{"id":73136,"date":"2021-06-08T08:44:06","date_gmt":"2021-06-08T06:44:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73136"},"modified":"2021-06-08T08:44:06","modified_gmt":"2021-06-08T06:44:06","slug":"hinweise-des-tages-3875","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73136","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73136#h01\">Lega Ost?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73136#h02\">Die Corona-Krise hat Renten-Anspr&uuml;che von &auml;lteren Besch&auml;ftigten bislang nur wenig gesch&auml;digt &ndash; Risiko Langzeitarbeitslosigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73136#h03\">135.000 Kurzarbeiter mussten Eink&uuml;nfte mit Hartz IV aufstocken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73136#h04\">Die Story im Ersten: Der Milliardenraub<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73136#h05\">So zahnlos sind die EU-Regeln gegen Steuertricks der Konzerne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73136#h06\">Impfungen durch Betriebs&auml;rzte: D&uuml;rfen Arbeitgeber eine Impfpflicht anordnen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73136#h07\">Herzmuskelentz&uuml;ndung nach Corona-Impfung: Untersuchung zeigt erh&ouml;htes Risiko f&uuml;r junge M&auml;nner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73136#h08\">Wohnungslosenhilfe emp&ouml;rt: Spahn verteidigt sich und Maskenplan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73136#h09\">Zu viel Covid-Hygiene kann sch&auml;dlich sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73136#h10\">Rechte von Kindern &ndash; Verankerung im Grundgesetz gescheitert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73136#h11\">Das Gravitationszentrum der Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73136#h12\">UN-Sonderberichterstatter Melzer &uuml;ber Fall Assange: Einer der gr&ouml;&szlig;ten Justizskandale der Geschichte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73136#h13\">Knochenfunde auf dem FU-Gel&auml;nde: Alle Spuren weisen nach Auschwitz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73136#h14\">&ldquo;Klausuren-Aff&auml;re&rdquo;: Staatskanzlei erkl&auml;rt L&uuml;cke in Laschets Lebenslauf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73136#h15\">Im Kriegsjournalismus<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Lega Ost?<\/strong><br>\nDie Wahl in Sachsen-Anhalt hat gezeigt, dass sich die Rechte im Osten halten kann. Die politische Linke verliert dagegen krachend. Sie verkennt systematisch das Mobilisierungspotenzial im Osten. [&hellip;]<br>\nBesonders vorm Erstarken der AfD stehen die Parteien &ndash; und nicht zuletzt die LINKE &ndash; wie das Kaninchen vor der Schlange. Seit Jahren verfolgt man den Trend einer sich radikalisierenden Rechten im Osten &ndash; doch der reflexhafte Antifaschismus ist bislang hohl geblieben: Es wurde keine Alternative zur Alternative ausgebildet, sondern sich insbesondere zum Ende des Wahlkampfs nur noch am &raquo;Gegen rechts&laquo;-Sein abgearbeitet. Nach der Wahl sind sich einige Sozialdemokraten und Linke nicht zu schade, der CDU nicht nur zu gratulieren, sondern sie auch als demokratisches Bollwerk gegen die AfD zu bezeichnen. Karl Lauterbach etwa machte aus dem Sieg Rainer Haseloffs kurzerhand einen &raquo;Sieg f&uuml;r uns alle&laquo;. Indem man die Politik auf einen Kampf zwischen Demokraten und Antidemokraten verengt, befeuert man allerdings nur das Au&szlig;enseiter-Narrativ, das der AfD von Beginn an in die H&auml;nde gespielt hat. In Sachen &raquo;Bollwerk gegen rechts&laquo; an einen der rechtesten Landesverb&auml;nde der CDU zu appellieren, ist au&szlig;erdem machtpolitisch naiv.<br>\nAuch Teile der LINKEN stimmten ein in den Lobgesang auf &raquo;die Demokraten&laquo;, wenn auch zur&uuml;ckhaltender. Die Spitzenkandidatin Eva von Angern begl&uuml;ckw&uuml;nschte Haseloff nach der Wahl und freute sich &uuml;ber das vergleichsweise schlechte Ergebnis f&uuml;r die AfD. Der von Umfrageinstituten gepushte Zweikampf habe den kleineren Parteien geschadet. Man w&auml;hnt sich auf der Seite der Guten gegen die B&ouml;sen, au&szlig;erdem beruhigt man sich mit dem Glauben aufgrund einer Dynamik verloren zu haben, auf die man keinen Einfluss hatte. Die bittere Wahrheit aber ist, dass man in der Bev&ouml;lkerung schlichtweg nicht die Erwartung wecken konnte, sozialpolitisch und wirtschaftlich etwas f&uuml;r den Osten bewegen zu k&ouml;nnen. SPD und LINKEN fehlten das glaubw&uuml;rdige Spitzenpersonal und das Vertrauen der Bev&ouml;lkerung, tats&auml;chlich f&uuml;r soziale Gerechtigkeit einzustehen, obwohl soziale Sicherheit sogar ganz oben auf der Liste der Themen stand, die die Menschen bewegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/wahlen-sachsen-anhalt-lega-ost-flugel-afd-hocke-osten\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Corona-Krise hat Renten-Anspr&uuml;che von &auml;lteren Besch&auml;ftigten bislang nur wenig gesch&auml;digt &ndash; Risiko Langzeitarbeitslosigkeit<\/strong><br>\nDer tiefe Wirtschaftseinbruch durch die Corona-Krise hat bislang nur relativ geringe Auswirkungen auf die Rentenanspr&uuml;che &auml;lterer Besch&auml;ftigter. Auch im Falle von Kurzarbeit oder bei k&uuml;rzerer Arbeitslosigkeit sind f&uuml;r sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigte jenseits der 50 die Einbu&szlig;en bei der zu erwartenden gesetzlichen Rente zun&auml;chst moderat, weil ein gro&szlig;er Teil der Beitr&auml;ge von der Arbeitsagentur &uuml;bernommen wird. Das zeigt eine von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rderte neue Studie am Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Dagegen ger&auml;t die Altersversorgung von Selbstst&auml;ndigen oder Langzeitarbeitslosen, die in Hartz IV rutschen, durch Wirtschaftskrisen wie die Corona-Pandemie schnell in Gefahr. Sollte die Krise l&auml;ngerfristig auf den Arbeitsmarkt durchschlagen, w&auml;ren die Konsequenzen f&uuml;r die Rentenanspr&uuml;che also deutlich gravierender.<br>\nUm fast f&uuml;nf Prozent ist das Bruttoinlandsprodukt 2020 zur&uuml;ckgegangen. Trotz weitgehend erfolgreicher Stabilisierungspolitik f&uuml;r den Arbeitsmarkt haben Hunderttausende Menschen ihre Jobs verloren, Millionen mussten sich zumindest zeitweise mit Kurzarbeit und reduziertem Entgelt begn&uuml;gen. Das hat Auswirkungen auf die Rentenanspr&uuml;che. Dr. Johannes Geyer vom DIW Berlin analysiert, wie stark die k&uuml;nftigen Renten unter der aktuellen Krise leiden werden. Dabei hat der Forscher den Blick auf die &auml;lteren Erwerbst&auml;tigen gerichtet, denen weniger Zeit bleibt als J&uuml;ngeren, m&ouml;gliche R&uuml;ckschl&auml;ge auszugleichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-33389.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<p><strong>dazu: Regierungsbeirat schl&auml;gt Rente mit 68 vor<\/strong><br>\nBerater der Bundesregierung haben einen sp&auml;teren Eintritt in die Rente vorgeschlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/demografie-regierungsbeirat-schlaegt-rente-mit-68-vor.1939.de.html?drn:news_id=1267300\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Wie gehabt! Au&szlig;er l&auml;ngerer Lebensarbeitszeit f&auml;llt den Experten zur Rentenfinanzierung nichts ein. Vor vier Jahren war vor dem Bundestagswahlkampf die B&uuml;rgerversicherung ein gro&szlig;es Thema, insbesondere von Herrn Prof. Lauterbach, SPD. Hat man dazu im anstehenden Bundestagswahlkampf etwas geh&ouml;rt? Nein, es ist ein Thema, das die SPD nicht ernsthaft weiterverfolgt hat, denn sonst w&auml;re es ja wohl im GroKo IV- Vertrag gelandet! Hallo, SPD, wo ist Eure soziale Kompetenz geblieben?!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>135.000 Kurzarbeiter mussten Eink&uuml;nfte mit Hartz IV aufstocken<\/strong><br>\nBundesagentur f&uuml;r Arbeit berechnet &ldquo;Corona-Effekt&rdquo; &ndash; Linksfraktion fordert Aufstockung des Kurzarbeitergeldes auf 90 Prozent vom letzten Nettoentgelt<br>\nIn der Pandemie hat es trotz der massenhaften Zahlung von Kurzarbeitergeld einen deutlichen Corona-Effekt in der Grundsicherung gegeben: 135.000 Kurzarbeiter haben ihre Eink&uuml;nfte mit Hartz-IV-Leistungen aufgestockt, das geht aus einer Berechnung der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit hervor, die der &ldquo;Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung&rdquo; (NOZ) vorliegt. Die Zahlen beziehen sich laut NOZ auf die Monate April 2020 bis April 2021.<br>\nBei den 135.000 Leistungsbeziehern in Kurzarbeit reichten der BA zufolge die Eink&uuml;nfte nicht mehr aus, sodass sie Unterst&uuml;tzung durch das Jobcenter ben&ouml;tigten. &ldquo;Insbesondere in den Monaten April und Mai 2020 kam es zu einem sprunghaften Anstieg bei der Zahl der betroffenen Personen&rdquo;, berichtete die Bundesagentur auf Anfrage der Linken-Abgeordneten Sabine Zimmermann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/58964\/4935234\">Presseportal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Story im Ersten: Der Milliardenraub<\/strong><br>\nAls die K&ouml;lner Staatsanw&auml;ltin Anne Brorhilker den ersten Fall auf den Schreibtisch bekommt, ahnt sie nicht, dass es sich um den gr&ouml;&szlig;ten Steuerraub der deutschen Geschichte handelt: CumEx.<br>\nNiemand rechnet zu diesem Zeitpunkt damit, dass sie mit ihrem Team in den folgenden acht Jahren zigtausende Akten durcharbeiten, weltweit Razzien durchf&uuml;hren und gegen mehr als 1.000 Beschuldigte ermitteln wird. Darunter m&auml;chtige Manager, Verantwortliche in Gro&szlig;banken und Anw&auml;lte renommierter Kanzleien. &hellip;<br>\nDie Fahnderin und ihr Team schaffen es schlie&szlig;lich, T&auml;ter zu dr&auml;ngen, reinen Tisch zu machen. Hunderte Stunden verh&ouml;ren sie die Kronzeugen. Ans Tageslicht kommt eine Branche, die jahrelang Einfluss nehmen konnte &ndash; auf Parlamente, die Justiz, auf Universit&auml;ten, die &ouml;ffentliche Meinung. Und: auf den Gesetzgeber. So konnte der Steuerraub unbehelligt weitergehen. Strafverfolger kannten so etwas bislang nur aus der organisierten Kriminalit&auml;t. Doch wie konnte sich der Staat derma&szlig;en t&auml;uschen lassen?<br>\nBrorhilker st&ouml;&szlig;t auch auf eine unheilvolle N&auml;he der Finanzverwaltung und der milliardenschweren Industrie. W&auml;hrend ihre Ermittlungen bislang vor allem die CumEx-Akteure im Visier hatten, stellt sich jetzt die Frage, ob tats&auml;chlich alle beteiligten Beh&ouml;rden ebenso an der Aufkl&auml;rung interessiert sind, wie sie selbst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.daserste.de\/information\/reportage-dokumentation\/dokus\/sendung\/der-milliardenraub-100.html\">ARD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eigentlich sollte man sich so etwas nicht ansehen, da schlecht f&uuml;r den Blutdruck. Auch da klar ist, dass ohne politische R&uuml;ckendeckung die Cum-Ex-Betr&uuml;gereien nicht m&ouml;glich gewesen w&auml;ren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>So zahnlos sind die EU-Regeln gegen Steuertricks der Konzerne<\/strong><br>\nLetzte Woche einigte sich die EU auf neue Regeln, nach denen multinationale Konzerne ihre Profite und Steuerzahlungen offenlegen sollen. Steuertricks sollen so nachvollziehbar werden und der politische Druck f&uuml;r Ver&auml;nderungen steigen. Doch leider sind die Pl&auml;ne zahnlos &ndash; die Steuertricks drohen im Dunkeln zu bleiben. Lisa Mittendrein und David Walch beantworten die wichtigsten Fragen zu den neuen EU-Pl&auml;nen.<br>\nWas hat die EU letzte Woche genau beschlossen?<br>\nDie Regierungen, die Kommission und das Europ&auml;ische Parlament verhandelten seit M&auml;rz 2021 &uuml;ber sogenannte &bdquo;l&auml;nderweise Berichte&ldquo; f&uuml;r Konzerne. Das ist an sich eine gute Sache. Gro&szlig;e Konzerne sollen offenlegen, in welchen L&auml;ndern sie wieviel Gewinn machen und wieviel Gewinnsteuern bezahlen. NGOs wie Attac aber auch das EU-Parlament fordern das seit Jahren, doch einige EU-Regierungen wie etwa die &ouml;sterreichische blockierten das bis vor kurzem. Doch die gute Idee reicht nicht &ndash; die Details der neuen EU-Einigung sind leider sehr schwach.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mosaik-blog.at\/konzernsteuern-eu-steuertricks\/\">mosaik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Impfungen durch Betriebs&auml;rzte: D&uuml;rfen Arbeitgeber eine Impfpflicht anordnen?<\/strong><br>\nUnklar ist nach Ansicht der BDA, ob der Arbeitgeber Impfungen verpflichtend anordnen kann. &bdquo;Diese Frage ist bislang nicht abschlie&szlig;end gekl&auml;rt&ldquo;, hei&szlig;t es im Leitfaden. Es sei &bdquo;nach einer Interessenabw&auml;gung im konkreten Fall zu beurteilen&ldquo;, ob die Anordnung durch den Betriebsarzt in Einzelf&auml;llen zul&auml;ssig sei. Eine solche Impfpflicht w&uuml;rde zwar dem &bdquo;betrieblichen Gesundheitsschutz und einem st&ouml;rungsfreien Arbeitsablauf&ldquo; dienen, greife &bdquo;allerdings in die k&ouml;rperliche Unversehrtheit der Besch&auml;ftigten ein&ldquo; sei deshalb &bdquo;mit den Pers&ouml;nlichkeitsrechten der Arbeitnehmer abzuw&auml;gen&ldquo;.<br>\nUm die Impfbereitschaft zu erh&ouml;hen, empfiehlt die BDA, dass die Arbeitgeber &uuml;ber die Wirkung der Impfung aufzukl&auml;ren sowie ein Appell an die Besch&auml;ftigten zu richten. Sinnvoll sei wom&ouml;glich auch, die Zeit f&uuml;r die Impfung als Arbeitszeit zu deklarieren &ndash; das sei sie zwar eigentlich nicht, wenn die Impfung durch Betriebs&auml;rzte &bdquo;lediglich erm&ouml;glicht&ldquo; werde und der Arbeitnehmer frei entscheiden k&ouml;nne, ob er das Angebot annimmt. Aber die Impfzeit zur Arbeitszeit zu machen, k&ouml;nne durchaus &bdquo;ein Anreiz&ldquo; sein.<br>\nDiskutiert wird auch eine Erh&ouml;hung der Impfbereitschaft durch Pr&auml;mien. Sie d&uuml;rfe vom Arbeitgeber in Aussicht gestellt werden, wenn Besch&auml;ftige &bdquo;ein von ihm unterbreitetes Impfangebot wahrnehmen und dadurch einen Beitrag zum betrieblichen Gesundheitsschutz leisten&ldquo;. Gutscheine oder Geldpr&auml;mien k&ouml;nne eine M&ouml;glichkeit sein, darin liege &bdquo;kein Versto&szlig; gegen das Ma&szlig;regelungsverbot&ldquo; vor, hei&szlig;t es im BDA-Leitfaden. Voraussetzung sei aber, &bdquo;dass die H&ouml;he der Pr&auml;mie nicht geeignet ist, auf den Arbeitnehmer so gro&szlig;en Druck auszu&uuml;ben, dass es sich f&uuml;r ihn wie ein Impfzwang darstellt&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/impfreihenfolge-impfungen-durch-betriebsaerzte-duerfen-arbeitgeber-eine-impfpflicht-anordnen\/27259856.html\">WiWo<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ja, ja, da gibt es dann bestimmt auch Angebote, die man nicht ablehnen kann, wenn einem der Arbeitsplatz lieb und teuer ist. Zudem d&uuml;rfte allein der soziale Druck erheblich sein, wenn etwa die Mehrheit der Kollegen geimpft ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Herzmuskelentz&uuml;ndung nach Corona-Impfung: Untersuchung zeigt erh&ouml;htes Risiko f&uuml;r junge M&auml;nner<\/strong><br>\nBis zu einer von 3000 jungen M&auml;nnern k&ouml;nnte nach der Impfung mit Biontech\/Pfizer an einer Herzmuskelentz&uuml;ndung erkranken.<br>\nDas hat eine Untersuchung des israelischen Gesundheitsministeriums ergeben.<br>\nAuch in Deutschland wurden bereits Verdachtsf&auml;lle gemeldet. [&hellip;]<br>\nDer Kardiologe Thomas Meinertz, der Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung ist, sagte der Deutschen Presseagentur (DPA) gegen&uuml;ber, die Berichte &uuml;ber die Herzmuskelentz&uuml;ndungen bei j&uuml;ngeren Geimpften st&uuml;tzten die derzeitige Haltung der St&auml;ndigen Impfkommission (Stiko). Diese wird wohl keine generelle Impfempfehlung f&uuml;r alle Kinder und Jugendlichen aussprechen, sondern nur eine Empfehlung f&uuml;r Kinder und Jugendliche mit Vorerkrankungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/gesundheit\/herzmuskelentzuendung-nach-corona-impfung-untersuchung-zeigt-erhoehtes-risiko-fuer-junge-maenner-BTECP7PPBBFMPC6DPDNY5H6O6M.html\">RND<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wohnungslosenhilfe emp&ouml;rt: Spahn verteidigt sich und Maskenplan<\/strong><br>\nIn der Aff&auml;re um den angeblichen Plan, minderwertige Masken an vulnerable Gesellschaftsgruppen zu verteilen, hagelt immer mehr Kritik auf Bundesgesundheitsminister Spahn ein. Der verteidigt sich und bekommt nun von einer Interessensvertreterin von Obdachlosen die Leviten gelesen.<br>\nBundesgesundheitsminister Jens Spahn hat den Vorwurf zur&uuml;ckgewiesen, er habe Obdachlosen und Hartz-IV-Empf&auml;ngern minderwertige Corona-Schutzmasken anbieten wollen, und gleichzeitig die SPD kritisiert. &ldquo;F&uuml;r uns im Bundesministerium f&uuml;r Gesundheit hatte und hat die Sicherheit von Schutzmasken absolute Priorit&auml;t&rdquo;, sagte Spahn laut einer Mitteilung. Zuvor hatte der SPD-Ko-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans CDU-Chef Armin Laschet in der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung indirekt aufgefordert, Spahn wegen der neuen Vorw&uuml;rfe von seinem Posten zu entbinden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Spahn-verteidigt-sich-und-Maskenplan-article22600115.html\">n-tv<\/a>\n<p><strong>dazu: Krankenhaushygieniker: Spahns schnell gepr&uuml;fte Masken &ldquo;schnellstm&ouml;glich entsorgen<\/strong><br>\nDGKH-Vorstand Walger sieht gravierende M&auml;ngel bei Import-Masken &ndash; &ldquo;Gigantischer Fehleinkauf&rdquo; &ndash; Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken f&uuml;r alle in der &Ouml;ffentlichkeit war &ldquo;Fehlentscheidung&rdquo;<br>\nF&uuml;hrende Krankenhaushygieniker haben die sofortige Vernichtung der von Gesundheitsminister Jens Spahn bestellten umstrittenen Import-Masken gefordert. &ldquo;Die schnell gepr&uuml;ften FFP2-Masken sollten schnellstm&ouml;glich entsorgt werden. Sie geh&ouml;ren auch nicht in die Notfallreserve des Bundes&rdquo;, sagte Peter Walger, Vorstandssprecher der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Krankenhaushygiene (DGKH), im Gespr&auml;ch mit der &ldquo;Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung&rdquo; (NOZ). &ldquo;Zu den Importmasken liegt uns eine F&uuml;lle von Hinweisen auf Fake Ware vor, die die Qualit&auml;tsanforderungen im medizinischen Bereich nicht ansatzweise erf&uuml;llt, aber trotzdem zum Einsatz kommt.&rdquo;<br>\nDer Hygienespezialist reagierte auf den Streit zwischen Gesundheits- und Arbeitsministerium &uuml;ber die Verwendung von angeblich Hunderten Millionen minderwertigen Corona-Schutzmasken aus China. &ldquo;FFP2-Masken geh&ouml;ren nicht in die H&auml;nde von Laien, egal ob von Obdachlosen, Hartz-IV-Empf&auml;ngern oder Vorstandsvorsitzenden&rdquo;, sagte Walger dazu. Die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken f&uuml;r alle in der &Ouml;ffentlichkeit sei daher &ldquo;eine Fehlentscheidung&rdquo; gewesen, die sich nicht wiederholen d&uuml;rfe. &ldquo;Die DGKH appelliert dringend an Bund und L&auml;nder, auf ihrem n&auml;chsten Gipfel am Donnerstag die Fehler zu korrigieren und zur Pflicht zum Tragen einer einfachen medizinischen Maske (OP-Maske) zur&uuml;ckzukehren&rdquo;, verlangte der Vorstandssprecher. &ldquo;Selbst viele Alltagsmasken sch&uuml;tzen Laien besser vor Corona als schlecht sitzende FFP-Masken.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/58964\/4935236\">Presseportal<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Frankreich: R&uuml;ckruf von potenziell gef&auml;hrlichen FFP2-Masken<\/strong><br>\nDas Ministerium f&uuml;r &Ouml;ffentliche Gesundheit hat Millionen FFP2-Masken zur&uuml;ckgerufen, die an Pflegekr&auml;fte verteilt worden waren.<br>\nWie franz&ouml;sische Medien Ende Mai berichteten, musste das Ministerium f&uuml;r &Ouml;ffentliche Gesundheit in Frankreich rund 17 Millionen potenziell gef&auml;hrliche FFP2-Masken zur&uuml;ckrufen, die zuvor an Pflegefachkr&auml;fte verteilt worden waren. Als Ursache f&uuml;r den R&uuml;ckruf gaben die franz&ouml;sischen Beh&ouml;rden eine darin enthaltene Modifikation von Kohlenstoff &ndash; sogenanntes Graphen &ndash; an, das als potenziell giftig gilt. Der Inhaltsstoff sei zwar auf dem Beipackzettel der Masken aufgef&uuml;hrt gewesen, die Gesundheitsbeh&ouml;rden h&auml;tten den Vermerk aber nicht gesehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/frankreich-rueckruf-von-potenziell-gefaehrlichen-ffp2-masken\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zu viel Covid-Hygiene kann sch&auml;dlich sein<\/strong><br>\nt&auml;ndiges Desinfizieren und das konsequente Abstandhalten k&ouml;nnen unser Immunsystem l&auml;ngerfristig sch&auml;digen, warnen Forscher.<br>\nDer Verlust n&uuml;tzlicher Mikroorganismen kann Menschen anf&auml;lliger machen f&uuml;r  Infektionen &ndash; auch f&uuml;r Infektionen mit Sars-Cov-1. &laquo;Wenn wir n&uuml;tzliche Keime von uns fernhalten, hat dies gr&ouml;ssere Folgen f&uuml;r unsere Gesundheit&raquo;, erkl&auml;rt der kanadische Mikrobiologe Professor Brett Finlay. Er ist Erstautor eines Papers von Gesundheitsforschern, das die &laquo;Proceedings of the National Academy of Sciences PNAS im Januar ver&ouml;ffentlichte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/public-health\/zu-viel-covid-hygiene-kann-schaedlich-sein\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Rechte von Kindern &ndash; Verankerung im Grundgesetz gescheitert<\/strong><br>\nDie Verankerung der Rechte von Kindern im Grundgesetz ist laut Justiz- und Familienministerin Christine Lambrecht f&uuml;r diese Legislaturperiode gescheitert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/kinderrechte-grundgesetz-koalition-100.html#xtor=CS5-62\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Das Gravitationszentrum der Welt<\/strong><br>\nDie EU soll ihre au&szlig;en- und milit&auml;rpolitischen Aktivit&auml;ten in der Asien-Pazifik-Region deutlich ausweiten. Dies fordert der EU-Au&szlig;enbeauftragte Josep Borrell nach seiner R&uuml;ckkehr von einer mehrt&auml;gigen Reise nach Indonesien. Borrell hatte in Jakarta eine Intensivierung der Kooperation mit dem Land wie auch mit dem s&uuml;dostasiatischen Staatenbund ASEAN besprochen und teilt nun mit: &ldquo;Wir sind dabei, Optionen zur Ausweitung der maritimen Pr&auml;senz der EU im riesigen indo-pazifischen Raum zu erkunden.&rdquo; Das sei erforderlich, da sich die globalen Gewichte mit dem Aufstieg Chinas immer mehr weg vom Atlantik hin zum Pazifik versch&ouml;ben: &ldquo;Die Geschichte der Menschheit des 21. Jahrhunderts wird in der Indo-Pazifischen Region geschrieben&rdquo;. Nur wenige Tage zuvor hatte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer als erstes Mitglied einer Bundesregierung &uuml;berhaupt die Pazifikinsel Guam besucht, wo die Fregatte Bayern bei ihrer Asienfahrt im Herbst Station machen wird. Guam beherbergt wichtige US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte und gilt bei einem Krieg zwischen den USA und China als m&ouml;gliches Schlachtfeld.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8620\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>UN-Sonderberichterstatter Melzer &uuml;ber Fall Assange: Einer der gr&ouml;&szlig;ten Justizskandale der Geschichte<\/strong><br>\nDie Bem&uuml;hungen um die Freilassung des WikiLeaks-Gr&uuml;nders Julian Assange bekommen diese Woche vor dem G7-Gipfel durch eine Kunstaktion und einer Petition neuen Auftrieb. Auch der UN-Sonderberichterstatter f&uuml;r Folter &auml;u&szlig;ert sich erneut mit klaren Worten.<br>\nAssanges Verlobte Stella Moris, die Genfer B&uuml;rgermeisterin Fr&eacute;d&eacute;rique Perler und der UN-Sonderberichterstatter f&uuml;r Folter Nils Melzer haben am Freitag die sofortige Freilassung des Journalisten und ein Ende des US-Auslieferungsverfahrens gegen ihn gefordert. Melzer, der auch den Schweizer Lehrstuhl f&uuml;r Menschenrechte an der Genfer Akademie innehat, nannte Assanges Inhaftierung &ldquo;einen der gr&ouml;&szlig;ten Justizskandale der Geschichte&rdquo; und bezeichnete den WikiLeaks-Gr&uuml;nder ebenso wie die Whistleblower Edward Snowden und Chelsea Manning als &ldquo;Skelette in den Schr&auml;nken westlicher L&auml;nder&rdquo;. &ldquo;Es ist die Geschichte eines Mannes, der in unserem Teil der Welt verfolgt wird, weil er die Wahrheit gesagt hat&rdquo;, so Melzer:<br>\n&ldquo;Er hat Kriegsverbrechen aufgedeckt, er hat Folter aufgedeckt, er hat Korruption aufgedeckt. Es ist eine unbequeme Wahrheit.&rdquo;<br>\nEr erg&auml;nzte: &ldquo;Bringen Sie Ihren Kindern bei, dass es gut oder schlecht ist, die Wahrheit zu sagen?&rdquo; Melzer erkl&auml;rte, dass er seinen Kindern keine Welt hinterlassen k&ouml;nne, &ldquo;in der es zu einem Verbrechen geworden ist, die Wahrheit zu sagen, denn wenn das einmal geschehen ist, leben wir in einer Tyrannei&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/118659-un-sonderberichterstatter-melzer-zum-fall-assange-einer-der-goessten-justizskandale-der-geschichte\/\">RT DE<\/a>\n<p><strong>dazu: Herr Blinken, bitte reagieren Sie auf die Rufe der Netizens nach Assanges Freilassung<\/strong><br>\nUS-Au&szlig;enminister Antony Blinken twitterte am Freitag, dass die Polizei der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong die an diesem Tag wegen der Teilnahme an einer illegalen Versammlung verhafteten Personen freilassen m&uuml;sse. Ein Netizen antwortete direkt unter seinem Tweet und forderte die USA auf, diejenigen freizulassen, die wegen der Aufdeckung von Skandalen in der US-Regierung verhaftet und strafrechtlich verfolgt wurden, sowie das Auslieferungsersuchen f&uuml;r den Gr&uuml;nder der Webseite WikiLeaks, Julian Assange, zur&uuml;ckzuziehen.<br>\nW&auml;hrend sich Blinken brutal in das gesetzeskonforme Vorgehen der Hongkonger Polizei eingemischt und die Verbrechen von Gesetzesbrechern verherrlicht hat, ignoriert er seit Jahren die Forderungen von Internetusern in westlichen L&auml;ndern nach einer Freilassung von Assange, obwohl der Inhalt der von ihm enth&uuml;llten Dokumente wahr ist. Diese Art von &bdquo;Doppelmoral&ldquo; in der Rechtsstaatlichkeit ist eine Beleidigung f&uuml;r die USA, von denen einige Leute in den Vereinigten Staaten behaupten, ein &bdquo;Rechtsstaat&ldquo; zu sein.<br>\nWarum verfolgt die US-Regierung kontinuierlich eine hei&szlig;e Verfolgungsjagd nach Assange? Dazu sagte die demokratische Kongressabgeordnete Tulsi Gabbard im Jahr 2019, dass die von WikiLeaks ver&ouml;ffentlichten Dokumente dem amerikanischen Volk sagen, was es wissen solle und was das US-Milit&auml;r im Nahen Osten getan habe und nicht h&auml;tte tun d&uuml;rfen. Dar&uuml;ber hinaus haben viele Menschenrechtsaktivisten das Vorgehen der US-Regierung gegen Assange als &bdquo;Schlag gegen die Demokratie&ldquo; kritisiert. Direkt vor dem Gerichtsgeb&auml;ude, in dem das britische Gericht im Januar den Auslieferungsprozess gegen Assange verhandelte, riefen die Menschen &bdquo;Freiheit! Freiheit!&ldquo; und forderten die sofortige Freilassung von Assange.<br>\nWarum sind diese Rufe ungeh&ouml;rt verhallt? Herr Blinken, h&ouml;ren Sie auf, sich um die Angelegenheiten des meilenweit entfernten Hongkong zu k&uuml;mmern, und reagieren Sie zuerst auf die Forderungen der Netizens zum Fall Assange!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/kommentar\/alle\/3259\/20210605\/672754.html%20\">CRI online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bemerkenswert, aber auch besch&auml;mend ist, dass sich sowohl ein chinesisches und ein russisches Medium (in deutscher Sprache) zur Situation von Julian Assange &auml;u&szlig;ern w&auml;hrend auch hierzulande viele Medien schweigen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Knochenfunde auf dem FU-Gel&auml;nde: Alle Spuren weisen nach Auschwitz<\/strong><br>\nHandelt es sich um &Uuml;berreste von Opfern des KZ-Arztes Mengele? Sehr wahrscheinlich. Die FU-Spitze blockiert weitere Grabungen.<br>\nEs geschah auf dem Campus der Freien Universit&auml;t Berlin (FU): Am 1. Juli 2014 baggerten Bauarbeiter dort einen kleinen Graben und stie&szlig;en dabei auf eine sonderbare Grube &ndash; randvoll mit menschlichen Knochen. Der Polier rief die Polizei. Die schickte Kommissarin R., die ihrerseits das Pr&auml;sidialamt der FU verst&auml;ndigte, die menschlichen &Uuml;berreste routinem&auml;&szlig;ig fotografierte und an das Institut f&uuml;r Rechtsmedizin der Charit&eacute; &uuml;berstellen lie&szlig;.<br>\nDie Forensiker begutachteten den Fund vom &bdquo;Ereignisort Garystr. 39&ldquo; und gelangten am 17. Juli zu diesen Erkenntnissen: &bdquo;Es handelt sich um ca. 250 Liter Knochenfragmente&ldquo;, die in sieben Papiert&uuml;ten geborgen wurden, &bdquo;gr&ouml;&szlig;tenteils menschlichen Ursprungs&ldquo; sind, sowohl von Kindern als auch von Erwachsenen stammen und seit mehreren Jahrzehnten im Erdreich gelegen haben. Au&szlig;erdem fanden sich zwischen den Knochen &bdquo;zehn runde Plastikmarken unterschiedlicher Farben&ldquo; mit handschriftlich aufgebrachten Zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/knochenfunde-auf-dem-fu-gelaende-alle-spuren-weisen-nach-auschwitz-li.162699%20\">G&ouml;tz Aly in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&ldquo;Klausuren-Aff&auml;re&rdquo;: Staatskanzlei erkl&auml;rt L&uuml;cke in Laschets Lebenslauf<\/strong><br>\nDie &ldquo;Klausuren-Aff&auml;re&rdquo; aus dem Jahr 2015 ist seit Langem bekannt. Eine Nachrichtenseite weist nun darauf hin, dass Armin Laschet Hinweise darauf nicht in seinen Lebenslauf aufgenommen hat. Die Staatskanzlei NRW erkl&auml;rt, woran das liegt.<br>\nDie nordrhein-westf&auml;lische Staatskanzlei hat Vorw&uuml;rfe gegen Ministerpr&auml;sident Armin Laschet zur&uuml;ckgewiesen. Zuvor hatte die Nachrichtenseite t-online gemeldet, der Unionskanzlerkandidat habe eine T&auml;tigkeit aus einem offiziellen Lebenslauf weggelassen.<br>\nSchon die &Uuml;berschrift zeigt, dass die Nachricht nicht ganz eindeutig ist. &ldquo;Sch&ouml;nte Armin Laschet seinen Lebenslauf?&rdquo;, titelte t-online, mit Fragezeichen. Sollte es so sein (oder gewesen sein), dann w&auml;re im Bundestagswahlkampf Waffengleichheit hergestellt, denn Gr&uuml;nen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock muss sich derzeit mit derselben Frage auseinandersetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Staatskanzlei-erklaert-Luecke-in-Laschets-Lebenslauf-article22602592.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Im Kriegsjournalismus<\/strong><br>\nDas Magazin Rubikon ist mit Elan als Alternativmedium angetreten. Seither sieht sich die Leitung zunehmend von einer &ldquo;Diktatur&rdquo; bedroht. Wer Kritik &uuml;bt oder die Reihen verl&auml;sst, gilt als Nestbeschmutzer [&hellip;]<br>\nGlaubt man ehemaligen festen und freien Mitarbeitern und liest man die nach Phasen der Funkstille immer wieder massenhaft eintrudelnden E-Mails von Herausgeber Jens Wernicke, wird man den Eindruck nicht los, dass sich die Rubikon-Leitung umzingelt sieht. Von &ldquo;Zensur&rdquo; ist da die Rede, von &ldquo;Manipulation&rdquo;, &ldquo;schrecklichem Sterben&rdquo;, &ldquo;politischen Erdbeben&rdquo;, &ldquo;B&uuml;rgerkrieg&rdquo;, &ldquo;Diktatur&rdquo;, &ldquo;&Uuml;berwachung&rdquo;, &ldquo;globaler Neuordnung&rdquo; und &ldquo;Revolution&rdquo;.<br>\nUnd wenn man im Krieg ist, oder sich im Krieg f&uuml;hlt, dann gibt es auch Opfer. Das kann ein Redakteur sein, dem gek&uuml;ndigt wird, nachdem er seiner Aufgabe nachgekommen und eingereichte Beitr&auml;ge redigiert hat; dem daraufhin vorgeworfen wird, er habe die Rubikon-Regeln infrage gestellt und dem Projekt geschadet. Das k&ouml;nnen Beitratsmitglieder sein, die ihre Aufgabe ernst genommen haben und &uuml;ber den Kurs des Projektes diskutieren wollten. Freilich ohne Erfolg: Man habe Wernicke &ldquo;in der Vermittlung seiner Entscheidungen als autorit&auml;r&rdquo; erlebt, hei&szlig;t es in der Austrittserkl&auml;rung von Dahn, Mausfeld, See und Ziegler: &ldquo;So als billige er dem Beirat nur die Funktion eines Aush&auml;ngeschildes und Werbetr&auml;gers zu.&ldquo; [&hellip;]<br>\nAn der Abwanderung von Autoren und Unterst&uuml;tzern beim &ldquo;Magazin f&uuml;r die kritische Masse&rdquo; hat Wernicke offenbar einen erheblichen Anteil. F&uuml;r Verunsicherung sorgte schon eine halb&ouml;ffentliche Rundmail an Hunderte Adressaten, in der er Mitte Oktober vergangenen Jahres seine Flucht aus Deutschland ank&uuml;ndigte. &ldquo;Damit Ihr Bescheid wisst: Ich verlasse morgen l&auml;ngerfristig das Land, denn ich halte den Corona-Faschismus nicht mehr aus&rdquo;, hie&szlig; es darin.<br>\nEr setze sich daher &ldquo;morgen in aller Herrgottsfr&uuml;he&rdquo; in ein s&uuml;damerikanisches Land ab: &ldquo;keine Regeln, keine Masken, keine Toten, welch Wunder&rdquo;. Er wolle fortan eine &ldquo;rechtssichere Auslandsstruktur f&uuml;r den Fall der voranschreitenden Diktatur&rdquo; schaffen, und &ldquo;vor Ort (&hellip;) andere Strukturen aufbauen, die sich dann der europ&auml;ischen Exekutive entziehen&ldquo;. [&hellip;]<br>\n&Auml;hnlich liest sich nun die Kritik von Dahn, Mausfeld, See und Ziegler: &ldquo;Der von uns wahrgenommene hohe Grad an Selektivit&auml;t, eine nicht selten mangelnde analytische Sachlichkeit sowie schrille T&ouml;ne in der Darstellung bergen nach unserer &Uuml;berzeugung die Gefahr, dass aus dem Rubikon selbst ein komplement&auml;res Mainstream-Medium wird, das gleichsam mit umgekehrtem Vorzeichen die kritisierten Eigenschaften der Mainstream-Medien wiederholt.&ldquo;<br>\nDie Debatte und der Niedergang des Projektes sollte alternativen Medien, also jenen, die sich als unabh&auml;ngig von gro&szlig;en Medienkonzernen oder den &ouml;ffentlich-rechtlichen Redaktionen mit ihren politischen Abh&auml;ngigkeiten verstehen, eine Lehre sein. Wer die Verfasstheit f&uuml;hrender Medien und herrschende Diskurse kritisiert, darf deren Fehler nicht spiegeln, sondern muss es auf jeder Ebene und in jedweder Hinsicht zumindest besser zu machen versuchen. Ansonsten landet jedes alternative Medium in der selbstgestellten Falle. In der Gegeninformationsfalle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Im-Kriegsjournalismus-6063717.html?seite=all\">Harald Neuber auf Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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