Armutsrisiken haben sich in Deutschland verfestigt, so ist die &uuml;berschrieben. Darin wird &uuml;ber den neuen Datenreport 2021 &ndash; Sozialbericht f&uuml;r Deutschland berichtet. Der Datenreport ist ein Sozialbericht, den die Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung zusammen mit dem Statistischen Bundesamt, dem Wissenschaftszentrum Berlin f&uuml;r Sozialforschung, dem Sozio-oekonomischen Panel des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung sowie 2021 erstmals mit dem Bundesinstitut f&uuml;r Bev&ouml;lkerungsforschung herausgibt (vgl. dazu auch den Beitrag Eine Verfestigung von Armutsrisiken und mehr: Der Datenreport 2021. Ein Sozialbericht f&uuml;r die Bundesrepublik Deutschland vom 10. M&auml;rz 2021).<br>\nW&auml;hrend sich die einen schon bei der &Uuml;berschrift der Pressemitteilung zum neuen Sozialbericht best&auml;tigt f&uuml;hlen hinsichtlich ihrer Wahrnehmung einer zunehmenden Ungleichheit in unseres Gesellschaft, lie&szlig; die Reaktion &bdquo;der anderen Seite&ldquo; nicht lange auf sich warten, also derjenigen, die das alles ganz anders sehen: Zerrbild der Realit&auml;t, so vorwurfsvoll schon in der &Uuml;berschrift haben beispielsweise Christoph Schr&ouml;der und Maximilian Stockhausen vom arbeitgebernahen Institut der der deutschen Wirtschaft (IW) ihre Verarbeitung des neuen Sozialberichts &uuml;berschrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2021\/05\/17\/daten-und-spekulationen-ueber-armut-und-ungleichheit\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>UN-Studie: Lange Arbeitszeiten kosten Hunderttausende j&auml;hrlich das Leben<\/strong><br>\nEine Studie der UN kommt zu dem Schluss, dass allein im Jahr 2016 weltweit etwa 745 000 Todesf&auml;lle auf &Uuml;berarbeitung zur&uuml;ckzuf&uuml;hren waren. T&ouml;dliche Herzerkrankungen und Schlaganf&auml;lle mit Arbeitsbezug nahmen demnach seit 2000 stark zu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/arbeitszeiten-ueberarbeitung-tote-1.5295800\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Cum-Ex-Steuerskandal: So dreist soll die Maple Bank den Staat abgezockt haben<\/strong><br>\nIm Skandal um Aktiengesch&auml;fte zulasten des Fiskus wird einer der spektakul&auml;rsten F&auml;lle verhandelt: F&uuml;nf Ex-Manager eines insolventen Instituts stehen von heute an vor Gericht. Es geht um einen mutma&szlig;lichen Schaden von 390 Millionen Euro f&uuml;r den Steuerzahler.<br>\nWenn die Maple Bank von sich reden macht, dann geht es immer um riesige Summen. Einmal zahlte die Anwaltskanzlei Freshfields 50 Millionen Euro an den Insolvenzverwalter des ehemaligen Frankfurter Instituts, vor wenigen Tagen einigte sich die Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaft EY au&szlig;ergerichtlich mit ihm und &uuml;berweist nun dem Vernehmen nach gut zw&ouml;lf Millionen Euro. Der Geldbetrag, den fr&uuml;here Maple-Manager dem Steuerzahler gestohlen haben sollen, ist f&uuml;r solche Verhandlungsl&ouml;sungen aber dann doch zu hoch: fast 389 Millionen Euro, mutma&szlig;lich erbeutet mit komplexen Aktiengesch&auml;ften in den Jahren 2006 bis 2010.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/cum-ex-steuer-prozess-1.5295231\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Staatstrojaner f&uuml;r Geheimdienste: &ldquo;Sehenden Auges in die Verfassungswidrigkeit&rdquo;&#8203;<\/strong><br>\nExperten warnen den Bundestag nachdr&uuml;cklich davor, den Geheimdiensten die Befugnis zur &ldquo;Quellen-TK&Uuml; plus&rdquo; zu geben. Das Vorhaben sei v&ouml;llig unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig.&#8203;<br>\nBei einer Anh&ouml;rung im Bundestag am Montag &auml;u&szlig;erten Sachverst&auml;ndige erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken gegen den Plan der Bundesregierung, den deutschen Geheimdiensten k&uuml;nftig den Einsatz von Staatstrojanern zur &Uuml;berwachung von Messengern zu erm&ouml;glichen. Der Gesetzgeber laufe damit &ldquo;sehenden Auges in die Verfassungswidrigkeit&rdquo;, warnte etwa der G&ouml;ttinger Staatstrechtler Benjamin Rusteberg.<br>\nBei der vorgesehenen erweiterten Quellen-Telekommunikations&uuml;berwachung (Quellen-TK&Uuml; plus) sollen Mitarbeiter des Bundesamts f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV), des Bundesnachrichtendienstes (BND), des Milit&auml;rischen Abschirmdienstes (MAD) und der Verfassungsschutz&auml;mter der L&auml;nder auch auf gespeicherte Chats und andere Nachrichten zugreifen k&ouml;nnen. Das werde den Anforderungen des Grundrechts auf Vertraulichkeit und Integrit&auml;t von IT-Systemen nicht gerecht, kritisierte Rusteberg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Staatstrojaner-fuer-Geheimdienste-Sehenden-Auges-in-die-Verfassungswidrigkeit-6047874.html\">Heise Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Eskalation ist Resultat der israelischen Vertreibungspolitik<\/strong><br>\nEin weiterer Gaza-Krieg droht. Die Aufrufe gegen die Besatzung und f&uuml;r einen gerechten Frieden sind nun dringender denn je.<br>\nSeit einigen Wochen eskaliert die Lage in Israel und Pal&auml;stina. Weltweite Beachtung findet die Situation allerdings erst seitdem die Hamas Israel mit Raketen angreift und die israelische Armee wieder Gaza bombardiert. Ursache der aktuellen Eskalation war die Zwangsr&auml;umung mehrerer pal&auml;stinensischer H&auml;user im Ostjerusalemer Viertel Sheikh Jarrah.<br>\nDie R&auml;umung von H&auml;usern, in denen Pal&auml;stinenserinnen und Pal&auml;stinenser wohnen, ist nichts Ungew&ouml;hnliches, insbesondere in Ostjerusalem und dem Westjordanland. Die R&auml;umung in Sheikh Jarrah folgte jedoch einem Gerichtsurteil, welches sich auf die Eigentumsverh&auml;ltnisse der Grundst&uuml;cke vor dem Jahr 1948 beruft. Die Grundst&uuml;cke waren vor der Staatsgr&uuml;ndung Israels im Besitz von j&uuml;dischen Familien, die gemeinsam mit ihren pal&auml;stinensischen Nachbarn unter der Kontrolle der britischen Kolonialmacht lebten.<br>\nMit der Staatsgr&uuml;ndung Israels 1948, die mit der &raquo;Nakba&laquo; &ndash; der Vertreibung von mehr als 700.000 Pal&auml;stinenserinnen und Pal&auml;stinensern &ndash;, der Zerst&ouml;rung von 531 pal&auml;stinensischen D&ouml;rfern und der Entv&ouml;lkerung von elf pal&auml;stinensischen Stadtteilen in verschiedenen gr&ouml;&szlig;eren St&auml;dte einherging, besetzte das K&ouml;nigreich Jordanien Ostjerusalem und das Westjordanland. Die dort lebenden J&uuml;dinnen und Juden wurde vertrieben oder ihr Besitz in Beschlag genommen. Diesen Besitz forderten Nachfahren zur&uuml;ck und bekamen recht. Dieses Recht steht jedoch den 700.000 vertriebenen Pal&auml;stinenserinnen und Pal&auml;stinensern, die Wohnungen und H&auml;user in Israel besa&szlig;en, nicht zu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/israel-palastina-konflikt-sheikh-jarrah-netanjahu-bennett-hamas-fatah\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Jetzt verbandelt sich die NATO auch noch mit der Kirche<\/strong><br>\nNATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg hielt am Deutschen &Ouml;kumenischen Kirchentag eine Rede &ndash; gegen Russland und China.<br>\nW&auml;hrend in Israel Juden auf Muslime und Muslime auf Juden schiessen, traf sich Europas christliche Prominenz am Dritten &Ouml;kumenischen Kirchentag in Frankfurt: &laquo;Unsere Werte sind der Kompass, der uns leitet, und dank unserer Einigkeit und Anpassungsf&auml;higkeit hat die NATO mehr als 70 Jahre lang den Frieden bewahrt&raquo;, sagte dort NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg, &uuml;ber die Bombardierungen der NATO in Jugoslawien, den Irakkrieg und die Milit&auml;reins&auml;tze in Afghanistan grossz&uuml;gig hinwegsehend. Ganz im Sinne der christlichen Botschaft &laquo;Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen&raquo; (Lukas 6.27) folgerte er: &laquo;Heute m&uuml;ssen wir uns erneut auf eine unsichere Welt einstellen, die von einem selbstbewussteren Russland, raffinierten Cyberangriffen, brutalem Terrorismus, der Verbreitung von Kernwaffen, dem Klimawandel und dem Aufstieg Chinas gepr&auml;gt ist.&raquo;  Und situationsgerecht f&uuml;gte er hinzu: &laquo;Durch unsere Arbeit an der NATO 2030 zeigt Deutschland weiterhin seine F&uuml;hrungsrolle, da wir eine ehrgeizige Agenda f&uuml;r die Zukunft aufstellen.&raquo; Bis 2030 soll die NATO ja so umgebildet werden, dass es f&uuml;r milit&auml;rische Aktionen keine Einstimmigkeit der NATO-Mitglieder mehr braucht und dass auch pr&auml;ventive Angriffe erlaubt sein sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/jetzt-verbandelt-sich-die-nato-auch-noch-mit-der-kirche\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die neue deutsche Kanonenbootpolitik (III)<\/strong><br>\nIn Berlin werden Forderungen nach milit&auml;rischen Provokationen bei der bevorstehenden Ostasienfahrt der Fregatte Bayern und nach dem Aufbau eines &ldquo;st&auml;ndigen maritimen Einsatzverbandes f&uuml;r den indopazifischen Raum&rdquo; laut. Es k&ouml;nne nicht angehen, dass sich das Kriegsschiff bei der geplanten Durchquerung des S&uuml;dchinesischen Meeres &ldquo;brav auf internationalen Handelsrouten&rdquo; bewege, hei&szlig;t es bei der Friedrich-Naumann-Stiftung (FDP); die Fregatte solle zumindest in die Zw&ouml;lf-Meilen-Zone um von China beanspruchte Inseln eindringen oder die Taiwanstra&szlig;e passieren. Beides w&uuml;rde die Spannungen mit Beijing deutlich erh&ouml;hen. Die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) warnt zudem vor einer &ldquo;&Uuml;berdehnung&rdquo; der deutschen Marine und schl&auml;gt die Gr&uuml;ndung eines Indo-Pazifik-Einsatzverbandes vor &ndash; mit Frankreich, Gro&szlig;britannien und Staaten der Asien-Pazifik-Region. Wie die SWP berichtet, sind dar&uuml;ber hinaus ab 2022 &ldquo;Langstreckenverlegungen&rdquo; deutscher Kampfjets nach Australien geplant, um die &ldquo;Bereitschaft&rdquo; zu demonstrieren, &ldquo;schlagkr&auml;ftige Mittel der Luftwaffe einzusetzen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8599\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Neue Tanker f&uuml;r die Bundesmarine sprengen den Kostenrahmen<\/strong><br>\nDas Verteidigungsministerium will den Kauf vor der Bundestagswahl durchdr&uuml;cken. Der Zeitdruck treibt nicht nur den Preis, sondern schm&auml;lert auch die Leistung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/app.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/werften-neue-tanker-fuer-die-bundesmarine-sprengen-den-kostenrahmen\/27191094.html?ticket=ST-6494154-mFslFPhoMawZkKFt7s7Q-ap3\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kroatien: Neue Linkspartei gewinnt Wahlen in Zagreb<\/strong><br>\nDie links-gr&uuml;ne Plattform Zagreb je Na&scaron; hat die Gemeinderatswahlen in Zagreb haushoch gewonnen. Die neue Partei feiert damit einen historischen Erfolg und wird voraussichtlich in Zukunft den B&uuml;rgermeister von Zagreb stellen. Wer ist Zagreb je Na&scaron;, wof&uuml;r stehen sie und wie geht es jetzt weiter? Eine Einsch&auml;tzung von Paul Stubbs.<br>\nMontag Fr&uuml;h, am Tag nach der Wahl vom 16. Mai 2021, sind die Ergebnisse da &ndash; und sie sind so gut, wie die Umfragen vermuten lie&szlig;en. Der B&uuml;rgermeisterkandidat von Zagreb je Na&scaron; (Zagreb geh&ouml;rt uns &ndash; ZjN), Tomislav Toma&scaron;evi&#263;, gewann in der ersten Runde 45 Prozent der Stimmen. Er tritt in zwei Wochen zur Stichwahl gegen den Kandidaten der rechten Heimatbewegung an und wird allen Umfragen zufolge deutlich gewinnen. Voraussichtlich wird ZjN in Zukunft mit Unterst&uuml;tzung der Sozialdemokratischen Partei (SDP) regieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mosaik-blog.at\/zagreb-je-nas-wahlen-kroatien-linkspartei\/\">mosaik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Schweigegeld statt Entsch&auml;digung<\/strong><br>\nDie legitimen Vertreter der Herero und der Nama erheben scharfen Protest gegen eine angebliche &ldquo;Vers&ouml;hnungsvereinbarung&rdquo; zwischen Berlin und Windhoek zum Genozid an ihren Vorfahren. Die Vereinbarung sieht laut Berichten vor, dass die Bundesrepublik erstmals den Genozid als solchen anerkennt &ndash; allerdings lediglich &ldquo;historisch-politisch&rdquo; unter explizitem Ausschluss rechtlicher Folgen. Die irritierende Unterscheidung f&uuml;hrt dazu, dass die Bundesrepublik gesichtswahrend Entsch&auml;digungen verweigern kann. Berlin stellt Namibia lediglich etwas umfangreichere Entwicklungshilfegelder in Aussicht, sollte Windhoek zustimmen und damit den Entsch&auml;digungsforderungen ein Ende setzen. Herero sowie Nama sind nicht bereit, den Deal, der noch der offiziellen Zustimmung unter anderem des namibischen Pr&auml;sidenten bedarf, umstandslos hinzunehmen. Es handle sich um &ldquo;einen PR-Coup Deutschlands und einen Akt des Verrats der namibischen Regierung&rdquo;, erkl&auml;ren die Herero und die Nama, die ausdr&uuml;cklich die Vereinten Nationen auffordern, den deutschen &ldquo;Trick&rdquo; zur&uuml;ckzuweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8600\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<p><strong>dazu: Kolonialverbrechen an Namas und Hereros &ndash; Deutschland und Namibia einigen sich<\/strong><br>\nMeinungsverschiedenheiten &uuml;ber ein deutsches Entsch&auml;digungsangebot sowie die Corona-Pandemie hatten die Gespr&auml;che zuletzt ins Stocken gebracht. Jetzt scheinen sich Deutschland und Namibia geeinigt zu haben, wie deutsche Verbrechen aus der Kolonialzeit aufgearbeitet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article231172853\/Kolonialverbrechen-Deutschland-und-Namibia-einigen-sich.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die gr&uuml;ne Offensive ist da &ndash; fehlt die rote!<\/strong><br>\nDass das Nein zum &bdquo;Weiter so&ldquo; nur dann &uuml;berzeugen kann, wenn die Konturen eines sozialvertr&auml;glichen Umbaus erkennbar werden, d&uuml;rfte den Gr&uuml;nen ebenso klar sein wie der SPD und der Linkspartei. Aber sind sie wirklich f&uuml;r den Moment ger&uuml;stet, in dem das marktliberale Lager so richtig in die Offensive geht, wom&ouml;glich in verr&auml;terischer Einstimmigkeit mit einem &ouml;kologisch kurzsichtigen Dogmatismus bei Teilen der Linken?<br>\nDieser Moment zeichnet sich ja l&auml;ngst ab. Die Texte &uuml;ber Klimaschutz als Hobby einer &bdquo;Lifestyle-Linken&ldquo;, die sich h&ouml;here Strom- oder Spritpreise locker leisten kann und vom Abbau der Industriearbeitspl&auml;tze in ihrem Altbau-Homeoffice unber&uuml;hrt bleibt, werden immer weiter fortgeschrieben. Ein informelles B&uuml;ndnis aus Kapital und Klassenkampf-Dogmatismus droht den Klimaschutz ausgerechnet daran scheitern zu lassen, dass es sich der sozialen Frage bedient.<br>\nDagegen gibt es zwei m&ouml;gliche Vorgehensweisen. Die eine besteht darin, die sozialen Folgen des Umbaus, die es ja ohne Zweifel tats&auml;chlich gibt, zu verschweigen oder zumindest mit nebul&ouml;ser Rhetorik zu kaschieren. Das ist die Richtung, in die die Gr&uuml;nen in ihrem Bed&uuml;rfnis nach allgemeiner B&uuml;ndnisf&auml;higkeit abzudriften drohen. Die zweite Vorgehensweise w&auml;re zwar nicht risikofrei, aber am Ende vielleicht erfolgversprechender: die Offensive.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/die-gruene-offensive-ist-da-fehlt-die-rote\">Stephan Hebel im Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Populistisches Wahlprogramm?<\/strong><br>\nVon wegen Kampfansage: FDP will ARD und ZDF weniger beschneiden als fr&uuml;her<br>\nDa ist er wieder, der medienpolitische Weltuntergang f&uuml;r den &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk. &bdquo;Liberale sagen ARD und ZDF den Kampf an&ldquo;, melden Zeitungen der Funke-Mediengruppe wie das &bdquo;Hamburger Abendblatt&ldquo; und die WAZ in ihren gedruckten Ausgaben. Der Deutsche Journalistenverband (DJV) jault: &bdquo;FDP-Beschluss ist populistisch&ldquo;.<br>\nUnd auch der bisherige ARD-Chefredakteur Rainald Becker, der &ndash; ausgerechnet &ndash; nun Koordinator seines Senderverbundes f&uuml;r die Bundestagswahl ist, schl&auml;gt Alarm und dr&uuml;ckt den Liberalen einen Stempel auf: Ist diese Aufregung gerechtfertigt? [&hellip;]<br>\nZur vergangenen Bundestagswahl 2017 hatten die Liberalen noch gefordert, der Rundfunkbeitrag m&uuml;sse &bdquo;mittelfristig auch auf die H&auml;lfte gesenkt werden&ldquo;. Die Nachricht k&ouml;nnte also ebenso gut lauten: Die FDP will keinen Kahlschlag bei ARD und ZDF mehr. Ob die &bdquo;Populisten&ldquo;-Keule da gerechtfertigt ist, scheint angesichts dieser Entwicklung fraglich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/uebermedien.de\/59770\/von-wegen-kampfansage-fdp-will-ard-und-zdf-weniger-beschneiden-als-frueher\/\">&Uuml;bermedien<\/a>\n<p><strong>dazu auch: FDP-Parteitag: ver.di kritisiert Angriff auf &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk<\/strong><br>\nDie Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kritisiert den Beschluss des FDP-Parteitages zum Bundestagswahlprogramm, in dem Vorhaben zur Beschneidung des Programmauftrages und damit eine Reduzierung der Rundfunkabgabe gefordert werden. Die Gewerkschaft bef&uuml;rchtet, die FDP w&uuml;rde bei einer Regierungsbeteiligung in den grundgesetzlich gesch&uuml;tzten freien Rundfunk eingreifen. Solch ein Vorgehen w&auml;re verfassungsrechtlich nicht zul&auml;ssig, denn es stellte einen staatlichen Eingriff in die Programmvielfalt und Rundfunkfinanzierung dar, erkl&auml;rte Christoph Schmitz, Mitglied des ver.di Bundesvorstandes.<br>\n&bdquo;Auch wenn die FDP vorgeblich das Gegenteil behauptet: Mit ihrem Angriff auf den &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk will die FDP damit die Medienvielfalt einschr&auml;nken. Sich als Bundespartei in den Rundfunkbeitrag und den Inhalt des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks einzumischen, widerspricht eindeutig dem Verfassungsrecht zum Rundfunk. ver.di wird das Grundrecht auf einen staatsfreien Rundfunk verteidigen,&ldquo; sagte Schmitz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.verdi.de\/presse\/pressemitteilungen\/++co++42391848-b6ee-11eb-82b2-001a4a16012a\">ver.di<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Letzte: Pr&auml;mie oder Pr&uuml;gel?<\/strong><br>\nStatt &uuml;ber Menschen zu debattieren, die sich &raquo;zu fr&uuml;h&laquo; impfen lassen, sollten wir lieber &uuml;ber die reden, die es gar nicht tun wollen. Das ist ihr gutes Recht. Aber nat&uuml;rlich werden sie dadurch soziale Nachteile haben.<br>\nGeht es in Deutschland also nur auf die harte Tour? Christian Drosten etwa will den Virus selbst machen lassen: In einer &uuml;berraschend wenig beachteten Folge seines Podcasts erkl&auml;rte er j&uuml;ngst, dass &raquo;diejenigen, die sich aktiv gegen die Impfung entscheiden, wissen m&uuml;ssen, dass sie sich damit auch aktiv f&uuml;r die nat&uuml;rliche Infektion entscheiden&laquo;. Er sage das &raquo;ohne jede Wertung&laquo;, schob Drosten nach. Im Klartext: Wer zu sp&auml;t impft, den bestraft das Leben mit einer wom&ouml;glich lebensgef&auml;hrlichen Infektion. Auch eine Art von Dialektik.<br>\nNein, ich denke, wir m&uuml;ssen auf die sozialen Nachteile f&uuml;r freiwillig Ungeimpfte zur&uuml;ckkommen, die ich an dieser Stelle bereits Anfang Dezember in Aussicht gestellt habe. Das hat damals einen mittleren Emp&ouml;rungssturm in den sozialen Medien ausgel&ouml;st, aber auf diese Nachteile l&auml;uft es nun geradewegs zu, und ja, der pragmatische Liberal-Konservative beh&auml;lt ganz gern auch einmal Recht und f&uuml;hlt sich gut dabei. Denn es bleibt wahr: Wer sich die Freiheit nimmt, eine Impfung abzulehnen, der sollte die Gr&ouml;&szlig;e haben, anderen die Freiheit zu gew&auml;hren, nur Geimpfte in sein Restaurant, sein Kino oder seinen Laden zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/corona-impfung-praemie-oder-pruegel-kolumne-a-f5df56ce-0505-4d5f-8876-f9d40897f0f6\">Nikolaus Blome auf DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Um bei Bild und dem Springer-Konzern eine exponierte Position einzunehmen, bedurfte es vermutlich schon immer der entsprechenden Hybris und der entsprechenden Portion Menschenverachtung, wie auch die Vorkommnisse, um den nun wieder als Chefredakteur eingesetzten Julian Reichelt, dem Machtmissbrauch, N&ouml;tigung und Mobbing vorgeworfen wurden, zeigen. Als ehemaliger stellvertretender Chefredakteur der Bild steckt das Blome wohl ebenso in den Knochen, was sich auch an seinen Kommentaren ablesen l&auml;sst. Blome antizipiert aber eigentlich nur, was f&uuml;r die politische Elite in Deutschland l&auml;ngst gesetzt ist, das Grundgesetz ist nicht mehr das Papier wert auf dem es steht, da die universelle und unver&auml;u&szlig;erliche G&uuml;ltigkeit der Grundrechte, nach dem Beschluss der Bundesregierung Geimpften die Grundrechte &ldquo;zur&uuml;ckzugeben&rdquo;, nicht mehr gegeben ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Was Blome aber nicht erw&auml;hnt, um eine dauerhafte Ausgrenzung und Diskriminierung aufrechterhalten zu k&ouml;nnen, muss der Gesundheitsstatus jeden B&uuml;rgers in Zukunft bei jeder entsprechenden Aktivit&auml;t abgefragt werden. Dazu bedarf es eines digitalen &Uuml;berwachungs- und Kontrollsystems, dessen Aufbau Blome offensichtlich aber f&uuml;r unbedenklich h&auml;lt und deswegen nicht einmal erw&auml;hnt. Klar, man hat ja auch nichts zu verbergen. Vor dem Hintergrund der Ank&uuml;ndigung, dass der Impfschutz best&auml;ndig, faktisch jedes Jahr, erneuert werden muss, ergeben sich dann monstr&ouml;se M&ouml;glichkeiten der Kontrolle. Sollte ein B&uuml;rger der Aufforderung der Nachimpfung nicht nachkommen, wird einfach sein digitaler Impfnachweis gesperrt und schon ist er B&uuml;rger zweiter Klasse. Was nat&uuml;rlich dann auch bei anderen &ldquo;Vergehen&rdquo; immer m&ouml;glich ist.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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