{"id":7256,"date":"2010-11-04T08:58:16","date_gmt":"2010-11-04T07:58:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7256"},"modified":"2010-11-08T08:33:23","modified_gmt":"2010-11-08T07:33:23","slug":"hinweise-des-tages-1262","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7256","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Manager kritisieren Banken und Politik; Renditej&auml;ger treiben Landwirte vom Acker; Belastungen in der Pflege; Tellerw&auml;scher wird nicht Million&auml;r; flexiblere und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle; junge Frauen am Arbeitsmarkt; Eon t&auml;uscht; Gesetze im Schnellverfahren; was Libert&auml;re nicht erkennen; dubiose Schweizer Bankgesch&auml;fte; Integrationsdebatte; Linke will Motor f&uuml;r den Politikwechsel werden; sich selbst adelnder Adel; SZ wirbt f&uuml;r Junge Freiheit; Bertelsmann und die Stiftungen in der Hochschulpolitik; Professoren-Protest gegen 10 Jahre &ldquo;Bologna-Prozess&rdquo;; Amerika ist undankbar; nur Schreih&auml;lse werden noch geh&ouml;rt; Ende der Festfreuden f&uuml;r Berlusconi; franz&ouml;sischer Geheimdienst betreut Journalisten; Ungarn schleift die Demokratie. (KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert: <\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Banken und Politik haben laut Umfrage nicht aus Finanzkrise gelernt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Wie nach der Finanzkrise Renditej&auml;ger jetzt Landwirte von ihren &Auml;ckern vertreiben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Im Teufelskreis der Belastung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Tellerw&auml;scher wird nicht Million&auml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Flexiblere und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Junge Frauen am Arbeitsmarkt: Gut qualifiziert, oft aber schlecht bezahlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Sonnenschutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Lukratives Tauschman&ouml;ver<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Schnell verfahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Kognitive Dissonanzen eines Libert&auml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Dubiose Schweizer Bankgesch&auml;fte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Offener Brief zur Einwanderungsdebatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Mord an einem jungen Iraker in Leipzig: Macht der Gew&ouml;hnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Integrationsgipfel: Anschwellende Verbalattacken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">DGB: Bildungswesen darf keine Integrationsbremse sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Gesine L&ouml;tzsch, Klaus Ernst, Gregor Gysi: Zum Motor f&uuml;r den Politikwechsel werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Sich selbst adelnder Adel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">S&uuml;ddeutsche Zeitung wirbt f&uuml;r Junge Freiheit &ndash; Kritischer Leserbrief wurde nicht abgedruckt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Clemens Knobloch: Vom Lockruf zum Goldrausch: Bertelsmann und die Stiftungen in der Hochschulpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Thomas Barth: Professoren-Protest gegen 10 Jahre &ldquo;Bologna-Prozess&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Amerika, wie bist du undankbar!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Amerikas Fernsehjournalismus &ndash; Nur Schreih&auml;lse werden noch geh&ouml;rt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">Ende der Festfreuden f&uuml;r Berlusconi<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h24\">Frankreich: Geheimdienst betreut angeblich Journalisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h25\">K&ouml;nig Orb&aacute;n schleift die Demokratie<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=7256&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Banken und Politik haben laut Umfrage nicht aus Finanzkrise gelernt<\/strong><br>\nWild spekulierende Geldh&auml;user haben die Welt ersch&uuml;ttert. Zwei Jahre nach der Lehman-Pleite sind laut einer Umfrage die Ursachen des Desasters noch immer nicht aufgearbeitet. Das Fundament f&uuml;r eine neue Krise ist gelegt.<br>\nDas glaubt laut einer Umfrage der Personalberatung LAB &amp; Company unter 418 deutschen Managern die Mehrzahl der befragten F&uuml;hrungskr&auml;fte. 80 Prozent gaben an, die Finanzwirtschaft habe rund zwei Jahre nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers die Ursachen der Finanzkrise noch immer nicht erkannt und keine wesentlichen Schritte eingeleitet, um eine Wiederholung zu vermeiden. Das gleiche unterstellen 70 Prozent der Befragten aller Branchen den deutschen Politikern. &ldquo;Die Banken haben lediglich die Branche gewechselt. Statt Immobilienblasen haben wir jetzt Rohstoff- und Nahrungsmittelblasen&rdquo;, sagte einer der Umfrageteilnehmer.<br>\nZiel der Politik m&uuml;sse sein, die Finanzwirtschaft als Dienstleister der Realwirtschaft<br>\nzu positionieren. Das erfordere jedoch, die Mechanismen der Branche zu durchschauen.<br>\nDaran fehle es aber der Politik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:kritik-deutscher-manager-banken-und-politik-haben-laut-umfrage-nicht-aus-finanzkrise-gelernt\/50190138.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist interessant, dass selbst die Manager aus der &bdquo;Realwirtschaft&ldquo; Kritik an den Bankern &uuml;ben. Im Gegensatz zu den Managern meinen wir jedoch nicht, dass die Politik die Mechanismen der Finanzbranche nicht durchschaue, wir sind der Meinung, dass die Politik mit den Bankern kollaboriert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wie nach der Finanzkrise Renditej&auml;ger jetzt Landwirte von ihren &Auml;ckern vertreiben<\/strong><br>\nRenditej&auml;ger haben ein neues Spekulationsobjekt entdeckt: Ackerb&ouml;den. Sogar der Bund macht mit beim neuen Investoren-Megatrend, verkauft gro&szlig;e Fl&auml;chen an Meistbietende. Die Folge: rasant steigende Preise. Immer weniger Bauern k&ouml;nnen ihr Land halten und Lebensmittel anbauen &ndash; immer mehr Obst und Gem&uuml;se m&uuml;ssen importiert werden.&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\/beitrag_dyn~uid,ksm569n4f8rrqrzu~cm.asp\">Das Erste plusminus <\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Im Teufelskreis der Belastung<\/strong><br>\nEs ist merkw&uuml;rdig: Einerseits suchen Pflegedienste und -heime h&auml;nderingend examinierte Fachkr&auml;fte. Andererseits aber steigt die Zahl der arbeitslos gemeldeten AltenpflegerInnen. &ldquo;Die Leute bleiben oft nicht lange im Beruf&rdquo;, erkl&auml;rt Johanna Kn&uuml;ppel, Sprecherin des Deutschen Berufsverbands f&uuml;r Pflegeberufe (DBfK). Die k&ouml;rperlichen und nervlichen Belastungen, die Schichtdienste schlagen auf die Gesundheit &ndash; und wer krankheitsbedingt ausscheidet, landet erst mal in der Arbeitslosenstatistik. Wegen der schlechten Arbeitsbedingungen in der Pflege schl&auml;gt der Verband jetzt Alarm. Am Montag startete er seine Aktion: &ldquo;Gelbe Karte an die Bundeskanzlerin&rdquo;, in deren Rahmen Pflegekr&auml;fte gelbe Karten an das Bundeskanzleramt schicken k&ouml;nnen, auf denen sie gegen die hohe Belastung protestieren (www.dbfk.de). Verbandsgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Franz Wagner erkl&auml;rte, das Hauptproblem der Besch&auml;ftigten sei &ldquo;zu viel Arbeit f&uuml;r zu wenig K&ouml;pfe&rdquo;. Dies wiege sogar noch schwerer als die Frage einer angemessenen Bezahlung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2010%2F11%2F02%2Fa0038&amp;cHash=b409605708\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Tellerw&auml;scher wird nicht Million&auml;r<\/strong><br>\nDie meisten Deutschen glauben an den Aufstieg: In Umfragen geben 70 bis 80 Prozent der Bundesb&uuml;rger an, dass Deutschland eine &ldquo;offene Gesellschaft&rdquo; sei, in der die Karriere nicht mehr vom Elternhaus abh&auml;nge, sondern von den eigenen F&auml;higkeiten und dem erreichten Bildungsabschluss.<br>\nDoch tats&auml;chlich findet echter Aufstieg eher selten statt. Es bleibt ein M&auml;rchen, dass aus einem Tellerw&auml;scher ein Million&auml;r wird: Weniger als ein Prozent der Kinder aus ungelernten Arbeiterhaushalten schaffen es, selbst zum leitenden Angestellten aufzusteigen. Dagegen werden zwei Drittel der Kinder aus einer leitenden Angestelltenfamilie selbst leitende oder hochqualifizierte Angestellte. Im europ&auml;ischen Vergleich zeigt sich dabei, dass der Aufstieg &uuml;berall einfacher ist als in Deutschland: In Schweden etwa ist der Einfluss des Elternhauses um rund 30 Prozent schw&auml;cher ausgepr&auml;gt. Selbst im klassenbewussten Gro&szlig;britannien ist die Herkunft um 15 Prozent weniger wichtig als in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2010%2F11%2F01%2Fa0058&amp;cHash=6b381bb091\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Flexiblere und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle<\/strong><br>\nDer Bedarf nach einer familienbewussten Arbeitszeitgestaltung ist bei M&uuml;ttern und V&auml;tern gleicherma&szlig;en gro&szlig;. 96 Prozent der Eltern w&uuml;nschen sich flexiblere Arbeitszeiten und f&uuml;r 90 Prozent der Eltern ist Familienfreundlichkeit bei der Arbeitgeberwahl mindestens genauso wichtig wie das Gehalt. Mehr als drei Viertel der jungen Besch&auml;ftigten w&uuml;rden f&uuml;r mehr Familienfreundlichkeit sogar den Arbeitgeber wechseln. Auch Besch&auml;ftigte, die sich um pflegebed&uuml;rftige Angeh&ouml;rige k&uuml;mmern, sind auf flexible Arbeitszeitmodelle angewiesen.<br>\nNur etwa ein Drittel aller Eltern sind gegenw&auml;rtig mit ihren Arbeitszeiten zufrieden. Vor allem L&ouml;sungen jenseits klassischer Halbtagsjobs sind gefragt. Viele V&auml;ter w&uuml;rden gern einige Stunden weniger arbeiten, M&uuml;tter mir geringer Teilzeit w&uuml;rden gerne aufstocken.<br>\nDer aktuelle Monitor Familienleben, den das Institut f&uuml;r Demoskopie im Auftrag des Bundesfamilienministeriums erarbeitet hat, liefert genaue Erkenntnisse &uuml;ber Arbeitszeitw&uuml;nsche und -realit&auml;ten in Deutschland: 60 Prozent der V&auml;ter und 41 Prozent der M&uuml;tter w&uuml;rden gerne etwas weniger Stunden in der Woche arbeiten, um Zeit f&uuml;r Familie zu gewinnen. 36 bis 40 Wochenstunden sehen 53 Prozent der berufst&auml;tigen V&auml;ter mit Kindern unter 18 Jahren als ideal an, 30 bis 35 Wochenstunden sind f&uuml;r 19 Prozent w&uuml;nschenswert. Die Realit&auml;t sieht derzeit noch anders aus: Ein Drittel arbeiten 41 bis unter 50 Stunden, ein Viertel sogar 50 Wochenstunden und mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bmfsfj.de\/mag\/root,did=163694.html?referrerDocId=163738\">BMFSFJ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Man fragt sich, wie diese Ergebnisse des Allensbach-Instituts, wonach eine gro&szlig;e Mehrheit der M&auml;nner gerne weniger Stunden arbeiten w&uuml;rden, zusammenpasst mit den Befunden des <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Navigation\/Publikationen\/STATmagazin\/2010\/Arbeitsmarkt2010__06,templateId=renderPrint.psml__nnn=true\">Statistischen Bundesamtes<\/a>, wonach rund 9 Millionen Menschen sich mehr Arbeit w&uuml;nschen, um besser &uuml;ber die Runden zu kommen. Ich habe zwei Erkl&auml;rungen:<\/em> <\/p>\n<ol>\n<li><em>Wenn es um die Familie geht, w&uuml;rden die Arbeitnehmer gerne weniger arbeiten.<br>\nWenn es um das Einkommen geht, w&uuml;rden sie gerne mehr arbeiten<\/em><\/li>\n<li><em>Der Wunsch nach flexibleren und k&uuml;rzeren Einkommen scheint eine Frage des Einkommens zu sein. V&auml;ter und M&uuml;tter, denen es besser geht, w&uuml;rden gerne weniger arbeiten. Wem es schlechter geht, der sieht sich gezwungen, mehr zu arbeiten.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Junge Frauen am Arbeitsmarkt: Gut qualifiziert, oft aber schlecht bezahlt<\/strong><br>\nJunge Frauen sind zunehmend berufsorientiert. 71 Prozent der unter 30j&auml;hrigen Frauen ist beruflicher Erfolg wichtig. Inzwischen unterscheiden sich junge Frauen in der Orientierung<br>\nauf Beruf und Arbeitswelt kaum noch von den jungen M&auml;nnern, bei denen 76 Prozent Erfolg im Beruf f&uuml;r wichtig erachten1. Doch viele junge Frauen haben von der Entwicklung am deutschen Arbeitsmarkt in den letzten Jahren nur bedingt profitiert.<br>\nZwar ist ihre Arbeitslosigkeit gesunken, die Qualit&auml;t der Jobs l&auml;sst jedoch zu w&uuml;nschen &uuml;brig. Unsichere Besch&auml;ftigung und Niedrigl&ouml;hne sind f&uuml;r viele der Preis f&uuml;r eine h&ouml;here Arbeitsmarktbeteiligung.<br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/101105_DGB-Studie-Junge-Frauen-am-Arbeitsmarkt.pdf\">DGB arbeitsmarktaktuell [PDF &ndash; 135 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sonnenschutz<\/strong><br>\nDie F&ouml;rderung der Erneuerbaren Energien schafft einen gigantischen Markt, der die deutschen Stromverbraucher allein durch Solaranlagen dutzende Milliarden kostet. Ein ohnehin fragw&uuml;rdiger Weg angesichts des niedrigen Beitrags zur Stromerzeugung und der Probleme bei der Netzintegration des Solarstroms. Die deutsche F&ouml;rderung ist aber sogar doppelt absurd, weil sie nicht verhindert, dass die Technologie, die Jobs und die Zukunftschancen auch in dem Land verbleiben, das die Rechnung bezahlt. Chinesische Firmen, die vieles richtig gemacht haben, aber auch mit g&uuml;nstigen Grundst&uuml;cken, billigen Arbeitskr&auml;ften und vor allem riesigen Krediten gep&auml;ppelt werden, rollen den hiesigen Markt derzeit bei der Produktion von Zellen und Modulen auf. Die kanadische Provinz Ontario hat vorgemacht, was dagegen zu tun ist: Dort m&uuml;ssen die Hersteller von Solaranlagen mindesten die H&auml;lfte der Wertsch&ouml;pfung vor Ort erbringen, sonst kommen sie beim Bau staatlich gef&ouml;rderter Anlagen nicht zum Zuge. Die Folge: Viele neue Jobs und Investitionen in Forschungszentren, auch asiatische Hersteller pumpen Geld nach Ontario.<br>\nWer Subventionen aus eigener Tasche zahlt, der hat eben auch das Recht, sich zu vergewissern, dass das Geld im Land bleibt, zumindest in gro&szlig;en Teilen. Klar, lieber w&auml;re es uns allen gewesen, die deutsche Solarindustrie w&auml;re so stark, dass Schutzma&szlig;nahmen nicht n&ouml;tig sind. Da sich die Chinesen aber schon allein durch den unterbewerteten Yuan einen Vorteil verschaffen, sollte die deutsche Politik den anderswo l&auml;ngst erfolgreichen &Ouml;ko-Protektionismus endlich in Erw&auml;gung ziehen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/sonnenschutz\/-\/1472780\/4798620\/-\/index.html\">FR<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/energie\/chinas-schatten-auf-der-solarbranche\/-\/1473634\/4798614\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Lukratives Tauschman&ouml;ver<\/strong><br>\nDer Energieriese RWE spart durch den Tausch ungew&ouml;hnlich vieler Brennelemente im Atomkraftwerk Biblis B Steuerzahlungen in dreistelliger Millionenh&ouml;he. Die Opposition tobt und spricht von Trickserei und Gier.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/lukratives-tauschmanoever\/-\/1472596\/4798288\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Schnell verfahren<\/strong><br>\nSchwarz-Gelb peitscht Gesetze durch den Bundestag &ndash; selbst eigene Abgeordnete sind irritiert. Jedes Gesetz, das im Januar im Gesetzblatt stehen soll, muss wegen der Bundesratsbefassung bis Ende kommender Woche vom Bundestag verabschiedet sein. Weshalb vergangene und kommende Woche nicht weniger als sechs zum Teil sehr umfangreiche Gesetze und der Bundeshaushalt im Parlament verabschiedet werden mussten und m&uuml;ssen. Allein der Haushaltsausschuss hatte &uuml;ber 49 kurzfristige &Auml;nderungsw&uuml;nsche &ndash; zumeist aus der Koalition &ndash; zu befinden. Manche Abgeordnete der Regierungsfraktionen geben mittlerweile unumwunden zu, dass sie &ndash; die eigentlich Verantwortlichen f&uuml;r ordentliche Gesetze &ndash; zum Teil so &uuml;berfordert seien, dass sie zweifeln, ob sie wissen, welche Folgen manches Gesetzt hat, dem sie zustimmen.<br>\nZum Beispiel beim Haushaltsbegleitgesetz, besser bekannt auch als Sparpaket der Koalition: Vergangenen Donnerstag wurde darin mit den Stimmen der Koalition eine Steuererh&ouml;hung beschlossen. Und zwar nicht nur weitestgehend unbemerkt von der &Ouml;ffentlichkeit. Irgendwann zwischen Montagabend 18.56 Uhr und Dienstagmittag, 12.57 Uhr hat die Koalition die &Ouml;kosteuerm&auml;&szlig;igung f&uuml;r die Fernw&auml;rme in Deutschland urpl&ouml;tzlich gestrichen. Zeit, den heiklen Punkt zu debattieren oder gar sich &uuml;ber die Folgen zu erkundigen, blieb weder der Opposition noch der Koalition. Weil die Mitglieder des Haushaltsausschusses an diesem Dienstagabend parallel noch drei weitere Gesetze federf&uuml;hrend oder beratend zu entscheiden hatten, damit das Parlament am Donnerstag dar&uuml;ber abschlie&szlig;end abstimmen konnte. Die Fernw&auml;rme geriet ganz einfach zur Nebensache.Und erst jetzt, knapp eine Woche sp&auml;ter, wird manchem Abgeordneten klar, welche Folgen das Streichen der Fernw&auml;rmef&ouml;rderung hat. Wenn die Erzeugung der Fernw&auml;rme teurer wird, dann, prophezeit der Verband kommunaler Unternehmen, wird auch die Fernw&auml;rme teurer. Allein in Berlin w&uuml;rde das mehr als 620000 Kunden treffen. Einer aus der FDP-Spitze sagt nun etwas kleinlaut: &bdquo;Hoffentlich stimmt der Bundesrat nicht zu.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/schnell-verfahren\/1972772.html;jsessionid=0FC695B7330C0ABC54E3081A3D0FB605\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kognitive Dissonanzen eines Libert&auml;ren<\/strong><br>\nEine Entgegnung von Jens Berger auf &ldquo;Ein seltsames Recht, auf Kosten anderer zu leben!&rdquo; von Prof. Gerd Habermann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/4424\/kognitive-dissonanzen-eines-libertaren#comments\">Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Dubiose Schweizer Bankgesch&auml;fte<\/strong><br>\nAuch k&uuml;nftig ist in Deutschland nicht damit zu rechnen, dass Bankmanager und Steuerhinterzieher sich wie in den USA &ouml;ffentlich rechtfertigen m&uuml;ssen. Vergangene Woche unterzeichneten Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble und sein Schweizer Amtskollege Hans-Rudolf Merz, der Ende Oktober aus dem Amt schied, eine Erkl&auml;rung zur Aufnahme von Steuerverhandlungen. In der Vergangenheit waren tausende von Steuerbetr&uuml;gern aufgeflogen, weil Insider Kontodaten an deutsche Beh&ouml;rden verkauft hatten. Die Schweiz will in den Verhandlungen durchsetzen, dass k&uuml;nftig ein solcher Datenankauf und damit die Aufkl&auml;rung dieser Steuerstraftaten nicht mehr m&ouml;glich ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/frontal21.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/8\/0,1872,8125512,00.html\">Frontal21\/ZDF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Offener Brief zur Einwanderungsdebatte<\/strong><br>\nAuf eine Initiative von der T&uuml;rkischen Gemeinde Deutschlands (TDG) kritisieren 700 Deutscht&uuml;rken die aktuelle Integrationsdebatte.<br>\nEinen Tag vor dem vierten Integrationsgipfel der Bundesregierung haben 700 Deutscht&uuml;rken in einem offenen Brief an die Politik ihrer Best&uuml;rzung &uuml;ber die derzeitige Debatte &uuml;ber Einwanderung und Integration Ausdruck verliehen. &ldquo;Wir sind besorgt dar&uuml;ber, dass Thesen, die fr&uuml;her als ,Randerscheinungen&rsquo; abgetan wurden, nunmehr aus der Mitte der Gesellschaft kommen&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Brief, der am Dienstag unter anderem an Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Integrationsbeauftragte Maria B&ouml;hmer (beide CDU) verschickt wurde.<br>\nDie einseitige Diskussion, &ldquo;die nur vermeintliche oder tats&auml;chliche Defizite in den Vordergrund&rdquo; stelle und diesen &uuml;berwiegend mit Sanktionen begegne, sei kontraproduktiv, hei&szlig;t es weiter. &ldquo;Wir haben gro&szlig;e Sorge, dass die Weiterf&uuml;hrung der Diskussion in dieser Art und Weise zur Wiederholung der tragischen Ereignisse der Asyldiskussion der neunziger Jahre f&uuml;hren k&ouml;nnte.&rdquo; Damals kam es zu einer Reihe massiver rassistischer &Uuml;bergriffe, bei Brandanschl&auml;gen in M&ouml;lln kamen dabei drei, in Solingen f&uuml;nf Menschen ums Leben<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/offener-brief-zur-einwanderungsdebatte\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Mord an einem jungen Iraker in Leipzig: Macht der Gew&ouml;hnung<\/strong><br>\nEs ist bezeichnend, dass dieser Mord erst jetzt, nach einigen Tagen, &uuml;ber Leipzig hinaus Aufsehen erregt. Denn auch wenn die Wogen der Emp&ouml;rung &uuml;ber solche Taten alle paar Jahre hochschlagen: Deutschland hat sich an rechtsextreme Gewalt, die auf seinen Stra&szlig;en sporadische Todesopfer fordert, l&auml;ngst gew&ouml;hnt. Doch das politische Berlin besch&auml;ftigt sich mit anderen Fragen. Innenminister Thomas de Mazi&egrave;re macht sich gerade auf die Suche nach sogenannten Integrationsverweigerern. Und Familienministerin Kristina Schr&ouml;der m&ouml;chte den Linksextremismus auf eine Stufe mit rechter Gewalt setzen und prangert lieber eine omin&ouml;se &ldquo;Deutschenfeindlichkeit&rdquo; auf deutschen Schulh&ouml;fen an, als sich mit t&ouml;dlichem Rassismus zu besch&auml;ftigen.<br>\nKlar ist, dass sich rechtsextreme T&auml;ter durch die uns&auml;gliche Integrationsdebatte, die Thilo Sarrazin mit seinen rassistischen Thesen ausgel&ouml;st hat, in ihrem Tun best&auml;tigt sehen k&ouml;nnen. Doch dieser Zusammenhang, so offensichtlich er im Grunde ist, wird nur zu gern verdr&auml;ngt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2010%2F11%2F02%2Fa0096&amp;cHash=2a03fb125e\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Integrationsgipfel: Anschwellende Verbalattacken <\/strong><br>\nIntegrationspolitik lebt, vielleicht mehr als andere Felder der Politik, von Symbolen. W&auml;hrend aber gut gemeinte Gipfeltreffen mit Leerformeln wie der eingangs zitierten garniert werden, sind die Signale des Misstrauens gegen Migranten selten auf Politchinesisch formuliert: Da fehlt in keinem Bekenntnis zur Integration der erhobene Zeigefinger gegen die &bdquo;Unwilligen&ldquo;. Da werden die Anforderungen f&uuml;r Zuz&uuml;gler versch&auml;rft. Da spricht der Innenminister von zehn bis f&uuml;nfzehn Prozent Integrationsverweigerern &ndash; was immer er damit meint &ndash; und sucht dann nach Belegen. Und da l&auml;utet die Kanzlerin das Gipfeltreffen mit einem Interview ein, in dem sie ausgerechnet f&uuml;r das am meisten abgewirtschaftete konservative Mantra eine rettende Neuformulierung pr&auml;sentiert: Deutschland ist kein Einwanderungsland mehr, hei&szlig;t die neue Formel. Das sei es nur bis zum Anwerbestopp im Jahr 1973 gewesen. Wenn schon das Geld, das Integration eben auch kostet, so z&ouml;gernd gegeben oder gar gek&uuml;rzt wird: K&ouml;nnten nicht wenigstens die Verbalattacken aufh&ouml;ren? Dass Deutschland kein Einwanderungsland sein soll, obwohl ein F&uuml;nftel seiner Bewohner Migranten sind, ist als Tatsachenbehauptung l&auml;cherlich. Jenseits davon beleidigt der Satz alle Einwanderer und ihre Nachkommen. Man tut so, als gebe es sie nicht. Das ist respektlos. Und wenn Bildung denn der Schl&uuml;ssel zur Integration sein soll, dann ist Respekt sein Schl&uuml;sselloch. Sie sind schlie&szlig;lich &uuml;berall, die Ingenieure, &Auml;rzte, Abgeordneten, Professorinnen mit t&uuml;rkischen oder arabischen Namen, deren Karriere mit dem Satz eines Lehrers begann: &bdquo;Du wirst nicht mal die achte Klasse schaffen.&ldquo; Dass sie es trotzdem schafften, lag oft daran, dass andere an sie glaubten und sie ermutigten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/anschwellende-verbalattacken\/1973794.html;jsessionid=154C63FF26EEB98F6CBBD77982632F1A\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>DGB: Bildungswesen darf keine Integrationsbremse sein<\/strong><br>\nDGB-Vize Ingrid Sehrbrock kritisiert die Integrationsangebote im deutschen Bildungssystem als nicht ausreichend. So mangele es an Kinderkrippen, echten Ganztagsschulen und&nbsp; Integrationskursen, 500.000 MigrantInnen warteten auf Anerkennung ihre Abschl&uuml;sse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++48c7d6c6-e734-11df-7d3b-00188b4dc422%20\">DGB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Gesine L&ouml;tzsch, Klaus Ernst, Gregor Gysi: Zum Motor f&uuml;r den Politikwechsel werden<\/strong><br>\nZu den aktuellen Aufgaben der LINKEN und ihrer Bundestagsfraktion<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/dokumente.linksfraktion.de\/inhalt\/20101025-motor-fuer-politikwechsel.pdf\">Linksfraktion [PDF &ndash; 111 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/-die-spd-ist-arrogant-geworden-\/-\/1472596\/4718180\/-\/view\/asFirstTeaser\/-\/index.html\">FR<\/a>\n<p><strong>Dazu:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Stephan Hebel: Neue T&ouml;ne von links<\/strong><br>\nKlar und deutlich stellt das Papier fest, die Partei habe seit der Bundestagswahl &ldquo;an Zuspruch eingeb&uuml;&szlig;t&rdquo;. Und das wird nicht mehr &ndash; na ja, nicht ausschlie&szlig;lich &ndash; &ldquo;SPD, Gr&uuml;nen und Medien&rdquo; angelastet, sondern auch der eigenen &ldquo;Passivit&auml;t und Selbstbesch&auml;ftigung&rdquo;. Nicht, dass der Text Abstand n&auml;hme von den Grundpositionen der Partei zu aktuellen Fragen: Das dreifache Nein zu Hartz IV, Rente mit 67 und Kriegseins&auml;tzen stellt die Partei nicht zur Disposition, und das ist ihr gutes Recht. Besonders beachtlich allerdings finde ich, dass die Wiederholung allgemeiner politischer Aussagen ausdr&uuml;cklich als nicht mehr als ausreichend angesehen wird. Alternativvorschl&auml;ge, hei&szlig;t es, m&uuml;ssten &ldquo;dem jeweiligen Problem auch in den Augen der Menschen angemessen&rdquo; sein, und hinter &ldquo;Menschen&rdquo; steht ein un&uuml;bersehbares Ausrufezeichen. Immer wieder ist die Rede davon, die eigenen Forderungen &ldquo;anschaulich und allgemeinverst&auml;ndlich&rdquo; zu machen, zu &ldquo;pr&auml;zisieren&rdquo; und &ldquo;popularisieren&rdquo; und den &ldquo;konkreten Nutzen f&uuml;r die Menschen&rdquo; zu benennen. Nach Zufriedenheit mit dem eigenen Auftreten klingt das nicht.<br>\nIch w&uuml;rde diese Allgemeinpl&auml;tze trotzdem als unverbindliches Blabla verurteilen &ndash; wenn das Strategiepapier nicht selbst den Versuch machen w&uuml;rde, die Forderung, die es erhebt, auch einzul&ouml;sen. Im Lauf der sechs gut lesbaren Seiten werden die Parolen, ohne dass jemand sie zur&uuml;ckn&auml;hme, zu offen gestellten Grundsatzfragen. Fragen, die sich der Debatte mit potenziellen B&uuml;ndnispartnern &ndash; auch SPD und Gr&uuml;nen &ndash; ganz offensichtlich stellen m&ouml;chte. Die Konkurrenz, vorneweg SPD und Gr&uuml;ne, sollte sich das Strategiepapier genau anschauen, denn es ist ein Angebot nicht zuletzt an sie. Gehen sie darauf nicht ein, dann k&ouml;nnte ihnen 2013, wenn es f&uuml;r Rot-Gr&uuml;n nicht reicht, wieder der Vorwurf begegnen, eine linke Mehrheit durch Ignoranz oder Ausgrenzung unm&ouml;glich gemacht zu haben. Und diesmal h&auml;tte die Linke daf&uuml;r bessere Argumente denn je.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hebel.frblog.de\/neue-tone-von-links\/\">FR-Blog von Stephan Hebel<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Sich selbst adelnder Adel<\/strong><br>\nBraucht die Politik mehr Adel, fragt Alexander Joachim Graf von Sch&ouml;nburg-Glauchau in Deutschlands gr&ouml;&szlig;tem Revolver- und Blaubl&uuml;terblatt. Nat&uuml;rlich seien Adlige nicht von Natur aus die besseren Politiker, bes&auml;nftigt er. Aber&hellip; ! Nach der Beschwichtigung ein Aaaber mit langgezogenem A, eine Wende, damit eine Best&auml;tigung des Gegenteils &ndash; ein rhetorisches Stilmittel, das man ja hinl&auml;nglich kennt. Aaaber, meint Sch&ouml;nburg also, der Adel stehe f&uuml;r Tugenden &ndash; f&uuml;r Aufrichtigkeit, f&uuml;r Geradlinigkeit, f&uuml;r R&uuml;ckgrat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2010\/11\/sich-selbst-adelnder-adel.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>S&uuml;ddeutsche Zeitung wirbt f&uuml;r Junge Freiheit &ndash; Kritischer Leserbrief wurde nicht abgedruckt<\/strong><br>\nDie S&uuml;ddeutsche Zeitung hat gro&szlig;formatige Anzeigen der &ldquo;Jungen Freiheit&rdquo; ver&ouml;ffentlicht. Einen Leserbrief, der dies kritisiert, wollte das Blatt aber nicht drucken. Wir dokumentieren das Schreiben an die SZ, welche in ihrem Online-Shop &uuml;brigens auch Literatur aus rechtsextremen Verlagen vertreibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.keine-stimme-den-nazis.org\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=3263&amp;Itemid=34\">Keine Stimme den Nazis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Clemens Knobloch: Vom Lockruf zum Goldrausch: Bertelsmann und die Stiftungen in der Hochschulpolitik<\/strong><br>\nAus dem &bdquo;Lockruf der Stifter&ldquo; ist l&auml;ngst eine Art Goldrausch geworden. Wer jetzt noch keine Eliteuniversit&auml;t sein eigen nennt, der bekommt keine mehr. Die gro&szlig;en Stiftungen &uuml;berschlagen sich mit der &ouml;ffentlichen Pr&auml;sentation ihrer immer marktradikaleren Hochschulkonzepte. Was noch vor wenigen Jahren kein Satiriker vorzuschlagen gewagt h&auml;tte, wird heute bereits ernsthaft gefordert. Die Wissenschaft, so hei&szlig;t es regelm&auml;&szlig;ig in den einschl&auml;gigen Publikationen, steht am Anfang der Wertsch&ouml;pfungskette. Das hei&szlig;t im Klartext: Sie hat dort zu stehen, gleich ob sie &ouml;ffentlich oder privat finanziert ist. Sie soll Gewinn bringen und sonst gar nichts. Wenn im oben genannten PPP-Text des Stifterverbandes ein Schering-Professor kategorisch fordert:<br>\n&bdquo;Die mit &ouml;ffentlichen Mitteln erarbeiteten Ergebnisse m&uuml;ssen exklusiv der kooperierenden Firma angeboten werden&ldquo;, dann illustriert das immerhin die Mentalit&auml;t, mit der die Wirtschaft ihre &ouml;ffentlichenKooperationspartner traktiert.<br>\nJe marktn&auml;her, desto h&ouml;her die F&ouml;rderungspriorit&auml;t von Staat und DFG. F&uuml;r das Technologief&ouml;rderungsprogramm der Bundesregierung f&uuml;r 2007 (14,5 Milliarden &euro; Umfang) gilt, dass nur Projekte gef&ouml;rdert werden k&ouml;nnen, die unter industrieller F&uuml;hrung stehen. Das kommt einer direkten Auslieferung des &ouml;ffentlichen Forschungsetats an die Privatwirtschaft gleich und w&auml;re noch vor einigen Jahren undenkbar gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/praesidentenfindung.wachsender-widerstand.de\/BertelsmannHamburg.pdf\">Praesidentenfindung [PDF &ndash; 59 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein lesenswerter Beitrag.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Thomas Barth: Professoren-Protest gegen 10 Jahre &ldquo;Bologna-Prozess&rdquo;<\/strong><br>\nDie Bologna-Reformen werden hierzulande federf&uuml;hrend von Bildungsministern und Hochschulrektoren durchgesetzt. Die rektorale bzw. pr&auml;sidiale Machtposition im &ldquo;Unternehmen Universit&auml;t&rdquo; wurde dabei auf Kosten der akademischen Selbstverwaltung immer weiter ausgebaut. Die Hochschullehrer und selbst die bislang sehr unabh&auml;ngig &ndash; zuweilen auch selbstherrlich &ndash; &uuml;ber ihren Lehrstuhl verf&uuml;genden Professoren f&uuml;hlen sich zunehmend geg&auml;ngelt. J&uuml;ngst hat diese mehrheitlich eher konservative Zunft durch ihre Standesorganisation, den Deutschen Hochschulverband (DHV), sogar ein kritisches &ldquo;Bologna-Schwarzbuch&rdquo; vorgelegt, das nicht mit Selbstkritik an der eigenen Zunft spart:<br>\nDer Bologna-Prozess ist in einer Unzahl von kleinen Akten vorauseilenden Gehorsams von innen heraus realisiert worden. Die Professorenschaft hat sich aus den verschiedensten Gr&uuml;nden, aber immer ohne &auml;u&szlig;ere Not und inneren Zwang, fast durchg&auml;ngig zu Handlangern einer Entwicklung gemacht, die bei entschlossenem Handeln oder auch nur einfacher Verweigerung h&auml;tte aufgehalten werden k&ouml;nnen. Die Motive daf&uuml;r sind sicher vielf&auml;ltig, das Ergebnis ist eindeutig: ein Desaster.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/30\/30534\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Amerika, wie bist du undankbar!<\/strong><br>\nDiskurs besiegt Fakten &ndash; das ist die eigentliche Bilanz der bisherigen Amtszeit Obamas.<br>\nVon seinen 501 Wahlversprechen hat Obama 122 gehalten, die Realisierung 236 weiterer ist in Arbeit, bei 41 wurden Kompromisse erzielt. Aber er hat ein Kommunikationsproblem<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2010%2F11%2F02%2Fa0065&amp;cHash=44ea3f3e0b\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Amerikas Fernsehjournalismus &ndash; Nur Schreih&auml;lse werden noch geh&ouml;rt<\/strong><br>\nMeinung statt Analyse, Polemik statt Information: Der amerikanische Fernsehjournalismus ist in einer Krise. W&auml;hrend Fox News Erfolge feiert, sinken bei CNN die Einschaltquoten rapide&hellip;<br>\nFreilich war es Meinung, nicht Analyse und Perspektive, die Fox an der Konkurrenz vorbeiziehen und die amerikanische Fernsehnachrichtenlandschaft in den vergangenen Jahren in einen Marktplatz der Behauptungen umkrempeln lie&szlig;.<br>\nKlassischer Nachrichtenjournalismus scheint in den Vereinigten Staaten unter dem Eindruck der Meinungsschreih&auml;lse tats&auml;chlich irrelevant geworden zu sein, und mit dem Relevanzverlust kam f&uuml;r CNN der &bdquo;brain-drain&ldquo;, der Abgang renommierter, intellektuell ausgerichteter Journalisten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub510A2EDA82CA4A8482E6C38BC79C4911\/Doc~E7F28511D854A4DF195E03A3537BC8A2B~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/wissen.dradio.de\/us-wahlkampf-scharfmacher-am-mikrofon.36.de.html?dram:article_id=6304&amp;sid=\">Scharfmacher am Mikrophon<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=B8e39JkaorA\">Ein Beispiel: Glenn Beck auf Fox News<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.G.:<\/strong> Was in den USA im Fernseh- und Radiojournalismus (&ldquo;talk radio&rdquo;) vonstatten geht, ist unglaublich. Objektive Berichterstattung wird zunehmend durch sog. Meinungsberichterstattung abgel&ouml;st.<br>\n&nbsp;Der schlimmste und zugleich einer der erfolgreichsten unter diesen TV- und Radio-Moderatoren ist neben dem Radio-Einpeitscher Rush Limbaugh derzeit sicher Glenn Beck, der auf Fox News eine der meist gesehenen Sendungen des Senders moderiert. Das Format kombiniert Meinungsjournalismus mit dem&nbsp;Appeal der Personality-Shows und&nbsp;dem Duktus der Fernseh-Prediger.&nbsp;Beck predigt in endlosen Wiederholungsschleifen seine&nbsp;Lehre von den zerst&ouml;rerischen Kr&auml;ften des&nbsp;Wohlfahrtsstaates und der R&uuml;ckf&uuml;hrung der F&uuml;rsorge auf private Wohlt&auml;tigkeit.<br>\nEin Eindruck seiner&nbsp;Sendung vom 2.11.: Beck ruft die W&auml;hler wie ein Jahrmarktschreier dazu auf, noch schnell zur Wahl zu gehen; er macht Vorw&uuml;rfe an Menschen, die nicht w&auml;hlen gehen; er geht sp&auml;ter die USA Staat f&uuml;r Staat durch und sagt, wie sich die Arbeitslosigkeit seit der Wahl Obamas vergr&ouml;&szlig;ert hat&nbsp;oder die Zwangsversteigerungen zahlenm&auml;&szlig;ig in die H&ouml;he geschnellt sind; er ruft offen zur Wahl der republikanischen Kandidaten auf.&nbsp;Neben seinem Lieblingsthema des Minimalstaates agitiert er auch gegen liberale Einwanderungsgesetze.<br>\nWie geht Beck vor? Er macht sich zu einem Sprecher der tea-party-Bewegung. Dabei beruft er sich auf die allgemeine Politikerverdrossenheit&nbsp;und agitiert geschickt gegen die&nbsp;ruling class (&ldquo;die da oben&rdquo;) im Allgemeinen;&nbsp;er&nbsp;m&ouml;chte also nicht in dem Geruch stehen, nur einseitig die Demokraten abzulehnen. Bei seinen Wahlempfehlungen ruft er dann aber dezidiert f&uuml;r die Wahl der republikanischen Kandidaten auf&hellip; Zu beobachten sind die dramatischen Vereinfachungen und Verf&auml;lschungen, die eigentlich&nbsp;nur f&uuml;r&nbsp;Comedy-Formate und Satire passten: Die zaghafte progressive Sozialdemokratie eines Obama und seiner umstrittenen &ldquo;health care reform&rdquo; wird im besten Fall mit&nbsp;den Reizbegriffen&nbsp;des Sozialismus\/Kommunismus, im schlimmsten Fall&nbsp;dem Nationalsozialismus identifiziert. Die Technik dieser &ldquo;Meinungsmache&rdquo;: Durch die st&auml;ndige Wiederholung des Tabubruchs grenzenloser Demagogie (in allen Varianten: Obama = Satan) und die dezidiert religi&ouml;s-bin&auml;re Metaphorik (gut\/b&ouml;se; Himmel\/H&ouml;lle) nimmt das Publikum als Selbstverst&auml;ndlichkeit an, was eigentlich kein Mensch mit Schulabschluss glauben d&uuml;rfte.<br>\nGegen&nbsp;diese rechte TV-Meinungsberichterstattung und die zahlreichen&nbsp;rechtskonservativen&nbsp;Sendungen im talk-radio-Format haben linksprogressive Formate sich nicht etablieren k&ouml;nnen. &ldquo;Air America&rdquo; musste zuletzt&nbsp;Insolvenz anmelden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Ende der Festfreuden f&uuml;r Berlusconi<\/strong><br>\nItaliens Ministerpr&auml;sidenten Berlusconi d&uuml;rfte die Lust auf erotisierende Partys, die er unl&auml;ngst noch als Entspannungstherapie rechtfertigte, vergangen sein. Dar&uuml;ber kann auch der neuste Spruch Berlusconis nicht hinwegt&auml;uschen, laut dem die Passion f&uuml;r sch&ouml;ne Frauen immer noch besser sei, als schwul zu sein. Der Wirbel um die junge Marokkanerin Ruby, um deren Freilassung sich der Regierungschef laut einem Polizeirapport mit einer L&uuml;ge pers&ouml;nlich bem&uuml;ht haben soll, droht zu einer weiteren Zuspitzung der seit Monaten schwelenden Regierungskrise zu f&uuml;hren.<br>\nDer Pr&auml;sident des Abgeordnetenhauses, Gianfranco Fini, hat bereits signalisiert, dass er Berlusconi den R&uuml;cktritt nahelegen werde, falls sich die bisherigen Berichte in Sachen Ruby best&auml;tigen sollten. Laut hiesigen Zeitungsberichten erw&auml;gt der Widersacher des Ministerpr&auml;sidenten auch ernsthaft den Regierungsaustritt seiner Formation Futuro e Libert&agrave; per l&rsquo;Italia. Die Ank&uuml;ndigung k&ouml;nnte schon am kommenden Wochenende erfolgen, wenn Fini an einem Nationalkonvent in Perugia offiziell die Gr&uuml;ndung seiner neuen Partei in die Wege leiten will. In den Palazzi der italienischen Politik scheint dieser Tage vorab die Konfusion zu regieren. Wie es genau weitergehen wird, k&ouml;nnen nicht einmal erfahrenste Beobachter sagen. Die einzige Gewissheit beschr&auml;nkt sich darauf, dass es so nicht lange weitergehen kann. Dies umso mehr, als weitere Ermittlungen und Enth&uuml;llungen erwartet werden, die Berlusconi zus&auml;tzlich belasten k&ouml;nnten. Vor diesem Hintergrund &uuml;berschlagen sich die Spekulationen &uuml;ber die M&ouml;glichkeit einer baldigen &Uuml;bergangsregierung, wobei der Wirtschaftsminister Tremonti, der Justizminister Alfano oder auch der Unterstaatssekret&auml;r Letta als allf&auml;llige Kandidaten f&uuml;r das Ministerpr&auml;sidentenamt gelten. Vorstellbar ist aber auch die Ernennung einer &uuml;berparteilichen Pers&ouml;nlichkeit wie etwa des Notenbankchefs Draghi.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/international\/ende_der_festfreuden_fuer_berlusconi_1.8244073.html\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>Frankreich: Geheimdienst betreut angeblich Journalisten<\/strong><br>\n&bdquo;Sobald ein Reporter eine f&uuml;r ihn oder die Seinen unangenehme Recherche unternimmt, bittet Sarkozy den Vorsteher des Inlandsgeheimdienstes DCRI, Bernard Squarcini, sich um den Umverfrorenen zu k&uuml;mmern&ldquo;, schreibt Canard-Chefredakteur Claude Angeli in der neuesten Ausgabe von Mittwoch. Zust&auml;ndig sei eine Gruppe von Ex-Geheimagenten &ndash; &bdquo;Spezialisten in diskreten Nachforschungen&ldquo;. Einer davon erkl&auml;rte dem Canard, dass Telekom-Mitarbeiter bei den Aktionen bereitwillig mitmachten, es w&uuml;rden unter anderem die Telefonverbindungen der betreffenden Journalisten im Festnetz oder Mobilfunknetz &uuml;berpr&uuml;ft.<br>\nDer Canard Encha&icirc;n&eacute; meint, dass Sarkozys Nachforschungen in eine Zeit der &bdquo;Einsch&uuml;chterung und &Uuml;berwachung&ldquo; kritischer Redaktionen fallen. Laut einem neuen Gesetz kann der Pr&auml;sident den Chef des &ouml;ffentlich-rechtlichen Senders France-T&eacute;l&eacute;vision ernennen; von diesem Recht hat Sarkozy bereits Gebrauch gemacht. Immer wieder nimmt der medienbewusste Pr&auml;sident Einfluss auf die Besetzung wichtiger Positionen in den Medien oder kommentiert die Neubesetzung von Posten. Diese Eingriffe geschehen nicht einmal im Verborgenen. Der einflussreiche Elys&eacute;e-Berater Henri Guaino soll im kleinen Kreis unverbl&uuml;mt erkl&auml;rt haben: &bdquo;Die Journalisten, die betreuen wir.&ldquo; Dass dies auch die &Uuml;berwachung einschlie&szlig;t, war bisher nicht bekannt. Diese Praxis ist &bdquo;illegal&ldquo;, wie der Canard Encha&icirc;n&eacute; bemerkt. Laut franz&ouml;sischer Datenschutzverordnung d&uuml;rfen Beh&ouml;rden ohne Zustimmung des Betroffenen keine Einsicht in Telefon-Verbindungsdaten nehmen. Es sei denn, es handle sich um eine Ermittlung gegen Terrorverd&auml;chtige oder andere Staatsfeinde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/geheimdienst--betreut--angeblich-journalisten\/-\/1472596\/4801086\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h25\"><\/a><strong>K&ouml;nig Orb&aacute;n schleift die Demokratie<\/strong><br>\nUngarns Rechtsregierung und ihre Parlamentsmehrheit zerst&ouml;ren im Eiltempo jegliche demokratische Strukturen im Land. Nun wird sogar &uuml;ber die Wiederherstellung des K&ouml;nigreichs gesprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/183093.koenig-orban-schleift-die-demokratie.html\">ND<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Manager kritisieren Banken und Politik; Renditej&auml;ger treiben Landwirte vom Acker; Belastungen in der Pflege; Tellerw&auml;scher wird nicht Million&auml;r; flexiblere und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle; junge Frauen am Arbeitsmarkt; Eon t&auml;uscht; Gesetze im Schnellverfahren; was Libert&auml;re nicht erkennen; dubiose Schweizer Bankgesch&auml;fte; Integrationsdebatte; Linke will Motor f&uuml;r den Politikwechsel werden; sich selbst adelnder<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7256\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-7256","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7256","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7256"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7256\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7271,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7256\/revisions\/7271"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7256"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7256"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7256"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}