{"id":73318,"date":"2021-06-14T08:10:04","date_gmt":"2021-06-14T06:10:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73318"},"modified":"2021-06-14T07:54:08","modified_gmt":"2021-06-14T05:54:08","slug":"hinweise-des-tages-3879","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73318","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73318#h01\">Eklat beim Parteitag der Gr&uuml;nen &ndash; Eine Lehrstunde in doppelten Standards<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73318#h02\">Laschet lehnt zentrale Gr&uuml;nen-Vorhaben ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73318#h03\">Verm&ouml;gen: Wieviel ist genug?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73318#h04\">Der Betrug mit den Intensivbetten ist Freiheitsberaubung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73318#h05\">Spahn stellt Ende der Maskenpflicht in Aussicht &ndash; zumindest drau&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73318#h06\">Es ist absurd, im Freien bei 30 Grad eine Maske zu tragen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73318#h07\">abgeordnetenwatch: Biontech hat k&uuml;nftig einen direkten Draht zu Gesundheitsminister<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73318#h08\">Die Macht von &uuml;berm&auml;chtigen Konzernen beschneiden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73318#h09\">Amerika kn&ouml;pft sich seine Tech-Giganten vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73318#h10\">Drohender &bdquo;Versorgungskollaps&ldquo; &ndash; das bedeutet der Trucker-Mangel f&uuml;r die Deutschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73318#h11\">Versagende Sozialpolitik: Dichtung und Wahrheit im Armutsbericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73318#h12\">Rentenversicherung wehrt sich gegen Negativ-Spekulationen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73318#h13\">Die Suche nach einer umfassenden Strategie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73318#h14\">Das Menschenbild in der Politik und die unertr&auml;gliche Zweiklassengesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73318#h15\">Dieses Pulverfass wird hochgehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73318#h16\">Oscars f&uuml;r Datenkraken in der Corona-Pandemie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73318#h17\">Untersuchungen zu Anis Amri: Das verheerende Fazit der Opposition<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73318#h18\">Gr&uuml;ne weichen Nein zu bewaffneten Drohnen auf<\/a><\/li>\n<\/ol><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Eklat beim Parteitag der Gr&uuml;nen &ndash; Eine Lehrstunde in doppelten Standards<\/strong><br>\nDas emotionale Grundger&uuml;st gr&uuml;ner Politik besteht hingegen aus der Emp&ouml;rung und dem Selbstbewusstsein, dass sich die Welt dem eigenen Gef&uuml;hl nicht verweigern darf. Diese politische Emotionalit&auml;t erkl&auml;rt, warum die Gr&uuml;nen f&uuml;r die Mehrheit der Menschen noch immer als Verbotspartei erscheinen. Wenn sie eine Erh&ouml;hung des Spritpreises fordern, so unterscheidet sich diese Forderung auf der sachlichen Ebene kaum von der anderer Parteien. Der gro&szlig;e Unterschied liegt hingegen in der emotionalen Wucht, mit der sie verlangt wird. Es scheint dann nicht um 16 Cent zu gehen, sondern es wirkt wie eine Strafe f&uuml;r Autofahrer. Aus Politik wird so wieder moralische Bevormundung.<br>\nDamit wird der Stand der Aufkl&auml;rung, in dem der zwanglose Zwang des besseren Arguments galt, verlassen und es beginnt die gro&szlig;e Regression der doppelten Standards. Jana aus Kassel soll Objekt des Abscheus sein, Emckes Eingemeindung von Feministinnen und Klimaforschern in das Leid der Juden gilt f&uuml;r Katrin G&ouml;ring-Eckardt hingegen als &bdquo;eine gro&szlig;e Rede f&uuml;r Aufkl&auml;rung&ldquo;.<br>\nWie machtvoll die doppelten Standards inzwischen sind, wird der Wahlkampf zeigen. Katrin G&ouml;ring-Eckhardt hat bereits einen Vorgeschmack gegeben, wie aggressiv sie die doppelten Standards der Identit&auml;tspolitik ins Feld f&uuml;hren will. Sie hat sich jede Kritik an Annalena Baerbocks gesch&ouml;ntem Lebenslauf verbeten, da es sich bei Frau Baerbock schlie&szlig;lich um die einzige Kandidatin f&uuml;r das Kanzleramt handelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/carolin-emcke-eklat-parteitag-gruene-antisemitismus\">Bernd Stegemann im Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Laschet lehnt zentrale Gr&uuml;nen-Vorhaben ab<\/strong><br>\nMindestlohn-Erh&ouml;hung, Tempolimit, h&ouml;here Steuern f&uuml;r Top-Verdiener &ndash; Kernforderungen der Gr&uuml;nen erteilte Armin Laschet per Interview schon jetzt eine Absage. Koalieren will der Unions-Kandidat lieber mit einer anderen Partei.<br>\nDer Gr&uuml;nen-Parteitag war noch nicht beendet, da machte Armin Laschet bereits deutlich: Die CDU lehnt zentrale Forderungen der Gr&uuml;nen im Wahlkampf strikt ab. &raquo;Die Energiewende muss sozialvertr&auml;glich sein. Das fehlt mir bei den Gr&uuml;nen&laquo;, sagte Laschet der &raquo;Bild am Sonntag&laquo;. &raquo;70 Euro mehr f&uuml;r einen Mallorca-Flug k&ouml;nnen sich Besserverdienende locker leisten, f&uuml;r so manche Familie aber kann das den Traum vom Sommerurlaub beenden. In den Urlaub fliegen darf kein Privileg f&uuml;r wenige werden.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/armin-laschet-unions-kanzlerkandidat-lehnt-zentrale-gruenen-forderungen-ab-a-a01f1e8f-7d5b-4786-9f66-ae6e54589f0d\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Vielleicht k&ouml;nnen die Gr&uuml;nen mal erkl&auml;ren, mit welchem Koalitionspartner sie ihre (angeblichen) klimapolitischen und sozialen Ziele umsetzen wollen: die Union, die sich strikt verweigert, ist aktuell der wahrscheinlichste Koalitionspartner; mit der FDP (in einer Jamaika-Koalition &ndash; gut m&ouml;glich &ndash; oder in einer Ampelkoalition &ndash; weniger wahrscheinlich) geht noch viel weniger als mit der CDU; und Gr&uuml;n-Rot-Rot, wo klimapolitisch etwas mehr ginge und sozialpolitisch sowieso, wird zumindest aktiv nicht angestrebt und hat aktuell keine Mehrheit in den Umfragen. Mit anderen Worten, das Wahlprogramm der Gr&uuml;nen ist an den Stellen, an denen es ambitionierter daherkommt, f&uuml;r die Tonne. (Auch die CDU wird sich der Wirklichkeit beugen und mehr gegen den Klimawandel unternehmen m&uuml;ssen, als Laschet hier andeutet.) Umgekehrt sind Laschets Aussagen atemberaubend populistisch und neoliberal gleichzeitig: er jammert, dass Mallorca-Flugpreise von 70 Euro (was ich ziemlich g&uuml;nstig finde) die weniger Verdienenden benachteiligten, und ist gleichzeitig gegen h&ouml;here L&ouml;hne, insbesondere einen h&ouml;heren Mindestlohn, mit der aparten Begr&uuml;ndung, das w&uuml;rde &ldquo;Sozialpartnerschaft und Tarifautonomie&rdquo; gef&auml;hrden, nat&uuml;rlich im Gegensatz zu den seit Kohls Zeiten laufenden Programmen zur Schw&auml;chung der Gewerkschaften und zur Schaffung prek&auml;rer Arbeit und eines ausgedehnten Niedriglohnsektors. Er verweigert Steuererh&ouml;hungen f&uuml;r Gutverdiener und Unternehmen, gibt aber keinen Hinweis, wie er unter den Bedingungen der Schuldenbremse die w&auml;hrend der Coronapandemie angeschwollenen Schulden abbauen will (starke Vermutung: durch weitere Sozialk&uuml;rzungen). Laschet torpediert im Einvernehmen mit der FDP die Grunderwerbsteuer: ja, bis zu 6,5% Grunderwerbsteuer zu zahlen, ist frustrierend, aber die Erh&ouml;hung von fr&uuml;her einmal 3,5% war eine Notwehrreaktion der Bundesl&auml;nder auf die radikalen Unternehmensteuersenkungen der Bundesregierung unter Schr&ouml;der\/Fischer, die die L&auml;nder anteilig mittragen mussten. (Die Grunderwerbsteuer ist eine der wenigen Steuern, deren H&ouml;he die L&auml;nder eigenst&auml;ndig bestimmen k&ouml;nnen, und Armin Laschet  als Ministerpr&auml;sident des hochverschuldeten NRW wei&szlig; ganz genau, wie wichtig diese Einnahmen f&uuml;r die L&auml;nder sind.)  Mit anderen Worten: der wahrscheinliche Bundeskanzler Laschet l&uuml;gt weiter vor sich hin, pr&auml;sentiert sich als Hardcore-Neoliberaler und treibt schon mal die Preise f&uuml;r die Koalitionsverhandlungen hoch. F&uuml;r die Gr&uuml;nen (und m&ouml;glicherweise die SPD) hei&szlig;t das, &ldquo;friss oder stirb&rdquo;, wie bisher schon. Klimapolitisch wird es minimale Verbesserungen geben, sozialpolitisch wird alles noch schlimmer werden als in den grauenhaften Merkel-Jahren &ndash; Abgr&uuml;nde, die aber leider, leider von der Mehrheit der W&auml;hler getragen werden.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Laschet f&uuml;r h&ouml;here Milit&auml;rausgaben und mehr Auslandseins&auml;tze<\/strong><br>\nCDU-Chef Armin Laschet fordert, Deutschland m&uuml;sse in Afrika und rund um das Mittelmeer mehr tun. Auch sollten k&uuml;nftig&ndash; wie von den Nato-Partnern vereinbart &ndash; zwei Prozent der Wirtschaftsleistung in das Milit&auml;rbudget flie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/laschet-fuer-hoehere-militaerausgaben-und-mehr-auslandseinsaetze-17386804.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Um Gottes Willen! Der liberale Herr Laschet mit dem netten rheinischen Singsang ist also nicht nur <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/armin-laschet-unions-kanzlerkandidat-lehnt-zentrale-gruenen-forderungen-ab-a-a01f1e8f-7d5b-4786-9f66-ae6e54589f0d\">ein Hardcore-Neoliberaler<\/a>, sondern auch ein konservativer Militarist in den Spuren von AKK. Laschet m&ouml;chte mehr Bundeswehrsoldaten nach Mali schicken, obwohl Macron gerade wegen Sinnlosigkeit der &ldquo;Mission&rdquo; das franz&ouml;sische Milit&auml;r zur&uuml;ckziehen will (<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/rueckzug-aus-mali-frankreich-stoppt-operation-barkhane-17383308.html\">faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/rueckzug-aus-mali-frankreich-stoppt-operation-barkhane-17383308.html<\/a>, <a href=\"https:\/\/taz.de\/Macron-kuendigt-Rueckzug-aus-Mali-an\/!5778435\/\">taz.de\/Macron-kuendigt-Rueckzug-aus-Mali-an\/!5778435\/<\/a>) &ndash; erzeugt man so &ldquo;au&szlig;enpolitische Glaubw&uuml;rdigkeit&rdquo;? Und Laschet will &ldquo;rund ums Mittelmeer [&hellip;] mehr tun&rdquo;, also mehr Krieg f&uuml;hren: wo genau soll das sein? In der EU, in der T&uuml;rkei, Libanon, Israel und den relativ stabilen (im Sinne von &ldquo;Grabesruhe&rdquo;) Staaten Marokko, Algerien, Tunesien und &Auml;gypten sicher nicht. &Uuml;brig bleiben noch das B&uuml;rgerkriegsland Libyen und das (B&uuml;rger-)Kriegsland Syrien. Will Laschet Bundeswehrsoldaten dorthin schicken? Will er damit H&auml;rte demonstrieren oder nur seine v&ouml;llige Unkenntnis sowohl der geopolitischen Lage als auch des Milit&auml;rs? Und eine Anmerkung zu den Finanzen: Laschet will die Milit&auml;rausgaben auf das NATO-Ziel &ldquo;von zwei Prozent der Wirtschaftsleistung&rdquo; erh&ouml;hen. 2020 stand Deutschland <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/150664\/umfrage\/anteil-der-militaerausgaben-am-bip-ausgewaehlter-laender\/\">bei 1,4%<\/a> bei einem <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/themen\/26\/bip\/\">BIP von 3,34 Billionen Euro<\/a>. Die restlichen 0,6 Prozentpunkte entsprechen aktuell etwa 20 Milliarden Euro. Woher will Laschet das viele Geld nehmen, wenn er gleichzeitig die Schuldenbremse einhalten, die Steuern nicht erh&ouml;hen und die Corona-Schulden abbauen will und &ldquo;nebenbei&rdquo; in den Klimaschutz investieren muss? Die an&auml;mischen Bildungsausgaben noch weiter k&uuml;rzen, obwohl das Gegenteil und mehr Digitalisierung versprochen wird? Noch weniger investieren, obwohl mehr Investitionen &uuml;berf&auml;llig und versprochen sind? Noch mehr Sozialabbau? Wirklich, unter einem Kanzler Laschet drohen schlimmste Zust&auml;nde; vielleicht f&uuml;r die reichsten und bestverdienenden 2 oder 3% h&auml;lt er ein F&uuml;llhorn bereit, f&uuml;r den Rest wird es noch d&uuml;sterer als bisher schon. Warum w&uuml;rden trotzdem 28%, die unter Laschet noch mehr leiden w&uuml;rden, Union w&auml;hlen, und warum kritisiert keiner mit aller H&auml;rte, dass Laschets Zahlen hinten und vorne nicht zusammenpassen?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Das ist jetzt aber keine &Uuml;berraschung. Die Treue zum US-Imperium ist ja quasi ein Teil der DNA der Union. Zusammen mit den Bellizisten der Gr&uuml;nen kann man da nur sagen: &ldquo;Germans to the front!&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Verm&ouml;gen: Wieviel ist genug?<\/strong><br>\nIn &Ouml;sterreich herrscht eine &ldquo;bemerkenswerte Ungleichverteilung der Verm&ouml;gen&rdquo;, konstatiert die EU-Kommission. Sie r&auml;t, Erbschaften und Verm&ouml;gen endlich st&auml;rker zu besteuern. Nun fordern sogar Million&auml;rinnen und Million&auml;re: Besteuert uns endlich!<br>\nMillionenerbin Marlene Engelhorn erkl&auml;rt in ihrem Gastkommentar, warum sie und andere Million&auml;rinnen und Million&auml;re f&uuml;r Verm&ouml;genssteuern eintreten.<br>\nUnser Steuersystem basiert eigentlich auf einem simplen Prinzip: Jeder leistet seinen Beitrag. Wer mehr hat, gibt auch mehr f&uuml;r die Gemeinschaft. In den letzten Jahren ist dieses Prinzip zur Schim&auml;re geworden. Denn in Wahrheit gilt: Wer hat, dem wird gegeben. Durch die Finger schauen dabei die &ldquo;unteren&rdquo; 95 Prozent, also fast die gesamte Gesellschaft.<br>\nSteuerpolitik ist aber Gesellschaftspolitik in Reinform. Wir m&uuml;ssen nicht hinnehmen, dass Superreiche und Gro&szlig;konzerne systematisch Geld und Macht anh&auml;ufen und b&uuml;ndeln, ohne daf&uuml;r einen gerechten Beitrag zu leisten. Uns auch aus den &ldquo;eigenen Reihen&rdquo; in die Pflicht zu nehmen und Verantwortung einzufordern, wo sie verleugnet wird, ist das Mindestma&szlig; an Respekt, das wir in den &ldquo;obersten&rdquo; f&uuml;nf Prozent erbringen k&ouml;nnen. Der n&auml;chste Schritt ist, die Ressourcen radikal zu teilen. Besser noch, sie verteilen zu lassen; und zwar durch demokratische und transparente Prozesse, weil Ressourcenverteilung grunds&auml;tzlich alle etwas angeht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000127331930\/vermoegen-wie-viel-ist-genug\">Der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Betrug mit den Intensivbetten ist Freiheitsberaubung<\/strong><br>\nDie Deutschen haben gezeigt, dass sie unter besonderen Bedingungen bereit sind, ihr Leben dramatisch einzuschr&auml;nken und sich an harte Ma&szlig;nahmen zu halten. Wenn Ma&szlig;nahmen wie Ausgangssperren und Lockdown der L&auml;den allerdings auf Grund von falschen Zahlen ergriffen werden und die zust&auml;ndigen Ministerien das wissen, dann handelt es sich um staatliche Freiheitsberaubung. (&hellip;)<br>\nViele Medien haben die Notfall-Erz&auml;hlung der Politik und die Zahlen &uuml;ber Monate ungepr&uuml;ft &uuml;bernommen. Kritiker und Zweifler wurden niedergem&auml;ht. Doch jetzt ist klar: Krankenh&auml;user haben zum Teil weniger Intensivbetten gemeldet, als tats&auml;chlich vorhanden waren. Es kann sein, dass Kapazit&auml;tsengp&auml;sse abgebildet worden seien, &ldquo;die in diesem Ma&szlig;e nicht existierten&rdquo;. So hei&szlig;t es im Bericht des Rechnungshofes. Wenn das stimmt, ist das Betrug an den deutschen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern. Die verantwortlichen Politiker m&uuml;ssen die Verantwortung &uuml;bernehmen &ndash; und zur&uuml;cktreten. Schnell.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/intensivbetten-betrug--das-ist-freiheitsberaubung-30567954.html\">stern<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Spahn stellt Ende der Maskenpflicht in Aussicht &ndash; zumindest drau&szlig;en<\/strong><br>\n[&hellip;] Jens Spahn (CDU) h&auml;lt angesichts der stark sinkenden Infektionszahlen ein schrittweises Ende der Maskenpflicht f&uuml;r denkbar &ndash; r&auml;t aber im Zweifel, weiter Mund-Nasen-Schutz zu tragen. &raquo;Bei den fallenden Inzidenzen sollten wir gestuft vorgehen: In einem ersten Schritt kann die Maskenpflicht drau&szlig;en grunds&auml;tzlich entfallen&laquo;, sagte Spahn den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag).<br>\nIn Regionen mit sehr niedriger Inzidenz und einer hohen Impfquote k&ouml;nne die Pflicht nach und nach auch drinnen entfallen. &raquo;Als Empfehlung bleibt in jedem Fall eine einfache Regel: im Zweifel mit Maske &ndash; besonders beim Reisen und bei Treffen in Innenr&auml;umen. Mehr Sicherheit gibt es nur, wenn alle Anwesenden entweder geimpft oder regelm&auml;&szlig;ig getestet sind.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/medizin\/corona-krise-jens-spahn-stellt-ende-der-maskenpflicht-in-aussicht-zumindest-draussen-a-7464ae7b-22d6-4b53-a9a5-d3fad2858b23\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Was hei&szlig;t hier &bdquo;in Aussicht stellen&ldquo;? Die &Ouml;ffnungspl&auml;ne der meisten Bundesl&auml;nder sehen unter einer Inzidenz von 10 ohnehin kein &bdquo;erh&ouml;htes Infektionsgeschehen&ldquo; mehr vor und daraus folgt, dass alle Ma&szlig;nahmen auslaufen m&uuml;ssen. Die Maskenpflicht unter freiem Himmel ist ohnehin eine Eselei, die auch aus virologischer Sicht &uuml;berhaupt keinen Sinn macht und dies v&ouml;llig unabh&auml;ngig von der Inzidenz.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Es ist absurd, im Freien bei 30 Grad eine Maske zu tragen<\/strong><br>\nGenannt werden 15 gro&szlig;e Stra&szlig;en, darunter der Kurf&uuml;rstendamm, und 16 bekannte Pl&auml;tze, darunter der Alexanderplatz, au&szlig;erdem die ganze Altstadt Spandau. Die Maskenpflicht gilt auch in den Au&szlig;enbereichen von Zoo, Tierpark und Botanischem Garten. (&hellip;)<br>\nDie Aerosolforscher wiesen am 12. April darauf hin, dass das Coronavirus fast ausschlie&szlig;lich in Innenr&auml;umen &uuml;bertragen wird und nicht im Freien.<br>\nDoch solche Meldungen will die Politik nicht h&ouml;ren. &bdquo;Leider werden bis heute wesentliche Erkenntnisse unserer Forschungsarbeit nicht in praktisches Handeln &uuml;bersetzt&ldquo;, beklagt Christof Asbach, der Pr&auml;sident der Gesellschaft f&uuml;r Aerosolforschung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bz-berlin.de\/berlin\/kolumne\/es-ist-absurd-draussen-im-freien-bei-30-grad-eine-maske-zu-tragen\">B.Z.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) &ndash; ein Proporzprodukt bei der Vergabe der Senatsposten an SPD-Politiker &ndash; ist im Amt heillos &uuml;berfordert. Ein Beispiel: Die Sozialdemokratin h&auml;lt an der Maskenpflicht im Freien fest &ndash; diese soll bis zum Erreichen der &ldquo;Herdenimmunit&auml;t&rdquo; gelten &ndash; berichtet die BZ am Juni 2021, (nach unten scrollen). Dass es eine Herdenimmunit&auml;t m&ouml;glicherweise nie geben wird (oder allenfalls in weiter Ferne), davon hat die Gesundheitspolitikerin Kalayci offenbar nichts geh&ouml;rt.<\/em><\/p>\n<p><em>Wissenschaftliche Belege f&uuml;r die Notwendigkeit der Maskenpflicht im Freien (insbesondere bei sehr niedrigen Infektionsraten) legt weder Kalayci noch der Berliner Senat vor. Dass im Freien die Ansteckungsgefahr bei etwas Vorsicht gleich Null ist &ndash; davon hat offenbar niemand etwas geh&ouml;rt. Auch bei der Einrichtung der Berliner Testzentren gibt die von Kalayci gef&uuml;hrte Verwaltung keine gute Figur ab. Im Internet spricht die Verwaltung von einer &ldquo;Zertifizierung&rdquo; innerhalb von 24 Stunden (gemeint ist offenbar das Durchwinken der Antr&auml;ge). Erst nach dem Aufdecken der Betr&uuml;gereien durch ein Team von WDR, NDR und S&uuml;ddeutsche Zeitung ist man aufgeschreckt.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Verwaltung schafft nicht einmal die Durchsetzung eigner Vorschriften und verh&auml;ngt keine Sanktionen bei Verst&ouml;&szlig;en. Mit der Zulassung verpflichten sich alle Testzentren, der Gesundheitsverwaltung t&auml;glich die Zahl der durchgef&uuml;hrten Tests zu melden. Das dient offenbar einer Minimalkontrolle und der Vermeidung nachtr&auml;glich gesch&ouml;nter Zahlen. Doch zwei Drittel aller Berliner Testzentren kommen nach meinen Informationen (siehe &Auml;rzte Nachrichtendienst vom 11. Juni 2021) dieser Verpflichtung nicht nach. Eine Handhabung dagegen hat die Gesundheitsverwaltung offenbar nicht, und Geld gibt es trotz dieser Verst&ouml;&szlig;e.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>abgeordnetenwatch: Biontech hat k&uuml;nftig einen direkten Draht zu Gesundheitsminister<\/strong><br>\nBiontech hat k&uuml;nftig einen direkten Draht zu Gesundheitsminister Jens #Spahn: Neuer &ldquo;Associate Director Public Affairs&rdquo; bei Biontech ist Mike Schuster &ndash; von 2014 bis 2018 Referent im Bundestagsb&uuml;ro von Jens Spahn #CDU<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mobile.twitter.com\/a_watch\/status\/1402233216010964993\">abgeordnetenwatch.de via Twitter<\/a>\n<p><strong>Dazu: Vitamin B wie BioNTech: Ex-Spahn-Mitarbeiter jetzt Impfstoff-Lobbyist<\/strong><br>\nBei Stellenanzeigen im Bereich Public Affairs verlangen Unternehmen neben Hochschulabschluss, Kommunikationsf&auml;higkeiten und Erfahrung vor allem ein bestehendes und auszubauendes verl&auml;ssliches Netzwerk zu Vertretern aus Politik, Verb&auml;nden und Medien sowie mitunter ein &ldquo;fundiertes Verst&auml;ndnis der deutschen Politikprozesse&rdquo; und der institutionellen Akteure sowie politischen Stakeholder. Denn die in dem Bereich t&auml;tigen Mitarbeiter vertreten die Unternehmensinteressen gegen&uuml;ber politischen Ansprechpartnern.<br>\nDer im Laufe des vergangenen Jahres zu erweiterter &ouml;ffentlicher Prominenz gelangte Mainzer Pharmakonzern BioNTech hat den Posten &ldquo;Associate Director Public Affairs&rdquo; mit Mike Schuster besetzt &ndash; einem jungen Mann, der sehr direkte Verbindungen in das h&ouml;chste Gesundheitsregierungsamt haben d&uuml;rfte. Denn Schuster war bis 2018 vier Jahre lang Referent im Bundestagsb&uuml;ro von Jens Spahn gewesen.<br>\nDerartige Karrierewege sind nicht un&uuml;blich. Nach Recherchen von abgeordnetenwatch.de verschaffen sich gro&szlig;e Lobbyverb&auml;nde und Unternehmen aus den verschiedensten Wirtschaftssektoren so direkten Zugang zu Entscheidungstr&auml;gern auf Bundes-, Landes- und Europaebene und nehmen gezielt langj&auml;hrige B&uuml;roleiter von Politikern unter Vertrag. Ein Problem bei diesen &ldquo;Seitenwechseln&rdquo; ist laut abgeordnetenwatch.de offensichtlich, dass sich die jeweiligen Unternehmen oder Verb&auml;nde gegen&uuml;ber anderen Interessengruppen einen unsch&auml;tzbaren Vorteil verschaffen.<br>\n&ldquo;Zugespitzt gesagt: Am Ende dringt nicht derjenige mit den besten Argumenten zu den Entscheidungstr&auml;gern durch, sondern der Lobbyakteur mit der kl&uuml;gsten Personalpolitik.&rdquo; (&hellip;)<br>\nW&auml;hrend BioNTech-Gr&uuml;nder U&#287;ur &#350;ahin seit dem COVID-19-Impfstoff-Durchbruch zu den 100 reichsten Deutschen und damit zu der Minderheit der Gewinner der Corona-Krise geh&ouml;rt, hat sich bei der Union gerade im vergangenen Jahr durch eine mittlerweile beinahe un&uuml;berschaubare Vielzahl von Skandalen gezeigt, dass bedenkliche Einflussnahme, gerade durch pers&ouml;nliche Verbindungen, mit viel gelobten demokratischen Prozessen oder aber &ouml;ffentlicher Gesundheit h&auml;ufig weniger zu tun hat als mit privater Bereicherung auf gesellschaftliche sowie staatliche Kosten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/118943-vitamin-b-wie-biontech-ex-spahn-mitarbeit-lobbyist-fuer-konzernriesen\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der &bdquo;Dreht&uuml;r-Effekt&ldquo; zwischen Politik und privater Wirtschaft funktioniert immer noch und es sollte nicht &uuml;berraschen, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42606\">dass das Umfeld des Pharmalobbyisten<\/a> im Bundesministerium f&uuml;r Gesundheit vor allem in dieser besonderen Zeitphase pr&auml;destiniert zu sein scheint. Die Hinweise auf das Vorhandensein von institutioneller Korruption mehren sich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Macht von &uuml;berm&auml;chtigen Konzernen beschneiden<\/strong><br>\nGro&szlig;e Unternehmen dominieren weite Teile der Wirtschaft wie den Digital- oder Finanzsektor. Dieser Trend versch&auml;rft sich, insbesondere durch die Digitalisierung. Gegen die zunehmende Monopolisierung der M&auml;rkte fordert LobbyControl mit 23 anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen jetzt ein entschiedenes Vorgehen. Die Konzentration von wirtschaftlicher und politischer Macht schadet der Demokratie, der Gesellschaft und der Wirtschaft. Der Bundestag und die EU-Institutionen m&uuml;ssen es den Kartellbeh&ouml;rden erm&ouml;glichen, zuk&uuml;nftig in schwerwiegenden F&auml;llen &uuml;berm&auml;chtige Konzerne zu entflechten, das hei&szlig;t aufzuspalten. Dies fordern wir mit dem Statement &bdquo;&Uuml;berm&auml;chtige Konzerne entflechten&ldquo;(pdf).<br>\nWenn wenige Konzerne M&auml;rkte kontrollieren, k&ouml;nnen sich diese einseitig &ouml;konomische Vorteile verschaffen, die Politik in ihrem Sinne beeinflussen und soziale und &ouml;kologische Kosten auf die Gesellschaft abw&auml;lzen. Die m&auml;chtigen Unternehmen k&ouml;nnen h&ouml;here Gewinne durchsetzen, indem sie auf der Abnahmeseite die Preise dr&uuml;cken, Marktzugangsbedingungen bestimmen und Gr&ouml;&szlig;envorteile ausnutzen. Da Unternehmens- und Aktienbesitz sehr ungleich verteilt ist, f&uuml;hrt Marktkonzentration so zu mehr Ungleichheit. (&hellip;)<br>\nDennoch wird die &uuml;berm&auml;&szlig;ige Marktmacht dominanter Konzerne von der Politik nicht angetastet. Die meisten Fusionen gro&szlig;er Unternehmen werden ohne strenge Auflagen genehmigt. Vermachtete Marktstrukturen mit wenigen Wettbewerbern aufzul&ouml;sen, ist bislang in der Wirtschaftspolitik und im Kartellrecht nicht vorgesehen. Politik und Beh&ouml;rden in Europa wollen nur den Missbrauch von Marktmacht zu Lasten anderer Unternehmen begrenzen. Doch diese Versuche gleichen einem nicht enden wollenden Katz-und-Maus-Spiel. Die EU-Kommission f&uuml;hrte zwar einzelne spektakul&auml;re Verfahren. Sie verh&auml;ngte hohe Strafen gegen Konzerne wie Google, weil sie ihre Marktmacht missbraucht hatten. Aber diese Verfahren sind langwierig und schwierig. Selbst wenn es Strafen gibt, f&uuml;hren diese nicht zu einer Aufl&ouml;sung der zugrundeliegenden Machtstellungen. Mit verhaltensorientierten Abhilfema&szlig;nahmen allein l&auml;sst sich das Problem nicht l&ouml;sen.<br>\nDeshalb brauchen wir weitere Instrumente. Die deutsche und europ&auml;ische Politik muss Entflechtung zu einem einsatzf&auml;higen Instrument der Kartell- und Regulierungsbeh&ouml;rden machen. Wenn eine gro&szlig;e strukturelle Abh&auml;ngigkeit von einem Konzern besteht und dieser derart marktm&auml;chtig ist, dass dies schwerwiegende Folgen f&uuml;r die Gesellschaft hat, muss eine solche Entmachtung ohne den Nachweis eines Missbrauchs m&ouml;glich sein (sogenannte missbrauchsunabh&auml;ngige Entflechtung). Entflechtungen k&ouml;nnen vermachtete Marktstrukturen aufbrechen und eine funktionierende Regulierung im Sinne des Gemeinwohls erleichtern. (&hellip;)<br>\nDeutschland und EU brauchen ein neues Entflechtungsinstrument<br>\nIn Deutschland und Europa fehlen aber die rechtlichen Voraussetzungen daf&uuml;r. Dabei gab es auch in Deutschland seit den 1960er Jahren immer wieder Forderungen nach einem Entflechtungsinstrument. Die Politik sollte sich in Deutschland und in der EU daf&uuml;r einsetzen, die Marktkonzentration zu beschr&auml;nken und die rechtlichen Grundlagen f&uuml;r eine missbrauchsunabh&auml;ngige Entflechtung zu schaffen.<br>\nWir m&uuml;ssen wieder st&auml;rker begreifen, dass die Konzentration &ouml;konomischer Macht auch eine Gefahr f&uuml;r die Demokratie ist. Es ist nicht nur eine &ouml;konomische Frage. Wir brauchen eine umfassende und offene Debatte dar&uuml;ber, wie &uuml;bergro&szlig;e Konzernmacht begrenzt und ihre negativen Auswirkungen einged&auml;mmt werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2021\/06\/die-macht-von-uebermaechtigen-konzernen-beschneiden\/\">LobbyControl<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Amerika kn&ouml;pft sich seine Tech-Giganten vor<\/strong><br>\nEs ist ein gewaltiger Schuss vor den Bug der Tech-Giganten aus dem Silicon Valley: Das Abgeordnetenhaus im amerikanischen Kongress hat am Freitag gleich f&uuml;nf Gesetzentw&uuml;rfe vorgelegt, die darauf abzielen, die Macht von Unternehmen wie Google, Facebook, Amazon und Apple zu begrenzen. (&hellip;)<br>\nBemerkenswert ist, dass es f&uuml;r diese Initiativen zumindest ein St&uuml;ck weit &uuml;berparteiliche Unterst&uuml;tzung gibt. Alle f&uuml;nf Entw&uuml;rfe wurden von je einem Vertreter beider gro&szlig;er Parteien auf den Weg gebracht.<br>\nDavid Cicilline von den Demokraten, der den Kartellausschuss im Abgeordnetenhaus leitet, sagte: &bdquo;Unregulierte Tech-Konzerne haben im Moment zu viel Macht &uuml;ber unsere Wirtschaft.&ldquo; Ken Buck von den Republikanern sagte, Apple, Amazon, Facebook und Google sicherten sich auf wettbewerbswidrige Weise ihre Monopolpositionen. (&hellip;)<br>\nIm Herbst gaben die Demokraten einen fast 450 Seiten langen und scharf formulierten Abschlussbericht heraus. Darin hie&szlig; es, die vier Unternehmen seien heute &bdquo;die Art von Monopolen, die wir zuletzt in der &Auml;ra von &Ouml;lbaronen und Eisenbahn-Tycoons gesehen haben&ldquo;. Dieser Bericht d&uuml;rfte eine Art Leitfaden f&uuml;r die jetzt vorgestellten Gesetze gewesen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/digitec\/amerika-knoepft-sich-seine-tech-giganten-vor-17386091.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Drohender &bdquo;Versorgungskollaps&ldquo; &ndash; das bedeutet der Trucker-Mangel f&uuml;r die Deutschen<\/strong><br>\nAusgerechnet im Sommer ist die Versorgungssicherheit mit Bier und anderen Getr&auml;nken gef&auml;hrdet. Denn in Deutschland fehlen Zehntausende Lkw-Fahrer. Schon bald k&ouml;nnte Kneipen und Bierg&auml;rten, die gerade erst wieder &ouml;ffnen konnten, ein missliches Szenario bl&uuml;hen. (&hellip;)<br>\nDer Grund: ein massiver und sich stetig versch&auml;rfender Fahrermangel. Zwischen 45.000 und 60.000 Berufskraftfahrer fehlen derzeit in Deutschland, haben der Bundesverband G&uuml;terkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL) und der Bundesverband Spedition und Logistik (DSLV) gemeinsam berechnet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article231761025\/Drohender-Versorgungskollaps-Es-fehlen-bis-zu-60-000-Lkw-Fahrer.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Da wird ja gleich der Teufel an die Wand gemalt: kein Bier mehr in der Kneipe&hellip; Ein Hungerlohn von 2.500 Euro brutto (plus ein paar Zulagen) f&uuml;r einen Job mit hoher Verantwortung, dabei ganz schlimme Arbeitsbedingungen unterwegs und die dauernde Trennung von der Familie: warum wohl rei&szlig;en sich die Leute nicht um so einen Job???? Angeblich k&ouml;nnen keine h&ouml;heren L&ouml;hne bezahlt werden, aber war da nicht was mit Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt? Wie kann man die Situation allen Ernstes mit dem Wort &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; beschreiben, wenn es in Wahrheit um einen chronischen und eklatanten Mangel an angemessenen L&ouml;hnen geht? Aber nat&uuml;rlich ist die Transportbranche wie so viele andere Branchen froh, dass man dank EU-Personenfreiz&uuml;gigkeit in den s&uuml;dosteurop&auml;ischen Armenh&auml;usern Personal findet, dass die inakzeptablen Bedingungen mit Handkuss akzeptiert, nachdem die Arbeitsbedingungen so runtergerockt worden sind.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Versagende Sozialpolitik: Dichtung und Wahrheit im Armutsbericht<\/strong><br>\nWie schafft man es, unangenehme Wahrheiten verschwinden zu lassen? Indem man sie geschickt formuliert. Der Armutsbericht der Bundesregierung ist ein Musterbeispiel f&uuml;r diese Art Amtsprosa. Auch aus totalem Versagen in der Sozialpolitik lassen sich noch beeindruckende S&auml;tze drechseln. (&hellip;)<br>\nKleines Beispiel gef&auml;llig?<br>\n&ldquo;War im Jahr 1995 noch jede dritte arbeitslose Person der Lage &lsquo;Mitte&rsquo; zuzuordnen und nur jede siebte der Lage &lsquo;Armut&rsquo;, so ver&auml;nderten sich die Gr&ouml;&szlig;enordnungen bereits 2005 drastisch: Nunmehr war gut jede dritte arbeitslose Person in der Lage &lsquo;Armut&rsquo; anzufinden, w&auml;hrend nicht einmal mehr jede vierte der &lsquo;Mitte&rsquo; angeh&ouml;rte. Diese Tendenzen verst&auml;rkten sich mit dem allgemeinen R&uuml;ckgang der Arbeitslosigkeit bis zum Jahr 2015, so dass in diesem Jahr knapp zwei Drittel aller Arbeitslosen der Lage &lsquo;Armut&rsquo; angeh&ouml;rt haben und nahezu alle anderen den angrenzenden Lagen bis zur &lsquo;Mitte&rsquo;. Im Ergebnis l&auml;sst sich eine zunehmende Konzentration von Arbeitslosen in der Lage der &lsquo;Armut&rsquo; konstatieren.&rdquo;<br>\nUps. Wie ist das nur passiert? Erst ist ein Siebtel der Arbeitslosen arm, dann ein Drittel, und inzwischen zwei Drittel. Einfach so.<br>\nEs braucht nicht viel Hirnschmalz, um zu erkennen, dass da ein im Jahr 2005 eingef&uuml;hrtes Gesetz namens SGBII, besser bekannt als Hartz IV, eine Rolle gespielt hat. Ein Gesetz, das sich nicht selbst gemacht hat, sondern in einem Parlament namens Bundestag verabschiedet wurde. Die hier erw&auml;hnten Verschlechterungen sind eine Leistung der Politik, das war so gewollt. (&hellip;)<br>\n&Uuml;brigens, auch in diesem Armutsbericht sind die Alleinerziehenden so gut wie verschwunden. Das ist schon seit Jahrzehnten die gesellschaftliche Gruppe mit dem h&ouml;chsten Armutsrisiko; und da hat auch mehr Kinderbetreuung und ein h&ouml;herer Anteil der Alleinerziehenden, die arbeiten, nichts daran ge&auml;ndert.<br>\nWie viele arme wohnungslose Alleinerziehende die BRD hat, gibt der Bericht &uuml;brigens nicht her. Schon allein deshalb, weil an den meisten Orten eine wohnungslose Alleinerziehende sehr schnell eine alleinstehende Frau ist, weil die Kinder in die station&auml;re Jugendhilfe verschwinden. Das l&ouml;st nat&uuml;rlich gar nichts, aber wenigstens die Statistik ist aufger&auml;umt.<br>\nDas Grundproblem mit der Messung der Armut insbesondere in der BRD wird nat&uuml;rlich im Bericht auch nicht besprochen. Die Armutsgrenze orientiert sich immer am Median-, nicht am Durchschnittseinkommen. Das Medianeinkommen ist so definiert, dass genau je die H&auml;lfte der Einkommen dar&uuml;ber und darunter liegen.<br>\nWenn nun &uuml;ber einen langen Zeitraum hinweg nur ein geringer Teil des Wohlstandszuwachses &uuml;berhaupt bei den Lohnempf&auml;ngern landet, dann ver&auml;ndert sich auch der Median nicht. Das hei&szlig;t, obwohl die unterste Gruppe der Bev&ouml;lkerung im Verh&auml;ltnis zur obersten immer weniger hat, wird das nicht als Armut sichtbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/118954-versagende-sozialpolitik-dichtung-und-wahrheit\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Rentenversicherung wehrt sich gegen Negativ-Spekulationen<\/strong><br>\nDie Deutsche Rentenversicherung (DRV) wehrt sich gegen nicht nachvollziehbare Zahlen und Behauptungen eines &Ouml;konomen in der gestrigen Ausgabe der &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung. Die vom Freiburger Finanzwissenschaftler Bernd Raffelh&uuml;schen genannten Zahlen seien &bdquo;spekulativ, da sie nicht auf der Grundlage des geltenden Rechts basieren&ldquo;, hei&szlig;t es in einer Stellungnahme der DRV zu dem Bericht. &bdquo;Mit spekulativen Rechnungen die Rentenversicherung zu diskreditieren, halten wir f&uuml;r unverantwortlich. Die Rentenversicherung wird auch den jungen Menschen eine stabile Rente zahlen k&ouml;nnen.&ldquo;<br>\nDie Bundesregierung habe zu Beginn der im September dieses Jahres endenden Wahlperiode beschlossen, &bdquo;dass das Rentenniveau in der Rentenversicherung nicht unter 48 Prozent sinken und der Beitragssatz nicht &uuml;ber 20 Prozent steigen darf&ldquo;, stellt die DRV klar. &bdquo;Diese Begrenzungen gelten nach Gesetz aber nur bis zum Jahr 2025. Danach laufen sie aus und es gelten nach Gesetz dann die Haltelinien von 43 Prozent beim Rentenniveau und von 22 Prozent beim Beitragssatz.&ldquo; In seinen Berechnungen unterstelle Raffelh&uuml;schen aber, dass die derzeitigen Haltelinien f&uuml;r das Rentenniveau und den Beitragssatz &uuml;ber 2025 hinaus gelten w&uuml;rden, so die DRV. &bdquo;Ob das so kommen wird, kann heute keiner sagen und ist v&ouml;llig spekulativ.&ldquo;<br>\nDie Boulevard-Zeitung hatte unter Verweis auf Raffelh&uuml;schen berichtet, das deutsche Rentensystem stehe &bdquo;vor dem Ruin&ldquo;. Der Finanzexperte wird mit den Worten zitiert: &bdquo;Am Ende wird uns das Rentensystem um die Ohren fliegen.&ldquo; Die Rentenbeitr&auml;ge m&uuml;ssten demnach &bdquo;um zehn Punkte auf 28 Prozent steigen&ldquo;. Derzeit betr&auml;gt der Rentenbeitrag 18,6 Prozent des Bruttoverdiensts der Besch&auml;ftigten. Alternativ m&uuml;ssten die Steuerzuweisungen an die Rentenversicherung &bdquo;von jetzt gut 30 Prozent auf die H&auml;lfte&ldquo; des Bundeshaushalts von zuletzt 362 Milliarden Euro steigen, behauptet die &bdquo;Bild&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/nachrichten\/lesen\/rentenversicherung-wehrt-sich-gegen-negativ-spekulationen.html\">Ihre Vorsorge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Da haben die Herren B&ouml;rsch-Supan und Raffelh&uuml;schen wieder mal ganze Arbeit geleistet und mit ihren Renten-Untergangsszenarien Verunsicherung gesch&uuml;rt. Und um es sch&ouml;n dramatisch zu gestalten, haben sie die &ldquo;doppelten Haltelinie&rdquo; &uuml;ber 2025 hinaus fortgeschrieben, was rechtlich derzeit nicht zul&auml;ssig ist. Dass die gesamten Ausgaben in Deutschland f&uuml;r Altersversorgung steigen von derzeit ca. 10% des BIP bis 2040 auf 12% steigen, erw&auml;hnen sie nicht. Klingt ja auch nicht so bedrohlich, wie die gro&szlig;en Milliardenbetr&auml;ge. Der Anstieg um 2%-Punkte des BIP ist zwar immer noch signifikant, aber nicht der Untergang des Abendlandes &ndash; die Sozialausgaben f&uuml;r Kinder sind von 1991-2019 um 1,2% des BIP gestiegen, ohne dass es zu einer Revolution gekommen w&auml;re (Quelle: BMAS, Sozialbudget 2019, S. 16). Eine ganz andere Frage ist, wer eigentlich in die GRV einbezogen ist und wie man sie finanziert. Man k&ouml;nnte Beamte und Selbst&auml;ndige einbeziehen, um die Mehrausgaben zumindest teilweise zu decken. Das Argument, dass die neuen Beitragszahler auch Anspr&uuml;che erwerben, geht fehl &ndash; die haben auch jetzt schon Altersversorgungsanspr&uuml;che gegen die Volkswirtschaft. Als n&auml;chstes k&ouml;nnte man mit einer Verm&ouml;gensteuer und einem h&ouml;heren Spitzensteuersatz (ab 160.000 &euro;) sowie einer h&ouml;heren Erbschaftsteuer bei hohen Freibetr&auml;gen die Alterungskosten abfedern, ohne die Wirtschaft zu &uuml;berlasten. Noch radikaler w&auml;re ein Systemwechsel auf einen Wertsch&ouml;pfungsbeitrag umstellen, die gesamte Bev&ouml;lkerung einbeziehen und die Rentenh&ouml;he wie bisher nach dem Lebensdurchschnittseinkommen berechnen. Mit einem Wertsch&ouml;pfungsbeitrag sind Demographie und Arbeitsmarkt irrelevant &ndash; der einzige Hebel ist dann das BIP pro Kopf. Wenn man die Einfuhr-Umsatzsteuer einbezieht und die Belastung kapitalintensiver Branchen deckelt, sind auch Ausweich-Effekte ins Ausland und Verzerrungen bei Investitionsentscheidungen neutralisiert.<\/em><\/p>\n<\/li><li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Suche nach einer umfassenden Strategie<\/strong><br>\nMa&szlig;nahmen in den Bereichen Klima- und Artenschutz k&ouml;nnen sich gegenseitig verst&auml;rken. Der erste gemeinsame Weltkrisenreport von Weltklimarat IPCC und Welt-Biodiversit&auml;tsrat IPBES will dazu anregen, solche Synergien besser zu nutzen. Experten aus beiden Bereichen sind sich einig: Die Zeit dr&auml;ngt.<br>\nNormalerweise dauert es Jahre, bis Weltklima- oder Weltbiodiversit&auml;tsrat einen neuen Bericht vorlegen. Mit ihrer ersten gemeinsamen Ver&ouml;ffentlichung hatten es IPCC und IPBES eiliger. Erst im Dezember traf man sich zum Workshop, geleitet vom deutschen &Ouml;kologen Hans-Otto P&ouml;rtner. Und schon jetzt erscheint der Ergebnisbericht &ndash; rund 300 Seiten stark und extern begutachtet. (&hellip;)<br>\nBisher spielt der Klimaschutz eindeutig die erste Geige. Und der Erhalt der Artenvielfalt eher eine Nebenrolle. Als langj&auml;hriger Autor des Weltklimarates ist P&ouml;rtner hier durchaus selbstkritisch: &bdquo;Da ist es ganz wichtig, dass man das eine nicht ohne das andere denkt. Das ist leider momentan noch ein bisschen der Fall, und das m&uuml;ssen wir &auml;ndern.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/klimawandel-und-artenschutz-die-suche-nach-einer.676.de.html?dram:article_id=498631\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>Dazu: &bdquo;Wer die Natur f&uuml;r den Klimaschutz nutzen will, muss als Erstes die Emissionen m&auml;chtig herunterfahren&ldquo;<\/strong><br>\nHans-Otto P&ouml;rtner vom Weltklimarat IPCC spricht im Interview &uuml;ber M&ouml;glichkeiten und Grenzen, durch den Schutz von &Ouml;kosystemen den Klimawandel zu bek&auml;mpfen.<br>\nProf. Dr. Hans-Otto P&ouml;rtner ist Ko-Vorsitzender der Arbeitsgruppe II des Weltklimarats IPCC und Leiter der Sektion Integrative &Ouml;kophysiologie am Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven. Den ersten gemeinsamen Workshop von IPCC und Weltbiodiversit&auml;tsrat IPBES hat er als Ko-Vorsitzender geleitet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.riffreporter.de\/de\/umwelt\/klimaschutz-naturschutz-weltklimarat-poertner\">RiffReporter<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das Menschenbild in der Politik und die unertr&auml;gliche Zweiklassengesellschaft<\/strong><br>\nSaskia Esken warf Medienberichten zufolge dem Gesundheitsminister Jens Spahn eine beispiellose Verachtung f&uuml;r Teile der Gesellschaft vor und sein Menschenbild passe nicht in die aktuelle Regierung. Ursula Mathern wendet sich in einem offenen Brief an die SPD-Parteichefin, stimmt ihrer Aussage zu, hinterfragt aber das Menschenbild, das hinter der SPD-Politik steht in der Zeit, als die Partei den Kanzler stellte und in den 12 Jahren als sie als Juniorpartner in der Regierung war. (&hellip;)<br>\nMedienberichten zufolge warfen Sie Jens Spahn vorgestern eine &bdquo;beispiellose Verachtung&ldquo; f&uuml;r Teile der Gesellschaft vor, weil er in der Pandemie in Deutschland nicht zertifizierte Masken an Obdachlose und Grundsicherungsempf&auml;nger und in Einrichtungen mit Menschen mit Behinderung verteilen lassen wollte. &bdquo;Wer Menschen in dieser Gesellschaft in zwei Klassen einteilt, diejenigen, die ein Anrecht haben auf korrekte Masken und welche, die auch mit nicht ganz zu 100 Prozent wirksamen Masken abgespeist werden, der hat ein Menschenbild, das passt nicht in diese Regierung. Wenn das einer unseren Minister, eine unserer Ministerinnen w&auml;re, wir w&uuml;ssten was zu tun ist. Ich appelliere an Armin Laschet, diese Frage zu bedenken&ldquo;, werden Sie in der FR zitiert.<br>\nch stimme Ihnen zu und begr&uuml;&szlig;e es sehr, dass Sie die Frage des Menschenbildes ins Spiel bringen. Allerdings muss sich auch die SPD diesbez&uuml;glich deutliche Fragen gefallen lassen.<br>\nWelches Menschenbild steht hinter Hartz IV und der Agenda 2010? Seit der Einf&uuml;hrung durch die damalige rot-gr&uuml;ne Regierung am 01.01.2005 werden Menschen durch dieses System &bdquo;unten gehalten&ldquo;, abgespeist mit einem Betrag, der gerade mal beim Existenzminimum liegt, mit unsinnigen Jobcenter-Ma&szlig;nahmen verfolgt, mit Sanktionen bedroht, mit Diffamierungskampagnen von Politik und Medien der allgemeinen Verachtung preisgegeben. Was ist sp&auml;testens seit der Schr&ouml;der\/Fischer-Regierung aus der einst geachteten Arbeiterpartei SPD geworden? Nat&uuml;rlich gilt das nicht minder auch f&uuml;r die GR&Uuml;NEN.<br>\nWelches Menschenbild steht hinter all den Auslandseins&auml;tzen der Bundeswehr, mit denen genau diese rot-gr&uuml;ne Regierung unter Verwendung faustdicker L&uuml;gen in Jugoslawien den Anfang machte?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/06\/das-menschenbild-in-der-politik-und-die-unertraegliche-zweiklassengesellschaft\/\">pressenza<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Dieses Pulverfass wird hochgehen<\/strong><br>\nWarum Sparma&szlig;nahmen nach Corona brandgef&auml;hrlich, Schulden hingegen trotz Inflationsgefahr kein Problem sind, erkl&auml;rt US-&Ouml;konomin Stephanie Kelton. (&hellip;)<br>\nSie sind eine der bekanntesten Verfechterinnen der Modern Monetary Theory. In Ihrem Buch &bdquo;The Deficit Myth&ldquo; schreiben Sie, dass Staatsdefizite eigentlich gar keine so gro&szlig;e Rolle spielen. Was genau meinen Sie damit?<br>\nEs kommt darauf an, wie das Geld ausgegeben wird. 2017 haben die Republikaner in den USA das Defizit erh&ouml;ht, indem sie die K&ouml;rperschaftssteuer gesenkt haben, um mehr Investitionsanreize f&uuml;r Unternehmen zu schaffen. Sie behaupteten, wir w&uuml;rden einen Besch&auml;ftigungs- und Investitionsboom erleben. Das ist nicht passiert. Aber was noch viel wichtiger ist: Die ganzen negativen Entwicklungen, von denen uns lange eingeredet wurde, dass sie mit h&ouml;heren Defiziten einhergehen, sind ebenfalls nicht eingetreten, etwa steigende Zinss&auml;tze, die Verdr&auml;ngung privater Investitionen und die wachsende Gefahr einer Schuldenkrise.<br>\nIn meinem Buch gehe ich davon aus, dass jedes Defizit jemandem zugutekommt. Das ist der springende Punkt. Denn jedes Haushaltsdefizit bedeutet einen finanziellen &Uuml;berschuss in irgendeinem Wirtschaftssektor. Deshalb hei&szlig;t ein Kapitel in meinem Buch &bdquo;Ihre roten Zahlen sind unsere schwarzen Zahlen&ldquo;. Die entscheidende Frage ist: Wem nutzt das Defizit? Von den Haushaltsdefiziten, die von den Republikanern gemacht wurden, haben die gro&szlig;en Konzerne und die Reichsten der Gesellschaft profitiert.<br>\nDie Demokraten haben mit ihrem Covid-19-Rettungspaket im M&auml;rz dieses Jahres das Defizit um fast zwei Billionen US-Dollar erh&ouml;ht. Von diesem Defizit hat eine ganz andere Bev&ouml;lkerungsgruppe profitiert. Das reichste Prozent hatte davon nichts, aber die Mittelschicht und die Menschen mit niedrigem Einkommen, die Armen sowie die Bundesstaaten, die Kommunen und die kleinen Unternehmen.<br>\nDefizite spielen eine wichtige Rolle. Die Frage ist aber: Defizite f&uuml;r wen und wof&uuml;r? Machen wir Defizite, um Investitionsl&uuml;cken bei Infrastruktur, Bildung, Forschung und Entwicklung zu schlie&szlig;en &ndash; also in Bereichen, die langfristig das Produktivit&auml;tspotenzial der Volkswirtschaft steigern? Oder machen wir die Defizite nur, um gro&szlig;en Unternehmen und reichen Leuten zu einem unverhofften Geldsegen zu verhelfen?<br>\nViele &Ouml;konomen w&uuml;rden ins Feld f&uuml;hren, dass Schulden irgendwann zur&uuml;ckgezahlt werden m&uuml;ssen.<br>\nWenn ein Staat sich verschuldet, steckt er mehr Dollar oder Euro in die Wirtschaft, als er an Steuern herauszieht, und dann gleicht er das Defizit aus, indem er einen Teil dieser Dollars oder Euros in ein verzinsliches Wertpapier umwandelt: in eine Staatsanleihe. Eine US-Bundesanleihe ist nichts anderes als eine verzinslichte Form von Geld.<br>\nDie US-Regierung hat zwei Instrumente zur Auswahl: Sie kann einen Dollar in Umlauf bringen, oder sie kann eine Staatsanleihe auflegen. Auf den Dollar zahlt niemand Zinsen, auf die Staatsanleihe schon. Wenn die Regierung Schatzanweisungen ausgibt, dann hei&szlig;t es, die Regierung habe sich etwas geliehen, sie habe Schulden aufgenommen und m&uuml;sse diese Schulden zur&uuml;ckzahlen. Doch was hei&szlig;t das f&uuml;r einen Staat, der ja das Geld schafft? Was hei&szlig;t &bdquo;Schulden zur&uuml;ckzahlen&ldquo;? Es bedeutet nur, dass die Regierung gelbes Papier wieder in gr&uuml;nes Papier umwandelt.<br>\nEs bedeutet, dass der Staat die emittierten Staatsanleihen wieder vom Markt nimmt; ihre Laufzeit endet. Und wenn sie mit dem Ende ihrer Laufzeit f&auml;llig werden, wandelt der Staat sie wieder in das andere geldpolitische Instrument um, das ihm zur Verf&uuml;gung steht. Das ist einfach nur ein elektronischer Buchungsvorgang. &bdquo;Schulden zur&uuml;ckzahlen&ldquo; hei&szlig;t lediglich, dass die Zahl in der einen Spalte heruntergesetzt und in der anderen Spalte hochgesetzt wird. Es &auml;ndert sich nur die Zusammensetzung der Geldmenge: weniger Staatsanleihen, mehr Geld, das ist alles.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/interviews\/artikel\/stephanie-kelton-interview-5230\/\">IPG<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Oscars f&uuml;r Datenkraken in der Corona-Pandemie<\/strong><br>\nDie Reden auf die Preistr&auml;ger*innen in den unterschiedlichen Kategorien, heben das missliche Verhalten bei Thema Datenschutz hervor und warnen Nutzer*innen. Immer wieder trifft es auch Einzelpersonen, die wenig Sinn f&uuml;r Datenschutz bewiesen haben. Preistr&auml;ger in der Kategorie &laquo;Public Intellectual&raquo; ist der stellvertretende Vorsitzende des deutschen Ethikrates Prof. Dr. phil. Dr. h. c. Julian Nida-R&uuml;melin, der wiederholt in Talkshows und Interviews behauptete, dass Datenschutz die Bek&auml;mpfung on Corona erschwert und Tausende von Toten zu verantworten habe. Nida-R&uuml;melin vertrat die Auffassung, dass die Diskussion um die Corona-Warnapp Menschenleben gekostet habe und das Staaten wie S&uuml;dkorea technisch bessere L&ouml;sungen gefunden h&auml;tten und deshalb die Pandemie besser unter Kontrolle gebracht h&auml;tten.<br>\nDer Haken: Die Apps sind nicht vergleichbar. W&auml;hrend in S&uuml;dkorea die App zur Kontrolle der Einhaltung von Quarant&auml;nebestimmungen genutzt wurde, setzte Deutschland auf die Nachverfolgung von Infektionsketten. &laquo;Was treibt einen anscheinend klugen Mann wie Nida-R&uuml;melin dazu, sich im Fernsehen, Radiosendungen, in Zeitungen dazu auszulassen, dass der Datenschutz &raquo;Tausende Corona-Tote zu verantworten h&auml;tte&laquo;?, fragt der K&uuml;nstler, Netzaktivist Padeluun in seiner Laudatio. &raquo;Wie klein muss sein gro&szlig;er Geist sein, damit der ihm nicht noch mal eine Warnung zufl&uuml;stert, bevor er so eine offensichtliche Dummheit in die Welt hinausruft?&laquo; Gerne h&auml;tten die Datensch&uuml;tzer*innen darauf verzichtet, diesen haltlosen &Auml;u&szlig;erungen noch mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Aber Nida-R&uuml;melin wurde nicht m&uuml;de, seine Einlassungen zu wiederholen.<br>\n&raquo;Und dann, im M&auml;rz 2021 &ndash; da waren alle Fakten, auf die er sich gest&uuml;tzt hatte, l&auml;ngst komplett widerlegt &ndash; verbreitete er seine alternativen Meinungen erneut. Da dachte ich dann wirklich: Ach, Philosoph, h&auml;ttest Du doch geschwiegen&laquo;, erkl&auml;rt Padeluun die durchaus langwierige Qualifizierungsphase, die sich von der ersten &Auml;u&szlig;erung im September 2020 ihren Weg durch mehrere Talkshows bis in die Deutsche Presse Agentur bahnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1153165.big-brother-awards-oscars-fuer-datenkraken-in-der-corona-pandemie.html\">nd<\/a>\n<p><strong>Dazu auch: Datenschutz-Negativpreise f&uuml;r Doctolib, Google und Proctorio<\/strong><br>\nWas die &bdquo;Goldene Himbeere&ldquo; im Filmbereich, sind die BigBrotherAwards im Bereich Datenschutz. Wer hier einen Preis gewinnt, hat in der Regel ziemlich viel falsch gemacht. Das sind die Preistr&auml;ger des Jahres 2021.<br>\nBei den BigBrotherAwards 2021, den allj&auml;hrlichen Oscars f&uuml;r &Uuml;berwachung, wurden gleich mehrere Unternehmen ausgezeichnet. Der Award wird seit mehr als 20 Jahren vergeben und wird auch live &uuml;bertragen.<br>\nIn der Kategorie &bdquo;Gesundheit&ldquo; trifft es dieses Jahr das Terminvermittlungsportal Doctolib, das vielen Menschen von Buchungen bei Arztterminen und bei den Berliner Impfzentren bekannt sein d&uuml;rfte. Laut der Jury w&uuml;rden die Patientendaten &bdquo;unter Missachtung der Vertraulichkeitsverpflichtung verarbeitet und laut Datenschutzvereinbarung auch im Rahmen kommerzieller Marketingzwecke genutzt.&ldquo; Daf&uuml;r nutzt Doctolib laut BigBrotherAwards den im Arztinformationssystem gespeicherten Patientenstammdatensatz und gleicht die Termine des Arztes aus dessen System ab. Dabei w&uuml;rden Daten auch von Patienten ausgetauscht, die nicht &uuml;ber Doctolib buchen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2021\/bigbrotherawards-datenschutz-negativpreise-fuer-doctolib-google-und-proctorio\/\">Netzpolitik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Untersuchungen zu Anis Amri: Das verheerende Fazit der Opposition<\/strong><br>\nFDP, Linke und Gr&uuml;ne: Die Regierung hat kein Interesse an einer Aufkl&auml;rung des islamistischen Terroranschlags. (&hellip;)<br>\n&bdquo;In den Geheimdiensten und Sicherheitsbeh&ouml;rden gibt es offenbar &uuml;berhaupt keine Idee, wie die islamistischen Netzwerke funktionieren, wie sie agieren, woher sie Waffen und Munition beziehen&ldquo;, sagte Martina Renner (Linke). &bdquo;Das hatte zur Folge, dass die Polizeibeh&ouml;rden bei der Gef&auml;hrdungsbewertung versagten.&ldquo;<br>\nZur Rolle der Geheimdienste sagte Renner, dass dort viel mehr Informationen vorgelegen h&auml;tten, als man den Ausschuss am Anfang habe glauben machen wollen. &bdquo;Aber diese Informationen sind nicht zu den Richtigen gelangt, die die Anschlagspl&auml;ne h&auml;tten durchkreuzen k&ouml;nnen.&ldquo; Zudem habe der Ausschuss rechtswidriges Handeln der Geheimdiente festgestellt. Informationen seien nicht an ermittelnde Stellen wie den Bundesanwalt weitergegeben worden.<br>\nRenner forderte deshalb, die Verfassungsschutzbeh&ouml;rden als Geheimdienst abzuschaffen und durch eine wissenschaftlich arbeitende unabh&auml;ngige Dokumentationsstelle zu ersetzen. Bis es so weit sei, m&uuml;sse das V-Leute-System auf den Pr&uuml;fstand gestellt werden. &bdquo;Denn der Quellenschutz steht nicht nur &uuml;ber der Verhinderung von schweren  Gewalttaten, sondern auch &uuml;ber der Aufkl&auml;rung.&ldquo;<br>\nAmri &ndash; und das ist eine Erkenntnis des Untersuchungsausschusses &ndash; war anderthalb Jahre lang von mindestens acht V-Leuten &bdquo;geradezu umzingelt&ldquo; gewesen: in Nordrhein-Westfalen, in Berlin und in der Fussilet-Moschee in Moabit, wo er regelm&auml;&szlig;ig verkehrte. Doch dazu machten Verfassungsschutz&auml;mter und Polizeibeh&ouml;rden kaum Aussagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/untersuchungen-zu-anis-amri-das-verheerende-fazit-der-opposition-li.164563\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne weichen Nein zu bewaffneten Drohnen auf<\/strong><br>\nDie Partei revidiert eine jahrelange Position. Sie lehnt die Beschaffung von Drohnen f&uuml;r die Bundeswehr nicht mehr kategorisch ab, wenn sie Soldaten in Einsatzgebieten sch&uuml;tzen sollen.<br>\nDie Gr&uuml;nen lehnen die Beschaffung bewaffneter Drohnen zum Schutz von Bundeswehr-Soldaten in Einsatzgebieten nicht mehr kategorisch ab. In einer sehr knappen Abstimmung revidierte der Bundesparteitag damit eine jahrelange Position.<br>\nBewaffnete Drohnen k&ouml;nnten Soldaten in gewissen Situationen besser sch&uuml;tzen, hei&szlig;t es nun in der mit 347 gegen 343 Stimmen beschlossenen Formulierung f&uuml;r das Programm zur Bundestagswahl. &ldquo;Deshalb muss klargemacht werden, f&uuml;r welche Einsatzszenarien der Bundeswehr die bewaffneten Drohnen &uuml;berhaupt eingesetzt werden sollen, bevor &uuml;ber diese Beschaffung entschieden werden kann.&rdquo; F&uuml;r den Antrag hatte unter anderem Gr&uuml;nen-Au&szlig;enpolitiker J&uuml;rgen Trittin geworben. Damit unterlag ein Antrag, der von anderen Mitgliedern der Bundestagsfraktion unterst&uuml;tzt worden war. Darin hie&szlig; es: &ldquo;Wir halten die Bewaffnung f&uuml;r falsch.&rdquo;<br>\nIm Bundestagswahlprogramm 2017 hie&szlig; es noch: &ldquo;Wir sind gegen die Beschaffung bewaffnungsf&auml;higer Drohnen f&uuml;r die Bundeswehr.&rdquo; Noch im Dezember 2020 hatte Gr&uuml;nen-Chef Robert Habeck betont, mit den bewaffneten Drohnen, die bisher im Einsatz seien, seien h&auml;ufig v&ouml;lkerrechtswidrige Hinrichtungen aus der Luft vorgenommen worden. &ldquo;Es droht eine weitere Automatisierung des Kriegs, ohne dass es klare Einsatzregeln gibt&rdquo;, warnte er damals.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/gruene-bewaffnete-drohnen-parteitag-beschluss-1.5320724\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-73318","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/73318","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=73318"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/73318\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":73321,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/73318\/revisions\/73321"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=73318"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=73318"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=73318"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}