{"id":73193,"date":"2021-06-10T08:47:14","date_gmt":"2021-06-10T06:47:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73193"},"modified":"2021-06-10T08:47:14","modified_gmt":"2021-06-10T06:47:14","slug":"hinweise-des-tages-3877","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73193","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73193#h01\">&bdquo;Wir waren lange gel&auml;hmt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73193#h02\">Profite durch &uuml;berteuerte Schnelltests?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73193#h03\">&ldquo;Fischmarkt-Theorie war Finte&rdquo;: Kekul&eacute; zerpfl&uuml;ckt Chinas Thesen zum Corona-Ursprung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73193#h04\">Welcher Impfstoff ist der beste?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73193#h05\">Darum verz&ouml;gert sich die Zulassung des Curevac-Impfstoffs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73193#h06\">Warnungen trotz sinkender Corona-Inzidenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73193#h07\">Nach Aufstiegsfeier: F&uuml;rths OB schreibt Brief an Minister Spahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73193#h08\">Bundesregierung verl&auml;ngert Kurzarbeitsregeln bis Ende September<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73193#h09\">&ldquo;Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt ist alarmierend&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73193#h10\">So wird der Hass auf Russland produziert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73193#h11\">Kreuzzug gegen China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73193#h12\">Einbahnstra&szlig;e nach Kabul<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73193#h13\">Amri-Ausschuss: Der letzte Zeuge?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73193#h14\">Halbes Gedenken, ganze Verzerrung &ndash; Der Bundestag und der &Uuml;berfall auf die Sowjetunion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73193#h15\">Auf einmal alles so progressiv hier <\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Wir waren lange gel&auml;hmt&ldquo;<\/strong><br>\nDie Philosophin Olivia Mitscherlich-Sch&ouml;nherr kennt Alternativen zum Weg der Politik in der Corona-Krise<br>\nDie dritte Corona-Welle ist gebrochen, die Zahl der Geimpften steigt. Und so betreten wir langsam den Raum der Nachbetrachtung, in dem wieder mehr der Mensch und weniger das Virus im Vordergrund stehen kann. Wie wir &uuml;ber unser Menschsein in der Krise nachdenken, ist eine der Kernfragen der Philosophin Olivia Mitscherlich-Sch&ouml;nherr. Sie kritisiert, dass Freiheit und Selbstbestimmung bei der bisherigen Ausdeutung der Pandemie zu kurz kamen, und regt eine Re-Demokratisierung an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/jaugstein\/wir-waren-lange-gelaehmt\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Profite durch &uuml;berteuerte Schnelltests?<\/strong><br>\nDer Vorteil in so einem Modell, wenn es denn praktiziert w&uuml;rde, liegt auf der Hand: Der Teststellenbetreiber w&uuml;rde Tests offiziell zu einem hohen Preis einkaufen, k&ouml;nnte diesen Preis gegen&uuml;ber der Kassen&auml;rztlichen Vereinigung abrechnen, unterm Strich aber deutlich weniger bezahlen. Wenn der Provision keine Gegenleistung zugrunde liegt, h&auml;tte er eine R&uuml;ckverg&uuml;tung (&ldquo;Kick-Back&rdquo;) f&uuml;r jeden eingekauften Test bekommen.<br>\nDer Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Sebastian Fiedler, h&auml;lt derartige Provisionvertr&auml;ge &ndash; wenn sie denn gelebt w&uuml;rden &ndash; schlicht f&uuml;r Betrug. &ldquo;Man w&uuml;rde vort&auml;uschen, dass man mehr ausgegeben h&auml;tte, als man in Wahrheit ausgegeben hat.&rdquo; Ganz generell &uuml;bt Fiedler Kritik an der Politik, weil die ganze Testverordnung aus dem Gesundheitsministerium &ldquo;eine scheunentorgro&szlig;e Einladung zum Betrug&rdquo; ist.<br>\nFakt ist: Einen Anreiz, Tests billig einzukaufen, bietet die bestehende Testverordnung nicht, da alle Einkaufskosten bis maximal sechs Euro erstattet werden. Wer die Tests f&uuml;r sechs Euro einkauft, bekommt auch sechs Euro erstattet, wer sie f&uuml;r zwei Euro einkauft, bekommt zwei Euro erstattet. Auch wenn sich der Preisunterschied von vier Euro gering anh&ouml;rt &ndash; f&uuml;r die Steuerzahler sind es enormen Summen. Denn h&auml;tten alle Betreiber so g&uuml;nstig eingekauft, h&auml;tte der Bund f&uuml;r April nicht 203 Millionen Euro, sondern weniger als 100 Millionen Euro ausgegeben. F&uuml;r den Monat Mai, wo deutlich mehr Schnelltestabrechnungen erwartet werden, w&auml;re der Effekt noch deutlich gr&ouml;&szlig;er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/corona-schnelltest-kickback-105.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&ldquo;Fischmarkt-Theorie war Finte&rdquo;: Kekul&eacute; zerpfl&uuml;ckt Chinas Thesen zum Corona-Ursprung<\/strong><br>\nWoher kommt Corona? Dar&uuml;ber r&auml;tselt die Wissenschaft immer noch. War es ein Laborunfall, die Pelzindustrie oder der fr&uuml;h verd&auml;chtigte Fischmarkt in Wuhan? Virologe Alexander Kekul&eacute; &uuml;ber die Wahrscheinlichkeit der Theorien &ndash; und warum es f&uuml;r neue Pandemien wohl das Beste ist, wenn der Ursprung unklar bleibt.<br>\nJe schwerer das Verbrechen, desto gr&ouml;&szlig;er ist das menschliche Bed&uuml;rfnis, daf&uuml;r einen Schuldigen zu finden. Da verwundert es nicht, dass sich um die Ursache der Corona-Pandemie besonders viele Theorien ranken, sowohl realistische als auch ziemlich phantastische. Wissenschaftlich haltlos ist die Behauptung, der t&ouml;dliche Krankheitserreger sei vors&auml;tzlich konstruiert worden, sei es in einem chinesischen Schurkenlabor oder im Auftrag von Bill Gates. Ebenso abwegig ist das Pekinger Staatsm&auml;rchen, wonach das Coronavirus auf Tiefk&uuml;hlware aus dem Westen ins Reich der Mitte gelangte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/coronavirus\/neue-kolumne-des-top-virologen-chinas-thesen-zum-corona-ursprung-welche-rolle-spielte-bat-woman-aus-wuhan_id_13374307.html\">Alexander Kekul&eacute; auf Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Welcher Impfstoff ist der beste?<\/strong><br>\nDiese Art Wettbewerb gab es noch nie: Das zurzeit begehrteste Produkt der Welt ist eigentlich dem Markt entzogen. Die Corona-Impfstoffe werden von den Staaten finanziert und verteilt. Dennoch entscheidet die Gunst der Kunden &uuml;ber das Pharmagesch&auml;ft der Zukunft. Vor- und Nachteile der verf&uuml;gbaren Vakzine im &Uuml;berblick.<br>\nMan k&ouml;nnte es fast als vertrauensbildende Ma&szlig;nahme sehen: Demonstrativ haben sich Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier (65), Bundeskanzlerin Angela Merkel (66) und auch Gesundheitsminister Jens Spahn (41) mit dem Impfstoff von Astrazeneca gegen das Coronavirus impfen lassen. Umfragen zeigen ebenso wie Probleme bei der Terminvergabe, dass Astrazeneca zumindest in Deutschland ein Imageproblem hat (anders als in Gro&szlig;britannien, wo dasselbe Mittel als Oxford Vaccine bekannt ist).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/pharma\/corona-impfstoff-biontech-moderna-astrazeneca-johnson-und-johnson-im-vergleich-a-edbca4a0-b687-490e-a835-1675bb8562a0\">manager magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das erinnert an zwei Pressemeldungen aus dem Jahr 2009:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/ratgeber\/schweinegrippe\/hintergrund\/tid-16386\/h1n1-politiker-und-soldaten-bekommen-einen-besseren-impfstoff_aid_457849.html\">Politiker und Soldaten bekommen einen besseren Impfstoff<\/a> <\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/gesundheit\/diagnose\/schweinegrippe-impfstoff-pandemrix-risiken-wurden-ignoriert-a-1229144.html\">Hersteller von Schweinegrippe-Impfstoff ignorierte Risiken<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65607\">Corona-Impfstoffentwicklung &ndash; zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie lieber erst gar nicht<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Darum verz&ouml;gert sich die Zulassung des Curevac-Impfstoffs<\/strong><br>\nDas aktuelle Abflauen der Corona-Infektionszahlen verz&ouml;gert die Zulassung des Impfstoffs, den das T&uuml;binger Biotechnologieunternehmen Curevac entwickelt. Das teilte Unternehmenssprecherin Sarah Fakih am Mittwoch in T&uuml;bingen mit. &ldquo;Der Grund, dass wir die klinischen Daten der Phase-3-Studie an die europ&auml;ische Arzneimittelbeh&ouml;rde nicht so schnell liefern konnten wie geplant, ist, dass bisher nicht gen&uuml;gend Infektionen unter den Teilnehmern aufgetreten sind&rdquo;, sagte Fakih. Zuerst hatte unter anderem die &ldquo;Augsburger Allgemeine&rdquo; berichtet. Bislang sind in der Studie 59 Corona-F&auml;lle aufgetreten. 160 werden ben&ouml;tigt.<br>\nZu wenig Infizierte<br>\nDas Zulassungsverfahren hake daran, dass sich in den Kontrollgruppen der klinischen Studie aktuell zu wenige Probanden mit dem Coronavirus angesteckt h&auml;tten. &ldquo;Wir sind zuversichtlich, dass wir die ben&ouml;tigten 160 Infektionen unter den knapp 40.000 Probanden in absehbarer Zeit erreichen&rdquo;, erkl&auml;rte Fakih.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/gesundheit\/krankheiten-symptome\/id_90187294\/curevac-impfstoff-darum-verzoegert-die-pandemie-die-zulassung-.html\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62160#h05\">Bundesregierung beteiligt sich an Impfstoffhersteller CureVac<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Warnungen trotz sinkender Corona-Inzidenz<\/strong><br>\nDas Robert Koch-Institut (RKI) meldet 3254 neue Positiv-Tests. Das sind 1663 weniger als am Mittwoch vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 20,8 von 22,9 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 107 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erh&ouml;ht sich die Zahl der gemeldeten Todesf&auml;lle binnen 24 Stunden auf 89.491. (&hellip;)<br>\nDie sinkenden Infektionszahlen sind das eine, die Sorge vor der Zukunft das andere. Der Virologe Christian Drosten warnt bereits vor R&uuml;ckschl&auml;gen f&uuml;r die Corona-Impfkampagne &uuml;ber den Sommer in Deutschland. Man m&uuml;sse aufpassen, dass die Menschen k&uuml;nftig nicht nachl&auml;ssig w&uuml;rden und sich zum Beispiel die Zweitimpfung nicht mehr abholten, weil sie keine Lust mehr h&auml;tten oder es zu kompliziert sei, sagte der Leiter der Virologie der Berliner Charit&eacute; in seinem NDR-Podcast. &ldquo;Das wird, glaube ich, die n&auml;chste gro&szlig;e Aufgabe sein.&rdquo;<br>\nDrosten erwartet demnach in einigen Wochen eine Diskussion &uuml;ber die F&ouml;rderung der Impfbereitschaft. Ziel seien mindestens 80 Prozent Zweifachimpfungen, zumindest in der &ldquo;impff&auml;higen erwachsenen Bev&ouml;lkerung&rdquo;, erinnerte er. Dies werde hoffentlich bis Ende August, Mitte September erreicht werden. Das Augenmerk m&uuml;sse im Moment noch auf der Versorgung der Menschen ab Mitte 40 liegen, so Drosten. Aktuell liegt der Anteil der vollst&auml;ndig Geimpften in der Bev&ouml;lkerung bei knapp 22 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/warnungen-trotz-sinkender-corona-inzidenz\/a-57821646\">DW<\/a>\n<p><strong>dazu: Wenn nach Corona der Hammer kommt<\/strong><br>\nWas Post Covid und Long Covid unterscheidet<br>\nViele Kliniken bieten inzwischen Rehas f&uuml;r Corona-Sp&auml;tfolgen an. Dabei sind zwei Formen zu unterscheiden: Post Covid und Long Covid. (&hellip;)<br>\nPost Covid meint die mehr oder weniger unmittelbaren Folgen eines schweren Verlaufs. Durch das lange Liegen haben die Muskeln abgebaut, ein gesundes Atemmuster muss neu erlernt werden. Sch&auml;den an Lunge, Herz, Nieren und zentralem Nervensystem sind m&ouml;glich, ebenso wie Angstzust&auml;nde und Belastungsst&ouml;rungen in Folge von Todes&auml;ngsten. (&hellip;)<br>\nDie andere Form ist Long Covid. Das kann auch Menschen treffen, die einen milden Krankheitsverlauf hatten. F&uuml;r Wochen und manchmal Monate f&uuml;hlen sie sich wieder fit, bis der Hammer kommt. &laquo;Die chronische Ersch&ouml;pfung und Kurzatmigkeit sind das, was sie am meisten beeintr&auml;chtigt&raquo;, sagt K&ouml;llner. Der Ansatz sei hier oft eine Mischung aus Verhaltenstherapie und Bewegungstherapie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2021-06\/09\/wenn-nach-corona-der-hammer-kommt\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist mal wieder typisch &ndash; insbesondere f&uuml;r die Situation in Deutschland: Kaum steht eine Entscheidung &uuml;ber die politischen Corona-Ma&szlig;nahmen an &ndash; nun die Verl&auml;ngerung der &bdquo;epidemischen Lage&ldquo;, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73112#h11\">&uuml;ber die sich die Koalition bereits geeinigt hat<\/a> &ndash; kommen in den Massenmedien vermehrt die Mahner auf vielf&auml;ltige Weise zu Wort. Vor allem Regierungsbeh&ouml;rden und (auch humanmedizinisch ausgebildete) Regierungsberater k&ouml;nnen mit Unterst&uuml;tzung von &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; mit ihren mahnenden Worten Angst machen und w&uuml;nschen sich hierzulande eine hohe Impfquote. Das geschieht vor dem Hintergrund einer sehr fragw&uuml;rdigen Datenlage, die darauf hindeutet, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73165\">dass angebliches &bdquo;Nichtwissen&ldquo; politisch gewollt ist<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Nach Aufstiegsfeier: F&uuml;rths OB schreibt Brief an Minister Spahn<\/strong><br>\nNach der ausgelassenen Feier waren Bef&uuml;rchtungen laut geworden, dass die Sieben-Tage-Inzidenz in F&uuml;rth wieder steigen k&ouml;nnte. Zumal Stadt, Verein und Polizei wegen der damals noch angespannten Corona-Lage im Vorfeld an F&uuml;rtherinnen und F&uuml;rther appelliert hatten, vern&uuml;nftig zu sein und zuhause mitzufiebern.<br>\nDie Sorgen haben sich bislang aber als unbegr&uuml;ndet entpuppt: Der Wert sank seit dem 23. Mai (82,5) sogar deutlich, gestern lag er bei 29,6. Damit h&auml;tte auch F&uuml;rths OB nicht gerechnet. Er hat deshalb einen Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Lothar Wieler, den Chef des Robert-Koch-Instituts (RKI), geschrieben. &ldquo;Es gab keinerlei erkennbare Auswirkung der unerlaubten Menschenansammlungen, die im Freien erfolgten&rdquo;, hei&szlig;t es darin.<br>\nSo sehr ihn diese Entwicklung freue, so sehr &uuml;berrasche sie ihn. Er fordert: Wenn Regelverst&ouml;&szlig;e hundertfach m&ouml;glich seien ohne jeden Einfluss auf die Inzidenz, &ldquo;dann sollte dies einer n&auml;heren Untersuchung auf Bundesebene zugef&uuml;hrt werden&rdquo;. [&hellip;]<br>\nNach den Feierlichkeiten wurde in den sozialen Netzwerken neben Freude &uuml;ber den Erfolg des Kleeblatts auch gro&szlig;e Emp&ouml;rung laut angesichts der Missachtung der Vorgaben. Aufgebrachte F&uuml;rtherinnen und F&uuml;rther wandten sich zudem an den Rathauschef. Der hofft nun, dass der ausbleibende Anstieg der Inzidenz Konsequenzen nach sich zieht: &ldquo;Man kann und darf ein derartiges Ereignis mit Auswirkungen, die allen bisherigen Erwartungen widersprechen, f&uuml;r mein Daf&uuml;rhalten nicht einfach ignorieren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/region\/fuerth\/nach-aufstiegsfeier-furths-ob-schreibt-brief-an-minister-spahn-1.11132319\">Nordbayern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> F&uuml;rths OB Thomas Jung sollte dann erkl&auml;ren, weshalb in der F&uuml;rther Innenstadt die <a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/region\/fuerth\/trotz-sinkender-inzidenz-furth-halt-an-der-maskenpflicht-fest-1.11129571\">Maskenpflicht immer noch gilt<\/a>, wenn er nun wei&szlig;, dass die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung unter freien Himmel, wie schon oft dargestellt, gegen Null geht. Peinlich f&uuml;r die N&uuml;rnberger Lokalzeitung, dass sie auf die get&uuml;rkte Studie des Leibniz-Zentrums f&uuml;r Europ&auml;ische Wirtschaftsforschung Mannheim verweist, die eine kausale Relation zwischen Querdenker-Demos und steigenden Inzidenzen erkannt haben wollte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bundesregierung verl&auml;ngert Kurzarbeitsregeln bis Ende September<\/strong><br>\nGastronomie, Hotellerie, Einzelhandel: Viele Branchen sind auf Kurzarbeit angewiesen. (&hellip;)<br>\nDie Bundesregierung hat die 2020 eingef&uuml;hrten Sonderregeln f&uuml;r die Kurzarbeit um drei Monate bis Ende September verl&auml;ngert. Das Kabinett billigte eine entsprechende Verordnung von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD).<br>\nDer Staat wird demnach bis zum 30. September Sozialversicherungsbeitr&auml;ge bei Kurzarbeit vollst&auml;ndig erstatten. Ab Oktober werden die Beitr&auml;ge dann noch zur H&auml;lfte &uuml;bernommen, wenn mit der Kurzarbeit bis Ende September begonnen wurde. Zudem soll es f&uuml;r die Anmeldung von Kurzarbeit weiter ausreichen, wenn mindestens zehn Prozent der Besch&auml;ftigten betroffen sind. Normalerweise gilt die Mindestgrenze von einem Drittel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2021-06\/kurzarbeit-regeln-bundesregierung-verlaengerung-ende-september-corona-krise-arbeitsmarkt\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es werden Fakten geschaffen &ndash; und das passt zur beabsichtigten Verl&auml;ngerung der &ldquo;epidemischen Lage&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&ldquo;Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt ist alarmierend&rdquo;<\/strong><br>\nDie Corona-Krise wirkt sich deutlich auf den Ausbildungsmarkt im S&uuml;dwesten aus, zeigt eine SWR-Datenanalyse. Stark betroffen sind ausgerechnet auch die Berufsgruppen, in denen schon jetzt Fachkr&auml;fte fehlen.<br>\nIm S&uuml;dwesten werden seit der Corona-Pandemie deutlich weniger Ausbildungspl&auml;tze angeboten. Das zeigen Zahlen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, die SWR-Datenjournalisten ausgewertet haben. Demnach meldeten Betriebe in Baden-W&uuml;rttemberg von Oktober 2020 bis Ende April, also nach mehr als der H&auml;lfte des laufenden Bewerbungsjahres, nur rund 63.000 Lehrstellen. Das sind etwa 9.000 weniger als im Vergleichszeitraum 2018\/2019, also vor der Pandemie.<br>\nDamit wird etwa jeder achte Ausbildungsplatz in Baden-W&uuml;rttemberg derzeit erst einmal nicht mehr angeboten. In Rheinland-Pfalz ist es sogar etwa jeder siebte. Dort meldeten Betriebe bis Ende April nur rund 21.000 Lehrstellen, etwa 3.000 weniger als vor der Pandemie. Auch die Zahl der Bewerber ging im S&uuml;dwesten im gleichen Zeitraum deutlich zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/ausbildungsmarkt-baden-wuerttemberg-rheinland-pfalz-corona-krise-100.html\">SWR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>So wird der Hass auf Russland produziert<\/strong><br>\nDass Russland in westlichen Medien schlecht gemacht wird, hat System. &laquo;swissinfo.ch&raquo; hilft mit, den Hass auf Russland zu f&ouml;rdern.<br>\nAm 14. Juni trifft US-Pr&auml;sident Jo Biden in Br&uuml;ssel die Staats- bzw. Regierungschefs der NATO-Staaten und am 16. Juni in Genf Russlands Staatspr&auml;sident Wladimir Putin. An Empfehlungen, was da in Br&uuml;ssel beschlossen werden soll, fehlt es deshalb nicht.\n<p>Beispiel 1: Der internationale &laquo;Berater&raquo; hinter den Kulissen<\/p>\n<p>Er ist einer der prominentesten politischen &laquo;Berater&raquo; der westlichen Welt. Er war US-Botschafter bei der NATO. Er war US-Sonderberater in der Ukraine. Er war Gr&uuml;ndungsdirektor des &laquo;McCain Institute for International Leadership&raquo;. Er ist Gr&uuml;nder und Pr&auml;sident der &laquo;Alliance Strategic Advisors&raquo;. Und nat&uuml;rlich mischt er auch im Bereich von Lobbying und im Finanzbereich auf h&ouml;chster Ebene mit. Sein Name: Kurt Volker. (F&uuml;r die Details seiner politischen Beziehungen siehe die Box unten.)<br>\nKurt Volker empfiehlt der NATO, endlich einen h&auml;rteren Kurs gegen Russland zu fahren. Russland bezeichnet er als aggressiv und scheut sich nicht, dazu auch die Geschichte zu f&auml;lschen. So etwa behauptet er, Russland habe 2008 Georgien angegriffen, obwohl es dazu im Auftrag der EU und unter der Leitung der Schweizer Diplomatin Heidi Tagliavini eine umfangreiche Untersuchung gab, die klar zum Schluss kam: Es war Pr&auml;sident Micheil Saakaschwili, der am 8. August 2008 den Angriff befahl. Volker empfiehlt der NATO, die Ukraine und Georgien als Vollmitglieder aufzunehmen, und er w&uuml;nscht sich einen erneuerten deutsch-amerikanischen Schulterschluss als &laquo;Chance zu einem neuen, mutigen Kurs zur Sicherung der Zukunft Europas&raquo; &ndash; gegen Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/__trashed-324\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kreuzzug gegen China<\/strong><br>\nNach einem Treffen mit US-Pr&auml;sident Joseph Biden hat NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg mit einer weiteren St&auml;rkung des westlichen Milit&auml;rb&uuml;ndnisses gedroht. &raquo;Die globale Machtbalance verschiebt sich&laquo;, sagte Stoltenberg am Montag (Ortszeit) in Washington: Die Staaten des Westens s&auml;hen sich mit &raquo;vielen Herausforderungen&laquo; konfrontiert, denen sie &raquo;nicht alleine entgegentreten&laquo; k&ouml;nnten. &raquo;Eine starke NATO&laquo; sei daher gut f&uuml;r alle Mitglieder auf beiden Seiten des Atlantiks. Gemeinsam m&uuml;sse man sich gegen Russland positionieren, das &raquo;f&uuml;r aggressive Handlungen gegen Nachbarstaaten verantwortlich&laquo; sei, aber auch gegen China. Zwar biete etwa der Handel mit der Volksrepublik &raquo;Chancen f&uuml;r unsere Wirtschaft&laquo;, doch werde das Land schon bald die st&auml;rkste Wirtschaftsmacht der Welt sein und verf&uuml;ge &uuml;ber die gr&ouml;&szlig;ten Seestreitkr&auml;fte und den zweitgr&ouml;&szlig;ten Milit&auml;rhaushalt. &raquo;Es teilt unsere Werte nicht&laquo;, wiederholte der NATO-Generalsekret&auml;r eine neue Parole des B&uuml;ndnisses, um die Frontstellung publikumswirksam zu markieren.<br>\nKonkret besprachen Biden und Stoltenberg die Agenda &raquo;NATO 2030&laquo;, die unter anderem eine Ausweitung politischer Absprachen im B&uuml;ndnisrahmen, aber auch eine Aufstockung des NATO-Haushalts vorsieht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/403992.kriegspolitik-kreuzzug-gegen-china.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Einbahnstra&szlig;e nach Kabul<\/strong><br>\nTrotz Warnungen und Protesten hat die Bundesrepublik am gestrigen Mittwoch ihre 39. Sammelabschiebung von Fl&uuml;chtlingen in das afghanische Kriegsgebiet abgeschlossen. 42 Afghanen mussten in Kabul das Abschiebeflugzeug verlassen. Damit erh&ouml;ht sich die Zahl der Personen, die seit Ende 2016 per Sammelabschiebung an den Hindukusch gebracht wurden, auf 1.077. Aus Europa insgesamt wurden in dieser Zeit weit mehr als 10.000 Fl&uuml;chtlinge zwangsweise in ihr Herkunftsland geflogen. Hinzu kommen mehrere zehntausend aus der T&uuml;rkei abgeschobene Afghanen. Vereinbarungen &uuml;ber die Sammelabschiebungen wurden der Regierung in Kabul mit erpresserischen Methoden aufgen&ouml;tigt. Die Abschiebungen finden statt, obwohl aus Europa heimgekehrte Fl&uuml;chtlinge laut einer aktuellen Untersuchung stark erh&ouml;hter Gewalt ausgesetzt sind. Umgekehrt legt die Bundesregierung afghanischen Mitarbeitern der Bundeswehr, die nach deren Abzug um Leib und Leben f&uuml;rchten und deshalb in Deutschland Zuflucht w&uuml;nschen, trotz offizieller Aufnahmebereitschaft Steine in den Weg. Charterfl&uuml;ge gehen nur in eine Richtung &ndash; zur Abschiebung nach Afghanistan.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8623\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Amri-Ausschuss: Der letzte Zeuge?<\/strong><br>\nDer Untersuchungsausschuss im Bundestag zum Terroranschlag auf dem Breitscheidplatz hat seine Arbeit eigentlich beendet. Nun aber besch&auml;ftigt ein Anrufer beim Verfassungsschutz die Abgeordneten.<br>\nDer Verfassungsschutz hat viele M&ouml;glichkeiten, um an Informationen zu gelangen. Observationen geh&ouml;ren dazu, das heimliche Mith&ouml;ren von Telefonaten oder auch der Einsatz von V-Leuten, also angeworbenen Quellen. Und es gibt das Hinweistelefon, bei dem sich jeder melden kann, der beispielsweise etwas &uuml;ber einen geplanten Terroranschlag wei&szlig;. [&hellip;]<br>\nIm Februar 2017, wenige Wochen nach dem Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz, meldete sich ein Mann &uuml;ber dieses Telefon beim Verfassungsschutz. Der Anrufer sagte, er habe brisante Informationen &uuml;ber einen Islamisten aus Berlin, der zur Terrormiliz &ldquo;Islamischer Staat&rdquo; (IS) nach Syrien ausgereist sei und nun weitere K&auml;mpfer anwerben wolle. Um das zu belegen, k&ouml;nne er auch Chatnachrichten vorlegen.<br>\nZu einem sp&auml;teren Zeitpunkt erz&auml;hlte der Hinweisgeber au&szlig;erdem noch, er wisse, wer die Goldm&uuml;nze &ldquo;Big Maple Leaf&rdquo; aus dem Berliner Bode-Museum gestohlen habe &ndash; und was mit dem Edelmetall geschehen sei.<br>\nVier Jahre sp&auml;ter nun besch&auml;ftigt dieser Hinweisgeber den Untersuchungsausschuss des Bundestages zum Breitscheidplatz-Anschlag &ndash; und sorgt f&uuml;r eine ungeplante Verl&auml;ngerung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/wdr\/amri-untersuchungsausschuss-verfassungsschutz-103.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Halbes Gedenken, ganze Verzerrung &ndash; Der Bundestag und der &Uuml;berfall auf die Sowjetunion<\/strong><br>\nDer Bundestag gedenkt nicht des deutschen &Uuml;berfalls auf die Sowjetunion vor bald achtzig Jahren, er spricht dar&uuml;ber. Was in der BRD offenbar nicht m&ouml;glich ist, ohne die komplette Sammlung der antirussischen Propagandameme abzuarbeiten und vor allem der Ukraine Unterst&uuml;tzung zu versprechen.<br>\nEs war ohnehin die Sparausgabe eines Gedenkens; eine echte Gedenkstunde, die dann auch vor vollen R&auml;ngen stattgefunden h&auml;tte, hatte die Linke zwar beantragt, aber sie wurde abgelehnt. So er&ouml;ffnete der halbformelle Rahmen die M&ouml;glichkeit, auf vielfache Art und Weise die Geschichte zu verzerren und ausgerechnet in diesem Zusammenhang gegen Russland auszuteilen.<br>\nVorneweg zog Au&szlig;enminister Heiko Maas (SPD), der sich zwar vor den Opfern verneigte und erkl&auml;rte, &ldquo;fassungslos blicken wir auf diesen Teil unserer Geschichte, auf den Rassenwahn, auf die v&ouml;llige moralische Enthemmung, die auch gerade im Ostfeldzug ihren f&uuml;rchterlichen Ausdruck genommen haben&rdquo;, aber schon, wenn es um Vers&ouml;hnung geht, oder, deutlicher gesagt, um die erstaunliche Tatsache, dass nach diesem Krieg noch ein B&uuml;rger einer der fr&uuml;heren Sowjetrepubliken einem Deutschen die Hand reicht, macht er eine Matsche aus &ldquo;mittel- und osteurop&auml;ischen L&auml;ndern&rdquo;, um einerseits das b&ouml;se Wort Russland zu vermeiden und andererseits so einige, die an diesem &Uuml;berfall oder zumindest an dessen Fortf&uuml;hrung beteiligt waren, wie Bandera-Anh&auml;nger oder baltische SS-Hilfstruppen, hinter dieser Matsche verschwinden zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/118824-halbes-gedenken-ganze-verzerrung-bundestag\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Auf einmal alles so progressiv hier<\/strong><br>\nBei den Gr&uuml;nen hat sich die Einstellung zu &ouml;ffentlicher Gro&szlig;z&uuml;gigkeit hingegen deutlich entspannt. An der Basis h&ouml;rt man kaum noch ein gutes Wort &uuml;ber den klassischen progressiven Neoliberalismus der 1990er. Partei- und Wahlprogramm m&ouml;chten weg von Hartz IV und hin zur B&uuml;rgerversicherung. Klimaschutz geht vor Schuldenbremse. So zumindest das Wahlversprechen. [&hellip;]<br>\nMit etwas mehr Umverteilung und einem &uuml;ppigen &ouml;ffentlichen Investitionsprogramm werden sich gro&szlig;e Teile der gr&uuml;nen Mitgliedschaft gut anfreunden k&ouml;nnen. An finanz- und makro&ouml;konomischen Fragen wird Gr&uuml;n-Rot-Rot nicht scheitern, schon allein, weil wirksamer Klimaschutz dies so offensichtlich bedingt.<br>\nZu Sozialistinnen macht das die Gr&uuml;nen und ihre progressiven Verb&uuml;ndeten anderswo nat&uuml;rlich noch lange nicht. Denn die erkl&auml;rte Hauptaufgabe dieses progressiven Zentrismus ist es, den Kapitalismus zu verwalten und seine Verwerfungen zu gl&auml;tten. Die Vorstellung einer organisierten arbeitenden Klasse, die als eigenst&auml;ndiges politisches Subjekt agiert und die Wirtschaftsordnung in ihrem Interesse grunds&auml;tzlich ver&auml;ndern k&ouml;nnte, ist ihnen fremd. Ihr Optimismus, das Kapital durch einen regulierenden Staat einhegen zu k&ouml;nnen, r&uuml;hrt auch daher, dass sie schlicht nicht an m&ouml;gliche Alternativen glauben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/auf-einmal-alles-so-progressiv-hier-baerbock-die-gruenen-gruen-rot-rot-regierungskoalition-schwarz-gruen-bundestagswahl-progressiver-neoliberalismus-antipopulismus\/\">Jacobin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eine gute Analyse, die wiederum best&auml;tigt, dass die Mehrheit der arbeitenden Bev&ouml;lkerung von den Gr&uuml;nen wenig zu erwarten hat, und dass insbesondere, wie bereits der identit&auml;tspolitische Diskurs, die Klimadebatte prim&auml;r dazu dient, die Hegemonie &uuml;ber die gesellschaftlichen und politischen Debatten weiter zu festigen. Denn, wer k&ouml;nnte es schon ernsthaft wagen, die aktuelle Richtung der Klimadiskussion, mit dem alleinigen Fokus auf eine Erh&ouml;hung der Energiepreise, kritisch zu hinterfragen, ohne sofort moralisch ge&auml;chtet und nach g&auml;ngigen Muster zum Klimaleugner erkl&auml;rt zu werden?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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