{"id":7312,"date":"2010-11-10T08:59:57","date_gmt":"2010-11-10T07:59:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7312"},"modified":"2010-11-10T08:59:57","modified_gmt":"2010-11-10T07:59:57","slug":"hinweise-des-tages-1266","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7312","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Atomm&uuml;ll; Gemeindefinanzreformkommission; Industrieums&auml;tze sinken deutlich; Deutsche geben mehr f&uuml;r Weihnachtsgeschenke aus; Guttenberg: Wirtschaftsinteressen milit&auml;risch sichern; Strompreiserh&ouml;hung; Geburtenr&uuml;ckgang nicht nur negativ; Missbrauch der Juden durch die Politik; Niebel in S&uuml;damerika; Public Relation als f&uuml;nfte Gewalt; Bedingungen f&uuml;r Journalisten werden h&auml;rter; Weiterer Job f&uuml;r Roland Koch. (MB\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nDieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Hier die &Uuml;bersicht, Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert: <\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Atomm&uuml;ll<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Der Gemeindefinanzreformkommission fehlt der Sachverstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Industrieums&auml;tze sinken deutlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Deutsche geben mehr f&uuml;r Weihnachtsgeschenke aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Guttenberg: Wirtschaftsinteressen milit&auml;risch sichern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Rhein-Energie erh&ouml;ht Strompreis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Geburtenr&uuml;ckgang nicht nur negativ<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Der Missbrauch der Juden durch die Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Negative Bilanz von Niebels S&uuml;damerika-Reise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Wie sich Public Relation als f&uuml;nfte Gewalt etabliert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Bedingungen f&uuml;r Journalisten werden h&auml;rter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Korrigenda<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Weiterer Job f&uuml;r Roland Koch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Lobbya**** der Woche Roland Koch<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=7312&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Atomm&uuml;ll<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Bundesregierung: In Gorleben lagern schon 1108 Tonnen hochradiaktiver Atomm&uuml;ll<\/strong><br>\nIm Zwischenlager Gorleben werden nach Auskunft der Bundesregierung verglaste hochradioaktive Abf&auml;lle aus der Wiederaufbereitung in Frankreich gelagert. &Auml;hnliche Abf&auml;lle aus der Wiederaufbereitung in Karlsruhe bef&auml;nden sich danach derzeit auf dem Bereitstellungsplatz und im Pufferlager der Karlsruher Verglasungseinrichtung, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (17\/3369) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen (17\/3148).<br>\nBestrahlte Brennelemente w&uuml;rden, soweit sie in Beh&auml;lter verpackt seien, an den Standorten der Kernkraftwerke oder in externen Zwischenlagern in Gorleben, Ahaus, Greifswald und J&uuml;lich trocken zwischengelagert, hei&szlig;t es in der Vorlage weiter. Ein weiteres Standortzwischenlager befinde sich in Obrigheim. Die dort lagernden Brennelemente sollten in ein Trockenlager am selben Standort &uuml;berf&uuml;hrt werden.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2010_11\/2010_361\/10.html\">Deutscher Bundestag<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/033\/1703369.pdf\">Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion B&uuml;ndnis90\/Die Gr&uuml;nen mit Tabellen &uuml;ber den Bestand an verglasten hochradioaktiven Abf&auml;llen aus der Wiederaufarbeitung und den Bestand bestrahlter Brennelemente in Zwischenlagern [PDF &ndash; 60 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Castor-Stress: Verheizt und ausgepowert<\/strong><br>\nNach dem kr&auml;ftezehrenden Einsatz beim Castor-Transport fordert die Polizeigewerkschaft, alle Bundesligaspiele am Wochenende abzusagen. Die Beamten selbst sind ausgelaugt und frustriert &ndash; und zeigen dennoch Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Demonstranten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/servlet\/OriginalContentServer?pagename=ksta\/ksArtikel\/Druckfassung&amp;aid=1289309618210\">K&ouml;lner Stadtanzeiger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Der Stress von Polizeibeamten bei solchen Eins&auml;tzen soll nicht heruntergespielt werden. Bleibt noch die Frage sowohl f&uuml;r solche Demonstrationen wie auch f&uuml;r Sportveranstaltungen: Warum m&uuml;ssen das Polizisten auf Kosten des Steuerzahlers machen? Warum wir die Sicherheit nicht auf Kosten der Verursacher bzw. Veranstalter gew&auml;hrleistet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Niedersachsens Innenminister zieht positive Castor-Bilanz<\/strong><br>\nNiedersachsens Innenminister Uwe Sch&uuml;nemann (CDU) hat ein insgesamt positives Fazit des Polizeieinsatzes beim diesj&auml;hrigen Castor-Transport gezogen. Bei den Protesten an der Strecke ins Zwischenlager Gorleben habe eine &ldquo;insgesamt friedliche Stimmung&rdquo; geherrscht, sagte Sch&uuml;nemann in L&uuml;chow bei der Abschluss-Pressekonferenz zu dem mehrt&auml;gigen Einsatz. Dieser habe die Polizei &ldquo;stark gefordert&rdquo;, sei aber erfolgreich gewesen.<br>\nBei den Protesten sowie Blockadeaktionen wurden nach Sch&uuml;nemanns Angaben acht Menschen fest- und rund 1300 weitere in Gewahrsam genommen. 172 Strafverfahren seien eingeleitet worden, sagte der Minister. Die Gesamtzahl der Demonstranten in der Region bezifferte er auf 20.000 bis 25.000. Von diesen h&auml;tten sich etwa 4000 bis 5000 als &ldquo;eventorientiert&rdquo; gezeigt und an St&ouml;raktionen beteiligen wollen. Darunter seien auch etwa 300 gewaltbereite Autonome aus dem linken Spektrum gewesen.<br>\nInsgesamt waren dem Innenminister zufolge rund 20.000 Polizisten im Einsatz. 78 seien bei Auseinandersetzungen mit Demonstranten leicht verletzt worden. &Uuml;ber die Zahl der verletzten Atomkraftgegner machte Sch&uuml;nemann keine Angaben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.google.com\/hostednews\/afp\/article\/ALeqM5iUMHrjX-wCBS5rpH6h09UVcvFFiQ?docId=CNG.fb9dee2eeb380800761660184f134857.181\">AFP<\/a>\n<p><em><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Dieser Hinweise nur als Vergleich zur <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/politik\/2010\/11\/09\/castor-transport-bilanz\/der-chaos-tage.html\">Hetze der Bild-Zeitung gegen die Demonstranten<\/a>.<\/em><\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Frankreichs Zwischenl&ouml;sung f&uuml;r strahlenden Abfall<\/strong><br>\nWohin mit dem Atomm&uuml;ll? Diese Frage ist auch in Frankreich nicht gekl&auml;rt. Nahe der deutschen Grenze wird nach einem Endlager geforscht. Gegenw&auml;rtig werden die radioaktiven Abf&auml;lle in La Hague wiederaufbereitet. Teile des Restm&uuml;lls kommen nach Sibirien oder flie&szlig;en verd&uuml;nnt ins Meer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/atommuellfrankreich104.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Markus Kurth (MdB):Der Gemeindefinanzreformkommission fehlt der Sachverstand!<\/strong><br>\nVorschl&auml;ge zur Ausgabenk&uuml;rzung versto&szlig;en gegen Menschenrechte und f&uuml;hren zu Mehrkosten.<br>\nKurz vor der parlamentarischen Sommerpause &uuml;berraschte die Arbeitsgruppe &bdquo;Standards&ldquo; der Gemeindefinanzkommission mit rund 225 Vorschl&auml;gen, in welchen Bereichen die Kommunen k&uuml;nftig finanziell entlastet werden k&ouml;nnten. Menschen mit Behinderungen und deren Verb&auml;nde, Wohlfahrtsverb&auml;nde, Leistungstr&auml;ger und Leistungserbringer sind seitdem in heller Aufruhr, werden unter den Vorschl&auml;gen doch unter anderem die Einschr&auml;nkung des Wunsch- und Wahlrechts, die st&auml;rkere Kostenheranziehung oder die Abschaffung der unentgeltlichen Bef&ouml;rderung von behinderten Menschen im &Ouml;PNV genannt. Die Emp&ouml;rung &uuml;ber solche Vorschl&auml;ge ist vollkommen nachvollziehbar.<br>\nNicht nur, dass die Umsetzung solcher Vorschl&auml;ge fundamentale Rechte von Menschen mit Behinderungen beschneiden w&uuml;rde. Und dies, obwohl die Rechte ja gerade eben erst durch das Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention eine St&auml;rkung erfahren haben. Die Vorschl&auml;ge der Gemeindefinanzkommission sind dar&uuml;ber hinaus fachlich auf einem v&ouml;llig unangemessenem Niveau, untergraben die Entwicklungen im Rahmen der Arbeits- und Sozialministerkonferenz zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe und f&uuml;hrten mittelfristig in vielen F&auml;llen sogar zu Mehrkosten bei der &ouml;ffentlichen Hand. Mit dem vorliegenden Papier m&ouml;chte ich die Hintergr&uuml;nde der aktuellen Vorschl&auml;ge im gesamtpolitischen Kontext erkl&auml;ren und exemplarisch aufzeigen, was die Umsetzung der Vorschl&auml;ge im Einzelnen bedeuten w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www2.markus-kurth.de\/uploads\/markus_kurth_der_gemeindefinanzkommission_fehlt_der_sachverstand.pdf\">Markus Kurth [PDF &ndash; 160 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Nachfrageeinbruch: Industrieums&auml;tze sinken deutlich<\/strong><br>\nDer Aufschwung in der deutschen Industrie verliert sp&uuml;rbar an Tempo: Die Industrieums&auml;tze sind im September deutlich gesunken &ndash; vor allem der Maschinenbau beklagt ein gro&szlig;es Minus. Gleichzeitig steigt die Zahl der Firmenpleiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,728039,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Siehe dazu den <a href=\"?p=6804\">Aufschwung-Jubel im Spiegel<\/a> vor kaum einem Monat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Konsumklima: Deutsche geben mehr f&uuml;r Weihnachtsgeschenke aus<\/strong><br>\nDie Deutschen wollen in diesem Jahr wieder mehr Geld f&uuml;r Weihnachtsgeschenke ausgeben: durchschnittlich 290 Euro. Das sind 1,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Das geht aus dem am Dienstag in D&uuml;sseldorf ver&ouml;ffentlichten &bdquo;Christmas Survey 2010&ldquo; der Unternehmensberatung Deloitte hervor. Bei der Auswahl der Geschenke zeigen sich die Bundesb&uuml;rger allerdings pragmatisch. Ganz oben in der Hitparade der geplanten Pr&auml;sente liegt laut Deloitte erstmals der Geschenkgutschein. Auf den Pl&auml;tzen zwei und drei folgen B&uuml;cher und Kosmetika. Die Zahl der entt&auml;uschten Gesichter unter dem Weihnachtsbaum d&uuml;rfte sich in Grenzen halten &ndash; Denn ganz &auml;hnlich liest sich der Wunschzettel der meisten Deutschen: B&uuml;cher, Bargeld und Geschenkgutscheine belegen hier die vorderen Pl&auml;tze. Kosmetik rangiert immerhin auf Platz sechs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/deutsche-geben-mehr-fuer-weihnachtsgeschenke-aus\/-\/1472780\/4817994\/-\/view\/printVersion\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> W&auml;re doch gelacht, wenn sich nicht auch das Weihnachtsfest f&uuml;r das Hochjubeln des privaten Verbrauchs einspannen lie&szlig;e. Peinlich wird diese Angelegenheit jedoch, wenn man bedenkt, dass die Verbraucherpreise aktuell im Vergleich zum Vorjahr um ebenfalls 1,3% steigen. Inflationsbereinigt betragen die Mehrausgaben f&uuml;r Weihnachtsgeschenke laut dem wie auch immer zustande gekommenen &bdquo;Christmas Survey 2010&ldquo; somit null Euro.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Guttenberg: Wirtschaftsinteressen milit&auml;risch sichern<\/strong><br>\nDie wirtschaftlichen Interessen Deutschlands m&uuml;ssten notfalls auch milit&auml;risch gesichert werden: Diese These hatte schon Ex-Pr&auml;sident Horst K&ouml;hler Kritik eingebrockt. Jetzt &auml;u&szlig;ert sich Verteidigungsminister zu Guttenberg &auml;hnlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/ZDFheute\/inhalt\/23\/0,3672,8127959,00.html\">Heute<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Mit oben zitierter &Auml;u&szlig;erung redet Guttenberg verklausuliert dem v&ouml;lkerrechtswidrigen Recht bzw. Unrecht des St&auml;rkeren das Wort. Macht diese imperialistisch gepr&auml;gte Geisteshaltung Schule, dann stehen uns mit hoher Wahrscheinlichkeit &auml;u&szlig;erst konfliktreiche und kriegerische Auseinandersetzungen um die Rohstoffe bevor. Oskar Lafontaine im November 2009 in seiner <a href=\"https:\/\/groups.google.com\/group\/de.talk.tagesgeschehen\/msg\/4a4b991007010eb5?hl=de&amp;\">Antwort auf die Regierungserkl&auml;rung von Bundeskanzlerin Merkel<\/a>:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;Die entscheidende Voraussetzung ist, dass die deutsche Au&szlig;enpolitik im Sinne Kants &ndash; ich nenne ihn einmal bewusst &ndash; wieder zum V&ouml;lkerrecht zur&uuml;ckkehrt, weil das V&ouml;lkerrecht die Grundlage von Freiheit und Sicherheit f&uuml;r alle V&ouml;lker dieser Erde ist. In Ihrer Regierungserkl&auml;rung gab es eine ganz verr&auml;terische Formulierung: Ziemlich am Anfang steht, die Frage der Zukunft sei, wer sich den Zugriff &ndash; ich betone das Wort &bdquo;Zugriff&ldquo; &ndash; auf Rohstoffe und Energiequellen sichere. Es geht nicht um den &bdquo;Zugriff&ldquo; auf Rohstoffe und Energiequellen, es geht um die friedliche Nutzung. Angesichts der Kriege der letzten Jahre sagen wir: Wir halten es f&uuml;r v&ouml;llig falsch, wenn sich die Bundesrepublik Deutschland in imperiale Kriege zur Sicherung von Rohstoffquellen einspannen l&auml;sst. Das war der Fehler der Au&szlig;enpolitik der letzten Jahre.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Rhein-Energie erh&ouml;ht Strompreis<\/strong><br>\nDie Rhein-Energie und andere Energieunternehmen in der Region verlangen ab dem 1. Januar mehr Geld. F&uuml;r einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3000 Kilowattstunden werden dann 6,30 Euro mehr im Monat f&uuml;r Strom f&auml;llig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/servlet\/OriginalContentServer?pagename=ksta\/ksArtikel\/Druckfassung&amp;aid=1288741300613\">K&ouml;lner Stadtanzeiger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Da entsteht der Eindruck, Strompreiserh&ouml;hungen st&uuml;nden in direktem Zusammenhang mit &Ouml;ko-Strom. Die Information, welcher Anteil am Strompreis f&uuml;r die Erzeugung herk&ouml;mmlicher Energie, Entsorgung und Profite entsteht, unterbleibt genau so wie die Kosten f&uuml;r Umweltzerst&ouml;rung und &Auml;hnliches.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Geburtenr&uuml;ckgang nicht nur negativ: Positive Auswirkungen der Bev&ouml;lkerungsentwickling auf den Wohlstand m&ouml;glich<\/strong><br>\nDie Bev&ouml;lkerung Deutschlands und der Industriel&auml;nder altert &ndash; und der resultierende demographische Wandel ver&auml;ndert auch das Arbeitsleben. Dass die Auswirkungen dieser Entwicklung durchaus positiv f&uuml;r Wohlstand und Gesellschaft sein k&ouml;nnen, zeigt jetzt eine neue Studie &ouml;sterreichischer Forscher. Voraussetzung daf&uuml;r sei allerdings ein steigender Bildungsgrad.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.scinexx.de\/wissen-aktuell-12536-2010-11-09.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+scinexx+%28scinexx+|+Das+Wissensmagazin%29\">Scinexx<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Da m&uuml;ssen erst &ouml;sterreichische Wissenschaftler forschen. Von deutschen Auftragsprofessoren d&uuml;rfte so etwas nicht zu erwarten sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Missbrauch der Juden durch die Politik<\/strong><br>\nHeuchelei beim Gedenken an die Pogromnacht: Muslime werden im Namen christlich-j&uuml;discher Tradition ausgegrenzt. Doch was Politiker gerne beschw&ouml;ren, gibt es so nicht.<br>\nSo innig wie heute war die Beziehung zwischen Christen und Juden in Deutschland noch nie. Die neue Innigkeit ist nicht von Theologen und Pastoralklerikern ausgerufen worden, sondern von Politikern. Im Jahr 72 nach der Reichspogromnacht haben sie etwas entdeckt, was es nicht gibt: eine christlich-j&uuml;dische Tradition, eine gemeinsame Kultur. In K&uuml;rze soll diese auf dem CDU-Parteitag halbamtlich dekretiert werden. Das ist ein bemerkenswerter Vorgang, weil die nun beschworene Gemeinsamkeit &uuml;ber Jahrhunderte hin die Gemeinsamkeit von T&auml;tern und Opfern&nbsp;war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/gedenktag-november-der-missbrauch-der-juden-durch-die-politik-1.1021220\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Negative Bilanz von Niebels S&uuml;damerika-Reise<\/strong><br>\nKritik an politischem Engagement des Entwicklungsministers. Parteinahe Stiftungen setzen Regierungspolitik zunehmend um.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/amerika21.de\/nachrichten\/2010\/11\/16682\/bilanz-reise-niebel\">Amerika21<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Analogk&auml;se schmeckt besser! Wie sich Public Relation als f&uuml;nfte Gewalt etabliert<\/strong><br>\nEine m&auml;chtige Branche f&uuml;hrt im professionellen Auftrag Millionen von Menschen ungestraft hinters Licht. T&auml;uschen, tricksen, tarnen, das ist das Handwerkszeug der PR-Profis in konventionellen Print- und Funkmedien und neuerdings auf Blogs und in Internetforen. Meinungshoheit &uuml;ber ein aktuelles politisches oder wirtschaftliches Vermarktungsthema: Daf&uuml;r k&auml;mpft die f&uuml;nfte Gewalt. Bei der Bahnprivatisierung ging es mit gef&auml;lschten positiven B&uuml;rgermeinungen nur um viel Geld, in der Politik geht es um die Basis von Demokratie, um Transparenz. Unauff&auml;lligkeit ist ein wesentliches Prinzip der PR-Branche! Peter Voss beispielsweise, ehemaliger ZDF-Journalist und sp&auml;terer Intendant des S&uuml;dwestrundfunks, hat, &ouml;ffentlich kaum bemerkt, die Seiten gewechselt. Seit 2009 ist er Pr&auml;sident der privaten Quadriga-Hochschule Berlin, die sich darauf spezialisiert hat, Techniken zu vermitteln, PR umfassend in Wirtschaft, Politik und Medien zu platzieren.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/programmtipp\/dasfeature\/1267550\/\">Deutschlandradio (Einleitungstext)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2010\/11\/09\/dlf_20101109_1914_7e450b5f.mp3\">Deutschlandradio (Audio-Podcast , mp3, ca. 20 MB, ca. 44 Minuten)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Umfrage: Bedingungen f&uuml;r Journalisten werden h&auml;rter<\/strong><br>\nJournalisten f&uuml;hlen sich immer mehr &ouml;konomisch unter Druck gesetzt. Das f&uuml;hrt nicht nur zu &Uuml;berlastungen, sondern wirkt sich laut 28,6 Prozent der Befragten auch direkt auf die Qualit&auml;t ihrer Arbeit aus&hellip;<br>\nMehr als 60 Prozent der Befragten arbeiten in ihrem Beruf unter teils erheblichem &ouml;konomischen Druck. In mehr als acht von zehn F&auml;llen hat sich dieser in den letzten Jahren versch&auml;rft (84,3 Prozent). Am meisten davon betroffen ist der Online-Journalismus. In diesem Bereich st&uuml;nden sie &bdquo;sehr&ldquo; und &bdquo;eher stark&ldquo; unter wirtschaftlichem Druck, sagen 69,1 Prozent der Befragten. Zwischen angestellten Journalisten (61,1%) und freien Mitarbeitern (58,8%) zeigen sich kaum noch Unterschiede. In Deutschland f&uuml;hlen sich fast zwei Drittel der im Journalismus T&auml;tigen unter Druck gesetzt (64,1 Prozent).<br>\nF&uuml;r den wirtschaftlichen Druck in den Erhebungsl&auml;ndern verantwortlich sind vor allem Anzeigenkunden (41,6 Prozent). Aber auch von interner Stelle werde Druck ausge&uuml;bt, vor allem von Herausgeber- (33,1 Prozent), Chefredakteurs- (30,6 Prozent) bzw. Eigent&uuml;merseite (26,7 Prozent). Knapp zwei Drittel aller betroffenen Journalisten klagen in diesem Zusammenhang &uuml;ber hohen Zeitdruck und Einbu&szlig;en bei der Recherchezeit (63,9 Prozent) sowie insgesamt hohe Arbeitslast (62,3 Prozent).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/kultur\/medien\/umfrage-bedingungen-fuer-journalisten-werden-haerter_aid_570266.html\">Focus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Korrigenda:<\/strong> Gestern hatte ich in einer <a href=\"?p=7305#h12\">Anmerkung zur Erh&ouml;hung der Studiengeb&uuml;hren in Gro&szlig;britannien<\/a> geschrieben, dass die Studiengeb&uuml;hren in Z&uuml;rich schon viermal erh&ouml;ht wurden. Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass sich die Studiengeb&uuml;hren zwar im Verlauf der Jahre erh&ouml;ht h&auml;tten, dass sie aber pro Semester bei 690 Schweizer Franken gegen&uuml;ber den Geb&uuml;hren in GB noch relativ moderat seien.<br>\nAnfang dieses Jahres sei eine Anhebung der Semestergeb&uuml;hren auf 1.200 Franken <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/zuerich\/studiengebuehren_1.4431497.html\">mit knapper Mehrheit abgelehnt worden<\/a>.<br>\nMir ist wichtig, dies richtig zu stellen. (Wolfgang Lieb)<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Weiterer Job f&uuml;r Roland Koch<\/strong><br>\nNeben seinem Amt als Chef des Baukonzerns Bilfinger Berger soll Hessens Ex-Ministerpr&auml;sident k&uuml;nftig auch den Aufsichtsrat der Schweizer Gro&szlig;bank UBS in Deutschland leiten. Koch habe sich in seiner Zeit als Ministerpr&auml;sident f&uuml;r den Finanzplatz Frankfurt eingesetzt, hie&szlig; es unter anderem zur Begr&uuml;ndung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/_b=2689498,_p=6,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.W.:<\/strong> Bin neugierig ob die CDU-Mitglieder bzw. Anh&auml;nger &uuml;ber Koch genauso herfallen, wie SPD-Mitglieder &uuml;ber Gerhard Schr&ouml;der.<\/em><\/p>\n<p><em>Passend dazu:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Lobbya**** der Woche Roland Koch<\/strong><br>\nHessens Ex-Ministerpr&auml;sident Roland Koch hat seine guten Kontakte zur Wirtschaft genutzt und darf sich jetzt neuen Herausforderungen stellen. Tobias Lickes &uuml;ber das neue Leben des Roland K.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/extra_3\/videos\/extra2649.html\">NDR EXTRA3<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Wir beteiligen uns nat&uuml;rlich nicht an Beleidigungen aller Art, betrachten diesen Beitrag aber einfach als Satire und freie Meinungs&auml;u&szlig;erung.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Atomm&uuml;ll; Gemeindefinanzreformkommission; Industrieums&auml;tze sinken deutlich; Deutsche geben mehr f&uuml;r Weihnachtsgeschenke aus; Guttenberg: Wirtschaftsinteressen milit&auml;risch sichern; Strompreiserh&ouml;hung; Geburtenr&uuml;ckgang nicht nur negativ; Missbrauch der Juden durch die Politik; Niebel in S&uuml;damerika; Public Relation als f&uuml;nfte Gewalt; Bedingungen f&uuml;r Journalisten werden h&auml;rter; Weiterer Job f&uuml;r Roland Koch. 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