{"id":72906,"date":"2021-05-30T09:00:04","date_gmt":"2021-05-30T07:00:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72906"},"modified":"2021-05-28T14:10:32","modified_gmt":"2021-05-28T12:10:32","slug":"hinweise-der-woche-208","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72906","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72906#h01\">Gr&uuml;ner Militarismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72906#h02\">Angela Merkel, Wladimir Putin und der Permafrost<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72906#h03\">Millionenerbin Marlene Engelhorn: &ldquo;Besteuert mich endlich!&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72906#h04\">Die verborgene Agenda hinter der Sparpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72906#h05\">Atypisch Besch&auml;ftigte in der Corona-Krise: Die im Dunkeln sieht man nicht &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72906#h06\">Debatte &uuml;ber Impfungen f&uuml;r Kinder stellt Pandemiepolitik blo&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72906#h07\">Russland stuft drei deutsche NGOs als &raquo;unerw&uuml;nscht&laquo; ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72906#h08\">Zuckerbrot und Peitsche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72906#h09\">Verdeckte Kriegsf&uuml;hrung: Die Geheimarmee des Pentagon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72906#h10\">Fall Julian Assange: &bdquo;Die wirklichen Verbrecher sind bis heute straflos&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gr&uuml;ner Militarismus<\/strong><br>\nBeginnen wir mit einem kleinen Quiz. Von wem stammen die folgenden Aussagen und Forderungen zur Au&szlig;en- und Milit&auml;rpolitik: von der amtierenden Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) oder der gr&uuml;nen Kandidatin f&uuml;r das Kanzlerinamt, Annalena Baerbock?<br>\n&raquo;Das Wichtigste ist derzeit, den Druck auf Russland zu erh&ouml;hen.&laquo;<br>\nEs gibt eine &raquo;klare russische Bedrohung&laquo;, der wir aus einer &raquo;Position der St&auml;rke&laquo; begegnen m&uuml;ssen.<br>\n&raquo;Wir m&uuml;ssen erst &uuml;ber eine strategische Neuaufstellung (der Bundeswehr) sprechen, dann &uuml;ber die Ausgaben.&laquo;<br>\nWir brauchen eine &raquo;Erneuerung der Bundeswehr&laquo;, eine &raquo;Modernisierung der Waffensysteme&laquo;.<br>\nDer Ostseepipeline Nord Stream 2 muss die &raquo;politische Legitimation entzogen&laquo; werden.<br>\nIch bin &raquo;offen f&uuml;r ein Moratorium Nord Stream 2&laquo;.<br>\nDie Ukraine braucht eine Perspektive &raquo;in der EU und in der Nato&laquo;.<br>\n(Aufl&ouml;sung: Die Sprecherinnen wechseln sich ab, Baerbock hat begonnen.)<br>\n&raquo;Washington ist (&hellip;) in einen kleinen Baerbock-Hype verfallen&laquo;, schreibt das Handelsblatt (2.5.21). Kein Wunder: Eine politische Analyse einiger Interviews mit der gr&uuml;nen Kanzlerkandidatin zeigt in der Au&szlig;en- und Milit&auml;rpolitik eine grundlegende &Uuml;bereinstimmung mit der derzeit vorherrschenden Praxis: Die wirtschaftliche Expansion Deutschlands und der EU muss milit&auml;risch unterf&uuml;ttert werden. Der Feind steht im Osten &ndash; da hilft nur Druck und H&auml;rte, also weitere Aufr&uuml;stung und waffentechnische Modernisierung&hellip;.<br>\nDaran wollen die Gr&uuml;nen nichts &auml;ndern. Es &uuml;berrascht daher nicht, dass die Hoffnungstr&auml;gerin der aufstrebenden gr&uuml;nen Macht in Deutschland von den meisten Medien wohlwollend begleitet wird: F&uuml;r die vorherrschende Politik geht von ihr keine Gefahr aus. Frau Baerbock ist in transatlantischen Strukturen und Zirkeln fest verankert (etwa in der Lobbygruppe German Marshall Fund und dem Europa\/Transatlantik-Beirat der gr&uuml;nennahen Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung); sie bekennt sich zur Nato als &raquo;zentralem Akteur&laquo; f&uuml;r die Sicherheit. Die Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung hat sich erst im Januar pathetisch f&uuml;r Nato und Aufr&uuml;stung gegen Russland und China engagiert (vgl. IMI-Analyse 3\/2021). Frau Baerbock vernetzt sich mit der jungen Elite des Weltwirtschaftsforums (Young Global Leaders). Auf ein &raquo;Hinausposaunen von Visionen&laquo; (gemeint ist die Friedensbewegung) verzichtet die Realpolitikerin gern. Und manchmal auch auf wahrheitsgem&auml;&szlig;e Feststellungen&hellip;<br>\nDer erstarkende gr&uuml;ne Machtanspruch findet in Teilen der Bev&ouml;lkerung, die sich angewidert von den Machtspielen und Skandalen der Gro&szlig;en Koalition abwendet, Anklang &ndash; anderen macht er Angst. Denn zumindest die neue F&uuml;hrungsriege zeichnet sich nicht gerade nach der Suche nach einer friedlichen Welt aus. Wo sind die Konzepte f&uuml;r Abr&uuml;stung und f&uuml;r gewaltfreie Konfliktl&ouml;sung, wo bleibt die Kritik des Militarismus, wo zeigt sich die Bereitschaft und F&auml;higkeit, sich in die &raquo;andere Seite&laquo; hineinzuversetzen? Imperiale Wirtschaftsstrategien und weltweite Milit&auml;reins&auml;tze kennen die Menschen zur Gen&uuml;ge. F&uuml;r eine neue Politik bedarf es zuerst einer gr&uuml;ndlichen und aufrichtigen Analyse der historischen und sozialen Zusammenh&auml;nge von Kaltem Krieg, imperialer und neokolonialer Politik sowie der Rolle der USA, der EU und der Nato bei alledem. Darauf muss eine aktive Abr&uuml;stungs- und Friedenspolitik aufbauen.<br>\nBei genauerer Betrachtung sieht das nette Gesicht der neuen gr&uuml;nen Macht deshalb in Wahrheit ganz sch&ouml;n alt aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/gruener-militarismus\/#\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Angela Merkel, Wladimir Putin und der Permafrost<\/strong><br>\nAngela Merkel misstraut Wladimir Putin zutiefst. In den Jahren ihrer Kanzlerschaft ist das deutsch-russische Verh&auml;ltnis erkaltet. Was bedeutet das f&uuml;r Europa? (&hellip;)<br>\nDie gr&ouml;&szlig;te au&szlig;enpolitische Hypothek besteht darin, dass w&auml;hrend Merkels Kanzlerschaft das deutsch-russische Verh&auml;ltnis in die Zone ewigen Permafrostes abgedriftet ist. Noch ist das kein Thema und auch im kommenden Wahlkampf werden andere Fragen auf der Agenda stehen. Aber auf die Zukunft Europas wirft diese Tatsache d&uuml;stere Schatten.<br>\nEs musste nicht so kommen, das beweist allein ein Blick auf die deutsch-russischen Verh&auml;ltnisse vor 2005, vor dem Machtwechsel von Schr&ouml;der zu Merkel. Es gab damals nicht nur die Charta von Paris, die Troika-Treffen (Frankreich, Deutschland, Russland) und Regierungskonsultationen auf h&ouml;chster Ebene, es gab sogar Pl&auml;ne f&uuml;r ein russisch-ukrainisches Gas-Konsortium. Es gab jede Menge bi- und multilateraler Foren: den Nato-Russland-Rat, die G8, Russlands Beteiligung am Europa-Rat, die sprunghafte Intensivierung der Wirtschafts- und Kulturkontakte, bl&uuml;hende St&auml;dtepartnerschaften, mehrere Abr&uuml;stungsabkommen, gegenseitige Beobachter bei Man&ouml;vern, den Petersburger Dialog. Die meisten dieser Gremien sind inzwischen im Eis begraben oder f&uuml;hren ein Scheinleben. (&hellip;)<br>\nDie SPD hat sich noch nicht ganz, wohl aber in der Person ihres Au&szlig;enministers von der &Auml;ra der Entspannungspolitik verabschiedet. Er verfolgt die Doppelstrategie: &bdquo;Erst z&uuml;chtigen, dann aber wollen wir reden.&ldquo; Sehr viel Erfolg erzeugt diese Methode allerdings nicht.<br>\nDie Gr&uuml;nen zeigen jakobinischen und missionarischen Elan gegen&uuml;ber Russland. Sie w&uuml;rden sich au&szlig;enpolitisch gern bruchlos in die Merkelsche Tradition eingliedern. Ihr Abschied von der Friedensbewegung markiert die gr&ouml;&szlig;te Entfremdung zu den eigenen Urspr&uuml;ngen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/angela-merkel-wladimir-putin-und-der-permafrost-li.159929\">Antje Vollmer in Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Millionenerbin Marlene Engelhorn: &ldquo;Besteuert mich endlich!&rdquo;<\/strong><br>\nDie 29-j&auml;hrige Wienerin erkl&auml;rt, warum sie mindestens 90 Prozent ihres Erbes spenden und keinesfalls als Philanthrokapitalistin &agrave; la Gates und Co enden will..<br>\nMarlene Engelhorns gesch&auml;tzter zuk&uuml;nftiger Anteil: ein zweistelliger Millionenbetrag. Die 29-J&auml;hrige will mindestens 90 Prozent davon hergeben&hellip;<br>\nEngelhorn: &hellip;Ich habe nichts getan f&uuml;r dieses Erbe. Das ist pures Gl&uuml;ck im Geburtslotto und reiner Zufall. Die Menschen, die das eigentlich erarbeitet haben, hatten in der Regel wohl nicht sehr viel davon. Es kommt somit eigentlich aus der Gesellschaft, und dorthin soll es zur&uuml;ck&hellip;<br>\nEngelhorn: Mein voraussichtliches Erbe spiegelt in keinster Weise wider, was eine Einzelperson geleistet haben mag oder nicht. Da kann ein Manager in seinem B&uuml;ro die besten Entscheidungen treffen, auf ihn allein kommt&rsquo;s nicht an. Wenn es niemanden gibt, der die Produkte erfindet, erarbeitet, rumt&uuml;ftelt, verkauft, dann gibt&rsquo;s keinen Gewinn. Wir arbeiten in unserer Gesellschaft arbeitsteilig, anders w&uuml;rde es gar nicht funktionieren&hellip;<br>\nStandard: Sie bereiten sich jetzt systematisch darauf vor, wie Sie Ihr angek&uuml;ndigtes Erbe am besten oder am &ldquo;sinnvollsten&rdquo; teilen k&ouml;nnen. Wie wollen Sie das machen und welche Kriterien sind f&uuml;r Sie dabei wichtig?<br>\nEngelhorn: Hier f&auml;ngt das Problem an. Ich darf mir das ganz allein &uuml;berlegen, was mit dem Geld passiert. Die Gesellschaft sollte sich aber nicht darauf verlassen m&uuml;ssen, dass einzelne Superreiche ihr gegen&uuml;ber wohlwollend eingestellt sind, das ist Neofeudalismus: g&ouml;nnerhaft von oben herab spenden. Ich tausche mich mit anderen aus, lerne, so viel ich kann, schaue mir an, was funktioniert und was nicht. F&uuml;r mich ist der Einsatz f&uuml;r Steuergerechtigkeit sehr wichtig, denn die Frage, wie wir Reichtum und damit Macht verteilen, ber&uuml;hrt das Herz der Demokratie&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000126792517\/millionenerbin-marlene-engelhorn-besteuert-mich-endlich\">Der Standard<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Carsten Weikamp:<\/strong> Ein bemerkenswertes Interview, sehr lesenswert!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G&uuml;nter Grzega:<\/strong> Ein faszinierendes Interview, in dem  absoluter Sachverstand mit einer gro&szlig;en, von Empathie f&uuml;r die Mitmenschen getragenen Pers&ouml;nlichkeit verkn&uuml;pft ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die verborgene Agenda hinter der Sparpolitik<\/strong><br>\nVon Yanis Varoufakis<br>\nDie aktuelle Krise l&auml;sst sich &uuml;berwinden. Daf&uuml;r m&uuml;ssen die Finanzm&auml;rkte und die Realwirtschaft wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Es bedarf einer deutlichen Anhebung der Einkommen der Arbeiterschaft. Die Reichen haben daran kein Interesse, weil es ihre Machtposition schw&auml;cht.<br>\n(&hellip;) Die Regierungen geben Geld aus, als g&auml;be es kein Morgen &ndash; oder vielmehr: sie tun es, eben um sicherzustellen, dass es ein Morgen gibt. Daher stehen Einschnitte bei den Staatsausgaben derzeit nicht sehr weit oben auf der Liste politischer Priorit&auml;ten. US-Pr&auml;sident Joe Bidens unerwartet gro&szlig;es &ndash; und popul&auml;res &ndash; Konjunktur- und Investitionsprogramm hat die Sparpolitik auf der Tagesordnung noch weiter nach unten geschoben. Doch besteht sie, wie der Massentourismus und gro&szlig;e Hochzeitsfeiern, weiter im Schatten fort, bereit f&uuml;r ein Comeback und befl&uuml;gelt vom allgegenw&auml;rtigen Gerede &uuml;ber die Hyperinflation und die Vernichtung der Anleiherenditen, die drohten, wenn die Regierungen nicht wieder eine derartige Politik verfolgen w&uuml;rden.<br>\nEs gibt kaum Zweifel daran, dass die Sparpolitik auf einem Denkfehler beruht, der zu einer selbstzerst&ouml;rerischen Politik f&uuml;hrt. Eine Regierung kann sich anders als eine Einzelperson, eine Familie oder ein Unternehmen nicht darauf verlassen, dass ihre Einnahmen von ihren Ausgaben unabh&auml;ngig sind&hellip;<br>\nWenn Regierungen also eine Sparpolitik verfolgen, haben ihre Ausgabensenkungen ein niedrigeres Volkseinkommen und geringere Steuereinnahmen zur Folge. F&uuml;r Regierungen gilt daher, anders als f&uuml;r einen Privathaushalt oder ein Unternehmen: Wenn sie in schweren Zeiten ihre Ausgaben k&uuml;rzen, verringern sie damit zugleich ihre Einnahmen.<br>\nDoch wenn die Sparpolitik eine derart schlechte Idee ist, die unseren Volkswirtschaften ihre Energie entzieht, warum ist sie dann bei den M&auml;chtigen so beliebt?<br>\n(&hellip;) Doch nehmen wir einen Augenblick an, alle w&auml;ren sich einig, dass das Drucken einer weiteren Billion Dollar zur Finanzierung eines Grundeinkommens f&uuml;r die Armen weder die Inflation noch die Zinss&auml;tze in die H&ouml;he treiben w&uuml;rde. Die Reichen und M&auml;chtigen w&auml;ren dann trotzdem noch dagegen, und zwar aufgrund der l&auml;hmenden Furcht, dass es ihnen ergehen w&uuml;rde wie einst Peel in Australien: Sie h&auml;tten Geld, aber nicht mehr die Macht, den weniger Beg&uuml;terten ihren Willen aufzuzwingen.<br>\nDank Bidens Zusch&uuml;ssen wollen Arbeitskr&auml;fte nicht mehr f&uuml;r Hungerl&ouml;hne schuften<br>\nWir sehen hierf&uuml;r bereits Belege. In den USA berichten Arbeitgeber, dass sie nach Lockerung der pandemischen Lockdown-Regeln keine Arbeitskr&auml;fte finden. Was sie wirklich meinen, ist, dass sie keine Arbeitskr&auml;fte finden, die f&uuml;r den angebotenen Hungerlohn zu arbeiten bereit sind&hellip;<br>\n(&hellip;) Der einzige Weg, dieses Problem zu &uuml;berwinden und sowohl die Finanzm&auml;rkte als auch die Realwirtschaft wieder ins Gleichgewicht zu bringen, besteht in einer deutlichen Anhebung der Einkommen der amerikanischen Arbeiterschicht und einer Vergebung eines gro&szlig;en Teils der Schulden &ndash; z. B. der Studentenkredite &ndash;, die sie gefangen halten. Doch da dies die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung st&auml;rken und das Schreckgespenst des Schicksals Peels heraufbeschw&ouml;ren w&uuml;rde, werden die Reichen und M&auml;chtigen eine R&uuml;ckkehr zur guten alten Sparpolitik bevorzugen. Schlie&szlig;lich besteht ihr wichtigstes Interesse nicht darin, wirtschaftliches Potenzial zu bewahren. Es besteht darin, die Macht der Minderheit zu bewahren, der Mehrheit ihren Willen aufzuzwingen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++02eab77c-bd20-11eb-bc56-001a4a160123\">Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Atypisch Besch&auml;ftigte in der Corona-Krise: Die im Dunkeln sieht man nicht &hellip;<\/strong><br>\nDie Corona-Krise betrifft atypisch Besch&auml;ftigte besonders stark, urteilen ExpertInnen. Schon vor der Krise hatte man potenzielle Nachteile im Blick, jedoch wurden Risiken und Chancen gegeneinander abgewogen (Eurofound 2015). Die Zeit des Abw&auml;gens scheint nun vorbei, denn mit der Corona-Krise treten die Besch&auml;ftigungsrisiken klar in den Vordergrund.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/atypisch-beschaeftigte-in-der-corona-krise\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Debatte &uuml;ber Impfungen f&uuml;r Kinder stellt Pandemiepolitik blo&szlig;<\/strong><br>\nVor Impfgipfel: Politiker dr&auml;ngen massiv auf Immunisierung Minderj&auml;hriger. Expertenurteil wird &uuml;bergangen, Kritiker attackiert. Was l&auml;uft da schief? Ein Kommentar<br>\nMan muss einigen Politikern fast dankbar sein, dass sie vor dem heutigen Impfgipfel von Bund und L&auml;ndern eine Debatte um eine Impfkampagne f&uuml;r Kinder zwischen zw&ouml;lf und 15 Jahren vom Zaun gebrochen haben. Sie haben damit drei der Grund&uuml;bel der Pandemiepolitik verdeutlicht.<br>\nZum Ersten reklamieren die Bef&uuml;rworter, meist aus den Gesundheits- und Bildungsressorts, f&uuml;r sich, die Impfregeln bestimmen zu k&ouml;nnen. Sie machen damit den zunehmenden Anspruch auf ein Primat der Politik &uuml;ber die Wissenschaft deutlich, mit allen damit zusammenh&auml;ngenden ethischen Problemen.<br>\nZum Zweiten &uuml;ben eben diese politischen Amtstr&auml;ger unverhohlen Druck auf medizinisch-wissenschaftliche Experten aus, die ihren zunehmend auch durch den Bundestagswahlkampf motivierten Planungen im Wege stehen.<br>\nDrittens machen Politiker, die f&uuml;r eine zeitnahe und massenhafte Durchimpfung von Kindern pl&auml;dieren, deutlich, in welch geringem Ma&szlig;e sie sich von wissenschaftlichen Erkenntnissen zu leiten lassen bereit sind.<br>\nAm deutlichsten haben den F&uuml;hrungsanspruch von Parteipolitikern &uuml;ber medizinische Gremien nun nieders&auml;chsische Regierungspolitiker gemacht. Nachdem sich Vertreter der St&auml;ndigen Impfkommission (Stiko) beim Robert-Koch-Institut ungeachtet eines Urteils der Europ&auml;ischen Arzneimittelbeh&ouml;rde zun&auml;chst gegen eine grunds&auml;tzliche Corona-Impfempfehlung f&uuml;r Kinder ab zw&ouml;lf Jahren ausgesprochen haben, kam aus Hannover umgehend Kritik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Debatte-ueber-Impfungen-fuer-Kinder-stellt-Pandemiepolitik-bloss-6055622.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Russland stuft drei deutsche NGOs als &raquo;unerw&uuml;nscht&laquo; ein<\/strong><br>\nDas Verh&auml;ltnis zwischen Deutschland und Russland erlebt einen weiteren R&uuml;ckschlag. Drei deutsche NGOs gelten jetzt als &raquo;unerw&uuml;nscht&laquo;. Dadurch k&ouml;nnen sie ihre Arbeit kaum noch ausf&uuml;hren.<br>\nDie russische Generalstaatsanwaltschaft hat drei deutsche Nichtregierungsorganisationen (NGO) als &raquo;unerw&uuml;nscht&laquo; eingestuft und ihnen damit faktisch ein Bet&auml;tigungsverbot erteilt. Das Forum Russischsprachiger Europ&auml;er, das Zentrum f&uuml;r die Liberale Moderne und der Verein Deutsch-Russischer Austausch sind laut der russischen Nachrichtenagentur Tass betroffen. [&hellip;]<br>\nAlle drei Organisationen haben ihren Sitz in Berlin. Das Zentrum f&uuml;r Liberale Moderne bezeichnet sich selbst als Thinktank f&uuml;r Demokratie, Freiheit und Weltoffenheit. Es ver&ouml;ffentlicht unter anderem Berichte, Analysen und Debattenbeitr&auml;ge &uuml;ber Russland und arbeitet mit dem Sacharow-Zentrum in Moskau zusammen. Gr&uuml;nder ist der ehemalige Gr&uuml;nen-Politiker Ralf F&uuml;cks. [&hellip;]<br>\nWer als Organisation oder Person etwa Geld aus dem Ausland bezieht, muss sich in Russland als &raquo;ausl&auml;ndischer Agent&laquo; einstufen lassen. Kritiker bem&auml;ngeln, dass Nichtregierungsorganisationen auf diese Weise gebrandmarkt w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/russland-stuft-drei-deutsche-ngos-als-unerwuenscht-ein-und-belastet-damit-das-deutsch-russische-verhaeltnis-a-d151be68-dedf-496a-9106-0b8c46c00569\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Zumindest im Fall des Zentrums f&uuml;r Liberale Moderne ist dieser Vorwurf auch vollkommen berechtigt, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48281\">wie die NachDenkSeiten 2019 in einer Recherche<\/a> offenlegten. So ist unter anderem die mit F&uuml;cks liierte Gr&uuml;nen-Politikerin Marieluise Beck, <a href=\"https:\/\/libmod.de\/ueber-uns\/team\/\">die beim Zentrum als Direktorin t&auml;tig ist<\/a>, in den geleakten Dokumenten &uuml;ber die Arbeit der &bdquo;Integrity Initiative&ldquo; mehrfach als Kontaktperson genannt. Das Zentrum selbst taucht auch immer wieder als &bdquo;Partner&rdquo; auf. Die &bdquo;Integrity Initiative&ldquo; ist bzw. war ein Programm des dubiosen britischen &bdquo;Institute for Statecraft&ldquo;; ma&szlig;geblich finanziert vom britischen Au&szlig;enministerium und der NATO, geleitet von Personen aus dem engeren Umfeld der NATO, des britischen Milit&auml;rs und der britischen Geheimdienste. Die russische Einordnung als &bdquo;ausl&auml;ndische Agenten&ldquo; ist keine &bdquo;Brandmarkung&ldquo;, sondern eine absolut zul&auml;ssige korrekte Beschreibung.<\/em><\/p>\n<p><em>Zu F&uuml;cks, Beck und ihrem Think Tank lesen Sie bitte auch: &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41124\">Moderne Pickelhauben und liberale Denkhaubitzen &ndash; Russland, zieh&acute; Dich warm an, die Gr&uuml;nen kommen!<\/a>&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Zuckerbrot und Peitsche<\/strong><br>\nMit der Forderung nach einer gegen Russland gerichteten Aufr&uuml;stung der Ukraine und mit F&ouml;rderangeboten an wichtige Branchen der deutschen Industrie bereiten sich B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen auf den Wahlkampf ihrer Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock vor. Man k&ouml;nne der Ukraine die Lieferung angeblich defensiver Waffen nicht verwehren, erkl&auml;rt Gr&uuml;nen-Parteichef Robert Habeck. Zugleich fordert die Partei eine enge Kooperation mit der Biden-Administration und macht das Bekenntnis zur NATO-Mitgliedschaft zur Vorbedingung f&uuml;r k&uuml;nftige Koalitionsgespr&auml;che. W&auml;hrend Wirtschaftskreise mit Warnungen vor einem angeblich &ldquo;dirigistischen Staatsverst&auml;ndnis&rdquo; bei den Gr&uuml;nen den Druck auf die Partei erh&ouml;hen, stellt diese den Klimaschutz, f&uuml;r den sie sich einsetzen will, als &ldquo;historische Chance&rdquo; f&uuml;r die deutsche Industrie dar, die letzten Endes die Konkurrenzf&auml;higkeit des &ldquo;Wirtschaftsstandorts Deutschland&rdquo; steigern werde. Ein ehemaliger Bundeswehrgeneral warnt, die au&szlig;en- und milit&auml;rpolitischen Konzeptionen der Gr&uuml;nen senkten die &ldquo;Einsatzschwelle&rdquo; f&uuml;r k&uuml;nftige Milit&auml;rinterventionen deutlich ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8609\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Verdeckte Kriegsf&uuml;hrung: Die Geheimarmee des Pentagon<\/strong><br>\nManche werden erinnern, dass im Kalten Krieg die Organisation Stay-behind in einigen L&auml;ndern und zuerst in Deutschland aufgebaut wurde. Es handelte sich um geheime Widerstandseinheiten, die der amerikanische Geheimdienst in Deutschland auch mit ehemaligen SS-Offizieren und Wehrmachtssoldaten f&uuml;llte. Angelegt wurden Depots mit Waffen, Sprengstoff und anderen Utensilien, die man in einem Untergrundkampf braucht, wenn der Ostblock in den Westen einmarschiert. Die Stay-behind-Einheiten sollten dann hinter der Front den Gegner ausspionieren, ihn bek&auml;mpfen und Sabotage aus&uuml;ben, um ihn zu schw&auml;chen. Bekannt wurde Gladio, die italienische Stay-behind-Organisation flog 1990 auf, wodurch auch die Strukturen in anderen L&auml;ndern bekannt wurden.<br>\nIn den 1950er Jahren baute das Pentagon die Stay-behind-Organisation Operation Washtub auf, da man Sorge hatte, dass die Sowjetunion Alaska besetzen k&ouml;nnte. Nachdem Alaska 1959 Bundesstaat wurde, l&ouml;ste man die kleine Organisation wieder auf. Vor kurzem berichtete Newsweek, dass das Pentagon sich auch weiterhin eine Geheimarmee hielt, zu der nun 60.000 Menschen, meist unter gef&auml;lschter Identit&auml;t, geh&ouml;ren sollen. Die Geheimarmee f&uuml;hrt im Rahmen des Programms &bdquo;signature reduction&ldquo; Missionen im In- und Ausland als Milit&auml;rs oder Zivilisten aus und verbirgt sich auch hinter Gesch&auml;ften, Firmen oder Beratungsagenturen.<br>\nEs handelt sich anders als bei den Stay-behind-Organisationen des Kalten Kriegs um ein Werkzeug verdeckter Kriegsf&uuml;hrung, bei der Streitkr&auml;fte nicht offen auftreten sollen. William Arkin hat f&uuml;r Newsweek versucht, diese Geheimarmee, die vor allem aus Spezialeinheiten und Geheimdienstagenten besteht, investigativ auszuforschen, muss aber zugeben, dass die Einsicht in diese Geheimarmee, die nicht vom Kongress kontrolliert wird, sehr beschr&auml;nkt ist. Aber sie stelle amerikanische Gesetze, die Genfer Konventionen, milit&auml;rische Regeln und &uuml;berhaupt Zurechenbarkeit in Frage und agiere in der Grauzone (Inside the Military&rsquo;s Secret Undercover Army).<br>\nSelbst die Finanzierung erinnert eher an eine Mafia. Um die 130 Firmen sorgen f&uuml;r die Finanzierung der Geheimarmee f&uuml;r schmutzige Auftr&auml;ge, die auch von einigen weitgehend unbekannten und geheimen Regierungsorganisationen unterst&uuml;tzt wird, die Geheimvertr&auml;ge machen und die verdeckten Eins&auml;tze kontrollieren. Mehr als 900 Millionen US-Dollar sollen die Firmen einspielen, um falsche Identit&auml;ten zu konstruieren, die Rechnungen der Mitarbeiter unter falschen Namen begleichen und Techniken zum Belauschen und verdeckt agieren bereitstellen. F&auml;lschung von Dokumenten und Geldw&auml;sche sind an der Tagesordnung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/blog\/politik\/verdeckte-kriegsfuehrung-die-geheimarmee-des-pentagon\/\">buchkomplizen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Fall Julian Assange: &bdquo;Die wirklichen Verbrecher sind bis heute straflos&ldquo;<\/strong><br>\nDer UN-Sonderberichterstatter Nils Melzer sagt: Mit Assange soll ein Exempel f&uuml;r alle Regierungskritiker statuiert werden.<br>\nDer schwedisch-schweizerische UN-Diplomat Nils Melzer hat den Fall des Wikileaks-Gr&uuml;nders Julian Assange untersucht. Melzer ist sehr n&uuml;chtern. Das Ergebnis seiner Untersuchungen ist beklemmend. Melzer spricht von der Banalit&auml;t des B&ouml;sen, wie wir sie auch im freiheitlichen Westen beobachten k&ouml;nnen. (&hellip;)<br>\nSie haben nun einen sehr ungew&ouml;hnlichen Schritt getan und ein Buch &uuml;ber Julian Assange geschrieben. Sie gehen mit den brachialen Methoden der USA, Gro&szlig;britanniens und Schwedens sehr hart ins Gericht. Sie m&uuml;ssen sich jede Menge Feinde gemacht haben?<br>\nBei einem Diplomatendinner wurde mir verklausuliert gesagt, es sei ein Fehler, den Fall anzunehmen. Als ich gesagt habe, Assange werde gefoltert, und von den Staaten Rechenschaft forderte, gab es von den westlichen Staaten pl&ouml;tzlich keine Forschungsgelder mehr f&uuml;r mein Mandat. Die Regierung von Norwegen hat verlangt, dass ich 100.000 US-Dollar zur&uuml;ckzahle, mit der fadenscheinigen Begr&uuml;ndung, das Geld sei im Budget-Jahr nicht ausgegeben worden. Ich musste meine Forschungsassistentin entlassen. Ich habe aber nicht bei den Russen oder Chinesen angeklopft um Geld. Ich wollte mir um jeden Preis meine Unabh&auml;ngigkeit bewahren. Ich wollte nicht meine Seele verkaufen.<br>\nGab es Einsch&uuml;chterungsversuche?<br>\nDie massivste Reaktion kam, als ich zu den schwedischen Vergewaltigungsvorw&uuml;rfen gegen Assange einen kritischen Artikel geschrieben habe. 300 Feministinnen haben mich scharf kritisiert. Das lag daran, dass der Artikel verk&uuml;rzt und daher missverst&auml;ndlich war. Ich habe das korrigiert, und wir haben das Missverst&auml;ndnis im gegenseitigen Einvernehmen aufgel&ouml;st. Ich habe klargemacht, dass ich nicht die Glaubw&uuml;rdigkeit der Frauen untergraben wollte, die Assange zu einem HIV-Test zwingen wollten. Meine Kritik richtet sich nicht an die Frauen, die ebenfalls Opfer von Beh&ouml;rdenwillk&uuml;r sind. Meine Kritik richtet sich an die schwedischen Beh&ouml;rden. Sie haben das legitime Anliegen der Frauen instrumentalisiert, um Assange als Vergewaltiger darzustellen &ndash; ohne aber jemals Anklage gegen ihn zu erheben. Mir wurde klar, welche starke Emotionen da eingebunden sind. Mir war aber auch klar: Ich musste &uuml;ber dieses Tabu sprechen. Nur so konnte ich erreichen, dass das Narrativ am Ende wie ein Kartenhaus in sich zusammengefallen ist. Die schwedischen Beh&ouml;rden haben nach zehn Jahren alle Ermittlungen aus Mangel an Beweisen eingestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wochenende\/interview-un-sonderberichterstatter-nils-melzer-fall-julian-assange-bericht-psychische-folter-li.159865\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. 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