{"id":72728,"date":"2021-05-25T08:47:06","date_gmt":"2021-05-25T06:47:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72728"},"modified":"2021-05-25T08:47:06","modified_gmt":"2021-05-25T06:47:06","slug":"hinweise-des-tages-3866","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72728","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72728#h01\">Angela Merkel, Wladimir Putin und der Permafrost<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72728#h02\">Doppelstandards am europ&auml;ischen Himmel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72728#h03\">Israel: Deutschland ist der Ausrei&szlig;er<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72728#h04\">Spahn setzt 20er-Inzidenz als neue Zielmarke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72728#h05\">Medienberichte: Bundesregierung plant Verl&auml;ngerung der &ldquo;epidemischen Notlage&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72728#h06\">Die Maske bleibt auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72728#h07\">Wie die WHO eine neue Pandemiegefahr bannen will<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72728#h08\">Atypisch Besch&auml;ftigte in der Corona-Krise: Die im Dunkeln sieht man nicht &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72728#h09\">Das Ausfiltern der Anderen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72728#h10\">Video zeigt: Warum Teslas Gigafabrik ein Desaster droht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72728#h11\">Wie Westafrikaner zu Datensklaven des Silicon Valley gemacht werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72728#h12\">NGOs fordern kompletten Stopp<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72728#h13\">Verdeckte Kriegsf&uuml;hrung: Die Geheimarmee des Pentagon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72728#h14\">Fall Julian Assange: &bdquo;Die wirklichen Verbrecher sind bis heute straflos&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Angela Merkel, Wladimir Putin und der Permafrost<\/strong><br>\nAngela Merkel misstraut Wladimir Putin zutiefst. In den Jahren ihrer Kanzlerschaft ist das deutsch-russische Verh&auml;ltnis erkaltet. Was bedeutet das f&uuml;r Europa? (&hellip;)<br>\nDie gr&ouml;&szlig;te au&szlig;enpolitische Hypothek besteht darin, dass w&auml;hrend Merkels Kanzlerschaft das deutsch-russische Verh&auml;ltnis in die Zone ewigen Permafrostes abgedriftet ist. Noch ist das kein Thema und auch im kommenden Wahlkampf werden andere Fragen auf der Agenda stehen. Aber auf die Zukunft Europas wirft diese Tatsache d&uuml;stere Schatten.<br>\nEs musste nicht so kommen, das beweist allein ein Blick auf die deutsch-russischen Verh&auml;ltnisse vor 2005, vor dem Machtwechsel von Schr&ouml;der zu Merkel. Es gab damals nicht nur die Charta von Paris, die Troika-Treffen (Frankreich, Deutschland, Russland) und Regierungskonsultationen auf h&ouml;chster Ebene, es gab sogar Pl&auml;ne f&uuml;r ein russisch-ukrainisches Gas-Konsortium. Es gab jede Menge bi- und multilateraler Foren: den Nato-Russland-Rat, die G8, Russlands Beteiligung am Europa-Rat, die sprunghafte Intensivierung der Wirtschafts- und Kulturkontakte, bl&uuml;hende St&auml;dtepartnerschaften, mehrere Abr&uuml;stungsabkommen, gegenseitige Beobachter bei Man&ouml;vern, den Petersburger Dialog. Die meisten dieser Gremien sind inzwischen im Eis begraben oder f&uuml;hren ein Scheinleben. (&hellip;)<br>\nDie SPD hat sich noch nicht ganz, wohl aber in der Person ihres Au&szlig;enministers von der &Auml;ra der Entspannungspolitik verabschiedet. Er verfolgt die Doppelstrategie: &bdquo;Erst z&uuml;chtigen, dann aber wollen wir reden.&ldquo; Sehr viel Erfolg erzeugt diese Methode allerdings nicht.<br>\nDie Gr&uuml;nen zeigen jakobinischen und missionarischen Elan gegen&uuml;ber Russland. Sie w&uuml;rden sich au&szlig;enpolitisch gern bruchlos in die Merkelsche Tradition eingliedern. Ihr Abschied von der Friedensbewegung markiert die gr&ouml;&szlig;te Entfremdung zu den eigenen Urspr&uuml;ngen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/angela-merkel-wladimir-putin-und-der-permafrost-li.159929\">Antje Vollmer in Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Doppelstandards am europ&auml;ischen Himmel<\/strong><br>\nEU und Nato erbost &uuml;ber Zwangslandung von Zivilmaschine in Minsk. Bei &auml;hnlichem Vorfall 2013 schwiegen sie. Damals waren Alliierte verantwortlich<br>\nDie erzwungene Landung einer Ryanair-Maschine in Belarus scheint nach vorliegenden Medieninformationen eine geplante Aktion gewesen zu sein, um des regierungskritischen Bloggers Roman Protasewitsch habhaft zu werden. Dimensionen und m&ouml;gliche Konsequenzen dieses Vorfalls m&uuml;ssen zweifelsohne gekl&auml;rt werden.<br>\nDennoch erstaunt die Vehemenz der Reaktionen von Europ&auml;ischer Union, EU-Staaten und Nato, vergleicht man sie mit den Bewertungen dieser Akteure, nachdem Nato-Staaten im Juli 2013 den damaligen bolivianischen Pr&auml;sidenten Evo Morales zur Landung in Wien zwangen.<br>\nIm aktuellen Fall verurteilten beide B&uuml;ndnisse &ndash; EU und Nato &ndash; die Zwischenlandung der Ryanair-Maschine mit harschen Worten. Ein Sprecher der EU k&uuml;ndigte an, das Thema werde auf die Agenda eines ohnehin geplanten Sondergipfels der Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten am Montag und Dienstag dieser Woche gesetzt. Dabei k&ouml;nnte auch &uuml;ber Sanktionen gegen die politische F&uuml;hrung in Minsk beraten werden.<br>\nZur Eskalation beitragen d&uuml;rfte aktuell der Umstand, dass sich neben der EU auch die Nato als transatlantisches Milit&auml;rb&uuml;ndnis zu Wort gemeldet hat. Dort sprach man von einem &ldquo;ernsthaften und gef&auml;hrlichen Vorfall&rdquo;. Man w&auml;hlte damit &ndash; vielleicht auch, weil man es nicht anders gewohnt ist &ndash; einen milit&auml;rischen Jargon, der sonst nur bei Luftraumverletzungen oder &auml;hnlichen Zwischenf&auml;llen Anwendung findet. Nato und EU sprachen sich f&uuml;r eine internationale Untersuchung aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Doppelstandards-am-europaeischen-Himmel-6052829.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Quod licet Iovi&hellip;<\/strong><br>\nDie EU verh&auml;ngt in Reaktion auf die erzwungene Zwischenlandung eines Ryanair-Fluges in Minsk sowie die Festnahme eines belarussischen Exiloppositionellen neue Sanktionen gegen Belarus. So sollen etwa belarussische Airlines den Luftraum der EU nicht mehr durchqueren d&uuml;rfen; auch neue Wirtschaftssanktionen stehen bevor. Die Reaktionen stehen in krassem Gegensatz zu den Reaktionen auf einen Vorfall im Juli 2013. Damals hatten mehrere EU-Staaten das Flugzeug des bolivianischen Pr&auml;sidenten Evo Morales mit der pl&ouml;tzlichen Sperrung ihres Luftraums zu einer Zwischenlandung in Wien gezwungen, wo die Maschine unter Bruch internationaler Normen kontrolliert wurde. Grund war, dass die Vereinigten Staaten den Whistleblower Edward Snowden an Bord vermuteten und ihn nach der erzwungenen Zwischenlandung festnehmen wollten. Das Ansinnen scheiterte nur, weil Snowden in Russland geblieben war. Proteste Berlins und der EU blieben aus. Die aktuellen Reaktionen erkl&auml;ren sich auch daraus, dass das Minsker Vorgehen die gesamte vom Westen protegierte belarussische Exilopposition in Verunsicherung st&uuml;rzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8606\/\">German Foreign Policy <\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Alle Fakten &uuml;ber die Landung des Ryanair-Fluges in Minsk und die Verhaftung des Oppositionellen<\/strong><br>\nEin weiteres Beispiel ist die erzwungene Landung eines wei&szlig;russischen Flugzeugs in der Ukraine im Jahr 2016. Das Flugzeug ist in Kiew gestartet und wurde kurz vor der wei&szlig;russischen Grenze zur R&uuml;ckkehr gezwungen. Dann wurde ein an Bord befindlicher Armenier, der bis 2014 in der Ukraine gelebt hat und ein Gegner des Maidan war, aus dem Flugzeug geholt, erst danach durfte es erneut nach Minsk fliegen.<br>\nDas hat im Westen aber nicht zu Forderungen nach Sanktionen gegen Kiew, zu Krisensitzungen der Nato oder zu medialer Hysterie gef&uuml;hrt. Kaum jemand im Westen d&uuml;rfte je von dem Vorfall geh&ouml;rt haben. [&hellip;]<br>\nDie westlichen Medien halten ihre Leser auch bei anderen Themen gerne im Tal der Ahnungslosen. Am 13. April 2021 hat der russische Geheimdienst in Moskau drei M&auml;nner festgenommen, die einen Putsch in Minsk geplant haben. Der Plan war es, Pr&auml;sident Lukaschenko und seine S&ouml;hne zu erschie&szlig;en, das Stromnetz abzuschalten, einen bewaffneten Aufstand anzuzetteln, bei dem es viele Tote gegeben h&auml;tte, und am Ende die Macht zu &uuml;bernehmen. Bestreiten kann man das nicht, denn der russische Geheimdienst hat deren Treffen gefilmt und hat die Aufnahmen ver&ouml;ffentlicht, auf denen klar zu h&ouml;ren ist, wie die bekannten Oppositionellen die Details des Putschplans besprochen haben. Den Bericht inklusive der Aufnahmen finden Sie hier.<br>\nDass die US-Geheimdienste den Plan unterst&uuml;tzt haben und mit einem Hackerangriff das wei&szlig;russische Stromnetz lahmlegen wollten, um die Putschisten zu unterst&uuml;tzen, ist den westlichen Medien wohl zu peinlich. Also haben sie die ganze Geschichte eben konsequent verschwiegen. Und nun zahlt sich aus, dass die Menschen im Westen von diesem Plan nichts erfahren haben, denn die Leser k&ouml;nnten ja Verst&auml;ndnis f&uuml;r Lukaschenko aufbringen, wenn er nach diesem Putschplan zur Jagd auf all jene bl&auml;st, die seine S&ouml;hne und ihn selbst bei dem Putsch ermorden wollten.<br>\nDa im Westen aber niemand von dem Putschversuch geh&ouml;rt hat, k&ouml;nnen die &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; nun Entr&uuml;stung &uuml;ber die Verhaftung des Oppositionellen heucheln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2021\/alle-fakten-ueber-die-landung-des-ryanair-fluges-in-minsk-und-die-verhaftung-des-oppositionellen\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Israel: Deutschland ist der Ausrei&szlig;er<\/strong><br>\nDie EU hat die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen begr&uuml;&szlig;t. Der EU-Au&szlig;enbeauftragte Josep Borrell dankte unter anderem &Auml;gypten, Katar, der UNO und den USA f&uuml;r ihre &ldquo;vermittelnde Rolle&rdquo; in dem Konflikt. Deutschland erw&auml;hnte er nicht &ndash; aus gutem Grund.<br>\nDenn das gr&ouml;&szlig;te EU-Land hat mal wieder einen Alleingang hingelegt. Mit dem Bekenntnis zu bedingungsloser Solidarit&auml;t mit Israel, der Zustimmung zu &ldquo;massiver&rdquo; Vergeltung und dem Besuch von Au&szlig;enminister Maas in Israel ist Deutschland aus den Vermittlungsbem&uuml;hungen ausgestiegen.<br>\nDiese Bem&uuml;hungen konnten n&auml;mlich nur dann fruchten, wenn das Gespr&auml;ch mit beiden Kriegsparteien gesucht und Druck auf den St&auml;rkeren &ndash; Israel &ndash; ausge&uuml;bt wurde. Genau das haben die USA getan, auch Borrell hat Israel zu Zur&uuml;ckhaltung aufgerufen und (ein wenig) Druck aufgebaut.<br>\nDeutschland ist im EU-Vergleich der Ausrei&szlig;er, wenn es um Israel geht. Ungarn hat sich zwar noch radikaler zugunsten der Regierung Netanjahu positioniert, &Ouml;sterreich hat sogar demonstrativ die Israel-Flagge gehisst. Doch in Wort und Tat war Deutschland am wenigsten kompromi&szlig;bereit.<br>\nDies hat nat&uuml;rlich mit der deutschen Geschichte zu tun. Die Erben der Nazis haben die Sicherheit Israels zur Staatsdoktrin erkl&auml;rt. Doch die Sicherheit Israel wurde und wird auch von Netanjahu und seiner Politik gef&auml;hrdet, wie die b&uuml;rgerkriegsartigen Ausschreitungen in vielen israelischen St&auml;dten zeigen.<br>\nDemgegen&uuml;ber haben Bombenangriffe auf ein Pressehaus, eine Einkaufsstra&szlig;e und eine Buchhandlung in Gaza nichts mit Selbstverteidigung zu tun. In den USA, in Frankreich und in vielen anderen L&auml;ndern wird dies offen angesprochen &ndash; in Deutschland ist es tabu, wird teilweise nicht einmal berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/israel-deutschland-ist-der-ausreisser\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Spahn setzt 20er-Inzidenz als neue Zielmarke<\/strong><br>\nBundesgesundheitsminister Jens Spahn hat als Zielmarke eine Inzidenz von unter 20 ausgegeben, damit es im Sommer weitreichende Lockerungen der Corona-Regeln geben kann. F&uuml;r einen unbeschwerten Sommer m&uuml;sse die Inzidenz weiter gesenkt werden, sagte der CDU-Politiker der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung. &ldquo;Im vergangenen Sommer lag sie unter 20. Das sollten wir wieder anstreben. Vorsicht und Umsicht gelten weiterhin.&rdquo;<br>\nAm heutigen Sonntag lag die Sieben-Tage-Inzidenz &ndash; also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen &ndash; laut Robert-Koch-Institut bundesweit bei 64,5 (Vortag: 66,8; Vorwoche: 83,1). Man habe aus dem vergangenen Sommer gelernt, sagte der Minister. &ldquo;Damals haben die Auslandsreisen, h&auml;ufig Verwandtschaftsbesuche in der T&uuml;rkei und auf dem Balkan, phasenweise rund 50 Prozent der Neuinfektionen ausgel&ouml;st. Das m&uuml;ssen wir in diesem Jahr verhindern&rdquo;, sagte Spahn.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Spahn-setzt-20er-Inzidenz-als-neue-Zielmarke-article22571551.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Weiter wird auf dem aussagelosen, willk&uuml;rlichen und beliebig manipulierbaren Inzidenzwert herumgeritten. Warum eigentlich ein Wert von 20 positiven Testergebnissen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen als Voraussetzung f&uuml;r die Lockerung des Ausnahmezustandes? Warum nicht 19,9 oder 21,5? Wo w&auml;re hier der signifikante Unterschied zu 20? Und die Bundesregierung scheint ihren Impfwahn weiter gnadenlos durchsetzen zu wollen, wie die Ank&uuml;ndigung Spahns zeigt auch Kindern und Jugendlichen bzw. deren Eltern ein Angebot zu machen, dass sie nicht ablehnen k&ouml;nnen. N&auml;mlich sich mit experimentellen Impfstoffen impfen zu lassen, die sich, das sollte man nicht vergessen, eigentlich noch in der klinischen Testphase befinden.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: &bdquo;Willk&uuml;rliche Inzidenzziele aus dem Hut zu zaubern hilft niemandem&ldquo;<\/strong><br>\nDer Gesundheitsminister hat Kritik auf sich gezogen, weil er f&uuml;r den Sommer eine Inzidenz unter 20 anstrebt. Die Linke wirft Spahn Willk&uuml;r und Schwurbelei vor, die FDP spricht von &bdquo;&ouml;ffentlicher Verunsicherung&ldquo;. Die Union sieht sich zu einer Klarstellung veranlasst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article231333523\/Kritik-an-Spahn-Vorstoss-Willkuerliche-Inzidenzziele-aus-dem-Hut-zu-zaubern-hilft-niemandem.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Medienberichte: Bundesregierung plant Verl&auml;ngerung der &ldquo;epidemischen Notlage&rdquo;<\/strong><br>\nTrotz sinkender Inzidenzen plant die Bundesregierung offenbar eine weitere Verl&auml;ngerung der &ldquo;epidemischen Lage von nationaler Tragweite&rdquo; &uuml;ber den 30. Juni hinaus. Die &ldquo;Notlage&rdquo; ist Grundlage f&uuml;r zahlreiche Grundrechtseinschr&auml;nkungen in der Corona-Krise. (&hellip;)<br>\nBereits im vergangenen Jahr wiesen Juristen darauf hin, dass es einige H&uuml;rden f&uuml;r die Verl&auml;ngerung der &ldquo;Notlage&rdquo; gebe. Nach Aussage des Verfassungsrechtlers Thorsten Kingreen m&uuml;sse eine &ldquo;systematische Gefahr f&uuml;r die &ouml;ffentliche Gesundheit&rdquo; gegeben sein, eine individuelle Gesundheitsgefahr reiche nicht aus. L&auml;gen die Voraussetzungen nicht mehr vor, m&uuml;sse das Parlament die &ldquo;epidemische Lage&rdquo; beenden.<br>\nIn der Gro&szlig;en Koalition wird inzwischen dar&uuml;ber diskutiert, um welchen Zeitraum die Regelung verl&auml;ngert werden soll. Die SPD spricht sich f&uuml;r eine Verl&auml;ngerung von maximal vier Wochen aus, Unionspolitiker Henke pl&auml;diert f&uuml;r eine Verl&auml;ngerung von drei Monaten. Die Amts&auml;rzte sprechen sich sogar f&uuml;r einen deutlich l&auml;ngeren Zeitraum aus und wollen die &ldquo;epidemische Notlage&rdquo; bis in den sp&auml;ten Herbst verl&auml;ngern. Bernhard Bornhofen, Sprecher des Fachausschusses Infektionsschutz des Bundesverbands der &Auml;rztinnen und &Auml;rzte des &ouml;ffentlichen Gesundheitsdienstes, erkl&auml;rte, erst dann k&ouml;nne man sicher sein, dass sich die Lage durch Impfungen entspannt habe. Wenn man dies bereits jetzt beschlie&szlig;e, habe man auch Stabilit&auml;t &ldquo;f&uuml;r die Zeit nach der Bundestagswahl&rdquo;.<br>\nDie &ldquo;Bundesnotbremse&rdquo;, durch die ab einer Inzidenz von 100 bundeseinheitliche Einschr&auml;nkungen greifen, soll jedoch definitiv am 30. Juni auslaufen. SPD-Fraktionsvize Wiese sagte diesbez&uuml;glich:<br>\n&ldquo;Angesichts sinkender Inzidenzen gibt es f&uuml;r ein Fortbestehen keinen weiteren Bedarf. Sollten die Infektionszahlen im Herbst wider Erwarten erneut explodieren, k&ouml;nnte man neu entscheiden, ob eine Notbremse sinnvoll ist.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/117924-medienberichte-bundesregierung-plant-verlaengerung-der-epidemischen-notlage\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Maske bleibt auf<\/strong><br>\nEinkaufen ohne Maske? Das wollte Niedersachsens Regierung vielerorts erlauben. Nach Kritik von mehreren Seiten nimmt sie nun Abstand von dem Vorsto&szlig;. Vertreter von Bund und L&auml;ndern betonten, wie wichtig Maskentragen nach wie vor ist. (&hellip;)<br>\nScharfe Kritik an den &Uuml;berlegungen f&uuml;r weitreichende Lockerungen angesichts sinkender Corona-Infektionszahlen in Niedersachsen kam von Patientensch&uuml;tzern. &ldquo;Nicht ein Produkt wird in Deutschland mehr verkauft, nur weil die Maskenpflicht im Einzelhandel f&auml;llt&rdquo;, warnte Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz. Der Schutz von Mund und Nase sei die einfachste Hygieneregel, solange noch nicht gen&uuml;gend Menschen geimpft seien: Wissenschaftliche Erkenntnis spiele f&uuml;r politische Entscheidungen kaum eine Rolle mehr, beklagte er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/maskenpflicht-119.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>dazu: Maskenpflicht im Einzelhandel bleibt &ndash; Niedersachsen reagiert auf Kritik<\/strong><br>\nLockern oder nicht lockern, das ist derzeit in Deutschland die Frage. Niedersachsen preschte nun vor, vielen B&uuml;rgern ging das offenbar aber zu schnell. Die umstrittenen Pl&auml;ne der Landesregierung, die Maskenpflicht im Einzelhandel in Regionen mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 m&ouml;glicherweise aufzuheben, riefen auch in den sozialen Netzwerken Emp&ouml;rung und Unverst&auml;ndnis hervor.<br>\nUnter dem Hashtag #diemaskebleibtauf posteten viele Twitter-Nutzer, dass sie mit einer solchen Regelung nicht einverstanden w&auml;ren. So hie&szlig; es beispielsweise in einem Tweet, dass das Tragen einer Schutzmaske auch &ldquo;eine Geste des Anstands&rdquo; sei, solange nicht alle Impfwilligen geimpft worden seien.<br>\nDie Meinung, dass die Maske ein Zeichen von Solidarit&auml;t sei und Eigen- und Fremdschutz bedeute, wurde in den sozialen Netzwerken vielfach geteilt. In einem Tweet hie&szlig; es: &ldquo;Deutschland hat die Maske zu sp&auml;t aufgesetzt. Jetzt soll sie zu fr&uuml;h abgenommen werden. Das kostet Menschenleben.&rdquo; Einige Nutzer versicherten, kein Gesch&auml;ft ohne Maskenpflicht betreten zu wollen &ndash; und ihre Eink&auml;ufe lieber online zu erledigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/news\/coronavirus\/maskenpflicht-einzelhandel-bleibt-niedersachsen-kritik-35835680%20\">Web.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin L.K.:<\/strong> Diese Meldung der Tagesschau h&auml;tte mich wahrscheinlich noch nicht einmal besonders &uuml;berrascht. Erschreckt hat mich vor allem die bei web.de ver&ouml;ffentlichte Version, in der ausf&uuml;hrlich darauf eingegangen wird, dass das Einkaufen ohne Maske &bdquo;&hellip;auch in den sozialen Netzwerken Emp&ouml;rung und Unverst&auml;ndnis hervor&ldquo;riefen<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Kritik in &bdquo;sozialen&ldquo; Netzwerken, von der sich die Landesregierung scheinbar hat beeindrucken lassen, deutet auch auf psychologische Problematiken hin, die die Exekutive in Bund und L&auml;ndern mit ihren Ma&szlig;nahmen w&auml;hrend dieser merk-w&uuml;rdigen Coronazeit erzeugt hat. Erinnert sei u.a. an <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69176\">Corona und Psychologie: Angst arbeitet dem demokratischen Miteinander entgegen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wie die WHO eine neue Pandemiegefahr bannen will<\/strong><br>\nWie kann eine neue Katastrophe nach dem Muster der Corona-Pandemie verhindert werden? Mit einem eigenen UN-Vertrag, glauben Deutschland und andere L&auml;nder. Der Weg ist aber steinig. (&hellip;)<br>\nSo etwas soll sich nicht wiederholen &ndash; deshalb wollen Deutschland und rund zwei Dutzend andere L&auml;nder auf der virtuellen Jahrestagung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ab Pfingstmontag (24. Mai) den Startschuss f&uuml;r Verhandlungen &uuml;ber einen internationalen Pandemievertrag geben. (&hellip;)<br>\nIn Berlin entsteht auch ein WHO-Pandemie-Fr&uuml;hwarnzentrum, das Deutschland mit 30 Millionen Euro f&ouml;rdert. Darin sollen Supercomputer Unmengen von Daten zu Krankheiten bei Tier und Mensch aus aller Welt analysieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mz.de\/panorama\/wie-die-who-eine-neue-pandemiegefahr-bannen-will-3173574\">Mitteldeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Im Namen der Gesundheit, zum Schutz vor Pandemien soll die Welt &uuml;berwacht werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Atypisch Besch&auml;ftigte in der Corona-Krise: Die im Dunkeln sieht man nicht &hellip;<\/strong><br>\nDie Corona-Krise betrifft atypisch Besch&auml;ftigte besonders stark, urteilen ExpertInnen. Schon vor der Krise hatte man potenzielle Nachteile im Blick, jedoch wurden Risiken und Chancen gegeneinander abgewogen (Eurofound 2015). Die Zeit des Abw&auml;gens scheint nun vorbei, denn mit der Corona-Krise treten die Besch&auml;ftigungsrisiken klar in den Vordergrund.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/atypisch-beschaeftigte-in-der-corona-krise\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Das Ausfiltern der Anderen<\/strong><br>\nMit dem Uploadfilter hat die Politik eine Praxis etabliert, die sich mit der Demokratie nicht vertr&auml;gt: Der Filter ist n&auml;mlich die Cancel Culture in Software-Format. Gegen die Zensurkultur m&uuml;ssen Blogger, Publizisten und Kreative wohl bald bei den K&uuml;nstlern der ehemaligen DDR in Lehre gehen.<br>\nDa ist er also: Der Uploadfilter. Ab August soll er Wirklichkeit werden. Die breite Kritik, die das freie Internet in Gefahr sah, wurde ignoriert. Die Koalition hat zugestimmt als w&auml;re nichts dabei. Die Gr&uuml;nen haben sich enthalten. Der Rest hat ihn abgelehnt. Nun werden Plattformen verpflichtet, das bei ihnen Hochgeladene umgehend zu pr&uuml;fen &ndash; und nicht zu ver&ouml;ffentlichen, falls es Bedenken gibt. Offiziell geht es um den Schutz des Urheberrechts. Da Upload-L&ouml;cher f&uuml;r jene teuer werden, die den hochgeladenen Inhalt bei sich pr&auml;sentieren, wird wohl eine Zensurkultur Einzug halten. Lieber zu viel als zu wenig zensieren. Overblocking nennt man das.<br>\nZudem kann der Uploadfilter dazu genutzt werden, die Meinung zu steuern und unliebsame Inhalte a priori auszuschalten. Festgelegte Signalw&ouml;rter machen so die Publikation von Texten, Audio- und Videoinhalten in Netzwerken unm&ouml;glich. Die Diskussionskultur, die ohnehin schon in eine tiefe Krise geraten ist, wird hier sukzessive abgew&uuml;rgt. Der Filter ist ein Instrument der Meinungsmacht. Eine Hintert&uuml;r in den sich bereits heute abzeichnenden und teils durchschlagenden Gesinnungsstaat. Er ist ein Angriff auf all jene Menschen, die nicht die Ansichten, Thesen und Weltdeutung des herrschenden Mainstreams teilen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2021\/05\/ein-uploadfilter-fuer-die-wirklichkeit\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Video zeigt: Warum Teslas Gigafabrik ein Desaster droht<\/strong><br>\nIn wenigen Wochen h&auml;tten in Gr&uuml;nheide die ersten Teslas vom Band laufen sollen. Doch weder ist die Fabrik fertig noch gibt es gr&uuml;nes Licht von den Beh&ouml;rden. Muss am Ende wom&ouml;glich alles r&uuml;ckgebaut werden? Ein Besuch an Deutschlands bekanntester Baustelle. (&hellip;)<br>\nDaf&uuml;r, dass es noch gar keine endg&uuml;ltige Genehmigung gibt, herrscht viel Betrieb auf Deutschlands wohl bekanntester Baustelle. Gleich neben der Autobahn 10, kurz hinter Berlin, baut der US-amerikanische Elektroautohersteller seine Gigafactory, das erste Tesla-Werk Europas. Allerdings auf eigenes Risiko, mit der inzwischen 14. vorl&auml;ufigen Zulassung.<br>\n&ldquo;Fakten schaffen&rdquo;, nennt Schorcht das. Als Mitglied der B&uuml;rgerinitiative Gr&uuml;nheide k&auml;mpft er gegen die prominente Ansiedlung und f&uuml;r einen R&uuml;ckbau. Seine Sorge: negative Folgen f&uuml;r Natur und Anwohner, weil die Fabrik zu viel Wasser verbrauche und Schadstoffe in Boden und Luft gelangen k&ouml;nnten. &ldquo;Hier entsteht eine Chemiefabrik im Wasserschutzgebiet&rdquo;, schimpft er. &ldquo;Die Landesregierung h&auml;tte diese Fl&auml;che niemals anbieten d&uuml;rfen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/news\/unternehmen-verbraucher\/id_90053874\/tesla-gigafactory-berlin-video-zeigt-die-baustelle-und-ihre-tuecken.html\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Das Projekt d&uuml;rfte m. E. nicht genehmigt werden, aber die Brandenburger Politik wird Tesla bei der endg&uuml;ltigen Genehmigung kaum im Regen stehen lassen, und wohl auch die Gerichte nicht&hellip;.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Tesla in Gr&uuml;nheide<\/strong><br>\nEine Investition in H&ouml;he von mehr als einer Milliarde Euro &ndash; auf Basis von Ausnahmegenehmigungen<br>\nIm Jahr 2001 suchten die Bayrischen Motorenwerke (BMW) europaweit nach einem Standort f&uuml;r eine neue Produktionsst&auml;tte. Zu Beginn boten 250 verschiedene St&auml;dte und Orte ihre jeweiligen potentiellen Standorte an, darunter auch die Gemeinde Gr&uuml;nheide im S&uuml;dosten Berlins. Freienbrink, ein Ortsteil Gr&uuml;nheides, versteckt inmitten eines Landschaftsschutzgebietes gelegen, suchte nach einer neuen Bestimmung, da es mit dem Fall der Mauer seiner Aufgabe als gigantisches Postr&auml;uberlager, Beschaffungs- und Logistikzentrum der Staatssicherheitsorgane der DDR, verlustig gegangen war. Die Naturschutzverb&auml;nde und auch Teile der Bev&ouml;lkerung wandten sich bereits damals vehement gegen die Ansiedlung, weil sie eine Eingliederung des Areals in das umgebende Landschaftsschutzgebietes M&uuml;ggelspree- \/ L&ouml;cknitzer Wald- und Seengebiet anstrebten. Diese Reintegration wurde dann auch f&uuml;r den Fall zugesagt, dass BMW sich an anderer Stelle niederlassen sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lunapark21.net\/tesla-in-gruenheide\/#more-7889\">Lunapark21<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wie Westafrikaner zu Datensklaven des Silicon Valley gemacht werden<\/strong><br>\nMit dem Geld der Weltbank entwickelt eine &bdquo;wohlt&auml;tige&ldquo; Organisation aus dem Silicon Valley Algorithmen, die auf Basis der Handynutzung dar&uuml;ber entscheiden, wer im westafrikansichen Togo Sozialhilfe bekommt und wer nicht. Das ist auf so vielen Ebenen absto&szlig;end und perfide, dass man kaum wei&szlig;, wo anfangen.<br>\nDie Weltbank zitiert in ihrem Beitrag zu dem Programm gl&uuml;ckliche Empf&auml;nger von mobiler Sozialhilfe, die sinngem&auml;&szlig; sagen, dass sie ohne dieses Geld vielleicht verhungert w&auml;ren. Wer kann dagegen schon sein.<br>\nDreht man es um, sieht es anders aus. Den gl&uuml;cklichen Empf&auml;ngern, die interviewt werden, stehen die vielen Namenlosen gegen&uuml;ber, die die k&uuml;nstliche Intelligenz nicht ausgesucht hat, weil ihr irgend etwas an der Mobiltelefonnutzung oder Nichtnutzung einer betreffenden Person den Schluss nahegelegt hat, dass diese nicht zu den Allerbed&uuml;rftigsten geh&ouml;rt. Diese verhungert dann halt, ohne dass sie von jemand interviewt wird. Arm stirbt leicht, hei&szlig;t es. (&hellip;)<br>\nDie Weltbank arbeitet daf&uuml;r mit der Regierung von Togo und der wohlt&auml;tigen Silicon Valley Organisation GiveDirectly zusammen. &Uuml;ber eine Plattform namens Novissi wird per Mobiltelefon Geld an ausgew&auml;hlte Bed&uuml;rftige &uuml;berweisen, das GiveDirectly von Spendern einsammelt. Und das geht so:<br>\nDie &auml;rmsten Nachbarschaften werden durch hochaufl&ouml;sende Satellitenbilder und national repr&auml;sentative Daten zum Haushaltskonsum ausgew&auml;hlt. Innerhalb dieser D&ouml;rfer und Nachbarschaften werden durch Algorithmen des maschinellen Lernens unter Nutzung von Mobilfunk-Metadaten und Telefonumfragen Individuen priorisiert.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/die-regenten-der-welt\/togo\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Zum besseren Verst&auml;ndnis &uuml;ber die Situation hierzulande sind u.a. die Beitr&auml;ge <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70386\">Im Schatten von Corona: Zensur, &Uuml;berwachung, digitale G&auml;ngelung<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64071\">Massen-Kontrolle: &bdquo;Alle nutzen Google und Facebook und haben jetzt pl&ouml;tzlich Datenschutz-Bedenken&ldquo;<\/a> zu empfehlen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>NGOs fordern kompletten Stopp<\/strong><br>\nDie EU will den Wirtschaftspakt mit s&uuml;damerikanischen Staaten mit einem Zusatz retten. Doch der macht es nicht besser, sagt ein breites B&uuml;ndnis. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Auch mit Zusatzabkommen l&auml;sst sich das Abkommen nicht retten&ldquo;, sagte Hanni Gramann, Handelsexpertin von Attac Deutschland. Mit dem Abschluss des Mercosurpaktes w&uuml;rde die EU die Regierung Bolsonaro f&uuml;r ihre klimasch&auml;digende und menschenrechtsverachtende Politik belohnen. &bdquo;Wenn die EU tats&auml;chlich eine werteorientierte Handelspolitik verfolgen will, muss das Abkommen von Grund auf neu verhandelt werden&ldquo;, forderte sie.<br>\nMit dem Abkommen soll der Handel zwischen der EU und den s&uuml;damerikanischen Staaten des Mercosurverbunds angekurbelt werden. Die EU erhofft sich davon unter anderem einen st&auml;rkeren Export von Autos, die s&uuml;damerikanischen Staaten wollen mehr landwirtschaftliche Produkte nach Europa liefern, vor allem mehr Ethanol, Fleisch und Soja. Die Ausweitung der Produktion werde zu mehr Konflikten um Land und die Vertreibung der Landbev&ouml;lkerung f&uuml;hren, kritisiert das B&uuml;ndnis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Umstrittenes-Mercosurabkommen-der-EU\/!5767767\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Verdeckte Kriegsf&uuml;hrung: Die Geheimarmee des Pentagon<\/strong><br>\nManche werden erinnern, dass im Kalten Krieg die Organisation Stay-behind in einigen L&auml;ndern und zuerst in Deutschland aufgebaut wurde. Es handelte sich um geheime Widerstandseinheiten, die der amerikanische Geheimdienst in Deutschland auch mit ehemaligen SS-Offizieren und Wehrmachtssoldaten f&uuml;llte. Angelegt wurden Depots mit Waffen, Sprengstoff und anderen Utensilien, die man in einem Untergrundkampf braucht, wenn der Ostblock in den Westen einmarschiert. Die Stay-behind-Einheiten sollten dann hinter der Front den Gegner ausspionieren, ihn bek&auml;mpfen und Sabotage aus&uuml;ben, um ihn zu schw&auml;chen. Bekannt wurde Gladio, die italienische Stay-behind-Organisation  flog 1990 auf, wodurch auch die Strukturen in anderen L&auml;ndern bekannt wurden.<br>\nIn den 1950er Jahren baute das Pentagon die Stay-behind-Organisation Operation Washtub auf, da man Sorge hatte, dass die Sowjetunion Alaska besetzen k&ouml;nnte. Nachdem Alaska 1959 Bundesstaat wurde, l&ouml;ste man die kleine Organisation wieder auf.  Vor kurzem berichtete Newsweek, dass das Pentagon sich auch weiterhin eine Geheimarmee hielt, zu der nun 60.000 Menschen, meist unter gef&auml;lschter Identit&auml;t, geh&ouml;ren sollen. Die Geheimarmee f&uuml;hrt im Rahmen des Programms &bdquo;signature reduction&ldquo; Missionen im In- und Ausland als Milit&auml;rs oder Zivilisten aus und verbirgt sich auch hinter Gesch&auml;ften, Firmen oder Beratungsagenturen.<br>\nEs handelt sich anders als bei den Stay-behind-Organisationen des Kalten Kriegs um ein Werkzeug verdeckter Kriegsf&uuml;hrung, bei der Streitkr&auml;fte nicht offen auftreten sollen. William Arkin hat f&uuml;r Newsweek versucht, diese Geheimarmee, die vor allem aus Spezialeinheiten und Geheimdienstagenten besteht, investigativ auszuforschen, muss aber zugeben, dass die Einsicht in diese Geheimarmee, die nicht vom Kongress kontrolliert wird, sehr beschr&auml;nkt ist. Aber sie stelle amerikanische Gesetze, die Genfer Konventionen, milit&auml;rische Regeln und &uuml;berhaupt Zurechenbarkeit in Frage und agiere in der Grauzone (Inside the Military&rsquo;s Secret Undercover Army).<br>\nSelbst die Finanzierung erinnert eher an eine Mafia. Um die 130 Firmen sorgen f&uuml;r die Finanzierung der Geheimarmee f&uuml;r schmutzige Auftr&auml;ge, die auch von einigen weitgehend unbekannten und geheimen Regierungsorganisationen unterst&uuml;tzt wird, die Geheimvertr&auml;ge machen und die verdeckten Eins&auml;tze kontrollieren. Mehr als 900 Millionen US-Dollar sollen die Firmen einspielen, um falsche Identit&auml;ten zu konstruieren, die Rechnungen der Mitarbeiter unter falschen Namen begleichen und Techniken zum Belauschen und verdeckt agieren bereitstellen. F&auml;lschung von Dokumenten und Geldw&auml;sche sind an der Tagesordnung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/blog\/politik\/verdeckte-kriegsfuehrung-die-geheimarmee-des-pentagon\/\">buchkomplizen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Fall Julian Assange: &bdquo;Die wirklichen Verbrecher sind bis heute straflos&ldquo;<\/strong><br>\nDer UN-Sonderberichterstatter Nils Melzer sagt: Mit Assange soll ein Exempel f&uuml;r alle Regierungskritiker statuiert werden.<br>\nDer schwedisch-schweizerische UN-Diplomat Nils Melzer hat den Fall des Wikileaks-Gr&uuml;nders Julian Assange untersucht. Melzer ist sehr n&uuml;chtern. Das Ergebnis seiner Untersuchungen ist beklemmend. Melzer spricht von der Banalit&auml;t des B&ouml;sen, wie wir sie auch im freiheitlichen Westen beobachten k&ouml;nnen. (&hellip;)<br>\nSie haben nun einen sehr ungew&ouml;hnlichen Schritt getan und ein Buch &uuml;ber Julian Assange geschrieben. Sie gehen mit den brachialen Methoden der USA, Gro&szlig;britanniens und Schwedens sehr hart ins Gericht. Sie m&uuml;ssen sich jede Menge Feinde gemacht haben?<br>\nBei einem Diplomatendinner wurde mir verklausuliert gesagt, es sei ein Fehler, den Fall anzunehmen. Als ich gesagt habe, Assange werde gefoltert, und von den Staaten Rechenschaft forderte, gab es von den westlichen Staaten pl&ouml;tzlich keine Forschungsgelder mehr f&uuml;r mein Mandat. Die Regierung von Norwegen hat verlangt, dass ich 100.000 US-Dollar zur&uuml;ckzahle, mit der fadenscheinigen Begr&uuml;ndung, das Geld sei im Budget-Jahr nicht ausgegeben worden. Ich musste meine Forschungsassistentin entlassen. Ich habe aber nicht bei den Russen oder Chinesen angeklopft um Geld. Ich wollte mir um jeden Preis meine Unabh&auml;ngigkeit bewahren. Ich wollte nicht meine Seele verkaufen.<br>\nGab es Einsch&uuml;chterungsversuche?<br>\nDie massivste Reaktion kam, als ich zu den schwedischen Vergewaltigungsvorw&uuml;rfen gegen Assange einen kritischen Artikel geschrieben habe. 300 Feministinnen haben mich scharf kritisiert. Das lag daran, dass der Artikel verk&uuml;rzt und daher missverst&auml;ndlich war. Ich habe das korrigiert, und wir haben das Missverst&auml;ndnis im gegenseitigen Einvernehmen aufgel&ouml;st. Ich habe klargemacht, dass ich nicht die Glaubw&uuml;rdigkeit der Frauen untergraben wollte, die Assange zu einem HIV-Test zwingen wollten. Meine Kritik richtet sich nicht an die Frauen, die ebenfalls Opfer von Beh&ouml;rdenwillk&uuml;r sind. Meine Kritik richtet sich an die schwedischen Beh&ouml;rden. Sie haben das legitime Anliegen der Frauen instrumentalisiert, um Assange als Vergewaltiger darzustellen &ndash; ohne aber jemals Anklage gegen ihn zu erheben. Mir wurde klar, welche starke Emotionen da eingebunden sind. Mir war aber auch klar: Ich musste &uuml;ber dieses Tabu sprechen. Nur so konnte ich erreichen, dass das Narrativ am Ende wie ein Kartenhaus in sich zusammengefallen ist. Die schwedischen Beh&ouml;rden haben nach zehn Jahren alle Ermittlungen aus Mangel an Beweisen eingestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wochenende\/interview-un-sonderberichterstatter-nils-melzer-fall-julian-assange-bericht-psychische-folter-li.159865\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben mehrfach auf die Situation von Julian Assange hingewiesen. Bitte lesen Sie dazu u.a.:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72191\">Nils Melzers &bdquo;Der Fall Julian Assange&ldquo; und einige naheliegende Veranstaltungen<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71539\">2 Jahre im Hochsicherheitsgef&auml;ngnis, weltweite Aktionen f&uuml;r Julian Assange und Wikileaks ist n&ouml;tiger denn je<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71078\">Julian Assange muss endlich freigelassen werden!<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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