{"id":73643,"date":"2021-06-24T08:41:06","date_gmt":"2021-06-24T06:41:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73643"},"modified":"2021-06-24T08:41:06","modified_gmt":"2021-06-24T06:41:06","slug":"hinweise-des-tages-3887","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73643","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73643#h01\">Wie brisant ist Virus-Variante? Medizinstatistiker: Kein Grund zur Panik &ndash; Delta kommt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73643#h02\">Hersteller sind bei Forderung nach speziellen FFP2-Masken f&uuml;r Kinder gespalten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73643#h03\">Die Pandemie hat die Schere zwischen Arm und Reich weiter ge&ouml;ffnet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73643#h04\">Daten waren unzul&auml;nglich gesch&uuml;tzt: Weitere Sicherheitsl&uuml;cke bei Testzentren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73643#h05\">Mit der Union durchs Elfenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73643#h06\">Marode Bauwerke: Deutsches Br&uuml;ckenelend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73643#h07\">Scheuer zahlt Anw&auml;lten 5,8 Millionen Euro &ndash; aus Steuergeldern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73643#h08\">Bundeshaushalt 2022: F&uuml;r die Tonne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73643#h09\">R&uuml;stungsprojekte nehmen erste parlamentarische H&uuml;rde &ndash; Auflagen f&uuml;r FCAS<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73643#h10\">Die zweite Berliner Libyen-Konferenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73643#h11\">USA k&uuml;ndigen das nach Truppenzahl gr&ouml;&szlig;te Milit&auml;rman&ouml;ver in Ukraine und Schwarzem Meer an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73643#h12\">Reparatur lohnt nicht mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73643#h13\">Amnesty: &ldquo;Illegale Pushbacks sind Standard&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73643#h14\">Barbarossa im Wunderland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73643#h15\">Das Letzte: Die &bdquo;Zeit&ldquo; druckt Putins Propaganda<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wie brisant ist Virus-Variante? Medizinstatistiker: Kein Grund zur Panik &ndash; Delta kommt<\/strong><br>\nDie Ausbreitung der Delta-Variante sorgt in Deutschland f&uuml;r Unsicherheit. Zwar entspannt sich das Infektionsgeschehen weitgehend, doch die Mutante befindet sich auf dem Vormarsch. Warum dies jedoch kein Grund zur Sorge sei, erl&auml;utert der Medizinstatistiker Gerd Antes im Gespr&auml;ch mit ntv.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/panorama\/Medizinstatistiker-Kein-Grund-zur-Panik-Delta-kommt-article22638100.html\">n-tv<\/a>\n<p><strong>dazu: Ansteckender, aber weniger t&ouml;dlich: Kekul&eacute; erkl&auml;rt, warum Delta-Panik &uuml;bertrieben ist<\/strong><br>\nMutationen von Sars-CoV-2 sind besonders ansteckend. Doch solange die Immunit&auml;t der Bev&ouml;lkerung zunimmt, sind sie weniger gef&auml;hrlich als ihre Vorg&auml;nger. Am Ende wird sich auch die Delta-Variante zu einem hoch infekti&ouml;sen, aber harmlosen Erreger entwickeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/news\/top-virologe-ordnet-ein-alexander-kekule_id_13427440.html\">Focus Online<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: &ldquo;Nicht erst Wasser holen, wenn es brennt&rdquo;<\/strong><br>\nProf. Klaus St&ouml;hr fordert einen unabh&auml;ngigen Corona-Pandemierat f&uuml;r Deutschland<br>\nGemeinsam mit anderen Wissenschaftlern setzt sich der Virologe und Epidemiologe f&uuml;r einen neuen Ansatz im Kampf gegen das Virus ein. Aus seiner Sicht d&uuml;rfen nicht mehr &ldquo;einige Wissenschaftspopulisten&rdquo; die Corona-Strategie ma&szlig;geblich beeinflussen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/ein-neuer-tag.podigee.io\/114-neue-episode\">podigee<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Hersteller sind bei Forderung nach speziellen FFP2-Masken f&uuml;r Kinder gespalten<\/strong><br>\nDie Bundesregierung sieht einen Bedarf an FFP2-Masken f&uuml;r Kinder. Manche Hersteller lehnen eine solche Produktion ab, andere wie der Medizintechnikhersteller Dr&auml;ger sind daf&uuml;r.<br>\nTrotz der derzeitigen Corona-Lockerungen: FFP2-Masken bleiben an vielen Orten, etwa in Bussen und Bahnen Pflicht. Bisher gibt es die Masken allerdings nur in Gr&ouml;&szlig;en f&uuml;r Erwachsene. Die Bundesregierung sieht jedoch einen Bedarf an FFP2-Masken f&uuml;r Kinder. Das geht aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Gr&uuml;nen-Anfrage hervor. Doch gibt es die am Markt &uuml;berhaupt?<br>\nEine Umfrage des Handelsblatts zeigt: Manche Unternehmen, die Masken produzieren, sehen spezielle FFP2-Masken f&uuml;r Kinder skeptisch.<br>\n&bdquo;Aus unserer Sicht ist das absolut nicht sinnvoll&ldquo;, sagt Kai Rinklake, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Maskenproduzenten Skylotec. Der Manager verweist darauf, dass FFP-Masken ein Arbeitsschutzprodukt sind und f&uuml;r professionelle Anwender entwickelt wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/handel-konsumgueter\/handelsblatt-umfrage-hersteller-sind-bei-forderung-nach-speziellen-ffp2-masken-fuer-kinder-gespalten\/27311540.html?utm_term=organisch&amp;utm_campaign=standard&amp;utm_medium=social&amp;utm_content=ne&amp;utm_source=Twitter#Echobox=1624437817\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Pandemie hat die Schere zwischen Arm und Reich weiter ge&ouml;ffnet<\/strong><br>\nDem Global Wealth Report zufolge besitzen 1,1 Prozent der erwachsenen Weltbev&ouml;lkerung knapp 46 Prozent aller privater Verm&ouml;gen. Trotz Corona stieg der Betrag auf 418 Billionen Dollar. Allerdings profitieren nur einige Regionen und L&auml;nder.<br>\nZwischen Januar und M&auml;rz 2020 hat die Corona-Pandemie private Verm&ouml;gen von 17,5 Billionen Dollar ausradiert. Doch der danach eingesetzte Aufschwung der Aktienkurse und Immobilienpreise lie&szlig; die Gesamtverm&ouml;gen der privaten Haushalte in aller Welt im Gesamtjahr schlie&szlig;lich um 7,4 Prozent auf 418 Billionen Dollar steigen. Bereinigt um Wechselkurseffekte, betrug das Plus 4,1 Prozent. Dies hat die Schweizer Gro&szlig;bank Credit Suisse (CS) ausgerechnet und am Dienstag in ihrem &bdquo;Global Wealth Report 2021&ldquo; ver&ouml;ffentlicht. Demnach verf&uuml;gt jeder der 5,2 Milliarden Erwachsenen auf dieser Erde &uuml;ber ein Verm&ouml;gen von rund 80.000 Dollar.<br>\nDoch dieser Durchschnittswert t&auml;uscht dar&uuml;ber hinweg, dass die Verm&ouml;gen sehr ungleich verteilt sind. W&auml;hrend sich die Schere zwischen Arm und Reich in den vier Jahren vor Corona noch leicht geschlossen hatte, ging sie im vergangenen Jahr wieder weiter auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/corona-pandemie-hat-fuer-wachsende-ungleichheit-gesorgt-17402254.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sogar die FAZ ist hoch erstaunt &uuml;ber das krasse Ausma&szlig; an Ungleichheit weltweit und auch in Deutschland, anscheinend sogar leicht beunruhigt &ndash; interessant.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Daten waren unzul&auml;nglich gesch&uuml;tzt: Weitere Sicherheitsl&uuml;cke bei Testzentren<\/strong><br>\nImmer wieder werden pers&ouml;nliche Daten in Corona-Testzentren nur unzul&auml;nglich gesch&uuml;tzt. Eine neue gravierende Sicherheitsl&uuml;cke konnte nach Recherchen von WDR und SZ geschlossen werden. Datensch&uuml;tzer schlagen Alarm.<br>\nF&uuml;r die ehrenamtlichen Aktivisten von &ldquo;Zerforschung&rdquo; schien es zun&auml;chst ein Fall wie viele andere zu sein: In den zur&uuml;ckliegenden Wochen hatten sie immer wieder Sicherheitsl&uuml;cken bei den Anbietern von Testzentren gefunden und an die Beh&ouml;rden gemeldet. Doch als sie mit vergleichsweise geringem Aufwand den Zugang zu Buchungs- und Testbest&auml;tigungen der Testkette Coronapoint entschl&uuml;sselt hatten, war schnell klar: Hier geht es um die m&ouml;glicherweise gravierendste der bisher bekannten Sicherheitsl&uuml;cken auf dem boomenden Markt der Testzentren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/wdr\/sicherheitsluecken-testzentren-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mit der Union durchs Elfenland<\/strong><br>\nDas Geld regnet vom Himmel und bald kommt der synthetische Kraftstoff: Die Union hat in ihrem Wahlprogramm den Realit&auml;tsbezug verloren. Es ist ein Fantasieprogramm. [&hellip;]<br>\nBei der Vorstellung des Programms am Montag hat Markus S&ouml;der geprahlt, die Union wolle keine Flugverbote und setze stattdessen auf synthetische Kraftstoffe, sie wolle auch kein Tempolimit auf Autobahnen, sondern stattdessen den umweltschonenden Wasserstoff zum Einsatz bringen. Fragt sich nur in welcher Welt? In dieser Welt hier unten und in diesem Jahrzehnt werden synthetische Kraftstoffe bei Flugzeugen so wenig eine nennenswerte Rolle spielen wie Wasserstoff beim Pkw.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/amp\/politik\/deutschland\/2021-06\/wahlprogramm-union-kritik-realpolitik-aussenpolitik-verlust-realitaetsbezug-bundestagswahl\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Zum Gl&uuml;ck und endlich einmal kommen solche Verrisse von Unionsprogrammen in einem b&uuml;rgerlichen, liberalen Medium wie der ZEIT. Sonst erkl&auml;ren immer CDU und CSU die Welt und die Programme bspw. von SPD und Gr&uuml;nen als &ldquo;unbezahlbar&rdquo;, was teilweise stimmen mag. In diesem Fall ist das Wahlprogramm der Union mit Abstand das illusion&auml;rste aller Programme von Bundestagsparteien (andere Deutung: das gr&ouml;&szlig;te Blendwerk f&uuml;r den W&auml;hler), und das muss man ihr um die Ohren hauen, damit dieser Plan der weiteren Missachtung des Klimawandels und der noch einmal versch&auml;rften Umverteilung von unten nach oben hoffentlich nicht umgesetzt wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Marode Bauwerke: Deutsches Br&uuml;ckenelend<\/strong><br>\nAutobahnbr&uuml;cken m&uuml;ssen kontinuierlich &uuml;berwacht, gepflegt und rechtzeitig erneuert werden. Das kostet zwar Geld, doch wird es noch teurer, wenn am falschen Ende gespart wird.<br>\nAls im Sommer vor drei Jahren die Autobahnbr&uuml;cke bei Genua einst&uuml;rzte, waren die deutschen Politiker mit beruhigenden &Auml;u&szlig;erungen schnell bei der Hand. Derlei k&ouml;nne in Hessen nicht passieren, versicherte seinerzeit auch Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Die Gr&uuml;nen). Dabei gab es in der Rhein-Main-Region schon mit dem Pfusch beim Neubau der Schiersteiner Br&uuml;cke im Jahr 2015 eine mehr als bedenkliche Erfahrung im Hinblick auf die Pflege der essenziellen Infrastruktur.<br>\nDer nicht minder schlimme Pfusch am n&ouml;rdlichen Bauwerk der Salzbachtalbr&uuml;cke vor zwei Jahren hatte zudem deutlich gemacht, dass deutsche Hochn&auml;sigkeit gegen&uuml;ber italienischen Br&uuml;ckenkontrolleuren nicht angezeigt war. Auch wenn bei der Salzbachtalbr&uuml;cke noch viele Fragen offen sind, so dr&auml;ngt sich zumindest der Verdacht auf, dass die marode S&uuml;dbr&uuml;cke nicht so stringent &uuml;berwacht worden ist, wie es angezeigt gewesen w&auml;re. Denn auch von einer Br&uuml;cke, die nicht mehr befahren wird, k&ouml;nnen gro&szlig;e Gefahren ausgehen. Ein teilweiser Einsturz der Br&uuml;cke erscheint nach wie vor m&ouml;glich. Das stellt den deutschen Kontrolleuren ein schlechtes Zeugnis aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/rhein-main\/autobahnbruecken-der-pfusch-am-bauwerk-der-salzbachtalbruecke-17400893.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Scheuer zahlt Anw&auml;lten 5,8 Millionen Euro &ndash; aus Steuergeldern<\/strong><br>\nSich selbst lobt der Minister gerne f&uuml;r Offenheit, etwa bei der Pkw-Maut und beim Dieselskandal. Doch heikle Fragen &uuml;berl&auml;sst er Anw&auml;lten &ndash; f&uuml;r 5,8 Millionen Euro.<br>\nFast zwei Jahre ist es her, da schob Andreas Scheuer pers&ouml;nlich einen Aktenwagen durch das Geb&auml;ude der Bundestagsverwaltung. Auf dem Weg zu einer Ausschusssitzung man&ouml;vrierte der Bundesverkehrsminister ganze 21 Ordner rund um die Pkw-Maut auf einem Vehikel. Normalerweise wird es von Hausboten benutzt.<br>\nEine klare PR-Aktion. Trotzdem sah sich der CSU-Mann gen&ouml;tigt, die &ouml;ffentlichkeitswirksame Vorstellung auch nochmal mit Worten zu erl&auml;utern. Er stehe f&uuml;r &bdquo;maximal m&ouml;gliche Transparenz&ldquo;. Scheuer behauptete: &bdquo;Das ist mein Politikstil.&ldquo;<br>\nEbenso geh&ouml;rt es aber zu seinem Politikstil, unliebsame Fragen von Anw&auml;lten beantworten zu lassen &ndash; und daf&uuml;r Millionen auszugeben. Das geht aus einer Antwort seines Ministeriums auf eine Berichtsbitte des Gr&uuml;nen-Abgeordneten Sven-Christian Kindler hervor, die dem Tagesspiegel vorliegt. Demnach zahlte Scheuer in den Jahren 2017 bis 2020 insgesamt knapp 5,8 Millionen Euro, um 19 Verfahren nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) und dem Umweltinformationsgesetz zu beantworten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/vertuschung-wichtiger-informationen-scheuer-zahlt-anwaelten-5-8-millionen-euro-aus-steuergeldern\/27312338.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Scheuer wird reingewaschen: Der Zocker darf im Amt bleiben<\/strong><br>\nDer Maut-Untersuchungsausschuss schlie&szlig;t heute seine Arbeit ab, Scheuer hat seinen Kopf aus der Schlinge gezogen und mit ihm die ganze CSU. Was f&uuml;r ein unw&uuml;rdiges Schauspiel.<br>\nSelbstverst&auml;ndlich m&uuml;sste Andreas Scheuer zur&uuml;cktreten. Bei Betrachtung aller Fehlentscheidungen, aller halbgaren Erkl&auml;rungsversuche, nachgewiesenen Rechtsbr&uuml;che, Schlampereien und behaupteten Ged&auml;chtnisl&uuml;cken des Verkehrsministers, die in den letzten Monaten im Pkw-Maut-Untersuchungsausschuss zutage getreten sind, gibt es &uuml;berhaupt keine andere m&ouml;gliche Konsequenz als R&uuml;cktritt. Sie wird blo&szlig; nicht gezogen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/politik_kommentare\/Der-Zocker-darf-im-Amt-bleiben-article22638755.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bundeshaushalt 2022: F&uuml;r die Tonne<\/strong><br>\nDas Kabinett hat den Haushaltsentwurf 2022 von Finanzminister Scholz beschlossen. Vom Bundestag wird er zwar nicht mehr verabschiedet &ndash; aber er h&auml;lt f&uuml;r die n&auml;chste Regierung einige Offenbarungen bereit. [&hellip;]<br>\nAuch wenn der Etatentwurf bereits mit seiner Verabschiedung im Kabinett Makulatur ist, l&auml;sst sich daraus eine eherne Erkenntnis gewinnen: Der Handlungsrahmen der k&uuml;nftigen Regierung pr&auml;sentiert sich schon jetzt als sehr begrenzt. F&uuml;r eigene kostspielige Vorhaben muss sie sich den Spielraum erst erarbeiten &ndash; durch noch mehr Schulden, Umschichtungen im Haushalt, Steuererh&ouml;hungen oder eine Mischung aus allem. Fest steht nur eines: Die Zeiten des &Uuml;berflusses sind bis auf Weiteres vorbei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/bundeshaushalt-2022-olaf-scholz-und-seine-schwierige-hinterlassenschaft-a-7f8dfd16-c045-4a4a-8272-448aaed480b1\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.:<\/strong> Merkw&uuml;rdig. F&uuml;r die massive milit&auml;rische Aufr&uuml;stung w&auml;hrend der Pandemie sind die Zeiten des &Uuml;berflusses anscheinend nicht vorbei. Aber, dass der Spiegel diesen Teilaspekt beim Bundeshaushalt gerne ignoriert, ist ja nichts neues.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>R&uuml;stungsprojekte nehmen erste parlamentarische H&uuml;rde &ndash; Auflagen f&uuml;r FCAS<\/strong><br>\nDie lange Liste neuer R&uuml;stungsprojekte, die das Verteidigungsministerium dem Bundestag zur Billigung vorgelegt hat, hat eine erste parlamentarische H&uuml;rde genommen: Der Verteidigungsausschuss stimmte am (heutigen) Mittwoch den Vorlagen zu, beschloss dabei aber auch Auflagen f&uuml;r das Milliardenprojekt des k&uuml;nftigen Luftkampfsystems FCAS. Die endg&uuml;ltige Beschlussfassung ist am Nachmittag im Haushaltsausschuss vorgesehen.<br>\nDen Bundestagsaussch&uuml;ssen liegen f&uuml;r die letzten Sitzungen vor der Sommerpause &ndash; und damit faktisch zum Ende der Legislaturperiode &ndash; 27 teils milliardenschwere R&uuml;stungsprojekte vor, die jeweils einzeln gebilligt werden m&uuml;ssen. Vor dem Haushaltsausschuss, der das Budgetrecht des Parlaments aus&uuml;bt, befasst sich jeweils der Verteidigungsausschuss als Fachausschus mit den Vorhaben.<br>\nIm Verteidigungsausschuss wurden alle Projekte auf der Liste nach Angaben aus Ausschusskreisen mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen CDU\/CSU und SPD gebilligt. Gegen das deutsch-franzs&ouml;sisch-spanische Projekt Future Combat Air System (FCAS) hatte es zuvor aus der SPD-Fraktion heftige Kritik an der Entwicklung dieses Waffensystems gegeben, vor allem von linken Sozialdemokraten:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/augengeradeaus.net\/2021\/06\/ruestungsprojekte-nehmen-erste-parlamentarische-huerde-auflagen-fuer-fcas\/\">Augen geradeaus!<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die zweite Berliner Libyen-Konferenz<\/strong><br>\nVor der heutigen Berliner Libyen-Konferenz attestieren Experten Deutschland und der EU lediglich eine &ldquo;Statistenrolle&rdquo; im Bem&uuml;hen um eine Beendigung des Kriegs in dem nordafrikanischen Land. Der im Oktober 2020 geschlossene Waffenstillstand sowie die Regierungsbildung in Tripolis im M&auml;rz dieses Jahres seien letztlich zustande gekommen, nachdem ausw&auml;rtige Truppen &ldquo;ein milit&auml;risches Kr&auml;ftegleichgewicht&rdquo; in Libyen hergestellt h&auml;tten &ndash; &ldquo;in offener Missachtung&rdquo; der Beschl&uuml;sse der ersten Libyen-Konferenz von Anfang 2020, urteilt Wolfram Lacher, Libyen-Experte der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Es sei &ldquo;falsch&rdquo;, die zuletzt erzielten Fortschritte der deutschen Diplomatie zuzuschreiben. Auch f&uuml;r die kommenden Monate sagt Lacher wenig Einflussm&ouml;glichkeiten f&uuml;r Berlin und Br&uuml;ssel in Libyen sowie zugleich massive Eskalationsrisiken f&uuml;r das Land voraus. So sei nicht auszuschlie&szlig;en, dass die f&uuml;r den 24. Dezember angesetzten Wahlen, deren p&uuml;nktliche Abhaltung Au&szlig;enminister Heiko Maas fordert, zu neuen Konflikten f&uuml;hrten. Ma&szlig;gebliche &ldquo;Sicherheitsgaranten&rdquo; in Libyen seien nicht Deutschland und die EU, sondern die T&uuml;rkei und Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8638\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<p><strong>dazu: Mit automatischen Waffen gegen Fl&uuml;chtlinge<\/strong><br>\nHilfsorganisationen schlagen wegen der katastrophalen Verh&auml;ltnisse in libyschen Internierungslagern f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge zum wiederholten Mal Alarm. M&eacute;decins sans fronti&egrave;res (&Auml;rzte ohne Grenzen) hat kurz vor der Berliner Libyen-Konferenz mitgeteilt, die &auml;rztliche Versorgung in zwei Lagern in Tripolis wegen des gewaltt&auml;tigen Vorgehens des Lagerpersonals einstellen zu m&uuml;ssen; in einem der Lager hatten W&auml;chter mit automatischen Waffen auf internierte Fl&uuml;chtlinge geschossen. Aus einem weiteren Lager wird monatelanger sexueller Missbrauch 16- bis 18-j&auml;hriger Frauen gemeldet. Die Lager sind zur Zeit stark &uuml;berbelegt, weil die von der EU trainierte und ausger&uuml;stete libysche K&uuml;stenwache immer mehr Fl&uuml;chtlinge aufgreift &ndash; dank systematischer Zuarbeit der EU-Fl&uuml;chtlingsabwehrbeh&ouml;rde Frontex. Allein in den ersten sechs Monaten 2021 wurden bereits mehr Migranten von der K&uuml;stenwache festgesetzt als im Gesamtjahr 2020. Der Europ&auml;ische Ausw&auml;rtige Dienst lobt, die K&uuml;stenwache, die unerw&uuml;nschte Fl&uuml;chtlinge von der EU fernh&auml;lt, erziele &ldquo;exzellente Ergebnisse&rdquo;. Auf der Libyen-Konferenz spielte die Lage der Fl&uuml;chtlinge keine Rolle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8639\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>USA k&uuml;ndigen das nach Truppenzahl gr&ouml;&szlig;te Milit&auml;rman&ouml;ver in Ukraine und Schwarzem Meer an<\/strong><br>\nZwischen dem 28. Juni und dem 10. Juli findet auf dem ukrainischen Territorium und im Schwarzen Meer das Milit&auml;rman&ouml;ver Sea Breeze 2021 unter Einbeziehung der Streitkr&auml;fte der Ukraine, der USA, der T&uuml;rkei, Frankreichs und weiterer NATO-Partner statt. An der &Uuml;bung sollen 5.000 Soldaten, 32 Schiffe, 40 Flugzeuge sowie 18 Teams von Spezialeinsatzkr&auml;ften und Kampfschwimmer aus 32 Staaten teilnehmen.<br>\nDie US-Botschaft in Kiew teilte auf Twitter mit, das Man&ouml;ver werde das nach der Truppenzahl gr&ouml;&szlig;te in der Geschichte sein. Die &Uuml;bung solle die Kompatibilit&auml;t der Streitkr&auml;fte verbessern, die Sicherheit auf See erh&ouml;hen und f&uuml;r Frieden in der Region sorgen.<br>\nDer Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Igor Konaschenkow hatte zuvor gewarnt, das gro&szlig; angelegte Man&ouml;ver in der Ukraine k&ouml;nne als Anlass daf&uuml;r dienen, Ausr&uuml;stung an die Kiewer Streitkr&auml;fte in die Ostukraine zu liefern.<br>\nZuvor hatte der ukrainische Pr&auml;sident Wladimir Selenskij in einem Interview mit dem US-Nachrichtenportal Axios erkl&auml;rt, er bezweifle nicht, dass die Ukraine Mitglied der Nordatlantikallianz werde. Der NATO-Beitritt sei lebenswichtig f&uuml;r die Sicherheit des Landes. Sp&auml;ter teilte Selenskij w&auml;hrend eines Treffens der Staats- und Regierungschefs der NATO-Mitgliedsstaaten in Br&uuml;ssel auf Twitter mit, die NATO-Spitze habe ihre Zustimmung zum Beitritt der Ukraine best&auml;tigt.<br>\nUS-Pr&auml;sident Joe Biden dementierte jedoch gegen&uuml;ber Journalisten die Behauptungen seines ukrainischen Amtskollegen bez&uuml;glich der Aussichten Kiews auf die Mitgliedschaft im B&uuml;ndnis. Ob sich die Ukraine tats&auml;chlich qualifiziere, bleibt Biden zufolge &ldquo;abzuwarten&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/119574-usa-kuendigen-das-nach-truppenzahl-groesste-militaermanoever-in-ukraine-an\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Reparatur lohnt nicht mehr<\/strong><br>\nDer indigene Aktivist Ailton Krenak ruft zum radikalen Wandel auf, um ein Ende der Welt zu vermeiden<br>\nIn einen wei&szlig;en Anzug mit Hemd und Krawatte gekleidet &ndash; wie ein ehrw&uuml;rdiger Patron &ndash; steht der indigene Aktivist Ailton Krenak vor den Abgeordneten der Verfassungsgebenden Versammlung in Brasilia. W&auml;hrend er in seiner Rede eine Garantie f&uuml;r die Rechte der Indigenen einklagt, reibt er sich Gesicht und Hals mit einer schwarzen Farbe ein, die Brasiliens Ureinwohner f&uuml;r ihre traditionellen K&ouml;rperbemalungen aus der Frucht des Jenipapo-Baums gewinnen. Dieser Auftritt im Jahr 1987 gilt bis heute als legend&auml;r und ma&szlig;geblich daf&uuml;r, unverletzbare Grundrechte f&uuml;r die urspr&uuml;ngliche Bev&ouml;lkerung in der brasilianischen Verfassung von 1988 zu erwirken. Seinerzeit haben im Kongress Vertreter aus dem rechten und linken Lager gleicherma&szlig;en daf&uuml;rgestimmt.<br>\n&Uuml;ber drei Jahrzehnte sp&auml;ter geh&ouml;rt Ailton Krenak weiter zu den wichtigsten Stimmen der indigenen Bewegungen seines Landes. Er konzentriere sich nach wie vor &bdquo;auf die Realit&auml;t der indigenen V&ouml;lker&ldquo;. Mittlerweile habe man Allianzen mit anderen Waldgemeinschaften wie Bewohnern der Flussufer aufgebaut. Zudem sei bereits in den 1980er Jahren mit dem Umweltaktivisten Chico Mendes &ndash; er wurde Ende 1988 von Gro&szlig;agrariern ermordet &ndash; die &bdquo;Allianz der Waldv&ouml;lker&ldquo; gegr&uuml;ndet worden. &bdquo;Heute dehnt sich diese Verbindung mit den Quilombolas genannten Afrobrasilianern und breiten sozialen Bewegungen auf andere ethnische Beziehungen aus, besonders auf dem Land&ldquo;, erz&auml;hlt der aus dem Volk der Krenak stammende Aktivist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/reparatur-lohnt-nicht-mehr\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Amnesty: &ldquo;Illegale Pushbacks sind Standard&rdquo;<\/strong><br>\nAmnesty International untersucht das Vorgehen griechischer Grenztruppen und erhebt schwere Vorw&uuml;rfe: Menschen, die l&auml;ngst europ&auml;ischen Boden erreicht h&auml;tten, w&uuml;rden illegal zur&uuml;ck in die T&uuml;rkei gebracht, das Vorgehen habe System. Gewalt sei an der Tagesordnung.<br>\nDie Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) wirft den griechischen Grenztruppen anhaltende illegale Abschiebungen von Schutzsuchenden im Grenzgebiet zur T&uuml;rkei vor. Vor der Ver&ouml;ffentlichung eines neuen Berichts von AI erkl&auml;rte Franziska Vilmar, Asylexpertin bei Amnesty International in Deutschland, die neuen Recherchen h&auml;tten gezeigt, &ldquo;dass gewaltsame Push-Backs de facto zur griechischen Grenzpolitik in der Evros-Region geworden sind&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Amnesty-Illegale-Pushbacks-sind-Standard-article22637731.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Barbarossa im Wunderland<\/strong><br>\nWas haben wir 80 Jahre nach dem Beginn des deutschen Angriffskrieges gegen die Sowjetunion aus der Geschichte gelernt?<br>\n&bdquo;Erkl&auml;rte da heute die NATO China und Russland den Kalten Krieg? Zum 80. Jahrestag des &Uuml;berfalls Deutschlands auf die Sowjetunion. Keine gute Idee.&ldquo; So twitterte der Gr&uuml;ne Hans-Christian Str&ouml;bele nach der j&uuml;ngsten NATO-Tagung. An guten Ideen fehlt es dem offiziellen Gedenken an dieses Schanddatum der deutschen Geschichte auch sonst. Ein Kranz des Bundespr&auml;sidenten und 60 Minuten Bundestagsdebatte, das war&rsquo;s. Da immerhin wurde nicht drum herumgeredet, um den beispiellosen Angriffs-, Raub- und Vernichtungskrieg, der allein in Osteuropa mehr als 30 Millionen Leben kostete. Schlie&szlig;lich hatte die Heeresf&uuml;hrung Hitlers Anweisung ohne zu murren befolgt: &bdquo;Die von Stalin eingesetzte Intelligenz muss vernichtet werden. Im gro&szlig;russischen Bereich ist die Anwendung brutalster Gewalt notwendig.&ldquo; Es grenze an ein Wunder, so der Au&szlig;enminister, dass unsere &ouml;stlichen Nachbarn die Hand zur Vers&ouml;hnung gereicht haben. Kein Wunder, dass Maas mit seinem unerl&auml;sslichen Verweis auf die &bdquo;v&ouml;lkerrechtswidrige Aneignung der Krim&ldquo; die eigene Hand gleich wieder ein St&uuml;ck zur&uuml;ckzog.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/daniela-dahn\/barbarossa-im-wunderland\">Daniela Dahn in der Freitag<\/a>\n<p><strong>dazu: Steinmeiers gro&szlig;e Rede zum 22. Juni<\/strong><br>\nAnders als alle seine Vorg&auml;nger erinnerte der Bundespr&auml;sident erstmals und genau an die ungeheuren deutschen Verbrechen im Krieg gegen die Sowjetunion.<br>\nDas gab es noch nie: einen Bundespr&auml;sidenten, der den deutschen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion glasklar beschreibt. Frank Walter Steinmeier sprach &uuml;ber Millionen ermordeter Kriegsgefangener, die Vernichtung Tausender D&ouml;rfer, das Aushungern sowjetischer Gro&szlig;st&auml;dte. Er mied das Verharmlosungsgeschw&auml;tz, mit dem die Schuld auf &bdquo;DIE Nationalsozialisten&ldquo; abgew&auml;lzt wird, und sagte: &bdquo;Es lastet auf uns, dass es unsere V&auml;ter, Gro&szlig;v&auml;ter und Urgro&szlig;v&auml;ter sind, die an diesen Verbrechen beteiligt waren. (&hellip;) Es lastet auf uns, dass wir den Opfern viel zu lange die Anerkennung verwehrten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/steinmeiers-grosse-rede-zum-22-juni-li.166582\">G&ouml;tz Aly in Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Letzte: Die &bdquo;Zeit&ldquo; druckt Putins Propaganda<\/strong><br>\nDie &bdquo;Zeit&ldquo; hat einen Gastbeitrag des russischen Pr&auml;sidenten Putin ver&ouml;ffentlicht. Das h&auml;tte sie nicht tun d&uuml;rfen. Denn so kann Putin ungehindert L&uuml;gen verbreiten. Wer ihm ungefiltert Raum gibt, macht sich mitschuldig.<br>\n&bdquo;Das Wesen des Liberalismus ist es, abweichende Ideen nicht zu diffamieren und Kritik an Bestehendem nicht als Ketzerei zu verfolgen, sondern die Minderheiten zu sch&uuml;tzen und Offenheit zum Gegens&auml;tzlichen zu praktizieren.&ldquo; Dieser mahnende Satz der ehemaligen &bdquo;Zeit&ldquo;-Chefredakteurin und Mitherausgeberin Marion Gr&auml;fin D&ouml;nhoff steht als Motto &uuml;ber den Redaktionsrichtlinien des Wochenblattes.<br>\nDer Beitrag von Wladimir Putin in der &bdquo;Zeit&ldquo; ist aber kein Meinungsbeitrag, der eine abweichende Idee pr&auml;sentiert. Gegen so einen Meinungsbeitrag k&ouml;nnte man eine andere Meinung setzen, man k&ouml;nnte sich auf Fakten einigen und &uuml;ber Schlussfolgerungen diskutieren.<br>\nDer Beitrag von Putin ruft aber lediglich nach einem Faktencheck. Es ist ein Propaganda-Artikel, und er steckt so voller L&uuml;gen, dass es zu lange dauern w&uuml;rde, sie einzeln zu widerlegen. Darauf setzen russische Propagandisten: Sie wissen, dass irgendetwas schon h&auml;ngen bleiben wird, und sei es nur Zweifel an den Fakten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/gastbeitrag-des-russischen-praesidenten-die-zeit-druckt.1013.de.html?dram:article_id=499190\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.B.:<\/strong> Komisch, ich dachte immer, guter Journalismus besteht darin, unterschiedliche Perspektiven der beteiligten Akteure zu einem Thema\/Sachverhalt zu berichten, ob die einem nun passen oder nicht. Aber beim DLF gilt das offenbar nicht. Dort darf nur das berichtet werden, was von der Meinungspolizei genehmigt wurde. Da muss man direkt mal die &bdquo;Zeit&ldquo; loben.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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