{"id":73531,"date":"2021-06-21T08:48:03","date_gmt":"2021-06-21T06:48:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73531"},"modified":"2021-06-21T08:48:03","modified_gmt":"2021-06-21T06:48:03","slug":"hinweise-des-tages-3884","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73531","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73531#h01\">Wenn aus 1,4 Milliarden Euro mehr am Ende 400 Millionen weniger werden. Pflegepolitik am Ende (der Legislaturperiode)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73531#h02\">Vor 40 Jahren flog in Italien die mysteri&ouml;se Geheimloge P2 auf &ndash; der Skandal wurde bis heute nicht richtig aufgearbeitet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73531#h03\">Menschenrecht nach Tagesschau-Ma&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73531#h04\">Corona: K&ouml;nnen wir die Maske abschaffen? Das sagt Virologe Hendrik Streeck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73531#h05\">&Ouml;konom fordert flexiblere &Ouml;ffnungszeiten im Handel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73531#h06\">&bdquo;Lokf&uuml;hrer-Streiks werden h&auml;rter und l&auml;nger als bisher&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73531#h07\">Tischlein, deck dich doch selbst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73531#h08\">CSU-Vize will Rente mit 63 wieder abschaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73531#h09\">Mietenpolitik: Der pure Markt als Irrweg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73531#h10\">95.000 Kinder und Jugendliche von Hartz-IV-Sanktionen betroffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73531#h11\">K&uuml;nftig wird alles kontrolliert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73531#h12\">50 Jahre BAf&ouml;G<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73531#h13\">Neue Untersuchung hilft Bayer in Glyphosat-Diskussion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73531#h14\">Fleischersatz-Produkte oft viel teurer als Fleisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73531#h15\">Wenn die Welt ausstirbt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73531#h16\">Alberto Acosta &uuml;ber die linke Wahl&uuml;berraschung in Peru<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73531#h17\">Zu guter Letzt: Jens Spahn bestellt f&uuml;nf Milliarden Deutschlandflaggen f&uuml;r EM<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wenn aus 1,4 Milliarden Euro mehr am Ende 400 Millionen weniger werden. Pflegepolitik am Ende (der Legislaturperiode)<\/strong><br>\nDie &raquo;Betrachtung der Kernelemente der sogenannten &bdquo;Pflegereform&ldquo; zeigt mehr als deutlich: Das ist gesetzgeberische Flickschusterei und im Ergebnis werden wir mit Luftbuchungen abgespeist, hinter der sich eine ausgewachsene Rosst&auml;uscherei verbirgt. Bezahlen werden m&uuml;ssen das wieder einmal Dritte.&laquo; So mein Fazit in dem Beitrag Kurz vor dem &bdquo;Nichts geht mehr&ldquo;: Die &bdquo;Pflegereform&ldquo; auf der Zielgeraden. Anmerkungen zu einem Etikettenschwindel mit Luftbuchungen inmitten von Flickschusterei, der hier am 4. Juni 2021 ver&ouml;ffentlicht wurde. Und wenige Tage sp&auml;ter musste dann mit Blick auf viele andere Kommentierungen dessen, was die Noch-Bundesregierung uns da pr&auml;sentiert hat, zusammenfassend bilanziert werden: St&uuml;ckwerk, weit unter den Erwartungen, laute Kritik, das grenzt an Betrug. Eine eindeutige Bewertung dessen, was als &bdquo;Pflegereform&ldquo; durch das Parlament bugsiert wird. Auch der Pflegeforscher Heinz Rothgang von der Universit&auml;t Bremen kritisiert die Reform in einer Stellungnahme scharf. In einem Interview &ndash; &bdquo;Bestenfalls ein Ref&ouml;rmchen&ldquo;: Bremer Experte kritisiert Pflegereform &ndash; weist er zutreffend auf eine Umkehrung des urspr&uuml;nglich seiner Meinung nach &bdquo;v&ouml;llig angemessenen Vorschlages&ldquo; einer Entlastung bei Eigenanteilen f&uuml;r pflegebedingte Kosten bei station&auml;rer Pflege im urspr&uuml;nglichen Entwurf einer Pflegereform hin, die sich noch bitter r&auml;chen wird f&uuml;r die betroffenen Pflegebed&uuml;rftigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2021\/06\/19\/pflegepolitik-am-ende\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Vor 40 Jahren flog in Italien die mysteri&ouml;se Geheimloge P2 auf &ndash; der Skandal wurde bis heute nicht richtig aufgearbeitet<\/strong><br>\nDurch Zufall deckten Mail&auml;nder Steuerfahnder 1981 die gr&ouml;sste Verschw&ouml;rung in der Geschichte Italiens auf. Beteiligt waren Minister, Gener&auml;le und Richter. Sie planten erst einen Coup, begn&uuml;gten sich dann aber damit, die Demokratie zu untergraben.<br>\nBegonnen hatte alles mit einer Strafuntersuchung im Zusammenhang mit dem Kollaps des Finanzimperiums von Michele Sindona. Der mit der Liquidation beauftragte Anwalt wurde ermordet, und der sizilianische Banker versuchte, die eigene Entf&uuml;hrung durch linke Terroristen vorzut&auml;uschen, w&auml;hrend er sich unter dem Schutz der Mafia versteckte.<br>\nIm Laufe der Untersuchung tauchte wiederholt der Name Licio Gelli auf, und die zust&auml;ndigen Mail&auml;nder Richter ordneten eine Durchsuchung von dessen Residenz und einer Textilfirma in der Toskana an. Dabei entdeckten Agenten der Finanzpolizei am 17. M&auml;rz 1981 in einem Koffer neben anderen brisanten Unterlagen ein Register, auf dem 962 Namen standen. Es wurde schnell klar, dass es sich dabei um die Mitgliederliste der sagenumwobenen Geheimloge Propaganda Due (P2) handelte, eines okkulten Ausl&auml;ufers der jahrhundertealten Freimaurerloge Grande Oriente d&rsquo;Italia.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/geheimloge-p2-italiens-groesster-skandal-ist-nicht-aufgearbeitet-ld.1627297\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Im Vorspann der Neuen Z&uuml;rcher Zeitung hei&szlig;t es immerhin, die Geheimloge P2 sei geeignet, die Demokratie zu untergraben. Das ist eine richtige Einsch&auml;tzung. Die Geheimloge erledigte vor rund 40 Jahren das, was zuvor die CIA in Italien angestellt hatte: Sie hat durch Eingriffe in Wahlk&auml;mpfe und andere Aktionen verhindert, dass Italien sich ein bisschen nach links &ouml;ffnete. <\/em><\/p>\n<p><em>Italien ist kein Einzelfall und wirklich demokratische Verh&auml;ltnisse waren und sind in vielen L&auml;ndern nicht anzutreffen.<\/em><\/p>\n<p><em>In dem Artikel der Neuen Z&uuml;rcher Zeitung wird mit Recht auch auf Gladio hingewiesen.<\/em><\/p>\n<p><em>Alle diese antidemokratischen wichtigen und gro&szlig;en Ereignisse &ndash; Einfluss der CIA auf die italienischen Christdemokraten, Gladios Attentate und die Geheimloge P2 &ndash; werden erstaunlich effizient verdr&auml;ngt. Auch deshalb dieser Hinweis auf den wichtigen Artikel in der NZZ.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Menschenrecht nach Tagesschau-Ma&szlig;<\/strong><br>\nW&uuml;rde und Anspr&uuml;che des georgischen Spargelstechers z&auml;hlen weniger als der Schmutz an seinen Arbeitsstiefeln [&hellip;]<br>\nAuf der Suche nach dem Verbleib der Menschenrechte im NATO-Einflussbereich w&auml;re zudem ein Blick ins Schatzk&auml;stlein der USA angeraten: Todesstrafe und grausame Hinrichtungsmethoden, vollkommene Rechtlosigkeit im Foltergef&auml;ngnis Guantanamo, rassistische &Uuml;bergriffe der US-Polizei gegen die eigenen B&uuml;rger, anarchische Wahlverfahren, unz&auml;hlige Kriegsverbrechen in allen L&auml;ndern, die von der US-Soldateska heimgesucht wurden (6) &hellip; Davon, dass ARD-aktuell die Erinnerung an all diesen Schrecken in uns wachhielte, kann keine Rede sein. Schon gar nicht, wenn wieder mal Kanzlerin Merkel oder Au&szlig;enminister Maas die deutsche B&uuml;ndnistreue zum &bdquo;Partner&ldquo; USA beschw&ouml;ren. Erst recht erweisen Tagesschau-Sendungen sich nicht als informativ bez&uuml;glich der systematischen Menschenrechtsverletzungen in &bdquo;befreundeten&ldquo; L&auml;ndern wie Kolumbien, Saudi-Arabien oder Israel. (7)<br>\nMit dem deutschen Menschenrechtsverst&auml;ndnis ist es wahrlich nicht weit her. Das l&auml;sst sich am &bdquo;Lieferkettengesetz&ldquo; aufzeigen, das k&uuml;rzlich vom Bundestag beschlossen wurde. (8) Es ist ein Musterbeispiel f&uuml;r die bei uns &uuml;bliche &bdquo;Werte&ldquo;- Heuchelei. Politiker und Journalisten der tonangebenden Medien hatten die Schamlosigkeit, dieses Gesetz als ersten Schritt zu humanen Produktionsverh&auml;ltnissen, zur Bek&auml;mpfung der Kinderarbeit und der an Sklaverei grenzenden Unterdr&uuml;ckungsstrukturen in aller Welt auszugeben. (9) Es ist jedoch kaum mehr als eine Beruhigungspille f&uuml;r engagierte Gutmenschen. Es tastet die vom Westen geschaffenen Ausbeutungsverh&auml;ltnisse nicht an. Dem kapitalistischen Profitstreben setzt es keine Grenzen. Es erstrahlt jedoch im typischen Berliner Glamour &bdquo;so tun, als ob.&ldquo; Exakt nach Lehrbuch &bdquo;1984&ldquo;, pr&auml;ziser noch nach Aldous Huxleys &bdquo;Sch&ouml;ne neue Welt&ldquo;. (10)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/deutschland\/menschenrecht-nach-tagesschau-mass\">Seniora<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Corona: K&ouml;nnen wir die Maske abschaffen? Das sagt Virologe Hendrik Streeck<\/strong><br>\nEs ist schwer zu sagen, ob es Herdenimmunit&auml;t im klassischen Sinne geben wird, wohl aber einen Herdeneffekt. Der Impfstoff sch&uuml;tzt vor allem vor einem schweren Verlauf und sekund&auml;r auch gut vor einer Infektion. Jedoch nicht bei jedem. Geimpfte k&ouml;nnen daher gelegentlich das Virus in sich tragen und weitergeben. Auch wissen wir nach wie vor nicht, wie viele Menschen in Deutschland sich wirklich infiziert haben. Da haben zu wenige Untersuchungen stattgefunden. Ich hatte vor geraumer Zeit sogenannte Sentinel-Studien angeregt, bei denen Abstriche auf repr&auml;sentativer Basis deutschlandweit und stichprobenartig wiederholt genommen werden. Das w&auml;re wichtig, um zu verstehen, wie gro&szlig; die Dunkelziffer der Infizierten ist, und auch um das Infektionsgeschehen besser bewerten zu k&ouml;nnen. Dies wurde, warum auch immer, so nicht gemacht. Wir agieren weiterhin leider nicht vorausschauend genug. [&hellip;]<br>\nDroht uns also ein weiterer Lockdown?<br>\nGenau das gilt es ja zu verhindern. Ich w&uuml;rde mir w&uuml;nschen, dass in einem interdisziplin&auml;ren Pandemierat schon jetzt vorw&auml;rts gedacht wird; dass man in Planspielen durchdenkt, was im Herbst bei welchem Szenario zu tun ist. Damit uns als einzige Antwort eben nicht wieder nur der Lockdown bleibt, sondern dass sowohl der Einzelhandel als auch Kulturveranstalter und Gastronomen Planungssicherheit bekommen. Wir wissen ja inzwischen, dass mit entsprechenden Hygienekonzepten weder Gesch&auml;fte noch Gastronomie-Betriebe pauschal geschlossen werden m&uuml;ssen, denn ab einem gewissen Standard gibt es keine Infektion mehr. Mein Pl&auml;doyer ist, dass wir in einen vorw&auml;rtsgewandten Modus kommen, dass wir anfangen, diese Pandemie anders zu denken &ndash; und zwar so, dass m&ouml;glichst alles offenbleiben kann. [&hellip;]<br>\nWie gro&szlig; sind Ihre Sorgen wegen der kursierenden Delta-Variante, die zuerst in Indien aufgetaucht ist?<br>\nWissen Sie, da ist mal von einer 40, mal von einer 60 oder sogar 100 Prozent erh&ouml;hten &Uuml;bertragungswahrscheinlichkeit die Rede. Doch das l&auml;sst sich bisher noch nicht sagen. Die Diskussion um Varianten geh&ouml;rt f&uuml;r mich in die Virologie und Epidemiologie, aber nicht in die &ouml;ffentliche Diskussion. Was wir wissen: Unsere Ma&szlig;nahmen und zum Gl&uuml;ck auch die Impfstoffe wirken genauso gut gegen die Varianten. Alle Schreckensmeldungen und Warnungen erzeugen beim B&uuml;rger nur unn&ouml;tige Angst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fuldaerzeitung.de\/fulda\/corona-virologe-hendrik-streeck-maske-maskenpflicht-bonn-interview-curevac-delta-variante-lockdown-90811297.html\">Fuldaer Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Schmidt-Chanasit: &bdquo;Lockdown? Nur, wenn man eine Strategie f&uuml;r das Nachher hat&ldquo;<\/strong><br>\nDer Virologe Jonas Schmidt-Chanasit wurde beschimpft, weil er die Corona-Ma&szlig;nahmen der Bundesregierung kritisierte. Ein Gespr&auml;ch.<br>\nDer Berliner Jonas Schmidt-Chanasit ist Virologe, vor der Pandemie war er wegen seiner Arbeit zu Zika und Ebola bekannt. Das neue Virus Sars-CoV-2 machte den Mediziner zur &ouml;ffentlichen Person. Schmidt-Chanasit trat im Fernsehen auf, &auml;u&szlig;erte sich in Talkshows. Anders als die meisten anderen deutschen Experten warb er schon fr&uuml;h in der Pandemie daf&uuml;r, mit Testungen abgesicherte gezielte Ma&szlig;nahmen zu ergreifen und Risikogruppen intensiv zu unterst&uuml;tzen, sich zu sch&uuml;tzen, und hinterfragte immer wieder die Shutdown-Ma&szlig;nahmen. Zu Beginn der zweiten Welle im Herbst geriet er dann medial zwischen die Fronten, als er sich f&uuml;r eine langfristige Strategie und gegen den Wellenbrecher-Shutdown aussprach. Schmidt-Chanasit wurde zum Abweichler und Au&szlig;enseiter erkl&auml;rt. Im Gespr&auml;ch mit der Berliner Zeitung am Wochenende spricht er &uuml;ber Missverst&auml;ndnisse in der Pandemie, die Angriffe auf ihn, seine Ostbiografie und wagt einen Ausblick auf die kommenden Monate.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wochenende\/virologe-schmidt-chanasit-corona-lockdown-nur-wenn-man-eine-strategie-fuer-das-nachher-hat-li.165799\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&Ouml;konom fordert flexiblere &Ouml;ffnungszeiten im Handel<\/strong><br>\nDer Corona-Lockdown hat vor allem beim Einzelhandel zu massiven Umsatzeinbu&szlig;en gef&uuml;hrt. Jetzt werden die Rufe nach mehr verkaufsoffenen Sonntagen lauter. Die Gewerkschaft Verdi lehnt die Forderung ab.<br>\nDer Pr&auml;sident des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, fordert angesichts der schwierigen Lage vieler Einzelh&auml;ndler eine Lockerung der &Ouml;ffnungszeiten. &ldquo;Eine Liberalisierung der Laden&ouml;ffnungszeiten ist dringend geboten, damit der station&auml;re Einzelhandel sich im Wettbewerb gegen den Onlinehandel behaupten und Arbeitspl&auml;tze sichern kann&rdquo;, sagte Fratzscher dem &ldquo;Handelsblatt&rdquo;.<br>\nDer &Ouml;konom stellte sich damit an die Seite des Handelsverbands HDE, der eine &Ouml;ffnung auch an Sonntagen fordert. &ldquo;Durch die Pandemie gab es eine massive Verschiebung hin zum Onlinehandel, was sich auch nach der Pandemie nicht komplett wieder umkehren wird&rdquo;, erl&auml;uterte Fratzscher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/unternehmen-verbraucher\/id_90256932\/diw-chef-fratzscher-fuer-lockerung-der-ladenoeffnungszeiten.html\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Auch wenn die L&auml;den 7 Tage die Woche 24 Stunden aufh&auml;tten, w&auml;ren sie noch im Nachteil gegen&uuml;ber dem Online-Handel, weil online kaufen und sich schicken lassen deutlich einfacher und schneller funktioniert als der Besuch der Innenstadt. Bei einer Sonntags&ouml;ffnung der L&auml;den w&uuml;rde sich marginal mehr Umsatz auf wesentlich mehr Zeit verteilen, mit gestiegenen Kosten f&uuml;r die Einzelh&auml;ndler und\/oder noch niedrigeren L&ouml;hnen f&uuml;r die eh schon unterbezahlten Verk&auml;uferInnen. Die Argumente sind alle lange bekannt und oft genug ausgetauscht. Noch mehr Druck auf die L&ouml;hne scheint die eigentliche Absicht hinter diesem &ldquo;Vorsto&szlig;&rdquo; zu sein. Und wenn der angeblich linke Fratzscher solche Forderungen im Verein mit der FDP stellt, dann zeigt er nur sein eigentliches neoliberales Gesicht. (Fratzscher hat sich ja schon als Vorsitzender einer Kommission zur noch weitergehenden Privatisierung &ouml;ffentlicher Infrastruktur f&uuml;r eben diese <a href=\"https:\/\/www.damit-deutschland-vorne-bleibt.de\/Blickpunkt\/Infrastruktur-aktuell\/04493\/Artikel\/Fratzscher-Kommission-loest-Diskussion-um-OePP-Modelle-aus\/04145\">eingesetzt<\/a>.).<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Lokf&uuml;hrer-Streiks werden h&auml;rter und l&auml;nger als bisher&ldquo;<\/strong><br>\nEndlich wieder reisen &ndash; oder? Die Lokf&uuml;hrergewerkschaft GDL droht im Tarifstreit mit der Bahn mit einem Arbeitskampf, wom&ouml;glich sogar in den Sommerferien. Die Bahn erkl&auml;rt: Eine Einigung sei &bdquo;eigentlich zum Greifen nah&ldquo;. (&hellip;)<br>\nTausende Lokomotivf&uuml;hrer und Zugbegleiter w&uuml;rden in den Streik eintreten, &bdquo;weil sie die Nase voll haben von einer Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung, die nur an sich denkt und die Schuld auf die Mitarbeiter abw&auml;lzen will&ldquo;, sagte Weselsky. &bdquo;Kommt kein Angebot, gehen wir in den Ausstand, so dass die Kunden der Bahn massive Einschr&auml;nkungen sp&uuml;ren werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/tarifstreit-von-gdl-und-bahn-streiks-werden-laenger-als-bisher-17394076.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Forderungen der GDL k&ouml;nnen Sie <a href=\"https:\/\/uploads.gdl.de\/Aktuell-2021\/Aushang-1623743867.pdf\">hier nachlesen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Tischlein, deck dich doch selbst<\/strong><br>\nHoteliers und Gastronomen hoffen auf einen Neustart &ndash; aber viele k&ouml;nnen gar nicht &ouml;ffnen, obwohl die Coronaregeln es zulie&szlig;en: Sie finden kein Personal. (&hellip;)<br>\nEin aktuelles Stimmungsbild unter Mitgliedern des Deutschen Hotel- und Gastst&auml;ttenverbands (Dehoga) zeigt, wie eng es in vielen Betrieben beim Neustart in die f&uuml;r viele existenzielle Sommersaison aussieht. Ein Drittel der Unternehmen, die derzeit noch nicht ge&ouml;ffnet haben, gab &raquo;fehlende Mitarbeiter&laquo; als Grund an. Mehr als 42 Prozent der Befragten berichten, dass ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in andere Branchen abgewandert seien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/corona-und-die-sommersaison-warum-viele-restaurants-und-hotels-nicht-oeffnen-obwohl-sie-duerften-a-a56db74b-5f35-4680-b178-1e27df74f6c4\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Aus eigener Erfahrung in den letzten Wochen kann ich das nicht best&auml;tigen. Aber selbst, wenn die Arbeitskr&auml;fte fehlen, dann hat sich das die Gastronomiebranche mit ihren unterirdischen Arbeitsbedingungen selbst und hart erarbeitet. Was soll also das Gejammere &uuml;ber den angeblichen Fachkr&auml;ftemangel, den es nat&uuml;rlich nicht gibt, weil man eben Fachkr&auml;fte &ndash; und auch gute Aushilfen &ndash; nicht zum deutschen Hunger-Mindestlohn bekommt?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>CSU-Vize will Rente mit 63 wieder abschaffen<\/strong><br>\nCSU-Vize Manfred Weber hat sich daf&uuml;r ausgesprochen, zugunsten einer Ausweitung der M&uuml;tterrente bei der Rente mit 63 Jahren zu sparen. &ldquo;Wenn wir neue Ausgaben vorschlagen, m&uuml;ssen wir aber in anderen Bereichen weniger ausgeben&rdquo;, sagte der CSU-Europapolitiker der &ldquo;Augsburger Allgemeinen&rdquo;.<br>\n&ldquo;Die M&uuml;tterrente ist eine Gerechtigkeitsfrage&rdquo;, betonte Weber. Auf die Frage nach Sparpotenzial sagte er: &ldquo;Wir sollten zum Beispiel feststellen, dass die von der SPD vorangetriebene Entscheidung, die Menschen schon mit 63 in Rente gehen zu lassen, weder ein Beitrag zur Stabilit&auml;t des Systems noch zur Generationengerechtigkeit darstellt.&rdquo; Er sei f&uuml;r &ldquo;Ehrlichkeit, was geht und was nicht&rdquo;, sagte Weber.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/geld-vorsorge\/id_90254968\/csu-vize-will-rente-mit-63-wieder-abschaffen-fuer-bessere-muetterrente.html\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es ist immer wieder interessant, was bei der CSU angeblich &ldquo;geht&rdquo;, und was &ldquo;nicht geht&rdquo;: die &ldquo;Rente mit 63&rdquo; mit Kosten von 1-2 Milliarden Euro j&auml;hrlich (meines Wissens aus den normalen Versicherungsbeitr&auml;gen) &ldquo;geht nicht&rdquo;, Unternehmenssteuersenkungen dagegen werden permanent und immer wieder gefordert, und da spielen (z.B. <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/wirtschaft\/coronavirus-soeder-steuern-senken-100.html\">bei der Abschaffung des Solidarit&auml;tszuschlags<\/a>) die Kosten von 10 Milliarden Euro pro Jahr oder mehr gar keine Rolle. Dass mehr Geld f&uuml;r die Rentner die Konjunktur ankurbeln und noch mehr Steuergeschenke f&uuml;r Unternehmen die Konjunktur eher abw&uuml;rgen w&uuml;rde, kommt noch obendrauf. Die CSU agiert asozial *und* wirtschaftssch&auml;digend und wird doch leider, leider immer wieder gew&auml;hlt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Mietenpolitik: Der pure Markt als Irrweg<\/strong><br>\nDie Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG), den Berliner Mietendeckel zu kippen, hat dem rot-rot-gr&uuml;nen Senat in der Bundeshauptstadt zweifellos einen schweren Schlag versetzt. Gleichzeitig nimmt die Debatte um bezahlbaren Wohnraum seitdem aber sp&uuml;rbar an Fahrt auf. W&auml;hrend sich Politiker*innen der FDP und Union ob des Urteils erleichtert zeigten und Horst Seehofer den Mietendeckel stellvertretend als einen baupolitisch v&ouml;llig falschen Weg bezeichnete, ist von einigen Vertreter*innen der politischen Linken die Forderung nach einer bundesweiten Deckelung der Mieten zu vernehmen. So interpretiert der Hoffnungstr&auml;ger der SPD-Linken, Kevin K&uuml;hnert, die verfassungsrechtliche Begr&uuml;ndung des Gerichtes als Aufforderung an den Bund, mittels seiner gesetzgeberischen Kompetenzen einen f&uuml;nfj&auml;hrigen Mietenstopp in allen angespannten Wohnlagen zu bewirken. In ihrem Programm f&uuml;r die Bundestagswahl hat die Partei daran ankn&uuml;pfend sogar das Ziel formuliert, ein &bdquo;zeitliches Mietenmoratorium&ldquo; einf&uuml;hren zu wollen.[1] Obgleich es sich dabei gar nicht um eine bundesweite Anwendung des Berliner Mietendeckels mitsamt einer m&ouml;glichen Senkung bestehender Mieten handeln w&uuml;rde, nimmt beispielsweise die gr&uuml;ne Parteispitze das Thema eher reserviert zur Kenntnis.[2] Die z&ouml;gerliche Haltung Robert Habecks und Annalena Baerbocks hinsichtlich echter, regulatorischer Ma&szlig;nahmen in der Wohnungspolitik steht dabei sinnbildlich f&uuml;r die grunds&auml;tzliche Malaise, die angesichts explodierender Mieten und steigender Immobilienpreise auch in der politischen Linken seit Jahren zu beobachten ist.<br>\nDabei ist das Problem von allen Akteuren im politischen Berlin hinl&auml;nglich erkannt und klar benannt worden. Ja, zwischen den Parteien des Bundestags herrscht sogar Einigkeit dar&uuml;ber, dass insbesondere in St&auml;dten und Ballungsr&auml;umen der Wohnraum knapp und zu teuer ist. Irritierend ist gleichwohl, dass sich auch die Vorstellung, wie das Problem zu l&ouml;sen ist, bei neoliberalen und eher linken Parteien nicht substanziell unterscheidet: In beiden Lagern werden wohnungspolitische Ma&szlig;nahmen lediglich auf Grundlage des neoklassischen Marktmodells formuliert. Demnach ergibt sich auf M&auml;rkten das optimale Ergebnis, wenn sich Angebot und Nachfrage im Gleichgewicht befinden. Aus diesem mechanischen Zusammenspiel wird dann der Preis eines Gutes ermittelt, beim Wohnungsmarkt also der Mietpreis bzw. Kaufpreis.<br>\nDieser Preis ist es nun, der von Parteien, Gewerkschaften und Mieter*innenverb&auml;nden sowie diversen Medien als das zu l&ouml;sende Problem benannt wird. Das ist nicht grunds&auml;tzlich verkehrt, allerdings bleiben die L&ouml;sungsmechanismen f&uuml;r die Wohnungsnot dabei &auml;u&szlig;erst begrenzt. Denn in der neoklassischen Vorstellung der Wirtschaft l&auml;sst sich der Wohnungsmarkt tats&auml;chlich nur &uuml;ber ver&auml;nderte Angebots- und Nachfragekurven innerhalb des standard&ouml;konomischen Marktmodells beeinflussen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/ausgabe\/2021\/juni\/mietenpolitik-der-pure-markt-als-irrweg\">Rouven Reinke in Bl&auml;tter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>95.000 Kinder und Jugendliche von Hartz-IV-Sanktionen betroffen<\/strong><br>\nSeit dem Sanktionsurteil des Bundesverfassungsgerichts 2019 k&uuml;rzen die Jobcenter immer seltener die Leistungen von Hartz-IV-Beziehenden.<br>\nTrotzdem haben im vergangenen Jahr noch immer rund 95.000 Kinder und Jugendliche in Haushalten gelebt, die von Sanktionen betroffen waren.<br>\nDie Linke kritisiert diese Leistungsk&uuml;rzungen scharf.<br>\nIm vergangenen Jahr 2020 lebten bundesweit etwa 95.000 Kinder und Jugendliche in Haushalten, die von Hartz-IV-Sanktionen betroffen waren. Das geht aus der Antwort des Bundesministeriums f&uuml;r Arbeit und Soziales auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Katja Kipping hervor, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.<br>\n&bdquo;Kinder in Armut haben es ohnehin schwer. Sanktionen bedeuten eine zus&auml;tzliche B&uuml;rde beim Aufwachsen&ldquo;, sagte Kipping dem RND. &bdquo;Indem die Bundesregierung mehr als anderthalb Jahre nach dem Sanktionsurteil des Bundesverfassungsgerichts nach wie vor auch Kinder sanktioniert, vers&uuml;ndigt sie sich an denen, die sich am wenigsten wehren k&ouml;nnen&ldquo;, so die sozialpolitische Sprecherin der Linksfraktion.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/95-000-kinder-und-jugendliche-von-hartz-iv-sanktionen-betroffen-DVZZ4TM7SVE3PK5G6HUFHPQ7DM.html\">RND<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>K&uuml;nftig wird alles kontrolliert<\/strong><br>\nWer k&uuml;nftig neue Software aus dem Internet herunterl&auml;dt, etwa um sich vor Sicherheitsl&uuml;cken auf Computer und Smartphone zu sch&uuml;tzen, k&ouml;nnte sich stattdessen unbemerkt einen Staatstrojaner einfangen. Das neue Gesetzespaket zu Verfassungsschutz und Bundespolizei hat gegen die Stimmen aller Oppositionsfraktionen gerade den Bundestag passiert. Mit krassen Folgen: K&uuml;nftig k&ouml;nnen zahlreiche Beh&ouml;rden die Kommunikation von unbescholtenen Privatpersonen direkt auf deren Endger&auml;ten mitlesen &ndash; auch ohne Anfangsverdacht.<br>\nBereits 2008 hat das Bundesverfassungsgericht die Vorgabe gemacht, dass Online-Durchsuchungen nur bei einer konkret drohenden Gefahr f&uuml;r Leib und Leben m&ouml;glich sein sollen. Die Bundesregierung hat das ignoriert. Stattdessen beruft sie sich darauf, dass es sich bei den beschlossenen Staatstrojanern nicht um eine verdachtsunabh&auml;ngige Online-Durchsuchung, sondern blo&szlig; um eine Form der Telekommunikations&uuml;berwachung handle. Aber das ist Etikettenschwindel: Denn das Gesetz erlaubt auch das Auslesen von vergangener Kommunikation, die auf dem Endger&auml;t gespeichert ist. Mit dem Abh&ouml;ren von Telefongespr&auml;chen ist das nicht vergleichbar.<br>\nEs laufen bereits mehrere Verfassungsbeschwerden gegen Bundesgesetze und Landespolizeigesetze, die Staatstrojaner vorsehen. Denn der Einsatz ist nicht nur ein Versto&szlig; gegen die Verfassung. Staatstrojaner schaffen au&szlig;erdem einen direkten Anreiz f&uuml;r Beh&ouml;rden, einmal entdeckte Sicherheitsl&uuml;cken bei Computern oder Smartphones nicht bei den Herstellern zu melden &ndash; dies schw&auml;cht digitale Systeme nachhaltig. Auch dieser Fall wird von Richter:innen zu pr&uuml;fen sein.<br>\nWenn der Bundestag h&auml;rtere &Uuml;berwachungsgesetze verabschiedet, dann geschieht dies oft im Windschatten von Anschl&auml;gen oder Skandalen. Sie werden h&auml;ufig als Rechtfertigung f&uuml;r die Notwendigkeit massiverer &Uuml;berwachung herangezogen. Das funktioniert dieses Mal nicht, im Gegenteil. Die j&uuml;ngsten Verfassungschutz-Skandale m&uuml;ssten eigentlich Anlass genug sein, die Befugnisse der Beh&ouml;rden zu beschneiden. (&hellip;)<br>\nErstaunlich ist dabei der Masochismus der SPD: Obwohl Sozialdemokraten selbst Opfer von exzessiver &Uuml;berwachung geworden sind, haben sie trotzdem dem Einsatz von Staatstrojanern zugestimmt. Und das bedeutet: Ohne richterlichen Beschluss oder effektive demokratische Kontrolle d&uuml;rfen Bundes- und Landesverfassungsschutz&auml;mter k&uuml;nftig Sicherheitsl&uuml;cken ausnutzen, um private Computer und Smartphones auszusp&auml;hen. Wer angesichts der vielen Skandale immer noch glaubt, dass die Beh&ouml;rden k&uuml;nftig verantwortungsbewusst mit ihrer neuen Macht umgehen werden, dem ist nicht zu helfen. Dieses sogenannte Sicherheitsgesetz macht uns alle unsicherer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/kuenftig-wird-alles-kontrolliert\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>50 Jahre BAf&ouml;G<\/strong><br>\nJubil&auml;um der Scheinheiligkeiten. Schon wenige Jahre nach dem Start der Bundesausbildungsf&ouml;rderung begannen erste K&uuml;rzungen und der Anteil der Gef&ouml;rderten sank. Eine Studie der DGB-Jugend zeichnet den kalkulierten Niedergang nach. Die Bundesregierung simuliert Frohsinn, Studierendenverb&auml;nde protestieren. Motto: &bdquo;(K)ein Grund zu feiern.&ldquo;<br>\nDas Bundesausbildungsf&ouml;rderungsgesetz (BAf&ouml;G) wird 50 Jahre alt. Das ist sch&ouml;n. Noch sch&ouml;ner, w&auml;re es, g&auml;be es auch etwas zu feiern. Wenn die Sozialleistung am 1. September 2021, f&uuml;nf Jahrzehnte nach Inkrafttreten, ihren runden Ehrentag begeht, wird der Champagner wohl im Keller bleiben m&uuml;ssen &ndash; und die Stimmung gleich mit. Eher ist der Termin etwas f&uuml;r Wehm&uuml;tige oder Nostalgiker. Denn wozu im Hier und Jetzt f&uuml;r etwas eine Party schmei&szlig;en, das nur noch ein billiger Abklatsch seiner besten Zeiten ist.<br>\nWer fragt, was das BAf&ouml;G gegenw&auml;rtig ist und was aus ihm werden k&ouml;nnte, kommt nicht ohne den R&uuml;ckblick darauf aus, was das BAf&ouml;G einmal war. 1971 unter Willy Brandt (SPD) in sozial-liberaler Regentschaft eingef&uuml;hrt, stand es &ndash; zumindest ein Jahrzehnt lang &ndash; f&uuml;r drei Selbstverst&auml;ndlichkeiten: Erstens kam es rechtsverbindlich einer gro&szlig;en Breite der Studierendenschaft zugute. 1972 erhielten 44,6 Prozent aller Hochsch&uuml;ler in Deutschland F&ouml;rdergelder, ein danach nie wieder dagewesenes Level. Zweitens stellte die Hilfe sicher, dass diejenigen, die die Maximalf&ouml;rderung erhielten, davon auch tats&auml;chlich leben konnten. Und drittens wurden die Zuwendungen als Vollzuschuss gew&auml;hrt, kein Pfennig musste sp&auml;ter zur&uuml;ckerstattet werden. Wobei sich das schon nach drei Jahren &auml;nderte, 1974 wurde ein Darlehensanteil von 50 DM pro Monat eingef&uuml;hrt. (&hellip;)<br>\nUnd heute? Die F&ouml;rderquote bewegt sich irgendwo zwischen elf und zw&ouml;lf Prozent. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes profitierten 2019 im Monatsmittel 317.000 von knapp 2,9 Millionen Studierenden von dem Instrument. Die neuesten im August erwarteten Zahlen d&uuml;rften noch darunter liegen. Sogar das elit&auml;re, vom BAf&ouml;G abgel&ouml;ste Honnefer Modell hatte mit bis zu 19 Prozent im Verh&auml;ltnis mehr Profiteure zu bieten. Mit BAf&ouml;G allein kommt dieser Tage kaum mehr einer &uuml;ber die Runden. &Uuml;ber zwei Drittel gehen einem Nebenjob nach. Der Student als Erwerbsarbeiter ist l&auml;ngst der Normalfall, selbst der mit staatlichem Beistand.<br>\nVor allem weisen die Kennziffern seit vielen Jahren nur in eine Richtung: nach unten. Zum Beispiel erhielten 2016 gem&auml;&szlig; der vom Deutschen Studentenwerk (DSW) vorgelegten &bdquo;21. Sozialerhebung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden in Deutschland&ldquo; Angeh&ouml;rige der Herkunftsgruppe &bdquo;niedrig&ldquo; nur zu 27 Prozent Unterst&uuml;tzung. Im Jahr 2012 waren es noch 40 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bafoeg-rechner.de\/Hintergrund\/art-2517-50-jahre-bafoeg.php\">Ralf Wurzbacher in Studis Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Neue Untersuchung hilft Bayer in Glyphosat-Diskussion<\/strong><br>\nDer Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer k&auml;mpft an verschiedenen Fronten um seinen Herbizid-Wirkstoff Glyphosat: In den Vereinigten Staaten vor Gericht und in der Europ&auml;ischen Union auf politischer Ebene, wo es um die Wiederzulassung des Unkrautvernichtungsmittels geht. Dabei hat der Dax-Konzern nun durch eine von der Europ&auml;ischen Beh&ouml;rde f&uuml;r Lebensmittelsicherheit (EFSA) beauftragten Studie in seiner Argumentation R&uuml;ckhalt bekommen, dass das Mittel nicht krebserregend sei. Das ist im Grunde der Streitpunkt, der sowohl in der juristischen Auseinandersetzung, als auch in der Risikobewertung f&uuml;r eine abermalige Zulassung wichtig ist. (&hellip;)<br>\nIn Amerika stehen die Leverkusener seit der 63-Milliarden-Dollar schweren &Uuml;bernahme von Monsanto inzwischen mehr als 96.000 Kl&auml;gern gegen&uuml;ber, die angeben, wegen Glyphosat an Krebs erkrankt zu sein. Ein milliardenschwerer Vergleich ist zuletzt ins Stocken geraten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/eine-neue-studie-hilft-bayer-in-der-glyphosat-diskussion-17394208.html\">FAZ<\/a>\n<p><strong>dazu: Glyphosat-Studie st&uuml;tzt Bayer<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Lebensmittelbeh&ouml;rde Efsa h&auml;lt den umstrittenen Unkrautvernichter f&uuml;r unbedenklich &ndash; und spricht sich f&uuml;r die erneute Zulassung aus. (&hellip;)<br>\nGlyphosat wurde von der Bayer-Tochter Monsanto entwickelt und von den Amerikanern und nun auch von Bayer unter dem Markennamen Roundup vertrieben. Das Herbizid wird aber auch von anderen Firmen hergestellt, da das Patent seit Jahren abgelaufen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Verbot-des-Herbizids-in-der-EU-wackelt\/!5779858\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Fleischersatz-Produkte oft viel teurer als Fleisch<\/strong><br>\nDie Grillsaison l&auml;uft auf Hochtouren &ndash; und Spar- und Rabattangebote auf Grillprodukte locken viele Menschen in den Supermarkt. Eine Analyse der Umweltorganisation WWF zeigt jetzt, dass der Gro&szlig;teil des Grillfleisches in deutschen Superm&auml;rkten wesentlich billiger ist als Fleischersatzprodukte.<br>\nF&uuml;r die Analyse wurden zwischen Ende April und Ende Mai 922 Grillfleisch-Angebote in den Werbeprospekten von acht deutschen Supermarktketten erfasst. Konkret wirbt der Einzelhandel demnach mit rabattierten Steaks oder Grillw&uuml;rstchen vom Schwein mit einem Kilopreis von durchschnittlich 6,36 Euro oder mit rabattiertem Gefl&uuml;gelfleisch f&uuml;r 5,67 Euro pro Kilo. Tofuwurst und Sojaburger sind mit 13,79 Euro pro Kilo selbst im Angebot mehr als doppelt so teuer.<br>\nIm Schnitt waren 85 Prozent des rabattierten Grillfleisches billiger als pflanzliche Alternativen. Au&szlig;erdem werden Grillfleischprodukte demnach fast 30 Mal h&auml;ufiger beworben als Fleischersatzprodukte. Zudem kommen laut der Analyse nur die wenigsten Produkte aus h&ouml;heren Haltungsformen. Nur zwei Prozent der Rabatt-Produkte wiesen Bioqualit&auml;t auf, bei vielen war die Herkunft gar nicht ausgewiesen.<br>\nDas Umweltbundesamt (UBA) betont, die Nutztierhaltung und der hohe Konsum tierischer Produkte in Deutschland wirkten sich negativ auf Umwelt und Klima aus. So trage das hohe Ma&szlig; der Intensivtierhaltung ma&szlig;geblich zur Emission klimasch&auml;dlicher Gase wie Methan bei, das Wiederk&auml;uer bei der Verdauung freisetzen. Auch Lachgas-Emissionen und N&auml;hrstoff&uuml;bersch&uuml;sse als Folge von G&uuml;llelagerung und -ausbringung seien sch&auml;dlich. (&hellip;)<br>\nAuch mit Blick auf bessere Tierhaltung muss die Bundesregierung &ndash; statt &uuml;ber freiwillige Labels zu diskutieren &ndash; gesetzliche Verbesserungen f&uuml;r alle Nutztiere erreichen. Derzeit stammt etwa jedes vierte tierische Produkt von einem kranken Tier. Produktionsbedingt leiden viele Schweine unter Lungenentz&uuml;ndungen, Legehennen unter Knochenbr&uuml;chen, Milchk&uuml;he unter Euterentz&uuml;ndungen. Es braucht klare Zielvorgaben f&uuml;r die Tiergesundheit, sodass wir im Supermarkt nur noch solche Produkte vorfinden, die von gesunden Tieren stammen. Die Mehrkosten, die daf&uuml;r n&ouml;tig sind, m&uuml;ssen am Ende wir Verbraucher*innen bezahlen, denn wir schulden den Tieren eine bessere Behandlung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/de\/aktuelle-nachrichten\/2021\/fleischersatz-produkte-oft-viel-teurer-als-fleisch\/\">foodwatch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wenn die Welt ausstirbt<\/strong><br>\nF&uuml;nf Massenaussterben hat es bereits in der Geschichte der Erde gegeben. Das sechste gro&szlig;e Artensterben ist bereits in vollem Gange &ndash; und es ist menschengemacht. Kann man es noch aufhalten? Und wie sieht die Welt danach aus? Das versucht die Wissenschaft zu ergr&uuml;nden. (&hellip;)<br>\nLaut den Vereinten Nationen sterben pro Tag rund 130 Tier- und Pflanzenarten aus. Gr&uuml;nde sind der Klimawandel, die Umweltverschmutzung, aber auch die schiere Ausbreitung des Menschen in immer mehr fragile &Ouml;kosysteme. Die Biodiversit&auml;t, wie wir sie heute kennen, steht vor dem Kollaps, warnen Experten.<br>\nDie gute Nachricht ist: Der Planet werde sich auch davon erholen, sagt Janosch Deeg von &raquo;Spektrum der Wissenschaft&laquo; im Gespr&auml;ch mit detektor.fm-Moderator Marc Zimmer. Allerdings wird das millionen von Jahren dauern &ndash; und ob der Mensch das Massensterben, das er selbst verursacht hat, &uuml;berleben wird, ist ebenfalls fraglich. Klar ist schon jetzt: Die Welt wird dann eine andere sein.<br>\nDie Wissenschaft versucht deshalb bereits heute, aus den f&uuml;nf gro&szlig;en Artensterben der Vergangenheit Lehren f&uuml;r die aktuelle Situation zu ziehen: Welche Arten haben &uuml;berlebt? Welche Faktoren spielen f&uuml;r die Erholung der &Ouml;kosysteme eine Rolle? Und l&auml;sst sich das Ganze &uuml;berhaupt noch irgendwie aufhalten? Antworten gibt&rsquo;s im Podcast.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/podcast\/spektrum-podcast-artensterben-wenn-die-welt-untergeht\/1886296\">Spektrum.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Alberto Acosta &uuml;ber die linke Wahl&uuml;berraschung in Peru<\/strong><br>\nDem linken Pr&auml;sidentschaftskandidaten Pedro Castillo wurden vor der Wahl in Peru keinerlei Chancen einger&auml;umt, nun hat er den Wahlsieg in der Tasche. Mosaik-Redakteur Ulrich Brand spricht mit Alberto Acosta &uuml;ber die Hintergr&uuml;nde der Wahl, die Person Pedro Castillo und die Zukunft der Region.<br>\nDie Verk&uuml;ndung der peruanischen Wahlergebnisse lie&szlig; auf sich warten &ndash; ungewohnt viele Einspr&uuml;che der politischen Rechten hatten den Prozess verz&ouml;gert. Erst einige Tage nach der Wahl steht deshalb fest: Der linke Kandidat der Partei Peru Libre, Pedro Castillo, hat mit einem Vorsprung von 45.000 Stimmen &ndash; bei 17,6 Millionen Urneng&auml;ngen &ndash; gegen die rechte Kandidatin Keiko Fujimori gewonnen. Das entspricht 50,13 Prozent gegen&uuml;ber 49,87 Prozent der Stimmen.<br>\nFujimori, selbst der Korruption angeklagt, ist Tochter von Alberto Fujimori, der von 1990 bis zum Jahr 2000 Pr&auml;sident war, das Land ultra-neoliberal und repressiv regierte und wegen Menschenrechtsverletzungen zu 25 Jahren Haft verurteilt wurde. Er sitzt tats&auml;chlich im Gef&auml;ngnis. Das Versprechen der &bdquo;harten Hand&ldquo; von Keiko Fujimori und die Angstmache gegen Castillo, der als &bdquo;Terrorist&ldquo; und &bdquo;Kommunist&ldquo; denunziert wurde, verfing bei vielen. Aber nicht bei der Mehrheit. Fujimori hat nun zum dritten Mal knapp die Pr&auml;sidentschaftswahl verloren. (&hellip;)<br>\nEr ist ein Grundschullehrer aus dem Inland von Peru aus der Region Cajamarca, im n&ouml;rdlichen Hochland. Das zu verstehen ist wichtig. Er vertritt das sogenannte Per&uacute; profundo, das arme, l&auml;ndliche, vielfach indigene, von der Metropole Lima unbeachtete Peru. Er war aber auch gewerkschaftlich aktiv und hat vor einigen Jahren erfolgreich einen Lehrer*innenstreik organisiert. (&hellip;)<br>\nIm ersten Wahlgang im April gab es 18 Kandidat*innen, die &uuml;berwiegende Mehrheit davon politisch rechts. Er erreichte mit 18 Prozent der Stimmen den ersten Platz. Der Sieg im zweiten Wahlgang gegen die Kandidatin des Establishments w&uuml;rde ich als eine Art Explosion des erw&auml;hnten &bdquo;profunden Perus&rdquo; bezeichnen, eine Reaktion insbesondere auf die Eliten in Lima und ihre imperiale Lebensweise mit all ihren brutalen und zerst&ouml;rerischen Konsequenzen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerungsmehrheit. Im Land gibt es inzwischen viele Widerst&auml;nde gegen Bergbauprojekte. Castillo hat in diesen Regionen mit fast oder sogar mehr als 80 Prozent der Stimmen gewonnen. Spannend ist nun, ob sich auch in anderen L&auml;ndern Lateinamerikas &auml;hnliche Ans&auml;tze entwickeln. In jenen enorm fragilen Gesellschaften, mit &auml;hnlich vielen Problemen, die sich in der Coronakrise versch&auml;rften, wo es bisher nicht einmal eine Garantie auf &Uuml;berleben gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mosaik-blog.at\/peru-wahlen-pedro-castillo\/\">mosaik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Jens Spahn bestellt f&uuml;nf Milliarden Deutschlandflaggen f&uuml;r EM<\/strong><br>\n&bdquo;Es geht darum, die gedr&uuml;ckte Stimmung in Deutschland wieder etwas zu heben&ldquo;, erl&auml;uterte Spahn den gemeinsam mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer in die Wege geleiteten Spontankauf, &bdquo;jetzt kann sich endlich jeder Deutsche mindestens sechs F&auml;hnchen an sein Auto klemmen, um die so mitrei&szlig;end spielende deutsche Fu&szlig;ball-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft zu unterst&uuml;tzen. Das setzt Endorphine frei, und das ist gut f&uuml;r die Gesundheit.&ldquo;<br>\nSpahn will mit den Fahnen, die von den Apotheken, Haus&auml;rzten und Impfzentren parallel zu den digitalen Impfp&auml;ssen ausgegeben werden sollen, f&uuml;r etwas Wiedergutmachung sorgen. &bdquo;Ich sehe mich ein bisschen so wie Mats Hummels: Der hat aus seinen Fehlern bei der Weltmeisterschaft 2018 gelernt und hilft dem Land nun mit seinen Toren wie im Spiel gegen Frankreich&ldquo;, bem&uuml;hte der Bundesgesundheitsminister den Vergleich mit dem von Jogi L&ouml;w reaktivierten Altweltmeister.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/satire\/article231923013\/EM-2021-Jens-Spahn-bestellt-5-Milliarden-Deutschlandflaggen.html\">Welt Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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