{"id":72637,"date":"2021-05-21T09:30:56","date_gmt":"2021-05-21T07:30:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72637"},"modified":"2021-05-21T15:42:47","modified_gmt":"2021-05-21T13:42:47","slug":"haende-weg-von-unseren-kindern-nein-zum-impfzwang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72637","title":{"rendered":"H\u00e4nde weg von unseren Kindern! Nein zum Impfzwang!"},"content":{"rendered":"<p>Die Rufe nach einer Impfung f&uuml;r Kinder werden zur Zeit immer lauter. Dabei ist die Gruppe der Kinder und Jugendlichen durch Covid-19 kaum gef&auml;hrdet &ndash; nur in seltenen Einzelf&auml;llen kommt es dort zu schwereren Krankheitsverl&auml;ufen. Hinzu kommt, dass die Impfstoffe &uuml;berhaupt nicht bei Kindern getestet wurden und noch unbekannte Langzeitfolgen gerade bei Kindern eine besondere Gefahr darstellen. Kritische Erziehungswissenschaftlerinnen und Erziehungswissenschaftler haben zu diesem Thema eine Stellungnahme verfasst, die die NachDenkSeiten gerne ver&ouml;ffentlichen.<br>\n<!--more--><br>\nStellungnahme kritischer Erziehungswissenschaftlerinnen und Erziehungswissenschaftler zur Impfung von Kindern<\/p><p><strong>H&auml;nde weg von unseren Kindern! Nein zum Impfzwang!<\/strong><\/p><p>Wir wenden uns entschieden gegen den immer lauter vorgetragenen Versuch, nun auch Kinder in die Impfstrategie der Bundesregierung einzubeziehen. Bekannterma&szlig;en handelt es sich bei den von der Pharmaindustrie entwickelten genbasierten Impfstoffen um Notzulassungen, also um im Schnellverfahren zugelassene Vakzine, die nicht die f&uuml;r sie vorgesehenen, langj&auml;hrigen Erprobungs- und Evaluationsverfahren durchlaufen haben. Diese Impfstoffe enthalten, wie wir nicht nur aus Deutschland wissen, nicht absch&auml;tzbare Risiken und Gef&auml;hrdungen f&uuml;r die Gesundheit von Menschen jeden Lebensalters.<\/p><p>Umso problematischer muss daher das sich abzeichnende Unterfangen eingesch&auml;tzt werden, Kinder und Jugendliche massenhaft zu impfen. Kinder befinden sich in Entwicklung, im Prozess des empfindlichen Aufbaus ihrer Pers&ouml;nlichkeit, in einem permanenten krisenanf&auml;lligen k&ouml;rperlichen und seelischen Prozess der Ver&auml;nderung. Wie sich die spezifischen, in Schnellverfahren generierten genbasierten Impfstoffe zur Covid-19-Bek&auml;mpfung mittel- und langfristig auf den Entwicklungsprozess von Kindern auswirken werden, ist g&auml;nzlich unerforscht. In dieser Situation ist es v&ouml;llig verantwortungslos, diese bereits angek&uuml;ndigten genbasierten Impfstoffe anzuwenden. F&uuml;r uns ist es daher nicht nachvollziehbar, dass von politischer Seite die Impfung dieser Altersgruppe propagiert wird, lassen doch bereits negative Erfahrungen mit AstraZeneca und Biontech\/Pfizer bei erwachsenen Personen deutliche Risiken erkennen.<\/p><p>In der Beschneidung von Kindheit k&ouml;nnte die Politik jetzt einen weiteren zweifelhaften Schritt gehen. Zuerst wurden Kindern Schuldgef&uuml;hle vermittelt, in dem Sinne, dass sie als vermeintliche Virenschleudern erwachsene und alte Menschen, ja die eigenen Eltern und Gro&szlig;eltern gef&auml;hrden w&uuml;rden. Danach wurden Kindern Masken verpasst, die sie nicht nur physiologisch, sondern auch in ihrer Entwicklung behindern. Im Anschluss setzte die Politik auch die Testung von Kindern durch. Nun werden Stimmen vernehmbar, mit genbasierten Impfstoffen in die biophysische Natur von Kindern einzugreifen. Im Eilverfahren werden vermeintlich auf den kindlichen Organismus abgestimmte Impfstoffe entwickelt. Interessant ist, dass dabei &ndash; ebenso wie bei der Einf&uuml;hrung der Corona-Ma&szlig;nahmen insgesamt &ndash; keine Gefahrenanalyse durchgef&uuml;hrt wird: Es wird vorgegeben, mit der genbasierten Impfung von Kindern die Gesundheit aller sch&uuml;tzen zu wollen, aber es wird nicht danach gefragt, welche k&ouml;rperlichen, seelischen und geistigen Gef&auml;hrdungen mit den Kontaktbeschr&auml;nkungen, der Maskenpflicht, der Testierung und letztlich dem riskanten biophysischen Eingriff der genbasierten Impfung verbunden sein k&ouml;nnen.[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] Langzeitstudien fehlen. Langzeitfolgen sind nicht absehbar.<\/p><p><strong>Recht auf Bildung und Chancengleichheit<\/strong><\/p><p>Der Deutsche &Auml;rztetag hat am 5. 5. 2021 die Bundesregierung aufgefordert, eine Strategie zum Impfen von Kindern und Jugendlichen zu entwickeln. Die Verwirklichung des Rechts auf Bildung wird dabei an eine rechtzeitige Corona-Impfung gekoppelt. Wir hielten es f&uuml;r eine Form von N&ouml;tigung, wenn die politisch Verantwortlichen sich diese Haltung zu eigen machen w&uuml;rden. Wenn die Berechtigung zum Schulbesuch von der genbasierten Impfung abh&auml;ngig gemacht werden sollte, w&uuml;rden sich Bundesregierung sowie die Ministerpr&auml;sidenten und Ministerpr&auml;sidentinnen der L&auml;nder in Widerspruch zur 1992 ratifizierten UN-Kinderrechtskonvention stellen. In dieser hei&szlig;t es in Artikel 28:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Vertragsstaaten erkennen das <strong>Recht des Kindes auf Bildung<\/strong> an; um die Verwirklichung dieses Rechts auf der Grundlage der <strong>Chancengleichheit<\/strong> fortschreitend zu erreichen, werden sie insbesondere<\/p>\n<ul>\n<li>den Besuch der Grundschule f&uuml;r alle zur Pflicht und unentgeltlich machen;<\/li>\n<li>die Entwicklung verschiedener Formen der weiterf&uuml;hrenden Schulen allgemeinbildender und berufsbildender Art fordern, sie allen Kindern verf&uuml;gbar und zug&auml;nglich machen und geeignete Ma&szlig;nahmen wie die Einf&uuml;hrung der Unentgeltlichkeit und die Bereitstellung finanzieller Unterst&uuml;tzung bei Bed&uuml;rftigkeit treffen;<\/li>\n<li>allen entsprechend ihren F&auml;higkeiten den Zugang zu den Hochschulen mit allen geeigneten Mitteln erm&ouml;glichen;<\/li>\n<li>Bildungs- und Berufsberatung allen Kindern verf&uuml;gbar und zug&auml;nglich machen;<\/li>\n<li>Ma&szlig;nahmen treffen, die den regelm&auml;&szlig;igen Schulbesuch fordern und den Anteil derjenigen, welche die Schule vorzeitig verlassen, verringern.&ldquo;<\/li>\n<\/ul>\n<\/blockquote><p>Ungeimpfte Kinder w&uuml;rden nach Ma&szlig;gabe der Empfehlung des &Auml;rztetages ihr Recht auf Bildung verlieren, die in der Konvention festgeschriebene Chancengleichheit w&auml;re nicht mehr gew&auml;hrleistet. Dies erscheint uns besonders auch unter dem Gesichtspunkt fragw&uuml;rdig, dass in Deutschland eine staatliche Schulpflicht besteht: Ein Unterrichten von Kindern durch Eltern oder Hauslehrerinnen\/Hauslehrer ist nicht m&ouml;glich und steht unter Strafe. Werden Kinder von der Schule ferngehalten, droht u. U. sogar der Entzug des Sorgerechts. Kinder, denen Bildung versagt wird, erleiden einen nicht wieder gut zu machenden Verlust an intellektueller, kognitiver und emotionaler Ausdrucksf&auml;higkeit, der ihr ganzes Leben negativ beeinflussen und die ohnehin schon vorhandene soziale Spaltung vertiefen wird.<\/p><p>Die Forderung des &Auml;rztetages steht demnach nicht in &Uuml;bereinstimmung mit der Kinderrechtskonvention unter der Ma&szlig;gabe der in Deutschland geltenden Schulpflicht! Epidemiologen und Virologen warnen. Vor einer u&#776;bereilten Bereitstellung eines genbasierten Impfstoffes fu&#776;r Kinder warnen auch der Inhaber des Lehrstuhls fu&#776;r Medizinische Mikrobiologie und Virologie der Universit&auml;t Halle, Prof. Dr. Alexander Kekul&eacute; sowie der Epidemiologe und Virologe Prof. Dr. Klaus St&ouml;hr. Das Mitglied der St&auml;ndigen Impfkommission (Stiko) am Robert-Koch-Institut, Dr. Martin Terhardt, ist &auml;u&szlig;erst skeptisch. Die &Auml;rztekammer Wien sagt ganz deutlich &bdquo;Nein&ldquo; zu genbasierten Impfstoffen fu&#776;r Kinder. Alle sind der Ansicht, dass bisher keine evidenzbasierte Nutzen-Risiko-Abw&auml;gung besteht, zumal Kinder die am wenigsten gef&auml;hrdete Gruppe seien.<\/p><p>Wir fordern die Regierung auf, das Vorhaben, Bedingungen fu&#776;r die Impfung von Kindern mit zweifelhaften Impfstoffen zu schaffen, unverzu&#776;glich aufzugeben. Seri&ouml;se Impfstoffe k&ouml;nnen nicht im Eilverfahren hergestellt werden. Impfungen du&#776;rfen daru&#776;ber hinaus nicht zur Voraussetzung der Wahrnehmung von Lebenschancen und des Rechts auf Bildung erkl&auml;rt werden. Das Impfen von Kindern stellt eine technologische &sbquo;L&ouml;sung&lsquo; dar, die aufgrund der in ihr enthaltenen Risiken fu&#776;r die Zukunft unserer Kinder, aber auch fu&#776;r die gesamte Gesellschaft nicht verantwortbar ist.<\/p><p>Prof. Dr. Armin Bernhard (Essen), Prof. Dr. Eva Borst (Mainz), Dr. Matthias Rie&szlig;land (Darmstadt), Prof. Dr. Johanna Hopfner (Graz), Dr. Matthias Burchardt (K&ouml;ln)<\/p><p>Titelbild: Ira Lichi\/shutterstock.com<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Dass fu&#776;r Kinder mit Vorerkrankungen nach Impfstoffen bzw. Medikamenten geforscht wird, und diese auch nach eingehender Pru&#776;fung angewendet werden, ist auch fu&#776;r uns eine Selbstverst&auml;ndlichkeit. Die massenhafte Impfung gesunder Kinder dagegen k&ouml;nnen wir keinesfalls unterstu&#776;tzen.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Rufe nach einer Impfung f&uuml;r Kinder werden zur Zeit immer lauter. Dabei ist die Gruppe der Kinder und Jugendlichen durch Covid-19 kaum gef&auml;hrdet &ndash; nur in seltenen Einzelf&auml;llen kommt es dort zu schwereren Krankheitsverl&auml;ufen. 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