{"id":72819,"date":"2021-05-27T08:42:47","date_gmt":"2021-05-27T06:42:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72819"},"modified":"2021-05-27T08:42:47","modified_gmt":"2021-05-27T06:42:47","slug":"hinweise-des-tages-3868","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72819","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72819#h01\">Russland stuft drei deutsche NGOs als &raquo;unerw&uuml;nscht&laquo; ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72819#h02\">Zuckerbrot und Peitsche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72819#h03\">&ldquo;Will die EU Lukaschenko wirklich treffen, muss sie die Grenze &ouml;ffnen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72819#h04\">Stellungnahme: COVID-19-Impfungen bei Kindern und Jugendlichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72819#h05\">Spahn will Kinderimpfung auch ohne Stiko-Empfehlung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72819#h06\">Wer ist genesen, wer nicht? Deutsche Beh&ouml;rden sorgen f&uuml;r Chaos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72819#h07\">Der Schnellschuss mit den Schnelltests<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72819#h08\">Europa in der Rezession &ndash; Ausweg Au&szlig;enhandel?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72819#h09\">Kreditfinanzierte Investitionsoffensive lohnt sich auch f&uuml;r k&uuml;nftige Generationen &ndash; Mehr Wachstum, aber keine h&ouml;here Schuldenquote<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72819#h10\">Mindestlohn f&uuml;r die Fleischwirtschaft: Der Preis der Wurst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72819#h11\">Erfolg nach 2 Jahren Streik: Pariser Hotel-Reinigungskr&auml;fte erhalten mehr Lohn und K&uuml;ndigungsschutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72819#h12\">Biodigitale Konvergenz: Wie das Weltwirtschaftsforum die kanadische Regierung f&uuml;r seine Cyborg-Pl&auml;ne einspannt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72819#h13\">Julian Assange: In Erwartung eines unfairen Verfahrens<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Russland stuft drei deutsche NGOs als &raquo;unerw&uuml;nscht&laquo; ein<\/strong><br>\nDas Verh&auml;ltnis zwischen Deutschland und Russland erlebt einen weiteren R&uuml;ckschlag. Drei deutsche NGOs gelten jetzt als &raquo;unerw&uuml;nscht&laquo;. Dadurch k&ouml;nnen sie ihre Arbeit kaum noch ausf&uuml;hren.<br>\nDie russische Generalstaatsanwaltschaft hat drei deutsche Nichtregierungsorganisationen (NGO) als &raquo;unerw&uuml;nscht&laquo; eingestuft und ihnen damit faktisch ein Bet&auml;tigungsverbot erteilt. Das Forum Russischsprachiger Europ&auml;er, das Zentrum f&uuml;r die Liberale Moderne und der Verein Deutsch-Russischer Austausch sind laut der russischen Nachrichtenagentur Tass betroffen. [&hellip;]<br>\nAlle drei Organisationen haben ihren Sitz in Berlin. Das Zentrum f&uuml;r Liberale Moderne bezeichnet sich selbst als Thinktank f&uuml;r Demokratie, Freiheit und Weltoffenheit. Es ver&ouml;ffentlicht unter anderem Berichte, Analysen und Debattenbeitr&auml;ge &uuml;ber Russland und arbeitet mit dem Sacharow-Zentrum in Moskau zusammen. Gr&uuml;nder ist der ehemalige Gr&uuml;nen-Politiker Ralf F&uuml;cks. [&hellip;]<br>\nWer als Organisation oder Person etwa Geld aus dem Ausland bezieht, muss sich in Russland als &raquo;ausl&auml;ndischer Agent&laquo; einstufen lassen. Kritiker bem&auml;ngeln, dass Nichtregierungsorganisationen auf diese Weise gebrandmarkt w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/russland-stuft-drei-deutsche-ngos-als-unerwuenscht-ein-und-belastet-damit-das-deutsch-russische-verhaeltnis-a-d151be68-dedf-496a-9106-0b8c46c00569%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Zumindest im Fall des Zentrums f&uuml;r Liberale Moderne ist dieser Vorwurf auch vollkommen berechtigt, wie die NachDenkSeiten 2019 in einer <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48281\">Recherche<\/a> offenlegten. So ist unter anderem die mit F&uuml;cks liierte Gr&uuml;nen-Politikerin Marieluise Beck, die beim Zentrum als Direktorin <a href=\"https:\/\/libmod.de\/ueber-uns\/team\/\">t&auml;tig ist<\/a>, in den geleakten Dokumenten &uuml;ber die Arbeit der &bdquo;Integrity Initiative&ldquo; mehrfach als Kontaktperson genannt. Das Zentrum selbst taucht auch immer wieder als &bdquo;Partner&rdquo; auf. Die &bdquo;Integrity Initiative&ldquo; ist bzw. war ein Programm des dubiosen britischen &bdquo;Institute for Statecraft&ldquo;; ma&szlig;geblich finanziert vom britischen Au&szlig;enministerium und der NATO, geleitet von Personen aus dem engeren Umfeld der NATO, des britischen Milit&auml;rs und der britischen Geheimdienste. Die russische Einordnung als &bdquo;ausl&auml;ndische Agenten&ldquo; ist keine &bdquo;Brandmarkung&ldquo;, sondern eine absolut zul&auml;ssige korrekte Beschreibung.<\/em><\/p>\n<p><em>Zu F&uuml;cks, Beck und ihrem Think Tank lesen Sie bitte auch: &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41124\">Moderne Pickelhauben und liberale Denkhaubitzen &ndash; Russland, zieh&acute; Dich warm an, die Gr&uuml;nen kommen!<\/a>&rdquo; <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Zuckerbrot und Peitsche<\/strong><br>\nMit der Forderung nach einer gegen Russland gerichteten Aufr&uuml;stung der Ukraine und mit F&ouml;rderangeboten an wichtige Branchen der deutschen Industrie bereiten sich B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen auf den Wahlkampf ihrer Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock vor. Man k&ouml;nne der Ukraine die Lieferung angeblich defensiver Waffen nicht verwehren, erkl&auml;rt Gr&uuml;nen-Parteichef Robert Habeck. Zugleich fordert die Partei eine enge Kooperation mit der Biden-Administration und macht das Bekenntnis zur NATO-Mitgliedschaft zur Vorbedingung f&uuml;r k&uuml;nftige Koalitionsgespr&auml;che. W&auml;hrend Wirtschaftskreise mit Warnungen vor einem angeblich &ldquo;dirigistischen Staatsverst&auml;ndnis&rdquo; bei den Gr&uuml;nen den Druck auf die Partei erh&ouml;hen, stellt diese den Klimaschutz, f&uuml;r den sie sich einsetzen will, als &ldquo;historische Chance&rdquo; f&uuml;r die deutsche Industrie dar, die letzten Endes die Konkurrenzf&auml;higkeit des &ldquo;Wirtschaftsstandorts Deutschland&rdquo; steigern werde. Ein ehemaliger Bundeswehrgeneral warnt, die au&szlig;en- und milit&auml;rpolitischen Konzeptionen der Gr&uuml;nen senkten die &ldquo;Einsatzschwelle&rdquo; f&uuml;r k&uuml;nftige Milit&auml;rinterventionen deutlich ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8609\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&ldquo;Will die EU Lukaschenko wirklich treffen, muss sie die Grenze &ouml;ffnen&rdquo;<\/strong><br>\nDie neuen EU-Sanktionen gegen Belarus sind zu wenig, sagt der Historiker Alexander Clarkson. Er empfiehlt Migration als Druckmittel gegen das autokratische Regime.<br>\nZEIT ONLINE: Wie k&ouml;nnte eine mittelfristige Belarus-Strategie aussehen?<br>\nClarkson: Aus meiner Sicht ist der wichtigste Faktor die Migration. Belarus hat kaum nat&uuml;rliche Ressourcen. Was die Wirtschaft des Landes produziert, h&auml;ngt sehr stark an den Fachkr&auml;ften. Wenn die EU das Lukaschenko-Regime wirklich treffen will, muss sie ihren Arbeitsmarkt f&uuml;r Arbeitskr&auml;fte aus Belarus &ouml;ffnen. Diesen Zugang haben aktuell vor allem IT-Fachkr&auml;fte. Die EU sollte ihre Grenzen f&uuml;r breite Bev&ouml;lkerungsschichten &ouml;ffnen: Fachkr&auml;fte aus der Landwirtschaft, dem Gesundheitssektor, der Industrie.<br>\nZEIT ONLINE: Was versprechen Sie sich davon?<br>\nClarkson: Regimes brechen immer zusammen, wenn die Elite zerbr&ouml;selt. Lukaschenko hatte trotz des gro&szlig;en Drucks aus der Bev&ouml;lkerung immer die Kontrolle &uuml;ber die Sicherheitskr&auml;fte und gro&szlig;e Teile der wirtschaftlichen Elite. Je mehr Menschen aus den starken Wirtschaftssektoren abwandern, desto gr&ouml;&szlig;er wird der Druck auf Lukaschenko und desto gr&ouml;&szlig;er werden auch die Kosten f&uuml;r Russland, das Regime am Leben zu halten.<br>\nZEIT ONLINE: Faktisch schlagen Sie also vor, die belarussische Wirtschaft ausbluten zu lassen. Finden Sie das nicht zynisch?<br>\nClarkson: Ich gebe zu, dass es durchaus eine zynische Komponente bei diesen &Uuml;berlegungen gibt. Aber diese Auswanderung von Fachkr&auml;ften ist bereits in vollem Gange. Wenn es also sowieso passiert, wieso dann nicht diese Migration auch als Druckmittel gegen ein autokratisches Regime nutzen? Im Umgang mit autokratischen Regimen konzentrieren wir uns aktuell zu stark auf die Bestrafung der Machtelite durch Sanktionen, seien es Einreiseverbote, Verm&ouml;genssperren oder Wirtschaftssanktionen. Dabei kann man ein Regime auch bestrafen, indem man den Menschen im Land eine attraktive Alternative bietet. Schon w&auml;hrend des Kalten Krieges war eine der gro&szlig;en St&auml;rken des Westens, dass er offen war f&uuml;r die Menschen aus dem Ostblock. Das wird in der aktuellen migrationskritischen Stimmung gerne vergessen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2021-05\/belarus-alexander-lukaschenko-eu-sanktionen-migration-alexander-clarkson\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das muss man sich wirklich geben. Hier wird nicht weniger propagiert, als durch das Abwerben von qualifizierten Arbeitskr&auml;ften gezielt den &ouml;konomischen Kollaps Wei&szlig;russlands herbei zu f&uuml;hren. Was m&ouml;glicherweise auch noch den angenehmen Nebeneffekt hat, dass durch den Zustrom von Fachkr&auml;ften, das Lohnniveau in der EU gesenkt werden kann. Man schl&auml;gt quasi zwei Fliegen mit einer Klappe. Das kann man aber auch aus der umgekehrten Perspektive betrachten, wenn man sich n&auml;mlich an die Forderung eines George Soros erinnert, die EU solle doch ihre Grenzen generell f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge &ouml;ffnen. Migration als Waffe zur Durchsetzung der Interessen der globalen Oligarchie.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Stellungnahme: COVID-19-Impfungen bei Kindern und Jugendlichen<\/strong><br>\nAngesichts des geringen Risikos f&uuml;r Kinder und Jugendliche selbst, im Rahmen einer COVID-19-Infektion schwer oder gar mit Folgesch&auml;den zu erkranken, kann eine politisch diskutierte fl&auml;chendeckenden COVID-19-Impfung dieser Altersgruppe nicht mit dem Eigennutzen der Geimpften begr&uuml;ndet werden.<br>\nAuch die Begr&uuml;ndung einer generellen Impfung mit dem epidemiologischen Fremdnutzen (&bdquo;Herdenimmunit&auml;t&ldquo;) ist angesichts des aktuellen Kenntnisstandes zur relativ geringen Rolle dieser Altersgruppe bei der Verbreitung der Erkrankung und der in ihrem Umfang noch fraglichen Risikoverringerung der &Uuml;bertragung durch die Impfung nicht &uuml;berzeugend.<br>\nZus&auml;tzlich bleibt zu bedenken, dass angesichts der zwangsl&auml;ufig noch fehlenden Daten der Impfstoffe zur mittel- und langfristigen Sicherheit gerade bei Kindern und Jugendlichen und gerade angesichts der neuartigen Impfstofftechnologien besonders hohe Anspr&uuml;che gestellt werden m&uuml;ssen, die derzeit nicht erf&uuml;llt werden k&ouml;nnen. Sollten zuk&uuml;nftige Publikationen die hierf&uuml;r notwendigen Daten liefern, kann dies zu einer differenzierteren Nutzen-Risiko-Abw&auml;gung z.B. f&uuml;r chronisch erkrankte Kinder und Jugendliche f&uuml;hren. Dies schlie&szlig;t eine fl&auml;chendeckende Anwendung oder Empfehlung auf der Grundlage eine Notfall- oder bedingten Zulassung aus. F&uuml;r die im Einzelfall nach sorgf&auml;ltiger Nutzen-Risiko-Abw&auml;gung vorgenommene Impfentscheidung (informed consent) bei besonders gef&auml;hrdet scheinenden Kindern und Jugendlichen erm&ouml;glicht schon jetzt das deutsche Arzneimittelrecht die Anwendung offlabel.<br>\nDas Recht auf den Besuch von Schule oder Kindertagesst&auml;tte oder der Anspruch auf gleichberechtigte soziale Teilhabe kann nicht an eine bestimmte Impfentscheidung gekn&uuml;pft werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.degam.de\/files\/Inhalte\/Degam-Inhalte\/Ueber_uns\/Positionspapiere\/20210526_COVID-19_Impfungen_bei_Kindern_und_Jugendlichen.pdf\">Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin [PDF]<\/a>\n<p><strong>dazu: &bdquo;Wir haben keinen Grund zur eiligen Impfung von Kindern&ldquo;<\/strong><br>\nDer Medizinprofessor David Martin r&auml;t Eltern zur Entspannung, wenn es um die Coorna-Impfung f&uuml;r die Kinder geht. Der Politik wirft er bei dem Thema Faktenverzerrung vor.<br>\nHerr Professor Martin, die STIKO wird vermutlich nicht die Corona-Impfung f&uuml;r Kinder empfehlen. Sie haben den Forschungsstand dazu in einer Vorstudie zusammengetragen. Welche Empfehlung geben Sie auf dieser Grundlage ab?<br>\nWeil Corona f&uuml;r die allermeisten, auch die meisten kranken Kinder und Jugendlichen keine ernsthafte Bedrohung darstellt und weil sich die Erwachsenen jetzt gut sch&uuml;tzen k&ouml;nnen, haben wir keinen Grund zur eiligen Impfung von Kindern und Jugendlichen. Beides, Covid-19 und die Impfungen, haben Risiken, und die m&uuml;ssen gut miteinander abgewogen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/wir-haben-keinen-grund-zur-eiligen-impfung-von-kindern-17359529.html?premium\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Spahn will Kinderimpfung auch ohne Stiko-Empfehlung<\/strong><br>\nVor dem Impfgipfel streiten Politiker und Virologen &uuml;ber die Corona-Impfung f&uuml;r Kinder und Jugendliche. Die St&auml;ndige Impfkommission will sie offenbar nicht empfehlen. Gesundheitsminister Spahn will trotzdem &bdquo;ein Angebot machen&ldquo;. (&hellip;)<br>\nDie von der Bundesregierung angestrebte Impfung von Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern vor Beginn des neuen Schuljahres trifft jedoch auf Widerstand der St&auml;ndigen Impfkommission (Stiko). Die Kommission tendiert einem Bericht zufolge dazu, keine generelle Impfempfehlung f&uuml;r Kinder und Jugendliche abzugeben. (&hellip;)<br>\nStattdessen werde es wahrscheinlich nur eine Empfehlung f&uuml;r Zw&ouml;lf- bis  F&uuml;nfzehnj&auml;hrige mit bestimmten chronischen Erkrankungen geben, berichteten die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) unter Berufung auf &bdquo;informierte Kreise&ldquo;. Grund sei unter anderem eine unbefriedigende Datenlage, um die Folgen einer Corona-Erkrankung f&uuml;r diese Altersgruppe und m&ouml;gliche Risiken durch eine Impfung miteinander abw&auml;gen zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/spahn-will-corona-impfung-fuer-kinder-auch-ohne-stiko-empfehlung-17358671.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auch gegen den (wissenschaftlichen!) Rat der Experten will der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42606\">Pharmalobbyist<\/a> im Bundesministerium f&uuml;r Gesundheit diese Kinderimpfung durchsetzen. Wert auf Wissenschaft legt Herr Spahn wohl lediglich dann, wenn sie zu seinen Gunsten argumentiert.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Spahns Ziel ist vermutlich, Impfstoff zur&uuml;ckzuhalten. Daf&uuml;r braucht er einen plausiblen Grund. Das ist die Impfkampagne f&uuml;r Kinder und Jugendliche. Es geht ja immer noch um das Versprechen eines Impfangebots, das die Regierung wegen des Beschaffungsdesasters, <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/biontech-lieferungen-101.html\">schon wieder gek&uuml;rzter Liefermengen<\/a> und der Probleme mit Astra und Co. kaum einl&ouml;sen kann. Wenn das Versprechen nun aber nicht eingel&ouml;st werden kann, weil die Regierung auch Vorsorge f&uuml;r die Kinder betreibt, wirkt das nat&uuml;rlich politisch entlastend. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wer ist genesen, wer nicht? Deutsche Beh&ouml;rden sorgen f&uuml;r Chaos<\/strong><br>\nDie Verordnung, mit der die Bundesregierung festlegt, wer als genesen gilt, erzeugt Verwirrung in der Verwaltung. Mancherorts findet ein Verwaltungsakt statt, den die Bundesministerien um jeden Preis vermeiden wollten: Die Gesundheits&auml;mter verschicken Genesenenbescheinigungen. (&hellip;)<br>\nEin Verwaltungsakt ist, so definiert es der &sect; 35 VwVfG, &ldquo;jede Verf&uuml;gung, Entscheidung oder andere hoheitliche Ma&szlig;nahme, die eine Beh&ouml;rde zur Regelung eines Einzelfalls auf dem Gebiet des &ouml;ffentlichen Rechts trifft und die auf unmittelbare Rechtswirkung nach au&szlig;en gerichtet ist&rdquo;. Es wird schwierig werden, zu beweisen, dass diese Schreiben der Gesundheits&auml;mter keine hoheitliche Ma&szlig;nahme sind, die die Beh&ouml;rde Gesundheitsamt auf Grundlage einer Verordnung in einem Einzelfall mit einer Wirkung nach au&szlig;en trifft. Damit k&ouml;nnten zumindest in diesen Gebieten ehemals Erkrankte, die ihre Erkrankung nur durch einen Antik&ouml;rpertest belegen k&ouml;nnen, tats&auml;chlich eine Klage auf Erteilung einer Genesenenbescheinigung versuchen.<br>\nAber ebenso der Quarant&auml;nebescheid, der in der Verordnung nicht erw&auml;hnt wird, wird mancherorts als Nachweis akzeptiert: in Mannheim dann, wenn er einen Verweis auf einen PCR-Test enth&auml;lt, in Essen auch ohne. Die &Uuml;bersicht &uuml;ber Mecklenburg-Vorpommern zeigt, dass sich das Vorgehen von Landkreis zu Landkreis unterscheidet.<br>\nDas mag alles handhabbar sein, solange sich die Menschen nur in ihren eigenen St&auml;dten bewegen und es nur mit ihrem dortigen Ordnungsdienst zu tun haben. Bei derart kleinteiligen Unterschieden muss man aber blo&szlig; eine Landkreisgrenze &uuml;berschreiten, um auf andere Regeln zu treffen.<br>\nNoch interessanter wird es, wenn man sich mit dem strafrechtlichen Aspekt befasst. Das ist nicht so irrelevant, wie es klingt. Wenn es zu einer Polizeikontrolle kommt, m&uuml;ssen die kontrollierenden Polizisten ja nicht nur erkennen k&ouml;nnen, ob die (vorerst) in sechs Sprachen vorzeigbaren PCR-Tests oder Atteste bzw. Schreiben des Hausarztes oder Bescheinigungen der Gesundheits&auml;mter echt bzw. falsch sind. Im Falle eines Verdachtes einer F&auml;lschung m&uuml;ssten sie au&szlig;erdem strafrechtliche Ermittlungen einleiten. (&hellip;)<br>\nDie Pressestelle der GdP erkl&auml;rte hierzu gegen&uuml;ber RT DE:<br>\n&ldquo;Mit der Pandemie hat sich das Aufgabenspektrum der Polizistinnen und Polizisten st&auml;ndig erweitert. Wie genau sollen die Kolleginnen und Kollegen das denn nun auch noch kontrollieren? Die Folgen durch das Coronavirus und die damit im Zusammenhang stehenden &Uuml;berpr&uuml;fungen sind ein immer wiederkehrendes &Auml;rgernis im Dienstalltag. Ich denke beispielsweise an die zum Teil gef&auml;lschten &lsquo;Maskenatteste&rsquo; oder Impfausweise. Je unsauberer und uneindeutiger die Rechtsgrundlage, desto schwieriger wird die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen. Das f&uuml;hrt zu Arbeitsverdichtung oder Diskussionen mit dem Gegen&uuml;ber.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/118039-wer-ist-genesen-chaos-entsteht\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der Schnellschuss mit den Schnelltests<\/strong><br>\nEin Milliardenplan, eilig aufgestellt wie so vieles in der Pandemie. Unternehmer witterten staatlich garantierte Gewinne, Gastronomen sahen ihre leeren Restaurants und Kneipen und in den Tests die M&ouml;glichkeit, die Verluste der letzten Monate auszugleichen. Sie wussten: Was f&uuml;r den B&uuml;rger kostenlos ist, wird vom Staat bezahlt. Tausende Testzentren wurden hastig im ganzen Land er&ouml;ffnet, auch in Kirchen und Bordellen, manche gef&uuml;hrt von TV-Sternchen, Kiezgr&ouml;&szlig;en oder Handyshopbetreiberinnen. Ein bisschen Goldgr&auml;berstimmung in tristen Tagen. Doch funktioniert der Schnellschuss mit den Schnelltests? Wie und f&uuml;r wen rechnet sich das: den Bund, die Betreiber &ndash; oder keinen? [&hellip;]<br>\nDer Bund verspricht den Zentren bis zu 18 Euro f&uuml;r einen Antigenschnelltest: Zw&ouml;lf Euro gibt es pauschal f&uuml;r das Durchf&uuml;hren und Auswerten, dazu werden maximal sechs Euro f&uuml;r ein Testkit erstattet, je nach Einkaufspreis. 18 Euro f&uuml;r einen Test, der sich nicht von denen unterscheidet, die es im Supermarkt oder der Drogerie f&uuml;r f&uuml;nf Euro an der Kasse gibt.  [&hellip;]<br>\nDie Schnellteststrategie setzte von Anfang an nicht auf medizinische Kompetenz, sondern auf Liquidit&auml;t der Betreiberinnen und Anreize f&uuml;r sie. So erh&auml;lt etwa in Nordrhein-Westfalen jedes Zentrum nicht nur bis zu 18 Euro je Test. Sondern auch 1.000 Euro f&uuml;r die Er&ouml;ffnung und noch mal den gleichen Betrag f&uuml;r jeden weiteren Monat, egal, wie viel und gut man testet. &hellip;<br>\nNur etwas mehr als die H&auml;lfte der Infizierten ohne Symptome wird &uuml;berhaupt durch die Antigenschnelltests erkannt. F&uuml;r den Rest sind sie nicht zuverl&auml;ssig genug. Dadurch ist die Idee des Freitesten auf Zeit, sei es f&uuml;r den Besuch der Eltern, Treffen mit Freunden oder k&uuml;nftige Restaurantbesuche, im Grunde hinf&auml;llig.<br>\nDoch die Schnelltestinfrastruktur ist nun da, Vertr&auml;ge zwischen Anbietern und Gesundheitsbeh&ouml;rden sowie Vermieterinnen sind geschlossen und den Bund wird das mehrere Milliarden kosten. Bevor die B&uuml;rgertests begannen, sch&auml;tzte das Gesundheitsministerium die Kosten auf zwei bis drei Milliarden Euro bis zum Sommer &ndash; wenn nicht einmal jeder F&uuml;nfte nur einen Schnelltest in der Woche macht. Seitdem wurde dieser Kampf gegen die Pandemie privatisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/arbeit\/2021-05\/corona-schnelltests-zentren-finanzierung-buergertest-veranstalter?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Hier wird wie bei den FFP2-Masken, die den Apotheken zu aberwitzigen Preisen erstattet wurden, wieder Steuergeld zum Fenster hinausgeworfen. Anstatt f&uuml;r einen Friseurbesuch oder in der Au&szlig;engastronomie auf Tests einfach zu verzichten, bekanntlich ist die Wahrscheinlichkeit einer Infektion im Freien &auml;u&szlig;erst gering, h&auml;lt man die Repressionsma&szlig;nahmen weiter aufrecht. Worum es vermutlich auch wirklich geht, durch Tests, Maskentragen usw. soll ein best&auml;ndiges Bedrohungsgef&uuml;hl zur Legitimation des Dauerausnahmezustandes bestehen bleiben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Europa in der Rezession &ndash; Ausweg Au&szlig;enhandel?<\/strong><br>\nEnde April meldete die europ&auml;ische Statistikbeh&ouml;rde Eurostat, das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion (EWU) sei gem&auml;&szlig; einer Schnellsch&auml;tzung im ersten Quartal 2021 gegen&uuml;ber dem vierten Quartal 2020 um 0,6 Prozent gesunken und das BIP in der Europ&auml;ischen Union (EU) um 0,4 Prozent. Beide Zeitreihen waren bereits zuvor r&uuml;ckl&auml;ufig gewesen (-0,7 und -0,5 Prozent im vierten Quartal 2020). Jetzt, Mitte Mai, hat Eurostat diese erste Sch&auml;tzung best&auml;tigt: zwei Quartale in Folge mit negativer Wachstumsrate, Europa steckt demnach in einer Rezession (&hellip;)<br>\nIn den deutschen Medien haben diese Zahlen wenig Widerhall gefunden. (&hellip;)<br>\nIn Deutschland herrscht n&auml;mlich &ndash; anders als in Europa &ndash; keine Rezession, weil die deutsche Konjunktur bislang nicht in zwei aufeinander folgenden Quartalen schrumpft. (&hellip;)<br>\nEin Vergleich der aktuellen Entwicklung in Europa mit der in der vorangegangenen gro&szlig;en Krise, der Finanzkrise 2008\/2009, zeigt die Brisanz der gegenw&auml;rtigen Lage (&hellip;): Der Wirtschaftseinbruch in Europa seit dem ersten Quartal 2020 ist trotz des Wiederhochschnellens der Produktion im 3. Quartal 2020 mittlerweile gr&ouml;&szlig;er als w&auml;hrend der Finanzkrise. Eine kontinuierliche Aufw&auml;rtsentwicklung wie ab dem zweiten Halbjahr 2009 hat nicht stattgefunden. Das h&auml;ngt selbstverst&auml;ndlich mit dem Wiederaufflammen der Pandemie zusammen: Die Hoffnungen auf ein nachhaltiges Wiederanziehen der Konjunktur waren verfr&uuml;ht.<br>\nJe l&auml;nger aber die Durststrecke andauert, desto schwerer wird es, ein Verfestigen ihrer Spuren insbesondere auf den Arbeitsm&auml;rkten Europas zu vermeiden. Und genau darum muss sich die europ&auml;ische und nicht zuletzt die deutsche Wirtschaftspolitik k&uuml;mmern, wenn sie eine Vertiefung der &ouml;konomischen und sozialen Gr&auml;ben zwischen den EU-L&auml;ndern und innerhalb der einzelnen Staaten und eine sich daraus ergebende St&auml;rkung radikaler politischer R&auml;nder verhindern will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fspiecker.de\/2021\/05\/23\/europa-in-der-rezesssion-ausweg-aussenhandel\/#more-1241\">Friederike Spiecker<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kreditfinanzierte Investitionsoffensive lohnt sich auch f&uuml;r k&uuml;nftige Generationen &ndash; Mehr Wachstum, aber keine h&ouml;here Schuldenquote<\/strong><br>\nEin gro&szlig;angelegtes kreditfinanziertes Investitionsprogramm &uuml;ber die kommenden zehn Jahre w&auml;re auch f&uuml;r die heutige Kindergeneration wirtschaftlich absolut lohnend. Das zeigen Simulationsrechnungen mit dem international renommierten makro&ouml;konomischen Modell NiGEM, die das Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung f&uuml;r das Jahr 2050 angestellt hat. Selbst bei konservativen Annahmen w&auml;re das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) danach in knapp drei Jahrzehnten sp&uuml;rbar gr&ouml;&szlig;er, die Staatsschuldenquote dagegen nicht h&ouml;her als in einem Vergleichsszenario ohne massive kreditfinanzierte Investitionen. &bdquo;Von einer `Belastung k&uuml;nftiger Generationen&acute; kann keine Rede sein. Im Gegenteil&ldquo;, halten die Forscherinnen und Forscher um IMK-Direktor Prof. Dr. Sebastian Dullien im Fazit ihrer neuen Studie fest. &bdquo;Auch k&uuml;nftigen Generationen ginge es mit dem kreditfinanzierten Investitionsprogramm wirtschaftlich besser als ohne.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-33141.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Mindestlohn f&uuml;r die Fleischwirtschaft: Der Preis der Wurst<\/strong><br>\nIn den Verhandlungen f&uuml;r rund 160 000 Besch&auml;ftigte geht es erstmals um einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag &ndash; auch gegen das miese Image.<br>\nWann kommt die Zw&ouml;lf? Diese Frage besch&auml;ftigt heute rund zwei Dutzend Arbeitgebervertreter und Gewerkschafter in einem Hamburger Hotel. Die Tarifverhandlungen um einen Mindestlohn in der Fleischwirtschaft kommen in die entscheidende Phase. &bdquo;Wir haben die historische Chance, ein Ergebnis f&uuml;r alle Besch&auml;ftigten in der Branche zu erreichen&ldquo;, sagt Vehid Alemic, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des norddeutschen Verbands der Ern&auml;hrungswirtschaft. Aus verschiedenen Gr&uuml;nden sind die Arbeitgeber jetzt bereit zu einem Fl&auml;chentarif. &bdquo;Ohne einen Branchentarifvertrag haben wir einen Flickenteppich bei den Arbeitsbedingungen&ldquo;, sagt Alemic und bietet einen Mindestlohn von 10,75 Euro an, der bis Ende 2024 auf zw&ouml;lf Euro steigen soll. Der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastst&auml;tten (NGG) reicht das nicht. &bdquo;Wir wollen 12,50 Euro jetzt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/mindestlohn-fuer-die-fleischwirtschaft-der-preis-der-wurst\/27224912.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Erfolg nach 2 Jahren Streik: Pariser Hotel-Reinigungskr&auml;fte erhalten mehr Lohn und K&uuml;ndigungsschutz<\/strong><br>\nMehr als zwei Jahre lang streikten die Reinigungskr&auml;fte des Pariser Ibis Hotels f&uuml;r h&ouml;here L&ouml;hne und bessere Arbeitsbedingungen. Jetzt schafften sie einen Durchbruch: 250 bis 500 Euro mehr Lohn pro Monat und einen K&uuml;ndigungsschutz konnten sie erreichen &ndash; ihr Gegner war der multinationalen Hotelkonzern Accor. Unterst&uuml;tzung bekamen sie von SpenderInnen, die ihren Lohn &uuml;bernahmen. Dass sie niemals gegen Accor gewinnen k&ouml;nnen, hatten die streikenden Frauen oft zu h&ouml;ren bekommen. &bdquo;Heute haben wir alles erreicht&ldquo;, sagt Rachel Keke, eine von ihnen.<br>\n22 Monate Streik, 20 Putzkr&auml;fte, ein Konzern &ndash; und ein Sieg im Sinne des Arbeitskampfs. Am Dienstag feiern 19 Frauen und ein Mann vor ihrem Arbeitsplatz, dem Pariser Ibis Hotels Batignolles. &bdquo;Die Sklaverei &ndash; vorbei! Die schlechte Behandlung &ndash; vorbei!&ldquo;, singen sie, denn an diesem Tag unterzeichnen sie eine Einigung f&uuml;r bessere Arbeitsbedingungen. Es ist der l&auml;ngste Streik in der Geschichte der franz&ouml;sischen Gewerkschaft CGT-H&ocirc;tels.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/frankreich-gewerkschaft-cgt\/\">kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Biodigitale Konvergenz: Wie das Weltwirtschaftsforum die kanadische Regierung f&uuml;r seine Cyborg-Pl&auml;ne einspannt<\/strong><br>\nEin beim kanadischen Arbeitsministerium angesiedeltes Forschungsinstitut, das mit hochkar&auml;tigen Z&ouml;glingen des Weltwirtschaftsforums durchsetzt ist, arbeitet an einem Horrorszenario der &bdquo;biologisch-digitalen Konvergenz&ldquo;, an computergesteuerten Mensch-Maschinen oder Maschinen-Menschen.<br>\nDas h&ouml;rt sich monstr&ouml;s und &uuml;bertrieben an. Monstr&ouml;s ist es, &uuml;bertrieben nicht. Policy Horizons Canada, ein Regierungsinstitut zur Politikberatung, aufgeh&auml;ngt beim Arbeitsministerium, hat bereits vor einem Jahr eine Konzeptstudie mit dem Titel: &bdquo;Exploring Biodigital Convergence&ldquo; (Erkundung biodigitaler Konvergenz) ver&ouml;ffentlicht. Seither arbeitet das Institut an dem Projekt.<br>\nUm gleich zu kl&auml;ren, wo das herkommt: Zu den Teammitgliedern des Projekts geh&ouml;rt die Direktorin von Horizons Canada, Kristel Van der Elst. Sie ist die fr&uuml;here Chefin Strategic Foresight des Weltwirtschaftsforums und eine Absolventin des mehrj&auml;hrigen Elite-Ausbildungsprogramms Global Leadership Fellow des Forums. Au&szlig;er der kanadischen Regierung ber&auml;t sie auch die US-Regierung, die EU-Kommission und die OECD. Teammitglied ist auch Nicholas Davis, der bis 2019 Mitglied des Vorstands (Executive Committee) des Weltwirtschaftsforums und Chef von deren Abteilung f&uuml;r Gesellschaft und Innovation war. Zusammen mit Forums-Chef Klaus Schwab hat Davis 2018 das Buch &bdquo;Gestaltung der Zukunft der vierten industriellen Revolution: Ein Leitfaden zum Aufbau einer besseren Welt&ldquo; ver&ouml;ffentlicht.<br>\nDaher also weht der Wind. Und dorthin weht er (in Zitaten):<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/die-regenten-der-welt\/biodigitale-konvergenz\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das klingt wie eine Mischung aus Aldous Huxleys &ldquo;Sch&ouml;ne neue Welt&rdquo; und George Orwells &ldquo;1984&rdquo; &ndash; erweitert um die inzwischen technischen M&ouml;glichkeiten bzw. um die erw&uuml;nschten Technologien.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Julian Assange: In Erwartung eines unfairen Verfahrens<\/strong><br>\nAlles eine abgekartete Sache: Der Jurist Nils Melzer entr&uuml;stet sich &uuml;ber die Strafverfolgung von Julian Assange. Aber brauchte es da wirklich eine Verschw&ouml;rung?<br>\nZwischen Pandemie, Brexit und Trump-Nachwehen mutet es seltsam an, Julian Assange wieder als Thema im Nachrichtenstrom auftauchen zu sehen. Die Hochphase des &bdquo;Hacktivism&ldquo; liegt schon ein gutes Jahrzehnt zur&uuml;ck, Namen wie Wikileaks, Edward Snowden, LulzSec oder Anonymous wirken wie Clips aus der ersten Staffel von &bdquo;Mr. Robot&ldquo;, abgelegt im Ordner &bdquo;j&uuml;ngere Geschichte&ldquo;, bereit, auf ein Archivmedium gebrannt zu werden.<br>\nRechtlich ist der Fall Assange aber eine Zeitbombe, weil er das Verh&auml;ltnis zwischen Staat und Journalismus in den westlichen Demokratien in Frage stellt. Der Schweizer Jurist Nils Melzer, UN-Sonderberichterstatter f&uuml;r Folter, will mit seinem Buch &bdquo;Der Fall Julian Assange&ldquo; das Schicksal des Mitgr&uuml;nders von Wikileaks deshalb wieder auf die aktuelle Agenda heben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/buecher\/rezensionen\/sachbuch\/nils-melzers-buch-der-fall-julian-assange-17341361.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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