{"id":73509,"date":"2021-06-18T16:41:38","date_gmt":"2021-06-18T14:41:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73509"},"modified":"2021-06-21T07:34:23","modified_gmt":"2021-06-21T05:34:23","slug":"hinweise-des-tages-ii-494","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73509","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73509#h01\">Gesundheitsministerium: Rechnungshof r&uuml;gt Schutzmasken-Einkauf &uuml;ber Logistikkonzern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73509#h02\">CureVac: Mit strategischer Beteiligung des Bundes in der Steueroase Niederlande angekommen &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73509#h03\">Rund 190.000 PCR-Tests ausgewertet: Ergebnisse allein ungeeignet als Grundlage f&uuml;r Pandemie-Ma&szlig;nahmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73509#h04\">Bericht: Betr&uuml;ger k&ouml;nnen Ihren Impfstatus klauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73509#h05\">&ldquo;G7 legalisiert das Recht auf Steuerhinterziehung&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73509#h06\">Afghanistan: Der Hightech-Krieg wird weitergehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73509#h07\">Das kranke Krankensystem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73509#h08\">Hohe Mietkosten per Mietenstopp ausbremsen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73509#h09\">Frankreich: Der Schutzwall bricht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73509#h10\">Polizeiproblem im Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73509#h11\">Spendengelder: Die AfD als Projekt von Milliard&auml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73509#h12\">Weitere Kritik am Wirtschaftsrat der CDU: &bdquo;Verunreinigung der parteiinternen Willensbildung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73509#h13\">Bayern first? Stra&szlig;eninvestitionen stiegen im Wahlkreis von Scheuer seit 2018 enorm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73509#h14\">Zu guter Letzt: Gartenparty mit Geimpften und Genesenen &ndash; nur mit Schnelltest oder ohne?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gesundheitsministerium: Rechnungshof r&uuml;gt Schutzmasken-Einkauf &uuml;ber Logistikkonzern<\/strong><br>\nF&uuml;r rund eine Milliarde Euro lieferte das Logistikunternehmen Fiege dem Gesundheitsministerium Masken. Der Bundesrechnungshof findet nach SPIEGEL-Informationen nicht nur die Liefermenge kritikw&uuml;rdig.<br>\nDer Bundesrechnungshof kritisiert nach SPIEGEL-Informationen in seinem j&uuml;ngsten Pr&uuml;fbericht zur Maskenbeschaffung von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) den Einkauf &uuml;ber den Logistikkonzern Fiege. Das Unternehmen, das in einem Nachbarwahlkreis Spahns residiert, hatte nicht nur den Auftrag bekommen, Masken f&uuml;r den Bund zu transportieren und zu lagern.<br>\n&Uuml;ber einen Rahmenvertrag, versehen mit einer Abnahmegarantie des Bundes, durfte es dem Gesundheitsministerium 350 Millionen Halbmasken und 700 Millionen OP-Masken f&uuml;r rund eine Milliarde Euro liefern. Offenbar viel zu viele, wie der Rechnungshof nun moniert: Schon &raquo;die vereinbarten H&ouml;chstmengen im Logistik-Sourcing (Fiege &ndash; Anm. d. Red.) &uuml;berschritten die Bedarfsermittlung von 75 Millionen partikelfiltrierenden Halbmasken um ein Mehrfaches&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/jens-spahn-rechnungshof-ruegt-schutzmasken-einkauf-ueber-logistikkonzern-a-558d0365-0002-0001-0000-000177967149\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>CureVac: Mit strategischer Beteiligung des Bundes in der Steueroase Niederlande angekommen &hellip;<\/strong><br>\nIn June 2020, KfW was mandated by the Federal Government pursuant to and in accordance with article 2 paragraph 4 of the KfW Law (Zuweisungsgesch&auml;ft) to make an investment of approximately EUR 300 million through the acquisition of a stake in biopharmaceutical company CureVac AG (&ldquo;CureVac&rdquo;). CureVac is a German stock corporation with its registered seat in T&uuml;bingen, Germany, which focuses on the research and development of medicines based on messenger ribonucleic acids (mRNA). The investment occurred at the end of July 2020. In August 2020, CureVac B.V., a private company with limited liability under Dutch law, offered and sold in an underwritten initial public offering (the &ldquo;CureVac IPO&rdquo;) new common shares, which were listed on the Nasdaq Global Market. In connection with the consummation of the CureVac IPO, all shares of CureVac AG were contributed into CureVac B.V. in exchange for shares of CureVac B.V., and CureVac B.V. was converted to a Dutch public company and accordingly renamed CureVac N.V. As a consequence, KfW&rsquo;s investment is in shares of CureVac N.V. Under the mandate, KfW is fully covered by the Federal Republic against any economic risks resulting from its investment.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.biaj.de\/archiv-materialien\/1537-curevac-mit-strategischer-beteiligung-des-bundes-in-der-steueroase-niederlande-angekommen.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Rund 190.000 PCR-Tests ausgewertet: Ergebnisse allein ungeeignet als Grundlage f&uuml;r Pandemie-Ma&szlig;nahmen<\/strong><br>\nForschende der Medizinischen Fakult&auml;t der UDE weisen im renommierten Journal of Infection* darauf hin, dass die Ergebnisse von RT-PCR-Tests allein eine zu geringe Aussagekraft haben, um damit Ma&szlig;nahmen zur Pandemiebek&auml;mpfung zu begr&uuml;nden. Gem&auml;&szlig; ihrer Untersuchung beweisen positive Testergebnisse nicht hinreichend, dass mit SARS-CoV-2 Infizierte andere Personen mit dem Coronavirus anstecken k&ouml;nnen. Zusammen mit Wissenschaftler:innen der Universit&auml;t M&uuml;nster und dem MVZ Labor M&uuml;nster hatten sie zuvor rund 190.000 Ergebnisse von mehr als 160.000 Menschen dahingehend ausgewertet.<br>\nDie RT-PCR-Test-Technik gilt als Goldstandard, wenn es um den Nachweis einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 geht. Sie kann nur in spezialisierten Einrichtungen durchgef&uuml;hrt werden. W&auml;hrend der Pandemie wurden und werden die Ergebnisse von Corona-Tests mittels RT-PCR-Technik verwendet, um die Zahl der bundesweiten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:innen (Inzidenz) zu ermitteln.<br>\nDieser Inzidenzwert bildet f&uuml;r Bund und L&auml;nder wiederum eine wichtige Basis, um Anti-Corona-Ma&szlig;nahmen zu begr&uuml;nden, zum Beispiel Kontaktbeschr&auml;nkungen bzw. Ausgangssperren. Dies stellen die Forschungsteams aus Essen und M&uuml;nster jedoch aufgrund ihrer Datenauswertung infrage. &bdquo;Ein positiver RT-PCR-Test allein ist nach unser Studie kein hinreichender Beweis daf&uuml;r, dass Getestete das Coronavirus auf Mitmenschen auch &uuml;bertragen k&ouml;nnen&ldquo;, sagt Erstautor Prof. Dr. Andreas Stang, Direktor des Instituts f&uuml;r Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (IMIBE) des Universit&auml;tsklinikums Essen. &bdquo;Die am Ende errechnete Zahl von SARS-CoV-2 positiv Getesteten sollte daher nicht als Grundlage f&uuml;r Pandemiebek&auml;mpfungsma&szlig;nahmen, wie Quarant&auml;ne, Isolation oder Lockdown, benutzt werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.uni-due.de\/2021-06-18-studie-aussagekraft-von-pcr-tests\">Universit&auml;t Duisburg Essen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bericht: Betr&uuml;ger k&ouml;nnen Ihren Impfstatus klauen<\/strong><br>\nKaum eingef&uuml;hrt, gibt es bereits &Auml;rger um den neuen digitalen Impfpass: Offenbar l&auml;sst sich der Impfstatus von anderen Menschen problemlos klauen. Wie das verhindert werden kann. (&hellip;)<br>\nDas best&auml;tigt auch das BSI auf Anfrage: &ldquo;Wird der QR-Code eines Impfzertifikates von der Corona-Warn-App oder der CovPass-App &ndash; einer sogenannten Wallet-App &ndash; eingelesen, werden die Informationen aus dem Impfzertifikat ausgelesen und im Klartext angezeigt. Da die Wallet-Apps die Identit&auml;t der App-Nutzerinnen und -Nutzer  nicht kennen, k&ouml;nnen sie nicht &uuml;berpr&uuml;fen, ob die jeweilige Identit&auml;t mit dem Impfling &uuml;bereinstimmt. Somit ist es m&ouml;glich, Impfzertifikate anderer Personen in seine Wallet-App zu laden&rdquo;, so ein Sprecher zu &bdquo;Business Insider&ldquo;.<br>\nDas BSI betont, dass genau deshalb die Verwendung des digitalen Impfausweises nur in Verbindung mit dem Personalausweis g&uuml;ltig sei. Diejenigen, die beispielsweise im Restaurant oder im Hotel den QR-Code einlesen, sollten daher immer auch nach dem Personalausweis fragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/coronavirus\/sicherheitsluecke-beim-digitalen-impfpass-bericht-betrueger-koennen-ihren-impfstatus-klauen_id_13402832.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&ldquo;G7 legalisiert das Recht auf Steuerhinterziehung&rdquo;<\/strong><br>\nWas ist von der &ldquo;historischen&rdquo; globalen Mindeststeuer f&uuml;r Unternehmen zu halten? Die Reaktion der Steuervermeider wie Amazon oder Facebook l&auml;sst aufhorchen<br>\nUS-Pr&auml;sident Joe Biden hatte gro&szlig;e Worte f&uuml;r seinen Vorsto&szlig; einer weltweiten Mindeststeuer f&uuml;r Unternehmen gew&auml;hlt. Zur Steuervermeidung von Amazon, Microsoft und Co erkl&auml;rte er: &ldquo;Ich werde dem ein Ende setzen.&rdquo; Unterst&uuml;tzt wurde er darin auch von der ehemaligen Chefin der US-Notenbank (FED) Janet Yellen. Die Finanzministerin hatte sich f&uuml;r den Vorschlag eingesetzt und mit 21 Prozent eine Hausnummer genannt, wie hier bereits berichtet: G20-Finanzminister wollen &ldquo;globales Steuerdumping&rdquo; beenden.<br>\nDass Amazon trotz seiner Rekordgewinne in Europa 2020 nicht einen Cent Steuern bezahlt hat, war ebenfalls Thema an dieser Stelle. K&uuml;rzlich hatte der britische Guardian nachgelegt und berichtet, dass eine irische Tochtergesellschaft von Microsoft im vergangenen Jahr einen au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Gewinn in H&ouml;he von 315 Milliarden US-Dollar gemacht, aber keinen Euro an K&ouml;rperschaftssteuer an Irland entrichtet hat. Denn f&uuml;r Steuerzwecke sei die Tochter auf den Bermudas &ldquo;ans&auml;ssig&rdquo;.<br>\nMan muss sich die Ausma&szlig;e dieser Gewinne vor Augen f&uuml;hren, welche Summen hier dem Fiskus entgehen, die zum Beispiel im Gesundheits-, Schul- und Sozialwesen dringend ben&ouml;tigt werden. Es sei darauf verwiesen, dass dieser Gewinn &ndash; nicht Umsatz &ndash; fast drei Viertel der gesamten irischen Wirtschaftsleistung ausgemacht hat.<br>\nAngeblich soll dieser legale Steuerbetrug, der auch den Wettbewerb deutlich zulasten kleinerer Unternehmen verzerrt, nun beendet werden. Die Finanzminister der sieben f&uuml;hrenden Industriel&auml;nder (G7) hatten sich k&uuml;rzlich auf ein Grundger&uuml;st f&uuml;r eine Mindeststeuer geeinigt. Das sieht allerdings einen anderen geringeren Anteil als den von Yellen genannten vor: Gro&szlig;konzerne sollen eine K&ouml;rperschaftssteuer von mindestens 15 Prozent entrichten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/G7-legalisiert-das-Recht-auf-Steuerhinterziehung-6110375.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Afghanistan: Der Hightech-Krieg wird weitergehen<\/strong><br>\nNach dem Abzug der regul&auml;ren Truppen werden die USA weiter einen &laquo;verdeckten Krieg&raquo; f&uuml;hren. Mit Drohnen und privaten Einheiten.<br>\nAm 13. April 2021 titelte die New York Times, der l&auml;ngste Krieg der USA gehe zu Ende: &laquo;Withdrawal of U.S. Troops in Afghanistan Will End Longest American War.&raquo; Pr&auml;sident Joe Biden erkl&auml;rte, der letzte US-Soldat solle am 11. September das zentralasiatische Land verlassen haben. Ein symbolisches Datum: auf den Tag zwanzig Jahre nach 9\/11, als der damalige Pr&auml;sident George W. Bush und sein Team einen &laquo;Krieg gegen den Terror&raquo; erkl&auml;rten, in dessen Folge die USA und ihre Verb&uuml;ndeten in Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien und Jemen intervenierten. Allein im Afghanistan-Krieg kamen nach Angaben der NYT 71&rsquo;000 afghanische und pakistanische Zivilpersonen ums Leben. 2300 US-Milit&auml;rs wurden get&ouml;tet und weitere &uuml;ber 20&rsquo;000 verwundet.<br>\nPr&auml;sident Biden sagte, die USA w&uuml;rden k&uuml;nftig nicht weiter milit&auml;risch beteiligt sein: &laquo;We will not stay involved in Afghanistan militarily.&raquo; Es lohnte sich, genau hinzuh&ouml;ren. Biden sagte nicht, der Drohnen-Krieg w&uuml;rde aufh&ouml;ren. Er sagte auch nicht, die Luftangriffe w&uuml;rden aufh&ouml;ren. Vielmehr sagte er, man werde den afghanischen Streitkr&auml;ften auch weiterhin Hilfe leisten: &laquo;We will keep providing assistance.&raquo;<br>\nMan muss die NYT lange und sorgf&auml;ltig lesen, bis zum Vorschein kommt, was darunter zu verstehen sein k&ouml;nnte. Ganz am Ende des Artikels heisst es, anstelle von regul&auml;ren Truppen w&uuml;rden die USA wahrscheinlich einen Schatten-Krieg (&laquo;a shadowy combination&raquo;) von geheimen Spezialeinheiten und Undercover-Operationen f&uuml;hren. &laquo;Current and former American officials&raquo; h&auml;tten dies best&auml;tigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/menschenrechte-allzu-selbstzufriedene-usa\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Das kranke Krankensystem<\/strong><br>\ntrotz Wogen des Applauses &ndash; sp&auml;testens seit der Corona-Pandemie ist offensichtlich, wie reformbed&uuml;rftig das deutsche Gesundheitssystem ist. Vor allem der Pflegesektor liegt in Tr&uuml;mmern: mangelnde F&uuml;rsorge und zu wenig Pflegekr&auml;fte, die nicht nur schlecht bezahlt sind, sondern auch bis zur Belastungsgrenze arbeiten.<br>\nDas hat mittlerweile auch die Bundesregierung eingesehen. Oder doch nicht? Die von der schwarz-roten Koalition im Bundestag verabschiedete Pflegereform klingt zwar auf den ersten Blick vern&uuml;nftig: Mehr Personal und bessere Geh&auml;lter verspricht Gesundheitsminister Jens Spahn. Die daf&uuml;r anfallenden h&ouml;heren Kosten sollen Pflegebed&uuml;rftige und ihre Familien nicht tragen, sondern sogar entlastet werden.<br>\nDoch woher soll das Geld kommen? Die Bundesregierung hat sich einen Trick ausgedacht. Wegen des Verzichts auf eine generelle Anhebung der Pflegeleistungen sparen die Kassen laut Gesundheitsministerium j&auml;hrlich 1,8 Milliarden Euro. Und siehe da: Dank dieser Einsparung lassen sich die Zusch&uuml;sse f&uuml;r Heimbewohner und etwas h&ouml;here Geh&auml;lter dem Ministerium zufolge zumindest im kommenden Jahr finanzieren. Doch f&uuml;r hilfebed&uuml;rftige Menschen bedeutet dies unterm Strich ein K&uuml;rzungsprogramm.<br>\nUnd das Pflegepersonal? Bereits die Lohnrunde im vergangenen Jahr zeigte, dass sich das Pflegepersonal nicht viel von seiner &bdquo;Systemrelevanz&ldquo; wird kaufen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/22-2021\/krankes-gesundheitswesen\/\">Makroskop<\/a>\n<p><strong>dazu: Der pflegepolitische Trick<\/strong><br>\nDie Altenpflege soll besser werden. Das kostet Geld. Doch die jetzt beschlossene Reform ist ein Sparprogramm.<br>\nDie Gro&szlig;e Koalition hat sich darauf verst&auml;ndigt, einen ersten Schritt in Richtung B&uuml;rgerversicherung in der Pflege zu gehen: &bdquo;Zwischen gesetzlicher und privater Pflegeversicherung wird ein Finanzausgleich eingef&uuml;hrt&ldquo;, hei&szlig;t es in ihrem Koalitionsvertrag. Dadurch soll die Pflege &bdquo;nachhaltig und gerecht&ldquo; finanziert werden. Die Vereinbarung stammt aus dem Jahr 2005. Sie wurde dann noch nicht umgesetzt. 16 Jahre und eine Pandemie sp&auml;ter hat die schwarz-rote Koalition im Bundestag eine Pflegereform verabschiedet, deren Ziele gut klingen, die sich jedoch bei n&auml;herem Betrachten als Sparprogramm entpuppt. Was bedeutet das f&uuml;r Pflegebed&uuml;rftige und Besch&auml;ftigte?<br>\nUm alten, hilfebed&uuml;rftigen Menschen ein Leben in W&uuml;rde zu erm&ouml;glichen, sind mehr Pflegekr&auml;fte n&ouml;tig. Die Gro&szlig;e Koalition hat deshalb 2018 13.000 zus&auml;tzliche Vollzeitstellen bewilligt und 2020 noch einmal 20.000, wobei erst ein kleiner Teil dieser Stellen besetzt ist. Wenn k&uuml;nftig, wie vorgesehen, mehr Personal eingestellt wird, muss das Geld f&uuml;r die Geh&auml;lter irgendwo herkommen. Ziel der jetzt beschlossenen Reform ist es zudem, dass Besch&auml;ftigte h&ouml;her verg&uuml;tet werden, was ebenfalls zus&auml;tzliche Mittel erfordert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/22-2021\/der-pflegepolitische-trick\/\">Makroskop<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Hohe Mietkosten per Mietenstopp ausbremsen!<\/strong><br>\nFast die H&auml;lfte aller Haushalte in Gro&szlig;st&auml;dten ist durch hohe Mieten &uuml;berlastet. Das gilt vor allem f&uuml;r niedrige und mittlere Einkommen. Eine erste Atempause muss ein sechsj&auml;hriger Mietenstopp bringen. Langfristig hilft nur mehr bezahlbarer Wohnraum. Das #schlaglicht 23\/2021 aus Niedersachsen zeigt, was beim Land und in den Kommunen geschehen muss.<br>\nEigentlich schien die Sache schon klar zu sein. Vier Bundesministerien hatten sich darauf geeinigt, dass sich Mieter und Vermieter den CO&#8322;-Aufschlag bei den Heizkosten k&uuml;nftig parit&auml;tisch teilen sollen. Doch dann legte die CDU\/CSU-Bundestagsfraktion vor rund zwei Wochen ihr Veto ein. Sie will die Mehrkosten einzig den Miethaushalten aufb&uuml;rden. Dabei ficht es sie nicht an, dass die Mieter keinen Einfluss auf den Sanierungszustand oder die Heizungsanlage ihrer Wohnungen haben. Das ist weder sozial noch wird damit der n&ouml;tige Modernisierungsanreiz f&uuml;r die Vermieter gesetzt.<br>\nNoch steht eine Einigung in der Schwebe. Aber f&uuml;r die Mieter muss eine L&ouml;sung her, die sie nicht noch st&auml;rker zur Kasse bittet. Daf&uuml;r reichen n&auml;mlich alleine schon die Mieten aus! Wie eine neue Studie der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung (HBS) zeigt, ist fast die H&auml;lfte aller Haushalte in deutschen Gro&szlig;st&auml;dten finanziell &uuml;berlastet. Sie m&uuml;ssen &uuml;ber 30 Prozent ihres Einkommens f&uuml;r die Wohnung ausgeben. Darunter leiden vor allem Besch&auml;ftigte mit kleinen und mittleren Einkommen. Durch eine so hohe Mietbelastung bleibt relativ wenig Geld f&uuml;r das sonstige Leben &uuml;brig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++7f3cf650-cf3b-11eb-8bd8-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<p><strong>dazu: Ein Update zum Mangel an (bezahlbaren) Wohnungen in deutschen Gro&szlig;st&auml;dten<\/strong><br>\nIn Deutschland gibt es 77 Gro&szlig;st&auml;dte, in denen jeweils mehr als 100.000 Einwohner leben. Und in den vergangenen Jahren wird immer &ouml;fter von der gerade in den wachsenden Gro&szlig;st&auml;dten grassierenden Wohnungsnot berichtet &hellip; Eine neue Studie, gef&ouml;rdert von der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, hat das, was &uuml;berall empfunden und wahrgenommen wird, in Zahlen gegossen &ndash; die zunehmende Wohnungsnot. Die Befunde sind beunruhigend: &raquo;In den 77 deutschen Gro&szlig;st&auml;dten fehlen gut 1,9 Millionen bezahlbare Wohnungen, darunter etwa 1,4 Millionen g&uuml;nstige Apartments unter 45 Quadratmetern f&uuml;r Einpersonenhaushalte &hellip; Gemessen an den finanziellen M&ouml;glichkeiten der lokalen Bev&ouml;lkerung besteht ein besonders gro&szlig;er Mangel an bezahlbarem Wohnraum einerseits in einwohnerstarken St&auml;dten mit vielen Niedrigverdienern (etwa Berlin, Leipzig, Dresden), andererseits in Gro&szlig;st&auml;dten mit hohem Mietniveau (z.B. M&uuml;nchen, Stuttgart, D&uuml;sseldorf).&laquo;<br>\nSo begann der Beitrag Der Mangel an (bezahlbarem) Wohnraum in trockenen Zahlen mit viel individueller Not und gesellschaftlichen Sprengsatz dahinter, der hier am 9. April 2018 ver&ouml;ffentlicht wurde. Darin ging es um eine von der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rderte Studie (Holm et al. 2018). Zu dieser Studie gibt es nun ein Update.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2021\/06\/15\/ein-update-zum-mangel-an-bezahlbaren-wohnungen\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Frankreich: Der Schutzwall bricht<\/strong><br>\nVon der Aufbruchsstimmung nach Emmanuel Macrons Wahl ist wenig geblieben: Im kommenden Fr&uuml;hjahr k&ouml;nnte Frankreich von Rechtsradikalen regiert werden.<br>\nDie politische Rechte in Frankreich zerflie&szlig;t an ihren R&auml;ndern. Dieser Vorgang setzte bereits im Jahr 2012 ein, also mit Beginn des Postsarkozysmus. Der Prozess beschleunigte sich mit dem Wahlsieg Emmanuel Macrons im Jahr 2017 und nimmt zurzeit unkomfortable Formen an. An diesem Sonntag findet der erste Durchgang der Regionalwahlen statt, und die Partei, die heute Les R&eacute;publicains (LR) hei&szlig;t, schleppt sich nur scheppernd zum Termin, in unbeholfener Dreierformation: Die einen schlie&szlig;en B&uuml;ndnisse mit Macrons Lager und nehmen seine Leute in ihre Listen auf, andere erw&auml;gen eine Unterst&uuml;tzung der rechtsradikalen Kandidaten um Marine Le Pen in den Stichwahlen und die Mehrheit der einst so selbstbewussten Partei kann sich keinen Reim auf alles das machen. Ihr &uuml;berforderter Chef sucht noch immer nach dem treffenden Wort.<br>\nWarum ist das wichtig? Erstens k&ouml;nnte Frankreich, mit Deutschland die bedeutendste Macht in der Europ&auml;ischen Union, nach den Pr&auml;sidentschaftswahlen im kommenden Fr&uuml;hjahr von Rechtsradikalen regiert werden. Zweitens lie&szlig;e sich die Frage stellen, ob das Schicksal der Partei de Gaulles, Chiracs und Sarkozys auch Lehren f&uuml;r die Zukunft der deutschen Unionsparteien enth&auml;lt, an deren R&auml;ndern ja ebenfalls Grenzstreitigkeiten vorkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2021-06\/frankreich-rechtsradikalismus-lepen-figaro-macron-wahl\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Eigentlich ein guter Artikel, weil er detailliert und kenntnisreich die Entwicklung auf der franz&ouml;sischen Rechten aufzeigt. Auf der anderen Seite unglaublich schwach, weil zwar die Gelbwestenproteste kurz gestreift werden, aber ansonsten alle anderen Protesterscheinungen gar nicht erw&auml;hnt oder pauschal auf Nationalismus und eine &ldquo;regressive&rdquo; Ablehnung der EU und &ldquo;der Globalisierung&rdquo; zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden, als g&auml;be es nicht sehr gute Gr&uuml;nde f&uuml;r eine progressive Ablehnung der EU und &ldquo;der Globalisierung&rdquo; (in ihrer momentanen Erscheinungsform), weil man z. B. die Demokratie, Arbeitnehmerrechte und den Sozialstaat wichtiger findet als den auch von der EU drastisch vorangetriebenen Turbokapitalismus. Kein Wort zu der unglaublichen Forcierung der Umverteilung von unten nach oben durch Macron: massive Steuergeschenke (ohne jede Gegenleistung!) an <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Frankreich-verkuendet-massive-Steuersenkung-article19927013.html\">Kapitalgesellschaften<\/a>, Kostenpunkt etwa 20 bis 30 Milliarden Euro j&auml;hrlich; umgekehrt die Durchl&ouml;cherung der <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/sozialversicherungen-frankreich-begrenzt-arbeitslosengeld-14948470.html\">Arbeitslosenunterst&uuml;tzung<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1149041.frankreich-prozent-weniger-arbeitslosengeld.html\">Arbeitslosengeld<\/a> und eine (geplante) radikale <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/frankreich-rentenreform-koennte-emmanuel-macron-teuer-stehen-kommen-zr-13573900.html\">Rentenk&uuml;rzung<\/a>, die nur durch breite und dauerhafte Proteste aus der Mitte der Gesellschaft verz&ouml;gert und durch Corona (zumindest vorerst) auf Eis gelegt <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/frankreich-macrons-abgesagte-reform-1.4886250\">wurden<\/a>. Mit anderen Worten: Macron pl&uuml;ndert die Arbeitnehmer aus, am meisten die am unteren Ende der Lohnskala, die Arbeitslosen und die Rentner, und schiebt das dort weggenommene Geld den Allerreichsten zu. Und dann wundert man sich, dass die Mehrheit der Menschen richtig sauer ist und im n&auml;chsten Jahr tats&auml;chlich keinen Sinn mehr in einer Wahl von Macron sieht. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Polizeiproblem im Bundestag<\/strong><br>\nMehrere Bundestagspolizisten haben sich rechtsextrem ge&auml;u&szlig;ert oder verfassungsfeindlich bet&auml;tigt. Ein Kollege bezeugt einen Hitlergru&szlig;.<br>\nDie Polizei, die f&uuml;r den Schutz des Bundestags zust&auml;ndig ist, hat ein Problem mit Rechtsextremismus in den eigenen Reihen. Wie Recherchen der taz ergeben haben, arbeiten bei der Bundestagspolizei mehrere Beamte, die sich rechtsextrem ge&auml;u&szlig;ert oder verfassungsfeindlich bet&auml;tigt haben. Es gab in diesen F&auml;llen aber offenbar keine Konsequenzen.<br>\nEin Bundestagspolizist hat sich in einer Reichsb&uuml;rgerpartei engagiert, die das Grundgesetz ablehnt, und soll gegen&uuml;ber Kollegen die Existenz der Bundesrepublik Deutschland geleugnet haben. Ein anderer Beamter hat zu Demonstrationen der sogenannten Querdenken-Bewegung aufgerufen und auch im August 2020 an jener Demo teilgenommen, die im versuchten Sturm auf den Reichstag gipfelte. Ein weiterer Polizeibeamter hat nach Aussage eines Kollegen mehrfach im Pausenraum den Hitlergru&szlig; gezeigt und dabei die Radiostimme von Adolf Hitler imitiert; er selbst bestreitet das.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/taz-Recherche-zu-rechtsextremen-Beamten\/!5779757\/\">taz<\/a>\n<p><strong>dazu: Polizei-Recherchen: Auf dem rechten Auge blind<\/strong><br>\nFrankfurts SEK, NSU 2.0, Bundestagspolizei &ndash; was kommt als n&auml;chstes? Geleakte Gruppenchats legen offen, was wir schon lange wissen: Rechte Netzwerke in Sicherheitsbeh&ouml;rden werden systematisch geduldet, ihre Gefahr politisch hingenommen.<br>\nWie wenig die Bundesregierung und allen voran ihr Innenminister die rechte Gefahr in Sicherheitsbeh&ouml;rden ernst nehmen, ist an der Pressekonferenz zum Verfassungsschutzbericht f&uuml;r das Jahr 2020 leicht zu erkennen. Horst Seehofer (CSU) muss zwar zugeben, dass die Gefahr von rechts am gr&ouml;&szlig;ten ist, verwendet seine Redezeit zum Rechtsextremismus dann aber darauf, &raquo;seine Erfolge&laquo; auszuweisen, das hei&szlig;t an die Verbote einzelner Gruppen zu erinnern. Mit keinem Wort kommentiert er die Mordf&auml;lle, die unaufgekl&auml;rten Verdachtsf&auml;lle bei der Polizei oder die aufgedeckten rechten Chatgruppen unter Sicherheitsbeamten.<br>\nDiese Dinge sind alle l&auml;ngst bekannt. Wir haben uns fast schon daran gew&ouml;hnt, im Wochentakt zu erfahren, dass wieder irgendwo Daten von Polizeicomputern verschwunden sind, wie es k&uuml;rzlich in Hessen der Fall war, dass sich hessische und Berliner Sicherheitsbeh&ouml;rden offenbar vernetzen, diese Daten austauschen und f&uuml;r Drohschreiben missbrauchen, oder dass aufgrund dessen eine SEK-Einheit in Hessen aufgel&ouml;st wurde. Nun wurde zudem bekannt, dass 13 der 19 rechtsextremen Beamten aus der aufgel&ouml;sten Einheit am 19. Februar 2020 nach dem rechtsterroristischen Anschlag in Hanau im Einsatz waren.<br>\nF&uuml;r Betroffene und Hinterbliebene ist das ein Schock. Und es bedeutet, dass sich ihre Bef&uuml;rchtungen als begr&uuml;ndet erweisen k&ouml;nnten: dass n&auml;mlich bei diesem Einsatz politisch motivierte Unterlassung eine Rolle gespielt haben k&ouml;nnte; dass die Opfer, weil sie migrantisch waren, nicht darauf vertrauen konnten, von der Polizei gesch&uuml;tzt und gerettet zu werden; und dass einige Beamte die gleiche Ideologie vertreten wie der T&auml;ter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/polizei-recherchen-rechtsextremismus-bundestag-sek-hanau-einzelfall\/\">Jacobin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Spendengelder: Die AfD als Projekt von Milliard&auml;ren<\/strong><br>\nWenn eine ehemalige AfD-Parteichefin auspackt und ihre einstigen Mitstreiter f&uuml;r korrumpiert h&auml;lt, zugleich Strafforderungen gerichtlich best&auml;tigt werden, r&uuml;ckt das Finanzgebaren einer Partei in den Mittelpunkt, die noch viel aufzukl&auml;ren hat.<br>\nAm Montag spendete ein Verm&ouml;gensverwalter der FDP &uuml;ber 430.000 Euro; am Tag darauf standen Name, Partei und Summe auf der Homepage des Bundestages. Als in der Vorwoche ein Immobilien-Investor der CDU 500.000 Euro spendete, wurde das noch am selben Tag ver&ouml;ffentlicht. So ging es in den Monaten zuvor mit 21 weiteren Spenden f&uuml;r die Gr&uuml;nen (1,6 Millionen), die CDU (690.000) die FDP (1,1 Millionen) und den S&uuml;dschleswigschen W&auml;hlerverband (249.000). Neben SPD und Linken fehlt eine Partei in diesen Bekanntmachungen: die AfD. Zugleich jedoch nehmen die Schlagzeilen &uuml;ber die angebliche Anti-Establishment-Partei im Zusammenhang mit Spendenaff&auml;ren wieder zu.<br>\nDa ist die Entscheidung eines Berliner Gerichtes, wonach die Bundestagsverwaltung eine 396.000-Euro-Strafforderung gegen die AfD zu Recht erhoben hat. Und da ist die Schilderung von Ex-AfD-Chefin Frauke Petry &uuml;ber das Bem&uuml;hen des Immobilien-Milliard&auml;rs Henning Conle, sein Geld und seine Vorstellungen unbemerkt bei der AfD unterzubringen. Erg&auml;nzt wird dies durch Netzwerke um einen weiteren Milliard&auml;r, Baron August von Finck, sowie millionenschwere Pro-AfD-Kampagnen von Vereinen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/politik\/deutschland\/die-afd-als-projekt-von-milliardaeren_aid-59682179\">RP Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Weitere Kritik am Wirtschaftsrat der CDU: &bdquo;Verunreinigung der parteiinternen Willensbildung&ldquo;<\/strong><br>\nUnsere Kritik an der Doppelrolle des Verbands zwischen Lobby- und Parteifunktion l&ouml;ste bereits viel Wirbel aus. Nun stellt sich die Frage, ob der Gaststatus des Wirtschaftsrats im CDU-Parteivorstand auch aus rechtlicher Sicht fragw&uuml;rdig ist. Renommierte Parteirechtler:innen &auml;u&szlig;ern Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit dieser Konstruktion. Zudem steht der Verein historisch in der Tradition fragw&uuml;rdiger F&ouml;rdervereine der Partei. Damit geraten CDU und Wirtschaftsrat weiter unter Druck. Wir fordern die CDU noch einmal nachdr&uuml;cklich auf, die privilegierten Zug&auml;nge f&uuml;r den Lobbyverband Wirtschaftsrat zu schlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2021\/06\/weitere-kritik-am-wirtschaftsrat-der-cdu\/\">Lobby Control<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bayern first? Stra&szlig;eninvestitionen stiegen im Wahlkreis von Scheuer seit 2018 enorm<\/strong><br>\nDer Bund hat seit 2018 im Wahlkreis Passau von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) kr&auml;ftig in den Erhalt und den Neubau von Stra&szlig;en investiert. Das geht aus Berichten des Ministeriums an den Gr&uuml;nen-Haushaltspolitiker Sven-Christian Kindler hervor. Sie liegen dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vor.<br>\nDanach flossen allein seit Amtsantritt Scheuers im Jahr 2018 bis Ende letzten Jahres 60,8 Millionen Euro in den Neubau &ndash; das sind 43,8 Prozent aller Mittel, die seit 2005 f&uuml;r Bundesinvestitionen in den Stra&szlig;enneubau im Landkreis ausgegeben worden sind &ndash; 138,7 Millionen Euro.<br>\nScheuer hat im Wahlkreis Passau seit 2005 ununterbrochen das Direktmandat f&uuml;r den Bundestag gewonnen.<br>\nZum Vergleich hat sich Gr&uuml;nen-Politiker Kindler die Zahlen f&uuml;r den nieders&auml;chsischen Landkreis Gifhorn, der nach Einwohnerzahl und Fl&auml;che mit Passau vergleichbar ist, vom Bundesverkehrsministerium best&auml;tigen lassen. Dort wurden seit 2005 keine Bundesgelder f&uuml;r den Stra&szlig;enneubau ausgegeben. Gesamtinvestitionen: 71,6 Millionen Euro f&uuml;r Erhaltungsma&szlig;nahmen an Bundesstra&szlig;en oder Autobahnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/bayern-first-strassen-investitionen-stiegen-im-wahlkreis-von-scheuer-seit-2018-enorm-PW4SWWA2JVC5BIQGNKUCVP6JX4.html\">RND<\/a>\n<p><strong>dazu: &bdquo;Dreist, dreister, Scheuer&ldquo;<\/strong><br>\nSeit Andreas Scheuer (CSU) Verkehrsminister ist, sollen die Bundesinvestitionen f&uuml;r Stra&szlig;enbau in seinem Wahlkreis drastisch angestiegen sein. Bereits unter seinem Vorg&auml;nger Alexander Dobrindt (CSU) soll es Auff&auml;lligkeiten gegeben haben.<br>\nSeit dem Amtsantritt von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ist in dessen Wahlkreis Passau kr&auml;ftig in den Aus- und Neubau von Stra&szlig;en investiert worden. Das berichtet das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) unter Berufung auf Ministeriumsberichte an den Gr&uuml;nen-Haushaltspolitiker Sven-Christian Kindler, die dem Medium vorliegen.<br>\nDemnach gingen zwischen 2018, als Scheuer sein Amt antrat, und dem Ende des vergangenen Jahres 60,8 Millionen Euro vom Bund an Neubauprojekte in dem Wahlkreis. Das seien 43,8 Prozent aller Mittel, die dort seit 2005 f&uuml;r Bundesinvestitionen in den Stra&szlig;enbau ausgegeben worden seien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article231919143\/Bundesinvestitionen-im-Wahlkreis-Dreist-dreister-Scheuer.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Gartenparty mit Geimpften und Genesenen &ndash; nur mit Schnelltest oder ohne?<\/strong><br>\nIm Sommer mit Freunden drau&szlig;en feiern: Das ist trotz der Coronapandemie erlaubt, wenn die Anwesenden geimpft sind. Doch was passiert, wenn auch Ungeimpfte kommen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/gesundheit\/diagnose\/corona-gartenparty-mit-geimpften-und-genesenen-nur-mit-schnelltest-oder-ohne-a-030ec9fa-228d-4088-bf83-9ada80663e84\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> So lange es keine Impfkontroll- oder Testbeauftragten unter den Freunden gibt, die &uuml;ber die passende Hardware samt App zum Scannen des QR-Codes im digitalen Impfpass verf&uuml;gen, werden die mutma&szlig;lich Ungeimpften wohl einfach mitfeiern. Oder anders ausgedr&uuml;ckt, wer sich dar&uuml;ber den Kopf zerbricht, hat vermutlich keine Freunde. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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