{"id":73467,"date":"2021-06-18T08:32:57","date_gmt":"2021-06-18T06:32:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73467"},"modified":"2021-06-18T08:32:57","modified_gmt":"2021-06-18T06:32:57","slug":"hinweise-des-tages-3883","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73467","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73467#h01\">RKI-Schreiben zu Intensivbetten: &ldquo;Monet&auml;re Anreize&rdquo; f&uuml;r falsche Angaben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73467#h02\">Warum ich z&ouml;gere, mich impfen zu lassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73467#h03\">Unternehmen in &Ouml;sterreich und Gro&szlig;britannien preschen bei Impfpflicht vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73467#h04\">&ldquo;Man kann nicht ganz Deutschland mit Eigenheimen zubauen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73467#h05\">DWS zieht sich aus dem Riester-Gesch&auml;ft zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73467#h06\">Alexandre Mas: Ein ber&uuml;hmter &Ouml;konom, gefangen in einem kafkaesken Tribunal ohne Anklage und ohne Gerichtsverfahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73467#h07\">Ein Jahr nach dem Untergang: So sieht der Scherbenhaufen von Wirecard aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73467#h08\">Br&uuml;ssel verteidigt die Freiheit Europas nun im s&uuml;dlichen Afrika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73467#h09\">Biden trifft Putin: H&auml;ndesch&uuml;tteln kann nicht &uuml;ber Konflikte hinwegt&auml;uschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73467#h10\">Der gro&szlig;e Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73467#h11\">Bundeswehr-Einsatz in Litauen: Noch mehr rechtsextreme Vorf&auml;lle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73467#h12\">Zum Arbeitskampf bei Gorillas: Die Rampe des Aufstiegs ist der Verrat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73467#h13\">Die meisten &Ouml;konom*innen halten ein degressives Arbeitslosengeld f&uuml;r Bl&ouml;dsinn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73467#h14\">Fl&uuml;sse sitzen auf dem Trockenen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>RKI-Schreiben zu Intensivbetten: &ldquo;Monet&auml;re Anreize&rdquo; f&uuml;r falsche Angaben<\/strong><br>\nKliniken k&ouml;nnten die Zahl freier Intensivbetten k&uuml;nstlich herunter rechnen: Das hat der Bundesrechnungshof k&uuml;rzlich kritisiert. Grundlage hierf&uuml;r war ein Brief des RKI ans Gesundheitsministerium, der WDR, NDR und SZ nun exklusiv vorliegt. [&hellip;]<br>\nDass die Politik mit den Freihaltepauschalen wom&ouml;glich die falschen finanziellen Anreize geschaffen hat, ist allerdings auch unter Intensivmedizinern ein offenes Geheimnis. Namentlich zitieren lassen will sich damit aber keiner. So sagt zum Beispiel der Chefarzt und Leiter der Intensivmedizin eines gro&szlig;en Klinikums in NRW, dass die Priorisierung der Covid-Patienten &uuml;ber die Freihaltepauschalen daf&uuml;r gesorgt habe, dass andere Patienten zu sp&auml;t n&ouml;tige Untersuchungen und Eingriffe bekommen h&auml;tten. &ldquo;Eine gesellschaftliche Debatte &uuml;ber die Priorisierung der Covid- gegen&uuml;ber den Nicht-Covid-Patienten hat nicht stattgefunden und auch &uuml;ber die legitimen Interessen der solcherart zur&uuml;ckgestellten Patienten spricht kaum jemand.&rdquo;<br>\nFinanziell gesehen war das Corona-Jahr 2020 f&uuml;r die meisten Kliniken ein &auml;u&szlig;erst gutes Jahr. Stefanie Stoff-Ahnis vom Vorstand des Spitzenverbands der Gesetzlichen Krankenkassen spricht sogar vom &ldquo;goldenen Jahr der Krankenhausfinanzierung&rdquo;. W&auml;hrend die Behandlungsf&auml;lle um 13 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahr zur&uuml;ckgingen, stiegen die Erl&ouml;se f&uuml;r die Kliniken um 15 Prozent, oder in nackten Zahlen: Im Jahr 2020 flossen in die Kliniken 12,2 Milliarden Euro mehr als im Jahr 2019. &ldquo;Viele Ma&szlig;nahmen waren effektiv, aber nicht effizient&rdquo;, sagt Stoff-Ahnis. So h&auml;tten in der erste Welle alle m&ouml;glichen Kliniken gro&szlig;e Summen als Freihaltepauschalen erhalten, darunter auch solche spezialisierten H&auml;user wie reine Augenkliniken, die niemals einen Covid-Patienten behandelt h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/wdr\/intensivbetten-daten-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>dazu: Wachsende Kritik an Kliniken: Corona beschert Krankenh&auml;usern &bdquo;ein goldenes Jahr&ldquo;<\/strong><br>\nDie gesetzlichen Krankenkassen bem&auml;ngeln, die Kliniken h&auml;tten in der Pandemie weniger behandelt &ndash; und trotzdem mehr erl&ouml;st. &Auml;hnliche Zweifel hatte zuvor schon der Bundesrechnungshof ge&auml;u&szlig;ert. [&hellip;]<br>\nEs sei der f&auml;lschliche Eindruck entstanden, die Krankenh&auml;user h&auml;tten wegen der Covid-19-Welle fl&auml;chendeckend an ihrer Belastungsgrenze gearbeitet, kritisierte der Verband. Tats&auml;chlich aber seien im Jahresdurchschnitt nur 2 Prozent der Krankenhausf&auml;lle Corona-Kranke gewesen. Trotzdem h&auml;tten die Krankenhausvertreter in Berlin versucht, die Mindestvorgaben f&uuml;r Pflegepersonal zu verhindern und damit die Versorgungsqualit&auml;t zu verschlechtern, kritisierte der Spitzenverband: &bdquo;All das passt nicht zusammen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/krankenhaeuser-in-der-corona-pandemie-das-goldene-jahr-2020-17391985.html\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Warum ich z&ouml;gere, mich impfen zu lassen<\/strong><br>\nAuch Personen, die keine Impfgegner sind, sind unsicher, ob sie sich gegen Corona impfen sollen. Ein Leser schildert seine Gr&uuml;nde.<br>\nViele fragen sich derzeit, weshalb sich gewisse Menschen nicht gegen Corona impfen lassen m&ouml;chten. Weil die Fragen an Nicht-Impfwillige bald h&auml;ufiger werden d&uuml;rften, versuche ich ein paar Antworten vorwegzunehmen. Sie basieren auf meiner pers&ouml;nlichen Meinung und meinen eigenen Einsch&auml;tzungen.<br>\nDas Wichtigste gleich vorweg: Ich bin vielfach geimpft und werde bei Bedarf bew&auml;hrte Impfungen auffrischen. Ich vertraue aber auch meinem K&ouml;rper. Ich habe das Privileg, dass ich weder meinen K&ouml;rper noch meine Psyche ausbeuten muss, um ein gutes und abgesichertes Leben zu f&uuml;hren. Vielmehr ist es mir m&ouml;glich, auf meinen K&ouml;rper zu h&ouml;ren. Wenn es n&ouml;tig ist, g&ouml;nne ich ihm eine Ruhepause. Mit Bewegung, ausgewogener Ern&auml;hrung und Hausmitteln sorge ich mich um die St&auml;rkung meines Immunsystems. Ausser ein paar Erk&auml;ltungen im Jahr bin ich nie krank.<br>\nCorona, sagt man, kann jeden treffen. Trotzdem bin ich mir zu sicher, dass Sars-CoV-2 meinem 40-j&auml;hrigen K&ouml;rper nichts anhaben kann. Ich vermute zudem, dass Long-Covid mehrheitlich diejenigen Menschen trifft, die ihren K&ouml;rper ausgebeutet haben, Vorerkrankungen haben oder die durch die alles durchdringenden Pandemiemassnahmen derart belastet sind, dass kaum mehr zwischen einer Massnahmen-Depression und Long-Covid unterschieden werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/warum-ich-zoegere-mich-zu-impfen\/\">Infosperber<\/a>\n<p><strong>dazu: Eva Herzig: &bdquo;Da wird ein ungeheurer Druck ausge&uuml;bt&ldquo;<\/strong><br>\nDie Schauspielerin Eva Herzig bekam eine Rolle nicht, weil sie sich nicht gegen Corona impfen lassen will. Im Interview erkl&auml;rt sie, was sie erlebt hat. [&hellip;]<br>\nHaben Sie sich auch &uuml;ber die klassischen Medien informiert?<br>\nIch habe nicht den Eindruck, dass die Medien so umfassend berichten, wie das meinem Informationsbed&uuml;rfnis entspricht. Ich fand es merkw&uuml;rdig, dass immer die gleichen Informationen kamen. Mich hat auch gest&ouml;rt, dass viel mit Angst gearbeitet wird. Ich fand die Informationen nicht angemessen und f&uuml;hle mich nicht aufgekl&auml;rt. F&uuml;r mich sind die eigenen Beobachtungen und Gespr&auml;che wichtiger.<br>\nWarum?<br>\nWeil ich auf Eigenverantwortung setze. Es wird den Menschen zu wenig zugetraut. Dazu geh&ouml;rt auch, dass ich verpflichtet bin, mich bestm&ouml;glich zu informieren. Ich bin auch daf&uuml;r verantwortlich, was ich wei&szlig;. Dann kann ich am Ende zu meiner Meinung stehen und auch die Verantwortung f&uuml;r andere &uuml;bernehmen. Das ist f&uuml;r mich als Mutter sehr wichtig. Ich habe eine Verantwortung f&uuml;r meine Kinder.<br>\nWie sind Sie bisher durch die Corona-Pandemie gekommen?<br>\nEs war eine sehr schwierige Zeit, vor allem f&uuml;r meine Kinder. Vor einem Jahr ist der Vater meiner Kinder gestorben, was f&uuml;r die Jungs eine schwere Belastung ist. Mein Zw&ouml;lfj&auml;hriger war schon vor der Pandemie sehr angeschlagen. Es war eine sehr belastete Situation. Er hatte sehr ernste Symptome. Als ich ihn in der Schule von der Maskenpflicht befreien lassen wollte und ein Attest vorgelegt habe, hat mir der Direktor gesagt: Das kann kein Arzt entscheiden. Ein Befreiung g&auml;be es nur bei einer schweren Lungenerkrankung. Und dar&uuml;ber entscheide ausschlie&szlig;lich die Schulbeh&ouml;rde. Der Direktor hat aber gesagt, dass er Verst&auml;ndnis f&uuml;r mich habe. Er nimmt sich &uuml;brigens jetzt eine Auszeit und geht nach S&uuml;dafrika.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/eva-herzig-da-wird-ein-ungeheurer-druck-ausgeuebt-li.165669\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: KBV-Chef Gassen kritisiert Covid-Impfung von Kindern<\/strong><br>\nDer Vorstandsvorsitzende der Kassen&auml;rztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, h&auml;lt es f&uuml;r nicht vertretbar, Kinder mit dem Argument der Herdenimmunit&auml;t gegen Covid-19 zu impfen. &bdquo;Das ist maximal r&uuml;cksichtslos&ldquo;, sagte er der &bdquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hasepost.de\/kbv-chef-gassen-kritisiert-covid-impfung-von-kindern-254900\/\">Hasepost<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72637%20\">H&auml;nde weg von unseren Kindern! Nein zum Impfzwang!<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72308\">Impfen: Der Druck auf Kinder und Arbeitnehmer wird erh&ouml;ht<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72145\">Covid-Impfungen, Schulschlie&szlig;ungen und Maskenzwang: Wie gef&auml;hrdet sind unsere Kinder?<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Unternehmen in &Ouml;sterreich und Gro&szlig;britannien preschen bei Impfpflicht vor<\/strong><br>\nGro&szlig;britannien und Kliniken in &Ouml;sterreich planen eine Covid-Impfpflicht in Pflegeberufen. In Deutschland zeigt sich die Branche zur&uuml;ckhaltend &ndash; wohl um die politische Sprengkraft wissend. Dabei w&auml;re die Pflicht kein neuer Schritt.<br>\nDie britische Regierung plant in den kommenden Tagen, eine Covid-Impfung f&uuml;r Angestellte in der Pflege zur Pflicht zu machen. Vorgesehen ist eine &Uuml;bergangsfrist von 16 Wochen. Wer bis dahin nicht geimpft ist, dem droht die K&uuml;ndigung. Rund 1,5 Millionen Besch&auml;ftigte sind im Land in der Pflege t&auml;tig. Gepr&uuml;ft wird auch eine Ausweitung dieser neuen Regeln auf alle Besch&auml;ftigte des staatlichen Gesundheitsdienstes NHS mit Patientenkontakt, berichten mehrere britische Medien &uuml;bereinstimmend. Die betroffene Gruppe ist vergleichbar gro&szlig;.<br>\nDie Diskussion um eine verpflichtende Impfung f&uuml;r eine Reihe von Berufsgruppen l&auml;uft in Gro&szlig;britannien wie in vielen anderen Staaten seit Monaten. &bdquo;No jab, no job&ldquo;, wird das Modell griffig genannt, &bdquo;Kein Pieks, keine Arbeit&ldquo;. Eine Reihe von Arbeitgebern ist auf der Insel bereits vorgeprescht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article231877011\/Impfpflicht-Unternehmen-in-Grossbritannien-und-Oesterreich-schaffen-Tatsachen.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> So wird es auch hier kommen. Das wirksamste Druckmittel ist dabei sicher, die B&uuml;rger bei Verweigerung der Impfung mit dem Verlust ihrer Existenzgrundlage zu drohen. Und es f&auml;llt schwer, nicht Verschw&ouml;rungstheorien zu bem&uuml;hen, wenn man bedenkt, dass die Impfung gegen Covid-19 f&uuml;r die Pharmaindustrie die Lizenz zum Gelddrucken ist. F&uuml;r die Pharmaindustrie kann die Pandemie somit ewig dauern. Wann gab es das jemals vorher, dass erbgutver&auml;ndernde Impfstoffe, die sich im Grunde noch in der klinische Erprobungsphase befinden, ohne jede R&uuml;cksicht auf m&ouml;gliche Nebenwirkungen und Langzeitfolgen sofort zum gro&szlig;fl&auml;chigen Einsatz freigegeben wurden?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&ldquo;Man kann nicht ganz Deutschland mit Eigenheimen zubauen&rdquo;<\/strong><br>\nViele Menschen f&uuml;hlen sich nicht frei genug, um auf Konsum zugunsten von Freizeit zu verzichten, sagt der &Ouml;konom Till van Treeck. Muss man Freiheit neu definieren?<br>\nZEIT ONLINE: Dass zu viele SUV schlecht f&uuml;r die Umwelt sind, ist klar. Aber warum sind sie auch noch schlecht f&uuml;r den sozialen Frieden? Lange Jahre wurde von vielen &Ouml;konomen &ndash; und das waren tats&auml;chlich fast ausschlie&szlig;lich M&auml;nner &ndash; das Gegenteil behauptet. Deren Erz&auml;hlung ging in etwa so: Jeder Mensch hat die Freiheit, sich anzustrengen, Geld zu verdienen und dann das auch auszugeben, auch f&uuml;r nutzlos sch&ouml;ne Dinge. Der Tellerw&auml;scher kann zum Million&auml;r werden. Und das wiederum ist nicht sch&auml;dlich, sondern spornt all die anderen eher an, sich auch mehr anzustrengen. So etwas macht eine Gesellschaft dynamisch und innovativ.<br>\nVan Treeck: Das ist eine sehr verk&uuml;rzte Sichtweise, denn viele &Ouml;konom*innen tun sich nach wie vor schwer, &uuml;ber die Statusdimension des Konsumverhaltens, &uuml;ber sogenannte positionale Externalit&auml;ten, nachzudenken. Andere Wissenschaften wie die Soziologie sind da weiter. Das ist ein Problem, weil damit auch die Folgen ignoriert werden, und die sind drastisch. Denn in ungleichen Gesellschaften passiert Folgendes: Wenn das Einkommen reicher Menschen schneller w&auml;chst, k&ouml;nnen sie sich auch vergleichsweise mehr kaufen. W&auml;hrend einkommensschw&auml;chere Menschen dadurch relativ zur&uuml;ckfallen, signalisieren Reiche noch deutlicher ihren sozialen Status. Und es steigen zus&auml;tzlich noch ihre Aussichten auf k&uuml;nftigen &ouml;konomischen Erfolg.<br>\nZEIT ONLINE: Wieso?<br>\nVan Treeck: Gerade in besonders &ldquo;freiheitsliebenden&rdquo; L&auml;ndern wie den USA muss gute Bildung, eine gute Gesundheitsversorgung, gutes Wohnen auf privaten M&auml;rkten teuer bezahlt werden: Schon die Wahl des Kindergartens oder der Privatschule f&uuml;rs Kind ist Teil des Statuskonsums und erm&ouml;glicht dem Kind zugleich einen viel besseren Einstieg ins Berufsleben. Wenn die Ungleichheit steigt und die Reichen immer mehr f&uuml;r solche G&uuml;ter ausgeben, k&ouml;nnen die Nicht-Reichen das entweder hinnehmen und damit auch ihren sozialen und wirtschaftlichen Abstieg zulassen. Oder sie versuchen, den Reichen nachzueifern, verzichten auf Ersparnisse und Freizeit und arbeiten viel, um bei den gestiegenen Konsumnormen wenigsten ein bisschen mitzuhalten.<br>\nZEIT ONLINE: Und was hat das nun mit der Klimakrise zu tun?<br>\nVan Treeck: Bei hoher Einkommensungleichheit gibt es am oberen Ende der Verteilung starke Anreize, sehr viel zu arbeiten, um Karriere zu machen und dadurch weiter zu den Spitzenverdienern zu geh&ouml;ren. Mit diesen Spitzeneinkommen ist ein besonders hoher sozialer Status verbunden, aber eben tendenziell auch ein Konsumstil, der allein aus &ouml;kologischen Gr&uuml;nden nicht verallgemeinerbar ist. Wenn die Mittelschicht ebenfalls viel arbeitet, um mit den Konsumnormen der Reichen mitzuhalten, wird immer mehr produziert, also steigen die CO2-Emissionen. Man k&ouml;nnte auch sagen: Da entsteht ein Arbeits- und Wachstumszwang, weil viele Menschen sich nicht frei genug f&uuml;hlen, auf Konsum zugunsten von Freizeit zu verzichten. Weil sie mithalten wollen und mithalten m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2021-06\/freiheit-klimaschutz-ungleichheit-gesellschaft-klimakrise-oekonomie-till-van-treeck\/\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein interessantes Interview, dass die Erkenntnis bringt, dass eine Gesellschaft mit wenig sozialer Ungleichheit auch hinsichtlich des Klima- und Umweltschutzes besser abschneiden w&uuml;rde und das sich auch einmal die gr&uuml;nen Besserverdiener durchlesen sollten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>DWS zieht sich aus dem Riester-Gesch&auml;ft zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDie Fondsgesellschaft zieht sich aus dem Riester-Neugesch&auml;ft zur&uuml;ck und erhebt Vorw&uuml;rfe gegen die Bundesregierung: Im Negativzins funktioniere keine Garantie. Die DWS d&uuml;rfte nicht der letzte Anbieter sein, der Riester aufgibt.<br>\nIn diesem Jahr feiert die Riester-Rente ihren zwanzigsten Geburtstag. Doch es ist ein trauriges Jubil&auml;um, denn in der Unentschlossenheit von Unionsparteien und SPD wurden die notwendigen Reformen in der gef&ouml;rderten Altersvorsorge aufgeschoben. Und wir erwartet, ziehen sich nun die ersten Anbieter aus dem Neugesch&auml;ft zur&uuml;ck.<br>\nAm Donnerstag gab nun mit der Verm&ouml;gensverwaltung DWS einer der gr&ouml;&szlig;ten Anbieter von Riester-Vertr&auml;gen auf dem Markt bekannt, vom 1. Juli keine entsprechenden Fondsvertr&auml;ge mehr anzubieten. Die bestehenden Verpflichtungen dagegen wird sie weiterhin erf&uuml;llen.<br>\nDie Entscheidung begr&uuml;ndete Sebastian Mentel, Leiter Private Vorsorge und Verm&ouml;gensaufbau, unmissverst&auml;ndlich mit der verschleppten Reform der Bundesregierung: &bdquo;Wir haben wirklich alles f&uuml;r die Verbreitung der kapitalgedeckten Vorsorge in Deutschland getan&ldquo;, lie&szlig; er sich in einer Mitteilung zitieren.<br>\nDoch weil die schwarz-gelbe Koalition entgegen ihrer Ank&uuml;ndigung im Koalitionsvertrag nicht die Pflicht zur Bruttobeitragsgarantie abschaffte, k&ouml;nne das Geld der Kunden nur noch in unattraktiven Geldanlagen investiert werden. &bdquo;In unserer Funktion als Treuh&auml;nder f&uuml;r unsere Kundinnen und Kunden zwingt uns die unterlassene Reform der Riester-Gesetzgebung leider dazu, bis zu einer &Auml;nderung keine neuen Vertr&auml;ge mehr anzunehmen&ldquo;, sagte Mentel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/dws-zieht-sich-aus-dem-riester-geschaeft-zurueck-17394260.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Ein Riester-Anbieter nach dem anderen scheidet aus dem Markt aus &ndash; und das schon seit Jahren. Kritiker der Kapitaldeckung haben immer davor gewarnt, Rentenverm&ouml;gen ohne Not dem Kapitalmarktrisiko auszusetzen &ndash; negative Realzinsen geh&ouml;ren genauso dazu, wie verzerrte Preise auf den Aktienm&auml;rkten. Unsere Bundesregierung hat dagegen nichts getan, um die Gesetzliche Rente wieder zu st&auml;rken &ndash; selbst der Beitragssatzfaktor als Relikt aus dem Riesterfaktor ist noch in Kraft und wirkt auch in Zukunft &ldquo;rentend&auml;mpfend&rdquo;. Korrekt w&auml;re es, die Riesterrente auslaufen zu lassen, das Rentenniveau wieder auf das &ldquo;vor-Riesterniveau&rdquo; anzuheben und den Beitragssatzfaktor endg&uuml;ltig zu streichen. Das ist billiger f&uuml;r den Beitragszahler, weil der Arbeitgeber die H&auml;lfte der Rentenbeitr&auml;ge mittr&auml;gt.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: CDU plant offenbar h&ouml;here Abschl&auml;ge bei vorzeitiger Rente<\/strong><br>\nWer vorzeitig in Rente geht, erh&auml;lt h&ouml;here Abschl&auml;ge. Wer l&auml;nger arbeitet, soll mehr Rente erhalten. Das hat die CDU offenbar f&uuml;r ihr Wahlprogramm beschlossen. Mehr Geld k&ouml;nnte es auch f&uuml;r Minijobber geben. [&hellip;]<br>\nGeringverdiener sollen durch eine Betriebsrente besser gestellt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/bundestagswahl\/id_90223486\/vorzeitige-rente-cdu-plant-offenbar-hoehere-abschlaege-.html%20\">T-Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Die CDU s&auml;gt weiter an der Gesetzlichen Rentenversicherung und verschweigt dabei, dass es schon jetzt einen dauerhaften Bonus von 6% f&uuml;r jedes Jahr gibt, das man &uuml;ber die Regelaltersgrenze hinaus arbeitet. Die Abschl&auml;ge belaufen sich derzeit auf 3,6% pro Jahr und sollen wohl auf &ldquo;versicherungsmathematisch korrekte Werte&rdquo; von 5-6% erh&ouml;ht werden. Da die Abschl&auml;ge auch f&uuml;r Erwerbsminderungsrentner gelten, werden wieder mehr von ihnen in die Grundsicherung abrutschen. V&ouml;llig absurd ist die Forderung nach einer zus&auml;tzlichen Betriebsrente f&uuml;r Geringverdiener: Wer mit befristeten Vertr&auml;gen nur ein paar Mal den Arbeitgeber wechselt, sammelt dabei einen Stapel Mini-Betriebsrenten unterschiedlichen Konditionen und Verwaltungskosten an. Merkw&uuml;rdigerweise scheinen die &ldquo;Lohnnebenkosten&rdquo; von Betriebsrenten auch kein Problem zu sein &ndash; anders als bei der Gesetzlichen Rente. Offensichtlich soll damit das &ldquo;Sozialpartnermodell&rdquo; gef&ouml;rdert werden, bei dem Betriebsrenten ohne Beitragsgarantie vereinbart werden k&ouml;nnen. Das Kapitalmarktrisiko geht dann voll zu Lasten der Arbeitnehmer.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Alexandre Mas: Ein ber&uuml;hmter &Ouml;konom, gefangen in einem kafkaesken Tribunal ohne Anklage und ohne Gerichtsverfahren<\/strong><br>\nDie spanische Regierung verfolgt den international renommierten &Ouml;konomen Andreu Mas-Colell mit nicht n&auml;her spezifizierten Vorw&uuml;rfen der Veruntreuung &ouml;ffentlicher Gelder im Zusammenhang mit dem katalanischen Referendum von 2017, obwohl er zu diesem Zeitpunkt schon seit Jahren im Ruhestand war, schreibt sein Sohn, der Princeton-Professor Alexandre Mas, in diesem Gastbeitrag.<br>\nAlex Mas.* Ich habe ein dringendes Anliegen. Mein Vater, der spanische Wirtschaftswissenschaftler Andreu Mas-Colell, befindet sich in einer unglaublich schwierigen und ungerechten Situation. In zwei Wochen k&ouml;nnten das Haus meiner Eltern, seine Rente und sein Bankkonto von staatlichen Beh&ouml;rden beschlagnahmt werden, ohne ein ordentliches Verfahren. Das hat mit den Ereignissen in Katalonien in den letzten Jahren zu tun, auch wenn er zu diesem Zeitpunkt l&auml;ngst im Ruhestand war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/gastbeitrag\/andreu-mas-coleil\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ein Jahr nach dem Untergang: So sieht der Scherbenhaufen von Wirecard aus<\/strong><br>\nHeute vor einem Jahr flog der Milliardenbetrug bei Wirecard auf. Was wurde aus den Mitarbeitern, wie steht es um die geprellten Gl&auml;ubiger, und welche K&ouml;pfe rollten bei Pr&uuml;fern und Aufsehern? Eine Bestandsaufnahme.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/app.handelsblatt.com\/finanzen\/banken-versicherungen\/banken\/bilanzskandal-ein-jahr-nach-dem-untergang-so-sieht-der-scherbenhaufen-von-wirecard-aus\/27291962.html?ticket=ST-838723-ONZAGvmg5POfhccVqCD5-ap1\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Br&uuml;ssel verteidigt die Freiheit Europas nun im s&uuml;dlichen Afrika<\/strong><br>\nIn Afghanistan und Mali wird der milit&auml;rische Kampf gegen radikale Islamisten abgebrochen, nun will die EU nach WELT-Informationen Milit&auml;rausbilder nach Mosambik schicken. Denn die Terroristen dort sind auf dem Vormarsch. Das f&uuml;hrt auch zu neuen Fluchtbewegungen.<br>\nDas Land, das den Experten in Br&uuml;ssel Sorge bereitet, liegt rund 9000 Kilometer entfernt im s&uuml;dlichen Afrika. Aber die Ersch&uuml;tterungen dort k&ouml;nnte bald auch Europa zu sp&uuml;ren bekommen. Seit 2017 ver&uuml;ben islamistische Rebellen im Norden des Landes brutale Angriffe. Sie geh&ouml;ren der Terrormiliz Ahlu Sunna wa Jama (ASWJ) an, die Teil eines Netzwerks des sogenannten Islamischen Staats (IS) sein soll. Die K&auml;mpfe in der n&ouml;rdlichen Provinz Cabo Delgado nahmen in den vergangenen Monaten aber deutlich zu.<br>\nEnde M&auml;rz &uuml;berfielen islamistische Banden die strategisch wichtige Stadt Palma und t&ouml;teten mehr als 55 Soldaten. Rund 100 marodierende Terrork&auml;mpfer zogen durch die Stadt und schossen wild um sich. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch, die sich auf Zeugen berief, lagen an vielen Orten Leichen auf offener Stra&szlig;e.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article231888339\/Islamistischer-Terror-Bruessel-verteidigt-EU-nun-im-suedlichen-Afrika.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Biden trifft Putin: H&auml;ndesch&uuml;tteln kann nicht &uuml;ber Konflikte hinwegt&auml;uschen<\/strong><br>\nZum Abschluss seiner ersten Europareise traf US-Pr&auml;sident Joe Biden in Genf den russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin. Die Atmosph&auml;re w&auml;hrend des Treffens war zwar gut, doch das kann nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen, dass die bilateralen Beziehungen von Konflikten bestimmt werden. (&hellip;)<br>\nNach dem langen Treffen hielt Putin seine eigene Pressekonferenz ab. Die Gespr&auml;che als konstruktiv beschreibend, kritisierte Putin gleichzeitig auch die USA scharf daf&uuml;r, dass sie Russland Cyberangriffe und Menschenrechtsfragen vorwerfen, w&auml;hrend die USA in diesem Bereich selbst eine schreckliche Bilanz aufweisen w&uuml;rden.<br>\nBiden, der behauptete, seine Agenda richte sich &bdquo;nicht gegen Russland&rdquo;, betonte auf seiner eigenen Pressekonferenz, dass die USA sich gegen Menschenrechtsverletzungen aussprechen und keine Einmischung in die US-Demokratie dulden w&uuml;rden.<br>\nLi Haidong, Professor am Institut f&uuml;r Internationale Beziehungen an der Chinesischen Universit&auml;t f&uuml;r Ausw&auml;rtige Angelegenheiten, merkte an, dass die ausf&uuml;hrliche Analyse der diplomatischen Etikette und die Atmosph&auml;re in der Villenvorhalle ein Spiegelbild dessen sei, wie sehr der Gipfel erwartet wurde. Vor allem, da beide Seiten die bilateralen Beziehungen als auf dem tiefsten Punkt seit Jahrzehnten stehend beschreiben.<br>\nRusslands grunds&auml;tzliche Interessen k&ouml;nnten von den USA nicht garantiert werden, da diese immer noch Sanktionen gegen Russland in verschiedenen Bereichen verh&auml;ngen. Dies sei eine anormale politische Atmosph&auml;re, die dazu f&uuml;hre, dass die Beziehung zwischen den beiden L&auml;ndern aus strategischer Sicht nicht solide sein kann, erkl&auml;rte Yang Jin, ein assoziierter Forschungsstipendiat am Institut f&uuml;r russische, osteurop&auml;ische und zentralasiatische Studien an der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften.<br>\nTechnisch gesehen h&auml;tten die beiden L&auml;nder viele dringende Probleme zu l&ouml;sen, wie zum Beispiel die regionale Sicherheit, die NATO-Erweiterung, Atomraketen sowie die Situation in Syrien und der Ukraine. Die beiden Seiten k&ouml;nnten jedoch unter dem Strich keinen Konsens erreichen, glaubt Yang.<br>\nL&uuml; Xiang, Forschungsstipendiat f&uuml;r US-Studien an der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften in Beijing, sagte, das Treffen mit Putin sei das wichtigste Ziel f&uuml;r Bidens Europareise, da es bei seinen vorherigen Treffen bei den G7 oder mit den NATO-Verb&uuml;ndeten eher darum gegangen sei, Einigkeit zu demonstrieren. Bei dem Treffen mit Putin gehe es nun aber um die wirklichen Spannungen.<br>\n&bdquo;Biden hofft auch, dass der Gipfel ihm einige Anerkennung auf dem Gebiet der Diplomatie bringen k&ouml;nnte&rdquo;, f&uuml;gte er hinzu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2021-06\/17\/content_77573867.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der gro&szlig;e Krieg<\/strong><br>\nVor dem Beginn der Asien-Pazifik-Fahrt der deutschen Fregatte Bayern schwillt unter hochrangigen US-Milit&auml;rs die Debatte &uuml;ber Form und Zeitpunkt eines m&ouml;glichen gro&szlig;en Krieges gegen China an. Admiral a.D. James G. Stavridis, Ex-NATO-Oberbefehlshaber und Autor eines aktuellen Romans &uuml;ber einen solchen Krieg, hielt bis vor kurzem den Beginn von K&auml;mpfen im kommenden Jahrzehnt f&uuml;r denkbar. Als m&ouml;gliche Ausl&ouml;ser gelten die Auseinandersetzungen um Taiwan oder um Inseln im S&uuml;d- und im Ostchinesischen Meer. Allerdings verschiebt sich Stavridis zufolge das milit&auml;rische Kr&auml;fteverh&auml;ltnis zwischen den USA und China rasant, und zwar zugunsten der Volksrepublik, die in Teilbereichen &ndash; etwa bei der Anzahl ihrer Kriegsschiffe oder in der Cyberkriegf&uuml;hrung &ndash; bereits aufgeholt habe. Stavridis warnt mittlerweile, &ldquo;die Schlacht&rdquo; zwischen Washington und Beijing k&ouml;nne &ldquo;viel fr&uuml;her kommen&rdquo;. Dabei spielten US-Verb&uuml;ndete eine zentrale Rolle; die USA b&auml;nden sie gezielt in immer &ldquo;aggressivere&rdquo; Operationen etwa im S&uuml;dchinesischen Meer ein. Zu den erw&auml;hnten Verb&uuml;ndeten geh&ouml;rt auch Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8632\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bundeswehr-Einsatz in Litauen: Noch mehr rechtsextreme Vorf&auml;lle<\/strong><br>\nGeburtstagslieder f&uuml;r Hitler waren l&auml;ngst nicht alles: Schon seit Anfang 2020 wei&szlig; die Bundeswehr von mutma&szlig;lichen rassistischen Beleidigungen.<br>\nF&uuml;r die Bundeswehr war der Donnerstag Reisetag. Ein ganzer Panzergrenadierzug, rund 30 Soldat*innen, musste aus dem Nato-Einsatz in Litauen vorzeitig nach Deutschland zur&uuml;ckkehren. Einen der Soldaten will das Ministerium so schnell wie m&ouml;glich entlassen, weitere Ermittlungen laufen. Grund daf&uuml;r sind Vorf&auml;lle, die schon vor Monaten stattgefunden haben sollen und von denen das Verteidigungsministerium nach eigenen Angaben erst seit letzter Woche wei&szlig;: ein Geburtstagslied f&uuml;r Adolf Hitler, rassistische und sexistische Beleidigungen innerhalb der Einheit und eine sexuelle N&ouml;tigung auf einer Party. Ach ja: 569 Schuss Munition fehlen auch noch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Bundeswehr-Einsatz-in-Litauen\/!5777053\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zum Arbeitskampf bei Gorillas: Die Rampe des Aufstiegs ist der Verrat<\/strong><br>\nDie Mitarbeiterproteste beim Lieferdienst Gorillas lassen sich einzeln besprechen, oder als Teil einer Entwicklung: als Renaissance der Dienstbotengesellschaft.<br>\nIm Grunde lassen sich drei Ereignisse der vergangenen Woche auf einer Meta-Ebene betrachtet gut zusammen denken: Zum einen weigerte sich die Pr&auml;sidentin der Europ&auml;ischen Zentralbank, Christine Lagarde, entgegen der Inflations&auml;ngste vieler Beobachter, den Krisenkurs der EZB zu beenden. Offenbar gibt es Faktoren, die den Rat aus Notenbankern rund um Lagarde annehmen lassen, es dr&auml;ue bei einem Kurswechsel Ungemach. Zwischen all den Zins-Zeilen Lagardes am vergangenen Donnerstag war unterdessen ein Aspekt zu vernehmen, der leicht zu &uuml;berh&ouml;ren, aber gar nicht zu untersch&auml;tzen ist: die Situation europ&auml;ischer Arbeitnehmer.<br>\nKommen wir zum zweiten Teil dieser Themen-Choreographie: Am vergangenen Freitag verabschiedete der Bundestag ein Gesetz, mit dem der Gesetzgeber, wie er das nennt, &bdquo;Regelungen f&uuml;r die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an F&uuml;hrungspositionen&ldquo; f&uuml;r b&ouml;rsennotierte Unternehmen auf den Weg gebracht hat: das F&uuml;hrungspositionengesetz. Frauen im Chefsessel solcher Unternehmen ist fortan gestattet, nach der Geburt eines Kindes eine Babypause einzulegen. Bislang war das f&uuml;r Frauen in Spitzenpositionen wie dem Vorstand nach den Vorschriften des Aktienrechts nicht m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/die-rampe-des-aufstiegs-ist-der-verrat-li.164915\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die meisten &Ouml;konom*innen halten ein degressives Arbeitslosengeld f&uuml;r Bl&ouml;dsinn<\/strong><br>\nEin mit der Zeit sinkendes (&bdquo;degressives&ldquo;) Arbeitslosengeld wird vom Wirtschaftsbund gefordert und immer wieder von Regierungsvertreter*innen laut angedacht. Die sinkende Auszahlung soll Arbeitslose dazu bewegen, sich mehr um Besch&auml;ftigung zu bem&uuml;hen. Das Menschenbild dahinter allein ist schon hinterfragenswert. Aber selbst &Ouml;konom*innen, deren Forschung genau darauf aufbaut, finden keine Belege, dass ein degressives Arbeitslosengeld zu mehr und schon gar nicht zu besserer Besch&auml;ftigung f&uuml;hrt.<br>\nDie Regierung hat im letzten Jahr mehrmals angek&uuml;ndigt, perspektivisch ein degressives Arbeitslosengeld umsetzen zu wollen: Zuletzt war es Arbeitsminister Kocher, der so ein Modell mit am Anfang h&ouml;heren und &uuml;ber die Zeit sinkenden Leistungen seit seinem Antrittsinterview immer wieder erw&auml;hnte. Auch AMS-Vorstand Kopf und Vizekanzler Kogler haben solche Modelle vorgeschlagen. Seit Sommer 2020 hagelte es daf&uuml;r inhaltliche und politische Kritik von den Gewerkschaften: Mit solchen Ma&szlig;nahmen wird Druck aufgebaut, soziale Spaltung betrieben, und an den Gr&uuml;nden f&uuml;r Arbeitslosigkeit &auml;ndern sie erst recht nichts. Aber auch konservative &Ouml;konom*innen, die mit dem Sparen auf dem R&uuml;cken von Erwerbslosen keine grunds&auml;tzlichen Probleme haben, halten ein &bdquo;degressives Modell&ldquo; f&uuml;r sinnlos.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/oekonominnen-halten-degressives-arbeitslosengeld-fuer-bloedsinn\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Fl&uuml;sse sitzen auf dem Trockenen<\/strong><br>\nDass Fl&uuml;sse austrocknen, ist kein neues Ph&auml;nomen. Inzwischen f&auml;llt aber weltweit mehr als die H&auml;lfte aller Fl&uuml;sse an einem oder mehreren Tagen im Jahr trocken, ergab eine internationale Studie. Grund ist auch der Klimawandel.<br>\nFl&uuml;sse sind Lebensadern, seit Jahrtausenden siedeln Menschen in ihrer N&auml;he. Doch Extremwetter-Ereignisse mit zu wenig (oder auch zu viel) Niederschlag und entsprechenden Folgen f&uuml;r die Wasserf&uuml;hrung in den Gew&auml;ssern nehmen zu.<br>\nIn Deutschland zeigte sich das zuletzt im Hitzesommer 2018, als die Schifffahrt etwa auf Rhein und Donau zum Erliegen kam und Kraftwerke gedrosselt werden mussten.<br>\nBereits heute sind viele der Flie&szlig;gew&auml;sser weltweit trockenheitsgef&auml;hrdet. &Uuml;ber die H&auml;lfte von ihnen f&uuml;hrt zeitweise kein Wasser, wie ein internationales Forschungsteam jetzt herausfand, und zwar &uuml;ber alle Kontinente und Klimazonen hinweg.<br>\nMehr als die H&auml;lfte der Weltbev&ouml;lkerung lebt laut der im Fachjournal Nature ver&ouml;ffentlichten Studie in der N&auml;he dieser Fl&uuml;sse, die oftmals f&uuml;r die Wasserversorgung entscheidend sind. Von dem Problem k&ouml;nnten in Zukunft noch weit mehr Menschen betroffen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/erdsystem\/fluesse-sitzen-auf-dem-trockenen\">Klimareporter<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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