{"id":73291,"date":"2021-06-11T16:30:17","date_gmt":"2021-06-11T14:30:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73291"},"modified":"2021-06-11T15:53:01","modified_gmt":"2021-06-11T13:53:01","slug":"hinweise-des-tages-ii-493","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73291","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73291#h01\">Gentechnik: Die Gr&uuml;nen m&uuml;ssen gr&uuml;ndlich umdenken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73291#h02\">Digitaler Impfnachweis startet in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73291#h03\">Corona: &laquo;Die Information der &Ouml;ffentlichkeit ist unbefriedigend&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73291#h04\">Schrottmasken geliefert &ndash; L&auml;nder verweigern Zahlungen an den Bund<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73291#h05\">Abwehr und Aufbruch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73291#h06\">St&uuml;ckwerk, weit unter den Erwartungen, laute Kritik, das grenzt an Betrug. Eine eindeutige Bewertung dessen, was als &bdquo;Pflegereform&ldquo; durch das Parlament bugsiert wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73291#h07\">Gastgewerbe: Einmal Fachkr&auml;ftemangel hausgemacht, bitte!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73291#h08\">Streik und Blockaden: Zoff bei Gorillas in Berlin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73291#h09\">&ldquo;F&auml;higkeitsaufbau im Indo-Pazifik&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73291#h10\">Alles auf Sieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73291#h11\">US-Hedgefonds steigt bei Deutsche Wohnen ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73291#h12\">Urteil &uuml;ber Kontogeb&uuml;hren: Deutsche Bank rechnet mit Millionenkosten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73291#h13\">B&ouml;rsenboom trotz Corona-Krise: Wie abgekoppelt ist der Finanzmarkt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73291#h14\">Zehnmal so teuer wie in Italien: Deutsche m&uuml;ssen f&uuml;r mobiles Internet blechen &ndash; andere L&auml;nder zeigen, wie es billiger geht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Schrottmasken geliefert &ndash; L&auml;nder verweigern Zahlungen an den Bund<\/strong><br>\nZwischen dem Ministerium von Jens Spahn und mehreren Bundesl&auml;ndern gibt es erbitterten Streit um ausstehende Masken-Rechnungen. Die werden vielleicht nie beglichen.<br>\nBodo Ramelow (Linke) ist f&uuml;r Jens Spahn (CDU) nicht zu erreichen: Der eine, der Th&uuml;ringer Ministerpr&auml;sident, schuldet dem anderen, dem Bundesgesundheitsminister, noch Geld, und irgendwie reagiert man im Gr&uuml;nen Herzen Deutschlands nicht so recht auf die Kontaktanbahnungen aus der Hauptstadt.<br>\nNat&uuml;rlich geht es nicht um pers&ouml;nliche Schulden, sondern solche des Freistaats bei der Bundesregierung &ndash; und Th&uuml;ringen ist hier zwar besonders abwehrend, aber in bester Gesellschaft mit anderen Bundesl&auml;ndern. Auch dort warten offene Rechnungen in teils dreistelliger Millionenh&ouml;he, keine d&uuml;rfte jemals komplett beglichen werden. Es geht nicht nur, aber vor allem um Pers&ouml;nliche Schutzausr&uuml;stungen (PSA), vulgo Masken, die Spahns Bundesgesundheitsministerium (BMG) gerne bezahlt bekommen will.<br>\nDer Hauptgrund f&uuml;r die Querelen mit den L&auml;ndern: Mangelnde oder strittige Qualit&auml;t der BMG-Lieferungen. Und einige Staatskanzleien k&ouml;nnen sich mit dem Bund nicht einmal darauf einigen, wie viele PSA eigentlich geliefert worden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/streit-um-hunderte-millionen-euro-schrottmasken-geliefert-laender-verweigern-zahlungen-an-den-bund\/27277738.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Auch CDU-gef&uuml;hrte L&auml;nder sind wegen Schrottmasken im Streit mit Spahn!<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Nachpr&uuml;fungen und Zweifel Millionen mangelhafte Masken vom Bund<\/strong><br>\nMehrere Bundesl&auml;nder haben Millionen vom Bund bereitgestellte Schutzmasken f&uuml;r die Verwendung gesperrt oder zur&uuml;ckgeschickt. Nach NDR-Informationen fielen sie bei Nachpr&uuml;fungen durch, oder es gab grunds&auml;tzliche Zweifel an der Qualit&auml;t.<br>\nHunderte Millionen FFP2-Schutzmasken hat das Bundesgesundheitsministerium im vergangenen Jahr beschafft. Es musste alles schnell gehen, aber trotzdem sollte es keine Abstriche bei der Sicherheit geben. So stellen es jedenfalls das Ministerium und sein Leiter, Jens Spahn, dar. Alle Masken seien auf ihre Qualit&auml;t gepr&uuml;ft worden. Einige Bundesl&auml;nder verlie&szlig;en jedoch nicht darauf und stellten bei Tests teils erhebliche M&auml;ngel fest. Das ergab eine NDR-Recherche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr\/maskenaffaere-spahn-107.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gentechnik: Die Gr&uuml;nen m&uuml;ssen gr&uuml;ndlich umdenken<\/strong><br>\nWenn die Gr&uuml;nen das Sagen gehabt h&auml;tten, g&auml;be es heute keinen Covid-19-Impfstoff. Denn ein wesentlicher Grund f&uuml;r den Erfolg im Kampf gegen die Pandemie ist die Gentechnik. (&hellip;)<br>\nVon einer differenzierten Haltung gegen&uuml;ber gentechnischer Forschung und Entwicklung oder gar deren F&ouml;rderung, von einer umfassenden Aufkl&auml;rung der Bev&ouml;lkerung &uuml;ber die Chancen der Gentechnik, beispielsweise durch schulische Bildung, war in den offiziellen Verlautbarungen der Partei B&uuml;ndnis 90 \/ Die Gr&uuml;nen nie die Rede. Vergleichbares muss man von den Medien, vor allem den &Ouml;ffentlichrechtlichen, sagen.<br>\nDas ist wahrscheinlich ein Grund, warum ein grosser Teil der Bev&ouml;lkerung sich &uuml;ber den Beitrag der Gentechnik zur Entwicklung von Diagnostika und Impfstoffen bez&uuml;glich Covid-19 im Unklaren ist. Wie ist es sonst zu verstehen, dass sich Hunderte Millionen Menschen &laquo;pure Gentechnik&raquo; &ndash; um nichts anderes handelt es sich bei den Impfstoffen &ndash; spritzen lassen? Wer h&auml;tte es f&uuml;r m&ouml;glich gehalten, dass gentechnisch produzierte Impfstoffe in Rekordzeit hergestellt werden k&ouml;nnen? Von einer umfassenden Bewertung &laquo;aller&raquo; Risiken, die viele Jahre gedauert h&auml;tte, war hier nie die Rede. Und das ist gut so, denn diese Impfstoffe sind ein Segen f&uuml;r die ganze Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/gentechnik-die-gruenen-muessen-gruendlich-umdenken-ld.1629416\">Christian Jung in Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Corona: &laquo;Die Information der &Ouml;ffentlichkeit ist unbefriedigend&raquo;<\/strong><br>\nOffene Fragen zu den Sars-CoV-2 Impfstoffen w&uuml;rden zu wenig thematisiert, kritisiert der Medizin-Professor Wolf-Dieter Ludwig.<br>\nHerr Professor Ludwig, Sie sind seit 15 Jahren Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen &Auml;rzteschaft. W&uuml;rden Sie zum jetzigen Zeitpunkt raten, Kinder gegen Covid-19 zu impfen?<br>\nBei Kindern und Jugendlichen, die bestimmte Vorerkrankungen haben beziehungsweise chronisch krank sind, ist diese Impfung wahrscheinlich sinnvoll. Ich halte es aber nicht f&uuml;r gerechtfertigt, gesunde Kinder und Jugendliche nun generell gegen Covid-19 zu impfen.<br>\nWeshalb nicht?<br>\nDie Infektion mit Sars-CoV-2 verl&auml;uft in dieser Altersgruppe meist symptomlos oder mild. Zudem hat man in den klinischen Studien gesehen, dass bei den j&uuml;ngeren Teilnehmern mehr Nebenwirkungen auftraten als bei den &auml;lteren. Ausserdem spielen Kinder und Jugendliche wahrscheinlich eher eine untergeordnete Rolle im Pandemiegeschehen. Es ist auch nicht belegt, dass Infektionen in dieser Altersgruppe zu einer &Uuml;berlastung von Intensivstationen f&uuml;hren. Vor allem aber fehlen noch Daten zu den mittel- und langfristigen Nebenwirkungen der Sars-CoV-2-Impfstoffe bei Kindern und Jugendlichen. Ich halte deshalb die Empfehlung der St&auml;ndigen Impfkommission STIKO in Deutschland, derzeit nur Kinder ab 12 Jahre mit Vorerkrankungen zu impfen, aus medizinischer, aber auch aus ethischer Sicht f&uuml;r gerechtfertigt. Es freut mich, dass die STIKO nicht dem politischen Druck und den &ouml;konomischen Interessen der Impfstoffhersteller gefolgt ist.<br>\nEtwa seit Jahresbeginn impfen westliche L&auml;nder Erwachsene gegen Sars-CoV-2, um schwere Verl&auml;ufe von Covid-19 zu verhindern. Mit Ausnahme des Impfstoffs von Astra Zeneca sind bisher keine schwerwiegenden Nebenwirkungen bekannt geworden. Kann man diesbez&uuml;glich nicht Entwarnung geben?<br>\nNein. Es handelt sich um neuartige Impfstoffe, die mit grosser Geschwindigkeit entwickelt wurden. Weder bei den mRNA-Impfstoffen noch bei den adenoviralen Vektorimpfstoffen wissen wir etwas &uuml;ber ihre Langzeittoxizit&auml;t. Man kann beispielsweise nicht ausschliessen, dass die durch die Vakzine gebildeten Antik&ouml;rper sich nicht eines Tages gegen k&ouml;rpereigene Strukturen richten. Solche Autoimmunerkrankungen w&auml;ren erst nach einer l&auml;ngeren Beobachtungsdauer zu erwarten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/corona-die-information-der-oeffentlichkeit-ist-unbefriedigend\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Digitaler Impfnachweis startet in Deutschland<\/strong><br>\nZiel sei es, dass das digitale Impfzertifikat bis Ende Juni allen Geimpften, die es wollen, auch zur Verf&uuml;gung steht. Deutschland setzt damit ein Vorhaben der Europ&auml;ischen Union um, ein einheitlich lesbares Zertifikat einzuf&uuml;hren, das p&uuml;nktlich zur Urlaubssaison europaweit anerkannt werden soll. Ab Juli soll der CovPass entsprechend f&uuml;r das grenz&uuml;berschreitende Reisen in der EU genutzt werden k&ouml;nnen. (&hellip;)<br>\nDer digitale Impfpass solle das traditionelle gelbe Impfbuch nicht ersetzen, sondern nur erg&auml;nzen, sagte Spahn. Im Alltag soll das zu Erleichterungen f&uuml;hren: B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger m&uuml;ssen dann nicht immer den gelben Impfpass mit sich f&uuml;hren, um ihren Impfstatus nachzuweisen. Dies kann etwa bei Restaurantbesuchen oder bei Kulturveranstaltungen n&uuml;tzlich sein, falls dort ein Impfnachweis verlangt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2021-06\/covpass-app-digitaler-impfnachweis-jens-spahn-corona-pandemie-rki\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Da die Wirkung der &ldquo;Impfstoff&rdquo; genannten genetischen Eingriffe nicht exakt erforscht wurde, ist der gesundheitliche Nutzen des digitalen Zertifikats fragw&uuml;rdig. Klar sollte jedoch sein, dass mit dieser Technologie die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger &ndash; national, EU-weit und wom&ouml;glich auch international &ndash; kontrolliert werden k&ouml;nnen.<\/em><\/p>\n<p><em>Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70789\">Niemand hat die Absicht, eine Impf-Mauer zu errichten!<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60689#h03\">Bundesregierung will Immunit&auml;tsausweis einf&uuml;hren sowie dazu: &Uuml;ber Impfstoffe zur digitalen Identit&auml;t?<\/a> (mit Anmerkungen) und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65998#h12\">Kommt die &uuml;berwachte Gesellschaft?<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Abwehr und Aufbruch<\/strong><br>\nCDU: Die Laschet-Union tut nichts, will nichts &ndash; und trifft damit den Nerv einer genervten Bev&ouml;lkerung. Was hei&szlig;t das f&uuml;r die anderen? Die Pandemie, hie&szlig; es noch vor einem Jahr, werde uns allen die Dringlichkeit eines radikalen Gesellschaftswandels vor Augen f&uuml;hren. Corona m&uuml;sse der Auftakt zum gro&szlig;en Umbruch sein. Wissenschaftlich betrachtet und rein rational gedacht stimmt das. Doch die Menschen sind durch Corona eher &auml;ngstlicher und irrationaler geworden. Eine Long-Covid-Folge, die wenig thematisiert wird. Vor allem &auml;ngstlicher! In s&auml;mtlichen Landtagswahlen seit Beginn der Pandemie haben sich die B&uuml;rger &ndash; trotz des abschreckenden Bund-L&auml;nder-Durcheinanders &ndash; an die regierenden Amtsinhaber geklammert, in Hamburg, in Baden-W&uuml;rttemberg, in Rheinland-Pfalz und vergangenen Sonntag in Sachsen-Anhalt. Die jeweils f&uuml;hrende Partei (egal ob Gr&uuml;ne, SPD oder CDU) baute ihren Vorsprung aus und landete weit &uuml;ber 30 Prozent. Flankiert wird der neue Konservativismus von einem monarchisch inspirierten Politjournalismus, der sich den &bdquo;beliebten&ldquo; Landesm&uuml;ttern und Landesv&auml;tern hingebungsvoll an den Hals wirft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/abwehr-und-aufbruch\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>St&uuml;ckwerk, weit unter den Erwartungen, laute Kritik, das grenzt an Betrug. Eine eindeutige Bewertung dessen, was als &bdquo;Pflegereform&ldquo; durch das Parlament bugsiert wird<\/strong><br>\nDie &raquo;Betrachtung der Kernelemente der sogenannten &bdquo;Pflegereform&ldquo; zeigt mehr als deutlich: Das ist gesetzgeberische Flickschusterei und im Ergebnis werden wir mit Luftbuchungen abgespeist, hinter der sich eine ausgewachsene Rosst&auml;uscherei verbirgt. Bezahlen werden m&uuml;ssen das wieder einmal Dritte.&laquo; So mein Fazit in dem Beitrag Kurz vor dem &bdquo;Nichts geht mehr&ldquo;: Die &bdquo;Pflegereform&ldquo; auf der Zielgeraden. Anmerkungen zu einem Etikettenschwindel mit Luftbuchungen inmitten von Flickschusterei, der hier am 4. Juni 2021 ver&ouml;ffentlicht wurde. Auch andere teilen diese nicht einmal in molekularer Gr&ouml;&szlig;enordnung schmeichelhafte Bewertung dessen, was die in den letzten Z&uuml;gen liegende &bdquo;Gro&szlig;e Koalition&ldquo; im Kontext eines Entwurfs f&uuml;r das &bdquo;Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung&ldquo; (Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz &ndash; GVWG), angereichert mit zahlreichen &Auml;nderungsantr&auml;gen der Regierungsfraktionen, mit denen die pflegerelevanten Ver&auml;nderungen in das schon in gesetzgeberischer Behandlung befindliche GVWG implantiert worden sind. Die versprochene finanzielle Entlastung f&uuml;r Heimbewohner ist eine Mogelpackung, so Rainer Woratschka in seiner Kommentierung unter der &Uuml;berschrift Spahns Reform gaukelt Entlastung nur vor. &raquo;Was die Heimbewohner und ihre Angeh&ouml;rigen jetzt schnell noch mit gro&szlig;em Bohei &uuml;berreicht bekommen, ist wie ein Geschenk, das man selbst bezahlen soll.&laquo;<br>\n&raquo;Es entstehe der Eindruck, dass diese Reform nicht in erster Linie den Pflegekr&auml;ften und Pflegebed&uuml;rftigen gelte, sondern vor allem gesichtswahrend f&uuml;r die Bundesregierung sein solle&laquo;, so Ann-Kathrin Jeske in ihrem Kommentar Eine Reform, die diesen Namen nicht verdient. Und andere gehen in ihrer Bewertung noch weiter, wie man dieser Meldung entnehmen kann: VdK-Pr&auml;sidentin Bentele: &bdquo;Pflegereform grenzt an Betrug&ldquo;. Und was sagt der zust&auml;ndige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU)?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2021\/06\/09\/heftige-kritik-an-der-pflegerefom\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gastgewerbe: Einmal Fachkr&auml;ftemangel hausgemacht, bitte!<\/strong><br>\nKneipen, Restaurants und Caf&eacute;s &ouml;ffnen wieder &ndash; doch es fehlt Personal. Zu lange haben die Arbeitgeber im Gastgewerbe auf Niedrigl&ouml;hne, prek&auml;re Arbeit und schlechte Nachwuchspflege gesetzt. Jetzt haben viele Fachkr&auml;fte das Weite gesucht. Ein Zukunftsplan f&uuml;r gute Arbeit muss her, meint das #schlaglicht 22\/2021 aus Niedersachsen. [&hellip;]<br>\nMit der Sommersaison l&auml;sst sich wieder ein wenig optimistischer in die Zukunft blicken. Doch nun m&uuml;ssen ausgerechnet die Arbeitgeber selbst Wasser in den Wein gie&szlig;en. Lange hatten sie auf &Ouml;ffnungen gedr&auml;ngt. Jetzt melden aber viele Betriebe, dass nicht gen&uuml;gend Personal vorhanden ist, um die G&auml;ste zu bedienen. Nach offiziellen Angaben des Deutschen Hotel- und Gastst&auml;ttenverbandes (DEHOGA) haben 325.000 Besch&auml;ftigte im letzten Jahr der Branche den R&uuml;cken gekehrt. Allein in der Region Hannover sollen knapp 3.600 Fachkr&auml;fte fehlen. Ein gewaltiger Aderlass, der die Branche hart trifft.<br>\nZuviel Mitleid w&auml;re allerdings &uuml;bertrieben. Jahrelang haben die Arbeitgeber im Gastgewerbe kaum etwas f&uuml;r ihre eigene Attraktivit&auml;t getan. Der Fachkr&auml;ftemangel ist in erster Linie hausgemacht! Stichwort Bezahlung: Durch Tarifflucht kommen nicht mal vier von zehn Besch&auml;ftigten in den Genuss eines Tarifvertrages. Mit einem durchschnittlich gezahlten Bruttostundenlohn von 13,43 Euro lag die Branche 2019 &ndash; dem letzten Vor-Corona-Jahr &ndash; in Niedersachsen eindeutig auf dem letzten Platz (siehe Grafik). Damit bleibt schon unter normalen Umst&auml;nden wenig Geld f&uuml;r das Personal zum Leben &uuml;brig. Wegen des noch geringeren Kurzarbeitergeldes haben daher viele in der Krise den Absprung gesucht.<br>\nAuch sonst bekleckert sich die Branche alles andere als mit Ruhm. Gro&szlig;e Fragezeichen l&ouml;st insbesondere die Verschiebung der Besch&auml;ftigungsstruktur im nieders&auml;chsischen Gastgewerbe aus. Die Teilzeitarbeitsverh&auml;ltnisse haben sich in der letzten Dekade verdreifacht. Von den rund 200.000 Besch&auml;ftigten waren vor Corona &uuml;ber 50 Prozent in prek&auml;ren Minijobs t&auml;tig. Vollzeitstellen machen inzwischen weniger als ein Viertel der Gesamtbesch&auml;ftigung aus. Dauerhafte Perspektiven werden den meisten Menschen also nicht geboten. Wer will sich da &uuml;ber ihren Ausstieg wundern?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++8a3b50d0-c9bc-11eb-9060-001a4a160123%20\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Streik und Blockaden: Zoff bei Gorillas in Berlin<\/strong><br>\nBeim jungen Lebensmittellieferdienst Gorillas gibt es m&auml;chtig &Auml;rger: Schon lange schwelt unter den Mitarbeitern die Unzufriedenheit &uuml;ber schlechte Arbeitsbedingungen. Eine Entlassung brachte das Fass in Berlin nun zum &Uuml;berlaufen. [&hellip;]<br>\nAnlass der Proteste, zu denen eine gewerkschaftsnahe Gruppe aufgerufen hatte, war einem Bericht des &ldquo;Tagesspiegels&rdquo; zufolge die Entlassung eines Gorillas-Fahrers. Die Protestierenden forderten dessen Wiedereinstellung und bessere Arbeitsbedingungen, so die Zeitung. Schon seit einer Weile habe es unternehmensintern Kritik an den Arbeitsbedingungen gegeben. So dr&uuml;cke das Management vor allem auf das Expansionstempo und k&uuml;mmere sich dabei nicht um Missst&auml;nde. Fahrerinnen und Fahrer w&uuml;rden ausgebeutet, die Gr&uuml;ndung von Betriebsr&auml;ten behindert. Die Entlassung des Fahrers namens &ldquo;Santiago&rdquo; habe das Fass offenbar zum &Uuml;berlaufen gebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/tech\/gorillas-streik-und-blockaden-beim-lebensmittellieferdienst-in-berlin-a-1515500c-4c6d-4b2b-9c89-1bb85823bfe5\">manager magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der Artikel wirft wirklich ein helles Licht auf derma&szlig;en viele Missst&auml;nde des aktuellen Kapitalismus &ndash; hier ist alles enthalten. Zun&auml;chst werden also die Angestellten mit sehr niedrigen L&ouml;hnen f&uuml;r eine ziemlich harte Arbeit (schwere Lieferungen, hoher Zeitdruck) abgespeist, und man wundert sich, warum die &uuml;berhaupt Leute finden. Sonst wird doch immer vom Arbeitskr&auml;ftemangel schwadroniert; warum wechseln die Angestellten nicht? Die L&ouml;sung ist wohl ganz simpel: die vielen tollen offenen Stellen existieren gar nicht, stattdessen viel zu viele Menschen, die solche Jobs zum &Uuml;berleben brauchen. Warum unternimmt die Politik nichts? Doch, tut sie: Arbeitslose in solche und &auml;hnliche schlimmen Arbeitsverh&auml;ltnisse pressen (Amazon, McDonald&rsquo;s, Lieferando&hellip;). Dann macht Gorillas trotz dieser extremen Ausbeutung hohe Verluste, was sich h&ouml;chstens in ein paar Jahren &auml;ndern wird &ndash; was f&uuml;r ein sinnloses Gesch&auml;ftsmodell? (Gorillas liefert ganz normale Lebensmittel aus, die es auch im Supermarkt zu kaufen gibt. High-Tech?) Und dieses absurde Gesch&auml;ftsmodell wird mit hunderten Millionen Euro von Menschen oder Private-Equity-Firmen unterst&uuml;tzt, die offensichtlich akuten Anlagenotstand haben. Der Kapitalismus dreht v&ouml;llig am Rad. <\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/taz.de\/Arbeitskampf-bei-Gorillas\/!5774459\/\">In der taz<\/a> gibt es zu der Geschichte noch die Anmerkung, dass die meisten Fahrer Ausl&auml;nder sind, die einen festen Job f&uuml;r ihr Visum brauchen und deshalb total abh&auml;ngig von Gorillas sind. Das verstehe ich nicht, denn Ausl&auml;nder k&ouml;nnen als EU-B&uuml;rger sowieso, mit einem Studentenvisum und mit einem Fachkr&auml;ftevisum nach Deutschland kommen. In den ersten beiden F&auml;llen brauchen sie keinen Job f&uuml;r das Visum, und als Nicht-EU-B&uuml;rger d&uuml;rfen sie kaum als Fahrradkuriere nach Deutschland kommen (keine Fachkr&auml;fteeinwanderung). Das h&ouml;rt sich f&uuml;r mich nach dem perfekten Ausbeutungsverh&auml;ltnis an, wenn Gorillas diese Menschen im Nicht-EU-Ausland anwirbt und exklusiv an diesen Job bindet. Ohne Menschen zum Ausbeuten bricht das Gesch&auml;ftsmodell wohl noch schneller zusammen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&ldquo;F&auml;higkeitsaufbau im Indo-Pazifik&rdquo;<\/strong><br>\nVor dem heute beginnenden G7-Gipfel in Cornwall hat die Bundesregierung eine &ldquo;Erweiterte Strategische Partnerschaft&rdquo; mit Australien beschlossen. Eine gemeinsame Erkl&auml;rung dazu wurde gestern von den Au&szlig;enministern beider L&auml;nder unterzeichnet. Das Dokument legt einen Schwerpunkt auf den systematischen Ausbau der milit&auml;rischen und der r&uuml;stungsindustriellen Kooperation und sieht neben einem &ldquo;F&auml;higkeitsaufbau im indopazifischen Raum&rdquo; unter anderem die Fertigstellung einer &ldquo;Absichtserkl&auml;rung f&uuml;r eine milit&auml;rische Weltraum-Partnerschaft&rdquo; zwischen Berlin und Canberra vor. Der Beschluss, enger zu kooperieren, erfolgt parallel zu Bestrebungen der G7 und der NATO, ihrerseits die Zusammenarbeit mit Australien zu intensivieren &ndash; im Machtkampf gegen China. So ist Australiens Premierminister Scott Morrison als Gast beim G7-Gipfel pr&auml;sent, der gemeinsame Einflussma&szlig;nahmen des Westens gegen Beijing beschlie&szlig;en wird. Auch beim NATO-Gipfel am Montag in Br&uuml;ssel werden Verhandlungen &uuml;ber die Ausweitung der Kooperation mit Australien erwartet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8624\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Alles auf Sieg<\/strong><br>\nJetzt oder nie: Die Biden-Regierung &ouml;ffnet im Machtkampf gegen China alle Schleusen. Der Versuch der Vorg&auml;nger unter Donald Trump, den Aufstieg der Volksrepublik mit einem erbittert gef&uuml;hrten Wirtschaftskrieg zu stoppen, hat nicht zum Erfolg gef&uuml;hrt: Beijing setzt seinen Aufstieg fort. Es ist den USA &ndash; bislang jedenfalls &ndash; nicht gelungen, die chinesischen Hightechbranchen mit Sanktionen und mit Embargos auszuknocken. Was tun? Nun, zum einen setzt Washington darauf, mit allen Mitteln seine eigene Position zu st&auml;rken &ndash; &ouml;konomisch, aber auch milit&auml;risch. Am Dienstag hat der Senat einem 250 Milliarden US-Dollar schweren Programm zugestimmt, das R&uuml;ckst&auml;nde und L&uuml;cken der einst f&uuml;hrenden US-Industrie aufholen und f&uuml;llen helfen soll: bei Halbleitern, wo die Vereinigten Staaten noch vor 20 Jahren einen globalen Produktionsanteil von 37 Prozent hatten, jetzt aber lediglich einen von zw&ouml;lf Prozent, zudem bei k&uuml;nstlicher Intelligenz, in der Elektromobilit&auml;t und einigem mehr. Beim Versuch, wieder an die Spitze der Weltwirtschaft zu gelangen, wird in den USA nicht geklotzt, sondern geflutet.<br>\nZugleich sind offene Worte zu h&ouml;ren wie vielleicht nie zuvor. &raquo;Wir werden in den n&auml;chsten zehn Jahren mehr technologischen Wandel erleben, als wir in den letzten 50 Jahren gesehen haben&laquo;, hat Biden schon Ende April im US-Kongress erkl&auml;rt und geurteilt, man drohe &raquo;ins Hintertreffen&laquo; zu geraten. Der Mehrheitsf&uuml;hrer der Demokraten im Senat, Charles Schumer, begr&uuml;ndet das 250-Milliarden-Dollar-Paket mit der Warnung: &raquo;Wenn wir nichts tun, k&ouml;nnten unsere Tage als vorherrschende Supermacht gez&auml;hlt sein.&laquo; Wieder Biden: &raquo;Wir befinden uns in einem Wettbewerb um den Sieg im 21. Jahrhundert. Der Startschuss ist gefallen.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/404168.alles-auf-sieg.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die derzeit amtierende Bundesregierung steht treu an der Seite der USA. Zu bef&uuml;rchten ist, dass sich auch daran nach der Bundestagswahl nichts &auml;ndern wird.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Versch&auml;rfter Wettbewerb zwischen China und USA wird Normalit&auml;t<\/strong><br>\nW&auml;hrend US-Pr&auml;sident Joe Biden j&uuml;ngst zu seiner ersten Auslandsreise aufbrach, um auf dem G7-Gipfel eine Vertiefung der Beziehungen zu seinen Verb&uuml;ndeten zu suchen, scheinen die Spannungen zwischen den USA und China &ndash; den beiden gr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaften der Welt &ndash; nach einer Reihe j&uuml;ngster aggressiver Schritte Washingtons weiter zu eskalieren. In den Handelsgespr&auml;chen zwischen beiden Seiten hat es dagegen Fortschritte gegeben.<br>\nExperten sagten, dass die USA sich nur weiter auf den falschen Weg begeben und sich selbst in den Fu&szlig; schie&szlig;en w&uuml;rden, wenn sie China in s&auml;mtlichen Bereichen von der Hochtechnologie bis hin zu Sicherheitsstrategien ins Visier nehmen und gleichzeitig auch ihre Verb&uuml;ndeten zu einer h&auml;rteren Haltung gegen&uuml;ber China ermutigen. (&hellip;)<br>\nDie USA erh&ouml;hen mit einer Reihe von Ma&szlig;nahmen in j&uuml;ngster Zeit ihren Druck auf China in einer Vielzahl von geopolitischen und Hightech-Bereichen.<br>\nDie Biden-Administration widerrief am Mittwoch eine Executive Order von Trump zum Verbot von TikTok und WeChat, forderte im gleichen Schritt aber eine umfassendere &Uuml;berpr&uuml;fung einer Reihe von Apps unter ausl&auml;ndischer Kontrolle, die ein Sicherheitsrisiko f&uuml;r Amerikaner und ihre Daten darstellen k&ouml;nnten. Der Schritt bedeute in Wirklichkeit eine Fortsetzung von Trumps Feindseligkeit gegen&uuml;ber China, um unter dem Deckmantel der nationalen Sicherheit gegen chinesische High-Tech-Firmen vorzugehen, so Analysten.<br>\nAu&szlig;erdem verabschiedete der US-Senat am Dienstag ein sogenanntes Innovations- und Wettbewerbsgesetz, das die technologische Innovationsf&auml;higkeit der USA und den Wettbewerbsvorsprung gegen&uuml;ber China durch massive staatliche Subventionen st&auml;rken soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2021-06\/11\/content_77562480.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>US-Hedgefonds steigt bei Deutsche Wohnen ein<\/strong><br>\nUS-Milliard&auml;r Paul Singer mischt mit seinem Hedgefonds Elliott bei der geplanten &Uuml;bernahme der Deutschen Wohnen durch Vonovia mit. Laut einer Stimmrechtsmitteilung vom sp&auml;ten Donnerstag nachmittag kontrolliert Singer rund drei Prozent der Anteile der Deutschen Wohnen. Elliott ist daf&uuml;r bekannt, kurz vor oder bei laufenden &Uuml;bernahmeverfahren gr&ouml;&szlig;ere Aktienpakete zu kaufen und den Preis in die H&ouml;he zu treiben. Die beiden deutschen Immobilienkonzerne hatten Ende Mai ihren geplanten Zusammenschluss verk&uuml;ndet. Vonovia will daf&uuml;r rund 18 Milliarden Euro in die Hand nehmen. Damit die &Uuml;bernahme gelingt, muss sich der Konzern mindestens 50 Prozent der Deutsche-Wohnen-Anteile sichern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/404467.us-hedgefonds-steigt-bei-deutsche-wohnen-ein.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Urteil &uuml;ber Kontogeb&uuml;hren: Deutsche Bank rechnet mit Millionenkosten<\/strong><br>\nNach dem Urteil gegen die Deutsche-Bank-Tochter Postbank k&ouml;nnen Kunden bereits gezahlte Geb&uuml;hren zur&uuml;ckfordern. Das Unternehmen rechnet mit Kosten in dreistelliger Millionenh&ouml;he.<br>\nDie Deutsche Bank rechnet nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs zu Geb&uuml;hren&auml;nderungen mit Belastungen in dreistelliger Millionenh&ouml;he. Weil Kunden bereits gezahlte Geb&uuml;hren zur&uuml;ckfordern k&ouml;nnen, werde das Institut im zweiten Quartal voraussichtlich 100 Millionen Euro zur&uuml;ckstellen, erkl&auml;rte Finanzvorstand James von Moltke auf einer Konferenz der US-Investmentbank Goldman Sachs. Zudem d&uuml;rften die Ertr&auml;ge des Konzerns infolge des Urteils im zweiten und dritten Quartal um jeweils etwa 100 Millionen Euro niedriger ausfallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/kontogebuehren-urteil-deutsche-bank-rechnet-mit-millionenkosten-a-e2301e09-8405-4ca3-9911-1da17933de7c\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>B&ouml;rsenboom trotz Corona-Krise: Wie abgekoppelt ist der Finanzmarkt?<\/strong><br>\nDie wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sind immens. W&auml;hrend Millionen Menschen mit Einkommensverlusten, Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit zu k&auml;mpfen haben, jagen Aktienkurse von einem H&ouml;chststand zum anderen. Diese Entwicklung kann auf Dauer nicht gutgehen. [&hellip;]<br>\nInvestmentbanker bekommen wieder hohe Boni. Allein die Deutsche Bank hat im letzten Gesch&auml;ftsjahr 1,9 Milliarden Euro an Bonuszahlungen gew&auml;hrt, schlappe 29 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Auch institutionelle Investoren wie Hedgefonds und Private Equity haben in der Krise pr&auml;chtige Gesch&auml;fte gemacht. Kurzum: Die Finanzm&auml;rkte boomen, w&auml;hrend Besch&auml;ftigte, kleine und mittlere Unternehmen noch mit den Pandemiefolgen zu k&auml;mpfen haben. Die zweigeteilte Entwicklung kann auf Dauer nicht gutgehen. Ein Platzen der Blase ist nicht ausgeschlossen.<br>\nDass am Finanzmarkt etwas nicht stimmt, zeigt sich auch anderweitig: Der ehemalige B&ouml;rsenliebling Wirecard f&auml;lschte im gro&szlig;en Stil seine Bilanz. Ganze 1,9 Milliarden Euro wurden aus der Luft gegriffen. Um rund 500 Millionen Euro wurden einige deutsche Kommunen gebracht, die ihr Geld bei der Bremer Greensill Bank angelegt hatten.<br>\nAufsicht, Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaften und Ratingagenturen machten in diesen F&auml;llen keine gute Figur. Grunds&auml;tzlich bleibt bei der Regulierung der Finanzm&auml;rkte noch viel zu tun: Immer noch sind die Eigenkapitalanforderungen f&uuml;r Banken zu gering, Schattenbanken unreguliert und Finanztransaktionen kaum besteuert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/uber-uns\/dgb-heute\/wirtschafts-finanz-steuerpolitik\/klartext\/++co++2b327e50-c91d-11eb-b188-001a4a160123\">DGB klartext<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zehnmal so teuer wie in Italien: Deutsche m&uuml;ssen f&uuml;r mobiles Internet blechen &ndash; andere L&auml;nder zeigen, wie es billiger geht<\/strong><br>\nBranchen-Experten wie Professor Torsten Gerpott von der Universit&auml;t Duisburg sehen daher den Hund ganz woanders begraben. Gerpott zu FOCUS Online: &bdquo;Das Argument mit den teuren Frequenz-Versteigerungen ist eine Ausrede. Ein netter Versuch der Mobilfunkbetreiber. Tatsache ist: Es mangelt an Wettbewerb. Wir haben bislang einen aufgeteilten Markt mit drei gro&szlig;en Playern mit eigenem Netz. Der Wettbewerb ist also sehr &uuml;berschaubar. Und die Preise der Netzbetreiber sind alle &auml;hnlich. Dar&uuml;ber herrscht offenbar ein stillschweigendes Einvernehmen.&ldquo;<br>\nGerpott, der an der Uni Duisburg-Essen den Lehrstuhl f&uuml;r Telekommunikationswirtschaft innehat, kennt die Telko-Branche nun schon seit Jahrzehnten: &bdquo;Die Mobilfunk-Betreiber haben gut lobbyiert. O2 trommelt schon seit l&auml;ngerem gegen Frequenzauktionen und die Telekom hat als Staatsunternehmen ohnehin beste Kontakte in die Regierung.&ldquo; Und scheinbar auch in die EU-Kommission. Denn auch das EU-Wettbewerbsrecht trennt beim Mobilfunk die Nationen klar, statt einen gemeinsamen Markt zu schaffen. Lediglich beim Roaming f&uuml;r Urlauber hat sich Br&uuml;ssel bislang verbraucherfreundlicher gezeigt. Gerpott: &bdquo;Im Interesse der Unternehmen bel&auml;sst es die EU beim mobilen Internet bei sehr begrenzten Wettbewerb.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/deutsche-muessen-fuer-mobiles-internet-blechen-andere-laender-zeigen-uns-wie-es-billiger-geht_id_13379848.html\">Focus Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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