{"id":73171,"date":"2021-06-09T10:43:29","date_gmt":"2021-06-09T08:43:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73171"},"modified":"2021-06-09T11:01:41","modified_gmt":"2021-06-09T09:01:41","slug":"leserbriefe-zu-antikommunismus-antisowjetismus-und-die-fortfuehrung-im-kalten-krieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73171","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eAntikommunismus, Antisowjetismus und die Fortf\u00fchrung im Kalten Krieg\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73046\">In diesem Beitrag<\/a> pl&auml;diert Bernhard Trautvetter f&uuml;r historische Aufkl&auml;rung. Die sei im Interesse der Friedens- und &Ouml;kologiebewegung geboten, denn mittlerweile &ndash; 80 Jahre nach Beginn des Vernichtungsfeldzuges gegen die Sowjetunion und seiner Vorgeschichte &ndash; wirke die Desinformation der NATO-affinen Kr&auml;fte auch bei Teilen der einst kritischen Spektren in der &Ouml;ffentlichkeit und in die Partei der Gr&uuml;nen und in die SPD hinein. Den Menschen werde &bdquo;vorgegaukelt, ihre &acute;Werte-Allianz&acute; stehe f&uuml;r Demokratie und eine regelbasierte Weltordnung, gegen die Russland und auch China stehen&ldquo;. Danke f&uuml;r die interessanten Leserbriefe. Es folgt eine Auswahl. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion,<br>\n&nbsp;<br>\ndanke f&uuml;r den guten Artikel von Herrn Trautvetter. Ich habe zuf&auml;llig gerade die Dokumentation <a href=\"https:\/\/vimeo.com\/151432899\">The Untold History of the United States Chapter 6: JFK: To The Brink<\/a>, von Oliver Stone gesehen und da wird ein Interview mit N.Chruschtschow wie folgt zitiert , ca. ab der elften Minute:<\/p><blockquote><p>\nEs gibt ein Sprichwort bei uns Gib einem Deutschen eine Waffe in die Hand und fr&uuml;her oder sp&auml;ter wird er sie gegen Russland benutzen.\n<\/p><\/blockquote><p>In einem fr&uuml;heren Teil der Reihe, insgesamt gibt es acht, w&auml;hrend des zweiten Weltkrieges, wird erw&auml;hnt wie oft Stalin von den Allierten die zweite Front gefordert hat und entt&auml;uscht wurde. Au&szlig;erdem wird erw&auml;hnt wie entkommend die Russen sind wenn man ihnen auch entgegenkommt, aber oftmals sind die Russen von den Allierten ent&auml;uscht worden.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nAlexander Haack<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Nachdenkseiten-Team,<\/p><p>dem Beitrag von Herrn Trautvetter stimme ich zu 100% zu.<\/p><p>Auch die Dokus zum 2. Weltkrieg in den Mainstreammedien beleuchten das Ausma&szlig; der NS-Verbrechen in der Sowjetunion, zu diesem geplanten V&ouml;lkermord, nur zu wenig.<\/p><p>Allerdings muss ich etwas hinzuf&uuml;gen, ohne relativieren zu wollen.<\/p><p>Dem Antisowjetismus wurde auch Vorschub geleistet durch die Verbrechen der stalinistischen Diktatur, die mit Hilfe ihrer ber&uuml;chtigten Geheimpolizei &ldquo;Tscheka&rdquo; bereits in den 1920er- Jahren ihr Unwesen trieb und damals schon Teile der deutschen SPD davon abhielt, mit der Sowjetunion zu sympathisieren.<\/p><p>Auch ist die ablehnende Haltung der baltischen Staaten und vor allem Polens, in Anbetracht jahrhundertelanger Konflikte, nachvollziehbar.<\/p><p>Aber, wie gesagt, das soll keine Relativierung sein, sondern ein aus meiner Sicht wichtiger Zusatz.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nAxel Goede<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Wie seine Vorg&auml;nger, der Antislawismus (v.a. gegen&uuml;ber Russland und Serbien) 1914, der Antisemitismus (durchgehend im Kaiserreich, in der Republik von Weimer und im Nazi-Reich), der Antibolschewismus (1918-45), der Antisowjetismus bzw. Antikommunismus (1918-45, ab 1946 und &uuml;ber 1989-92 hinaus) ist der heutige Antirussismus der NATO ein wichtiger Teil der ideologischen Vorbereitung des n&auml;chsten Krieges &ndash; und kann uns Deutschen also, von rechts bis links, nur Leid und Tod bringen. <\/p><p>Den Abwehr-Vorbereitungen Russlands, seinen Garantien f&uuml;r die Donbass-Volksrepubliken und dem drauf folgenden Veto von Blinken im Auftrag Bidens verdanken wir offenbar, dass es im Osten der Ukraine im Mai nicht zu einer Art &ldquo;Neuauflage des Koreakrieges&rdquo; gekommen ist. Die Milit&auml;rs der Kiewer Oligarchenrepublik und demzufolge auch der Clown an der Staatsspitze waren erkl&auml;rterma&szlig;en zu einem Gro&szlig;angriff auf Donezk und Lugansk bereit! (So wie die Li-Syng-man-Clique in Seoul 1950.) Und bei einem eventuell doch erfolgreichen Gegenschlag der Milizen der Volksrepubliken h&auml;tten sie NATO, EU und auch die UNO zu Hilfe gerufen gegen &ldquo;die russische Aggression&rdquo;, von der soeben &ndash; am 3. Juni &ndash; sogar zwei Senatorinnen von Bidens Demokraten sowie Hardliner Portman von den Republikanern bei einem Besuch in Kiew faselten. <\/p><p>Man muss die USA an ihre Geschichte erinnern: Als sich anglophonen Neub&uuml;rger Mexikos in Texas 1830 und in Kalifornien 1845 &ndash; um in der Terminologie zu bleiben, als &ldquo;Separatisten&rdquo; &ndash; gegen die mexikanische Regierung erhoben, gaben die USA ihnen letztlich auch milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung &ndash; und es lief auf den US-amerikanisch-mexikanischen Krieg hinaus, der Mexiko um rund die H&auml;lfte verkleinerte. F&uuml;r ganz Lateinamerika noch heute ein Trauma. <\/p><p>Und in der deutschen Geschichte fast vergessen, wegen der heutigen guten Beziehungen zu Kopenhagen, ist der deutsch-d&auml;nische Krieg von 1864, bei dem Preu&szlig;en und &Ouml;sterreich im Auftrag des Deutschen Bundes die Abtretung der voll und ganz (Holstein und Lauenburg) bzw. vorwiegend (Schleswig) deutschsprachigen zu D&auml;nemark geh&ouml;renden Gebiete erzwangen, sie so vor der D&auml;nisierung bewahrend (wobei sie nat&uuml;rlich auch eigene Interessen wahrten). <\/p><p>Russland trat damals &uuml;brigens f&uuml;r die territoriale Integrit&auml;t D&auml;nemarks bis zur Elbe bei Hamburg und D&ouml;mitz ein, aber milit&auml;risch zu intervenieren wagte es nicht! <\/p><p>Wie alle Wahlen unter einigerma&szlig;en demokratischen Bedingungen in der Ukraine gezeigt haben, sprechen die Menschen zwischen Charkow und Odessa, Dnepropetrowsk und Lugansk nicht nur russisch, sondern denken auch russisch, lehnen den militanten westukrainischen Nationalismus ab und haben ihre nationale Identit&auml;t auch in politisches Handeln (meist eben nur an der Wahlurne, in Donezk und Lugansk 2014 auch durch &Uuml;bernahme der Regierungsgewalt) umgesetzt. Da w&auml;re es doch an der Zeit, wenn die &ldquo;westliche Wertegemeinschaft&rdquo; nicht nur Menschenrechte und V&ouml;lkerrecht, Selbstbestimmungsrecht und Demokratie st&auml;ndig im Munde f&uuml;hrte, sondern in Kiew auf die Ber&uuml;cksichtigung dieses de facto binationalen Charakters der Ukraine dr&auml;ngten, praktisch durch Erf&uuml;llung von &ldquo;Minsk-2&rdquo;, also die F&ouml;deralisierung der Ukraine, was sich dann ja auch auf den &ldquo;Weg nach Westen&rdquo;, in EU und NATO h&auml;tte auswirken m&uuml;ssen. Aber weit gefehlt, alle westlichen Staaten decken die allseitige sozio-kulturelle Vergewaltigung der Menschen im Osten und S&uuml;den der Ukraine durch die Nationalisten&nbsp; und Faschisten, die die v&ouml;llig demokratische Wahl von Viktor Janukowitsch&nbsp; zum ukrainischen Pr&auml;sidenten 2010 nicht verhindern, aber kaum vier Jahre sp&auml;ter ihn mit einem faschistischen Putsch aus dem Amt jagen konnten.&nbsp; (Eine gesamtukrainische Gegenregierung oder eine Regierung der russischsprachigen Ost- und S&uuml;dukraine mit Sitz in Charkow zu bilden, gelang wegen der Interessen der Oligarchen dieser Region &ndash; Achmetow, Kolomojski etc. &ndash; nicht mehr. ) <\/p><p>Der Grund ist eindeutig: Weil es um Russen geht. Die k&ouml;nnten die Ostexpansion von USA\/NATO\/EU behindern &ndash; da kann man auf solche Petitessen wie nationale und Menschenrechte keine R&uuml;cksicht mehr nehmen! <\/p><p>Diesem wie allen anderen Arten des Rassismus und der ethno-nationalen Diskriminierung muss die Linke viel entschlossener Widerstand leisten! <\/p><p>Volker Wirth <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ich bin noch nicht ganz durch, durch den Artikel. Das werde ich zu sp&auml;terer Stunde nachholen.<\/p><p>Ich finde&hellip;.einiges funktioniert doch zu gut f&uuml;r bestimmte Akteure&hellip; Es beginnt damit, dass man den Menschen erfolgreich eingetrichtert hat, dass der Kommunsimus unsere (!) Freiheit bedrohen w&uuml;rde. Das mag sogar so sein, das will ich an dieser Stelle gar nicht bewerten. Faszinierend bzw krass ist aber was konkret dies bedeutet hat. Ich behaupte einmal der Westen ist gar nicht GEGEN etwas eingetreten, sondern F&Uuml;R etwas, n&auml;mlich: den Faschismus. Die USA haben Europa auch nicht vom Faschismus befreit, sondern gerettet, was sich in ihren Augen retten lie&szlig;, an faschistischen Strukturen. Sie m&ouml;gen erkannt haben, dass der Faschismus in seiner extremen Auspr&auml;gung nicht haltbar war im Nachkriegseuropa (Kommunisten, die in Italien auf dem Vormarsch waren, deutsche Fabrikarbeiter, die deren ehemalige Eigner und Chefs nicht mehr zur&uuml;ckkehren lassen wollten bei Thyssen, Krupp und Co, vll auch Teile der frz Resistance). Dennoch wollten sie ihn nicht ganz fallen lassen, siehe zB Franco in Spanien (dem Hitler zuvor schon, n&auml;mlich 1936 zur Macht verholfen hat, meiner Meinung nach das eigentliche Datum des Kriegsbeginns), die ebenso von den USA errichtete Milit&auml;rdiktatur in Griechenland oder auch die stay behind Truppen (Gladio etc, die enge Verbindung der CIA zu faschistischen Kr&auml;ften in Italien etc) der Nato in Europa. MW gab es auch Todeslisten f&uuml;r Deutschland, sollte die SPD die erste Wahl gewinnen etc pp. Das Ganze l&auml;sst sich noch viel weiter und detailreicher ausf&uuml;hren (zB auch die systematische Unterwanderung s&auml;mtlicher, vor allem auch kultureller Lebensbereiche durch die CIA, die Lizenz f&uuml;r Springer, das Abziehehen von Nazis als Lehrmeister und deren Einsatz in Lateinamerika, die Gr&uuml;ndungsgeschichte von BND, Verfassungsschiutz etc pp).<\/p><p>In Indochina beduetete dieser &ldquo;Kampf gegen den Kommunsimus&rdquo; nichts Anderes als eine gro&szlig;e, manipulative L&uuml;ge. Kurz: Indochina war vor dem Weltkrieg franz&ouml;sisches Kolonialgebiet, ging mit der Besetzung Frankreichs durch Nazi-Deutschland formal an Deutschland &uuml;ber. Die gaben es an den Verb&uuml;ndeten Japan weiter. Nach dem Krieg dachten sich die Menschen dort &ldquo;hmmm&hellip; selbst organisiert lebt es es sich auch ganz gut&rdquo;. Kurz: sie wollten unter keinen Umst&auml;nden  wie sich sp&auml;ter herausstellen sollte, unter die koloniale Knute Frankreichs zur&uuml;ck. Es ging nicht um Kommunismus, es sei denn die USA &ndash; und das passt zu ihrer faschistischen Ideologie &ndash; sehen es als Kommunismus an, wenn jemand selbstbestimmt, also nicht mehr unterdr&uuml;ckt und ausgeraubt leben m&ouml;chte.<\/p><p>Dieses Gerede vom Antikommunsimus ist nichts Anderes als Augenwischerei, um von der faschistischen Aganda der USA abzulenken, die man ganz stark und beispielhaft in Lateinamerika beobachten kann.<\/p><p>Es ist auch kein Zufall, dass es den von den USA aufgebauten IS (<a href=\"https:\/\/www.bing.com\/images\/search?q=brzezinski+osama+bin+laden\">bing.com\/images\/search?q=brzezinski+osama+bin+laden<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.bing.com\/images\/search?q=mccain+isis\">bing.com\/images\/search?q=mccain+isis<\/a> ) gibt oder Nazi-Batallione in der Ukraine etc pp. All das passt in die faschistische Ideologie der USA, ihrer Anh&auml;nger und folglich auch der Nato.<\/p><p>Der eigtl Konflikt, der da heute ausgefochten wird ist der, dass der Westen sein Kolonialregime (ebenfalls nichts Anderes als Faschismus) br&ouml;ckeln sieht. Deswegen musste damals Indochina (nicht nur Vietnam) niedergerungen werden, weil sonst die Gefahr bestanden h&auml;tte, dass ihnen andere folgen k&ouml;nnten. Die Ukrainekrise begann vor dem Hintergrund, dass Russland es wagte in Syrien eigene Interessen zu verfolgen, nicht unbedingt in dem Verst&auml;ndnis, was man bei uns im Westen unter &ldquo;Interessen&rdquo; versteht. Ihnen ging es meiner Meinung nach aufrichtig darum Syrien nicht dem gleichen von au&szlig;en herbeigef&uuml;hrten Zerfall preiszugeben, wie den Irak (die Vernichtungsideologie der Nazis pardon USA findet sich auch dort wieder, siehe Uranmunition, quasi die Vollendung der NaziIdeologie der verbrannten Erde) und nebenbei ist Syrien allein schon wegen des russischen Milit&auml;rst&uuml;tzpunktes ein Verb&uuml;ndeter.<\/p><p>Die gr&ouml;&szlig;te Gefahr besteht in den Augen der westlichen Eliten (nicht, was sie uns erz&auml;hlen) darin, dass der Westen das &uuml;ber 500 Jahre gewohnte koloniale Regime verlieren k&ouml;nnte. Daher auch der Hass auf China und deren Intiative zur neuen Seidenstra&szlig;e, die kooperativen Charakter hat und damit diametral entegegen westlicher Ideologie angesiedelt ist, nach der sich Profite nur aus Auspl&uuml;nderung und Unterdr&uuml;ckung erwirtschaften lassen sollen, angeblich. Wenn unsere &ldquo;F&uuml;hrer&rdquo; uns von einer unmittelbaren chinesischen oder russischen Bedrohung vorl&uuml;gen, dann ist das alles Folklore. In Wahrheit geht es darum, dass sie bald m&ouml;glicherweise keine afrikanischen Kinder mehr totschlagen k&ouml;nnen f&uuml;r westliche Werte und so (in Wahrheit f&uuml;r Rohstoffe und zur v&ouml;lligen Unterwerfung der V&ouml;lker \/ Faschismus).<\/p><p>Es gibt aber Hoffnung: der Westen ist ja keine einheitliche homogene Masse. Wichtige Teile der Wirtschaft werden sich eher den Chancen widmen, die die neue Seidenstra&szlig;e mitsich bringt und auch an anderer Stelle sind die Positionen nicht so eindeutig, zB was die Beteiligung an chinesischen Entwicklungsbanken zeigt (sogar die Briten sind mit von der Partie). Frankreich ist zwar nach wie vor Kolonialmacht, aber auch Realist. Sie versuchen eher ihr koloniales Erbe zu retten, indem sie China einen Deal vorschlagen. Einzig die USA &ndash; und sie stiften freilich weite Teile Europas an &ndash; setzen konsequent und unnachgiebig auf Aggression und Konfrontation. Sie versuchen Europa zu spalten, um daraus ihre eigene Macht zu sch&ouml;pfen. Au&szlig;erdem taugt Europa als billige Vorhut, wenn man sich selber nicht die Finger an einem &uuml;berm&auml;chtigen Gegner verbrennen will.<\/p><p>Dass man heute wieder gegen Russland schie&szlig;t, passt in die Tradition:<\/p><p>&ldquo;As the Nazis drove into Russia, Harry S. Truman got the following observation off his chest: &ldquo;If we see that Germany is winning we ought to help Russia and if Russia is winning we ought to help Germany, and that way let them kill as many as possible&rdquo;<\/p><p>Quelle: Archiv des Time Magazines \/ <a href=\"http:\/\/content.time.com\/time\/subscriber\/article\/0,33009,815031,00.html\">content.time.com\/time\/subscriber\/article\/0,33009,815031,00.html<\/a> <\/p><p>Neuer, frischer hat das seinerzeit George Friedman ausgedr&uuml;ckt (die Ideologie dahinter ist die Gleiche):<\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/vln_ApfoFgw\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div> <\/p><p>Nicht nur, dass man damals wie heute verhindern wollte, dass Russland und Deutschland (russische Rohstoffe, deutsche Technologie und Kapital) zusammengehen und damit wom&ouml;glich andere Weltm&auml;chte in den Schatten zu stellen gedroht h&auml;tten. Russland hat es in den Zwanzigern auch gewagt Standard Oil und dem westlichen &Ouml;lkartell in die Suppe zu spucken. Kurz nachdem sie gemeinsam mit Partnern ihr Kartell gr&uuml;ndeten (darunter auch der Hitler Finanzierer Royal Dutch Shell) begann Russland billiges &Ouml;l auf den Markt zu werfen, auch um die Folgen innerer Krisen wirtschaftlich zh &uuml;berwinden.<\/p><p>Von unserem Leser R.A.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73046\">In diesem Beitrag<\/a> pl&auml;diert Bernhard Trautvetter f&uuml;r historische Aufkl&auml;rung. 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