{"id":73148,"date":"2021-06-08T10:02:37","date_gmt":"2021-06-08T08:02:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73148"},"modified":"2021-06-08T10:46:27","modified_gmt":"2021-06-08T08:46:27","slug":"was-steckt-hinter-der-herablassenden-aggression-des-westens-gegenueber-russland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73148","title":{"rendered":"Was steckt hinter der herablassenden Aggression des Westens gegen\u00fcber Russland?"},"content":{"rendered":"<p>Am 3. Juni sendete der Deutschlandfunk <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/norbert-roettgen-cdu-zu-russland-ich-bin-ueberhaupt-nicht.694.de.html?dram:article_id=498267\">ein Gespr&auml;ch mit dem CDU-Au&szlig;enpolitiker Norbert R&ouml;ttgen<\/a>. Er widersprach darin zugleich dem Vorsitzenden des Deutsch-Russischen Forums, Matthias Platzeck, <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/deutsch-russisches-wirtschaftstreffen-platzeck-spd-sieht.1939.de.html?drn:news_id=1265441\">der am Tag zuvor<\/a> vor einer Fortsetzung der Politik der Sanktionen gewarnt hatte; das habe zu einem Scherbenhaufen in den deutsch-russischen Beziehungen gef&uuml;hrt. &ndash; R&ouml;ttgen l&auml;sst das nicht gelten. Die selbstbewusste und selbstgerechte Art der Polarisierung durch den CDU-Politiker R&ouml;ttgen, die wir zurzeit nahezu t&auml;glich erleben k&ouml;nnen, findet in politischen Kreisen und in den deutschen Medien erkennbar mehr Zustimmung als das Werben f&uuml;r freundschaftliche und friedliche Zusammenarbeit mit Russland. Wie kommt das? Was ist die Basis dieser Aggression? Kurz gefasst: Hinter der Aggression des Westens gegen Russland steckt die propagandistisch und historisch tief verwurzelte Vorstellung, wir hier im Westen seien die Guten, dort im Osten die B&ouml;sen. Fr&uuml;her sprach man mal von Untermenschen &ndash; offensichtlich immer noch die emotionale Basis heutiger herablassender Aggression. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nZur Vertiefung und zum Beleg verweise ich zun&auml;chst auf einen Beitrag von Hubert Seipel:<\/p><blockquote><p>\n<strong><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2021\/14\/russland-deutschland-beziehung-politik-angela-merkel-wladimir-putin\/komplettansicht\">Russland und Deutschland: Der lange Abschied |&nbsp;ZEIT ONLINE<\/a><\/strong><br>\nDie russisch-deutschen Beziehungen sind eingefroren. Wie konnte es dazu kommen?&ensp;<br>\nVon <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/autoren\/S\/Hubert_Seipel\/index\">Hubert Seipel<\/a><\/p>\n<p>Die Diskussionen innerhalb des Kremls werden sch&auml;rfer. Vorw&uuml;rfe werden laut, man habe viel zu lange auf Deutschland gesetzt &ndash; ausgehend von der Vorstellung, die russische Zustimmung zur deutschen Wiedervereinigung sei der Auftakt zu einer historischen Vers&ouml;hnung mit den Deutschen, die einst Millionen von Menschen in der Sowjetunion umbrachten. Diese Vorstellung, so die politischen Berater, habe sich als eine Fehleinsch&auml;tzung erwiesen und biete offensichtlich keine Basis f&uuml;r eine langfristige Kooperation der beiden Staaten. Der Fall Nawalny sei nur ein weiterer Beleg daf&uuml;r. Auch in der Ukraine-Krise sei Merkel alles andere als hilfreich gewesen. &hellip;\n<\/p><\/blockquote><p>Zwischenbemerkung Albrecht M&uuml;ller: Hier wird sichtbar, was wir auf den NachDenkSeiten und auch in den einschl&auml;gigen Publikationen[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>] beschrieben haben: in Umkehrung der entspannungspolitischen Formel vom positiven Wandel durch Ann&auml;herung m&uuml;ssen wir jetzt einen negativen Wandel durch die neue Konfrontation feststellen. Siehe hier: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65018\">T&ouml;dlicher Wandel durch neue Konfrontation (Fortsetzung)<\/a> Das war absehbar. Das war vorhersehbar. Die Verantwortlichen haben das nicht geh&ouml;rt und nicht h&ouml;ren wollen.<\/p><p>Fortsetzung des Textes von Hubert Seipel: <\/p><blockquote><p>\nWladimir Putin tut in dieser Situation das, was er schon oft in politischen Krisen getan hat. Er reagiert nicht auf die Angriffe und nimmt zu Nawalny keine Stellung &ndash; um ihn nicht aufzuwerten. Er delegiert den Fall. Es wird Aufgabe von <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/sergej-lawrow\">Sergej Lawrow<\/a>, dem russischen Au&szlig;enminister, sich mit den Deutschen auseinanderzusetzen. <\/p>\n<p>Moskau, September 2020. Das Hochhaus am Ende der Arbat-Stra&szlig;e, Ecke Gartenring, geh&ouml;rt zu den &ldquo;Sieben Schwestern&rdquo;, die das Stadtbild der russischen Hauptstadt pr&auml;gen. Die Wolkenkratzer im Zuckerb&auml;ckerstil des &ldquo;sozialistischen Klassizismus&rdquo; wurden noch von Josef Stalin in Auftrag gegeben. Hier befindet sich das Au&szlig;enministerium. Ich bin im siebten Stock mit dem Chef des Hauses, Sergej Lawrow, verabredet. <\/p>\n<p>Der Fall Nawalny hat sich zu einem Informationskrieg ausgewachsen. Lawrow telefoniert in diesen Wochen regelm&auml;&szlig;ig mit dem deutschen Kollegen Heiko Maas. Die Tonlage hat sich versch&auml;rft. Moskau verlangt von Berlin, auf dem Laufenden gehalten zu werden, doch Deutschland lehnt ab, argumentiert, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/russland\">Russland<\/a> habe alle notwendigen Angaben f&uuml;r eigene Ermittlungen. <\/p>\n<p>Der Au&szlig;enminister ist aufgebracht. &ldquo;Berlin sagt uns, dass es keine bilaterale, sondern eine internationale Angelegenheit ist, weshalb wir uns an die Organisation f&uuml;r das Verbot chemischer Waffen (OPCW) wenden sollen, sie haben angeblich alles dorthin &uuml;bergeben. Wir haben uns an die OPCW gewandt. Doch sie k&ouml;nnen uns ihre Einsch&auml;tzungen auch nicht mitteilen, weil sie von Deutschland um Vertraulichkeit gebeten wurden. Dort sagt man uns, dass wir uns an Deutschland wenden sollen. Berlin schickt uns nach Den Haag, und Den Haag schickt uns nach Berlin.&rdquo; <\/p>\n<p><strong>&ldquo;Wer einen Streit beginnt, der sollte wissen, wie er ihn beenden kann&rdquo;<\/strong><\/p>\n<p>Der Chefdiplomat l&auml;sst an diesem Nachmittag seinem Unmut freien Lauf. &ldquo;<strong>Das Streben, Russland zu d&auml;monisieren, verschwindet nicht<\/strong>&ldquo;, beschreibt der russische Au&szlig;enminister die Erfahrungen der vergangenen Tage. Der Fall Nawalny <strong>ist f&uuml;r Lawrow ein weiterer Beleg daf&uuml;r, dass die EU offenbar gepr&auml;gt ist von der Zwangsvorstellung, das gr&ouml;&szlig;te Land der Erde sei &ldquo;ein Ungeheuer&rdquo;.<\/strong> Bestenfalls ein &ldquo;unertr&auml;gliches Kind&rdquo; am Rand der europ&auml;ischen Gesellschaft, unkultiviert und unkontrollierbar. <\/p>\n<p>Der russische Au&szlig;enminister hat gerade einen Besuch in Berlin abgesagt, weil der deutsche Kollege das Besuchsprogramm kurzfristig ver&auml;ndert hatte. Der Termin stand seit Langem fest. Urspr&uuml;nglich wollten <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/heiko-maas\">Maas<\/a> und Lawrow mit einer feierlichen Abschlussveranstaltung des &ldquo;Deutsch-Russischen Jahres der Hochschulkooperation&rdquo; die gute Zusammenarbeit beider L&auml;nder w&uuml;rdigen. Er habe leider andere wichtige Termine und k&ouml;nne deswegen bei der Zeremonie in der deutschen Hauptstadt nicht dabei sein, lie&szlig; Maas dem russischen Kollegen mitteilen. <\/p>\n<p>Es ist nicht nur der Altersunterschied, der den deutschen Au&szlig;enminister (Jahrgang 1966) und den russischen (Jahrgang 1950) trennt. Lawrow ist einer der erfahrensten Politiker auf dem diplomatischen Parkett weltweit. Der Chefdiplomat geh&ouml;rt, wie der russische Pr&auml;sident, zur Generation, die noch in der Sowjetunion gro&szlig; geworden ist. Bevor Wladimir Putin ihn 2004 zum Au&szlig;enminister berief, war Lawrow acht Jahre lang Botschafter bei den UN in New York gewesen. Lawrow ist inzwischen l&auml;nger im Amt als alle seine Vorg&auml;nger nach dem Zerfall der UdSSR. <\/p>\n<p>Was Lawrow bef&auml;higt, so lange das Au&szlig;enministerium zu f&uuml;hren, ist die unter Politikern eher seltene F&auml;higkeit, sein Ego zu z&uuml;geln. Er ist stets bestens informiert und kann auf sein jeweiliges Gegen&uuml;ber einf&uuml;hlsam eingehen, ohne unbedingt die eigenen Gedanken preiszugeben. Er kann schlagfertig und sarkastisch sein und, wenn es die Dramaturgie erfordert, durchaus den Mann f&uuml;rs Grobe geben. Doch in aller Regel setzt er auf Zwischent&ouml;ne. <strong>In letzter Zeit kann man ihn zuweilen auch niedergeschlagen erleben angesichts der Ostpolitik des Westens, die so oft von Unwissen gepr&auml;gt ist.<\/strong> Lawrow hingegen kennt die politischen Verh&auml;ltnisse im Westen besser als so mancher der westlichen Kollegen selbst. <\/p>\n<p>Dem russischen Au&szlig;enminister kommen an diesem sp&auml;tsommerlichen Septembertag in Moskau w&auml;hrend unseres Gespr&auml;chs tr&uuml;be Gedanken. &ldquo;Dass business as usual prinzipiell nicht m&ouml;glich ist, das haben schon alle seit Langem verstanden&rdquo;, zieht Sergej Wiktorowitsch Lawrow in einem kurzen Anfall von Resignation ein Res&uuml;mee, bevor er sich zum Abschied wieder aufrafft und die Grundsatzfrage formuliert, die nicht nur ihn und Wladimir Putin in der russischen Politik derzeit umtreibt: &ldquo;Wir wollen herausfinden, ob &uuml;berhaupt noch irgendein &lsquo;Business&rsquo; zwischen uns und Europa m&ouml;glich ist oder nicht. <strong>Ein Miteinander ohne den westlichen &Uuml;berlegenheitskomplex.<\/strong> Darum geht es.&rdquo; Er wird diese Formulierung zwei Wochen sp&auml;ter auf der Waldai-Konferenz, wo russische Regierungsvertreter allj&auml;hrlich mit internationalen Wissenschaftlern, Journalisten und Politikern zusammentreffen, noch einmal wiederholen.\n<\/p><\/blockquote><p>Es gibt keine Gr&uuml;nde auf Seiten des Westens, sich &uuml;berlegen zu f&uuml;hlen. Die Demokratien des Westens sind bei Licht betrachtet kaputt; Propaganda &uuml;berlagert in den meisten L&auml;ndern eine ehrliche und sachgerechte Willensbildung; in der F&uuml;hrungsnation USA kommt nur noch an die Spitze, wer &uuml;ber hunderte von Millionen verf&uuml;gt. &ndash; Der Westen f&uuml;hrt unter der F&uuml;hrung der USA einen Krieg nach dem anderen. Die USA beseitigen gew&auml;hlte Pr&auml;sidenten. Sie ma&szlig;en sich an, dar&uuml;ber zu entscheiden, wie und durch wen andere V&ouml;lker regiert werden sollen.[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">**<\/a>] Und wir Deutschen folgen wie andere Nationen auch diesem &Uuml;berlegenheitsanspruch.<\/p><p>Die Vorstellung von einer Wertegemeinschaft, diese Nichtbeachtung der m&ouml;rderischen Kriege, die der Westen f&uuml;hrt, macht es dem Westen m&ouml;glich, sich gegen&uuml;ber Russland &uuml;berlegen zu f&uuml;hlen und dieses Gef&uuml;hl auch auszuspielen. Das ist die Basis der unentwegten Agitation einer Person wie Norbert R&ouml;ttgen. Diese Agitation ist unber&uuml;hrt von der historischen Erfahrung, dass man mit dem Gegenteil, mit Vertrauensbildung und mit Zusammenarbeit, weiterkommt, friedlich miteinander leben kann.<\/p><p><strong>Bitte beobachten Sie die &ouml;ffentliche Debatte um das Verh&auml;ltnis zu Russland. Sie werden immer wieder best&auml;tigt bekommen, dass die Vertreterinnen und Vertreter des Westens in Tonlage und Attit&uuml;de die &Uuml;berlegenen zu spielen versuchen. Das wird unterf&uuml;ttert mit massiver Propaganda.<\/strong><\/p><p><strong>Literatur:<\/strong><\/p><p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>]<br>\nAlbrecht M&uuml;ller: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=64771\">Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst. Wie man Manipulationen durchschaut.<\/a> 2019 &ndash; Dort einschl&auml;gig die Kapitel IV.5. Von &bdquo;Nie wieder Krieg&ldquo; zum kalten Krieg und 6. von der Friedenspolitik zur neuen Konfrontation in Europa<br>\nAlbrecht M&uuml;ller: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=64776\">Die Revolution ist f&auml;llig<\/a>. 2020<br>\nBeides erschienen im Westend Verlag.<\/p><p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;**<\/a>]<br>\n<strong>David Talbot<\/strong><br>\n<strong><a href=\"https:\/\/www.westendverlag.de\/buch\/das-schachbrett-des-teufels-2\/\">Das Schachbrett des Teufels<\/a><\/strong><br>\nDas ist eine Fundgrube f&uuml;r Informationen &uuml;ber den wahren Zustand der westlichen F&uuml;hrungsmacht. Und dies hier<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/210607-rich-media.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p>ist schon mehr als 20 Jahre alt und ebenfalls eine Fundgrube. Das war eine Pflichtlekt&uuml;re f&uuml;r Menschen, die das Goethe-Wort ernst nahmen: Mit dem Wissen w&auml;chst der Zweifel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 3. Juni sendete der Deutschlandfunk <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/norbert-roettgen-cdu-zu-russland-ich-bin-ueberhaupt-nicht.694.de.html?dram:article_id=498267\">ein Gespr&auml;ch mit dem CDU-Au&szlig;enpolitiker Norbert R&ouml;ttgen<\/a>. Er widersprach darin zugleich dem Vorsitzenden des Deutsch-Russischen Forums, Matthias Platzeck, <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/deutsch-russisches-wirtschaftstreffen-platzeck-spd-sieht.1939.de.html?drn:news_id=1265441\">der am Tag zuvor<\/a> vor einer Fortsetzung der Politik der Sanktionen gewarnt hatte; das habe zu einem Scherbenhaufen in den deutsch-russischen Beziehungen gef&uuml;hrt. &ndash; R&ouml;ttgen l&auml;sst das nicht gelten.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73148\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":73149,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169],"tags":[2301,2111,458,1283,726,259,1694],"class_list":["post-73148","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","tag-konfrontationspolitik","tag-lawrow-sergej","tag-maas-heiko","tag-nawalny-alexej","tag-roettgen-norbert","tag-russland","tag-seipel-hubert"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/plakat01.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/73148","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=73148"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/73148\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":73155,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/73148\/revisions\/73155"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/73149"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=73148"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=73148"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=73148"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}