{"id":73617,"date":"2021-06-23T11:00:46","date_gmt":"2021-06-23T09:00:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73617"},"modified":"2021-06-23T16:22:54","modified_gmt":"2021-06-23T14:22:54","slug":"quick-commerce-die-rueckkehr-der-dienstbotengesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73617","title":{"rendered":"Quick-Commerce \u2013 die R\u00fcckkehr der Dienstbotengesellschaft"},"content":{"rendered":"<p>Sie schie&szlig;en wie Pilze aus dem Boden der Besserverdiener-Viertel in deutschen Gro&szlig;st&auml;dten &ndash; Bringdienste mit Namen wie Gorillas oder Flink, die mit dem Versprechen antreten, &uuml;ber eine App zusammengeklickte Supermarkt-Artikel in weniger als 10 Minuten bis zur Haust&uuml;r zu liefern. Die Mehrkosten f&uuml;r die Kunden sind &uuml;berschaubar, die Gesch&auml;ftsmodelle alles andere als nachhaltig. Dass die Verluste nicht noch gr&ouml;&szlig;er ausfallen, liegt nur daran, dass man seinen Kampf um den Markt auf dem R&uuml;cken schlecht bezahlter, weitestgehend rechtloser Mitarbeiter austr&auml;gt, die durch die Corona-Ma&szlig;nahmen ihre vorherigen Jobs verloren haben. In einer halbwegs fairen und gleichen Gesellschaft h&auml;tten solche Gesch&auml;ftsmodelle keine Chance. Ihr Siegeszug in Deutschland zeigt, wie ungerecht und ungleich unsere Gesellschaft geworden ist. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6480\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-73617-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210623_Quick_Commerce_die_Rueckkehr_der_Dienstbotengesellschaft_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210623_Quick_Commerce_die_Rueckkehr_der_Dienstbotengesellschaft_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210623_Quick_Commerce_die_Rueckkehr_der_Dienstbotengesellschaft_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210623_Quick_Commerce_die_Rueckkehr_der_Dienstbotengesellschaft_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=73617-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210623_Quick_Commerce_die_Rueckkehr_der_Dienstbotengesellschaft_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"210623_Quick_Commerce_die_Rueckkehr_der_Dienstbotengesellschaft_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Im Kaiserreich war es &uuml;blich, dass jeder Kolonialwarenladen in einem besseren Stadtviertel einen oder mehrere Boten besch&auml;ftigte. Dies waren oft Kinder oder Jugendliche, die den feinen Herrschaften dann f&uuml;r ein paar Pfennige die schweren Einkaufstaschen bis vor die Haust&uuml;r trugen, wo sie vom Hauspersonal entgegengenommen wurden. In L&auml;ndern der Dritten Welt und den sogenannten Schwellenl&auml;ndern mit ihren enormen, aber gesellschaftlich akzeptierten Unterschieden zwischen Reich und Arm gab es diese Dienstleistung auch in der zweiten H&auml;lfte des letzten Jahrhunderts, w&auml;hrend sie in Mitteleuropa nahezu in Vergessenheit geriet. Kinderarbeit ist seit langem verp&ouml;nt und in einer Gesellschaft mit einer breiten Mittelschicht galten Gesch&auml;ftsmodelle, die sich derart eindeutig auf die Ausbeutung prek&auml;rer Niedrigl&ouml;hner gr&uuml;ndeten, als unanst&auml;ndig. So trugen selbst die Besserverdiener jahrzehntelang ihre Einkaufst&uuml;ten selbst. Doch diese Zeiten sind vorbei. In st&auml;dtischen Besserverdiener-Vierteln kann man heute seine Eink&auml;ufe bequem per App zusammenstellen und sie sich in weniger als zehn Minuten von einem Niedrigl&ouml;hner auf dem Fahrrad oder Mofa bis zur Haust&uuml;r liefern lassen. Und dies noch nicht einmal sonderlich teuer. Beim Branchenprimus Gorilla ist man bereits mit einer festen Liefergeb&uuml;hr von 1,80 Euro dabei. So wird das Ausbeuten noch nicht einmal ein Privileg der Oberschicht. Jeder kann mitmachen und das zeitgem&auml;&szlig; per Klick und ohne Gewissensbisse. <\/p><p>Wie funktioniert ein solches Gesch&auml;ftsmodell? Erfunden wurde es, wo auch sonst, in den USA. Dort startete 2013 der Lieferdienst goPuff mit seinem Angebot, Supermarktartikel blitzschnell und mit einem geringen Aufpreis von Kurieren an Kunden ausliefern zu lassen, die ihren Einkauf &uuml;ber die unternehmenseigene App abgeschlossen haben. In Deutschland wurde dieser Sektor lange von den Einzelhandels-Platzhirschen und dem eCommerce-Giganten Amazon mit seinem Angebot Amazon fresh beherrscht. Nur dass diese Angebote sich eher auf gr&ouml;&szlig;ere Eink&auml;ufe bezogen und auch &bdquo;erst&ldquo; am gleichen oder dem n&auml;chsten Tag ausgeliefert wurden und nicht bereits wenige Minuten nach der Bestellung. Diesen Sektor deckte zuerst der Lieferdienst Gorillas ab, der erst im Mai 2020 gegr&uuml;ndet wurde und nat&uuml;rlich ganz massiv von den Corona-Ma&szlig;nahmen profitierte. Wer Angst vor dem Virus oder keine Lust hatte, sich mit Maske in den Supermarkt zu begeben, konnte sich von den Fahrradkurieren &ndash; sie selbst nennen sich &bdquo;Rider&ldquo; &ndash; von Gorillas zeitnah und ohne gro&szlig;en Aufpreis die Waren nach Hause liefern lassen. Binnen eines Jahres wuchs Gorillas in einem atemberaubenden Tempo &ndash; heute wird das Unternehmen auf eine Milliarde Euro taxiert, besch&auml;ftigt rund 6.000 Mitarbeiter und ist in den Besserverdiener- und Szenevierteln zwanzig deutscher und zahlreicher internationaler Gro&szlig;st&auml;dte vertreten. <\/p><p>Dies w&auml;re ohne Corona auch aus einem ganz anderen Grund nicht m&ouml;glich gewesen. Die &bdquo;Rider&ldquo;, also die Fahrradkuriere, von Gorillas verdienen nur knapp &uuml;ber dem Mindestlohn und sind aufgrund der &uuml;berambitionierten Lieferzeit und Arbeitsbedingungen wie aus dem Fr&uuml;hkapitalismus nicht gerade ein begehrter Traumjob. In einem funktionierenden Arbeitsmarkt g&auml;be es gar nicht gen&uuml;gend Interessenten, die sich auf diesen Knochenjob zu diesen Konditionen einlassen w&uuml;rden. Die Corona-Ma&szlig;nahmen haben jedoch gerade in den Gro&szlig;st&auml;dten vor allem in den prek&auml;ren Jobs gew&uuml;tet, aus denen Lieferdienste wie Gorillas im letzten Jahr ihr Personal rekrutierten &ndash; Aushilfsjobber aus der Gastronomie, oft Migranten, die kaum Deutsch sprechen; nicht umsonst ist Englisch die Betriebssprache bei Gorillas. Auch zahlreiche Studenten sind unter den Mitarbeitern, also gr&ouml;&szlig;tenteils j&uuml;ngere Menschen, f&uuml;r die w&auml;hrend der Ma&szlig;nahmen-Krise kein soziales Netz gespannt wurde und die aufgrund ihrer prek&auml;ren Arbeitsverh&auml;ltnisse auch nicht von Kurzarbeit oder sonstigen staatlichen Hilfen profitieren konnten. Die Ma&szlig;nahmen und die Weigerung der Politik, Opfern der Ma&szlig;nahmen zu helfen, die in prek&auml;ren Arbeitsverh&auml;ltnissen besch&auml;ftigt sind, haben das Gesch&auml;ftsmodell des Quick-Commerce, so bezeichnen sich diese Dienste, er&ouml;ffnet.<\/p><p>Finanziert wird die atemberaubende Expansion dieser Unternehmen vornehmlich durch Risikokapital; und hier ist der Begriff &bdquo;Risiko&ldquo; durchaus ernstzunehmen. Nachhaltig ist dieses Gesch&auml;ftsmodell n&auml;mlich nicht. Wenn ein Rider einen Stundenlohn von 10,80 Euro bekommt, muss er sechs Kunden pro Stunde beliefern, um nur seinen Lohn &uuml;ber die Liefergeb&uuml;hren von 1,80 Euro pro Bestellung zu erwirtschaften. Schon das ist nicht m&ouml;glich. Hinzu kommen indirekte Kosten (z.B. die Sozialabgaben) der Besch&auml;ftigten, die Kosten f&uuml;r die Logistik &ndash; die lokalen Auslieferungslager sind gesch&auml;ftsmodell-bedingt nat&uuml;rlich auch in den &bdquo;besseren&ldquo; und somit teuren Stadtteilen untergebracht, in denen die Kundschaft lebt. Und so macht Gorillas &ndash; internen Dokumenten zufolge, die das Managermagazin ausgewertet hat &ndash; mit jeder Bestellung 1,50 Euro Verlust. Das erinnert an eine klassische Blase, die jedoch in der risikokapitalgetriebenen Internet-&Ouml;konomie schon fast normal ist. Man sammelt einen dreistelligen Millionenbetrag von Investoren ein und expandiert trotz roter Zahlen in einem atemberaubenden Tempo mit dem Ziel, das Unternehmen sp&auml;ter f&uuml;r einen Milliardenbetrag an einen multinationalen Konzern zu verkaufen oder selbst an die B&ouml;rse zu gehen und weitere Milliarden Investorengelder einzusammeln. Real wird zwar Geld verbrannt, was aber nicht interessiert, solange der Unternehmenswert losgel&ouml;st von der Realit&auml;t bewertet wird. Irgendwann platzt die Blase zwar, aber wenn dies innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung eines hochprofitablen Multis wie Amazon oder Google passiert, deren R&uuml;cklagen schier unermesslich sind, ist dies nur noch eine Randnotiz. <\/p><p>Die eigentlichen Verlierer sind neben den ausgebeuteten Niedrigl&ouml;hnern die meist als Familien- oder Kleinbetrieb gef&uuml;hrten Konkurrenten aus der Realwirtschaft. W&auml;hrend Dienste wie Amazon fresh eher mit den gro&szlig;en Supermarktketten konkurrieren, sind Gorillas und Co. eine Kampfansage an die kleinen Kioske, B&uuml;dchen und Sp&auml;tis, die in der Gro&szlig;stadt der erste Anlaufpunkt sind, wenn man noch eine kleine Besorgung zu erledigen hat. Hat Amazon den klassischen Einzelhandel in den St&auml;dten ruiniert, drohen Gorillas und Co. nun den kleinen Gesch&auml;ften im gro&szlig;st&auml;dtischen Bereich den Boden unter den F&uuml;&szlig;en wegzurei&szlig;en. Aber was soll&acute;s? Der ehemalige Sp&auml;ti-Besitzer kann sich ja aufs Fahrrad schwingen und zum Mindestlohn Rider werden. Insbesondere im Dienstleistungssektor ist die Prekarisierung ja ohnehin kaum mehr aufzuhalten, zumal weder Politik noch die Endkunden einen Hauch von Problembewusstsein haben. Da ist es wichtiger, dass die Niedrigl&ouml;hner umweltschonend mit dem Fahrrad unterwegs sind und die Eink&auml;ufe dem Kunden in einer T&uuml;te aus recyceltem Papier &uuml;berreichen; schlie&szlig;lich will man die Welt retten und wenn dabei eine neue Schicht von Dienstboten entsteht, die einem f&uuml;r wenig Geld unliebsame Aufgaben abnimmt, wird dies eher als Kollateralnutzen wahrgenommen. Man lebt in seiner kleinen Blase und st&ouml;rt sich nicht an den Arbeitsbedingungen der Dienstbotenschicht, sondern h&ouml;chstens daran, dass im sch&ouml;nen Kiez nun Lastwagen unterwegs sind, die die Auslieferungslager morgens beliefern. Man gibt zwar vor, international und kosmopolitisch zu denken, hat aber bei konkreten Fragen doch meist nur einen Horizont, der nicht &uuml;ber die eigene Blase hinausgeht. W&auml;re es anders, g&auml;be es das Gesch&auml;ftsmodell des Quick-Commerce &uuml;berhaupt nicht. <\/p><p>Nun sind es ausgerechnet die Ausgebeuteten, die die Risse dieses Gesch&auml;ftsmodells aufzeigen. Nachdem ein Berliner &bdquo;Rider&ldquo; von Gorillas wegen fadenscheiniger Begr&uuml;ndungen fristlos gek&uuml;ndigt wurde, kam es zu wilden Streiks der Besch&auml;ftigten und Bestrebungen, einen Betriebsrat zu gr&uuml;nden &ndash; sehr zum Missfallen der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung, die &ndash; zu Recht &ndash; f&uuml;rchtet, dass ihr auf der Ausbeutung der Mitarbeiter basierendes Gesch&auml;ftsmodell dadurch noch deutlichere Risse bekommt. Man kann nur hoffen, dass die Mitarbeiter sich durchsetzen; denn weder Politik noch Verbraucher sind gewillt, dieser Fehlentwicklung entgegenzuwirken, die im Kleinen ein &bdquo;gutes&ldquo; Beispiel daf&uuml;r ist, was im Gro&szlig;en schiefl&auml;uft. <\/p><p>Titelbild: Timeckert\/shutterstock.com<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/de9e2730422a40aa9fd2260c309872f0\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie schie&szlig;en wie Pilze aus dem Boden der Besserverdiener-Viertel in deutschen Gro&szlig;st&auml;dten &ndash; Bringdienste mit Namen wie Gorillas oder Flink, die mit dem Versprechen antreten, &uuml;ber eine App zusammengeklickte Supermarkt-Artikel in weniger als 10 Minuten bis zur Haust&uuml;r zu liefern. Die Mehrkosten f&uuml;r die Kunden sind &uuml;berschaubar, die Gesch&auml;ftsmodelle alles andere als nachhaltig. Dass die<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73617\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":73618,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[141,107,131],"tags":[1740,1288,3087,288],"class_list":["post-73617","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-arbeitsmarkt-und-arbeitsmarktpolitik","category-audio-podcast","category-oekonomie","tag-arbeitsbedingungen","tag-einzelhandel","tag-lieferdienste","tag-prekaere-beschaeftigung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/shutterstock_1988387396.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/73617","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=73617"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/73617\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":73623,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/73617\/revisions\/73623"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/73618"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=73617"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=73617"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=73617"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}