{"id":72652,"date":"2021-05-23T09:00:29","date_gmt":"2021-05-23T07:00:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72652"},"modified":"2021-05-21T12:09:35","modified_gmt":"2021-05-21T10:09:35","slug":"hinweise-der-woche-207","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72652","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72652#h01\">Corona<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72652#h02\">Nahost-Konflikt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72652#h03\">Syrien und Russland haben den Krieg gewonnen, aber Amerika legitimiert die fortgesetzte Pl&uuml;nderung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72652#h04\">DIE LINKE fordert Deutsch-Russischen Freundschaftsvertrag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72652#h05\">Laschet schw&ouml;rt auf die Nato<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72652#h06\">Auch der Freihandel hat Grenzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72652#h07\">Gegen die christlichen Werte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72652#h08\">Das Milliarden-Versagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72652#h09\">Die Bundesanstalt f&uuml;r Finanzbetrug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72652#h10\">Von den pr&auml;viralen Ungleichheiten nach einer kurzen Unterbrechung in eine postvirale Klassengesellschaft? Daten und Spekulationen &uuml;ber Armut und Ungleichheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72652#h11\">Zwei F&auml;lle, die nicht nur Europas Doppelmoral verbindet<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnendsten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Corona<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Kinder und Jugendliche in der (Corona-)Krise: Massive Vernachl&auml;ssigung<\/strong><br>\n&Auml;rzte sprechen von Triage in der Psychiatrie und verheerenden Langzeitfolgen<br>\nNachrichten aus der Legion der Vereinsamten: &ldquo;Es gibt psychiatrische Erkrankungen in einem Ausma&szlig;, wie wir es noch nie erlebt haben&rdquo;, hei&szlig;t es vom Berufsverband der Kinder- und Jugend&auml;rzte (BVKJ). Deren Berliner Sprecher Jakob Maske scheut in einem Interview nicht davor zur&uuml;ck, auch das militanteste Wort der Corona-Krise zu benutzen, um auf die gegenw&auml;rtige Notsituation von psychisch erkrankten Kindern und Jugendlichen aufmerksam zu machen:\n<blockquote><p>\nDie Kinder- und Jugendpsychiatrien sind voll, dort findet eine Triage statt. Wer nicht suizidgef&auml;hrdet ist und &ldquo;nur&rdquo; eine Depression hat, wird gar nicht mehr aufgenommen.<br>\nJakob Maske, BVKJ\n<\/p><\/blockquote>\n<p>F&uuml;r Maske steht die Misere in einen Zusammenhang mit dem Management der Corona-Krise. Von Anfang an seien Kinder und Jugendliche &ldquo;massiv vernachl&auml;ssigt&rdquo; worden. Konkret nennt er pauschale Einschr&auml;nkungen wie Schul- und Kitaschlie&szlig;ungen. Das sei in der ersten Phase noch nachvollziehbar gewesen. Dann aber mit einem anderen Wissenstand nicht mehr. Man habe doch inzwischen gelernt, &ldquo;dass Kinder die Infektion deutlich weniger weitertragen und selbst deutlich seltener erkranken als Erwachsene&rdquo;. Sie seien viel mehr gef&auml;hrdet durch die &ldquo;verheerenden Langzeitfolgen&rdquo; der Lockdowns.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Kinder-und-Jugendliche-in-der-Corona-Krise-Massive-Vernachlaessigung-6050032.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: OECD zur Verdopplung von Depressionen bei Jugendlichen &ldquo;Die Entwicklung ist nicht &uuml;berraschend, aber das Ausma&szlig; schon&rdquo;<\/strong><br>\nKinder und Jugendliche sind, was die psychische Gesundheit angeht, besonders von der Pandemie betroffen. Die OECD sucht nach L&ouml;sungen.<br>\nDie Anzahl der Jugendlichen, die unter Depressionen oder Angstst&ouml;rungen leiden, hat sich seit Pandemiebeginn in Deutschland und einigen anderen L&auml;ndern verdoppelt, teilweise sogar verdreifacht. Diese Zahlen stellte Christopher Prinz von der OECD am Donnerstag bei einer digitalen Diskussionsveranstaltung vor.<br>\nGenerell ist die Zahl der psychischen Erkrankungen w&auml;hrend der Coronakrise in s&auml;mtlichen Bereichen angestiegen. &bdquo;Diese Entwicklung ist nicht &uuml;berraschend&ldquo;, sagte Christopher Prinz &uuml;ber die erh&ouml;hte psychische Belastung in Deutschland. &bdquo;Aber das Ausma&szlig; ist es schon.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/oecd-zur-verdopplung-von-depressionen-bei-jugendlichen-die-entwicklung-ist-nicht-ueberraschend-aber-das-ausmass-schon\/27209702.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Kinderarmut in Deutschland &ndash; Ungleiche Chancen<\/strong><br>\nJeder f&uuml;nfte junge Mensch unter 18 Jahren ist heute in Deutschland von Armut betroffen. Durch Corona wurde diese Lage noch verschlechtert. Kinder und Jugendliche mit schwierigen Startbedingungen bleiben fast zwangsl&auml;ufig ihr Leben lang benachteiligt.<br>\n2,8 Millionen Kinder wachsen in Armut auf. Die Zahl h&auml;lt sich schon lange auf hohem Niveau und die Zahl der armutsgef&auml;hrdeten Kinder und Jugendlichen in Deutschland steigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/wissen\/kinderarmut-in-deutschland-ungleiche-chancen-swr2-wissen-2021-05-18-100.html\">SWR 2<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Tagesschau entfernt Beitrag, der den eigenen Faktenchecker blo&szlig;stellt<\/strong><br>\nDa sage noch jemand, die &ouml;ffentlich-rechtlichen Anstalten seien verschlafen. Gestern hatte ich berichtet, wie ein Beitrag auf Tagesschau.de &uuml;ber den Nutzen von Vitamin D gegen Covid den Tagesschau-Faktenchecker blo&szlig;stellt, der das als Desinformation bezeichnet hat. Prompt wurde der Beitrag entfernt und Links darauf auf den &auml;lteren Faktencheck umgeleitet.<br>\nLinks zu dem Beitrag &bdquo;Kehrtwende des BfR: Vitamin D doch n&uuml;tzlich bei Covid-19&ldquo; auf den &auml;lteren Faktencheck von Wulf Rohwedder &bdquo;Desinformation: Vitamin D sch&uuml;tzt nicht vor Covid-19-Erkrankung&ldquo; umzuleiten, war zwar eine schnelle Reaktion, aber nicht unbedingt die journalistisch und gesundheitspolitisch angemessene, darf der Faktencheck doch inzwischen als widerlegt gelten. Denn das Bundesinstitut f&uuml;r Risikobewertung (BfR), auf das sich Rohwedder f&uuml;r sein Urteil st&uuml;tzte, hat ja sein Verdikt &uuml;ber Vitamin D ge&auml;ndert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/medienversagen\/tagesschau-faktenschecker-2\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><strong>dazu auch: tagesschau.de k&auml;mpft um die Deutungshoheit bei Covid-19 und Vitamin D<\/strong><br>\nEin Artikel auf Tagesschau.de wurde gel&ouml;scht, weil er nach einem Bericht des Bundesinstituts f&uuml;r Risikobewertung erkl&auml;rte, Vitamin D k&ouml;nnte bei Covid-19 n&uuml;tzlich sein. Das scheint nicht als M&ouml;glichkeit gesagt werden zu d&uuml;rfen.<br>\nDie tagesschau hatte am 15. Mai einen Bericht unter dem Titel &bdquo;Vitamin D k&ouml;nnte bei Covid-19 doch n&uuml;tzlich sein&ldquo; ver&ouml;ffentlicht. In der Einleitung hie&szlig; es: &bdquo;Hilft Vitamin D bei Corona? Das Bundesinstitut f&uuml;r Risikobewertung (BfR) hatte diese Frage stets verneint. Doch nun macht die Beh&ouml;rde eine vorsichtige, aber bemerkenswerte Kehrtwende.&ldquo; Kurz darauf wurde der Bericht gel&ouml;scht und am 17. Mai unter dem Link eine &bdquo;Richtigstellung&ldquo; ver&ouml;ffentlicht: &bdquo;Doch keine Kehrtwende des BfR&ldquo;. In der Richtigstellung wird dann ein Faktenfinder vom Februar mit deutlichem Zeigefinger verlinkt: &bdquo;Desinformation zu Corona: Vitamin D sch&uuml;tzt nicht vor Covid-19-Erkrankung&ldquo;.<br>\nMan darf vermuten, dass es im Hintergrund in der Redaktion erheblichen Streit gegeben haben d&uuml;rfte, der dann dazu f&uuml;hrte, dass ein Bericht, der eine m&ouml;gliche Wirkung von Vitamin D auf Covid-19 vorsichtig mit dem R&uuml;ckgriff auf die Mitteilung des BfR erw&auml;hnte, nicht mehr vertretbar erschien, hatte man das doch als Desinformation bezeichnet, womit man allerdings wissenschaftliche Fragestellungen und Hypothesen auch als Desinformation verbannen will. [&hellip;]<br>\nSicher, der Titel des Berichts &uuml;ber eine &bdquo;Kehrtwende&ldquo; des Instituts war &uuml;bertrieben &ndash; aber das h&auml;tte man auch als Nachtrag zum Bericht richtigstellen k&ouml;nnen, ohne zur Zensur zu greifen. Ist das auch Cancel Cultur? Man hat jedenfalls den Eindruck, dass die &uuml;berzogene Aktion daf&uuml;r spricht, dass in der Redaktion Panik herrscht, die korrekte Meinung zu verfehlen, anstatt selbstkritisch und transparent zu handeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/blog\/thema-der-woche\/tagesschau-de-kaempft-um-die-deutungshoheit-bei-covid-19-und-vitamin-d\/\">buchkomplizen<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Forscher kritisieren Umgang von Krankenh&auml;usern mit F&ouml;rdermitteln<\/strong><br>\nDer Gesundheits&ouml;konom Matthias Schrappe kritisiert Unstimmigkeiten beim Umgang der deutschen Krankenh&auml;user mit staatlichen F&ouml;rdermitteln. &ldquo;Die Bundesregierung nahm immerhin eine halbe Milliarde Euro in die Hand, um den Aufbau zus&auml;tzlicher Intensivbettenkapazit&auml;ten zu finanzieren. Nach unseren Recherchen scheinen diese Betten aber nicht existent zu sein&rdquo;, sagte Schrappe der &ldquo;Welt&rdquo; (Montagsausgabe).<br>\n&ldquo;Sie sind offensichtlich niemals geschaffen worden oder wurden beantragt, obwohl es keine Pflegekr&auml;fte daf&uuml;r gab.&rdquo; Schrappe sagte, die &ldquo;irrationalen und die kostspieligen Konsequenzen&rdquo; w&uuml;rden etwa im Intensivregister der Deutschen Interdisziplin&auml;ren Vereinigung f&uuml;r Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) gespiegelt. Zusammen mit neun weiteren Wissenschaftlern ver&ouml;ffentlicht Schrappe am Sonntag eine Stellungnahme zur Lage der deutschen Intensivstationen, &uuml;ber die die &ldquo;Welt&rdquo; berichtet.<br>\n&ldquo;Es gab in den Krankenh&auml;usern offensichtlich die Tendenz, Patienten w&auml;hrend der Pandemie ohne Not auf die Intensivstation zu verlegen&rdquo;, sagte Schrappe zu den Befunden der Gruppe. Nirgendwo sonst auf der Welt seien so viele Covid-Kranke auf der Intensivstation behandelt worden wie in Deutschland &ndash; sowohl gemessen an der Sieben-Tage-Inzidenz als auch an der Rate der Hospitalisierten insgesamt. &ldquo;Es gibt sogar einzelne Tage, an denen offiziell mehr Patienten auf Intensivstation lagen, als &uuml;berhaupt hospitalisiert waren. Mit dem Satz `Wir laufen voll` l&auml;sst sich das nicht in Einklang bringen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wallstreet-online.de\/nachricht\/13924957-wirtschaft-forscher-kritisieren-umgang-krankenhaeusern-foerdermitteln\">WallStreet Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Zwischenbilanz f&uuml;r Januar bis Mai 2021 &ndash; 40 Milliarden Euro Umsatzverlust: Corona-Ma&szlig;nahmen treffen von Schlie&szlig;ungen betroffenen Handel hart<\/strong><br>\n&ldquo;F&uuml;r den Lockdown-Handel war 2021 bis jetzt ein katastrophales Jahr. Die Ums&auml;tze liegen in den betroffenen Branchen bis Ende Mai voraussichtlich im Durchschnitt um rund 60 Prozent unter dem Vorkrisenniveau&ldquo;, so HDE-Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Stefan Genth. Das entspricht nach HDE-Berechnungen einem Minus von bis zu 40 Milliarden Euro im Vergleich zum Vor-Krisenjahr 2019. Dementsprechend schlecht f&auml;llt auch die aktuelle HDE-Umfrage f&uuml;r die vergangene Woche aus. So sehen sich im Bekleidungshandel f&uuml;r dieses Jahr ohne weitere staatliche Hilfen 53 Prozent der H&auml;ndler in Existenzgefahr, im Schuh- und Lederwarenhandel sind es sogar knapp 60 Prozent. So wertvoll Signale wie eine &Ouml;ffnung der Gesch&auml;fte mit Testpflicht oder Terminvereinbarung f&uuml;r die Stimmung sind, wirtschaftlich ist das f&uuml;r viele Gesch&auml;fte nicht. So sprechen die H&auml;ndler, die mit Testpflicht ge&ouml;ffnet sind, in der HDE-Umfrage im Durchschnitt von Umsatzverlusten von beinahe 60 Prozent, beim Shoppen mit Terminvereinbarung liegen die Verluste bei knapp 50 Prozent. Und auch das Shoppen mit Begrenzung der Kundenzahl beschert den befragten H&auml;ndlern mehr als ein Drittel weniger Umsatz als vor der Krise.<br>\n&bdquo;Die Lage im Nicht-Lebensmittelhandel ist vielerorts alarmierend schlecht. Deshalb m&uuml;ssen die Corona-Hilfen jetzt schnellstm&ouml;glich komplett ausgezahlt werden&ldquo;, so Genth weiter. Bisher haben der HDE-Umfrage zufolge fast drei Viertel der betroffenen H&auml;ndler seit Beginn der Krise staatliche Unterst&uuml;tzung bekommen. 60 Prozent jedoch warten noch auf ausstehende Zahlungen und 60 Prozent der Empf&auml;nger von Abschlagszahlungen erhielten weniger als die H&auml;lfte der Auszahlungssumme. Neben der Geschwindigkeit der Hilfe bem&auml;ngelt der HDE schon seit Monaten zwei wesentliche L&uuml;cken. F&uuml;r inhabergef&uuml;hrte H&auml;ndler gibt es nach wie vor keine M&ouml;glichkeit zur Auszahlung eines Unternehmerlohns. Das zwingt die Unternehmer im Ergebnis, zum Sozialamt zu gehen, um ihren privaten Lebensunterhalt bestreiten zu k&ouml;nnen. F&uuml;r gr&ouml;&szlig;ere Unternehmen fordert der HDE die Aufhebung der Deckelung auf Bundes- und EU-Ebene bzw. einen entsprechenden Schadensausgleich nach EU-Recht. &bdquo;Gr&ouml;&szlig;ere H&auml;ndler mit vielen Filialen haben h&ouml;here Fixkosten und brauchen mehr Unterst&uuml;tzung&ldquo;, so Genth. Starre und viel zu niedrig angesetzte H&ouml;chstgrenzen f&uuml;r die Auszahlung von Coronahilfen pro Unternehmen sorgten im Ergebnis daf&uuml;r, dass viele Handelsunternehmen keine Chance mehr h&auml;tten, die Krise zu &uuml;berstehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/einzelhandel.de\/presse\/aktuellemeldungen\/13332-zwischenbilanz-fuer-januar-bis-mai-2021-40-milliarden-euro-umsatzverlust-corona-massnahmen-treffen-von-schliessungen-betroffenen-handel-hart\">HDE<\/a>\n<p><strong>dazu: Freier Zugang f&uuml;r Alle: Unternehmen wollen keine Diskriminierung von nicht geimpften Kunden<\/strong><br>\nVon den Lockerungen in &Ouml;sterreich profitieren wohl nur Geimpfte, die anderen m&uuml;ssen sich weiter testen lassen. Dagegen wendet sich Animap &ndash; ein Zusammenschluss von Unternehmen, die &ldquo;allen Menschen freien Zugang zu ihren Produkten und Dienstleistungen gew&auml;hren&rdquo; wollen. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r zahlreiche Unternehmen des Einzelhandels &ndash; aus Gastronomie, Hotellerie, Handel, Freizeit und k&ouml;rpernaher Dienstleistung &ndash; k&ouml;nnte diese 3-G-Regeln zum endg&uuml;ltigen Ruin f&uuml;hren. Nach den langen Monaten des Lockdowns hatten viele auf einen unbeschr&auml;nkten Zugang f&uuml;r Kunden gehofft. Deshalb hat sich in den vergangenen Wochen ein Netzwerk mit den Namen Animap gegr&uuml;ndet.<br>\nAnimap ist ein branchen&uuml;bergreifender Zusammenschluss von Unternehmern, die sich nicht der 3-G-Regel unterwerfen wollen. Die Organisatoren von Animap geben an, mit ihrem Netzwerk einer Benachteiligung und Ausgrenzung jener Menschen entgegenwirken zu wollen, &ldquo;welche sich aus gesundheitlichen Bedenken&rdquo; keinen dieser Corona-Impfstoffe spritzen lassen wollen.<br>\nIn erster Linie handelt es sich um ein Branchen- und Produktverzeichnis. &Uuml;ber die Website k&ouml;nnen Kunden, Gesch&auml;fte finden, die nach eigener Darstellung &ldquo;in Bezug auf die COVID-19-Impfung niemanden ausgrenzen, sondern allen Menschen freien Zugang zu ihren Produkten und Dienstleistungen gew&auml;hren&rdquo;. Kernelement der Plattform ist eine Online-Karte, auf der sich die teilnehmenden Gesch&auml;fte und Unternehmen finden lassen. F&uuml;r &Ouml;sterreich lassen sich derzeit &uuml;ber 900 Adressen finden. Klickt man beispielsweise auf Wien, finden sich Anbieter verschiedener Branchen: Kosmetik- und Friseursalons, Heilpraktiker und Psychotherapeuten, Yogastudios und viele andere Bereiche.<br>\nNoch ist unklar, ob und wie die &ouml;sterreichischen Beh&ouml;rden mit dem Netzwerk Animap und den daran beteiligten Unternehmen umgehen werden. Laut dem Sozialministerium gelten die 3-G-Regeln bundesweit. Auch f&uuml;r Deutschland gibt es mittlerweile einen Ableger von Animap, bei dem &uuml;ber 5.300 Eintr&auml;ge vorhanden sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/117504-freier-zugang-fuer-alle-unternehmen-wollen-keine-diskriminierung-oesterreich\/\">RT DE<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Das riecht nach Totalitarismus&rdquo;: Forscher r&auml;umen &ldquo;Einsatz von Angst&rdquo; bei Corona-Krise ein<\/strong><br>\nBislang hie&szlig; es, vor allem sogenannte Verschw&ouml;rungstheoretiker und Leute aus der schwurbelnden Querdenker-Szene w&auml;hnten im Zuge der Corona-Krise totalit&auml;re Methoden am Werk. Nun legen aktuelle Informationen den Schluss nahe, dass entsprechende Taktiken tats&auml;chlich zum Einsatz kamen.<br>\nVor wenigen Tagen berichtete das britische Traditionsblatt The Telegraph von &Auml;u&szlig;erungen, die demzufolge auf Mitglieder der Scientific Pandemic Influenza Group on Behaviour (SPI-B) zur&uuml;ckgehen. Zusammenfassend hei&szlig;t es im Artikel:\n<blockquote><p>\n&ldquo;Wissenschaftler eines Komitees, das den Einsatz von Angst zur Kontrolle des Verhaltens der Menschen w&auml;hrend der COVID-Pandemie gef&ouml;rdert hat, haben zugegeben, dass ihre Arbeit &ldquo;unethisch&rdquo; und &ldquo;totalit&auml;r&rdquo; war.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Bei der SPI-B handelt es sich um einen Unterausschuss der Scientific Advisory Group for Emergencies (SAGE), der wichtigsten wissenschaftlichen Beratergruppe der britischen Regierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/117665-riecht-nach-totalitarismus-britische-wissenschaftler\/\">RT DE<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Pandemie-Modellrechnungen: Gef&auml;hrliche Zahlenspiele<\/strong><br>\nInzidenz-Zahlen und furchterregende Corona-Szenarien dienen als Begr&uuml;ndung f&uuml;r massive Einschr&auml;nkungen. Der Charit&eacute;-Mediziner Ulrich Dirnagl kritisiert die daf&uuml;r erstellten Modelle. Prognosen seien f&uuml;r politische Zwecke missbraucht worden. [&hellip;]<br>\nBei einer h&ouml;chst unsicheren Datenlage, wie sie zum Beispiel allein schon durch die sich st&auml;ndig &auml;ndernden Testkapazit&auml;ten und -raten vorkommt, ist es unabdingbar, diese elementare Fehlerbehaftung kritisch zu ber&uuml;cksichtigen.<br>\nAber besteht der eigentliche Nutzen der Pandemie-Modellierungen vielleicht gar darin, Worst-Case-Szenarien wissenschaftlicher erscheinen zu lassen, wie Kritiker der Modellkritiker nun h&auml;ufig einwerfen? Sollen die Modelle, die von ihnen vorhergesagten Szenarien, verhindern, um damit bewusst falschzuliegen?<br>\nDas ist allerdings eine gef&auml;hrliche Strategie: Zum einen, weil Vorhersagen, die daneben liegen, ihre &Uuml;berzeugungskraft verlieren &ndash; aber noch viel wichtiger, weil die Modelle ja auch behaupten, die N&uuml;tzlichkeit oder Sch&auml;dlichkeit bestimmter Ma&szlig;nahmen und Verhaltensweisen zu &bdquo;objektivieren&ldquo;.<br>\nWie zum Beispiel Schulschlie&szlig;ungen, Ausgangssperren oder Abstandsregeln. Wenn die offensichtlichen und teils schwerwiegenden Limitationen der Modelle nicht erkannt oder ber&uuml;cksichtigt werden, sie aber dennoch die Grundlage f&uuml;r unser Handeln in der Pandemie liefern sollen &ndash; dann l&auml;uft etwas schief.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/pandemie-modellrechnungen-gefaehrliche-zahlenspiele.1005.de.html?dram:article_id=497412\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.S.:<\/strong> Nirgends ist die politische Instrumentalisierung der Wissenschaft offenkundiger als bei den uns&auml;glichen Modellierungen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Heribert Prantl: Grundrechte nur mit Impfpass? Geht gar nicht<\/strong><br>\nDer Journalist und Jurist Heribert Prantl &uuml;ber ein problematisches Gesetz und die Idee, bestimmte Grundrechte nur gegen Vorlage eines Impfausweises zu gew&auml;hren.<br>\nHeribert Prantl war einer der Ersten in Deutschland, der auf die Einhaltung der Grundrechte auch in Pandemie-Zeiten pochte. Nun sieht er eine neue Gefahr: Der Staat will so viel Schutz f&uuml;r die Gemeinschaft herstellen, dass f&uuml;r den Einzelnen immer weniger Freiheiten &uuml;brig bleiben. Prantl fordert eine Zeit des Nachdenkens. Er will einen offenen und selbstkritischen Diskurs &uuml;ber die bisherige Corona-Politik. (&hellip;)<br>\nWas ist mit dem Gesetz fundamental anders als fr&uuml;her?<br>\nDieses Gesetz, das die Bundesnotbremse installiert, bremst den Rechtsschutz aus. Es wird nicht auf Grund eines Gesetzes , wie es im Grundgesetz eigentlich vorgesehen ist, sondern unmittelbar durch Gesetz in die Grundrechte eingegriffen. Diese Unterscheidung klingt erst einmal wie juristische Wichserei das ist sie aber nicht. Bei Eingriffen unmittelbar durch Gesetz gibt es n&auml;mlich keinen klassischen Rechtsschutz.<br>\nDas hei&szlig;t, man kann gegen einzelne Regelungen im Infektionsschutzgesetz nicht mehr klagen?<br>\nNein. Man kann gegen die durch den RKI-Knopfdruck ausgel&ouml;sten Ma&szlig;nahmen nicht klagen, jedenfalls nicht vor den zust&auml;ndigen Gerichten, den Verwaltungsgerichten. Es bleibt einzig und allein die Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe. Es gibt noch die in letzter Minute ins Gesetz eingef&uuml;gte, wenig aussichtsreiche Klage auf Feststellung, von der Regelung nicht erfasst zu werden. Karlsruhe wird zur ersten und einzigen Instanz gemacht und ist damit &uuml;berfordert. Regul&auml;r vor einem normalen Gericht klagen k&ouml;nnen Sie erst dann, wenn Sie gegen das Infektionsschutzgesetz versto&szlig;en haben und deswegen gegen Sie eine Sanktion verh&auml;ngt worden ist. Das Gesetz mutet Ihnen also zu, dass Sie erst das Gesetz brechen und daf&uuml;r eine Strafe kassieren; erst dann k&ouml;nnen Sie sich wehren. Die B&uuml;rger werden also gewisserma&szlig;en zur Rechtswidrigkeit gedr&auml;ngt. So entsteht kein Vertrauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wochenende\/journalist-jurist-sueddeutsche-zeitung-heribert-prantl-ueber-infektionsschutzgesetz-grundrechteimpfausweis-corona-gesetze-li.158738\">berliner-zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71924#h01\">Prantls Blick: Ein infiziertes Gesetz<\/a> und sehen Sie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70370#h01\">Beklagt die Einschr&auml;nkung der Freiheitsrechte | Heribert Prantl | SZ-Journalist<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Nahost-Konflikt<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die Eskalation ist Resultat der israelischen Vertreibungspolitik<\/strong><br>\nEin weiterer Gaza-Krieg droht. Die Aufrufe gegen die Besatzung und f&uuml;r einen gerechten Frieden sind nun dringender denn je.<br>\nSeit einigen Wochen eskaliert die Lage in Israel und Pal&auml;stina. Weltweite Beachtung findet die Situation allerdings erst seitdem die Hamas Israel mit Raketen angreift und die israelische Armee wieder Gaza bombardiert. Ursache der aktuellen Eskalation war die Zwangsr&auml;umung mehrerer pal&auml;stinensischer H&auml;user im Ostjerusalemer Viertel Sheikh Jarrah.<br>\nDie R&auml;umung von H&auml;usern, in denen Pal&auml;stinenserinnen und Pal&auml;stinenser wohnen, ist nichts Ungew&ouml;hnliches, insbesondere in Ostjerusalem und dem Westjordanland. Die R&auml;umung in Sheikh Jarrah folgte jedoch einem Gerichtsurteil, welches sich auf die Eigentumsverh&auml;ltnisse der Grundst&uuml;cke vor dem Jahr 1948 beruft. Die Grundst&uuml;cke waren vor der Staatsgr&uuml;ndung Israels im Besitz von j&uuml;dischen Familien, die gemeinsam mit ihren pal&auml;stinensischen Nachbarn unter der Kontrolle der britischen Kolonialmacht lebten.<br>\nMit der Staatsgr&uuml;ndung Israels 1948, die mit der &raquo;Nakba&laquo; &ndash; der Vertreibung von mehr als 700.000 Pal&auml;stinenserinnen und Pal&auml;stinensern &ndash;, der Zerst&ouml;rung von 531 pal&auml;stinensischen D&ouml;rfern und der Entv&ouml;lkerung von elf pal&auml;stinensischen Stadtteilen in verschiedenen gr&ouml;&szlig;eren St&auml;dte einherging, besetzte das K&ouml;nigreich Jordanien Ostjerusalem und das Westjordanland. Die dort lebenden J&uuml;dinnen und Juden wurde vertrieben oder ihr Besitz in Beschlag genommen. Diesen Besitz forderten Nachfahren zur&uuml;ck und bekamen recht. Dieses Recht steht jedoch den 700.000 vertriebenen Pal&auml;stinenserinnen und Pal&auml;stinensern, die Wohnungen und H&auml;user in Israel besa&szlig;en, nicht zu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/israel-palastina-konflikt-sheikh-jarrah-netanjahu-bennett-hamas-fatah\/\">Jacobin<\/a><\/li>\n<li><strong>Tel Aviv dankt Washington f&uuml;r Vetos gegen UN-Erkl&auml;rungen &uuml;ber Waffenruhe &ndash; und bombardiert weiter<\/strong><br>\nDer israelische Verteidigungsminister hat den USA daf&uuml;r gedankt, dass sie die dritte UN-Erkl&auml;rung in Folge &uuml;ber eine Forderung eines Waffenstillstandes blockiert haben. Tel Aviv setzte die Luftangriffe gegen Gaza in der Nacht von Montag auf Dienstag unvermindert fort.<br>\n(&hellip;) Israel der Unterst&uuml;tzung durch die USA auch bei der UNO sicher<br>\nW&auml;hrend US-Pr&auml;sident Joe Biden in einem Telefonat mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu am Montag einen Vorschlag f&uuml;r einen Waffenstillstand unterst&uuml;tzte, bekr&auml;ftigte er dennoch vor allem Washingtons unersch&uuml;tterliche Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Tel Aviv.<br>\nSo zeigte die Netanjahu-Regierung keinerlei Absicht, die Bombardierung zu stoppen, allen Behauptungen seitens US-Au&szlig;enminister Tony Blinken zum Trotz, die US-Regierung arbeite &ldquo;hinter den Kulissen&rdquo; an der Sicherung eines Waffenstillstands. Mehr noch, man dankte dem offiziellen Washington, dass es am Montag im UN-Sicherheitsrat die Unterzeichnung einer weiteren Erkl&auml;rung zur Einstellung der Feindseligkeiten torpediert hatte&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/der-nahe-osten\/117651-tel-aviv-dankt-usa-fur-drittes-veto-sicherheitsrat-erklarung-waffenstillstand-bombt-weiter\/\">RT<\/a><\/li>\n<li><strong>Chris Hedges: Israel, die gro&szlig;e L&uuml;ge<\/strong><br>\nIsrael &uuml;bt in den besetzten pal&auml;stinensischen Gebieten nicht &bdquo;das Recht auf Selbstverteidigung&ldquo; aus. Es f&uuml;hrt Massenmord aus, unterst&uuml;tzt und beg&uuml;nstigt von den USA.<br>\nFast alle Worte und Phrasen, die von den Demokraten, Republikanern und den sprechenden K&ouml;pfen in den Medien verwendet werden, um die Unruhen innerhalb Israels und den schwersten israelischen Angriff gegen die Pal&auml;stinenser seit den Angriffen auf den Gazastreifen 2014 zu beschreiben, die 51 Tage dauerten und mehr als 2.200 Pal&auml;stinenser t&ouml;teten, darunter 551 Kinder, sind eine L&uuml;ge.<br>\nIndem Israel seine Milit&auml;rmaschinerie gegen eine besetzte Bev&ouml;lkerung einsetzt, die keine mechanisierten Einheiten, keine Luftwaffe, keine Marine, keine Raketen, keine schwere Artillerie und keine Befehlsgewalt hat, ganz zu schweigen von der Zusage der USA, Israel im n&auml;chsten Jahrzehnt ein 38-Milliarden-Dollar-Verteidigungshilfepaket zur Verf&uuml;gung zu stellen, &uuml;bt es nicht &bdquo;das Recht aus, sich selbst zu verteidigen.&ldquo; Es f&uuml;hrt Massenmord aus. Es ist ein Kriegsverbrechen.<br>\nIsrael hat deutlich gemacht, dass es bereit ist, jetzt genauso mutwillig zu zerst&ouml;ren und zu t&ouml;ten, wie es 2014 es tat. Israels Verteidigungsminister Benny Gantz, der w&auml;hrend des m&ouml;rderischen Angriffs auf Gaza im Jahr 2014 Stabschef war, hat geschworen, dass, wenn die Hamas &bdquo;die Gewalt nicht stoppt, der Schlag von 2021 h&auml;rter und schmerzhafter sein wird als der von 2014.&ldquo; Die aktuellen Angriffe haben bereits mehrere Wohnhochh&auml;user ins Visier genommen, darunter Geb&auml;ude, in denen &uuml;ber ein Dutzend lokale und internationale Presseagenturen untergebracht waren, Regierungsgeb&auml;ude, Stra&szlig;en, &ouml;ffentliche Einrichtungen, landwirtschaftliche Fl&auml;chen, zwei Schulen und eine Moschee&hellip;.<br>\nIch habe mir auch von Gaza aus die L&uuml;gen angeh&ouml;rt, die von Jerusalem und Washington ausgehen. Israels wahlloser Einsatz moderner, industrieller Waffen, um Tausende von Unschuldigen zu t&ouml;ten, Tausende weitere zu verwunden und Zehntausende von Familien obdachlos zu machen, ist kein Krieg: Es ist staatlich gef&ouml;rderter Terror&hellip;<br>\nDie falsche Gleichwertigkeit zwischen israelischer und pal&auml;stinensischer Gewalt wurde w&auml;hrend des Krieges, &uuml;ber den ich in Bosnien berichtete, widergespiegelt. Diejenigen von uns, die in der belagerten Stadt Sarajevo waren, wurden t&auml;glich mit Hunderten von schweren Granaten und Raketen von den umliegenden Serben beschossen. Wir wurden von Scharfsch&uuml;tzen unter Beschuss genommen. Die Stadt hatte jeden Tag einige Dutzend Tote und Verwundete zu beklagen. Die Regierungstruppen innerhalb der Stadt feuerten mit leichten M&ouml;rsern und Handfeuerwaffen zur&uuml;ck. Die Unterst&uuml;tzer der Serben nutzten jeden von den bosnischen Regierungstruppen verursachten Todesfall, um das gleiche schmutzige Spiel zu spielen, obwohl weit &uuml;ber 90 Prozent der T&ouml;tungen in Bosnien die Schuld der Serben waren, wie es auch in Bezug auf Israel der Fall ist&hellip;<br>\n(&hellip;) Die Israel-Lobby hat ihren immensen politischen Einfluss schamlos ausgenutzt, um zu verlangen, dass die Amerikaner de facto einen Loyalit&auml;tseid auf Israel ablegen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/linkezeitung.de\/2021\/05\/17\/chris-hedges-israel-die-grosse-luege\/\">Linke Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>In Nahost nicht Neues?<\/strong><br>\n2008, 2012, 2014, 2018 nun 2021: Man kann die Uhr danach stellen. Wenn das israelische Milit&auml;r den Gazastreifen mit zwei Millionen Einwohnern, eines der dichtesten besiedelten Gebiete der Welt und de facto ein Freiluftgef&auml;ngnis, wieder einmal milit&auml;risch attackiert und bombardiert, werden die altbekannten Slogans hervorgeholt. &bdquo;Die Gewalt nimmt nicht ab&ldquo;, &bdquo;Israel: Schon 3150 Raketen aus Gaza abgefeuert&ldquo;, &bdquo;Chronologie eines schier endlosen Konflikts&ldquo; oder &bdquo;CDU-Chef Armin Laschet: &sbquo;Wir verurteilen die antisemitische Hetze auf deutschen Stra&szlig;en aufs Sch&auml;rfste&lsquo;&ldquo;. Mit jedem Jahr der Besatzungspolitik, des langsamen Landraubs und weiterer Entrechtung der Pal&auml;stinenser wirken solche Schlagzeilen hohler. Ihre eigentliche Bedeutung liegt auch nicht in dem, was sie sagen, sondern in dem, was sie nicht sagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontext-tv.de\/de\/blog\/nahost-nicht-neues\">Kontext TV<\/a>\n<p><strong>dazu: Rolle des Westens im Nahostkonflikt: Ritualisierte Bekenntnisse<\/strong><br>\nDie Eskalation in Nahost hat ihre Wurzeln auch im Nichtstun des Westens in der Vergangenheit. Aufforderungen, miteinander zu reden, sind unredlich.<br>\nWer erkl&auml;rt Angela Merkel, Gregor Gysi, Heiko Maas und jetzt auch Annalena Baerbock, dass die von ihnen mit Blick auf Israel beschworene &bdquo;Staatsr&auml;son&ldquo; Deutschlands ein deplatzierter, ja kontraproduktiver Begriff ist? Tats&auml;chlich geht es um die aus historischen Gr&uuml;nden besondere Verantwortung Deutschlands und aller seiner B&uuml;rgerInnen, entschieden gegen jede Form von Judenfeindlichkeit sowie f&uuml;r eine sichere und auf Dauer unbedrohte Existenz Israels einzutreten.<br>\nDiese kann und wird es allerdings erst geben, wenn das seit 1947 v&ouml;lkerrechtlich verbriefte Anrecht der Pal&auml;stinenserInnen auf staatliche Selbstbestimmung umgesetzt ist und die universellen Menschenrechte auch f&uuml;r sie Realit&auml;t geworden sind. Beides ist nicht m&ouml;glich, solange eine israelische Regierung das Westjordanland weiterhin v&ouml;lkerrechtswidrig besetzt und besiedelt, den Gazastreifen abschn&uuml;rt und am Alleinanspruch auf ganz Jerusalem festh&auml;lt. [&hellip;]<br>\nDie ritualisierten Bekenntnisse westlicher PolitikerInnen zu einer Zweistaatenl&ouml;sung werden zunehmend unehrlich, je mehr die israelische Regierung im Westjordanland und Ostjerusalem Fakten schafft, die eine solche L&ouml;sung immer unvorstellbarer machen &ndash; und dies ohne jeden relevanten Widerspruch aus Europa und in den vergangenen vier Jahren sogar mit Unterst&uuml;tzung der US-Regierung.<br>\nDie ebenso ritualisierte Aufforderung an &bdquo;beide Seiten, miteinander zu verhandeln&ldquo;, ist unredlich und daher unrealistisch. Denn sie unterschl&auml;gt die milit&auml;rische, politische und wirtschaftliche Asymmetrie zwischen Israel und den Pal&auml;stinenserInnen, &uuml;ber die auch noch so viele Raketenangriffe der Hamas und ihrer Unterst&uuml;tzer aus Teheran nicht hinwegt&auml;uschen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Rolle-des-Westens-im-Nahostkonflikt\/!5767535\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Judentum, Zionismus und Israel sind verschiedene Kategorien<\/strong><br>\nDer deutsch-israelische Soziologe Moshe Zuckermann &uuml;ber die Ursachen der Eskalation in Nahost, die israelische Innenpolitik und die Antisemitismusdebatte<br>\n(&hellip;) W&auml;hrend die westliche Staatengemeinschaft Israel angesichts der Raketenangriffe aus dem Gazastreifen ein Recht auf Selbstverteidigung einr&auml;umt, dabei aber die Frage umschifft, ob nach dieser Logik die syrische Armee Israel auch beschie&szlig;en darf, denn von dort werden regelm&auml;&szlig;ig Milit&auml;rschl&auml;ge auf Syrien vollzogen, erkl&auml;rte das russische Au&szlig;enministerium, dass die zunehmenden Spannungen durch die Vertreibung arabischer Bewohner aus ihrem angestammten Wohnort &ndash; dem Gebiet Sheikh Jarrah &ndash;, durch die F&ouml;rderung von Pl&auml;nen zum Bau von 540 H&auml;usern in der Siedlung Har Choma und durch die T&ouml;tung von zwei Pal&auml;stinensern an einem Kontrollpunkt in der N&auml;he der Stadt Jenin angeheizt worden sind. Welcher Sichtweise w&uuml;rden Sie eher zustimmen?<br>\nMoshe Zuckermann: Der russischen Sichtweise. Dabei muss man aber noch eines mitbedenken. Die Gewalteskalation war nicht das Resultat ideologischer Scheinpostulate wie des Rechts auf Selbstverteidigung. Sie war Ergebnis einer wohlorchestrierten Provokationskette vonseiten der Israelis: Polizei am Tempelberg, Absperrung der Zug&auml;nge nach Jerusalem f&uuml;r Araber, Sheikh Jarrah und einiges mehr. Die Hamas sollte reagieren, damit es zwangsl&auml;ufig zur Gewalteskalation kommt.<br>\nMinisterpr&auml;sident Benjamin Netanjahu, der wegen seines Prozesses (wegen Korruptionsvorw&uuml;rfen, d. A.) und der Unf&auml;higkeit, eine Koalition zu bilden, in Bedr&auml;ngnis geraten ist, hat diese Eskalation im Eigeninteresse gebraucht &ndash; und hat auch sein Ziel erreicht: Das gegnerische Lager ist in Aufl&ouml;sung begriffen.<br>\nEs k&ouml;nnte zu einem f&uuml;nften Wahlgang kommen, diesmal mit Direktwahl des Premiers, die Netanjahu gewinnen d&uuml;rfte. Dass auch die Hamas die Gewalteskalation bedient, weil sie sich gegen&uuml;ber der PLO zu profilieren trachtet, &auml;ndert daran nichts.<br>\n(&hellip;) Die Ursachen f&uuml;r die aktuelle Gewaltspirale zwischen der Hamas und Israel liegen auch in den Ereignissen der letzten Wochen begr&uuml;ndet. In Ost-Jerusalem hatten die Spannungen Mitte April zugenommen. Am 7. Mai kam es zu Zusammenst&ouml;&szlig;en zwischen der israelischen Grenzpolizei und Pal&auml;stinensern in der N&auml;he des Tempelbergs. Inwieweit ist der seit Jahren voranschreitende Rechtsruck der israelischen Gesellschaft mitverantwortlich f&uuml;r das aktuelle Blutvergie&szlig;en?<br>\nMoshe Zuckermann: Das ist eine fast rhetorische Frage. Der Rechtsruck ist zweifelsohne f&uuml;r die aktuelle Lage verantwortlich. Man muss allerdings verstehen, dass dieser Rechtsruck kein Nebenaspekt ist: Etwa 80 Prozent des israelischen Parlaments ist als rechts bzw. rechtsradikal einzustufen.<br>\nPolitiker wie Avigdor Lieberman, Naftali Bennett oder Gideon Saar sind ideologisch noch radikaler rechts als Netanjahu eingestellt. Obwohl sie sich im Anti-Netanjahu-Lager zusammengefunden haben, das gerade allerdings wieder in Aufl&ouml;sung begriffen ist, stehen sie ideologisch ganz fraglos an der Seite Netanjahus bzw. der Rechten, ja radikalen Rechten Israels.<br>\n(&hellip;) In Deutschland wird dieser Tage viel &uuml;ber Antisemitismus berichtet, vor allem mit Blick auf propal&auml;stinensische Demonstrationen. Sie selbst, als israelischer Staatsb&uuml;rger und Jude, wurden schon in Deutschland von Deutschen des Antisemitismus beschuldigt. Werden die Begriffe &ldquo;Juden&rdquo;, &ldquo;Zionismus&rdquo;, &ldquo;Israel&rdquo; und &ldquo;Antisemitismus&rdquo; in der deutschen &Ouml;ffentlichkeit verwechselt oder gar falsch verwendet?<br>\nMoshe Zuckermann: Ja, der Meinung bin ich und habe dies auch schon oft genug theoretisch wie empirisch in Deutschland dargelegt. Allerdings vergeblich, wie es scheint, und wie sich angesichts der gegenw&auml;rtigen Krise wieder herausstellt. Es muss ein f&uuml;r alle Mal verstanden werden: Judentum, Zionismus und Israel sind drei verschiedene Kategorien und entsprechend auch Antisemitismus, Antizionismus und Israelkritik.<br>\nDas zeigt sich schon daran, dass nicht alle Juden Zionisten, nicht alle Zionisten Israelis und nicht alle Israelis Juden sind. Es ist klar, warum diese Kategorien in Deutschland allzu h&auml;ufig gleichgesetzt werden. Das bedient deutsche Befindlichkeiten und Bed&uuml;rfnisse der Schuldabtragung. Aber nicht nur ist diese Gleichsetzung an sich falsch, sondern sie bedient objektiv auch die Interessen der israelischen Propaganda.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Judentum-Zionismus-und-Israel-sind-verschiedene-Kategorien-6048958.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Syrien und Russland haben den Krieg gewonnen, aber Amerika legitimiert die fortgesetzte Pl&uuml;nderung<\/strong><br>\n(&hellip;) Der irische Friedensaktivist Dr. Declan Hayes erkl&auml;rt, was bei den bevorstehenden Pr&auml;sidentschaftswahlen in Syrien in diesem Monat auf dem Spiel steht. Er sagt voraus, dass der amtierende Pr&auml;sident Bashar al-Assad die Wiederwahl gewinnen wird, weil er eine starke Unterst&uuml;tzung in der Bev&ouml;lkerung hat, weil das syrische Volk diesen Widerstand als den besten Weg ansieht, den von den Amerikanern gef&uuml;hrten verdeckten NATO-Krieg gegen sein Land abzuwehren. Der verdeckte Krieg f&uuml;r einen Regimewechsel wurde auf dem Schlachtfeld von der Syrischen Arabischen Armee und ihren Verb&uuml;ndeten, vor allem Russland, gewonnen. In weiten Teilen Syriens herrscht Frieden. Allerdings, wie Hayes erkl&auml;rt, verst&auml;rken die Vereinigten Staaten von Amerika und die ausl&auml;ndischen Feinde Syriens die wirtschaftliche Kriegsf&uuml;hrung durch Sanktionen und die Pl&uuml;nderung von Ressourcen. Das Ziel ist es, &ldquo;Syrien aus dem Gleichgewicht zu bringen&rdquo;. Die feindliche westliche Agenda gegen&uuml;ber Syrien passt in ein gr&ouml;&szlig;eres geopolitisches Bild der USA und ihrer Verb&uuml;ndeten, die versuchen, den Iran, Russland und China zu destabilisieren&hellip;<br>\nFrage: Westliche Regierungen und Medien verunglimpfen die Wahlen in Syrien als nicht &ldquo;frei und fair&rdquo;. Wie sehen die syrischen B&uuml;rger die Wahlen in ihrem Land?<br>\nDeclan Hayes: Weil westliche Regierungen und Medien die Angewohnheit haben, Wahlen, mit denen sie nicht einverstanden sind, zu verunglimpfen, sei es in Russland, Venezuela, Bolivien, Iran, Gaza, Libanon oder Syrien, haben sie in solchen Angelegenheiten keine Glaubw&uuml;rdigkeit. Und die Menschen in Syrien sind sich der westlichen Heuchelei sehr wohl bewusst.<br>\nFrage: Pr&auml;sident Assad scheint einen starken R&uuml;ckhalt in der Bev&ouml;lkerung zu haben. Ist diese Unterst&uuml;tzung darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, dass das syrische Volk ihn als mutigen und prinzipientreuen F&uuml;hrer w&auml;hrend der letzten 10 Jahre des Krieges betrachtet?<br>\n&hellip;Obwohl die Syrer durch die kriminellen Sanktionen der NATO und den ungerechten Krieg, den die NATO weiterhin gegen sie f&uuml;hrt, unsagbar gelitten haben, haben sie keine andere Wahl, als ihren Pr&auml;sidenten und ihre Armee zu unterst&uuml;tzen, bis sie ihre Freiheit von der NATO und ihren Satelliten wiedererlangen.<br>\nDie von der NATO favorisierten Kandidaten sind, wie sie es im Irak waren und wie sie es in Bolivien und Venezuela sind, bestenfalls Marionetten und Scharlatane, schlimmstenfalls gef&auml;hrliche Kriegsverbrecher.<br>\nFrage: Wie schlecht sind die sozio&ouml;konomischen Bedingungen in Syrien? Es gibt besorgniserregende Berichte &uuml;ber Engp&auml;sse bei Lebensmitteln, Treibstoff und elektrischem Strom.<br>\nDeclan Hayes: Die Lage ist katastrophal&hellip;<br>\nFrage: Wie sehen die Syrer die Rolle Russlands und seine milit&auml;rische Intervention zur Unterst&uuml;tzung des syrischen Staates?<br>\nDeclan Hayes: Alle Syrer wissen, dass Russland Syrien davor bewahrt hat, das gleiche amerikanische Schicksal wie Libyen und Irak zu erleiden&hellip;<br>\nFrage: Es gibt glaubw&uuml;rdige Berichte &uuml;ber US-Milit&auml;rs, die LKW-Konvois mit gestohlenem &Ouml;l und Weizen aus dem &ouml;stlichen Teil Syriens, den die Amerikaner besetzen, in den Irak fahren. Was ist der Zweck dieser Schmuggelware? Sieht das syrische Volk darin einen dreisten imperialistischen Diebstahl?<br>\nDeclan Hayes: Das ist, wie der ehemalige US-Pr&auml;sident Donald Trump in Bezug auf das syrische &Ouml;l offen zugegeben hat, nicht nur ein dreister imperialistischer krimineller Diebstahl, sondern eine Fortsetzung dessen, wie die T&uuml;rkei alle syrischen L&auml;ndereien gepl&uuml;ndert hat, die ihre terroristischen Stellvertreter kontrollierten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.antikrieg.com\/aktuell\/2021_05_15_syrienundrussland.htm\">Antikrieg<\/a>\n<p><strong>dazu: 88 mit gestohlenem &Ouml;l und Weizen beladene LKW der US-Besatzungsmacht verlassen Syrien in Richtung Irak<\/strong><br>\nDie US-Besatzungstruppen haben weiterhin den syrischen Reichtum und die landwirtschaftlichen Ernten aus den L&auml;ndereien gestohlen, die sie in der syrischen Region al-Jazeera besetzt halten, als jetzt ein Konvoi der mit &Ouml;l und gestohlenem Getreide beladenen Fahrzeuge der Besatzung das Gebiet von Hasaka in Richtung Norden verlie&szlig; Irak und zwar &uuml;ber den illegalen Grenz&uuml;bergang al-Walid illegitime.<br>\nLokale Quellen in al-Yarubiya teilten SANA mit, dass ein Konvoi von 45 Fahrzeugen, darunter &uuml;berdachte Lastwagen und &Ouml;ltanker sowie eine Reihe von K&uuml;hltankwagen und Tanklastwagen mit Allradfahrzeugen, am Montagmorgen die syrischen Gebiete in Richtung Irak.<br>\nIn der Zwischenzeit erw&auml;hnten Quellen aus dem Dorf al-Swaidiyeh, dass 43 andere Lastwagen, die nachts mit Weizen aus Tal Alou-Silos beladen worden waren, den illegitimen Grenz&uuml;bergang von al-Walid in Richtung der irakischen Gebiete passierten.<br>\nAm 25. April hatte ein Konvoi von 35 US &ndash; Besatzung Lastwagen beladen mit gestohlenem Getreide das Gebiet von Hasaka &uuml;ber den illegitimen Grenz&uuml;bergang al-Walid in Richtung Nordirak verlassen<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/linkezeitung.de\/2021\/05\/18\/88-mit-gestohlenem-oel-und-weizen-beladene-lkw-der-us-besatzungsmacht-verlassen-syrien-in-richtung-irak\/\">Linke Zeitung<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu passend: Neue Machtanspr&uuml;che<\/strong><br>\nVon Karin Leukefeld<br>\nUSA wollen aus Mittlerem Osten abziehen und sich auf Pazifikregion konzentrieren. Interessen sollen vorher gesichert werden<br>\nDie Vereinigten Staaten wollen aus dem Mittleren Osten abziehen. Schwerpunkt des globalen Macht- und Kontrollanspruchs der &raquo;Weltmacht Nummer 1&laquo; soll k&uuml;nftig die Pazifikregion sein, wo die USA sich China entgegenstellen und Russland einkreisen wollen. Die einst bl&uuml;hende Region des &raquo;Fruchtbaren Halbmonds&laquo; bleibt verw&uuml;stet, zerst&ouml;rt und verarmt zur&uuml;ck. Die Neuordnung des durch Krisen und Kriege seit 100 Jahren destabilisierten Mittleren Ostens gestaltet sich chaotisch.<br>\nUm die Kontrolle der geostrategisch wichtigen Region nicht aus der Hand zu geben, sollen die regionalen und europ&auml;ischen Partner der USA Polizei- und Armeeaufgaben &uuml;bernehmen&hellip;<br>\nDer Prozess der Neuordnung der Region birgt &Uuml;berraschungen. Unklar ist, ob die von den USA forcierte &raquo;Normalisierung&laquo; der Beziehungen zwischen Israel und einer Handvoll arabischer Staaten Bestand haben wird. Aktiver arbeiten arabische L&auml;nder daran, die schwierige Beziehung mit Syrien in Ordnung zu bringen&hellip;<br>\n(&hellip;) Die arabischen Golfstaaten w&auml;hlten &ndash; wie die T&uuml;rkei und Israel, wie Europa und die USA &ndash; Gruppen der syrischen Opposition, die sie unterst&uuml;tzten. Je erfolgreicher diese milit&auml;risch waren, desto mehr Geld und Waffen und logistische Unterst&uuml;tzung gab es. Der ehemalige Au&szlig;enminister und Ministerpr&auml;sident Katars Scheich Dschabir Al Thani sprach offen dar&uuml;ber in einem Interview, das er 2017 dem katarischen Fernsehen gab.<br>\nDas Ziel wurde nicht erreicht, die Allianz gegen Syrien zerstritt sich und zerfiel. Der Iran, inzwischen nicht mehr nur Verb&uuml;ndeter Syriens, sondern auch Russlands, weitete dagegen seinen Einfluss aus, suchte aber gleichzeitig immer das Gespr&auml;ch mit Saudi-Arabien&hellip;<br>\nBiden-Regierung will zu dem von den USA unter Pr&auml;sident Donald Trump im Mai 2018 aufgek&uuml;ndigten Atomabkommen JCPOA zur&uuml;ckkehren. Das und eine iranisch-saudische Ann&auml;herung k&ouml;nnte Ruhe in die Region des Mittleren Ostens bringen. Die USA k&ouml;nnten dann ihre milit&auml;rische Pr&auml;senz weiter nach Osten in die Pazifikregion verlagern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/402582.us-imperialismus-neue-machtanspr%C3%BCche.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>DIE LINKE fordert Deutsch-Russischen Freundschaftsvertrag<\/strong><br>\nPressemitteilung von Sevim Dagdelen, 18. Mai 2021<br>\n&bdquo;DIE LINKE setzt sich mit Nachdruck f&uuml;r einen Deutsch-Russischen Freundschaftsvertrag ein. Die Bundesregierung sollte den 80. Jahrestag des faschistischen &Uuml;berfalls auf die Sowjetunion zum Anlass nehmen, dazu Verhandlungen aufzunehmen mit dem Ziel, Vers&ouml;hnung und Freundschaft zwischen Deutschland und Russland zu erreichen und zu verstetigen&ldquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Ausw&auml;rtigen Ausschuss, anl&auml;sslich der Plenardebatte &uuml;ber den LINKE-Antrag &bdquo;80 Jahre deutscher &Uuml;berfall auf die Sowjetunion &ndash; F&uuml;r eine Politik der Entspannung gegen&uuml;ber Russland und eine neue &Auml;ra der Abr&uuml;stung&ldquo; (BT-Drucksache 19\/29437) in dieser Woche. Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;Angesichts der 27 Millionen Toten infolge des faschistischen Raub- und Vernichtungskrieges in der Sowjetunion m&uuml;ssten gute Beziehungen und Freundschaft mit Russland lange schon Teil der deutschen Staatsr&auml;son sein. DIE LINKE setzt sich im Sinne gutnachbarschaftlicher Beziehungen ein f&uuml;r den schrittweisen Abbau der bestehenden Visapflicht mit der Russischen F&ouml;deration und anderen ehemaligen Sowjetrepubliken sowie f&uuml;r die Belebung des Sch&uuml;ler- bzw. Jugendaustausches mit Russland und den anderen ehemaligen Sowjetrepubliken.<br>\nDIE LINKE fordert die Bundesregierung auf, sich im Rahmen von EU und NATO verst&auml;rkt f&uuml;r allgemeine und weltweite Abr&uuml;stung einzusetzen und entschlossen auf den Abschluss und die Durchsetzung umfassender Abr&uuml;stungs- und R&uuml;stungskontrollvereinbarungen hinzuwirken. Kooperation mit Russland statt Konfrontation muss Handlungsmaxime deutscher Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik werden.&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/die-linke-fordert-deutsch-russischen-freundschaftsvertrag\/\">Die Linke<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Laschet schw&ouml;rt auf die Nato<\/strong><br>\nDer Unionskandidat bekennt sich zum Verteidigungsb&uuml;ndnis, fordert einen Nationalen Sicherheitsrat und gelobt, die deutschen Milit&auml;rausgaben zu erh&ouml;hen. Er verbindet seine Botschaft mit einem deutlichen Seitenhieb auf seine Rivalen um das Kanzleramt. (&hellip;)<br>\nLaschet betonte auch sein Festhalten am Zwei-Prozent-Ziel der Nato, das die Erh&ouml;hung der Verteidigungsausgaben auf mindestens zwei Prozent der Wirtschaftskraft bis 2024 vorsieht. Auch hier sei ein &ldquo;klares Bekenntnis zu dieser internationalen Verpflichtung&rdquo; von jedem zu erwarten, &ldquo;der sich um h&ouml;chste &Auml;mter in Deutschland bem&uuml;ht&rdquo;. Das sei &ldquo;an mehrere Parteien gerichtet und nicht nur an eine&rdquo;. Das Zwei-Prozent-Ziel wird sowohl von den Gr&uuml;nen als auch von der derzeit mitregierenden SPD abgelehnt. Die Bundesregierung habe sich zum Zwei-Prozent-Ziel bekannt, betonte Laschet. &ldquo;Ich sehe keinen Anlass, davon abzuweichen&rdquo;, sagte er. Dies gelte, obwohl die Haushaltslage schwierig sein werde. &ldquo;Die Sicherheit des Landes und die Ausr&uuml;stung der Bundeswehr d&uuml;rfen nicht hintenanstehen&rdquo;, forderte er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/sicherheitspolitik-nato-laschet-1.5299150\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Laschets Welt<\/strong><br>\nAu&szlig;en- und sicherheitspolitische Grundsatzrede<br>\nDer als Grundsatzrede angek&uuml;ndigte Auftritt von Unionskanzlerkandidat Armin Laschet bei der Konrad-Adenauer-Stiftung bot wenige &Uuml;berraschungen. Die Welt stehe vor einem &bdquo;Epochenwechsel&rdquo;, u.a. durch den Aufstieg Chinas, das er sowohl als Wettbewerber und Rivale, aber auch als potenziellen Partner charakterisierte. Dieser Aufstieg habe das Zeug, &bdquo;das internationale Machtgef&uuml;ge grunds&auml;tzlich zu ver&auml;ndern.&ldquo; Mit konfrontativen Versuchen, China entgegenzutreten, wie dem Plan, im Sommer eine Fregatte in den Indopazifik zu entsenden, scheint Laschet dabei keine Probleme zu haben, er halte dies f&uuml;r &bdquo;richtig&ldquo;, gab er an.<br>\nMit Blick auf Russland will er zwar &ndash; im Gegensatz zu den Gr&uuml;nen &ndash; an der umstrittenen Gaspipeline Nordstream 2 festhalten, generelle m&uuml;sse man dem Land aber auch &bdquo;die Grenzen aufzeigen.&ldquo; An der bisherigen konfrontativen deutschen und europ&auml;ischen Russlandpolitik will Laschet jedenfalls &bdquo;nichts &auml;ndern&ldquo;. In den Konflikten mit den erkl&auml;rten Rivalen China und Russland sieht Laschet vor allem einen Verb&uuml;ndeten: &bdquo;Europas Platz ist an der Seite der USA.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2021\/05\/20\/laschets-welt\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41774\">&ldquo;Trumps Forderungen an Nato-B&uuml;ndnispartner &ndash; Muss Deutschland den R&uuml;stungshaushalt auf 2 % des Bruttoinlandsprodukts erh&ouml;hen?&ldquo;<\/a>. Daraus zitiert:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Politik- und Rechtswissenschaftler sind sich einig, dass die Zwei-Prozent-Zielvorgabe der Nato keine rechtliche Bindungswirkung entfaltet. Begr&uuml;ndet wird dies vor allem mit der Entwicklungsgeschichte der Nato und mit Aussagen ma&szlig;geblicher Politiker. Prozentvorgaben wie in der Abschlusserkl&auml;rung von Wales seien eine politische Willensbekundung (&bdquo;non-binding requirement&ldquo;, &bdquo;gentlemen&rsquo;s agreement&ldquo;, &bdquo;informal benchmark&ldquo;). Sie enthielten jedoch keine bindende Verpflichtung der Mitgliedstaaten (vgl. Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages, WD 2 &ndash; 3000 &ndash; 034\/17 vom 21. M&auml;rz 2017).&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Auch der Freihandel hat Grenzen<\/strong><br>\nDie indische Regierung l&auml;sst das WTO-Abkommen zum Freihandel platzen, um weiter staatlich subventionierte Nahrungsmittel an die Armen verteilen zu k&ouml;nnen. Richtig so.<br>\nF&uuml;r die Welthandelsorganisation WTO ist es ein schwerer R&uuml;ckschlag: Indien hat das neue globale Freihandelsabkommen platzen lassen &ndash; in letzter Minute. Noch im vergangenen Dezember hatte das Land nach z&auml;hen Verhandlungen auf Bali dem Abkommen zugestimmt und sich damit bereit erkl&auml;rt, die staatlichen Subventionen f&uuml;r Nahrungsmittel einzuschr&auml;nken. Alleine die Tatsache, dass nach Jahren erfolgloser Verhandlungen &uuml;berhaupt ein neues WTO-Abkommen zustande kam, wurde damals als Durchbruch gefeiert.<br>\nJetzt zieht Indien seine Zusage zur&uuml;ck. Die neue Regierung, die mittlerweile im Amt ist, will auf die Subventionen nicht verzichten.<br>\nSie tut gut daran. Denn das indische System der staatlich gef&ouml;rderten Nahrungsmittelk&auml;ufe hilft vor allem den &Auml;rmsten der Armen. Gerade in Krisenzeiten kauft der indische Staat Grundnahrungsmittel auf und verteilt sie an Notleidende. Das Verfahren soll auch helfen, eine staatliche Nahrungsmittelreserve vorzuhalten. Eine solche Reserve empfehlen Vereinte Nationen, G20 und andere internationale Organisationen den Staaten, die Schwierigkeiten haben, den Nahrungsbedarf der eigenen Bev&ouml;lkerung zu decken. Sie ist eine sinnvolle Sache.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2014-08\/indien-wto-recht-auf-nahrung\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gegen die christlichen Werte<\/strong><br>\n(&hellip;) Aufgeschoben ist nicht aufgehoben hei&szlig;t es gemeinhin. Beim Lieferkettengesetz kann man das nur hoffen. Erst wurde der Gesetzentwurf verz&ouml;gert, nun, zwei Monate nachdem das Kabinett ihn endlich auf den Weg brachte, passiert das gleiche bei der Verabschiedung durch den Bundestag. Und wieder sind es ausgerechnet die Parteien, die sonntags das &bdquo;C&ldquo; f&uuml;r christlich im Namen f&uuml;hren, aber montags ausgerechnet das Gesetz ausbremsen, das wie kein anderes dieser Koalition f&uuml;r christliche Werte wie die Hilfe f&uuml;r die &Auml;rmsten der Welt steht. Wie das zusammenpassen soll verstehe wer will.<br>\nWie Ernst nimmt die union das &bdquo;C&ldquo;<br>\nEs geht beim Lieferkettengesetz um das Abstellen wirklich &uuml;bler Dinge wie Kinderarbeit oder die Ausbeutung von Frauen. Doch anstand dieses &uuml;berf&auml;llige Gesetz endlich zu verabschieden, verbei&szlig;en sich CDU und CSU in ein Detail bei den Haftungsregeln. Das klingt nach dem ber&uuml;hmten Haar in der Suppe, das jemand noch gefunden hat, um die ganze Suppe zur&uuml;ckgehen lassen zu k&ouml;nnen. Denn bei der CDU und CSU wei&szlig; man manchmal einfach nicht, wie ernst es beiden Parteien mit dem &bdquo;C&ldquo; wirklich ist, wenn es wie beim Lieferkettengesetz mal drauf ankommt.<br>\nKeine &uuml;berzeugenden Argumente<br>\nNach dem Verhalten beider Fraktionen in den letzten Monaten wirkt der letzte Versuch, ein Gesetz noch zu Fall bringen, weil einem die ganze Richtung nicht passt. Dabei ist das Gesetz in Teilen schon jetzt so schwammig formuliert, dass man sich fragen muss, wovor deutsche Firmen jetzt noch Angst haben sollen. Aber auch ist kein einziges der gegen das Gesetz vorgebrachten Argumente &uuml;berzeugend. Die Behauptung etwa, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie diesen m&uuml;ssten neue Belastungen f&uuml;r die Unternehmen tunlichst vermieden werden, &uuml;berzeugt nicht, weil sich die zus&auml;tzlichen Kosten f&uuml;r das Verfolgen sauberer Lieferketten im Promillebereich bewegen. Davon geht kein Unternehmen pleite, das beweisen viele Firmen etwa aus dem Outdoorbereich, die sich jetzt schon vorbildlich verhalten bei der Herstellung ihrer Freizeitkleidung.<br>\nKinderarbeit und Hungerl&ouml;hne<br>\nUnd durch anst&auml;ndige L&ouml;hne in diesen L&auml;ndern, die dann immer noch um ein Vielfaches unter unserem Niveau liegen, werden auch kein Teebeutel, keine Jeans und kein T-Shirt gleich so viel teurer, dass man das hierzulande nicht mehr los w&uuml;rde, weil andere billiger w&auml;ren. Wer hier von drohenden Nachteilen im Wettbewerb spricht, verdreht einfach die Tatsachen. Derzeit verschaffen sich die Hersteller einen unanst&auml;ndigen Wettbewerbsvorteil, die an Kinderarbeit und Hungerl&ouml;hnen nichts auszusetzen haben. Den Wettbewerbsnachteil haben die anst&auml;ndigen Firmen, f&uuml;r die schon jetzt Sozial- und Umweltstandards selbstverst&auml;ndlich sind. Auch hier w&uuml;rde ein Lieferkettengesetz endlich die Verh&auml;ltnisse so richten wie sie einfach sein m&uuml;ssen. Und wenn die EU noch nachz&ouml;ge mit einem vergleichbaren Regelwerk, w&auml;re es umso besser.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/lieferkettengesetz-verzoegert-gegen-die-christlichen-werte.720.de.html?dram:article_id=497451\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das Milliarden-Versagen<\/strong><br>\nWeltkonzerne wie Amazon zahlen in Europa kaum Steuern. Br&uuml;ssel will das &auml;ndern. Aber nach Berlin stellt sich auch Paris quer.<br>\nAmazon demonstriert Europas Schw&auml;che ganz cool. Als der amerikanische Techriese k&uuml;rzlich die Jahresbilanz 2020 seiner Luxemburger Dachgesellschaft f&uuml;r das Europa-Gesch&auml;ft vorlegte, fand sich dort ein verbl&uuml;ffender Eintrag: Unter &bdquo;Steuern&ldquo; waren Einnahmen gebucht, keine Ausgaben. Zwar trieb die Pandemie die Ums&auml;tze des Konzerns in Europa von 31 auf 42 Milliarden Euro hoch. Doch im Rechenwerk f&uuml;r die Steuerbeh&ouml;rde ging das Umsatzplus von 30 Prozent mit einem Verlust von mehr als einer Milliarde Euro einher. Prompt schrieb das Luxemburger Finanzamt dem Unternehmen 56 Millionen Euro an Gewinnsteuern gut, und der Fiskus ging EU-weit leer aus.<br>\nSo geht das seit Jahren. Insgesamt sicherte sich die Luxemburger &bdquo;Amazon EU S.a.r.l&ldquo;, wo der Konzern die Gesch&auml;fte von Italien bis Schweden b&uuml;ndelt, schon mehr als eine Milliarde Euro Steuergutschrift. Bringt also Europa dem weltgr&ouml;&szlig;ten Onlineh&auml;ndler nur Verluste ein? &bdquo;Nat&uuml;rlich nicht, die Gewinne werden nur anderswohin verschoben, wo weniger oder gar keine Steuern erhoben werden&ldquo;, sagt Christoph Trautvetter, Finanzexperte beim deutschen Zweig des Tax Justice Network.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Steuervermeidung-von-Grosskonzernen\/!5767297\/\">taz<\/a>\n<p><strong>dazu: Mit dieser Methode spart Amazon Steuern<\/strong><br>\nDer Amazon-Konzern l&auml;sst 75 Prozent seiner Gesch&auml;fte au&szlig;erhalb der USA &uuml;ber Tochterunternehmen in Luxemburg laufen. Dort f&auml;hrt das Unternehmen gezielt Verluste ein, die in Steuerrabatte umgewandelt werden, so eine Studie der University of London. Wie die Amazon-Methode funktioniert &ndash; ein &Uuml;berblick. (&hellip;)<br>\nDie Summe aller Steuergutschriften der letzten zehn Jahre liegt dem Gutachten zufolge bei 13,4 Milliarden US-Dollar. Und damit um rund 1,5 Milliarden Dollar &uuml;ber jener Summe, die in der gesamten Amazon-Firmengeschichte an Steuerzahlungen f&auml;llig gewesen w&auml;re. Schlussfolgerung der Wissenschaftler: Unter dem Strich hat Amazon in den USA wom&ouml;glich noch nie Steuern gezahlt. Dazu kommen au&szlig;erdem die unversteuerten Gewinne im Umfang von 17,2 Milliarden US-Dollar. (&hellip;)<br>\nMartin Schirdewan, Fraktionschef der Linken im Europaparlament, forderte die EU auf, europ&auml;ische Steueroasen wie Luxemburg trockenzulegen und den Fall Amazon trotz des Urteils des EU-Gerichts noch einmal unter die Lupe nehmen.<br>\n&bdquo;Ich finde das unfassbar, tats&auml;chlich, dass es jemandem gelingt, namentlich an dieser Stelle Jeff Bezos, solchen unvorstellbaren Reichtum anzuh&auml;ufen, und zwar auf Kosten der Allgemeinheit. Die gieren nach &ouml;konomischer Macht, die gieren damit aber auch nach politischer Macht, und wir m&uuml;ssen dar&uuml;ber nachdenken, ob Konzerne in dieser Gr&ouml;&szlig;e gut f&uuml;r die Demokratie, gut f&uuml;r die Entwicklung der Gesellschaft sind.&ldquo; (&hellip;)<br>\nIn einem schriftlichen Statement verweist das Unternehmen darauf, die Steuergesetze und Finanzbuchregeln in allen L&auml;ndern einzuhalten. Steuergesetze seien dazu gemacht, um die Art von Amazons Investitionen zu f&ouml;rdern, um die Weltwirtschaft voranzutreiben, sagt Amazon.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/steueroase-luxemburg-mit-dieser-methode-spart-amazon-steuern.2897.de.html?dram:article_id=497216\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu z.B. auch<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43580\">Amazon-Chef Jeff Bezos erh&auml;lt den Axel Springer Award<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29069\">Wie Amazon Kunden und den Staat t&auml;uscht &ndash; ein Selbstversuch<\/a><\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Bundesanstalt f&uuml;r Finanzbetrug<\/strong><br>\nDer deutschen Banken- und Finanzaufsicht gl&uuml;ckt ein kaum f&uuml;r m&ouml;glich gehaltenes Kunstst&uuml;ck. Sie hat noch mehr Skandale zu verantworten als der Verfassungsschutz. Statt kriminelle Machenschaften aufzudecken, steht sie bei Raubz&uuml;gen Schmiere.<br>\nBeim Geld h&ouml;rt der Spa&szlig; auf, da sind sich Obdachlose und Hedgefondsmanager einig. Wer sich aber in die windigen Sph&auml;ren der Finanzmarkt&uuml;berwachung vorwagt und dabei die kom&ouml;diantische Komponente vernachl&auml;ssigt, f&uuml;hrt bald kein gl&uuml;ckliches Leben mehr. Vielleicht ist es die dunkle Vorahnung, auf Entsetzliches zu sto&szlig;en, die viele B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger davon abh&auml;lt, sich mit dem Komplex der organisierten Finanzkriminalit&auml;t und ihrer Komplizen im Staat auseinanderzusetzen. Zumindest scheint die &ouml;ffentliche Kritik recht verhalten, obwohl sich selbst bei beil&auml;ufiger Betrachtung Zust&auml;nde offenbaren, wie sie nicht einmal in den verlottertsten Saftl&auml;den toleriert w&uuml;rden.<br>\nEine jener grotesken Pointen, die auf einer wahren Gegebenheit fu&szlig;t, geht so: Die amtierende Bundeskanzlerin und ein nach Plagiaten in Ungnade gefallener Ex-Verteidigungsminister lobbyieren 2019 im autorit&auml;ren China f&uuml;r ein DAX-Unternehmen, das dank kometenhafter Aktienkursanstiege lukrative Renditen zu versprechen schien. Neun Monate sp&auml;ter muss der Hoffnungstr&auml;ger Insolvenz anmelden, da 1,9 Milliarden Euro, die in der Bilanz als Guthaben ausgewiesen wurden, &ldquo;mit &uuml;berwiegender Wahrscheinlichkeit nicht existieren&rdquo;, wie es in den eigenen Worten der Wirecard hei&szlig;t. Der Erfolg des Unternehmens entpuppt sich als Luftnummer und blamiert die Kontrollmechanismen der Bundesrepublik bis auf die Knochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/wirtschaft\/529\/die-bundesanstalt-fuer-finanzbetrug-7508.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Von den pr&auml;viralen Ungleichheiten nach einer kurzen Unterbrechung in eine postvirale Klassengesellschaft? Daten und Spekulationen &uuml;ber Armut und Ungleichheit<\/strong><br>\n&raquo;Wer in Deutschland einmal unter die Armutsgrenze rutscht, bleibt immer &ouml;fter l&auml;nger arm. So betr&auml;gt der Anteil dauerhaft von Armut bedrohter Menschen an allen Armen 44 % &ndash; und ist damit mehr als doppelt so hoch wie noch 1998. Zudem droht die Corona-Pandemie die finanzielle Situation benachteiligter Gruppen zu versch&auml;rfen: Auch wenn h&ouml;here Einkommensgruppen im ersten Lockdown h&auml;ufiger Einkommenseinbu&szlig;en hatten, k&auml;mpften neben Selbstst&auml;ndigen besonders Menschen mit niedrigen Einkommen, Geringqualifizierte und Alleinerziehende mit finanziellen Schwierigkeiten.&laquo; Das konnte man einer Mitteilung des Statistischen Bundesamtes entnehmen, die im M&auml;rz 2021 ver&ouml;ffentlicht wurde: Armutsrisiken haben sich in Deutschland verfestigt, so ist die &uuml;berschrieben. Darin wird &uuml;ber den neuen Datenreport 2021 &ndash; Sozialbericht f&uuml;r Deutschland berichtet. Der Datenreport ist ein Sozialbericht, den die Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung zusammen mit dem Statistischen Bundesamt, dem Wissenschaftszentrum Berlin f&uuml;r Sozialforschung, dem Sozio-oekonomischen Panel des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung sowie 2021 erstmals mit dem Bundesinstitut f&uuml;r Bev&ouml;lkerungsforschung herausgibt (vgl. dazu auch den Beitrag Eine Verfestigung von Armutsrisiken und mehr: Der Datenreport 2021. Ein Sozialbericht f&uuml;r die Bundesrepublik Deutschland vom 10. M&auml;rz 2021).<br>\nW&auml;hrend sich die einen schon bei der &Uuml;berschrift der Pressemitteilung zum neuen Sozialbericht best&auml;tigt f&uuml;hlen hinsichtlich ihrer Wahrnehmung einer zunehmenden Ungleichheit in unseres Gesellschaft, lie&szlig; die Reaktion &bdquo;der anderen Seite&ldquo; nicht lange auf sich warten, also derjenigen, die das alles ganz anders sehen: Zerrbild der Realit&auml;t, so vorwurfsvoll schon in der &Uuml;berschrift haben beispielsweise Christoph Schr&ouml;der und Maximilian Stockhausen vom arbeitgebernahen Institut der der deutschen Wirtschaft (IW) ihre Verarbeitung des neuen Sozialberichts &uuml;berschrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2021\/05\/17\/daten-und-spekulationen-ueber-armut-und-ungleichheit\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Zwei F&auml;lle, die nicht nur Europas Doppelmoral verbindet<\/strong><br>\nNawalny und Assange sind beide Opfer von politischer Verfolgung und Willk&uuml;rjustiz, erfahren aber unterschiedliche Solidarit&auml;t &ndash; auch aus Europa. Eine Kolumne. Harald Schumann<br>\nDer eine Gefangene ist Opfer eines Giftanschlags und gesundheitlich schwer angeschlagen. Trotzdem schickte ihn ein Gericht wegen Unterschlagung und Geldw&auml;sche f&uuml;r dreieinhalb Jahren in ein ber&uuml;chtigtes Straflager. Der Europ&auml;ische Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte stellte fest, das Urteil sei willk&uuml;rlich und unfair. Der angebliche Straft&auml;ter hat sich n&auml;mlich lediglich der Aufkl&auml;rung von Korruption schuldig gemacht, und die Regierung will ihn kaltstellen.<br>\nDie Verurteilung sei &bdquo;ein herber Schlag gegen verbriefte Freiheitsrechte und Rechtsstaatlichkeit&ldquo;, emp&ouml;rte sich Deutschlands Au&szlig;enminister Heiko Maas. Der Mann m&uuml;sse &bdquo;unverz&uuml;glich freigelassen werden&ldquo;. Auch sein britischer Kollege Dominic Raab sprach von einem &bdquo;perversen Urteil&ldquo;, und Amerikas Au&szlig;enminister Antony Blinken k&uuml;ndigte an, man werde das Regime zur Verantwortung ziehen. Der Name des Gefangenen lautet Alexej Nawalny, verurteilt in Russland.<br>\nDer andere Gefangene wird seit zwei Jahren in einem Hochsicherheitsgef&auml;ngnis in Isolationshaft festgehalten &ndash; und das ohne rechtsg&uuml;ltiges Urteil. Er zeigt nach Ansicht eines UN-Experten die typischen Symptome f&uuml;r Opfer von psychischer Folter. Dabei hat er sich im Land seiner Gefangenschaft keinerlei Straftat schuldig gemacht. Eine ausl&auml;ndische Regierung wirft ihm Verschw&ouml;rung und Spionage vor. Doch tats&auml;chlich hat der angebliche Spion in Zusammenarbeit mit f&uuml;hrenden westlichen Medien Geheimdokumente ver&ouml;ffentlicht, die Kriegsverbrechen der Armee dieses Staates enth&uuml;llten. Trotzdem wurde er auf unbegrenzte Zeit eingesperrt, bis &uuml;ber eine Auslieferung entschieden ist&hellip;<br>\nDiese Doppelmoral ist unertr&auml;glich. Ganz gleich, wie man zu den politischen Ansichten und Aktionen des Gr&uuml;nders von Wikileaks steht: Ein Spion im Sinne der Anklage aus den USA, die ihm mit 175 Jahren Haft drohen, ist er ganz sicher nicht. Wer die jahrelange illegale Inhaftierung von Assange rechtfertigt, der erteilt der US-Regierung einen Freibrief, alle Journalisten weltweit mit Verfolgung zu bedrohen, die in den Besitz amerikanischer Geheimdokumente kommen und dar&uuml;ber berichten.<br>\nK&auml;me es tats&auml;chlich zu einer Auslieferung w&uuml;rde das &bdquo;einen gef&auml;hrlichen Pr&auml;zedenzfall f&uuml;r alle Journalisten schaffen, die geheime Informationen von &ouml;ffentlichem Interesse publizieren&ldquo;, warnt darum die Nichtregierungsorganisation &bdquo;Reporter ohne Grenzen&ldquo;. Menschenrechte sind unteilbar. Wer diesen Grundsatz nicht eisern verteidigt, der verwirkt alle Glaubw&uuml;rdigkeit. Das gilt auch f&uuml;r den deutschen Au&szlig;enminister.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/julian-assange-und-alexej-nawalny-zwei-faelle-die-nicht-nur-europas-doppelmoral-verbindet\/27195802.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Einer der letzten verbliebenen wirklichen Journalisten beim Tagesspiegel. Aber auch er darf das westliche Narrativ des edlen Nawalny und des irgendwie zwielichtigen Assange nicht in Frage stellen und muss entsprechende Halbs&auml;tze einf&uuml;gen. Schade bei einem ansonsten guten Artikel.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Ich w&uuml;rde Nawalny nicht als einen politischen Gefangenen bezeichnen. Er sitzt zurecht im Knast und w&uuml;rde dort auch in jedem anderen Land der Welt sitzen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. 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