{"id":72852,"date":"2021-05-28T08:23:57","date_gmt":"2021-05-28T06:23:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72852"},"modified":"2021-05-28T08:26:10","modified_gmt":"2021-05-28T06:26:10","slug":"hinweise-des-tages-3869","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72852","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72852#h01\">Debatte &uuml;ber Impfungen f&uuml;r Kinder stellt Pandemiepolitik blo&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72852#h02\">&bdquo;Unbegreifliches Leid, unbeschreiblicher Schmerz&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72852#h03\">Schnelltests au&szlig;er Kontrolle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72852#h04\">Spahn-Ministerium kaufte 67 Millionen FFP2-Masken teurer als n&ouml;tig ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72852#h05\">Restrisiken der Kultur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72852#h06\">Gravierende Luca-App-Sicherheitsl&uuml;cke wird zur Gefahr f&uuml;r Gesundheits&auml;mter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72852#h07\">Social-Media-Kampagne erzwingt weitere Maskenpflicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72852#h08\">Ungleichverteilung in Deutschland: Ein aktueller &Uuml;berblick<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72852#h09\">Erntezeit: Spargel, Erdbeeren &amp; Ausbeutung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72852#h10\">Wirecard: Commerzbank listete 343 verd&auml;chtige Transaktionen auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72852#h11\">Wie h&auml;ltst Du es mit Belarus?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72852#h12\">Putsch im Einsatzgebiet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72852#h13\">Baerbock trickst und t&auml;uscht bei Position zu Waffenexporten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72852#h14\">Schmelzende Gletscher sp&uuml;len Quecksilber in den Atlantik<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Debatte &uuml;ber Impfungen f&uuml;r Kinder stellt Pandemiepolitik blo&szlig;<\/strong><br>\nVor Impfgipfel: Politiker dr&auml;ngen massiv auf Immunisierung Minderj&auml;hriger. Expertenurteil wird &uuml;bergangen, Kritiker attackiert. Was l&auml;uft da schief? Ein Kommentar<br>\nMan muss einigen Politikern fast dankbar sein, dass sie vor dem heutigen Impfgipfel von Bund und L&auml;ndern eine Debatte um eine Impfkampagne f&uuml;r Kinder zwischen zw&ouml;lf und 15 Jahren vom Zaun gebrochen haben. Sie haben damit drei der Grund&uuml;bel der Pandemiepolitik verdeutlicht.<br>\nZum Ersten reklamieren die Bef&uuml;rworter, meist aus den Gesundheits- und Bildungsressorts, f&uuml;r sich, die Impfregeln bestimmen zu k&ouml;nnen. Sie machen damit den zunehmenden Anspruch auf ein Primat der Politik &uuml;ber die Wissenschaft deutlich, mit allen damit zusammenh&auml;ngenden ethischen Problemen.<br>\nZum Zweiten &uuml;ben eben diese politischen Amtstr&auml;ger unverhohlen Druck auf medizinisch-wissenschaftliche Experten aus, die ihren zunehmend auch durch den Bundestagswahlkampf motivierten Planungen im Wege stehen.<br>\nDrittens machen Politiker, die f&uuml;r eine zeitnahe und massenhafte Durchimpfung von Kindern pl&auml;dieren, deutlich, in welch geringem Ma&szlig;e sie sich von wissenschaftlichen Erkenntnissen zu leiten lassen bereit sind.<br>\nAm deutlichsten haben den F&uuml;hrungsanspruch von Parteipolitikern &uuml;ber medizinische Gremien nun nieders&auml;chsische Regierungspolitiker gemacht. Nachdem sich Vertreter der St&auml;ndigen Impfkommission (Stiko) beim Robert-Koch-Institut ungeachtet eines Urteils der Europ&auml;ischen Arzneimittelbeh&ouml;rde zun&auml;chst gegen eine grunds&auml;tzliche Corona-Impfempfehlung f&uuml;r Kinder ab zw&ouml;lf Jahren ausgesprochen haben, kam aus Hannover umgehend Kritik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Debatte-ueber-Impfungen-fuer-Kinder-stellt-Pandemiepolitik-bloss-6055622.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Unbegreifliches Leid, unbeschreiblicher Schmerz&ldquo;<\/strong><br>\nMisshandelt und missbraucht: Die Zahl junger Opfer nimmt im Corona-Jahr 2020 deutlich zu. Und F&auml;lle von Kinderpornografie schnellen um 53 Prozent nach oben.<br>\nIn dem von der Corona-Pandemie gepr&auml;gten vergangenen Jahr ist die Gewalt gegen Kinder deutlich gestiegen. Dies ist das Ergebnis der Polizeilichen Kriminalstatistik 2020, die der Pr&auml;sident des Bundeskriminalamtes (BKA), Holger M&uuml;nch, und der Unabh&auml;ngige Beauftragte f&uuml;r Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm R&ouml;rig, am Mittwoch vorstellten.<br>\nDamit best&auml;tigten sich Bef&uuml;rchtungen, die Kinder&auml;rzten, Sozialexperten und Familienpolitiker zu Beginn der Corona-Pandemie Anfang 2020 ge&auml;u&szlig;ert hatten. Sie warnten, dass die Schlie&szlig;ung von Kitas, Schulen und Betreuungseinrichtungen im Lockdown den Schutz gef&auml;hrdeter Kinder und Jugendlicher erschweren werde, weil t&auml;gliche Kontakt- und Hilfsangebote fehlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/gewalt-gegen-kinder-deutlich-gestiegen-unbegreifliches-leid-unbeschreiblicher-schmerz\/27224462.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>dazu: &bdquo;Geimpft, Genesen, Getestet&ldquo;? F&uuml;r Kinder ungeeignet!<\/strong><br>\nDie sog. &bdquo;3G&ldquo;-Merkmale sind ausschlie&szlig;lich f&uuml;r Erwachsene anwendbar. Kinder brauchen dringend andere Kriterien.<br>\nObwohl sich Gesellschaft und Politik einig scheinen in der Einsch&auml;tzung, dass die Folgen der Pandemie Kinder und Jugendliche in nahezu allen Lebensbereichen schon viel zu lange unzumutbar benachteiligen, werden sie wieder einmal &uuml;bergangen &ndash; diesmal bei der Diskussion der Kriterien, die &uuml;ber die R&uuml;ckgabe der Grundrechte und &uuml;ber Lockerungen entscheiden sollen.<br>\nDies kritisiert die die Corona Task Force der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) in einer heute ver&ouml;ffentlichten Stellungnahme.<br>\nDGKJ-Pr&auml;sident Prof. Dr. J&ouml;rg D&ouml;tsch erl&auml;utert: &bdquo;Der Status `geimpft\/genesen\/getestet&acute; wird, wenn er tats&auml;chlich zum Schl&uuml;ssel der gesellschaftlichen Teilhabe werden soll, Kinder und Jugendliche ausschlie&szlig;en und ihre Benachteiligung noch weiter verst&auml;rken!&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgkj.de\/detail\/post\/presseinfo-geimpft-genesen-getestet-fuer-kinder-ungeeignet\">DGKJ<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Weil die Bundesregierung es nicht macht: BILD bittet alle Kinder um Verzeihung!<\/strong><br>\nDie Schweden haben ihre Schulen nie geschlossen. Sie sind ihrer Verantwortung den Kindern gegen&uuml;ber gerecht geworden. Wir nicht. Die Ministerin der Kinder hat sich gerade vorzeitig aus ihrem Amt verabschiedet, um sich von Doktorarbeit-Vorw&uuml;rfen ungest&ouml;rt auf einen Wahlkampf vorbereiten zu k&ouml;nnen. Franziska Giffey ging, ohne auch nur einen Post-it zu hinterlassen mit zwei S&auml;tzen, was man f&uuml;r Kinder besser machen k&ouml;nnte. Man kann Gleichg&uuml;ltigkeit gegen&uuml;ber den Anvertrauten nicht zynischer zum Ausdruck bringen.<br>\nVor allem, was unseren Kindern geschehen ist, haben genug Menschen, hat auch BILD immer gewarnt. Doch nichts geschah. Gab es den Merkel-Gipfel f&uuml;r Kinder? Nein. Stattdessen wurde unseren Kindern eingebl&auml;ut, sie w&uuml;rden Oma umbringen, wenn sie es wagen w&uuml;rden, Kinder zu sein, ihre Freunde zu treffen. Nichts davon hat je jemand wissenschaftlich belegt. Es war nur bequem, das zu behaupten, weil Kinder sich nicht wehren und nicht w&auml;hlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/politik-inland\/weil-die-bundesregierung-es-nicht-macht-bild-bittet-kinder-um-verzeihung-76535200.bild.html\">Bild Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung CG:<\/strong> Ausgerechnet Reichelt spricht in der Bildzeitung aus, was viele seit Monaten denken und versuchen in die &Ouml;ffentlichkeit zu tragen, aber bisher nicht geh&ouml;rt wurden. Interessant, er schreibt &bdquo;Was Euch Kindern angetan wurde von einer Regierung&ldquo; &ndash; nicht etwa &bdquo;durch das Virus&ldquo; oder &bdquo;durch die Pandemie&ldquo;, wie sonst vielleicht &uuml;blich. Sogar etwas Selbstkritik steckt drin: &bdquo;die wir offenbar nicht scharf genug kritisiert haben&ldquo;. Die Schweden kommen auch milde weg. Ein erstaunlicher Artikel, auch wenn Zweifel an der Aufrichtigkeit bleiben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Schnelltests au&szlig;er Kontrolle<\/strong><br>\nNicht nur &Auml;rzte und Apotheker bieten B&uuml;rgertests an, sondern auch Friseure oder Caf&eacute;betreiber. Recherchen von WDR, NDR und SZ zeigen, wie unkontrolliert das Ganze abl&auml;uft.<br>\nWer kostenlose B&uuml;rgertests anbieten will, braucht meist kaum Voraussetzungen: Ein Online-Kurs &uuml;ber die Abstrich-Entnahme reicht vielerorts aus und schon kann man beim Gesundheitsamt einen Antrag auf Er&ouml;ffnung eines Testzentrums stellen &ndash; was dann meist ohne Schwierigkeiten auch genehmigt wird. So verzeichnete allein Nordrhein-Westfalen Mitte M&auml;rz noch 1862 Teststellen, Mitte April waren es dann 5776 und Mitte Mai bereits 8735, wie das Ministerium f&uuml;r Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) auf Anfrage mitteilt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/wdr\/corona-schnelltest-zentren-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72827\">Stoppt den Test-Irrsinn!<\/a> Beitrag von Jens Berger.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Spahn-Ministerium kaufte 67 Millionen FFP2-Masken teurer als n&ouml;tig ein<\/strong>\n<ul>\n<li>120 Millionen FFP2-Masken hatte die Bundesregierung bei der Schweizer Firma Emix eingekauft.<\/li>\n<li>Der Deal bekam Geschm&auml;ckle, weil er durch Vermittlung einer Tochter des CSU-Politikers Gerold Tandler zustande kam.<\/li>\n<li>Nun kommt heraus: Mehr als die H&auml;lfte der Ware wurde unn&ouml;tig teuer eingekauft.<\/li>\n<\/ul>\n<p>[&hellip;]<br>\nLaut Beschaffungsbericht des Ministeriums an den Bundestag im M&auml;rz 2021 hat die Bundesregierung insgesamt rund 120 Millionen FFP2-Masken von Emix gekauft. &Uuml;ber mehr als die H&auml;lfte der Lieferung schloss sie somit den Vertrag erst nach Beendigung der Auktion und zu ung&uuml;nstigeren Konditionen ab.<br>\nWarum, fragt jetzt die Opposition. &bdquo;Der Deal stinkt&ldquo;, sagte Linke-Fraktions-Vize Fabio De Masi dem RND. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verstricke sich in Widerspr&uuml;chen. &bdquo;Erst erzeugt er Chaos beim Open-House-Verfahren, um schnell an Masken zu kommen, weil vorher keine nationale Pandemiereserve aufgebaut wurde. Dann wird er mit Masken zu 4,50 Euro pro St&uuml;ck &uuml;bersch&uuml;ttet, bricht die Ausschreibung vorzeitig ab und f&uuml;hrt Rechtsstreits mit den Lieferanten.&ldquo;<br>\nDe Masi wirft Spahn vor, dass Emix den Handel per &bdquo;goldenen Handschlag&ldquo; f&uuml;r 5,40 Euro pro Maske bekommen habe, &bdquo;nachdem Herr Spahn den Deal pers&ouml;nlich am Telefon eingef&auml;delt hat&ldquo;. &bdquo;Der Bundesgesundheitsminister hat den Schweizer Jungunternehmern hinter Emix, gegen die die Schweizer Bundesanwaltschaft wegen Wucher ermittelt, mit Steuergeld den Bentley und den Ferrari finanziert. Spahn schuldet der &Ouml;ffentlichkeit daf&uuml;r bis heute eine Erkl&auml;rung.&ldquo;<br>\nDas Spahn-Ministerium argumentiert, man habe den Vertrag abgeschlossen, weil die Bundesregierung nicht sicher gewesen w&auml;re, dass im Open-House-Verfahren auch genug geliefert werde. Allerdings widerspricht dies der Begr&uuml;ndung zum Schlie&szlig;en der damaligen Masken-Auktion durch das Ministerium. Damals war die Rede von einer Flut von Angeboten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/spahn-ministerium-kaufte-67-millionen-ffp2-masken-teurer-als-noetig-ein-NVCIUG6OB5CRHIWJTEUMC3Q2OQ.html\">RND<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Restrisiken der Kultur<\/strong><br>\nEs sind eigentlich gute Tage f&uuml;r die Kultur. Die Wiederer&ouml;ffnung der Museen, Theater, Konzerth&auml;user und Kinos hat in einigen Bundesl&auml;ndern begonnen oder ist, zumindest f&uuml;r Open-Air-Veranstaltungen, in greifbare N&auml;he ger&uuml;ckt. Und doch gibt es einen Wermutstropfen. Das Bundesverfassungsgericht hat am 20. Mai 2021 als Teil einer Reihe von Beschl&uuml;ssen, mit denen Eilantr&auml;ge und Verfassungsbeschwerden gegen die &bdquo;Bundesnotbremse&ldquo; abgewiesen wurden, auch best&auml;tigt, dass Kultureinrichtungen in Kreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz von &uuml;ber 100 je 100.000 Einwohner geschlossen bleiben m&uuml;ssen (&sect; 28b Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 IfSG). Im Gegensatz zu einigen der zeitgleich verk&uuml;ndeten Beschl&uuml;sse hat die zust&auml;ndige Kammer in der Entscheidung dabei nicht nur den Eilantrag abgewiesen, sondern die Verfassungsbeschwerde prominenter Musiker:innen, unter anderem der Geigerin Anne-Sophie Mutter, von vornherein nicht zur Entscheidung angenommen. Dass die hohen Erwartungen, die mit den vielen Verfassungsbeschwerden gegen die &bdquo;Bundesnotbremse&ldquo; verbunden waren, abermals entt&auml;uscht werden, kommt nicht &uuml;berraschend. Dennoch ist der Beschluss eine verpasste Chance. Die Kammer wagt es nicht, von der Politik einzufordern, k&uuml;nstlerische Entfaltung (jenseits digitaler Formate) auch unter Pandemiebedingungen bei Anwendung umfassender Schutzkonzepte zu erm&ouml;glichen. Wie weit die Kunstfreiheit ausge&uuml;bt werden kann, bestimmt sich danach, was die Politik f&uuml;r infektionsschutzm&auml;&szlig;ig vertretbar h&auml;lt. Unbeanstandet bleibt damit auch das Gesamtkonzept, wonach dem weitgehend einschr&auml;nkungslosen Weiterlaufen der Wirtschaft Vorrang vor der offenbar verzichtbaren Kultur zukommt. (&hellip;)<br>\nBei der absehbaren Wiederer&ouml;ffnung d&uuml;rfte sich zeigen, dass viele Menschen in diesem Land nicht ohne Kultur leben wollen. Zu hoffen bleibt, dass eine neu erwachte Begeisterung f&uuml;r die Kultur keine Eintagsfliege wird. Sp&auml;testens, wenn wieder einmal &uuml;ber Einsparungen diskutiert wird, besteht die Gelegenheit zu zeigen, dass die der Kultur in diesem langen Pandemie-Winter auferlegten Sonderopfer nicht Ausdruck einer allgemeinen Geringsch&auml;tzung sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/restrisiken-der-kultur\/\">Jakob Hohnerlein in Verfassungsblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gravierende Luca-App-Sicherheitsl&uuml;cke wird zur Gefahr f&uuml;r Gesundheits&auml;mter<\/strong><br>\n&bdquo;Langsam fragt man sich, was noch passieren muss, bis L&auml;nder und Landkreise die Kooperation mit der Luca App beenden&ldquo;, erkl&auml;rt Anke Domscheit-Berg, netzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Seit Wochen werden immer neue Sicherheitsl&uuml;cken bei der Luca App bekannt, die offensichtlich dilettantisch und unter Missachtung grundlegender IT-Sicherheitsstandards entwickelt wurde. Als unfertiges Produkt wurden den Bundesl&auml;ndern bisher 22 Millionen Euro f&uuml;r zw&ouml;lf Monate Nutzungsrecht abgekn&ouml;pft. Statt der versprochenen Entlastung k&ouml;nnte eine nun eindeutig nachgewiesene, besonders gravierende Sicherheitsl&uuml;cke zur Einschleusung von Schadsoftware auf die IT-Systeme von Gesundheits&auml;mtern und zum Beispiel zur Verschl&uuml;sselung der Daten durch sogenannte Ransomware (Erpressersoftware) f&uuml;hren. Die zahlreichen Hinweise und Warnungen der IT-Sicherheitsforscher hat das Unternehmen Nexenio bisher kleingeredet oder sogar geleugnet. Der Sicherheitsforscher Marcus Mengs wies nun in einem Demo-Video anschaulich nach, dass eine bereits Anfang Mai bekanntgewordene Sicherheitsl&uuml;cke weiterhin besteht und sich entgegen der Behauptungen von Nexenio auch tats&auml;chlich ausnutzen l&auml;sst f&uuml;r einen Angriff mit Schadsoftware. Domscheit-Berg weiter:<br>\n&bdquo;St&auml;ndig gibt es neue Informationen zu Sicherheitsl&uuml;cken, und es ist l&auml;ngst offensichtlich, dass hier ein Start Up die Pandemiekrise ausnutzte, um ein schlechtes, unfertiges aber eben auch gef&auml;hrliches Produkt f&uuml;r viele Millionen Steuergeld zu verticken und sich nebenbei ein Plattform-Monopol aufzubauen, das zig Millionen Einwohner und praktisch die gesamte Kultur-, Gastronomie und Eventinfrastruktur bis hin zu &ouml;ffentlichen Einrichtungen als Kunden umfasst. Diese Art Goldgr&auml;bergesch&auml;ft ist nur m&ouml;glich, weil staatliches Versagen in der Pandemiebek&auml;mpfung hinter Aktionismus versteckt werden muss und es zu wenig IT-Kompetenz bei staatlichen Stellen mit Entscheidungsgewalt gibt. &Uuml;ber 20 Millionen Euro Steuergeld sind f&uuml;r ein Jahr Nutzungsrecht bereits f&uuml;r die funktional kaputte Luca App geflossen, aber: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende &ndash; daher sollte man dieses Geld einfach abschreiben, Fehler eingestehen, die Vertr&auml;ge k&uuml;ndigen und vor allem die Infektionsschutzverordnungen der L&auml;nder so &auml;ndern, dass die Check-In Funktion der Corona-Warn-App um optionale Papierkontaktlisten erg&auml;nzt ausreicht, um als gastgebende Location den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/gravierende-luca-app-sicherheitsluecke-wird-zur-gefahr-fuer-gesundheitsaemter\/\">DIE LINKE. im Bundestag <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Social-Media-Kampagne erzwingt weitere Maskenpflicht<\/strong><br>\nWie Ans&auml;tze von Lockerungen trotz massiv sinkender Infektionszahlen verhindert werden. Und wie sich progressive Akteure politisch verrennen<br>\nUnl&auml;ngst berichtete der NDR &uuml;ber Pl&auml;ne der nieders&auml;chsischen Landesregierung, die Hoffnung auf eine weitere Lockerung der Corona-Ma&szlig;nahmen machten. In Regionen mit stabilen Inzidenzwerten unter 50 sollte nach Pfingsten die Testpflicht f&uuml;r den Einzelhandel entfallen.<br>\nZudem k&ouml;nnte, so hie&szlig; es weiter, die Maskenpflicht f&uuml;r den Einzelhandel in Regionen mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 an f&uuml;nf aufeinanderfolgenden Werktagen aufgehoben werden. Auch die Begrenzung der Kundenzahl in Relation zur Gr&ouml;&szlig;e der Verkaufsfl&auml;che k&ouml;nnte bei dieser Inzidenz entfallen.<br>\nEin Grund zur Freude, h&auml;tte man denken k&ouml;nnen. Endlich mal ohne Maske durchatmen. Doch schon wenige Stunden sp&auml;ter kam die Entt&auml;uschung. Denn die nieders&auml;chsische Landesregierung lenkte ein, wie der NDR titelte. Die Maskenpflicht bleibt bestehen, auch wenn das medizinisch nicht mehr zwingend geboten ist. Nun fragt man sich nat&uuml;rlich, woher denn der Druck kam, unbedingt die Masken beizubehalten.<br>\nDer Norddeutsche Rundfunk gab die Antwort: Grund sei eine &ldquo;Kampagne in sozialen Netzwerken&rdquo; gewesen. Unter dem Hashtag #diemaskebleibtauf h&auml;tten viele Menschen ihr Unverst&auml;ndnis &uuml;ber die Lockerungspl&auml;ne Niedersachsens publik gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Social-Media-Kampagne-erzwingt-weitere-Maskenpflicht-6055000.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ungleichverteilung in Deutschland: Ein aktueller &Uuml;berblick<\/strong><br>\nDurch die Corona-Krise stehen verteilungspolitische Fragen wieder st&auml;rker im Mittelpunkt politischer Debatten: Wer muss die Krisenkosten tragen? Und wie wirkt sich die Krise auf die Einkommens- und Verm&ouml;gensverteilung aus?<br>\nVor diesem Hintergrund soll im Folgenden zun&auml;chst ein kurzer &Uuml;berblick &uuml;ber die aktuell verf&uuml;gbaren Zahlen zur Entwicklung der Verteilung in Deutschland erfolgen, der aus statistischen Gr&uuml;nden allerdings sp&auml;testens im Jahr 2019 und damit deutlich vor der Corona-Krise endet. Am Schluss des Beitrags wird der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen das aktuelle Krisengeschehen vermutlich auf die soziale Ungleichheit haben wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/ungleichverteilung-in-deutschland-ein-aktueller-ueberblick--2388.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Erntezeit: Spargel, Erdbeeren &amp; Ausbeutung<\/strong><br>\nEs ist wieder Erntezeit. Die Feldarbeit wird vor allem von mobilen Besch&auml;ftigten erledigt. In Niedersachsen gab es erst k&uuml;rzlich einen Corona-Ausbruch auf einem Spargelhof. Zu miesen Unterk&uuml;nften und mangelnden Hygienstandards gesellt sich oft noch Lohndumping hinzu. Mehr Schutz f&uuml;r Saisonarbeitskr&auml;fte durch die Politik fordert das #schlaglicht 20\/2021. [&hellip;]<br>\nAuf Druck der Landwirtschaftslobby hat die Bundesregierung die Situation der Saisonarbeitskr&auml;fte deutlich versch&auml;rft. Die M&ouml;glichkeit der kurzfristigen Besch&auml;ftigung wurde von 70 auf 102 Tage verl&auml;ngert. Bereits im Vorjahr waren durch diese Regelung im Juni &uuml;ber 72.000 Besch&auml;ftigte in der Landwirtschaft ohne Sozialversicherung. &Uuml;ber ein F&uuml;nftel von ihnen stand auf einem Acker in Niedersachsen (siehe Grafik). Eine &auml;hnliche Gr&ouml;&szlig;enordnung d&uuml;rfte nun erneut betroffen sein. Im Bundesrat hat die Landesregierung dennoch keinen Einspruch erhoben. F&uuml;r billige Arbeitskr&auml;fte wird der sozialstaatliche Versicherungsschutz inmitten einer Pandemie weiter ausgeh&ouml;hlt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++c1d185ac-bec0-11eb-bc56-001a4a160123%20\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wirecard: Commerzbank listete 343 verd&auml;chtige Transaktionen auf<\/strong><br>\nHinweise auf Kreislaufgesch&auml;fte und Bilanztricks bei Wirecard: Anfang 2019 erstellte die Commerzbank eine Liste mit 343 dubiosen Zahlungen. Beh&ouml;rden wurden gewarnt, nichts passierte. Auch das Verhalten des Bundesfinanzministeriums wirft Fragen auf.<br>\nDer Februar 2019 verl&auml;uft f&uuml;r Wirecard turbulent. Die britische Wirtschaftszeitung Financial Times schreibt Anfang des Monats &uuml;ber Bilanzmanipulationen des Aschheimer Zahlungsabwicklers in Asien. Daraufhin sackt der Aktienkurs des gerade erst in den DAX aufgestiegenen Unternehmens dramatisch ab. Wenige Tage sp&auml;ter, am 18. Februar 2019, geht in der Konzernzentrale in Aschheim bei M&uuml;nchen eine E-Mail von der Commerzbank ein. Die Frankfurter Gro&szlig;bank wickelt als Korrespondenzbank viele &Uuml;berweisungen f&uuml;r die Wirecard Bank ab, weil diese international nicht verdrahtet ist. An die E-Mail hat die Commerzbank eine Liste mit 343 auff&auml;lligen Finanztransaktionen angeh&auml;ngt und fordert Aufkl&auml;rung. BR Recherche liegen zu dem Vorgang umfangreiche Unterlagen vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/wirecard-commerzbank-listete-343-verdaechtige-transaktionen-auf,SYdIjui?fbclid=IwAR1J2iqnT4XW1uzWVeOMFl5smqmZmwqLcC_THjBPwv8_uxuFxU4QqdmTwvQ\">BR24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wie h&auml;ltst Du es mit Belarus?<\/strong><br>\nDer Ryanair-Vorfall entwickelt sich zum Lackmustest f&uuml;r die europ&auml;ische Au&szlig;enpolitik &ndash; und f&uuml;r die Nach-Merkel-&Auml;ra.<br>\nSchneller, h&auml;rter, weiter! Nach dem brisanten Ryanair-Vorfall in Belarus, bei dem der oppositionelle Blogger Roman Protasewitsch verhaftet wurde, &uuml;berschlugen sich Politik und Medien mit Sanktions-Forderungen. Nicht nur Diktator Alexander Lukaschenko und sein Umfeld, sondern auch die belorussische Wirtschaft und das nationale Finanzsystem m&uuml;ssten hart bestraft werden, hie&szlig; es in Deutschland, Polen und im Baltikum.<br>\nMan k&ouml;nne das Land und seine Banken vom internationalen Finanzdienstleister Swift abklemmen und endlich die umstrittene deutsch-russische Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 lahmlegen, forderten die Hardliner. Doch sie konnten sich nicht durchsetzen. Das liegt, wie so oft, an Kanzlerin Angela Merkel, die beim EU-Sondergipfel am Pfingstmontag auf der Bremse stand und die erhitzte Debatte in sachlichere Bahnen lenkte.<br>\n&ldquo;Was im Kalten Krieg m&ouml;glich war, sollte auch heute m&ouml;glich sein&ldquo;, erwiderte Merkel auf die Frage, ob sich Deutschland noch Gesch&auml;fte mit Russland leisten k&ouml;nne. Die Gasversorgung habe nichts mit dem Ryanair-Vorfall zu tun. Mit dieser Argumentation hat Merkel in Br&uuml;ssel die radikalsten Forderungen abgeblockt.<br>\nDie EU brachte schlie&szlig;lich ein Sanktionspaket auf den Weg, das es in sich hat &ndash; einschlie&szlig;lich der Sperrung des Luftraums f&uuml;r belorussische Flieger. Doch Nord Stream 2 wird nicht gestoppt, Russland ist nicht von den Strafen betroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/19-2021\/wie-haeltst-du-es-mit-belarus\/\">Eric Bonse auf Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Putsch im Einsatzgebiet<\/strong><br>\nBerliner Politiker dringen nach dem Putsch in Mali auf noch st&auml;rkere Einflussnahme Deutschlands und der EU im Sahel. Br&uuml;ssel solle sich &ldquo;der Sicherheit in Westafrika mit mehr Energie&rdquo; annehmen, fordert der verteidigungspolitische Sprecher der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion, Henning Otte. Bereits zuvor hatte der Bundestag eine Aufstockung der Ausbildungseinheiten in Mali genehmigt; die deutschen Truppen in Nordmali werden eine zus&auml;tzliche Drohne erhalten. Auch Frankreich bem&uuml;ht sich um die Bereitstellung weiterer Truppen. Dabei hat die zunehmende Militarisierung des Sahel bislang vor allem dazu gef&uuml;hrt, dass immer mehr Zivilisten von regul&auml;ren Soldaten umgebracht werden; w&auml;hrend die EU die malischen Streitkr&auml;fte trainiert, ver&uuml;ben malische Milit&auml;rs Massaker an Dorfbewohnern. Der Putsch wiederum geht letzten Endes auf eine Dynamik zur&uuml;ck, die ihre Urspr&uuml;nge im Unmut der Bev&ouml;lkerung &uuml;ber die Korruption der mit den europ&auml;ischen M&auml;chten kooperierenden malischen Eliten hat. Insgesamt zeichnet sich eine Entwicklung &auml;hnlich derjenigen in Afghanistan ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8611\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Baerbock trickst und t&auml;uscht bei Position zu Waffenexporten<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen-Vorsitzende Annalena Baerbock versucht die &Ouml;ffentlichkeit zu t&auml;uschen. Statt der Forderung ihres Ko-Vorsitzenden Robert Habeck nach milit&auml;rischer Aufr&uuml;stung der Ukraine eine unmissverst&auml;ndliche Absage zu erteilen, verschleiert die Gr&uuml;nen-Kanzlerkandidatin mit frei erfundenen Zitaten ihre grunds&auml;tzliche Bereitschaft, Waffen in Kriegsgebiete wie den Osten der Ukraine zu exportieren. L&uuml;gen haben in diesem Fall gr&uuml;ne Beine&ldquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Ausw&auml;rtigen Ausschuss, mit Blick auf Baerbocks Ausf&uuml;hrungen in der ARD-Sendung &bdquo;Maischberger. Die Woche&ldquo;. Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;Es ist erschreckend, wie wenig Verlass auf das Programm der Gr&uuml;nen schon jetzt ist und wie die Gr&uuml;nen-Spitze bei R&uuml;stungsexporten die Bundesregierung noch rechts &uuml;berholt. Im Gegensatz zu dem von den Gr&uuml;nen erweckten Eindruck unterscheidet das deutsche R&uuml;stungsexportrecht nicht zwischen sogenannten Defensivwaffen und offensivem Kriegsger&auml;t. Grunds&auml;tzlich ist in Kriegen eine Unterscheidung zwischen Defensiv- und Offensivwaffen irref&uuml;hrend, da alle R&uuml;stungsg&uuml;ter Teil der milit&auml;rischen Logistik sind.<br>\nDie Wortklaubereien und T&auml;uschungsversuche der Gr&uuml;nen-Vorsitzenden unterstreichen wieder einmal die Notwendigkeit eines gesetzlichen Verbots von R&uuml;stungsexporten. DIE LINKE legt hierzu in der kommenden Sitzungswoche des Bundestages einen Antrag vor.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/baerbock-trickst-und-taeuscht-bei-position-zu-waffenexporten\/\">DIE LINKE. im Bundestag <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Schmelzende Gletscher sp&uuml;len Quecksilber in den Atlantik<\/strong><br>\nGro&szlig;e Mengen des Schwermetalls gelangen von den Eiskappen in die Nahrungsketten. Ursache ist vermutlich ein Erzvorkommen unter dem Eis, das von den Gletschern abgehobelt wird.<br>\nBis zu 42 Tonnen Quecksilber pro Jahr sp&uuml;len schmelzende Gletscher in S&uuml;dwestgr&ouml;nland in die umgebenden Fl&uuml;sse. Das seien etwa zehn Prozent des gesamten mit Fl&uuml;ssen ins Meer transportierten Quecksilbers weltweit, berichtet ein Team um Jon R. Hawkings von der Florida State University in Tallahassee. Das giftige Schwermetall stamme vermutlich aus dem Gestein an der Sohle des Gletschers, schreibt die Arbeitsgruppe in &raquo;Nature Geoscience&laquo;. In den Jahren 2015 und 2018 untersuchte sie drei Fl&uuml;sse, die Schmelzwasser der Eiskappe zum Meer f&uuml;hren. Dort waren die Quecksilberkonzentrationen mindestens zehnmal so hoch wie in einem durchschnittlichen Fluss &ndash; und vergleichbar mit durch Industrie stark verschmutzten Gew&auml;ssern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/news\/schwermetall-quecksilber-in-groenlands-schmelzwasser\/1878550\">Spektrum<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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