{"id":72608,"date":"2021-05-20T08:35:33","date_gmt":"2021-05-20T06:35:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72608"},"modified":"2021-05-20T08:35:33","modified_gmt":"2021-05-20T06:35:33","slug":"hinweise-des-tages-3864","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72608","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72608#h01\">Die Bundesanstalt f&uuml;r Finanzbetrug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72608#h02\">Sorge vor Corona-Infektion am Arbeitsplatz bleibt hoch &ndash; Besch&auml;ftigte mit niedrigen L&ouml;hnen sind besonders oft betroffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72608#h03\">Vitamin-D-Mangel als Corona-Risiko: K&uuml;nstliche Zufuhr schw&auml;cht Verlauf von Covid-19<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72608#h04\">DHfK weiter ohne Zuschauer: Karsten G&uuml;nther platzt der Kragen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72608#h05\">Pandemie-Modellrechnungen: Gef&auml;hrliche Zahlenspiele<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72608#h06\">Kinder und Jugendliche in der (Corona-)Krise: Massive Vernachl&auml;ssigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72608#h07\">#RasterPsychotherapie: &bdquo;Gesundheitspolitik gegen psychisch kranke Menschen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72608#h08\">Zunehmende Steuerbelastung der Renten muss endlich politisch ernst genommen werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72608#h09\">Fast 25.000 deutsche Einkommensmillion&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72608#h10\">Kinderarmut in Deutschland &ndash; Ungleiche Chancen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72608#h11\">In Nahost nicht Neues?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72608#h12\">Wer Wind s&auml;ht, wird im Sturm nicht mehr gerettet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72608#h13\">R&uuml;stungsgro&szlig;projekte: Milliardenpoker des Verteidigungsministeriums<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72608#h14\">Auch der Freihandel hat Grenzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72608#h15\">So k&auml;mpft Venezuelas &ldquo;Gegenpr&auml;sident&rdquo; um sein politisches &Uuml;berleben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72608#h16\">Sie stehen auf SUV: Gr&uuml;ne, zahlt endlich Steuern f&uuml;r eure Elektro-Panzer!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Bundesanstalt f&uuml;r Finanzbetrug<\/strong><br>\nDer deutschen Banken- und Finanzaufsicht gl&uuml;ckt ein kaum f&uuml;r m&ouml;glich gehaltenes Kunstst&uuml;ck. Sie hat noch mehr Skandale zu verantworten als der Verfassungsschutz. Statt kriminelle Machenschaften aufzudecken, steht sie bei Raubz&uuml;gen Schmiere.<br>\nBeim Geld h&ouml;rt der Spa&szlig; auf, da sind sich Obdachlose und Hedgefondsmanager einig. Wer sich aber in die windigen Sph&auml;ren der Finanzmarkt&uuml;berwachung vorwagt und dabei die kom&ouml;diantische Komponente vernachl&auml;ssigt, f&uuml;hrt bald kein gl&uuml;ckliches Leben mehr. Vielleicht ist es die dunkle Vorahnung, auf Entsetzliches zu sto&szlig;en, die viele B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger davon abh&auml;lt, sich mit dem Komplex der organisierten Finanzkriminalit&auml;t und ihrer Komplizen im Staat auseinanderzusetzen. Zumindest scheint die &ouml;ffentliche Kritik recht verhalten, obwohl sich selbst bei beil&auml;ufiger Betrachtung Zust&auml;nde offenbaren, wie sie nicht einmal in den verlottertsten Saftl&auml;den toleriert w&uuml;rden.<br>\nEine jener grotesken Pointen, die auf einer wahren Gegebenheit fu&szlig;t, geht so: Die amtierende Bundeskanzlerin und ein nach Plagiaten in Ungnade gefallener Ex-Verteidigungsminister lobbyieren 2019 im autorit&auml;ren China f&uuml;r ein DAX-Unternehmen, das dank kometenhafter Aktienkursanstiege lukrative Renditen zu versprechen schien. Neun Monate sp&auml;ter muss der Hoffnungstr&auml;ger Insolvenz anmelden, da 1,9 Milliarden Euro, die in der Bilanz als Guthaben ausgewiesen wurden,  &ldquo;mit &uuml;berwiegender Wahrscheinlichkeit nicht existieren&rdquo;, wie es in den eigenen Worten der Wirecard hei&szlig;t. Der Erfolg des Unternehmens entpuppt sich als Luftnummer und blamiert die Kontrollmechanismen der Bundesrepublik bis auf die Knochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/wirtschaft\/529\/die-bundesanstalt-fuer-finanzbetrug-7508.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sorge vor Corona-Infektion am Arbeitsplatz bleibt hoch &ndash; Besch&auml;ftigte mit niedrigen L&ouml;hnen sind besonders oft betroffen<\/strong><br>\nTrotz zuletzt sinkender Inzidenz-Zahlen bleibt die Sorge unter den Besch&auml;ftigten vor einer Corona-Infektion hoch: In der ersten Maih&auml;lfte gaben 32 Prozent der Befragten an, sich Sorgen vor einer Ansteckung am Arbeitsplatz oder auf dem Weg zur Arbeit zu machen. Dies ist nur ein minimaler R&uuml;ckgang gegen&uuml;ber dem Monat April. Besonders betroffen sind Besch&auml;ftigte mit niedrigen L&ouml;hnen: Unter Geringverdienenden im untersten F&uuml;nftel der Lohnverteilung gaben in der ersten Maih&auml;lfte 43 Prozent der Befragten an, sich Sorgen zu machen &ndash; verglichen mit 23 Prozent unter Besserverdienenden im obersten F&uuml;nftel. Das ist das Ergebnis einer kontinuierlichen Befragung des Portals Lohnspiegel.de, an der sich seit April 2020 mehr als 51.000 Besch&auml;ftigte beteiligt haben. Lohnspiegel.de wird vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung wissenschaftlich betreut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-32965.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Vitamin-D-Mangel als Corona-Risiko: K&uuml;nstliche Zufuhr schw&auml;cht Verlauf von Covid-19<\/strong><br>\nVitamin D kann offenbar doch schwere Verl&auml;ufe von Covid-19 eind&auml;mmen. Das erkennt nun das Bundesinstitut f&uuml;r Risikobewertung an.<br>\nIn der Frage, ob Vitamin D n&uuml;tzlich f&uuml;r die Vorbeugung oder Behandlung von Covid-19 ist, vollzieht sich derzeit eine Trendwende. Denn nun hat das Bundesinstitut f&uuml;r Risikobewertung mitgeteilt, es gebe Hinweise darauf, dass &bdquo;ein unzureichender Vitamin D-Serumsspiegel mit einem erh&ouml;hten Risiko f&uuml;r akute Atemwegsinfekte&ldquo; einhergehe. Zuvor hie&szlig; es aus der Beh&ouml;rde, dass es keinen Zusammenhang zwischen Corona-Infektionen, Covid-19-Verl&auml;ufen und Vitamin-D-Mangel gebe. Dass das Prohormon ein entscheidender Faktor sein kann, hatte bereits eine Studie der Universit&auml;t Cantabria aus Santander und eine Studie der Universit&auml;t Hohenheim nahegelegt.<br>\n&bdquo;Einige Beobachtungsstudien und Interventionsstudien weisen darauf hin, dass sich die Einnahme von Vitamin D-Pr&auml;paraten positiv auf den Verlauf einer Covid-19-Erkrankung auswirken kann&ldquo;, betont nun auch das BfR. Eine Erkenntnis, die in Deutschland w&auml;hrend der Corona-Pandemie kaum Geh&ouml;r fand &ndash; anders in Irland. Dort empfehlen Fachleute bereits seit geraumer Zeit die Einnahme von Vitamin-D-Pr&auml;paraten zur Vorbeugung von schweren Covid-19-Verl&auml;ufen. Das &bdquo;Joint Committee on Health&ldquo; geht davon aus, dass eine t&auml;gliche Einnahme das Risiko von &bdquo;respiratorischen Erkrankungen&ldquo;, insbesondere Atemwegserkrankungen, deutlich verringert. Anders als das BfR gehen die Fachleute von einem kausalen Zusammenhang aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wissen\/vitamin-mangel-corona-risiko-covid-19-kuenstliche-zufuhr-coronavirus-studie-gesundheit-pandemie-news-90578102.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>DHfK weiter ohne Zuschauer: Karsten G&uuml;nther platzt der Kragen<\/strong><br>\nEs sind etwas mehr als 15 Minuten, in denen sich der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer vom SC DHfK Handball, Karsten G&uuml;nther, seinen Frust von der Seele redet. Er beschreibt mit eindringlichen Worten, warum er kein Verst&auml;ndnis daf&uuml;r hat, dass seine Profis &ndash; trotz der niedrigen Inzidenz in Leipzig &ndash; noch immer nicht vor Zuschauern spielen d&uuml;rfen. Einen Schuldigen will er unterdessen nicht ausmachen. Es gebe &ldquo;Fehler im System&rdquo;, so G&uuml;nther. Sein vollst&auml;ndiges Statement sehen Sie unten im Video.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sachsen-fernsehen.de\/share\/949807\/#\">Sachsen Fernsehen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Pandemie-Modellrechnungen: Gef&auml;hrliche Zahlenspiele<\/strong><br>\nInzidenz-Zahlen und furchterregende Corona-Szenarien dienen als Begr&uuml;ndung f&uuml;r massive Einschr&auml;nkungen. Der Charit&eacute;-Mediziner Ulrich Dirnagl kritisiert die daf&uuml;r erstellten Modelle. Prognosen seien f&uuml;r politische Zwecke missbraucht worden. [&hellip;]<br>\nBei einer h&ouml;chst unsicheren Datenlage, wie sie zum Beispiel allein schon durch die sich st&auml;ndig &auml;ndernden Testkapazit&auml;ten und -raten vorkommt, ist es unabdingbar, diese elementare Fehlerbehaftung kritisch zu ber&uuml;cksichtigen.<br>\nAber besteht der eigentliche Nutzen der Pandemie-Modellierungen vielleicht gar darin, Worst-Case-Szenarien wissenschaftlicher erscheinen zu lassen, wie Kritiker der Modellkritiker nun h&auml;ufig einwerfen? Sollen die Modelle, die von ihnen vorhergesagten Szenarien, verhindern, um damit bewusst falschzuliegen?<br>\nDas ist allerdings eine gef&auml;hrliche Strategie: Zum einen, weil Vorhersagen, die daneben liegen, ihre &Uuml;berzeugungskraft verlieren &ndash; aber noch viel wichtiger, weil die Modelle ja auch behaupten, die N&uuml;tzlichkeit oder Sch&auml;dlichkeit bestimmter Ma&szlig;nahmen und Verhaltensweisen zu &bdquo;objektivieren&ldquo;.<br>\nWie zum Beispiel Schulschlie&szlig;ungen, Ausgangssperren oder Abstandsregeln. Wenn die offensichtlichen und teils schwerwiegenden Limitationen der Modelle nicht erkannt oder ber&uuml;cksichtigt werden, sie aber dennoch die Grundlage f&uuml;r unser Handeln in der Pandemie liefern sollen &ndash; dann l&auml;uft etwas schief.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/pandemie-modellrechnungen-gefaehrliche-zahlenspiele.1005.de.html?dram:article_id=497412\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.S.:<\/strong> Nirgends ist die politische Instrumentalisierung der Wissenschaft offenkundiger als bei den uns&auml;glichen Modellierungen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kinder und Jugendliche in der (Corona-)Krise: Massive Vernachl&auml;ssigung<\/strong><br>\n&Auml;rzte sprechen von Triage in der Psychiatrie und verheerenden Langzeitfolgen<br>\nNachrichten aus der Legion der Vereinsamten: &ldquo;Es gibt psychiatrische Erkrankungen in einem Ausma&szlig;, wie wir es noch nie erlebt haben&rdquo;, hei&szlig;t es vom Berufsverband der Kinder- und Jugend&auml;rzte (BVKJ). Deren Berliner Sprecher Jakob Maske scheut in einem Interview nicht davor zur&uuml;ck, auch das militanteste Wort der Corona-Krise zu benutzen, um auf die gegenw&auml;rtige Notsituation von psychisch erkrankten Kindern und Jugendlichen aufmerksam zu machen:\n<blockquote><p>\nDie Kinder- und Jugendpsychiatrien sind voll, dort findet eine Triage statt. Wer nicht suizidgef&auml;hrdet ist und &ldquo;nur&rdquo; eine Depression hat, wird gar nicht mehr aufgenommen.<br>\nJakob Maske, BVKJ\n<\/p><\/blockquote>\n<p>F&uuml;r Maske steht die Misere in einen Zusammenhang mit dem Management der Corona-Krise. Von Anfang an seien Kinder und Jugendliche &ldquo;massiv vernachl&auml;ssigt&rdquo; worden. Konkret nennt er pauschale Einschr&auml;nkungen wie Schul- und Kitaschlie&szlig;ungen. Das sei in der ersten Phase noch nachvollziehbar gewesen. Dann aber mit einem anderen Wissenstand nicht mehr. Man habe doch inzwischen gelernt, &ldquo;dass Kinder die Infektion deutlich weniger weitertragen und selbst deutlich seltener erkranken als Erwachsene&rdquo;. Sie seien viel mehr gef&auml;hrdet durch die &ldquo;verheerenden Langzeitfolgen&rdquo; der Lockdowns.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Kinder-und-Jugendliche-in-der-Corona-Krise-Massive-Vernachlaessigung-6050032.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>#RasterPsychotherapie: &bdquo;Gesundheitspolitik gegen psychisch kranke Menschen&ldquo;<\/strong><br>\nBundesregierung plant harte Einschnitte in die psychotherapeutische Versorgung. Ein Raster soll festlegen, wie lange ein Patient behandelt wird. Es gibt Kritik.<br>\nDie Bundesregierung plant harte Einschnitte in die psychotherapeutische Versorgung. An die Stelle von individueller Diagnose und Behandlung soll k&uuml;nftig in der Psychotherapie eine Versorgung nach groben Rastern treten, die festlegen, wie lange eine Patientin oder ein Patient je nach Erkrankung behandelt werden darf. &bdquo;Das ist holzschnittartige Psychotherapie, oberfl&auml;chlich und l&uuml;ckenhaft&ldquo;, kritisiert Dietrich Munz, Pr&auml;sident der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) in einer Pressemitteilung.<br>\nDer radikale Eingriff in die Therapieentscheidungen von Psychotherapeutinnen und -therapeuten ist laut BPtK in letzter Minute in das Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (GVWG) eingef&uuml;gt worden. Danach soll der Gemeinsame Bundesausschuss pr&uuml;fen, wie die psychotherapeutische Versorgung &bdquo;schweregradorientiert und bedarfsgerecht&ldquo; mit b&uuml;rokratischen Vorschriften beschnitten werden kann. [&hellip;]<br>\nDie geplante Raster-Psychotherapie sei das Ende qualitativ hochwertiger und  patientenorientierter Versorgung, so Munz weiter. &bdquo;Es ist zu bef&uuml;rchten, dass k&uuml;nftig mit einem rigiden Raster festlegt wird, wie schwer Patientinnen und Patienten erkrankt sein m&uuml;ssen, um eine Behandlung zu erhalten, und wie viele Therapiestunden ihnen zustehen.&ldquo; Ob, wie intensiv und wie lange eine Behandlung erforderlich ist, m&uuml;ssten stattdessen Psychotherapeuten nach sorgf&auml;ltiger Diagnostik und unter Ber&uuml;cksichtigung des bisherigen Krankheits- und Behandlungsverlaufs gemeinsam mit ihren Patienten festlegen, sagt er. &bdquo;Gesundheitspolitik gegen psychisch kranke Menschen in letzter Minute in ein Gesetz einzuf&uuml;gen, das bereits im Bundestag und Gesundheitsausschuss beraten wurde, zeugt au&szlig;erdem von einem zweifelhaften Verst&auml;ndnis demokratischer Prozesse.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/harte-einschnitte-in-psychotherapeutische-versorgung-geplant-li.159639\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Zunehmende Steuerbelastung der Renten muss endlich politisch ernst genommen werden<\/strong><br>\nTrotz der Rentennullrunde zum 1. Juli 2021 im Westen und der Minianpassung von 0,72 Prozent im Osten werden dieses Jahr 2.000 Rentnerinnen und Rentner erstmals Einkommensteuer zahlen m&uuml;ssen. Eine Bruttorente &uuml;ber 1.166 Euro wird dann besteuert werden. Es werden dann insgesamt 5,37 Millionen Rentnerinnen und Rentner 43 Milliarden Euro des Einkommensteueraufkommens tragen. Seit 2011 wird die Zahl der steuerpflichtigen Rentnerinnen und Rentner damit um 1,5 Millionen gestiegen sein&ldquo;, erkl&auml;rt Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, anl&auml;sslich der m&uuml;ndlichen Verhandlung zweier Klagen gegen die Rentenbesteuerung am Bundesfinanzhof (BFH). Birkwald weiter.<br>\n&bdquo;Die zunehmende Steuerbelastung der Renten muss jetzt endlich politisch ernst genommen werden. Alterseinkommen unter der Armutsgrenze m&uuml;ssen steuerfrei bleiben, und Renten d&uuml;rfen auf gar keinen Fall doppelt besteuert werden! Das wegweisende Urteil des Bundesfinanzhofs zur Rentenbesteuerung steht nun unmittelbar bevor. Die Zeit des Wegduckens durch Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) muss jetzt vorbei sein.<br>\nDIE LINKE im Bundestag fordert deshalb: 1. die sofortige Anhebung des steuerfreien Existenzminimums von 9.408 auf 14.400 Euro j&auml;hrlich, 2. die Doppelbesteuerung der Renten so weit wie m&ouml;glich einzud&auml;mmen und darum die Stufen bis zur vollst&auml;ndigen nachgelagerten Rentenbesteuerung von 2040 bis 2070 zu verl&auml;ngern, und 3. fordert DIE LINKE eine au&szlig;erordentliche Rentenerh&ouml;hung, die zu einem lebensstandardsichernden Rentenniveau und einer automatischen Neuberechnung des individuellen Rentenfreibetrags f&uuml;hren w&uuml;rde.<br>\nDamit soll sichergestellt werden, dass die Rente auch netto wieder den Lebensstandard sichern m&ouml;ge und alle &ndash; &uuml;bers gesamte Leben betrachtet &ndash; von der nachgelagerten Besteuerung profitierten. DIE LINKE hat deshalb als erste Fraktion dazu einen Antrag in den Bundestag eingebracht (&ldquo;Rentenbesteuerung vereinfachen und Doppelbesteuerung vermeiden&rdquo; BT-Drucksache 19\/10282).&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/zunehmende-steuerbelastung-der-renten-muss-endlich-politisch-ernst-genommen-werden\/\">DIE LINKE. im Bundestag <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Fast 25.000 deutsche Einkommensmillion&auml;re<\/strong><br>\nSteuerdaten zeigen, wie viel die Deutschen verdienen: Fast 24.700 von ihnen hatten 2017 ein Einkommen von &uuml;ber einer Million Euro &ndash; deutlich mehr als im Vorjahr. In den Bundesl&auml;ndern ist die Zahl der Reichen sehr ungleich verteilt.<br>\nFast 24.700 Menschen in Deutschland haben im Jahr 2017 Eink&uuml;nfte von mehr als einer Million Euro gehabt &ndash; das Durchschnittseinkommen dieser Gruppe betrug 2,7 Millionen Euro. Im Vergleich zu 2016 stieg die Zahl der Einkommensmillion&auml;re um 1900, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Wegen der langen Fristen zur Steuerveranlagung konnte die Statistik der Einkommensmillion&auml;re erst mit dreieinhalbj&auml;hriger Verz&ouml;gerung ausgewertet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Fast-25-000-deutsche-Einkommensmillionaere-article22561319.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kinderarmut in Deutschland &ndash; Ungleiche Chancen<\/strong><br>\nJeder f&uuml;nfte junge Mensch unter 18 Jahren ist heute in Deutschland von Armut betroffen. Durch Corona wurde diese Lage noch verschlechtert. Kinder und Jugendliche mit schwierigen Startbedingungen bleiben fast zwangsl&auml;ufig ihr Leben lang benachteiligt.<br>\n2,8 Millionen Kinder wachsen in Armut auf. Die Zahl h&auml;lt sich schon lange auf hohem Niveau und die Zahl der armutsgef&auml;hrdeten Kinder und Jugendlichen in Deutschland steigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/wissen\/kinderarmut-in-deutschland-ungleiche-chancen-swr2-wissen-2021-05-18-100.html\">SWR 2<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>In Nahost nicht Neues?<\/strong><br>\n2008, 2012, 2014, 2018 nun 2021: Man kann die Uhr danach stellen. Wenn das israelische Milit&auml;r den Gazastreifen mit zwei Millionen Einwohnern, eines der dichtesten besiedelten Gebiete der Welt und de facto ein Freiluftgef&auml;ngnis, wieder einmal milit&auml;risch attackiert und bombardiert, werden die altbekannten Slogans hervorgeholt. &bdquo;Die Gewalt nimmt nicht ab&ldquo;, &bdquo;Israel: Schon 3150 Raketen aus Gaza abgefeuert&ldquo;, &bdquo;Chronologie eines schier endlosen Konflikts&ldquo; oder &bdquo;CDU-Chef Armin Laschet: &sbquo;Wir verurteilen die antisemitische Hetze auf deutschen Stra&szlig;en aufs Sch&auml;rfste&lsquo;&ldquo;. Mit jedem Jahr der Besatzungspolitik, des langsamen Landraubs und weiterer Entrechtung der Pal&auml;stinenser wirken solche Schlagzeilen hohler. Ihre eigentliche Bedeutung liegt auch nicht in dem, was sie sagen, sondern in dem, was sie nicht sagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontext-tv.de\/de\/blog\/nahost-nicht-neues\">Kontext TV<\/a>\n<p><strong>dazu: Gaza-Konflikt: Fortsetzung der israelischen Operationen k&ouml;nnte diesmal nach hinten losgehen<\/strong><br>\nAus Protest gegen massive israelische Luftangriffe auf den heute sehr dicht besiedelten Gazastreifen gingen am Dienstag Tausende anderer Pal&auml;stinenser in allen besetzten Gebieten in auf die Stra&szlig;en. Tausende zogen von Ramallah aus in Richtung der Siedlung Bet El. Obwohl der Generalstreik an vielen Orten wie auch in Ostjerusalem friedlich verlief, brach in St&auml;dten im Westjordanland jedoch Gewalt aus. Die Stimmung schaukelte sich dort solange hoch, bis Reifen brannten und Steine in Richtung der israelischen Siedlung flogen. Die israelischen Sicherheitskr&auml;fte antworteten mit Wurfgeschossen und Tr&auml;nengas. Nach Angaben des pal&auml;stinensischen Gesundheitsministeriums wurden bei Zusammenst&ouml;&szlig;en mit israelischen Sicherheitskr&auml;ften in Ramallah, Bethlehem, Hebron und anderen St&auml;dten drei Demonstranten get&ouml;tet und mehr als 140 verletzt. Die israelische Armee sagte, zwei Soldaten seien dabei verletzt worden, meldet AP.<br>\nDie Demonstranten hatten nach einem Aufruf der Fatah zum Generalstreik ihre Arbeit im Westjordanien niedergelegt. Bei den anschlie&szlig;enden Protesten an einer israelischen Milit&auml;rsperre wurden auch sie mit Tr&auml;nengas zum R&uuml;ckzug gezwungen. Laut dem Nachrichtensender Al Jazeera erfolgten die Abw&uuml;rfe von Drohnen aus.<br>\nDer Generalstreik war &ldquo;ein ungew&ouml;hnliches Zeichen der Einheit der pal&auml;stinensischen B&uuml;rger Israels&rdquo;, die 20 Prozent der israelischen Bev&ouml;lkerung ausmachen, und zugleich all derjenigen Pal&auml;stinenser in den von Israel besetzten Gebieten, kommentiert das AP. Der Organisator des Generalstreiks, Muhammad Barakeh, erkl&auml;rte, die Pal&auml;stinenser stehen gegen die israelische &ldquo;Aggression&rdquo; in Gaza und Jerusalem sowie gegen die &ldquo;brutale Unterdr&uuml;ckung&rdquo; durch die israelische Polizei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/der-nahe-osten\/117728-gaza-konflikt-fortsetzung-israelischen-operation\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Rolle des Westens im Nahostkonflikt: Ritualisierte Bekenntnisse<\/strong><br>\nDie Eskalation in Nahost hat ihre Wurzeln auch im Nichtstun des Westens in der Vergangenheit. Aufforderungen, miteinander zu reden, sind unredlich.<br>\nWer erkl&auml;rt Angela Merkel, Gregor Gysi, Heiko Maas und jetzt auch Annalena Baerbock, dass die von ihnen mit Blick auf Israel beschworene &bdquo;Staatsr&auml;son&ldquo; Deutschlands ein deplatzierter, ja kontraproduktiver Begriff ist? Tats&auml;chlich geht es um die aus historischen Gr&uuml;nden besondere Verantwortung Deutschlands und aller seiner B&uuml;rgerInnen, entschieden gegen jede Form von Judenfeindlichkeit sowie f&uuml;r eine sichere und auf Dauer unbedrohte Existenz Israels einzutreten.<br>\nDiese kann und wird es allerdings erst geben, wenn das seit 1947 v&ouml;lkerrechtlich verbriefte Anrecht der Pal&auml;stinenserInnen auf staatliche Selbstbestimmung umgesetzt ist und die universellen Menschenrechte auch f&uuml;r sie Realit&auml;t geworden sind. Beides ist nicht m&ouml;glich, solange eine israelische Regierung das Westjordanland weiterhin v&ouml;lkerrechtswidrig besetzt und besiedelt, den Gazastreifen abschn&uuml;rt und am Alleinanspruch auf ganz Jerusalem festh&auml;lt. [&hellip;]<br>\nDie ritualisierten Bekenntnisse westlicher PolitikerInnen zu einer Zweistaatenl&ouml;sung werden zunehmend unehrlich, je mehr die israelische Regierung im Westjordanland und Ostjerusalem Fakten schafft, die eine solche L&ouml;sung immer unvorstellbarer machen &ndash; und dies ohne jeden relevanten Widerspruch aus Europa und in den vergangenen vier Jahren sogar mit Unterst&uuml;tzung der US-Regierung.<br>\nDie ebenso ritualisierte Aufforderung an &bdquo;beide Seiten, miteinander zu verhandeln&ldquo;, ist unredlich und daher unrealistisch. Denn sie unterschl&auml;gt die milit&auml;rische, politische und wirtschaftliche Asymmetrie zwischen Israel und den Pal&auml;stinenserInnen, &uuml;ber die auch noch so viele Raketenangriffe der Hamas und ihrer Unterst&uuml;tzer aus Teheran nicht hinwegt&auml;uschen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Rolle-des-Westens-im-Nahostkonflikt\/!5767535\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wer Wind s&auml;ht, wird im Sturm nicht mehr gerettet<\/strong><br>\nDie Privatisierung der Verwundetenevakuierung in Mali<br>\nMan musste schon resigniert mit dem Kopf sch&uuml;tteln, als die neuesten Bundeswehr-Nachrichten &uuml;ber ihre Rettungshubschrauber in Mali bekannt wurden.<br>\nKurz zu den Basics: Die Bundeswehr ist seit 2013 im Rahmen der UN-Mission MINUSMA (Multidimensionale Integrierte Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali) mit bis zu 1100 Soldat:innen im Einsatz. Das MINUSMA-Mandat ist (nach Afghanistan) nicht nur der zweitgr&ouml;&szlig;te, sondern auch der zweitt&ouml;dlichste Einsatz. Mali gilt als &bdquo;gef&auml;hrlichste Uno-Mission der Welt&ldquo;. [&hellip;]<br>\nin Mali strategisch zwei Argumentationen parallel. Zum einen baut sie zunehmend eigene Kernf&auml;higkeiten ab. Immerhin ist (bzw. war) der Verwundetenlufttransport einer der zentralen Beitr&auml;ge der Bundeswehr zur MINUSMA. Neue, eigene Hubschrauber werden nicht kommen. Mit der Auslagerung dieser Aufgaben und F&auml;higkeiten z.B. an GHS reduzieren sie eigentlich ihr eigenes &bdquo;Leistungsspektum&ldquo; in diesem Krieg. Parallel hierzu wird das vom Bundestag genehmigte Mandat f&uuml;r Mali gerade mal wieder aufgestockt. Dieses Paradoxon, f&uuml;r immer weniger Aufgaben immer mehr Soldat:innen zu ben&ouml;tigen, hat in der Bundeswehr Tradition. Und es hat auch einen Namen: Mission Creep, also kriechende oder schleichende Mission. Anstatt jedoch den Einsatz in Mali immer weiter aufzuplustern und noch mehr Menschen in unn&ouml;tige Lebensgefahr zu bringen, muss die Bundeswehr endlich ihr Scheitern eingestehen. Mit GHS hat sie jetzt immerhin einen Partner an der Seite der spezialisiert darauf ist, Menschen aus Kriegsgebieten nach Hause zu fliegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2021\/05\/19\/wer-wind-saeht-wird-im-sturm-nicht-mehr-gerettet\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Privatisierungswahn kennt keine Grenzen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>R&uuml;stungsgro&szlig;projekte: Milliardenpoker des Verteidigungsministeriums<\/strong><br>\nDie Wunschliste von Politik und Milit&auml;r ist lang, weshalb noch vor den Wahlen im September 2021 eine ganze Reihe von R&uuml;stungsprojekten durch den Bundestag geschleust werden sollen. Hierf&uuml;r &uuml;bermittelte das Verteidigungsministerium (BMVg) bereits im Februar eine Liste mit 51 sogenannten 25-Millionen-Vorlagen. Dabei handelt es sich um Vorhaben, die den besagten Betrag &uuml;bersteigen und denen der Verteidigungs- und Haushaltsausschuss deshalb gesondert zustimmen muss. Schon damals wurde allerdings &uuml;ber eine weitere Aufstellung mit R&uuml;stungsprojekten berichtet, die auf &ndash; vorsichtig formuliert &ndash; wackliger Finanzgrundlage st&uuml;nden.<br>\n&bdquo;In einer zweiten Liste werden Vorhaben genannt, deren Finanzierung derzeit &sbquo;nicht gesichert ist&lsquo;. Genannt werden 15 Projekte, darunter die Nachfolge f&uuml;r das Kampfflugzeug Tornado und die Beschaffung eines Schweren Transporthubschraubers.&ldquo;<br>\nInsofern mag es auf den ersten Blick etwas &uuml;berraschen, dass am 10. Mai 2021 in zahlreichen Medien Alarm geschlagen und vor einem Scheitern diverser zentraler R&uuml;stungsprojekte gewarnt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2021\/05\/18\/ruestungsgrossprojekte\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Auch der Freihandel hat Grenzen<\/strong><br>\nDie indische Regierung l&auml;sst das WTO-Abkommen zum Freihandel platzen, um weiter staatlich subventionierte Nahrungsmittel an die Armen verteilen zu k&ouml;nnen. Richtig so.<br>\nF&uuml;r die Welthandelsorganisation WTO ist es ein schwerer R&uuml;ckschlag: Indien hat das neue globale Freihandelsabkommen platzen lassen &ndash; in letzter Minute. Noch im vergangenen Dezember hatte das Land nach z&auml;hen Verhandlungen auf Bali dem Abkommen zugestimmt und sich damit bereit erkl&auml;rt, die staatlichen Subventionen f&uuml;r Nahrungsmittel einzuschr&auml;nken. Alleine die Tatsache, dass nach Jahren erfolgloser Verhandlungen &uuml;berhaupt ein neues WTO-Abkommen zustande kam, wurde damals als Durchbruch gefeiert.<br>\nJetzt zieht Indien seine Zusage zur&uuml;ck. Die neue Regierung, die mittlerweile im Amt ist, will auf die Subventionen nicht verzichten.<br>\nSie tut gut daran. Denn das indische System der staatlich gef&ouml;rderten Nahrungsmittelk&auml;ufe hilft vor allem den &Auml;rmsten der Armen. Gerade in Krisenzeiten kauft der indische Staat Grundnahrungsmittel auf und verteilt sie an Notleidende. Das Verfahren soll auch helfen, eine staatliche Nahrungsmittelreserve vorzuhalten. Eine solche Reserve empfehlen Vereinte Nationen, G20 und andere internationale Organisationen den Staaten, die Schwierigkeiten haben, den Nahrungsbedarf der eigenen Bev&ouml;lkerung zu decken. Sie ist eine sinnvolle Sache.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2014-08\/indien-wto-recht-auf-nahrung\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>So k&auml;mpft Venezuelas &ldquo;Gegenpr&auml;sident&rdquo; um sein politisches &Uuml;berleben<\/strong><br>\nOhne Erfolg und Unterst&uuml;tzer: Sogenannter Oppositionsf&uuml;hrer Juan Guaid&oacute; bietet Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro Gespr&auml;che an. Doch f&uuml;r wen spricht er noch?<br>\nIn Venezuela versucht der selbsternannte Interimspr&auml;sident Juan Guaid&oacute; nach einer Reihe politischer R&uuml;ckschl&auml;ge und mehreren erfolglosen Putschversuchen Gespr&auml;che mit der Regierung von Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro aufnehmen. Der 37-j&auml;hrige Oppositionspolitiker, der sich Anfang 2019 mit ma&szlig;geblicher Unterst&uuml;tzung der USA zum Gegenpr&auml;sidenten ausgerufen hatte, will damit offenbar aus der Defensive kommen. Zuletzt hatte der ihm nahestehende Teil der Opposition die Parlamentsmehrheit verloren, die EU und weitere Unterst&uuml;tzer gingen auf Abstand zu ihm.<br>\nFakt ist: Zwei Jahre nach der versuchten Etablierung einer aus dem Ausland unterst&uuml;tzten und finanzierten Gegenregierung sitzt die Maduro-F&uuml;hrung fester denn je im Sattel. Und auch wenn Guaid&oacute; in westlichen Medien weiterhin als &ldquo;Oppositionsf&uuml;hrer&rdquo; bezeichnet wird, spricht er &ndash; betrachtet man das gesamte regierungskritische Spektrum &ndash; nur noch f&uuml;r eine kleine radikale Minderheit. Das Scheitern des Wirtschaftsingenieurs Guaid&oacute; ist damit auch eine Niederlage der ausl&auml;ndischen Einflussnahme auf den Erd&ouml;lstaat Venezuela.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/So-kaempft-Venezuelas-Gegenpraesident-um-sein-politisches-Ueberleben-6050230.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Sie stehen auf SUV: Gr&uuml;ne, zahlt endlich Steuern f&uuml;r eure Elektro-Panzer!<\/strong><br>\nEine Umfrage deckt Erstaunliches auf: SUV sind auch bei gr&uuml;n w&auml;hlenden Autofahrern auffallend beliebt. Unser Redakteur sieht darin kein Problem: Jeder soll bitte das Auto fahren, das er m&ouml;chte. Aber das &ldquo;Greenwashing&rdquo; auf Kosten anderer muss aufh&ouml;ren. Ein Kommentar.<br>\nWer h&auml;tte das gedacht: Ausgerechnet die Gr&uuml;nen, die Autofahren immer teurer machen, Kurzstreckenfl&uuml;ge verbieten und Menschen statt in Eigenheimen lieber in &ldquo;klimafreundlichen&rdquo; Mehrfamilienh&auml;usern unterbringen w&uuml;rden, kaufen gerne SUV. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Beratungsfirma Puls, &uuml;ber die die FAZ berichtet. Bei der Frage, wie viele bereits einen SUV fahren, liegen &uuml;berraschend die Sympathisanten der Gr&uuml;nen sogar ganz knapp vorne. 16,3 Prozent der befragten Anh&auml;nger fahren einen SUV &ndash; etwas mehr als bei allen anderen Parteien. Befragt wurden 1042 Personen, die in den n&auml;chsten 6 Monaten eine Autoanschaffung planen oder in den vergangenen 12 Monaten get&auml;tigt haben.<br>\nAllerdings liegen die Gr&uuml;nen auch in einer anderen Kategorie ganz vorne. Knapp die H&auml;lfte aller befragten Gr&uuml;nen-Anh&auml;nger (49 Prozent) ist der Meinung, dass in Zukunft nur noch Elektroautos fahren sollen &ndash; so viele wie bei keiner anderen Partei. Und genau hier liegt das eigentliche Problem: Die Klima-bewegten Wohlstandsb&uuml;rger werden dann ihre SUV einfach behalten, denn viele E-Autos und noch mehr Hybrid-Modelle geh&ouml;ren dieser Fahrzeuggattung an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/auto\/elektroauto\/sie-stehen-auf-suv-gruene-zahlt-steuern-fuer-eure-elektro-panzer_id_13302150.html\">Focus Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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