{"id":73196,"date":"2021-06-11T13:50:12","date_gmt":"2021-06-11T11:50:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73196"},"modified":"2021-06-11T14:03:33","modified_gmt":"2021-06-11T12:03:33","slug":"leserbriefe-zu-sachsen-anhalt-und-die-fehler-von-spd-und-linken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73196","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eSachsen-Anhalt und die Fehler von SPD und Linken\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Jens Berger analysiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73124\">in diesem Beitrag<\/a> die Landtagswahl von Sachsen-Anhalt. Einen besonderen Fokus legt er dabei auf die SPD und Die Linke. Das Wahlergebnis sei eine &bdquo;Quittung f&uuml;r den Kurs des F&uuml;hrungspersonals beider Parteien, die sich seit Jahren weigern, eine Politik in den Mittelpunkt zu stellen, die die Interessen der Arbeitnehmer und Rentner vertritt&ldquo;. Dem &bdquo;Wunsch nach Alternativen und einer progressiven Politik&ldquo; fehle eine gr&ouml;&szlig;ere Partei, der die inhaltliche Ausrichtung abgenommen werde. Danke f&uuml;r die interessanten Zuschriften. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo liebes Nachdenkseitenteam.<br>\n&nbsp;<br>\nErfahrungsgem&auml;&szlig; hat die sPD ihren Sinkflug in die Bedeutungslosigkeit fortgesetzt. Immer wieder erstaunlich, wie man sich solche Wahlergebnisse sch&ouml;n redet, oder versucht anderen die Schuld zu geben. So hatte Frau Esken am Wahlabend nichts besseres zu tun, als die Behauptung aufzustellen, dass die Berichterstattung &uuml;ber die AFD im Vorfeld der Wahlen am schlechten abschneiden der sPD schuld sei. Aha! Ich nenne so etwas Realit&auml;tsverweigerung.<\/p><p>Noch immer hat sich die sPD nicht wirklich von ihrer desastr&ouml;sen Agenda-Politik verabschiedet, es blieb bei halbseidenen Ausfl&uuml;chten, aber keine Aussage dahingehend, dieses Elend wirklich beenden zu wollen.<\/p><p>Kritiker der Corona-Politik unserer Regierung werden von Frau Esken via Twitter pauschal als Covidioten abgewatscht.<\/p><p>Dann der Neoliberale Hardliner Scholz, als Kanzlerkanditat&hellip;<\/p><p>Fast k&ouml;nnte man den Gedanken haben, die sPD will genau das: unter die 5%! Na ja, zumindest sind sie auf einem guten Weg dahin.<\/p><p>Offensichtlich sind die W&auml;hler doch nicht ganz so bl&ouml;d, wie sie einige Poltiker gerne h&auml;tten.<br>\n&nbsp;<br>\nHochachtungsvoll, Ulrich Erich<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>das Schicksal der LINKEN ist l&auml;ngst besiegelt! Die Partei findet seit Jahren auf alle gro&szlig;en politischen Fragen der Zeit nur noch ideologische, also keine sachbezogenen Antworten mehr. Das Personal besteht aus Pragmatikern, die aus Angst um ihre Posten keinen Aufbruch wagen, und aus Dogmatikern, die jede offene politische Diskussion sabotieren. Andere, wie Frau Wagenknecht, sind gescheitert und locken keinen W&auml;hler mehr hinter dem Ofen hervor. M&uuml;hsam hechelt die Partei von anderen gesetzten Themen (Umwelt- und Klimaschutz) hinterher, ohne eine Chance, als authentisch wahrgenommen zu werden. Die neue F&uuml;hrungsspitze der LINKEN? Noch blasser als die alte! &ndash; Haben Sie <a href=\"https:\/\/www.die-linke.de\/partei\/\">einmal die Webseite der LINKEN<\/a> aufgerufen? Dort werden Sie ein bezeichnendes Foto finden: Ein leerer Versammlungssaal eines Bundesparteitags, mit bunten Spr&uuml;chen, aber ohne Menschen. So sieht sich die LINKE! So ist die LINKE!<\/p><p>Gerhard Militzer <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Die diesj&auml;hrigen &nbsp;Wahlergebnisse in Baden-W&uuml;rttemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt zeigen eins klar auf: eine Mehrheit der Menschen m&ouml;chte keine gro&szlig;en &Auml;nderungen. Das d&uuml;rfte auch bei der anstehenden Bundestagswahl wahlentscheidend sein. Es ist eben keine Wechselstimmung da. Und der Wunsch nach &bdquo;Alternativen und einer progressiven Politik&ldquo; besteht mit Blick auf das bestehende Angebot allenfalls in der eigenen Meinungsblase und in Umfragen, nicht jedoch bei der Bev&ouml;lkerungsmehrheit. Trotz unabl&auml;ssiger medialer Berieselung d&uuml;rfte es in der Lebenswirklichkeit der meisten Menschen nicht um die vermeintliche Rettung des Planeten, die globale Gerechtigkeit, ertrinkende Fl&uuml;chtlinge oder um Kriegsgefahren gehen. Vielmehr d&uuml;rften Alltagsfragen, der Geldbeutel und nat&uuml;rlich das Bauchgef&uuml;hl die eigene Wahl entscheiden.<br>\n&nbsp;<br>\nDie politische Linke und DIE LINKE stecken in einer tiefen Krise, denn sie haben die Orientierung verloren. In Folge davon auch ihr Profil. DIE LINKE k&auml;mpft entgegen der Selbstwahrnehmung mittlerweile ums nackte &Uuml;berleben. Sie bietet keine klaren Utopien und auch keine wahrzunehmenden L&ouml;sungen f&uuml;r das Hier und Jetzt. Und wenn doch, dann sind die Ans&auml;tze durch Wettbewerber schon gekapert. W&auml;hrend der Pandemie hat sie als Opposition komplett versagt.<br>\n&nbsp;<br>\nF&uuml;r linke Kr&auml;fte in diesem Land w&auml;re es in Summe sinnvoller einer weiteren linken Partei Raum zu geben, die eher dem Wagenknecht&rsquo;schem Verst&auml;ndnis linker Politik in Deutschland zugetan ist. Dadurch k&ouml;nnten linke Kr&auml;fte in Summe wieder an Akzeptanz gewinnen. Innerhalb der Linkspartei ist ein Paradigmenwechsel nicht mehr m&ouml;glich. Wer das negiert, hat die letzten 5 Jahre geschlafen. DIE LINKE k&ouml;nnte sich weiter auf die Themenfelder Klimaschutz, Identit&auml;tspolitik, offene Grenzen, Ann&auml;herung an NATO-Positionen, Mitregieren unter gr&uuml;ner Dominanz und urbaner Lifestyle konzentrieren.<br>\nEine weitere, neue linke Partei w&auml;re dann unbeschwert in der Lage sich den klassischen linken Themenfeldern zu widmen und entsprechende Positionen zu vertreten. In Summe k&ouml;nnte f&uuml;r die linken Kr&auml;fte dann ein deutlicher Zugewinn an W&auml;hlern und Mitstreitern das Ergebnis sein. F&uuml;r die Bundestagswahl ist es leider zu sp&auml;t, um diesen Weg zu gehen. Nach der Bundestagswahl aber muss der Weg beschritten werden. Ganz egal, wie das Wahlergebnis ausf&auml;llt.<\/p><p>Von unserem Leser R.L.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Moin,<\/p><p>Sie wundern sich &uuml;ber die unterschiedlichen Umfrageergebnise. Ich wundere mich nicht, denn f&uuml;r mich geh&ouml;ren die Umfrageergebnisse zur Strategie der Angstmache, zur &ldquo;Prognose&rdquo; eines Kopf-an-Kopf-Rennens zwischen CDU&nbsp;+ AfD. Und was als Angstmache bei Corona so gut funktioniert hat: Warum sollte diese Strategie nicht auch bei einer Wahl wirken? Worauf setzen die W&auml;hler\/innen? Auf einen, den sie zu kennen&nbsp;glauben, auf einen mit Amtsbonus. Und so ist das Ergebnis nur in der H&ouml;he f&uuml;r mich &uuml;berraschend. Die Frage ist: Mit welcher Angstkampagne werden CDU\/CSU den Bundestagswahlkampf bestreiten? Wiederholung der Strategie, die gestern so gro&szlig;en Erfolg hatte?<\/p><p>MfG<br>\nHelmut Specht<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, danke f&uuml;r die Beleuchtung. <\/p><p>Wie Sie richtig beschrieben haben, bietet die Linke und die SPD keine Alternative. Die SPD schon gar nicht. <\/p><p>Da erinnere ich mich an meinen Vater, der&nbsp; 1930-1933 den Hunger der Bev&ouml;lkerung in D gesehen hat. Das war noch schlimmer und da hatten die B&uuml;rger auch keine Alternative. Was dann kam ist ja bekannt. <\/p><p>Die B&uuml;rger hatten Hitler nicht freiwillig gew&auml;hlt, so seine Aussage, sondern die Politiker haben das Volk in die Arme der Nazis getrieben. <\/p><p>Ich habe hier schon 20 Jahre eine bittere Entwicklung erkannt. <\/p><p>Machen Sie weiter so. <\/p><p>LG J. Deutsch <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger!<\/p><p>Es ist in der Tat so, dass sich die etablierten Parteien (CDU, SPD, FDP und Gr&uuml;ne) gerade bez&uuml;glich der Sozialpolitik nahezu in keiner Weise mehr unterscheiden. Lediglich in der regelm&auml;&szlig;igen Talkrunde der &ouml;ffentlich-rechtlichen am Wahlabend und anschlie&szlig;end bei Anne Will gab es Auseinandersetzungen zwischen den Gr&uuml;nen und den anderen Parteien bez&uuml;glich der unsinnigen Benzinpreiserh&ouml;hung. Am Montag bei den Pressekonferenzen hie&szlig; dann der gemeinsame Gegner aller Parteien wieder AfD. Erst bei Nachfrage durch Journalisten konnte man bei der CDU am Koalitionspartner SPD Kritik feststellen. Bei so viel &ldquo;Einheitsbrei&rdquo; wird wohl die Wahlbeteiligung noch geringer werden. Man k&ouml;nnte &uuml;berhaupt meinen, dass man nur noch zwischen der AfD einerseits und den Establishmentparteien + Linke andererseits unterscheiden kann. SPD und Linke sollten sich viel mehr gegen die Erh&ouml;hung der Energiepreise aussprechen, weil die nat&uuml;rlich in erster Linie den kleinen Mann trifft. Ganz aktuell hat man jetzt geh&ouml;rt, dass sich CSU, FDP und Linke gegen die Erh&ouml;hung des Renteneintrittsalters auf 68 Jahre aussprechen w&uuml;rden. Und wo bleibt die SPD? Es war ja M&uuml;ntefehring, der die Rente mit 67 eingef&uuml;hrt und damit dauerhaft seiner Partei geschadet hat. Es w&auml;re h&ouml;chste Eisenbahn, dass die Sozialdemokraten jetzt auch gegen diese erneute unversch&auml;mte Renteneintrittsaltererh&ouml;hung rigiros vorgehen w&uuml;rden. Nur so kann diese Partei noch Land gewinnen. Demonstrationen dagegen wie in Frankreich darf es ja jetzt dank Corona nicht geben. Gerichte und Polizei helfen ja ohnehin derzeit beim Verbot der Proteste und sorgen somit f&uuml;r einen schleichenden Abbau der Meinungsfreiheit und Demokratie. Nat&uuml;rlich spielt bei einer Landtagswahl die Au&szlig;enpolitik keine Rolle. Aber f&uuml;r den Wahlkampf bei der Bundestagswahl sollte sie in den Vordergrund r&uuml;cken. Selbstverst&auml;ndlich werden unsere NATOmedien alles daran setzen, eine Diskussion z.B. in Talkrunden &uuml;ber die Notwendigkeit von R&uuml;stung zu vermeiden. Und trotzdem k&ouml;nnen Parteien bei Wahlkampfauftritten Zeichen setzen, so wie sich Gerhard Schr&ouml;der spontan bei einer Wahlkampfveranstaltung gegen eine Irakkriegsbeteiligung aussprach, was eine seiner gr&ouml;&szlig;ten Leistungen war und seine Wiederwahl erm&ouml;glichte. Er riskierte damit einen Bruch mit den Transatlantikern, denn selbst sein Au&szlig;enminister Fischer &auml;u&szlig;erte sich kritisch gegen&uuml;ber dieser Ablehnung an einer Kriegsbeteiligung. Die SPD m&uuml;sste halt mit der Linken zusammen &ndash; trotz ausbleibender Unterst&uuml;tzung oder sogar noch m&ouml;glicher Gegenwehr der NATOmedien &ndash; f&uuml;r eine friedlichere Au&szlig;enpolitik k&auml;mpfen und damit einen echten Wahlkampf gegen die Gr&uuml;nen f&uuml;hren. Das w&uuml;rde sicher einen Zugewinn f&uuml;r die Sozialdemokraten bringen. Es ist ja inzwischen geradezu paradox, dass eine rechte Partei wie die AfD zusammen mit der Linken f&uuml;r einen Ausgleich mit Russland sorgen will und gleichzeitig mit der Linken im Bundestag gegen die Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr (wie z.B. Mali) stimmt. So ergibt sich der kuriose Umstand, dass die AfD au&szlig;enpolitisch links erscheint, w&auml;hrend die au&szlig;enpolitischen Absichten der Gr&uuml;nen als rechts zu verordnen sind. Wenn unsere Politiker dies endlich wahrhaben&nbsp; und unsere NATOmedien diesen Umstand ansprechen w&uuml;rden, k&ouml;nnte der Wahlkampf interessant werden und sich eine Ver&auml;nderung in der politischen Landschaft ergeben. Aber leider wird man sich auch weiterhin mit der in den Medien t&auml;glich dargebrachten Corona- und Klimahysterie besch&auml;ftigen.&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichem Gru&szlig;<br>\nHarald Pfleger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Leserbrieffteam, lieber Jens Berger, <\/p><p>auf Ihre Stellungnahme zu den Wahlen in Sachsen-Anhalt habe ich gewartet. Vielen Dank also, dass ich Ihre Analyse jetzt lesen und mit meinen Gedanken abgleichen konnte. <\/p><p>Sachsen-Anhalt hat in den letzten Jahren auch flei&szlig;ig Reklame f&uuml;r Zuwanderung gemacht und Kleinunternehmer in dieses Bundesland geholt, die aus dem Westen der Republik kamen. Ich kann mir also sehr gut vorstellen, dass diese ebenfalls die CDU gew&auml;hlt haben. <\/p><p>Was die AfD angeht, so habe ich gestern auch geh&ouml;rt, w&uuml;rden AfD-W&auml;hler gerne mit der CDU koalieren &ndash; Erkl&auml;rungen des Spezielisten . Sch&ouml;neborn, der ARD, der die Wahlen immer an einer gro&szlig;en Tafel analytisch auseinandernimmt. Die CDU-W&auml;hler hingegen wollen das nicht. Da hat also das Schlechtmachen der AfD einen starken Einfluss. <\/p><p>Ich halte es f&uuml;r antidemokratisch und unethisch, eine Partei so als Pr&uuml;gelknaben zu benutzen um selber Vorteile daraus zu ziehen. Auch die Journalisten konnten es nicht unterlassen, die AfD auf irgendeine Art und Weise anzup&ouml;beln. Man denke an die Anf&auml;nge der Gr&uuml;nen, wie die fertig gemacht wurden. Das fordert doch deren Anh&auml;nger geradezu heraus. <\/p><p>Und leider, das mu&szlig; man einfach zugeben, ist die AfD die einzige Partei, wie Sie ja auch bemerken, die der CDU und den anderen Parteien kr&auml;ftig im Nacken sa&szlig; und weiter sitzen wird. <\/p><p>Das kommt aber auch daher her, dass sich alle Parteien vorgenommen haben, mit der AfD keine gemeinsame Sache zu machen. Wenn die AfD also Antr&auml;ge stellte, die vielleicht gut waren, einfach von den anderen Parteien nicht unterst&uuml;tzt wurde. Es geht also auch weniger um die Sache als um den eigenen Ego-Kitzel einer Partei. Lieber untergehen, als zuzugeben, dass die AfD eine Partei ist, die von Menschen gew&auml;hlt wird. Dann zus&auml;tzlich der Verfassungsschutz der mit daf&uuml;r sorgt, dass diese Partei in ein schlechtes&nbsp; &ndash; unw&auml;hlbares &ndash; Licht ger&uuml;ckt wird. <\/p><p>Vor Jahren habe ich mal in der S&uuml;ddeutschen einen Vergleich f&uuml;r Holland gelesen mit der Partei von Wim Wilders und den anderen. Der einzige Unterschied war die Zuwanderung! Ansonsten war die Partei auch noch besser was soziale Gerechtigkeit anging. Aber das Nein zur Zuwanderung hat man immer wieder in den Fordergrund ger&uuml;ckt. Am Ende ist das den W&auml;hlern egal, denn man kann und darf gegen eine z&uuml;gellose Zuwanderung sein. &Auml;hnlich ist das hier. Alle Parteien sind f&uuml;r Zuwanderung, auch wenn sie illegal passiert, wie von Merkel in 2015 massiv vorgemacht. Ich sage dazu auch nein. Weil diese Zuwanderung auch bedeutet, dass alles daf&uuml;r getan wird, dass die L&auml;nder, aus denen sie kommen, niemals auf die eigenen Beine kommen d&uuml;rfen. <\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e und machen Sie weiter so sch&ouml;n kritisch und demokratisch wie immer.<br>\nKarola Schramm <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS Redaktion,<\/p><p>Die Gr&uuml;nen gewannen in Baden-W&uuml;rttemberg, die SPD in Rheinland-Pfalz, die CDU in Sachsen-Anhalt. Alle aufgrund der Amtsboni der jeweilig amtierenden Ministerpr&auml;sidenten, bedingt durch die Fokussierung und die h&auml;ufig wohlwollende Berichterstattung der Medien im Wahlkampf-Endspurt. Um daraus Schlussfolgerungen auf die kommende BTW zu ziehen, ist es vielleicht noch zu fr&uuml;h.<\/p><p>VG Michael Wrazidlo<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>das Wahlergebnis der CDU ist doch schon etwas mehr als &uuml;berraschend.<\/p><p>Lag die CDU in vielen Umfragen gerade noch um 27% schnellt sie dann bei den Prognosen der &ouml;ffentlich Rechtlichen schon auf 36%. Um ca. 18.40Uhr dann die &ldquo;Best&auml;tigung&rdquo; durch die erste Hochrechnung: 35,8% beim Einen und 35,9 % beim Anderen. Und dann steigt sie auch noch &uuml;ber 37%.<\/p><p>So viel himmlischer Beistand nach den letzten 13 Monaten ist kaum noch zu glauben.<\/p><p>In den Kommentaren auf anderen alternativen Seiten war von den vermeintlichen Sachsen, keine Freundschaft zur CDU zu erkennen.<\/p><p>Ich halte heute nach all den Geschehnissen der letzten Zeit, alles f&uuml;r m&ouml;glich. Auch manipulierte Wahlen. Wer st&auml;ndig l&uuml;gt, denm glaubt man nicht!<\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e, auch ans Team<br>\nVolker Abel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Meine Wahlanalyse betrachtet die nicht die Prozente, sondern die absoluten Zahlen: von den 1788900 Wahlberechtigten In Sachsen-Anhalt haben fast 700000 nicht gew&auml;hlt, die CDU erhielt 404000 Stimmen, die AfD 220000. Zusammen 1324000 Wahlberechtigte, d.h. 3\/4 der Bev&ouml;lkerung haben konservativ, rechts oder nicht gew&auml;hlt. Wie soll man da optimistisch sein?<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nvon unserem Leser W.R.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nzu &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73124\">Sachsen-Anhalt und die Fehler von SPD und Linken<\/a>&rdquo;<br>\n&nbsp;<br>\nIn dem Artikel verweisen Sie <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/posts\/4161590150569087\">auf den Facebook Beitrag von oskar Lafontaine<\/a>.<br>\n&nbsp;<br>\nMeine Antwort zu Frage von Herren Lafontaine<br>\n&nbsp;<br>\nDieter Gabriel<br>\n&ldquo;Die AfD hat wieder mehr Stimmen aus dem Arbeitnehmer-Lager erhalten als LINKE und SPD. Das ist erstaunlich, weil die AfD Politik gegen die kleinen Leute macht. &rdquo;<br>\n&nbsp;<br>\nWer stellt denn die Frage, welche Konzepte die AfD hat ?<br>\nz.B.<\/p><ol>\n<li>gegen wachsende Kinder- und Altersarmut<\/li>\n<li>gegen kollabierende Sozialsysteme, die in anderen L&auml;ndern gut funktionieren<\/li>\n<li>gegen marode und zerfallende Infrastruktur<\/li>\n<li>gegen Bildungsnotstand<\/li>\n<li>gegen Pflegenotstand<\/li>\n<li>gegen ein &uuml;berteuertes m&auml;&szlig;iges Gesundheitssystem<\/li>\n<li>gegen ein instabiles Wirtschaftssystem<\/li>\n<li>gegen eine instabile W&auml;hrungsunion<\/li>\n<\/ol><p>usw.<br>\n&nbsp;<br>\nWenn diese Fragen niemand stellt, braucht die AfD sich diesen Fragen auch nicht stellen !<br>\n&nbsp;<br>\nDie Parteien und Medien inklusive Nachdenkseiten haben der AfD nie diese Frage gestellt.<br>\nDas schlug ich den Nachdenkseiten mehrfach vor.<br>\nBisher ohne Erfolg, zur Freunde der AfD, dann braucht die AfD nicht die Karten auf den Tisch legen !<br>\n&nbsp;<br>\nDas entscheidendenes F&uuml;hrungspersonal in der Hayek Gesellschaft zur Umsetzung markradikaler Ideen ist, auch das wird viel zu wenig kommuniziert.<br>\nU.a. Lobbypedia beschreibt das klar.<br>\n&nbsp;<br>\nDa keiner wirklich Klartext &uuml;ber die AfD schreibt und Fragen stellt, bei der die AfD Farbe bekennen muss, kann sich die AfD als Alternative darstellen, ohne klarzustellen wie die Alternativen aussehen sollen !<br>\n&nbsp;<br>\nGr&uuml;&szlig;e<br>\nDieter Gabriel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jens Berger analysiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73124\">in diesem Beitrag<\/a> die Landtagswahl von Sachsen-Anhalt. 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