{"id":72913,"date":"2021-05-28T16:30:45","date_gmt":"2021-05-28T14:30:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72913"},"modified":"2021-05-28T15:46:07","modified_gmt":"2021-05-28T13:46:07","slug":"hinweise-des-tages-ii-491","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72913","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72913#h01\">Bund-L&auml;nder-Bullshit-Bingo Der Impfgipfel der Unversch&auml;mtheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72913#h02\">Bedarf an Nachhilfe in der COVID-19-Pandemie stark angestiegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72913#h03\">46 Prozent aller Besch&auml;ftigten bekommen Urlaubsgeld &ndash; 73 Prozent in Unternehmen mit Tarifvertrag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72913#h04\">Hartz IV: Anerkannte Bedarfe und Zahlungsanspr&uuml;che im Bund und in den 15 Gro&szlig;st&auml;dten &ndash; 12\/2017 &ndash; 12\/2020<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72913#h05\">Die nur die Haut zu Markte tragen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72913#h06\">Abgeordnete aus vier europ&auml;ischen L&auml;ndern gemeinsam gegen Explosivwaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72913#h07\">An der Neuen Seidenstra&szlig;e<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72913#h08\">Von Fatah, Israel und Hamas verraten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72913#h09\">Polizei Berlin setzt Ausgangssperre durch: 78 Festnahmen, zehn verletzte Beamte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72913#h10\">89-j&auml;hrige Mieterin muss nicht aus&shy;ziehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72913#h11\">Erst Niedersachsen, jetzt Schleswig-Holstein. Vom kurzen Leben der Pflegekammern und der Frage, ob und wer denn die L&uuml;cke f&uuml;llen kann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72913#h12\">Hohe Medikamenten-Preise f&uuml;r die Forschung? Oft Fehlanzeige.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72913#h13\">Emissionen durch Bitcoin-Nutzung: Die Kurve steigt und steigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72913#h14\">Auf einmal alles so progressiv hier<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bund-L&auml;nder-Bullshit-Bingo Der Impfgipfel der Unversch&auml;mtheit<\/strong><br>\nJugendliche k&ouml;nnen sich mit Aufhebung der Impfpriorisierung bald um einen Impftermin bem&uuml;hen &ndash; wie alle anderen und mit Betonung auf &ldquo;bem&uuml;hen&rdquo;, denn die meisten werden leer ausgehen. Fest steht: Die deutsche Impfkampagne bleibt ein Desaster.<br>\nAuch wenn Markus S&ouml;der in der anschlie&szlig;enden Pressekonferenz ungef&auml;hr hundertmal betont hat, dass es in Deutschland gerade &ldquo;jeden Tag besser&rdquo; werde: Die wiederkehrenden Beratungen von Bund und L&auml;ndern in dieser Pandemie kann der bayrische Ministerpr&auml;sident damit nicht gemeint haben. Von seiner eigenen Corona-Politik mal ganz zu schweigen.<br>\nVorrangig scheint es beim Gro&szlig;kopferten-Treffen vielen Teilnehmer:innen offenbar ohnehin darum gegangen zu sein, den Gesundheitsminister f&uuml;r den mangelnden Nachschub an verf&uuml;gbarem Impfstoff in den Senkel zu stellen. Und so offenkundig es auch sein mag, dass die allgemeine &Uuml;berforderung von Jens Spahn in den vergangenen Monaten groteske Z&uuml;ge angenommen hat, h&auml;lt es seine L&auml;nderkollegen nicht davon ab, ebenfalls blo&szlig; Nebelkerzen im Wahlkampf zu z&uuml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/corona-politik--der-impfgipfel-der-unverschaemtheit-30547318.html\">Stern Online<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Impfung von Kindern: Ein unmoralisches Angebot<\/strong><br>\nDie EU-Kommission hat 130 Millionen Impfdosen f&uuml;r Kinder eingekauft &ndash; und tut nun so, als sei dies nur ein unverbindliches Angebot. Ob man Kinder impfen solle, sei eine wissenschaftliche Frage, keine politische Entscheidung, sagte Beh&ouml;rdenchefin von der Leyen.<br>\nDamit macht sich die studierte Medizinerin einen schlanken Fu&szlig;. Zum einen hat sie sich pers&ouml;nlich f&uuml;r den neuen Megadeal mit BionTech und damit f&uuml;r die Bestellung der 130 Millionen Dosen f&uuml;r Kinder eingesetzt. Das war eine hochpolitische Entscheidung. [&hellip;]<br>\nDie internationale Debatte tobt seit Wochen &ndash; und hat l&auml;ngst auch Europa erreicht. Wenn ein Land gut gesch&uuml;tzt ist, w&auml;re es besser, zus&auml;tzliche Impfstoffe etwa nach Indien zu geben, statt auch noch die Kinder zu spritzen, hei&szlig;t es auf der &ldquo;Deutschen Welle&rdquo;.<br>\nBr&uuml;ssel tut jedoch so, als habe man die Kritik nicht geh&ouml;rt. Der EU-Gipfel beschlo&szlig;, dass 100 Millionen Impfdosen an arme L&auml;nder gespendet werden sollen &ndash; wohl wissend, dass dies nur ein Tropfen auf den hei&szlig;en Stein ist, und sogar weniger als f&uuml;r Kinder in EUropa.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/impfung-von-kindern-ein-unmoralisches-angebot\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bedarf an Nachhilfe in der COVID-19-Pandemie stark angestiegen<\/strong><br>\nDie langen Monate des Distance-Learnings im letzten Schuljahr haben den Lerndruck in Familien massiv erh&ouml;ht. Die aktuellsten Ergebnisse der AK-Schulkostenstudie zeigen nun deutlich, dass Familien versuchen, mittels privat finanzierter und organisierter Nachhilfe das Lernen au&szlig;erhalb der Schule zu bew&auml;ltigen und ihre Kinder vor m&ouml;glichen Lernr&uuml;ckst&auml;nden zu sch&uuml;tzen. Dabei stellt das Zur&uuml;ckgreifen auf private Nachhilfe viele Familien vor gro&szlig;e finanzielle Belastungen. Andere Familien h&auml;tten gerne auf diese M&ouml;glichkeit zur&uuml;ckgegriffen, konnten sich die bezahlte Nachhilfe aber schlichtweg nicht leisten. Zwar haben sich die Schulen oftmals bem&uuml;ht, ihr Angebot an Gratisnachhilfe bzw. F&ouml;rderunterricht auszubauen, der faktische Bedarf an Nachhilfe lie&szlig; sich damit allerdings nicht vollst&auml;ndig abdecken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/bedarf-an-nachhilfe-in-covid-19-pandemie-stark-angestiegen\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>46 Prozent aller Besch&auml;ftigten bekommen Urlaubsgeld &ndash; 73 Prozent in Unternehmen mit Tarifvertrag<\/strong><br>\nIn Deutschland erhalten etwas weniger als die H&auml;lfte (46 Prozent) aller Besch&auml;ftigten in der Privatwirtschaft Urlaubsgeld. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Online-Befragung des Internet-Portals Lohnspiegel.de, das vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung betreut wird. F&uuml;r die Analyse wurden die Angaben von mehr als 57.000 Besch&auml;ftigten aus dem Zeitraum von Anfang Mai 2020 bis Ende April 2021 ausgewertet.<br>\nUnter den Bedingungen der Corona-Krise sei das Urlaubsgeld in diesem Jahr f&uuml;r viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besonders wichtig, sagt der Leiter des WSI-Tarifarchivs, Prof. Dr. Thorsten Schulten. &bdquo;Viele Besch&auml;ftigte hoffen, nach der langen Zeit des Lockdowns im Sommer wieder in den Urlaub fahren zu k&ouml;nnen. Aber nicht alle werden sich dies auch leisten k&ouml;nnen. Gerade im Niedriglohnsektor haben viele Besch&auml;ftigte in Kurzarbeit teilweise empfindliche Einkommenseinbu&szlig;en hinnehmen m&uuml;ssen. Wer da jetzt Urlaubsgeld bekommt, kann sich gl&uuml;cklich sch&auml;tzen&ldquo;, so Schulten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-33241.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Hartz IV: Anerkannte Bedarfe und Zahlungsanspr&uuml;che im Bund und in den 15 Gro&szlig;st&auml;dten &ndash; 12\/2017 &ndash; 12\/2020<\/strong><br>\nIm Dezember 2020 betrug der gem&auml;&szlig; SGB II (Hartz IV) durchschnittlich anerkannte Bedarf f&uuml;r Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts einschlie&szlig;lich der Kosten der Unterkunft 1.187,10 Euro pro Bedarfsgemeinschaft (605,30 Euro pro Person in diesen 2,854 Millionen Bedarfsgemeinschaften mit 5,597 Millionen Menschen).<br>\nIn den 15 Gro&szlig;st&auml;dten (incl. Region Hannover) reichte der durchschnittlich anerkannte Bedarf pro Bedarfsgemeinschaft von 1.026,80 Euro in Leipzig (L) bis 1.385,90 Euro in M&uuml;nchen (M).<br>\nDie SGB-II-Zahlungsanspr&uuml;che zur &ldquo;Sicherung des Lebensunterhalts&rdquo; liegen erheblich unter dem anerkannten Bedarf. Nach Anrechnung von &bdquo;zu ber&uuml;cksichtigendem Einkommen&ldquo;, &bdquo;vorrangigen Leistungen&ldquo; und &bdquo;zu ber&uuml;cksichtigendem Verm&ouml;gen&ldquo; und K&uuml;rzung durch Sanktionen von insgesamt durchschnittlich 340,20 Euro verblieb im Dezember 2020 ein durchschnittlicher Zahlungsanspruch in H&ouml;he von 846,90 Euro pro Bedarfsgemeinschaft (431,80 Euro pro Person).<br>\nIn den 15 Gro&szlig;st&auml;dten (incl. Region Hannover) reichte der durchschnittliche Zahlungsanspruch pro Bedarfsgemeinschaft von 736,30 Euro in Leipzig (darunter 332,40 Euro f&uuml;r die Kosten der Unterkunft) bis 977,10 Euro in M&uuml;nchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-materialien\/1530-hartz-iv-anerkannte-bedarfe-und-zahlungsansprueche-im-bund-und-in-den-15-grossstaedten-12-2017-12-2020.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die nur die Haut zu Markte tragen<\/strong><br>\nEs gibt jetzt endlich ein neues Betriebsr&auml;tegesetz. Leider hinkt es der Arbeitswelt hinterher<br>\nGenauso schwer, wie uns das Wortunget&uuml;m Verkehrswegeplanungsbeschleunigungsgesetz &uuml;ber die Lippen kommt, ist auch das Betriebsr&auml;temodernisierungsgesetz kein gro&szlig;er sprachlicher Wurf. Zumal es weniger darum geht, dass die Betriebsr&auml;te selbst irgendwie moderner werden sollen, sondern eher darum, ein Mindestma&szlig; an Anpassungsleistung im Bereich Mitbestimmung zu erreichen. An eine sich st&auml;ndig ver&auml;ndernde Arbeitswelt, in der die letzte umfassende Weiterentwicklung der Betriebsverfassung fast f&uuml;nfzig Jahre zur&uuml;ckliegt. 2001 gab es zwar noch mal ein Ref&ouml;rmchen, von dem allerdings die Betriebsr&auml;te nicht profitieren konnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/die-nur-die-haut-zu-markte-tragen\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Abgeordnete aus vier europ&auml;ischen L&auml;ndern gemeinsam gegen Explosivwaffen<\/strong><br>\nUnser Ziel ist eine starke internationale Erkl&auml;rung gegen Explosivwaffen, um einen wesentlichen Beitrag zum Schutz von Menschenleben zu leisten. Ich hoffe sehr, dass noch viele weitere Abgeordnete den Aufruf unterzeichnen&ldquo;, erkl&auml;rt Matthias H&ouml;hn, f&uuml;r die Fraktion DIE LINKE Vorsitzender des Unterausschusses Abr&uuml;stung, R&uuml;stungskontrolle und Nichtverbreitung, anl&auml;sslich der Unterzeichnung eines gemeinsamen Aufrufs von Abgeordneten aus vier europ&auml;ischen L&auml;ndern f&uuml;r einen besseren Schutz von Zivilistinnen und Zivilisten vor dem Einsatz von Explosivwaffen. H&ouml;hn weiter:<br>\n&bdquo;Erst vor kurzem berichtete der UN-Generalsekret&auml;r, dass fast 90 Prozent aller Kriegsopfer im Jahr 2020 Zivilistinnen und Zivilisten waren. Tausende von ihnen starben durch den Einsatz von Explosivwaffen in dicht besiedelten Gebieten. Es ist deshalb dringend notwendig, eine internationale Erkl&auml;rung gegen den Einsatz dieser Waffen zu beschlie&szlig;en.<br>\nBereits diesen M&auml;rz haben 210 deutsche und franz&ouml;sische Abgeordnete auf Initiative von Pierre Laurent und mir einen gemeinsamen Appell f&uuml;r eine solche Erkl&auml;rung unterzeichnet. Mittlerweile kann man fast schon von einer europaweiten, interparlamentarischen Bewegung sprechen, die sich f&uuml;r einen besseren Schutz von Zivilisten vor Explosivwaffen einsetzt. Am 27. Mai trafen sich Abgeordnete aus f&uuml;nf europ&auml;ischen L&auml;ndern zu einer von Handicap International organisierten Online-Konferenz und diskutierten die wichtigsten Herausforderungen und n&auml;chsten Schritte des diplomatischen Prozesses.<br>\nAnl&auml;sslich der Konferenz wurde der gemeinsame Aufruf verfasst, in dem die europ&auml;ischen Regierungen aufgefordert werden, den Schutz der Zivilbev&ouml;lkerung vor dem Einsatz von Explosivwaffen in bev&ouml;lkerten Gebieten zu st&auml;rken und die Opferhilfe zu verbessern. Bereits jetzt haben 172 Abgeordnete aus vier Staaten die Erkl&auml;rung unterschrieben, die bis September 2021 weiterhin zur Unterzeichnung offen ist.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/abgeordnete-aus-vier-europaeischen-laendern-gemeinsam-gegen-explosivwaffen\/\">DIE LINKE. im Bundestag <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>An der Neuen Seidenstra&szlig;e<\/strong><br>\nDie Sanktionen der EU werden Minsk nicht allzu hart treffen. Das liegt auch an der geopolitischen Lage [&hellip;]<br>\n&Ouml;konomen streiten seit Langem, ob Wirtschaftssanktionen &uuml;berhaupt die gew&uuml;nschte Wirkung entfalten. Laut internationaler Sanction Data Base hat in der Vergangenheit wirtschaftlicher Zwang im Durchschnitt in 30 bis 50 Prozent der F&auml;lle funktioniert. Das bedeutet aber auch: In 50 bis 70 Prozent der F&auml;lle verfehlten die Ma&szlig;nahmen ihr Ziel. Einig ist sich die Forschung darin, dass Wirtschaftssanktionen umso erfolgreicher sind, je geschlossener die Front der Sanktionsstaaten ist, sprich: je enger die USA und die EU kooperieren.<br>\nDies d&uuml;rfte hier zwar der Fall sein, US-Pr&auml;sident Joe Biden hat die Beschl&uuml;sse der EU begr&uuml;&szlig;t und plant eine eigene Ausweitung der Sanktionen. Allerdings ist die &ouml;konomische Abh&auml;ngigkeit des Landes vom Westen gering, seine Wirtschaft ist stark auf Russland ausgerichtet. Russland und China liefern fast zwei Drittel aller Importe und &uuml;ber 40 Prozent der Exporte. Mehr als die H&auml;lfte aller ausl&auml;ndischen Direktinvestitionen in Belarus stammen aus Russland. Als Investor holt China schnell auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/an-der-neuen-seidenstrasse\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Von Fatah, Israel und Hamas verraten<\/strong><br>\nNahost Die Lage der Pal&auml;stinenser hat sich durch die Waffenruhe kaum verbessert. Netanjahu ist einer Entmachtung aber bis auf weiteres entgangen<br>\nDie Waffenruhe ist in Kraft. Binnen zwei Wochen wurden zw&ouml;lf Israelis get&ouml;tet, Dutzende verletzt. Im Gazastreifen starben 250 Menschen, darunter 66 Kinder, 1.900 sind verletzt und 70.000 obdachlos, ganze Stra&szlig;enz&uuml;ge liegen in Tr&uuml;mmern. Hinter diesen Zahlen verbergen sich beidseitig Leid und Traumata, und sie offenbaren das asymmetrische Verh&auml;ltnis der Kriegsparteien. Im Diskurs &uuml;ber den Krieg in Nahost, der auch hierzulande immer unsachlichere, heuchlerische und spalterische Z&uuml;ge annimmt, wird meist suggeriert, es handele sich um zwei ebenb&uuml;rtige Kontrahenten: Hamas versus Israel.<br>\nDabei wird die Tatsache &uuml;bergangen, dass die israelische Regierung 2005 ihre Truppen und die Siedler aus Gaza zwar abzog, den &uuml;berv&ouml;lkerten Landstrich seither aber weiterhin von Meer, Land und Luftraum aus beherrscht. Kein Bewohner Gazas kann ohne Genehmigung der israelischen Beh&ouml;rden ausreisen; selbst die Aus- und Einfuhr von Waren wird streng kontrolliert. Seit Bestehen der israelischen Besatzung der pal&auml;stinensischen Gebiete 1967 wurden unz&auml;hlige Vorschriften der israelischen Milit&auml;rbeh&ouml;rden eingef&uuml;hrt, um die Bev&ouml;lkerung zu ma&szlig;regeln und nach Belieben kollektiv zu bestrafen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/von-fatah-israel-und-hamas-verraten\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Polizei Berlin setzt Ausgangssperre durch: 78 Festnahmen, zehn verletzte Beamte<\/strong><br>\nNach ersten Informationen h&auml;tten sich rund 100 Menschen auf dem Mariannenplatz aufgehalten. Sie seien auch mit Beginn der Ausgangssperre um 22 Uhr geblieben. Als die Einsatzkr&auml;fte die Menschen vertreiben wollten, wurde ihnen von mehreren Menschen erkl&auml;rt, sie seien zum Joggen drau&szlig;en und das sei erlaubt.<br>\nVon einem Mann, der sich trotz mehrfacher Aufforderung der Polizei weigerte zu gehen, verlangten die Beamten den Ausweis. &bdquo;Der Angesprochene wies sich jedoch nicht aus und versuchte stattdessen, sich vom Ort zu entfernen, woraufhin ein Beamter ihn festhielt. Umstehende Personen begannen daraufhin umgehend, die eingesetzten Polizeikr&auml;fte zu bedr&auml;ngen&ldquo;, so ein Polizeisprecher.<br>\nDie Polizisten setzten ihre Helme auf, zogen teilweise ihre Reizstoffspr&uuml;hger&auml;te und &bdquo;forderten die aggressive Menge auf, Abstand zu halten&ldquo;, so der Sprecher weiter.<br>\nStattdessen begannen die Menschen, Steine und Flaschen auf die Einsatzkr&auml;fte zu werfen. Als die Menge immer gr&ouml;&szlig;er und aggressiver wurden, setzen die Beamten ihre Schlagst&ouml;cke und Pfefferspray ein und zogen sich unter massivem Bewurf mit Steinen und Flaschen zur&uuml;ck. Sie stiegen in ihre Einsatzfahrzeuge und fuhren davon. Wenig sp&auml;ter r&uuml;ckte dann Verst&auml;rkung an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/polizei-berlin-setzt-ausgangssperre-durch-verletzte-und-festnahmen-li.159383\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Inzwischen ist in Berlin die n&auml;chtliche Ausgangssperre aufgehoben, gr&ouml;&szlig;ere Menschenansammlungen sind aber weiter untersagt. Dennoch eine Illustration des Corona-Irrsinns, durchgesetzt durch eine hilf- und planlose politische Elite, die in ihrem Aktionismus, angefeuert von dogmatischen Wissenschaftlern, jedes Ma&szlig; und jedes Ziel verloren hat. Ausbaden darf es wieder einmal die Polizei.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: &Auml;rztin attackiert Polizei Berlin: Warum werden Jugendliche drau&szlig;en bel&auml;stigt?<\/strong><br>\nSibylle Katzenstein kritisiert Teile der Infektionsschutzverordnung. Die Polizei muss die Corona-Regeln der Politik durchsetzen und wird ebenfalls kritisiert.<br>\nDie Berliner &Auml;rztin Sibylle Katzenstein schie&szlig;t gegen die Einsatzkr&auml;fte der Polizei Berlin. Die Medizinerin kritisierte bei Maybrit Illner, dass die Polizisten in Berlin Jugendliche kontrollieren, um die geltende Infektionsschutzverordnung durchzusetzen. Dass dabei auch Bu&szlig;gelder verh&auml;ngt werden, findet &Auml;rztin Katzenstein ebenfalls falsch. Dann nannte sie ein Beispiel aus ihrem Bezirk.<br>\n&bdquo;Ich lebe in Kreuzberg, und auf den Skaterpl&auml;tzen ist viel Polizei unterwegs&ldquo;, sagte die Frau am Donnerstagabend. Und weiter: &bdquo;Warum werden diese Jugendlichen, die sich drau&szlig;en aufhalten und das Richtige tun, von der Polizei bel&auml;stigt und mit Bu&szlig;geldern belegt?&ldquo; Dann f&auml;hrt &Auml;rztin Katzenstein fort: &bdquo;Warum sollen Jugendliche nicht abends im Park zusammensitzen? Aerosole im Innenbereich sind gef&auml;hrlich&ldquo;. Drau&szlig;en hingegen sei &bdquo;die Gef&auml;hrlichkeit wirklich vernachl&auml;ssigbar&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/aerztin-attackiert-polizei-berlin-warum-werden-jugendliche-draussen-belaestigt-li.161610\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Frau Katzenstein hat im Prinzip Recht: Aerosole im Freien sind als Ansteckungsherd zu vernachl&auml;ssigen. Maskenpflicht auf Stra&szlig;en, Pl&auml;tzen oder Fu&szlig;g&auml;ngerzonen, wo man anderen Menschen aus dem Weg gehen kann, sind das Ergebnis &uuml;berforderter Politiker, was soll das? Kann im Freien (Gedr&auml;nge) kein Abstand eingehalten werden, setzte ich die Maske auf. Doch auch hier ist das Risiko m. E. eher gering.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>89-j&auml;hrige Mieterin muss nicht aus&shy;ziehen<\/strong><br>\nEine Berliner Mieterin muss mit ihren 89 Jahren nicht noch einmal umziehen. Wegen ihres hohen Alters und ihrer langj&auml;hrigen und tiefen Verwurzelung an ihrem Wohnort kann sie die Fortsetzung des Mietverh&auml;ltnisses verlangen, so das LG Berlin.<br>\nDas Landgericht (LG) Berlin hat den Schutz alter und am Wohnort verwurzelter Mieterinnen und Mieter vor Eigenbedarfsk&uuml;ndigungen gest&auml;rkt und einer 89-j&auml;hrigen Mieterin im Streit mit ihrer Vermieterin Recht gegeben. Die Frau k&ouml;nne von der Vermieterin unter Berufung auf ihr hohes Lebensalter und ihre langj&auml;hrige und tiefe Verwurzelung am Ort der Mietsache die Fortsetzung des Mietverh&auml;ltnisses verlangen, so das Gericht in einer Mitteilung am Donnerstag (Urt. v. 25.05.2021, Az. 67 S 345\/18).<br>\nDie 89-j&auml;hrige Beklagte hatte ihre Wohnung im Jahre 1997 von der den Rechtsvorg&auml;ngern der klagenden Vermieterin angemietet. Im Jahre 2015 k&uuml;ndigte die Kl&auml;gerin das Mietverh&auml;ltnis wegen Eigenbedarfs. Die Beklagte und ihr mittlerweile verstorbener Ehemann widersprachen den K&uuml;ndigungen unter Verweis auf ihr hohes Alter, ihren beeintr&auml;chtigten Gesundheitszustand, ihre langj&auml;hrige Verwurzelung am Ort der Mietsache und ihre f&uuml;r die Beschaffung von Ersatzwohnraum zu beschr&auml;nkten finanziellen Mittel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/nachrichten\/n\/lg-berlin-67s345-18-kuendigung-miete-eigenbedarf-verwurzelung-wohnort-hohes-alter\/\">LTO<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Erst Niedersachsen, jetzt Schleswig-Holstein. Vom kurzen Leben der Pflegekammern und der Frage, ob und wer denn die L&uuml;cke f&uuml;llen kann<\/strong><br>\nAm 28. April 2021 hat der Nieders&auml;chsische Landtag das Gesetz zur Umsetzung der Aufl&ouml;sung der Pflegekammer Niedersachsen verabschiedet. Nur die Gr&uuml;nen sprachen sich gegen die Aufl&ouml;sung aus. Mit Inkrafttreten des Gesetzes konzentriert sich die Pflegekammer Niedersachsen auf die Abwicklung, die u.a. die Erstattung der Mitgliedsbeitr&auml;ge f&uuml;r die Beitragsjahre 2018 und 2019 umfasst. Damit wurde das endg&uuml;ltige Aus f&uuml;r die erst 2017 gegr&uuml;ndete Nieders&auml;chsische Pflegekammer besiegelt. Der Aufl&ouml;sung ging im vergangenen Jahr eine hoch emotionale Debatte voraus. Vor allem die Zwangsmitgliedschaft der 78.000 Pflegenden im Land und die Kammerbeitr&auml;ge waren umstritten, so dieser Artikel: Nieders&auml;chsische Pflegekammer wird aufgel&ouml;st. In einer Umfrage hat sich ein Gro&szlig;teil der Mitglieder gegen den Fortbestand der Kammer ausgesprochen. 15.100 von rund 78.000 befragten Mitgliedern der Pflegekammer Niedersachsen hatten an einer Online-Abstimmung &uuml;ber die Zukunft der Kammer teilgenommen. Von denen, die sich an dieser Abstimmung beteiligt hatten, stimmten 70,6 Prozent gegen den Fortbestand der Kammer. Wobei man nat&uuml;rlich auch sagen kann, dass lediglich etwa 13,7 Prozent aller Befragten die Pflegekammer abgelehnt haben und diese &ndash; eine K&ouml;rperschaft des &ouml;ffentlichen Rechts &ndash; daraufhin aufgel&ouml;st wurde.<br>\nUnd nun folgt Schleswig-Holstein dieser Entwicklung. Am 21. Mai 2021 hat der Landtag in Schleswig-Holstein das Gesetz zur Aufl&ouml;sung der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein verabschiedet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2021\/05\/26\/vom-kurzen-leben-der-pflegekammern\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Hohe Medikamenten-Preise f&uuml;r die Forschung? Oft Fehlanzeige.<\/strong><br>\nMilliarden fliessen nicht in Forschung und Entwicklung, sondern in die Taschen von Risiko-Investoren. Ein Beispiel.<br>\nWas man wissen muss:\n<ul>\n<li>Das Geld f&uuml;r Forschung und Entwicklung stammt zum kleineren Teil von den grossen Pharmakonzernen, jedoch in erster Linie von Risiko-Investoren und Hedge-Funds. Diese finanzieren kleine Start-Up-Unternehmen, die am Entwickeln neuer Medikamente sind. Sobald sich ein Erfolg abzeichnet, wetteifern Pharmakonzerne darum, wer den Aktion&auml;ren des Start-Up-Unternehmens den h&ouml;chsten Preis bieten kann. Die Pharmakonzerne profitieren dann von ihrem Know-how f&uuml;r die grosse Produktion, die Verteilung und den weltweiten Verkauf. <\/li>\n<li>Beim Bieten um den h&ouml;chsten Kaufpreis m&uuml;ssen die Pharmakonzerne zum Voraus absch&auml;tzen, welchen Verkaufspreis sie in den USA und in Europa f&uuml;r das neue Medikament durchsetzen k&ouml;nnen.<\/li>\n<li>Die grossen Pharmakonzerne geben f&uuml;r die eigene Forschung und Entwicklung neuer Medikamente oder f&uuml;r den Kauf von entsprechenden Start-Up-Firmen nur halb so viel Geld aus wie f&uuml;r Marketing, Werbung und Lobbying insgesamt. Studien, welche verschiedene Medikamente und Therapien miteinander vergleichen, fehlen meistens. Deshalb k&ouml;nnen &Auml;rztinnen und &Auml;rzte zuweilen nicht wissen, welche Therapie f&uuml;r ihre Patientinnen und Patienten die zweckm&auml;ssigste ist. Allzu oft kommt einfach dasjenige Medikament zum Einsatz, f&uuml;r das am erfolgreichsten geworben wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/konzerne\/hohe-medikamenten-preise-fuer-die-forschung-oft-fehlanzeige\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Emissionen durch Bitcoin-Nutzung: Die Kurve steigt und steigt<\/strong><br>\nTrotz Kursschwankungen boomt die Kryptow&auml;hrung Bitcoin. Das System verbraucht inzwischen so viel Strom wie manche L&auml;nder.<br>\nIn den vergangenen Wochen hat die Kryptow&auml;hrung Bitcoin gro&szlig;e Kursschwankungen hinter sich gebracht. Einer der Gr&uuml;nde: Elon Musk, Chef der E-Autofirma Tesla. Erst im Februar hatte Tesla Bitcoin im Wert von 1,5 Milliarden Dollar aufgekauft &ndash; Anfang Mai k&uuml;ndigte Musk an, dass seine Firma Bitcoin wegen ihrer schlechten Umweltbilanz nicht mehr akzeptieren werde. Es ging dabei um den Stromverbrauch.<br>\nBitcoin sind eine rein virtuelle W&auml;hrung, bei der Nut&shy;ze&shy;r*in&shy;nen Rechnerkapazit&auml;ten zur Verf&uuml;gung stellen, um K&auml;ufe und Verk&auml;ufe mit Bitcoin zu verschl&uuml;sseln und validieren. Belohnt werden sie mit neuen Bitcoin. Weil dies mit einem vergleichsweise ineffizienten Verfahren geschieht, nutzt das Bitcoin-System viel Energie. So viel, dass der Verbrauch inzwischen mit dem Stromkonsum ganzer L&auml;nder vergleichbar ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Emissionen-durch-Bitcoin-Nutzung\/!5773789\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Man kann kaum leugnen, dass f&uuml;r den gr&ouml;&szlig;ten Unsinn und viel Umweltsch&auml;dliches Ressourcen und Energie vergeudet werden: Plastikverpackungen, Einwegbecher, Fast Fashion-Kleidung, elektronische Spiele&hellip; Aber Bitcoin toppt das noch alles; der Bitcoin ist eine vollkommen sinnlose virtuelle Veranstaltung, auf die auch noch spekuliert wird. Gold hat einen hochgejazzten Liebhaberwert und fast keinen Materialwert, aber immerhin Anwendungen in der Mikroelektronik und beim Zahnersatz; der Bitcoin wird genauso gehypt, hat aber &uuml;berhaupt keine Anwendung au&szlig;er f&uuml;r Geldw&auml;sche, anonyme Erpressung und andere illegale Aktivit&auml;ten. Und ein gesch&auml;tzter Stromverbrauch in der Gr&ouml;&szlig;enordnung des Landes Polen ist schon lange kein Spa&szlig; mehr. Wann wollen die Miner aufh&ouml;ren, wenn der Bitcoin so viel Strom verbraucht, wie der Rest der Welt? Nein, dieser Wahnsinn muss weltweit verboten werden, und ich verstehe nicht, dass das nicht schon l&auml;ngst geschehen ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Auf einmal alles so progressiv hier<\/strong><br>\nKeine der Parteien zeigt f&uuml;r Gr&uuml;n-Rot-Rot besonders viel Enthusiasmus. Ausgeschlossen ist ein Mitte-links-B&uuml;ndnis trotzdem nicht. Fragt sich nur, was die sozialistische Linke davon hat.<br>\nMan darf wieder von wilden Utopien tr&auml;umen &ndash; zumindest von der Utopie, nicht von der CDU regiert zu werden. Seit sich die Gr&uuml;nen entschieden haben, Annalena Baerbock zur Kanzlerkandidatin zu machen, erfreuen sie sich eines erneuten Umfragehochs, wie zuletzt im Winter 2019 vor Ausbruch der Pandemie. Einzelne Umfragen belegen eine, wenn auch sehr d&uuml;nne und fragile, theoretische Mehrheit f&uuml;r ein Mitte-links-B&uuml;ndnis jenseits der Union.<br>\nDoch hat eine gr&uuml;n-rot-rote Koalition &uuml;berhaupt eine reale Chance? Ist Schwarz-Gr&uuml;n nicht schon l&auml;ngst ausgemachte Sache? Skepsis und Zynismus sind durchaus berechtigt.<br>\nSicherlich ist die Option Gr&uuml;n-Rot-Rot derzeit eher unwahrscheinlich. Doch unabh&auml;ngig davon, was man von einem solchen B&uuml;ndnis h&auml;lt, sollten die Umst&auml;nde, unter denen es zustande kommen k&ouml;nnte, genauer in den Blick genommen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/auf-einmal-alles-so-progressiv-hier-baerbock-die-gruenen-gruen-rot-rot-regierungskoalition-schwarz-gruen-bundestagswahl-progressiver-neoliberalismus-antipopulismus\/\">Jacobin<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-72913","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/72913","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=72913"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/72913\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":72915,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/72913\/revisions\/72915"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=72913"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=72913"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=72913"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}